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		<title>Projektwiki - ein Wiki mit Schülern für Schüler. - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-17T10:31:35Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q2,d5/Lyrik/Eichend.,_Bl._Bl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q2,d5/Lyrik/Eichend., Bl. Bl.</title>
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				<updated>2020-08-23T17:46:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse von Eichendorffs &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Romantikgedicht &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und im Jahre 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach Liebe sowie nach Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Generell lässt sich kein einheitliches Reimschema, Metrum oder Kadenzen erkennen. Die Betonungen passen dadurch allerdings zum Inhalt des Gedichts. Diese sind sehr gemischt, ebenso wie die Gefühle des lyrischen Ichs im Gedicht. Der Titel &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot; zeigt, dass es um eine blaue Pflanze geht. Das Adjektiv “blau” könnte man mit dem Himmel oder auch mit dem Wasser verbinden. Es könnte ebenso für Sehnsucht stehen. Dies liegt daran, dass der Himmel sehr weit bzw. das Meer sehr tief ist und man nicht weiß, was einen erwartet. In diesem Gedicht ist die “blaue Blume”, welche zunächst einmal eine Alliteration ist, eine Metapher und steht für das was das lyrische Ich sucht. Das lyrische Ich spricht während des ganzen Gedichtes von sich selbst. Dies erkennt man besonders in der ersten Strophe, welche sich mit der Blume selbst und dem Wunsch des lyrischen Ichs nach dieser beschäftigt. Die Sehnsucht wird in Vers eins durch  &amp;quot;Ich suche&amp;quot; (V. 1) und zum wiederholten Male in Vers zwei deutlich. Dies ist eine Anapher und soll diese Verse betonen. Durch die Wiederholung lassen sich auch die Bemühungen des lyrischen Ichs erkennen. Durch die Worte &amp;quot;[i]ch suche und finde sie nie&amp;quot; (V. 2) zeigt sich eine leichte Verzweiflung des lyrischen Ichs, da es sich bemüht, es aber nicht das findet, was es sucht. Das lyrische Ich &amp;quot;träumt&amp;quot; (V.3) davon, dass sein &amp;quot;gutes Glück [ihm] blüh&amp;quot; (V. 4). Daraus wird deutlich, wie wichtig die Blume für das lyrische Ich sein muss, da es auch von dieser träumt. Da das Träumen unterbewusst geschieht, muss der Wunsch des lyrischen Ichs nach der Blume sehr groß sein. Die Alliteration das &amp;quot;gute[] Glück&amp;quot; (V. 4) steht für den wichtigsten Wunsch des Suchenden. Durch den gleichen betonten Anlaut, wird die Bedeutung noch einmal verstärkt. Auffällig in der ersten Strophe ist auch, dass die Verse jeweils mit einem Personalpronomen beginnen. Die zweite Strophe befasst sich mit der Suche an sich. Das lyrische Ich &amp;quot;wand[ert] mit [s]einer Harfe&amp;quot; (V. 5) &amp;quot;[d]urch Länder, Städt und Au'n&amp;quot; (V. 6). Dies zeigt erneut dessen Bemühungen die Blume zu finden, da es überall danach sucht und einen weiten Weg dafür auf sich nimmt. Dadurch, dass es seine “Harfe” (V. 5) während seiner Suche mit sich trägt, zeigt sich seine Verträumtheit. Die Harfe und die Musik könnten eine Art Zufluchtsort für das lyrische Ich sein. An dieser Stelle des Gedichts (V. 6) befindet sich ein Wendepunkt. In den Versen 1-6 ist das lyrische Ich sehr hoffnungsvoll und optimistisch, aber ab Vers sieben, scheint das lyrische Ich immer mehr zu verzweifeln und enttäuscht zu werden. Seine Suche zeigt sich ebenso in Vers 7, da das lyrische Ich &amp;quot;in der Runde&amp;quot; (V. 7) danach sucht sowie durch die Anapher “Ich wandre” (V. 5/9). In der zweiten Strophe befindet sich ein unterbrochener Kreuzreim, welcher auch zu der Stimmung des lyrischen Ichs passt, da dieses zu zweifeln beginnt, aber trotzdem noch nicht aufgeben will. So entsteht eine etwas aufgewühlte, unklare Stimmung. In der dritten Strophe, scheint die Verzweiflung das lyrische Ich zu überkommen und es kommt zu einem Ergebnis der Suche. &amp;quot;Ich wandre schon seit lange&amp;quot; (V.9) zeigt, dass das lyrische Ich noch immer nicht aufgeben will und schon seit einiger Zeit danach sucht. Das Asyndeton “hab lang gehofft, vertraut” (V. 10) lässt das Ganze intensiver wirken. In den beiden letzten Versen, welche eine Inversion bilden, was das ganze unstrukturiert wirken lässt, wird die klare Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich. Dies macht besonders die Interjektion “ach” (V. 11) deutlich. &amp;quot;Doch ach, noch nirgends hab ich die blaue Blum geschaut&amp;quot; (V. 11f) zeigt das Ergebnis der Suche, nämlich dass das lyrische Ich es nicht geschafft hat die Blume zu finden. Dies lässt auch wieder eine Verbindung zu dem unterbrochenen Kreuzreim in der dritten Strophe aufbauen. Ob das lyrische Ich die Suche beendet hat oder noch weiter danach sucht, geht allerdings nicht aus dem Gedicht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich sehr darauf fixiert ist die Blume zu finden und sich auch sehr darum bemüht. Das Gedicht beinhaltet viele sprachliche Mittel wie Metaphern, Alliterationen und Anaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“ von Joseph von Eichendorff, veröffentlicht 1818, handelt von der nie enden wollen sehnsuchtsvollen Suche nach dem Glück. Das Gedicht gehört zur Epoche der Romantik.&lt;br /&gt;
Das Gedicht handelt vom lyrischen Ich, welches auf der Suche nach der blauen Blume ist und hofft, in ihr sein Glück zu finden. Auf der Suche wandert das lyrische Ich durch Länder und Städte und hält überall nach ihr Ausschau, doch letztlich verliert das lyrische Ich die Hoffnung, da es die Blume nicht finden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen, welche abwechselnd mit einer weiblichen und männlichen Kadenz enden. Das Gedicht weist kein regelmäßiges Metrum auf. Der Titel „Die Blaue Blume“, ist eine Metapher für ein unerreichbares Ziel (Ideal). Diese Metapher wird in jeder Strophe wiederholt (V.1, V.8, V.12) und verdeutlicht die Sehnsucht nach einem unerreichbaren Ziel. Die Sehnsucht wird zudem durch die wiederholte Anapher „Ich suche“ (V.1 , V.2) veranschaulicht. In der Zweiten Strophe (5-8) setzt das Lyrische Ich die Suche fort „Ich wandere mit meiner Harfe“ (Z.5). Dies vermittelt den Eindruck einer ruhigen und friedvollen Wanderung. Jedoch verliert das Lyrische Ich mit der Zeit die Hoffnung. Dies ist durch den anti-klimax „Länder, Stadt und Au`n“ (V.6) zu erkennen, da der Ort der Suche immer kleiner wird. Der folgende Vers veranschaulicht durch die Metapher „nirgends in der Runde“ einen nie endenden Kreislauf. Die dritte Strophe beginnt mit einem Parallelismus zum fünften Vers „Ich wandere schon seit lange,“ (V.9). Die Parallele illustriert, dass das lyrische Ich noch immer unterwegs ist. Zudem wird die vergangene Zeit durch die Alliteration „schon seit“ (V.9) als lang empfunden. Auch die vorherigen Strophen beinhalten eine Alliteration jeweils im ersten Vers „mit meiner Harfe“ (V. 5) und „blaue Blume“ (V.1), welche die lang andauernde Sehnsucht unterstreicht. Im Vers 10 „hab lang gehofft, vertraut“ wird die Resignation des lyrischen deutlich, da dieses merkt, dass ihre Hoffnungen unerfüllt bleiben. Die Resignation wird im folgenden Vers „Doch ach noch nirgends hab ich“ (V.11) durch die Interjektion „ach“ (V.ebg) besonders deutlich, denn es stellt ein Bedauern da.  Ebenfalls die Asonanz „Doch[]noch“(V.ebg) {sowie die Satzstellung einer Invasion} zeigen das die gleich gebliebene Sehnsucht sich langsam verändert bzw. abflacht und aus einem motiviertem „Ich hab“ (V.9ff) wurde ein „nirgends hab ich“ (V.12). Des weiteren fällt auf, dass das lyrische Ich einen visuellen Bezug haben möchte. So heißt es „Die blaue Blum[e] [ge]schaun[t]“(V.8, V.12[]) und bedeutet, dass es die metaphorische Blume nicht haben, sondern ausschließlich sehen möchte. Auch „Mir träumt, dass in der Blume |Mein gutes Glück mir blüh.“ (V.3-4) stellt eine eher visuelle Szene dar in der das lyrische Ich davon träumt. Ebenso wird durch die Metapher „Glück mir blüh“ (V.ebg) für die Blume deutlich, dass die Blume auch verblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche der damaligen Zeit wider und die damit verbundene sehnsuchtsvolle Suche nach Glück und Stabilität. Die Industrialisierung und auch die Aufklärung verunsichern die Menschen zur damaligen Zeit.  Sie ziehen sich gerne zurück und träumen vom großen Glück, ohne zu wissen, was es im Einzelnen für sie bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorf, in der Epoche der Romantik,  geschrieben wurde, und 1818 veröffentlicht wurde, thematisiert das Aufgeben und die Sehnsucht nach einer Wichtigen Person im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus  drei Strophen mit jeweils vier Versen. Alle Verse beginnen mit dem Personalpronomen „ich“ (V.1). Das Gedicht hat kein Metrum. Außerdem hat das Gedicht kein Reimschema. In dem Gedicht wird nur vom lyrischen Ich geschrieben. Der Titel „Die blaue Blume“ deutet auf eine besondere Pflanze, und verdeutlicht zunächst nichts Besonderes. Die Farbe Blau wirkt sehr entspannend und man verbindet damit den Himmel, das Weite oder auch das Gewässer die Tiefe. Somit auch die Entfernung der Blume. Das Gedicht hat abwechselnde Kadenzen weibliche und männliche. Die Anapher „Ich suche […] Ich suche“ (V.1f.) zeigt die anstrengende und die lange Suche des Lyrischen Ichs. Dies wird nochmals durch die Farbe „blau“ (V.1) verdeutlicht, welches die ferne und das Weite wiederspiegelt. Durch „die blaue Blume“ (V.1) erkennt man, dass das lyrische Ich nur eine bestimmte Blume sucht. In Vers 2 wird geschrieben, dass es die blaue Blume „nie“ (V.2) finden wird. Durch das temporale Adverb „nie“ (V.2), wird klar, dass das lyrische Ich der Überzeugung ist, dass es die blaue Blume nicht finden wird. Dass das lyrische Ich nur noch davon „träumt“ (V.3), zeigt dass es die Blume gar nicht findet und spiegelt damit auch die Entfernung zur Blume wieder. Des weiteren erkennt man daran, dass das Lyrische Ich die Suche nach dieser bestimmten Person aufgegeben hat.  Der Pleonasmus  „gutes Glück“ (V.5) beschreibt die Wichtigkeit dieser Person und somit auch die letzte Hoffnung für das Lyrische Ich. Die Metapher das „Glück blüh(t)“ (V.5) bedeutet, dass die Zeit nun reif ist und es mal sein Glück bekommen soll. Das Lyrische ich sucht „[d]urch Länder, Städt und Au´n“ (V.6).  Hieran erkennt man, dass das Lyrische Ich überall nach dieser Person gesucht hat. Auch hier erkennt man einen Zusammenhang zu der Farbe „Blau“ (V.1), welche ebenfalls die Weite und die Entfernung darstellt.  Hierdurch wird nochmals die Wichtigkeit der Person verdeutlicht. Das Adverb „nirgends“ (V.7) zeigt nochmals, dass das lyrische Ich jede Stelle auf dieser Erde durchsucht hat und es aber  „nie“ (V.2)  finden wird. Dass bei Wörtern wie „wandre [..] Au´n […] schaun“ (V.5ff.) Silben weggelassen wurden, spiegeln die Situation des Lyrischen Ichs wieder, welches ebenfalls eine Wichtige Person im Leben verloren hat und nun nach ihr sucht. Die Anapher „Ich wandre“ (4ff.) verdeutlicht, dass das lyrische Ich „schon lange“ (V.9) am suchen ist, aber immer noch nicht die Person gefunden hat. Außerdem zeigt sich, dass es trotzdem „lang(e) gehofft“ (V. 11) und „vertraut“ (V. 11) hat. Dies zeigt nochmal, wie besonders und wichtig  die blaue Blume für das lyrische Ich ist und es lange die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Die Interjektion „ach“ (V.12) spiegelt die Entäuschung des Lyrischen Ichs wieder aber auch die lange und anstrengende  Suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, das von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818 in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert das Streben nach Glück und einem vollkommenen Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt. Durch die Regelmäßigkeit der Verslänge wirkt das Gedicht sehr harmonisch und strukturiert. Im Gegensatz dazu, lässt sich kein einheitliches Reimschema, Kadenzen oder Metrum feststellen.&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe äußert das lyrische Ich seine Wünsche und Sehnsüchte. Durch den Pleonasmus „gutes Glück“ (V. 4) wird das Streben nach Glück und Vollkommenheit hervorgehoben. Die Alliteration „blaue Blume“ (V. 1, 8, 12) ist, wie man dem Titel bereits entnehmen kann, ein zentraler Begriff der in jeder Strophe die Sehnsucht des lyrischen Ichs hervorheben soll. Dabei dient die „blaue Blume“ (ebd.) als Symbol für das Unendliche und Unerreichbare. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antithese „Ich suche und finde sie nie“ (V. 2) verweist erneut auf das Unerreichbare des Glücks, was das lyrische Ich sucht. Somit scheint es sich der Tatsache bewusst zu sein, dass es die blaue Blume, die als Symbol für das Glück steht, nicht zu finden. Es sucht jedoch immer weiter. Dadurch wird das Streben nach der Verwirklichung der Träume des lyrischen Ichs vor Augen geführt. Auffällig ist außerdem, dass jede Strophe mit dem Personalpronomen „Ich“ (V. 1, 5, 9) beginnt. Die Anapher betont erneut die Sehnsucht des lyrischen Ichs. Durch die Ich-Bezogenheit, die dadurch zum Ausdruck gebracht werden soll, wird außerdem gezeigt, dass das lyrische Ich so sehr auf die Suche nach seinem Glück fixiert zu sein scheint, dass dies den größten Stellenwert in seinem Leben eingenommen hat.&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich ist in „Länder[n], Städt[en] und Au’n“ (V. 6) auf der Suche nach seinem Glück. Diese Antiklimax verweist erneut auf die Sehnsucht des lyrischen Ichs, sowie seine Zielstrebigkeit während der Suche nach seinem Glück. Jedoch hat es sein Glück nicht gefunden (vgl. V. 7f.). Dadurch, dass die zweite Strophe einen Gegensatz zwischen der Hoffnung des lyrischen Ichs und seiner Enttäuschung während der Suche nach seinem Glück darstellt, scheint die anfängliche Harmonie und die Zuversichtlichkeit des lyrischen Ichs in ein Gefühl der Enttäuschung überzugehen. Denn in der letzten Strophe des Gedichts wird die Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich, da es „schon […] lange“ (V. 9) auf der Suche nach seinem Glück ist, es jedoch nicht findet. Dadurch lässt sich eine Veränderung der Stimmung des lyrischen Ichs feststellen. Auch die Interjektion „ach“ (V.11) verdeutlicht diesen Aspekt. Außerdem hat das lyrische Ich „noch nirgends […] Die blaue Blum geschaut“ (V. 11f.). Das Adverb „noch“ (ebd.) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich die Suche nach seinem Glück noch nicht aufgegeben hat. Es scheint jedoch eingesehen zu haben, dass die zwanghafte Suche danach, es nicht schneller an sein Ziel bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Sehnsucht nach Glück im Vordergrund steht. Dabei ist das lyrische Ich so fixiert auf das Finden des Glücks, dass es sich erst nach einer langen Suche eingestehen muss, dass es dadurch sein Ziel nicht erreicht, wodurch seine anfängliche Euphorie in ein Gefühl der Enttäuschung umschlägt. Das Gedicht besteht aus vielen rhetorischen Mitteln, wie zum Beispiel Metaphern und Alliterationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff verfasst und 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Die blaue Blume“ weißt auf eine Sehnsucht nach einer Person oder generell der Liebe hin. Verdeutlicht wird dies durch eine Metapher. Die Blume zeigt die Liebe, die Farbe Blau wiederum könnte die Sehnsucht darstellen, da sie an den Himmel erinnert, welcher in der Ferne liegt und somit eine sehnsüchtige Stimmung erzeugt. Der erste Sinnabschnitt (V. 1-4) zeigt die Hoffnung und Sehnsucht des Lyrischen Ich. Die Anapher „Ich suche (...) Ich suche“ (V. 1-2) zeigt wie groß die Sehnsucht nach der Blume ist und dass das lyrische Ich sich Mühe macht nach dieser zu suchen. Allerdings bleibt diese Suche erfolgslos, „und finde sie nie“ (V. 2). Das lyrische Ich „träumt“ (V. 3), dass die Blume sein „gutes Glück (ihm) blüh“ (V. 4). Der Pleonasmus „gutes Glück“ und die Metapher „blüh“ zeigen die Überzeugung, dass die Blume gut für das lyrische Ich ist, sowie die Wichtigkeit dieser. Allerdings „träumt“ es bis jetzt nur davon, wodurch gezeigt wird, wie weit entfernt es von der Blume ist und wie groß doch die Sehnsucht ist. Der unreine Kreuzreim, der in allen Strophen nur im zweiten und vierten Vers vorkommt, lässt das Lyrische Ich in den ersten Versen Anzeichen von Zweifel zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (V. 5-8) zeigt das Lyrische Ich immer noch hoffnungsvoll, allerdings wesentlich pessimistischer. Es wandert „mit seiner Harfe“ (V. 5), wodurch die Energie gezeigt wird, mit der es die Blume sucht, sowie die Lebensfreude. Es wandert durch „Länder, Städt und Au’n“ (V. 6). Diese Aufzählung zeigt das Ausmaß der Suche und dass das lyrische Ich keinen Anhaltspunkt hat, wo es die Blume finden könnte, verstärkt wird dies durch das fehlende regelmäßige Metrum. In den folgenden Versen wird klar, dass es immer weitersucht, um nicht doch „die blaue Blume zu schaun“ (V. 8) Die Konjunktion „Ob“ (V. 7) zeigt, dass zwar noch Hoffnung übrig ist, allerdings diese im Vergleich zu der ersten Strophe erheblich gesunken ist. Zudem sind die letzten zwei Verse der Strophe negativ geschrieben, das Lyrische Ich geht also schon gar nicht mehr davon aus, dass die Blume zu finden ist. Eine leichte Frustrierung, beziehungsweise Verzweiflung wird deutlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ditte Sinnabschnitt (V. 9-12) zeigt die deutliche Enttäuschung des Lyrischen Ich. Da es „schon seit lange“ (V. 9) wandert, und es „lang gehofft, vertraut“ (V. 10) und es die Blume immer noch nicht gefunden hat, lässt eine Verzweiflung und Enttäuschung vermuten. Da es die letzten drei Verse die Vergangenheitsform Perfekt benutzt, wird klar, dass das Lyrische Ich die Suche aufgegeben hat und nun nicht mehr hofft, oder vertraut. Dies zeigt wie groß die Sehnsucht war und wie groß die Enttäuschung nun ist, da es nach der erfolgslosen und langen Suche so niedergeschlagen ist. In den drei Strophen mit jeweils vier Versen wird immer ein Zustand der Suche des Lyrischen Ich gezeigt. Der Erste zeigt die Hoffnung und Sehnsucht. Die Zweite zeigt erste Zweifel und nun wird die Resignation und Enttäuschung deutlich. Die Enttäuschung wird durch die Interjektion „ach“ (V. 11) klar. Es ist zwar immer noch auf der Suche, was durch das Adverb „noch nirgends“ (V. 11) deutlich wird, allerdings heißt dies auch, dass es „die blaue Blum (noch nirgends) geschaut“ (V. 11-12) hat. Auffällig ist, dass die Kadenzen abwechselnd männlich und weiblichen sind, allerdings endet das Gedicht mit einer nicht betonten Silbe, also einer männlichen Kadenz. Dies wirkt resignierend und traurig, da das Gedicht damit endet, dass es zwar noch auf der Suche ist, aber die Blume immer noch nicht gefunden ist. Die nicht betonte Silbe am Schluss lässt die Suche endgültig abgeschlossen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die Sehnsucht des Lyrischen Ich deutlich. Erst ist es voller Hoffnung die blaue Blume zu finden, welche eine Metapher für die Sehnsucht nach Liebe ist. Das Ausmaß der Suche zeigt sich in der zweiten Stroph, allerdings auch erste Zweifel. Am Ende wird das Lyrische Ich enttäuscht gezeigt, da es die Blume nicht finden konnte. Seine Gefühle werden mithilfe von Anaphern, dem größtenteils unregelmäßigen Metrum, den unterbrochenen Kreuzreimen und den Metaphern gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die Blaue Blume“, das von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818 in der Epoche der Romantik veröffentlicht worden ist, thematisiert die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach dem idealen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht lässt sich in drei Sinnabschnitte unterteilen. Jede Strophe stellt hierbei einen Sinnabschnitt dar. Die Sinnabschnitte zeigen die emotionale Entwicklung des lyrischen Ichs von seiner anfänglichen Hoffnung bis zur Verzweiflung während seiner Suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt beginnt mit der Anapher „Ich suche“ (V.1). Diese Anapher verdeutlicht, dass die Suche des lyrischen Ichs bereits sehr lange andauert, wodurch seine Sehnsucht deutlich wird. Es sucht die „blaue Blume“ (V.1), die eine Metapher ist. Die Alliteration und die weichen Konsonanten wirken betonend und einprägsam, was die Wichtigkeit dieser „blaue Blume“ (V.1) für das lyrische Ich vor Augen führt. Das Adjektiv „blau“ (V.1) wird mit dem Himmel und dem Meer verbunden, was beides für Grenzenlosigkeit steht. Zudem wirkt es durch die Verbindung mit dem Meer und der Unendlichkeit geheimnisvoll, was durch das Unwissen über die „blaue Blume“ (V.1) und über deren Existenz weiterhin verstärkt wird. Durch das Nomen „Blume“ (V.1) wird ein typisch Romantisches Symbol angesprochen, was für Idealität stehen kann. So wird vielleicht deutlich, dass das lyrische Ich nach dem idealen Leben strebt. Die Tatsache, dass es die Blume sucht, obwohl es sie nicht findet und sich zudem ziemlich sicher ist, dass es sie nie finden wird (vgl. V.2) zeigt die immense Größe seiner Hoffnung, seiner Sehnsucht und seines Verlangens nach dem idealen Leben. Das finden von diesem idealen Leben ist ein unrealistischer Wunsch, was von dem Verb „träum[en]“ vor Augen geführt wird. Wenn das lyrische Ich die Blume jedoch findet wird ihm „[S]ein gutes Glück blüh[en]“ (V.4). Der Pleonasmus „gutes Glück“ (V.4), der gleichzeitig eine Alliteration darstellt, zeigt die große Bedeutung und Wichtigkeit dieses Glückes für das lyrische Ich und durch die Metapher und das Enjambement (V.3f.) wird klar, dass dieses Glück von dem finden der Blume abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt fängt mit einer Darstellung des langen Weges, den das lyrische Ich auf seiner Suche bereits zurückgelegt hat, an. Dieser wird durch das Verb „wand[ern]“ (V.5) deutlich. Das lyrische Ich wandert „mit [s]einer Harfe“ (V.5). Die Musik, die das lyrische Ich auf seinem Weg spielt zeigt seine Sehnsucht nach Ablenkung und seine Suche nach einem Ausweg aus der Realität und dem Alltag. Es wandert durch „Länder, Städt und Au'n“ (V.6). Die Antiklimax macht die vergebliche Suche des lyrischen Ichs deutlich. Es sieht überall nach und nutzt jede Möglichkeit um das ideale Leben zu finden. Dies zeigt das weitere Bestehen von Hoffnung, auch wenn sie gering ist. Doch obwohl das lyrische Ich überall nachsieht, findet es die „blaue Blume“ (V.8) „nirgends“ (V.7). Das Adverb „nirgends“ (V.7) zeigt die aufkommenden Zweifel des lyrischen Ichs an der Existenz des idealen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt beginnt, wie der zweite Sinnabschnitt, mit der Darstellung des langen Weges des lyrischen Ichs durch das Verb „wand[ern]“ (V.9). Das Adverb „lange“ (V.9), das einen Pleonasmus ist und zusätzlich aufgeführt wird, betont die bislang erfolglose Suche und die Zweifel des lyrischen Ichs. Es hat „lang gehofft, vertraut, / Doch ach, noch nirgends ha[t]“ (V.10f.) es das ideale Leben gefunden. Der Gebrauch des Perfekts zeigt, dass die Hoffnung des lyrischen Ichs nicht mehr vorhanden ist. Zudem wird durch die Interjektion „ach“ (V.11) die Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich. Durch die Betonung wird zudem besonderer Wert auf die ergebnislose Suche gelegt. Es gibt kein Reimschema und Unregelmäßigkeiten im Metrum, welches jedoch trotzdem nicht chaotisch ist. Hierdurch wird die erfolglose Suche und die Unzufriedenheit des lyrischen Ichs weiterhin vor Augen geführt, jedoch auch seine Klarheit in dem Ziel, die blaue Blume zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die große Sehnsucht des lyrischen Ichs und sein Wunsch, die blaue Blume zu finden, vor Augen geführt wird. Dies wird durch viele Stilmittel und vor allem Metaphern verdeutlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das romantische Gedicht ,,Die blaue Blume&amp;quot;, das von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach dem unerreichbaren Paradis, einem unendlichen Zustand auf der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreistrophige Gedicht á vier Versen je Strophe, wirkt auf den ersten Blick strukturiert, allerdings lassen sich weder Metrum, Reimschema noch Kadenzen bestimmen. Dies führt zu einer unregelmäßigen Struktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anapher ,,Ich suche&amp;quot; (V.1/2) deutet durch das Verb ,,suche&amp;quot; (V.1) auf ein fehlendes Bedürfnis hin, dies wird folgend durch die Nennung der ,,blaue[n] Blume&amp;quot; (V.1) dargestellt.&lt;br /&gt;
Die blaue Blume, ein zentrales Symbol der Epoche der Romantik, stellt das Streben nach dem unendlichen, unerreichbaren Paradis dar und symbolisiert ebenfalls die Wanderschaft, die sich durch Verben wie ,,wandre&amp;quot; (V.5) verdeutlicht wird.&lt;br /&gt;
Beide Symboliken beinhalten den Wunsch nach Weite und Ferne, dies verdeutlicht die Tatsache, dass das lyrische Ich ,,[d]urch Länder, Städt und Au'n&amp;quot; (V.6), also in die Ferne geht, um die blaue Blume zu finden. Davon verspricht sich das lyrische Ich, dass das ,,gute[...] Glück&amp;quot; (V.4) ihm dann blühe. Denn durch die unmögliche, aber erhoffte Veränderung der Welt zum Paradis, von dem das lyrische Ich ,,träumt&amp;quot; (V.3), würden alle Sorgen verschwinden. Doch das lyrische Ich kann die blaue Blume, beziehungsweise das Paradis, ,,nirgends in der Runde&amp;quot; (V.7) finden, da das Paradis schlichtweg nicht existiert.&lt;br /&gt;
Das Symbol der Wanderschaft findet sich auch wieder am Strophenanfang der letzten Strophe, denn das lyrische Ich ,,wandre schon seit lange&amp;quot; (V.9), und hat die blaue Blume trotz Hoffnung und Vertrauen (vgl. V.10), nicht gefunden. &lt;br /&gt;
Darauf folgt, nach der Konjunktion,,[d]och&amp;quot; (V.11), die Interjektion ,,ach&amp;quot; (V.11), die als ein Ausruf der Enttäuschung und des Frustes, darüber, dass kein Paradis oder eine perfekte Welt existiert, gedeutet werden kann. Denn wie beschrieben gibt es die blaue Blume, eine perfekte Welt, nicht.&lt;br /&gt;
Die Farbe blau, durch die die Blume beschrieben wird, lässt sich zusätzlich zur Symbolik der ,,blaue[n] Blume&amp;quot; (V.1), als kalt und endlos deuten, symbolisiert aber auch Sehnsucht, Harmonie und Zufriedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818, in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht des lyrischen Ich nach Liebe, Glück und einem schönen Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen unterteilt, welche jeweils aus 4 Versen bestehen. Dies verleiht dem Gedicht einen geordneten und strukturierten Eindruck. Bereits am Titel lässt sich erkennen, dass es um eine „blaue Blume (V. 0) geht. Dies könnte auf den Inhalt des Gedichts hindeuten, denn die Farbe blau könnte man mit Wasser und/oder dem Himmel verbinden und somit mit Freiheit, Unendlichkeit sowie mit Unerreichbarkeit. In dem Gedicht könnte es also um die Unerreichbarkeit einer Sache oder um die Suche, nach etwas wie der Freiheit oder etwas Schönem, wie einer Blume, gehen. Die erste Strophe (V. 1-4) befasst sich mit der Sehnsucht des lyrischen Ich. Die Anapher „Ich suche“ (V. 1), „Ich suche“ (V. 2) zu Beginn des Gedichts, zeigt die Sehnsucht nach etwas bestimmten und dass das lyrische Ich dieses Etwas schon lange zeit sucht, aber nicht findet. Durch die Anapher wird ebenfalls die Bemühung und das Durchhaltevermögen des lyrischen Ichs deutlich, da es nicht aufgibt, denn es sucht noch weiter, was man an dem Verb im Präsens erkennen kann. Was das lyrische Ich sucht, wird ebenfalls direkt im ersten Vers durch die Metapher der „blauen Blume“ (V. 1) zum Ausdruck gebracht. Diese blaue Blume steht für romantische Sehnsucht, also sucht es vermutlich nach Liebe oder Glück im Leben. Ebenfalls könnte sich das lyrische Ich nach Freiheit sehnen, was durch das Adjektiv „blau“ (V. 1) deutlich wird. Die Farbe blau könnte für den unendlichen Himmel oder das Meer stehen, in denen es keine Grenzen oder Einschränkungen gibt. Die Antithese „Ich suche und finde sie nie“ (V. 2) lässt leichte Verzweiflung erkennen, da das lyrische Ich schon lange auf der Suche nach diesem Glück ist und es einfach nicht findet. Wie sehr sich das lyrische Ich dieses Glück oder erfüllte Leben wünscht, wird klar, wenn es sogar schon von der Blume „träumt“ (V. 3), in der sein „gutes Glück“ (V 3) ihm blüht. Träumen geschieht unbewusst, weshalb der Wunsch nach dem Glück sehr groß sein muss und das lyrische Ich sehr beschäftigen muss. Die Alliteration „gutes Glück“ (V. 4) verstärkt und betont noch einmal die Sehnsucht des lyrischen Ich, denn Glück ist normalerweise an sich schon gut und schön. Auffällig in der ersten Strophe ist das unregelmäßige Metrum. Mal ist es ein dreihebiger Jambus und mal erkennt man kein Metrum. Dies betont die Gefühle des lyrischen Ich, welche ebenfalls gemischt sind, denn es hat Hoffnung das Glück zu finden, man erkennt aber auch schon etwas Verzweiflung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe (V. 5-8) geht es um die Suche des lyrischen ich. Es „wandert mit {…} {seiner} Harfe/ Durch Länder, Städt und Au’n“ (V. 5f.) um die Blume zu finden. Das Verb „wandern“ (V. 5) und die Aufzählung „Länder, Städt und Au’n“ (V. 6) zeigen, wie weit das lyrische Ich geht, um sein Glück zu finden. Ebenfalls lassen sich erneut sein Durchhaltevermögen und seine Bemühungen erkennen, da ihm keine Strecke zu weit ist. Die „Harfe“ (V. 5) die es mit sich trägt, symbolisiert die Verträumtheit des lyrischen Ich. Die Harfe klingt sehr harmonisch und beruhigend und könnte dem lyrischen Ich dabei helfen, in eine andere Welt zu fliehen und die Reise durchzustehen. Es sucht wirklich überall „Ob nirgends in der Runde / Die blaue Blume zu schaun“ (V. 8). Dies zeigt erneut seine starke Sehnsucht, aber auch, dass es noch Hoffnungen hat und es das Glück überall ganz zufällig finden kann. Langsam fängt das lyrische Ich aber an zu zweifeln, denn es kann das Glück „nirgends“ (V. 7) finden. Zu diesem Stimmungsumschwung passt der unterbrochene Kreuzreim in dieser Strophe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Strophe (V. 9-12) befasst sich mit der Enttäuschung des lyrischen Ich. Die Repetition „Ich wandre“ (V. 9), am Versanfang der dritten Strophe, betont erneut die Reise die das lyrische Ich auf sich nimmt um das Glück zu finden. Wie lange es dies schon tut, zeigen die Worte „schon seit lange“ (V. 9). Nun kommt eine eher bedrückte und enttäuschende Stimmung auf, denn das lyrische Ich hat „lang gehofft, vertraut“ (V. 10). Es wirkt erschöpft und sehr ermüdet von der ganzen Suche, was diese Ellipse verdeutlicht. Nun gibt es aber auch die letzte Hoffnung auf, was durch die Worte „Doch ach“ (V. 11) zum Ausdruck gebracht wird. Es hat keine Kraft, was die Interjektion „ach“ (V. 11) betont. Die Inversion in den letzten beiden Versen „noch nirgends hab ich / Die blaue Blum geschaut“ (V. 12) hebt das Wort „nirgends“ (V. 11) hervor und dies ist eine Wiederholung zur 3. Strophe und zeigt, dass es das Glück einfach nirgendwo findet. Dass das lyrische Ich nun keinerlei Hoffnung mehr hat, lässt sich an dem Wechsel von Präsens ins Perfekt erkennen. Es hat einfach keinen Erfolg und es nicht geschafft, sein Glück, also die „Blum{e}“ (V. 12) zu finden. Dieser Wechsel der Zeitform lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich aufgibt und beendet, man kann es jedoch dem Gedicht nicht endgültig entnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das lyrische Ich zunächst voller Hoffnung und Bemühung ist, die blaue Blume, welche metaphorisch für die romantische Sehnsucht steht, also für Glück oder Liebe, zu suchen und alles dafür tut, um sie zu finden. Im Verlaufe des Gedichts verliert es immer mehr an Hoffnung, da es dieses Glück nirgends findet und gibt vermutlich letztlich auf. Die Sehnsucht, die Hoffnung und die Bemühungen werden durch viele sprachliche Mittel, wie zum Beispiel Anaphern, Alliterationen und Metaphern verdeutlicht und die gemischten Gefühle des lyrischen Ich werden durch das unregelmäßige Metrum und unterbrochene Kreuzreime verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Romantikgedicht „Die blaue Blume“, wurde 1818 von Joseph von Eichendorf veröffentlicht und handelt von der Sehnsucht nach etwas besonderem, wie zum Beispiel Liebe oder Vollendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet 3 Strophen mit jeweils 4 Versen. Es weist kein Reimschema oder einheitliches Metrum auf, ist allerdings nicht chaotisch, sondern durchdacht und sortiert. &lt;br /&gt;
Der Titel „Die blaue Blume“ lässt auf eine Pflanze schließen und das Adjektiv „blau“ könnte für z.B. den Himmel oder das Meer stehen, was eine Weite oder auch eine Sehnsucht ausdrücken könnte. Diese Sehnsucht wird in der ersten Strophe bestätigt, da das lyrische Ich „Ich suche die blaue Blume“(V.1) sagt. Die weichen Konsonanten in „blaue Blume“(V.1) lassen das Gedicht sanft wirken und als Alliteration wirkt es verdeutlichend. Das lyrische ich redet im gesamten Gedicht in der Ich-Perspektive, was das Gedicht ausschauen lässt, wie eine eigene Erfahrung oder Erzählung. Durch die Anapher „Ich suche […] Ich suche“(V.1f.) wird die lange Suche des lyrischen Ich und die Hoffnung auf die Auffindung der Blume gezeigt. Doch dadurch, dass das lyrischen Ich sie „nie“(V.2) findet, wird die Hoffnungslosigkeit sichtbar. . Doch es hält an der Überzeugung fest, das es „träumt, dass in der Blume Mein gutes Glück mir blüh“(V3f.) Da es von der Blume „träumt“(V.3), zeigt die besondere Bedeutung der Blume für das lyrische Ich, da es auch im Unterbewusstsein an die Blume denkt. Durch die Aussage, dass dem lyrischen Ich in der Blume sein „gutes Glück […] blüh“(V.4), wird der Grund für die Suche genannt. Die Alliteration, „gutes Glück“(V.4), verdeutlicht das Glück, welches die Blume erzeugen soll. Der Grund für die Suche ist  für das lyrische Ich das größte Glück, welches man auf verschiedenen Ebenen deuten könnte, wie z.B. ein schönes Leben, Liebe oder den inneren Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Strophe beschreibt die Suche genauer. Das lyrische Ich läuft mit seiner „Harfe“(V.5), was die Musikalität, aber auch leichte Verträumtheit zeigt, was durch das Musikinstrument an sich kommt, durch „Länder, Städt und Au‘n“(V.6). Die Harfe wirkt hier sehr harmonisch, da dieses Instrument eine verzaubernde und beruhigende Wirkung hat, welches das lyrische Ich, als verträumt zeigt. Die „Länder, Städt und Au‘n“(V.6) zeigen den sehr langen Weg, welchen das lyrische Ich zurückgelegt hat um die Blume zu finden, aber auch das Durchhaltevermögen. Doch auch auf diesem Weg fand das lyrische Ich die Blume nicht, obwohl es „[ge]schau[t]“(V.8) hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der letzten Strophe nimmt der Enthusiasmus des lyrischen Ich eine Wendung. Es erzählt erneut von dem weiten Weg, denn es „wandre schon seit lange[m]“(V.9), doch möchte noch nicht aufgeben. Die letzte Strophe ist sozusagen eine Zusammenfassung der Reise, mit dem Ergebnis. Dadurch, dass es „lang gehofft, vertraut“(V.10) hat, ist die Verzweiflung des lyrischen Ich sichtbar. Es hat die Hoffnung verloren, da es trotz der ganzen Bemühungen die Blume nicht fand. Mit „ach“(V.11) wird die Enttäuschung nochmals verdeutlicht, welches es empfindet, da es „nirgends […] Die blaue Blum geschaut“(V.11f.).&lt;br /&gt;
Im Endeffekt hat das lyrische Ich die Blume nicht gefunden, auch wenn es nie aufgegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich anfangs noch vollkommen motiviert ist, die Blume zu finden, aber nachher der Enthusiasmus in Frustration umschlägt. Man weiß allerdings nicht, ob das lyrische Ich letztendlich aufgibt, die blaue Blume zu finden, aber es ist anzunehmen. Somit, hat das lyrische Ich sehr lange nach der Blume gesucht, sie aber dennoch nie gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;, welches 1818, in der Epoche der Romantik, von Joseph von Eichendorff geschrieben wurde, thematisiert die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben voller Glück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist durch die drei Strophen mit jeweils vier Versen sehr strukturiert aufgebaut, was es sehr harmonisch wirken lässt. Jedoch kann man im Gegensatz zu dieser Struktur kein einheitliches Metrum, Reimschema oder eine Kadenz erkennen. Jedoch passt diese Unruhe zu den Emotionen des lyrischen Ichs, da es Hoffnung wie als auch Sehnsucht und Liebe empfindet. Der Titel &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot; könnte zeigen, dass es sich um Sehnsucht nach etwas wunderschönem handelt, da die Farbe blau in der Literatur für Sehnsucht und Ferne steht. Die Blume wiederum steht für Schönheit und Vollkommenheit. Im vorliegenden Gedicht steht die blaue Blume also für das, was das lyrische Ich sucht, und wonach es sich sehnt. Die Sehnsucht welche durch das Blau beschrieben wird, lässt sich durch die Anapher im Satzanfang &amp;quot;Ich suche&amp;quot; (V. 1-2) heraus kristallisieren. Diese Anapher verstärkt die Bedeutung der Sehnsucht für das lyrische Ich. Die Aussage &amp;quot;Ich suche und finde sie nie&amp;quot; (V. 2) zeigt die Verzweiflung des lyrischen Ichs, da  es vergebens versucht das zu bekommen was es glücklich macht, jedoch schafft es es nicht. Das lyrische Ich &amp;quot;träumt&amp;quot; (V.3) davon, dass sein &amp;quot;gutes Glück [ihm] blüh&amp;quot; (V. 4). Dies zeigt erneut die Sehnsucht welche das lyrische Ich nach Glück hat. Die Alliteration &amp;quot;gutes Glück&amp;quot; (V. 4) verstärkt die Relevanz dieses Glücks für das lyrische Ich. Die zweite Strophe handelt von der Suche des lyrischen Ichs. Bei seiner Suche wandert das lyrische Ich &amp;quot;mit [s]einer Harfe&amp;quot; (V. 5) &amp;quot;[d]urch Länder, Städt und Au'n&amp;quot; (V. 6). Dies zeigt, wie wichtig es für das lyrische Ich ist, sein Glück zu finden. Das lyrische Ich würde vieles dafür tun sein Glück zu finden. Das lyrische Ich nimmt seine “Harfe” (V. 5) mit auf seine Suche. Dies verdeutlicht, das das Gedicht in der Epoche der Romantik befindet, da diese Epoche für seine Vielfalt, Kunst und Musik bekannt ist. Nun folgt ein Wendepunkt im Gedicht, das lyrische Ich wechselt von der Emotion Hoffnung in Verzweiflung, da die Suche kein Ende nimmt. In der dritten Strophe zeigt wie die Verzweiflung des lyrischen Ichs die Überhand nimmt. Die Aussage &amp;quot;Ich wandre schon seit lange&amp;quot; (V.9) zeigt, die Ausdauer welche das lyrische Ich hat wenn es darum geht glücklich zu werden. Die Aussage “hab lang gehofft, vertraut” (V. 10) ist ein Asyndeton und zeigt das das lyrische Ich langsam aufgibt, da es keine Kraft mehr hat weiter zu hoffen. Nun folgen die letzten beiden Verse, welche klar die Kraftlosigkeit und die Hoffnungslosigkeit des lyrischen Ichs verdeutlicht. Dies macht vorallem die Interjektion “ach” (V. 11) deutlich. &amp;quot;Doch ach, noch nirgends hab ich die blaue Blum geschaut&amp;quot; (V. 11f) zeigt, dass die Suche des lyrischen Ichs vergebens war, und, dass es nicht sein Glück gefunden hat. Und somit wurde sein Ziel nicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich vieles dafür tun würde sein Glück zu finden. Jedoch sieht es aus als wäre seine Suche vergebens. Doch die Sehnsucht zwingt das lyrische Ich weiter zu suchen. Diese Leidenschaft und Sehnsucht des lyrischen Ichs wird vom Autor durch Alliterationen und Anaphern verstärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorf in der Epoche der Romantik geschrieben und 1818 veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach einem glücklichen und zufriedenen Leben und die Bemühungen einer Person, diese Sehnsucht zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus 3 Strophen mit jeweils 4 Versen. Es lässt sich weder ein durchgängiges Metrum, Kadenzen oder ein einheitliches Reimschema erkennen. Der Titel &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot; deutet zunächst auf nichts besonderes hin. Nach Lesen des gesamtem Gedichts wird jedoch klar, dass mit der blauen Blume der Zustand eines glücklichen und erfüllten Lebens gemeint ist, nachdem das lyrische Ich auf der Suche ist. Zu erkennen ist dies an dem Enjambement &amp;quot;dass in der Blume [m]ein gutes Glück mir blüh.&amp;quot;(Z.4) Die Tatsache, dass &amp;quot;blaue Blume&amp;quot;(Z.1) und &amp;quot;gutes Glück&amp;quot;(Z.4) beides Alliterationen sind, verdeutlicht dies noch einmal. Diese Suche wird durch die Anapher &amp;quot;Ich suche[...] Ich suche&amp;quot; (Z.1-2) verdeutlicht, da dort direkt gesagt wird, dass sich das lyrische Ich auf der Suche befindet. Durch die adverbiale Bestimmung der Zeit &amp;quot;nie&amp;quot; (Z.2) wird außerdem klar, dass die Suche noch nicht beendet ist. Das Verb &amp;quot;träumt&amp;quot; (Z.3) zeigt, dass das lyrische Ich lediglich Vorstellungen von seinem erfüllten Leben hat und sich noch nicht sciher ist, ob seine Vorstellungen korrekt sind. Deshalb träumt es lediglich. Die zweite und dritte Strophe beginnen mit dem Parallelismus &amp;quot;Ich wandre&amp;quot; (Z.5)(Z.9), welcher zeigt, dass das lyrische Ich immer noch auf seinem Weg ist und bis zum Ende des Gedichts sein Ziel immer noch nicht erreicht hat. Somit wird es seine Suche auch nach dem Gedicht weiterhin fortsetzten und es bleint für den Leser ungeklärt, ob es mit seiner Suche Erfolg hat oder ob es nie ein glückliches Leben erreicht. Die Metapher der &amp;quot;Harfe&amp;quot;(Z.5) steht dafür, dass die Suche nach der blauen Blume unbeschwert verläuft und das lyrische Ich sich keinen Stress macht. Die Ortsangabe &amp;quot;Länder, Städt und Au´n&amp;quot;(Z.6) zeigt, dass die Suche überall und zu jeder Zeit stattfindet. Die Zeitangabe &amp;quot;seit lange&amp;quot;(Z.9) macht dem Leser klar, dass sich das lyrische Ich schon eine sehr lange Zeit auf seiner Suche befindet und immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben hat, sein Ziel zu erreichen. Die beiden Verben &amp;quot;gehofft, vertraut&amp;quot;(Z.10) verstärken diese Hoffnung. Man sieht, dass obwohl das lyrische Ich schon eine lange Zeit ohne einen Fortschritt oder Erfolg auf der Suche war, es dennoch stets an sich und sein Ziel geglaubt hat und Vertrauen darin legt, dieses irgendwann zu erreichen. Dies zeugt von einem starken Selbstvertrauen. Die Interjektion &amp;quot;ach&amp;quot;(Z.11) in Verbindung mit der Alliteration &amp;quot;noch nirgends&amp;quot;(Z.11)zeigt, das Bedauern des lyrischen Ichs, dass seine Suche bisher ohne Erfolg verlaufen ist, egal wo es hin gewandert ist. Die erste Strope beginnt mit &amp;quot;Ich suche&amp;quot;(Z.1), während die anderen beiden Strophen mit &amp;quot;Ich wandre&amp;quot;(Z.5)(Z.9) anfangen. Dadurch wird zu Beginn die Situation geschildert in der sich das lyrische Ich befindet und im Anschluss daran dessen Reise deutlich gemacht, auf der es sich befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches 1818 in der Epoche der Romantik von Joseph Eichendorff geschrieben wurde, thematisiert das Streben nach einem vollständigen und glücklichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht hat drei Strophen mit jeweils vier Versen. Die gleichmäßige Versanzahl, lässt das Gedicht gleichmäßig und Strukturiert wirken. Jede Strophe bildet in dem Gedicht auch einen Sinnabschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ersten Sinnabschnitt (V. 1 - 4) handelt von den konkreten Wünschen des Lyrischen Ich. Das Gedicht beginnt mit der Anapher „Ich suche“ (V. 1,2), was die beiden Verse einleitet. Die „blaue Blume“ (V. 1), steht metaphorisch für das Ideale Leben, aus der Sicht des Lyrischen Ich. Die Farbe „blau[…]“ (V. 1) steht hier für die Freiheit, Zufriedenheit und vor allem für die Sehnsucht. Sehnsucht nach der Zufriedenheit im Leben. Die Aussage „finde sie nie“ (V. 2) wirkt ein wenig Verzweifelt. Das Lyrische Ich möchte ein vollständiges und glückliches Leben führen, weiß aber nicht so recht wie, da es das Glück noch nicht gefunden hat. Allerdings hofft es sein Glück in der blauen Blume zu finden (vgl. V. 3, 4). Die Alliteration „gutes Glück“ (V. 4) weist auf die Unsicherheit des Lyrischen Ich hin, denn Glück kann nicht schlecht sein. Wenn man Glück empfindet ist es immer gut. In der ersten Strophe gibt es kein Reimschema, jedoch eine Interpunktion mit einem Punkt am Ende der Strophe. Dies lässt auf das Ende des Sinnabschnittes, welches die Wünsche des Lyrischen Ich thematisiert, hinweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (V. 5 - 8) handelt von der Suche, die das Lyrische Ich in der ersten Strophe anspricht. Das Lyrische Ich „wandre“ (V. 5) an verschiedene Orte, um die blaue Blume zu finden. Dies macht deutlich, wie viel es dem Lyrischen Ich Wert ist. Zudem nimmt es die „Harfe“ (V. 5) mit. Eine Harfe steht für Harmonie und ist auch ein Symbol für die Dichtkunst. Dies lässt eventuell darauf schließen, was dem Lyrischen Ich wichtig ist, und was es eventuell Sucht. Es könnte in der blauen Blume etwas Harmonisches finden wollen. Die Aufzählung „Länder, Städt und Au´n“ (V. 6) macht deutlich, wie viel Aufwand das Lyrische Ich betreibt um diese Blume zu finden. Es wandert durch all diese Orte um etwas zu finden, wo es eventuell nicht mal genau weiß, was es sein mag. Dies weist auf eine enorme Willenskraft hin. Zudem wandert es durch die „Länder, Städt und Au´n“ (V. 6) um „nirgends in der Runde // Die blaue Blume zu schaun“ (V. 7 – 8). Hier wird vor Augen geführt, dass das Lyrische Ich Angst hat das gesuchte zu übersehen, wenn es nicht genau hinschaut. Genau deswegen wandert es durch diese Orte um es finden zu können. Diese Strophe hat kein einheitliches Reimschema, jedoch findet sich in dem sechsten und achten Vers ein Kreuzreim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt (V. 9 – 12) handelt von dem Vermeidlichen Ende der Suche, des Lyrischen Ich, nach einem vollständigen und glücklichen Leben. Die Strophe fängt, wie in der zweiten Strophe, mit „Ich wandre“ (V. 9) an. Die Anapher lässt auf eine lange Reise des Lyrischen Ich hinweisen, da eine Wanderung meist eine längere und intensive Zeit beansprucht. Dies zeigt auch das Adverb „lange“ (V. 9). Das Lyrische Ich war am Anfang der Suche voller Hoffnung und Motivation, jedoch nimmt dies mit der vergangenen Zeit, ohne etwas zu finden, ab. Dies wird deutlich indem das Lyrische Ich sagt, dass es lange darauf gehofft und vertraut (vgl. V. 10) hat, die blaue Blume zu finden. Hier kommt ebenfalls wieder das Wort „lang“ (V. 10) vor. Dies macht nochmals den großen Zeitraum der Suche deutlich, in dieser das Lyrische Ich nichts gefunden hat, was es ein vollständiges und glückliches Leben ausmacht. Das Lyrische Ich wirkt traurig, indem es „Doch ach“ (V. 11) sagt. Es verliert immer mehr die Hoffnung die blaue Blume nach so einer langen Zeit doch noch zu finden. Dies wird auch in dem letzten Vers deutlich. Die Hoffnungslosigkeit wird immer größer, da es „noch nirgends […] // Die blaue Blum geschaut“ (V. 12) hat. Diese Strophe hat ebenfalls kein einheitliches Reimschema, jedoch befindet sich ein Kreuzreim im zehnten und zwölften Vers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Erik '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die Blaue Blume“ wurde von Joseph von Eichendorff verfasst und 1818 in der Epoche der Romantik veröffentlicht. Es thematisiert die Sehnsucht nach Glück und einem erfüllten Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen, es ist jedoch kein regelmäßiges Metrum oder Reimschema zu erkennen. Zudem lässt es sich in drei Sinnabschnitte unterteilen: Hierbei stellt jeweils eine Strophe einen Sinnabschnitt dar. Im Verlaufe des Gedichtes wird das Lyrische Ich zunehmend verzweifelt, die Stimmung wandelt sich von Hoffnung zu Resignation und Verzweiflung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des ersten Sinnabschnitts steht die Anapher „Ich suche […] ich suche“ (V.1-2). Diese steht für die Sehnsucht des Lyrischen Ichs nach Glück und einem erfüllten Leben. Abgesehen davon verdeutlicht sie, dass diese Suche schon länger anhält, was die Sehnsucht nur weiter zu verstärken scheint. Die  „blaue Blume“ (V.1) steht hierbei für genau dieses glückliche Leben sowie für die Liebe. Das Lyrische Ich findet diese „blaue Blume“ (V.1) jedoch nie. Die Tatsache, dass das Lyrische Ich dennoch weitersucht, zeigt, wie groß diese Sehnsucht ist. Abgesehen davon „träumt“ (V.3) das Lyrische Ich, was verdeutlicht, dass dieses erfüllte, glückliche Leben nicht mehr als eine Wunschvorstellung ist. Wenn es diese Blume dennoch finden würde, würde ihm sein „gutes Glück […] blüh[en]“ (V.4). Die Alliteration „gutes Glück“ (V.4) zeigt hier, dass das Lyrische Ich in dem Finden der Blume tatsächlich die Erfüllung seines Lebens erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt wird die Reise des Lyrischen Ichs auf der Suche nach der Blume beschrieben. Hierbei hat es schon einen sehr langen Weg zurückgelegt, bei dem es „mit [seiner] Harfe durch Länder, Städt und Au'n“ (V.5-6) gewandert ist. Dieser lange Weg verdeutlicht erneut, dass die Suche und der Wunsch nach einem glücklichen Leben schon lange andauern. Zudem verdeutlicht die „Harfe“ (V.5) den Wunsch, der Realität zu entkommen, was erneut dafür spricht, dass das erfüllte Leben eine Traumvorstellung bleibt. Der Ausdruck „Länder, Städt und Au'n“ (V.6) zeigt zudem, dass das Lyrische Ich überall vergeblich nach der Blume sucht. Die Tatsache, dass das Lyrische Ich sie jedoch „nirgends“ (V.7) findet, steht für die zunehmende Resignation und Enttäuschung im zweiten Sinnabschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der dritte Sinnabschnitt beginnt mit der Reise des Lyrischen Ichs, denn es „wandre[t] schon seit lange“ (V.9). Zudem hat es „lang gehofft, vertraut,“ (V.10), was zeigt, dass das Lyrische Ich zu Beginn hoffnungsvoll war, aber immer verzweifelt wird. Dies liegt daran, dass es „noch nirgends […] die blaue Blum geschaut“ (V. 11-12) hat. Die bisherige Suche war also erfolglos, was zunehmend entmutigend für das Lyrische Ich ist. Der Ausruf „Doch ach“ (V.11) verdeutlicht außerdem besonders deutlich diese entstehende Verzweiflung. Das fehlende Reimschema und Metrum verweist auf genau diese Verzweiflung und hoffnungslose Suche des Lyrischen Ichs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Alle Verse beginnen mit dem Personalpronomen „ich“ (V.1). Das Gedicht hat kein Metrum. Außerdem hat das Gedicht kein Reimschema. In dem Gedicht wird nur vom lyrischen Ich geschrieben. Der Titel „Die blaue Blume“ deutet auf eine besondere Pflanze, und verdeutlicht zunächst nichts Besonderes. Die Farbe Blau wirkt sehr entspannend und man verbindet damit den Himmel, das Weite oder auch das Gewässer die Tiefe. Somit auch die Entfernung der Blume. Das Gedicht hat abwechselnde Kadenzen weibliche und männliche. Die Antithese „Ich suche und finde sie nie“ (V. 2) verweist erneut auf das Unerreichbare des Glücks, was das lyrische Ich sucht. Somit scheint es sich der Tatsache bewusst zu sein, dass es die blaue Blume, die als Symbol für das Glück steht, nicht zu finden. Es sucht jedoch immer weiter. Dadurch wird das Streben nach der Verwirklichung der Träume des lyrischen Ichs vor Augen geführt. Das Lyrische Ich „wandre“ (V. 5) an verschiedene Orte, um die blaue Blume zu finden. Dies macht deutlich, wie viel es dem Lyrischen Ich Wert ist. Zudem nimmt es die „Harfe“ (V. 5) mit. Eine Harfe steht für Harmonie und ist auch ein Symbol für die Dichtkunst. Dies lässt eventuell darauf schließen, was dem Lyrischen Ich wichtig ist, und was es eventuell Sucht. Es könnte in der blauen Blume etwas Harmonisches finden wollen. Die Aufzählung „Länder, Städt und Au´n“ (V. 6) macht deutlich, wie viel Aufwand das Lyrische Ich betreibt um diese Blume zu finden. Es wandert durch all diese Orte um etwas zu finden, wo es eventuell nicht mal genau weiß, was es sein mag. Dies weist auf eine enorme Willenskraft hin. Die Repetition „Ich wandre“ (V. 9), am Versanfang der dritten Strophe, betont erneut die Reise die das lyrische Ich auf sich nimmt um das Glück zu finden. Wie lange es dies schon tut, zeigen die Worte „schon seit lange“ (V. 9). Nun kommt eine eher bedrückte und enttäuschende Stimmung auf, denn das lyrische Ich hat „lang gehofft, vertraut“ (V. 10). Es wirkt erschöpft und sehr ermüdet von der ganzen Suche, was diese Ellipse verdeutlicht. Nun gibt es aber auch die letzte Hoffnung auf, was durch die Worte „Doch ach“ (V. 11) zum Ausdruck gebracht wird. Es hat keine Kraft, was die Interjektion „ach“ (V. 11) betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Das Romantikgedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die sehnsuchtsvolle Suche nach Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beginnt mit der Anapher „Ich suche“ (V. 1, 2) welche schon zu Beginn zeigt, wie verzweifelt die Suche des lyrischen Ichs ist, da sich mit der Wortfolge auch die Tätigkeit wiederholt und erkennbar ist, dass das Ich oft sucht und dadurch anscheinend noch nicht gefunden hat, wonach es sucht. Die kontinuierliche dieser Suche wird von der gleichmäßigen Aufteilung des Gedichtes in drei Strophen mit  vier Versen unterstrichen. Das Ich such nach der „blauen Blume“ (V. 1), welche offensichtlich für etwas Positives steht, da Blumen sowohl schön aussehen, als auch gut duften. Die blaue Farbe kann man als ebenso ästhetisch, aber auch als beruhigend interpretieren. Zudem handelt es sich hierbei um eine Alliteration, welche somit vom Klang harmoniert, als auch einprägsam ist und man somit nicht so schnell vergisst, wonach gesucht wird. Zudem zeigt der bestimmte Artikel „die“ (V. 1), dass das Ich nicht nach irgendeiner Blume, sondern nach einer ganz bestimmten sucht, und diese somit besonders zu sein scheint, da sie so von anderen Blumen abgehoben wird.&lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich die Blume „nie“ (V. 2) findet, zeigt sich sein ständiges Versagen aber auch Ehrgeiz, da es nicht aufgehört hat zu suchen. Es kann sogar bedeuten, dass es die Blume auch in Zukunft „nie“ (V. 2) finden wird, da es vielleicht unmöglich ist diese zu finden. Da das Gedicht kein einheitliches Metrum besitzt, kann man auch die leichte Unbeholfenheit des lyrischen Ichs erkennen, welche es bei seiner Suche zu haben scheint. &lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich von dem Fund der Blume „träumt“ (V. 3) lässt sich daraus schließen, dass dies der größte Wunsch des Ich ist, welchen es sich eventuell schon zu einem Lebensziel gemacht hat, da es die Blume andauernd zu suchen scheint.&lt;br /&gt;
Weil das Ich sich „gutes Glück“ (V.4) durch die Blume verspricht, wird hier ein typischer Aspekt für ein Gedicht aus der Romantik gezeigt, welcher aus einem Wunsch nach etwas Unerreichbaren besteht. Zudem ist hierbei wieder eine Alliteration vorhanden, welche sich dadurch aus dem Text hervorhebt und deshalb zeigt, wie wichtig dieses „Glück“ (V. 4) für das lyrische Ich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe „wander[t]“ (V. 5) das lyrische Ich, was zeigt, dass es anscheinend ständig auf der Suche und dadurch unterwegs ist. Das spricht dafür, dass es sich bei der Suche nach dem Glück wirklich um eine Lebensaufgabe des Ich handelt. &lt;br /&gt;
Da es mit seiner „Harfe“ (V. 5) wandert, kann es sich auf der Suche mit Musik erheitern und motivieren, damit das Ich positiv bleibt und nicht aufgibt.  Zudem bietet die Flucht in die Musik die Möglichkeit sich von seinem dauerhaften Versagen abzulenken. &lt;br /&gt;
Da das lyrische ich sogar in mehreren „Länder[n]“ (V. 6) sucht, wird die Reichweite dieser Suche und die Wichtigkeit der Blume für das ich deutlich gemacht. Der Gegensatz „Städt und Au'n“ (V.6) zeigt hierbei, dass das lyrische Ich an den unterschiedlichsten Orten sucht und anscheinend auch keine genaue Vorstellung hat, wo es sein Glück finden kann, was wieder seine Verzweiflung und Unbeholfenheit zeigt.&lt;br /&gt;
Das Nomen „Runde“ (V.7) könnte zudem vielleicht zeigen, dass das Ich bei seiner Suche im Kreis läuft und immer gleich vorgeht. Dies könnte vielleicht ein Grund dafür sein, weshalb es die Blume nicht findet. &lt;br /&gt;
Außerdem möchte das Ich die Blume nur „[an]schaun“ (V.8), was für einen genügsamen Charakter spricht, da er sie nicht für sich allein besitzen, sonder sich nur an dem Anblick erfreuen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten Strophe berichtet das Ich, dass es schon „seit lange“ (V. 9) wandert, was letztendlich bestätigt, dass es sich hierbei um eine anscheinend unmöglich zu erfüllende Lebensaufgabe des Ich handelt, da es auf seiner suche nie zum Ziel kommt, es aber dauerhaft versucht. Dabei ist es stets optimistisch, da es [...]hofft, vertraut“ (V. 10) und somit nicht aufgegeben hat. Doch seine Enttäuschung wird durch die Interjektion „ach“ (V. 11) gezeigt, da es „nirgends“ (V.11) sein Glück gefunden hat. Im letzten Vers wird nochmal die „blaue Blum“ (V.12) erwähnt, welche in dem Gedicht eine Metapher für das persönliche Glück ist. Dies könnte den Leser vielleicht unterschwellig dazu motivieren nach seinem eigenen Glück zu suchen und sich nicht durch Erfolglosigkeit unterkriegen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich lässt sich sagen, dass in dem Gedicht die Wichtigkeit, sein eigenes persönliches Glück zu finden mit Alliterationen und einer Metapher beschrieben wird. Es wird gezeigt, dass man dabei nicht aufgeben soll, selbst wenn die Suche zunächst erfolglos ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Das romantische Gedicht ,,Die blaue Blume&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die romantische Sehnsucht nach dem unerreichbaren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Das Gedicht setzt sich zusammen aus drei Strophen, welche jeweils vier Verse beinhalten. Es sieht so Strukturiert aufgebaut aus. Das Gedicht lässt sich in drei sinnabschnitte unterteilen, welche die drei Verse widerspiegeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Titel des Gedichts befindliche Alliteration „blaue Blume“ (V. 0) wirkt auf den Leser zu beginn schon sehr einprägsam und sanft.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts macht sich das lyrische Ich auf die „Suche“ (V. 1+2) nach einer „Blume“ (V. 1), obwohl es weiß, dass es diese „nie [findet]“ (V. 2). Durch die Anapher „Ich suche“ (V. 1+2) spiegelt sich ein großes Verlangen nach dieser „Blume“ (V. 1) wieder. Auch, dass das lyrische Ich eine gewisse Hoffnung auf den Erhalt dieser hat welche, sich auch auf den Leser überträgt. Das sich hier hinter der „Blume“ (V. 1) mehr verbirgt lässt sich hier schon vermuten. Durch die Folgende Antithese „Ich suche und finde sie nie“ (V. 2), dringt aber auch schon eine leichte Verzweiflung neben der Hoffnung hervor. Trotzdem bleibt der Glaube auf Erfolg weiterhin bestehen, da das lyrische Ich „träumt“ (V. 3), dass in der Blume das Glück blüht (vgl. 3f.). Diese Wechselnden Gefühle werden durch ein unregelmäßiges Metrum widerspiegelt. So schwankt dies genau so wie die Gefühle des lyrischen Ichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt „wand[ert]“ (V. 5) das lyrische Ich. Dadurch wird gezeigt, was für eine Anstrengung und Verluste das lyrische Ich auf sich nimmt um das zu bekommen was es will. Dies wird durch die Aufzählung „Durch Länder, Städt und Au’n“ (V. 6) unterstützt. Zudem wird klar, das überall gesucht wurde, es aber nirgendwo vorhanden ist. Beendet wurde dies mit der klaren Aussage, dass „nirgends in der Runde Die blaue Blume zu [sehen war]“ (V. 7f.). So wird für den Leser Klarheit geschaffen. Im Gegensatz dazu steht die „Harfe“ (V. 5), welch hier ein bisschen als Hoffnungsträger dargestellt wird. Sie begleitet ihn in seiner schweren Zeit und schenkt ihm ein Stück Geborgenheit und Heimat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem letzten Sinnabschnitt, also der letzten Strophe, wird die endgültige Enttäuschung des lyrischen Ichs dargestellt. Diese beginnt gleich wie die vorherige mit „Ich wandre“ (V. 9), was direkt zu Anfang auf keine neuen Ergebnisse der Suche schließen lässt. Dies, obwohl das lyrische Ich schon „lange“ (V. 9) auf der suche ist. Durch den Seufzer „ach“ (V. 11) wird auf ein aufgeben des lyrischen Ichs hingedeutet. Diese Vermutung wird durch die Wiederholung des Adverbs „nirgends“ (V. 11) gestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das lyrische Ich sich auf eine suche nach etwas macht, wovon es weiß, dass es nicht existiert. Dennoch hat es Hoffnungen, welche aber im Verlauf immer mehr schwinden. Diese Hoffnungen und Versuchungen werden von verschiedenen Sprachlichen Mitteln wie Wiederholungen oder Aufzählungen verdeutlicht. Auch Gefühle werden Veranschaulicht, wie durch das unregelmäßige Metrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818 in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht und die damit verbundene Suche nach einem idealen Zustand, dem unerreichbaren Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist drei Strophen mit jeweils vier Versen auf, wodurch es auf den ersten Blick strukturiert wirkt. Diese scheinbare Struktur, wird aber bereits beim Betrachten des Reimschemas und der Kandenzen unterbrochen, wobei sich keine Regelmäßigkeit erkennen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anapher „Ich suche“ (V.1/2) verdeutlicht im Hinblick auf das Verb „suchen“ (ebd.) eine Sehnsucht nach einem bestimmten Objekt oder auch einen Zustand. Bereits im zweiten Vers wird allerdings durch das Adverb „nie“ (V.2) deutlich, dass dieses Objekt nicht erreichbar ist. Das lyrische Ich erhofft sich durch das Finden des Objektes, sein „gutes Glück“ (V.4). Das Verb „blühen“ (ebd.) unterstützt dabei die Vorstellung, dass durch das  Finden des Objekts ein Schöner Zustand hervorgerufen wird wie beim Erblühen einer Blume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach dem Objekt also dem idealen Zustand der Welt treibt das lyrische ich an, „Durch Länder, Städt und Au’n“ (V.6). dies verdeutlicht den Aufwand den das lyrische Ich betreibt um ans Ziel zu gelangen. Die Tatsache, dass es mit der Harfe umher wandert (vgl.V.5) hebt die Wichtigkeit der Musik dabei hervor. Denn die Musik war ebenfalls ein wichtiger Teil der Romantik. In dieser Epoche, stand die Romantik also das musizieren, wie auch andere künstlerische Freiheiten im Mittelpunkt der Menschen. Zu der Zeit wurde das faktische also das wissenschaftlich belegbare stark kritisiert und die Romantik als Mittel gesehen, einen besseren Zustand auf der Welt hervor zu rufen. Daher lässt sich vermuten, dass das lyrische Ich die Harfe nutzt, um „in der Runde“ (V.7) die blaue Blume also den idealen Zustand zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich wandert schon seit langem (vgl.9), was andeuten lässt, dass die Sehnsucht nach dem idealen Zustand ein solches Ausmaß haben muss, dass es das lyrische Ich weiter antreibt. Dennoch lässt sich die blaue Blume nicht finden, was bei dem lyrischen ich Frust und Verzweiflung hervor ruft, was durch due Interjektion „ach“ (V.11) deutlich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818, in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach dem grenzenlosen Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Die blaue Blume“ könnte ein Hinweis darauf sein, dass jemand etwas sucht. Hierbei könnte das „blaue“ für die Grenzenlosigkeit von etwas stehen, da auch der Himmel blau ist und kein Ende hat. Die „Blume“ könnte hierbei für Glück oder generell für etwas schönes oder vollkommnendes stehen. Die erste Strophe (V. 1-4) handelt davon, dass das lyrische Ich, weshalb es nach etwas sucht und dass es noch einen funken Hoffnung hat. Die Anapher „Ich suche“ (V. 1f.) wird die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach der „blaue[n] Blume“ (V.1) betont. Die Alliteration in der „blaue[n] Blume“ (V. 1) könnte zeigen, dass sich das lyrische Ich das Ziel gut eingeprägt hat. Es denkt, dass es durch die Blume sein „gutes Glück“ (V.4) finden kann, was so viel heißen kann, ein optimales Leben, welches von Liebe und Gesundheit positiv geprägt ist, führen zu können. Zudem kommt vom dritten auf den vierten Vers ein Enjambement vor, welches rhythmisch wirkt auf der Suche nach der „Blume&amp;quot;. In der zweiten Strophe (V.5-8) befasst sich das lyrische Ich mit der Suche nach der Blume. Doch diese Suche hat ein nicht vorhandenes Ziel, weshalb Verwirrung im lyrischen Ich vorkommen. Dies wird untermalt durch den Fakt, dass es kein Reimschema, sowie kein Metrum im Gedicht vorhanden sind. Das lyrische Ich ist mit seiner „Harfe“ (V.5) unterwegs, welche als Symbol für den letzten Funken Hoffnung/Romantik stehen könnte. Um die Blume zu finden bewegt sich das lyrische Ich durch „Länder, Städt und Au`n“ (V. 6). Die Apokopen könnten für die Eile des lyrischen Ichs stehen. In der letzten Strophe (V. 9-12) kommt eine gewisse Verzweiflung zum Ausdruck, da es die Blume, nicht finden kann, obwohl es schon „seit lange[m]“ (V.9) gesucht hat. Das lyrische ist hat keine Geduld mehr und gibt die Suche auf, was durch das „lang[e] [...]hoff[en](V.10) zum Ausdruck kommt. Die Interjektion „ach“ (V.11) zeigt die Enttäuschung des lyrischen Ichs, da es die Blume „nirgends“ (V.11) finden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Roman''' ==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“ ,welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818, in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach Glück und einem paradiesischem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen gegliedert, welche jeweils aus vier Versen bestehen. Dadurch hat das Gedicht eine geordnete Form und macht einen strukturierten Eindruck. Durch die Anapher „ich suche“(V.1) im ersten Sinnabschnitt wird deutlich, dass das lyrische Ich das ideale Leben schon lange sucht, was durch die Metapher „blaue Blume“ (V.2) symbolisiert wird. Weiterhin zeigt die Antithese „ich suche und finde sie nie“ (V.2), dass das lyrische Ich schon lange auf der Suche ist nach einem idealen Leben jedoch es nicht zu finden ist. Das lyrische Ich Sehnt sich nach diesem Leben sehr, da es von der Blume „träumt“ (V.3), in der sein „gutes Glück“ (V.4) ihm blüht. Im zweiten Sinnabschnitt wird der lange Weg des lyrischen Ichs deutlich, was das Verb „wand[dern]“ (V.5) zeigt. Um Ablenkung für seine Sehnsucht nach dem idealen Leben zu erfahren, spielt das lyrische Ich auf dem Weg „mit [s]einer Harfe“ (V.5).  Durch die Harfe gelingt es dem lyrischen Ich, den Weg erträglicher zu machen und in eine Andere Realität zu fliehen.  Das lyrische Ich versucht vergebens nach der Blume zu suchen und fängt langsam an zu zweifeln, da es das Glück „nirgends“ (V.7) finden kann. Dieser Stimmungsumschwung wird durch einen Kreuzreim in dieser Strophe verstärkt. Der lange Weg des lyrischen Ichs wird im dritten Sinnabschnitt weiterhin dargestellt. Die erfolglose Suche wird durch das Adverb „lange“ (V.9) deutlich, da die Zweifel des lyrischen Ichs immer größer werden und es „lang gehofft“ (V.10) hat, dass ideale Leben zu finden,  jedoch es das Glück „nirgends“ (V.11) findet. Dazu wird die Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich, durch die Interjektion „ach“(V.11), was die Unzufriedenheit des lyrischen Ich ebenfalls verdeutlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jule ==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“ welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818 in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach dem Glück und einem vollkommenen Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Dies verleiht dem Gedicht eine Ordnung und eine gewisse Struktur. Die Alliteration im Titel „blaue Blume“ (V.0 ) wirkt sanft da es sich um zwei sanfte Konsonanten handelt außerdem ist dies sehr einprägsam . Die Farbe blau  wirkt sehr  geheimnisvoll und unendlich was die Stimmung des lyrischen – Ich widerspiegeln könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische ist auf der suche nach etwas was es aber nie findet. Diese intensive Suche nach  etwas wir durch die Anapher „Ich suche (…) / Ich suche(…) “ (V.1f) verdeutlicht. Das lyrische – Ich gibt trotz Verluste nicht auf (Vgl.V.2).  Das lyrische – Ich träumt das in der  Blume das „gute (...) Glück“(V.4)  steckt. Durch das Verb „träumt“ (Z.3) wirkt es so als wäre die Blume noch weit Weg und sehr unrealistisch zu finden. Außerdem steht die blaue Blume für das glückliche Leben wonach das lyrische ich sucht (Vgl.3f). In der ersten Strophe reimt sich der erste und dritte Vers, dies könnte die Hoffnung etwas zu finden widerspiegeln, die Verse die sich nicht reimen spiegeln somit die Enttäuschung des lyrischen – Ichs wieder , da es die  blaue Blume nie findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe erzählt das lyrische – Ich über die Suche der blauen Blume. Es „(wandert) mit (s)einer Harfe / Durch Länder, Städt und Au ´n“ (Z.5f). Durch das Verb „wandre“ (Z.5) und die Aufzählung „ Länder, Städt und Au´n“ (Z.6) wird deutlich das, dass lyrische – Ich nicht weiß wo sich die blaue Blume befindet und schon an sehr vielen Orten war um diese zu finden.Durch die Verwendung der Antiklimax„ Länder, Städt und Au´n“ (Z.6) wird klar, dass es zuerst grob gesucht hat, doch jetzt ganz genau hinsieht, da es erkannt hat, dass das Erreichen seines Zieles schwer und unwahrscheinlich ist.  Außerdem macht dies deutlich das dem lyrischen diese Suche sehr wichtig ist. Zudem ist auffällig, dass die Anapher, das Personalpronomen „Ich“(V.1,2,5 und 6) immer am Anfang eines Verses steht und somit verdeutlicht, dass es in diesem Gedicht um das individuelle Streben nach Vollkommenheit und dem Unendlichen für das Lyrische Ich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten Strophe wird deutlich, dass das lyrische - Ich schon sehr lange wandert aber vergeblich. Es „(hat) lang gehofft (und) vertraut“ damit werden zum ersten Mal Zweifel und Beschwerden des lyrischen Ichs deutlich. Durch das „ach“ (V.11) wird die Frustration des lyrischen – Ichs nochmals deutlich. Doch durch das Adverb „noch“ (V.11) erfährt der Leser, dass das lyriche- Ich nicht aufgibt und weiter sucht.Damit wird klar, dass die Suche nach dem glücklichen Leben und der Vollkommenheit der Lebensinhalt des lyrischen – Ichs ist.In dem Gedicht gibt es kein regelmäßiges Metrum was zu der Gefühlslage des lyrischen – Ichs passt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen das die Alliteration „blaue Blume“  metaphorisch für das glückliche Leben und die Vollkommenheit steht. Das streben vom lyrischen – Ich nach diesem Zustand ist der Mittelpunkt des Gedichtes.Am Ende wird die Verzweiflung und Frustration des lyrischen – Ichs deutlich doch es gibt die Suche nicht auf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q2,d5/Lyrik/Eichend.,_Bl._Bl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q2,d5/Lyrik/Eichend., Bl. Bl.</title>
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				<updated>2020-08-19T15:18:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse von Eichendorffs &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Romantikgedicht &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und im Jahre 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach Liebe sowie nach Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Generell lässt sich kein einheitliches Reimschema, Metrum oder Kadenzen erkennen. Die Betonungen passen dadurch allerdings zum Inhalt des Gedichts. Diese sind sehr gemischt, ebenso wie die Gefühle des lyrischen Ichs im Gedicht. Der Titel &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot; zeigt, dass es um eine blaue Pflanze geht. Das Adjektiv “blau” könnte man mit dem Himmel oder auch mit dem Wasser verbinden. Es könnte ebenso für Sehnsucht stehen. Dies liegt daran, dass der Himmel sehr weit bzw. das Meer sehr tief ist und man nicht weiß, was einen erwartet. In diesem Gedicht ist die “blaue Blume”, welche zunächst einmal eine Alliteration ist, eine Metapher und steht für das was das lyrische Ich sucht. Das lyrische Ich spricht während des ganzen Gedichtes von sich selbst. Dies erkennt man besonders in der ersten Strophe, welche sich mit der Blume selbst und dem Wunsch des lyrischen Ichs nach dieser beschäftigt. Die Sehnsucht wird in Vers eins durch  &amp;quot;Ich suche&amp;quot; (V. 1) und zum wiederholten Male in Vers zwei deutlich. Dies ist eine Anapher und soll diese Verse betonen. Durch die Wiederholung lassen sich auch die Bemühungen des lyrischen Ichs erkennen. Durch die Worte &amp;quot;[i]ch suche und finde sie nie&amp;quot; (V. 2) zeigt sich eine leichte Verzweiflung des lyrischen Ichs, da es sich bemüht, es aber nicht das findet, was es sucht. Das lyrische Ich &amp;quot;träumt&amp;quot; (V.3) davon, dass sein &amp;quot;gutes Glück [ihm] blüh&amp;quot; (V. 4). Daraus wird deutlich, wie wichtig die Blume für das lyrische Ich sein muss, da es auch von dieser träumt. Da das Träumen unterbewusst geschieht, muss der Wunsch des lyrischen Ichs nach der Blume sehr groß sein. Die Alliteration das &amp;quot;gute[] Glück&amp;quot; (V. 4) steht für den wichtigsten Wunsch des Suchenden. Durch den gleichen betonten Anlaut, wird die Bedeutung noch einmal verstärkt. Auffällig in der ersten Strophe ist auch, dass die Verse jeweils mit einem Personalpronomen beginnen. Die zweite Strophe befasst sich mit der Suche an sich. Das lyrische Ich &amp;quot;wand[ert] mit [s]einer Harfe&amp;quot; (V. 5) &amp;quot;[d]urch Länder, Städt und Au'n&amp;quot; (V. 6). Dies zeigt erneut dessen Bemühungen die Blume zu finden, da es überall danach sucht und einen weiten Weg dafür auf sich nimmt. Dadurch, dass es seine “Harfe” (V. 5) während seiner Suche mit sich trägt, zeigt sich seine Verträumtheit. Die Harfe und die Musik könnten eine Art Zufluchtsort für das lyrische Ich sein. An dieser Stelle des Gedichts (V. 6) befindet sich ein Wendepunkt. In den Versen 1-6 ist das lyrische Ich sehr hoffnungsvoll und optimistisch, aber ab Vers sieben, scheint das lyrische Ich immer mehr zu verzweifeln und enttäuscht zu werden. Seine Suche zeigt sich ebenso in Vers 7, da das lyrische Ich &amp;quot;in der Runde&amp;quot; (V. 7) danach sucht sowie durch die Anapher “Ich wandre” (V. 5/9). In der zweiten Strophe befindet sich ein unterbrochener Kreuzreim, welcher auch zu der Stimmung des lyrischen Ichs passt, da dieses zu zweifeln beginnt, aber trotzdem noch nicht aufgeben will. So entsteht eine etwas aufgewühlte, unklare Stimmung. In der dritten Strophe, scheint die Verzweiflung das lyrische Ich zu überkommen und es kommt zu einem Ergebnis der Suche. &amp;quot;Ich wandre schon seit lange&amp;quot; (V.9) zeigt, dass das lyrische Ich noch immer nicht aufgeben will und schon seit einiger Zeit danach sucht. Das Asyndeton “hab lang gehofft, vertraut” (V. 10) lässt das Ganze intensiver wirken. In den beiden letzten Versen, welche eine Inversion bilden, was das ganze unstrukturiert wirken lässt, wird die klare Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich. Dies macht besonders die Interjektion “ach” (V. 11) deutlich. &amp;quot;Doch ach, noch nirgends hab ich die blaue Blum geschaut&amp;quot; (V. 11f) zeigt das Ergebnis der Suche, nämlich dass das lyrische Ich es nicht geschafft hat die Blume zu finden. Dies lässt auch wieder eine Verbindung zu dem unterbrochenen Kreuzreim in der dritten Strophe aufbauen. Ob das lyrische Ich die Suche beendet hat oder noch weiter danach sucht, geht allerdings nicht aus dem Gedicht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich sehr darauf fixiert ist die Blume zu finden und sich auch sehr darum bemüht. Das Gedicht beinhaltet viele sprachliche Mittel wie Metaphern, Alliterationen und Anaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“ von Joseph von Eichendorff, veröffentlicht 1818, handelt von der nie enden wollen sehnsuchtsvollen Suche nach dem Glück. Das Gedicht gehört zur Epoche der Romantik.&lt;br /&gt;
Das Gedicht handelt vom lyrischen Ich, welches auf der Suche nach der blauen Blume ist und hofft, in ihr sein Glück zu finden. Auf der Suche wandert das lyrische Ich durch Länder und Städte und hält überall nach ihr Ausschau, doch letztlich verliert das lyrische Ich die Hoffnung, da es die Blume nicht finden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen, welche abwechselnd mit einer weiblichen und männlichen Kadenz enden. Das Gedicht weist kein regelmäßiges Metrum auf. Der Titel „Die Blaue Blume“, ist eine Metapher für ein unerreichbares Ziel (Ideal). Diese Metapher wird in jeder Strophe wiederholt (V.1, V.8, V.12) und verdeutlicht die Sehnsucht nach einem unerreichbaren Ziel. Die Sehnsucht wird zudem durch die wiederholte Anapher „Ich suche“ (V.1 , V.2) veranschaulicht. In der Zweiten Strophe (5-8) setzt das Lyrische Ich die Suche fort „Ich wandere mit meiner Harfe“ (Z.5). Dies vermittelt den Eindruck einer ruhigen und friedvollen Wanderung. Jedoch verliert das Lyrische Ich mit der Zeit die Hoffnung. Dies ist durch den anti-klimax „Länder, Stadt und Au`n“ (V.6) zu erkennen, da der Ort der Suche immer kleiner wird. Der folgende Vers veranschaulicht durch die Metapher „nirgends in der Runde“ einen nie endenden Kreislauf. Die dritte Strophe beginnt mit einem Parallelismus zum fünften Vers „Ich wandere schon seit lange,“ (V.9). Die Parallele illustriert, dass das lyrische Ich noch immer unterwegs ist. Zudem wird die vergangene Zeit durch die Alliteration „schon seit“ (V.9) als lang empfunden. Auch die vorherigen Strophen beinhalten eine Alliteration jeweils im ersten Vers „mit meiner Harfe“ (V. 5) und „blaue Blume“ (V.1), welche die lang andauernde Sehnsucht unterstreicht. Im Vers 10 „hab lang gehofft, vertraut“ wird die Resignation des lyrischen deutlich, da dieses merkt, dass ihre Hoffnungen unerfüllt bleiben. Die Resignation wird im folgenden Vers „Doch ach noch nirgends hab ich“ (V.11) durch die Interjektion „ach“ (V.ebg) besonders deutlich, denn es stellt ein Bedauern da.  Ebenfalls die Asonanz „Doch[]noch“(V.ebg) {sowie die Satzstellung einer Invasion} zeigen das die gleich gebliebene Sehnsucht sich langsam verändert bzw. abflacht und aus einem motiviertem „Ich hab“ (V.9ff) wurde ein „nirgends hab ich“ (V.12). Des weiteren fällt auf, dass das lyrische Ich einen visuellen Bezug haben möchte. So heißt es „Die blaue Blum[e] [ge]schaun[t]“(V.8, V.12[]) und bedeutet, dass es die metaphorische Blume nicht haben, sondern ausschließlich sehen möchte. Auch „Mir träumt, dass in der Blume |Mein gutes Glück mir blüh.“ (V.3-4) stellt eine eher visuelle Szene dar in der das lyrische Ich davon träumt. Ebenso wird durch die Metapher „Glück mir blüh“ (V.ebg) für die Blume deutlich, dass die Blume auch verblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche der damaligen Zeit wider und die damit verbundene sehnsuchtsvolle Suche nach Glück und Stabilität. Die Industrialisierung und auch die Aufklärung verunsichern die Menschen zur damaligen Zeit.  Sie ziehen sich gerne zurück und träumen vom großen Glück, ohne zu wissen, was es im Einzelnen für sie bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorf, in der Epoche der Romantik,  geschrieben wurde, und 1818 veröffentlicht wurde, thematisiert das Aufgeben und die Sehnsucht nach einer Wichtigen Person im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus  drei Strophen mit jeweils vier Versen. Alle Verse beginnen mit dem Personalpronomen „ich“ (V.1). Das Gedicht hat kein Metrum. Außerdem hat das Gedicht kein Reimschema. In dem Gedicht wird nur vom lyrischen Ich geschrieben. Der Titel „Die blaue Blume“ deutet auf eine besondere Pflanze, und verdeutlicht zunächst nichts Besonderes. Die Farbe Blau wirkt sehr entspannend und man verbindet damit den Himmel, das Weite oder auch das Gewässer die Tiefe. Somit auch die Entfernung der Blume. Das Gedicht hat abwechselnde Kadenzen weibliche und männliche. Die Anapher „Ich suche […] Ich suche“ (V.1f.) zeigt die anstrengende und die lange Suche des Lyrischen Ichs. Dies wird nochmals durch die Farbe „blau“ (V.1) verdeutlicht, welches die ferne und das Weite wiederspiegelt. Durch „die blaue Blume“ (V.1) erkennt man, dass das lyrische Ich nur eine bestimmte Blume sucht. In Vers 2 wird geschrieben, dass es die blaue Blume „nie“ (V.2) finden wird. Durch das temporale Adverb „nie“ (V.2), wird klar, dass das lyrische Ich der Überzeugung ist, dass es die blaue Blume nicht finden wird. Dass das lyrische Ich nur noch davon „träumt“ (V.3), zeigt dass es die Blume gar nicht findet und spiegelt damit auch die Entfernung zur Blume wieder. Des weiteren erkennt man daran, dass das Lyrische Ich die Suche nach dieser bestimmten Person aufgegeben hat.  Der Pleonasmus  „gutes Glück“ (V.5) beschreibt die Wichtigkeit dieser Person und somit auch die letzte Hoffnung für das Lyrische Ich. Die Metapher das „Glück blüh(t)“ (V.5) bedeutet, dass die Zeit nun reif ist und es mal sein Glück bekommen soll. Das Lyrische ich sucht „[d]urch Länder, Städt und Au´n“ (V.6).  Hieran erkennt man, dass das Lyrische Ich überall nach dieser Person gesucht hat. Auch hier erkennt man einen Zusammenhang zu der Farbe „Blau“ (V.1), welche ebenfalls die Weite und die Entfernung darstellt.  Hierdurch wird nochmals die Wichtigkeit der Person verdeutlicht. Das Adverb „nirgends“ (V.7) zeigt nochmals, dass das lyrische Ich jede Stelle auf dieser Erde durchsucht hat und es aber  „nie“ (V.2)  finden wird. Dass bei Wörtern wie „wandre [..] Au´n […] schaun“ (V.5ff.) Silben weggelassen wurden, spiegeln die Situation des Lyrischen Ichs wieder, welches ebenfalls eine Wichtige Person im Leben verloren hat und nun nach ihr sucht. Die Anapher „Ich wandre“ (4ff.) verdeutlicht, dass das lyrische Ich „schon lange“ (V.9) am suchen ist, aber immer noch nicht die Person gefunden hat. Außerdem zeigt sich, dass es trotzdem „lang(e) gehofft“ (V. 11) und „vertraut“ (V. 11) hat. Dies zeigt nochmal, wie besonders und wichtig  die blaue Blume für das lyrische Ich ist und es lange die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Die Interjektion „ach“ (V.12) spiegelt die Entäuschung des Lyrischen Ichs wieder aber auch die lange und anstrengende  Suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, das von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818 in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert das Streben nach Glück und einem vollkommenen Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt. Durch die Regelmäßigkeit der Verslänge wirkt das Gedicht sehr harmonisch und strukturiert. Im Gegensatz dazu, lässt sich kein einheitliches Reimschema, Kadenzen oder Metrum feststellen.&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe äußert das lyrische Ich seine Wünsche und Sehnsüchte. Durch den Pleonasmus „gutes Glück“ (V. 4) wird das Streben nach Glück und Vollkommenheit hervorgehoben. Die Alliteration „blaue Blume“ (V. 1, 8, 12) ist, wie man dem Titel bereits entnehmen kann, ein zentraler Begriff der in jeder Strophe die Sehnsucht des lyrischen Ichs hervorheben soll. Dabei dient die „blaue Blume“ (ebd.) als Symbol für das Unendliche und Unerreichbare. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antithese „Ich suche und finde sie nie“ (V. 2) verweist erneut auf das Unerreichbare des Glücks, was das lyrische Ich sucht. Somit scheint es sich der Tatsache bewusst zu sein, dass es die blaue Blume, die als Symbol für das Glück steht, nicht zu finden. Es sucht jedoch immer weiter. Dadurch wird das Streben nach der Verwirklichung der Träume des lyrischen Ichs vor Augen geführt. Auffällig ist außerdem, dass jede Strophe mit dem Personalpronomen „Ich“ (V. 1, 5, 9) beginnt. Die Anapher betont erneut die Sehnsucht des lyrischen Ichs. Durch die Ich-Bezogenheit, die dadurch zum Ausdruck gebracht werden soll, wird außerdem gezeigt, dass das lyrische Ich so sehr auf die Suche nach seinem Glück fixiert zu sein scheint, dass dies den größten Stellenwert in seinem Leben eingenommen hat.&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich ist in „Länder[n], Städt[en] und Au’n“ (V. 6) auf der Suche nach seinem Glück. Diese Antiklimax verweist erneut auf die Sehnsucht des lyrischen Ichs, sowie seine Zielstrebigkeit während der Suche nach seinem Glück. Jedoch hat es sein Glück nicht gefunden (vgl. V. 7f.). Dadurch, dass die zweite Strophe einen Gegensatz zwischen der Hoffnung des lyrischen Ichs und seiner Enttäuschung während der Suche nach seinem Glück darstellt, scheint die anfängliche Harmonie und die Zuversichtlichkeit des lyrischen Ichs in ein Gefühl der Enttäuschung überzugehen. Denn in der letzten Strophe des Gedichts wird die Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich, da es „schon […] lange“ (V. 9) auf der Suche nach seinem Glück ist, es jedoch nicht findet. Dadurch lässt sich eine Veränderung der Stimmung des lyrischen Ichs feststellen. Auch die Interjektion „ach“ (V.11) verdeutlicht diesen Aspekt. Außerdem hat das lyrische Ich „noch nirgends […] Die blaue Blum geschaut“ (V. 11f.). Das Adverb „noch“ (ebd.) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich die Suche nach seinem Glück noch nicht aufgegeben hat. Es scheint jedoch eingesehen zu haben, dass die zwanghafte Suche danach, es nicht schneller an sein Ziel bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Sehnsucht nach Glück im Vordergrund steht. Dabei ist das lyrische Ich so fixiert auf das Finden des Glücks, dass es sich erst nach einer langen Suche eingestehen muss, dass es dadurch sein Ziel nicht erreicht, wodurch seine anfängliche Euphorie in ein Gefühl der Enttäuschung umschlägt. Das Gedicht besteht aus vielen rhetorischen Mitteln, wie zum Beispiel Metaphern und Alliterationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff verfasst und 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Die blaue Blume“ weißt auf eine Sehnsucht nach einer Person oder generell der Liebe hin. Verdeutlicht wird dies durch eine Metapher. Die Blume zeigt die Liebe, die Farbe Blau wiederum könnte die Sehnsucht darstellen, da sie an den Himmel erinnert, welcher in der Ferne liegt und somit eine sehnsüchtige Stimmung erzeugt. Der erste Sinnabschnitt (V. 1-4) zeigt die Hoffnung und Sehnsucht des Lyrischen Ich. Die Anapher „Ich suche (...) Ich suche“ (V. 1-2) zeigt wie groß die Sehnsucht nach der Blume ist und dass das lyrische Ich sich Mühe macht nach dieser zu suchen. Allerdings bleibt diese Suche erfolgslos, „und finde sie nie“ (V. 2). Das lyrische Ich „träumt“ (V. 3), dass die Blume sein „gutes Glück (ihm) blüh“ (V. 4). Der Pleonasmus „gutes Glück“ und die Metapher „blüh“ zeigen die Überzeugung, dass die Blume gut für das lyrische Ich ist, sowie die Wichtigkeit dieser. Allerdings „träumt“ es bis jetzt nur davon, wodurch gezeigt wird, wie weit entfernt es von der Blume ist und wie groß doch die Sehnsucht ist. Der unreine Kreuzreim, der in allen Strophen nur im zweiten und vierten Vers vorkommt, lässt das Lyrische Ich in den ersten Versen Anzeichen von Zweifel zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (V. 5-8) zeigt das Lyrische Ich immer noch hoffnungsvoll, allerdings wesentlich pessimistischer. Es wandert „mit seiner Harfe“ (V. 5), wodurch die Energie gezeigt wird, mit der es die Blume sucht, sowie die Lebensfreude. Es wandert durch „Länder, Städt und Au’n“ (V. 6). Diese Aufzählung zeigt das Ausmaß der Suche und dass das lyrische Ich keinen Anhaltspunkt hat, wo es die Blume finden könnte, verstärkt wird dies durch das fehlende regelmäßige Metrum. In den folgenden Versen wird klar, dass es immer weitersucht, um nicht doch „die blaue Blume zu schaun“ (V. 8) Die Konjunktion „Ob“ (V. 7) zeigt, dass zwar noch Hoffnung übrig ist, allerdings diese im Vergleich zu der ersten Strophe erheblich gesunken ist. Zudem sind die letzten zwei Verse der Strophe negativ geschrieben, das Lyrische Ich geht also schon gar nicht mehr davon aus, dass die Blume zu finden ist. Eine leichte Frustrierung, beziehungsweise Verzweiflung wird deutlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ditte Sinnabschnitt (V. 9-12) zeigt die deutliche Enttäuschung des Lyrischen Ich. Da es „schon seit lange“ (V. 9) wandert, und es „lang gehofft, vertraut“ (V. 10) und es die Blume immer noch nicht gefunden hat, lässt eine Verzweiflung und Enttäuschung vermuten. Da es die letzten drei Verse die Vergangenheitsform Perfekt benutzt, wird klar, dass das Lyrische Ich die Suche aufgegeben hat und nun nicht mehr hofft, oder vertraut. Dies zeigt wie groß die Sehnsucht war und wie groß die Enttäuschung nun ist, da es nach der erfolgslosen und langen Suche so niedergeschlagen ist. In den drei Strophen mit jeweils vier Versen wird immer ein Zustand der Suche des Lyrischen Ich gezeigt. Der Erste zeigt die Hoffnung und Sehnsucht. Die Zweite zeigt erste Zweifel und nun wird die Resignation und Enttäuschung deutlich. Die Enttäuschung wird durch die Interjektion „ach“ (V. 11) klar. Es ist zwar immer noch auf der Suche, was durch das Adverb „noch nirgends“ (V. 11) deutlich wird, allerdings heißt dies auch, dass es „die blaue Blum (noch nirgends) geschaut“ (V. 11-12) hat. Auffällig ist, dass die Kadenzen abwechselnd männlich und weiblichen sind, allerdings endet das Gedicht mit einer nicht betonten Silbe, also einer männlichen Kadenz. Dies wirkt resignierend und traurig, da das Gedicht damit endet, dass es zwar noch auf der Suche ist, aber die Blume immer noch nicht gefunden ist. Die nicht betonte Silbe am Schluss lässt die Suche endgültig abgeschlossen wirken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q2,d5/Lyrik/Eichend.,_Bl._Bl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q2,d5/Lyrik/Eichend., Bl. Bl.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q2,d5/Lyrik/Eichend.,_Bl._Bl."/>
				<updated>2020-08-19T14:44:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse von Eichendorffs &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Romantikgedicht &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und im Jahre 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach Liebe sowie nach Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Generell lässt sich kein einheitliches Reimschema, Metrum oder Kadenzen erkennen. Die Betonungen passen dadurch allerdings zum Inhalt des Gedichts. Diese sind sehr gemischt, ebenso wie die Gefühle des lyrischen Ichs im Gedicht. Der Titel &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot; zeigt, dass es um eine blaue Pflanze geht. Das Adjektiv “blau” könnte man mit dem Himmel oder auch mit dem Wasser verbinden. Es könnte ebenso für Sehnsucht stehen. Dies liegt daran, dass der Himmel sehr weit bzw. das Meer sehr tief ist und man nicht weiß, was einen erwartet. In diesem Gedicht ist die “blaue Blume”, welche zunächst einmal eine Alliteration ist, eine Metapher und steht für das was das lyrische Ich sucht. Das lyrische Ich spricht während des ganzen Gedichtes von sich selbst. Dies erkennt man besonders in der ersten Strophe, welche sich mit der Blume selbst und dem Wunsch des lyrischen Ichs nach dieser beschäftigt. Die Sehnsucht wird in Vers eins durch  &amp;quot;Ich suche&amp;quot; (V. 1) und zum wiederholten Male in Vers zwei deutlich. Dies ist eine Anapher und soll diese Verse betonen. Durch die Wiederholung lassen sich auch die Bemühungen des lyrischen Ichs erkennen. Durch die Worte &amp;quot;[i]ch suche und finde sie nie&amp;quot; (V. 2) zeigt sich eine leichte Verzweiflung des lyrischen Ichs, da es sich bemüht, es aber nicht das findet, was es sucht. Das lyrische Ich &amp;quot;träumt&amp;quot; (V.3) davon, dass sein &amp;quot;gutes Glück [ihm] blüh&amp;quot; (V. 4). Daraus wird deutlich, wie wichtig die Blume für das lyrische Ich sein muss, da es auch von dieser träumt. Da das Träumen unterbewusst geschieht, muss der Wunsch des lyrischen Ichs nach der Blume sehr groß sein. Die Alliteration das &amp;quot;gute[] Glück&amp;quot; (V. 4) steht für den wichtigsten Wunsch des Suchenden. Durch den gleichen betonten Anlaut, wird die Bedeutung noch einmal verstärkt. Auffällig in der ersten Strophe ist auch, dass die Verse jeweils mit einem Personalpronomen beginnen. Die zweite Strophe befasst sich mit der Suche an sich. Das lyrische Ich &amp;quot;wand[ert] mit [s]einer Harfe&amp;quot; (V. 5) &amp;quot;[d]urch Länder, Städt und Au'n&amp;quot; (V. 6). Dies zeigt erneut dessen Bemühungen die Blume zu finden, da es überall danach sucht und einen weiten Weg dafür auf sich nimmt. Dadurch, dass es seine “Harfe” (V. 5) während seiner Suche mit sich trägt, zeigt sich seine Verträumtheit. Die Harfe und die Musik könnten eine Art Zufluchtsort für das lyrische Ich sein. An dieser Stelle des Gedichts (V. 6) befindet sich ein Wendepunkt. In den Versen 1-6 ist das lyrische Ich sehr hoffnungsvoll und optimistisch, aber ab Vers sieben, scheint das lyrische Ich immer mehr zu verzweifeln und enttäuscht zu werden. Seine Suche zeigt sich ebenso in Vers 7, da das lyrische Ich &amp;quot;in der Runde&amp;quot; (V. 7) danach sucht sowie durch die Anapher “Ich wandre” (V. 5/9). In der zweiten Strophe befindet sich ein unterbrochener Kreuzreim, welcher auch zu der Stimmung des lyrischen Ichs passt, da dieses zu zweifeln beginnt, aber trotzdem noch nicht aufgeben will. So entsteht eine etwas aufgewühlte, unklare Stimmung. In der dritten Strophe, scheint die Verzweiflung das lyrische Ich zu überkommen und es kommt zu einem Ergebnis der Suche. &amp;quot;Ich wandre schon seit lange&amp;quot; (V.9) zeigt, dass das lyrische Ich noch immer nicht aufgeben will und schon seit einiger Zeit danach sucht. Das Asyndeton “hab lang gehofft, vertraut” (V. 10) lässt das Ganze intensiver wirken. In den beiden letzten Versen, welche eine Inversion bilden, was das ganze unstrukturiert wirken lässt, wird die klare Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich. Dies macht besonders die Interjektion “ach” (V. 11) deutlich. &amp;quot;Doch ach, noch nirgends hab ich die blaue Blum geschaut&amp;quot; (V. 11f) zeigt das Ergebnis der Suche, nämlich dass das lyrische Ich es nicht geschafft hat die Blume zu finden. Dies lässt auch wieder eine Verbindung zu dem unterbrochenen Kreuzreim in der dritten Strophe aufbauen. Ob das lyrische Ich die Suche beendet hat oder noch weiter danach sucht, geht allerdings nicht aus dem Gedicht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich sehr darauf fixiert ist die Blume zu finden und sich auch sehr darum bemüht. Das Gedicht beinhaltet viele sprachliche Mittel wie Metaphern, Alliterationen und Anaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“ von Joseph von Eichendorff, veröffentlicht 1818, handelt von der nie enden wollen sehnsuchtsvollen Suche nach dem Glück. Das Gedicht gehört zur Epoche der Romantik.&lt;br /&gt;
Das Gedicht handelt vom lyrischen Ich, welches auf der Suche nach der blauen Blume ist und hofft, in ihr sein Glück zu finden. Auf der Suche wandert das lyrische Ich durch Länder und Städte und hält überall nach ihr Ausschau, doch letztlich verliert das lyrische Ich die Hoffnung, da es die Blume nicht finden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen, welche abwechselnd mit einer weiblichen und männlichen Kadenz enden. Das Gedicht weist kein regelmäßiges Metrum auf. Der Titel „Die Blaue Blume“, ist eine Metapher für ein unerreichbares Ziel (Ideal). Diese Metapher wird in jeder Strophe wiederholt (V.1, V.8, V.12) und verdeutlicht die Sehnsucht nach einem unerreichbaren Ziel. Die Sehnsucht wird zudem durch die wiederholte Anapher „Ich suche“ (V.1 , V.2) veranschaulicht. In der Zweiten Strophe (5-8) setzt das Lyrische Ich die Suche fort „Ich wandere mit meiner Harfe“ (Z.5). Dies vermittelt den Eindruck einer ruhigen und friedvollen Wanderung. Jedoch verliert das Lyrische Ich mit der Zeit die Hoffnung. Dies ist durch den anti-klimax „Länder, Stadt und Au`n“ (V.6) zu erkennen, da der Ort der Suche immer kleiner wird. Der folgende Vers veranschaulicht durch die Metapher „nirgends in der Runde“ einen nie endenden Kreislauf. Die dritte Strophe beginnt mit einem Parallelismus zum fünften Vers „Ich wandere schon seit lange,“ (V.9). Die Parallele illustriert, dass das lyrische Ich noch immer unterwegs ist. Zudem wird die vergangene Zeit durch die Alliteration „schon seit“ (V.9) als lang empfunden. Auch die vorherigen Strophen beinhalten eine Alliteration jeweils im ersten Vers „mit meiner Harfe“ (V. 5) und „blaue Blume“ (V.1), welche die lang andauernde Sehnsucht unterstreicht. Im Vers 10 „hab lang gehofft, vertraut“ wird die Resignation des lyrischen deutlich, da dieses merkt, dass ihre Hoffnungen unerfüllt bleiben. Die Resignation wird im folgenden Vers „Doch ach noch nirgends hab ich“ (V.11) durch die Interjektion „ach“ (V.ebg) besonders deutlich, denn es stellt ein Bedauern da.  Ebenfalls die Asonanz „Doch[]noch“(V.ebg) {sowie die Satzstellung einer Invasion} zeigen das die gleich gebliebene Sehnsucht sich langsam verändert bzw. abflacht und aus einem motiviertem „Ich hab“ (V.9ff) wurde ein „nirgends hab ich“ (V.12). Des weiteren fällt auf, dass das lyrische Ich einen visuellen Bezug haben möchte. So heißt es „Die blaue Blum[e] [ge]schaun[t]“(V.8, V.12[]) und bedeutet, dass es die metaphorische Blume nicht haben, sondern ausschließlich sehen möchte. Auch „Mir träumt, dass in der Blume |Mein gutes Glück mir blüh.“ (V.3-4) stellt eine eher visuelle Szene dar in der das lyrische Ich davon träumt. Ebenso wird durch die Metapher „Glück mir blüh“ (V.ebg) für die Blume deutlich, dass die Blume auch verblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche der damaligen Zeit wider und die damit verbundene sehnsuchtsvolle Suche nach Glück und Stabilität. Die Industrialisierung und auch die Aufklärung verunsichern die Menschen zur damaligen Zeit.  Sie ziehen sich gerne zurück und träumen vom großen Glück, ohne zu wissen, was es im Einzelnen für sie bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, welches von Joseph von Eichendorf, in der Epoche der Romantik,  geschrieben wurde, und 1818 veröffentlicht wurde, thematisiert das Aufgeben und die Sehnsucht nach einer Wichtigen Person im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus  drei Strophen mit jeweils vier Versen. Alle Verse beginnen mit dem Personalpronomen „ich“ (V.1). Das Gedicht hat kein Metrum. Außerdem hat das Gedicht kein Reimschema. In dem Gedicht wird nur vom lyrischen Ich geschrieben. Der Titel „Die blaue Blume“ deutet auf eine besondere Pflanze, und verdeutlicht zunächst nichts Besonderes. Die Farbe Blau wirkt sehr entspannend und man verbindet damit den Himmel, das Weite oder auch das Gewässer die Tiefe. Somit auch die Entfernung der Blume. Das Gedicht hat abwechselnde Kadenzen weibliche und männliche. Die Anapher „Ich suche […] Ich suche“ (V.1f.) zeigt die anstrengende und die lange Suche des Lyrischen Ichs. Dies wird nochmals durch die Farbe „blau“ (V.1) verdeutlicht, welches die ferne und das Weite wiederspiegelt. Durch „die blaue Blume“ (V.1) erkennt man, dass das lyrische Ich nur eine bestimmte Blume sucht. In Vers 2 wird geschrieben, dass es die blaue Blume „nie“ (V.2) finden wird. Durch das temporale Adverb „nie“ (V.2), wird klar, dass das lyrische Ich der Überzeugung ist, dass es die blaue Blume nicht finden wird. Dass das lyrische Ich nur noch davon „träumt“ (V.3), zeigt dass es die Blume gar nicht findet und spiegelt damit auch die Entfernung zur Blume wieder. Des weiteren erkennt man daran, dass das Lyrische Ich die Suche nach dieser bestimmten Person aufgegeben hat.  Der Pleonasmus  „gutes Glück“ (V.5) beschreibt die Wichtigkeit dieser Person und somit auch die letzte Hoffnung für das Lyrische Ich. Die Metapher das „Glück blüh(t)“ (V.5) bedeutet, dass die Zeit nun reif ist und es mal sein Glück bekommen soll. Das Lyrische ich sucht „[d]urch Länder, Städt und Au´n“ (V.6).  Hieran erkennt man, dass das Lyrische Ich überall nach dieser Person gesucht hat. Auch hier erkennt man einen Zusammenhang zu der Farbe „Blau“ (V.1), welche ebenfalls die Weite und die Entfernung darstellt.  Hierdurch wird nochmals die Wichtigkeit der Person verdeutlicht. Das Adverb „nirgends“ (V.7) zeigt nochmals, dass das lyrische Ich jede Stelle auf dieser Erde durchsucht hat und es aber  „nie“ (V.2)  finden wird. Dass bei Wörtern wie „wandre [..] Au´n […] schaun“ (V.5ff.) Silben weggelassen wurden, spiegeln die Situation des Lyrischen Ichs wieder, welches ebenfalls eine Wichtige Person im Leben verloren hat und nun nach ihr sucht. Die Anapher „Ich wandre“ (4ff.) verdeutlicht, dass das lyrische Ich „schon lange“ (V.9) am suchen ist, aber immer noch nicht die Person gefunden hat. Außerdem zeigt sich, dass es trotzdem „lang(e) gehofft“ (V. 11) und „vertraut“ (V. 11) hat. Dies zeigt nochmal, wie besonders und wichtig  die blaue Blume für das lyrische Ich ist und es lange die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Die Interjektion „ach“ (V.12) spiegelt die Entäuschung des Lyrischen Ichs wieder aber auch die lange und anstrengende  Suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Die blaue Blume“, das von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1818 in der Epoche der Romantik veröffentlicht wurde, thematisiert das Streben nach Glück und einem vollkommenen Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt. Durch die Regelmäßigkeit der Verslänge wirkt das Gedicht sehr harmonisch und strukturiert. Im Gegensatz dazu, lässt sich kein einheitliches Reimschema, Kadenzen oder Metrum feststellen.&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe äußert das lyrische Ich seine Wünsche und Sehnsüchte. Durch den Pleonasmus „gutes Glück“ (V. 4) wird das Streben nach Glück und Vollkommenheit hervorgehoben. Die Alliteration „blaue Blume“ (V. 1, 8, 12) ist, wie man dem Titel bereits entnehmen kann, ein zentraler Begriff der in jeder Strophe die Sehnsucht des lyrischen Ichs hervorheben soll. Dabei dient die „blaue Blume“ (ebd.) als Symbol für das Unendliche und Unerreichbare. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antithese „Ich suche und finde sie nie“ (V. 2) verweist erneut auf das Unerreichbare des Glücks, was das lyrische Ich sucht. Somit scheint es sich der Tatsache bewusst zu sein, dass es die blaue Blume, die als Symbol für das Glück steht, nicht zu finden. Es sucht jedoch immer weiter. Dadurch wird das Streben nach der Verwirklichung der Träume des lyrischen Ichs vor Augen geführt. Auffällig ist außerdem, dass jede Strophe mit dem Personalpronomen „Ich“ (V. 1, 5, 9) beginnt. Die Anapher betont erneut die Sehnsucht des lyrischen Ichs. Durch die Ich-Bezogenheit, die dadurch zum Ausdruck gebracht werden soll, wird außerdem gezeigt, dass das lyrische Ich so sehr auf die Suche nach seinem Glück fixiert zu sein scheint, dass dies den größten Stellenwert in seinem Leben eingenommen hat.&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich ist in „Länder[n], Städt[en] und Au’n“ (V. 6) auf der Suche nach seinem Glück. Diese Antiklimax verweist erneut auf die Sehnsucht des lyrischen Ichs, sowie seine Zielstrebigkeit während der Suche nach seinem Glück. Jedoch hat es sein Glück nicht gefunden (vgl. V. 7f.). Dadurch, dass die zweite Strophe einen Gegensatz zwischen der Hoffnung des lyrischen Ichs und seiner Enttäuschung während der Suche nach seinem Glück darstellt, scheint die anfängliche Harmonie und die Zuversichtlichkeit des lyrischen Ichs in ein Gefühl der Enttäuschung überzugehen. Denn in der letzten Strophe des Gedichts wird die Verzweiflung des lyrischen Ichs deutlich, da es „schon […] lange“ (V. 9) auf der Suche nach seinem Glück ist, es jedoch nicht findet. Dadurch lässt sich eine Veränderung der Stimmung des lyrischen Ichs feststellen. Auch die Interjektion „ach“ (V.11) verdeutlicht diesen Aspekt. Außerdem hat das lyrische Ich „noch nirgends […] Die blaue Blum geschaut“ (V. 11f.). Das Adverb „noch“ (ebd.) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich die Suche nach seinem Glück noch nicht aufgegeben hat. Es scheint jedoch eingesehen zu haben, dass die zwanghafte Suche danach, es nicht schneller an sein Ziel bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Sehnsucht nach Glück im Vordergrund steht. Dabei ist das lyrische Ich so fixiert auf das Finden des Glücks, dass es sich erst nach einer langen Suche eingestehen muss, dass es dadurch sein Ziel nicht erreicht, wodurch seine anfängliche Euphorie in ein Gefühl der Enttäuschung umschlägt. Das Gedicht besteht aus vielen rhetorischen Mitteln, wie zum Beispiel Metaphern und Alliterationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Die blaue Blume&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff verfasst und 1818, in der Epoche der Romantik, veröffentlicht wurde, thematisiert die Sehnsucht nach Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Die blaue Blume“ weißt auf eine Sehnsucht nach einer Person oder generell der Liebe. Verdeutlicht wird dies durch eine Metapher. Die Blume stellt die Liebe dar, die Farbe Blau wiederum könnte die Sehnsucht darstellen, da sie an den Himmel erinnert, welcher in der Ferne liegt und somit eine sehnsüchtige Stimmung erzeugt. Der erste Sinnabschnitt (V. 1-4) zeigt die Hoffnung und Sehnsucht des lyrischen Ich. Die Anapher „Ich suche (...) Ich suche“ (V. 1-2) zeigt wie groß die Sehnsucht nach der Blume ist und dass das lyrische Ich sich Mühe macht nach dieser zu suchen. Allerdings bleibt diese Suche erfolgslos, „und finde sie nie“ (V. 2). Das lyrische Ich „träumt“ (V. 3), dass die Blume sein „gutes Glück (ihm) blüh“ (V. 4). Der Pleonasmus „gutes Glück“ und die Metapher „blüh“ zeigen die Überzeugung, dass die Blume gut für das lyrische Ich ist, sowie die Wichtigkeit dieser. Allerdings „träumt“ es bis jetzt nur davon, wodurch gezeigt wird, wie weit entfernt es von der Blume ist und wie groß doch die Sehnsucht ist. Der unreine Kreuzreim, der in allen Strophen nur im zweiten und vierten Vers vorkommt, lässt das Lyrische Ich in den ersten Versen Anzeichen von Zweifel zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (V. 5-8) zeigt das Lyrische Ich immer noch hoffnungsvoll, allerdings wesentlich pessimistischer. Es wandert „mit seiner Harfe“ (V. 5), wodurch die Energie gezeigt wird, mit der es die Blume sucht, sowie die Lebensfreude. Es wandert durch „Länder, Städt und Au’n“ (V. 6). Diese Aufzählung zeigt das Ausmaß der Suche und dass das lyrische Ich keinen Anhaltspunkt hat, wo es die Blume finden könnte, verstärkt wird dies durch das fehlende regelmäßige Metrum. In den folgenden Versen wird klar, dass es immer weitersucht, um nicht doch „die blaue Blume zu schaun“ (V. 8) Die Konjunktion „Ob“ (V. 7) zeigt, dass zwar noch Hoffnung übrig ist, allerdings diese im Vergleich zu der ersten Strophe erheblich gesunken ist. Zudem sind die letzten zwei Verse der Strophe negativ geschrieben, das Lyrische Ich geht also schon gar nicht mehr davon aus, dass die Blume da ist. Eine leichte Frustrierung, beziehungsweise Verzweiflung wird deutlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ditte Sinnabschnitt (V. 9-12) zeigt die deutliche Enttäuschung des Lyrischen Ich. Da es „schon seit lange“ (V. 9) wandert, und es „lang gehofft, vertraut“ (V. 10) und es die Blume immer noch nicht gefunden hat, lässt eine Verzweiflung und Enttäuschung vermuten. Da es die letzten drei Verse die Vergangenheitsform Perfekt benutzt, wird klar, dass das Lyrische Ich die Such Aufgegeben hat und nun nicht mehr hofft, oder vertraut. Dies zeigt wie groß die Sehnsucht war und wie groß die Enttäuschung nun ist, da es nach der erfolgslosen und langen Suche so niedergeschlagen ist. In den drei Strophen mit jeweils vier Versen wird immer ein Zustand der Suche des Lyrischen Ich gezeigt. Der Erste zeigen die Hoffnung und Sehnsucht. Die Zweite zeigt erste Zweifel und nun werden die Resignation und Enttäuschung deutlich. Die Enttäuschung wird durch die Interjektion „ach“ (V. 11) verdeutlicht. Es ist zwar immer noch auf der Suche, was durch das Adverb „noch nirgends“ (V. 11) deutlich wird, allerdings heißt dies auch, dass es „die blaue Blum (noch nirgends) geschaut“ (V. 11-12) hat. Auffällig ist, dass die Kadenzen abwechselnd männlich und weiblichen sind, allerdings endet das Gedicht mit einer nicht betonten Silbe, also einer männlichen Kadenz. Dies wirkt resignierend und traurig, da das Gedicht damit endet, dass es zwar noch auf der Suche ist, aber die Blume immer noch nicht gefunden ist. Die nicht betonte Silbe am Schluss lässt die Suche endgültig abgeschlossen wirken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Kant</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Kant</title>
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				<updated>2020-06-03T12:03:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''''Was ist Aufklärung?'' von I. Kant'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant ist Aufklärung, sich seine eigene Meinung zu bilden und selber nachzudenken. Man soll sich keine Dinge lediglich vorschreiben lassen, sondern er sagt: „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Warum sich die Menschen viel vorschreiben lassen läge daran, dass sie zu faul und zu feige sind, selber ihren Verstand einzusetzen, was den Anderen leicht es ermöglicht, ihre Meinung durchzusetzen. Weiterhin sagt er, dass keine Frau ihren Verstand benutze, da die Männer dafür gesorgt hätten. Für die Menschen sei es schwer, sich aus dieser Unmündigkeit herauszuarbeiten, weil es so bequem sei und daher lieb gewonnen würde. Um aus der Unmündigkeit heraus zu kommen sagt Kant, benötige es lediglich die Freiheit, von seiner Vernunft und seinem Verstand öffentlichen Gebrauch machen zu können. Weiterhin sagt Kant, müsse man in gewissen Positionen gehorchen und sich an Regeln halten, könne aber trotzen selber nachdenken und seine Meinung kundtun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet die Aufklärung seinen eigenen Verstand zu nutzen und sich somit von anderen unabhängig zu machen. Um sich seiner eigenen Vernunft bedienen zu können, muss jedoch die liebgewonnene Bequemlichkeit und Faulheit aufgegeben werden. Es wird deutlich, dass die Nutzung der Vernunft vor allem für Frauen nur sehr schwer möglich ist, da sie von den Männern unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
Weiterhin geht es um den Ausgang aus der Unmündigkeit, auch gegenüber der Kirche, und um die Notwendigkeit der Bildung einer eigenen Meinung. Trotz dieser Meinungsbildung muss man sich jedoch auch an vorgeschriebene Regeln halten können und in gewissen Situationen gehorchen. &lt;br /&gt;
Der Vernunft, und nicht Emotionen oder der Lust, wird eine große Wichtigkeit zugetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant ist der Meinung, Aufklärung sei, wenn sich ein Mensch aus eigener Freiheit dazu entscheidet, seine eigene Meinung zu sagen und sich nicht unterdrücken oder beeinflussen lässt. Oft sei der Mensch zu faul oder auch zu ängstlich um selbst zu denken und selbst seine Stimme zu erheben, weshalb er sich von Anderen beeinflussen lässt und selbst unmündig und passiv wird. Auch sei es laut Kant, nicht normal unterdrückt zu werden, da der Mensch von natur aus mündig und frei sei. Allerdings übernimmt er die Meinungen Anderer ohne selbst darüber nachzudenken, weil es für ihn selbst einfacher ist. Immanuel Kant ruft dazu auf, seinen Verstand und seine Vernunft zu nutzen, um sich von dieser Unmündigkeit und dieser Unterdrückung zu lösen. Um dies dem Leser zu vermitteln, nennt Kant Beispiele wie z.B. die Pflichten eines Bürgers sowie die Religion.  Er möchte, dass die Menschen darüber nachdenken was andere Personen sagen, dies reflektieren und ihren Verstand nutzen, um zu entscheiden was für sie selbst das Richtige ist. Immanuel Kant nennt dazu den Wahlspruch der Aufklärung: &amp;quot;Sapere aude&amp;quot; Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant ist es wichtig, dass man sich eine  eigene Meinung bildet  und selber nachdenkt. Nach ihm bedeutet Aufklärung „Sapere aude ! Habe, Mut dich deines eigenen Verstand zu bedienen!“dies bedeutet, dass man den Mut haben soll den eigenen Verstand einzusetzen um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Also aus der eigenen Natur gewordenen Unmündigkeit herauszukommen, dafür muss man den eigenen Geist bearbeiten aber ohne den sicheren Gang zu verlieren.Außerdem sagt Kant um  aus dieser Unmündigkeit herauszubekommen ist nichts erforderlicher als die Freiheit. Es ist dennoch wichtig das man nicht gegen Regeln verstößt wenn man seine eigene Meinung bildet.Ebenfalls wird klar, dass es für Frauen noch schwieriger ist die eigene Meinung zu bilden da sie von Männern unterdrückt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant ist ein Vorreiter der Aufklärung. Er sagt, dass jeder sich seine eigene Meinung bilden  und selber nachdenken soll. Man soll den Mut haben sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und sich nicht alles vorschreiben lassen. Laut Kant lassen sich die Menschen so viel vorschreiben, weil sie zu faul und zu feige sind, ihren Verstand selber einzusetzen. Außerdem sagt er, dass keine Frauen ihren Verstand benutzen, da die Männer sie so unterdrücken würden. Die Menschen kommen schwer aus der Unmündigkeit raus, weil es den Menschen so bequem geworden ist nicht selber nachzudenken. Um aus der Unmündigkeit heraus zu kommen sagt Kant, benötigte es die Freiheit seinen Verstand und seine Vernunft in der Öffentlichkeit zu benutzen. Jedoch sollte man sich an die vorgeschriebenen Regeln halten und in manchen Situationen gehorchen. Es sei wichtig die Vernunft zu behalten und nicht aus Emotionen und Lust zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet Aufklärung, seinen Verstand einzusetzen und sich nicht von anderen abhängig machen. Man soll seine eigene Meinung bilden können, sich nicht von anderen beeinflussen lassen, und genau deswegen der Bequemlichkeit entfliehen. Mit der Bequemlichkeit meint er, dass man sich nicht hinter die Meinung der anderen stellen soll, da es einfacher und Bequemer für die meisten ist. Man soll selbst nachdenken um Unmündig zu werden. Jedoch sagt Kant auch, dass man sich an Regeln halten muss. Hiermit meint er, dass man unbedingt seine eigene Meinung haben soll, jedoch sollte man dies in bestimmten Situationen nicht laut aussprechen. Laut Kant solle man Verstand und Vernunft besitzen um Unmündig zu werden. Frauen haben es etwas schwerer als Männer ihren Verstand und die Vernunft zu benutzen, da sie Unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant besteht Aufklärung in der Emanzipation des Menschen. Jeder Mensch müsse selber aktiv werden, das Handeln der Anderen sowie das eigene Verhalten hinterfragen. Denn laut Kant stehen nur zwei Hindernisse der Aufklärung entgegen. Diese seien Faulheit im Sinne von Bequemlichkeit und fehlendes Selbstbewusstsein, welche zur Unmündigkeit führt. Besonders Frauen scheuen die mutigen Anstrengungen selbstständiger Meinungsbildung. Um diese Hindernisse zu bewältigen muss man folgendes tun. Zuerst muss man den Mut haben sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, um das Wissen zu verstehen und dann müsse man die Faul- und Feigheit überwinden es sowohl privat, als auch öffentlich[überall] so zu handhaben. ''Den erst dann habe man, nicht aus gewohnten Verhaltensweisen, sondern aus freihen Stücken, sich dazu entschieden Mündig zu sein''. So auch Kants wahlspruch der Aufklärung. &amp;quot;[...] Sapere aude! Habe Mut dich deines eigene Verstandes zu bedienen!&amp;quot;(1-6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet Aufklärung aus seiner Unmündigkeit, also aus der Fremdbestimmung heraus zu kommen. Das bedeutet den Mut zu haben, sich seine eigene Meinung zu bilden. Die Unmündigkeit hat nach Kant die Ursache in der Faulheit der Menschen und ist damit selbstverschuldet. Vor allem für die Frauen ist es schwer von dem eigenen Verstand Gebrauch zu machen, da sie von den Männern unterdrückt werden. Kant sieht die Notwendigkeit darin, das Private und Öffentliche dabei zu trennen. Denn im Privaten soll der Mensch seine Meinung Kund tun, was er auch im Öffentlichen machen kann und soll. Dennoch soll er auch dabei in gewissen Situationen gehorchen. Der zentralste Aspekt ist schließlich: Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Der Mensch soll also Gebrauch von seinem Verstand machen, also Aussagen anderer kritisch hinterfragen und sich schließlich seine eigene Meinung dazu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kants Ansicht nach, ist die Aufklärung ein wichtiger Teil in die Selbstbestimmung. Laut Kant, bedeutet Aufklärung, sich seinen eigenen Verstand zu nutze zu machen und aus eigener, freier Entscheidung heraus zu handeln. Dazu ist es notwendig sich eine eigene Meinung zu bilden und die eigene sowie die Meinung anderer zu überdenken. Menschen die nicht aus ihren eigenen Verstand heraus handeln, seien schlicht Faul, so Kant. Denn es ist einfacher und feige einfach der Meinung eines anderen zu folgen ohne sich vorher Gedanken gemacht zu haben. Mutig sind nur die, die ihren Verstand nutzen, auch wenn dies bedeutet, wenn es notwendig und schlau ist, einem Befehl folge zu leisten. &lt;br /&gt;
Daher sagt Kant: „Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Katrin'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kants Vorstellung bezüglich der Aufklärung ist, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und die Dinge kritisch zu hinterfragen. Der Leitspruch der Aufklärung lautet „Sapere aude!“. Die Unmündigkeit der Menschen liegt nach Kant daran, dass es bequemer ist, die Meinung anderer zu übernehmen, ohne sich selbst ein Bild zu machen. Deshalb übernehmen viele Menschen die Meinung anderer, ohne sie zu hinterfragen und ihren Verstand einzusetzen. Daraus resultiert ihre Unmündigkeit, aus der man sich nur schwer herausarbeiten kann. Insbesondere Frauen sind unmündig, weil sie von ihren Männern unterdrückt werden. Wenn der Verstand und die Vernunft eingesetzt werden und von ihnen öffentlich Gebrauch gemacht wird, ist es möglich sich aus der Unmündigkeit zu befreien. Es ist jedoch wichtig, sich trotzdem an Regeln zu halten und sich nicht direkt zu widersetzen. Der Mensch soll sich aber eine eigene Meinung bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik H'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant bedeutet Aufklärung, selbst nachzudenken und sich seine eigene Meinung zu bilden, ganz nach seinem berühmten Zitat: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“. Für den Menschen ist es einfach und bequem, „unmündig“ zu sein und Anderen blind zu gehorchen. Er ist es nicht gewohnt, selbst aktiv zu werden. Es steht jedem frei, nachzudenken und nach eigenem Ermessen vernünftig zu handeln. Kant schreibt, dass es manchmal notwendig ist, gewissen Regeln und Mechanismen zu folgen, weil es einem Menschen aufgrund seines Amtes auferlegt ist, selbst wenn er selbst anderer Auffassung ist. Laut Kant fällt es den Menschen vor ca. 250 Jahren noch schwer, selbst nachzudenken und ohne Leitung zu agieren. Da sich diese Einstellung zu dieser Zeit zu ändern begann, spricht Kant vom „Zeitalter der Aufklärung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant sagt, dass man sich seines eigenen Verstandes bedienen soll um unabhängig denken und leben zu können. Laut Kant ist der Grund für die Unmündigkeit vieler Menschen, die ja eigentlich von Natur aus frei denken können, ihre Faulheit und Feigheit selbst nachzudenken, wodurch es einfach ist, diese Menschen zu bevormunden. Kants Ansicht nach haben viele Menschen sich an ihre Unmündigkeit gewöhnt, weshalb es ihnen so schwer fällt, sie zu überwinden. Diese Überwindung ist laut Kant möglich, wenn die Menschen öffentlich ihren Verstand benutzen und ihre Meinung äußern können. Er denkt aber trotzdem, dass es in bestimmten Situationen, zum Beispiel im Berufsleben, notwendig ist, Vorschriften und Befehle zu befolgen. Die Menschen sollten dann aber abseits dieser Tätigkeit frei denken (und somit auch diese Befehle kritisch hinterfragen) und ihre Meinung frei äußern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant beschreibt die Aufklärung als Bildung eines eigenen Bewusstseins und somit die Entstehung eigener Gedanken, Meinungen und Äußerungen, welche nicht durch andere Ansichten beeinflusst werden. So sagt er: „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Laut ihm sind viele Menschen zu feige selber nachzudenken und folgen den Vorstellungen anderer, da es das Leben in sozialen Gefügen einfacher macht. Somit können sich aber Ideologien einzelner schneller und besser ausbreiten. Aus dieser Gefahr heraus, ruft Kant die Menschen auf, sich ihres eigenen Verstandes und Meinungen zu bedienen und so ihr eigenes Bild über z.B. politische Themen zu bilden. Nur das sei der Weg um sich aus der Unmündigkeit und Unterdrückung zu lösen, welche man oft mit der Unterdrückung der Frauen vergleichen kann. Doch trotz dessen, dass man seine eigene Meinung bilden kann, solle man nicht in die Region des Illegalen fallen und die Vernunft walten lassen und Emotionen bei Seite halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant beschreibt die Aufklärung als eine Befreiung aus der Fremdbestimmung eines Menschen. Er besagt das der Mensch dazu bestimmt ist sich seine eigene Meinung zu bilden und sich nach dieser zu richten. Er solle im Stande sein das Handeln anderer Menschen sowie als auch dem eigenen nachvollziehen zu können. Kant besagt aber auch das dieses Verfahren Mut erfordert, da der Mensch einfach viel darauf fokussiert ist immer den Anderen zu gehorchen. Er solle die Faul- bzw. Feigheit überwinden und eigenständig handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
Für Immanuel Kant bedeutet Aufklärung den eigenen Verstand zu nutzen und sich somit seine eigene Meinung zu bilden. Die Faulheit und Feigheit der Menschen führen dazu, dass sie andere Menschen für sich denken lassen. Diese können wiederum dadurch leicht ihre Meinung und Vorstellungen durchsetzen. Erschwert wird der Vorgang des selbstständigen Denkens vor allen Dingen den Frauen, da sie durch Unterdrückung nicht die gleiche Chance haben sich eine eigene Meinung zu bilden. Zudem ist es schwer, einen Weg aus der Unmündigkeit herauszufinden, welche z.B. durch die Kirche verursacht wird. Aus dieser findet man nur heraus, wenn man in der Lage ist, seinen Verstand einzusetzen. Allerdings gibt es Situationen, in denen man gehorchen muss.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Kant</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Kant</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Kant"/>
				<updated>2020-06-03T12:02:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''''Was ist Aufklärung?'' von I. Kant'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant ist Aufklärung, sich seine eigene Meinung zu bilden und selber nachzudenken. Man soll sich keine Dinge lediglich vorschreiben lassen, sondern er sagt: „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Warum sich die Menschen viel vorschreiben lassen läge daran, dass sie zu faul und zu feige sind, selber ihren Verstand einzusetzen, was den Anderen leicht es ermöglicht, ihre Meinung durchzusetzen. Weiterhin sagt er, dass keine Frau ihren Verstand benutze, da die Männer dafür gesorgt hätten. Für die Menschen sei es schwer, sich aus dieser Unmündigkeit herauszuarbeiten, weil es so bequem sei und daher lieb gewonnen würde. Um aus der Unmündigkeit heraus zu kommen sagt Kant, benötige es lediglich die Freiheit, von seiner Vernunft und seinem Verstand öffentlichen Gebrauch machen zu können. Weiterhin sagt Kant, müsse man in gewissen Positionen gehorchen und sich an Regeln halten, könne aber trotzen selber nachdenken und seine Meinung kundtun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet die Aufklärung seinen eigenen Verstand zu nutzen und sich somit von anderen unabhängig zu machen. Um sich seiner eigenen Vernunft bedienen zu können, muss jedoch die liebgewonnene Bequemlichkeit und Faulheit aufgegeben werden. Es wird deutlich, dass die Nutzung der Vernunft vor allem für Frauen nur sehr schwer möglich ist, da sie von den Männern unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
Weiterhin geht es um den Ausgang aus der Unmündigkeit, auch gegenüber der Kirche, und um die Notwendigkeit der Bildung einer eigenen Meinung. Trotz dieser Meinungsbildung muss man sich jedoch auch an vorgeschriebene Regeln halten können und in gewissen Situationen gehorchen. &lt;br /&gt;
Der Vernunft, und nicht Emotionen oder der Lust, wird eine große Wichtigkeit zugetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant ist der Meinung, Aufklärung sei, wenn sich ein Mensch aus eigener Freiheit dazu entscheidet, seine eigene Meinung zu sagen und sich nicht unterdrücken oder beeinflussen lässt. Oft sei der Mensch zu faul oder auch zu ängstlich um selbst zu denken und selbst seine Stimme zu erheben, weshalb er sich von Anderen beeinflussen lässt und selbst unmündig und passiv wird. Auch sei es laut Kant, nicht normal unterdrückt zu werden, da der Mensch von natur aus mündig und frei sei. Allerdings übernimmt er die Meinungen Anderer ohne selbst darüber nachzudenken, weil es für ihn selbst einfacher ist. Immanuel Kant ruft dazu auf, seinen Verstand und seine Vernunft zu nutzen, um sich von dieser Unmündigkeit und dieser Unterdrückung zu lösen. Um dies dem Leser zu vermitteln, nennt Kant Beispiele wie z.B. die Pflichten eines Bürgers sowie die Religion.  Er möchte, dass die Menschen darüber nachdenken was andere Personen sagen, dies reflektieren und ihren Verstand nutzen, um zu entscheiden was für sie selbst das Richtige ist. Immanuel Kant nennt dazu den Wahlspruch der Aufklärung: &amp;quot;Sapere aude&amp;quot; Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant ist es wichtig, dass man sich eine  eigene Meinung bildet  und selber nachdenkt. Nach ihm bedeutet Aufklärung „Sapere aude ! Habe, Mut dich deines eigenen Verstand zu bedienen!“dies bedeutet, dass man den Mut haben soll den eigenen Verstand einzusetzen um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Also aus der eigenen Natur gewordenen Unmündigkeit herauszukommen, dafür muss man den eigenen Geist bearbeiten aber ohne den sicheren Gang zu verlieren.Außerdem sagt Kant um  aus dieser Unmündigkeit herauszubekommen ist nichts erforderlicher als die Freiheit. Es ist dennoch wichtig das man nicht gegen Regeln verstößt wenn man seine eigene Meinung bildet.Ebenfalls wird klar, dass es für Frauen noch schwieriger ist die eigene Meinung zu bilden da sie von Männern unterdrückt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant ist ein Vorreiter der Aufklärung. Er sagt, dass jeder sich seine eigene Meinung bilden  und selber nachdenken soll. Man soll den Mut haben sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und sich nicht alles vorschreiben lassen. Laut Kant lassen sich die Menschen so viel vorschreiben, weil sie zu faul und zu feige sind, ihren Verstand selber einzusetzen. Außerdem sagt er, dass keine Frauen ihren Verstand benutzen, da die Männer sie so unterdrücken würden. Die Menschen kommen schwer aus der Unmündigkeit raus, weil es den Menschen so bequem geworden ist nicht selber nachzudenken. Um aus der Unmündigkeit heraus zu kommen sagt Kant, benötigte es die Freiheit seinen Verstand und seine Vernunft in der Öffentlichkeit zu benutzen. Jedoch sollte man sich an die vorgeschriebenen Regeln halten und in manchen Situationen gehorchen. Es sei wichtig die Vernunft zu behalten und nicht aus Emotionen und Lust zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet Aufklärung, seinen Verstand einzusetzen und sich nicht von anderen abhängig machen. Man soll seine eigene Meinung bilden können, sich nicht von anderen beeinflussen lassen, und genau deswegen der Bequemlichkeit entfliehen. Mit der Bequemlichkeit meint er, dass man sich nicht hinter die Meinung der anderen stellen soll, da es einfacher und Bequemer für die meisten ist. Man soll selbst nachdenken um Unmündig zu werden. Jedoch sagt Kant auch, dass man sich an Regeln halten muss. Hiermit meint er, dass man unbedingt seine eigene Meinung haben soll, jedoch sollte man dies in bestimmten Situationen nicht laut aussprechen. Laut Kant solle man Verstand und Vernunft besitzen um Unmündig zu werden. Frauen haben es etwas schwerer als Männer ihren Verstand und die Vernunft zu benutzen, da sie Unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant besteht Aufklärung in der Emanzipation des Menschen. Jeder Mensch müsse selber aktiv werden, das Handeln der Anderen sowie das eigene Verhalten hinterfragen. Denn laut Kant stehen nur zwei Hindernisse der Aufklärung entgegen. Diese seien Faulheit im Sinne von Bequemlichkeit und fehlendes Selbstbewusstsein, welche zur Unmündigkeit führt. Besonders Frauen scheuen die mutigen Anstrengungen selbstständiger Meinungsbildung. Um diese Hindernisse zu bewältigen muss man folgendes tun. Zuerst muss man den Mut haben sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, um das Wissen zu verstehen und dann müsse man die Faul- und Feigheit überwinden es sowohl privat, als auch öffentlich[überall] so zu handhaben. ''Den erst dann habe man, nicht aus gewohnten Verhaltensweisen, sondern aus freihen Stücken, sich dazu entschieden Mündig zu sein''. So auch Kants wahlspruch der Aufklärung. &amp;quot;[...] Sapere aude! Habe Mut dich deines eigene Verstandes zu bedienen!&amp;quot;(1-6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet Aufklärung aus seiner Unmündigkeit, also aus der Fremdbestimmung heraus zu kommen. Das bedeutet den Mut zu haben, sich seine eigene Meinung zu bilden. Die Unmündigkeit hat nach Kant die Ursache in der Faulheit der Menschen und ist damit selbstverschuldet. Vor allem für die Frauen ist es schwer von dem eigenen Verstand Gebrauch zu machen, da sie von den Männern unterdrückt werden. Kant sieht die Notwendigkeit darin, das Private und Öffentliche dabei zu trennen. Denn im Privaten soll der Mensch seine Meinung Kund tun, was er auch im Öffentlichen machen kann und soll. Dennoch soll er auch dabei in gewissen Situationen gehorchen. Der zentralste Aspekt ist schließlich: Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Der Mensch soll also Gebrauch von seinem Verstand machen, also Aussagen anderer kritisch hinterfragen und sich schließlich seine eigene Meinung dazu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kants Ansicht nach, ist die Aufklärung ein wichtiger Teil in die Selbstbestimmung. Laut Kant, bedeutet Aufklärung, sich seinen eigenen Verstand zu nutze zu machen und aus eigener, freier Entscheidung heraus zu handeln. Dazu ist es notwendig sich eine eigene Meinung zu bilden und die eigene sowie die Meinung anderer zu überdenken. Menschen die nicht aus ihren eigenen Verstand heraus handeln, seien schlicht Faul, so Kant. Denn es ist einfacher und feige einfach der Meinung eines anderen zu folgen ohne sich vorher Gedanken gemacht zu haben. Mutig sind nur die, die ihren Verstand nutzen, auch wenn dies bedeutet, wenn es notwendig und schlau ist, einem Befehl folge zu leisten. &lt;br /&gt;
Daher sagt Kant: „Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Katrin'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kants Vorstellung bezüglich der Aufklärung ist, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und die Dinge kritisch zu hinterfragen. Der Leitspruch der Aufklärung lautet „Sapere aude!“. Die Unmündigkeit der Menschen liegt nach Kant daran, dass es bequemer ist, die Meinung anderer zu übernehmen, ohne sich selbst ein Bild zu machen. Deshalb übernehmen viele Menschen die Meinung anderer, ohne sie zu hinterfragen und ihren Verstand einzusetzen. Daraus resultiert ihre Unmündigkeit, aus der man sich nur schwer herausarbeiten kann. Insbesondere Frauen sind unmündig, weil sie von ihren Männern unterdrückt werden. Wenn der Verstand und die Vernunft eingesetzt werden und von ihnen öffentlich Gebrauch gemacht wird, ist es möglich sich aus der Unmündigkeit zu befreien. Es ist jedoch wichtig, sich trotzdem an Regeln zu halten und sich nicht direkt zu widersetzen. Der Mensch soll sich aber eine eigene Meinung bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik H'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant bedeutet Aufklärung, selbst nachzudenken und sich seine eigene Meinung zu bilden, ganz nach seinem berühmten Zitat: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“. Für den Menschen ist es einfach und bequem, „unmündig“ zu sein und Anderen blind zu gehorchen. Er ist es nicht gewohnt, selbst aktiv zu werden. Es steht jedem frei, nachzudenken und nach eigenem Ermessen vernünftig zu handeln. Kant schreibt, dass es manchmal notwendig ist, gewissen Regeln und Mechanismen zu folgen, weil es einem Menschen aufgrund seines Amtes auferlegt ist, selbst wenn er selbst anderer Auffassung ist. Laut Kant fällt es den Menschen vor ca. 250 Jahren noch schwer, selbst nachzudenken und ohne Leitung zu agieren. Da sich diese Einstellung zu dieser Zeit zu ändern begann, spricht Kant vom „Zeitalter der Aufklärung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant sagt, dass man sich seines eigenen Verstandes bedienen soll um unabhängig denken und leben zu können. Laut Kant ist der Grund für die Unmündigkeit vieler Menschen, die ja eigentlich von Natur aus frei denken können, ihre Faulheit und Feigheit selbst nachzudenken, wodurch es einfach ist, diese Menschen zu bevormunden. Kants Ansicht nach haben viele Menschen sich an ihre Unmündigkeit gewöhnt, weshalb es ihnen so schwer fällt, sie zu überwinden. Diese Überwindung ist laut Kant möglich, wenn die Menschen öffentlich ihren Verstand benutzen und ihre Meinung äußern können. Er denkt aber trotzdem, dass es in bestimmten Situationen, zum Beispiel im Berufsleben, notwendig ist, Vorschriften und Befehle zu befolgen. Die Menschen sollten dann aber abseits dieser Tätigkeit frei denken (und somit auch diese Befehle kritisch hinterfragen) und ihre Meinung frei äußern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant beschreibt die Aufklärung als Bildung eines eigenen Bewusstseins und somit die Entstehung eigener Gedanken, Meinungen und Äußerungen, welche nicht durch andere Ansichten beeinflusst werden. So sagt er: „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Laut ihm sind viele Menschen zu feige selber nachzudenken und folgen den Vorstellungen anderer, da es das Leben in sozialen Gefügen einfacher macht. Somit können sich aber Ideologien einzelner schneller und besser ausbreiten. Aus dieser Gefahr heraus, ruft Kant die Menschen auf, sich ihres eigenen Verstandes und Meinungen zu bedienen und so ihr eigenes Bild über z.B. politische Themen zu bilden. Nur das sei der Weg um sich aus der Unmündigkeit und Unterdrückung zu lösen, welche man oft mit der Unterdrückung der Frauen vergleichen kann. Doch trotz dessen, dass man seine eigene Meinung bilden kann, solle man nicht in die Region des Illegalen fallen und die Vernunft walten lassen und Emotionen bei Seite halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immanuel Kant beschreibt die Aufklärung als eine Befreiung aus der Fremdbestimmung eines Menschen. Er besagt das der Mensch dazu bestimmt ist sich seine eigene Meinung zu bilden und sich nach dieser zu richten. Er solle im Stande sein das Handeln anderer Menschen sowie als auch dem eigenen nachvollziehen zu können. Kant besagt aber auch das dieses Verfahren Mut erfordert, da der Mensch einfach viel darauf fokussiert ist immer den Anderen zu gehorchen. Er solle die Faul- bzw. Feigheit überwinden und eigenständig handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
Für Immanuel Kant bedeutet Aufklärung den eigenen Verstand zu nutzen und sich somit seine eigene Meinung zu bilden. Die Faulheit und Feigheit der Menschen führen dazu, dass sie andere Menschen für sie denken lassen. Diese können wiederum dadurch leicht ihre Meinung und Vorstellungen durchsetzen. Erschwert wird der Vorgang des selbstständigen Denkens vor allen Dingen den Frauen, da sie durch Unterdrückung nicht die gleiche Chance haben sich eine eigene Meinung zu bilden. Zudem ist es schwer für den Menschen, einen Weg aus der Unmündigkeit herauszufinden, welche z.B. durch die Kirche verursacht wird. Aus dieser findet man nur heraus, wenn man in der Lage ist, seinen Verstand einzusetzen. Allerdings gibt es Situationen, in denen man gehorchen muss.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Emanzipation</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Emanzipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Emanzipation"/>
				<updated>2020-05-11T16:17:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse eines Sachtextes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Analyse ist die Darstellung der Textaussagen auf inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Ebene, d. h. die Beantwortung der Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was sagt der Text aus, wie lauten seine Textintentionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Was trägt sein Aufbau zum Verständnis bei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche Sprache wird verwendet, was bedeutet diese für das Textverständnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung:&lt;br /&gt;
Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, ggf. in SA gliedern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschriftlichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Einleitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themasatz (enthält Textart, z. B. Reportage, Kommentar, wissenschaftlicher Sachtext, Rezension, usw.), Titel, Autor, Quelle, Entstehungszeit (ev. Kontext der Epoche), Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Hauptteil''' (inhaltliche, formale und sprachliche Analyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau des Textes: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Themen/Funktionen&lt;br /&gt;
Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen inhaltlich (Was wird ausgesagt, was bedeutet das?), formal und sprachlich (Gedankenfolge, Wie wird es ausgesagt? Z. B. durch sprachliche Mittel, als These, Argument, Wertung, Verwendung von Zitaten?, Wortwahl, Was bedeutet diese sprachliche Form der Aussage für das Textverständnis?)&lt;br /&gt;
wechselseitige Beziehungen zwischen Inhalt, Sprache und Form&lt;br /&gt;
korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schluss'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. begründete persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung — Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz verfasst und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert den Gang von der Selbstbefreiung aus der Fremdbestimmung der Marquise von O…, aus der Novelle „Die Marquise von O…“, welche von Heinrich von Kleist geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel deutet bereits auf den Inhalt des Textes hin und die Antithese „Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ (Z. 1) zeigt, dass ein Wandel eines Charakters stattfinden wird. Da der Titel „Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 2) heißt, wird zudem deutlich, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Emanzipation zu deuten. &lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in sechs Sinnabschnitte unterteilen. &lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 3-11) wird die Situation, in der sich die Marquise befindet, beschrieben. Die Marquise ist „unehelich{…}“ (Z. 3) schwanger und wird aufgrund dessen „von ihren Eltern verstoßen“ (Z. 4). Sie wird als „Heldin“ (Z. 4) bezeichnet, denn sie „widersetzt {…} sich erstmals heftig der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5). Dies zeigt, dass sie etwas zu der Zeit unübliches getan hat und somit als Heldin bezeichnet wird. Auch wird ihr erstmals deutlich inwiefern sie Fremdbestimmt war, nämlich durch ihren Vater. Sie befindet sich in einem „dramatische{n} Familienkonflikt“ (Z. 7f.) aus dem sie nur alleine fliehen kann. Wie sie dies schafft, wird durch Zitate aus der Novelle deutlich, denn der Konflikt weckt in ihr „den &amp;gt;&amp;gt;Stolz der Unschuld&amp;lt;&amp;lt; und hebt sie &amp;gt;&amp;gt;plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor&amp;lt;&amp;lt;„ (Z. 8ff.). Die Metapher der Tiefe verdeutlicht, wie unterdrückt und fremdbestimmt sie ist und wie schrecklich ihre Realität ist, aus der sie sich nun selber befreien muss. &lt;br /&gt;
Im zweiten Abschnitt (Z. 12-20) wird die Hauptthese des Textes deutlich, indem sich der Autor auf Gerhard Fricke bezieht, der den Akt der „Selbsterhebung als religiöse motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13f.) deutet. Somit wird ausgesagt, dass die Marquise die Kraft, sich vom Vater und der Familie zu lösen, durch Gott und den Glauben gewonnen hat. Die Marquise hält sich an ihrer „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) fest, denn sie weiß nicht, wer der Vater des Kindes ist und hat sich nichts vorzuwerfen, ist aber dennoch „verloren“ (Z. 20), denn ihre Eltern glauben ihr nicht und dagegen kann sie nichts tun.&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 21-30) wird erneut die unglückliche Lage der Marquise dargestellt. Normalerweise sei es laut Kleist „das höchste Glück {…} Mutter zu sein“ (Z. 21f.f), jedoch ist dies im Falle der Marquise anders, aufgrund der unehelichen Schwangerschaft und der Ungewissheit, wer der Vater des Kindes ist. Durch den Superlativ des „höchsten Glück{s}“ (Z. 20), wird die missliche Lage der Marquise besonders deutlich gemacht. Normalerweise sollte sie sich freuen und jeder mit ihr, sie wird allerdings von ihren Eltern verstoßen. Wie ausweglos ihre Situation ist, wird zum Ausdruck gebracht, wenn jede „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit {…} völlig außerhalb {…} der Möglichkeit“ (Z. 26ff.) liegt. Mit keiner Erklärung kann sie ihre Eltern von ihrer Unschuld überzeugen und so muss sie ihr Schicksal akzeptieren. &lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt (Z. 31-47) beschreibt erneut die Lage der Marquise und zeigt dann die Reaktion der Marquise auf diese auf. Die Realität der Marquise wird zum „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 32). Diese Metapher zeigt, wie schrecklich diese Situation ist und wie machtlos die Marquise dagegen ist. Ihre „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) wenden sich „schmähend und brutal“ (Z. 34) von ihr ab. Der Superlativ „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) verdeutlicht hier, dass sich die, die ihr besonders wichtig waren und die, die sie geliebt hat, von ihr abwenden und das in einer sehr schmerzhaften und ungerechten Art, was an den Adjektiven „schmähend und brutal“ (Z. 34) gezeigt wird. Als der Marquise klar wird, dass sich alle von ihr abgewandt haben, bricht eine „Kraft hervor“ (Z. 38), die sie verändert und stärkt. Sie löst sich von allem und gewinnt an Kraft. Sie wird stärker als diese „furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 40), in der ihr niemand glaubt und jeder sie im Stich lässt. Sie findet „Die unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott in der heiligen Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z. 43ff.). Die Reinheit mit sich selbst und mit Gott schenkt ihr also diese Kraft, wodurch sie sich und die Kinder befreien kann. &lt;br /&gt;
Im fünften Abschnitt (Z. 48-67) wird sich zunächst auf Boeckmann, der in einigen seiner Studien Kleist als „heroischen Menschen“ (Z. 49f.) bezeichnet. Die Marquise wird auch als heroischer Mensch angesehen, was die rhetorische Frage (vgl. Z. 51f.) zum Ausdruck bringt. Diese wird durch die folgenden zwei Sätze bestätigt, was vor allem die Anapher “Hier“ (Z. 53 und 56) zeigt. Sie steht ihrem Schicksal „Auge in Auge“ (Z. 58) gegenüber und kann sich aus dieser eigentlich aussichtslosen Situation durch „religiös{…}“ (Z. 62) bedingte Kraft und der „Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 64) lösen, denn die Marquise hält sich „in völliger Einsamkeit {und} in tödlichem Widerspruch mit {ihrem} {…} Schicksal {…} aufrecht“ (Z. 53f.). Sie kann ihrem Schicksal also nicht entkommen, aber sie nimmt es hin. Die Kraft, die dies bedingt, wird als „weltüberwindend{…}“ (Z. 65) bezeichnet, was ihre Stärke noch einmal verdeutlicht. &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt (Z. 68-77) wiederholt noch einmal die These des Autors. Dabei bezieht sich Pütz noch einmal auf das heroische Menschenbild. Die Marquise überwindet „die Tragik{…} durch den Glauben“ (Z. 72f.). Sie nimmt ihr „Schicksal demütig“ (Z. 74) an und unterwirft sich „gläubig einer Wirklichkeit {…}, die mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 74ff.). Dies gelingt ihr nur durch die neu gewonnene Kraft und Stärke durch den Glauben, da sie rein mit sich selbst und Gott ist, was an diesem Ende besonders deutlich wird. Sie nimmt den Verstoß der Eltern hin, da sie auf Gott vertraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pütz in seinem Text beschreibt, woher die Marquise von O… ihre Kraft gewonnen hat und was sie dazu gebracht hat, den Verstoß der Familie hin zu nehmen und sich von ihren Eltern abzuwenden. Der Text sagt aus, das dies durch den Glauben geschehen ist, durch den sie, aufgrund ihrer Reinheit mit sich selbst und Gott, neue Kraft und Stärke gewonnen hat. Zur Verdeutlichung der Aussagen wurden viele rhetorische Mittel verwendet, wie zum Beispiel Metaphern und eine Anapher und es wurden viele Adjektive verwendet, die die Situation der Marquise verdeutlicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 erstmals veröffentlicht worden ist, thematisiert das, in einem schlimmen Schicksal durch die Sicherheit über die eigene Unschuld entstandene, Selbstbewusstsein einer jungen Frau, das zu ihrer Emanzipation führt und so in der Novelle „Marquise von O...“, von Heinrich von Kleist, beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ersten Sinnabschnitt, der von Zeile eins bis Zeile elf reicht, wird die Entstehung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) der Marquise von O... erklärt. Er entwickelt sich durch eine „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) der Marquise, die durch eine Vergewaltigung, bei der diese ohnmächtig war, entstand, sodass sie sich nicht daran erinnern kann. Die „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) führt dazu, dass sie „von den Eltern verstoßen“ (Z.2) wird und sich erstmals „der Autorität ihres Vaters“ (Z.5) widersetzt, da dieser bei ihrer Abreise „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6f.) von ihr fordert. Diese Ereignisse, die durch ihr Schicksal hervor gerufen wurden, führen durch ihr Wissen darüber, dass sie sich wissentlich auf niemandem eingelassen hat, nicht zu einer Schwächung ihres Selbstbewusstseins oder zu dem Versinken in Trauer, sondern dazu, dass sie über sich hinaus wächst und lernt auf sich selbst zu vertrauen, sodass sie nur stärker wird. Dies wird als „Stolz der Unschuld“ (Z.8) bezeichnet.&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt reicht von Zeile zwölf bis Zeile 14 und erläutert die Deutung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) von Gerhard Fricke in Form einer Klimax. Diese Klimax deutet den „menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.12ff.). So wird deutlich, dass die Reaktion der Marquise auf ihr Schicksal, laut Gerhard Fricke, nicht ohne Gott hätte stattfinden können. Die Reaktion sei vom Glauben in Gott und von der Sicherheit, dass Gott die Wahrheit kennt und einen niemals verlässt, bestimmt. Ohne Gott und vor allem den Glauben in ihn sei diese Reaktion nicht möglich gewesen. Dies zeigt also nicht nur das Lernen der Marquise in sich selbst zu vertrauen, sondern vor allem auch auf Gott zu vertrauen, wodurch „eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.13f.) deutlich wird, die ihr die Kraft gibt Selbstvertrauen und den „Stolz der Unschuld“ (Z.8) zu entwickeln.&lt;br /&gt;
In dem dritten Sinnabschnitt, der von Zeile 15 bis Zeile 20 reicht, beginnt ein Zitat aus dem Werk „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“, das von Gerhard Fricke geschrieben wurde und das bis zum Ende des Textes reicht. Zudem wird in ihm die „Reinheit des […] gewissen Gefühls“ (Z.16) der „reale[n] Wirklichkeit“ (Z.17) gegenübergestellt. Dies zeigt den Zwiespalt der Situation, in der sich die Marquise befindet und die Unmöglichkeit dieser Situation zu entfliehen oder ihr Problem lösen zu können.&lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt reicht von Zeile 21 bis zur Zeile 30. In ihm wird zunächst die Schwangerschaft und „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z.22f.) als das „höchste Glück“ (Z.21) darstellt und die Ermöglichung der Existenz eines weiteren Lebens thematisiert. Darauf folgend wird die Schwangerschaft als „Vernichtung der […] Existenz“ (Z.23f.), da durch sie der Marquise alles was sie liebt genommen wird, dargestellt. Der Zusammenhang zwischen den beiden, eigentlich einander ausschließenden und im Kontrast stehenden, Situationen wird deutlich und es wird so auch nochmal die widersprüchliche und schwierige Lage der Marquise klar. Weiterhin wird die Unmöglichkeit des Findens einer „moralisch rettenden Erklärung der Wirklichkeit“ (Z.26f.) für die Marquise klar, sodass sie sich nicht aus dieser Situation befreien kann und von nun an gezwungen ist mit ihr zu leben ohne etwas gegen sie unternehmen zu können.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Sinnabschnitt, der von Zeile 31 bis Zeile 47 reicht, thematisiert die Entstehung der Kraft der Marquise aus der sinnlos erscheinenden Situation, denn als sich ihre Familie von ihr abwendet (vgl. Z.32ff.) und „die Wirklichkeit“ (Z.35) „zu einer […] vernichtenden Anklage […] gegen ihr innerstes Gefühl [wird], - da bricht aus […] ihr [...] eine Kraft hervor“ (Z.36ff.). Die Parenthese zeigt den Umbruch von einer schlechten Situation zu einer Kraft, durch die die Marquise in der Situation besteht und sogar gestärkt aus ihr hervorgeht, da diese Kraft „stärker […] als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z.40) ist. Sie entwickelt sich durch das zunehmende Bewusstsein der Marquise über „[d]ie unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z.43) und vor allem durch die „Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z.43f.).&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt reicht von Zeile 48 bis zur Zeile 67. In ihm geht es zunächst um eine Studie, in der Kleist als „heroische[r] Mensch“ (Z.49f.) bezeichnet wird. Diese Aussage wird von der rhetorischen Frage „Was stützt diese Auffassung stärker, als dieser Vorgang in der „Marquise“?“ (Z.51f.) unterstützt, da so die heldenhafte und tapfere Wandlung (vgl. Z.53ff.), die die Marquise durchläuft, da sie ihrem „Schicksal Auge in Auge gegenübersteht“ (Z.58) und nichts gegen es tun kann, es jedoch schafft ihr Schicksal „doch [zu] überwinde[n]“ (Z.59), mit dem Autor, Kleist, in Verbindung gebracht wird. Diese „weltüberwindende[...] Kraft“ (Z.65) sei weiterhin nur durch einen „religiösen Ursprung“ (Z.62) zu erklären. Die Marquise sei durch die Einheit mit Gott und durch die Gewissheit seiner Existenz dazu gekommen auf sich selbst zu vertrauen und vor allem zu der Kraft gekommen ihr Schicksal zu überwinden.&lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt, der von Zeile 68 bis zur Zeile 77 reicht, verdeutlicht noch einmal den Glauben der Marquise, der ihr die Kraft gibt „die Tragik [zu] überwinde[n]“ (Z. 72). Denn sie nimmt „ihr Schicksal demütig an“ (Z.74) ohne sich auch nur einmal zu beschweren und unterwirft sich der Wirklichkeit (vgl. Z.75), da „auch sie aus Gottes Hand kommt“ (Z.76). Ihre Stärke wächst aus dem Glauben daran, dass Gott es so gewollt hat und dass sich alles zum Guten wenden wird. Sie vertraut in sich und in Gott und entwickelt dadurch die Stärke ihr Schicksal zu überwinden und sich aus ihm hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Stärke der Marquise durch die Situation und ihr Schicksal nicht unterzugehen, sondern sich zu beweisen und gestärkt daraus hervorzugehen in dem Text durch das Vertrauen in Gott und das daraus resultierende Vertrauen in sich selbst erklärt wird. Die Marquise ist eine emanzipierte Frau, die sich durchsetzen kann und nicht auf Hilfe angewiesen ist, selbst wenn sie von ihren Eltern verstoßen wird. Sie ist selbstbewusst und und hat die Gewissheit des reinen Gefühls wodurch ihr die Selbstbefreiung ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
Der von Wolfgang Pütz geschriebene und 1929 veröffentlichte Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, thematisiert den Wandel der Figur Marquise von O.., von der Novelle „Die Marquise von O“ von Kleist 1808, aus der Fremdbestimmung zur Emanzipation durch die Selbstbefreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt (Z. 1-11) beschreibt die Folgen des „dramatische(n) Familienkonflikt(s)“ (Z. 7-8). Der Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 1-2) zeigt, dass die Marquise einen Großteil ihres Lebens in Fremdbestimmung verbringt, allerdings auch Momente, in denen sie sich von dieser Fremdbestimmung loslöst. Die Präposition „Zwischen“ zeigt einen Wechsel von Fremdbestimmung und Selbstbefreiung. „Zur Deutung einer Emanzipation“ weist darauf hin, dass zum Beispiel Selbstständigkeit und Gleichstellung in der Novelle eine Rolle spielen und gedeutet werden können. „Als ihre uneheliche Schwangerschaft“ (Z. 3) von den Eltern erkannt wird, wird die Marquise „verstoßen“ (Z. 4). Ihr Vater fordert „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6-7), worauf sie sich das erste Mal „der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5) widersetzt. Dadurch entsteht ein „Familienkonflikt“ (Z. 8), wodurch ihr „Stolz der Unschuld“ (Z. 8) eintritt. Sie lässt sich aus dem Elternhaus verbannen und bittet unterwürfig um Vergebung. Allerdings ändert sich dies, nachdem ihr Vater die Forderung stellt die Kinder da bleiben zu lassen. Die Marquise weiß dass sie keine Affäre hatte und sie keine Schuld trifft. Dies veranlasst sie zu ihrem Selbstbewusstsein, die Forderung abzulehnen.  &lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt (12-14) zeigt die Deutung dieses Stolzes von Gerhard Fricke. Er „deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 12-14). Dadurch könnte gezeigt werden, dass die Marquise ohne den Glauben an Gott niemals in der Lage gewesen wäre, für ihre Unschuld einzustehen. Sie weiß, dass sich Gott der Wahrheit bewusst ist und sie ihm vertrauen kann. Dies könnte ihr das nötige Selbstbewusstsein in dieser Situation gegeben haben. Auch die „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13-14) zeigt, dass ihr die eigentliche Rolle des Vaters klar wurde und dass Gott im Vergleich zu der Autorität des Vaters überwiegt. &lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (15-20) ist der Beginn des langen Zitats aus „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“ von Gerhard Fricke. Der Abschnitt veranschaulicht die ausweglose Situation der Marquise. Es werden die „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15-16) der Marquise der „realen Wirklichkeit“ (Z. 17), welche die Schuld der Marquise zeigt, gegenübergestellt. In der realen Welt ist diese Reinheit verloren gegangen, da ihre Familie ihr nicht glaubt, da die Marquise die einzige ist, die von ihrer Reinheit überzeugt ist, ist sie „unwidersprechlich (...) verloren“ (Z. 19-20). Es ist also egal, dass sie von ihrer Unschuld weiß, für alle anderen ist sie schuldig.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Abschnitt (Z. 21-30) zeigt wie ihr die Schwangerschaft zum Verhängnis wird. Aus dem „höchste(m) Glück“ (Z. 21) „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z. 22-23) wird die „Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z. 23-24). Die Vernichtung der Existenz ist eigentlich das Gegenteil von dem Erschaffen von Leben, durch eine Geburt. Hierbei führt die Erschaffung von Leben zur Vernichtung der Existenz. Die Ausweglosigkeit&lt;br /&gt;
wird klar, da es für die Eltern keine „moralisch rettenden Erklärung“ (Z. 26-27), also keine Möglichkeit, in der die Marquise unschuldig sein könnte. Deshalb reichen den Eltern die „leichtfertigen Andeutungen der Hebamme“ (Z. 29) als Erklärung. &lt;br /&gt;
Der fünfte Abschnitt (Z. 31-47) erklärt wieder, wie die Marquise zu ihrem plötzlichen Selbstvertrauen kommt. Das „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 32) ist eine Metapher für die Situation der Marquise, nachdem ihre Eltern zum Schluss ihrer Schuld kamen. Ihr Leben wird so verschlechtert, dass es ein Spiel eines teuflischen Dämons sein könnte, wodurch die Situation noch schlechter dargestellt wird. Die Superlative „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32-33), also den Menschen mit denen sie ihr ganzes Leben verbracht haben, zeigen wie wichtig diese Menschen für sie waren. Genau diese Menschen kehren sich von ihr ab und zwar „schmähend und brutal“ (Z. 34). Diese Adverbien zeigen wie sehr sie von der Schuld der Marquise überzeugt sind und wie schlimm die Situation für sie sein muss. Wie unerwartet „eine Kraft hervor“ (Z. 38) tritt wird durch den Gedankenstrich „- da bricht (...)“, dem Adjektiv und Nomen „geheimnisvollen Tiefen“ (Z. 37) und dem Adjektiv „unerklärbar“ (Z. 38). Der Sinneswandel der Marquise kommt so plötzlich, dass es mit Tiefen verglichen werden kann, da dieses Gefühl noch nie zu Tage getreten ist und sich unerklärlich stärker zeigt als die „ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 40).  Dies verdeutlicht, dieses Gefühl schon immer in ihr war, trotz der „verwirrendenden Endlichkeit“ (Z. 41). Es ist so stark, dass es „Die unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 43-44) ist. Ihre Einheit mit Gott ist so stark, dass sie trotzdem noch das Gefühl der Unschuld hat und an sich selber glaubt, selbst wenn ihre Familie sie verstößt. Dadurch ist sie in der Lage, von dem Stadium der Verzweiflung und Traurigkeit, „durch ihre eigene Hand“ (Z. 46) schnell zu überbrücken. &lt;br /&gt;
Der fünfte Anschnitt (Z. 48-67) geht es um heroischen Hintergrund der Novelle und des Autors. Kleist wurde in einer Studie als „einen heroischen Menschen“ (Z. 49-50) bezeichnet. Die Marquise lebt in Einsamkeit aufgrund ihres Schicksals, welches sie durch „eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht“ (Z. 56-57) überwindet. Diese Kraft ist „religiösen Ursprungs“ (Z. 62) und „stammt aus der unmittelbaren, absolut-konkreten und absolut substantiellen Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 62-65). Dies zeigt die Bedeutung der Kinder für sie, da sie unterwürfig um Verzeihung bittet und erst nachdem ihr Vater die Pistole benutzt und den Verbleib der Kinder fordert, wiedersetzt sie sich.  &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt (Z. 68-77) begründet diese Kraft mit der Religion. Die „Kleistsche(s) Frömmigkeit“ (Z. 69) zeigt sich erst, als sie die Tragik durch ihren Glauben überwindet. Ihre Trauer verwandelt sich in Selbstbewusstsein, der ihr erlaubt sich dem Vater zu widersetzen und mit ihren Kindern die Familie, trotz der Anwesenheit des Bruders, zu verlassen. Sie schafft dies, obwohl die Situation ungerecht ist, was der Vergleich „mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 75-76) Sie schafft es die Situation anzunehmen und „bejaht diese Wirklichkeit“ (Z. 76), da sie „aus Gottes Hand kommt“ (Z. 77). Ihr Glauben an Gott ermöglicht ihr Akzeptanz, weshalb sie nicht mehr jammert oder sich weiterhin unterwürfig verhält, um den Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen. Sie widersetzt sich sogar seinem Befehl und nimm ihre Kinder mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass die Novelle „Die Marquise von O...“ emanzipatorische Züge hat. Nachdem ihre Eltern sie verbannen, schafft es die Marquise diese ungerechte Situation durch eine Kraft zu überwinden und zu akzeptieren. Diese Kraft hat ihren Ursprung im Glauben und nur der Glaube an Gott somit an ihre eigene Unschuld ermöglichen ihr dann sogar sich dem Vater zu widersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung- Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert die, durch gegebenen Anlass ausgelöste, Kraft sich der Wirklichkeit zu stellen, was in der von Heinrich Kleist geschriebenen Novelle „Marquise von O….“ beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird die Situation in der sich die Marquise befindet beschrieben. Dabei führt die „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.3) der Marquise zu einem Zerwürfnis mit ihren Eltern. Aus dieser Situation heraus entwickelt sich die Marquise zu einer selbstbewussten Frau, die sich erstmals „der Autorität ihres Vaters“ (Z.5) widersetzt. Dieser erste Sinnabschnitt dient zur Einleitung in das Thema, wobei der Wandel des Charakters der Marquise deutlich wird. Dabei handelt die Marquise aus dem „Stolz der Unschuld“ (Z.8) heraus, welcher dazu führt, dass diese, wie der Autor zitiert, „plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor“ (Z.9ff.)gehoben wird. Der Autor nutzt das Adjektiv „dramatisch“ (Z.7) und die Metapher der „Tiefe“ (Z.10) in welche die Marquise durch das Schicksal geworfen wird, um die fremdbestimmte und schwierige Lage der Marquise deutlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z.12-14) bezieht sich der Autor auf Gerhard Frick. Er stellt damit die These,  welche als Klimax aufgebaut ist, auf, dass diese Selbsterhebung der Marquise als „religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.13f.) gedeutet werden kann. Er stellt damit die Marquise als gläubig dar und begründet ihr Handeln mit Gott. Die Marquise ist fest von ihrer Unschuld überzeugt. Sie glaubt an sich selber und damit an ihre Unschuld. Sie schöpft die Kraft also in der Religion, weil Gott die Wirklichkeit sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z.15-20) thematisiert die reale Wirklichkeit, also die tatsächlich gegebenen Umstände, die der Überzeugung, also der Gewissheit der Unschuld, gegenüber steht. Das Gefühl beziehungsweise die Überzeugung der „Reinheit“, die Marquise vertritt, ist „verloren“ (Z.20). Denn in der „Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten  oder verloren“(Z.18f.), da das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“ der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 in der Epoche der neuen Sachlichkeit  veröffentlicht wurde, thematisiert Emanzipation anhand der Figur  Marquise von O…..  aus dem Novelle „Marquise von O…..“ welches von Heinrich Kleist geschrieben und 1808 veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die Antithese im Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ (Z.1)  zeigt, dass sich  Marquisen in einer schwierigen Zeit befindet in der sich ihr Charakter verändern könnte. Außerdem wird zu beginn klar, dass es mehrere Möglichkeiten gibt Emanzipation zu deuten (Vgl.2). &lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in sechs Sinnabschnitte einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im erste Abschnitt (Z.3 – 11) wird Marquises Situation beschrieben. Marquise ist „unehelich (schwanger)“ (Z.3) und wird von ihren „Eltern verstoßen“ (Z.4). Sie wird außerdem als „Heldin“(Z.3)  bezeichnet da sie sich gegen die „Autorität ihres Vaters“ (Z.5)  setzt. Dadurch, das der Autor die Marquise als „Heldin“ bezeichnet wird deutlich das er denkt, dass sie etwas besonderes und wertvolles vollbracht hat .Ebenfalls  wird diesem Abschnitt  Zitate aus der Novelle eingebracht, wie „  Stolz der Unschuld“ (Z.8). Zudem wird hier auch die eigene Meinung des Autors deutlich, da er viele Adjektive, wie „unwiderruflich“ (Z.3), „heftig“(Z.5) und „dramatisch“(Z.7) benutzt, um zu zeigen, dass die Situation aussichtslos für die Marquise scheint Die Metapher „aus der ganzen Tiefe“ (Z.11f)  zeigt wie fremdbestimmt sie ist und wie schwer es ist aus der Realität zu fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Abschnitt (Z.11 – 20 ) wird ein Zitat von Gerhard Fricke genannt. Er thematisiert den Kontrast zwischen „Unschuld und Reinheit“ (Z.15) und der „realen Wirklichkeit“ (Z.17) . Diese Aussage trifft auf Marquise zu da sie unschuldig ist und die Wahrheit sagt doch die Familie glaubt ihr nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Abschnitt thematisiert das größte Glück einer Frau nämlich „die Gewissheit, Mutter zu sein“. Doch im Falle von Marquise ist es „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z.23f).Außerdem zerstört sie das Verhältnis zu ihrer Familie, zu sich selbst und schließlich auch zu Gott (Vgl.25f) da es keine „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit gibt“(Z.26). Deshalb ist Marquises einzige Lösung sich mit der Realität abzufinden da es keine Erklärung gibt, die diese Situation erklären könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Abschnitt beginnt damit, dass Pütz die Wirklichkeit mit dem „Spiel eines teuflichen Dämons“(Z.32)  vergleicht, diese Metapher verdeutlicht,das die Realität sehr schrecklich ist und den Ruf der Familie schädigt. Deshalb bleibt der Familie nichts anderes übrig als sich von der Marquise abzuwenden.Dieser Gedankengang wird erneut durch Adjektive, wie „brutal“(Z.34) verdeutlicht. Doch die Marquise lässt sich nicht erniedrigen, weil sie weiß, dass sie die Wahrheit sagt  und so bricht eine &amp;quot;Kraft&amp;quot;(Z.38) aus einer &amp;quot;geheimnisvollen Tiefe&amp;quot;(Z.37) hervor, welche stärker als die &amp;quot;furchtbare Wirklichkeit&amp;quot;(Z.35) ist. Dies ist der Moment ihrer Selbstbefreiung, da sie es schafft Stärke und Mut zu schöpfen, obwohl sich ihre Familie von ihr abgewendet hat. Die Marquise spürt eine &amp;quot;unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott&amp;quot;(Z.42f) und dadurch nimmt sie Kraft , weil sie darauf vertraut,dass Gott ihr beisteht,weil sie immer die Wahrheit gesagt hat und keinen Schuldanteil an ihrer Situation hat. Durch den Antithese  der &amp;quot;furchtbaren Wirklichkeit&amp;quot;(Z.40) und der &amp;quot;unzerstörbaren Einheit&amp;quot;(Z.42) wird deutlich, dass sie eine besondere Leistung vollbracht hat und so wird der Anfangsbegriff der &amp;quot;Heldin&amp;quot;(Z.4) nochmals bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, von W. Pütz geschrieben und im Jahre 1929  veröffentlicht, thematisiert die Deutung der Emanzipation anhand der Beispielfigur Marquise von O… aus der gleichnamigen Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in fünf Sinnabschnitte gliedern, welche so aufeinander aufbauen, dass man nach und nach den SInn des Textes versteht. Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird der grobe Verlauf der Novelle skizziert, was als Einleitung in den Text dient. Die Marquise von O… wird aufgrund eines unehelichen Kindes von ihren Eltern verstoßen und wirkt aufgrund dessen stärker als je zuvor. In dem zweiten Sinnabschnitt (Z.12-20) wird die darauf bezogene Deutung des Autors in Bezug auf das Verhalten und Handeln der Marquise thematisiert. Dabei stellt der Autor die „Unschuld“(Z. 15) und die „Reinheit“(Z. 16) in Bezug zueinander und zeigt einerseits die Unschuld insofern auf, da die Marquise ehrlich nichts von einem Kind wusste und verdeutlicht andererseits auch die Reinheit der Marquise. Im dritten Sinnabschnitt (Z. 21-30) erklärt der Autor „die Gewissheit, Mutter zu sein“(Z.22f.) sei das „höchste Glück“ (Z.21) und „die erfüllte irdische Bestimmung des Weibes“(Z.21f.). Dieses Glück gilt jedoch in diesem Falle nicht für die Marquise, sondern bedeutet für sie „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“(Z.23f.) und zerstört die Verhältnisse der Marquise „zu sich selber und zu Gott“(Z.25f.). Dadurch entsteht allerdings auch der Konflikt mit ihr selbst, da sie in der Situation hilflos ist und Selbstzweifel entwickelt. Im vierten Sinnabschnitt (Z. 49-68) wird die Marquise von O… vom Autor charakterisiert. Dabei beschreibt der Autor noch einmal in welcher Situation sie sich befindet. Dabei geht er auch auf den “religiösen Ursprung” (Z. 63) ein, welcher der Marquise hilft diese Situation durchzustehen. In dem letzten Sinnabschnitt (Z. 69- 78) stellt der Autor einen Zusammenhang zum Glauben her. Denn der „zweite, fast noch schwerere Schritt“(Z.71) ist die Überwindung zum Glaube. Die Wirklichkeit, welche die Marquise aus „der Kraft ihres reinen Gefühls ihr Schicksal demütig“(Z.74f.) annimmt, wird mit der Metapher, dass sie mehr „des Teufels als [dass sie] Gottes Züge trägt“(Z.76f.), dargestellt. Damit ist gemeint, dass die Realität sehr schwierig ist und es viel Zeit und Kraft kostet, um sich mit dieser auseinander zu setzten. Die Marquise „bejaht diese Wirklichkeit“(Z.77) allerdings, stellt sich ihr also stark gegenüber, da auch sie „aus Gottes Hand kommt“(Z.77f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend beschreibt W. Kleist in seinem Text anhand der Marquise von O.. woher die Kraft zur Emanzipation und zum selbstbestimmten Leben kommt. Dabei scheint die Religion eine wichtige Grundlage zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von W. Pütz geschrieben und 1929 veröffentlicht wurde, thematisiert die Kraft der Religion als Grundlage der Emanzipation, die in der Novelle „Die Marquise von O….“, von Heinrich von Kleist dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon durch den Titel des Sachtextes lässt sich eine Parallele zu der Novelle „Die Marquise von O….“ erkennen. Die Antithese „Fremdbestimmung“ (Z. 1) und „Selbstbefreiung“ (Z. 1) verweist darauf, dass die Marquise sich letztendlich der Autorität ihres Vaters widersetzt hat, obwohl sie sich zu Beginn von ihm bestimmen ließ und ihn als Vorbildfunktion angesehen hat.&lt;br /&gt;
Im ersten Abschnitt (Z. 3-11) wird der Bezug zwischen dem Titel und dem inhaltlichen Verlauf dargestellt. Ihr Name wird jedoch nicht explizit genannt, sondern der Bezug zu ihrer Person wird durch die Pronomen „ihre“ (Z. 3) und „sie“ (Z. 5) hergestellt. Sie widersetzt sich „erstmals heftig der Autorität ihres Vaters (Z.5), wodurch sie als „Heldin“ (Z.4) beschrieben wird, da sie von „den Eltern verstoßen wird“ (Z.5). Bis zu dem Zeitpunkt, als sie von ihren Eltern verstoßen wird, hat sich die Marquise immer ihren Eltern unterworfen und getan, was sie von ihr verlangt haben. Dadurch zeigt das Adverb „erstmals“ (Z. 5) die Einmaligkeit ihres Widersetzens gegen die Autorität ihres Vaters und die gesellschaftlichen Moralvorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Abschnitt (Z.12 – 30) wird dieser „Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen“ (Z. 12f.) gedeutet, wodurch ein Rückbezug zu Gott hergestellt wird. Die Marquise hat das Gefühl von „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) in der „realen Wirklichkeit des Daseins“ (Z.17), da sie unwissend über ihre Schwangerschaft ist und nichts davon ahnt, dass ihre Eltern vorerst nicht an ihre Unschuld glauben. Somit findet die Marquise keine Erklärung für ihre Schwangerschaft und glaubt an ihre Unschuld. Die Realität zeigt jedoch genau das Gegenteil. In „dieser Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten oder verloren werden“ (Z. 18f.). Somit hat die Marquise durch ihre Schwangerschaft die Reinheit verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem sei „die Gewissheit, Mutter zu sein“ (Z. 22f.) das „höchste Glück“ (Z. 21). Die Marquise sieht in ihrer ungewollten Schwangerschaft jedoch „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z.23f.). Sie kann keine „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit“ (Z. 26f.) für ihre Schwangerschaft finden. Die Hebamme bestätigt diese jedoch, wodurch die Marquise ihre Unschuld aber nicht beweisen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z. 31-47) beschreibt den Verlauf der Emanzipation der Marquise. Durch ihre Schwangerschaft wird „die ganze Wirklichkeit zum Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 31f.). Die Emanzipation erfolgt somit durch den Konflikt, der in der Familie bezüglich ihrer Unschuld entstanden ist. Für die Marquise nehmen „ihre Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) einen sehr wichtigen Stellenwert in ihrem Leben ein, die sie durch ihre Schwangerschaft droht zu verlieren. Der Superlativ verstärkt die Wichtigkeit der Familienmitglieder für die Marquise. Durch die ungewollte Schwangerschaft soll „die Wirklichkeit ihren letzten Sinn verlieren“ (Z. 35). Sie spürt jedoch, dass etwas „[E]wig[es] und [U]nzerstörbar[es] in ihr lebt“ (Z. 41f.), was ihr die Kraft gibt, sich von ihren Eltern zu distanzieren. Es fällt ihr nicht leicht, aber die Kraft aus ihrem Inneren verhilft ihr dazu, sich der Autorität ihres Vaters zu entziehen. Die Marquise verspürt eine „unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 42f.), wodurch sie den Mut fasst, Widerstand zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Sinnabschnitt (Z. 48-67) beschreibt den Ursprung dieser Kraft, die ihr dazu verhilft „in völliger Einsamkeit, in tödlichem Widerspruch mit dem Schicksal“ (Z. 53f.) standzuhalten. Sie muss also sehr viel stärker sein, als bei einer „idealistische[n] Schicksalsüberwindung“ (Z. 57), da sie ihrem Schicksal „Auge in Auge gegenüber“ (Z. 58) steht. Dadurch wird ihre Überwindung, sich ihren Eltern zu widersetzen vor Augen geführt und die damit verbundene Wichtigkeit ihrer Kinder. Diese Kraft habe „religiösen Ursprung[…]“ (Z. 62) und „stammt aus der unmittelbaren, absolut-konkreten und absolut substantiellen Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 62 ff.). Dadurch soll der Gegensatz zwischen der Schwangerschaft und den gesellschaftlichen Normvorstellungen veranschaulicht werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Abschnitt des Textes (Z. 68-76) beschreibt den Zusammenhang mit dem Glauben. Die Marquise nimmt aus „der Kraft ihres reinen Gefühls ihr Schicksal“ (Z. 73f.) an und stellt sich ihm, um ihre Unschuld zu beweisen. Somit stellt das Schicksal eine schwierige Herausforderung dar, der man sich stellen muss. Die Marquise „bejaht diese Wirklichkeit, weil auch sie aus Gottes Hand kommt“ (Z. 76f.). Somit verhilft der Glaube ihr letztendlich, diese innere Kraft aufzubringen, wodurch es ihr gelingt, sich ihrem Vater zu widersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Prozess der Emanzipation anhand der Novelle „Die Marquise von O…“ veranschaulicht wird. Dabei verhilft eine innere Kraft dabei, Widerstand zu leisten, die ihren Ursprung in dem Glauben hat. Dadurch gelingt es auch der Marquise, sich der Autorität ihres Vaters zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von  Gerhard Fricke verfasst und 1929 veröffentlicht wurde, thematisiert die Emanzipation und Selbstbestimmung der Frau in Verbindung zur Religion. Dies geschieht anhand eines Beispieles aus der Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Titel wir deutlich, um was es grundsätzlich in diesem text geht. Die Emanzipation der Hauptfigur der Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; wird gedeutet und in Verbindung gebracht mit der Antithese &amp;quot;Fremdbestimmung und Selbstbefreiung&amp;quot; (Z.1). Dadurch wird direkt zu Beginn angesprochen, dass sich die Marquise aus der Fremdbestimmung, also der Autorität ihrer Familie und besonders ihres Vaters, löst und hin zur Selbstbefreiung und somit auch Selbstbestimmung entwickelt.&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt geht von Zeile 1 bis 11 und dient als Einleitung in den Text. Es wird die missliche Situation beschrieben, in der sich die Marquise von O befindet. Sowohl ihre uneheliche Schwangerschaft, als ihr Verstoß von den Eltern werden angesprochen und man erfährt, dass sie sich gegen die Autorität des Vaters gewehrt hat. Somit erhält der Leser grundlegende Informationen, die er zum weiteren Textverständnis benötigt, selbst wenn er die Novelle &amp;quot;Die Marquise von O&amp;quot;, von Kleist nicht selbst gelesen hat. &lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt von Zeile 12 bis 20 geht es darum, dass der innere Konflikt zwischen der realen Wirklichkeit und seinem eigenes Gewissen, in welchem sich die Marquise befindet, deutlich gemacht wird. Der dritte Sinnabschnitt von Zeile 21 bis 30  thematisiert die gegensätzliche Bedeutung der Schwangerschaft in der Novelle. die &amp;quot;Gewissheit, Mutter zu sein&amp;quot; (Z.22 f.) wurde bis dahin &amp;quot;als das höchste Glück&amp;quot; (Z.21) angesehen. Nun bekommt dies jedoch noch eine zusätzliche Bedeutung, da es für die Marquise von O gleichzeitig die &amp;quot;Zerstörung des Verhältnisses&amp;quot; (Z.24) zu ihren Eltern bedeutet. Kleist weist somit darauf hin, dass eine Schwangerschaft nicht nur positive Seiten hat und es durchaus zu Komplikationen kommen kann. Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch, wie wichtig der Marquise ihr Verhältnis zu den Eltern ist, da die Rede von der &amp;quot;Vernichtung der zeitlichen wie absoluten Existenz&amp;quot; (Z.23 f.) die Rede ist.&lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt erstreckt sich von Zeile 21 bis 47 und handelt von der Entwicklung, welche die Marquise in der Novelle durchlebt. Der Konflikt mit ihrer Familie und der Tatsache, dass sich &amp;quot;die Liebsten und Nächsten [...] schmähend und brutal von ihr abkehren&amp;quot;(Z.32 ff.) löst in ihr etwas aus, was sie verändert und ihren Charakter beeinflusst. Fricke bezeichnet diese Veränderung damit, dass &amp;quot;aus einer geheimnisvollen Tief ihres Wesens eine Kraft hervor [bricht]&amp;quot; (Z.37 f.). Die Marquise ist zum ersten Mal in ihrem Leben auf sich allein gestellt und muss auf jegliche Untersützung ihrer Familie verzichten,da diese sich von ihr abgewendet hat. In einer solchen Situation entdeckt sie ihre &amp;quot;unzerstörbare Einheit mit sich selbst&amp;quot; (Z.43 f.) und ist selbstbewusster vorher.&lt;br /&gt;
Im fünften Sinnabschnitt in den Zeilen 48 bis 67 geht es noch einmal um diese Entwicklung, im konkreten Zusammenhang mit der Religion. Kleist hat schon immer das &amp;quot;heroische Zeitalter als die ideale Jugend der Menschheit &amp;quot;(Z. 50 f.) angesehen. Diese Entwicklung, welche die Marquise von O durchlebt, verstärkt seine Meinung noch. Das Selbstbewusst sein und die Eigenständigkeit, welche als &amp;quot;Kraft&amp;quot; (Z.56) bezeichnet werden, werden mit einem &amp;quot;religiösen Ursprung [...]&amp;quot; (Vgl. Z.62) erklärt. Eine &amp;quot;Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz&amp;quot; (Z.64) beschreibt den Zustand der Marquise nach ihrer Entwicklung aus der Abhängigkeit ihrer Eltern, hin zur Eigenständigkeit und einem größeren Selbstbewusstsein. &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt geht von Zeile 68 bis Zeile 77 weist noch einmal auf den wichtigsten Aspekt hin und rundet den Text ab. Es geht darum, dass die Marquise &amp;quot;ihr Schicksal demütig [annimmt]&amp;quot; (Z.76), auch wenn er &amp;quot;mehr des Teufels als Gottes Züge trägt&amp;quot; (Z.75 f.) Somit wird am Ende des Textes der religiöse Aspekt noch einmal verstärkt.&lt;br /&gt;
Der gesamte Text ist in einer sehr verständlichen Sprache verfasst und einfach formuliert, sodass er leicht verständlich ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass in diesem Text die Entwicklung der Marquise von O aus der Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; als Beispiel genutzt wird um die allgemeine Emanzipation und Selbstbestimmung zu erläutern. Das ganze wird in den Zusammenhang mit der Religion gebracht und ist so einfach und verständlich formuliert, das es jeder verstehen kann, selbst wenn er nicht vorher die Novelle gelesen hat. Der Text soll über die Emanzipation aufklären und mehr Menschen dazu motivieren, selber sich zur Selbstbestimmung zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Erik '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung -  Zur Deutung einer Emanzipation“ wurde von Wolfgang Pütz verfasst und 1929 erstmals veröffentlicht, er thematisiert den Wandel einer jungen Frau hin zu Emanzipation und Selbstbewusstsein anhand der Protagonistin aus der Novelle  „Die Marquise von O…,“ von Heinrich von Kleist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird beschrieben, wie der Reifeprozess der Marquise begründet ist:  Aufgrund ihrer unehelichen Schwangerschaft. Er entwickelt sich durch eine „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) der Marquise, weshalb sie von „von [ihren] Eltern verstoßen“ (Z.2) wird. Hierbei widersetzt sie sich allerdings zum ersten Mal „heftig der Autorität ihres Vaters“ (Z.5), da dieser bei ihrer fluchtartigen Abreise „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6-7) von ihr verlangt. Durch dieses dramatische Schicksal verfällt die Marquise zunehmend jedoch nicht in Trauer, sondern wird immer selbstbewusster und verlässt schließlich entschieden ihre Familie in der voller Überzeugung, nichts von ihrer Schwangerschaft zu wissen, sie ist also mit dem „Stolz der Unschuld“ (Z.8) gekennzeichnet. Der zweite Sinnabschnitt (Z. 12-14) enthält Erläuterungen der vorangegangenen Bezeichnung „Stolz der Unschuld“: Hier wird diese Charakterwandlung der Marquise als „menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.12-14). Somit wird klar, dass bei der Emanzipation der Protagonistin vor allem religiöse Motive zugrunde liegen. Die Marquise ist selbstsicher und der Meinung, dass auch Gott die Wahrheit kennt und, im Gegensatz zu ihrem Vater, trotz seiner Autorität Liebe und Zuneigung zeigt. Somit wird erläutert, dass das Vertrauen der Marquise einhergeht mit ihrem Vertrauen auf Gott, welches ihr Selbstbewusstsein und Sicherheit gibt, erneut im Gegensatz zu ihrem Vater. In dem dritten Sinnabschnitt (Z.15-20) wird eine Stelle aus „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“, das von Gerhard Fricke verfasst wurde, zitiert. Zudem wird hier ein Vergleich unternommen zwischen der „Unschuld und Reinheit des […] gewissen Gefühls“ (Z.15-16) und der „reale[n] Wirklichkeit des Daseins“ (Z.17). Somit wird die große Differenz zwischen dem eigenen Empfinden der Marquise, ihrer Unschuld und dem Umgang mit ihr als Brecher gesellschaftlicher Tabus. Im vierten Sinnabschnitt (Z.21-30 geht es um die Situation der Marquise: Er beschreibt, dass eine Schwangerschaft und „die Gewissheit, Mutter zu sein“ (Z.22-23) als das eigentliche „höchste Glück“ (Z.21) angesehen werden, was im krassen Gegensatz zu der Schwangerschaft der Marquise steht. Daraufhin wird die Erschaffung neuer Existenz als Gegensatz zur „Vernichtung der […] Existenz“ (Z.23-24), dargestellt. Die eigentlich lebensspendende Schwangerschaft ist also das Gegenteil des Schicksals der Marquise. Nun wird erklärt, dass „jede sie moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit völlig außerhalb des Bereiches der Möglichkeit und der Gedanken liegt“ (Z.26-28); die Marquise also keine sinnvolle Erklärung für den Widerspruch ihrer Schwangerschaft zu ihrer angeblichen Unschuld geben kann, alleine die Feststellung der Schwangerschaft reicht also für ihre Vertreibung. Im folgenden Sinnabschnitt von Zeile 31 bis Zeile 47 behandelt nun, dass als „sich die Liebsten und Nächsten, mit denen die Marquise verbunden ist, […] schmähend und brutal von ihr abkehren, wo die Wirklichkeit ihren letzten Sinn verliert“ (Z.32-35) die Marquise zu neuer Stärke und Selbstbewusstsein findet, entgegen ihrer Lebenswirklichkeit, was auf den ersten Blick eine eigentlich unwahrscheinliche Reaktion zu sein scheint. Diese Charakterwandlung ist religiös begründet durch das Wissen der Marquise von  „ [der] unzerstörbare[n] Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z.42-43) sowie durch die „heilige Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z.43-44). Der fünfte Sinnabschnitt (Z.48-67) beinhaltet die Bezeichnung Kleists als „heroischen Menschen (Z.49-50) und vergleicht dies auch mit dem mutigen Charakterwandel der Marquise. Ihre „weltüberwindende[...] Kraft“ (Z.65) ist „religiösen Ursprung“ (Z.62), weshalb sie dadurch ihre Lebenssituation meistern kann. Der letzte Sinnabschnitt (Z.68-77) geht erneut auf den religiösen Aspekt der Marquise von O… ein. Ihr Glauben an Gott gibt ihr die Kraft „die Tragik [zu] überwinde[n]“ (Z. 72) und sich „ihr[em] Schicksal demütig anzunehmen und sich gläubig einer Wirklichkeit zu unterwerfen, die mehr des Teufels als Gottes Züge trägt […] weil auch sie aus Gottes Hand kommt.“ (Z.74-76). Ihre Gläubigkeit und ihr Vertrauen auf Gott helfen der Marquise also dabei ihre Lebenssituation zu akzeptieren und zu meistern und die zahlreichen schlechten Aspekte (v.a. ihre uneheliche Schwangerschaft) ihres Lebens als gottgegeben anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Marquise durch ihr Vertrauen auf Gott sowie durch den Glauben, dass er (als einziger) ihre Unschuld als Wahrheit anerkennt in der Lage ist, zu neuem Selbstbewusstsein und Stärke als Frau zu finden um sich so von ihrem Vater abzuwenden und ihre Lebenssituation zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Aniston '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung — Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert die Wende einer Frau und die Stärke der Relgion und des Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Sachtext besteht aus 5 Sinnabschnitten. Der erste Sinnabschnitt (Z. 1-11) stellt die Familiensituation, in der sich die Marquise befindet dar. Die Antithese im Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ zeigt, dass die Marquise zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung ihr Leben lebt. Dass bedeutet, dass sie sowohl einen Teil ihres Lebens in Fremdbestimmung verbrachte aber auch sich in manchen Augenblicken von dieser Fremdbestimmung befreit. Dies wird durch die Präposition „zwischen“  dargestellt. Als die Eltern von Marquise „uneheliche Schwangerschaft“ (Z. 3) erfuhren wird sie von ihren eigenen Eltern „verstoßen“ (Z. 4). Außerdem fordert ihr Vater „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6f.) Hierbei „widersetzt sie sich“ das erste Mal und widersetzt sich der Autorität des Vaters. Der darauffolgende „dramatische Familienkonflikt“ (Z.7) führt dazu, dass in ihr der „Stolz der Unschuld“ (Z.8) erweckt. Durch das Adjektiv „dramatisch“ (Z.7) wird nochmals der Familienkonflikt noch schlimmer und negativer dargestellt. Außerdem zeigt, dies aber auch, dass dieser Familienkonflikt nichts Selbstverständliches zu dieser Zeit war und dies etwas sehr schlimmes war. Der „Stolz der Unschuld“ (Z.8) gibt ihr Mut, weshalb sie dann auch alleine mit ihren Kindern lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt (12-14) beschreibt die Deutung von Gerhard Fricke. Er „deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 12-14). Dies bedeutet also, dass er der Meinung ist, dass die Marquise ohne ihr Glauben an Gott, sie es gar soweit geschafft hätte. Der Glaube an Gott hat ihr Mut gegeben und den „Stolz der Unschuld“ (Z.8). Dies zeigt aber auch welche Bedeutung zu der Zeit Religion für die Menschen hatte. Religion gab Menschen Hoffnung und Mut wieder „aufzustehen“. Auch, dass die Marquise allein gelassen wird, wäre für sie nicht so schlimm, da sie glaubt, dass Gott bei ihr ist und sie beschützen wird. Der Glaube an Gott gab ihr also das Selbstbewusstsein. die „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13-14) zeigt, aber auch, dass sie zurück an Gott besinnt und sich beim ihm sehr wohl fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (15-20) wird die „Unschuld und Reinheit“  miteinander dargestellt. Dieser Abschnitt zeigt in welcher Situation sich die Marquise befand. „In dieser Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten oder verloren werden, - und eben sie zeugt unwidersprechlich, dass sie verloren ist“ (Z.18ff.)  Dieser Satz zeigt, dass  in der „Wirklichkeit“ die Reinheit der Marquise verloren ist, weil ihre Eltern sie verstoßen haben und ihr nicht mehr glauben. Für alle Menschen ist sie schuldig, aber nur die  Marquise ist sich ihrer Unschuld bewusst, aber kann dies nicht darlegen, weshalb ihr auch keiner glaubt. Dadurch ist ihre „Reinheit verloren“ (Z.20). Nur allein die Wirklichkeit beschreibt die Reinheit. Das bedeutet also es ist egal ob man Schuldig oder unschuldig ist, dass was die Menschen um sie herum denken, ist die Wirklichkeit. Jedoch weiß man nur selbst ob man schuldig oder unschuldig ist und was die Person selbst sagt/tut spielt in keiner Weise eine wichtige Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte Abschnitt (Z.21- 30) zeigt die Auswirkungen der Schwangerschaft. Die Schwangerschaft der Marquise wird statt „das höchste Glück“ (Z.21) als die „Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z.23) beschrieben. Auch hier erkennt man eine Antithese. Mit der Schwangerschaft assoziiert man das Leben oder auch neues Leben,  stattdessen ist dies eine Vernichtung. Denn durch die Schwangerschaft wird sie von ihren Eltern verstoßen und die Eltern erkennen auch keine „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit“ (Z.26f.). Das bedeutet sie sehen/finden keine logische Erklärung, in der Marquise unschuldig ist. Deswegen führt die Schwangerschaft  zur Vernichtung der Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt (Z. 31-47) zeigt die Wende vom „teuflischen Dämons“. Der „teuflische Dämon“ (Z.32) ist eine Metapher und steht für die schreckliche Situation in der sich Marquise befindet. Der teuflische Dämon spiegelt auch die aufeinanderfolgenden schrecklichen Situationen in der sich Marquise auf einmal befindet. Dass sich die Marquise von ihren „Liebsten und Nächsten [..] [abkehrt]“ (Z.32f.), spiegelt wiederum die schreckliche Situation in der sie sich befindet, aber auch die „Vernichtung“ (Z.23) wieder. Durch die  Superlative „Liebsten und Nächsten“ (Z. 33f.), wird nochmals die Verbundenheit und die Wichtigkeit der Personen hervorgehoben. Außerdem wird dadurch die schreckliche Situation durch die Superlative noch schrecklicher dargestellt.  Dass sich die  Personen „schmähend und brutal“ (Z.34) von Marquise „abkehren“ (Z.35) zeigt, zum einen die Überzeugung der Personen, aber auch die schlimme Situation für Marquise. Weiterhin zeigt, dies auch, dass sie keine Bezugsperson mehr hat und sie sich nur noch auf sich allein gestellt ist. Dass „aus einer geheimnisvollen Tiefe ihres Wesens eine Kraft hervor bricht, die, unerklärbar aus ihrem bloß empirisch-psychologischen Dasein, sich stärker erweist  als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z.37ff.), zeigt, dass ihr Glaube an Gott und ihr Selbstbewusstsein viel mächtiger ist, als der „teuflische Dämon“ (Z.32).Dass  es „aus einer geheimnisvollen Tiefe ihres Wesens“ (Z.37f.) bricht, zeigt zunächst, dass die „Kraft“ (Z.38) nicht auf einmal dar war, sondern schon immer dar war, nur sie es nicht bemerkt hatte. Die „Tiefe“ (Z.38) spiegelt aber die Entfernung des Selbstbewusstseins wieder.  Marquise „hob sich [..] wie an ihrer eigenen Hand“ (Z.46). Dies ist eine Metaphorisch gemeint und bedeutet, dass sie sich selbst stark gemacht hat und sich Mut gab. Weiterhin bedeutet das, dass sie sich unabhängig gemacht hat, weil sie aus eigener Kraft die schreckliche Situation geschafft hat. Sie hat also etwas erreicht, was im 19. Jahrhundert der Frau nicht gestattet war. Durch die Unabhängigkeit braucht sie keinen mehr, der um sie sorgt, welches im 19. Jahrhundert in die Gesellschaft nicht gepasst hat. Sie „beweist eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht, weil es seinem Schicksal Auge in Auge gegenübersteht, ohne sich darüber erheben zu können, und es doch überwindet“ (Z.65ff.) Dies zeigt wiederrum die Mentale Stärke der Marquise, aber auch die stärke an ihr Glaube, der ihr Hoffnung gegeben hat. Dies wird auch durch die Aussage „Sie ist religiösen Ursprungs“ (Z.62) verstärkt.  Dass die Marquise hätte alles hinnehmen können und sich dieser Wirklichkeit unterwerfen können (Vgl. Z.73) zeigt zunächst, dass Marquise dann aber auch ein schreckliches Leben  weiter leben müsste und sie so untergangen wäre. Stattdessen Akzeptiert sie  diese Wirklichkeit  nicht und glaubt und vertraut nur noch an Gott (Vgl. Z. 76). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass die Marquise ein sehr schreckliches Leben hatte und alles schlechte auf einmal in ihr Leben kam. In Ihrem Leben passierte nur schreckliches, aber der Glaube an Gott gab ihr Mut und wurde dadurch Selbstbewusster, wodurch sie die Probleme besser abschaffte. In dem folgendem Text gibt es viele Rhetorische Stillmittel wie zum Beispiel die Antithese oder Metapher. Die Antithese passt auch sehr gut zum Leben der Marquise, da alles sich schlagartig vom schlechten zum Guten wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Anna '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext ,,Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbstimmung&lt;br /&gt;
 – Zur Deutung einer Emanzipation&amp;quot;, der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 veröffentlicht worden ist, thematisiert die Entscheidung einer jungen Frau, der Marquise von O..., für sich selbst einzustehen und ihren Willen zu vertreten, ohne sich, wie normalerweise üblich, ihren männlichen Familienmitgliedern, dem Herrn von G..., ihrem Vater, und dem Forstmeister, ihrem Bruder, zu unterwerfen.&lt;br /&gt;
Wodurch die Veränderung zwischen Fremdbestimmung und Selbstbestimmung, die im Fall der Marquise von O... einen emanzipatorischen Anlass hat, verdeutlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text ist in 4 Sinnabschnitte eingeteilt, der erste dient um den Leser über die Situation zu informieren, indem er einen Teil der Novelle wiedergibt, in dem die Marquise ,,(a)ls ihre uneheliche Schwangerschaft unwiederrufliche Wirklichkeit und die Heldin von den Eltern verstoßen wird&amp;quot; (Z.3 f.), ihren eigenen Willen vertritt und dadurch ,,den ,,Stolz der Unschuld&amp;quot; &amp;quot; (Z.8) spürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt im zweiten Sinnabschnitt, der von Zeile 12 bis Zeile 30 geht, ein Erklärungsansatz für das neue Handeln der Marquise. Denn ,,Gerhard Fricke deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott&amp;quot; (Z.12 f.f.) hin. Die Erwähnung einer Aussage, die der Literaturwissenschaftler Fricke getätigt hat, gibt dem Leser das Gefühl, Pützs Sachtext sei seriös und glaubwürdig. Außerden kann die Aussage Frickes als Fundament für den Rest des Sinnabschnitts (vgl. Zeile 15 - 30) und den gesamten Text genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Erwähnung der Studie Boeckmanns bezüglich Kleist, dem Autor der Novelle, im dritten Sinnabschnitt, soll die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit des Sachtextes hervorheben. In Boeckmanns Studie bezeichnet jener Kleist als einen ,,heroischen Menschen&amp;quot; (Z.49 f.), der ,,das heroische Zeitalter als die ideale Jugend der Menschheit ansah&amp;quot; (Z.50 f.). Dies, so Pütz, zeigt sich nicht stärker in der Novelle, denn dort ,,beweist (die Marquise) eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht, weil es seinen Schicksal Auge in Auge gegenübersteht, ohne sich darüber erheben zu können&amp;quot; (Z.56 f.f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 veröffentlicht worden ist, thematisiert den Wandel von der Bevormundung zur Selbständigkeit einer Person, am Beispiel des Charakters der Marquise aus Heinrich Kleists Novelle „Die Marquise von O ….“.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11)wird die Situation der Marquise beschrieben indem ihre Geschichte kurz wiedergegeben wird,  jedoch unter dem Gesichtspunkt der Emanzipation der Marquise. Schon dabei wird die Marquise als „Heldin“ (Z. 2) bezeichnet, was auf ihren Erfolg schließen lässt. Hierbei wird erklärt, dass die Marquise sich gegen die Bevormundung ihres Vaters wehrt und somit der „'Stolz der Unschuld'“ (Z. 8) in ihr Hervorkommt, welcher sie aufbaut und stark macht (vgl. Z. 5-11). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (Z. 12-14) beschreibt die Deutung Gerhard Frickes von der Entwicklung der Marquise. Er beschreibt sie zunächst als „Selbsterhebung“ (Z. 13), was den Entwicklungsprozess der Marquise als sehr autoritär und bestimmt erscheinen lässt. Jedoch beschreibt er ihn auch als „menschlich[...]“ (Z. 12), was ihn deutlich humaner und simpler macht. Zudem bezieht er den Prozess auf die Religion und erklärt in als „religiös motiviertes Geschehen“ (Z. 13), weshalb das Adjektiv „menschlich[...]“ (Z.12) auch die Distanz zum Göttlichen herstellt und die „Heldin“ (Z. 2) immer noch als nahbar dargestellt wird. Fricke beschreibt die Entwicklung der Marquise als „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 14), und erklärt somit, dass es bei der „Selbsterhebung“ (Z. 13) nicht nur um eine reine Selbstfindung handelt, sondern um das Erkennen einer Verbindung zu Gott, die einen selbst (zu Gott hinauf) erhebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z. 15-20) zeigt die Verbindung der „Reinheit“ (Z. 15) der Marquise mit der „reale[n] Wirklichkeit“ (Z. 17). Also inwiefern die beiden widersprüchlichen Aspekte, welche das Leben der Marquise umkrempeln, miteinander verknüpft sind. Da wäre zum einen der Aspekt der „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) von welchem die Marquise sich klar ist, diese zu besitzen. Jedoch passt dieser Aspekt nicht zu dem anderen, dem der „gegebenen Wirklichkeit des Daseins“ (Z. 17), welcher aussagt, dass sie nicht unschuldig und rein sein kann, da sie ein Kind erwartet. Die Wirklichkeit beeinflusst also, ob man nun wirklich unschuldig oder schuldig ist (vgl. Z. 18f.), da sie es deutlich an der Tatsache des Vorhandenseins zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Sinnabschnitt (Z. 21-36) wird deutlich, wie sehr sich durch die Tatsache der vorhandenen Schuld, das Leben der Marquise verschlechtert. Das zeigt das Paradoxon „die Gewissheit, Mutter zu sein, das bedeutete nun die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z. 22-24) schon bereits am Anfang des Sinnabschnitts, da es das Ende der Existenz (der Marquise) beschreibt. Denn die Tatsache, dass die Marquise ein Kind erwartet, zerstört das Verhältnis der Marquise zu ihrer Familie, bei welcher sie lebt (vgl. Z. 24f.). Diese fühlt sich zunächst hintergangen und zudem in ihrer Ehre beschmutzt, da die Marquise ein uneheliches Kind erwartet, und zudem die Schwangerschaft bzw. ihre Unschuld daran leugnet. Der Verstoß aus ihrer  Familie lässt die Marquise mental zusammenbrechen, weshalb das Verhältnis „zu sich selber“ (Z. 25f.) ebenfalls zerbricht. Letztendlich stirbt auch die letzte Hoffnung der Marquise und somit auch ihr Verhältnis zu Gott (vgl. Z.26) als ihre seelische Stütze, welche ihr Selbstvertrauen gab. Somit wird ihr neu gewonnenes Selbstvertrauen auch als „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 14) gewertet. Es besteht auch keine reale Chance für die Marquise ihre Eltern von ihrer Unschuld zu überzeugen, da „jede rettende Erklärung der Wirklichkeit […] völlig außerhalb des Bereiches der Möglichkeit“ (Z. 26ff.) liegt. Somit wird die Situation, in der die Marquise sich nun befindet, als „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 31) bezeichnet, das den Gegensatz zur „Rückbesinnung auf Gott“ (Z.14) darstellt. Wie groß die Grausamkeit in dem ist, was der Marquise widerfährt, zeigen die Metapher „Gewalt der Tatsachen“ (Z. 34) und die Hyperbel „brutal“ (Z. 34). Es ist so grausam, da das Leben der Marquise von ihrer Familie abhängt, welche sie jedoch im Stich lässt. Jedoch macht, wenn man die Wahrheit über die Schwangerschaft der Marquise kennt, das Verhalten der Eltern keinen Sinn, da die Marquise wirklich keine Schuld an der Schwangerschaft hat, und somit ihre Eltern nie hintergangen hat. Somit verliert die „Wirklichkeit ihren letzten Sinn“ (Z. 35).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt (Z. 37-47) beschreibt den mentalen Wiederaufbau der Marquise, nachdem sie von jedem alleingelassen wurde, und verbindet diesen mit Gott. Zunächst wird dieser als sehr mysteriös und übernatürlich dargestellt indem er  als „Kraft“ (Z. 38) dargestellt wird, welche „aus einer geheimnisvollen Tiefe ihres Wesens hervor [bricht]“ (Z. 37f.). Diese Kraft ist „stärker […] als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 38f.) und zeigt welche enorme mentale Stärke die Marquise entwickelt, da sie nun über der Situation steht, die ihre Existenz bedroht. Nun wird mit der „unzerstörbaren  Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 42f.) der Gegensatz zu „der Zerstörung des Verhältnisses  […] zu sich und zu Gott“ (Z. 24 ff.) gezogen und zeigt somit, dass sich die Mentalität der Marquise komplett ins Gegenteil von entwickelt hat. Die Repetitio, dass sich die Marquise „plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welcher das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor“ (Z. 9ff. ; 46f.) hob, verdeutlicht, dass die Marquise es ganz alleine geschafft hat, sich selbst wider mental aufzubauen und stark zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sechste Sinnabschnitt (Z.48-59) behandelt das Heroische an der Entwicklung der Marquise.&lt;br /&gt;
Es besteht nämlich daraus, dass „das Ich in völliger Einsamkeit, in tödlichen Widerspruch mit seinem Schicksal […] eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht [beweist]“ (Z. 53 ff.). Also, dass die Marquise trotz der schwierigen und vermeidlich unüberwindbaren Situation, stärke beweist und sich selbst ganz alleine wieder aufbaut. Wie brenzlig ihre Situation ist, zeigt die Metapher „seinem Schicksal Auge in Auge gegenübersteht“ (Z. 58), da sie so extrem mit der Wirklichkeit ihrer Schwangerschaft konfrontiert wird, dass sie dieser bildlich schon tief in die Augen sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im siebten und letzten Sinnabschnitt (Z. 50-77) wird die Stärke der Marquise als Gefühl des Glaubens  gedeutet und somit wieder mit der Religion verbunden. Zunächst wird die plötzliche mentale Kraft der Marquise von allen uns erklärbaren psychologischen Phänomenen ausgeschlossen (vgl. Z. 60f.) und wird somit als übernatürlich dargestellt. Somit wirkt die Erklärung „sie ist religiösen Ursprungs“ (Z. 62) deutlich naheliegender, da alle menschlich bekannten Erklärungen ausgeschlossen wurden. „Sie stammt aus der weltüberwindenden Kraft des Gefühls“ (Z. 65). Dieses Gefühl lässt sich als umwandelte heroische Haltung erklären, welche aufweist, dass man fromm durch den Glauben die Tragik überwindet (vgl. Z. 71ff.). Dies zeigt sich darin, dass die Marquise sich demütig ihrem Schicksal hingibt. Diese Wirklichkeit, welche, „mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 75f.) und somit sehr negative Auswirkungen auf das Leben der Marquise hat,  kommt für die Marquise trotzdem „aus Gottes Hand“ (Z. 77) weshalb sie diese „bejaht“ (Z. 76). Dies zeigt die religiös begründete Kraft des Gefühls welche der heroische Charakter aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der mentale Wiederaufbau der Stärke der Marquise allein durch sie geschieht, da sie sich selbst wieder auf Gott zurückbesinnt, wodurch sie als heroischer Charakter zählt, da ihre Ausgangssituation zunächst ausweglos scheint. Jedoch entwickelt sie durch ihre Rückbesinnung auf Gott ihre Kraft des Gefühls des Glaubens, was sie stark macht. &lt;br /&gt;
Im letzten Sinnabschnitt fast der Auto nocheinmal alle Schlüsse die er durch die Aussage Frickes und die Studie Boeckmanns im Bezug auf die Novelle ,,Die Marquise von O...&amp;quot; erhalten hat und erwähnt, dass es ,,fast noch schwereren Schritt zu tun vermag, der die heorische Haltung umwandelt und enthüllt als eine fromme&amp;quot; (Z.70 f.f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich lässt sich sagen, dass durch Pützs Sachtext, ersteinmal die für die Marquise einengende Lage verdeutlicht wird, in der sie sich für die damalige Zeit bewundernswerter Weise verhält, und sich gegenüber einem Mann erhebt um ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Dies versucht Pütz durch das Erwähnen anderer, die sich mit Thema befasst haben, glaubwürdig und seriös, für den Leser nachvollziehbar zu verfassen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Emanzipation</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Emanzipation</title>
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				<updated>2020-05-11T16:16:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse eines Sachtextes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Analyse ist die Darstellung der Textaussagen auf inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Ebene, d. h. die Beantwortung der Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was sagt der Text aus, wie lauten seine Textintentionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Was trägt sein Aufbau zum Verständnis bei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche Sprache wird verwendet, was bedeutet diese für das Textverständnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung:&lt;br /&gt;
Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, ggf. in SA gliedern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschriftlichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Einleitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themasatz (enthält Textart, z. B. Reportage, Kommentar, wissenschaftlicher Sachtext, Rezension, usw.), Titel, Autor, Quelle, Entstehungszeit (ev. Kontext der Epoche), Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Hauptteil''' (inhaltliche, formale und sprachliche Analyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau des Textes: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Themen/Funktionen&lt;br /&gt;
Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen inhaltlich (Was wird ausgesagt, was bedeutet das?), formal und sprachlich (Gedankenfolge, Wie wird es ausgesagt? Z. B. durch sprachliche Mittel, als These, Argument, Wertung, Verwendung von Zitaten?, Wortwahl, Was bedeutet diese sprachliche Form der Aussage für das Textverständnis?)&lt;br /&gt;
wechselseitige Beziehungen zwischen Inhalt, Sprache und Form&lt;br /&gt;
korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schluss'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. begründete persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung — Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz verfasst und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert den Gang von der Selbstbefreiung aus der Fremdbestimmung der Marquise von O…, aus der Novelle „Die Marquise von O…“, welche von Heinrich von Kleist geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel deutet bereits auf den Inhalt des Textes hin und die Antithese „Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ (Z. 1) zeigt, dass ein Wandel eines Charakters stattfinden wird. Da der Titel „Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 2) heißt, wird zudem deutlich, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Emanzipation zu deuten. &lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in sechs Sinnabschnitte unterteilen. &lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 3-11) wird die Situation, in der sich die Marquise befindet, beschrieben. Die Marquise ist „unehelich{…}“ (Z. 3) schwanger und wird aufgrund dessen „von ihren Eltern verstoßen“ (Z. 4). Sie wird als „Heldin“ (Z. 4) bezeichnet, denn sie „widersetzt {…} sich erstmals heftig der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5). Dies zeigt, dass sie etwas zu der Zeit unübliches getan hat und somit als Heldin bezeichnet wird. Auch wird ihr erstmals deutlich inwiefern sie Fremdbestimmt war, nämlich durch ihren Vater. Sie befindet sich in einem „dramatische{n} Familienkonflikt“ (Z. 7f.) aus dem sie nur alleine fliehen kann. Wie sie dies schafft, wird durch Zitate aus der Novelle deutlich, denn der Konflikt weckt in ihr „den &amp;gt;&amp;gt;Stolz der Unschuld&amp;lt;&amp;lt; und hebt sie &amp;gt;&amp;gt;plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor&amp;lt;&amp;lt;„ (Z. 8ff.). Die Metapher der Tiefe verdeutlicht, wie unterdrückt und fremdbestimmt sie ist und wie schrecklich ihre Realität ist, aus der sie sich nun selber befreien muss. &lt;br /&gt;
Im zweiten Abschnitt (Z. 12-20) wird die Hauptthese des Textes deutlich, indem sich der Autor auf Gerhard Fricke bezieht, der den Akt der „Selbsterhebung als religiöse motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13f.) deutet. Somit wird ausgesagt, dass die Marquise die Kraft, sich vom Vater und der Familie zu lösen, durch Gott und den Glauben gewonnen hat. Die Marquise hält sich an ihrer „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) fest, denn sie weiß nicht, wer der Vater des Kindes ist und hat sich nichts vorzuwerfen, ist aber dennoch „verloren“ (Z. 20), denn ihre Eltern glauben ihr nicht und dagegen kann sie nichts tun.&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 21-30) wird erneut die unglückliche Lage der Marquise dargestellt. Normalerweise sei es laut Kleist „das höchste Glück {…} Mutter zu sein“ (Z. 21f.f), jedoch ist dies im Falle der Marquise anders, aufgrund der unehelichen Schwangerschaft und der Ungewissheit, wer der Vater des Kindes ist. Durch den Superlativ des „höchsten Glück{s}“ (Z. 20), wird die missliche Lage der Marquise besonders deutlich gemacht. Normalerweise sollte sie sich freuen und jeder mit ihr, sie wird allerdings von ihren Eltern verstoßen. Wie ausweglos ihre Situation ist, wird zum Ausdruck gebracht, wenn jede „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit {…} völlig außerhalb {…} der Möglichkeit“ (Z. 26ff.) liegt. Mit keiner Erklärung kann sie ihre Eltern von ihrer Unschuld überzeugen und so muss sie ihr Schicksal akzeptieren. &lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt (Z. 31-47) beschreibt erneut die Lage der Marquise und zeigt dann die Reaktion der Marquise auf diese auf. Die Realität der Marquise wird zum „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 32). Diese Metapher zeigt, wie schrecklich diese Situation ist und wie machtlos die Marquise dagegen ist. Ihre „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) wenden sich „schmähend und brutal“ (Z. 34) von ihr ab. Der Superlativ „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) verdeutlicht hier, dass sich die, die ihr besonders wichtig waren und die, die sie geliebt hat, von ihr abwenden und das in einer sehr schmerzhaften und ungerechten Art, was an den Adjektiven „schmähend und brutal“ (Z. 34) gezeigt wird. Als der Marquise klar wird, dass sich alle von ihr abgewandt haben, bricht eine „Kraft hervor“ (Z. 38), die sie verändert und stärkt. Sie löst sich von allem und gewinnt an Kraft. Sie wird stärker als diese „furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 40), in der ihr niemand glaubt und jeder sie im Stich lässt. Sie findet „Die unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott in der heiligen Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z. 43ff.). Die Reinheit mit sich selbst und mit Gott schenkt ihr also diese Kraft, wodurch sie sich und die Kinder befreien kann. &lt;br /&gt;
Im fünften Abschnitt (Z. 48-67) wird sich zunächst auf Boeckmann, der in einigen seiner Studien Kleist als „heroischen Menschen“ (Z. 49f.) bezeichnet. Die Marquise wird auch als heroischer Mensch angesehen, was die rhetorische Frage (vgl. Z. 51f.) zum Ausdruck bringt. Diese wird durch die folgenden zwei Sätze bestätigt, was vor allem die Anapher “Hier“ (Z. 53 und 56) zeigt. Sie steht ihrem Schicksal „Auge in Auge“ (Z. 58) gegenüber und kann sich aus dieser eigentlich aussichtslosen Situation durch „religiös{…}“ (Z. 62) bedingte Kraft und der „Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 64) lösen, denn die Marquise hält sich „in völliger Einsamkeit {und} in tödlichem Widerspruch mit {ihrem} {…} Schicksal {…} aufrecht“ (Z. 53f.). Sie kann ihrem Schicksal also nicht entkommen, aber sie nimmt es hin. Die Kraft, die dies bedingt, wird als „weltüberwindend{…}“ (Z. 65) bezeichnet, was ihre Stärke noch einmal verdeutlicht. &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt (Z. 68-77) wiederholt noch einmal die These des Autors. Dabei bezieht sich Pütz noch einmal auf das heroische Menschenbild. Die Marquise überwindet „die Tragik{…} durch den Glauben“ (Z. 72f.). Sie nimmt ihr „Schicksal demütig“ (Z. 74) an und unterwirft sich „gläubig einer Wirklichkeit {…}, die mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 74ff.). Dies gelingt ihr nur durch die neu gewonnene Kraft und Stärke durch den Glauben, da sie rein mit sich selbst und Gott ist, was an diesem Ende besonders deutlich wird. Sie nimmt den Verstoß der Eltern hin, da sie auf Gott vertraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pütz in seinem Text beschreibt, woher die Marquise von O… ihre Kraft gewonnen hat und was sie dazu gebracht hat, den Verstoß der Familie hin zu nehmen und sich von ihren Eltern abzuwenden. Der Text sagt aus, das dies durch den Glauben geschehen ist, durch den sie, aufgrund ihrer Reinheit mit sich selbst und Gott, neue Kraft und Stärke gewonnen hat. Zur Verdeutlichung der Aussagen wurden viele rhetorische Mittel verwendet, wie zum Beispiel Metaphern und eine Anapher und es wurden viele Adjektive verwendet, die die Situation der Marquise verdeutlicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 erstmals veröffentlicht worden ist, thematisiert das, in einem schlimmen Schicksal durch die Sicherheit über die eigene Unschuld entstandene, Selbstbewusstsein einer jungen Frau, das zu ihrer Emanzipation führt und so in der Novelle „Marquise von O...“, von Heinrich von Kleist, beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ersten Sinnabschnitt, der von Zeile eins bis Zeile elf reicht, wird die Entstehung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) der Marquise von O... erklärt. Er entwickelt sich durch eine „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) der Marquise, die durch eine Vergewaltigung, bei der diese ohnmächtig war, entstand, sodass sie sich nicht daran erinnern kann. Die „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) führt dazu, dass sie „von den Eltern verstoßen“ (Z.2) wird und sich erstmals „der Autorität ihres Vaters“ (Z.5) widersetzt, da dieser bei ihrer Abreise „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6f.) von ihr fordert. Diese Ereignisse, die durch ihr Schicksal hervor gerufen wurden, führen durch ihr Wissen darüber, dass sie sich wissentlich auf niemandem eingelassen hat, nicht zu einer Schwächung ihres Selbstbewusstseins oder zu dem Versinken in Trauer, sondern dazu, dass sie über sich hinaus wächst und lernt auf sich selbst zu vertrauen, sodass sie nur stärker wird. Dies wird als „Stolz der Unschuld“ (Z.8) bezeichnet.&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt reicht von Zeile zwölf bis Zeile 14 und erläutert die Deutung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) von Gerhard Fricke in Form einer Klimax. Diese Klimax deutet den „menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.12ff.). So wird deutlich, dass die Reaktion der Marquise auf ihr Schicksal, laut Gerhard Fricke, nicht ohne Gott hätte stattfinden können. Die Reaktion sei vom Glauben in Gott und von der Sicherheit, dass Gott die Wahrheit kennt und einen niemals verlässt, bestimmt. Ohne Gott und vor allem den Glauben in ihn sei diese Reaktion nicht möglich gewesen. Dies zeigt also nicht nur das Lernen der Marquise in sich selbst zu vertrauen, sondern vor allem auch auf Gott zu vertrauen, wodurch „eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.13f.) deutlich wird, die ihr die Kraft gibt Selbstvertrauen und den „Stolz der Unschuld“ (Z.8) zu entwickeln.&lt;br /&gt;
In dem dritten Sinnabschnitt, der von Zeile 15 bis Zeile 20 reicht, beginnt ein Zitat aus dem Werk „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“, das von Gerhard Fricke geschrieben wurde und das bis zum Ende des Textes reicht. Zudem wird in ihm die „Reinheit des […] gewissen Gefühls“ (Z.16) der „reale[n] Wirklichkeit“ (Z.17) gegenübergestellt. Dies zeigt den Zwiespalt der Situation, in der sich die Marquise befindet und die Unmöglichkeit dieser Situation zu entfliehen oder ihr Problem lösen zu können.&lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt reicht von Zeile 21 bis zur Zeile 30. In ihm wird zunächst die Schwangerschaft und „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z.22f.) als das „höchste Glück“ (Z.21) darstellt und die Ermöglichung der Existenz eines weiteren Lebens thematisiert. Darauf folgend wird die Schwangerschaft als „Vernichtung der […] Existenz“ (Z.23f.), da durch sie der Marquise alles was sie liebt genommen wird, dargestellt. Der Zusammenhang zwischen den beiden, eigentlich einander ausschließenden und im Kontrast stehenden, Situationen wird deutlich und es wird so auch nochmal die widersprüchliche und schwierige Lage der Marquise klar. Weiterhin wird die Unmöglichkeit des Findens einer „moralisch rettenden Erklärung der Wirklichkeit“ (Z.26f.) für die Marquise klar, sodass sie sich nicht aus dieser Situation befreien kann und von nun an gezwungen ist mit ihr zu leben ohne etwas gegen sie unternehmen zu können.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Sinnabschnitt, der von Zeile 31 bis Zeile 47 reicht, thematisiert die Entstehung der Kraft der Marquise aus der sinnlos erscheinenden Situation, denn als sich ihre Familie von ihr abwendet (vgl. Z.32ff.) und „die Wirklichkeit“ (Z.35) „zu einer […] vernichtenden Anklage […] gegen ihr innerstes Gefühl [wird], - da bricht aus […] ihr [...] eine Kraft hervor“ (Z.36ff.). Die Parenthese zeigt den Umbruch von einer schlechten Situation zu einer Kraft, durch die die Marquise in der Situation besteht und sogar gestärkt aus ihr hervorgeht, da diese Kraft „stärker […] als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z.40) ist. Sie entwickelt sich durch das zunehmende Bewusstsein der Marquise über „[d]ie unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z.43) und vor allem durch die „Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z.43f.).&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt reicht von Zeile 48 bis zur Zeile 67. In ihm geht es zunächst um eine Studie, in der Kleist als „heroische[r] Mensch“ (Z.49f.) bezeichnet wird. Diese Aussage wird von der rhetorischen Frage „Was stützt diese Auffassung stärker, als dieser Vorgang in der „Marquise“?“ (Z.51f.) unterstützt, da so die heldenhafte und tapfere Wandlung (vgl. Z.53ff.), die die Marquise durchläuft, da sie ihrem „Schicksal Auge in Auge gegenübersteht“ (Z.58) und nichts gegen es tun kann, es jedoch schafft ihr Schicksal „doch [zu] überwinde[n]“ (Z.59), mit dem Autor, Kleist, in Verbindung gebracht wird. Diese „weltüberwindende[...] Kraft“ (Z.65) sei weiterhin nur durch einen „religiösen Ursprung“ (Z.62) zu erklären. Die Marquise sei durch die Einheit mit Gott und durch die Gewissheit seiner Existenz dazu gekommen auf sich selbst zu vertrauen und vor allem zu der Kraft gekommen ihr Schicksal zu überwinden.&lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt, der von Zeile 68 bis zur Zeile 77 reicht, verdeutlicht noch einmal den Glauben der Marquise, der ihr die Kraft gibt „die Tragik [zu] überwinde[n]“ (Z. 72). Denn sie nimmt „ihr Schicksal demütig an“ (Z.74) ohne sich auch nur einmal zu beschweren und unterwirft sich der Wirklichkeit (vgl. Z.75), da „auch sie aus Gottes Hand kommt“ (Z.76). Ihre Stärke wächst aus dem Glauben daran, dass Gott es so gewollt hat und dass sich alles zum Guten wenden wird. Sie vertraut in sich und in Gott und entwickelt dadurch die Stärke ihr Schicksal zu überwinden und sich aus ihm hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Stärke der Marquise durch die Situation und ihr Schicksal nicht unterzugehen, sondern sich zu beweisen und gestärkt daraus hervorzugehen in dem Text durch das Vertrauen in Gott und das daraus resultierende Vertrauen in sich selbst erklärt wird. Die Marquise ist eine emanzipierte Frau, die sich durchsetzen kann und nicht auf Hilfe angewiesen ist, selbst wenn sie von ihren Eltern verstoßen wird. Sie ist selbstbewusst und und hat die Gewissheit des reinen Gefühls wodurch ihr die Selbstbefreiung ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
Der von Wolfgang Pütz geschriebene und 1929 veröffentlichte Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, thematisiert den Wandel der Figur Marquise von O.., von der Novelle „Die Marquise von O“ von Kleist 1808, aus der Fremdbestimmung zur Emanzipation durch die Selbstbefreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt (Z. 1-11) beschreibt die Folgen des „dramatische(n) Familienkonflikt(s)“ (Z. 7-8). Der Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 1-2) zeigt, dass die Marquise einen Großteil ihres Lebens in Fremdbestimmung verbringt, allerdings auch Momente, in denen sie sich von dieser Fremdbestimmung loslöst. Die Präposition „Zwischen“ zeigt einen Wechsel von Fremdbestimmung und Selbstbefreiung. „Zur Deutung einer Emanzipation“ weist darauf hin, dass zum Beispiel Selbstständigkeit und Gleichstellung in der Novelle eine Rolle spielen und gedeutet werden können. „Als ihre uneheliche Schwangerschaft“ (Z. 3) von den Eltern erkannt wird, wird die Marquise „verstoßen“ (Z. 4). Ihr Vater fordert „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6-7), worauf sie sich das erste Mal „der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5) widersetzt. Dadurch entsteht ein „Familienkonflikt“ (Z. 8), wodurch ihr „Stolz der Unschuld“ (Z. 8) eintritt. Sie lässt sich aus dem Elternhaus verbannen und bittet unterwürfig um Vergebung. Allerdings ändert sich dies, nachdem ihr Vater die Forderung stellt die Kinder da bleiben zu lassen. Die Marquise weiß dass sie keine Affäre hatte und sie keine Schuld trifft. Dies veranlasst sie zu ihrem Selbstbewusstsein, die Forderung abzulehnen.  &lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt (12-14) zeigt die Deutung dieses Stolzes von Gerhard Fricke. Er „deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 12-14). Dadurch könnte gezeigt werden, dass die Marquise ohne den Glauben an Gott niemals in der Lage gewesen wäre, für ihre Unschuld einzustehen. Sie weiß, dass sich Gott der Wahrheit bewusst ist und sie ihm vertrauen kann. Dies könnte ihr das nötige Selbstbewusstsein in dieser Situation gegeben haben. Auch die „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13-14) zeigt, dass ihr die eigentliche Rolle des Vaters klar wurde und dass Gott im Vergleich zu der Autorität des Vaters überwiegt. &lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (15-20) ist der Beginn des langen Zitats aus „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“ von Gerhard Fricke. Der Abschnitt veranschaulicht die ausweglose Situation der Marquise. Es werden die „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15-16) der Marquise der „realen Wirklichkeit“ (Z. 17), welche die Schuld der Marquise zeigt, gegenübergestellt. In der realen Welt ist diese Reinheit verloren gegangen, da ihre Familie ihr nicht glaubt, da die Marquise die einzige ist, die von ihrer Reinheit überzeugt ist, ist sie „unwidersprechlich (...) verloren“ (Z. 19-20). Es ist also egal, dass sie von ihrer Unschuld weiß, für alle anderen ist sie schuldig.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Abschnitt (Z. 21-30) zeigt wie ihr die Schwangerschaft zum Verhängnis wird. Aus dem „höchste(m) Glück“ (Z. 21) „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z. 22-23) wird die „Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z. 23-24). Die Vernichtung der Existenz ist eigentlich das Gegenteil von dem Erschaffen von Leben, durch eine Geburt. Hierbei führt die Erschaffung von Leben zur Vernichtung der Existenz. Die Ausweglosigkeit&lt;br /&gt;
wird klar, da es für die Eltern keine „moralisch rettenden Erklärung“ (Z. 26-27), also keine Möglichkeit, in der die Marquise unschuldig sein könnte. Deshalb reichen den Eltern die „leichtfertigen Andeutungen der Hebamme“ (Z. 29) als Erklärung. &lt;br /&gt;
Der fünfte Abschnitt (Z. 31-47) erklärt wieder, wie die Marquise zu ihrem plötzlichen Selbstvertrauen kommt. Das „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 32) ist eine Metapher für die Situation der Marquise, nachdem ihre Eltern zum Schluss ihrer Schuld kamen. Ihr Leben wird so verschlechtert, dass es ein Spiel eines teuflischen Dämons sein könnte, wodurch die Situation noch schlechter dargestellt wird. Die Superlative „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32-33), also den Menschen mit denen sie ihr ganzes Leben verbracht haben, zeigen wie wichtig diese Menschen für sie waren. Genau diese Menschen kehren sich von ihr ab und zwar „schmähend und brutal“ (Z. 34). Diese Adverbien zeigen wie sehr sie von der Schuld der Marquise überzeugt sind und wie schlimm die Situation für sie sein muss. Wie unerwartet „eine Kraft hervor“ (Z. 38) tritt wird durch den Gedankenstrich „- da bricht (...)“, dem Adjektiv und Nomen „geheimnisvollen Tiefen“ (Z. 37) und dem Adjektiv „unerklärbar“ (Z. 38). Der Sinneswandel der Marquise kommt so plötzlich, dass es mit Tiefen verglichen werden kann, da dieses Gefühl noch nie zu Tage getreten ist und sich unerklärlich stärker zeigt als die „ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 40).  Dies verdeutlicht, dieses Gefühl schon immer in ihr war, trotz der „verwirrendenden Endlichkeit“ (Z. 41). Es ist so stark, dass es „Die unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 43-44) ist. Ihre Einheit mit Gott ist so stark, dass sie trotzdem noch das Gefühl der Unschuld hat und an sich selber glaubt, selbst wenn ihre Familie sie verstößt. Dadurch ist sie in der Lage, von dem Stadium der Verzweiflung und Traurigkeit, „durch ihre eigene Hand“ (Z. 46) schnell zu überbrücken. &lt;br /&gt;
Der fünfte Anschnitt (Z. 48-67) geht es um heroischen Hintergrund der Novelle und des Autors. Kleist wurde in einer Studie als „einen heroischen Menschen“ (Z. 49-50) bezeichnet. Die Marquise lebt in Einsamkeit aufgrund ihres Schicksals, welches sie durch „eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht“ (Z. 56-57) überwindet. Diese Kraft ist „religiösen Ursprungs“ (Z. 62) und „stammt aus der unmittelbaren, absolut-konkreten und absolut substantiellen Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 62-65). Dies zeigt die Bedeutung der Kinder für sie, da sie unterwürfig um Verzeihung bittet und erst nachdem ihr Vater die Pistole benutzt und den Verbleib der Kinder fordert, wiedersetzt sie sich.  &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt (Z. 68-77) begründet diese Kraft mit der Religion. Die „Kleistsche(s) Frömmigkeit“ (Z. 69) zeigt sich erst, als sie die Tragik durch ihren Glauben überwindet. Ihre Trauer verwandelt sich in Selbstbewusstsein, der ihr erlaubt sich dem Vater zu widersetzen und mit ihren Kindern die Familie, trotz der Anwesenheit des Bruders, zu verlassen. Sie schafft dies, obwohl die Situation ungerecht ist, was der Vergleich „mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 75-76) Sie schafft es die Situation anzunehmen und „bejaht diese Wirklichkeit“ (Z. 76), da sie „aus Gottes Hand kommt“ (Z. 77). Ihr Glauben an Gott ermöglicht ihr Akzeptanz, weshalb sie nicht mehr jammert oder sich weiterhin unterwürfig verhält, um den Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen. Sie widersetzt sich sogar seinem Befehl und nimm ihre Kinder mit.&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass die Novelle „Die Marquise von O...“ emanzipatorische Züge hat. Nachdem ihre Eltern sie verbannen, schafft es die Marquise diese ungerechte Situation durch eine Kraft zu überwinden und zu akzeptieren. Diese Kraft hat ihren Ursprung im Glauben und nur der Glaube an Gott somit an ihre eigene Unschuld ermöglichen ihr dann sogar sich dem Vater zu widersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung- Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert die, durch gegebenen Anlass ausgelöste, Kraft sich der Wirklichkeit zu stellen, was in der von Heinrich Kleist geschriebenen Novelle „Marquise von O….“ beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird die Situation in der sich die Marquise befindet beschrieben. Dabei führt die „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.3) der Marquise zu einem Zerwürfnis mit ihren Eltern. Aus dieser Situation heraus entwickelt sich die Marquise zu einer selbstbewussten Frau, die sich erstmals „der Autorität ihres Vaters“ (Z.5) widersetzt. Dieser erste Sinnabschnitt dient zur Einleitung in das Thema, wobei der Wandel des Charakters der Marquise deutlich wird. Dabei handelt die Marquise aus dem „Stolz der Unschuld“ (Z.8) heraus, welcher dazu führt, dass diese, wie der Autor zitiert, „plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor“ (Z.9ff.)gehoben wird. Der Autor nutzt das Adjektiv „dramatisch“ (Z.7) und die Metapher der „Tiefe“ (Z.10) in welche die Marquise durch das Schicksal geworfen wird, um die fremdbestimmte und schwierige Lage der Marquise deutlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z.12-14) bezieht sich der Autor auf Gerhard Frick. Er stellt damit die These,  welche als Klimax aufgebaut ist, auf, dass diese Selbsterhebung der Marquise als „religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.13f.) gedeutet werden kann. Er stellt damit die Marquise als gläubig dar und begründet ihr Handeln mit Gott. Die Marquise ist fest von ihrer Unschuld überzeugt. Sie glaubt an sich selber und damit an ihre Unschuld. Sie schöpft die Kraft also in der Religion, weil Gott die Wirklichkeit sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z.15-20) thematisiert die reale Wirklichkeit, also die tatsächlich gegebenen Umstände, die der Überzeugung, also der Gewissheit der Unschuld, gegenüber steht. Das Gefühl beziehungsweise die Überzeugung der „Reinheit“, die Marquise vertritt, ist „verloren“ (Z.20). Denn in der „Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten  oder verloren“(Z.18f.), da das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“ der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 in der Epoche der neuen Sachlichkeit  veröffentlicht wurde, thematisiert Emanzipation anhand der Figur  Marquise von O…..  aus dem Novelle „Marquise von O…..“ welches von Heinrich Kleist geschrieben und 1808 veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die Antithese im Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ (Z.1)  zeigt, dass sich  Marquisen in einer schwierigen Zeit befindet in der sich ihr Charakter verändern könnte. Außerdem wird zu beginn klar, dass es mehrere Möglichkeiten gibt Emanzipation zu deuten (Vgl.2). &lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in sechs Sinnabschnitte einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im erste Abschnitt (Z.3 – 11) wird Marquises Situation beschrieben. Marquise ist „unehelich (schwanger)“ (Z.3) und wird von ihren „Eltern verstoßen“ (Z.4). Sie wird außerdem als „Heldin“(Z.3)  bezeichnet da sie sich gegen die „Autorität ihres Vaters“ (Z.5)  setzt. Dadurch, das der Autor die Marquise als „Heldin“ bezeichnet wird deutlich das er denkt, dass sie etwas besonderes und wertvolles vollbracht hat .Ebenfalls  wird diesem Abschnitt  Zitate aus der Novelle eingebracht, wie „  Stolz der Unschuld“ (Z.8). Zudem wird hier auch die eigene Meinung des Autors deutlich, da er viele Adjektive, wie „unwiderruflich“ (Z.3), „heftig“(Z.5) und „dramatisch“(Z.7) benutzt, um zu zeigen, dass die Situation aussichtslos für die Marquise scheint Die Metapher „aus der ganzen Tiefe“ (Z.11f)  zeigt wie fremdbestimmt sie ist und wie schwer es ist aus der Realität zu fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Abschnitt (Z.11 – 20 ) wird ein Zitat von Gerhard Fricke genannt. Er thematisiert den Kontrast zwischen „Unschuld und Reinheit“ (Z.15) und der „realen Wirklichkeit“ (Z.17) . Diese Aussage trifft auf Marquise zu da sie unschuldig ist und die Wahrheit sagt doch die Familie glaubt ihr nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Abschnitt thematisiert das größte Glück einer Frau nämlich „die Gewissheit, Mutter zu sein“. Doch im Falle von Marquise ist es „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z.23f).Außerdem zerstört sie das Verhältnis zu ihrer Familie, zu sich selbst und schließlich auch zu Gott (Vgl.25f) da es keine „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit gibt“(Z.26). Deshalb ist Marquises einzige Lösung sich mit der Realität abzufinden da es keine Erklärung gibt, die diese Situation erklären könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Abschnitt beginnt damit, dass Pütz die Wirklichkeit mit dem „Spiel eines teuflichen Dämons“(Z.32)  vergleicht, diese Metapher verdeutlicht,das die Realität sehr schrecklich ist und den Ruf der Familie schädigt. Deshalb bleibt der Familie nichts anderes übrig als sich von der Marquise abzuwenden.Dieser Gedankengang wird erneut durch Adjektive, wie „brutal“(Z.34) verdeutlicht. Doch die Marquise lässt sich nicht erniedrigen, weil sie weiß, dass sie die Wahrheit sagt  und so bricht eine &amp;quot;Kraft&amp;quot;(Z.38) aus einer &amp;quot;geheimnisvollen Tiefe&amp;quot;(Z.37) hervor, welche stärker als die &amp;quot;furchtbare Wirklichkeit&amp;quot;(Z.35) ist. Dies ist der Moment ihrer Selbstbefreiung, da sie es schafft Stärke und Mut zu schöpfen, obwohl sich ihre Familie von ihr abgewendet hat. Die Marquise spürt eine &amp;quot;unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott&amp;quot;(Z.42f) und dadurch nimmt sie Kraft , weil sie darauf vertraut,dass Gott ihr beisteht,weil sie immer die Wahrheit gesagt hat und keinen Schuldanteil an ihrer Situation hat. Durch den Antithese  der &amp;quot;furchtbaren Wirklichkeit&amp;quot;(Z.40) und der &amp;quot;unzerstörbaren Einheit&amp;quot;(Z.42) wird deutlich, dass sie eine besondere Leistung vollbracht hat und so wird der Anfangsbegriff der &amp;quot;Heldin&amp;quot;(Z.4) nochmals bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, von W. Pütz geschrieben und im Jahre 1929  veröffentlicht, thematisiert die Deutung der Emanzipation anhand der Beispielfigur Marquise von O… aus der gleichnamigen Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in fünf Sinnabschnitte gliedern, welche so aufeinander aufbauen, dass man nach und nach den SInn des Textes versteht. Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird der grobe Verlauf der Novelle skizziert, was als Einleitung in den Text dient. Die Marquise von O… wird aufgrund eines unehelichen Kindes von ihren Eltern verstoßen und wirkt aufgrund dessen stärker als je zuvor. In dem zweiten Sinnabschnitt (Z.12-20) wird die darauf bezogene Deutung des Autors in Bezug auf das Verhalten und Handeln der Marquise thematisiert. Dabei stellt der Autor die „Unschuld“(Z. 15) und die „Reinheit“(Z. 16) in Bezug zueinander und zeigt einerseits die Unschuld insofern auf, da die Marquise ehrlich nichts von einem Kind wusste und verdeutlicht andererseits auch die Reinheit der Marquise. Im dritten Sinnabschnitt (Z. 21-30) erklärt der Autor „die Gewissheit, Mutter zu sein“(Z.22f.) sei das „höchste Glück“ (Z.21) und „die erfüllte irdische Bestimmung des Weibes“(Z.21f.). Dieses Glück gilt jedoch in diesem Falle nicht für die Marquise, sondern bedeutet für sie „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“(Z.23f.) und zerstört die Verhältnisse der Marquise „zu sich selber und zu Gott“(Z.25f.). Dadurch entsteht allerdings auch der Konflikt mit ihr selbst, da sie in der Situation hilflos ist und Selbstzweifel entwickelt. Im vierten Sinnabschnitt (Z. 49-68) wird die Marquise von O… vom Autor charakterisiert. Dabei beschreibt der Autor noch einmal in welcher Situation sie sich befindet. Dabei geht er auch auf den “religiösen Ursprung” (Z. 63) ein, welcher der Marquise hilft diese Situation durchzustehen. In dem letzten Sinnabschnitt (Z. 69- 78) stellt der Autor einen Zusammenhang zum Glauben her. Denn der „zweite, fast noch schwerere Schritt“(Z.71) ist die Überwindung zum Glaube. Die Wirklichkeit, welche die Marquise aus „der Kraft ihres reinen Gefühls ihr Schicksal demütig“(Z.74f.) annimmt, wird mit der Metapher, dass sie mehr „des Teufels als [dass sie] Gottes Züge trägt“(Z.76f.), dargestellt. Damit ist gemeint, dass die Realität sehr schwierig ist und es viel Zeit und Kraft kostet, um sich mit dieser auseinander zu setzten. Die Marquise „bejaht diese Wirklichkeit“(Z.77) allerdings, stellt sich ihr also stark gegenüber, da auch sie „aus Gottes Hand kommt“(Z.77f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend beschreibt W. Kleist in seinem Text anhand der Marquise von O.. woher die Kraft zur Emanzipation und zum selbstbestimmten Leben kommt. Dabei scheint die Religion eine wichtige Grundlage zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von W. Pütz geschrieben und 1929 veröffentlicht wurde, thematisiert die Kraft der Religion als Grundlage der Emanzipation, die in der Novelle „Die Marquise von O….“, von Heinrich von Kleist dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon durch den Titel des Sachtextes lässt sich eine Parallele zu der Novelle „Die Marquise von O….“ erkennen. Die Antithese „Fremdbestimmung“ (Z. 1) und „Selbstbefreiung“ (Z. 1) verweist darauf, dass die Marquise sich letztendlich der Autorität ihres Vaters widersetzt hat, obwohl sie sich zu Beginn von ihm bestimmen ließ und ihn als Vorbildfunktion angesehen hat.&lt;br /&gt;
Im ersten Abschnitt (Z. 3-11) wird der Bezug zwischen dem Titel und dem inhaltlichen Verlauf dargestellt. Ihr Name wird jedoch nicht explizit genannt, sondern der Bezug zu ihrer Person wird durch die Pronomen „ihre“ (Z. 3) und „sie“ (Z. 5) hergestellt. Sie widersetzt sich „erstmals heftig der Autorität ihres Vaters (Z.5), wodurch sie als „Heldin“ (Z.4) beschrieben wird, da sie von „den Eltern verstoßen wird“ (Z.5). Bis zu dem Zeitpunkt, als sie von ihren Eltern verstoßen wird, hat sich die Marquise immer ihren Eltern unterworfen und getan, was sie von ihr verlangt haben. Dadurch zeigt das Adverb „erstmals“ (Z. 5) die Einmaligkeit ihres Widersetzens gegen die Autorität ihres Vaters und die gesellschaftlichen Moralvorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Abschnitt (Z.12 – 30) wird dieser „Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen“ (Z. 12f.) gedeutet, wodurch ein Rückbezug zu Gott hergestellt wird. Die Marquise hat das Gefühl von „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) in der „realen Wirklichkeit des Daseins“ (Z.17), da sie unwissend über ihre Schwangerschaft ist und nichts davon ahnt, dass ihre Eltern vorerst nicht an ihre Unschuld glauben. Somit findet die Marquise keine Erklärung für ihre Schwangerschaft und glaubt an ihre Unschuld. Die Realität zeigt jedoch genau das Gegenteil. In „dieser Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten oder verloren werden“ (Z. 18f.). Somit hat die Marquise durch ihre Schwangerschaft die Reinheit verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem sei „die Gewissheit, Mutter zu sein“ (Z. 22f.) das „höchste Glück“ (Z. 21). Die Marquise sieht in ihrer ungewollten Schwangerschaft jedoch „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z.23f.). Sie kann keine „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit“ (Z. 26f.) für ihre Schwangerschaft finden. Die Hebamme bestätigt diese jedoch, wodurch die Marquise ihre Unschuld aber nicht beweisen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z. 31-47) beschreibt den Verlauf der Emanzipation der Marquise. Durch ihre Schwangerschaft wird „die ganze Wirklichkeit zum Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 31f.). Die Emanzipation erfolgt somit durch den Konflikt, der in der Familie bezüglich ihrer Unschuld entstanden ist. Für die Marquise nehmen „ihre Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) einen sehr wichtigen Stellenwert in ihrem Leben ein, die sie durch ihre Schwangerschaft droht zu verlieren. Der Superlativ verstärkt die Wichtigkeit der Familienmitglieder für die Marquise. Durch die ungewollte Schwangerschaft soll „die Wirklichkeit ihren letzten Sinn verlieren“ (Z. 35). Sie spürt jedoch, dass etwas „[E]wig[es] und [U]nzerstörbar[es] in ihr lebt“ (Z. 41f.), was ihr die Kraft gibt, sich von ihren Eltern zu distanzieren. Es fällt ihr nicht leicht, aber die Kraft aus ihrem Inneren verhilft ihr dazu, sich der Autorität ihres Vaters zu entziehen. Die Marquise verspürt eine „unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 42f.), wodurch sie den Mut fasst, Widerstand zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Sinnabschnitt (Z. 48-67) beschreibt den Ursprung dieser Kraft, die ihr dazu verhilft „in völliger Einsamkeit, in tödlichem Widerspruch mit dem Schicksal“ (Z. 53f.) standzuhalten. Sie muss also sehr viel stärker sein, als bei einer „idealistische[n] Schicksalsüberwindung“ (Z. 57), da sie ihrem Schicksal „Auge in Auge gegenüber“ (Z. 58) steht. Dadurch wird ihre Überwindung, sich ihren Eltern zu widersetzen vor Augen geführt und die damit verbundene Wichtigkeit ihrer Kinder. Diese Kraft habe „religiösen Ursprung[…]“ (Z. 62) und „stammt aus der unmittelbaren, absolut-konkreten und absolut substantiellen Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 62 ff.). Dadurch soll der Gegensatz zwischen der Schwangerschaft und den gesellschaftlichen Normvorstellungen veranschaulicht werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Abschnitt des Textes (Z. 68-76) beschreibt den Zusammenhang mit dem Glauben. Die Marquise nimmt aus „der Kraft ihres reinen Gefühls ihr Schicksal“ (Z. 73f.) an und stellt sich ihm, um ihre Unschuld zu beweisen. Somit stellt das Schicksal eine schwierige Herausforderung dar, der man sich stellen muss. Die Marquise „bejaht diese Wirklichkeit, weil auch sie aus Gottes Hand kommt“ (Z. 76f.). Somit verhilft der Glaube ihr letztendlich, diese innere Kraft aufzubringen, wodurch es ihr gelingt, sich ihrem Vater zu widersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Prozess der Emanzipation anhand der Novelle „Die Marquise von O…“ veranschaulicht wird. Dabei verhilft eine innere Kraft dabei, Widerstand zu leisten, die ihren Ursprung in dem Glauben hat. Dadurch gelingt es auch der Marquise, sich der Autorität ihres Vaters zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von  Gerhard Fricke verfasst und 1929 veröffentlicht wurde, thematisiert die Emanzipation und Selbstbestimmung der Frau in Verbindung zur Religion. Dies geschieht anhand eines Beispieles aus der Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Titel wir deutlich, um was es grundsätzlich in diesem text geht. Die Emanzipation der Hauptfigur der Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; wird gedeutet und in Verbindung gebracht mit der Antithese &amp;quot;Fremdbestimmung und Selbstbefreiung&amp;quot; (Z.1). Dadurch wird direkt zu Beginn angesprochen, dass sich die Marquise aus der Fremdbestimmung, also der Autorität ihrer Familie und besonders ihres Vaters, löst und hin zur Selbstbefreiung und somit auch Selbstbestimmung entwickelt.&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt geht von Zeile 1 bis 11 und dient als Einleitung in den Text. Es wird die missliche Situation beschrieben, in der sich die Marquise von O befindet. Sowohl ihre uneheliche Schwangerschaft, als ihr Verstoß von den Eltern werden angesprochen und man erfährt, dass sie sich gegen die Autorität des Vaters gewehrt hat. Somit erhält der Leser grundlegende Informationen, die er zum weiteren Textverständnis benötigt, selbst wenn er die Novelle &amp;quot;Die Marquise von O&amp;quot;, von Kleist nicht selbst gelesen hat. &lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt von Zeile 12 bis 20 geht es darum, dass der innere Konflikt zwischen der realen Wirklichkeit und seinem eigenes Gewissen, in welchem sich die Marquise befindet, deutlich gemacht wird. Der dritte Sinnabschnitt von Zeile 21 bis 30  thematisiert die gegensätzliche Bedeutung der Schwangerschaft in der Novelle. die &amp;quot;Gewissheit, Mutter zu sein&amp;quot; (Z.22 f.) wurde bis dahin &amp;quot;als das höchste Glück&amp;quot; (Z.21) angesehen. Nun bekommt dies jedoch noch eine zusätzliche Bedeutung, da es für die Marquise von O gleichzeitig die &amp;quot;Zerstörung des Verhältnisses&amp;quot; (Z.24) zu ihren Eltern bedeutet. Kleist weist somit darauf hin, dass eine Schwangerschaft nicht nur positive Seiten hat und es durchaus zu Komplikationen kommen kann. Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch, wie wichtig der Marquise ihr Verhältnis zu den Eltern ist, da die Rede von der &amp;quot;Vernichtung der zeitlichen wie absoluten Existenz&amp;quot; (Z.23 f.) die Rede ist.&lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt erstreckt sich von Zeile 21 bis 47 und handelt von der Entwicklung, welche die Marquise in der Novelle durchlebt. Der Konflikt mit ihrer Familie und der Tatsache, dass sich &amp;quot;die Liebsten und Nächsten [...] schmähend und brutal von ihr abkehren&amp;quot;(Z.32 ff.) löst in ihr etwas aus, was sie verändert und ihren Charakter beeinflusst. Fricke bezeichnet diese Veränderung damit, dass &amp;quot;aus einer geheimnisvollen Tief ihres Wesens eine Kraft hervor [bricht]&amp;quot; (Z.37 f.). Die Marquise ist zum ersten Mal in ihrem Leben auf sich allein gestellt und muss auf jegliche Untersützung ihrer Familie verzichten,da diese sich von ihr abgewendet hat. In einer solchen Situation entdeckt sie ihre &amp;quot;unzerstörbare Einheit mit sich selbst&amp;quot; (Z.43 f.) und ist selbstbewusster vorher.&lt;br /&gt;
Im fünften Sinnabschnitt in den Zeilen 48 bis 67 geht es noch einmal um diese Entwicklung, im konkreten Zusammenhang mit der Religion. Kleist hat schon immer das &amp;quot;heroische Zeitalter als die ideale Jugend der Menschheit &amp;quot;(Z. 50 f.) angesehen. Diese Entwicklung, welche die Marquise von O durchlebt, verstärkt seine Meinung noch. Das Selbstbewusst sein und die Eigenständigkeit, welche als &amp;quot;Kraft&amp;quot; (Z.56) bezeichnet werden, werden mit einem &amp;quot;religiösen Ursprung [...]&amp;quot; (Vgl. Z.62) erklärt. Eine &amp;quot;Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz&amp;quot; (Z.64) beschreibt den Zustand der Marquise nach ihrer Entwicklung aus der Abhängigkeit ihrer Eltern, hin zur Eigenständigkeit und einem größeren Selbstbewusstsein. &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt geht von Zeile 68 bis Zeile 77 weist noch einmal auf den wichtigsten Aspekt hin und rundet den Text ab. Es geht darum, dass die Marquise &amp;quot;ihr Schicksal demütig [annimmt]&amp;quot; (Z.76), auch wenn er &amp;quot;mehr des Teufels als Gottes Züge trägt&amp;quot; (Z.75 f.) Somit wird am Ende des Textes der religiöse Aspekt noch einmal verstärkt.&lt;br /&gt;
Der gesamte Text ist in einer sehr verständlichen Sprache verfasst und einfach formuliert, sodass er leicht verständlich ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass in diesem Text die Entwicklung der Marquise von O aus der Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; als Beispiel genutzt wird um die allgemeine Emanzipation und Selbstbestimmung zu erläutern. Das ganze wird in den Zusammenhang mit der Religion gebracht und ist so einfach und verständlich formuliert, das es jeder verstehen kann, selbst wenn er nicht vorher die Novelle gelesen hat. Der Text soll über die Emanzipation aufklären und mehr Menschen dazu motivieren, selber sich zur Selbstbestimmung zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Erik '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung -  Zur Deutung einer Emanzipation“ wurde von Wolfgang Pütz verfasst und 1929 erstmals veröffentlicht, er thematisiert den Wandel einer jungen Frau hin zu Emanzipation und Selbstbewusstsein anhand der Protagonistin aus der Novelle  „Die Marquise von O…,“ von Heinrich von Kleist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird beschrieben, wie der Reifeprozess der Marquise begründet ist:  Aufgrund ihrer unehelichen Schwangerschaft. Er entwickelt sich durch eine „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) der Marquise, weshalb sie von „von [ihren] Eltern verstoßen“ (Z.2) wird. Hierbei widersetzt sie sich allerdings zum ersten Mal „heftig der Autorität ihres Vaters“ (Z.5), da dieser bei ihrer fluchtartigen Abreise „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6-7) von ihr verlangt. Durch dieses dramatische Schicksal verfällt die Marquise zunehmend jedoch nicht in Trauer, sondern wird immer selbstbewusster und verlässt schließlich entschieden ihre Familie in der voller Überzeugung, nichts von ihrer Schwangerschaft zu wissen, sie ist also mit dem „Stolz der Unschuld“ (Z.8) gekennzeichnet. Der zweite Sinnabschnitt (Z. 12-14) enthält Erläuterungen der vorangegangenen Bezeichnung „Stolz der Unschuld“: Hier wird diese Charakterwandlung der Marquise als „menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.12-14). Somit wird klar, dass bei der Emanzipation der Protagonistin vor allem religiöse Motive zugrunde liegen. Die Marquise ist selbstsicher und der Meinung, dass auch Gott die Wahrheit kennt und, im Gegensatz zu ihrem Vater, trotz seiner Autorität Liebe und Zuneigung zeigt. Somit wird erläutert, dass das Vertrauen der Marquise einhergeht mit ihrem Vertrauen auf Gott, welches ihr Selbstbewusstsein und Sicherheit gibt, erneut im Gegensatz zu ihrem Vater. In dem dritten Sinnabschnitt (Z.15-20) wird eine Stelle aus „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“, das von Gerhard Fricke verfasst wurde, zitiert. Zudem wird hier ein Vergleich unternommen zwischen der „Unschuld und Reinheit des […] gewissen Gefühls“ (Z.15-16) und der „reale[n] Wirklichkeit des Daseins“ (Z.17). Somit wird die große Differenz zwischen dem eigenen Empfinden der Marquise, ihrer Unschuld und dem Umgang mit ihr als Brecher gesellschaftlicher Tabus. Im vierten Sinnabschnitt (Z.21-30 geht es um die Situation der Marquise: Er beschreibt, dass eine Schwangerschaft und „die Gewissheit, Mutter zu sein“ (Z.22-23) als das eigentliche „höchste Glück“ (Z.21) angesehen werden, was im krassen Gegensatz zu der Schwangerschaft der Marquise steht. Daraufhin wird die Erschaffung neuer Existenz als Gegensatz zur „Vernichtung der […] Existenz“ (Z.23-24), dargestellt. Die eigentlich lebensspendende Schwangerschaft ist also das Gegenteil des Schicksals der Marquise. Nun wird erklärt, dass „jede sie moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit völlig außerhalb des Bereiches der Möglichkeit und der Gedanken liegt“ (Z.26-28); die Marquise also keine sinnvolle Erklärung für den Widerspruch ihrer Schwangerschaft zu ihrer angeblichen Unschuld geben kann, alleine die Feststellung der Schwangerschaft reicht also für ihre Vertreibung. Im folgenden Sinnabschnitt von Zeile 31 bis Zeile 47 behandelt nun, dass als „sich die Liebsten und Nächsten, mit denen die Marquise verbunden ist, […] schmähend und brutal von ihr abkehren, wo die Wirklichkeit ihren letzten Sinn verliert“ (Z.32-35) die Marquise zu neuer Stärke und Selbstbewusstsein findet, entgegen ihrer Lebenswirklichkeit, was auf den ersten Blick eine eigentlich unwahrscheinliche Reaktion zu sein scheint. Diese Charakterwandlung ist religiös begründet durch das Wissen der Marquise von  „ [der] unzerstörbare[n] Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z.42-43) sowie durch die „heilige Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z.43-44). Der fünfte Sinnabschnitt (Z.48-67) beinhaltet die Bezeichnung Kleists als „heroischen Menschen (Z.49-50) und vergleicht dies auch mit dem mutigen Charakterwandel der Marquise. Ihre „weltüberwindende[...] Kraft“ (Z.65) ist „religiösen Ursprung“ (Z.62), weshalb sie dadurch ihre Lebenssituation meistern kann. Der letzte Sinnabschnitt (Z.68-77) geht erneut auf den religiösen Aspekt der Marquise von O… ein. Ihr Glauben an Gott gibt ihr die Kraft „die Tragik [zu] überwinde[n]“ (Z. 72) und sich „ihr[em] Schicksal demütig anzunehmen und sich gläubig einer Wirklichkeit zu unterwerfen, die mehr des Teufels als Gottes Züge trägt […] weil auch sie aus Gottes Hand kommt.“ (Z.74-76). Ihre Gläubigkeit und ihr Vertrauen auf Gott helfen der Marquise also dabei ihre Lebenssituation zu akzeptieren und zu meistern und die zahlreichen schlechten Aspekte (v.a. ihre uneheliche Schwangerschaft) ihres Lebens als gottgegeben anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Marquise durch ihr Vertrauen auf Gott sowie durch den Glauben, dass er (als einziger) ihre Unschuld als Wahrheit anerkennt in der Lage ist, zu neuem Selbstbewusstsein und Stärke als Frau zu finden um sich so von ihrem Vater abzuwenden und ihre Lebenssituation zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Aniston '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung — Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert die Wende einer Frau und die Stärke der Relgion und des Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Sachtext besteht aus 5 Sinnabschnitten. Der erste Sinnabschnitt (Z. 1-11) stellt die Familiensituation, in der sich die Marquise befindet dar. Die Antithese im Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ zeigt, dass die Marquise zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung ihr Leben lebt. Dass bedeutet, dass sie sowohl einen Teil ihres Lebens in Fremdbestimmung verbrachte aber auch sich in manchen Augenblicken von dieser Fremdbestimmung befreit. Dies wird durch die Präposition „zwischen“  dargestellt. Als die Eltern von Marquise „uneheliche Schwangerschaft“ (Z. 3) erfuhren wird sie von ihren eigenen Eltern „verstoßen“ (Z. 4). Außerdem fordert ihr Vater „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6f.) Hierbei „widersetzt sie sich“ das erste Mal und widersetzt sich der Autorität des Vaters. Der darauffolgende „dramatische Familienkonflikt“ (Z.7) führt dazu, dass in ihr der „Stolz der Unschuld“ (Z.8) erweckt. Durch das Adjektiv „dramatisch“ (Z.7) wird nochmals der Familienkonflikt noch schlimmer und negativer dargestellt. Außerdem zeigt, dies aber auch, dass dieser Familienkonflikt nichts Selbstverständliches zu dieser Zeit war und dies etwas sehr schlimmes war. Der „Stolz der Unschuld“ (Z.8) gibt ihr Mut, weshalb sie dann auch alleine mit ihren Kindern lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt (12-14) beschreibt die Deutung von Gerhard Fricke. Er „deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 12-14). Dies bedeutet also, dass er der Meinung ist, dass die Marquise ohne ihr Glauben an Gott, sie es gar soweit geschafft hätte. Der Glaube an Gott hat ihr Mut gegeben und den „Stolz der Unschuld“ (Z.8). Dies zeigt aber auch welche Bedeutung zu der Zeit Religion für die Menschen hatte. Religion gab Menschen Hoffnung und Mut wieder „aufzustehen“. Auch, dass die Marquise allein gelassen wird, wäre für sie nicht so schlimm, da sie glaubt, dass Gott bei ihr ist und sie beschützen wird. Der Glaube an Gott gab ihr also das Selbstbewusstsein. die „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13-14) zeigt, aber auch, dass sie zurück an Gott besinnt und sich beim ihm sehr wohl fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (15-20) wird die „Unschuld und Reinheit“  miteinander dargestellt. Dieser Abschnitt zeigt in welcher Situation sich die Marquise befand. „In dieser Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten oder verloren werden, - und eben sie zeugt unwidersprechlich, dass sie verloren ist“ (Z.18ff.)  Dieser Satz zeigt, dass  in der „Wirklichkeit“ die Reinheit der Marquise verloren ist, weil ihre Eltern sie verstoßen haben und ihr nicht mehr glauben. Für alle Menschen ist sie schuldig, aber nur die  Marquise ist sich ihrer Unschuld bewusst, aber kann dies nicht darlegen, weshalb ihr auch keiner glaubt. Dadurch ist ihre „Reinheit verloren“ (Z.20). Nur allein die Wirklichkeit beschreibt die Reinheit. Das bedeutet also es ist egal ob man Schuldig oder unschuldig ist, dass was die Menschen um sie herum denken, ist die Wirklichkeit. Jedoch weiß man nur selbst ob man schuldig oder unschuldig ist und was die Person selbst sagt/tut spielt in keiner Weise eine wichtige Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte Abschnitt (Z.21- 30) zeigt die Auswirkungen der Schwangerschaft. Die Schwangerschaft der Marquise wird statt „das höchste Glück“ (Z.21) als die „Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z.23) beschrieben. Auch hier erkennt man eine Antithese. Mit der Schwangerschaft assoziiert man das Leben oder auch neues Leben,  stattdessen ist dies eine Vernichtung. Denn durch die Schwangerschaft wird sie von ihren Eltern verstoßen und die Eltern erkennen auch keine „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit“ (Z.26f.). Das bedeutet sie sehen/finden keine logische Erklärung, in der Marquise unschuldig ist. Deswegen führt die Schwangerschaft  zur Vernichtung der Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt (Z. 31-47) zeigt die Wende vom „teuflischen Dämons“. Der „teuflische Dämon“ (Z.32) ist eine Metapher und steht für die schreckliche Situation in der sich Marquise befindet. Der teuflische Dämon spiegelt auch die aufeinanderfolgenden schrecklichen Situationen in der sich Marquise auf einmal befindet. Dass sich die Marquise von ihren „Liebsten und Nächsten [..] [abkehrt]“ (Z.32f.), spiegelt wiederum die schreckliche Situation in der sie sich befindet, aber auch die „Vernichtung“ (Z.23) wieder. Durch die  Superlative „Liebsten und Nächsten“ (Z. 33f.), wird nochmals die Verbundenheit und die Wichtigkeit der Personen hervorgehoben. Außerdem wird dadurch die schreckliche Situation durch die Superlative noch schrecklicher dargestellt.  Dass sich die  Personen „schmähend und brutal“ (Z.34) von Marquise „abkehren“ (Z.35) zeigt, zum einen die Überzeugung der Personen, aber auch die schlimme Situation für Marquise. Weiterhin zeigt, dies auch, dass sie keine Bezugsperson mehr hat und sie sich nur noch auf sich allein gestellt ist. Dass „aus einer geheimnisvollen Tiefe ihres Wesens eine Kraft hervor bricht, die, unerklärbar aus ihrem bloß empirisch-psychologischen Dasein, sich stärker erweist  als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z.37ff.), zeigt, dass ihr Glaube an Gott und ihr Selbstbewusstsein viel mächtiger ist, als der „teuflische Dämon“ (Z.32).Dass  es „aus einer geheimnisvollen Tiefe ihres Wesens“ (Z.37f.) bricht, zeigt zunächst, dass die „Kraft“ (Z.38) nicht auf einmal dar war, sondern schon immer dar war, nur sie es nicht bemerkt hatte. Die „Tiefe“ (Z.38) spiegelt aber die Entfernung des Selbstbewusstseins wieder.  Marquise „hob sich [..] wie an ihrer eigenen Hand“ (Z.46). Dies ist eine Metaphorisch gemeint und bedeutet, dass sie sich selbst stark gemacht hat und sich Mut gab. Weiterhin bedeutet das, dass sie sich unabhängig gemacht hat, weil sie aus eigener Kraft die schreckliche Situation geschafft hat. Sie hat also etwas erreicht, was im 19. Jahrhundert der Frau nicht gestattet war. Durch die Unabhängigkeit braucht sie keinen mehr, der um sie sorgt, welches im 19. Jahrhundert in die Gesellschaft nicht gepasst hat. Sie „beweist eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht, weil es seinem Schicksal Auge in Auge gegenübersteht, ohne sich darüber erheben zu können, und es doch überwindet“ (Z.65ff.) Dies zeigt wiederrum die Mentale Stärke der Marquise, aber auch die stärke an ihr Glaube, der ihr Hoffnung gegeben hat. Dies wird auch durch die Aussage „Sie ist religiösen Ursprungs“ (Z.62) verstärkt.  Dass die Marquise hätte alles hinnehmen können und sich dieser Wirklichkeit unterwerfen können (Vgl. Z.73) zeigt zunächst, dass Marquise dann aber auch ein schreckliches Leben  weiter leben müsste und sie so untergangen wäre. Stattdessen Akzeptiert sie  diese Wirklichkeit  nicht und glaubt und vertraut nur noch an Gott (Vgl. Z. 76). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass die Marquise ein sehr schreckliches Leben hatte und alles schlechte auf einmal in ihr Leben kam. In Ihrem Leben passierte nur schreckliches, aber der Glaube an Gott gab ihr Mut und wurde dadurch Selbstbewusster, wodurch sie die Probleme besser abschaffte. In dem folgendem Text gibt es viele Rhetorische Stillmittel wie zum Beispiel die Antithese oder Metapher. Die Antithese passt auch sehr gut zum Leben der Marquise, da alles sich schlagartig vom schlechten zum Guten wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Anna '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext ,,Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbstimmung&lt;br /&gt;
 – Zur Deutung einer Emanzipation&amp;quot;, der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 veröffentlicht worden ist, thematisiert die Entscheidung einer jungen Frau, der Marquise von O..., für sich selbst einzustehen und ihren Willen zu vertreten, ohne sich, wie normalerweise üblich, ihren männlichen Familienmitgliedern, dem Herrn von G..., ihrem Vater, und dem Forstmeister, ihrem Bruder, zu unterwerfen.&lt;br /&gt;
Wodurch die Veränderung zwischen Fremdbestimmung und Selbstbestimmung, die im Fall der Marquise von O... einen emanzipatorischen Anlass hat, verdeutlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text ist in 4 Sinnabschnitte eingeteilt, der erste dient um den Leser über die Situation zu informieren, indem er einen Teil der Novelle wiedergibt, in dem die Marquise ,,(a)ls ihre uneheliche Schwangerschaft unwiederrufliche Wirklichkeit und die Heldin von den Eltern verstoßen wird&amp;quot; (Z.3 f.), ihren eigenen Willen vertritt und dadurch ,,den ,,Stolz der Unschuld&amp;quot; &amp;quot; (Z.8) spürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt im zweiten Sinnabschnitt, der von Zeile 12 bis Zeile 30 geht, ein Erklärungsansatz für das neue Handeln der Marquise. Denn ,,Gerhard Fricke deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott&amp;quot; (Z.12 f.f.) hin. Die Erwähnung einer Aussage, die der Literaturwissenschaftler Fricke getätigt hat, gibt dem Leser das Gefühl, Pützs Sachtext sei seriös und glaubwürdig. Außerden kann die Aussage Frickes als Fundament für den Rest des Sinnabschnitts (vgl. Zeile 15 - 30) und den gesamten Text genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Erwähnung der Studie Boeckmanns bezüglich Kleist, dem Autor der Novelle, im dritten Sinnabschnitt, soll die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit des Sachtextes hervorheben. In Boeckmanns Studie bezeichnet jener Kleist als einen ,,heroischen Menschen&amp;quot; (Z.49 f.), der ,,das heroische Zeitalter als die ideale Jugend der Menschheit ansah&amp;quot; (Z.50 f.). Dies, so Pütz, zeigt sich nicht stärker in der Novelle, denn dort ,,beweist (die Marquise) eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht, weil es seinen Schicksal Auge in Auge gegenübersteht, ohne sich darüber erheben zu können&amp;quot; (Z.56 f.f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 veröffentlicht worden ist, thematisiert den Wandel von der Bevormundung zur Selbständigkeit einer Person, am Beispiel des Charakters der Marquise aus Heinrich Kleists Novelle „Die Marquise von O ….“.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11)wird die Situation der Marquise beschrieben indem ihre Geschichte kurz wiedergegeben wird,  jedoch unter dem Gesichtspunkt der Emanzipation der Marquise. Schon dabei wird die Marquise als „Heldin“ (Z. 2) bezeichnet, was auf ihren Erfolg schließen lässt. Hierbei wird erklärt, dass die Marquise sich gegen die Bevormundung ihres Vaters wehrt und somit der „'Stolz der Unschuld'“ (Z. 8) in ihr Hervorkommt, welcher sie aufbaut und stark macht (vgl. Z. 5-11). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (Z. 12-14) beschreibt die Deutung Gerhard Frickes von der Entwicklung der Marquise. Er beschreibt sie zunächst als „Selbsterhebung“ (Z. 13), was den Entwicklungsprozess der Marquise als sehr autoritär und bestimmt erscheinen lässt. Jedoch beschreibt er ihn auch als „menschlich[...]“ (Z. 12), was ihn deutlich humaner und simpler macht. Zudem bezieht er den Prozess auf die Religion und erklärt in als „religiös motiviertes Geschehen“ (Z. 13), weshalb das Adjektiv „menschlich[...]“ (Z.12) auch die Distanz zum Göttlichen herstellt und die „Heldin“ (Z. 2) immer noch als nahbar dargestellt wird. Fricke beschreibt die Entwicklung der Marquise als „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 14), und erklärt somit, dass es bei der „Selbsterhebung“ (Z. 13) nicht nur um eine reine Selbstfindung handelt, sondern um das Erkennen einer Verbindung zu Gott, die einen selbst (zu Gott hinauf) erhebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z. 15-20) zeigt die Verbindung der „Reinheit“ (Z. 15) der Marquise mit der „reale[n] Wirklichkeit“ (Z. 17). Also inwiefern die beiden widersprüchlichen Aspekte, welche das Leben der Marquise umkrempeln, miteinander verknüpft sind. Da wäre zum einen der Aspekt der „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) von welchem die Marquise sich klar ist, diese zu besitzen. Jedoch passt dieser Aspekt nicht zu dem anderen, dem der „gegebenen Wirklichkeit des Daseins“ (Z. 17), welcher aussagt, dass sie nicht unschuldig und rein sein kann, da sie ein Kind erwartet. Die Wirklichkeit beeinflusst also, ob man nun wirklich unschuldig oder schuldig ist (vgl. Z. 18f.), da sie es deutlich an der Tatsache des Vorhandenseins zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Sinnabschnitt (Z. 21-36) wird deutlich, wie sehr sich durch die Tatsache der vorhandenen Schuld, das Leben der Marquise verschlechtert. Das zeigt das Paradoxon „die Gewissheit, Mutter zu sein, das bedeutete nun die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z. 22-24) schon bereits am Anfang des Sinnabschnitts, da es das Ende der Existenz (der Marquise) beschreibt. Denn die Tatsache, dass die Marquise ein Kind erwartet, zerstört das Verhältnis der Marquise zu ihrer Familie, bei welcher sie lebt (vgl. Z. 24f.). Diese fühlt sich zunächst hintergangen und zudem in ihrer Ehre beschmutzt, da die Marquise ein uneheliches Kind erwartet, und zudem die Schwangerschaft bzw. ihre Unschuld daran leugnet. Der Verstoß aus ihrer  Familie lässt die Marquise mental zusammenbrechen, weshalb das Verhältnis „zu sich selber“ (Z. 25f.) ebenfalls zerbricht. Letztendlich stirbt auch die letzte Hoffnung der Marquise und somit auch ihr Verhältnis zu Gott (vgl. Z.26) als ihre seelische Stütze, welche ihr Selbstvertrauen gab. Somit wird ihr neu gewonnenes Selbstvertrauen auch als „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 14) gewertet. Es besteht auch keine reale Chance für die Marquise ihre Eltern von ihrer Unschuld zu überzeugen, da „jede rettende Erklärung der Wirklichkeit […] völlig außerhalb des Bereiches der Möglichkeit“ (Z. 26ff.) liegt. Somit wird die Situation, in der die Marquise sich nun befindet, als „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 31) bezeichnet, das den Gegensatz zur „Rückbesinnung auf Gott“ (Z.14) darstellt. Wie groß die Grausamkeit in dem ist, was der Marquise widerfährt, zeigen die Metapher „Gewalt der Tatsachen“ (Z. 34) und die Hyperbel „brutal“ (Z. 34). Es ist so grausam, da das Leben der Marquise von ihrer Familie abhängt, welche sie jedoch im Stich lässt. Jedoch macht, wenn man die Wahrheit über die Schwangerschaft der Marquise kennt, das Verhalten der Eltern keinen Sinn, da die Marquise wirklich keine Schuld an der Schwangerschaft hat, und somit ihre Eltern nie hintergangen hat. Somit verliert die „Wirklichkeit ihren letzten Sinn“ (Z. 35).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt (Z. 37-47) beschreibt den mentalen Wiederaufbau der Marquise, nachdem sie von jedem alleingelassen wurde, und verbindet diesen mit Gott. Zunächst wird dieser als sehr mysteriös und übernatürlich dargestellt indem er  als „Kraft“ (Z. 38) dargestellt wird, welche „aus einer geheimnisvollen Tiefe ihres Wesens hervor [bricht]“ (Z. 37f.). Diese Kraft ist „stärker […] als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 38f.) und zeigt welche enorme mentale Stärke die Marquise entwickelt, da sie nun über der Situation steht, die ihre Existenz bedroht. Nun wird mit der „unzerstörbaren  Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 42f.) der Gegensatz zu „der Zerstörung des Verhältnisses  […] zu sich und zu Gott“ (Z. 24 ff.) gezogen und zeigt somit, dass sich die Mentalität der Marquise komplett ins Gegenteil von entwickelt hat. Die Repetitio, dass sich die Marquise „plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welcher das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor“ (Z. 9ff. ; 46f.) hob, verdeutlicht, dass die Marquise es ganz alleine geschafft hat, sich selbst wider mental aufzubauen und stark zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sechste Sinnabschnitt (Z.48-59) behandelt das Heroische an der Entwicklung der Marquise.&lt;br /&gt;
Es besteht nämlich daraus, dass „das Ich in völliger Einsamkeit, in tödlichen Widerspruch mit seinem Schicksal […] eine Kraft, die über die idealistische Schicksalsüberwindung weit hinausgeht [beweist]“ (Z. 53 ff.). Also, dass die Marquise trotz der schwierigen und vermeidlich unüberwindbaren Situation, stärke beweist und sich selbst ganz alleine wieder aufbaut. Wie brenzlig ihre Situation ist, zeigt die Metapher „seinem Schicksal Auge in Auge gegenübersteht“ (Z. 58), da sie so extrem mit der Wirklichkeit ihrer Schwangerschaft konfrontiert wird, dass sie dieser bildlich schon tief in die Augen sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im siebten und letzten Sinnabschnitt (Z. 50-77) wird die Stärke der Marquise als Gefühl des Glaubens  gedeutet und somit wieder mit der Religion verbunden. Zunächst wird die plötzliche mentale Kraft der Marquise von allen uns erklärbaren psychologischen Phänomenen ausgeschlossen (vgl. Z. 60f.) und wird somit als übernatürlich dargestellt. Somit wirkt die Erklärung „sie ist religiösen Ursprungs“ (Z. 62) deutlich naheliegender, da alle menschlich bekannten Erklärungen ausgeschlossen wurden. „Sie stammt aus der weltüberwindenden Kraft des Gefühls“ (Z. 65). Dieses Gefühl lässt sich als umwandelte heroische Haltung erklären, welche aufweist, dass man fromm durch den Glauben die Tragik überwindet (vgl. Z. 71ff.). Dies zeigt sich darin, dass die Marquise sich demütig ihrem Schicksal hingibt. Diese Wirklichkeit, welche, „mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 75f.) und somit sehr negative Auswirkungen auf das Leben der Marquise hat,  kommt für die Marquise trotzdem „aus Gottes Hand“ (Z. 77) weshalb sie diese „bejaht“ (Z. 76). Dies zeigt die religiös begründete Kraft des Gefühls welche der heroische Charakter aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der mentale Wiederaufbau der Stärke der Marquise allein durch sie geschieht, da sie sich selbst wieder auf Gott zurückbesinnt, wodurch sie als heroischer Charakter zählt, da ihre Ausgangssituation zunächst ausweglos scheint. Jedoch entwickelt sie durch ihre Rückbesinnung auf Gott ihre Kraft des Gefühls des Glaubens, was sie stark macht. &lt;br /&gt;
Im letzten Sinnabschnitt fast der Auto nocheinmal alle Schlüsse die er durch die Aussage Frickes und die Studie Boeckmanns im Bezug auf die Novelle ,,Die Marquise von O...&amp;quot; erhalten hat und erwähnt, dass es ,,fast noch schwereren Schritt zu tun vermag, der die heorische Haltung umwandelt und enthüllt als eine fromme&amp;quot; (Z.70 f.f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich lässt sich sagen, dass durch Pützs Sachtext, ersteinmal die für die Marquise einengende Lage verdeutlicht wird, in der sie sich für die damalige Zeit bewundernswerter Weise verhält, und sich gegenüber einem Mann erhebt um ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Dies versucht Pütz durch das Erwähnen anderer, die sich mit Thema befasst haben, glaubwürdig und seriös, für den Leser nachvollziehbar zu verfassen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Emanzipation</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Emanzipation</title>
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				<updated>2020-05-10T15:50:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse eines Sachtextes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Analyse ist die Darstellung der Textaussagen auf inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Ebene, d. h. die Beantwortung der Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was sagt der Text aus, wie lauten seine Textintentionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Was trägt sein Aufbau zum Verständnis bei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche Sprache wird verwendet, was bedeutet diese für das Textverständnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung:&lt;br /&gt;
Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, ggf. in SA gliedern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschriftlichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Einleitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themasatz (enthält Textart, z. B. Reportage, Kommentar, wissenschaftlicher Sachtext, Rezension, usw.), Titel, Autor, Quelle, Entstehungszeit (ev. Kontext der Epoche), Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Hauptteil''' (inhaltliche, formale und sprachliche Analyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau des Textes: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Themen/Funktionen&lt;br /&gt;
Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen inhaltlich (Was wird ausgesagt, was bedeutet das?), formal und sprachlich (Gedankenfolge, Wie wird es ausgesagt? Z. B. durch sprachliche Mittel, als These, Argument, Wertung, Verwendung von Zitaten?, Wortwahl, Was bedeutet diese sprachliche Form der Aussage für das Textverständnis?)&lt;br /&gt;
wechselseitige Beziehungen zwischen Inhalt, Sprache und Form&lt;br /&gt;
korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schluss'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. begründete persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung — Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz verfasst und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert den Gang von der Selbstbefreiung aus der Fremdbestimmung der Marquise von O…, aus der Novelle „Die Marquise von O…“, welche von Heinrich von Kleist geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel deutet bereits auf den Inhalt des Textes hin und die Antithese „Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ (Z. 1) zeigt, dass ein Wandel eines Charakters stattfinden wird. Da der Titel „Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 2) heißt, wird zudem deutlich, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Emanzipation zu deuten. &lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in sechs Sinnabschnitte unterteilen. &lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 3-11) wird die Situation, in der sich die Marquise befindet, beschrieben. Die Marquise ist „unehelich{…}“ (Z. 3) schwanger und wird aufgrund dessen „von ihren Eltern verstoßen“ (Z. 4). Sie wird als „Heldin“ (Z. 4) bezeichnet, denn sie „widersetzt {…} sich erstmals heftig der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5). Dies zeigt, dass sie etwas zu der Zeit unübliches getan hat und somit als Heldin bezeichnet wird. Auch wird ihr erstmals deutlich inwiefern sie Fremdbestimmt war, nämlich durch ihren Vater. Sie befindet sich in einem „dramatische{n} Familienkonflikt“ (Z. 7f.) aus dem sie nur alleine fliehen kann. Wie sie dies schafft, wird durch Zitate aus der Novelle deutlich, denn der Konflikt weckt in ihr „den &amp;gt;&amp;gt;Stolz der Unschuld&amp;lt;&amp;lt; und hebt sie &amp;gt;&amp;gt;plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor&amp;lt;&amp;lt;„ (Z. 8ff.). Die Metapher der Tiefe verdeutlicht, wie unterdrückt und fremdbestimmt sie ist und wie schrecklich ihre Realität ist, aus der sie sich nun selber befreien muss. &lt;br /&gt;
Im zweiten Abschnitt (Z. 12-20) wird die Hauptthese des Textes deutlich, indem sich der Autor auf Gerhard Fricke bezieht, der den Akt der „Selbsterhebung als religiöse motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13f.) deutet. Somit wird ausgesagt, dass die Marquise die Kraft, sich vom Vater und der Familie zu lösen, durch Gott und den Glauben gewonnen hat. Die Marquise hält sich an ihrer „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) fest, denn sie weiß nicht, wer der Vater des Kindes ist und hat sich nichts vorzuwerfen, ist aber dennoch „verloren“ (Z. 20), denn ihre Eltern glauben ihr nicht und dagegen kann sie nichts tun.&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 21-30) wird erneut die unglückliche Lage der Marquise dargestellt. Normalerweise sei es laut Kleist „das höchste Glück {…} Mutter zu sein“ (Z. 21f.f), jedoch ist dies im Falle der Marquise anders, aufgrund der unehelichen Schwangerschaft und der Ungewissheit, wer der Vater des Kindes ist. Durch den Superlativ des „höchsten Glück{s}“ (Z. 20), wird die missliche Lage der Marquise besonders deutlich gemacht. Normalerweise sollte sie sich freuen und jeder mit ihr, sie wird allerdings von ihren Eltern verstoßen. Wie ausweglos ihre Situation ist, wird zum Ausdruck gebracht, wenn jede „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit {…} völlig außerhalb {…} der Möglichkeit“ (Z. 26ff.) liegt. Mit keiner Erklärung kann sie ihre Eltern von ihrer Unschuld überzeugen und so muss sie ihr Schicksal akzeptieren. &lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt (Z. 31-47) beschreibt erneut die Lage der Marquise und zeigt dann die Reaktion der Marquise auf diese auf. Die Realität der Marquise wird zum „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 32). Diese Metapher zeigt, wie schrecklich diese Situation ist und wie machtlos die Marquise dagegen ist. Ihre „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) wenden sich „schmähend und brutal“ (Z. 34) von ihr ab. Der Superlativ „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) verdeutlicht hier, dass sich die, die ihr besonders wichtig waren und die, die sie geliebt hat, von ihr abwenden und das in einer sehr schmerzhaften und ungerechten Art, was an den Adjektiven „schmähend und brutal“ (Z. 34) gezeigt wird. Als der Marquise klar wird, dass sich alle von ihr abgewandt haben, bricht eine „Kraft hervor“ (Z. 38), die sie verändert und stärkt. Sie löst sich von allem und gewinnt an Kraft. Sie wird stärker als diese „furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 40), in der ihr niemand glaubt und jeder sie im Stich lässt. Sie findet „Die unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott in der heiligen Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z. 43ff.). Die Reinheit mit sich selbst und mit Gott schenkt ihr also diese Kraft, wodurch sie sich und die Kinder befreien kann. &lt;br /&gt;
Im fünften Abschnitt (Z. 48-67) wird sich zunächst auf Boeckmann, der in einigen seiner Studien Kleist als „heroischen Menschen“ (Z. 49f.) bezeichnet. Die Marquise wird auch als heroischer Mensch angesehen, was die rhetorische Frage (vgl. Z. 51f.) zum Ausdruck bringt. Diese wird durch die folgenden zwei Sätze bestätigt, was vor allem die Anapher “Hier“ (Z. 53 und 56) zeigt. Sie steht ihrem Schicksal „Auge in Auge“ (Z. 58) gegenüber und kann sich aus dieser eigentlich aussichtslosen Situation durch „religiös{…}“ (Z. 62) bedingte Kraft und der „Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 64) lösen, denn die Marquise hält sich „in völliger Einsamkeit {und} in tödlichem Widerspruch mit {ihrem} {…} Schicksal {…} aufrecht“ (Z. 53f.). Sie kann ihrem Schicksal also nicht entkommen, aber sie nimmt es hin. Die Kraft, die dies bedingt, wird als „weltüberwindend{…}“ (Z. 65) bezeichnet, was ihre Stärke noch einmal verdeutlicht. &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt (Z. 68-77) wiederholt noch einmal die These des Autors. Dabei bezieht sich Pütz noch einmal auf das heroische Menschenbild. Die Marquise überwindet „die Tragik{…} durch den Glauben“ (Z. 72f.). Sie nimmt ihr „Schicksal demütig“ (Z. 74) an und unterwirft sich „gläubig einer Wirklichkeit {…}, die mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 74ff.). Dies gelingt ihr nur durch die neu gewonnene Kraft und Stärke durch den Glauben, da sie rein mit sich selbst und Gott ist, was an diesem Ende besonders deutlich wird. Sie nimmt den Verstoß der Eltern hin, da sie auf Gott vertraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pütz in seinem Text beschreibt, woher die Marquise von O… ihre Kraft gewonnen hat und was sie dazu gebracht hat, den Verstoß der Familie hin zu nehmen und sich von ihren Eltern abzuwenden. Der Text sagt aus, das dies durch den Glauben geschehen ist, durch den sie, aufgrund ihrer Reinheit mit sich selbst und Gott, neue Kraft und Stärke gewonnen hat. Zur Verdeutlichung der Aussagen wurden viele rhetorische Mittel verwendet, wie zum Beispiel Metaphern und eine Anapher und es wurden viele Adjektive verwendet, die die Situation der Marquise verdeutlicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 erstmals veröffentlicht worden ist, thematisiert das, in einem schlimmen Schicksal durch die Sicherheit über die eigene Unschuld entstandene, Selbstbewusstsein einer jungen Frau, das zu ihrer Emanzipation führt und so in der Novelle „Marquise von O...“, von Heinrich von Kleist, beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ersten Sinnabschnitt, der von Zeile eins bis Zeile elf reicht, wird die Entstehung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) der Marquise von O... erklärt. Er entwickelt sich durch eine „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) der Marquise, die durch eine Vergewaltigung, bei der diese ohnmächtig war, entstand, sodass sie sich nicht daran erinnern kann. Die „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) führt dazu, dass sie „von den Eltern verstoßen“ (Z.2) wird und sich erstmals „der Autorität ihres Vaters“ (Z.5) widersetzt, da dieser bei ihrer Abreise „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6f.) von ihr fordert. Diese Ereignisse, die durch ihr Schicksal hervor gerufen wurden, führen durch ihr Wissen darüber, dass sie sich wissentlich auf niemandem eingelassen hat, nicht zu einer Schwächung ihres Selbstbewusstseins oder zu dem Versinken in Trauer, sondern dazu, dass sie über sich hinaus wächst und lernt auf sich selbst zu vertrauen, sodass sie nur stärker wird. Dies wird als „Stolz der Unschuld“ (Z.8) bezeichnet.&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt reicht von Zeile zwölf bis Zeile 14 und erläutert die Deutung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) von Gerhard Fricke in Form einer Klimax. Diese Klimax deutet den „menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.12ff.). So wird deutlich, dass die Reaktion der Marquise auf ihr Schicksal, laut Gerhard Fricke, nicht ohne Gott hätte stattfinden können. Die Reaktion sei vom Glauben in Gott und von der Sicherheit, dass Gott die Wahrheit kennt und einen niemals verlässt, bestimmt. Ohne Gott und vor allem den Glauben in ihn sei diese Reaktion nicht möglich gewesen. Dies zeigt also nicht nur das Lernen der Marquise in sich selbst zu vertrauen, sondern vor allem auch auf Gott zu vertrauen, wodurch „eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.13f.) deutlich wird, die ihr die Kraft gibt Selbstvertrauen und den „Stolz der Unschuld“ (Z.8) zu entwickeln.&lt;br /&gt;
In dem dritten Sinnabschnitt, der von Zeile 15 bis Zeile 20 reicht, beginnt ein Zitat aus dem Werk „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“, das von Gerhard Fricke geschrieben wurde und das bis zum Ende des Textes reicht. Zudem wird in ihm die „Reinheit des […] gewissen Gefühls“ (Z.16) der „reale[n] Wirklichkeit“ (Z.17) gegenübergestellt. Dies zeigt den Zwiespalt der Situation, in der sich die Marquise befindet und die Unmöglichkeit dieser Situation zu entfliehen oder ihr Problem lösen zu können.&lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt reicht von Zeile 21 bis zur Zeile 30. In ihm wird zunächst die Schwangerschaft und „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z.22f.) als das „höchste Glück“ (Z.21) darstellt und die Ermöglichung der Existenz eines weiteren Lebens thematisiert. Darauf folgend wird die Schwangerschaft als „Vernichtung der […] Existenz“ (Z.23f.), da durch sie der Marquise alles was sie liebt genommen wird, dargestellt. Der Zusammenhang zwischen den beiden, eigentlich einander ausschließenden und im Kontrast stehenden, Situationen wird deutlich und es wird so auch nochmal die widersprüchliche und schwierige Lage der Marquise klar. Weiterhin wird die Unmöglichkeit des Findens einer „moralisch rettenden Erklärung der Wirklichkeit“ (Z.26f.) für die Marquise klar, sodass sie sich nicht aus dieser Situation befreien kann und von nun an gezwungen ist mit ihr zu leben ohne etwas gegen sie unternehmen zu können.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Sinnabschnitt, der von Zeile 31 bis Zeile 47 reicht, thematisiert die Entstehung der Kraft der Marquise aus der sinnlos erscheinenden Situation, denn als sich ihre Familie von ihr abwendet (vgl. Z.32ff.) und „die Wirklichkeit“ (Z.35) „zu einer […] vernichtenden Anklage […] gegen ihr innerstes Gefühl [wird], - da bricht aus […] ihr [...] eine Kraft hervor“ (Z.36ff.). Die Parenthese zeigt den Umbruch von einer schlechten Situation zu einer Kraft, durch die die Marquise in der Situation besteht und sogar gestärkt aus ihr hervorgeht, da diese Kraft „stärker […] als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z.40) ist. Sie entwickelt sich durch das zunehmende Bewusstsein der Marquise über „[d]ie unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z.43) und vor allem durch die „Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z.43f.).&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt reicht von Zeile 48 bis zur Zeile 67. In ihm geht es zunächst um eine Studie, in der Kleist als „heroische[r] Mensch“ (Z.49f.) bezeichnet wird. Diese Aussage wird von der rhetorischen Frage „Was stützt diese Auffassung stärker, als dieser Vorgang in der „Marquise“?“ (Z.51f.) unterstützt, da so die heldenhafte und tapfere Wandlung (vgl. Z.53ff.), die die Marquise durchläuft, da sie ihrem „Schicksal Auge in Auge gegenübersteht“ (Z.58) und nichts gegen es tun kann, es jedoch schafft ihr Schicksal „doch [zu] überwinde[n]“ (Z.59), mit dem Autor, Kleist, in Verbindung gebracht wird. Diese „weltüberwindende[...] Kraft“ (Z.65) sei weiterhin nur durch einen „religiösen Ursprung“ (Z.62) zu erklären. Die Marquise sei durch die Einheit mit Gott und durch die Gewissheit seiner Existenz dazu gekommen auf sich selbst zu vertrauen und vor allem zu der Kraft gekommen ihr Schicksal zu überwinden.&lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt, der von Zeile 68 bis zur Zeile 77 reicht, verdeutlicht noch einmal den Glauben der Marquise, der ihr die Kraft gibt „die Tragik [zu] überwinde[n]“ (Z. 72). Denn sie nimmt „ihr Schicksal demütig an“ (Z.74) ohne sich auch nur einmal zu beschweren und unterwirft sich der Wirklichkeit (vgl. Z.75), da „auch sie aus Gottes Hand kommt“ (Z.76). Ihre Stärke wächst aus dem Glauben daran, dass Gott es so gewollt hat und dass sich alles zum Guten wenden wird. Sie vertraut in sich und in Gott und entwickelt dadurch die Stärke ihr Schicksal zu überwinden und sich aus ihm hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Stärke der Marquise durch die Situation und ihr Schicksal nicht unterzugehen, sondern sich zu beweisen und gestärkt daraus hervorzugehen in dem Text durch das Vertrauen in Gott und das daraus resultierende Vertrauen in sich selbst erklärt wird. Die Marquise ist eine emanzipierte Frau, die sich durchsetzen kann und nicht auf Hilfe angewiesen ist, selbst wenn sie von ihren Eltern verstoßen wird. Sie ist selbstbewusst und und hat die Gewissheit des reinen Gefühls wodurch ihr die Selbstbefreiung ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
Der von Wolfgang Pütz geschriebene und 1929 veröffentlichte Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, thematisiert den Wandel der Figur Marquise von O.., von der Novelle „Die Marquise von O“ von Kleist 1808, aus der Fremdbestimmung zur Emanzipation durch die Selbstbefreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt (Z. 1-11) beschreibt die Folgen des „dramatische(n) Familienkonflikt(s)“ (Z. 7-8). Der Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 1-2) zeigt, dass die Marquise einen Großteil ihres Lebens in Fremdbestimmung verbringt, allerdings auch Momente, in denen sie sich von dieser Fremdbestimmung loslöst. Die Präposition „Zwischen“ zeigt einen Wechsel von Fremdbestimmung und Selbstbefreiung. „Zur Deutung einer Emanzipation“ weist darauf hin, dass zum Beispiel Selbstständigkeit und Gleichstellung in der Novelle eine Rolle spielen und gedeutet werden können. „Als ihre uneheliche Schwangerschaft“ (Z. 3) von den Eltern erkannt wird, wird die Marquise „verstoßen“ (Z. 4). Ihr Vater fordert „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6-7), worauf sie sich das erste Mal „der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5) widersetzt. Dadurch entsteht ein „Familienkonflikt“ (Z. 8), wodurch ihr „Stolz der Unschuld“ (Z. 8) eintritt. Sie lässt sich aus dem Elternhaus verbannen und bittet unterwürfig um Vergebung. Allerdings ändert sich dies, nachdem ihr Vater die Forderung stellt die Kinder da bleiben zu lassen. Die Marquise weiß dass sie keine Affäre hatte und sie keine Schuld trifft. Dies veranlasst sie zu ihrem Selbstbewusstsein, die Forderung abzulehnen.  &lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt (12-14) zeigt die Deutung dieses Stolzes von Gerhard Fricke. Er „deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 12-14). Dadurch könnte gezeigt werden, dass die Marquise ohne den Glauben an Gott niemals in der Lage gewesen wäre, für ihre Unschuld einzustehen. Sie weiß, dass sich Gott der Wahrheit bewusst ist und sie ihm vertrauen kann. Dies könnte ihr das nötige Selbstbewusstsein in dieser Situation gegeben haben. Auch die „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13-14) zeigt, dass ihr die eigentliche Rolle des Vaters klar wurde und dass Gott im Vergleich zu der Autorität des Vaters überwiegt. &lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (15-20) ist der Beginn des langen Zitats aus „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“ von Gerhard Fricke. Der Abschnitt veranschaulicht die ausweglose Situation der Marquise. Es werden die „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15-16) der Marquise der „realen Wirklichkeit“ (Z. 17), welche die Schuld der Marquise zeigt, gegenübergestellt. In der realen Welt ist diese Reinheit verloren gegangen, da ihre Familie ihr nicht glaubt, da die Marquise die einzige ist, die von ihrer Reinheit überzeugt ist, ist sie „unwidersprechlich (...) verloren“ (Z. 19-20). Es ist also egal, dass sie von ihrer Unschuld weiß, für alle anderen ist sie schuldig.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Abschnitt (Z. 21-30) zeigt wie ihr die Schwangerschaft zum Verhängnis wird. Aus dem „höchste(m) Glück“ (Z. 21) „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z. 22-23) wird die „Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z. 23-24). Die Vernichtung der Existenz ist eigentlich das Gegenteil von dem Erschaffen von Leben, durch eine Geburt. Hierbei führt die Erschaffung von Leben zur Vernichtung der Existenz. Die Ausweglosigkeit&lt;br /&gt;
wird klar, da es für die Eltern keine „moralisch rettenden Erklärung“ (Z. 26-27), also keine Möglichkeit, in der die Marquise unschuldig sein könnte. Deshalb reichen den Eltern die „leichtfertigen Andeutungen der Hebamme“ (Z. 29) als Erklärung. &lt;br /&gt;
Der fünfte Abschnitt (Z. 31-47) erklärt wieder, wie die Marquise zu ihrem plötzlichen Selbstvertrauen kommt. Das „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 32) ist eine Metapher für die Situation der Marquise, nachdem ihre Eltern zum Schluss ihrer Schuld kamen. Ihr Leben wird so verschlechtert, dass es ein Spiel eines teuflischen Dämons sein könnte, wodurch die Situation noch schlechter dargestellt wird. Die Superlative „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32-33), also den Menschen mit denen sie ihr ganzes Leben verbracht haben, zeigen wie wichtig diese Menschen für sie waren. Genau diese Menschen kehren sich von ihr ab und zwar „schmähend und brutal“ (Z. 34). Diese Adverbien zeigen wie sehr sie von der Schuld der Marquise überzeugt sind und wie schlimm die Situation für sie sein muss. Wie unerwartet „eine Kraft hervor“ (Z. 38) tritt wird durch den Gedankenstrich „- da bricht (...)“, dem Adjektiv und Nomen „geheimnisvollen Tiefen“ (Z. 37) und dem Adjektiv „unerklärbar“ (Z. 38). Der Sinneswandel der Marquise kommt so plötzlich, dass es mit Tiefen verglichen werden kann, da dieses Gefühl noch nie zu Tage getreten ist und sich unerklärlich stärker zeigt als die „ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 40).  Dies verdeutlicht, dieses Gefühl schon immer in ihr war, trotz der „verwirrendenden Endlichkeit“ (Z. 41). Es ist so stark, dass es „Die unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 43-44) ist. Ihre Einheit mit Gott ist so stark, dass sie trotzdem noch das Gefühl der Unschuld hat und an sich selber glaubt, selbst wenn ihre Familie sie verstößt. Dadurch ist sie in der Lage, von dem Stadium der Verzweiflung und Traurigkeit, „durch ihre eigene Hand“ (Z. 46) schnell zu überbrücken. &lt;br /&gt;
Der fünfte Anschnitt (Z. 48-67) geht es um den Autor der Novelle, Kleist. Kleist wurde in einer Studie als „einen heroischen Menschen“ (Z. 49-50) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung- Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert die, durch gegebenen Anlass ausgelöste, Kraft sich der Wirklichkeit zu stellen, was in der von Heinrich Kleist geschriebenen Novelle „Marquise von O….“ beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird die Situation in der sich die Marquise befindet beschrieben. Dabei führt die „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.3) der Marquise zu einem Zerwürfnis mit ihren Eltern. Aus dieser Situation heraus entwickelt sich die Marquise zu einer selbstbewussten Frau, die sich erstmals „der Autorität ihres Vaters“ (Z.5) widersetzt. Dieser erste Sinnabschnitt dient zur Einleitung in das Thema, wobei der Wandel des Charakters der Marquise deutlich wird. Dabei handelt die Marquise aus dem „Stolz der Unschuld“ (Z.8) heraus, welcher dazu führt, dass diese, wie der Autor zitiert, „plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor“ (Z.9ff.)gehoben wird. Der Autor nutzt das Adjektiv „dramatisch“ (Z.7) und die Metapher der „Tiefe“ (Z.10) in welche die Marquise durch das Schicksal geworfen wird, um die fremdbestimmte und schwierige Lage der Marquise deutlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z.12-14) bezieht sich der Autor auf Gerhard Frick. Er stellt damit die These,  welche als Klimax aufgebaut ist, auf, dass diese Selbsterhebung der Marquise als „religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.13f.) gedeutet werden kann. Er stellt damit die Marquise als gläubig dar und begründet ihr Handeln mit Gott. Die Marquise ist fest von ihrer Unschuld überzeugt. Sie glaubt an sich selber und damit an ihre Unschuld. Sie schöpft die Kraft also in der Religion, weil Gott die Wirklichkeit sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z.15-20) thematisiert die reale Wirklichkeit, also die tatsächlich gegebenen Umstände, die der Überzeugung, also der Gewissheit der Unschuld, gegenüber steht. Das Gefühl beziehungsweise die Überzeugung der „Reinheit“, die Marquise vertritt, ist „verloren“ (Z.20). Denn in der „Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten  oder verloren“(Z.18f.), da das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, von W. Pütz geschrieben und im Jahre 1929  veröffentlicht, thematisiert die Deutung der Emanzipation anhand der Beispielfigur Marquise von O… aus der gleichnamigen Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in fünf Sinnabschnitte gliedern, welche so aufeinander aufbauen, dass man nach und nach den SInn des Textes versteht. Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-11) wird der grobe Verlauf der Novelle skizziert, was als Einleitung in den Text dient. Die Marquise von O… wird aufgrund eines unehelichen Kindes von ihren Eltern verstoßen und wirkt aufgrund dessen stärker als je zuvor. In dem zweiten Sinnabschnitt (Z.12-20) wird die darauf bezogene Deutung des Autors in Bezug auf das Verhalten und Handeln der Marquise thematisiert. Dabei stellt der Autor die „Unschuld“(Z. 15) und die „Reinheit“(Z. 16) in Bezug zueinander und zeigt einerseits die Unschuld insofern auf, da die Marquise ehrlich nichts von einem Kind wusste und verdeutlicht andererseits auch die Reinheit der Marquise. Im dritten Sinnabschnitt (Z. 21-30) erklärt der Autor „die Gewissheit, Mutter zu sein“(Z.22f.) sei das „höchste Glück“ (Z.21) und „die erfüllte irdische Bestimmung des Weibes“(Z.21f.). Dieses Glück gilt jedoch in diesem Falle nicht für die Marquise, sondern bedeutet für sie „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“(Z.23f.) und zerstört die Verhältnisse der Marquise „zu sich selber und zu Gott“(Z.25f.). Dadurch entsteht allerdings auch der Konflikt mit ihr selbst, da sie in der Situation hilflos ist und Selbstzweifel entwickelt. Im vierten Sinnabschnitt (Z. 49-68) wird die Marquise von O… vom Autor charakterisiert. Dabei beschreibt der Autor noch einmal in welcher Situation sie sich befindet. Dabei geht er auch auf den “religiösen Ursprung” (Z. 63) ein, welcher der Marquise hilft diese Situation durchzustehen. In dem letzten Sinnabschnitt (Z. 69- 78) stellt der Autor einen Zusammenhang zum Glauben her. Denn der „zweite, fast noch schwerere Schritt“(Z.71) ist die Überwindung zum Glaube. Die Wirklichkeit, welche die Marquise aus „der Kraft ihres reinen Gefühls ihr Schicksal demütig“(Z.74f.) annimmt, wird mit der Metapher, dass sie mehr „des Teufels als [dass sie] Gottes Züge trägt“(Z.76f.), dargestellt. Damit ist gemeint, dass die Realität sehr schwierig ist und es viel Zeit und Kraft kostet, um sich mit dieser auseinander zu setzten. Die Marquise „bejaht diese Wirklichkeit“(Z.77) allerdings, stellt sich ihr also stark gegenüber, da auch sie „aus Gottes Hand kommt“(Z.77f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend beschreibt W. Kleist in seinem Text anhand der Marquise von O.. woher die Kraft zur Emanzipation und zum selbstbestimmten Leben kommt. Dabei scheint die Religion eine wichtige Grundlage zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von W. Pütz geschrieben und 1929 veröffentlicht wurde, thematisiert die Kraft der Religion als Grundlage der Emanzipation, die in der Novelle „Die Marquise von O….“, von Heinrich von Kleist dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon durch den Titel des Sachtextes lässt sich eine Parallele zu der Novelle „Die Marquise von O….“ erkennen. Die Antithese „Fremdbestimmung“ (Z. 1) und „Selbstbefreiung“ (Z. 1) verweist darauf, dass die Marquise sich letztendlich der Autorität ihres Vaters widersetzt hat, obwohl sie sich zu Beginn von ihm bestimmen ließ und ihn als Vorbildfunktion angesehen hat.&lt;br /&gt;
Im ersten Abschnitt (Z. 3-11) wird der Bezug zwischen dem Titel und dem inhaltlichen Verlauf dargestellt. Ihr Name wird jedoch nicht explizit genannt, sondern der Bezug zu ihrer Person wird durch die Pronomen „ihre“ (Z. 3) und „sie“ (Z. 5) hergestellt. Sie widersetzt sich „erstmals heftig der Autorität ihres Vaters (Z.5), wodurch sie als „Heldin“ (Z.4) beschrieben wird, da sie von „den Eltern verstoßen wird“ (Z.5). Bis zu dem Zeitpunkt, als sie von ihren Eltern verstoßen wird, hat sich die Marquise immer ihren Eltern unterworfen und getan, was sie von ihr verlangt haben. Dadurch zeigt das Adverb „erstmals“ (Z. 5) die Einmaligkeit ihres Widersetzens gegen die Autorität ihres Vaters und die gesellschaftlichen Moralvorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Abschnitt (Z.12 – 30) wird dieser „Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen“ (Z. 12f.) gedeutet, wodurch ein Rückbezug zu Gott hergestellt wird. Die Marquise hat das Gefühl von „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) in der „realen Wirklichkeit des Daseins“ (Z.17), da sie unwissend über ihre Schwangerschaft ist und nichts davon ahnt, dass ihre Eltern vorerst nicht an ihre Unschuld glauben. Somit findet die Marquise keine Erklärung für ihre Schwangerschaft und glaubt an ihre Unschuld. Die Realität zeigt jedoch genau das Gegenteil. In „dieser Wirklichkeit allein kann die Reinheit behalten oder verloren werden“ (Z. 18f.). Somit hat die Marquise durch ihre Schwangerschaft die Reinheit verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem sei „die Gewissheit, Mutter zu sein“ (Z. 22f.) das „höchste Glück“ (Z. 21). Die Marquise sieht in ihrer ungewollten Schwangerschaft jedoch „die Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z.23f.). Sie kann keine „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit“ (Z. 26f.) für ihre Schwangerschaft finden. Die Hebamme bestätigt diese jedoch, wodurch die Marquise ihre Unschuld aber nicht beweisen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z. 31-47) beschreibt den Verlauf der Emanzipation der Marquise. Durch ihre Schwangerschaft wird „die ganze Wirklichkeit zum Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 31f.). Die Emanzipation erfolgt somit durch den Konflikt, der in der Familie bezüglich ihrer Unschuld entstanden ist. Für die Marquise nehmen „ihre Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) einen sehr wichtigen Stellenwert in ihrem Leben ein, die sie durch ihre Schwangerschaft droht zu verlieren. Der Superlativ verstärkt die Wichtigkeit der Familienmitglieder für die Marquise. Durch die ungewollte Schwangerschaft soll „die Wirklichkeit ihren letzten Sinn verlieren“ (Z. 35). Sie spürt jedoch, dass etwas „[E]wig[es] und [U]nzerstörbar[es] in ihr lebt“ (Z. 41f.), was ihr die Kraft gibt, sich von ihren Eltern zu distanzieren. Es fällt ihr nicht leicht, aber die Kraft aus ihrem Inneren verhilft ihr dazu, sich der Autorität ihres Vaters zu entziehen. Die Marquise verspürt eine „unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z. 42f.), wodurch sie den Mut fasst, Widerstand zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Sinnabschnitt (Z. 48-67) beschreibt den Ursprung dieser Kraft, die ihr dazu verhilft „in völliger Einsamkeit, in tödlichem Widerspruch mit dem Schicksal“ (Z. 53f.) standzuhalten. Sie muss also sehr viel stärker sein, als bei einer „idealistische[n] Schicksalsüberwindung“ (Z. 57), da sie ihrem Schicksal „Auge in Auge gegenüber“ (Z. 58) steht. Dadurch wird ihre Überwindung, sich ihren Eltern zu widersetzen vor Augen geführt und die damit verbundene Wichtigkeit ihrer Kinder. Diese Kraft habe „religiösen Ursprung[…]“ (Z. 62) und „stammt aus der unmittelbaren, absolut-konkreten und absolut substantiellen Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 62 ff.). Dadurch soll der Gegensatz zwischen der Schwangerschaft und den gesellschaftlichen Normvorstellungen veranschaulicht werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Abschnitt des Textes (Z. 68-76) beschreibt den Zusammenhang mit dem Glauben. Die Marquise nimmt aus „der Kraft ihres reinen Gefühls ihr Schicksal“ (Z. 73f.) an und stellt sich ihm, um ihre Unschuld zu beweisen. Somit stellt das Schicksal eine schwierige Herausforderung dar, der man sich stellen muss. Die Marquise „bejaht diese Wirklichkeit, weil auch sie aus Gottes Hand kommt“ (Z. 76f.). Somit verhilft der Glaube ihr letztendlich, diese innere Kraft aufzubringen, wodurch es ihr gelingt, sich ihrem Vater zu widersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Prozess der Emanzipation anhand der Novelle „Die Marquise von O…“ veranschaulicht wird. Dabei verhilft eine innere Kraft dabei, Widerstand zu leisten, die ihren Ursprung in dem Glauben hat. Dadurch gelingt es auch der Marquise, sich der Autorität ihres Vaters zu entziehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Emanzipation</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse eines Sachtextes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Analyse ist die Darstellung der Textaussagen auf inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Ebene, d. h. die Beantwortung der Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was sagt der Text aus, wie lauten seine Textintentionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Was trägt sein Aufbau zum Verständnis bei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche Sprache wird verwendet, was bedeutet diese für das Textverständnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung:&lt;br /&gt;
Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, ggf. in SA gliedern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschriftlichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Einleitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themasatz (enthält Textart, z. B. Reportage, Kommentar, wissenschaftlicher Sachtext, Rezension, usw.), Titel, Autor, Quelle, Entstehungszeit (ev. Kontext der Epoche), Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Hauptteil''' (inhaltliche, formale und sprachliche Analyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau des Textes: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Themen/Funktionen&lt;br /&gt;
Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen inhaltlich (Was wird ausgesagt, was bedeutet das?), formal und sprachlich (Gedankenfolge, Wie wird es ausgesagt? Z. B. durch sprachliche Mittel, als These, Argument, Wertung, Verwendung von Zitaten?, Wortwahl, Was bedeutet diese sprachliche Form der Aussage für das Textverständnis?)&lt;br /&gt;
wechselseitige Beziehungen zwischen Inhalt, Sprache und Form&lt;br /&gt;
korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schluss'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. begründete persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung — Zur Deutung einer Emanzipation“, welcher von Wolfgang Pütz verfasst und 1929 in Berlin veröffentlicht wurde, thematisiert den Gang von der Selbstbefreiung aus der Fremdbestimmung der Marquise von O…, aus der Novelle „Die Marquise von O…“, welche von Heinrich von Kleist geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel deutet bereits auf den Inhalt des Textes hin und die Antithese „Fremdbestimmung und Selbstbefreiung“ (Z. 1) zeigt, dass ein Wandel eines Charakters stattfinden wird. Da der Titel „Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 2) heißt, wird zudem deutlich, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Emanzipation zu deuten. &lt;br /&gt;
Der Sachtext lässt sich in sechs Sinnabschnitte unterteilen. &lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 3-11) wird die Situation, in der sich die Marquise befindet, beschrieben. Die Marquise ist „unehelich{…}“ (Z. 3) schwanger und wird aufgrund dessen „von ihren Eltern verstoßen“ (Z. 4). Sie wird als „Heldin“ (Z. 4) bezeichnet, denn sie „widersetzt {…} sich erstmals heftig der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5). Dies zeigt, dass sie etwas zu der Zeit unübliches getan hat und somit als Heldin bezeichnet wird. Auch wird ihr erstmals deutlich inwiefern sie Fremdbestimmt war, nämlich durch ihren Vater. Sie befindet sich in einem „dramatische{n} Familienkonflikt“ (Z. 7f.) aus dem sie nur alleine fliehen kann. Wie sie dies schafft, wird durch Zitate aus der Novelle deutlich, denn der Konflikt weckt in ihr „den &amp;gt;&amp;gt;Stolz der Unschuld&amp;lt;&amp;lt; und hebt sie &amp;gt;&amp;gt;plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor&amp;lt;&amp;lt;„ (Z. 8ff.). Die Metapher der Tiefe verdeutlicht, wie unterdrückt und fremdbestimmt sie ist und wie schrecklich ihre Realität ist, aus der sie sich nun selber befreien muss. &lt;br /&gt;
Im zweiten Abschnitt (Z. 12-20) wird die Hauptthese des Textes deutlich, indem sich der Autor auf Gerhard Fricke bezieht, der den Akt der „Selbsterhebung als religiöse motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13f.) deutet. Somit wird ausgesagt, dass die Marquise die Kraft, sich vom Vater und der Familie zu lösen, durch Gott und den Glauben gewonnen hat. Die Marquise hält sich an ihrer „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15f.) fest, denn sie weiß nicht, wer der Vater des Kindes ist und hat sich nichts vorzuwerfen, ist aber dennoch „verloren“ (Z. 20), denn ihre Eltern glauben ihr nicht und dagegen kann sie nichts tun.&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 21-30) wird erneut die unglückliche Lage der Marquise dargestellt. Normalerweise sei es laut Kleist „das höchste Glück {…} Mutter zu sein“ (Z. 21f.f), jedoch ist dies im Falle der Marquise anders, aufgrund der unehelichen Schwangerschaft und der Ungewissheit, wer der Vater des Kindes ist. Durch den Superlativ des „höchsten Glück{s}“ (Z. 20), wird die missliche Lage der Marquise besonders deutlich gemacht. Normalerweise sollte sie sich freuen und jeder mit ihr, sie wird allerdings von ihren Eltern verstoßen. Wie ausweglos ihre Situation ist, wird zum Ausdruck gebracht, wenn jede „moralisch rettende Erklärung der Wirklichkeit {…} völlig außerhalb {…} der Möglichkeit“ (Z. 26ff.) liegt. Mit keiner Erklärung kann sie ihre Eltern von ihrer Unschuld überzeugen und so muss sie ihr Schicksal akzeptieren. &lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt (Z. 31-47) beschreibt erneut die Lage der Marquise und zeigt dann die Reaktion der Marquise auf diese auf. Die Realität der Marquise wird zum „Spiel eines teuflischen Dämons“ (Z. 32). Diese Metapher zeigt, wie schrecklich diese Situation ist und wie machtlos die Marquise dagegen ist. Ihre „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) wenden sich „schmähend und brutal“ (Z. 34) von ihr ab. Der Superlativ „Liebsten und Nächsten“ (Z. 32f.) verdeutlicht hier, dass sich die, die ihr besonders wichtig waren und die, die sie geliebt hat, von ihr abwenden und das in einer sehr schmerzhaften und ungerechten Art, was an den Adjektiven „schmähend und brutal“ (Z. 34) gezeigt wird. Als der Marquise klar wird, dass sich alle von ihr abgewandt haben, bricht eine „Kraft hervor“ (Z. 38), die sie verändert und stärkt. Sie löst sich von allem und gewinnt an Kraft. Sie wird stärker als diese „furchtbare Wirklichkeit“ (Z. 40), in der ihr niemand glaubt und jeder sie im Stich lässt. Sie findet „Die unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott in der heiligen Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z. 43ff.). Die Reinheit mit sich selbst und mit Gott schenkt ihr also diese Kraft, wodurch sie sich und die Kinder befreien kann. &lt;br /&gt;
Im fünften Abschnitt (Z. 48-67) wird sich zunächst auf Boeckmann, der in einigen seiner Studien Kleist als „heroischen Menschen“ (Z. 49f.) bezeichnet. Die Marquise wird auch als heroischer Mensch angesehen, was die rhetorische Frage (vgl. Z. 51f.) zum Ausdruck bringt. Diese wird durch die folgenden zwei Sätze bestätigt, was vor allem die Anapher “Hier“ (Z. 53 und 56) zeigt. Sie steht ihrem Schicksal „Auge in Auge“ (Z. 58) gegenüber und kann sich aus dieser eigentlich aussichtslosen Situation durch „religiös{…}“ (Z. 62) bedingte Kraft und der „Einheit des Ich mit dem ewigen Soll seiner Existenz“ (Z. 64) lösen, denn die Marquise hält sich „in völliger Einsamkeit {und} in tödlichem Widerspruch mit {ihrem} {…} Schicksal {…} aufrecht“ (Z. 53f.). Sie kann ihrem Schicksal also nicht entkommen, aber sie nimmt es hin. Die Kraft, die dies bedingt, wird als „weltüberwindend{…}“ (Z. 65) bezeichnet, was ihre Stärke noch einmal verdeutlicht. &lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt (Z. 68-77) wiederholt noch einmal die These des Autors. Dabei bezieht sich Pütz noch einmal auf das heroische Menschenbild. Die Marquise überwindet „die Tragik{…} durch den Glauben“ (Z. 72f.). Sie nimmt ihr „Schicksal demütig“ (Z. 74) an und unterwirft sich „gläubig einer Wirklichkeit {…}, die mehr des Teufels als Gottes Züge trägt“ (Z. 74ff.). Dies gelingt ihr nur durch die neu gewonnene Kraft und Stärke durch den Glauben, da sie rein mit sich selbst und Gott ist, was an diesem Ende besonders deutlich wird. Sie nimmt den Verstoß der Eltern hin, da sie auf Gott vertraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pütz in seinem Text beschreibt, woher die Marquise von O… ihre Kraft gewonnen hat und was sie dazu gebracht hat, den Verstoß der Familie hin zu nehmen und sich von ihren Eltern abzuwenden. Der Text sagt aus, das dies durch den Glauben geschehen ist, durch den sie, aufgrund ihrer Reinheit mit sich selbst und Gott, neue Kraft und Stärke gewonnen hat. Zur Verdeutlichung der Aussagen wurden viele rhetorische Mittel verwendet, wie zum Beispiel Metaphern und eine Anapher und es wurden viele Adjektive verwendet, die die Situation der Marquise verdeutlicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, der von Wolfgang Pütz geschrieben und 1929 erstmals veröffentlicht worden ist, thematisiert das, in einem schlimmen Schicksal durch die Sicherheit über die eigene Unschuld entstandene, Selbstbewusstsein einer jungen Frau, das zu ihrer Emanzipation führt und so in der Novelle „Marquise von O...“, von Heinrich von Kleist, beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ersten Sinnabschnitt, der von Zeile eins bis Zeile elf reicht, wird die Entstehung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) der Marquise von O... erklärt. Er entwickelt sich durch eine „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) der Marquise, die durch eine Vergewaltigung, bei der diese ohnmächtig war, entstand, sodass sie sich nicht daran erinnern kann. Die „uneheliche Schwangerschaft“ (Z.1) führt dazu, dass sie „von den Eltern verstoßen“ (Z.2) wird und sich erstmals „der Autorität ihres Vaters“ (Z.5) widersetzt, da dieser bei ihrer Abreise „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6f.) von ihr fordert. Diese Ereignisse, die durch ihr Schicksal hervor gerufen wurden, führen durch ihr Wissen darüber, dass sie sich wissentlich auf niemandem eingelassen hat, nicht zu einer Schwächung ihres Selbstbewusstseins oder zu dem Versinken in Trauer, sondern dazu, dass sie über sich hinaus wächst und lernt auf sich selbst zu vertrauen, sodass sie nur stärker wird. Dies wird als „Stolz der Unschuld“ (Z.8) bezeichnet.&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt reicht von Zeile zwölf bis Zeile 14 und erläutert die Deutung des „Stolz[es] der Unschuld“ (Z.8) von Gerhard Fricke in Form einer Klimax. Diese Klimax deutet den „menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.12ff.). So wird deutlich, dass die Reaktion der Marquise auf ihr Schicksal, laut Gerhard Fricke, nicht ohne Gott hätte stattfinden können. Die Reaktion sei vom Glauben in Gott und von der Sicherheit, dass Gott die Wahrheit kennt und einen niemals verlässt, bestimmt. Ohne Gott und vor allem den Glauben in ihn sei diese Reaktion nicht möglich gewesen. Dies zeigt also nicht nur das Lernen der Marquise in sich selbst zu vertrauen, sondern vor allem auch auf Gott zu vertrauen, wodurch „eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z.13f.) deutlich wird, die ihr die Kraft gibt Selbstvertrauen und den „Stolz der Unschuld“ (Z.8) zu entwickeln.&lt;br /&gt;
In dem dritten Sinnabschnitt, der von Zeile 15 bis Zeile 20 reicht, beginnt ein Zitat aus dem Werk „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“, das von Gerhard Fricke geschrieben wurde und das bis zum Ende des Textes reicht. Zudem wird in ihm die „Reinheit des […] gewissen Gefühls“ (Z.16) der „reale[n] Wirklichkeit“ (Z.17) gegenübergestellt. Dies zeigt den Zwiespalt der Situation, in der sich die Marquise befindet und die Unmöglichkeit dieser Situation zu entfliehen oder ihr Problem lösen zu können.&lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt reicht von Zeile 21 bis zur Zeile 30. In ihm wird zunächst die Schwangerschaft und „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z.22f.) als das „höchste Glück“ (Z.21) darstellt und die Ermöglichung der Existenz eines weiteren Lebens thematisiert. Darauf folgend wird die Schwangerschaft als „Vernichtung der […] Existenz“ (Z.23f.), da durch sie der Marquise alles was sie liebt genommen wird, dargestellt. Der Zusammenhang zwischen den beiden, eigentlich einander ausschließenden und im Kontrast stehenden, Situationen wird deutlich und es wird so auch nochmal die widersprüchliche und schwierige Lage der Marquise klar. Weiterhin wird die Unmöglichkeit des Findens einer „moralisch rettenden Erklärung der Wirklichkeit“ (Z.26f.) für die Marquise klar, sodass sie sich nicht aus dieser Situation befreien kann und von nun an gezwungen ist mit ihr zu leben ohne etwas gegen sie unternehmen zu können.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Sinnabschnitt, der von Zeile 31 bis Zeile 47 reicht, thematisiert die Entstehung der Kraft der Marquise aus der sinnlos erscheinenden Situation, denn als sich ihre Familie von ihr abwendet (vgl. Z.32ff.) und „die Wirklichkeit“ (Z.35) „zu einer […] vernichtenden Anklage […] gegen ihr innerstes Gefühl [wird], - da bricht aus […] ihr [...] eine Kraft hervor“ (Z.36ff.). Die Parenthese zeigt den Umbruch von einer schlechten Situation zu einer Kraft, durch die die Marquise in der Situation besteht und sogar gestärkt aus ihr hervorgeht, da diese Kraft „stärker […] als die ganze furchtbare Wirklichkeit“ (Z.40) ist. Sie entwickelt sich durch das zunehmende Bewusstsein der Marquise über „[d]ie unzerstörbare Einheit mit sich selbst und mit Gott“ (Z.43) und vor allem durch die „Gewissheit des reinen Gefühls“ (Z.43f.).&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt reicht von Zeile 48 bis zur Zeile 67. In ihm geht es zunächst um eine Studie, in der Kleist als „heroische[r] Mensch“ (Z.49f.) bezeichnet wird. Diese Aussage wird von der rhetorischen Frage „Was stützt diese Auffassung stärker, als dieser Vorgang in der „Marquise“?“ (Z.51f.) unterstützt, da so die heldenhafte und tapfere Wandlung (vgl. Z.53ff.), die die Marquise durchläuft, da sie ihrem „Schicksal Auge in Auge gegenübersteht“ (Z.58) und nichts gegen es tun kann, es jedoch schafft ihr Schicksal „doch [zu] überwinde[n]“ (Z.59), mit dem Autor, Kleist, in Verbindung gebracht wird. Diese „weltüberwindende[...] Kraft“ (Z.65) sei weiterhin nur durch einen „religiösen Ursprung“ (Z.62) zu erklären. Die Marquise sei durch die Einheit mit Gott und durch die Gewissheit seiner Existenz dazu gekommen auf sich selbst zu vertrauen und vor allem zu der Kraft gekommen ihr Schicksal zu überwinden.&lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt, der von Zeile 68 bis zur Zeile 77 reicht, verdeutlicht noch einmal den Glauben der Marquise, der ihr die Kraft gibt „die Tragik [zu] überwinde[n]“ (Z. 72). Denn sie nimmt „ihr Schicksal demütig an“ (Z.74) ohne sich auch nur einmal zu beschweren und unterwirft sich der Wirklichkeit (vgl. Z.75), da „auch sie aus Gottes Hand kommt“ (Z.76). Ihre Stärke wächst aus dem Glauben daran, dass Gott es so gewollt hat und dass sich alles zum Guten wenden wird. Sie vertraut in sich und in Gott und entwickelt dadurch die Stärke ihr Schicksal zu überwinden und sich aus ihm hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Stärke der Marquise durch die Situation und ihr Schicksal nicht unterzugehen, sondern sich zu beweisen und gestärkt daraus hervorzugehen in dem Text durch das Vertrauen in Gott und das daraus resultierende Vertrauen in sich selbst erklärt wird. Die Marquise ist eine emanzipierte Frau, die sich durchsetzen kann und nicht auf Hilfe angewiesen ist, selbst wenn sie von ihren Eltern verstoßen wird. Sie ist selbstbewusst und und hat die Gewissheit des reinen Gefühls wodurch ihr die Selbstbefreiung ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
Der von Wolfgang Pütz geschriebene und 1929 veröffentlichte Sachtext „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“, thematisiert den Wandel der Figur Marquise von O.., von der Novelle „Die Marquise von O“ von Kleist 1808, aus der Fremdbestimmung zur Emanzipation durch die Selbstbefreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt (Z. 1-11) beschreibt die Folgen des „dramatische(n) Familienkonflikt(s)“ (Z. 7-8). Der Titel „Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation“ (Z. 1-2) zeigt, dass die Marquise einen Großteil ihres Lebens in Fremdbestimmung verbringt, allerdings auch Momente, in denen sie sich von dieser Fremdbestimmung loslöst. Die Präposition „Zwischen“ zeigt einen Wechsel von Fremdbestimmung und Selbstbefreiung. „Zur Deutung einer Emanzipation“ weist darauf hin, dass zum Beispiel Selbstständigkeit und Gleichstellung in der Novelle eine Rolle spielen und gedeutet werden können. „Als ihre uneheliche Schwangerschaft“ (Z. 3) von den Eltern erkannt wird, wird die Marquise „verstoßen“ (Z. 4). Ihr Vater fordert „die Zurücklassung der beiden aus erster Ehe stammenden Kinder“ (Z.6-7), worauf sie sich das erste Mal „der Autorität ihres Vaters“ (Z. 5) widersetzt. Dadurch entsteht ein „Familienkonflikt“ (Z. 8), wodurch ihr „Stolz der Unschuld“ (Z. 8) eintritt. Sie lässt sich aus dem Elternhaus verbannen und bittet unterwürfig um Vergebung. Allerdings ändert sich dies, nachdem ihr Vater die Forderung stellt die Kinder da bleiben zu lassen. Die Marquise weiß dass sie keine Affäre hatte und sie keine Schuld trifft. Dies veranlasst sie zu ihrem Selbstbewusstsein, die Forderung abzulehnen.  &lt;br /&gt;
Der nächste Sinnabschnitt (12-14) zeigt die Deutung dieses Stolzes von Gerhard Fricke. Er „deutet diesen menschlichen Akt der Selbsterhebung als religiös motiviertes Geschehen, als eine Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 12-14). Dadurch könnte gezeigt werden, dass die Marquise ohne den Glauben an Gott niemals in der Lage gewesen wäre, für ihre Unschuld einzustehen. Sie weiß, dass sich Gott der Wahrheit bewusst ist und sie ihm vertrauen kann. Dies könnte ihr das nötige Selbstbewusstsein in dieser Situation gegeben haben. Auch die „Rückbesinnung auf Gott“ (Z. 13-14) zeigt, dass ihr die eigentliche Rolle des Vaters klar wurde und dass Gott im Vergleich zu der Autorität des Vaters überwiegt. &lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (15-20) ist der Beginn des langen Zitats aus „Gefühl und Schicksal bei Heinrich v. Kleist“ von Gerhard Fricke. Der Abschnitt veranschaulicht die ausweglose Situation der Marquise. Es werden die „Unschuld und Reinheit“ (Z. 15-16) der Marquise der „realen Wirklichkeit“ (Z. 17), welche die Schuld der Marquise zeigt, gegenübergestellt. In der realen Welt ist diese Reinheit verloren gegangen, da ihre Familie ihr nicht glaubt, da die Marquise die einzige ist, die von ihrer Reinheit überzeugt ist, ist sie „unwidersprechlich (...) verloren“ (Z. 19-20). Es ist also egal, dass sie von ihrer Unschuld weiß, für alle anderen ist sie schuldig.&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Abschnitt (Z. 21-30) zeigt wie ihr die Schwangerschaft zum Verhängnis wird. Aus dem „höchste(m) Glück“ (Z. 21) „die Gewissheit Mutter zu sein“ (Z. 22-23) wird die „Vernichtung der zeitlichen wie der absoluten Existenz“ (Z. 23-24). Die Vernichtung der Existenz ist eigentlich das Gegenteil von dem Erschaffen von Leben, durch eine Geburt. Hierbei führt die Erschaffung von Leben zur  Vernichtung der Existenz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Analyse_TA</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Analyse TA</title>
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				<updated>2020-05-04T21:52:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Aniston */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Textauszug Kleist, ''Die Marquise...&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”,von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Jahr 1808 veröffentlicht, thematisiert die Auswirkung von Krieg auf die Menschen, sowie die Gesellschaftsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden Textauszug (Z. 396-417), wird die Marquise von ihren Eltern verstoßen. Zu diesem Verstoß kam es, da  die Marquise während des Krieges von russischen Soldaten umzingelt wurde, welche sie vergewaltigen wollten. Allerdings kam dann der russische Offizier, Graf F… und rettete die Marquise aus dieser Situation. Diese wurde allerdings ohnmächtig und Graf F… vergewaltigte sie, ohne dass außer ihm jemand etwas davon mitbekam. Der Marquise ging es von Zeit zu Zeit schlechter und sie fühlte sich wieder wie in ihrer zweiten Schwangerschaft. Aufgrund der Beschwerden, wurde die Marquise von einem Arzt untersucht, welcher bei ihr eine Schwangerschaft feststellte. Die Marquise war erstaunt und entsetzt und schwor ihrer Mutter, dass sie nicht schwanger sein könne. Aufgrund dessen, rufen sie eine Hebamme, welche ebenfalls eine Schwangerschaft feststellt. Die Eltern der Marquise fühlen sich belogen und hintergangen und verstoßen sie. Dieser Verstoß hat eine große Auswirkung auf das weitere Leben der Marquise. Aus diesem Ereignis folgt, dass die Marquise gemeinsam mit ihren Kindern umzieht. Sie ist sehr einsam und aufgrund dessen versucht sie den Vater ihres Kindes durch einen Artikel in der Zeitung zu finden. Der Vater, Graf F…, meldet sich, was zu einer ungewollten Hochzeit, von Seiten der Marquise, mit einem gewissen Abstand zwischen den beiden führt. Das Verhältnis zu den Eltern der Marquise bessert sich und auch der Graf F… versucht ein guter Vater für das Kind zu sein. Dadurch, dass sich der Graf F… und die Marquise nun öfters sehen, verlieben sie sich nach der Zeit und heiraten am Ende erneut. Diese Textstelle ist also eine zentrale Stelle der Novelle, da wenn die Marquise nicht verstoßen worden wäre, sie niemals einsam gewesen wäre und somit nicht den Vater ihres Kindes/ ihre späteren Mann gefunden hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der Marquise, Herr von G…, ist so enttäuscht von ihr, dass er ihr nicht einmal persönlich erklärt, dass er möchte, dass sie auszieht, sondern ihr ein “Schreiben” (Z. 1) bringen lässt. Auch der Fakt, dass er das Schreiben bringen lässt, drückt seinen Ärger und seine Enttäuschung aus, da er sie nicht mehr sehen möchte. Dies wird auch dadurch ausgedrückt, dass er in seinem Schreiben schreibt, dass er “hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.” (Z. 3f) Herr von G… tut dies, da er nach dem Willen der Gesellschaft handelt. Die Gesellschaft sieht es als falsch an, schwanger aber ohne Vater und nicht verheiratet zu sein. Man findet eine Antithese, wenn man die Gefühle von Tochter und Vater betrachtet. Dadurch, dass “[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt” (Z.4f) war, wird deutlich, dass die Marquise zutiefst verletzt und traurig ist. Ihr Vater allerdings, scheint sehr emotionslos zu sein, da er sich weder verabschiedet, noch sich die Mühe gegeben hat, den Brief selbst zu schreiben, was man an dem Wort “diktiert” (Z. 5) erkennt. Trotz allem ist die Marquise nicht wütend auf ihre Eltern, was man daran erkennt, dass sie sie noch immer als “vortreffliche[...] Menschen” (Z. 7) bezeichnet. Als sie zu ihrer Mutter gehen will, diese allerdings bei ihrem Vater zu sein schien, sieht sie dort angekommen, dass die “Türe verschlossen” (Z. 9) ist. Dies könnte man als Metapher dafür interpretieren, dass ihre Eltern die Marquise aus ihrem Leben ausgeschlossen haben. Die Marquise gibt aber nicht auf und versucht weiter die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu erlangen indem sie weiterhin vor der Türe klagt, dort niedersinkt und einige Zeit dort verbleibt (vgl. Z. 8ff). Als dann ihr Bruder aus der Türe heraustritt um ihr zu sagen, dass ihr Vater sie nicht sehen will, läuft sie trotzdem in das Zimmer hinein (vgl. Z.13). Dies zeigt, dass die Marquise sehr entschlossen ist und sich über die Entscheidung ihrer Eltern hinwegsetzt. Der Vater zeigt immer mehr seine Entschlossenheit sie zu ignorieren und “wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu” (Z. 14). Er versucht ins Schlafzimmer zu fliehen, aber die Marquise blockiert die Türe, solange bis er nachgab (vgl. Z. 16). Das Nachgeben könnte man auch wieder als Metapher deuten, dafür dass der Vater sie eigentlich nicht ganz von ihr abwenden möchte, es aber aufgrund der Gesellschaft tun muss. Wieder kehrt er ihr den Rücken zu (vgl. Z. 17). Dies deutet darauf hin, dass er sie aufgrund der Enttäuschung nicht ansehen will oder darauf, dass er sie nicht ansehen möchte, weil es ihn selbst schmerzt. Die Ernsthaftigkeit des Vaters in dieser Angelegenheit und sein Dringendes Bedürfnis danach, dass sie geht, zeigt sich darin, dass er kein wenig Gnade mit seiner Tochter hat, obwohl sie sich ihm “zu Füßen” (Z. 18) fallen lässt, sondern sogar “ein[e] Pistol[e] [nahm] [...] und der Schuß schmetternd in die Decke fuhr” (Z. 18f) um sie dazu zu bringen, endlich zu gehen.  Ab dort findet man eine Zeitraffung des Textes, also dass die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, was die ganze Situation sehr hektisch wirken lässt. Diese Zeitraffung zeigt auch die Angst und den Schreck der Marquise. Dies zeigt ebenso das Verb “eilte” (Z. 20), sowie dass sie “leichenblaß” (Z. 20) war vor Schreck. Die ganze Situation ändert sich und die Marquise will so schnell es geht von dort weg. Dies wird dadurch deutlich, dass sie “ihre Kinder eilfertig an [zog]” (Z. 22). Als dann ihr Bruder kommt und ihr mitteilt, dass ihr Vater “die Zurücklassung und Überlieferung von ihr fordert[...]” (Z. 25f), steht das Verhalten der Marquise im Kontrast zu ihrem Verhalten zuvor. Zuvor war sie ängstlich, traurig und schwach, jetzt aber baut sie sich auf und bezeichnet den Kommandanten als “unmenschlichen Vater” (Z. 26). Auch dies steht im Kontrast zu dem vorigen Lob an ihre Eltern (vgl. Z. 7). Das Wohl ihrer Kinder zu wie ihre Nähe zu ihr ist ihr sehr wichtig, was dadurch ausgedrückt wird, da sie ihrem Bruder erklärt, dass ihr Vater sie niederschießen könne, ihr aber nicht ihre Kinder wegnehmen könne (vgl. Z. 26f). Die Marquise ist nun nicht mehr schwach sondern “mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet” (Z. 27). Ihren Bruder scheint sie damit eingeschüchtert zu haben, da sie mit ihren Kindern ging “ihne daß der Bruder gewagt hätte, sie anzuhalten” (Z. 28f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle spielt. Weiterhin zeigt die Textstelle verschiedene Charakterzüge der Marquise, z.B. ihre Angst vor Verstoß und dem Verlust ihrer Eltern, aber auch ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein, wenn es um ihre Kinder geht. Auch zeigen sich Dinge die ihr wirklich wichtig sind, ihre Familie, aber besonders ihre Kinder. Dies wird durch Stilmittel wie Metaphern oder auch Antithesen deutlich. Auch die wechselnde Zeitgestaltung trägt dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erschienen ist, thematisiert die Wichtigkeit des hohen Ansehens in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Ort im südlichen Italien, in der die Marquise in ihrem Elternhaus lebt, zur Zeit des Zweiten Koalitionskrieges von russischen Truppen überfallen wird, wird sie von Soldaten verschleppt und fast von ihnen vergewaltigt, was jedoch von einem russischen Offizier, dem Grafen von F..., verhindert werden kann. Er verscheucht die Soldaten und rettet die Marquise, woraufhin sie in Ohnmacht fällt. Die Marquise möchte sich bei dem Grafen bedanken, erhält jedoch bald die Nachricht, dass der Graph in einem Gefecht gefallen sei. Kurz darauf kommt der Graf jedoch zum Elternhaus der Marquise und hält um ihre Hand an, woraufhin sie ihn um Bedenkzeit bittet. Der Marquise geht es im Verlauf dieser Ereignisse immer schlechter, sodass sie einen Arzt kommen lässt, der eine Schwangerschaft feststellt, dem jedoch kein Glaube geschenkt wird, sodass sie eine Hebamme kommen lässt, die der Feststellung des Arztes jedoch zustimmt. Daraufhin verbannt der Vater der Marquise sie aus seinem Haus und die Marquise, was im folgenden Textauszug thematisiert wird. Die Marquise erkennt die Unmöglichkeit, ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen sodass sie eine Aufforderung an den Vater ihres Kindes, sich bei ihr zu melden, in die Zeitung setzt. Als ihre Eltern dies sehen beschließt die Mutter der Marquise, die Marquise auf die Probe zu stellen, wodurch sie die Unschuld der Marquise bemerkt und diese wieder zurück ins Elternhaus ziehen darf. Bald darauf kündigt sich der Vater des Kindes der Marquise an und es wird der Entschluss getroffen, dass die Marquise diesen Mann heiraten soll, als jedoch der Graf von F... erscheint ist die Marquise so enttäuscht von ihm, dass eine Hochzeit gegen den Willen der Marquise stattfindet. Erst bei der Taufe des Kindes wird der Graf wieder eingeladen. Bei dieser schenkt er dem Kind sein Testament, wodurch er von nun an öfter eingeladen wird und nach einem Jahr eine zweite Hochzeit zwischen der Marquise und dem Grafen erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit einer Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als [der Marquise] ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z.1). Durch diese Inversion wird das Adverb „kaum“ (Z.1) hervorgehoben und so wird deutlich, dass es sehr schnell ging bis die Entscheidung des Vaters, was nach der Feststellung einer unehelichen Schwangerschaft der Marquise zu tun ist, getroffen war. So wird zudem klar, dass es nur einen richtigen Weg für ihn gab, sodass er nicht lange überlegen musste.&lt;br /&gt;
Seine Entscheidung ist, dass die Marquise „unter den […] Umständen […] sein Haus verlasse[n]“ (Z.2f.) solle. Zudem hofft er, „daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z.3f.). Dies zeigt die große Enttäuschung des Vaters und auch seine Wut gegenüber der Marquise. Vielleicht wird so jedoch auch klar, dass er die Marquise auf Grund seines Ansehens in der Gesellschaft wegschicken musste und ihm diese Entscheidung selber schwergefallen ist, weswegen er hofft, die Marquise nicht mehr sehen zu müssen und diese Worte deswegen so deutlich in den Brief an die Marquise schreibt.&lt;br /&gt;
Das „verwischte Wort: diktiert“ (Z.5), dass in einer Ecke des Briefs steht, zeigt die Distanz, die jetzt zwischen der Marquise und ihren Eltern herrscht und macht deutlich, dass der Vater diese Zeilen nicht mal selber geschrieben hat, wodurch der Abschied sehr kalt und unpersönlich erscheint. So wird zudem deutlich, dass der Vater mit der Marquise nichts mehr zu tun haben möchte.&lt;br /&gt;
Die Personifikation „Der Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen“ (Z.5f.) zeigt die Trauer der Marquise und ihre Enttäuschung über den „Irrtum ihrer Eltern“ (Z.6) und darüber, dass der Vater ihr die Worte nicht selber sagen oder schreiben konnte. Jedoch verurteilt sie ihre Eltern nicht was deutlich wird, da sie sie als „vortreffliche Menschen“ (Z.7), die zur „Ungerechtigkeit […] verführt wurden“ (Z.7), bezeichnet.&lt;br /&gt;
Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z.8), vor denen sie „sank, [da] [...] die Tür verschlossen“ (Z.8f.) war. Die Verben „wankte“ (Z.9) und „sank“ (Z.9) zeigen die Kraftlosigkeit und Verzweiflung der Marquise. Als ihr Bruder aus dem Zimmer trat rief die Marquise: „ ,mein liebster Bruder!' “ (Z.12), was ihre Unterordnung unter ihrem Bruder und ihre weiter bestehende, wenn auch sehr kleine, Hoffnung auf Vergebung zeigt. Als sie sich ins Zimmer gedrängt hatte rief sie zu ihrem Vater: „ ,mein teuerster Vater' “ (Z.13). Der Parallelismus und die Steigerung zeigen die Ehrfurcht der Marquise vor ihrem Vater und ihre Unterwürfigkeit unter ihm. Zudem wird die Angst deutlich, mit der sie um Verzeihung bittet.&lt;br /&gt;
Der Vater jedoch „wandte ihr […] den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z.14), in dem das Schließen der Türe von dem „Jammern und Flehen“ (Z.15f.) der Marquise verhindert wurde. Dies zeigt die Unmöglichkeit der Vergebung des Vaters in dieser Situation und sein Streben nach Distanz zu der Marquise. Zudem wird auch das unermüdliche Bitten um Verzeihung der Marquise gegenüber ihrem Vater deutlich.&lt;br /&gt;
Als ihr Vater „plötzlich nach“ (Z.16) gibt wirft die Marquise „sich ihm […] zu Füßen , und umfaßte zitternd sein Knie“ (Z.17f.). Dies zeigt die Unterordnung der Marquise unter ihren Vater und ihr Hoffen auf Verzeihung. Das Adjektiv „plötzlich“ (Z.16) lässt jedoch nicht darauf schließen, dass der Vater ihr unerwartet verzeiht, sondern es deutet eher auf eine bestimmte, jetzt bald erfolgende, Handlung des Vaters hin. &lt;br /&gt;
Der Vater nimmt sich daraufhin eine Pistole und feuert einen Schuss ab, der „schmetternd in die Decke fuhr“ (Z.19). Danach ruft die Marquise „Herr meines Lebens!“ (Z.20), was die Wichtigkeit ihres Vaters für sie deutlich macht und zudem auf einen jetzt erfolgenden, endgültigen Abschied hinweist. Die Reaktion des Vaters zeigt vielleicht, dass er es nicht ertragen kann seine Tochter so zu sehen, jedoch weiß, dass es, aufgrund des Ansehens in der Gesellschaft, keinen anderen Weg für ihn gibt als seine Tochter wegzuschicken, weswegen er sich entscheidet, dass es besser ist wenn seine Tochter ihn hasst, damit sie dann freiwillig geht. &lt;br /&gt;
Die Marquise „erhob sich leichenblaß von ihren Knien“ (Z.20), „eilte aus seinen Gemächern hinweg“ (Z.21f.), „zog ihre Kinder […] an, und ließ die Sachen  einpacken“ (Z.22f.). Dies zeigt ihre Fassungslosigkeit über die Reaktion des Vaters und dass dies für sie ausschlaggebend ist um nun wegzugehen. Sie ist erschrocken über seine Reaktion und hätte dies nicht erwartet. Zudem wird so ihre Enttäuschung über die Reaktion ihres Vaters deutlich.&lt;br /&gt;
Als sie zur Abreise bereit war, überbrachte ihr Bruder einen Befehl ihres Vaters, dass sie die Kinder zurücklassen solle (vgl. Z.24ff.). Daraufhin antwortet die Marquise: „ ,Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne' “ (Z.26f.). Das Possessivpronomen „deinem“ (Z.26) zeigt, dass ihre Enttäuschung über sein Verhalten so groß ist, dass sie ihn nicht mehr als ihren Vater bezeichnet. Dies wird von dem Adjektiv „unmenschlich“ (Z.26) verstärkt, dass nochmal die Grausamkeit und Kaltblütigkeit der Reaktion ihres Vaters und dem jetzt erteilten Befehl hervorhebt. Dass der Vater sie erst „niederschießen“ (Z.27) solle, bevor er ihr ihre „Kinder entreißen könne“ (Z.27) zeigt, ihre Wut und die Verachtung ihres Vaters.&lt;br /&gt;
Danach fuhr sie, mit dem „Stolz der Unschuld gerüstet, […] ab“ (Z.28f.). Vor der Reaktion ihres Vaters hatte die um Verzeihung gebettelt und war unterwürfig, obwohl sie um ihre Unschuld wusste, da sie hoffte so im Haus der Eltern bleiben zu können. Jetzt ist ihr Wille wie erloschen und sie fährt ohne Wehmut im Bewusstsein über ihre Unschuld fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der anfängliche Wunsch der Marquise, weiterhin im Elternhaus bleiben zu können, wofür sie ihren Vater anflehte und sich, als wäre sie schuldig unter ihm nieder kniete, durch die Reaktion ihres Vaters in den Stolz, unschuldig zu sein, gewandelt hat, mit dem sie jetzt selbstbewusst das Elternhaus, zusammen mit ihren Kindern, verlässt. Zudem wird die Wichtigkeit des hohen Ansehens in der Gesellschaft klar, da der Vater dafür seine eigene Tochter, die ein uneheliches Kind erwartet, verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Jahre 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und die Veränderungen der Menschen durch den Krieg zu Beginn des des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Kindern bei ihren Eltern und kümmert sich um ihren Vater und ihre Mutter, Herrn und Frau von G…. Dieses idyllische Leben wird jedoch gestört, als im Zuge des zweiten Koalitionskriegs russische Truppen die norditalienische Stadt, in der sie leben, überfallen, bombardieren und erobern. Dabei wird die Marquise von ihrer Familie getrennt und beinahe von feindlichen Soldaten vergewaltigt. Der russische Offizier Graf F… rettet sie aber vor den Soldaten. Von den Ereignissen überwältigt fällt die Marquise in Ohnmacht, was der Graf F… ausnutzt und sich selber an ihr vergeht, ohne das sie etwas davon mitbekommt. Die Marquise und ihre Familie sind dem Retter sehr dankbar, weshalb es sie sehr trifft zu erfahren, dass dieser vermeintlich Tod ist. Zu aller Überraschung kehrt der Todgeglaubte Graf F… nach einigen Wochen später zurück in das Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält ungeduldig um die Hand der Marquise an. Die Familie bittet um Bedenkzeit und ist zurückhaltend ihm gegenüber. Aufgrund des Versprechens der Marquise, sie würde sich mit niemand anderen vermählen, bis er von seiner Reise zurück sei, reist der Graf nach Neapel. Während dieser Zeit bemerkt die Marquise einige körperliche Veränderungen und Besonderheiten, welche alle auf eine Schwangerschaft hindeuten. Nach der ärztlichen Bestätigung einer Schwangerschaft ist die Marquise sehr verzweifelt, da sie sich ihre Situation nicht erklären kann. In dem Textauszug geht es um die Situation nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch eine Hebamme. Die Marquise beteuert ihre Unschuld, wird aber dennoch von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise zieht sich zurück und lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihren Kindern widmet und sich dazu erschließt, dass ungeborene Kind gut zu versorgen. Anschließend entscheidet sie sich dazu, die anfänglich erwähnte Zeitungsannonce zu veröffentlichen. Wenig später sucht Graf F… sie auf ihrem Landsitz auf und macht ihr einen erneuten Antrag, welchen sie aber ablehnt. Dann erfährt Graf F… von der Annonce und antwortet anonym, er wolle sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Nun hat die Mutter Zweifel an der Schuld ihrer Tochter und stellt die Marquise mit einer List auf die Probe, wodurch sie die Wahrheit gesagt erfährt. Als sie von der Unschuld überzeugt ist, nimmt sie die Marquise mit zurück ins Elternhaus, wo sie auch den Vater der Marquise von ihrer Unschuld überzeugen können. Als nun der Graf von F… sich zu erkennen gibt, ist die Marquise geschockt und zieht ihr Versprechen zurück. Aufgrund der Eltern, die in der Heirat große soziale Vorteile sehen, heiratet sie ihn letztlich doch, jedoch mit einem Ehevertrag, in dem der Graf auf jegliche eheliche Rechte verzichtet. Zwischen den Eheleuten besteht bis zu der Taufe des Sohnes kaum Kontakt. Aufgrund seines ehrlichen und zurückhaltenden Verhaltens verzeiht ihm die Marquise schließlich und eine zweite Hochzeit findet statt, woraufhin die Familie nach V… zieht und noch weitere Kinder folgen. Der Textauszug ist wichtig für den Verlauf der Novelle, da die Marquise durch den Verstoß aus dem Elternhaus entschließt, den Vater des Kindes, mittels einer Zeitungsannonce, zu suchen und sich somit ihre Unschuld herausstellt und die Situation aufgeklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z. 1- 21) geht es um das Verhalten des Vaters auf die Nachricht der unehelichen Schwangerschaft der Marquise und deren Verzweiflung aufgrund dessen. Direkt zu Beginn des Textauszuges wird die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens für den Vater deutlich. Er möchte, dass seine Tochter aufgrund der unehelichen Schwangerschaft „sein Haus verlasse“ (Z. 3). Diese Entscheidung steht für ihn fest, unmittelbar nachdem er von der Schwangerschaft erfahren hat. Dies zeigt die Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z. 1), welche das Adverb „Kaum“ (Z. 1) hervorhebt. Er gibt der Marquise alle Unterlagen „über ihr Vermögen“ (Z. 3) und hofft, „daß Gott ihm den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 4). Dies bringt die Wut und Enttäuschung des Vaters der Marquise gegenüber zum Ausdruck, kann aber auch erneut zeigen, wie sehr der Vater nach den gesellschaftlichen Normen handelt. Die Tatsache, dass er ihr dies mit einem „Brief“ (Z. 5) mitteilt zeigt, dass er versucht, jeder Konfrontation mit ihr aus dem Weg zu gehen und verdeutlicht seine Enttäuschung. Die Verzweiflung und Trauer der Marquise wird durch die Metapher des von „Tränen benetzt{en}“ (Z. 5) Briefes zum Ausdruck gebracht. Wie distanziert der Vater gegenüber der Marquise ist, wird daran deutlich, dass er den Brief lediglich „diktiert“ (Z. 6) und nicht einmal selber verfasst hat. Er verabschiedet sich unpersönlich und kühl von der Marquise, was ihr sehr zusetzt. Wie sehr zeigt die Hyperbel des aus den Augen stürzenden Schmerzes (vgl. Z. 6). Die harten Worte des Vater und die Verbannung aus dem Elternhaus verurteilt sie nicht, sondern sie ist „über die Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 7f.) bestürzt. Somit werden die gesellschaftlichen Normen, die zu dieser Zeit herrschten, kritisiert. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z. 9), wo sie vor der „verschlossen{en} {Türe}“ (Z. 9) nieder sank. Die beiden Verben „wankte“ (Z. 9) und „sank“ (Z. 9) zeigen die Verzweiflung und Kraftlosigkeit der Marquise. Der Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 13) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 14) verdeutlicht die Unterwürfigkeit gegenüber den Männern und zeigt, wie sehr die Marquise die beiden anfleht, ihr zu Vergeben. Der Vater aber „wandte ihr {…} den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z. 15). Die Marquise fleht ihn weiterhin an und verhindert mit „Jammern und Flehen“ (Z. 15f.), dass er die „Türe zuwerfen“ (Z. 16) kann. Er sucht nach Distanz zu der Marquise, gibt aber plötzlich nach. Dabei wirft die Marquise „sich ihm {…} zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z. 19). Dies zeigt erneut die Unterwürfigkeit der Marquise und ihre Verzweiflung, dass er ihr nicht glaubt. Das Adjektiv „plötzlich“ (Z. 17) baut jedoch Spannung auf, und so lässt sich ahnen, dass der Vater der Marquise nicht unmittelbar verzeiht, sondern es deutet auf eine bevorstehende Handlung hin. Diese folgt, als der Vater eine „Pistol“ (Z. 19) zieht und ein „Schuß schmetternd in die Decke fuhr“ (Z. 21). Hier wird die deutliche Überforderung mit der Situation des Vaters deutlich, der keinen anderen Weg sieht, als der Marquise mit einer Pistole zu drohen.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 21-31) geht es um die Veränderung der Marquise und um ihren Auszug aus dem Elternhaus. Der Schuß hat die Marquise wach gerüttelt und sie gewinnt an Stärke. Sie ruft „Herr meines Lebens!“ (Z. 21), was die Wichtigkeit des Vaters hervorhebt, aber auch wie ein Abschied wirkt. Dieser folgt auch darauf, denn sie erhebt sich „leichenblaß von ihren Knieen, und {eilte} aus seinen Gemächern {…} hinweg“ (Z. 22). Die neu gewonnene Kraft wird deutlich, da sie nun wieder Befehle erteilen kann, um ihre Abreise aus dem Haus anzutreten. Trotzdem noch sichtlich mitgenommen von der Reaktion des Vaters, zieht die Marquise „matt bis in den Tod“ (Z. 23) ihre „Kinder eilfertig an, und ließ die Sachen einpacken“ (Z. 24). Das Adjektiv „eilfertig“ (Z. 24) bringt zum Ausdruck, dass sie es kaum erwarten kann, ihre Familie zu verlassen, macht aber auch deutlich, wie fassungslos und enttäuscht sie von ihrer Familie ist. Als sie zur Abreise bereit ist und ihr Bruder ihr mitteilt, dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 27), ist sie endgültig entschlossen zu gehen und wendet sich gegen die Familie. Sie nennt ihn nicht mehr ihren Vater sondern entgegnet ihrem Bruder: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 28f.). Dabei zeigt das Possessivpronomen „deinem“ (Z. 28), dass ihre Enttäuschung und Wut so groß sind, dass sie ihn nicht mehr als ihren Vater ansieht. Das Adjektiv „unmenschlich“ (Z. 28) verdeutlicht dies und zeigt die Gefühllosigkeit und Kälte des Handelns des Vaters. Außerdem zeigt dieser Befehl, wie sehr sie ihre Kinder liebt und, dass sie für diese sterben würde. Mit dem „ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 30) und ihren Kindern steigt sie „in den Wagen, und fuhr ab“ (Z. 31).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Textauszug eine wichtige Rolle in der Novelle spielt. Hier verlässt die Marquise ihre Eltern, da diese sie, besonders der Vater, aufgrund der Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens aus dem Elternhaus verbannen. Da die Marquise sie nicht von ihrer Unschuld überzeugen kann, ist sie zutiefst Enttäuscht und Verzweifelt, was unter anderem durch Metaphern deutlich wird. Außerdem werden in diesem Textauszug zwei Seiten der Marquise deutlich. Zu Beginn ist sie sehr verletzlich, unterwürfig und verzweifelt, zum Ende hin gewinnt sie aber wieder an Stärke und Selbstbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
In der von Heinrich von Kleist verfassten und 1808 veröffentlichte Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; werden die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft und deren Emanzipation thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text findet in Italien zur Zeit des 2. Koalitionskrieges statt. Russische Truppen stürmen die Festung, in der die Marquise von O ... mit ihrer Familie lebt. Kurz bevor sie von einigen Russen misshandelt wird, kam ein russischer Offizier, der Graf von F ..., dies verhindern und die Marquise fällt in Ohnmacht. Einige Zeit später bekommt die Marquise Krankheitssymptome, die sie an ihre frühere Schwangerschaft erinnern. Eine Schwangerschaft scheint für sie nicht in Frage zu kommen, da sie mit niemandem eine Affäre hatte. Wenn ein Arzt und eine Hebamme eine Schwangerschaft diagnostizieren, ist sie überrascht und wütend. Der Text zeigt, dass das unehrliche Kind der Marquise für die Familie nicht akzeptabel ist. Ihr Vater verbannt sie und als die Marquise ihren Vater um Vergebung bittet, feuert dieser eine Pistole ab. Da auch ihr Bruder und ihre Mutter schockiert sind, verlässt sie mit ihren Kindern das Haus der Familie. Die Passage ist wichtig, weil sie einen Wendepunkt in ihrem Leben darstellt. Es stellt sich heraus, dass der Ruf der Familie wichtiger ist als die Marquise. Aufgrund des Exils fühlt sich die Marquise gezwungen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen. Dann hat sie eine Anzeige in der Zeitung, in der angekündigt wird, dass sie den Vater des Kindes als Ehemann nehmen wird, wenn er sich bei ihr meldet. Als ihre Mutter die Anzeige liest, beschließt sie, ihre Tochter zu testen. Durch diese Probe erkennt die Mutter, dass die Marquise von O ... die Wahrheit sagt und sie nicht angelogen hat. Graf F ... antwortet, damit er sich im Haus ihres Vaters ausweisen kann. Die Marquise kehrt zurück und ist so schockiert, dass sie das Versprechen zurückzieht, den Mann zu heiraten, wenn er sich offenbaren würde. Der Vater der Marquise von O ... überzeugte sie und die beiden Ehen.&lt;br /&gt;
Kurz nachdem „die Hebamme aus dem Zimmer“ (Z. 1) ging, bringt die Mutter ein Schreiben, in welchem steht, dass „Herr von G.… wünsche, unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse“ (Z. 2-3). Die Aussage, ihr Vater &amp;quot;hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen&amp;quot; (Z. 4) zeigt seine tiefe Abneigung und Verachtung seiner eigenen Tochter gegenüber. Die Metapher, dass der Brief &amp;quot;von Tränen benetzt [war]&amp;quot; (Z. 4 f.) zeigt mit welcher großer Trauer die Marquise auf dieses Schreiben ihrer Eltern reagiert. Sie ist so verletzt, weil ihre Eltern ihr und ihren Behauptungen keinen Glauben schenken, dass sie sehr viel weint. Ihre Tränen verwischen das Wort &amp;quot;diktiert&amp;quot; (Z. 5), welches zeigt, dass ihr Vater sich bereits soweit von ihr distanziert, dass er den Text nicht selber verfasst hat, sondern ihn hat schreiben lassen. Die Traurigkeit der Marquise wird erneut gezeigt, als sie niedersinkt. Trotz des „Irrtum(s)“ (Z. 6) und der „Ungerechtigkeit“ (Z. 7), bezeichnet sie ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7), wodurch der gutmütige Charakter der Marquise gezeigt wird. Da sie zuerst zu ihrer Mutter „ging“ (Z. 7), und dann zu ihrem Vater „wankte“ (Z. 9) zeigt sich, dass sie von ihrer eher Vergebung erwartet, da sie sich noch in der Lage ist zu gehen. Mit dem Parallelismus &amp;quot;mein liebster Bruder! [...] mein teuerster Vater!&amp;quot; (Z. 13 f.) versucht die Marquise ihre Familienmitglieder zu beschwichtigen, damit diese ihr zuhören und ihr glauben. Die Verachtung des Vaters seiner Tochter gegenüber wird noch einmal stark dadurch deutlich, dass er ihr &amp;quot;bei ihrem Anblick, den Rücken [zuwendet]&amp;quot; (Z. 14 f.) und &amp;quot;in sein Schlafgemach [eilt]&amp;quot; (Z. 15), um ihr aus dem Weg zu gehen und sie weder Sehen, noch Hören zu müssen. Die Marquise lässt sich davon jedoch nicht abhalten und &amp;quot;[verfolgt] ihn dahin&amp;quot; (Z. 15). Als sie &amp;quot;unter Jammern und Flehen&amp;quot; (Z. 16) versucht zu ihrem Vater zu gelangen, welcher die Türe eigentlich zuwerfen wollte, &amp;quot;gab dieser plötzlich nach&amp;quot; (Z. 17). Die Marquise wirft „sich ihm […] zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z. 19), sodass er plötzlich nachgibt. Der Vater zieht seine „pistol“ (Z. 19) und schießt ein „Schuß schmetternd in die Decke“ (Z. 21). Als sie sich und ihre Kinder zur Abreise bereitmacht, tritt der Forstmeister ein und „auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z.  25-26). Nun ist die Marquise entrüstet, was in den folgenden Zeilen deutlich wird. Die rhetorische Frage „Dieser Kinder?“ (Z. 26) zeigt sie nun wesentlich schlagfertiger. Der Schuss des Vaters ist also ein Wendepunkt im Verhalten der Marquise. Aus der unterwürfigen Tochter des Obristen wird eine selbstbewusstere Frau die sich über den Befehl ihres Vaters hinweg setzt. Ihre Wut gegenüber ihrem Vater äußert sie, indem sie zu ihrem Bruder sagt, er könne seinem unmenschlichen Vater sagen, dass er kommen, und sie niederschießen, nicht aber ihre Kinder entreißen könne! (vgl. 26-27). Dies wird noch durch die Adjektive &amp;quot;unmenschlich[...]&amp;quot; (Z. 28) verstärkt. Die Metapher &amp;quot;mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet&amp;quot; (Z. 29) zeigt, dass die Marquise ihm Gegensatz zu vor dem Schuss, viel selbstbewusster ist und nun ihren eigenen Weg einschlägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die Marquise letztendlich aus dem Schock und der Ablehnung des Hauses ihrer Eltern wiederaufbaut und ihre Stärke und Unabhängigkeit zeigt. Dabei versucht sie verzweifelt, ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen und ihre Verletzung zu verhindern. Sie scheitert jedoch daran und wird immer noch stärker und selbstbewusster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...”, die von Heinrich von Kleist geschrieben wurde und im Februar 1808 erstmals in der Literaturzeitschrift Phöbus erschien, thematisiert das traditionelle Frauenbild und im Gegenteil dazu die Emanzipation der Frau.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der  Novelle, geht es um die verwitwete Marquise, Mutter von mehreren Kindern, die zusammen mit diesen in M..., einer Stadt im oberen Italien, bei ihren Eltern lebt. Die Handlung spielt zu Zeit des Kriegs, bei dem russische Truppen in die Stadt einmarschieren und das Haus in dem die Familie lebt in Flammen setzt. Bei einem Versuch sich aus der Situation zu retten, wurde die Marquise von einer Truppe Scharfschützen gegen ihren Willen mit gezerrt. Dabei wäre es fast zu einer sexuellen Misshandlung gekommen, wenn nicht ein russischer Offizier, der Graf von F..., erschienen wäre und die Scharfschützen vertrieben hätte, um die Marquise zu schützen, woraufhin diese in Ohnmacht fiel. Folgend wollen die Marquise und ihre Eltern dem jungen Grafen von F... danken, doch sie erhalten die Nachricht, dass dieser im Kampf gefallen sei. Nach dem Umzug in das Stadthaus fühlt sich die Marquise so, als sei sie schwanger, obwohl sie dies ausschließt, da sie sich nach ihrem Mann mit niemand anderem mehr eingelassen hatte. Überraschend besucht der todgeglaubte Graf von F... die Familie und bittet um die Hand der Marquise. Diese hatte sich selbst allerdings dagegen entschieden, noch einmal zu heiraten, nachdem sie ihren Mann während einer Reise verloren hatte und lehnt den Antrag ab. Veranlasst durch ihr Unwohlsein lässt die Marquise einen Arzt kommen, der eine Schwangerschaft feststellt. Dies möchte die Marquise natürlich nicht glauben und lässt eine Hebamme kommen, die eine Schwangerschaft noch einmal bestätigt. Daraufhin entscheidet der Vater der Marquise sie des Hauses zu verbannen, da er nicht glaubt seine Tochter sei unschuldig bezüglich ihrer Schwangerschaft, woraufhin die Marquise auf ihren Landsitz zieht und dort eine Annonce für die Zeitung verfasst, in der sie den Vater des ungeborenen Kindes bittet sich zu erkennen zu geben, damit sie diesen heiraten kann. Um herauszufinden ob die Marquise wirklich die Wahrheit sagt, prüft ihre Mutter sie und findet die Unschuld der Marquise heraus, woraufhin diese wieder zurück zu ihren Eltern ziehen darf. Dort kündigt sich der Vater des ungeborenen an, der sich als Graf von F... herausstellt. Da im Vorhinein verabredet war, dass die Marquise den Vater des Kindes heiratet findet die Hochzeit gegen den Willen der Marquise statt. Eine Weile vergeht, bis zur Taufe, bei der sich die Marquise und der Graf wiedersehen. Bei diesem Ereignis schenkt der Graf seinem Kind sein Geld und Testament. Diese Geste führt dazu, dass der Graf weiterhin immer öfter eingeladen wird. In dieser Zeit verlieben sich die Marquise und der Graf sich in einander und eine zweite Hochzeit findet statt, nicht aus Zwang, sondern aus Liebe. Aus dieser Ehe gehen weitere Kinder des Ehepaares hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass die Hebamme das Zimmer verlässt, denn „(k)aum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr (der Marquise) ein Schreiben von der Mutter gebracht ward in welchem diese sich so ausließ: „Herr von G... wünsche, unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse.” (Z.1f.f.). Das Adverb „(k)aum” lässt darauf schließen, dass diese Entscheidung schon bevor die Hebamme die Schwangerschaft festgestellt hatte, falls es dazu kommen sollte, getroffen wurde. Außerdem „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautenden Papiere” (Z.3f.), was darauf schließen lässt, dass der Herr von G... dafür sorgt, dass er sich weiterhin nicht mehr um seine Tochter kümmern muss und sie nicht mehr sehen muss. Dies bestätigt sich folgend auch im Schreiben, denn er „hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen” (Z.4 f.). Dies zeigt die Enttäuschung und Unzufriedenheit des Kommandanten gegenüber seiner Tochter und dass er mehr oder weniger gezwungener Maßen, in Sorge um das Ansehen der Familie, dass im Entstehungszeitraum der Erzählung eine wichtige Rolle spielte, handelte. Dass das, „inzwischen von Tränen benetzt(e)” (Z.5), Schreiben „diktiert” (Z.6) wurde, zeigt außerdem die Unpersönlichkeit der Handlung, da der Vater seiner Tochter weder sagen, noch selber schreiben konnte, was er ihr mittzuteilen hatte. Doch trotz ihrer großen Trauer und dem „Schmerz”(Z.6) beschreibt die Marquise ihre Eltern als „vortreffliche Menschen” (Z.8), die zu Ungerechtigkeit verführt wurden. Weinend „ging” (Z.7) sie erst „nach den Gemächern ihrer Mutter”(Z.8f.). „Es hieß, sie sei bei ihrem Vater” (Z.9), also „wankte (sie) nach den Gemächern ihres Vaters”(Z.9f.). Der unterschied der genannten Bewegungsverben „ging” (Z.7) und „wankte” (Z.9), verdeutlichen den Unterschied zwischen Mann und Frau zurzeit in der die Marquise lebte. Denn während sie zur Mutter noch „ging” (Z.7), „wankte” (Z.9) sie zu ihrem Vater, was deutlich macht, dass sie ihrem Vater unterlegen ist, da das Wanken deutlich unsicherer ist und die Unterwerfung symbolisiert. Ein weiteres Anzeichen der Unterwerfung ist das Verb „sank” (Z.10), wodurch auch durch die räumliche Anordnung deutlich wird. Nachdem die Marquise an der verschlossenen Tür des Gemaches „mit jammernder Stimme, alle Heiligen zu Zeugen ihrer Unschuld” anrief, trat „der Forstmeister daraus hervor(…), und zu ihr mit flammendem Gesicht sagte: sie höre daß der Kommandant sie nicht sehen wolle” (Z.12f.f.), woraufhin die Marquise „mein liebster Bruder! (…) mein teuerster Vater!” (Z.14f.) rief. Dies zeigt wie sehr die Marquise versucht ihren männlichen Familienmitgliedern zu schmeicheln um sich Vergebung der beiden zu verdienen. Die Tatsache, dass sie dies als den Weg ansieht gehört zu werden, zeigt wiederum wie unterranging sie ist. Doch der Kommandant „wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach” (Z.16), was seine Abneigung zu der Marquise ausdrückt. Als sie ihm folgt ruft er „hinweg!” (Z.17), was sich anhört, als würde er mit einem Tier oder Angestellten schimpfen, aber nicht mit seiner eigenen Tochter. Sowohl Tiere als auch Angestellte sind dem Kommandanten unterworfen und haben auf seinen Befehl zu gehorchen, dass die Marquise, die ihrem Vater auch unterworfen ist dies nicht tut deutet bereits auf einen emanzipatorischen Zug der Novelle hin, da die Marquise ihren eigenen Willen, zu bleiben, durchzusetzen versucht. „(U)nter Jammern und Flehen (…) gab er plötzlich nach und eilte, während die Marquise zu ihm hineintrat, nach der hinteren Wand” (Z.17f.f.). Um ihre Unterwürfigkeit und ihre Hoffnung ihr Vater könne ihr Verzeihen, beziehungsweise ihren Worten Glauben schenken, zu zeigen, „warf (sie) sich ihm (…) zu Füßen und umfaßte zitternd seine Kniee, als ein Pistol, das er ergriffen hatte, in dem Augenblick, da er es von der Wand herbriss, losging, und der Schuß schmetternd in die Decke fuhr” (Z.20f.f.). Nun „erhob (die Marquise) sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinenGemächern wieder hinweg” (Z.23f.). Im Vergleich zu den Verben „wankte” (Z.9) und „sank” (Z. 10), die ihre Unterwürfigkeit und Ehrfurcht verdeutlichen, „erhob”(Z.23) sich die Marquise nun, wodurch sich nicht nur die räumliche Darstellung ändert, sondern auch verdeutlicht wird, dass sie nun ihrem Willen, der sich durch die Abgabe des Schusses durch ihren Vater, geändert hatte folgt und sie nun davon „eilte” (Z.24). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogleich ordnete sie an eine Kutsche anspannen zu lassen, damit sie mit ihren Kindern, die sie noch anzog, abreisen konnte, doch nun, „da alles zur Abreise bereit war in den Wagen zu steigen: als der Forstmeister eintrat, und auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte” (Z.28f.f.), reagiert die Marquise, in zu analysierendem Textauszug, wohl am emanzipatorischsten, denn sie steht auf, was sie und den Forstmeister auf die gleiche Ebene bringt und somit keine Unterwerfung verdeutlicht, und sagt: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschieße, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!” (Z.30f.f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pronomen „deinem” (Z.31) verdeutlicht die Distanz zwischen Vater und Tochter, da die Marquise den Kommandanten nicht mehr als ihren Vater anerkennt und ihrem Bruder die Aufgabe erteilt ihre Worte dem Herrn von G... zu überbringen, allerdings nicht selbst mit ihm spricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„(M)it dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet, (hob sie) ihre Kinder auf, trug sie ohne daß der Bruder gewagt hätte, sie anzuhalten, in den Wagen und fuhr ab” (Z.32f.f.) Durch ihre Aussagen hat die Marquise ihre Meinung durchgesetzt und sich nicht von ihrem Vater oder ihrem Bruder unterdrücken lassen, wodurch ihre emanzipatorische Verhaltensweise deutlich wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wird deutlich, dass die Marquise durch die Erkenntnis, dass sie ihre Meinung vertreten kann, freiwillig das Elternhaus verlässt, nachdem ihr Flehen zu bleiben zu einer Reaktion ihres Vaters führte, die in keiner Weise ihrem guten Gewissen zu bleiben entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O….“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit von gesellschaftlichen Moralvorstellungen, sowie die Veränderungen durch den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug spielt im Elternhaus und handelt davon, dass die Marquise aufgrund ihrer überraschenden Schwangerschaft von ihren Eltern verstoßen wird. Zu ihrer Schwangerschaft kommt es durch den Graf F…, der die Marquise davor beschützen wollte, dass russische Soldaten sie vergewaltigen. Sie fällt schließlich in Ohnmacht, woraufhin sich der Graf F… selber an ihr vergeht. Kurze zeit später bemerkt sie gesundheitliche Beschwerden und eine Schwangerschaft wird bei ihr festgestellt. Aufgrund dessen wird sie von ihren Eltern verstoßen und schuldig gesprochen, da ihr Verhalten nicht der Moralvorstellung entspricht. Somit ist diese Textstelle essenziell für den weiteren inhaltlichen Verlauf, da zum Einen die Wichtigkeit der Moral veranschaulicht wird und dieser Textauszug zum Anderen die erste Stelle in der Novelle ist, wo die Eltern sich gegen ihre Tochter stellen, obwohl diese sich für ihre Eltern aufopfert, um sie zu pflegen. Somit führt der Verstoß zu einem gestörten Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern. Daraufhin entschließt sie sich mit ihren Kindern umzuziehen und den Vater des ungeborenen Kindes mithilfe einer Zeitungsannonce zu suchen. Schließlich stellt sich heraus, dass der Graf der Vater ist, wodurch die beiden gegen den Willen der Marquise heiraten und kaum Kontakt haben. Nach der Geburt ihres Sohnes kümmert sich der Graf F… liebevoll um sein Kind und er heiratet die Marquise schließlich erneut, da sie ihm verziehen hat. Es folgen weitere Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Herr von G… seiner Tochter einen Brief zukommen lässt, in dem er ihr mitteilen möchte „daß sie sein Haus verlasse[n]“ (Z. 4) soll. Beide Elternteile sind sehr enttäuscht und auch die Marquise ist verzweifelt, da sie ihre Unschuld nicht beweisen kann, weshalb ihr „der Schmerz aus den Augen“ (Z. 9) stürzt. Der metaphorische Ausdruck hebt die Verzweiflung der Marquise hervor, da sie nicht nur selbst nicht nachvollziehen kann, was geschehen ist, sondern auch weiß, dass ihr niemand glauben wird. &lt;br /&gt;
Die Marquise von O…. wünscht sich „alle Heiligen zu zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 15), um ihre Eltern zu überzeugen und von ihnen nicht weiterhin verstoßen zu werden. Die Metapher zeigt somit ihre Sehnsucht nach Verständnis.&lt;br /&gt;
Durch die Interjektionen „mein liebster Bruder!“ (Z. 20) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 21) möchte die Marquise erneut die Anerkennung ihrer Familie erlangen. Durch die Superlative „liebster“ und „teuerster“ (ebd.) unterwirft sie sich, mit dem Ziel, dass ein besseres Verhältnis zwischen ihnen entsteht und die Familie ihr wieder vertrauen kann. &lt;br /&gt;
Als sie schließlich das Gespräch mit ihren Eltern sucht und sich „ins Zimmer“ (Z. 21) drängt, wird sie weiterhin von ihren Eltern verstoßen. Durch das Verb „drängen“ (ebd.) wird die Distanz und das gestörte Verhältnis nochmal hervorgehoben. &lt;br /&gt;
Nicht nur „Der Kommandant wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 22f.), sondern auch gesellschaftlich droht sie in einem schlechten Licht dazustehen, worum besonders die Eltern bangen. Dies hebt nochmal die Wichtigkeit der Moral hervor. &lt;br /&gt;
Dadurch, dass Herr von G… „die Türe zuwerfen“ (Z. 24f.) will, möchte er auch die Marquise aus seinem Leben verbannen. Doch „so gab er schließlich nach und eilte, während die Marquise zu ihm hineintrat, nach der hinteren Wand“ (Z. 26 ff.). Durch sein Nachgeben lässt sich bereits im Vorfeld erahnen, dass die Eltern im weiteren Verlauf an die Unschuld ihrer Tochter glauben und sie in das Elternhaus erneut aufnehmen. Somit ist die Tür eine Metapher für das Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern, das insbesondere dadurch in die Brüche geht, da die Marquise sich den gesellschaftlichen Moralvorstellungen widersetzt, in dem sie schwanger wird, ohne den Vater zu kennen oder ihn geheiratet zu haben. &lt;br /&gt;
Als ihr Vater schließlich eine Pistole ergreift und in die Decke schießt (vgl. Z. 30ff.), ergreift die Marquise die Flucht, um ihre Kinder zu schützen und zieht mit ihnen aus dem Elternhaus aus. Ihre Angst in dieser Situation wird insbesondere durch die Interjektion „Herr meines Lebens!“ (Z. 32) veranschaulicht, wodurch gezeigt wird, dass sie erschrocken ist über ihren Vater, wodurch ihr nichts anderes übrig bleibt, als eine Distanz zu ihm aufzubauen, die Herr von G… damit erzielen wollte. Diese Distanz ist wichtig für ihn, damit das gesellschaftliche Ansehen der Familie nicht verloren geht. Daraufhin „erhob [sie] sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg“ (Z. 32 ff.). Das Adjektiv „leichenblaß“ (Z. 33) verweist erneut auf die Angst der Marquise und die Unberechenbarkeit des Vaters, wodurch sie schließlich aus seinen Gemächern eilt (vgl. Z. 33). Ihr Vater verlangt nun von ihr, dass sie ihre Kinder zurücklässt (vgl. Z. 41), woraufhin sie nur antwortet „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 42 ff.). Dadurch, dass der Vater ihr diese Nachricht nicht selber überbringt, ist sein Abschied sehr unpersönlich und kaltherzig, was die Distanz zwischen ihnen hervorhebt. Das Ausrufezeichen verdeutlicht außerdem ihre Wut über die Forderung ihres Vaters. Dabei wird deutlich, dass sich an dieser Stelle des Textauszugs die Stimmung der Marquise ändert. Ihre anfängliche Verzweiflung über die Schwangerschaft und die Angst, dass ihre Familie sie weiterhin verstoßen wird, ändert sich nun in Wut über die Forderung des Vaters, ihre Kinder zurückzulassen. Ihre Entwicklung wird auch dadurch deutlich, dass sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 45) das Elternhaus verlässt. An dieser Stelle glaubt sie nun an sich selbst und ihre Unschuld und lässt sich nicht von anderen beeinflussen, die sie schuldig sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass die Moralvorstellungen eine zentrale Rolle spielen. Dabei lässt sich auch eine Entwicklung der Marquise feststellen, wodurch sie selbstbewusst ihr Elternhaus verlässt und immer hinter ihren Kindern steht. Zahlreiche Metaphern veranschaulichen die Gefühlslage der Marquise und bringen ihre Emotionen stärker zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...” wurde von Heinrich von Kleist verfasst und erstmals im Februar 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht und thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens sowie die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O…  wird verschleppt und fast vergewaltigt als russische Truppen im Zuge des Zweiten Koalitionskriegs die Zitadelle der Stadt überfallen. Das wird jedoch durch das Auftauchen eines russischen Offiziers, dem Grafen F… verhindert, der sie vor den Männern rettet und beschützt. Daraufhin bringt der Graf die junge Frau zurück in den Palast, wo sie ohnmächtig wird. Was dann passiert, bevor er in den Kampf zurückkehrt, bleibt unklar. Als die Familie der Marquise von O… sich nach dem Abzug der Truppen bei dem Grafen bedanken will, erfahren sie, dass dieser auf dem Schlachtfeld tödlich verwundet wurde. Umso größer ist die Verwunderung als der Graf nach einigen Monaten wiederauftaucht und um die Hand der jungen Frau anhält, worauf die Marquise von O… allerdings mit der Bitte nach Bedenkzeit reagiert. Währenddessen bemerkt die Marquise zunehmendes Unwohlsein, weswegen sie einen Arzt rufen lässt, der ihre Schwangerschaft bescheinigt. Die junge Frau kann sich diesen Umstand jedoch nicht erklären, da sie seit dem Tod ihres Mannes keine andere Beziehung hatte und lässt eine Hebamme kommen, die den Befund des Arztes jedoch nur bestätigen kann. Daraufhin wird die Marquise von ihrem Vater auf einen Landsitz verbannt (wovon auch der vorliegende Textauszug handelt) und erkennt, dass es unmöglich ist, ihrer Familie ihre Unschuld zu beweisen. Darum schaltet sie eine Zeitungsanzeige, in der sie den Vater ihres Kindes sucht und verspricht diesen zu heiraten. Als ihre Mutter dies sieht, besucht diese ihre Tochter und stellt fest, dass die Marquise sich ihre eigene Schwangerschaft wirklich nicht erklären kann, woraufhin sie zurück in ihr Elternhaus ziehen darf. Als der Graf nun einige Tage später das Elternhaus der Marquise aufsucht und sich als Vater zu erkennen gibt, ist die junge Frau schockiert, ihre Eltern lassen die Hochzeit gegen ihren Willen vor allem aufgrund sozialer Vorteile dennoch stattfinden und der Graf unterschreibt einen Hochzeitsvertrag, der ihm bei Verzicht auf alle ehelichen Rechte Pflichten auferlegt. Bei der Taufe des Kindes zeigt der Graf sich äußerst großzügig und die Ehepartner entwickeln zunehmend Gefühle füreinander. Ein Jahr später erfolgt eine weitere Hochzeit, diesmal aus Liebe, und die Beiden bekommen Kinder.&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug ist insofern relevant, da die Marquise erst durch die Verbannung ihres Vaters so verzweifelt ist, dass sie per Zeitungsanzeige den Kindsvater sucht, was letztendlich zum Auftauchen des Grafen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z. 1- 19) geht es um den Umgang des Vaters auf die Schwangerschaft seiner Tochter sowie die Reaktion der Marquise auf ihre Verbannung. Zu Beginn des Textauszuges wird bereits eines der Hauptthemen thematisiert: Es wird deutlich, dass dem Vater der Marquise das gesellschaftliche Ansehen so wichtig ist, dass seine Tochter wegen ihrer unehelichen Schwangerschaft „sein Haus verlasse[n]“ (Z. 3) soll.  Zudem zeigt die Aussage „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z. 1) und vor allem  das Adverb „kaum“ (Z. 1), dass der Vater sofort und reagiert und seine Tochter verbannt, unmittelbar nachdem er von ihrer Schwangerschaft erfahren hat, also ohne vorher über Moral o.ä. nachzudenken. Zudem hofft er, „daß Gott ihm den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z.3-4), was überdeutlich macht, wie wütend der Vater ist aber zugleich auch zeigt, wie schnell er mit seiner Tochter aufgrund gesellschaftlicher Normen abschließt. Abgesehen davon lässt der Vater der Marquise einen „Schreiben“ (Z.1) bringen, dessen Text er „diktiert“ (Z.6) hat, was die Distanz und emotionale Kälte des Vaters aufzeigt, aber auch verdeutlicht, dass er einer direkten Konfrontation mit seiner Tochter aus dem Weg gehen möchte; sich also eventuell trotz der Schwangerschaft nicht traut, seine Tochter persönlich zu verbannen. Im Weiteren ist der von „Tränen benetzt[e]“ (Z. 5) Brief ein Zeichen dafür, wie verzweifelt und traurig diese Verbannung die Marquise macht. Auch die Hyperbel „ Der Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen.“ (Z. 5-6) verdeutlicht ihre Enttäuschung über ihre Verbannung und das kaltherzige Verhalten ihres Vaters. Dass die Marquise trotz des Verhaltens ihres Vaters Verständnis für seine Motivation (aufgrund der gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre) hat, wird dadurch aufgezeigt, dass sie über die „Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 6-7) weint. Die Marquise kritisiert hier also weniger die Reaktion ihrer Eltern als die gesellschaftlichen Zustände, die sie dazu bewegt haben. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z. 8), wo sie vor der „verschlossen[en] Tür[e]“ (Z.9) „mit jammernder Stimme“ (Z. 9) niedersank. Die beiden Verben „wankte“ (Z. 8) und „sank“ (Z. 9) verdeutlichen die Enttäuschung und die Verzweiflung der Marquise aber auch, dass sie die Entscheidung ihres Vaters nicht ohne Weiteres akzeptieren möchte. Die Tatsache, dass sie „wohl schon einige Minuten hier gelegen haben mochte, als der Forstmeister daraus hervortrat, und zu ihr mit flammendem Gesicht sagte: sie höre daß der Kommandant sie nicht sehen wolle.“ (Z. 10-12) zeigt auf, dass auch ihr Bruder sich von der Marquise abwendet und ihre Schwangerschaft auch für ihn als Begründung für eine Verbannung reicht. Der Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) zeigt zudem auf, dass sie in ihrer Verzweiflung alle männlichen Familienmitglieder um Hilfe bittet, was exemplarisch für das damalige Geschlechterverständnis steht. Ihr Vater aber „wandte ihr, bei ihrem Anblick, den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach.“ (Z. 14), was erneut seine Kälte und seine Angst vor einer Konfrontation aufzeigt. Die Marquise jedoch verhindert „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) dass er die Türe zuwirft. Nun gibt der Vater jedoch plötzlich nach und die Marquise wirft „sich ihm, der ihr den Rücken zugekehrt hatte, eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 17-18), was erneut ein Ausdruck von Verzweiflung und Unterordnung ist. Daraufhin zieht der Vater aber eine eine „Pistol“ (Z. 18) und ein „Schuß fuhr schmetternd in die Decke“ (Z. 19). Diese Kurzschlusshandlung geschieht, da der Vater sich aufgrund der direkten Konfrontation mit seiner Tochter und deren Verzweiflung nicht mehr anders zu helfen weiß. Nun folgt der zweite Sinnabschnitt (Z. 20-29), der von der plötzlichen Flucht der Marquise handelt. Auf den Schuss reagiert die Marquise völlig desillusioniert mit dem Ausruf „Herr meines Lebens!“ (Z. 20) als Ausdruck ihrer Überraschung. Nun erhebt sie sich „leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg.“ (Z. 20-21). Die Marquise ist also völlig schockiert und betroffen von den Ereignissen, weshalb sie „matt bis in den Tod […] ihre Kinder eilfertig anzog, und die Sachen einpacken ließ.“ (Z. 22-23). Vor allem das Adjektiv „eilfertig“ (Z. 22) verdeutlicht hier, dass die Marquise nach dem Verhalten ihres Vaters die Gefahr erkannt hat, in der sie in ihrem Elternhaus schwebt und nun entschlossen ist, ihrer Familie den Rücken zuzukehren. Als ihr Bruder ihr nun kurz vor der Abreise erzählt, dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 25-26) wendet die Marquise sich endgültig von ihrer Familie ab und antwortet ihrem Bruder: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 26-27). Das Possessivpronomen „deinem“ (Z. 26) sowie das Adjektiv „unmenschlich“ (Z. 26-27) stehen hier für die Abkehr der Marquise von ihrem vorherigen Verständnis für das Verhalten ihres Vaters und die bedingungslose Liebe zu ihren Kindern. Die Tatsache, dass der Vater seiner Tochter aufgrund ihrer Schwangerschaft ihre eigenen Kinder wegnehmen möchte steht hier erneut für seine Kälte und die Abkehr von seiner Tochter. Die Marquise fährt weg „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28), was verdeutlicht, dass sie sich ihrer eigenen Unschuld an der Schwangerschaft bewusst ist und sich aufgrund ihrer Situation nicht länger schämt. Zudem wagt ihr Bruder es nicht, den Wagen anzuhalten, ihre selbstbewusste Antwort auf die Forderung ihres Vaters scheint ihn also zumindest kurz beeindruckt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Text exemplarische Stellen für die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens sowie für das damalige Rollenverständnis von Mann und Frau, also für die wichtigsten Themen der Novelle, beinhaltet. Zudem lässt sich im Verlauf des Textes gut beobachten, wie die Einstellung der Marquise gegenüber dem Verhalten ihres Vaters sich von anfänglichem Verständnis zu Enttäuschung und einer Abkehr von ihrer Familie wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O....“, welche von Heinrich von Kleist verfasst und 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert das schmerzhafte Einhalten der strengen Normen der damaligen Gesellschaft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise wurde während des Krieges von russischen Soldaten bedroht, welche diese vergewaltigen wollten. Die Marquise wurde jedoch vom dem russischen Offizier, Graf von F… gerettet woraufhin sie ohnmächtig wurde. In dieser Zeit vergewaltige der Graf von F… diese, woraufhin die Marquise Symptome einer Schwangerschaft aufwies. Ein Arzt und eine Hebamme bestätigten die Schwangerschaft. Die Marquise, welche von ihrer Vergewaltigung nichts mitbekommen hatte, leugnete die Schwangerschaft. Jedoch verstoßen ihre Eltern die Marquise, was im vorliegenden Textauszug (Z. 396-417) geschieht. Daraufhin zieht die Marquise mit ihren Kindern alleine auf das Land. Sie versucht den Vater ihres ungeborenen Kindes durch eine Annonce in der Zeitung ausfindig zu machen. Als ihre Mutter davon erfährt, versucht sie die Marquise zu testen, um herauszufinden, ob diese wirklich unschuldig ist. Die Unschuld der Marquise bestätigt sich und sie darf wieder zu ihren Eltern ziehen. Daraufhin meldet sich der Vater des Kindes der Marquise, worauf diese beschließt diesen zu heiraten.  Als sich der Graf von F… als der Vater herausstellt, ist die Marquise so enttäuscht von ihrem vermeidlichen Retter, sodass sie ihn unfreiwillig heiratet und ihm zunächst aus dem Weg geht. Der Kontakt der beiden wird jedoch nach der Taufe des gemeinsamen Kindes mehr, weshalb eine zweite Heirat folgt, welche nun aus Liebe der Beiden füreinander stattfindet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in fünf Sinnabschnitte unterteilen, welche die verschiedenen Phasen, welche die Marquise durchmacht, von der Benachrichtigung über ihre unerwünschte Anwesenheit bis hin zu ihrer Abreise beschreiben. &lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt beschreibt (Z. 1-6), wie die Marquise davon erfährt, dass ihre Eltern sie verstoßen. Dies bringt sie durch einen Brief ihres Vaters an sie in Erfahrung. Dieser hat er ihr jedoch weder persönlich überreicht (vgl. Z. 1) noch hat er sich die Mühe gemacht, diesen selbst zu schreiben, da er ihn „diktiert“ (Z. 5) hat. Dies zeigt seine Abneigung gegenüber seiner Tochter. Er distanziert sich von ihr und lehnt sie als Tochter ab, da er den Brief als „Herr von G...“(Z. 2) verfasst hat und nicht als Vater der Marquise. Dieser Brief verletzt die Marquise so sehr, dass sie anfängt zu weinen, da ihr „der Schmerz aus den Augen [stürzt]“ (Z. 5f.).Der Text bekommt einen religiösen Bezug, als der Kommandant von G… hofft, „daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3f.). &lt;br /&gt;
Dieser religiöse Bezug wiederholt sich im zweiten Sinnabschnitt des Textes (Z. 7-12), in welchem die Marquise versucht ihre Mutter sucht und letztendlich vor verschlossen Türen zusammensackt. Die Marquise empfindet ihren Verstoß als „Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 7), sodass sie den Bezug auf die Religion wiederherstellt, da sie es formuliert, als wären ihre Eltern hier von Satan evtl. in Form ihres gesellschaftlichen Ansehens „verführt“ (Z. 7) worden. Ihre Familie weißt sie darauf weiterhin ab, da die Marquise „ die Türe verschlossen fand“ (Z. 9). Wie schwach und allein sich die Marquise nun vorkommt, erkennt man daran, dass sie vor der Türe zusammensinkt (vgl. Z. 9f.) und aus lauter Verzweiflung, welche man an ihrer „ jammernder Stimme“ (Z. 9) erkennt, „ alle Heiligen zu Zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 9) anruft. Dies zeigt zum einen auch wieder den religiösen Bezug der Textstelle, zum anderen wie sehr sie sich Hilfe wünscht, da sie von jedem der zu ihr hält verstoßen wurde. Diese Situation wird dadurch untermauert, als ihr eigener Bruder „mit flammendem Gesicht“ (Z. 11) durch die vorher verschlossene Türe kommt und die Marquise im Namen seines Vaters wegschickt (vgl. Z. 12.)&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 12-20) versucht die Marquise ein letztes mal zu ihrer Familie vorzudringen und insbesondere ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen, worauf die Familie nur mit Abwendung und Einschüchterungen antwortet. Die Marquise drückt zunächst durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) ihre Zuneigung und ihre Verbundenheit zu ihrer Familie aus, um zu dieser verbal durchzudringen, da sich diese Symbolisch durch die verschlossene Türe (vgl. Z. 9), den abweisenden und unpersönlichen Brief (vgl. Z. 1-4) und das Wegschicken (vgl. Z. 12) von der Marquise abgeschottet haben. Zugleich versucht sie körperlich zu ihrer Familie vorzudringen und „ drängte sich ins Zimmer“ (Z. 13). Jedoch wendet sich der Vater der Marquise sofort von ihr ab, als sie versucht diesen zu umarmen und versucht vor ihr wegzulaufen. (vgl. Z. 13-15) Er behandelt seine Tochter so, als wäre sie ihm völlig fremd und würde sie ihm sonst etwas antun, da er nun „ hinweg“ (Z. 15) ruft. Er will die Marquise als seine Tochter aus seinem Leben und seinem Verstand zu verbannen und versucht die Zimmertüre vor ihr zu verschließen (vgl. Z. 15). Jedoch fällt ihm dies nicht sehr leicht und die Marquise kommt in sein Zimmer, während er versucht weiter Abstand zu gewinnen (vgl. Z.17), sowohl körperlich als auch mental. Dieses gesamte Nachlaufen der beiden zeigt metaphorisch auch den inneren Konflikt des Vaters, indem er seine väterlichen Gefühle der Marquise gegenüber abzulegen und sich von dieser zu distanzieren versucht. Die Marquise fleht ihn daraufhin auf Knien an, sie nicht zu verstoßen (vgl. Z. 18), was ihre pure Verzweiflung in dieser Situation zeigt. Zudem unterwirft sie sich ihrem Vater, da sie „sich ihm [...] eben zu Füßen [warf]“ (Z. 17-18). Der Vater erkennt nun dadurch wieder seine Überlegenheit über die Situation und anstatt weiter von dieser davon zu laufen, handelt er, indem er drohen mit einer Pistole in die Decke schießt (vgl. Z. 18-19). Somit vertreibt er die Marquise, indem er sie bedroht und sie dadurch, wie ein wildes Tier verschreckt. Dies zeigt, das ihm sein Ansehen wichtiger ist, als das Leben seiner Tochter. Da diese „ leichenblaß“ (Z. 20) ist, wird deutlich, wie ernst und lebensgefährlich die ganze Situation der Marquise ist. Mit ihrem Ausruf „Herr meines Lebens“ (Z.20) kann sie entweder erneut ihren Vater anflehen und ihre Beziehung zu diesem darstellen oder Gott sich auf Gott zurück beziehen. &lt;br /&gt;
In dem vierten Sinnabschnitt (Z. 21-24) erfolgt eine Zeitraffung, welche zeigt, wie schnell die Marquise handelt und wie eilig es diese hat. Die Marquise möchte so schnell wie möglich von zu hause weg, da sie befehlt „sogleich an[zu]spannen“ (Z. 21). Wie verängstigt sie dabei ist zeigt sich dadurch, dass sie „matt bis in den Tod“ (Z.22) ist. Zudem zeigt dieses Erscheinungsbild, dass sie durch ihren Vater auch hätte sterben können.  Sie bereitet ihre Kinder auf die Abreise vor und als sie gerade gehen wollte wird sie unterbrochen.&lt;br /&gt;
Der fünfte und letzte Sinnabschnitt (24-29) zeigt, wie sich die Marquise ihrem Vater widersetzt und somit das genaue Gegenteil von dem Verhalten aus dem dritten Sinnabschnitt ist, in welchem sie sich ihrem Vater unterworfen hat. Der Bruder der Marquise befiehlt ihr im Namen seines Vaters, ihre Kinder nicht mit zu nehmen (vgl. Z. 24f.). Dadurch wird erneut die Distanz der Marquise zu ihrem Vater deutlich, da er es ihr nicht persönlich sagt. Die Marquise bezeichnet den Kommandanten nun nur noch als den Vater ihres Bruders (vgl. Z. 26) womit sie sich ebenfalls von diesem Distanziert und entfremdet. Zudem drückt sie ihre Abneigung und Enttäuschung ihm gegenüber aus, da sie ihn als „unmenschlich[...]“ (Z. 26) bezeichnet. Die einzigen Personen, zu denen sich die Marquise jetzt noch hingezogen fühlt, sind ihre Kinder. Diese sind ihr wichtiger, als ihr eigenes Leben, weshalb sie behauptet, dass der Kommandant „ kommen, und [sie] niederschießen, nicht aber [ihr ihre] Kinder entreißen könne“ (Z. 26-27). Wie selbstsicher und stak sich die Marquise nun fühlt, erkennt man daran, da sie mit dem „ ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 28) ist. Dadurch wirkt sie sogar einschüchternd, da ihr Bruder nicht „gewagt hätte, sie anzuhalten“(Z.28). Der letzte Satz des Abschnitts ist wieder in einer Zeitraffung geschrieben, welche zeigt, wie eilig die Marquise hinausgeht und wegfährt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marquise sich von der Erschütterung und Abweisung ihres Elternhauses letztendlich selbst wieder aufbaut und ihre Stärke und Unabhängigkeit beweist. Dabei versucht sie verzweifelt ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen und ihren Verstoß zu verhindern. Jedoch scheitert sie daran, und wird dadurch trotzdem stärker und selbstbewusster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben   und erstmals im Jahr 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Stellung und das Ansehen in der Gesellschaft zur Zeit des zweiten Koalitionskrieges in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise lebt mit ihren drei Kindern bei ihren Eltern, nachdem ihr Mann verstorben ist. Als der Familienwohnsitz von russischen Soldaten angegriffen wird, versuchen drei Soldaten die Marquise zu vergewaltigen. Darauf hin wird sie von einem russischen Offizier gerettet und fällt ihn Ohnmacht. Am nächsten Tag will sich die Familie bei dem Helden bedanken, worauf sie jedoch die Nachricht bekommen, dass der Held in einer anderen Stadt gefallen sei. Kurze Zeit später kommt dieser jedoch zurück zum Elternhaus der Marquise und hält um ihre Hand an. Die Marquise braucht jedoch Bedenkzeit. Daraufhin stellt sich heraus, dass die Marquise schwanger ist, jedoch nicht weiß wer der Vater sein könne. Sie wird von ihrem Vater deshalb verbannt und zieht mit ihren Kindern auf ein Landhaus. Da sie nicht weiß wer der Vater ist und keinen anderen Ausweg sieht, setzt sie eine Annonce in die Zeitung, womit sie den Vater sucht und kündigt an, diesen dann zu Heiraten. Ihre Mutter kommt so kurze Zeit später um sie zu testen, ob sie es wirklich nicht weiß. Diesen Test besteht sie und sie kehr zurück in ihr Elternhaus. Darauf folgt, dass sich der Vater des Kindes meldet. Daraufhin erscheint der russische Offizier wieder und klärt alles auf. Sie heiraten, aber leben getrennt, da die Marquise auf ihn nach diesen umständen nicht mehr gut zu sprechen ist. Nach der Geburt des Kindes kommen die zwei sich näher und heiraten erneut. Sie ziehen dann auch zusammen auf das Landhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der Marquise will, dass „sie sein Haus verl[ässt]“ (Z. 3). Dies solle möglichst schnell passieren, was „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer verdeutlicht“ (Z. 1). Der Vater will die Marquise nicht mehr wiedersehen, was durch „[erspart] Gott den Jammer […], sie wieder zu sehen“ (Z. 4) ausgedrückt wird. So schreibt er ihr einen „Brief“ (Z. 4). Diesen Brief hatte der Vater jedoch nicht selber geschrieben, sondern hatte ihn „diktiert“ (Z. 5). Dies führt eine große Distanz zwischen der Marquise und ihrem Vater auf. Der Vater will nichts mehr mit ihr zu tuen haben, so stellt er sie „in eine[n] Winkel“ (Z. 5), was so viel bedeutet wie die letzte Ecke die noch vorhanden ist. Während der Vater sie abstößt, ist die Marquise ganz anders auf ihn eingestimmt. Sie beschreibt ihre Eltern mit positiven Worten wie „vortrefflichen Menschen“ (Z. 7) und entschuldigt sie und sagt, dass sie nur „verführt wurden“ (Z. 7). Dies zeigt, dass sie zu ihren Eltern aufblickt und sie schätzt. Sie ruft als Ausruf „mein teuerster Vater! und streckt ihre Arme nach ihm“ (Z. 13), was verdeutlicht, dass er für sie immer noch über ihr steht und ihn nach Vergebung bittet. Außerdem erinnern die gestreckten Arme, welche man austreckt ein bissen an Beten und Vergebung an Gott finden. So ist der Vater für sie ihr Gott und so das höchste und unantastbarste. Jedoch steht es im totalen Gegensatz zu der Ansicht ihres Vaters. Dieser schickt den „Forstmeister“ (Z. 11), was ihren Bruder darstellt um mit ihr zu reden. Der Vater kehrt ihr bei „ihrem Anblick, den Rücken“ (Z. 14) zu ihr, was erneut klar signalisiert, dass er nichts mehr mit ihr zu tuen haben möchte. Verdeutlicht wird dies noch einmal durch die Wiederholung des Wortes „Rücken“ (Z. 17). Auch liegt hier wieder ein Gegenteil vor, einmal mit der Tat, dass sich die Marquise vor die Füße ihres Vaters wirft und zittert (vgl. Z. 18), dieser jedoch weiterhin ihr nur lediglich den Rücken zudreht (vgl. Z. 17), was erneut auf ihre Disparitäten hinweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textausschnitt nimmt auf einmal eine Wendung, denn die Marquise „erhob sich“ (Z. 20) und „eilte aus seinen Gemächern“ (Z. 20). Sie stellt sich so mit ihrem Vater auf eine Ebene und unterliegt ihm nicht mehr. Zudem muss jetzt auf einmal alles sehr schnell gehen, was durch das „eilte“ (Z. 20) oder auch durch das Wort „sogleich“ (Z. 21) verdeutlicht wird. Das „sogleich“ (Z. 21) steht im Zusammenhang mit „anspannen“ (Z. 21), was so zeigt, dass sie sofort von dort wegwill und keine Zeit mehr verlieren will. Sie „setzte sich“ (Z. 22), was zeigt, dass sie sich kurz einmal sammeln muss und pausiert, aber sofort wieder gefolgt von Hektik, da die „Kinder eilfertig“ (Z. 22) zu ihr kommen und sie sofort „Abreise[n]“ (Z. 24). Die Marquise will nur noch weg von ihrem Vater. Der Vater will ihre Kinder jedoch dabehalten, was erneut ihr Bruder überliefern soll (vgl. Z. 25). Darauf hin fragt sie rhetorisch „Diese Kinder?“ (Z. 26), womit sie die Lächerlichkeit in dieser Forderung klar macht. Sie „stand [dann] auf“ (Z. 26), was erneut zeigt, dass sie keine Furcht mehr vor ihrem Vater hat und ihm jetzt gewachsen ist und ihn darauf hin als „deinen unmenschlichen Vater“ (Z. 26) benennt. Es ist erneut das Gegenteil zu dem, was sie noch am Anfang des Auszuges gesagt hat. Sie macht so deutlich, dass sie ihn jetzt nicht mehr als ihren Vater ansieht und sie ihn so darstellt, wie sie ihn wirklich sieht. So ist die Distanz jetzt von beiden Gewünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst ist dieser Auszug sehr relevant für die Novelle, da sie hier aus ihrem Elternhaus verbannt wird und sie mit ihrem Vater aneinandergerät. Der Textauszug ist voller Gegenteile. Diese werden mit Wiederholungen, Ausrufen und rhetorischen Fragen gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“, verfasst von Heinrich von Leist im Jahre 1808, thematisiert die Importanz des gesellschaftlichen Ansehens und deren Ordnung im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (Z. 396-417) zeigt die Stelle, an der die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird. Der Grund dafür ist eine ungewollte Schwangerschaft, welche die Marquise unwissend von Graf F… bekam, als er sie von einem Attentat von russischen Soldaten beschützte. Sie merkte körperliche Änderungen früh und suchte einen Arzt für Verständnis auf, wo sie dann dieses Resultat bekam. Die Eltern fühlten sich dadurch hintergangen und betrogen, was dann zum Verstoß führte. Dies wirkte sich hart auf die Marquise ein. Sie zieht mit ihren Kindern um und hinterlässt kurz danach eine Annonce in der Zeitung, mit der sie hofft, den vermeintlichen Vater ihres Kindes zu finden. Sie verspricht den Gesuchten bei Meldung zu heiraten. Graf F… meldet sich darauf hin bald und es folgt zur ungewollten Hochzeit, in der beide getrennt voneinander leben. Jedoch bessert sich das Verhalten der Marquise zu Graf F… sowohl als auch ihren Eltern. Nach einiger Zeit sehen sich die beiden öfters und heiraten ein weiteres Mal, dieses Mal gewollt. Durch die Konsequenzen, die sich durch den Verstoß bildeten, kann man dies als eine zentrale Stelle der Novelle ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle beginnt mit den ersten Worten des Schreibens von Herrn von G…, alias der Vater von der Marquise. Im Schreiben verlangt Herr von G… das Verlassen des Hauses von der Marquise. Seine Enttäuschung und zugleich Wut werden am Besten mit den Worten, dass er „hoff[t] daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.“ (Z. 3f.), ausgedrückt. Allein der Fakt, dass Herr von G… sie nicht persönlich, sondern durch ein Schreiben erreicht, zeigt ebenfalls die Enttäuschung des Vaters. Während des Lesens wurde der „Brief inzwischen von Tränen besetzt“ (Z. 4f.), welches die Traurigkeit der Marquise ausdrückt. Durch den Fakt das der Brief „diktiert“ (Z. 5) wurde, wird ebenfalls nochmal ausgedrückt wie Herr von G… keine Gnade mehr zeigt. Die Marquise macht sich daraufhin auf den Weg ihre Mutter zu sehen, welche sich bei ihrem Vater aufhielt. Bei Ankunft stellte sie fest, wie die „Türe verschlossen“ (Z. 9) war, was eine Metapher auf den Verstoß darstellen sollte. Nach einiger Zeit trifft ihr Bruder ein, welcher ihr nochmals entgegnet, dass ihr Vater sie nicht mehr sehen möchte. Die Marquise widersetzt diesem und tretet ein. Dadurch wird eine Art Entschlossenheit bei der Marquise deutlich. Ihr Vater, gnadenlos wie zuvor im Schreiben, „wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 14) und versucht in ein anderes Zimmer zu fliehen. Die Marquise gibt nicht auf und verfolgt weiterhin ihren Vater und versucht ihn aufzuhalten (vgl. Z. 15ff.). Schließlich kommts dann zum Punkt, wo der Kommandant „ein[e] Pistol[e] [zog] […] und der Schuss schmetternd in die Decke fuhr“ (Z. 18f.), womit er dann auch sein finales Urteil gibt. Der Schuss ändert die gesamte Situation. Die Stimmung der schwachen und traurigen Marquise baut sich wieder auf. Unter großem Schock versucht die Marquise so schnell wie möglich aus dem Haus zu fliehen und nimmt zugleich ihre Kinder mit, indem sie sie schnell anzieht (vgl. Z. 22). Nach einer weiteren indirekten Forderung von ihrem Vater, bezeichnet sie ihn als einen „unmenschlichen Vater“ (Z. 26). Ihre Stimmung steht zum absoluten Kontrast zu davor. Statt ihre Eltern als „vortreffliche […] Menschen“ (Z. 7) anzusehen, beschreibt sie wie ihre schlimmsten Feinde. Hier wird auch ihre Fürsorge für ihre Kinder klar dargestellt. Die Marquise wird „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich spielt diese Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle. Es bringt nochmal verschiedene Charakteraspekte von der Marquise in den Vordergrund, wie ihre Angst sowohl als auch ihr Bewusstsein und stellt zugleich viele Konsequenzen dar, welche große Wirkung entlang der Geschichte besitzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die Folgen von Krieg und die Auswirkung dessen auf die Menschen und die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Textauszug (Z. 396-417), beschreibt wie die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird, da sie während des Krieges fast von ein paar Soldaten vergewaltigt wurde. Jedoch rettete sie der Graf. Doch er nutzte die Situation aus und vergewaltigte sie. Niemand erfuhr davon, da die Marquise ohnmächtig war. Der Marquise fühlte sich einige Zeit danach nicht so gut und ging zum Arzt. Dieser stellte eine Schwangerschaft fest. Die Marquise konnte dies nicht glauben und ließ sich nochmal von einer Hebamme untersuchen und auch diese diagnostizierte eine Schwangerschaft. Aufgrund der Beschwerden, wurde die Marquise von einem Arzt untersucht, welcher bei ihr eine Schwangerschaft feststellte. Ihre Eltern glauben ihr nicht und verstoßen sie. Das zerreißt sie sehr und die zieht mit den Kindern weg. Sie stellt eine Anzeige in die Zeitung und sucht so den Vater ihres Kindes. Der Graf F ging sich bekannt und heiratet die Marquise, doch sie sind auf Abstand. Der Graf möchte ein guter Vater sein und nach einiger Zeit verlieben sich die beiden doch ineinander. Letztendlich heiraten die beiden erneut, da sie sich nun wirklich lieben. Diese Textstelle ist also eine sehr wichtige und zentrale Stelle der Novelle, denn wenn die Marquise nicht verstoßen worden wäre, hätte sie vielleicht niemals den Vater ihres Kindes gefunden sich verliebt und geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Herr von G… seiner Tochter, anstatt es ihr zu sagen, einen Brief zukommen lässt, in dem er ihr sagt, „dass sie sein Haus verlasse[n]“ (Z. 4) muss. Ihre Eltern sind sehr enttäuscht und glauben ihrer Tochter nicht. Sie hat keine Beweise dafür, dass sie unschuldig ist. Und die Schwangerschaft ist das einzige was ihre Eltern sehen können. Ihr stürzt „der Schmerz aus den Augen“ (Z. 9), weil sie so verzweifelt ist. Diese Metapher hebt ihren Schmerz, ihre Trauer und ihre Verzweiflung hervor. Sie selbst hat nichtmal eine Ahnung wie diese Schwangerschaft entstehen könnte und es macht ihr Angst, da sie weiß das sie es nicht beweisen kann. Die Marquise von O möchte das „alle Heiligen zu zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 15) kommen , und ihre Eltern überzeugen, dass sie nichts unrechtes getan hat. Die Marquise möchte das ihre Eltern sie nichtmehr verstoßen. Sie möchte zurück nachhause. Diese Metapher zeigt, dass sie sehr verzweifelt ist und einfach nur von ihren Eltern verstanden werden möchte. Die Interjektionen „mein liebster Bruder!“ (Z. 20) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 21) möchte die Marquise zeigen wie sehr ihre Familie ihr am Herzen liegt und das sie alles tun würde, damit ihre Eltern ihr glauben. Durch die Superlative in diesen Aussagen möchte sie Vertrauen aufbauen.  Sie unterhält sich nach einiger mit ihren Eltern, doch diese verstoßen sie weiterhin. Die Marquise muss sich in das Zimmer drängen. Mit dem Verb „drängen“ wird die Distanz zwischen der Marquise und ihren Eltern erneut deutlich gemacht. Nicht nur „Der Kommandant wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 22f.). Die Marquise ist gesellschaftlich sehr gefährdet, da diese Situation nicht akzeptiert wird und darum sorgen sich ihre Eltern. Dies hebt nochmal die Relevanz vom Ansehen hervor, welches durch unzüchtige Taten zerstört werden kann. Der Herr von G… möchte „die Türe zuwerfen“ (Z. 24f.) was verdeutlicht, dass er enttäuscht von seiner Tochter ist und sie verstoßen will. Jedoch gibt er nach und schreitet zur hinteren Wand. Das Nachgeben zeigt, dass sich ihre Eltern Schritt für Schritt wieder annähern und ihr vielleicht irgendwann glauben werden. Die Tür des Raums steht also für das Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern. Da die Tür nicht zugeschubst wird zeigt es, dass das Verhältnis sich langsam wieder bessert. Kurz darauf schießt ihr Vater jedoch in die Decke was eine plötzliche Wendung ist. Sie möchte ihre Kinder schützen und zieht deshalb aus dem Haus weg. Denn in diesem Moment gibt es für sie nicht wichtigeres als ihre Kinder. Sie nennt ihren Vater „Herr meines Lebens!“ (Z. 32), womit sie verdeutlicht das er der Grund dafür ist, dass sie lebt und sie zeigt dadurch ihre Furcht und bittet insgeheim um Gnade der Familie indem sie ihn so nennt. Sie „erhob sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg“ (Z. 32 ff.). Das Adjektiv „leichenblaß“ (Z. 33) zeigt was für eine riesige Furcht sie nun vor ihrem Vater hat. Die Tatsache, dass sie eilt zeigt wieviel Macht der Vater durch diese Tat über seine Tochter hat. Ihr Vater möchte, dass sie ohne ihre Kinder geht, doch die Marquise würde liebe sterben als das ihre Kinder ihr entrissen werden. Auf seinen Befehl antwortet sie nur :„Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 42 ff.). Das Ausrufezeichen am Ende ihrer Aussage verdeutlicht, dass sie zwar Angst vor ihrem Vater hat, aber sobald es um ihre Kinder geht wird sie stark und lehnt sich gegen ihn auf. Ihr Verhalten ändert sich von traurig und verzweifelt zu wütend und stark, da nicht für sie über ihren Kindern steht. Sie verlässt das Haus „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 45). Sie vertraut nun in sich und wird stärker, da sie selbst weiß, dass sie unschuldig ist. Es interessiert sie nichtmehr ob die leute ihr glauben, denn sie selbst weiß, dass sie nicht lügt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle spielt. Zudem zeigt die Marquise verschiedene Charakterzüge zum Beispiel ihre Angst durch ihren Vater aber auch ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein, wenn es um ihre Kinder geht. Es zeigt sich was ihr wirklich wichtig ist. Die Textstelle wird mit Metaphern und anderen Stilmitteln umschmückt und intensiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...“, von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erstveröffentlicht, thematisiert gesellschaftliche Stellungen, sowie den Einfluss von Krieg auf das Leben der Menschen im frühen 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marquise lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren zwei Kinder bei ihren Eltern, Herr und Frau von G…, welche sie pflegt. Dann bricht allerdings ein Krieg aus und russische Truppen erobern die Stadt, in der Marquise lebt. Marquise wird dabei von ihrer Familie getrennt und beinahe von russischen Soldaten misshandelt. Diese Misshandlung wird durch einen russischen Offizier verhindert, welcher den Namen Graf F…trägt. Er brachte sie in den nicht verbrannten Flügel des brennenden Hauses, in welchem sie in Ohnmacht fällt. Als die Marquise sich bei Graf F… bedanken möchte, erfährt sie, dass er in einem Gefecht gefallen sei. Sie fühlte sich immer schlechter und vermutete daraufhin, schwanger zu sein. Einige Zeit später kommt der totgeglaubte Graf F… am Elternhaus von der Marquise an und hält um ihre Hand an, wobei Marquise aber um Bedenkzeit bittet. Als dann aber der Gesundheitszustand der Marquise wieder schlechter wird, lässt die Familie einen Arzt kommen, welcher eine Schwangerschaft feststellt. Das wird aber nicht geglaubt, da Marquise keinen Mann hatte, weshalb man eine Hebamme kommen ließ, um dies zu überprüfen. Auch sie stimmte dem Arzt zu, weshalb Marquise dem Haus verwiesen wird. Der Textauszug stellt die Situation nach dieser Feststellung dar. Die Marquise kann sich nicht erklären, weshalb sie schwanger ist. Dadurch ist sie sehr verzweifelt  und die Idee hat, eine Annonce in der Zeitung aufzugeben. Unterdessen entscheidet sich die Marquise, welche mit ihren mit ihren Kinder auf dem Landsitz V… lebt , das ungeborenen Kind gut zu versorgen. Als die Eltern die Zeitungsannonce sehen zeigt es ihnen, dass die Marquise wirklich nichts unrechtes getan hat. Doch um das zu prüfen, versucht die Mutter die Marquise zu überlisten. Doch die Marquise besteht den Test und die Mutter nimmt sie mit in dAs Elternhaus, wo sie den Vater auch überzeugen könne, das die Marquise unschuldig ist. Daraufhin darf die Marquise wieder einziehen. Graf F… meldet sich auf die Zeitungsanzeige hin und bekennt sich dazu Vater des Kindes zu sein. Marquise heiratet ihn nur, weil sie es in der Anzeige versprochen hat, obwohl sie das Angebot zuerst zurückziehen wollte, doch die gesellschaftlichen Vorteile überwiegen. Beide leben aber später getrennt und Graf F… wird nur zu der Taufe des Kindes eingeladen. Später jedoch verzeiht Marquise dem Grafen und sie heiraten erneut und bekommen noch mehr Kinder zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszuges ist der Vater der Marquise von O… sehr enttäuscht von ihr, dass er ihr nicht einmal selber sagt, dass sie das Haus verlassen soll, weshalb er ein „Schreiben“(Z.1) überbringen lässt, welchen diesen Zweck erfüllt. Dieses Schreiben ist zudem „diktiert“(Z.5) was noch einmal die pure Enttäuschung und Wut des Vaters zeigt, weshalb er es nicht einmal selber geschrieben hat und es dadurch sehr unpersönlich erscheinen lässt. „[D]aß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“(Z.3f.) zeigt noch einmal deutlich, dass er, sie nicht mehr wiedersehen möchte. Das verletzt die Marquise so sehr, dass der Brief später „von Tränen benetzt“(Z.4f.) ist und ihr „der Schmerz aus den Augen [stürzt]“(Z.5f.), was ihre Trauer über diesen „Irrtum ihrer Eltern“(Z.6) zum Ausdruck bringt. Die Marquise ist allerdings nicht wütend auf ihre Eltern, da sie diese immer noch als „vortreffliche Menschen“(Z.7) ansieht. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“(Z.8), zeigt, dass sie in dieser Situation benommen und beinahe ohnmächtig ist und nicht realisieren kann was vorgeht, weshalb sie vor der „verschlossen[en]“(Z.9) Türe auf den Boden „sank“(Z.9), was erneut ihre Kraftlosigkeit und den Schock darstellt.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit trat der Forstmeister hinaus und sagte ihr, dass der Kommandant sie nicht sehen möchte. Daraufhin rief die Marquise „mein liebster Bruder! […] mein teuerster Vater!“(Z.12f.), was ein Parallelismus ist und die Unterwürfigkeit gegenüber den Männern zeigt und dadurch, dass sie sich ihm „zu Füßen, [warf] und […] zitternd seine Kniee [umfasst]“(Z.17f.), was ihr flehen untermalt, nicht das Haus verlassen zu müssen. Die Überforderung des Vaters wird deutlich, indem er die „Pistol“(Z.19) hervorholt und ein „Schuß […] in die Decke fuhr“(Z.21). Der Vater kann offensichtlich nicht mit der Situation umgehen, weshalb er die Waffe gegen seine Tochter zieht, doch trotzdem ruft sie „Herr meines Lebens“(Z.21) was die Wichtigkeit des Vaters für sie ausdrückt. Wachgerüttelt von diesem Schuss erhebt sie sich „leichenblaß von ihren Knieen, und [eilt] aus seinen Gemächern “ (Z. 22) Sie verlässt das Haus stürmisch mit ihren Kinder, und weist ihnen an die „Sachen ein[zu]packen“(Z.24) Doch ihr Vater fordert, „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder(Z.27), was zeigt, dass er der Marquise nicht anvertraut seine Enkel weiterhin aufzuziehen. Doch die Marquise sträubt sich dagegen und sagt, „daß er kommen und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 28f.), was zeigt, dass sie sich nicht so einfach Befehlen beugt, sondern ihre Kinder vor diesen Menschen schützen möchte, welche sie auf so schlechte Art und Weise aus dem Haus verbannen und außerdem zeigt es, dass sie ihre Kinder liebt. Klar, dass sie keinerlei Respekt mehr vor ihrem Vater hat, wird klar, als sie ihn einen „unmenschlichen Vater“(Z.28) nennt und somit auch ihre Wut ihm gegenüber zum Ausdruck bringt, sowie den Vater als kalt und böse darstellt. So verlässt sie das Haus und fährt mit den Kindern weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Textauszug eine wichtige Rolle in der Novelle spielt,  da diese den Charakter der Eltern zeigt, denn sie hätten sich gegen die gesellschaftlichen Normen stellen können und eine Lösung für das Problem finden könne ohne diese ganze Dramatik. Außerdem ist es ein Schlüsselpunkt in der ganzen Novelle, da sich hier Marquises Leben stark verändert und nicht mehr so friedlich wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkung von Krieg auf den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Textauszug (Z. 396-417), handelt davon, dass die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird. Zu diesem Ereignis kommt es, da die Marquise von dem Graf F… vergewaltigt wird nachdem er sie vor Soldaten gerettet hat und sie ohnmächtig wird. Somit weiß sie nicht von dem Kind und als klar wird, dass sie Schwanger ist fühlen sich ihre Eltern betrogen und verstoßen sie aus diesem Grunde. Weshalb die Marquise mit ihren Kindern umzieht. Da sie nun aber einsam ist, versucht sie den Vater des Kindes mit Hilfe eines Artikels in der Zeitung zu finden. Als sich der Graf F… meldet führt dies zu einer Hochzeit mit Ehevertrag wonach der Graf F… auf alle ehelichen Vorteile verzichten muss. Ebenso verbessert sich ihr Verhältnis zu ihren Eltern, da diese ihr nun Glauben. Weil der Graf F… sich an alle Dinge des Vertrags hält vergibt sie ihm und sie heiraten erneut. Die Textstelle ist wichtig, da ohne den Rauswurf bei ihren Eltern die Marquise niemals den Artikel veröffentlicht hätte und somit nie klargeworden wäre wer der Vater ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Vater der Marquise, Herr von G…, nicht persönlich sagt, dass er sie rauswirft, sondern ihr ein “Schreiben” (Z. 1) bringen lässt, macht deutlich wie Enttäuscht er von ihr ist aber auch, dass er sie noch so sehr liebt das er es nicht ertragen kann sie selbst weg zu schicken. Seine Enttäuschung wird nochmals stark verdeutlicht als er schreibt, dass er “hoffe, dass ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.” (Z. 3f) womit er auch den Willen der Gesellschaft vor seine Tochter stellt. Den die Gesellschaft sieht es als falsch an, schwanger und nicht verheiratet zu sein. Da “[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt” (Z.4f) war, wird klar, dass sie über die Tat ihres Vaters sehr traurig ist. Ihr Vater ist aber emotionslos da er sich nicht verabschiedet, noch es auf sich genommen hat ihr dies ins Gesicht zu sagen. Sie vergibt ihnen aber, da sie ihre Eltern als “vortreffliche[...] Menschen” (Z. 7) bezeichnet. Dann ist eine Metapher zu erkennen, denn als sie als sie sich von ihrer Mutter verabschieden will ist die “Türe verschlossen” (Z. 9), dies könnte eine Metapher für das Ausschließen aus dem Leben der Eltern sein. Dann tritt ihr Bruder aus der Türe und sagt ihr, dass ihr Vater sie nicht sehen will, was sie aber ignoriert und trotzdem in das Zimmer hinein geht. Dies macht klar, dass die Marquise sich nicht von ihren Eltern ungerecht behandeln lassen möchte. Der Vater versucht sie zu ignorieren indem er ihr „bei ihrem Anblick den Rücken zu[wandte]” (Z. 14) Was aber auch ein Zeichen dafür sein kann, dass er seine Entscheidung nicht ganz unterstützt. Als er dann aber versucht ins Schlafzimmer zu fliehen blockiert die Marquise die Türe sodass er nachgab (Z. 16), was nochmals verdeutlicht, dass er Zweifel hegt. Denn eigentlich möchte er sich nicht ganz von ihr abwenden, aber aufgrund der Ansicht der muss er dies tun. Dann kehrt er ihr wieder den Rücken zu (Z.17). Was wieder einmal auf die Enttäuschung und auf seinen eigenen Schmerzt hindeutet. Er ist so verzweifelt, dass er “ein[e] Pistol[e] [nahm] [...] und der Schuss schmetternd in die Decke fuhr” (Z. 18) um sie mit Gewalt endlich dazu zu bringen, zu geh. Dann ist eine Zeitraffung erkennbar welche zeigt, dass die Marquise Angst hat und wie hektisch die Situation ist. Diese Wirkung wird auch nochmals durch das Worte “eilte” (Z. 20), “leichenblass” (Z. 20) verdeutlicht. Als ihr Bruder kommt und ihr mitteilt, dass ihr Vater “die Zurücklassung und Überlieferung von ihr fordert[...]” (Z. 25f), wird sie wütend und regt sich über ihren Vater auf. Was im Kontrast zu dem vorigen Lob an ihre Eltern liegt. Das wohl ihrer Kinder ist ihr wichtiger als ihr eigenes, was dadurch ausgedrückt wird, dass sie zu ihrem Bruder sagt, dass ihr Vater sie niederschießen könne, ihr aber nicht ihre Kinder wegnehmen kann (Z.26f). Mit dieser Aussage wird klar, dass die Marquise nun nicht mehr ängstlich, sondern Mutig und Stark. Somit schüchtert sie ihren Bruder ein und dieser lässt sie gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wird klar, dass die Textstelle eine sehr wichtige Rolle im weiteren Verlauf der Handlung spielt. Ebenso wird aber auch klar, dass die Marquise Stärke und Selbstbewusstsein besitzt, wenn es um ihre Kinder geht. Womit auch klar wird, dass für sie Familie das Wichtigste ist, was nochmal durch z.B. Metapher verdeutlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O....“, geschrieben von Heinrich Kleist, veröffentlicht im Jahre 1808, thematisiert gesellschaftliche und familiäre Konflikte in Zeiten des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O.... lebt mit ihren Eltern, in Zeiten des Koalitionskrieges, im südlichen Teil Italiens in einer Festung. Diese Festung wird von Soldaten umstellt, wobei die Marquise von O.... einem Russischen Offizier vergewaltigt wird. Zu der Textstelle (Z. 396-417) kommt es, da die Marquise durch diesen Vorfall unerwartet Schwanger geworden ist ohne es zu wissen. Die Marquise lässt einen Arzt rufen um sie zu untersuchen, dieser findet die ungewollte Schwangerschaft heraus. Allerdings möchte sie dies nicht glauben und lässt auch noch eine Hebamme kommen. Diese stellt das selbe fest und die Mutter der Marquise von O...., bekommt Zweifel an ihrer Ehrlichkeit. Daraufhin lässt sie ihren Ehemann einen Brief an die Marquise schreiben worin steht, dass sie unverzüglich Ausziehen soll. Um diesen Rauswurf handelt es sich in der Textstelle. Die Marquise war traurig darüber, dass ihre Eltern ihr nicht glauben und suchte daraufhin ihren Vater auf. Als sie ihn gefunden hat weinte sie, doch er kehrte ihr bloß den Rücken zu. Die Marquise nahm ihre Kinder und wollte mit ihnen und den gepackten Sachen zur Abreise antreten. Der Bruder der Marquise überbrachte ihr die Nachricht, dass Der Kommandant der Marquise von O.... befehlt, ihre Kinder bei ihm zulassen und ohne sie weg zu gehen. Sie allerdings war so wütend, dass sie zu ihrem Bruder sagt, dass sein unmenschlicher Vater sie niederschießen solle bevor sie ihre Kinder zurücklassen würde. Daraufhin stieg sie mit den Kindern in den Wagen ohne dass ihr Bruder noch etwas sagte.&lt;br /&gt;
Aus dieser Textstelle resultiert, dass die Marquise sehr einsam ist und sie daher eine Annonce in die Zeitung stellt, wobei sie den Vater ihres Kindes finden wollte. Der Graf F.... meldet sich, damit er sich im Haus ihres Vaters zu erkennen geben kann. Die Marquise kehrt somit zurück und ist so geschockt, dass sie das Versprechen den Mann zu heiraten, wenn er sich zu erkennen geben würde, zurückzieht. Der Vater der Marquise von O.... überzeugt sie jedoch und die beiden Heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug wird man mit einer ziemlich befremdlich wirkenden Szene zwischen Vater und Tochter konfrontiert, die den Leser überrascht. Diese Szene handelt davon, dass die Marquise von O.... vom Vater in Form eines Briefes aus dem Elternhaus verstoßen wird. Der Brief, inzwischen „von Tränen benetzt“ (Z. 4f.) enthielt unter anderem das Wort „diktiert“ (Z. 5), hier könnte man auf „Diktator“ ableiten, denn es herrschte in der damaligen Zeit auch eine Art Diktatur der Männer gegenüber Frauen. Der Schmerz, der Marquise von O...., wird hier personifiziert, da ihr der „Schmerz aus den Augen [stürzt]“ (Z. 5f.). Sie empfindet die Entscheidung ihrer Eltern als „Irrtum“ (Z. 6) und „Ungerechtigkeit“ (Z. 7). Ihr ist ganz klar, dass ihre Eltern sich zu einem Entschluss „verführen“ (Z. 7) lassen, hinter dem sie vielleicht gar nicht stehen. Sie bezeichnet ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7). In ihrer Verzweiflung „wank[end]“ (Z. 8) suchte sie das Gespräch mit dem Vater und sie selbst spricht noch immer von ihrer „Unschuld“ (Z. 9) über das Geschehene. Dann tritt ihr Bruder aus den Gemächern des Vaters hervor mit „flammendem Gesicht“ (Z. 11), was bedeutet, dass er wütend und aufgebracht ist. Doch, obwohl der Vater sie nicht sehen möchte, „drängt sie sich“ (Z. 13) am Bruder vorbei, ins Zimmer des Vaters. Dieser jedoch, wendet ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) und eilte in das Schlafgemach. Doch sie „verfolgte“ (Z. 15) ihn auch dort hin, obwohl er sagt, sie soll „hinweg“ (Z. 15) gehen. Er versucht die Türe zu schließen, doch sie verhindert das. Er gibt „plötzlich nach“ (Z. 16) und eilt zur „hintern Wand“ (Z. 17). Sie wirft sich „zu Füßen“ (Z. 18) und „umfasst zitternd seine knie“ (Z. 18), da greift er plötzlich eine Pistole und „schmetter[t]“ (Z. 19) einen Schuss „in die Decke“ (Z. 19). Man erkennt hier ganz klar die Hilflosigkeit des Vaters. Letztendlich bleibt ihm nichts anderes übrig als einen Warnschuss abzugeben. Die Marquise nennt ihn „Herr meines Lebens“ (Z. ), was den hohen Stellenwert noch mal deutlich zeigt, den ihr Vater bei ihr hat. Doch, erschrocken und „leichenblaß“ (Z. ), gibt sie nach und verlässt die Gemächer. Sie macht ihre Kinder zur Abreise bereit und lässt die Sachen einpacken. Doch dann kommt ihr Bruder und „verlangt ihr die Kinder ab“ (Z. ). Dass er das tut und nicht die Eltern verdeutlicht den höheren Stand in der Familie. Auch hier wird wieder vom „Stolz der Unschuld“ (Z. ) gesprochen. Das Verhalten des Vaters bezeichnet sie als „unmenschlich“ (Z. ). Ihr Stolz hält selbst den Bruder letztenendes davon ab, sie mit den Kindern aufzuhalten. So steigt sie, am Ende dieses Textabschnitts, in den Wagen und fährt ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kleist spricht zu dieser Zeit mit seiner Novelle natürlich heikle Themen an, wie z.B. die Vergewaltigungsproblematik und Kritik an der Gesellschaft. Die Titelheldin versucht sich in ihrer Rolle als Frau und von ihrer Familie zu emanzipieren. Gesellschaftliche Normen bestimmen hier ganz klar auch die Reaktion der Eltern auf die Schwangerschaft. Ansichten und Handlungen wurden sehr stark von der Gesellschaft geprägt. Dieser Textabschnitt spiegelt diese Problematik natürlich ganz stark wieder. Die Gesellschaft zwingt die Eltern und den Bruder ganz klar so zu handeln, auch wenn sie im Innersten ihre Tochter/Schwester nicht aus dem Haus verbannen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassen lässt sich sagen, dass der Textabschnitt die Situation in der damaligen Zeit sehr gut Widerspiegelt. Die Marquise wird hier von ihren Eltern verbannt, da sie angeblich nicht ehrlich zu ihrer Mutter war. Zudem zeigt die Textstelle wie wichtig das Gesellschaftliche Ansehen war und es zeigt, dass Männer einen höheren Stellenwert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“,  von Heinrich von Kleinst geschrieben und im Jahre 1808 veröffentlicht, thematisiert das gesellschaftliche Ansehen im 19. Jahrhundert und die Veränderungen der Menschen durch den Krieg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt in einer norditalienischer Stadt bei ihren Eltern und kümmert sich ihren Vater und ihre Mutter. Im Zuge des Koalitionskrieges übervielen russische Truppen die Stadt und die Marquise von O… wird fast von feindlichen Soldaten vergewaltigt, jedoch kam ihr der Graf F… zur Rettung. Die Marquise ist so von den Ereignissen überwältigt und fällt in Ohnmacht. Der Graf von F.. nutzt diese Situation aus und vergeht sich an ihr ohne dass sie etwas merkt. Die Familie möchte sich bei ihm bedanken, jedoch erfahren sie dass dieser vermeintlich Tod ist. Nach einigen Wochen erscheint der Graf von F… unverhofft in Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält um die Hand der Marquise. Die Familie bittet ihn um Bedenkzeit, da sie die Marquise von O… geschworen hat, niemanden mehr  nach dem Tod ihres Mannes zu heiraten. Die Marquise von O… merkt nach einer Zeit Körperliche Änderungen, sodass sie sich einen Arzt zukommen lässt. Dieser erzählt ihr dass sie schwanger ist, was die Marquise jedoch nicht für wahr hält und deshalb eine Hebamme zu sich kommen lässt. Der Textauszug handelt von der Situation nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch eine Hebamme. Daraufhin wird die Marquise von O… von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihre Kinder kümmert. Sie entscheidet sich dazu eine Zeitungsannonce zu veröffentlichen um den Vater des Kindes herauszufinden. Der Graf von F… antwortet Anonym auf die Annonce, jedoch wolle er sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Die Mutter der Marquise stellt sie auf die Probe und glaubt ihr, sodass sie wieder im Elternhaus aufgenommen wird. Als sie erfährt dass der Graf von F… sie vergewaltigt hat ist sie sehr schockiert. Trotz der Geschehnisse heiratet sie ihn, jedoch nicht aus liebe sondern wegen den sozialen Vorteilen der Familie und  für das öffentliche Ansehen. Sie haben fast kaum Kontakt bis zur Taufe des Sohns. Aufgrund seines ehrlichen Verhaltens  verzeiht die Marquise schließlich dem Graf von F… und sie Heiraten nochmal. Daraufhin ziehen sie nach V… und es folgen noch weitere Kinder in der Ehe. Der Textauszug ist wichtig für die Novelle, da die Marquise sich nach dem Verstoß  dazu entscheidet eine Zeitungsannonce zu erstellen und somit den Vater ihres Kindes findet. Damit wird die Situation aufgeklärt und es zeigt sich, dass die Marquise von O… Unschuldig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Textabschnitt (Z.1-21) handelt von dem Verhalten des Vaters auf die Nachricht der unehelichen Schwangerschaft der Marquise. Die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens wird zu Beginn deutlich, da der Vater möchte, aufgrund der unehelichen Schwangerschaft, dass seine Tochter „sein Haus verlasse“ (Z.3).  Die Gesellschaft akzeptiert keine uneheliche Schwangerschaft. Bei der Betrachtung der Gefühlen des Vater und der Tochter wird eine Antithese deutlich, da „[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt“ (Z.4 f.) war, dies zeigt dass die Marquise von der Nachricht sehr traurig ist. Dagegen scheint ihr Vater sehr emotionslos, da er sehr distanziert ist und sich keine Mühe gegeben hat den Brief selbst du schreiben, was durch das Wort „diktiert“ (Z.5) deutlich wird. Er verabschiedet sich unpersönlich von der Marquise, was sie noch trauriger macht. Dies zeigt die Hyperbel des aus den Augen stürzenden Schmerzes (vgl. Z.6).  Sie verurteilt nicht die Entscheidung von ihrem Vater, dass sie aus dem Haus Verbannt wurde, sonder ist „über die Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z.7f.) bestürzt. Durch den Unterschied der Bewegungsformen „ging“ (Z.7 ) und „wankte“(Z.9) verdeutlicht die Machverhältnisse zwischen Mann und Frau. Da sie zur Mutter noch „ging“(Z.7)und  sie zur ihren Vater „wankte“(Z.9) zeigt, dass sie dem Vater mehr unterlegen ist, da das Wanken ein unsicheres gehen ist und die Unterwerfung symbolisiert. Die Unterwerfung gegenüber Männern wird nochmal durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“(Z.13) und „mein teuerster Vater“ (Z.14) deutlich, da die Marquise beide anfleht, ihr zu verzeihen. Der Vater aber „wandte ihr […] den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z. 15). Die Marquise wirft „sich ihm […] zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z.19), sodass er plötzlich nachgibt. Der Vater zieht seine „pistol“ (Z.19) und schießt ein „Schuß schmetternd in die Decke“(Z.21). Dadurch wird die Überforderung des Vater in der Situation deutlich, da er keinen anderen Ausweg sah, als die Marquise mit einer Pistole zu bedrohen. Im anderen Sinnabschnitt (Z.21-31) geht es um den Auszug der Marquise aus dem Elternhaus. Durch den Schuss gewinnt die Marquise an Stärke, da sie ruft „Herr meines Lebens!“ (Z.21), wodurch sie ihren Abschied einleitet und die Entscheidung des Vaters akzeptiert. Durch das Adjektiv „eilfertig“ (Z.24) wird deutlich, dass sie sehr fassungslos und enttäuscht von ihrer Familie ist, da sie es kaum erwarten kann, ihre Familie zu verlassen. Ihr Bruder sagt ihr als sie entschlossenen ist zu gehen dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder forderte“ (Z.27). Dadurch ist sie sehr verärgert und wendet sich gegen ihre Familie, da sie sich ihrem Bruder spricht: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen und mich niederschießen, aber nicht  mir meine Kinder entreißen könne!“(Z.28f.). Dann fuhr sie mit ihren Kindern und ihrem „ganzen Stolz der Unschuld“ (Z.30) ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Marquise von der Entscheidung sehr enttäuscht ist und versucht ihren Vater davon zu überzeugen, dass sie unschuldig ist. Dadurch gewinnt sie selbst an Stärke und wird selbstbewusster, da sie sich gegen ihren Vater ausspricht und die Kinder mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Heinrich von Kleist geschriebene und 1808 veröffentlichte Novelle „Die Marquise von O“, thematisiert Kritik an dem Frauenbild der Gesellschaft im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge eines Krieges überfallen Russen die Zitadelle der Stadt. Durch das Chaos, dass durch den Angriff entsteht gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten, die sie vergewaltigen wollen. Dies wird durch den Graf F... verhindert, allerdings vergeht er sich selber an ihr, nachdem sie kurz nach seinem Auftreten in Ohnmacht fällt. Einige Zeit später bekommt die Marquise Krankheitssymptome, die sie an ihre vorherige Schwangerschaft erinnern. Für sie scheint eine Schwangerschaft ausgeschlossen, da sie mit niemanden eine Affäre eingegangen ist. Als ein Doktor und eine Hebamme die Schwangerschaft dann doch diagnostizieren ist sie überrascht und wütend. In der Textstelle wird gezeigt, dass das unehrliche Kind der Marquise für die Familie inakzeptabel ist. Ihr Vater verbannt sie und als die Marquise ihren Vater um Vergebung bittet, setzt dieser einen Pistolenschuss ab. Da auch ihr Bruder und ihre Mutter geschockt sind, verlässt sie mit ihren Kindern zusammen das Elternhaus. Die Textstelle ist wichtig, da sie einen Wendepunkt in ihrem Leben darstellt. Es zeigt sich, dass das Ansehen der Familie wichtiger ist, als die Marquise. Durch die Verbannung sieht sich die Marquise gezwungen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen. Sie nimmt ihren Mut zusammen und sucht öffentlich nach dem Vater ihres Kinders mit Hilfe einer Zeitungsannonce. Durch eine List der Mutter wird die Unschuld der Marquise bewiesen, wodurch sie unter Tränen des Vaters wieder in die Familie aufgenommen wird. Es stellt sich heraus, dass der Graf F... der Vater ist und die beiden heiraten gegen den Willen der Marquise. Durch die Fürsorge des Grafen verliebt sich die Marquise dann doch und heiraten ihn ein Jahr später erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem „die Hebamme aus dem Zimmer“ (Z. 1) ging, bringt die Mutter ein Schreiben, in welchem steht, dass „Herr von G... wünsche , unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse“ (Z. 2-3). Da dieser Entschluss des Vaters so kurzfristig gefasst wurde, was man an dem Adverb und an der Konjunktion „Kaum nachdem“ (Z. 1) erkennt, wird klar, wie enttäuscht er von ihr ist. Er musste relativ schnell zu dem Schluss gekommen sein, dass die Marquise das Haus verlassen müsse. Dies zeigt das Ausmaß seiner Enttäuschung. Zusätzlich „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautende Papiere, und hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3-4). Dies könnte zum einen die Besorgnis des Vaters zeigen, da er der Marquise trotzdem Geld gibt. Außerdem weist die Aussage, dass Gott ihm den Jammer ersparen solle sie wieder zu sehen darauf hin, dass er traurig ist sie wegschicken zu müssen und er es nicht ertragen könnte sie nochmal zu sehen. Allerdings könnte er ihr das Vermögen auch nur gegeben haben, damit sie zum Beispiel durch Betteln dem Ansehen der Familie nicht noch weiter schädigt und er viel zu wütend und enttäuscht ist, um sie jetzt sehen zu wollen. Der erste Schock der Marquise wird deutlich, da der Brief „inzwischen von Tränen benetzt war“ (Z. 5) war. Ebenfalls wird hier wieder auf eine mögliche Traurigkeit des Vaters hingewiesen, da der Brief „diktiert“ (Z. 6) wurde. Vielleicht konnte er es selber nicht über sein Herz bringen sie zu verbannen. Die Traurigkeit der Marquise wird erneut gezeigt, als sie niedersinkt. Trotz des „Irrtum(s)“ (Z. 6) und der „Ungerechtigkeit“ (Z. 7), bezeichnet sie ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7), wodurch der gutmütige Charakter der Marquise gezeigt wird. Da sie zuerst zu ihrer Mutter „ging“ (Z. 7), und dann zu ihrem Vater „wankte“ (Z. 9) zeigt sich, dass sie von ihrer eher Vergebung erwartet, da sie sich noch in der Lage ist zu gehen. Auf dem Weg zu ihrem Vater kann sie nicht mehr richtig gehen, was ihre Unsicherheit und Zweifel zeigen. Weil die „Türe verschlossen“ (Z. 9) ist, wird erneut die Enttäuschung gezeigt. Die Marquise „sank (...) vor derselben nieder“ (Z. 9-10), wodurch ihre Verzweiflung und Unterwürfigkeit verdeutlichten wird. Man ignoriert das Jammern der Marquise für ein paar Minuten, bis ihr Bruder „mit flammendem Gesicht sagte“ (Z. 11), dass der „Kommandant sie nicht sehen wolle“ (Z. 12). Auch die Wut des Bruders wird deutlich, da die Metapher flammendes Gesicht die Röte zeigt, die durch seine Wut verursacht wird. Zudem bezeichnet er ihren Vater als Kommandant, dadurch zeigt sich, dass er sich von dem Gedanken distanzieren könnte mit ihr Verwandt zu sein. Durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) wird die patriarchalische Gesellschaft gezeigt. Die Marquise weiß, dass ihre Mutter an dem Entschluss des Vaters nichts ändern kann, weshalb sie sich an ihren Bruder und ihren Vater selbst wendet. Da ihr Bruder ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) dreht, wird erneut klar, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Der Kommandant sagt er zu ihr „hinweg!“ (Z. 17), als sie ins Zimmer wollte. Durch diesen Befehl wird wieder seine Entrüstung deutlich. Die Marquise zeigt ihre Unterwürfigkeit, indem sie „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) das Zimmer betreten will. Weil der Kommandant „nach der hinteren Wand“ (Z. 17) eilte zeigt er, dass er unfähig ist mit dem Gefühlsausbruch seiner Tochter umzugehen. Diese wirft sich ihm „eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 18), wodurch sie erneut ihre Unterwürfigkeit zeigt. Die Überforderung des Vaters wird deutlich, „als ein Pistol (...) losging“ (Z. 18-19). Durch diese Aktion „leichenblaß“ (Z. 20) verlässt die Marquise das Zimmer. Ihr Schock wird deutlich, als sie sich „matt bis in den Tod, auf einen Sessel nieder (lässt)“ (Z. 22). Als sie sich und ihre Kinder zur Abreise bereit macht, tritt der Forstmeister ein und „auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 25-26). Nun ist die Marquise entrüstet, was in den folgenden Zeilen deutlich wird. Die rhetorische Frage „Dieser Kinder?“ (Z. 26) zeigt sie nun wesentlich schlagfertiger. Der Schuss des Vaters ist also ein Wendepunkt im Verhalten der Marquise. Aus der unterwürfigen Tochter des Obristen wird eine selbstbewusstere Frau die sich über den Befehl ihres Vaters hinweg setzt. Ihre Wut gegenüber ihrem Vater äußert sie, indem sie zu ihrem Bruder sagt, er könne seinem unmenschlichen Vater sagen, dass er kommen, und sie niederschießen, nicht aber ihre Kinder entreißen könne! (vgl. 26-27). Zudem distanziert sie sich von ihrem Vater indem sie das Pronomen „deinem“ benutzt, also ihren Bruder nicht auffordert ihrem, sondern seinem Vater dies zu sagen. Zuletzt verlässt sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28) das Anwesen. Ihr Bruder ist von diesem Verhalten so perplex, dass er es nicht „gewagt hätte“ (Z. 28) sie aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst wird klar, dass der Vater aufgrund des Ansehens der Familie die Marquise verbannt. Überfordert von ihren Emotionen setzt er einen Schuss ab, was die Marquise zum freiwilligen Verlassen des Anwesens bewegt und sie dazu bringt, sich über den Befehl des Vaters  zu setzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der von  Heinrich von Kleist verfassten und 1808 veröffentlichte Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; werden die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft und deren Emanzipation thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text spielt in Italien zur Zeit des 2. Koalitionskrieges. Russische Truppen stürmen die Festung in der die Marquise von O... mit ihrer Familie lebt. Kurz bevor sie von einigen Russen misshandelt wird, kann ein russischer Offizier, der Graf von F..., dies verhindern und die Marquise fällt in Ohnmacht. Nachdem sie wieder bei Sinnen ist und dem Grafen danken will, ist dieser bereits wieder fort und es erreicht sie die Nachricht, dass er im Kampf gefallen sei. Die Familie zieht in ihr Haus in der Stadt, bei dem plötzlich der Graf auftaucht, welcher doch nicht gestorben ist. Er bittet um die Hand der Marquise an. Da diese jedoch Witwe ist und sich geschworen hat nie wieder einen neuen Mann zu haben braucht sie Zeit bevor sie den Antrag schließlich annimmt. Mit der Zeit geht es ihr immer schlechter und sie bekommt Anzeichen einer Schwangerschaft. Da sie jedoch mit keinem Mann wissentlich geschlafen hat lässt sie sich sowohl von einem Arzt, als auch von einer Hebamme überprüfen. Beide bestätigen ihre Schwangerschaft. An dieser Stelle spielt der vorliegende Textausschnitt, indem die Eltern die Marquise von O... vor lauter Enttäuschung aus dem Haus werfen und wegschicken. Im Anschluss daran lässt sie eine Anzeige in die Zeitung setzten, in welcher sie ankündigt den Vater des Kindes als Mann zu nehmen, falls er sich bei ihr meldet. Als ihre Mutter die Anzeige liest beschließt sie ihre Tochter zu testen. Durch diese Probe erkennt die Mutter dass die Marquise von O... die Wahrheit sagt und sie nicht belogen hat. Sowohl ihre Mutter, als auch ihr Vater bitten sie daraufhin um Vergebung. In der Zwischenzeit hat auch der Graf von der Anzeige erfahren. Als jemand auf die Anzeige reagiert und sich mit der Familie treffen will sind alle überrascht als der Graf auftaucht und sich als Vater des Kindes bekennt. Die Marquise hält ihr Wort ein und nimmt ihn zum Mann. Allerdings führen sie keine emotionale Beziehung und erst nach einiger Zeit entwickelt sie Gefühle für ihren Mann, sodass sie ein zweites Mal heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass &amp;quot;[k]aum [nachdem] die Hebamme aus dem Zimmer [war], [...] ihr eine Schreiben von der Mutter gebracht ward.&amp;quot; (Z.1)Vor Allem das Adverb &amp;quot;kaum&amp;quot; zeigt, dass die Mutter nicht lange gezögert hat und die Nachricht sehr schnell verfasst und abgegeben hat. In diesem Schreiben steht, dass der &amp;quot;Herr von G... wünsche [...] daß sie sein Haus verlasse&amp;quot; (Z.2 f.) Anhand dieser Aussage sieht man, wie enttäuscht ihre Eltern von ihr sind, darüber dass die Marquise sie belogen hat und schwanger ist. Die Aussage, ihr Vater &amp;quot;hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen&amp;quot; (Z.4) zeigt seine tiefe Abneigung und Verachtung seiner eigenen Tochter gegenüber. Die Metapher, dass der Brief &amp;quot;von Tränen benetzt [war]&amp;quot; (Z.4 f.) zeigt mit welcher großer Trauer die Marquise auf dieses Schreiben ihrer Eltern reagiert. Sie ist so verletzt, weil ihre Eltern ihr und ihren Behauptungen keinen Glauben schenken, dass sie sehr viel weint. Ihre Tränen verwischen das Wort &amp;quot;diktiert&amp;quot; (Z.5), welches zeigt, dass ihr Vater sich bereits soweit von ihr distanziert, dass er den Text nicht selber verfasst hat, sondern ihn hat schreiben lassen. Die Unpersönlichkeit seiner Tochter gegenüber wird somit deutlich. Die Metapher &amp;quot;[d]er Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen&amp;quot; stellt indirekt dar,dass sie weinen muss, da sie sich so von ihren Eltern verletzt fühlt. Dies wird im darauffolgenden &amp;quot;heftig über den Irrtum der Eltern weinend&amp;quot; (Z.6 f.) noch einmal direkt gesagt. Sie ist so stark emotional gerührt, dass sie nicht mehr einmal normal geradeaus gehen kann, sondern zu ihren Eltern &amp;quot;wankt&amp;quot; (Z.8). &amp;quot;Sie dank, als sie die Türe verschlossen fand [...] vor derselben nieder&amp;quot; (Z.9 f.) und zeigt sioch somit ihren Eltern unterwürfig. Dadurch wird ihre Unterlegenheit den Eltern gegenüber gezeigt. Da der Forstmeister zu ihr &amp;quot;flammendem Gesicht&amp;quot; (Z.11 f.) spricht, wird klar, dass auch er von ihr enttäuscht ist und ihr gegenüber eine nun negative Einstellung hat. Er teilt ihr mit, dass &amp;quot;der Kommandant sie nicht sehen wolle&amp;quot; (Z.12), wodurch erneut die Distanz zwischen Vater und Tochter gezeigt wird. Mit dem Parallelismus &amp;quot;mein liebster Bruder! [...] mein teuerster Vater!&amp;quot; (Z.13 f.) versucht die Marquise ihre Familienmitglieder zu beschwichtigen, damit diese ihr zuhören und ihr glauben. Die Verachtung des Vaters seiner Tochter gegenüber wird noch einmal stark dadurch deutlich, dass er ihr &amp;quot;bei ihrem Anblick, den Rücken [zuwendet]&amp;quot; (Z.14 f.) und &amp;quot;in sein Schlafgemach [eilt]&amp;quot; (Z.15), um ihr aus dem Weg zu gehen und sie weder Sehen, noch Hören zu müssen. Die Marquise lässt sich davon jedoch nicht abhalten und &amp;quot;[verfolgt] ihn dahin&amp;quot; (Z.15). Als sie &amp;quot;unter Jammern und Flehen&amp;quot; (Z.16) versucht zu ihrem Vater zu gelangen, welcher die Türe eigentlich zuwerfen wollte, &amp;quot;gab dieser plötzlich nach&amp;quot; (Z.17). Dies zeigt, dass ihr Vater einen Moment lang nicht so hart und streng bleiben konnte, als er erlebt wie sich seine Tochter ihm gegenüber präsentiert. Dies ist jedoch schnell vorbei und er besinnt sich wieder. Als sie ihm seine Unterwürfigkeit zeigt, indem sie &amp;quot;sich ihm [...] zu Füßen [wirft], und [...] zitternd seine Kniee [umfasst]&amp;quot; (Z.18 f.), reagiert er sehr drastisch und schießt in die Decke, um der Marquise deutlich zu machen, dass er seine Worte ernst meint und sie ihn in Ruhe lassen soll. Daraufhin lässt sich die Angst und Überraschung der Marquise erkennen, da sie &amp;quot;leichenblass&amp;quot; (Z.21) wird und &amp;quot;aus seinen Gemächern wieder hinweg [eilt]&amp;quot; (Z.21 f.) Außerdem sieht man, dass sich durch diese Handlung, ihre Intention verändert hat. Statt ihre Eltern um Beistand zu bitten, will sie nun das Anwesend so schnell wie möglich verlassen und sich von ihren Eltern abwenden, von welchen sie sich nun noch mehr im Stich gelassen fühlt. Die Metapher &amp;quot;matt bis in den Tod&amp;quot; (Z.23) zeigt, dass sie immer noch schockiert ist über die Handlung ihres Vaters. Sie benutzt das Pronomen &amp;quot;deinem&amp;quot; (Z.27) statt unserem Vater, wodurch deutlich wird dass die ihn nicht mehr als ihren Vater ansieht und eine starke Abneigung gegen ihn empfindet. Dies wird noch durch das Adjektive &amp;quot;unmenschlich[...]&amp;quot; (Z.28) verstärkt. Die Metapher &amp;quot;mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet&amp;quot; (Z.29) zeigt, dass die Marquise ihm gegensatz zu vor dem Schuss, viel selbstbewusster ist und nun ihren eigenen Weg einschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dies eine der zentralen Textstellen in der Novelle ist in der sich die Beziehung der Figuren zueinander ändert. Die Marquise wendet sich von ihrer Familie ab und es zeigt sich eine tiefe Abneigung und negative Einstellung auf beiden Seiten dem anderen gegenüber. Außerdem lässt sich anhand dieser Textstelle eine Entwicklung der Marquise feststellen. Zu Beginn ist sie sehr traurig, hängt an ihren Eltern und will nichts außer deren Unterstützung und dass sie ihr Glauben. Gegen Ende dieser Textstelle jedoch zeigt sie sich selbstbewusster und eigenständig, da sie nicht mehr auf ihre Eltern angewiesen ist und nun alleine leben wird. Dies ist der Aspekt der Emanzipation den Kleist mit dieser Novelle verbreiten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Novelle „Die Marquise von O….“, welche von Heinrich Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und das damit verbundene Frauenbild zu Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug stellt die Hebamme fest, dass die Marquise schwanger ist. Die Marquise versucht ihre Mutter davon zu überzeugen, dass dies nicht möglich sei, jedoch stürmt diese aus dem Zimmer. Da die Marquise zu diesem Zeitpunkt nicht liiert ist und es zu dieser Zeit unschicklich war Kinder zu haben ohne verheiratet zu sein, wird sie von ihren Eltern verstoßen. Sie versucht noch einmal ihre Eltern besonders ihren Vater anzuflehen, dass sie doch bleiben dürfe, wird jedoch von einer Waffe bedroht und verlässt schließlich zusammen mit ihren Kindern das Haus. Die Marquise zieht sich daraufhin auf ihren Landsitz V… zurück und nutzt diese Zeit, um sich ihren Kindern zu widmen. Sie schottet sich von der Außenwelt komplett ab und duldet keinen Besuch. Sie veröffentlicht die zu Beginn der Novelle beschriebene Zeitungsannonce und wartet auf eine Antwort. Doch auch als der Graf F von seiner Reise wieder zurück kommt und die Marquise aufsucht, will diese ihn nicht sehen. Trotzdem versucht er ihr einen Antrag zu machen, welchen sie jedoch ablehnt, woraufhin sich der Graf F zurückzieht. Als der Graf anonym auf die Annonce Antwortet und ein Treffen in dem Kommandantenhaus arrangiert, kommen der Mutter Zweifel an der Schuld der Marquise auf, woraufhin sie ihre Tochter durch eine List wieder zurück in das Kommandantenhaus holt, wo sie auch ihren Vater von ihrer Unschuld überzeugen kann. Schließlich gibt sich der Graf als Vater des noch ungeborenen Kindes zu erkennen. Die Marquise ist von dieser Nachricht geschockt und will ihr Versprechen, den Vater des Kindes zu heiraten, wenn dieser sich zeigt, zurücknehmen. Die Eltern jedoch sehen die Vorteile in einer solchen Heirat und arrangieren diese, wobei der Graf F einen Ehevertrag unterzeichnen muss, wobei er auf alles verzichtet. Nach der Heirat, herrscht reger Kontakt bis zu der Taufe des Sohnes. Denn die Marquise sieht das ehrliche und zurückhaltende Verhalten des Grafen und verzeiht ihm schließlich. Daraufhin wird eine zweite Hochzeit gefeiert und die beiden ziehen gemeinsam mit den Kindern nach V und es folgen noch weitere Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug spielt eine zentrale Rolle in der Novelle, da dort die Problematik beschrieben wird, die einen Wendepunkt in dem Leben der Marquise darstellt. Aus dieser Situation folgt nämlich die Zeitungsannonce um den Vater des Kindes zu finden, die wiederum dazu führt, dass die Situation wieder aufgeklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z.1-24)wird die Reaktion des Vaters auf die Nachricht über die Schwangerschaft der Marquise. Diese Reaktion erfolgt sehr schnell, nachdem die Hebamme das Zimmer verlassen hat, was durch die Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z.1f.) gezeigt wird, da durch diese das Adverb „kaum“ (Z.1) hervorgehoben wird. Ihm ist das gesellschaftliche Ansehen sehr wichtig, weshalb er so schnell handelt. Denn zu dieser Zeit war es unschicklich ein uneheliches Kind zu haben. In dem Brief bittet er umgehen darum, dass die Marquise das Haus verlässt (Z.4). Durch den Brief übermittelt er zudem die „über ihr Vermögen lautenden Papiere“ (Z.5). Er vermeidet also jeglichen Kontakt mit seiner Tochter, was sein Entsetzen über das Geschehen verdeutlicht. Weiterhin hofft er, dass „Gott [ihm] den Jammer ersparen werde“(Z.6). Dies zeigt seine Enttäuschung und Wut über Geschehen. Er macht die Marquise für dieses verantwortlich und gibt ihr nicht die Chance ihre Unschuld zu beweisen, da er sich nicht einmal persönlich von ihr verabschiedet, sondern die Anliegen durch den Brief regelt. Ihm ist das gesellschaftliche Ansehen wichtiger als das Verhältnis zu seiner Tochter. Die Tatsache, dass er jeglicher Konfrontation aus dem Weg geht macht seine Enttäuschung über seine eigene tochter deutlich, da er sie nicht einmal mehr sehen möchte. Inzwischen ist der Brief „von Tränen benetzt“ (Z.7), was die Bestürztheit und die Verzweiflung seitens der Marquise in Folge der Reaktion des Vater zum Ausdruck bringt. Das Adjektiv „diktiert“ (Z.8) zeigt weiterhin die Distanz die der Vater zu der Marquise hält. Die löst bei der Marquise eine heftige Reaktion aus, was durch die Hyperbel „stürzte der Schmerz aus den Augen“ (Z.9) deutlich gemacht wird. Die Reaktion ihres Vaters trifft sie sehr. Doch gegen die Erwartung, dass sie ihre Eltern für diese heftige Reaktion verantwortlich macht, nimmt sie diese vielmehr in Schutz, da nach ihrer Meinung die Eltern, die sie als „vortreffliche Menschen“ (Z.11) bezeichnet, zu dieser Ungerechtigkeit verführt wurden (ebd.). Sie übt dadurch Kritik an der Gesellschaft aus, die die Menschen wie auch ihre Eltern, dazu verleitet, so zu handeln wie diese es als gut befindet. Die Marquise ist wie benommen durch das Geschehen, was durch die beiden Verben „wanken“ (Z.13) und „sinken“ (Z.14) verdeutlicht wird. Ihre Verzweiflung wird nochmals dadurch deutlich gemacht, dass sie 20 Minuten kraftlos auf dem Boden zusammen gesunken gelegen haben muss (Z.17). Aus ihrer Verzweiflung heraus, verhält sie sich unterwürfig gegenüber ihrem Vater und ihrem Bruder, wie es zu dieser Zeit aber auch nicht unüblich war. Ihre Unterwürfigkeit wird durch die beiden Superlative „liebster“ (Z.20) Bruder und „teuerster“ (Z.21) Vater deutlich. Sie hebt diese durch den Ausruf hervor und verhält sich somit unterwürfig gegenüber den Männern. Doch der Vater wendet sich von der Marquise und ihrem Flehen ab und eilt in sein Schlafgemach (vgl. Z. 22f.). Er baut somit wieder eine Distanz zu seiner Tochter auf, was wiedermal seine Enttäuschung ihr gegenüber zeigt. Doch nach ihrem „Jammern und Flehen“ (Z.25) gibt er plötzlich nach. Sie verdeutlicht daraufhin wiedermals ihre Unterwürfigkeit gegenüber ihrem Vater wenn sie sich ihm zu „Füßen [wirft], und zitternd seine Kniee“ (Z.29) umfasst. Doch der Vater zieht seine Pistole und feuert einen Schuss ab. Er sieht keine andere Möglichkeit die Marquise aus dem Haus zu werfen, als diese mit einer Waffe zu bedrohen. Das Adjektiv „schmetternd“(Z.31) verdeutlicht dabei die Härte in seinem Handeln gegenüber der Marquise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z.30-47) fasst die Marquise neue Kraft, um schließlich das Haus der Eltern zu verlassen. Der Schuss löst bei der Marquise neue Kraft aus, was durch den Ausruf „Herr meines Lebens“ (Z.32) deutlich wird. Gleichzeitig wird dadurch nochmals ihre Unterwürfigkeit deutlich. Durch das Verb „eilen“ (Z. 33) wird ihre neu gewonnene Stärke deutlich, was durch den Schuss, welcher wie ein Wachrütteln gewirkt hat, versucht worden ist. Auch das Adjektiv „eilfertig“ (Z.37) macht ihre neu gefasste Stärke deutlich, da sie nun nicht mehr wie benommen sondern schnell handelt. Grade als die Marquise das Grundstück gemeinsam mit ihren Kindern verlassen möchte, erscheint ihr Bruder der Forstmeister und überbringt den Befehl des Vaters, dass die Kinder der Marquise doch bitte bei den Eltern zurückgelassen werden sollen(Z. vgl.41). Doch die Marquise würde für ihre Kinder sogar sterben (vgl.Z.44). Sie ist entsetzt und fassungslos über die Forderungen ihres Vaters, was sie durch das Possessivpronomen „deinem“ (Z.42), wodurch sie ihren Vater nicht mehr als diesen ansieht sondern ihn dadurch von ihrer Familie ausschließt, und dem Adjektiv „unmenschlich“ (Z.43), was ihren Vater als ein Monster erscheinen lässt, ausdrückt. Daraufhin steigt sie zusammen mit ihren Kindern in den Wagen und fährt ab (vgl.Z.47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Vater durch die Gesellschafft bedingt handelt und dabei keine Rücksicht auf seine eigene Familie nimmt. Die Marquise ist darüber sehr bestürzt und verzweifelt, was vor allem durch ihr kraftloses Handeln deutlich wird. Zum Ende hingegen, wird eine selbstbewusste und starke Seite von ihr deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O“, von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 veröffentlicht thematisiert die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Krieges gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten, die sie vergewaltigen wollen. Der Graf von F... verhindert dies, darauf fällt die Marquise in Ohnmacht und der Graf vergeht sich an ihr. Später bekommt die Marquise Krankheitssymptome, für sie ist die Schwangerschaft nicht möglich, da sie mit niemanden geschlafen hat. Als ein Doktor und eine Hebamme die Schwangerschaft dann doch bestätigen ist sie geschockt. Es wird gezeigt, dass das Kind der Marquise für die Familie nicht gut ist. Ihr Vater verbannt sie und als die Marquise ihren Vater um Vergebung bittet, feuert dieser eine Pistole ab. Weil ihr Bruder und ihre Mutter beleidigt sind, verlässt die Familie. Es zeigt sich, dass das Ansehen der Familie wichtiger ist, als die Marquise. Durch die Verbannung ist sie gezwungen ihr Leben zu bestimmen und ihre Familie zu überzeigen, dass sie unschuldig ist. Sie sucht öffentlich nach dem Vater des Kinders mit Hilfe einer Zeitungsannonce. Die Unschuld der Marquise wird bewiesen, wodurch sie wieder aufgenommen wird. Graf von F... ist der Vater und heiratet gegen den Willen der Marquise. Durch die Fürsorge des Grafen verliebt sich die Marquise doch und heiraten ihn ein Jahr später richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Mutter bringt ihr ein Schreiben, Kurz nachdem „die Hebamme aus dem Zimmer“ (Z. 1) ging. Der Obrist will, da sie schwanger ist, dass sie verbannt wird. Weil dieser Entschluss schnell gefällt wurde, was man an dem Adverb und an der Konjunktion „Kaum nachdem“ (Z. 1) erkennt, wird deutlich, wie enttäuscht er von ihr ist. Zusätzlich „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautende Papiere, und hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3-4). Dies könnte die Besorgnis des Vaters zeigen, da er der Marquise trotzdem das Vermögen gibt.  Außerdem zeigt die Aussage, dass Gott ihm den Jammer ersparen solle sie wieder zu sehen, dass er sie eigentlich nicht verbannen will und er sie nicht sehen will, da er dann vielleicht seine Meinung ändern könnte. Allerdings könnte er ihr das Vermögen auch nur gegeben haben, damit sie durch schlechte Berufe das Ansehen der Familie nicht noch weiter verschlechtert ist und er zu sauer ist, um sie t sehen zu können. Der Verzweiflung der Marquise wird klar, wei der Brief „inzwischen von Tränen benetzt war“ (Z. 5) ist. Außerdem zeigt sich hier wieder die Bedrücktheit des Vaters, da der Brief „diktiert“ (Z. 6) wurde. Vielleicht konnte er diesen Brief nicht selber schreiben, da er zu geschockt war. Als sie kniete, verdeutlicht dies wieder ihre Verzweiflung. Trotz des „Irrtum(s)“ (Z. 6), sind ihre Eltern für sie „vortreffliche Menschen“ (Z. 7), was die Gutherzigkeit der Marquise zeigt. Weil sie erst ihre Mutter aufsuchte und dabei „ging“ (Z. 7), und dann zu ihrem Vater „wankte“ (Z. 9) zeigt sich, dass sie von ihrer Mutter eher Vergebung erwartet als von ihrem Vater. Da die „Türe verschlossen“ (Z. 9) ist, wird erneut die Geschocktheit deutlich. Die Marquise „sank (...) vor derselben nieder“ (Z. 9-10), wodurch ihre Unterwürfigkeit verdeutlicht wird. Die Marquise wird für ein paar Minuten ignoriert, bis der Bruder „mit flammendem Gesicht sagte“ (Z. 11), dass der „Kommandant sie nicht sehen wolle“ (Z. 12). Auch die Wut des Bruders wird klar, weil die Metapher flammendes Gesicht die Wut betont. Durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) wird die Gesellschaft gezeigt, welche Männer bevorzugt. Da ihr Bruder ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) dreht, zeigt sich, dass er sie nicht mehr anerkennt. Der Kommandant sagt er zu ihr „hinweg!“ (Z. 17), als sie ins Zimmer wollte. Dies wirkt herabwürdigend und so, als ob er einem Diener etwas befehlen will. Die Marquise veranschaulicht ihre Unterwürfigkeit, da sie „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) das in das Zimmer will. Als der Kommandant „nach der hinteren Wand“ (Z. 17) eilte zeigt sich, dass er nicht in der Lage ist mit dem seiner Tochter umzugehen. Diese wirft sich ihm „eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 18), was ihre Unterwürfigkeit erneut verdeutlicht. Die Gefühle des Vaters werde deutlich, „als ein Pistol (...) losging“ (Z. 18-19). Dadurch „leichenblaß“ (Z. 20) verlässt sie den Raum. Ihr Schock, dass der Vater eine Waffe gegen sie einsetzt wird klar, als sie sich „matt bis in den Tod, auf einen Sessel nieder (lässt)“ (Z. 22). Als sie sich und ihre Kinder zur Abreise fertig macht, will der Bruder „auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forder(n)“ (Z. 25-26). Nun ist die Marquise enttäuscht, was in den später deutlich wird. Die rhetorische Frage „Dieser Kinder?“ (Z. 26zeigt einen Verhaltenswandel im Vergleich zur Unterwürfigkeit ebent. Ihre Enttäuschung gegenüber ihrem Vater wird verdeutlicht, indem sie zu ihrem Bruder sagt, dass sein Vater unmenschlich sei und dass sie die Kinder mitnehmen würde. Zudem distanziert sie sich von ihrem Vater indem sie das Pronomen „deinem“ benutzt. Schlussendlich verlässt sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28) die Familie Ihr Bruder ist so überrascht und geschockt, dass er es nicht „gewagt hätte“ (Z. 28) sie daran zu hindern ihre Kinder mitzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt sich, dass der Vater sehr enttäuscht von der Marquise ist und sich um das Ansehen seiner Familie sorgt. Er ist so entrüstet, dass er sogar mit einer Pistole schießt, damit sie das Anwesen verlässt. Durch dieses Verhalten geschockt, wird die Marquise plötzlich selbstbewusster und ist nicht mehr so unterwürfig und ignoriert die Forderung ihres Vaters die Kinder da zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Jannik: Ich habe den text für Aniston hochgeladen, da sein Wiki nicht funktioniert hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Analyse_TA</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Analyse TA</title>
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				<updated>2020-05-04T21:51:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Textauszug Kleist, ''Die Marquise...&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”,von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Jahr 1808 veröffentlicht, thematisiert die Auswirkung von Krieg auf die Menschen, sowie die Gesellschaftsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden Textauszug (Z. 396-417), wird die Marquise von ihren Eltern verstoßen. Zu diesem Verstoß kam es, da  die Marquise während des Krieges von russischen Soldaten umzingelt wurde, welche sie vergewaltigen wollten. Allerdings kam dann der russische Offizier, Graf F… und rettete die Marquise aus dieser Situation. Diese wurde allerdings ohnmächtig und Graf F… vergewaltigte sie, ohne dass außer ihm jemand etwas davon mitbekam. Der Marquise ging es von Zeit zu Zeit schlechter und sie fühlte sich wieder wie in ihrer zweiten Schwangerschaft. Aufgrund der Beschwerden, wurde die Marquise von einem Arzt untersucht, welcher bei ihr eine Schwangerschaft feststellte. Die Marquise war erstaunt und entsetzt und schwor ihrer Mutter, dass sie nicht schwanger sein könne. Aufgrund dessen, rufen sie eine Hebamme, welche ebenfalls eine Schwangerschaft feststellt. Die Eltern der Marquise fühlen sich belogen und hintergangen und verstoßen sie. Dieser Verstoß hat eine große Auswirkung auf das weitere Leben der Marquise. Aus diesem Ereignis folgt, dass die Marquise gemeinsam mit ihren Kindern umzieht. Sie ist sehr einsam und aufgrund dessen versucht sie den Vater ihres Kindes durch einen Artikel in der Zeitung zu finden. Der Vater, Graf F…, meldet sich, was zu einer ungewollten Hochzeit, von Seiten der Marquise, mit einem gewissen Abstand zwischen den beiden führt. Das Verhältnis zu den Eltern der Marquise bessert sich und auch der Graf F… versucht ein guter Vater für das Kind zu sein. Dadurch, dass sich der Graf F… und die Marquise nun öfters sehen, verlieben sie sich nach der Zeit und heiraten am Ende erneut. Diese Textstelle ist also eine zentrale Stelle der Novelle, da wenn die Marquise nicht verstoßen worden wäre, sie niemals einsam gewesen wäre und somit nicht den Vater ihres Kindes/ ihre späteren Mann gefunden hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der Marquise, Herr von G…, ist so enttäuscht von ihr, dass er ihr nicht einmal persönlich erklärt, dass er möchte, dass sie auszieht, sondern ihr ein “Schreiben” (Z. 1) bringen lässt. Auch der Fakt, dass er das Schreiben bringen lässt, drückt seinen Ärger und seine Enttäuschung aus, da er sie nicht mehr sehen möchte. Dies wird auch dadurch ausgedrückt, dass er in seinem Schreiben schreibt, dass er “hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.” (Z. 3f) Herr von G… tut dies, da er nach dem Willen der Gesellschaft handelt. Die Gesellschaft sieht es als falsch an, schwanger aber ohne Vater und nicht verheiratet zu sein. Man findet eine Antithese, wenn man die Gefühle von Tochter und Vater betrachtet. Dadurch, dass “[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt” (Z.4f) war, wird deutlich, dass die Marquise zutiefst verletzt und traurig ist. Ihr Vater allerdings, scheint sehr emotionslos zu sein, da er sich weder verabschiedet, noch sich die Mühe gegeben hat, den Brief selbst zu schreiben, was man an dem Wort “diktiert” (Z. 5) erkennt. Trotz allem ist die Marquise nicht wütend auf ihre Eltern, was man daran erkennt, dass sie sie noch immer als “vortreffliche[...] Menschen” (Z. 7) bezeichnet. Als sie zu ihrer Mutter gehen will, diese allerdings bei ihrem Vater zu sein schien, sieht sie dort angekommen, dass die “Türe verschlossen” (Z. 9) ist. Dies könnte man als Metapher dafür interpretieren, dass ihre Eltern die Marquise aus ihrem Leben ausgeschlossen haben. Die Marquise gibt aber nicht auf und versucht weiter die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu erlangen indem sie weiterhin vor der Türe klagt, dort niedersinkt und einige Zeit dort verbleibt (vgl. Z. 8ff). Als dann ihr Bruder aus der Türe heraustritt um ihr zu sagen, dass ihr Vater sie nicht sehen will, läuft sie trotzdem in das Zimmer hinein (vgl. Z.13). Dies zeigt, dass die Marquise sehr entschlossen ist und sich über die Entscheidung ihrer Eltern hinwegsetzt. Der Vater zeigt immer mehr seine Entschlossenheit sie zu ignorieren und “wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu” (Z. 14). Er versucht ins Schlafzimmer zu fliehen, aber die Marquise blockiert die Türe, solange bis er nachgab (vgl. Z. 16). Das Nachgeben könnte man auch wieder als Metapher deuten, dafür dass der Vater sie eigentlich nicht ganz von ihr abwenden möchte, es aber aufgrund der Gesellschaft tun muss. Wieder kehrt er ihr den Rücken zu (vgl. Z. 17). Dies deutet darauf hin, dass er sie aufgrund der Enttäuschung nicht ansehen will oder darauf, dass er sie nicht ansehen möchte, weil es ihn selbst schmerzt. Die Ernsthaftigkeit des Vaters in dieser Angelegenheit und sein Dringendes Bedürfnis danach, dass sie geht, zeigt sich darin, dass er kein wenig Gnade mit seiner Tochter hat, obwohl sie sich ihm “zu Füßen” (Z. 18) fallen lässt, sondern sogar “ein[e] Pistol[e] [nahm] [...] und der Schuß schmetternd in die Decke fuhr” (Z. 18f) um sie dazu zu bringen, endlich zu gehen.  Ab dort findet man eine Zeitraffung des Textes, also dass die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, was die ganze Situation sehr hektisch wirken lässt. Diese Zeitraffung zeigt auch die Angst und den Schreck der Marquise. Dies zeigt ebenso das Verb “eilte” (Z. 20), sowie dass sie “leichenblaß” (Z. 20) war vor Schreck. Die ganze Situation ändert sich und die Marquise will so schnell es geht von dort weg. Dies wird dadurch deutlich, dass sie “ihre Kinder eilfertig an [zog]” (Z. 22). Als dann ihr Bruder kommt und ihr mitteilt, dass ihr Vater “die Zurücklassung und Überlieferung von ihr fordert[...]” (Z. 25f), steht das Verhalten der Marquise im Kontrast zu ihrem Verhalten zuvor. Zuvor war sie ängstlich, traurig und schwach, jetzt aber baut sie sich auf und bezeichnet den Kommandanten als “unmenschlichen Vater” (Z. 26). Auch dies steht im Kontrast zu dem vorigen Lob an ihre Eltern (vgl. Z. 7). Das Wohl ihrer Kinder zu wie ihre Nähe zu ihr ist ihr sehr wichtig, was dadurch ausgedrückt wird, da sie ihrem Bruder erklärt, dass ihr Vater sie niederschießen könne, ihr aber nicht ihre Kinder wegnehmen könne (vgl. Z. 26f). Die Marquise ist nun nicht mehr schwach sondern “mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet” (Z. 27). Ihren Bruder scheint sie damit eingeschüchtert zu haben, da sie mit ihren Kindern ging “ihne daß der Bruder gewagt hätte, sie anzuhalten” (Z. 28f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle spielt. Weiterhin zeigt die Textstelle verschiedene Charakterzüge der Marquise, z.B. ihre Angst vor Verstoß und dem Verlust ihrer Eltern, aber auch ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein, wenn es um ihre Kinder geht. Auch zeigen sich Dinge die ihr wirklich wichtig sind, ihre Familie, aber besonders ihre Kinder. Dies wird durch Stilmittel wie Metaphern oder auch Antithesen deutlich. Auch die wechselnde Zeitgestaltung trägt dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erschienen ist, thematisiert die Wichtigkeit des hohen Ansehens in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Ort im südlichen Italien, in der die Marquise in ihrem Elternhaus lebt, zur Zeit des Zweiten Koalitionskrieges von russischen Truppen überfallen wird, wird sie von Soldaten verschleppt und fast von ihnen vergewaltigt, was jedoch von einem russischen Offizier, dem Grafen von F..., verhindert werden kann. Er verscheucht die Soldaten und rettet die Marquise, woraufhin sie in Ohnmacht fällt. Die Marquise möchte sich bei dem Grafen bedanken, erhält jedoch bald die Nachricht, dass der Graph in einem Gefecht gefallen sei. Kurz darauf kommt der Graf jedoch zum Elternhaus der Marquise und hält um ihre Hand an, woraufhin sie ihn um Bedenkzeit bittet. Der Marquise geht es im Verlauf dieser Ereignisse immer schlechter, sodass sie einen Arzt kommen lässt, der eine Schwangerschaft feststellt, dem jedoch kein Glaube geschenkt wird, sodass sie eine Hebamme kommen lässt, die der Feststellung des Arztes jedoch zustimmt. Daraufhin verbannt der Vater der Marquise sie aus seinem Haus und die Marquise, was im folgenden Textauszug thematisiert wird. Die Marquise erkennt die Unmöglichkeit, ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen sodass sie eine Aufforderung an den Vater ihres Kindes, sich bei ihr zu melden, in die Zeitung setzt. Als ihre Eltern dies sehen beschließt die Mutter der Marquise, die Marquise auf die Probe zu stellen, wodurch sie die Unschuld der Marquise bemerkt und diese wieder zurück ins Elternhaus ziehen darf. Bald darauf kündigt sich der Vater des Kindes der Marquise an und es wird der Entschluss getroffen, dass die Marquise diesen Mann heiraten soll, als jedoch der Graf von F... erscheint ist die Marquise so enttäuscht von ihm, dass eine Hochzeit gegen den Willen der Marquise stattfindet. Erst bei der Taufe des Kindes wird der Graf wieder eingeladen. Bei dieser schenkt er dem Kind sein Testament, wodurch er von nun an öfter eingeladen wird und nach einem Jahr eine zweite Hochzeit zwischen der Marquise und dem Grafen erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit einer Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als [der Marquise] ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z.1). Durch diese Inversion wird das Adverb „kaum“ (Z.1) hervorgehoben und so wird deutlich, dass es sehr schnell ging bis die Entscheidung des Vaters, was nach der Feststellung einer unehelichen Schwangerschaft der Marquise zu tun ist, getroffen war. So wird zudem klar, dass es nur einen richtigen Weg für ihn gab, sodass er nicht lange überlegen musste.&lt;br /&gt;
Seine Entscheidung ist, dass die Marquise „unter den […] Umständen […] sein Haus verlasse[n]“ (Z.2f.) solle. Zudem hofft er, „daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z.3f.). Dies zeigt die große Enttäuschung des Vaters und auch seine Wut gegenüber der Marquise. Vielleicht wird so jedoch auch klar, dass er die Marquise auf Grund seines Ansehens in der Gesellschaft wegschicken musste und ihm diese Entscheidung selber schwergefallen ist, weswegen er hofft, die Marquise nicht mehr sehen zu müssen und diese Worte deswegen so deutlich in den Brief an die Marquise schreibt.&lt;br /&gt;
Das „verwischte Wort: diktiert“ (Z.5), dass in einer Ecke des Briefs steht, zeigt die Distanz, die jetzt zwischen der Marquise und ihren Eltern herrscht und macht deutlich, dass der Vater diese Zeilen nicht mal selber geschrieben hat, wodurch der Abschied sehr kalt und unpersönlich erscheint. So wird zudem deutlich, dass der Vater mit der Marquise nichts mehr zu tun haben möchte.&lt;br /&gt;
Die Personifikation „Der Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen“ (Z.5f.) zeigt die Trauer der Marquise und ihre Enttäuschung über den „Irrtum ihrer Eltern“ (Z.6) und darüber, dass der Vater ihr die Worte nicht selber sagen oder schreiben konnte. Jedoch verurteilt sie ihre Eltern nicht was deutlich wird, da sie sie als „vortreffliche Menschen“ (Z.7), die zur „Ungerechtigkeit […] verführt wurden“ (Z.7), bezeichnet.&lt;br /&gt;
Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z.8), vor denen sie „sank, [da] [...] die Tür verschlossen“ (Z.8f.) war. Die Verben „wankte“ (Z.9) und „sank“ (Z.9) zeigen die Kraftlosigkeit und Verzweiflung der Marquise. Als ihr Bruder aus dem Zimmer trat rief die Marquise: „ ,mein liebster Bruder!' “ (Z.12), was ihre Unterordnung unter ihrem Bruder und ihre weiter bestehende, wenn auch sehr kleine, Hoffnung auf Vergebung zeigt. Als sie sich ins Zimmer gedrängt hatte rief sie zu ihrem Vater: „ ,mein teuerster Vater' “ (Z.13). Der Parallelismus und die Steigerung zeigen die Ehrfurcht der Marquise vor ihrem Vater und ihre Unterwürfigkeit unter ihm. Zudem wird die Angst deutlich, mit der sie um Verzeihung bittet.&lt;br /&gt;
Der Vater jedoch „wandte ihr […] den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z.14), in dem das Schließen der Türe von dem „Jammern und Flehen“ (Z.15f.) der Marquise verhindert wurde. Dies zeigt die Unmöglichkeit der Vergebung des Vaters in dieser Situation und sein Streben nach Distanz zu der Marquise. Zudem wird auch das unermüdliche Bitten um Verzeihung der Marquise gegenüber ihrem Vater deutlich.&lt;br /&gt;
Als ihr Vater „plötzlich nach“ (Z.16) gibt wirft die Marquise „sich ihm […] zu Füßen , und umfaßte zitternd sein Knie“ (Z.17f.). Dies zeigt die Unterordnung der Marquise unter ihren Vater und ihr Hoffen auf Verzeihung. Das Adjektiv „plötzlich“ (Z.16) lässt jedoch nicht darauf schließen, dass der Vater ihr unerwartet verzeiht, sondern es deutet eher auf eine bestimmte, jetzt bald erfolgende, Handlung des Vaters hin. &lt;br /&gt;
Der Vater nimmt sich daraufhin eine Pistole und feuert einen Schuss ab, der „schmetternd in die Decke fuhr“ (Z.19). Danach ruft die Marquise „Herr meines Lebens!“ (Z.20), was die Wichtigkeit ihres Vaters für sie deutlich macht und zudem auf einen jetzt erfolgenden, endgültigen Abschied hinweist. Die Reaktion des Vaters zeigt vielleicht, dass er es nicht ertragen kann seine Tochter so zu sehen, jedoch weiß, dass es, aufgrund des Ansehens in der Gesellschaft, keinen anderen Weg für ihn gibt als seine Tochter wegzuschicken, weswegen er sich entscheidet, dass es besser ist wenn seine Tochter ihn hasst, damit sie dann freiwillig geht. &lt;br /&gt;
Die Marquise „erhob sich leichenblaß von ihren Knien“ (Z.20), „eilte aus seinen Gemächern hinweg“ (Z.21f.), „zog ihre Kinder […] an, und ließ die Sachen  einpacken“ (Z.22f.). Dies zeigt ihre Fassungslosigkeit über die Reaktion des Vaters und dass dies für sie ausschlaggebend ist um nun wegzugehen. Sie ist erschrocken über seine Reaktion und hätte dies nicht erwartet. Zudem wird so ihre Enttäuschung über die Reaktion ihres Vaters deutlich.&lt;br /&gt;
Als sie zur Abreise bereit war, überbrachte ihr Bruder einen Befehl ihres Vaters, dass sie die Kinder zurücklassen solle (vgl. Z.24ff.). Daraufhin antwortet die Marquise: „ ,Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne' “ (Z.26f.). Das Possessivpronomen „deinem“ (Z.26) zeigt, dass ihre Enttäuschung über sein Verhalten so groß ist, dass sie ihn nicht mehr als ihren Vater bezeichnet. Dies wird von dem Adjektiv „unmenschlich“ (Z.26) verstärkt, dass nochmal die Grausamkeit und Kaltblütigkeit der Reaktion ihres Vaters und dem jetzt erteilten Befehl hervorhebt. Dass der Vater sie erst „niederschießen“ (Z.27) solle, bevor er ihr ihre „Kinder entreißen könne“ (Z.27) zeigt, ihre Wut und die Verachtung ihres Vaters.&lt;br /&gt;
Danach fuhr sie, mit dem „Stolz der Unschuld gerüstet, […] ab“ (Z.28f.). Vor der Reaktion ihres Vaters hatte die um Verzeihung gebettelt und war unterwürfig, obwohl sie um ihre Unschuld wusste, da sie hoffte so im Haus der Eltern bleiben zu können. Jetzt ist ihr Wille wie erloschen und sie fährt ohne Wehmut im Bewusstsein über ihre Unschuld fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der anfängliche Wunsch der Marquise, weiterhin im Elternhaus bleiben zu können, wofür sie ihren Vater anflehte und sich, als wäre sie schuldig unter ihm nieder kniete, durch die Reaktion ihres Vaters in den Stolz, unschuldig zu sein, gewandelt hat, mit dem sie jetzt selbstbewusst das Elternhaus, zusammen mit ihren Kindern, verlässt. Zudem wird die Wichtigkeit des hohen Ansehens in der Gesellschaft klar, da der Vater dafür seine eigene Tochter, die ein uneheliches Kind erwartet, verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Jahre 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und die Veränderungen der Menschen durch den Krieg zu Beginn des des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Kindern bei ihren Eltern und kümmert sich um ihren Vater und ihre Mutter, Herrn und Frau von G…. Dieses idyllische Leben wird jedoch gestört, als im Zuge des zweiten Koalitionskriegs russische Truppen die norditalienische Stadt, in der sie leben, überfallen, bombardieren und erobern. Dabei wird die Marquise von ihrer Familie getrennt und beinahe von feindlichen Soldaten vergewaltigt. Der russische Offizier Graf F… rettet sie aber vor den Soldaten. Von den Ereignissen überwältigt fällt die Marquise in Ohnmacht, was der Graf F… ausnutzt und sich selber an ihr vergeht, ohne das sie etwas davon mitbekommt. Die Marquise und ihre Familie sind dem Retter sehr dankbar, weshalb es sie sehr trifft zu erfahren, dass dieser vermeintlich Tod ist. Zu aller Überraschung kehrt der Todgeglaubte Graf F… nach einigen Wochen später zurück in das Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält ungeduldig um die Hand der Marquise an. Die Familie bittet um Bedenkzeit und ist zurückhaltend ihm gegenüber. Aufgrund des Versprechens der Marquise, sie würde sich mit niemand anderen vermählen, bis er von seiner Reise zurück sei, reist der Graf nach Neapel. Während dieser Zeit bemerkt die Marquise einige körperliche Veränderungen und Besonderheiten, welche alle auf eine Schwangerschaft hindeuten. Nach der ärztlichen Bestätigung einer Schwangerschaft ist die Marquise sehr verzweifelt, da sie sich ihre Situation nicht erklären kann. In dem Textauszug geht es um die Situation nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch eine Hebamme. Die Marquise beteuert ihre Unschuld, wird aber dennoch von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise zieht sich zurück und lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihren Kindern widmet und sich dazu erschließt, dass ungeborene Kind gut zu versorgen. Anschließend entscheidet sie sich dazu, die anfänglich erwähnte Zeitungsannonce zu veröffentlichen. Wenig später sucht Graf F… sie auf ihrem Landsitz auf und macht ihr einen erneuten Antrag, welchen sie aber ablehnt. Dann erfährt Graf F… von der Annonce und antwortet anonym, er wolle sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Nun hat die Mutter Zweifel an der Schuld ihrer Tochter und stellt die Marquise mit einer List auf die Probe, wodurch sie die Wahrheit gesagt erfährt. Als sie von der Unschuld überzeugt ist, nimmt sie die Marquise mit zurück ins Elternhaus, wo sie auch den Vater der Marquise von ihrer Unschuld überzeugen können. Als nun der Graf von F… sich zu erkennen gibt, ist die Marquise geschockt und zieht ihr Versprechen zurück. Aufgrund der Eltern, die in der Heirat große soziale Vorteile sehen, heiratet sie ihn letztlich doch, jedoch mit einem Ehevertrag, in dem der Graf auf jegliche eheliche Rechte verzichtet. Zwischen den Eheleuten besteht bis zu der Taufe des Sohnes kaum Kontakt. Aufgrund seines ehrlichen und zurückhaltenden Verhaltens verzeiht ihm die Marquise schließlich und eine zweite Hochzeit findet statt, woraufhin die Familie nach V… zieht und noch weitere Kinder folgen. Der Textauszug ist wichtig für den Verlauf der Novelle, da die Marquise durch den Verstoß aus dem Elternhaus entschließt, den Vater des Kindes, mittels einer Zeitungsannonce, zu suchen und sich somit ihre Unschuld herausstellt und die Situation aufgeklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z. 1- 21) geht es um das Verhalten des Vaters auf die Nachricht der unehelichen Schwangerschaft der Marquise und deren Verzweiflung aufgrund dessen. Direkt zu Beginn des Textauszuges wird die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens für den Vater deutlich. Er möchte, dass seine Tochter aufgrund der unehelichen Schwangerschaft „sein Haus verlasse“ (Z. 3). Diese Entscheidung steht für ihn fest, unmittelbar nachdem er von der Schwangerschaft erfahren hat. Dies zeigt die Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z. 1), welche das Adverb „Kaum“ (Z. 1) hervorhebt. Er gibt der Marquise alle Unterlagen „über ihr Vermögen“ (Z. 3) und hofft, „daß Gott ihm den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 4). Dies bringt die Wut und Enttäuschung des Vaters der Marquise gegenüber zum Ausdruck, kann aber auch erneut zeigen, wie sehr der Vater nach den gesellschaftlichen Normen handelt. Die Tatsache, dass er ihr dies mit einem „Brief“ (Z. 5) mitteilt zeigt, dass er versucht, jeder Konfrontation mit ihr aus dem Weg zu gehen und verdeutlicht seine Enttäuschung. Die Verzweiflung und Trauer der Marquise wird durch die Metapher des von „Tränen benetzt{en}“ (Z. 5) Briefes zum Ausdruck gebracht. Wie distanziert der Vater gegenüber der Marquise ist, wird daran deutlich, dass er den Brief lediglich „diktiert“ (Z. 6) und nicht einmal selber verfasst hat. Er verabschiedet sich unpersönlich und kühl von der Marquise, was ihr sehr zusetzt. Wie sehr zeigt die Hyperbel des aus den Augen stürzenden Schmerzes (vgl. Z. 6). Die harten Worte des Vater und die Verbannung aus dem Elternhaus verurteilt sie nicht, sondern sie ist „über die Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 7f.) bestürzt. Somit werden die gesellschaftlichen Normen, die zu dieser Zeit herrschten, kritisiert. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z. 9), wo sie vor der „verschlossen{en} {Türe}“ (Z. 9) nieder sank. Die beiden Verben „wankte“ (Z. 9) und „sank“ (Z. 9) zeigen die Verzweiflung und Kraftlosigkeit der Marquise. Der Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 13) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 14) verdeutlicht die Unterwürfigkeit gegenüber den Männern und zeigt, wie sehr die Marquise die beiden anfleht, ihr zu Vergeben. Der Vater aber „wandte ihr {…} den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z. 15). Die Marquise fleht ihn weiterhin an und verhindert mit „Jammern und Flehen“ (Z. 15f.), dass er die „Türe zuwerfen“ (Z. 16) kann. Er sucht nach Distanz zu der Marquise, gibt aber plötzlich nach. Dabei wirft die Marquise „sich ihm {…} zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z. 19). Dies zeigt erneut die Unterwürfigkeit der Marquise und ihre Verzweiflung, dass er ihr nicht glaubt. Das Adjektiv „plötzlich“ (Z. 17) baut jedoch Spannung auf, und so lässt sich ahnen, dass der Vater der Marquise nicht unmittelbar verzeiht, sondern es deutet auf eine bevorstehende Handlung hin. Diese folgt, als der Vater eine „Pistol“ (Z. 19) zieht und ein „Schuß schmetternd in die Decke fuhr“ (Z. 21). Hier wird die deutliche Überforderung mit der Situation des Vaters deutlich, der keinen anderen Weg sieht, als der Marquise mit einer Pistole zu drohen.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 21-31) geht es um die Veränderung der Marquise und um ihren Auszug aus dem Elternhaus. Der Schuß hat die Marquise wach gerüttelt und sie gewinnt an Stärke. Sie ruft „Herr meines Lebens!“ (Z. 21), was die Wichtigkeit des Vaters hervorhebt, aber auch wie ein Abschied wirkt. Dieser folgt auch darauf, denn sie erhebt sich „leichenblaß von ihren Knieen, und {eilte} aus seinen Gemächern {…} hinweg“ (Z. 22). Die neu gewonnene Kraft wird deutlich, da sie nun wieder Befehle erteilen kann, um ihre Abreise aus dem Haus anzutreten. Trotzdem noch sichtlich mitgenommen von der Reaktion des Vaters, zieht die Marquise „matt bis in den Tod“ (Z. 23) ihre „Kinder eilfertig an, und ließ die Sachen einpacken“ (Z. 24). Das Adjektiv „eilfertig“ (Z. 24) bringt zum Ausdruck, dass sie es kaum erwarten kann, ihre Familie zu verlassen, macht aber auch deutlich, wie fassungslos und enttäuscht sie von ihrer Familie ist. Als sie zur Abreise bereit ist und ihr Bruder ihr mitteilt, dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 27), ist sie endgültig entschlossen zu gehen und wendet sich gegen die Familie. Sie nennt ihn nicht mehr ihren Vater sondern entgegnet ihrem Bruder: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 28f.). Dabei zeigt das Possessivpronomen „deinem“ (Z. 28), dass ihre Enttäuschung und Wut so groß sind, dass sie ihn nicht mehr als ihren Vater ansieht. Das Adjektiv „unmenschlich“ (Z. 28) verdeutlicht dies und zeigt die Gefühllosigkeit und Kälte des Handelns des Vaters. Außerdem zeigt dieser Befehl, wie sehr sie ihre Kinder liebt und, dass sie für diese sterben würde. Mit dem „ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 30) und ihren Kindern steigt sie „in den Wagen, und fuhr ab“ (Z. 31).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Textauszug eine wichtige Rolle in der Novelle spielt. Hier verlässt die Marquise ihre Eltern, da diese sie, besonders der Vater, aufgrund der Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens aus dem Elternhaus verbannen. Da die Marquise sie nicht von ihrer Unschuld überzeugen kann, ist sie zutiefst Enttäuscht und Verzweifelt, was unter anderem durch Metaphern deutlich wird. Außerdem werden in diesem Textauszug zwei Seiten der Marquise deutlich. Zu Beginn ist sie sehr verletzlich, unterwürfig und verzweifelt, zum Ende hin gewinnt sie aber wieder an Stärke und Selbstbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
In der von Heinrich von Kleist verfassten und 1808 veröffentlichte Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; werden die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft und deren Emanzipation thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text findet in Italien zur Zeit des 2. Koalitionskrieges statt. Russische Truppen stürmen die Festung, in der die Marquise von O ... mit ihrer Familie lebt. Kurz bevor sie von einigen Russen misshandelt wird, kam ein russischer Offizier, der Graf von F ..., dies verhindern und die Marquise fällt in Ohnmacht. Einige Zeit später bekommt die Marquise Krankheitssymptome, die sie an ihre frühere Schwangerschaft erinnern. Eine Schwangerschaft scheint für sie nicht in Frage zu kommen, da sie mit niemandem eine Affäre hatte. Wenn ein Arzt und eine Hebamme eine Schwangerschaft diagnostizieren, ist sie überrascht und wütend. Der Text zeigt, dass das unehrliche Kind der Marquise für die Familie nicht akzeptabel ist. Ihr Vater verbannt sie und als die Marquise ihren Vater um Vergebung bittet, feuert dieser eine Pistole ab. Da auch ihr Bruder und ihre Mutter schockiert sind, verlässt sie mit ihren Kindern das Haus der Familie. Die Passage ist wichtig, weil sie einen Wendepunkt in ihrem Leben darstellt. Es stellt sich heraus, dass der Ruf der Familie wichtiger ist als die Marquise. Aufgrund des Exils fühlt sich die Marquise gezwungen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen. Dann hat sie eine Anzeige in der Zeitung, in der angekündigt wird, dass sie den Vater des Kindes als Ehemann nehmen wird, wenn er sich bei ihr meldet. Als ihre Mutter die Anzeige liest, beschließt sie, ihre Tochter zu testen. Durch diese Probe erkennt die Mutter, dass die Marquise von O ... die Wahrheit sagt und sie nicht angelogen hat. Graf F ... antwortet, damit er sich im Haus ihres Vaters ausweisen kann. Die Marquise kehrt zurück und ist so schockiert, dass sie das Versprechen zurückzieht, den Mann zu heiraten, wenn er sich offenbaren würde. Der Vater der Marquise von O ... überzeugte sie und die beiden Ehen.&lt;br /&gt;
Kurz nachdem „die Hebamme aus dem Zimmer“ (Z. 1) ging, bringt die Mutter ein Schreiben, in welchem steht, dass „Herr von G.… wünsche, unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse“ (Z. 2-3). Die Aussage, ihr Vater &amp;quot;hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen&amp;quot; (Z. 4) zeigt seine tiefe Abneigung und Verachtung seiner eigenen Tochter gegenüber. Die Metapher, dass der Brief &amp;quot;von Tränen benetzt [war]&amp;quot; (Z. 4 f.) zeigt mit welcher großer Trauer die Marquise auf dieses Schreiben ihrer Eltern reagiert. Sie ist so verletzt, weil ihre Eltern ihr und ihren Behauptungen keinen Glauben schenken, dass sie sehr viel weint. Ihre Tränen verwischen das Wort &amp;quot;diktiert&amp;quot; (Z. 5), welches zeigt, dass ihr Vater sich bereits soweit von ihr distanziert, dass er den Text nicht selber verfasst hat, sondern ihn hat schreiben lassen. Die Traurigkeit der Marquise wird erneut gezeigt, als sie niedersinkt. Trotz des „Irrtum(s)“ (Z. 6) und der „Ungerechtigkeit“ (Z. 7), bezeichnet sie ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7), wodurch der gutmütige Charakter der Marquise gezeigt wird. Da sie zuerst zu ihrer Mutter „ging“ (Z. 7), und dann zu ihrem Vater „wankte“ (Z. 9) zeigt sich, dass sie von ihrer eher Vergebung erwartet, da sie sich noch in der Lage ist zu gehen. Mit dem Parallelismus &amp;quot;mein liebster Bruder! [...] mein teuerster Vater!&amp;quot; (Z. 13 f.) versucht die Marquise ihre Familienmitglieder zu beschwichtigen, damit diese ihr zuhören und ihr glauben. Die Verachtung des Vaters seiner Tochter gegenüber wird noch einmal stark dadurch deutlich, dass er ihr &amp;quot;bei ihrem Anblick, den Rücken [zuwendet]&amp;quot; (Z. 14 f.) und &amp;quot;in sein Schlafgemach [eilt]&amp;quot; (Z. 15), um ihr aus dem Weg zu gehen und sie weder Sehen, noch Hören zu müssen. Die Marquise lässt sich davon jedoch nicht abhalten und &amp;quot;[verfolgt] ihn dahin&amp;quot; (Z. 15). Als sie &amp;quot;unter Jammern und Flehen&amp;quot; (Z. 16) versucht zu ihrem Vater zu gelangen, welcher die Türe eigentlich zuwerfen wollte, &amp;quot;gab dieser plötzlich nach&amp;quot; (Z. 17). Die Marquise wirft „sich ihm […] zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z. 19), sodass er plötzlich nachgibt. Der Vater zieht seine „pistol“ (Z. 19) und schießt ein „Schuß schmetternd in die Decke“ (Z. 21). Als sie sich und ihre Kinder zur Abreise bereitmacht, tritt der Forstmeister ein und „auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z.  25-26). Nun ist die Marquise entrüstet, was in den folgenden Zeilen deutlich wird. Die rhetorische Frage „Dieser Kinder?“ (Z. 26) zeigt sie nun wesentlich schlagfertiger. Der Schuss des Vaters ist also ein Wendepunkt im Verhalten der Marquise. Aus der unterwürfigen Tochter des Obristen wird eine selbstbewusstere Frau die sich über den Befehl ihres Vaters hinweg setzt. Ihre Wut gegenüber ihrem Vater äußert sie, indem sie zu ihrem Bruder sagt, er könne seinem unmenschlichen Vater sagen, dass er kommen, und sie niederschießen, nicht aber ihre Kinder entreißen könne! (vgl. 26-27). Dies wird noch durch die Adjektive &amp;quot;unmenschlich[...]&amp;quot; (Z. 28) verstärkt. Die Metapher &amp;quot;mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet&amp;quot; (Z. 29) zeigt, dass die Marquise ihm Gegensatz zu vor dem Schuss, viel selbstbewusster ist und nun ihren eigenen Weg einschlägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die Marquise letztendlich aus dem Schock und der Ablehnung des Hauses ihrer Eltern wiederaufbaut und ihre Stärke und Unabhängigkeit zeigt. Dabei versucht sie verzweifelt, ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen und ihre Verletzung zu verhindern. Sie scheitert jedoch daran und wird immer noch stärker und selbstbewusster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...”, die von Heinrich von Kleist geschrieben wurde und im Februar 1808 erstmals in der Literaturzeitschrift Phöbus erschien, thematisiert das traditionelle Frauenbild und im Gegenteil dazu die Emanzipation der Frau.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der  Novelle, geht es um die verwitwete Marquise, Mutter von mehreren Kindern, die zusammen mit diesen in M..., einer Stadt im oberen Italien, bei ihren Eltern lebt. Die Handlung spielt zu Zeit des Kriegs, bei dem russische Truppen in die Stadt einmarschieren und das Haus in dem die Familie lebt in Flammen setzt. Bei einem Versuch sich aus der Situation zu retten, wurde die Marquise von einer Truppe Scharfschützen gegen ihren Willen mit gezerrt. Dabei wäre es fast zu einer sexuellen Misshandlung gekommen, wenn nicht ein russischer Offizier, der Graf von F..., erschienen wäre und die Scharfschützen vertrieben hätte, um die Marquise zu schützen, woraufhin diese in Ohnmacht fiel. Folgend wollen die Marquise und ihre Eltern dem jungen Grafen von F... danken, doch sie erhalten die Nachricht, dass dieser im Kampf gefallen sei. Nach dem Umzug in das Stadthaus fühlt sich die Marquise so, als sei sie schwanger, obwohl sie dies ausschließt, da sie sich nach ihrem Mann mit niemand anderem mehr eingelassen hatte. Überraschend besucht der todgeglaubte Graf von F... die Familie und bittet um die Hand der Marquise. Diese hatte sich selbst allerdings dagegen entschieden, noch einmal zu heiraten, nachdem sie ihren Mann während einer Reise verloren hatte und lehnt den Antrag ab. Veranlasst durch ihr Unwohlsein lässt die Marquise einen Arzt kommen, der eine Schwangerschaft feststellt. Dies möchte die Marquise natürlich nicht glauben und lässt eine Hebamme kommen, die eine Schwangerschaft noch einmal bestätigt. Daraufhin entscheidet der Vater der Marquise sie des Hauses zu verbannen, da er nicht glaubt seine Tochter sei unschuldig bezüglich ihrer Schwangerschaft, woraufhin die Marquise auf ihren Landsitz zieht und dort eine Annonce für die Zeitung verfasst, in der sie den Vater des ungeborenen Kindes bittet sich zu erkennen zu geben, damit sie diesen heiraten kann. Um herauszufinden ob die Marquise wirklich die Wahrheit sagt, prüft ihre Mutter sie und findet die Unschuld der Marquise heraus, woraufhin diese wieder zurück zu ihren Eltern ziehen darf. Dort kündigt sich der Vater des ungeborenen an, der sich als Graf von F... herausstellt. Da im Vorhinein verabredet war, dass die Marquise den Vater des Kindes heiratet findet die Hochzeit gegen den Willen der Marquise statt. Eine Weile vergeht, bis zur Taufe, bei der sich die Marquise und der Graf wiedersehen. Bei diesem Ereignis schenkt der Graf seinem Kind sein Geld und Testament. Diese Geste führt dazu, dass der Graf weiterhin immer öfter eingeladen wird. In dieser Zeit verlieben sich die Marquise und der Graf sich in einander und eine zweite Hochzeit findet statt, nicht aus Zwang, sondern aus Liebe. Aus dieser Ehe gehen weitere Kinder des Ehepaares hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass die Hebamme das Zimmer verlässt, denn „(k)aum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr (der Marquise) ein Schreiben von der Mutter gebracht ward in welchem diese sich so ausließ: „Herr von G... wünsche, unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse.” (Z.1f.f.). Das Adverb „(k)aum” lässt darauf schließen, dass diese Entscheidung schon bevor die Hebamme die Schwangerschaft festgestellt hatte, falls es dazu kommen sollte, getroffen wurde. Außerdem „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautenden Papiere” (Z.3f.), was darauf schließen lässt, dass der Herr von G... dafür sorgt, dass er sich weiterhin nicht mehr um seine Tochter kümmern muss und sie nicht mehr sehen muss. Dies bestätigt sich folgend auch im Schreiben, denn er „hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen” (Z.4 f.). Dies zeigt die Enttäuschung und Unzufriedenheit des Kommandanten gegenüber seiner Tochter und dass er mehr oder weniger gezwungener Maßen, in Sorge um das Ansehen der Familie, dass im Entstehungszeitraum der Erzählung eine wichtige Rolle spielte, handelte. Dass das, „inzwischen von Tränen benetzt(e)” (Z.5), Schreiben „diktiert” (Z.6) wurde, zeigt außerdem die Unpersönlichkeit der Handlung, da der Vater seiner Tochter weder sagen, noch selber schreiben konnte, was er ihr mittzuteilen hatte. Doch trotz ihrer großen Trauer und dem „Schmerz”(Z.6) beschreibt die Marquise ihre Eltern als „vortreffliche Menschen” (Z.8), die zu Ungerechtigkeit verführt wurden. Weinend „ging” (Z.7) sie erst „nach den Gemächern ihrer Mutter”(Z.8f.). „Es hieß, sie sei bei ihrem Vater” (Z.9), also „wankte (sie) nach den Gemächern ihres Vaters”(Z.9f.). Der unterschied der genannten Bewegungsverben „ging” (Z.7) und „wankte” (Z.9), verdeutlichen den Unterschied zwischen Mann und Frau zurzeit in der die Marquise lebte. Denn während sie zur Mutter noch „ging” (Z.7), „wankte” (Z.9) sie zu ihrem Vater, was deutlich macht, dass sie ihrem Vater unterlegen ist, da das Wanken deutlich unsicherer ist und die Unterwerfung symbolisiert. Ein weiteres Anzeichen der Unterwerfung ist das Verb „sank” (Z.10), wodurch auch durch die räumliche Anordnung deutlich wird. Nachdem die Marquise an der verschlossenen Tür des Gemaches „mit jammernder Stimme, alle Heiligen zu Zeugen ihrer Unschuld” anrief, trat „der Forstmeister daraus hervor(…), und zu ihr mit flammendem Gesicht sagte: sie höre daß der Kommandant sie nicht sehen wolle” (Z.12f.f.), woraufhin die Marquise „mein liebster Bruder! (…) mein teuerster Vater!” (Z.14f.) rief. Dies zeigt wie sehr die Marquise versucht ihren männlichen Familienmitgliedern zu schmeicheln um sich Vergebung der beiden zu verdienen. Die Tatsache, dass sie dies als den Weg ansieht gehört zu werden, zeigt wiederum wie unterranging sie ist. Doch der Kommandant „wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach” (Z.16), was seine Abneigung zu der Marquise ausdrückt. Als sie ihm folgt ruft er „hinweg!” (Z.17), was sich anhört, als würde er mit einem Tier oder Angestellten schimpfen, aber nicht mit seiner eigenen Tochter. Sowohl Tiere als auch Angestellte sind dem Kommandanten unterworfen und haben auf seinen Befehl zu gehorchen, dass die Marquise, die ihrem Vater auch unterworfen ist dies nicht tut deutet bereits auf einen emanzipatorischen Zug der Novelle hin, da die Marquise ihren eigenen Willen, zu bleiben, durchzusetzen versucht. „(U)nter Jammern und Flehen (…) gab er plötzlich nach und eilte, während die Marquise zu ihm hineintrat, nach der hinteren Wand” (Z.17f.f.). Um ihre Unterwürfigkeit und ihre Hoffnung ihr Vater könne ihr Verzeihen, beziehungsweise ihren Worten Glauben schenken, zu zeigen, „warf (sie) sich ihm (…) zu Füßen und umfaßte zitternd seine Kniee, als ein Pistol, das er ergriffen hatte, in dem Augenblick, da er es von der Wand herbriss, losging, und der Schuß schmetternd in die Decke fuhr” (Z.20f.f.). Nun „erhob (die Marquise) sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinenGemächern wieder hinweg” (Z.23f.). Im Vergleich zu den Verben „wankte” (Z.9) und „sank” (Z. 10), die ihre Unterwürfigkeit und Ehrfurcht verdeutlichen, „erhob”(Z.23) sich die Marquise nun, wodurch sich nicht nur die räumliche Darstellung ändert, sondern auch verdeutlicht wird, dass sie nun ihrem Willen, der sich durch die Abgabe des Schusses durch ihren Vater, geändert hatte folgt und sie nun davon „eilte” (Z.24). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogleich ordnete sie an eine Kutsche anspannen zu lassen, damit sie mit ihren Kindern, die sie noch anzog, abreisen konnte, doch nun, „da alles zur Abreise bereit war in den Wagen zu steigen: als der Forstmeister eintrat, und auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte” (Z.28f.f.), reagiert die Marquise, in zu analysierendem Textauszug, wohl am emanzipatorischsten, denn sie steht auf, was sie und den Forstmeister auf die gleiche Ebene bringt und somit keine Unterwerfung verdeutlicht, und sagt: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschieße, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!” (Z.30f.f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pronomen „deinem” (Z.31) verdeutlicht die Distanz zwischen Vater und Tochter, da die Marquise den Kommandanten nicht mehr als ihren Vater anerkennt und ihrem Bruder die Aufgabe erteilt ihre Worte dem Herrn von G... zu überbringen, allerdings nicht selbst mit ihm spricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„(M)it dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet, (hob sie) ihre Kinder auf, trug sie ohne daß der Bruder gewagt hätte, sie anzuhalten, in den Wagen und fuhr ab” (Z.32f.f.) Durch ihre Aussagen hat die Marquise ihre Meinung durchgesetzt und sich nicht von ihrem Vater oder ihrem Bruder unterdrücken lassen, wodurch ihre emanzipatorische Verhaltensweise deutlich wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wird deutlich, dass die Marquise durch die Erkenntnis, dass sie ihre Meinung vertreten kann, freiwillig das Elternhaus verlässt, nachdem ihr Flehen zu bleiben zu einer Reaktion ihres Vaters führte, die in keiner Weise ihrem guten Gewissen zu bleiben entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O….“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit von gesellschaftlichen Moralvorstellungen, sowie die Veränderungen durch den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug spielt im Elternhaus und handelt davon, dass die Marquise aufgrund ihrer überraschenden Schwangerschaft von ihren Eltern verstoßen wird. Zu ihrer Schwangerschaft kommt es durch den Graf F…, der die Marquise davor beschützen wollte, dass russische Soldaten sie vergewaltigen. Sie fällt schließlich in Ohnmacht, woraufhin sich der Graf F… selber an ihr vergeht. Kurze zeit später bemerkt sie gesundheitliche Beschwerden und eine Schwangerschaft wird bei ihr festgestellt. Aufgrund dessen wird sie von ihren Eltern verstoßen und schuldig gesprochen, da ihr Verhalten nicht der Moralvorstellung entspricht. Somit ist diese Textstelle essenziell für den weiteren inhaltlichen Verlauf, da zum Einen die Wichtigkeit der Moral veranschaulicht wird und dieser Textauszug zum Anderen die erste Stelle in der Novelle ist, wo die Eltern sich gegen ihre Tochter stellen, obwohl diese sich für ihre Eltern aufopfert, um sie zu pflegen. Somit führt der Verstoß zu einem gestörten Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern. Daraufhin entschließt sie sich mit ihren Kindern umzuziehen und den Vater des ungeborenen Kindes mithilfe einer Zeitungsannonce zu suchen. Schließlich stellt sich heraus, dass der Graf der Vater ist, wodurch die beiden gegen den Willen der Marquise heiraten und kaum Kontakt haben. Nach der Geburt ihres Sohnes kümmert sich der Graf F… liebevoll um sein Kind und er heiratet die Marquise schließlich erneut, da sie ihm verziehen hat. Es folgen weitere Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Herr von G… seiner Tochter einen Brief zukommen lässt, in dem er ihr mitteilen möchte „daß sie sein Haus verlasse[n]“ (Z. 4) soll. Beide Elternteile sind sehr enttäuscht und auch die Marquise ist verzweifelt, da sie ihre Unschuld nicht beweisen kann, weshalb ihr „der Schmerz aus den Augen“ (Z. 9) stürzt. Der metaphorische Ausdruck hebt die Verzweiflung der Marquise hervor, da sie nicht nur selbst nicht nachvollziehen kann, was geschehen ist, sondern auch weiß, dass ihr niemand glauben wird. &lt;br /&gt;
Die Marquise von O…. wünscht sich „alle Heiligen zu zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 15), um ihre Eltern zu überzeugen und von ihnen nicht weiterhin verstoßen zu werden. Die Metapher zeigt somit ihre Sehnsucht nach Verständnis.&lt;br /&gt;
Durch die Interjektionen „mein liebster Bruder!“ (Z. 20) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 21) möchte die Marquise erneut die Anerkennung ihrer Familie erlangen. Durch die Superlative „liebster“ und „teuerster“ (ebd.) unterwirft sie sich, mit dem Ziel, dass ein besseres Verhältnis zwischen ihnen entsteht und die Familie ihr wieder vertrauen kann. &lt;br /&gt;
Als sie schließlich das Gespräch mit ihren Eltern sucht und sich „ins Zimmer“ (Z. 21) drängt, wird sie weiterhin von ihren Eltern verstoßen. Durch das Verb „drängen“ (ebd.) wird die Distanz und das gestörte Verhältnis nochmal hervorgehoben. &lt;br /&gt;
Nicht nur „Der Kommandant wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 22f.), sondern auch gesellschaftlich droht sie in einem schlechten Licht dazustehen, worum besonders die Eltern bangen. Dies hebt nochmal die Wichtigkeit der Moral hervor. &lt;br /&gt;
Dadurch, dass Herr von G… „die Türe zuwerfen“ (Z. 24f.) will, möchte er auch die Marquise aus seinem Leben verbannen. Doch „so gab er schließlich nach und eilte, während die Marquise zu ihm hineintrat, nach der hinteren Wand“ (Z. 26 ff.). Durch sein Nachgeben lässt sich bereits im Vorfeld erahnen, dass die Eltern im weiteren Verlauf an die Unschuld ihrer Tochter glauben und sie in das Elternhaus erneut aufnehmen. Somit ist die Tür eine Metapher für das Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern, das insbesondere dadurch in die Brüche geht, da die Marquise sich den gesellschaftlichen Moralvorstellungen widersetzt, in dem sie schwanger wird, ohne den Vater zu kennen oder ihn geheiratet zu haben. &lt;br /&gt;
Als ihr Vater schließlich eine Pistole ergreift und in die Decke schießt (vgl. Z. 30ff.), ergreift die Marquise die Flucht, um ihre Kinder zu schützen und zieht mit ihnen aus dem Elternhaus aus. Ihre Angst in dieser Situation wird insbesondere durch die Interjektion „Herr meines Lebens!“ (Z. 32) veranschaulicht, wodurch gezeigt wird, dass sie erschrocken ist über ihren Vater, wodurch ihr nichts anderes übrig bleibt, als eine Distanz zu ihm aufzubauen, die Herr von G… damit erzielen wollte. Diese Distanz ist wichtig für ihn, damit das gesellschaftliche Ansehen der Familie nicht verloren geht. Daraufhin „erhob [sie] sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg“ (Z. 32 ff.). Das Adjektiv „leichenblaß“ (Z. 33) verweist erneut auf die Angst der Marquise und die Unberechenbarkeit des Vaters, wodurch sie schließlich aus seinen Gemächern eilt (vgl. Z. 33). Ihr Vater verlangt nun von ihr, dass sie ihre Kinder zurücklässt (vgl. Z. 41), woraufhin sie nur antwortet „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 42 ff.). Dadurch, dass der Vater ihr diese Nachricht nicht selber überbringt, ist sein Abschied sehr unpersönlich und kaltherzig, was die Distanz zwischen ihnen hervorhebt. Das Ausrufezeichen verdeutlicht außerdem ihre Wut über die Forderung ihres Vaters. Dabei wird deutlich, dass sich an dieser Stelle des Textauszugs die Stimmung der Marquise ändert. Ihre anfängliche Verzweiflung über die Schwangerschaft und die Angst, dass ihre Familie sie weiterhin verstoßen wird, ändert sich nun in Wut über die Forderung des Vaters, ihre Kinder zurückzulassen. Ihre Entwicklung wird auch dadurch deutlich, dass sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 45) das Elternhaus verlässt. An dieser Stelle glaubt sie nun an sich selbst und ihre Unschuld und lässt sich nicht von anderen beeinflussen, die sie schuldig sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass die Moralvorstellungen eine zentrale Rolle spielen. Dabei lässt sich auch eine Entwicklung der Marquise feststellen, wodurch sie selbstbewusst ihr Elternhaus verlässt und immer hinter ihren Kindern steht. Zahlreiche Metaphern veranschaulichen die Gefühlslage der Marquise und bringen ihre Emotionen stärker zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...” wurde von Heinrich von Kleist verfasst und erstmals im Februar 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht und thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens sowie die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O…  wird verschleppt und fast vergewaltigt als russische Truppen im Zuge des Zweiten Koalitionskriegs die Zitadelle der Stadt überfallen. Das wird jedoch durch das Auftauchen eines russischen Offiziers, dem Grafen F… verhindert, der sie vor den Männern rettet und beschützt. Daraufhin bringt der Graf die junge Frau zurück in den Palast, wo sie ohnmächtig wird. Was dann passiert, bevor er in den Kampf zurückkehrt, bleibt unklar. Als die Familie der Marquise von O… sich nach dem Abzug der Truppen bei dem Grafen bedanken will, erfahren sie, dass dieser auf dem Schlachtfeld tödlich verwundet wurde. Umso größer ist die Verwunderung als der Graf nach einigen Monaten wiederauftaucht und um die Hand der jungen Frau anhält, worauf die Marquise von O… allerdings mit der Bitte nach Bedenkzeit reagiert. Währenddessen bemerkt die Marquise zunehmendes Unwohlsein, weswegen sie einen Arzt rufen lässt, der ihre Schwangerschaft bescheinigt. Die junge Frau kann sich diesen Umstand jedoch nicht erklären, da sie seit dem Tod ihres Mannes keine andere Beziehung hatte und lässt eine Hebamme kommen, die den Befund des Arztes jedoch nur bestätigen kann. Daraufhin wird die Marquise von ihrem Vater auf einen Landsitz verbannt (wovon auch der vorliegende Textauszug handelt) und erkennt, dass es unmöglich ist, ihrer Familie ihre Unschuld zu beweisen. Darum schaltet sie eine Zeitungsanzeige, in der sie den Vater ihres Kindes sucht und verspricht diesen zu heiraten. Als ihre Mutter dies sieht, besucht diese ihre Tochter und stellt fest, dass die Marquise sich ihre eigene Schwangerschaft wirklich nicht erklären kann, woraufhin sie zurück in ihr Elternhaus ziehen darf. Als der Graf nun einige Tage später das Elternhaus der Marquise aufsucht und sich als Vater zu erkennen gibt, ist die junge Frau schockiert, ihre Eltern lassen die Hochzeit gegen ihren Willen vor allem aufgrund sozialer Vorteile dennoch stattfinden und der Graf unterschreibt einen Hochzeitsvertrag, der ihm bei Verzicht auf alle ehelichen Rechte Pflichten auferlegt. Bei der Taufe des Kindes zeigt der Graf sich äußerst großzügig und die Ehepartner entwickeln zunehmend Gefühle füreinander. Ein Jahr später erfolgt eine weitere Hochzeit, diesmal aus Liebe, und die Beiden bekommen Kinder.&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug ist insofern relevant, da die Marquise erst durch die Verbannung ihres Vaters so verzweifelt ist, dass sie per Zeitungsanzeige den Kindsvater sucht, was letztendlich zum Auftauchen des Grafen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z. 1- 19) geht es um den Umgang des Vaters auf die Schwangerschaft seiner Tochter sowie die Reaktion der Marquise auf ihre Verbannung. Zu Beginn des Textauszuges wird bereits eines der Hauptthemen thematisiert: Es wird deutlich, dass dem Vater der Marquise das gesellschaftliche Ansehen so wichtig ist, dass seine Tochter wegen ihrer unehelichen Schwangerschaft „sein Haus verlasse[n]“ (Z. 3) soll.  Zudem zeigt die Aussage „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z. 1) und vor allem  das Adverb „kaum“ (Z. 1), dass der Vater sofort und reagiert und seine Tochter verbannt, unmittelbar nachdem er von ihrer Schwangerschaft erfahren hat, also ohne vorher über Moral o.ä. nachzudenken. Zudem hofft er, „daß Gott ihm den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z.3-4), was überdeutlich macht, wie wütend der Vater ist aber zugleich auch zeigt, wie schnell er mit seiner Tochter aufgrund gesellschaftlicher Normen abschließt. Abgesehen davon lässt der Vater der Marquise einen „Schreiben“ (Z.1) bringen, dessen Text er „diktiert“ (Z.6) hat, was die Distanz und emotionale Kälte des Vaters aufzeigt, aber auch verdeutlicht, dass er einer direkten Konfrontation mit seiner Tochter aus dem Weg gehen möchte; sich also eventuell trotz der Schwangerschaft nicht traut, seine Tochter persönlich zu verbannen. Im Weiteren ist der von „Tränen benetzt[e]“ (Z. 5) Brief ein Zeichen dafür, wie verzweifelt und traurig diese Verbannung die Marquise macht. Auch die Hyperbel „ Der Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen.“ (Z. 5-6) verdeutlicht ihre Enttäuschung über ihre Verbannung und das kaltherzige Verhalten ihres Vaters. Dass die Marquise trotz des Verhaltens ihres Vaters Verständnis für seine Motivation (aufgrund der gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre) hat, wird dadurch aufgezeigt, dass sie über die „Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 6-7) weint. Die Marquise kritisiert hier also weniger die Reaktion ihrer Eltern als die gesellschaftlichen Zustände, die sie dazu bewegt haben. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z. 8), wo sie vor der „verschlossen[en] Tür[e]“ (Z.9) „mit jammernder Stimme“ (Z. 9) niedersank. Die beiden Verben „wankte“ (Z. 8) und „sank“ (Z. 9) verdeutlichen die Enttäuschung und die Verzweiflung der Marquise aber auch, dass sie die Entscheidung ihres Vaters nicht ohne Weiteres akzeptieren möchte. Die Tatsache, dass sie „wohl schon einige Minuten hier gelegen haben mochte, als der Forstmeister daraus hervortrat, und zu ihr mit flammendem Gesicht sagte: sie höre daß der Kommandant sie nicht sehen wolle.“ (Z. 10-12) zeigt auf, dass auch ihr Bruder sich von der Marquise abwendet und ihre Schwangerschaft auch für ihn als Begründung für eine Verbannung reicht. Der Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) zeigt zudem auf, dass sie in ihrer Verzweiflung alle männlichen Familienmitglieder um Hilfe bittet, was exemplarisch für das damalige Geschlechterverständnis steht. Ihr Vater aber „wandte ihr, bei ihrem Anblick, den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach.“ (Z. 14), was erneut seine Kälte und seine Angst vor einer Konfrontation aufzeigt. Die Marquise jedoch verhindert „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) dass er die Türe zuwirft. Nun gibt der Vater jedoch plötzlich nach und die Marquise wirft „sich ihm, der ihr den Rücken zugekehrt hatte, eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 17-18), was erneut ein Ausdruck von Verzweiflung und Unterordnung ist. Daraufhin zieht der Vater aber eine eine „Pistol“ (Z. 18) und ein „Schuß fuhr schmetternd in die Decke“ (Z. 19). Diese Kurzschlusshandlung geschieht, da der Vater sich aufgrund der direkten Konfrontation mit seiner Tochter und deren Verzweiflung nicht mehr anders zu helfen weiß. Nun folgt der zweite Sinnabschnitt (Z. 20-29), der von der plötzlichen Flucht der Marquise handelt. Auf den Schuss reagiert die Marquise völlig desillusioniert mit dem Ausruf „Herr meines Lebens!“ (Z. 20) als Ausdruck ihrer Überraschung. Nun erhebt sie sich „leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg.“ (Z. 20-21). Die Marquise ist also völlig schockiert und betroffen von den Ereignissen, weshalb sie „matt bis in den Tod […] ihre Kinder eilfertig anzog, und die Sachen einpacken ließ.“ (Z. 22-23). Vor allem das Adjektiv „eilfertig“ (Z. 22) verdeutlicht hier, dass die Marquise nach dem Verhalten ihres Vaters die Gefahr erkannt hat, in der sie in ihrem Elternhaus schwebt und nun entschlossen ist, ihrer Familie den Rücken zuzukehren. Als ihr Bruder ihr nun kurz vor der Abreise erzählt, dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 25-26) wendet die Marquise sich endgültig von ihrer Familie ab und antwortet ihrem Bruder: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 26-27). Das Possessivpronomen „deinem“ (Z. 26) sowie das Adjektiv „unmenschlich“ (Z. 26-27) stehen hier für die Abkehr der Marquise von ihrem vorherigen Verständnis für das Verhalten ihres Vaters und die bedingungslose Liebe zu ihren Kindern. Die Tatsache, dass der Vater seiner Tochter aufgrund ihrer Schwangerschaft ihre eigenen Kinder wegnehmen möchte steht hier erneut für seine Kälte und die Abkehr von seiner Tochter. Die Marquise fährt weg „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28), was verdeutlicht, dass sie sich ihrer eigenen Unschuld an der Schwangerschaft bewusst ist und sich aufgrund ihrer Situation nicht länger schämt. Zudem wagt ihr Bruder es nicht, den Wagen anzuhalten, ihre selbstbewusste Antwort auf die Forderung ihres Vaters scheint ihn also zumindest kurz beeindruckt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Text exemplarische Stellen für die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens sowie für das damalige Rollenverständnis von Mann und Frau, also für die wichtigsten Themen der Novelle, beinhaltet. Zudem lässt sich im Verlauf des Textes gut beobachten, wie die Einstellung der Marquise gegenüber dem Verhalten ihres Vaters sich von anfänglichem Verständnis zu Enttäuschung und einer Abkehr von ihrer Familie wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O....“, welche von Heinrich von Kleist verfasst und 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert das schmerzhafte Einhalten der strengen Normen der damaligen Gesellschaft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise wurde während des Krieges von russischen Soldaten bedroht, welche diese vergewaltigen wollten. Die Marquise wurde jedoch vom dem russischen Offizier, Graf von F… gerettet woraufhin sie ohnmächtig wurde. In dieser Zeit vergewaltige der Graf von F… diese, woraufhin die Marquise Symptome einer Schwangerschaft aufwies. Ein Arzt und eine Hebamme bestätigten die Schwangerschaft. Die Marquise, welche von ihrer Vergewaltigung nichts mitbekommen hatte, leugnete die Schwangerschaft. Jedoch verstoßen ihre Eltern die Marquise, was im vorliegenden Textauszug (Z. 396-417) geschieht. Daraufhin zieht die Marquise mit ihren Kindern alleine auf das Land. Sie versucht den Vater ihres ungeborenen Kindes durch eine Annonce in der Zeitung ausfindig zu machen. Als ihre Mutter davon erfährt, versucht sie die Marquise zu testen, um herauszufinden, ob diese wirklich unschuldig ist. Die Unschuld der Marquise bestätigt sich und sie darf wieder zu ihren Eltern ziehen. Daraufhin meldet sich der Vater des Kindes der Marquise, worauf diese beschließt diesen zu heiraten.  Als sich der Graf von F… als der Vater herausstellt, ist die Marquise so enttäuscht von ihrem vermeidlichen Retter, sodass sie ihn unfreiwillig heiratet und ihm zunächst aus dem Weg geht. Der Kontakt der beiden wird jedoch nach der Taufe des gemeinsamen Kindes mehr, weshalb eine zweite Heirat folgt, welche nun aus Liebe der Beiden füreinander stattfindet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in fünf Sinnabschnitte unterteilen, welche die verschiedenen Phasen, welche die Marquise durchmacht, von der Benachrichtigung über ihre unerwünschte Anwesenheit bis hin zu ihrer Abreise beschreiben. &lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt beschreibt (Z. 1-6), wie die Marquise davon erfährt, dass ihre Eltern sie verstoßen. Dies bringt sie durch einen Brief ihres Vaters an sie in Erfahrung. Dieser hat er ihr jedoch weder persönlich überreicht (vgl. Z. 1) noch hat er sich die Mühe gemacht, diesen selbst zu schreiben, da er ihn „diktiert“ (Z. 5) hat. Dies zeigt seine Abneigung gegenüber seiner Tochter. Er distanziert sich von ihr und lehnt sie als Tochter ab, da er den Brief als „Herr von G...“(Z. 2) verfasst hat und nicht als Vater der Marquise. Dieser Brief verletzt die Marquise so sehr, dass sie anfängt zu weinen, da ihr „der Schmerz aus den Augen [stürzt]“ (Z. 5f.).Der Text bekommt einen religiösen Bezug, als der Kommandant von G… hofft, „daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3f.). &lt;br /&gt;
Dieser religiöse Bezug wiederholt sich im zweiten Sinnabschnitt des Textes (Z. 7-12), in welchem die Marquise versucht ihre Mutter sucht und letztendlich vor verschlossen Türen zusammensackt. Die Marquise empfindet ihren Verstoß als „Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 7), sodass sie den Bezug auf die Religion wiederherstellt, da sie es formuliert, als wären ihre Eltern hier von Satan evtl. in Form ihres gesellschaftlichen Ansehens „verführt“ (Z. 7) worden. Ihre Familie weißt sie darauf weiterhin ab, da die Marquise „ die Türe verschlossen fand“ (Z. 9). Wie schwach und allein sich die Marquise nun vorkommt, erkennt man daran, dass sie vor der Türe zusammensinkt (vgl. Z. 9f.) und aus lauter Verzweiflung, welche man an ihrer „ jammernder Stimme“ (Z. 9) erkennt, „ alle Heiligen zu Zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 9) anruft. Dies zeigt zum einen auch wieder den religiösen Bezug der Textstelle, zum anderen wie sehr sie sich Hilfe wünscht, da sie von jedem der zu ihr hält verstoßen wurde. Diese Situation wird dadurch untermauert, als ihr eigener Bruder „mit flammendem Gesicht“ (Z. 11) durch die vorher verschlossene Türe kommt und die Marquise im Namen seines Vaters wegschickt (vgl. Z. 12.)&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 12-20) versucht die Marquise ein letztes mal zu ihrer Familie vorzudringen und insbesondere ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen, worauf die Familie nur mit Abwendung und Einschüchterungen antwortet. Die Marquise drückt zunächst durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) ihre Zuneigung und ihre Verbundenheit zu ihrer Familie aus, um zu dieser verbal durchzudringen, da sich diese Symbolisch durch die verschlossene Türe (vgl. Z. 9), den abweisenden und unpersönlichen Brief (vgl. Z. 1-4) und das Wegschicken (vgl. Z. 12) von der Marquise abgeschottet haben. Zugleich versucht sie körperlich zu ihrer Familie vorzudringen und „ drängte sich ins Zimmer“ (Z. 13). Jedoch wendet sich der Vater der Marquise sofort von ihr ab, als sie versucht diesen zu umarmen und versucht vor ihr wegzulaufen. (vgl. Z. 13-15) Er behandelt seine Tochter so, als wäre sie ihm völlig fremd und würde sie ihm sonst etwas antun, da er nun „ hinweg“ (Z. 15) ruft. Er will die Marquise als seine Tochter aus seinem Leben und seinem Verstand zu verbannen und versucht die Zimmertüre vor ihr zu verschließen (vgl. Z. 15). Jedoch fällt ihm dies nicht sehr leicht und die Marquise kommt in sein Zimmer, während er versucht weiter Abstand zu gewinnen (vgl. Z.17), sowohl körperlich als auch mental. Dieses gesamte Nachlaufen der beiden zeigt metaphorisch auch den inneren Konflikt des Vaters, indem er seine väterlichen Gefühle der Marquise gegenüber abzulegen und sich von dieser zu distanzieren versucht. Die Marquise fleht ihn daraufhin auf Knien an, sie nicht zu verstoßen (vgl. Z. 18), was ihre pure Verzweiflung in dieser Situation zeigt. Zudem unterwirft sie sich ihrem Vater, da sie „sich ihm [...] eben zu Füßen [warf]“ (Z. 17-18). Der Vater erkennt nun dadurch wieder seine Überlegenheit über die Situation und anstatt weiter von dieser davon zu laufen, handelt er, indem er drohen mit einer Pistole in die Decke schießt (vgl. Z. 18-19). Somit vertreibt er die Marquise, indem er sie bedroht und sie dadurch, wie ein wildes Tier verschreckt. Dies zeigt, das ihm sein Ansehen wichtiger ist, als das Leben seiner Tochter. Da diese „ leichenblaß“ (Z. 20) ist, wird deutlich, wie ernst und lebensgefährlich die ganze Situation der Marquise ist. Mit ihrem Ausruf „Herr meines Lebens“ (Z.20) kann sie entweder erneut ihren Vater anflehen und ihre Beziehung zu diesem darstellen oder Gott sich auf Gott zurück beziehen. &lt;br /&gt;
In dem vierten Sinnabschnitt (Z. 21-24) erfolgt eine Zeitraffung, welche zeigt, wie schnell die Marquise handelt und wie eilig es diese hat. Die Marquise möchte so schnell wie möglich von zu hause weg, da sie befehlt „sogleich an[zu]spannen“ (Z. 21). Wie verängstigt sie dabei ist zeigt sich dadurch, dass sie „matt bis in den Tod“ (Z.22) ist. Zudem zeigt dieses Erscheinungsbild, dass sie durch ihren Vater auch hätte sterben können.  Sie bereitet ihre Kinder auf die Abreise vor und als sie gerade gehen wollte wird sie unterbrochen.&lt;br /&gt;
Der fünfte und letzte Sinnabschnitt (24-29) zeigt, wie sich die Marquise ihrem Vater widersetzt und somit das genaue Gegenteil von dem Verhalten aus dem dritten Sinnabschnitt ist, in welchem sie sich ihrem Vater unterworfen hat. Der Bruder der Marquise befiehlt ihr im Namen seines Vaters, ihre Kinder nicht mit zu nehmen (vgl. Z. 24f.). Dadurch wird erneut die Distanz der Marquise zu ihrem Vater deutlich, da er es ihr nicht persönlich sagt. Die Marquise bezeichnet den Kommandanten nun nur noch als den Vater ihres Bruders (vgl. Z. 26) womit sie sich ebenfalls von diesem Distanziert und entfremdet. Zudem drückt sie ihre Abneigung und Enttäuschung ihm gegenüber aus, da sie ihn als „unmenschlich[...]“ (Z. 26) bezeichnet. Die einzigen Personen, zu denen sich die Marquise jetzt noch hingezogen fühlt, sind ihre Kinder. Diese sind ihr wichtiger, als ihr eigenes Leben, weshalb sie behauptet, dass der Kommandant „ kommen, und [sie] niederschießen, nicht aber [ihr ihre] Kinder entreißen könne“ (Z. 26-27). Wie selbstsicher und stak sich die Marquise nun fühlt, erkennt man daran, da sie mit dem „ ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 28) ist. Dadurch wirkt sie sogar einschüchternd, da ihr Bruder nicht „gewagt hätte, sie anzuhalten“(Z.28). Der letzte Satz des Abschnitts ist wieder in einer Zeitraffung geschrieben, welche zeigt, wie eilig die Marquise hinausgeht und wegfährt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marquise sich von der Erschütterung und Abweisung ihres Elternhauses letztendlich selbst wieder aufbaut und ihre Stärke und Unabhängigkeit beweist. Dabei versucht sie verzweifelt ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen und ihren Verstoß zu verhindern. Jedoch scheitert sie daran, und wird dadurch trotzdem stärker und selbstbewusster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben   und erstmals im Jahr 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Stellung und das Ansehen in der Gesellschaft zur Zeit des zweiten Koalitionskrieges in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise lebt mit ihren drei Kindern bei ihren Eltern, nachdem ihr Mann verstorben ist. Als der Familienwohnsitz von russischen Soldaten angegriffen wird, versuchen drei Soldaten die Marquise zu vergewaltigen. Darauf hin wird sie von einem russischen Offizier gerettet und fällt ihn Ohnmacht. Am nächsten Tag will sich die Familie bei dem Helden bedanken, worauf sie jedoch die Nachricht bekommen, dass der Held in einer anderen Stadt gefallen sei. Kurze Zeit später kommt dieser jedoch zurück zum Elternhaus der Marquise und hält um ihre Hand an. Die Marquise braucht jedoch Bedenkzeit. Daraufhin stellt sich heraus, dass die Marquise schwanger ist, jedoch nicht weiß wer der Vater sein könne. Sie wird von ihrem Vater deshalb verbannt und zieht mit ihren Kindern auf ein Landhaus. Da sie nicht weiß wer der Vater ist und keinen anderen Ausweg sieht, setzt sie eine Annonce in die Zeitung, womit sie den Vater sucht und kündigt an, diesen dann zu Heiraten. Ihre Mutter kommt so kurze Zeit später um sie zu testen, ob sie es wirklich nicht weiß. Diesen Test besteht sie und sie kehr zurück in ihr Elternhaus. Darauf folgt, dass sich der Vater des Kindes meldet. Daraufhin erscheint der russische Offizier wieder und klärt alles auf. Sie heiraten, aber leben getrennt, da die Marquise auf ihn nach diesen umständen nicht mehr gut zu sprechen ist. Nach der Geburt des Kindes kommen die zwei sich näher und heiraten erneut. Sie ziehen dann auch zusammen auf das Landhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der Marquise will, dass „sie sein Haus verl[ässt]“ (Z. 3). Dies solle möglichst schnell passieren, was „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer verdeutlicht“ (Z. 1). Der Vater will die Marquise nicht mehr wiedersehen, was durch „[erspart] Gott den Jammer […], sie wieder zu sehen“ (Z. 4) ausgedrückt wird. So schreibt er ihr einen „Brief“ (Z. 4). Diesen Brief hatte der Vater jedoch nicht selber geschrieben, sondern hatte ihn „diktiert“ (Z. 5). Dies führt eine große Distanz zwischen der Marquise und ihrem Vater auf. Der Vater will nichts mehr mit ihr zu tuen haben, so stellt er sie „in eine[n] Winkel“ (Z. 5), was so viel bedeutet wie die letzte Ecke die noch vorhanden ist. Während der Vater sie abstößt, ist die Marquise ganz anders auf ihn eingestimmt. Sie beschreibt ihre Eltern mit positiven Worten wie „vortrefflichen Menschen“ (Z. 7) und entschuldigt sie und sagt, dass sie nur „verführt wurden“ (Z. 7). Dies zeigt, dass sie zu ihren Eltern aufblickt und sie schätzt. Sie ruft als Ausruf „mein teuerster Vater! und streckt ihre Arme nach ihm“ (Z. 13), was verdeutlicht, dass er für sie immer noch über ihr steht und ihn nach Vergebung bittet. Außerdem erinnern die gestreckten Arme, welche man austreckt ein bissen an Beten und Vergebung an Gott finden. So ist der Vater für sie ihr Gott und so das höchste und unantastbarste. Jedoch steht es im totalen Gegensatz zu der Ansicht ihres Vaters. Dieser schickt den „Forstmeister“ (Z. 11), was ihren Bruder darstellt um mit ihr zu reden. Der Vater kehrt ihr bei „ihrem Anblick, den Rücken“ (Z. 14) zu ihr, was erneut klar signalisiert, dass er nichts mehr mit ihr zu tuen haben möchte. Verdeutlicht wird dies noch einmal durch die Wiederholung des Wortes „Rücken“ (Z. 17). Auch liegt hier wieder ein Gegenteil vor, einmal mit der Tat, dass sich die Marquise vor die Füße ihres Vaters wirft und zittert (vgl. Z. 18), dieser jedoch weiterhin ihr nur lediglich den Rücken zudreht (vgl. Z. 17), was erneut auf ihre Disparitäten hinweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textausschnitt nimmt auf einmal eine Wendung, denn die Marquise „erhob sich“ (Z. 20) und „eilte aus seinen Gemächern“ (Z. 20). Sie stellt sich so mit ihrem Vater auf eine Ebene und unterliegt ihm nicht mehr. Zudem muss jetzt auf einmal alles sehr schnell gehen, was durch das „eilte“ (Z. 20) oder auch durch das Wort „sogleich“ (Z. 21) verdeutlicht wird. Das „sogleich“ (Z. 21) steht im Zusammenhang mit „anspannen“ (Z. 21), was so zeigt, dass sie sofort von dort wegwill und keine Zeit mehr verlieren will. Sie „setzte sich“ (Z. 22), was zeigt, dass sie sich kurz einmal sammeln muss und pausiert, aber sofort wieder gefolgt von Hektik, da die „Kinder eilfertig“ (Z. 22) zu ihr kommen und sie sofort „Abreise[n]“ (Z. 24). Die Marquise will nur noch weg von ihrem Vater. Der Vater will ihre Kinder jedoch dabehalten, was erneut ihr Bruder überliefern soll (vgl. Z. 25). Darauf hin fragt sie rhetorisch „Diese Kinder?“ (Z. 26), womit sie die Lächerlichkeit in dieser Forderung klar macht. Sie „stand [dann] auf“ (Z. 26), was erneut zeigt, dass sie keine Furcht mehr vor ihrem Vater hat und ihm jetzt gewachsen ist und ihn darauf hin als „deinen unmenschlichen Vater“ (Z. 26) benennt. Es ist erneut das Gegenteil zu dem, was sie noch am Anfang des Auszuges gesagt hat. Sie macht so deutlich, dass sie ihn jetzt nicht mehr als ihren Vater ansieht und sie ihn so darstellt, wie sie ihn wirklich sieht. So ist die Distanz jetzt von beiden Gewünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst ist dieser Auszug sehr relevant für die Novelle, da sie hier aus ihrem Elternhaus verbannt wird und sie mit ihrem Vater aneinandergerät. Der Textauszug ist voller Gegenteile. Diese werden mit Wiederholungen, Ausrufen und rhetorischen Fragen gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“, verfasst von Heinrich von Leist im Jahre 1808, thematisiert die Importanz des gesellschaftlichen Ansehens und deren Ordnung im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (Z. 396-417) zeigt die Stelle, an der die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird. Der Grund dafür ist eine ungewollte Schwangerschaft, welche die Marquise unwissend von Graf F… bekam, als er sie von einem Attentat von russischen Soldaten beschützte. Sie merkte körperliche Änderungen früh und suchte einen Arzt für Verständnis auf, wo sie dann dieses Resultat bekam. Die Eltern fühlten sich dadurch hintergangen und betrogen, was dann zum Verstoß führte. Dies wirkte sich hart auf die Marquise ein. Sie zieht mit ihren Kindern um und hinterlässt kurz danach eine Annonce in der Zeitung, mit der sie hofft, den vermeintlichen Vater ihres Kindes zu finden. Sie verspricht den Gesuchten bei Meldung zu heiraten. Graf F… meldet sich darauf hin bald und es folgt zur ungewollten Hochzeit, in der beide getrennt voneinander leben. Jedoch bessert sich das Verhalten der Marquise zu Graf F… sowohl als auch ihren Eltern. Nach einiger Zeit sehen sich die beiden öfters und heiraten ein weiteres Mal, dieses Mal gewollt. Durch die Konsequenzen, die sich durch den Verstoß bildeten, kann man dies als eine zentrale Stelle der Novelle ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle beginnt mit den ersten Worten des Schreibens von Herrn von G…, alias der Vater von der Marquise. Im Schreiben verlangt Herr von G… das Verlassen des Hauses von der Marquise. Seine Enttäuschung und zugleich Wut werden am Besten mit den Worten, dass er „hoff[t] daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.“ (Z. 3f.), ausgedrückt. Allein der Fakt, dass Herr von G… sie nicht persönlich, sondern durch ein Schreiben erreicht, zeigt ebenfalls die Enttäuschung des Vaters. Während des Lesens wurde der „Brief inzwischen von Tränen besetzt“ (Z. 4f.), welches die Traurigkeit der Marquise ausdrückt. Durch den Fakt das der Brief „diktiert“ (Z. 5) wurde, wird ebenfalls nochmal ausgedrückt wie Herr von G… keine Gnade mehr zeigt. Die Marquise macht sich daraufhin auf den Weg ihre Mutter zu sehen, welche sich bei ihrem Vater aufhielt. Bei Ankunft stellte sie fest, wie die „Türe verschlossen“ (Z. 9) war, was eine Metapher auf den Verstoß darstellen sollte. Nach einiger Zeit trifft ihr Bruder ein, welcher ihr nochmals entgegnet, dass ihr Vater sie nicht mehr sehen möchte. Die Marquise widersetzt diesem und tretet ein. Dadurch wird eine Art Entschlossenheit bei der Marquise deutlich. Ihr Vater, gnadenlos wie zuvor im Schreiben, „wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 14) und versucht in ein anderes Zimmer zu fliehen. Die Marquise gibt nicht auf und verfolgt weiterhin ihren Vater und versucht ihn aufzuhalten (vgl. Z. 15ff.). Schließlich kommts dann zum Punkt, wo der Kommandant „ein[e] Pistol[e] [zog] […] und der Schuss schmetternd in die Decke fuhr“ (Z. 18f.), womit er dann auch sein finales Urteil gibt. Der Schuss ändert die gesamte Situation. Die Stimmung der schwachen und traurigen Marquise baut sich wieder auf. Unter großem Schock versucht die Marquise so schnell wie möglich aus dem Haus zu fliehen und nimmt zugleich ihre Kinder mit, indem sie sie schnell anzieht (vgl. Z. 22). Nach einer weiteren indirekten Forderung von ihrem Vater, bezeichnet sie ihn als einen „unmenschlichen Vater“ (Z. 26). Ihre Stimmung steht zum absoluten Kontrast zu davor. Statt ihre Eltern als „vortreffliche […] Menschen“ (Z. 7) anzusehen, beschreibt sie wie ihre schlimmsten Feinde. Hier wird auch ihre Fürsorge für ihre Kinder klar dargestellt. Die Marquise wird „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich spielt diese Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle. Es bringt nochmal verschiedene Charakteraspekte von der Marquise in den Vordergrund, wie ihre Angst sowohl als auch ihr Bewusstsein und stellt zugleich viele Konsequenzen dar, welche große Wirkung entlang der Geschichte besitzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die Folgen von Krieg und die Auswirkung dessen auf die Menschen und die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Textauszug (Z. 396-417), beschreibt wie die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird, da sie während des Krieges fast von ein paar Soldaten vergewaltigt wurde. Jedoch rettete sie der Graf. Doch er nutzte die Situation aus und vergewaltigte sie. Niemand erfuhr davon, da die Marquise ohnmächtig war. Der Marquise fühlte sich einige Zeit danach nicht so gut und ging zum Arzt. Dieser stellte eine Schwangerschaft fest. Die Marquise konnte dies nicht glauben und ließ sich nochmal von einer Hebamme untersuchen und auch diese diagnostizierte eine Schwangerschaft. Aufgrund der Beschwerden, wurde die Marquise von einem Arzt untersucht, welcher bei ihr eine Schwangerschaft feststellte. Ihre Eltern glauben ihr nicht und verstoßen sie. Das zerreißt sie sehr und die zieht mit den Kindern weg. Sie stellt eine Anzeige in die Zeitung und sucht so den Vater ihres Kindes. Der Graf F ging sich bekannt und heiratet die Marquise, doch sie sind auf Abstand. Der Graf möchte ein guter Vater sein und nach einiger Zeit verlieben sich die beiden doch ineinander. Letztendlich heiraten die beiden erneut, da sie sich nun wirklich lieben. Diese Textstelle ist also eine sehr wichtige und zentrale Stelle der Novelle, denn wenn die Marquise nicht verstoßen worden wäre, hätte sie vielleicht niemals den Vater ihres Kindes gefunden sich verliebt und geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Herr von G… seiner Tochter, anstatt es ihr zu sagen, einen Brief zukommen lässt, in dem er ihr sagt, „dass sie sein Haus verlasse[n]“ (Z. 4) muss. Ihre Eltern sind sehr enttäuscht und glauben ihrer Tochter nicht. Sie hat keine Beweise dafür, dass sie unschuldig ist. Und die Schwangerschaft ist das einzige was ihre Eltern sehen können. Ihr stürzt „der Schmerz aus den Augen“ (Z. 9), weil sie so verzweifelt ist. Diese Metapher hebt ihren Schmerz, ihre Trauer und ihre Verzweiflung hervor. Sie selbst hat nichtmal eine Ahnung wie diese Schwangerschaft entstehen könnte und es macht ihr Angst, da sie weiß das sie es nicht beweisen kann. Die Marquise von O möchte das „alle Heiligen zu zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 15) kommen , und ihre Eltern überzeugen, dass sie nichts unrechtes getan hat. Die Marquise möchte das ihre Eltern sie nichtmehr verstoßen. Sie möchte zurück nachhause. Diese Metapher zeigt, dass sie sehr verzweifelt ist und einfach nur von ihren Eltern verstanden werden möchte. Die Interjektionen „mein liebster Bruder!“ (Z. 20) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 21) möchte die Marquise zeigen wie sehr ihre Familie ihr am Herzen liegt und das sie alles tun würde, damit ihre Eltern ihr glauben. Durch die Superlative in diesen Aussagen möchte sie Vertrauen aufbauen.  Sie unterhält sich nach einiger mit ihren Eltern, doch diese verstoßen sie weiterhin. Die Marquise muss sich in das Zimmer drängen. Mit dem Verb „drängen“ wird die Distanz zwischen der Marquise und ihren Eltern erneut deutlich gemacht. Nicht nur „Der Kommandant wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 22f.). Die Marquise ist gesellschaftlich sehr gefährdet, da diese Situation nicht akzeptiert wird und darum sorgen sich ihre Eltern. Dies hebt nochmal die Relevanz vom Ansehen hervor, welches durch unzüchtige Taten zerstört werden kann. Der Herr von G… möchte „die Türe zuwerfen“ (Z. 24f.) was verdeutlicht, dass er enttäuscht von seiner Tochter ist und sie verstoßen will. Jedoch gibt er nach und schreitet zur hinteren Wand. Das Nachgeben zeigt, dass sich ihre Eltern Schritt für Schritt wieder annähern und ihr vielleicht irgendwann glauben werden. Die Tür des Raums steht also für das Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern. Da die Tür nicht zugeschubst wird zeigt es, dass das Verhältnis sich langsam wieder bessert. Kurz darauf schießt ihr Vater jedoch in die Decke was eine plötzliche Wendung ist. Sie möchte ihre Kinder schützen und zieht deshalb aus dem Haus weg. Denn in diesem Moment gibt es für sie nicht wichtigeres als ihre Kinder. Sie nennt ihren Vater „Herr meines Lebens!“ (Z. 32), womit sie verdeutlicht das er der Grund dafür ist, dass sie lebt und sie zeigt dadurch ihre Furcht und bittet insgeheim um Gnade der Familie indem sie ihn so nennt. Sie „erhob sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg“ (Z. 32 ff.). Das Adjektiv „leichenblaß“ (Z. 33) zeigt was für eine riesige Furcht sie nun vor ihrem Vater hat. Die Tatsache, dass sie eilt zeigt wieviel Macht der Vater durch diese Tat über seine Tochter hat. Ihr Vater möchte, dass sie ohne ihre Kinder geht, doch die Marquise würde liebe sterben als das ihre Kinder ihr entrissen werden. Auf seinen Befehl antwortet sie nur :„Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 42 ff.). Das Ausrufezeichen am Ende ihrer Aussage verdeutlicht, dass sie zwar Angst vor ihrem Vater hat, aber sobald es um ihre Kinder geht wird sie stark und lehnt sich gegen ihn auf. Ihr Verhalten ändert sich von traurig und verzweifelt zu wütend und stark, da nicht für sie über ihren Kindern steht. Sie verlässt das Haus „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 45). Sie vertraut nun in sich und wird stärker, da sie selbst weiß, dass sie unschuldig ist. Es interessiert sie nichtmehr ob die leute ihr glauben, denn sie selbst weiß, dass sie nicht lügt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle spielt. Zudem zeigt die Marquise verschiedene Charakterzüge zum Beispiel ihre Angst durch ihren Vater aber auch ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein, wenn es um ihre Kinder geht. Es zeigt sich was ihr wirklich wichtig ist. Die Textstelle wird mit Metaphern und anderen Stilmitteln umschmückt und intensiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...“, von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erstveröffentlicht, thematisiert gesellschaftliche Stellungen, sowie den Einfluss von Krieg auf das Leben der Menschen im frühen 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marquise lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren zwei Kinder bei ihren Eltern, Herr und Frau von G…, welche sie pflegt. Dann bricht allerdings ein Krieg aus und russische Truppen erobern die Stadt, in der Marquise lebt. Marquise wird dabei von ihrer Familie getrennt und beinahe von russischen Soldaten misshandelt. Diese Misshandlung wird durch einen russischen Offizier verhindert, welcher den Namen Graf F…trägt. Er brachte sie in den nicht verbrannten Flügel des brennenden Hauses, in welchem sie in Ohnmacht fällt. Als die Marquise sich bei Graf F… bedanken möchte, erfährt sie, dass er in einem Gefecht gefallen sei. Sie fühlte sich immer schlechter und vermutete daraufhin, schwanger zu sein. Einige Zeit später kommt der totgeglaubte Graf F… am Elternhaus von der Marquise an und hält um ihre Hand an, wobei Marquise aber um Bedenkzeit bittet. Als dann aber der Gesundheitszustand der Marquise wieder schlechter wird, lässt die Familie einen Arzt kommen, welcher eine Schwangerschaft feststellt. Das wird aber nicht geglaubt, da Marquise keinen Mann hatte, weshalb man eine Hebamme kommen ließ, um dies zu überprüfen. Auch sie stimmte dem Arzt zu, weshalb Marquise dem Haus verwiesen wird. Der Textauszug stellt die Situation nach dieser Feststellung dar. Die Marquise kann sich nicht erklären, weshalb sie schwanger ist. Dadurch ist sie sehr verzweifelt  und die Idee hat, eine Annonce in der Zeitung aufzugeben. Unterdessen entscheidet sich die Marquise, welche mit ihren mit ihren Kinder auf dem Landsitz V… lebt , das ungeborenen Kind gut zu versorgen. Als die Eltern die Zeitungsannonce sehen zeigt es ihnen, dass die Marquise wirklich nichts unrechtes getan hat. Doch um das zu prüfen, versucht die Mutter die Marquise zu überlisten. Doch die Marquise besteht den Test und die Mutter nimmt sie mit in dAs Elternhaus, wo sie den Vater auch überzeugen könne, das die Marquise unschuldig ist. Daraufhin darf die Marquise wieder einziehen. Graf F… meldet sich auf die Zeitungsanzeige hin und bekennt sich dazu Vater des Kindes zu sein. Marquise heiratet ihn nur, weil sie es in der Anzeige versprochen hat, obwohl sie das Angebot zuerst zurückziehen wollte, doch die gesellschaftlichen Vorteile überwiegen. Beide leben aber später getrennt und Graf F… wird nur zu der Taufe des Kindes eingeladen. Später jedoch verzeiht Marquise dem Grafen und sie heiraten erneut und bekommen noch mehr Kinder zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszuges ist der Vater der Marquise von O… sehr enttäuscht von ihr, dass er ihr nicht einmal selber sagt, dass sie das Haus verlassen soll, weshalb er ein „Schreiben“(Z.1) überbringen lässt, welchen diesen Zweck erfüllt. Dieses Schreiben ist zudem „diktiert“(Z.5) was noch einmal die pure Enttäuschung und Wut des Vaters zeigt, weshalb er es nicht einmal selber geschrieben hat und es dadurch sehr unpersönlich erscheinen lässt. „[D]aß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“(Z.3f.) zeigt noch einmal deutlich, dass er, sie nicht mehr wiedersehen möchte. Das verletzt die Marquise so sehr, dass der Brief später „von Tränen benetzt“(Z.4f.) ist und ihr „der Schmerz aus den Augen [stürzt]“(Z.5f.), was ihre Trauer über diesen „Irrtum ihrer Eltern“(Z.6) zum Ausdruck bringt. Die Marquise ist allerdings nicht wütend auf ihre Eltern, da sie diese immer noch als „vortreffliche Menschen“(Z.7) ansieht. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“(Z.8), zeigt, dass sie in dieser Situation benommen und beinahe ohnmächtig ist und nicht realisieren kann was vorgeht, weshalb sie vor der „verschlossen[en]“(Z.9) Türe auf den Boden „sank“(Z.9), was erneut ihre Kraftlosigkeit und den Schock darstellt.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit trat der Forstmeister hinaus und sagte ihr, dass der Kommandant sie nicht sehen möchte. Daraufhin rief die Marquise „mein liebster Bruder! […] mein teuerster Vater!“(Z.12f.), was ein Parallelismus ist und die Unterwürfigkeit gegenüber den Männern zeigt und dadurch, dass sie sich ihm „zu Füßen, [warf] und […] zitternd seine Kniee [umfasst]“(Z.17f.), was ihr flehen untermalt, nicht das Haus verlassen zu müssen. Die Überforderung des Vaters wird deutlich, indem er die „Pistol“(Z.19) hervorholt und ein „Schuß […] in die Decke fuhr“(Z.21). Der Vater kann offensichtlich nicht mit der Situation umgehen, weshalb er die Waffe gegen seine Tochter zieht, doch trotzdem ruft sie „Herr meines Lebens“(Z.21) was die Wichtigkeit des Vaters für sie ausdrückt. Wachgerüttelt von diesem Schuss erhebt sie sich „leichenblaß von ihren Knieen, und [eilt] aus seinen Gemächern “ (Z. 22) Sie verlässt das Haus stürmisch mit ihren Kinder, und weist ihnen an die „Sachen ein[zu]packen“(Z.24) Doch ihr Vater fordert, „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder(Z.27), was zeigt, dass er der Marquise nicht anvertraut seine Enkel weiterhin aufzuziehen. Doch die Marquise sträubt sich dagegen und sagt, „daß er kommen und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 28f.), was zeigt, dass sie sich nicht so einfach Befehlen beugt, sondern ihre Kinder vor diesen Menschen schützen möchte, welche sie auf so schlechte Art und Weise aus dem Haus verbannen und außerdem zeigt es, dass sie ihre Kinder liebt. Klar, dass sie keinerlei Respekt mehr vor ihrem Vater hat, wird klar, als sie ihn einen „unmenschlichen Vater“(Z.28) nennt und somit auch ihre Wut ihm gegenüber zum Ausdruck bringt, sowie den Vater als kalt und böse darstellt. So verlässt sie das Haus und fährt mit den Kindern weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Textauszug eine wichtige Rolle in der Novelle spielt,  da diese den Charakter der Eltern zeigt, denn sie hätten sich gegen die gesellschaftlichen Normen stellen können und eine Lösung für das Problem finden könne ohne diese ganze Dramatik. Außerdem ist es ein Schlüsselpunkt in der ganzen Novelle, da sich hier Marquises Leben stark verändert und nicht mehr so friedlich wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkung von Krieg auf den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Textauszug (Z. 396-417), handelt davon, dass die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird. Zu diesem Ereignis kommt es, da die Marquise von dem Graf F… vergewaltigt wird nachdem er sie vor Soldaten gerettet hat und sie ohnmächtig wird. Somit weiß sie nicht von dem Kind und als klar wird, dass sie Schwanger ist fühlen sich ihre Eltern betrogen und verstoßen sie aus diesem Grunde. Weshalb die Marquise mit ihren Kindern umzieht. Da sie nun aber einsam ist, versucht sie den Vater des Kindes mit Hilfe eines Artikels in der Zeitung zu finden. Als sich der Graf F… meldet führt dies zu einer Hochzeit mit Ehevertrag wonach der Graf F… auf alle ehelichen Vorteile verzichten muss. Ebenso verbessert sich ihr Verhältnis zu ihren Eltern, da diese ihr nun Glauben. Weil der Graf F… sich an alle Dinge des Vertrags hält vergibt sie ihm und sie heiraten erneut. Die Textstelle ist wichtig, da ohne den Rauswurf bei ihren Eltern die Marquise niemals den Artikel veröffentlicht hätte und somit nie klargeworden wäre wer der Vater ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Vater der Marquise, Herr von G…, nicht persönlich sagt, dass er sie rauswirft, sondern ihr ein “Schreiben” (Z. 1) bringen lässt, macht deutlich wie Enttäuscht er von ihr ist aber auch, dass er sie noch so sehr liebt das er es nicht ertragen kann sie selbst weg zu schicken. Seine Enttäuschung wird nochmals stark verdeutlicht als er schreibt, dass er “hoffe, dass ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.” (Z. 3f) womit er auch den Willen der Gesellschaft vor seine Tochter stellt. Den die Gesellschaft sieht es als falsch an, schwanger und nicht verheiratet zu sein. Da “[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt” (Z.4f) war, wird klar, dass sie über die Tat ihres Vaters sehr traurig ist. Ihr Vater ist aber emotionslos da er sich nicht verabschiedet, noch es auf sich genommen hat ihr dies ins Gesicht zu sagen. Sie vergibt ihnen aber, da sie ihre Eltern als “vortreffliche[...] Menschen” (Z. 7) bezeichnet. Dann ist eine Metapher zu erkennen, denn als sie als sie sich von ihrer Mutter verabschieden will ist die “Türe verschlossen” (Z. 9), dies könnte eine Metapher für das Ausschließen aus dem Leben der Eltern sein. Dann tritt ihr Bruder aus der Türe und sagt ihr, dass ihr Vater sie nicht sehen will, was sie aber ignoriert und trotzdem in das Zimmer hinein geht. Dies macht klar, dass die Marquise sich nicht von ihren Eltern ungerecht behandeln lassen möchte. Der Vater versucht sie zu ignorieren indem er ihr „bei ihrem Anblick den Rücken zu[wandte]” (Z. 14) Was aber auch ein Zeichen dafür sein kann, dass er seine Entscheidung nicht ganz unterstützt. Als er dann aber versucht ins Schlafzimmer zu fliehen blockiert die Marquise die Türe sodass er nachgab (Z. 16), was nochmals verdeutlicht, dass er Zweifel hegt. Denn eigentlich möchte er sich nicht ganz von ihr abwenden, aber aufgrund der Ansicht der muss er dies tun. Dann kehrt er ihr wieder den Rücken zu (Z.17). Was wieder einmal auf die Enttäuschung und auf seinen eigenen Schmerzt hindeutet. Er ist so verzweifelt, dass er “ein[e] Pistol[e] [nahm] [...] und der Schuss schmetternd in die Decke fuhr” (Z. 18) um sie mit Gewalt endlich dazu zu bringen, zu geh. Dann ist eine Zeitraffung erkennbar welche zeigt, dass die Marquise Angst hat und wie hektisch die Situation ist. Diese Wirkung wird auch nochmals durch das Worte “eilte” (Z. 20), “leichenblass” (Z. 20) verdeutlicht. Als ihr Bruder kommt und ihr mitteilt, dass ihr Vater “die Zurücklassung und Überlieferung von ihr fordert[...]” (Z. 25f), wird sie wütend und regt sich über ihren Vater auf. Was im Kontrast zu dem vorigen Lob an ihre Eltern liegt. Das wohl ihrer Kinder ist ihr wichtiger als ihr eigenes, was dadurch ausgedrückt wird, dass sie zu ihrem Bruder sagt, dass ihr Vater sie niederschießen könne, ihr aber nicht ihre Kinder wegnehmen kann (Z.26f). Mit dieser Aussage wird klar, dass die Marquise nun nicht mehr ängstlich, sondern Mutig und Stark. Somit schüchtert sie ihren Bruder ein und dieser lässt sie gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wird klar, dass die Textstelle eine sehr wichtige Rolle im weiteren Verlauf der Handlung spielt. Ebenso wird aber auch klar, dass die Marquise Stärke und Selbstbewusstsein besitzt, wenn es um ihre Kinder geht. Womit auch klar wird, dass für sie Familie das Wichtigste ist, was nochmal durch z.B. Metapher verdeutlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O....“, geschrieben von Heinrich Kleist, veröffentlicht im Jahre 1808, thematisiert gesellschaftliche und familiäre Konflikte in Zeiten des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O.... lebt mit ihren Eltern, in Zeiten des Koalitionskrieges, im südlichen Teil Italiens in einer Festung. Diese Festung wird von Soldaten umstellt, wobei die Marquise von O.... einem Russischen Offizier vergewaltigt wird. Zu der Textstelle (Z. 396-417) kommt es, da die Marquise durch diesen Vorfall unerwartet Schwanger geworden ist ohne es zu wissen. Die Marquise lässt einen Arzt rufen um sie zu untersuchen, dieser findet die ungewollte Schwangerschaft heraus. Allerdings möchte sie dies nicht glauben und lässt auch noch eine Hebamme kommen. Diese stellt das selbe fest und die Mutter der Marquise von O...., bekommt Zweifel an ihrer Ehrlichkeit. Daraufhin lässt sie ihren Ehemann einen Brief an die Marquise schreiben worin steht, dass sie unverzüglich Ausziehen soll. Um diesen Rauswurf handelt es sich in der Textstelle. Die Marquise war traurig darüber, dass ihre Eltern ihr nicht glauben und suchte daraufhin ihren Vater auf. Als sie ihn gefunden hat weinte sie, doch er kehrte ihr bloß den Rücken zu. Die Marquise nahm ihre Kinder und wollte mit ihnen und den gepackten Sachen zur Abreise antreten. Der Bruder der Marquise überbrachte ihr die Nachricht, dass Der Kommandant der Marquise von O.... befehlt, ihre Kinder bei ihm zulassen und ohne sie weg zu gehen. Sie allerdings war so wütend, dass sie zu ihrem Bruder sagt, dass sein unmenschlicher Vater sie niederschießen solle bevor sie ihre Kinder zurücklassen würde. Daraufhin stieg sie mit den Kindern in den Wagen ohne dass ihr Bruder noch etwas sagte.&lt;br /&gt;
Aus dieser Textstelle resultiert, dass die Marquise sehr einsam ist und sie daher eine Annonce in die Zeitung stellt, wobei sie den Vater ihres Kindes finden wollte. Der Graf F.... meldet sich, damit er sich im Haus ihres Vaters zu erkennen geben kann. Die Marquise kehrt somit zurück und ist so geschockt, dass sie das Versprechen den Mann zu heiraten, wenn er sich zu erkennen geben würde, zurückzieht. Der Vater der Marquise von O.... überzeugt sie jedoch und die beiden Heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug wird man mit einer ziemlich befremdlich wirkenden Szene zwischen Vater und Tochter konfrontiert, die den Leser überrascht. Diese Szene handelt davon, dass die Marquise von O.... vom Vater in Form eines Briefes aus dem Elternhaus verstoßen wird. Der Brief, inzwischen „von Tränen benetzt“ (Z. 4f.) enthielt unter anderem das Wort „diktiert“ (Z. 5), hier könnte man auf „Diktator“ ableiten, denn es herrschte in der damaligen Zeit auch eine Art Diktatur der Männer gegenüber Frauen. Der Schmerz, der Marquise von O...., wird hier personifiziert, da ihr der „Schmerz aus den Augen [stürzt]“ (Z. 5f.). Sie empfindet die Entscheidung ihrer Eltern als „Irrtum“ (Z. 6) und „Ungerechtigkeit“ (Z. 7). Ihr ist ganz klar, dass ihre Eltern sich zu einem Entschluss „verführen“ (Z. 7) lassen, hinter dem sie vielleicht gar nicht stehen. Sie bezeichnet ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7). In ihrer Verzweiflung „wank[end]“ (Z. 8) suchte sie das Gespräch mit dem Vater und sie selbst spricht noch immer von ihrer „Unschuld“ (Z. 9) über das Geschehene. Dann tritt ihr Bruder aus den Gemächern des Vaters hervor mit „flammendem Gesicht“ (Z. 11), was bedeutet, dass er wütend und aufgebracht ist. Doch, obwohl der Vater sie nicht sehen möchte, „drängt sie sich“ (Z. 13) am Bruder vorbei, ins Zimmer des Vaters. Dieser jedoch, wendet ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) und eilte in das Schlafgemach. Doch sie „verfolgte“ (Z. 15) ihn auch dort hin, obwohl er sagt, sie soll „hinweg“ (Z. 15) gehen. Er versucht die Türe zu schließen, doch sie verhindert das. Er gibt „plötzlich nach“ (Z. 16) und eilt zur „hintern Wand“ (Z. 17). Sie wirft sich „zu Füßen“ (Z. 18) und „umfasst zitternd seine knie“ (Z. 18), da greift er plötzlich eine Pistole und „schmetter[t]“ (Z. 19) einen Schuss „in die Decke“ (Z. 19). Man erkennt hier ganz klar die Hilflosigkeit des Vaters. Letztendlich bleibt ihm nichts anderes übrig als einen Warnschuss abzugeben. Die Marquise nennt ihn „Herr meines Lebens“ (Z. ), was den hohen Stellenwert noch mal deutlich zeigt, den ihr Vater bei ihr hat. Doch, erschrocken und „leichenblaß“ (Z. ), gibt sie nach und verlässt die Gemächer. Sie macht ihre Kinder zur Abreise bereit und lässt die Sachen einpacken. Doch dann kommt ihr Bruder und „verlangt ihr die Kinder ab“ (Z. ). Dass er das tut und nicht die Eltern verdeutlicht den höheren Stand in der Familie. Auch hier wird wieder vom „Stolz der Unschuld“ (Z. ) gesprochen. Das Verhalten des Vaters bezeichnet sie als „unmenschlich“ (Z. ). Ihr Stolz hält selbst den Bruder letztenendes davon ab, sie mit den Kindern aufzuhalten. So steigt sie, am Ende dieses Textabschnitts, in den Wagen und fährt ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kleist spricht zu dieser Zeit mit seiner Novelle natürlich heikle Themen an, wie z.B. die Vergewaltigungsproblematik und Kritik an der Gesellschaft. Die Titelheldin versucht sich in ihrer Rolle als Frau und von ihrer Familie zu emanzipieren. Gesellschaftliche Normen bestimmen hier ganz klar auch die Reaktion der Eltern auf die Schwangerschaft. Ansichten und Handlungen wurden sehr stark von der Gesellschaft geprägt. Dieser Textabschnitt spiegelt diese Problematik natürlich ganz stark wieder. Die Gesellschaft zwingt die Eltern und den Bruder ganz klar so zu handeln, auch wenn sie im Innersten ihre Tochter/Schwester nicht aus dem Haus verbannen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassen lässt sich sagen, dass der Textabschnitt die Situation in der damaligen Zeit sehr gut Widerspiegelt. Die Marquise wird hier von ihren Eltern verbannt, da sie angeblich nicht ehrlich zu ihrer Mutter war. Zudem zeigt die Textstelle wie wichtig das Gesellschaftliche Ansehen war und es zeigt, dass Männer einen höheren Stellenwert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“,  von Heinrich von Kleinst geschrieben und im Jahre 1808 veröffentlicht, thematisiert das gesellschaftliche Ansehen im 19. Jahrhundert und die Veränderungen der Menschen durch den Krieg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt in einer norditalienischer Stadt bei ihren Eltern und kümmert sich ihren Vater und ihre Mutter. Im Zuge des Koalitionskrieges übervielen russische Truppen die Stadt und die Marquise von O… wird fast von feindlichen Soldaten vergewaltigt, jedoch kam ihr der Graf F… zur Rettung. Die Marquise ist so von den Ereignissen überwältigt und fällt in Ohnmacht. Der Graf von F.. nutzt diese Situation aus und vergeht sich an ihr ohne dass sie etwas merkt. Die Familie möchte sich bei ihm bedanken, jedoch erfahren sie dass dieser vermeintlich Tod ist. Nach einigen Wochen erscheint der Graf von F… unverhofft in Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält um die Hand der Marquise. Die Familie bittet ihn um Bedenkzeit, da sie die Marquise von O… geschworen hat, niemanden mehr  nach dem Tod ihres Mannes zu heiraten. Die Marquise von O… merkt nach einer Zeit Körperliche Änderungen, sodass sie sich einen Arzt zukommen lässt. Dieser erzählt ihr dass sie schwanger ist, was die Marquise jedoch nicht für wahr hält und deshalb eine Hebamme zu sich kommen lässt. Der Textauszug handelt von der Situation nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch eine Hebamme. Daraufhin wird die Marquise von O… von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihre Kinder kümmert. Sie entscheidet sich dazu eine Zeitungsannonce zu veröffentlichen um den Vater des Kindes herauszufinden. Der Graf von F… antwortet Anonym auf die Annonce, jedoch wolle er sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Die Mutter der Marquise stellt sie auf die Probe und glaubt ihr, sodass sie wieder im Elternhaus aufgenommen wird. Als sie erfährt dass der Graf von F… sie vergewaltigt hat ist sie sehr schockiert. Trotz der Geschehnisse heiratet sie ihn, jedoch nicht aus liebe sondern wegen den sozialen Vorteilen der Familie und  für das öffentliche Ansehen. Sie haben fast kaum Kontakt bis zur Taufe des Sohns. Aufgrund seines ehrlichen Verhaltens  verzeiht die Marquise schließlich dem Graf von F… und sie Heiraten nochmal. Daraufhin ziehen sie nach V… und es folgen noch weitere Kinder in der Ehe. Der Textauszug ist wichtig für die Novelle, da die Marquise sich nach dem Verstoß  dazu entscheidet eine Zeitungsannonce zu erstellen und somit den Vater ihres Kindes findet. Damit wird die Situation aufgeklärt und es zeigt sich, dass die Marquise von O… Unschuldig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Textabschnitt (Z.1-21) handelt von dem Verhalten des Vaters auf die Nachricht der unehelichen Schwangerschaft der Marquise. Die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens wird zu Beginn deutlich, da der Vater möchte, aufgrund der unehelichen Schwangerschaft, dass seine Tochter „sein Haus verlasse“ (Z.3).  Die Gesellschaft akzeptiert keine uneheliche Schwangerschaft. Bei der Betrachtung der Gefühlen des Vater und der Tochter wird eine Antithese deutlich, da „[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt“ (Z.4 f.) war, dies zeigt dass die Marquise von der Nachricht sehr traurig ist. Dagegen scheint ihr Vater sehr emotionslos, da er sehr distanziert ist und sich keine Mühe gegeben hat den Brief selbst du schreiben, was durch das Wort „diktiert“ (Z.5) deutlich wird. Er verabschiedet sich unpersönlich von der Marquise, was sie noch trauriger macht. Dies zeigt die Hyperbel des aus den Augen stürzenden Schmerzes (vgl. Z.6).  Sie verurteilt nicht die Entscheidung von ihrem Vater, dass sie aus dem Haus Verbannt wurde, sonder ist „über die Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z.7f.) bestürzt. Durch den Unterschied der Bewegungsformen „ging“ (Z.7 ) und „wankte“(Z.9) verdeutlicht die Machverhältnisse zwischen Mann und Frau. Da sie zur Mutter noch „ging“(Z.7)und  sie zur ihren Vater „wankte“(Z.9) zeigt, dass sie dem Vater mehr unterlegen ist, da das Wanken ein unsicheres gehen ist und die Unterwerfung symbolisiert. Die Unterwerfung gegenüber Männern wird nochmal durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“(Z.13) und „mein teuerster Vater“ (Z.14) deutlich, da die Marquise beide anfleht, ihr zu verzeihen. Der Vater aber „wandte ihr […] den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z. 15). Die Marquise wirft „sich ihm […] zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z.19), sodass er plötzlich nachgibt. Der Vater zieht seine „pistol“ (Z.19) und schießt ein „Schuß schmetternd in die Decke“(Z.21). Dadurch wird die Überforderung des Vater in der Situation deutlich, da er keinen anderen Ausweg sah, als die Marquise mit einer Pistole zu bedrohen. Im anderen Sinnabschnitt (Z.21-31) geht es um den Auszug der Marquise aus dem Elternhaus. Durch den Schuss gewinnt die Marquise an Stärke, da sie ruft „Herr meines Lebens!“ (Z.21), wodurch sie ihren Abschied einleitet und die Entscheidung des Vaters akzeptiert. Durch das Adjektiv „eilfertig“ (Z.24) wird deutlich, dass sie sehr fassungslos und enttäuscht von ihrer Familie ist, da sie es kaum erwarten kann, ihre Familie zu verlassen. Ihr Bruder sagt ihr als sie entschlossenen ist zu gehen dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder forderte“ (Z.27). Dadurch ist sie sehr verärgert und wendet sich gegen ihre Familie, da sie sich ihrem Bruder spricht: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen und mich niederschießen, aber nicht  mir meine Kinder entreißen könne!“(Z.28f.). Dann fuhr sie mit ihren Kindern und ihrem „ganzen Stolz der Unschuld“ (Z.30) ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Marquise von der Entscheidung sehr enttäuscht ist und versucht ihren Vater davon zu überzeugen, dass sie unschuldig ist. Dadurch gewinnt sie selbst an Stärke und wird selbstbewusster, da sie sich gegen ihren Vater ausspricht und die Kinder mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Heinrich von Kleist geschriebene und 1808 veröffentlichte Novelle „Die Marquise von O“, thematisiert Kritik an dem Frauenbild der Gesellschaft im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge eines Krieges überfallen Russen die Zitadelle der Stadt. Durch das Chaos, dass durch den Angriff entsteht gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten, die sie vergewaltigen wollen. Dies wird durch den Graf F... verhindert, allerdings vergeht er sich selber an ihr, nachdem sie kurz nach seinem Auftreten in Ohnmacht fällt. Einige Zeit später bekommt die Marquise Krankheitssymptome, die sie an ihre vorherige Schwangerschaft erinnern. Für sie scheint eine Schwangerschaft ausgeschlossen, da sie mit niemanden eine Affäre eingegangen ist. Als ein Doktor und eine Hebamme die Schwangerschaft dann doch diagnostizieren ist sie überrascht und wütend. In der Textstelle wird gezeigt, dass das unehrliche Kind der Marquise für die Familie inakzeptabel ist. Ihr Vater verbannt sie und als die Marquise ihren Vater um Vergebung bittet, setzt dieser einen Pistolenschuss ab. Da auch ihr Bruder und ihre Mutter geschockt sind, verlässt sie mit ihren Kindern zusammen das Elternhaus. Die Textstelle ist wichtig, da sie einen Wendepunkt in ihrem Leben darstellt. Es zeigt sich, dass das Ansehen der Familie wichtiger ist, als die Marquise. Durch die Verbannung sieht sich die Marquise gezwungen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen. Sie nimmt ihren Mut zusammen und sucht öffentlich nach dem Vater ihres Kinders mit Hilfe einer Zeitungsannonce. Durch eine List der Mutter wird die Unschuld der Marquise bewiesen, wodurch sie unter Tränen des Vaters wieder in die Familie aufgenommen wird. Es stellt sich heraus, dass der Graf F... der Vater ist und die beiden heiraten gegen den Willen der Marquise. Durch die Fürsorge des Grafen verliebt sich die Marquise dann doch und heiraten ihn ein Jahr später erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem „die Hebamme aus dem Zimmer“ (Z. 1) ging, bringt die Mutter ein Schreiben, in welchem steht, dass „Herr von G... wünsche , unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse“ (Z. 2-3). Da dieser Entschluss des Vaters so kurzfristig gefasst wurde, was man an dem Adverb und an der Konjunktion „Kaum nachdem“ (Z. 1) erkennt, wird klar, wie enttäuscht er von ihr ist. Er musste relativ schnell zu dem Schluss gekommen sein, dass die Marquise das Haus verlassen müsse. Dies zeigt das Ausmaß seiner Enttäuschung. Zusätzlich „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautende Papiere, und hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3-4). Dies könnte zum einen die Besorgnis des Vaters zeigen, da er der Marquise trotzdem Geld gibt. Außerdem weist die Aussage, dass Gott ihm den Jammer ersparen solle sie wieder zu sehen darauf hin, dass er traurig ist sie wegschicken zu müssen und er es nicht ertragen könnte sie nochmal zu sehen. Allerdings könnte er ihr das Vermögen auch nur gegeben haben, damit sie zum Beispiel durch Betteln dem Ansehen der Familie nicht noch weiter schädigt und er viel zu wütend und enttäuscht ist, um sie jetzt sehen zu wollen. Der erste Schock der Marquise wird deutlich, da der Brief „inzwischen von Tränen benetzt war“ (Z. 5) war. Ebenfalls wird hier wieder auf eine mögliche Traurigkeit des Vaters hingewiesen, da der Brief „diktiert“ (Z. 6) wurde. Vielleicht konnte er es selber nicht über sein Herz bringen sie zu verbannen. Die Traurigkeit der Marquise wird erneut gezeigt, als sie niedersinkt. Trotz des „Irrtum(s)“ (Z. 6) und der „Ungerechtigkeit“ (Z. 7), bezeichnet sie ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7), wodurch der gutmütige Charakter der Marquise gezeigt wird. Da sie zuerst zu ihrer Mutter „ging“ (Z. 7), und dann zu ihrem Vater „wankte“ (Z. 9) zeigt sich, dass sie von ihrer eher Vergebung erwartet, da sie sich noch in der Lage ist zu gehen. Auf dem Weg zu ihrem Vater kann sie nicht mehr richtig gehen, was ihre Unsicherheit und Zweifel zeigen. Weil die „Türe verschlossen“ (Z. 9) ist, wird erneut die Enttäuschung gezeigt. Die Marquise „sank (...) vor derselben nieder“ (Z. 9-10), wodurch ihre Verzweiflung und Unterwürfigkeit verdeutlichten wird. Man ignoriert das Jammern der Marquise für ein paar Minuten, bis ihr Bruder „mit flammendem Gesicht sagte“ (Z. 11), dass der „Kommandant sie nicht sehen wolle“ (Z. 12). Auch die Wut des Bruders wird deutlich, da die Metapher flammendes Gesicht die Röte zeigt, die durch seine Wut verursacht wird. Zudem bezeichnet er ihren Vater als Kommandant, dadurch zeigt sich, dass er sich von dem Gedanken distanzieren könnte mit ihr Verwandt zu sein. Durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) wird die patriarchalische Gesellschaft gezeigt. Die Marquise weiß, dass ihre Mutter an dem Entschluss des Vaters nichts ändern kann, weshalb sie sich an ihren Bruder und ihren Vater selbst wendet. Da ihr Bruder ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) dreht, wird erneut klar, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Der Kommandant sagt er zu ihr „hinweg!“ (Z. 17), als sie ins Zimmer wollte. Durch diesen Befehl wird wieder seine Entrüstung deutlich. Die Marquise zeigt ihre Unterwürfigkeit, indem sie „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) das Zimmer betreten will. Weil der Kommandant „nach der hinteren Wand“ (Z. 17) eilte zeigt er, dass er unfähig ist mit dem Gefühlsausbruch seiner Tochter umzugehen. Diese wirft sich ihm „eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 18), wodurch sie erneut ihre Unterwürfigkeit zeigt. Die Überforderung des Vaters wird deutlich, „als ein Pistol (...) losging“ (Z. 18-19). Durch diese Aktion „leichenblaß“ (Z. 20) verlässt die Marquise das Zimmer. Ihr Schock wird deutlich, als sie sich „matt bis in den Tod, auf einen Sessel nieder (lässt)“ (Z. 22). Als sie sich und ihre Kinder zur Abreise bereit macht, tritt der Forstmeister ein und „auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 25-26). Nun ist die Marquise entrüstet, was in den folgenden Zeilen deutlich wird. Die rhetorische Frage „Dieser Kinder?“ (Z. 26) zeigt sie nun wesentlich schlagfertiger. Der Schuss des Vaters ist also ein Wendepunkt im Verhalten der Marquise. Aus der unterwürfigen Tochter des Obristen wird eine selbstbewusstere Frau die sich über den Befehl ihres Vaters hinweg setzt. Ihre Wut gegenüber ihrem Vater äußert sie, indem sie zu ihrem Bruder sagt, er könne seinem unmenschlichen Vater sagen, dass er kommen, und sie niederschießen, nicht aber ihre Kinder entreißen könne! (vgl. 26-27). Zudem distanziert sie sich von ihrem Vater indem sie das Pronomen „deinem“ benutzt, also ihren Bruder nicht auffordert ihrem, sondern seinem Vater dies zu sagen. Zuletzt verlässt sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28) das Anwesen. Ihr Bruder ist von diesem Verhalten so perplex, dass er es nicht „gewagt hätte“ (Z. 28) sie aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst wird klar, dass der Vater aufgrund des Ansehens der Familie die Marquise verbannt. Überfordert von ihren Emotionen setzt er einen Schuss ab, was die Marquise zum freiwilligen Verlassen des Anwesens bewegt und sie dazu bringt, sich über den Befehl des Vaters  zu setzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der von  Heinrich von Kleist verfassten und 1808 veröffentlichte Novelle &amp;quot;Die Marquise von O....&amp;quot; werden die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft und deren Emanzipation thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text spielt in Italien zur Zeit des 2. Koalitionskrieges. Russische Truppen stürmen die Festung in der die Marquise von O... mit ihrer Familie lebt. Kurz bevor sie von einigen Russen misshandelt wird, kann ein russischer Offizier, der Graf von F..., dies verhindern und die Marquise fällt in Ohnmacht. Nachdem sie wieder bei Sinnen ist und dem Grafen danken will, ist dieser bereits wieder fort und es erreicht sie die Nachricht, dass er im Kampf gefallen sei. Die Familie zieht in ihr Haus in der Stadt, bei dem plötzlich der Graf auftaucht, welcher doch nicht gestorben ist. Er bittet um die Hand der Marquise an. Da diese jedoch Witwe ist und sich geschworen hat nie wieder einen neuen Mann zu haben braucht sie Zeit bevor sie den Antrag schließlich annimmt. Mit der Zeit geht es ihr immer schlechter und sie bekommt Anzeichen einer Schwangerschaft. Da sie jedoch mit keinem Mann wissentlich geschlafen hat lässt sie sich sowohl von einem Arzt, als auch von einer Hebamme überprüfen. Beide bestätigen ihre Schwangerschaft. An dieser Stelle spielt der vorliegende Textausschnitt, indem die Eltern die Marquise von O... vor lauter Enttäuschung aus dem Haus werfen und wegschicken. Im Anschluss daran lässt sie eine Anzeige in die Zeitung setzten, in welcher sie ankündigt den Vater des Kindes als Mann zu nehmen, falls er sich bei ihr meldet. Als ihre Mutter die Anzeige liest beschließt sie ihre Tochter zu testen. Durch diese Probe erkennt die Mutter dass die Marquise von O... die Wahrheit sagt und sie nicht belogen hat. Sowohl ihre Mutter, als auch ihr Vater bitten sie daraufhin um Vergebung. In der Zwischenzeit hat auch der Graf von der Anzeige erfahren. Als jemand auf die Anzeige reagiert und sich mit der Familie treffen will sind alle überrascht als der Graf auftaucht und sich als Vater des Kindes bekennt. Die Marquise hält ihr Wort ein und nimmt ihn zum Mann. Allerdings führen sie keine emotionale Beziehung und erst nach einiger Zeit entwickelt sie Gefühle für ihren Mann, sodass sie ein zweites Mal heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass &amp;quot;[k]aum [nachdem] die Hebamme aus dem Zimmer [war], [...] ihr eine Schreiben von der Mutter gebracht ward.&amp;quot; (Z.1)Vor Allem das Adverb &amp;quot;kaum&amp;quot; zeigt, dass die Mutter nicht lange gezögert hat und die Nachricht sehr schnell verfasst und abgegeben hat. In diesem Schreiben steht, dass der &amp;quot;Herr von G... wünsche [...] daß sie sein Haus verlasse&amp;quot; (Z.2 f.) Anhand dieser Aussage sieht man, wie enttäuscht ihre Eltern von ihr sind, darüber dass die Marquise sie belogen hat und schwanger ist. Die Aussage, ihr Vater &amp;quot;hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen&amp;quot; (Z.4) zeigt seine tiefe Abneigung und Verachtung seiner eigenen Tochter gegenüber. Die Metapher, dass der Brief &amp;quot;von Tränen benetzt [war]&amp;quot; (Z.4 f.) zeigt mit welcher großer Trauer die Marquise auf dieses Schreiben ihrer Eltern reagiert. Sie ist so verletzt, weil ihre Eltern ihr und ihren Behauptungen keinen Glauben schenken, dass sie sehr viel weint. Ihre Tränen verwischen das Wort &amp;quot;diktiert&amp;quot; (Z.5), welches zeigt, dass ihr Vater sich bereits soweit von ihr distanziert, dass er den Text nicht selber verfasst hat, sondern ihn hat schreiben lassen. Die Unpersönlichkeit seiner Tochter gegenüber wird somit deutlich. Die Metapher &amp;quot;[d]er Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen&amp;quot; stellt indirekt dar,dass sie weinen muss, da sie sich so von ihren Eltern verletzt fühlt. Dies wird im darauffolgenden &amp;quot;heftig über den Irrtum der Eltern weinend&amp;quot; (Z.6 f.) noch einmal direkt gesagt. Sie ist so stark emotional gerührt, dass sie nicht mehr einmal normal geradeaus gehen kann, sondern zu ihren Eltern &amp;quot;wankt&amp;quot; (Z.8). &amp;quot;Sie dank, als sie die Türe verschlossen fand [...] vor derselben nieder&amp;quot; (Z.9 f.) und zeigt sioch somit ihren Eltern unterwürfig. Dadurch wird ihre Unterlegenheit den Eltern gegenüber gezeigt. Da der Forstmeister zu ihr &amp;quot;flammendem Gesicht&amp;quot; (Z.11 f.) spricht, wird klar, dass auch er von ihr enttäuscht ist und ihr gegenüber eine nun negative Einstellung hat. Er teilt ihr mit, dass &amp;quot;der Kommandant sie nicht sehen wolle&amp;quot; (Z.12), wodurch erneut die Distanz zwischen Vater und Tochter gezeigt wird. Mit dem Parallelismus &amp;quot;mein liebster Bruder! [...] mein teuerster Vater!&amp;quot; (Z.13 f.) versucht die Marquise ihre Familienmitglieder zu beschwichtigen, damit diese ihr zuhören und ihr glauben. Die Verachtung des Vaters seiner Tochter gegenüber wird noch einmal stark dadurch deutlich, dass er ihr &amp;quot;bei ihrem Anblick, den Rücken [zuwendet]&amp;quot; (Z.14 f.) und &amp;quot;in sein Schlafgemach [eilt]&amp;quot; (Z.15), um ihr aus dem Weg zu gehen und sie weder Sehen, noch Hören zu müssen. Die Marquise lässt sich davon jedoch nicht abhalten und &amp;quot;[verfolgt] ihn dahin&amp;quot; (Z.15). Als sie &amp;quot;unter Jammern und Flehen&amp;quot; (Z.16) versucht zu ihrem Vater zu gelangen, welcher die Türe eigentlich zuwerfen wollte, &amp;quot;gab dieser plötzlich nach&amp;quot; (Z.17). Dies zeigt, dass ihr Vater einen Moment lang nicht so hart und streng bleiben konnte, als er erlebt wie sich seine Tochter ihm gegenüber präsentiert. Dies ist jedoch schnell vorbei und er besinnt sich wieder. Als sie ihm seine Unterwürfigkeit zeigt, indem sie &amp;quot;sich ihm [...] zu Füßen [wirft], und [...] zitternd seine Kniee [umfasst]&amp;quot; (Z.18 f.), reagiert er sehr drastisch und schießt in die Decke, um der Marquise deutlich zu machen, dass er seine Worte ernst meint und sie ihn in Ruhe lassen soll. Daraufhin lässt sich die Angst und Überraschung der Marquise erkennen, da sie &amp;quot;leichenblass&amp;quot; (Z.21) wird und &amp;quot;aus seinen Gemächern wieder hinweg [eilt]&amp;quot; (Z.21 f.) Außerdem sieht man, dass sich durch diese Handlung, ihre Intention verändert hat. Statt ihre Eltern um Beistand zu bitten, will sie nun das Anwesend so schnell wie möglich verlassen und sich von ihren Eltern abwenden, von welchen sie sich nun noch mehr im Stich gelassen fühlt. Die Metapher &amp;quot;matt bis in den Tod&amp;quot; (Z.23) zeigt, dass sie immer noch schockiert ist über die Handlung ihres Vaters. Sie benutzt das Pronomen &amp;quot;deinem&amp;quot; (Z.27) statt unserem Vater, wodurch deutlich wird dass die ihn nicht mehr als ihren Vater ansieht und eine starke Abneigung gegen ihn empfindet. Dies wird noch durch das Adjektive &amp;quot;unmenschlich[...]&amp;quot; (Z.28) verstärkt. Die Metapher &amp;quot;mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet&amp;quot; (Z.29) zeigt, dass die Marquise ihm gegensatz zu vor dem Schuss, viel selbstbewusster ist und nun ihren eigenen Weg einschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dies eine der zentralen Textstellen in der Novelle ist in der sich die Beziehung der Figuren zueinander ändert. Die Marquise wendet sich von ihrer Familie ab und es zeigt sich eine tiefe Abneigung und negative Einstellung auf beiden Seiten dem anderen gegenüber. Außerdem lässt sich anhand dieser Textstelle eine Entwicklung der Marquise feststellen. Zu Beginn ist sie sehr traurig, hängt an ihren Eltern und will nichts außer deren Unterstützung und dass sie ihr Glauben. Gegen Ende dieser Textstelle jedoch zeigt sie sich selbstbewusster und eigenständig, da sie nicht mehr auf ihre Eltern angewiesen ist und nun alleine leben wird. Dies ist der Aspekt der Emanzipation den Kleist mit dieser Novelle verbreiten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Novelle „Die Marquise von O….“, welche von Heinrich Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und das damit verbundene Frauenbild zu Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug stellt die Hebamme fest, dass die Marquise schwanger ist. Die Marquise versucht ihre Mutter davon zu überzeugen, dass dies nicht möglich sei, jedoch stürmt diese aus dem Zimmer. Da die Marquise zu diesem Zeitpunkt nicht liiert ist und es zu dieser Zeit unschicklich war Kinder zu haben ohne verheiratet zu sein, wird sie von ihren Eltern verstoßen. Sie versucht noch einmal ihre Eltern besonders ihren Vater anzuflehen, dass sie doch bleiben dürfe, wird jedoch von einer Waffe bedroht und verlässt schließlich zusammen mit ihren Kindern das Haus. Die Marquise zieht sich daraufhin auf ihren Landsitz V… zurück und nutzt diese Zeit, um sich ihren Kindern zu widmen. Sie schottet sich von der Außenwelt komplett ab und duldet keinen Besuch. Sie veröffentlicht die zu Beginn der Novelle beschriebene Zeitungsannonce und wartet auf eine Antwort. Doch auch als der Graf F von seiner Reise wieder zurück kommt und die Marquise aufsucht, will diese ihn nicht sehen. Trotzdem versucht er ihr einen Antrag zu machen, welchen sie jedoch ablehnt, woraufhin sich der Graf F zurückzieht. Als der Graf anonym auf die Annonce Antwortet und ein Treffen in dem Kommandantenhaus arrangiert, kommen der Mutter Zweifel an der Schuld der Marquise auf, woraufhin sie ihre Tochter durch eine List wieder zurück in das Kommandantenhaus holt, wo sie auch ihren Vater von ihrer Unschuld überzeugen kann. Schließlich gibt sich der Graf als Vater des noch ungeborenen Kindes zu erkennen. Die Marquise ist von dieser Nachricht geschockt und will ihr Versprechen, den Vater des Kindes zu heiraten, wenn dieser sich zeigt, zurücknehmen. Die Eltern jedoch sehen die Vorteile in einer solchen Heirat und arrangieren diese, wobei der Graf F einen Ehevertrag unterzeichnen muss, wobei er auf alles verzichtet. Nach der Heirat, herrscht reger Kontakt bis zu der Taufe des Sohnes. Denn die Marquise sieht das ehrliche und zurückhaltende Verhalten des Grafen und verzeiht ihm schließlich. Daraufhin wird eine zweite Hochzeit gefeiert und die beiden ziehen gemeinsam mit den Kindern nach V und es folgen noch weitere Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug spielt eine zentrale Rolle in der Novelle, da dort die Problematik beschrieben wird, die einen Wendepunkt in dem Leben der Marquise darstellt. Aus dieser Situation folgt nämlich die Zeitungsannonce um den Vater des Kindes zu finden, die wiederum dazu führt, dass die Situation wieder aufgeklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z.1-24)wird die Reaktion des Vaters auf die Nachricht über die Schwangerschaft der Marquise. Diese Reaktion erfolgt sehr schnell, nachdem die Hebamme das Zimmer verlassen hat, was durch die Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z.1f.) gezeigt wird, da durch diese das Adverb „kaum“ (Z.1) hervorgehoben wird. Ihm ist das gesellschaftliche Ansehen sehr wichtig, weshalb er so schnell handelt. Denn zu dieser Zeit war es unschicklich ein uneheliches Kind zu haben. In dem Brief bittet er umgehen darum, dass die Marquise das Haus verlässt (Z.4). Durch den Brief übermittelt er zudem die „über ihr Vermögen lautenden Papiere“ (Z.5). Er vermeidet also jeglichen Kontakt mit seiner Tochter, was sein Entsetzen über das Geschehen verdeutlicht. Weiterhin hofft er, dass „Gott [ihm] den Jammer ersparen werde“(Z.6). Dies zeigt seine Enttäuschung und Wut über Geschehen. Er macht die Marquise für dieses verantwortlich und gibt ihr nicht die Chance ihre Unschuld zu beweisen, da er sich nicht einmal persönlich von ihr verabschiedet, sondern die Anliegen durch den Brief regelt. Ihm ist das gesellschaftliche Ansehen wichtiger als das Verhältnis zu seiner Tochter. Die Tatsache, dass er jeglicher Konfrontation aus dem Weg geht macht seine Enttäuschung über seine eigene tochter deutlich, da er sie nicht einmal mehr sehen möchte. Inzwischen ist der Brief „von Tränen benetzt“ (Z.7), was die Bestürztheit und die Verzweiflung seitens der Marquise in Folge der Reaktion des Vater zum Ausdruck bringt. Das Adjektiv „diktiert“ (Z.8) zeigt weiterhin die Distanz die der Vater zu der Marquise hält. Die löst bei der Marquise eine heftige Reaktion aus, was durch die Hyperbel „stürzte der Schmerz aus den Augen“ (Z.9) deutlich gemacht wird. Die Reaktion ihres Vaters trifft sie sehr. Doch gegen die Erwartung, dass sie ihre Eltern für diese heftige Reaktion verantwortlich macht, nimmt sie diese vielmehr in Schutz, da nach ihrer Meinung die Eltern, die sie als „vortreffliche Menschen“ (Z.11) bezeichnet, zu dieser Ungerechtigkeit verführt wurden (ebd.). Sie übt dadurch Kritik an der Gesellschaft aus, die die Menschen wie auch ihre Eltern, dazu verleitet, so zu handeln wie diese es als gut befindet. Die Marquise ist wie benommen durch das Geschehen, was durch die beiden Verben „wanken“ (Z.13) und „sinken“ (Z.14) verdeutlicht wird. Ihre Verzweiflung wird nochmals dadurch deutlich gemacht, dass sie 20 Minuten kraftlos auf dem Boden zusammen gesunken gelegen haben muss (Z.17). Aus ihrer Verzweiflung heraus, verhält sie sich unterwürfig gegenüber ihrem Vater und ihrem Bruder, wie es zu dieser Zeit aber auch nicht unüblich war. Ihre Unterwürfigkeit wird durch die beiden Superlative „liebster“ (Z.20) Bruder und „teuerster“ (Z.21) Vater deutlich. Sie hebt diese durch den Ausruf hervor und verhält sich somit unterwürfig gegenüber den Männern. Doch der Vater wendet sich von der Marquise und ihrem Flehen ab und eilt in sein Schlafgemach (vgl. Z. 22f.). Er baut somit wieder eine Distanz zu seiner Tochter auf, was wiedermal seine Enttäuschung ihr gegenüber zeigt. Doch nach ihrem „Jammern und Flehen“ (Z.25) gibt er plötzlich nach. Sie verdeutlicht daraufhin wiedermals ihre Unterwürfigkeit gegenüber ihrem Vater wenn sie sich ihm zu „Füßen [wirft], und zitternd seine Kniee“ (Z.29) umfasst. Doch der Vater zieht seine Pistole und feuert einen Schuss ab. Er sieht keine andere Möglichkeit die Marquise aus dem Haus zu werfen, als diese mit einer Waffe zu bedrohen. Das Adjektiv „schmetternd“(Z.31) verdeutlicht dabei die Härte in seinem Handeln gegenüber der Marquise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z.30-47) fasst die Marquise neue Kraft, um schließlich das Haus der Eltern zu verlassen. Der Schuss löst bei der Marquise neue Kraft aus, was durch den Ausruf „Herr meines Lebens“ (Z.32) deutlich wird. Gleichzeitig wird dadurch nochmals ihre Unterwürfigkeit deutlich. Durch das Verb „eilen“ (Z. 33) wird ihre neu gewonnene Stärke deutlich, was durch den Schuss, welcher wie ein Wachrütteln gewirkt hat, versucht worden ist. Auch das Adjektiv „eilfertig“ (Z.37) macht ihre neu gefasste Stärke deutlich, da sie nun nicht mehr wie benommen sondern schnell handelt. Grade als die Marquise das Grundstück gemeinsam mit ihren Kindern verlassen möchte, erscheint ihr Bruder der Forstmeister und überbringt den Befehl des Vaters, dass die Kinder der Marquise doch bitte bei den Eltern zurückgelassen werden sollen(Z. vgl.41). Doch die Marquise würde für ihre Kinder sogar sterben (vgl.Z.44). Sie ist entsetzt und fassungslos über die Forderungen ihres Vaters, was sie durch das Possessivpronomen „deinem“ (Z.42), wodurch sie ihren Vater nicht mehr als diesen ansieht sondern ihn dadurch von ihrer Familie ausschließt, und dem Adjektiv „unmenschlich“ (Z.43), was ihren Vater als ein Monster erscheinen lässt, ausdrückt. Daraufhin steigt sie zusammen mit ihren Kindern in den Wagen und fährt ab (vgl.Z.47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Vater durch die Gesellschafft bedingt handelt und dabei keine Rücksicht auf seine eigene Familie nimmt. Die Marquise ist darüber sehr bestürzt und verzweifelt, was vor allem durch ihr kraftloses Handeln deutlich wird. Zum Ende hingegen, wird eine selbstbewusste und starke Seite von ihr deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O“, von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 veröffentlicht thematisiert die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Krieges gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten, die sie vergeealtigen wollen. Der Graf von F... verhindert dies, darauf fällt die Marquise in Ohnmacht und der Graf vergeht sich an ihr. Später bekommt die Marquise Krankheitssymptome, für sie ist die Schwangerschaft nicht möglich, da sie mit niemanden geschlafen hat. Als ein Doktor und eine Hebamme die Schwangerschaft dann doch bestätigen ist sie geschockt. Es wird gezeigt, dass das Kind der Marquise für die Familie nicht gut ist. Ihr Vater verbannt sie und als die Marquise ihren Vater um Vergebung bittet, feuert dieser eine Pistole ab. Weil ihr Bruder und ihre Mutter beleidigt sind, verlässt die Familie. Es zeigt sich, dass das Ansehen der Familie wichtiger ist, als die Marquise. Durch die Verbannung ist sie gezwungen ihr Leben zu bestimmen und ihre Familie zu überzeigen, dass sie unschuldig ist. Sie sucht öffentlich nach dem Vater des Kinders mit Hilfe einer Zeitungsannonce. Die Unschuld der Marquise wird bewiesen, wodurch sie wieder aufgenommen wird. Graf von F... ist der Vater und heiratet gegen den Willen der Marquise. Durch die Fürsorge des Grafen verliebt sich die Marquise doch und heiraten ihn ein Jahr später richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Mutter bringt ihr ein Schreiben, Kurz nachdem „die Hebamme aus dem Zimmer“ (Z. 1) ging. Der Obrist will, da sie schwanger ist, dass sie verbannt wird. Weil dieser Entschluss schnell gefällt wurde, was man an dem Adverb und an der Konjunktion „Kaum nachdem“ (Z. 1) erkennt, wird deutlich, wie enttäuscht er von ihr ist. Zusätzlich „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautende Papiere, und hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3-4). Dies könnte die Besorgnis des Vaters zeigen, da er der Marquise trotzdem das Vermögen gibt.  Außerdem zeigt die Aussage, dass Gott ihm den Jammer ersparen solle sie wieder zu sehen, dass er sie eigentlich nicht verbannen will und er sie nicht sehen will, da er dann vielleicht seine Meinung ändern könnte. Allerdings könnte er ihr das Vermögen auch nur gegeben haben, damit sie durch schlechte Berufe das Ansehen der Familie nicht noch weiter verschlechtert ist und er zu sauer ist, um sie t sehen zu können. Der Verzweiflung der Marquise wird klar, wei der Brief „inzwischen von Tränen benetzt war“ (Z. 5) ist. Außerdem zeigt sich hier wieder die Bedrücktheit des Vaters, da der Brief „diktiert“ (Z. 6) wurde. Vielleicht konnte er diesen Brief nicht selber schreiben, da er zu geschockt war. Als sie kniete, verdeutlicht dies wieder ihre Verzweiflung. Trotz des „Irrtum(s)“ (Z. 6), sind ihre Eltern für sie „vortreffliche Menschen“ (Z. 7), was die Gutherzigkeit der Marquise zeigt. Weil sie erst ihre Mutter aufsuchte und dabei „ging“ (Z. 7), und dann zu ihrem Vater „wankte“ (Z. 9) zeigt sich, dass sie von ihrer Mutter eher Vergebung erwartet als von ihrem Vater. Da die „Türe verschlossen“ (Z. 9) ist, wird erneut die Geschocktheit deutlich. Die Marquise „sank (...) vor derselben nieder“ (Z. 9-10), wodurch ihre Unterwürfigkeit verdeutlicht wird. Die Marquise wird für ein paar Minuten ignoriert, bis der Bruder „mit flammendem Gesicht sagte“ (Z. 11), dass der „Kommandant sie nicht sehen wolle“ (Z. 12). Auch die Wut des Bruders wird klar, weil die Metapher flammendes Gesicht die Wut betont. Durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) wird die Gesellschaft gezeigt, welche Männer bevorzugt. Da ihr Bruder ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) dreht, zeigt sich, dass er sie nicht mehr anerkennt. Der Kommandant sagt er zu ihr „hinweg!“ (Z. 17), als sie ins Zimmer wollte. Dies wirkt herabwürdigend und so, als ob er einem Diener etwas befehlen will. Die Marquise veranschaulicht ihre Unterwürfigkeit, da sie „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) das in das Zimmer will. Als der Kommandant „nach der hinteren Wand“ (Z. 17) eilte zeigt sich, dass er nicht in der Lage ist mit dem seiner Tochter umzugehen. Diese wirft sich ihm „eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 18), was ihre Unterwürfigkeit erneut verdeutlicht. Die Gefühle des Vaters werde deutlich, „als ein Pistol (...) losging“ (Z. 18-19). Dadurch „leichenblaß“ (Z. 20) verlässt sie den Raum. Ihr Schock, dass der Vater eine Waffe gegen sie einsetzt wird klar, als sie sich „matt bis in den Tod, auf einen Sessel nieder (lässt)“ (Z. 22). Als sie sich und ihre Kinder zur Abreise fertig macht, will der Bruder „auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forder(n)“ (Z. 25-26). Nun ist die Marquise enttäuscht, was in den später deutlich wird. Die rhetorische Frage „Dieser Kinder?“ (Z. 26zeigt einen Verhaltenswandel im Vergleich zur Unterwürfigkeit ebent. Ihre Enttäuschung gegenüber ihrem Vater wird verdeutlicht, indem sie zu ihrem Bruder sagt, dass sein Vater unmenschlich sei und dass sie die Kinder mitnehmen würde. Zudem distanziert sie sich von ihrem Vater indem sie das Pronomen „deinem“ benutzt. Schlussendlich verlässt sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28) die Familie Ihr Bruder ist so überrascht und geschockt, dass er es nicht „gewagt hätte“ (Z. 28) sie daran zu hindern ihre Kinder mitzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt sich, dass der Vater sehr enttäuscht von der Marquise ist und sich um das Ansehen seiner Familie sorgt. Er ist so entrüstet, dass er sogar mit einer Pistole schießt, damit sie das Anwesen verlässt. Durch dieses Verhalten geschockt, wird die Marquise plötzlich selbstbewusster und ist nicht mehr so unterwürfig und ignoriert die Forderung ihres Vaters die Kinder da zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Jannik: Ich habe den text für Aniston hochgeladen, da sein Wiki nicht funktioniert hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Poet.Realismus</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Poet.Realismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Poet.Realismus"/>
				<updated>2020-05-04T16:20:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Theodor Fontane:&lt;br /&gt;
Realis­mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranschaulichung von Fontanes Erklärung an Beispielen aus ''Effi Briest'':'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, dass die literarische Epoche des Poetischen Realismus die Realität nicht so darstellt wie sie am besten sein sollte. Jedoch werden auch keine schlimmen Schicksale der Menschen beschrieben. In der Literatur Epoche geht es nach Fontane eher darum, die Realität so Realistisch wie möglich zu darzustellen. Für ihn ist es eher wie eine Kunst, wo man zum Beispiel aus einem Marmor Block eine Figur raus zaubert. Man soll etwas nicht schöner darstellen als es war, aber auch nicht so schlimm wie es war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In dem Buch Effi Briest, hat Theodor Fontane genau in dieser Literatur Epoche des Poetischen Realismus geschrieben. In dem Roman findet man einige Beispiele die zu der Erklärung Fontanes passen. Effi Briest lebt in einer wohlhabenden Familie, sie hat ein sehr schönes Elternhaus und ihr fehlt an nichts. Fontane beschreibt das Grundstück der Familie sehr detailliert. Es wird sehr schön und prachtvoll dargestellt. Jedoch wird auch dargestellt, dass Effi als Kind kaum Kontakt zu der Außenwelt hatte. Dies ist die Realität wie es damals war. Dies passt zu der Erklärung Fontanes, da nicht nur das gute gezeigt wird und es wird hierbei nichts beschönigt. Zudem zeigt Fontane, dass die Frauen damals schon früh verheiratet worden sind. Dies ist der Realität sehr nahe und beschreibt sehr gut wie es damals in der Zeit war. In dieser Zeit war es auch sehr wichtig für die Menschen, ein gutes ansehen zu haben. Dies wird in dem Roman am meisten Thematisiert. Fontane beschreibt sehr detailliert in seinem Roman, was die Menschen dafür damals getan haben. Hierbei werden zwar Schattenseiten dargestellt, wie zum Beispiel, dass Effi von Innstetten nach der Affäre verstoßen wird oder das Duell zwischen Innstetten und Crampas, jedoch überwiegt dies nicht und wird auch nicht ganz so schlimm dargestellt wie es damals wahrscheinlich gewesen wäre. Fontane stellt hier das Ansehen der Gesellschaft sehr Realistisch dar. Er versucht es den Lesern gut vorstellbar zu machen. Theodor Fontane versucht Effi Briests leben so Realistisch wie möglich darzustellen, ohne dass ihr Leben beschönigt wird oder ohne das die Schattenseiten überwiegen. Effi Briests Eltern haben die Anfangs, als das mit der Affäre raus kam, ebenfalls verstoßen. Allerdings haben sie Effi, als sie so Krank war, wieder zurückgeholt. Dies zeigt auch sehr deutlich, was Theodor Fontane mit seiner Erklärung meint. Hier wird gezeigt wie wichtig das Ansehen der Gesellschaft für die Menschen damals war. Sie haben selbst ihre Tochter verstoßen, damit sie bei der Gesellschaft weiterhin so gesehen werden wie sie gesehen werden wollen. Jedoch ist es sehr Realistisch, dass die Eltern ihr eigenes Kind niemals wegen so einem Fehler einfach verstoßen würden. Hierbei kommt die Vernunft der Eltern Effis ins spielt, denn sie erkennen was wirklich wichtig ist. Genau deswegen ist dies ein gutes Beispiel für die Erklärung Fontanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Theodor Fontane in seinem Roman Effi Briest die Realität sehr Realistisch darstellt. Es entspricht seiner Erklärung von der Epoche des Poetischen Realismus. Er hat ein gutes maß an Realität reingebracht und ebenfalls hat er kein schlimmes Elend der Menschen in der Zeit dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Katrin'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bearbeitung ist dir gut gelungen, da du deinen Text gut gegliedert hast und er eine klare Struktur aufweist. Außerdem finde ich gut, dass du zuerst Fontanes Zitat erklärt hast und anschließend auf den Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; eingegangen bist. Auch inhaltlich hast du das Zitat gut erklärt, jedoch hätte ich nochmal hervorgehoben, dass der Dichter in dieser Epoche die Situationen neutral beschreibt, ohne seine eigene Meinung zu äußern. In Bezug auf den Roman hast du sehr gut nochmal die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in der Epoche des Poetischen Realismus zum Ausdruck gebracht und diesen Aspekt mit Beispielen unterstützt. Außerdem hast du sehr gut zum Ausdruck gebracht, dass Effis Leben realistisch dargestellt wird ohne es zu beschönigen, was ein zentraler Aspekt in dieser Epoche ist. Du hast viele Beispiele in deinen Text eingebaut, die deine Aspekte sehr gut untermauern. Jedoch hättest du noch hinzufügen können, dass Fontane häufig Ironie und Metaphern verwendet, um Kritik an der Gesellschaft zu üben. In Bezug auf die Zeichensetzung und die Rechtschreibung solltest du deinen Text nochmal überarbeiten, da dir einige Fehler unterlaufen sind. Manchmal ist auch deine Ausdrucksweise sehr umgagssprachlich und manche Sätze sind etwas &amp;quot;krumm&amp;quot; formuliert. Generell ist dir die Bearbeitung der Aufgabe aber gut gelungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aussage “Realis­mus ist nicht ,’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,’die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ ” meint Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur das nackte Wiedergeben des alltäglichen Lebens ist, sondern, dass man eine künstlerische Hand benötigt, um aus einem Marmorstein, also eine puren Beschreibung, ein Kunstwerk machen kann. Die genaue Beschreibung und bildliche Darstellung spielen eine wichtige Rolle, weshalb auch kleine Details relevant sind. &lt;br /&gt;
Auch in seinem Roman “Effi Briest” spielt der Poetische Realismus eine wichtige Rolle. Fontane übt in seinem Roman Kritik an der Gesellschaft sowie an den in dieser Zeit geltenden Konventionen aus. Effi Briest erleidet im Verlauf der Handlung ein tragisches Schicksal, über welches sich der Leser zum Ende hin ein Urteil bilden kann. Durch einsetzen eines auktorialen Erzählers ist die Handlung durchgehend realitätsnah verfasst worden. Zusätzlich steht der Autor als objektiver Beobachter im Hintergrund und erfasst die reine Wirklichkeit und gibt diese so wirklichkeitsnah wie möglich wieder.&lt;br /&gt;
Diese realitätsnahe Erzählung wird allerdings  künstlerisch wiedergegeben, dadurch, dass in dem Roman vor allem Metaphern verwendet werden. Auch Ironie wird häufig genutzt um Kritik an der Gesellschaft zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Ina'''&lt;br /&gt;
Ich finde die Aufgabe ist dir ziemlich gut gelungen, weil du den Realismus gut verstanden und auch gut erklärt hast. Auch die Struktur von deinem Text ist dir gut gelungen, da es einen &amp;quot;roten Faden&amp;quot; in deinem Text gab. Du hast als erstes den Realismus erklärt und dies dann auf Effi Briest bezogen. Vielleicht hättest du aber noch einige Textbelege raus arbeiten können, wo man noch einmal genau sehen kann, wie bzw. wo er den Realismus angewendet hat. Die Wirkung auf den Leser, welche er von dem Realismus bekommt, hast du auch gut aufgeschrieben. Auch die Sprache hast du gut verwendet. Nur beim nächsten mal vielleicht nicht nur auf die Kritik an der Gesellschaft beziehen, sondern auch andere Kritik aufschreiben, wie zum Beispiel an die Konsequenzen von dem fremdgehen für die Person an sich (Schuldgefühle). Zusammenfassend kann ich also sagen, dass mir deine Erklärungen sehr gut gefallen haben, du aber vielleicht ein bisschen mehr auf Effi Briest hättest eingehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Fontane, dass es in dem Poetischen Realismus nicht darum geht, die schreckliche Wirklichkeit schonungslos darzustellen oder eine nicht vorhandene Idylle zu erfinden, sondern vielmehr darum sich auf die Wahrheit zu konzentrieren und etwas so darzustellen wie es sich wirklich abspielen könnte. Hierbei ist wichtig, dass es nicht so darstellt wird wie es ist, da einem nicht alles, sondern nur ein bestimmter Ausschnitt der Realität bekannt ist. Es geht darum ein stimmiges, glaubwürdiges Bild von der Welt zu entwerfen. Die Beschreibungen sind ausschließlich objektiv und ohne Wertung und sollen die Teilhabe des Lesers ermöglichen.&lt;br /&gt;
Im Poetischen Realismus geht es weiterhin darum Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu üben, ohne jedoch den Leser von einer Meinung überzeugen zu wollen. Es soll immer die freie Bildung einer eigenen Meinung ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung kann an Beispielen des Romans „Effi Briest“ veranschaulicht werden. &lt;br /&gt;
Der Roman thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung. Es wird im Verlauf des Romans, durch die in ihm enthaltenen Handlungen, die verschiedene Resultate erbringen, Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit geübt, jedoch so, dass sich der Leser durch die Geschichte eine eigene Meinung bilden kann.&lt;br /&gt;
In dem Roman geht es um ein Mädchen namens Effi, das mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratet und mit ihm nach Kessin zieht. Diese Geschichte hat sich nicht wirklich so ertragen, ist jedoch realistisch und wahrheitsgetreu und hätte so stattfinden können. Sie spiegelt somit das wirkliche Leben „im Element der Kunst“ wieder.&lt;br /&gt;
Innstetten ist Landrat uns so oft auf Reisen, wodurch er nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen kann und Effi sich alleine fühlt. Effi hat Innstetten geheiratet, da er er ein hohes Ansehen in der Gesellschaft hat. Sie kennt durch diese Fixierung ihn und die Nachteile, die seine Arbeit für sie und ihre Gefühle mit sich bringen, kaum. So wird weiterhin Kritik an der Gesellschaft geübt.&lt;br /&gt;
Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Dieser hat viel Zeit für sie und begehrt sie, wodurch sich Effi zu einer Affäre mit Crampas verleiten lässt, wonach sie jedoch starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Effis Reaktion auf die, mit der gesellschaftlichen Stellung ihres Mannes verbundene, Einsamkeit ist eine Affäre mit einem Mann, der mehr Zeit für sie hat. Dies hat sich nicht wirklich so zugetragen, hätte sich jedoch durchaus so abspielen können. Es ist realistisch und ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens“, sondern „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus. Diese Reaktion Innstettens und der Eltern ist, auf Grund der extremen Wichtigkeit dessen, was die Gesellschaft über einen denkt, glaubwürdig und realistisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feedback von Anna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärung die Maya zu Beginn bezüglich Fontanes Erklärung des Poetischen Realismus geliefert hat ist treffend und eine sehr gute Einleitung für das folgende Beispiel, den Roman Effi Briest, den sie durch nachvollziehbare Argumente nach Fontanes Erklärung bezüglich des Poetischen Realismus, der Aufgabenstellung entsprechend, gut darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt sie eine passende Inhaltsangabe, die alle ,für die Aufgabe, relevanten Inhalte einschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hangelt sich sozusagen an ihrer Inhaltsangabe entlang &lt;br /&gt;
um entsprechend der Geschehnisse im Roman Fontanes Erklärung von Poetischen Realismus zu veranschaulichen, wodurch sie ihrem Text eine nachvollziehbare Struktur verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, dass man nicht die Realität so wiedergibt, wie die war/ist, sondern diese, Künstlerisch schmücken muss und viele Kleinigkeiten einbringen soll. Außerdem meint er mit seiner Erklärung, dass man nicht die Realität überspitzen soll. Das bedeutet man soll die Realität nicht schlechter als sie ist, aber auch nicht besser darstellen. Also ist es wichtig laut Fontane, dass man die wahre Realität wiedergibt ohne jegliche Überspitzungen und, dass man diese Realität mit Kleinigkeiten zum Beispiel durch die Natur oder auch durch die Umgebung zu umschreiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Passend zu seiner Erklärung, kann man sein Roman „Effi Briest“ mit dieser erläutern. Direkt auf der ersten Seite findet man eine detaillierte Beschreibung von ihrem Haus. In diesem Haus ist Effi aufgewachsen und verbrachte dort ihre ganze Kindheit. Auffallend ist, wie viel Wert Fontane auf Kleinigkeiten legt. Fontane beschreibt das Haus sehr detailliert und versucht so dem Leser eine genaue Bildbeschreibung darzustellen. Dies war ihm auch sehr wichtig. Außerdem lässt sich sagen, egal wie detailliert er das Haus auch beschreibt, er bleibt bei der Realität. Zudem überspitzt er auch diese Realität nicht. Dadurch, dass er auch vieles genau beschreibt, kann man auch vieles deuten. Zum Beispiel, dass das Haus wie ein „umschließendes Hufeisen“ war, lässt sich zum Beispiel darauf deuten, dass Effi sehr wenig Kontakt zu Außenwelt hatte, aber auch sehr wohlhabend aufgewachsen ist. Auch hierbei handelt es sich nur um die wahre Realität. Im Allgemeinen hätte man sich aber die Beschreibung sparen können und man hätte einfach schreiben können, wie wenig Kontakt Effi zur Außenwelt hatte und, dass sie sehr wohlhabend aufgewachsen ist. Aber genau dies würde Fontane dann als „nackte“ Wiedergabe bezeichnen. Denn ihm war es sehr wichtig, dass sich der Leser im Roman eingebunden fühlt und, dass der Leser fühlt, dass er  auch mitten im Geschehen ist. Außerdem war ihm sehr wichtig, dass man vieles sehr detailliert beschreibt.  Weiterhin gibt es viele Dialoge im Roman. Dies  zeigt wiederum, dass er sehr viel Wert darauf legt, was genau, von wem, gesagt wird. Auch hier versucht er alles genau detailliert zu beschreiben und versucht am Geschehen so nah wie möglich zu sein. Dass Effi zum Beispiel mit 17 Jahren geheiratet hat, ist keine Überspitzung, sondern entsprach der wahren Realität. Auch, dass der Ehemann zum Beispiel doppelt so alt war, als die Ehefrau entsprach ebenfalls der wahren Realität. Zudem zeigt Fontane in dem Roman, wie wichtig das Ansehen im späten 19. Jahrhundert war.  Auch das selbst Mord begangen wird, um sein Ansehen zu schützen. Auch dies entspricht der wahren Realität. Dass Effi aber auch so Jung starb, zeigt eventuell, dass die Menschen auch dort nicht lange gelebt haben und, dass die Medizin nicht so fortgeschritten war, wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, dass Realismus nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ sei, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, drückt Theodor Fontane aus, dass der realistische Schriftsteller nicht das alltägliche Leben mit all seinen Grausamkeiten darstellen soll, sondern vielmehr die gesamte Lebenswirklichkeit und ihre Aspekte künstlerisch verarbeiten soll um dabei Geschichten zu entwickeln, die sich so hätten ereignen können. In Fontanes “Effi Briest“ lässt sich ein Beispiel für den Umgang mit gewissen Aspekten des alltäglichen Lebens finden, die zwar im Poetischen Realismus nicht ausgelassen werden, jedoch in der künstlerischen Verarbeitung nur angedeutet werden, da es für die damalige Zeit unschicklich gewesen wäre, sie ungeschönt auszusprechen, als der Autor die intimen Szenen zwischen Effi und Crampas im Schlitten sozusagen “überspringt“ und dem Leser Spielraum für Interpretationen gibt. Ein weiteres Beispiel hierfür ist auch das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Auch bei dieser wichtigen Stelle im Roman verzichtet Fontane auf die grausamen Details eines solchen Duells und auf blutige, plastische Darstellungen, stattdessen verarbeitet er den Verlauf künstlerisch. Dies begründet er damit, dass der realistische Autor den wahren Inhalt (hier: die gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre und inwiefern Menschen dem gesellschaftlichen Druck nachgeben dieses wiederherzustellen) der Ereignisse herausstellen soll, statt diese nur zu beschreiben. Auch der Tod Effis fällt in diese Kategorie: Keine grausamen oder plastischen Details, sondern eine poetische Aufarbeitung der Ereignisse, bei der der Leser die wahren Hintergründe erkennt. Darüber hinaus ist die Tatsache, dass Theodor Fontane sich zwar an der realen Person der Elisabeth von Ardenne orientiert, jedoch einige Aspekte der Vorlage verändert (zum Beispiel stirbt die Protagonistin im Roman viel früher als die reale Person, abgesehen davon nahm Elisabeth von Ardenne später wieder Kontakt zu ihren Kindern auf) ein Beispiel dafür, dass die Schriftsteller im Poetischen Realismus nicht die Lebensgeschichte realer Personen nacherzählen sollen, sondern Geschichten entwickeln die so hätten passieren können. Zudem zeigt die sehr detaillierte Beschreibung von Effis Elternhaus und der Umgebung, dass Fontane mit scheinbar für den weiteren Romanverlauf unwichtigen Beschreibungen gleich zu Beginn des Romans bereits vieles andeutet und viele spätere Ereignisse vorwegnimmt, wenn man seine Erzählungen richtig interpretiert. Die gesamte Beschreibung der damaligen gesellschaftlichen Zustände in &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; steht zudem exemplarisch dafür, dass Schriftsteller im Poetischen Realismus keine direkte Kritik üben, sondern durch ihre Erzählungen dem Leser Interpretationsmöglichkeiten geben, sodass man sich selber die negativen Aspekte der damaligen Lebensumstände erschließen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Rene'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe ist dir sehr gut gelungen. Du hast zu einem den Text schlüssig strukturiert indem du zunächst das Zitat erläutert hast, es mit Beispielen im Buch verglichen hast und zuletzt durch den Vergleich von Effi Briest mit dem wahren Hintergrund, Elisabeth von Ardenne, gezeigt hast, dass Theodor Fontane sich lediglich orientiert hat. Deine Belegungen im Buch hast du schlüssig und stringent formuliert wie z.B. die Schlittenfahrt mit Crampas und das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Hierbei hast ausführlich auf die Hauptfrage beantwortet. Besonders gut gefiel mir der Vergleich von Effi Briest mit Elisabeth von Ardenne, welche Vorbild für die Romanfigur war. Hier und da hattest du kleine Rechtschreibfehler eingebracht wie z.B. “im &amp;lt;font color=&amp;quot;red&amp;quot;&amp;gt; poetischen &amp;lt;/font&amp;gt; Realismus”. Insgesamt ist dir dennoch die Aufgabe besonders inhaltlich als auch sprachlich sehr gut gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Das Zitat Fontanes beschreibt die literarische Epoche des Poetischen Realismus', in welcher man versuchte ein realistisches Bild „alles wirklichen Lebens“ zu erschaffen. Jedoch geschieht dies „im Elemente der Kunst“, also nicht das trockene „wiedergeben des alltäglichen Lebens“, sondern, dass man mit literarischen Elementen dem geschaffenem Bild Lebendigkeit verleiht, sodass man sich besser in dieses hineinversetzen kann. Sodass insbesondere die „Schattenseiten“ den Leser mitreißen und sogar erschüttern sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt Fontane in seinem Roman „Effi Briest“. Das Leben der Protagonistin verläuft nämlich alles andere als rosig. Zunächst bereitet ihr, nach ihrer frühen Hochzeit, ein Spuk schreckliche Angst, jedoch, statt sie zu trösten und sie zu unterstützen, zieht ihr Mann dies ins Lächerliche, da ihm sein Ruf wichtiger ist, als die Ängste seiner Frau. Dieses strenge Achten auf den Ruf, und wie verletzend dies ist, war für die damalige Zeit, in der die Geschichte spielt, typisch. Zudem waren frühe Hochzeiten für junge Frauen ebenfalls normal für damals. Vor allem für Leute, welche zur gesellschaftlichen Oberschicht gehörten. So wie Effi und ihr Mann Innstetten. Dies zeigt die realistische Seite im Roman. Jedoch wird die düstere Seite von Effis Leben sehr emotional geschieldert, was ebenfalls Fontanes Beschreibung entspricht.&lt;br /&gt;
Dazu kommt noch, dass Effi sich durch die beruflich begründete Abwesenheit Innstettens, sehr einsam fühlt und sie sich langweilt. Dies zeigt auch eine weitere Schattenseite in ihrem Leben. &lt;br /&gt;
Was jedoch ihre schon recht beklemmende Situation verschlimmert ist Effis eingehen einer Affäre mit dem Major Crampas. Als Innstetten dies in Erfahrung bringt fühlt er sich in seiner Ehre verletzt und duelliert sich mit Crampas, welcher daraufhin sogar stirbt. Diese dramatische Reaktion zeigt, wie grausam und kaltherzig die Menschen damals ihre Ehre und ihren Ruf verteidigten, da er ihnen anscheinend wichtiger war, als jegliches Menschenleben und jegliche Gefühle. &lt;br /&gt;
Dies erkennt man zudem am weiteren verlauf der Geschichte, da Innstetten sich von Effi trennt und ihre gemeinsame Tochter an sich nimmt. Effi macht diese Grausamkeit kaputt, zumal sie deswegen sogar von ihren Eltern verstoßen wird, da ihnen ihr Ruf und der, ihrer Familie, ebenfalls wichtiger zu sein scheint, als ihre eigene Tochter. &lt;br /&gt;
Jedoch wird auch hier wieder das Menschliche und damit auch das Realistische eingebracht, da Effis Eltern sie auf ärztliche Anordnung wieder zu sich nehmen und ihr einen schönen Lebensabend bereiten. Denn um die düsteren Konsequenzen dieser Zeit wieder aufzugreifen, stirbt Effi am Ende des Romans als junge Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Lennart'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Inhalt gut dargestellt und auch die Erklärung der Sätze Fontanes sind dir gelungen, denn du hast deine Aussagen direkt anhand eines Beispiels belegt, sowie du gleichzeitig Fontanes Satz zu der Erklärung hinzufügst. Außerdem finde ich es gut, wie du auf die genauen Beziehungen der Charaktere eingegangen bist, Effies Lebensgeschichte und Innstettens Emotionen, nachdem die Affäre ans Licht gekommen ist, genau dargestellt hast. Zudem ist dir gelungen, den Roman in dem letzten Abschnitt auf das Realistische zu beziehen.&lt;br /&gt;
Vielleicht hättest du aber noch etwas mehr auf die im Roman verwendeten literarischen Elemente eingehen könne.&lt;br /&gt;
Insgesamt eine wirklich gelunge Erklärung des Satzes mit Zusammenhang zum Roman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realis­mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur das ausschließliche Wiedergeben vom alltäglichen Leben oder der schrecklichen Wahrheit ist, sondern es künstlerisches Geschick benötigt wird, um aus einer puren Beschreibung ein Kunstwerk zu machen. Besonders soll die Wahrheit so darstellt werden, wie sie sich abspielen könnte und nicht wie sie ist, denn jeder kennt nur einen Ausschnitt aus der Realität und niemandem ist alles bekannt und so soll ein glaubwürdiges Bild von der Welt entstehen. Um dem Leser zu ermöglichen, sich in die Geschichte rein zu denken und sich ein eigenes Bild davon zu machen, ohne ihn von etwas überzeugen zu wollen, sind die Beschreibungen der Umwelt und der Figuren rein objektiv und enthalten sowohl positive als auch negative Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung kann man an Beispielen aus seinem Roman „Effi Briest“ veranschaulichen, welchen er in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben und veröffentlicht hat. Zu Beginn des Romans findet man eine detaillierte Beschreibung des Hauses und des Gartens der Familie von Briest. Hier hat Effi ihre gesamte Kindheit verbracht und die Beschreibungen zeigen ein Leben auf, dass sich genauso hätte abspielen können. Besonders auffällig sind die Kleinigkeiten, die Fontane mit viel künstlerischem Geschick beschreibt und so dem Leser eine genaue Vorstellung der Umgebung ermöglicht, indem er aber trotzdem realistische Beschreibungen verwendet. Diese genauen Darstellungen ermöglichen es, sich ein Bild von dem gesellschaftlichen Leben nur damaligen Zeit zu machen. Effis Leben dient hier dazu, eine Realität darzustellen, wie sie sich zur damaligen Zeit abgespielt haben könnte. Fontane beschreibt, dass Effi mit 17 Jahren geheiratet hat und dann mit ihm zusammen zieht. Diese Geschichte ist realistisch und hatte sich so ereignen können. Weiterhin erkennt man im gesamten Roman eine Kritik an der Gesellschaft und deren Erwartungen. Diese Kritik wird aber nicht direkt beschrieben, sondern so, dass sich jeder Leser in die Geschichte reindenken kann und sich eine eigene Meinung davon bilden kann. Zum Beispiel wird die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens durch viele verschiedene Beispiele, wie die Hochzeit Effis mit dem hoch angesehenen Baron von Innstetten, kritisiert und so umschrieben, dass der Leser selber überlegen muss, inwiefern dies nun eine Kritik an der Gesellschaft ist. Dass schreckliche Details in dieser Epoche nicht von Bedeutung waren wird klar, wenn Fontane beispielsweise bei dem Duell zwischen Crampas und Innstetten auf blutige oder gewaltdarstellende Beschreibungen verzichtet und lediglich dieses Duell und den Tod Crampas künstlerisch Umschreibt. Zu diesem Auslassen von grausamen Details zählt auch der Tod Effis. Er beschreibt den Tod vielmehr mit Poesie und als ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feedback von Elena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde deine Ausarbeitung sehr gelungen. Zunächst einmal hast du gut erklärt, was Fontane mit seiner Aussage meint. Dabei bist du gut auf die Punkte eingegangen, wie zum Beispiel, dass es eben nicht nur ein einfaches Wiedergeben der Realität ist, sondern eben eine detaillierte Beschreibung, wie es sich hätte abspielen können. Dabei bist du zudem darauf eingegangen, dass das künstlerische Geschick eine große Rolle spielt. Auch dass die Beschreibungen rein objektiv sind, damit sich der Leser eine eigene Meinung bilden kann, ist korrekt.&lt;br /&gt;
Zudem sind deine Beispiele aus dem Roman Effi Briest gut gewählt. Bei den Beispiele bist du gut darauf eingegangen, dass Fontane Kritik an der Gesellschaft geübt hat und dies dem Leser nahe gebracht hat, allerdings ohne ihm eine direkte Meinung vorzugeben. Des Weiteren finde ich es gut, dass du Effis Tod und das Duell zwischen Crampas und Innstetten, um deutlich zu machen, dass es nicht darum geht die nackte Wahrheit so darzustellen wie sie ist, sondern eben durch künstlerisches Geschick das Geschehen so dar zu stellen, wie es passiert sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung &amp;quot; Realismus ist nicht ´[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst´, meint Theodor Fontane, dass ein Schriftsteller in seinen Werken die Realität nicht so darstellen soll, wie sie in Wirklichkeit ist. Vielmehr soll gezeigt werden, wie die Realität sein könnte, wobei oft Ideale benutzt werden, die aber stets glaubwürdig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage lässt sich nun auf das Beispiel seines Romans &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; beziehen, welchen er in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht hat. Die gesamte Handlung des Romans ist nicht wirklich so geschehen, hätte jedoch jederzeit so passieren können. Somit zeigt Theodor Fontane nicht wie die Welt in Wirklichkeit ist, sondern wie sie sein könnte. Er zeigt nicht nur negative Aspekte der damaligen Zeit und geht im Detail auf diese ein, sondern stellt das Leben sowohl mit seinen positiven, als auch mit seinen negativen Seiten dar. Es wird nicht nur gezeigt, dass Effi sich von Instetten im Stich gelassen fühlt, eine Affäre mit Crampas eingeht und am Ende allein ohne Mann und Kind stirbt. Auch die schönen Momente in der Ehe, in Effis Alltag und ihre unbeschwerte Kindheit werden hervorgehoben. Mit seinem Werk will Fontane Kritik an der Gesellschaft üben und sie zum Nachdenken anregen, jedoch ohne direkte Kritikpunkte zu nennen, sondern lediglich dadurch, dass sie Menschen sehen welche Auswirkungen bestimmte Handlungen haben können und dies dann auf ihr eigenes Leben projizieren. Theodor Fontane äußert in seinem Werk Kritik an dem Stellenwert des gesellschaftlichen Ansehens und den Menschen, die sich nur darauf fokussieren. Dies zeigt er dadurch, dass Instetten seine Arbeit und seinen Ruf über Effis Bedürfnisse stellt und sie somit immer mehr in den Hintergrund gerät. Er geht sogar soweit, dass es in einem Duell Crampas tötet, um sein Ansehen wieder herzustellen, nachdem er von seiner Frau betrogen wurde und in einem sehr schlechten Licht stand. Besonders auffällig ist, wie detailreich Fontane die Situationen in seinem Buch beschreibt. Zum Beispiel ist die erste Seite des Romans, in dem lediglich das Anwesend der Familie Briest beschrieben wird sehr detailliert und man erkennt wie realitätsnah er alles formuliert hat um einen möglichst glaubwürdigen Eindruck zu schaffen. Anhand dessen scheint die Hauptfigur Effi als eine Person die so tatsächlich existieren könnte und mit der sich die Leser des Werkes identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''&amp;lt;font color=&amp;quot;FF7F00&amp;quot;&amp;gt; Rene &amp;lt;/font&amp;gt; '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Aussage „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, bedeutet: Man solle sich auf die Wahrheit fokussieren und Geschehnisse so darstellen wie sie sich abgespielt haben können. In der Epoche des Poetischen Realismus ist es nicht die Zielsetzung die Wirklichkeit darzustellen oder eine Idylle zu erschaffen. Es geht vielmehr darum die Kunst der Lebenswirklichkeit in Geschichten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fontanes Roman Effi Briest zeigt sich diese künstlerische Verarbeitung in manchen Szenen. Einer der Höhepunkte ist die Affäre zwischen Crampas und Effi. Um nicht unsittlich zu wirken wird diese Affäre nur angedeutet, sodass der Leser Spielraum für Interpretation hat, beschrieben wird diese Affäre aber nicht. In dem Roman gibt es hierfür weitere Beispiele wie das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Auch bei dieser wichtigen Stelle im Roman verzichtet Fontane auf die grausamen Details eines solchen Duells und auf blutige, plastische Darstellungen, stattdessen verarbeitet er den Verlauf künstlerisch. Dies begründet er damit, dass der realistische Autor den wahren Inhalt (hier: die gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre und inwiefern Menschen dem gesellschaftlichen Druck nachgeben dieses wiederherzustellen) der Ereignisse herausstellen soll, statt diese nur zu beschreiben. Weiterhin beschreibt Fontane, Effi welche mit 17 Jahren geheiratet hat und mit ihren Mann zusammenzieht, welches auch sehr plausibel rüberkommt. Insgesamt lässt sich sagen, dass Theodor Fontane sein Roman Effi Briest sehr realistisch darstellt. Es koaliert mit seiner Erklärung von der Epoche des Poetischen Realismus. Er hat ein gutes maß an Realität eingebracht wobei er nicht das schlimmes Elend der Menschen in der Zeit dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Erik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist dir die Aufgabe gut gelungen: Du hast deinen Text klar in die Erklärung von Fontanes Zitat und Beispiele aus “Effi Briest“ unterteilt. Im ersten Abschnitt hast du Fontanes Aussage verständlich erklärt und herausgestellt, dass es darum geht Geschichten zu entwickeln, die so hätten passieren können, du hättest aber vielleicht noch ergänzen können, dass der realistische Autor niemals seine eigene Meinung einfließen lassen darf. Im zweiten Abschnitt hast du mit Effis Affäre sowie mit dem Duell zwischen Innstetten und Crampas meiner Meinung nach sehr gute Beispiele für die Andeutung von Details sowie für die künstlerische Verarbeitung gefunden. Zudem hast du auch Fontanes Motivation für diese Vorgehensweise gut erklärt. Ich finde auch gut, dass du dich am Ende deiner Ausarbeitung nochmal auf Fontanes Aussage beziehst. Die Grammatik und Rechtschreibung solltest du noch einmal überarbeiten und schauen, ob du umgangssprachliche Wörter wie “rüberkommen“ vielleicht austauschen kannst. Ansonsten ist dir der Arbeitsauftrag, vor allem inhaltlich, gut gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane sagt, “Realismus ist nicht ,’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,’die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ ” . Mit diesem Satz meint Fontane, dass die Epoche des Poetischen Realismus nicht nur die einfache Wiedergabe des Lebens, sowie den schlechten Aspekten dessen ist, sondern dieses Schreiben eine ganz besondere Kunst ist und man es als großes ganze betrachten müsse, es aber trotzdem als Kunst darstellen muss und tiefer gehen, als eine normale Beschreibung der Umstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sein Roman „Effi Briest“ spielt in der Zeit des Poetischen Realismus, da durch Effi‘s Leben und im Endeffekt Schicksal, nämlich ihren Tod, und die damaligen Ansichten, Kritik an der Gesellschaft geübt wird. Der ganze Roman ist in einem auktorialen Erzählstil geschrieben und wirkt dadurch sehr realitätsnahe, was wieder ein Indiz für den Poetischen Realismus ist. Der Roman handelt von der 17 Jährigen Effi, welche den 38 jährigen Geert von Innstetten heiratet. Nachher geht sie mit Major Crampas eine Affäre ein und wird, als dies Jahre später ans Licht kommt, aus der Familie verstoßen und Crampas stirbt im Duell mit Innstetten. Das Duell und die Affäre beschreibt Fontane nicht genau, sonder lässt sehr viel Interpretationsspielraum, was die künstlerische Darstellung ist, aber trotzdem realistisch wirkt, da es so gut in den Text eingebracht wurde. Fontane übt mit den ganzen Darstellungen Kritik an der Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Chiara:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast eher eine ziemlich kurze Zusammenfassung des Romans verfasst. Es sind viel zu wenig Erklärungen des Zitates in deinem Text. Zudem ist deine Einleitung in dem Text sehr lang, kompliziert und widerspricht sich ( „man es als großes ganzes betrachten müsse, […] [man muss] tiefer gehen“). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dein erster Satz nach der Einleitung ist zudem schwer zu verstehen, da er sehr lang  ist und viele Kommas besitzt. Zum besseren Verständnis hättest du ihn in zwei Sätze aufteilen können und ein „ihr“ vor „Schicksal“ ergänzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich gut finde ist, dass du nicht nur auf die Geschichte des Romans, sondern auch auf den Erzählstil eingegangen bist. Jedoch zu ungenau und unverständlich, weshalb sich die Frage stellt : Inwiefern ist ein auktorialer Erzählstil realitätsnahe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hast du teilweise Umgangssprache verwendet: „Nachher“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind deine Formulierungen manchmal nicht sinngemäß korrekt: Es heißt „von der Familie verstoßen“ und nicht „aus der Familie verstoßen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fontane ist Realismus nicht, ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, sondern ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Damit möchte er ausdrücken, dass es im Poetischen Realismus nicht darum geht, eine Wirklichkeit darzustellen, die so nicht im reellen Leben passieren könnte. Es geht darum Personen und Handlungen so darzustellen, dass sie der Realität so nah wie möglich sind und kein Scheinbild zu erschaffen. Durch diese Darstellung soll dem Leser ermöglicht werden, sich eine Meinung zu bilden und sich durch die reele Darstellung bestätigt zu fühlen. Dies lässt sich auch durch Fontanes Roman ,,Effi Briest&amp;quot; darlegen. &lt;br /&gt;
Darin geht es um die 17 jährige Effi Briest, die nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, dort wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts eine Affäre ein. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt. &lt;br /&gt;
Effis Geschichte hört sich nicht nur reell an, sondern soll sich so im Leben der Elisabeth von Ardenne auch so zugetragen haben, was die Begenheiten noch Wirklichkeitsnäher macht und die Personen und deren Handlungen durch die Realität bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Maya'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst hast du in deinem Text sehr gut dargelegt was Fontane mit seiner Erklärung meint. Hierzu hast du die zentralen Aspekte des Poetischen Realismus präzise und verständlich erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hast du Fontanes Erklärung an dem Roman „Effi Briest“ veranschaulicht. Dies ist dir auch gut gelungen und vor allem dadurch, dass die Veranschaulichung den ganzen Roman und nicht nur einen einzelnen Aspekt betrifft, ist sie noch nachvollziehbarer. Jedoch könntest du versuchen deine Zusammenfassung des Romans in einzelne Abschnitte zu unterteilen und an ihnen die jeweils ausschlaggebenden und bedeutenden Punkte, im Bezug auf den Poetischen Realismus, zu erklären um es anschaulicher zu gestalten. Insgesamt ist dir die Aufgabe gut gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane ist einer der bedeutendsten Schriftsteller aus der Epoche des Poetischen Realismus. Dazu erklärt er, dass der Realismus nicht „das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ sei. Vielmehr sei die Existenz einer künstlerischen Hand, […] also „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Elemente der Kunst“ wichtig.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Epoche des Poetischen Realismus hat sich die Gesellschaft und die Ansicht der Menschen stark verändert, was an vielen Faktoren, wie der Evolutionstheorie, der Wissenschaft, der Industrialisierung und der Kritik an der Kirche liegt. Dabei stellt der Realismus jedoch nicht nur die schlechten Dinge dar, die diese Zeit stark geprägt haben. Dazu zählen beispielsweise die schlechten Arbeitsverhältnisse oder die Verarmung vieler Menschen. Realismus bedeutet vielmehr die Konzentration auf das Ideal, also die Wahrheit in den Dingen. Diesen Aspekt möchte Fontane auch in seinem Zitat zum Ausdruck bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das realistische Schreiben bedeutet somit, so zu schreiben, wie es sein könnte und veranschaulicht nicht die realen Gegebenheiten. Dadurch entwickelt der Autor ein stimmiges und glaubwürdiges Bild von der Welt. Es wird die Frage aufgeworfen, wie der Mensch seine Individualität unter den gegebenen Umständen bewahren kann, wodurch der Autor die Welt anders beschreibt, als sie ist, ohne sich eine eigene Meinung zu bilden. Er bringt eine gewisse Neutralität zum Ausdruck. Dabei probiert der Autor mithilfe von Ironie und Humor den Leser dabei zu helfen, den Alltag zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf Fontanes Roman „Effi Briest“, der zur Zeit des Poetischen Realismus geschrieben wurde, bringt auch Effis Leben viele Schattenseiten mit sich, die jedoch neutral beschrieben werden. Als sie beispielsweise von Innstetten und ihrer eigenen Familie verstoßen wird und sich sogar ihre Tochter von ihr abwendet, wird dem Leser ein neutrales Bild von der Situation geboten, was ihn dazu verleiten soll, sich eine eigene Meinung zu bilden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem spielte zu dieser Zeit das gesellschaftliche Ansehen eine wichtige Rolle, was Fontane in seinem Roman zum Ausdruck bringt. Um diese Anerkennung zu erlangen, haben die Menschen alles getan, ohne auf das Wohl anderer Menschen einzugehen. Innstetten hat Crampas bei einem Duell umgebracht, um sein gesellschaftliches Ansehen aufrecht zu erhalten, auch wenn dieser dafür mit seinem Leben bezahlen muss. Die dargestellte Situation wird von Fontane realistisch und neutral beschrieben. Diese Neutralität verhindert das „nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Vielmehr nutzt er diese Neutralität, um das wirkliche Leben und die „wahren Kräfte und Element der Kunst“ widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Fontane dargestellten Schattenseiten überwiegen dabei jedoch nicht und werden nicht euphemistisch dargestellt. Vielmehr gibt es ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den schlechten Situationen, wie zum Beispiel Effis Tod aufgrund ihrer schlechten Gesundheit, die durch die Abwendung ihrer Familie herbeigeführt wird und den guten Situationen, wie beispielsweise Effis Kindheit. Durch dieses Gleichgewicht wird gezeigt, dass es nicht nur schöne Momente in Effis Leben gibt. Dadurch wirkt der Inhalt des Romans sehr realistisch und glaubwürdig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane übt außerdem Kritik an der Gesellschaft. Dazu verwendet er zudem Ironie und viele Metaphern, wodurch der Leser sich erneut eine eigene Meinung bilden kann und die Situation interpretieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Verena'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist dir dein Text sehr gut gelungen. Ich finde es gut, dass du eine klare Struktur in deinem Text hast und am Anfang das Zitat noch mal aufgreifst und es auch erklärst. Du hast im zweiten Abschnitt noch mal die Epoche wiedergegeben, was ich sehr gut finde, da man so weiß was in der Epoche des Poetischen Realismus relevant war. Im dritten Abschnitt finde ich es sehr gut, dass du nochmals ganz klar sagst, dass keine eigene Meinung von dem Autor im Text vorhanden sein soll. Außerdem benennst du die Ironie und den Humor im dritten Abschnitt, was ich sehr gut finde, da es ein wichtiger Aspekt ist, der in der Epoche häufig genutzt wurde. Was mir auch sehr gefällt ist, dass du ein Teil des Zitates von Fontane später im Text noch mal wiedergibst. Du nennst in diesem Abschnitt ein Beispiel zu deiner Aussage und dazu noch ein Teil des Zitates. Dies finde ich, ist dir sehr gut gelungen. Du nennst am Ende deines Textes, das dies alles sehr realistisch dargestellt wurde. Dies kann man am Ende machen, jedoch hätte ich dies mehr in den Vordergrund gestellt, da es meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Aspekt ist. Deine Rechtschreibung und Komma Setzung ist dir ebenfalls gut gelungen. Ich habe an deinem Text nicht viel auszusetzen. Das hast du echt gut gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane gehörte zu den wichtigsten Schriftstellern zur Zeit des Poetischen Realismus und sagte einmal: „Realis¬mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich wird dies in dem Roman „Effi Briest“, welcher von Fontane selber verfasst wurde. Als erstes fällt auf, dass Fontane als Hauptfigur eine Tochter reicher Eltern wählt. Sie lebt auf einem großen Anwesen und hat eine unbeschwerte Kindheit. Dadurch verhindert Fontane, da der Großteil der Leserschaft zu dieser Zeit wahrscheinlich nicht unter denselben guten Verhältnissen groß geworden ist, dass der Leser sich zu sehr in Effi Briest hineinversetzt. Den meisten wird hier also eine objektive Ansicht geboten, da sie mit dieser Art von Lebensstil wahrscheinlich wenig zu tun haben und nur wenige Menschen sich zu der Zeit so viel leisten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist auffällig, dass Fontane nicht nur die schlechte, oder die gute Seite von Effis Leben zeigt. Ihre Kindheit zum Beispiel war unbeschwert und auch die anfängliche Zeit mit Innstetten ist zwar jetzt nicht besonders positiv dargestellt, allerdings auch nicht negativ. Erst als Innstetten über die Affäre zwischen Effi und Crampas erfährt, beginnt die schlechte Seite von Effis Leben und hier leidet sie das erste mal unter dem gesellschaftlichen Druck, da Innstetten Crampas tötet, sich von ihr trennt, ihr jeglichen Kontakt mit ihrer gemeinsamen Tochter verbietet und ihre Eltern sie verbannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass Fontane Kritik an der gesellschaftlichen Lage übt, allerdings sehr objektiv. Er hätte auch über einen verarmten Menschen schreiben können, der wesentlich mehr unter dem Druck der Gesellschaft gelitten hätte und dann auch noch für sein ganzes Leben, dadurch würde er den Leser aber beeinflussen und somit seinen eigenem Zitat widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fontanes Zitat,,Realismus sei nicht,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand,(...) also ,,die Widerspiegelung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen und Elemente der Kunst“ meint er, dass man die Realität so darstellen soll wie sie sich wirklich abspielen könnte. Man soll sie nicht besser darstellen als sie ist , aber auch nicht schlechter als sie ist. Also nicht Überdramatisieren und Übertreiben. Jedoch soll die Wirklichkeit sehr detailliert beschrieben werden um ein stimmiges Bild der Wirklichkeit darzustellen, welches gleichzeitig auch sehr realitätsnah ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung des Poetischen Realismus kann mit Textstellen aus seinem Roman ,,Effi Briest“ veranschaulicht werden. Zu Beginn seines Romans beschreibt Fontane das Grundstück der Familie Briest. Dies tut er sehr detailliert und er erwähnt jede einzelne Ecke des Grundstücks und schmückt seine Beschreibungen aus. Daran erkennt man das er die Umgebung sehr zusammenhängend und stimmig beschreibt, gleichzeitig schreibt er jedoch dadurch auch sehr realitätsnah was dem Leser ein klares Bild dieser Zeit in der Gesellschaft bietet. Auch wenn man einmal den kompletten Roman betrachtet kann man erkennen, dass Fontane das ganze Leben Effis sehr realistisch beschreibt. Er übt Kritik an der Relevanz von Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Jedoch äußert er sie so , dass sich die Leser eine eigene Meinung bilden können , da sie durch Fontane alle Seiten der Geschichte dargestellt kriegen . Er nennt nicht nur schlechte Ereignisse, sondern auch gute. Das gibt dem Leser die Neutralität sich selbst eine Meinung bilden zu können, aufgrund der sehr realitätsnahen Beschreibung von Fontane.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der komplette Roman von Fontane ein Beispiel für den Poetischen Realismus ist, da Fontane durchgehend sehr detailliert und realistisch schreibt um den Zuschauern ein klares Bild zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realismus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Fontane, dass man mit einer künstlerischen Hand in die Wirklichkeit eingreift um ein Werk des Poetischen Realismus zu kreieren. Also der Künstler bearbeitet das Menschenleben zu einem perfekten Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Poetischen Realismus verwendet er auch in seinem Werk „Effi Briest“, da er das Leben von der Protagonistin Effi nicht beschönigt und ihr Leiden, sowie ihre Fehler zeigt. Zunächst wird klar, dass Effi nicht gut mit ihrem neuem Leben klar kommt, da sie denkt, ein Geist spukt in ihrem Haus. Aber ihr Ehemann Innstetten sorgt sich nicht darum, da ihm sein Ruf wichtiger ist. Damals waren vielen de Ruf viel wichtiger als das Ergehen von einem Menschen. Dies zeigt nochmal aus, wie sich Theodor Fontane an die Wirklichkeit hält. Zusammenhängend dazu wurde Effi schon mit siebzehn Jahren verheiratet, damit sie ihre Zukunft gesichert hat, da man damals als Frau nicht unabhängig Leben konnte. Vor allem war es sinnvoll jemanden mit viel Geld zu heiraten bzw. jemanden aus oberen gesellschaftlichen Schicht. Eine weitere Schattenseite in Effis Leben ist, dass ihre Langweile bzw. Abenteuerlust zum Verhängnis wird. Sie geht eine Affäre mit dem Major Crampas ein. Zunächst denkt man, dass dies Geheim bleibt, weil sie nach Berlin umziehen und somit weit weg von dem Major sind. Doch nach sechs Jahren wendet sich das Blatt und Innstetten findet Liebesbriefe und fühlt sich daraufhin in seiner Ehre verletzt. Dies zeigt nochmal, dass Fehler auch in Romanen große, schlechte Auswirkungen auf das Leben haben, denn daraufhin wird Effi verstoßen und wird schwer krank. Der Major Crampas muss daraufhin mit seinem Leben in einem Duell gegen Innstetten bezahlen. Diese Reaktion von Innstetten zeigt nochmal deutlich die emotionale Auswirkungen, welche Fehler auf einen haben. Zudem zeigt sich das man damals alles gemacht hat, um seine Ehre zu verteidigen. Wie schon erwähnt, wird Effi daraufhin verstoßen, was noch einmal die Grausamkeit der Menschen verdeutlicht. Selbst ihre Eltern hätten sie im Stich gelassen, wenn sie nicht Todkrank gewesen wäre. Auch den Kontakt zu ihrer Tochter Anni verbietet Innstetten und erzieht sie so, dass sie ihre Mutter nur noch die kalte Schulter zeigt und ihr zeigt, dass man sie nicht braucht. Am Ende stirbt sie dann aufgrund ihrer Krankheit, was nochmal deutlich macht, dass er den Tod nicht beschönigt, da sie als junge Frau stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Julia'''&lt;br /&gt;
Deine Einleitung ist sehr ausführlich und ebenfalls sehr passend.&lt;br /&gt;
Ich finde deinen Text sehr gut. Du hast viele gute Gründe mit eingebaut und ausführlich erklärt. Du hast deinen Text gut strukturiert und bist auch gut auf den Roman eingegangen. Besonders die Beziehungen zwischen den Charakteren hast du gut dargestellt. Dein Text ist nachvollziehbar und verständlich geschrieben. Deine Sprache ist allerdings teilweise ein wenig umgangssprachlich und im Text befinden sich ein paar Grammatik- und Schreibfehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik H''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane definiert den poetischen Realismus so: Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Damit meint er, dass ein Schriftsteller des Poetischen Realismus nicht einfach Ereignisse und Geschehnisse aufschreiben soll, sondern sie mindestens gefühlvoll und künstlerisch / kreativ festhalten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigene Umsetzung sieht man schon sehr gut am Anfang des Romans „Effi Briest“: Innerhalb der ersten Seite wird quasi Effis gesamtes Leben beschrieben. Dazu werden sehr viele kleine Details und manchmal auch Metaphern genutzt, aber alles bleibt im Bereich des Möglichen. Es wird alles so beschrieben, als könne es auch in der Realität zu finden sein. Die Tatsache, dass alles so detailliert beschrieben wird, zeigt nochmal, dass Fontane seine Aussage auch hier wichtig war: Er hätte einfach Effis Kindheit in ein paar Sätzen zusammenfassen können und so ihren Charakter beschreiben können, er macht es aber wie eben beschrieben und „gibt nicht nur nackt wieder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem lässt sich seine Aussage z.B. an den Dialogen zwischen Effi und Crampas festmachen: Die beiden kommunizieren oft nicht direkt und sprechen oft „zwischen den Zeilen“ miteinander. Fontane schreibt die Dialoge also auch hier im „Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Romans lässt sich außerdem beobachten, dass von verschiedenen Ereignissen in Effis Leben relativ neutral berichtet wird. Über den kompletten Lauf ihres Lebens werden Geschehnisse aufgefasst, egal ob sie positiv oder negativ sind. Damit wird gezeigt, dass Dinge oft ohne Wertung erzählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Großen und Ganzen ist die Handlung des Romans auch realitätsgetreu. Es könnte sich alles so zugetragen haben, wie es von Fontane beschrieben wird. Ein großer Teil der Geschichte hat sich aber wirklich zugetragen: Fontane wurde von einem echten Leben, nämlich dem von Elisabeth von Ardenne inspiriert, den Roman zu schreiben. Dies weist also stark auf den Realismus hin. Aber auch der Hauptaspekt des Romans, das gesellschaftliche Ansehen, zeigt, wie realitätsnah der Roman geschrieben ist. Dies war in der Tat ein sehr wichtiges Thema im 19. Jahrhundert, allerdings wird auch hier nichts zu überspitzt dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Aussage,  Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Fontane, dass es bei dem Poetischen Realismus darum geht, sich auf die Wahrheit zu konzentrieren und etwas so darstellen wie es sich tatsächlich abspielen könnte. Dabei ist allerdings wichtig, dass es nicht dargestellt wird wie es ist, sondern wie es sein könnte, da nicht die gesamte Realität bekannt ist, sondern nur ein Teil davon.  Das entworfene Bild muss stimmig und glaubwürdig sein. Der Leser soll die Möglichkeit haben, selber Teil an dem ganzen zu haben, was dadurch ermöglicht wird, dass das Beschriebene objektiv und ohne Wertung ist. Letztlich geht es im Poetischen Realismus darum, Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu üben, wobei wiederum dem Leser keine direkte Meinung vorgegeben wird, sondern viel mehr die Möglichkeit sich aus dem gegebenen eine eigene Meinung zu bilden.&lt;br /&gt;
Fontanes Aussage kann an Beispielen des Romans „Effi Briest“ veranschaulicht werden. Grundsätzlich thematisiert der Roman die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung. In dem Roman übt Fontane Kritik an der Gesellschaft, allerdings ohne eine konkrete Meinung vorzugeben. Effi stellt in dem Roman den Hauptcharakter dar. Sie ist ein 17 jähriges Mädchen, welches den Baron von Innstetten heiratet und mit ihm nach Kessin zieht. Tatsächlich ist dies eine erfundene Geschichte, die sich aber so hätte abspielen können. Aufgrund Instettens Beruf als Landrat ist dieser oft auf Reisen und zeigt Effi gegenüber nicht sonderlich viel Zuneigung. Die Hochzeit kam zustande, da Innstetten durch '''sein Arbit''' ein hohes gesellschaftliches Ansehen trägt. Effi waren allerdings die Nachteile dessen nicht bewusst. Im Verlauf des Romans kommt es zu einer Affäre zwischen Effi und Crampas, der ihr viel Aufmerksamkeit schenkt. Diese Affäre ist durch die Einsamkeit begründet, die Crampas jedoch durch seine Zuneigung vertreibt. Zwar ist dies so nie passiert, hätte sich jedoch genauso abspielen können. Es ist realistisch und ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens“, sondern „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Innstetten findet im weiteren Verlauf Liebesbriefe und fordert Crampas zu einem Duell heraus, wobei dieser stirbt. Zudem wird Effi von ihren Eltern verstoßen und darf ihre Tochter Anni nicht mehr sehen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus nachdem sich ihr Zustand immer weiter verschlechtert hat. Die Reaktion der Eltern und Innstetten spiegelt die extreme Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens wieder, was glaubwürdig und realistisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Nele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Text ist meiner Meinung nach sehr gelungen, du könntest lediglich noch ein paar Ergänzungen vornehmen. Du hast zu Beginn ausführlich erklärt, was Fontane mit seiner Erklärung, Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint. Dabei bist du richtig auf Inhalte aus den Videos eingegangen, wie beispielsweise dass es im Realismus darum geht, die Wahrheit so darzustellen, wie sie sich hätte abspielen können, da immer nur ein Teil der Realität bekannt ist. Auch der Aspekt, dass Kritik an der Gesellschaft geübt wird, ohne dem Leser eine Meinung vorzugeben ist korrekt. Weiterhin gehst du gut auf den Bezug zum Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; ein. Richtig ist, dass Fontane mit dem Roman Kritik an der Gesellschaft übt, dies jedoch so umschreibt, dass jeder sich eine eigene Meinung bilden kann. Auch korrekt ist, dass die Geschichte Effis erfunden ist, aber sich so hätte anspielen können, was für den Poetischen Realismus typisch ist. Bei deiner Aussage, dass die Affäre von Effi und Crampas lediglich durch Effis Einsamkeit entsteht, könntest du noch ergänzen, dass zudem Effis Abenteuerlust ein Auslöser dieser ist und es nicht nur Innstettens Schuld ist. Zudem hättest du noch darauf eingehen können, dass im Poetischen Realismus alles mit poetischen Umschreibungen ausgedrückt wird und alles sehr detailliert beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“ , dass es nicht darum geht die Wahrheit in der Literatur zu verleugnen und so darzustellen wie sie sein sollte . Es geht darum die Wirklichkeit literarisch darzustellen so wie sie ist, es wird auch keine Idylle gezeigt und sie wird nicht verschönert. Außerdem sagt er damit das eine große Kunst ist die Realität literarisch so darzustellen, dass sie nicht einfach nur Wiedergegeben ist sondern aus einer puren Beschreibung ein Kunstwerk wird.  Es geht darum die Kritik anhand von Ironie und Humor auszuüben. &lt;br /&gt;
Auch in seinem Roman „Effi Briest“ stellt er die Realität dar und übt mit viele Metaphern und kleinen Details Kritik an der Gesellschaft aus dennoch wird dem Leser keine konkrete Meinung vorgegeben. Zum Beispiel als Effi von Innstetten, ihrer Familie und ihrer Tochter verstoßen wurde, wurde kein Urteil von Fontane deutlich so das sich der Leser eine eigene Meinung bilden konnte. Die Realität wird durch viele Metaphern und Ironie literarisch dargestellt.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feedback von Jona&lt;br /&gt;
In deinem Text ist eine Struktur zu erkennen. Am Anfang gehst du allgemein auf das Zitat ein und dann später auf den Roman. Ich finde gut, dass du ohne viel Gerede zum Punt und deiner Aussage kommst. Zu dem Roman, im zweiten Teil deines Textes, hättest du noch ein paar mehr Beispiele nennen können. Ebenfalls solltest du dir den Text noch einmal durchlesen und nach Rechtschreibfehlern schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane einer der wichtigsten Schriftstellern des Poetischen Realismus sagte einmal: „Realismus ist nicht [...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Mit diesen Worten ist gemeint, dass Realismus nicht die Wahrheit extrem schlecht, oder extrem gut darstellen soll. Sondern er soll so sein, dass man sich eine Geschichteausdenkt, welche zu einer gewissen Zeit realistisch gewesen wäre und so hätte geschehen können. So entsteht z.B. eine Kritik an der Politik oder dem System zu der Zeit. Wichtig ist auch, dass der Autor nicht versucht, den Leser von seiner Vorstellung oder Meinung zu überzeugen. Der Text soll den Leser nicht überzeugen, sondern soll es ihm möglich machen sich seine eigene Meinung zu bilden was z.B. durch rhetorische Mittel versucht wird. Dies wird auch im Roman „Effi Briest“ deutlich, welcher von Fontane verfasst wurde. Zuerst ist auffällig, dass Fontane Effi Briest als Hauptfigur und somit eine Tochter von reichen Eltern gewählt hat. Sie lebt auf sie Lebt im Wohlstand eine unbeschwerte Kindheit. So wird verhindert, dass ein Großteil seiner Leser sich in Effi Briest hineinversetzten kann da die meisten Menschen zu dieser Zeit nicht so wohlhabend waren. So wird den meisten Lesern eine objektive Ansicht geboten, wodurch es den Lesern leichter fällt sich eine Meinung zu bilden. Ebenso fällt auf, dass nicht nur das schlechte, oder das Gute in Effis leben gezeigt wird. Ihre Kindheit spiegelt zum Beispiel eine gute und unbeschwerte Zeit wider und auch die Beziehung mit Innstetten wird größtenteils gut dargestellt. Somit wird Innstetten nicht besonders positiv dargestellt wird, ebenso auch nicht negativ. Erst nachdem Innstetten von Affäre erfährt, ist eine Wendung zum schlechten in Effis Leben festlegbare und Effi leidet das erste Mal unter dem gesellschaftlichen Druck. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass Fontane Kritik an der gesellschaftlichen Situation äußert, dies tut er aber sehr objektiv, da er möchte, dass man sich seine eigene Meinung von dem Thema bildet. Den andernfalls würde er den Leser aber beeinflussen und von seiner Meinung überzeugen, was zur Folge hätte, dass er seinem eigenen Zitat widersprechen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Jannik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Text ist eine gute Struktur zu erkennen, am Anfang erklärst du das Zitat und was am Poetischen Realismus wichtig ist, darauf folgen zwei Beispiele und dann ein zusammenfassender Schluss. Die Erklärung am Anfang beinhaltet die wichtigsten Punkte, wie die Darstellung der Wahrheit und dass der Autor nicht versucht den Leser zu beeinflussen, und ist dir somit gut gelungen. Als Beispiele nennst du die Auswahl von Effi als Person, da sie unter besseren Umständen aufgewachsen ist, als die Mehrheit der Leser und die beidseitige Wahrheit, also dass Effi eine gute Kindheit hatte, allerdings ihr Leben sich immer mehr verschlechterte. Diese Beispiele sind meiner Meinung nach nachvollziehbar und verständlich, allerdings hättest du auch mehr Aspekte nennen können, besonders die neutrale Darstellung bei eigentlich schlimmen Situationen, wie zum Beispiel bei dem Tod von Crampas, wäre noch wichtig gewesen. Auf deine Rechtschreibung solltest du auch achten, du hast einige Rechtschreib- und Grammatikfehler in deinem Text. Insgesamt ist dir die Aufgabe aber größtenteils gut gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''JulianvD''' ==&lt;br /&gt;
Mit der Aussage &amp;quot;Realis­mus ist nicht, ’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also, ’ ” die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ die Reflexion allen realen Lebens, von alle wahren Kräfte und Interessen am Element Kunst “, sagt Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur die bloße Darstellung des Alltags ist, sondern dass es eine künstlerische Hand braucht, um ein Marmorstein als Kunstwerk herzustellen, das heißt eine reine Beschreibung. Die genaue Beschreibung und visuelle Darstellung spielen eine wichtige Rolle, weshalb auch kleine Details unbedingt hervorgehoben werden müssen. Der poetische Realismus spielt auch in seinem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; eine wichtige Rolle. In seinem Roman kritisiert Fontane die Gesellschaft und Effi Briest erleidet im Verlauf der Handlung ein tragisches Schicksal, über das sich der Leser letztendlich ein Urteil bilden kann. Unter Verwendung eines Autorenerzählers wurde die Handlung konsistent und realistisch geschrieben. Darüber hinaus ist der Autor oder ein objektiver Beobachter im Hintergrund und erfasst die reine Realität und reproduziert sie so realistisch wie möglich. Diese realistische Erzählung wird jedoch künstlerisch dadurch reproduziert, dass der Roman hauptsächlich Metaphern verwendet. Ironie wird auch oft benutzt, um die Gesellschaft zu kritisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Gilles'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man sagen, dass die länge des Textes ein wenig zu kurz geraten ist. Von ca ein Viertel besteht aus dem reinen Zitat, welches in der Aufgabenstellung steht und auf das sich der text beziehen soll. Die Struktur des Textes ist gut gelungen; Zuerst gehst du auf die allgemeine Bedeutung des Zitats ein und versuchst diese zu erklären. Danach gehst du auf die Bedeutung speziell in Bezug auf den Roman Effi Briest ein. Zu der allgemeinen Erklärung lässt sich sagen, dass ein wichtiger Aspekt enthalten ist, dass es nicht nur die bloße Darstellung der Realität ist, sondern es noch eine künstlerische Hand braucht, um diese richtig darzustellen. Allerdings ist diese Formulierung ziemlich nahe an einem der Videos, welches wir uns im Vorhinein anschauen sollten. Außerdem hättest du eventuell noch Aspekte ergänzen können, wie zum Beispiel ,dass nicht die Realität gezeigt wird wie sie in Wahrheit ist, sondern lediglich wie sie sein könnte. Dies hätte zu einem besseren Verständnis geführt und man hätte das Zitat von Theodor Fontane noch besser nachvollziehen. Zu dem Bezug zum Roman Effi Briest lässt sich sagen, dass er vorhanden ist, eventuell aber an einem konkreten Beispiel aus dem Text noch mehr gezeigt hätte werden können. Alles in allem kann man sagen dass grundlegenden Aspekte vorhanden sind, aber auch die ein oder andere Änderung vorgenommen werde könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Mit Fontanes Zitat,,Realismus sei nicht,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand,(...) also ,,die Widerspiegelung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen und Elemente der Kunst“ meint er, dass man die Realität so darstellen soll wie sie sich wirklich abspielen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Epoche des Poetischen Realismus hat sich die Gesellschaft und die Ansicht der Menschen stark verändert, was an vielen Faktoren, wie der Evolutionstheorie, der Wissenschaft, der Industrialisierung und der Kritik an der Kirche liegt. Dabei stellt der Realismus jedoch nicht nur die schlechten Dinge dar, die diese Zeit stark geprägt haben. Dazu zählen beispielsweise die schlechten Arbeitsverhältnisse oder die Verarmung vieler Menschen. Realismus bedeutet vielmehr die Konzentration auf das Ideal, also die Wahrheit in den Dingen. Diesen Aspekt möchte Fontane auch in seinem Zitat zum Ausdruck bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Romans findet man eine detaillierte Beschreibung des Hauses und des Gartens der Familie von Briest. Hier hat Effi ihre gesamte Kindheit verbracht und die Beschreibungen zeigen ein Leben auf, dass sich genauso hätte abspielen können. Besonders auffällig sind die Kleinigkeiten, die Fontane mit viel künstlerischem Geschick beschreibt. In dieser detailliertheit, gibt Fontane den Lesern die möglichkeit alles Realistisch übertragen zu können und trotzdem nutzt Fontane realistische Beschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jona'''==&lt;br /&gt;
Mit Fontanes Aussage, „Realismus ist nicht„ [...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, will er sagen, dass es nicht die Aufgabe eines Autors ist, die Wahrheit gelogen oder schonungslos in einer schönen Umgebung dem Leser zu präsentieren, sondern dem Leser die Wahrheit zu präsentieren und diese in eine Geschichte einzubetten, welche sich so wirklich abgespielt haben könnte. Es soll ein Bild für den Leser entstehen, was die Welt so wiederspiegelt, wie sie ist. Dazu gehören die schlechten Seiten, wie auch die guten Seiten. Von diesen Seiten soll aber keine Bewertung getroffen werden, sondern der Autor sollte objektiv bleiben. Kritik am System sollte auch nur ohne die eigene Meinung zu vertreten erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist der Roman „Effi Briest“. In dem Verlauf des Romans wird immer wieder Kritik an der Gesellschaft geäußert, jedoch ist diese Kritik immer objektiv. Auch das Leben wird dort so dargestellt, wie es sich wirklich hätte abspielen können. Die Geschichte ist nie wirklich so geschehen, aber wurde auf einer Basis präsentiert, wie sie wirklich hätte stattfinden können. Es wurden von dem Autor so weder Beschönigungen noch so übertriebene Dramatisierungen hinzugefügt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Analyse_TA</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Analyse TA</title>
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				<updated>2020-05-04T16:19:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Textauszug Kleist, ''Die Marquise...&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”,von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Jahr 1808 veröffentlicht, thematisiert die Auswirkung von Krieg auf die Menschen, sowie die Gesellschaftsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden Textauszug (Z. 396-417), wird die Marquise von ihren Eltern verstoßen. Zu diesem Verstoß kam es, da  die Marquise während des Krieges von russischen Soldaten umzingelt wurde, welche sie vergewaltigen wollten. Allerdings kam dann der russische Offizier, Graf F… und rettete die Marquise aus dieser Situation. Diese wurde allerdings ohnmächtig und Graf F… vergewaltigte sie, ohne dass außer ihm jemand etwas davon mitbekam. Der Marquise ging es von Zeit zu Zeit schlechter und sie fühlte sich wieder wie in ihrer zweiten Schwangerschaft. Aufgrund der Beschwerden, wurde die Marquise von einem Arzt untersucht, welcher bei ihr eine Schwangerschaft feststellte. Die Marquise war erstaunt und entsetzt und schwor ihrer Mutter, dass sie nicht schwanger sein könne. Aufgrund dessen, rufen sie eine Hebamme, welche ebenfalls eine Schwangerschaft feststellt. Die Eltern der Marquise fühlen sich belogen und hintergangen und verstoßen sie. Dieser Verstoß hat eine große Auswirkung auf das weitere Leben der Marquise. Aus diesem Ereignis folgt, dass die Marquise gemeinsam mit ihren Kindern umzieht. Sie ist sehr einsam und aufgrund dessen versucht sie den Vater ihres Kindes durch einen Artikel in der Zeitung zu finden. Der Vater, Graf F…, meldet sich, was zu einer ungewollten Hochzeit, von Seiten der Marquise, mit einem gewissen Abstand zwischen den beiden führt. Das Verhältnis zu den Eltern der Marquise bessert sich und auch der Graf F… versucht ein guter Vater für das Kind zu sein. Dadurch, dass sich der Graf F… und die Marquise nun öfters sehen, verlieben sie sich nach der Zeit und heiraten am Ende erneut. Diese Textstelle ist also eine zentrale Stelle der Novelle, da wenn die Marquise nicht verstoßen worden wäre, sie niemals einsam gewesen wäre und somit nicht den Vater ihres Kindes/ ihre späteren Mann gefunden hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der Marquise, Herr von G…, ist so enttäuscht von ihr, dass er ihr nicht einmal persönlich erklärt, dass er möchte, dass sie auszieht, sondern ihr ein “Schreiben” (Z. 1) bringen lässt. Auch der Fakt, dass er das Schreiben bringen lässt, drückt seinen Ärger und seine Enttäuschung aus, da er sie nicht mehr sehen möchte. Dies wird auch dadurch ausgedrückt, dass er in seinem Schreiben schreibt, dass er “hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.” (Z. 3f) Herr von G… tut dies, da er nach dem Willen der Gesellschaft handelt. Die Gesellschaft sieht es als falsch an, schwanger aber ohne Vater und nicht verheiratet zu sein. Man findet eine Antithese, wenn man die Gefühle von Tochter und Vater betrachtet. Dadurch, dass “[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt” (Z.4f) war, wird deutlich, dass die Marquise zutiefst verletzt und traurig ist. Ihr Vater allerdings, scheint sehr emotionslos zu sein, da er sich weder verabschiedet, noch sich die Mühe gegeben hat, den Brief selbst zu schreiben, was man an dem Wort “diktiert” (Z. 5) erkennt. Trotz allem ist die Marquise nicht wütend auf ihre Eltern, was man daran erkennt, dass sie sie noch immer als “vortreffliche[...] Menschen” (Z. 7) bezeichnet. Als sie zu ihrer Mutter gehen will, diese allerdings bei ihrem Vater zu sein schien, sieht sie dort angekommen, dass die “Türe verschlossen” (Z. 9) ist. Dies könnte man als Metapher dafür interpretieren, dass ihre Eltern die Marquise aus ihrem Leben ausgeschlossen haben. Die Marquise gibt aber nicht auf und versucht weiter die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu erlangen indem sie weiterhin vor der Türe klagt, dort niedersinkt und einige Zeit dort verbleibt (vgl. Z. 8ff). Als dann ihr Bruder aus der Türe heraustritt um ihr zu sagen, dass ihr Vater sie nicht sehen will, läuft sie trotzdem in das Zimmer hinein (vgl. Z.13). Dies zeigt, dass die Marquise sehr entschlossen ist und sich über die Entscheidung ihrer Eltern hinwegsetzt. Der Vater zeigt immer mehr seine Entschlossenheit sie zu ignorieren und “wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu” (Z. 14). Er versucht ins Schlafzimmer zu fliehen, aber die Marquise blockiert die Türe, solange bis er nachgab (vgl. Z. 16). Das Nachgeben könnte man auch wieder als Metapher deuten, dafür dass der Vater sie eigentlich nicht ganz von ihr abwenden möchte, es aber aufgrund der Gesellschaft tun muss. Wieder kehrt er ihr den Rücken zu (vgl. Z. 17). Dies deutet darauf hin, dass er sie aufgrund der Enttäuschung nicht ansehen will oder darauf, dass er sie nicht ansehen möchte, weil es ihn selbst schmerzt. Die Ernsthaftigkeit des Vaters in dieser Angelegenheit und sein Dringendes Bedürfnis danach, dass sie geht, zeigt sich darin, dass er kein wenig Gnade mit seiner Tochter hat, obwohl sie sich ihm “zu Füßen” (Z. 18) fallen lässt, sondern sogar “ein[e] Pistol[e] [nahm] [...] und der Schuß schmetternd in die Decke fuhr” (Z. 18f) um sie dazu zu bringen, endlich zu gehen.  Ab dort findet man eine Zeitraffung des Textes, also dass die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, was die ganze Situation sehr hektisch wirken lässt. Diese Zeitraffung zeigt auch die Angst und den Schreck der Marquise. Dies zeigt ebenso das Verb “eilte” (Z. 20), sowie dass sie “leichenblaß” (Z. 20) war vor Schreck. Die ganze Situation ändert sich und die Marquise will so schnell es geht von dort weg. Dies wird dadurch deutlich, dass sie “ihre Kinder eilfertig an [zog]” (Z. 22). Als dann ihr Bruder kommt und ihr mitteilt, dass ihr Vater “die Zurücklassung und Überlieferung von ihr fordert[...]” (Z. 25f), steht das Verhalten der Marquise im Kontrast zu ihrem Verhalten zuvor. Zuvor war sie ängstlich, traurig und schwach, jetzt aber baut sie sich auf und bezeichnet den Kommandanten als “unmenschlichen Vater” (Z. 26). Auch dies steht im Kontrast zu dem vorigen Lob an ihre Eltern (vgl. Z. 7). Das Wohl ihrer Kinder zu wie ihre Nähe zu ihr ist ihr sehr wichtig, was dadurch ausgedrückt wird, da sie ihrem Bruder erklärt, dass ihr Vater sie niederschießen könne, ihr aber nicht ihre Kinder wegnehmen könne (vgl. Z. 26f). Die Marquise ist nun nicht mehr schwach sondern “mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet” (Z. 27). Ihren Bruder scheint sie damit eingeschüchtert zu haben, da sie mit ihren Kindern ging “ihne daß der Bruder gewagt hätte, sie anzuhalten” (Z. 28f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle spielt. Weiterhin zeigt die Textstelle verschiedene Charakterzüge der Marquise, z.B. ihre Angst vor Verstoß und dem Verlust ihrer Eltern, aber auch ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein, wenn es um ihre Kinder geht. Auch zeigen sich Dinge die ihr wirklich wichtig sind, ihre Familie, aber besonders ihre Kinder. Dies wird durch Stilmittel wie Metaphern oder auch Antithesen deutlich. Auch die wechselnde Zeitgestaltung trägt dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erschienen ist, thematisiert die Wichtigkeit des hohen Ansehens in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Ort im südlichen Italien, in der die Marquise in ihrem Elternhaus lebt, zur Zeit des Zweiten Koalitionskrieges von russischen Truppen überfallen wird, wird sie von Soldaten verschleppt und fast von ihnen vergewaltigt, was jedoch von einem russischen Offizier, dem Grafen von F..., verhindert werden kann. Er verscheucht die Soldaten und rettet die Marquise, woraufhin sie in Ohnmacht fällt. Die Marquise möchte sich bei dem Grafen bedanken, erhält jedoch bald die Nachricht, dass der Graph in einem Gefecht gefallen sei. Kurz darauf kommt der Graf jedoch zum Elternhaus der Marquise und hält um ihre Hand an, woraufhin sie ihn um Bedenkzeit bittet. Der Marquise geht es im Verlauf dieser Ereignisse immer schlechter, sodass sie einen Arzt kommen lässt, der eine Schwangerschaft feststellt, dem jedoch kein Glaube geschenkt wird, sodass sie eine Hebamme kommen lässt, die der Feststellung des Arztes jedoch zustimmt. Daraufhin verbannt der Vater der Marquise sie aus seinem Haus und die Marquise, was im folgenden Textauszug thematisiert wird. Die Marquise erkennt die Unmöglichkeit, ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen sodass sie eine Aufforderung an den Vater ihres Kindes, sich bei ihr zu melden, in die Zeitung setzt. Als ihre Eltern dies sehen beschließt die Mutter der Marquise, die Marquise auf die Probe zu stellen, wodurch sie die Unschuld der Marquise bemerkt und diese wieder zurück ins Elternhaus ziehen darf. Bald darauf kündigt sich der Vater des Kindes der Marquise an und es wird der Entschluss getroffen, dass die Marquise diesen Mann heiraten soll, als jedoch der Graf von F... erscheint ist die Marquise so enttäuscht von ihm, dass eine Hochzeit gegen den Willen der Marquise stattfindet. Erst bei der Taufe des Kindes wird der Graf wieder eingeladen. Bei dieser schenkt er dem Kind sein Testament, wodurch er von nun an öfter eingeladen wird und nach einem Jahr eine zweite Hochzeit zwischen der Marquise und dem Grafen erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit einer Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als [der Marquise] ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z.1). Durch diese Inversion wird das Adverb „kaum“ (Z.1) hervorgehoben und so wird deutlich, dass es sehr schnell ging bis die Entscheidung des Vaters, was nach der Feststellung einer unehelichen Schwangerschaft der Marquise zu tun ist, getroffen war. So wird zudem klar, dass es nur einen richtigen Weg für ihn gab, sodass er nicht lange überlegen musste.&lt;br /&gt;
Seine Entscheidung ist, dass die Marquise „unter den […] Umständen […] sein Haus verlasse[n]“ (Z.2f.) solle. Zudem hofft er, „daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z.3f.). Dies zeigt die große Enttäuschung des Vaters und auch seine Wut gegenüber der Marquise. Vielleicht wird so jedoch auch klar, dass er die Marquise auf Grund seines Ansehens in der Gesellschaft wegschicken musste und ihm diese Entscheidung selber schwergefallen ist, weswegen er hofft, die Marquise nicht mehr sehen zu müssen und diese Worte deswegen so deutlich in den Brief an die Marquise schreibt.&lt;br /&gt;
Das „verwischte Wort: diktiert“ (Z.5), dass in einer Ecke des Briefs steht, zeigt die Distanz, die jetzt zwischen der Marquise und ihren Eltern herrscht und macht deutlich, dass der Vater diese Zeilen nicht mal selber geschrieben hat, wodurch der Abschied sehr kalt und unpersönlich erscheint. So wird zudem deutlich, dass der Vater mit der Marquise nichts mehr zu tun haben möchte.&lt;br /&gt;
Die Personifikation „Der Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen“ (Z.5f.) zeigt die Trauer der Marquise und ihre Enttäuschung über den „Irrtum ihrer Eltern“ (Z.6) und darüber, dass der Vater ihr die Worte nicht selber sagen oder schreiben konnte. Jedoch verurteilt sie ihre Eltern nicht was deutlich wird, da sie sie als „vortreffliche Menschen“ (Z.7), die zur „Ungerechtigkeit […] verführt wurden“ (Z.7), bezeichnet.&lt;br /&gt;
Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z.8), vor denen sie „sank, [da] [...] die Tür verschlossen“ (Z.8f.) war. Die Verben „wankte“ (Z.9) und „sank“ (Z.9) zeigen die Kraftlosigkeit und Verzweiflung der Marquise. Als ihr Bruder aus dem Zimmer trat rief die Marquise: „ ,mein liebster Bruder!' “ (Z.12), was ihre Unterordnung unter ihrem Bruder und ihre weiter bestehende, wenn auch sehr kleine, Hoffnung auf Vergebung zeigt. Als sie sich ins Zimmer gedrängt hatte rief sie zu ihrem Vater: „ ,mein teuerster Vater' “ (Z.13). Der Parallelismus und die Steigerung zeigen die Ehrfurcht der Marquise vor ihrem Vater und ihre Unterwürfigkeit unter ihm. Zudem wird die Angst deutlich, mit der sie um Verzeihung bittet.&lt;br /&gt;
Der Vater jedoch „wandte ihr […] den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z.14), in dem das Schließen der Türe von dem „Jammern und Flehen“ (Z.15f.) der Marquise verhindert wurde. Dies zeigt die Unmöglichkeit der Vergebung des Vaters in dieser Situation und sein Streben nach Distanz zu der Marquise. Zudem wird auch das unermüdliche Bitten um Verzeihung der Marquise gegenüber ihrem Vater deutlich.&lt;br /&gt;
Als ihr Vater „plötzlich nach“ (Z.16) gibt wirft die Marquise „sich ihm […] zu Füßen , und umfaßte zitternd sein Knie“ (Z.17f.). Dies zeigt die Unterordnung der Marquise unter ihren Vater und ihr Hoffen auf Verzeihung. Das Adjektiv „plötzlich“ (Z.16) lässt jedoch nicht darauf schließen, dass der Vater ihr unerwartet verzeiht, sondern es deutet eher auf eine bestimmte, jetzt bald erfolgende, Handlung des Vaters hin. &lt;br /&gt;
Der Vater nimmt sich daraufhin eine Pistole und feuert einen Schuss ab, der „schmetternd in die Decke fuhr“ (Z.19). Danach ruft die Marquise „Herr meines Lebens!“ (Z.20), was die Wichtigkeit ihres Vaters für sie deutlich macht und zudem auf einen jetzt erfolgenden, endgültigen Abschied hinweist. Die Reaktion des Vaters zeigt vielleicht, dass er es nicht ertragen kann seine Tochter so zu sehen, jedoch weiß, dass es, aufgrund des Ansehens in der Gesellschaft, keinen anderen Weg für ihn gibt als seine Tochter wegzuschicken, weswegen er sich entscheidet, dass es besser ist wenn seine Tochter ihn hasst, damit sie dann freiwillig geht. &lt;br /&gt;
Die Marquise „erhob sich leichenblaß von ihren Knien“ (Z.20), „eilte aus seinen Gemächern hinweg“ (Z.21f.), „zog ihre Kinder […] an, und ließ die Sachen  einpacken“ (Z.22f.). Dies zeigt ihre Fassungslosigkeit über die Reaktion des Vaters und dass dies für sie ausschlaggebend ist um nun wegzugehen. Sie ist erschrocken über seine Reaktion und hätte dies nicht erwartet. Zudem wird so ihre Enttäuschung über die Reaktion ihres Vaters deutlich.&lt;br /&gt;
Als sie zur Abreise bereit war, überbrachte ihr Bruder einen Befehl ihres Vaters, dass sie die Kinder zurücklassen solle (vgl. Z.24ff.). Daraufhin antwortet die Marquise: „ ,Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne' “ (Z.26f.). Das Possessivpronomen „deinem“ (Z.26) zeigt, dass ihre Enttäuschung über sein Verhalten so groß ist, dass sie ihn nicht mehr als ihren Vater bezeichnet. Dies wird von dem Adjektiv „unmenschlich“ (Z.26) verstärkt, dass nochmal die Grausamkeit und Kaltblütigkeit der Reaktion ihres Vaters und dem jetzt erteilten Befehl hervorhebt. Dass der Vater sie erst „niederschießen“ (Z.27) solle, bevor er ihr ihre „Kinder entreißen könne“ (Z.27) zeigt, ihre Wut und die Verachtung ihres Vaters.&lt;br /&gt;
Danach fuhr sie, mit dem „Stolz der Unschuld gerüstet, […] ab“ (Z.28f.). Vor der Reaktion ihres Vaters hatte die um Verzeihung gebettelt und war unterwürfig, obwohl sie um ihre Unschuld wusste, da sie hoffte so im Haus der Eltern bleiben zu können. Jetzt ist ihr Wille wie erloschen und sie fährt ohne Wehmut im Bewusstsein über ihre Unschuld fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der anfängliche Wunsch der Marquise, weiterhin im Elternhaus bleiben zu können, wofür sie ihren Vater anflehte und sich, als wäre sie schuldig unter ihm nieder kniete, durch die Reaktion ihres Vaters in den Stolz, unschuldig zu sein, gewandelt hat, mit dem sie jetzt selbstbewusst das Elternhaus, zusammen mit ihren Kindern, verlässt. Zudem wird die Wichtigkeit des hohen Ansehens in der Gesellschaft klar, da der Vater dafür seine eigene Tochter, die ein uneheliches Kind erwartet, verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Jahre 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und die Veränderungen der Menschen durch den Krieg zu Beginn des des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Kindern bei ihren Eltern und kümmert sich um ihren Vater und ihre Mutter, Herrn und Frau von G…. Dieses idyllische Leben wird jedoch gestört, als im Zuge des zweiten Koalitionskriegs russische Truppen die norditalienische Stadt, in der sie leben, überfallen, bombardieren und erobern. Dabei wird die Marquise von ihrer Familie getrennt und beinahe von feindlichen Soldaten vergewaltigt. Der russische Offizier Graf F… rettet sie aber vor den Soldaten. Von den Ereignissen überwältigt fällt die Marquise in Ohnmacht, was der Graf F… ausnutzt und sich selber an ihr vergeht, ohne das sie etwas davon mitbekommt. Die Marquise und ihre Familie sind dem Retter sehr dankbar, weshalb es sie sehr trifft zu erfahren, dass dieser vermeintlich Tod ist. Zu aller Überraschung kehrt der Todgeglaubte Graf F… nach einigen Wochen später zurück in das Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält ungeduldig um die Hand der Marquise an. Die Familie bittet um Bedenkzeit und ist zurückhaltend ihm gegenüber. Aufgrund des Versprechens der Marquise, sie würde sich mit niemand anderen vermählen, bis er von seiner Reise zurück sei, reist der Graf nach Neapel. Während dieser Zeit bemerkt die Marquise einige körperliche Veränderungen und Besonderheiten, welche alle auf eine Schwangerschaft hindeuten. Nach der ärztlichen Bestätigung einer Schwangerschaft ist die Marquise sehr verzweifelt, da sie sich ihre Situation nicht erklären kann. In dem Textauszug geht es um die Situation nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch eine Hebamme. Die Marquise beteuert ihre Unschuld, wird aber dennoch von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise zieht sich zurück und lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihren Kindern widmet und sich dazu erschließt, dass ungeborene Kind gut zu versorgen. Anschließend entscheidet sie sich dazu, die anfänglich erwähnte Zeitungsannonce zu veröffentlichen. Wenig später sucht Graf F… sie auf ihrem Landsitz auf und macht ihr einen erneuten Antrag, welchen sie aber ablehnt. Dann erfährt Graf F… von der Annonce und antwortet anonym, er wolle sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Nun hat die Mutter Zweifel an der Schuld ihrer Tochter und stellt die Marquise mit einer List auf die Probe, wodurch sie die Wahrheit gesagt erfährt. Als sie von der Unschuld überzeugt ist, nimmt sie die Marquise mit zurück ins Elternhaus, wo sie auch den Vater der Marquise von ihrer Unschuld überzeugen können. Als nun der Graf von F… sich zu erkennen gibt, ist die Marquise geschockt und zieht ihr Versprechen zurück. Aufgrund der Eltern, die in der Heirat große soziale Vorteile sehen, heiratet sie ihn letztlich doch, jedoch mit einem Ehevertrag, in dem der Graf auf jegliche eheliche Rechte verzichtet. Zwischen den Eheleuten besteht bis zu der Taufe des Sohnes kaum Kontakt. Aufgrund seines ehrlichen und zurückhaltenden Verhaltens verzeiht ihm die Marquise schließlich und eine zweite Hochzeit findet statt, woraufhin die Familie nach V… zieht und noch weitere Kinder folgen. Der Textauszug ist wichtig für den Verlauf der Novelle, da die Marquise durch den Verstoß aus dem Elternhaus entschließt, den Vater des Kindes, mittels einer Zeitungsannonce, zu suchen und sich somit ihre Unschuld herausstellt und die Situation aufgeklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z. 1- 21) geht es um das Verhalten des Vaters auf die Nachricht der unehelichen Schwangerschaft der Marquise und deren Verzweiflung aufgrund dessen. Direkt zu Beginn des Textauszuges wird die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens für den Vater deutlich. Er möchte, dass seine Tochter aufgrund der unehelichen Schwangerschaft „sein Haus verlasse“ (Z. 3). Diese Entscheidung steht für ihn fest, unmittelbar nachdem er von der Schwangerschaft erfahren hat. Dies zeigt die Inversion „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z. 1), welche das Adverb „Kaum“ (Z. 1) hervorhebt. Er gibt der Marquise alle Unterlagen „über ihr Vermögen“ (Z. 3) und hofft, „daß Gott ihm den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 4). Dies bringt die Wut und Enttäuschung des Vaters der Marquise gegenüber zum Ausdruck, kann aber auch erneut zeigen, wie sehr der Vater nach den gesellschaftlichen Normen handelt. Die Tatsache, dass er ihr dies mit einem „Brief“ (Z. 5) mitteilt zeigt, dass er versucht, jeder Konfrontation mit ihr aus dem Weg zu gehen und verdeutlicht seine Enttäuschung. Die Verzweiflung und Trauer der Marquise wird durch die Metapher des von „Tränen benetzt{en}“ (Z. 5) Briefes zum Ausdruck gebracht. Wie distanziert der Vater gegenüber der Marquise ist, wird daran deutlich, dass er den Brief lediglich „diktiert“ (Z. 6) und nicht einmal selber verfasst hat. Er verabschiedet sich unpersönlich und kühl von der Marquise, was ihr sehr zusetzt. Wie sehr zeigt die Hyperbel des aus den Augen stürzenden Schmerzes (vgl. Z. 6). Die harten Worte des Vater und die Verbannung aus dem Elternhaus verurteilt sie nicht, sondern sie ist „über die Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 7f.) bestürzt. Somit werden die gesellschaftlichen Normen, die zu dieser Zeit herrschten, kritisiert. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z. 9), wo sie vor der „verschlossen{en} {Türe}“ (Z. 9) nieder sank. Die beiden Verben „wankte“ (Z. 9) und „sank“ (Z. 9) zeigen die Verzweiflung und Kraftlosigkeit der Marquise. Der Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 13) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 14) verdeutlicht die Unterwürfigkeit gegenüber den Männern und zeigt, wie sehr die Marquise die beiden anfleht, ihr zu Vergeben. Der Vater aber „wandte ihr {…} den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z. 15). Die Marquise fleht ihn weiterhin an und verhindert mit „Jammern und Flehen“ (Z. 15f.), dass er die „Türe zuwerfen“ (Z. 16) kann. Er sucht nach Distanz zu der Marquise, gibt aber plötzlich nach. Dabei wirft die Marquise „sich ihm {…} zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z. 19). Dies zeigt erneut die Unterwürfigkeit der Marquise und ihre Verzweiflung, dass er ihr nicht glaubt. Das Adjektiv „plötzlich“ (Z. 17) baut jedoch Spannung auf, und so lässt sich ahnen, dass der Vater der Marquise nicht unmittelbar verzeiht, sondern es deutet auf eine bevorstehende Handlung hin. Diese folgt, als der Vater eine „Pistol“ (Z. 19) zieht und ein „Schuß schmetternd in die Decke fuhr“ (Z. 21). Hier wird die deutliche Überforderung mit der Situation des Vaters deutlich, der keinen anderen Weg sieht, als der Marquise mit einer Pistole zu drohen.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 21-31) geht es um die Veränderung der Marquise und um ihren Auszug aus dem Elternhaus. Der Schuß hat die Marquise wach gerüttelt und sie gewinnt an Stärke. Sie ruft „Herr meines Lebens!“ (Z. 21), was die Wichtigkeit des Vaters hervorhebt, aber auch wie ein Abschied wirkt. Dieser folgt auch darauf, denn sie erhebt sich „leichenblaß von ihren Knieen, und {eilte} aus seinen Gemächern {…} hinweg“ (Z. 22). Die neu gewonnene Kraft wird deutlich, da sie nun wieder Befehle erteilen kann, um ihre Abreise aus dem Haus anzutreten. Trotzdem noch sichtlich mitgenommen von der Reaktion des Vaters, zieht die Marquise „matt bis in den Tod“ (Z. 23) ihre „Kinder eilfertig an, und ließ die Sachen einpacken“ (Z. 24). Das Adjektiv „eilfertig“ (Z. 24) bringt zum Ausdruck, dass sie es kaum erwarten kann, ihre Familie zu verlassen, macht aber auch deutlich, wie fassungslos und enttäuscht sie von ihrer Familie ist. Als sie zur Abreise bereit ist und ihr Bruder ihr mitteilt, dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 27), ist sie endgültig entschlossen zu gehen und wendet sich gegen die Familie. Sie nennt ihn nicht mehr ihren Vater sondern entgegnet ihrem Bruder: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 28f.). Dabei zeigt das Possessivpronomen „deinem“ (Z. 28), dass ihre Enttäuschung und Wut so groß sind, dass sie ihn nicht mehr als ihren Vater ansieht. Das Adjektiv „unmenschlich“ (Z. 28) verdeutlicht dies und zeigt die Gefühllosigkeit und Kälte des Handelns des Vaters. Außerdem zeigt dieser Befehl, wie sehr sie ihre Kinder liebt und, dass sie für diese sterben würde. Mit dem „ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 30) und ihren Kindern steigt sie „in den Wagen, und fuhr ab“ (Z. 31).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Textauszug eine wichtige Rolle in der Novelle spielt. Hier verlässt die Marquise ihre Eltern, da diese sie, besonders der Vater, aufgrund der Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens aus dem Elternhaus verbannen. Da die Marquise sie nicht von ihrer Unschuld überzeugen kann, ist sie zutiefst Enttäuscht und Verzweifelt, was unter anderem durch Metaphern deutlich wird. Außerdem werden in diesem Textauszug zwei Seiten der Marquise deutlich. Zu Beginn ist sie sehr verletzlich, unterwürfig und verzweifelt, zum Ende hin gewinnt sie aber wieder an Stärke und Selbstbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...”, die von Heinrich von Kleist geschrieben wurde und im Februar 1808 erstmals in der Literaturzeitschrift Phöbus erschien, thematisiert das traditionelle Frauenbild und im Gegenteil dazu die Emanzipation der Frau.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der  Novelle, geht es um die verwitwete Marquise, Mutter von mehreren Kindern, die zusammen mit diesen in M..., einer Stadt im oberen Italien, bei ihren Eltern lebt. Die Handlung spielt zu Zeit des Kriegs, bei dem russische Truppen in die Stadt einmarschieren und das Haus in dem die Familie lebt in Flammen setzt. Bei einem Versuch sich aus der Situation zu retten, wurde die Marquise von einer Truppe Scharfschützen gegen ihren Willen mit gezerrt. Dabei wäre es fast zu einer sexuellen Misshandlung gekommen, wenn nicht ein russischer Offizier, der Graf von F..., erschienen wäre und die Scharfschützen vertrieben hätte, um die Marquise zu schützen, woraufhin diese in Ohnmacht fiel. Folgend wollen die Marquise und ihre Eltern dem jungen Grafen von F... danken, doch sie erhalten die Nachricht, dass dieser im Kampf gefallen sei. Nach dem Umzug in das Stadthaus fühlt sich die Marquise so, als sei sie schwanger, obwohl sie dies ausschließt, da sie sich nach ihrem Mann mit niemand anderem mehr eingelassen hatte. Überraschend besucht der todgeglaubte Graf von F... die Familie und bittet um die Hand der Marquise. Diese hatte sich selbst allerdings dagegen entschieden, noch einmal zu heiraten, nachdem sie ihren Mann während einer Reise verloren hatte und lehnt den Antrag ab. Veranlasst durch ihr Unwohlsein lässt die Marquise einen Arzt kommen, der eine Schwangerschaft feststellt. Dies möchte die Marquise natürlich nicht glauben und lässt eine Hebamme kommen, die eine Schwangerschaft noch einmal bestätigt. Daraufhin entscheidet der Vater der Marquise sie des Hauses zu verbannen, da er nicht glaubt seine Tochter sei unschuldig bezüglich ihrer Schwangerschaft, woraufhin die Marquise auf ihren Landsitz zieht und dort eine Annonce für die Zeitung verfasst, in der sie den Vater des ungeborenen Kindes bittet sich zu erkennen zu geben, damit sie diesen heiraten kann. Um herauszufinden ob die Marquise wirklich die Wahrheit sagt, prüft ihre Mutter sie und findet die Unschuld der Marquise heraus, woraufhin diese wieder zurück zu ihren Eltern ziehen darf. Dort kündigt sich der Vater des ungeborenen an, der sich als Graf von F... herausstellt. Da im Vorhinein verabredet war, dass die Marquise den Vater des Kindes heiratet findet die Hochzeit gegen den Willen der Marquise statt. Eine Weile vergeht, bis zur Taufe, bei der sich die Marquise und der Graf wiedersehen. Bei diesem Ereignis schenkt der Graf seinem Kind sein Geld und Testament. Diese Geste führt dazu, dass der Graf weiterhin immer öfter eingeladen wird. In dieser Zeit verlieben sich die Marquise und der Graf sich in einander und eine zweite Hochzeit findet statt, nicht aus Zwang, sondern aus Liebe. Aus dieser Ehe gehen weitere Kinder des Ehepaares hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass die Hebamme das Zimmer verlässt, denn „(k)aum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr (der Marquise) ein Schreiben von der Mutter gebracht ward in welchem diese sich so ausließ: „Herr von G... wünsche, unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse.” (Z.1f.f.). Das Adverb „(k)aum” lässt darauf schließen, dass diese Entscheidung schon bevor die Hebamme die Schwangerschaft festgestellt hatte, falls es dazu kommen sollte, getroffen wurde. Außerdem „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautenden Papiere” (Z.3f.), was darauf schließen lässt, dass der Herr von G... dafür sorgt, dass er sich weiterhin nicht mehr um seine Tochter kümmern muss und sie nicht mehr sehen muss. Dies bestätigt sich folgend auch im Schreiben, denn er „hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen” (Z.4 f.). Dies zeigt die Enttäuschung und Unzufriedenheit des Kommandanten gegenüber seiner Tochter und dass er mehr oder weniger gezwungener Maßen, in Sorge um das Ansehen der Familie, dass im Entstehungszeitraum der Erzählung eine wichtige Rolle spielte, handelte. Dass das, „inzwischen von Tränen benetzt(e)” (Z.5), Schreiben „diktiert” (Z.6) wurde, zeigt außerdem die Unpersönlichkeit der Handlung, da der Vater seiner Tochter weder sagen, noch selber schreiben konnte, was er ihr mittzuteilen hatte. Doch trotz ihrer großen Trauer und dem „Schmerz”(Z.6) beschreibt die Marquise ihre Eltern als „vortreffliche Menschen” (Z.8), die zu Ungerechtigkeit verführt wurden. Weinend „ging” (Z.7) sie erst „nach den Gemächern ihrer Mutter”(Z.8f.). „Es hieß, sie sei bei ihrem Vater” (Z.9), also „wankte (sie) nach den Gemächern ihres Vaters”(Z.9f.). Der unterschied der genannten Bewegungsverben „ging” (Z.7) und „wankte” (Z.9), verdeutlichen den Unterschied zwischen Mann und Frau zurzeit in der die Marquise lebte. Denn während sie zur Mutter noch „ging” (Z.7), „wankte” (Z.9) sie zu ihrem Vater, was deutlich macht, dass sie ihrem Vater unterlegen ist, da das Wanken deutlich unsicherer ist und die Unterwerfung symbolisiert. Ein weiteres Anzeichen der Unterwerfung ist das Verb „sank” (Z.10), wodurch auch durch die räumliche Anordnung deutlich wird. Nachdem die Marquise an der verschlossenen Tür des Gemaches „mit jammernder Stimme, alle Heiligen zu Zeugen ihrer Unschuld” anrief, trat „der Forstmeister daraus hervor(…), und zu ihr mit flammendem Gesicht sagte: sie höre daß der Kommandant sie nicht sehen wolle” (Z.12f.f.), woraufhin die Marquise „mein liebster Bruder! (…) mein teuerster Vater!” (Z.14f.) rief. Dies zeigt wie sehr die Marquise versucht ihren männlichen Familienmitgliedern zu schmeicheln um sich Vergebung der beiden zu verdienen. Die Tatsache, dass sie dies als den Weg ansieht gehört zu werden, zeigt wiederum wie unterranging sie ist. Doch der Kommandant „wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach” (Z.16), was seine Abneigung zu der Marquise ausdrückt. Als sie ihm folgt ruft er „hinweg!” (Z.17), was sich anhört, als würde er mit einem Tier oder Angestellten schimpfen, aber nicht mit seiner eigenen Tochter. Sowohl Tiere als auch Angestellte sind dem Kommandanten unterworfen und haben auf seinen Befehl zu gehorchen, dass die Marquise, die ihrem Vater auch unterworfen ist dies nicht tut deutet bereits auf einen emanzipatorischen Zug der Novelle hin, da die Marquise ihren eigenen Willen, zu bleiben, durchzusetzen versucht. „(U)nter Jammern und Flehen (…) gab er plötzlich nach und eilte, während die Marquise zu ihm hineintrat, nach der hinteren Wand” (Z.17f.f.). Um ihre Unterwürfigkeit und ihre Hoffnung ihr Vater könne ihr Verzeihen, beziehungsweise ihren Worten Glauben schenken, zu zeigen, „warf (sie) sich ihm (…) zu Füßen und umfaßte zitternd seine Kniee, als ein Pistol, das er ergriffen hatte, in dem Augenblick, da er es von der Wand herbriss, losging, und der Schuß schmetternd in die Decke fuhr” (Z.20f.f.). Nun „erhob (die Marquise) sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinenGemächern wieder hinweg” (Z.23f.). Im Vergleich zu den Verben „wankte” (Z.9) und „sank” (Z. 10), die ihre Unterwürfigkeit und Ehrfurcht verdeutlichen, „erhob”(Z.23) sich die Marquise nun, wodurch sich nicht nur die räumliche Darstellung ändert, sondern auch verdeutlicht wird, dass sie nun ihrem Willen, der sich durch die Abgabe des Schusses durch ihren Vater, geändert hatte folgt und sie nun davon „eilte” (Z.24). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogleich ordnete sie an eine Kutsche anspannen zu lassen, damit sie mit ihren Kindern, die sie noch anzog, abreisen konnte, doch nun, „da alles zur Abreise bereit war in den Wagen zu steigen: als der Forstmeister eintrat, und auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte” (Z.28f.f.), reagiert die Marquise, in zu analysierendem Textauszug, wohl am emanzipatorischsten, denn sie steht auf, was sie und den Forstmeister auf die gleiche Ebene bringt und somit keine Unterwerfung verdeutlicht, und sagt: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschieße, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!” (Z.30f.f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pronomen „deinem” (Z.31) verdeutlicht die Distanz zwischen Vater und Tochter, da die Marquise den Kommandanten nicht mehr als ihren Vater anerkennt und ihrem Bruder die Aufgabe erteilt ihre Worte dem Herrn von G... zu überbringen, allerdings nicht selbst mit ihm spricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„(M)it dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet, (hob sie) ihre Kinder auf, trug sie ohne daß der Bruder gewagt hätte, sie anzuhalten, in den Wagen und fuhr ab” (Z.32f.f.) Durch ihre Aussagen hat die Marquise ihre Meinung durchgesetzt und sich nicht von ihrem Vater oder ihrem Bruder unterdrücken lassen, wodurch ihre emanzipatorische Verhaltensweise deutlich wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wird deutlich, dass die Marquise durch die Erkenntnis, dass sie ihre Meinung vertreten kann, freiwillig das Elternhaus verlässt, nachdem ihr Flehen zu bleiben zu einer Reaktion ihres Vaters führte, die in keiner Weise ihrem guten Gewissen zu bleiben entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O….“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit von gesellschaftlichen Moralvorstellungen, sowie die Veränderungen durch den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug spielt im Elternhaus und handelt davon, dass die Marquise aufgrund ihrer überraschenden Schwangerschaft von ihren Eltern verstoßen wird. Zu ihrer Schwangerschaft kommt es durch den Graf F…, der die Marquise davor beschützen wollte, dass russische Soldaten sie vergewaltigen. Sie fällt schließlich in Ohnmacht, woraufhin sich der Graf F… selber an ihr vergeht. Kurze zeit später bemerkt sie gesundheitliche Beschwerden und eine Schwangerschaft wird bei ihr festgestellt. Aufgrund dessen wird sie von ihren Eltern verstoßen und schuldig gesprochen, da ihr Verhalten nicht der Moralvorstellung entspricht. Somit ist diese Textstelle essenziell für den weiteren inhaltlichen Verlauf, da zum Einen die Wichtigkeit der Moral veranschaulicht wird und dieser Textauszug zum Anderen die erste Stelle in der Novelle ist, wo die Eltern sich gegen ihre Tochter stellen, obwohl diese sich für ihre Eltern aufopfert, um sie zu pflegen. Somit führt der Verstoß zu einem gestörten Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern. Daraufhin entschließt sie sich mit ihren Kindern umzuziehen und den Vater des ungeborenen Kindes mithilfe einer Zeitungsannonce zu suchen. Schließlich stellt sich heraus, dass der Graf der Vater ist, wodurch die beiden gegen den Willen der Marquise heiraten und kaum Kontakt haben. Nach der Geburt ihres Sohnes kümmert sich der Graf F… liebevoll um sein Kind und er heiratet die Marquise schließlich erneut, da sie ihm verziehen hat. Es folgen weitere Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Herr von G… seiner Tochter einen Brief zukommen lässt, in dem er ihr mitteilen möchte „daß sie sein Haus verlasse[n]“ (Z. 4) soll. Beide Elternteile sind sehr enttäuscht und auch die Marquise ist verzweifelt, da sie ihre Unschuld nicht beweisen kann, weshalb ihr „der Schmerz aus den Augen“ (Z. 9) stürzt. Der metaphorische Ausdruck hebt die Verzweiflung der Marquise hervor, da sie nicht nur selbst nicht nachvollziehen kann, was geschehen ist, sondern auch weiß, dass ihr niemand glauben wird. &lt;br /&gt;
Die Marquise von O…. wünscht sich „alle Heiligen zu zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 15), um ihre Eltern zu überzeugen und von ihnen nicht weiterhin verstoßen zu werden. Die Metapher zeigt somit ihre Sehnsucht nach Verständnis.&lt;br /&gt;
Durch die Interjektionen „mein liebster Bruder!“ (Z. 20) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 21) möchte die Marquise erneut die Anerkennung ihrer Familie erlangen. Durch die Superlative „liebster“ und „teuerster“ (ebd.) unterwirft sie sich, mit dem Ziel, dass ein besseres Verhältnis zwischen ihnen entsteht und die Familie ihr wieder vertrauen kann. &lt;br /&gt;
Als sie schließlich das Gespräch mit ihren Eltern sucht und sich „ins Zimmer“ (Z. 21) drängt, wird sie weiterhin von ihren Eltern verstoßen. Durch das Verb „drängen“ (ebd.) wird die Distanz und das gestörte Verhältnis nochmal hervorgehoben. &lt;br /&gt;
Nicht nur „Der Kommandant wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 22f.), sondern auch gesellschaftlich droht sie in einem schlechten Licht dazustehen, worum besonders die Eltern bangen. Dies hebt nochmal die Wichtigkeit der Moral hervor. &lt;br /&gt;
Dadurch, dass Herr von G… „die Türe zuwerfen“ (Z. 24f.) will, möchte er auch die Marquise aus seinem Leben verbannen. Doch „so gab er schließlich nach und eilte, während die Marquise zu ihm hineintrat, nach der hinteren Wand“ (Z. 26 ff.). Durch sein Nachgeben lässt sich bereits im Vorfeld erahnen, dass die Eltern im weiteren Verlauf an die Unschuld ihrer Tochter glauben und sie in das Elternhaus erneut aufnehmen. Somit ist die Tür eine Metapher für das Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern, das insbesondere dadurch in die Brüche geht, da die Marquise sich den gesellschaftlichen Moralvorstellungen widersetzt, in dem sie schwanger wird, ohne den Vater zu kennen oder ihn geheiratet zu haben. &lt;br /&gt;
Als ihr Vater schließlich eine Pistole ergreift und in die Decke schießt (vgl. Z. 30ff.), ergreift die Marquise die Flucht, um ihre Kinder zu schützen und zieht mit ihnen aus dem Elternhaus aus. Ihre Angst in dieser Situation wird insbesondere durch die Interjektion „Herr meines Lebens!“ (Z. 32) veranschaulicht, wodurch gezeigt wird, dass sie erschrocken ist über ihren Vater, wodurch ihr nichts anderes übrig bleibt, als eine Distanz zu ihm aufzubauen, die Herr von G… damit erzielen wollte. Diese Distanz ist wichtig für ihn, damit das gesellschaftliche Ansehen der Familie nicht verloren geht. Daraufhin „erhob [sie] sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg“ (Z. 32 ff.). Das Adjektiv „leichenblaß“ (Z. 33) verweist erneut auf die Angst der Marquise und die Unberechenbarkeit des Vaters, wodurch sie schließlich aus seinen Gemächern eilt (vgl. Z. 33). Ihr Vater verlangt nun von ihr, dass sie ihre Kinder zurücklässt (vgl. Z. 41), woraufhin sie nur antwortet „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 42 ff.). Dadurch, dass der Vater ihr diese Nachricht nicht selber überbringt, ist sein Abschied sehr unpersönlich und kaltherzig, was die Distanz zwischen ihnen hervorhebt. Das Ausrufezeichen verdeutlicht außerdem ihre Wut über die Forderung ihres Vaters. Dabei wird deutlich, dass sich an dieser Stelle des Textauszugs die Stimmung der Marquise ändert. Ihre anfängliche Verzweiflung über die Schwangerschaft und die Angst, dass ihre Familie sie weiterhin verstoßen wird, ändert sich nun in Wut über die Forderung des Vaters, ihre Kinder zurückzulassen. Ihre Entwicklung wird auch dadurch deutlich, dass sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 45) das Elternhaus verlässt. An dieser Stelle glaubt sie nun an sich selbst und ihre Unschuld und lässt sich nicht von anderen beeinflussen, die sie schuldig sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass die Moralvorstellungen eine zentrale Rolle spielen. Dabei lässt sich auch eine Entwicklung der Marquise feststellen, wodurch sie selbstbewusst ihr Elternhaus verlässt und immer hinter ihren Kindern steht. Zahlreiche Metaphern veranschaulichen die Gefühlslage der Marquise und bringen ihre Emotionen stärker zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...” wurde von Heinrich von Kleist verfasst und erstmals im Februar 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus veröffentlicht und thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens sowie die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O…  wird verschleppt und fast vergewaltigt als russische Truppen im Zuge des Zweiten Koalitionskriegs die Zitadelle der Stadt überfallen. Das wird jedoch durch das Auftauchen eines russischen Offiziers, dem Grafen F… verhindert, der sie vor den Männern rettet und beschützt. Daraufhin bringt der Graf die junge Frau zurück in den Palast, wo sie ohnmächtig wird. Was dann passiert, bevor er in den Kampf zurückkehrt, bleibt unklar. Als die Familie der Marquise von O… sich nach dem Abzug der Truppen bei dem Grafen bedanken will, erfahren sie, dass dieser auf dem Schlachtfeld tödlich verwundet wurde. Umso größer ist die Verwunderung als der Graf nach einigen Monaten wiederauftaucht und um die Hand der jungen Frau anhält, worauf die Marquise von O… allerdings mit der Bitte nach Bedenkzeit reagiert. Währenddessen bemerkt die Marquise zunehmendes Unwohlsein, weswegen sie einen Arzt rufen lässt, der ihre Schwangerschaft bescheinigt. Die junge Frau kann sich diesen Umstand jedoch nicht erklären, da sie seit dem Tod ihres Mannes keine andere Beziehung hatte und lässt eine Hebamme kommen, die den Befund des Arztes jedoch nur bestätigen kann. Daraufhin wird die Marquise von ihrem Vater auf einen Landsitz verbannt (wovon auch der vorliegende Textauszug handelt) und erkennt, dass es unmöglich ist, ihrer Familie ihre Unschuld zu beweisen. Darum schaltet sie eine Zeitungsanzeige, in der sie den Vater ihres Kindes sucht und verspricht diesen zu heiraten. Als ihre Mutter dies sieht, besucht diese ihre Tochter und stellt fest, dass die Marquise sich ihre eigene Schwangerschaft wirklich nicht erklären kann, woraufhin sie zurück in ihr Elternhaus ziehen darf. Als der Graf nun einige Tage später das Elternhaus der Marquise aufsucht und sich als Vater zu erkennen gibt, ist die junge Frau schockiert, ihre Eltern lassen die Hochzeit gegen ihren Willen vor allem aufgrund sozialer Vorteile dennoch stattfinden und der Graf unterschreibt einen Hochzeitsvertrag, der ihm bei Verzicht auf alle ehelichen Rechte Pflichten auferlegt. Bei der Taufe des Kindes zeigt der Graf sich äußerst großzügig und die Ehepartner entwickeln zunehmend Gefühle füreinander. Ein Jahr später erfolgt eine weitere Hochzeit, diesmal aus Liebe, und die Beiden bekommen Kinder.&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug ist insofern relevant, da die Marquise erst durch die Verbannung ihres Vaters so verzweifelt ist, dass sie per Zeitungsanzeige den Kindsvater sucht, was letztendlich zum Auftauchen des Grafen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Textabschnitt (Z. 1- 19) geht es um den Umgang des Vaters auf die Schwangerschaft seiner Tochter sowie die Reaktion der Marquise auf ihre Verbannung. Zu Beginn des Textauszuges wird bereits eines der Hauptthemen thematisiert: Es wird deutlich, dass dem Vater der Marquise das gesellschaftliche Ansehen so wichtig ist, dass seine Tochter wegen ihrer unehelichen Schwangerschaft „sein Haus verlasse[n]“ (Z. 3) soll.  Zudem zeigt die Aussage „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward“ (Z. 1) und vor allem  das Adverb „kaum“ (Z. 1), dass der Vater sofort und reagiert und seine Tochter verbannt, unmittelbar nachdem er von ihrer Schwangerschaft erfahren hat, also ohne vorher über Moral o.ä. nachzudenken. Zudem hofft er, „daß Gott ihm den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z.3-4), was überdeutlich macht, wie wütend der Vater ist aber zugleich auch zeigt, wie schnell er mit seiner Tochter aufgrund gesellschaftlicher Normen abschließt. Abgesehen davon lässt der Vater der Marquise einen „Schreiben“ (Z.1) bringen, dessen Text er „diktiert“ (Z.6) hat, was die Distanz und emotionale Kälte des Vaters aufzeigt, aber auch verdeutlicht, dass er einer direkten Konfrontation mit seiner Tochter aus dem Weg gehen möchte; sich also eventuell trotz der Schwangerschaft nicht traut, seine Tochter persönlich zu verbannen. Im Weiteren ist der von „Tränen benetzt[e]“ (Z. 5) Brief ein Zeichen dafür, wie verzweifelt und traurig diese Verbannung die Marquise macht. Auch die Hyperbel „ Der Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen.“ (Z. 5-6) verdeutlicht ihre Enttäuschung über ihre Verbannung und das kaltherzige Verhalten ihres Vaters. Dass die Marquise trotz des Verhaltens ihres Vaters Verständnis für seine Motivation (aufgrund der gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre) hat, wird dadurch aufgezeigt, dass sie über die „Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 6-7) weint. Die Marquise kritisiert hier also weniger die Reaktion ihrer Eltern als die gesellschaftlichen Zustände, die sie dazu bewegt haben. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“ (Z. 8), wo sie vor der „verschlossen[en] Tür[e]“ (Z.9) „mit jammernder Stimme“ (Z. 9) niedersank. Die beiden Verben „wankte“ (Z. 8) und „sank“ (Z. 9) verdeutlichen die Enttäuschung und die Verzweiflung der Marquise aber auch, dass sie die Entscheidung ihres Vaters nicht ohne Weiteres akzeptieren möchte. Die Tatsache, dass sie „wohl schon einige Minuten hier gelegen haben mochte, als der Forstmeister daraus hervortrat, und zu ihr mit flammendem Gesicht sagte: sie höre daß der Kommandant sie nicht sehen wolle.“ (Z. 10-12) zeigt auf, dass auch ihr Bruder sich von der Marquise abwendet und ihre Schwangerschaft auch für ihn als Begründung für eine Verbannung reicht. Der Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) zeigt zudem auf, dass sie in ihrer Verzweiflung alle männlichen Familienmitglieder um Hilfe bittet, was exemplarisch für das damalige Geschlechterverständnis steht. Ihr Vater aber „wandte ihr, bei ihrem Anblick, den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach.“ (Z. 14), was erneut seine Kälte und seine Angst vor einer Konfrontation aufzeigt. Die Marquise jedoch verhindert „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) dass er die Türe zuwirft. Nun gibt der Vater jedoch plötzlich nach und die Marquise wirft „sich ihm, der ihr den Rücken zugekehrt hatte, eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 17-18), was erneut ein Ausdruck von Verzweiflung und Unterordnung ist. Daraufhin zieht der Vater aber eine eine „Pistol“ (Z. 18) und ein „Schuß fuhr schmetternd in die Decke“ (Z. 19). Diese Kurzschlusshandlung geschieht, da der Vater sich aufgrund der direkten Konfrontation mit seiner Tochter und deren Verzweiflung nicht mehr anders zu helfen weiß. Nun folgt der zweite Sinnabschnitt (Z. 20-29), der von der plötzlichen Flucht der Marquise handelt. Auf den Schuss reagiert die Marquise völlig desillusioniert mit dem Ausruf „Herr meines Lebens!“ (Z. 20) als Ausdruck ihrer Überraschung. Nun erhebt sie sich „leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg.“ (Z. 20-21). Die Marquise ist also völlig schockiert und betroffen von den Ereignissen, weshalb sie „matt bis in den Tod […] ihre Kinder eilfertig anzog, und die Sachen einpacken ließ.“ (Z. 22-23). Vor allem das Adjektiv „eilfertig“ (Z. 22) verdeutlicht hier, dass die Marquise nach dem Verhalten ihres Vaters die Gefahr erkannt hat, in der sie in ihrem Elternhaus schwebt und nun entschlossen ist, ihrer Familie den Rücken zuzukehren. Als ihr Bruder ihr nun kurz vor der Abreise erzählt, dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 25-26) wendet die Marquise sich endgültig von ihrer Familie ab und antwortet ihrem Bruder: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 26-27). Das Possessivpronomen „deinem“ (Z. 26) sowie das Adjektiv „unmenschlich“ (Z. 26-27) stehen hier für die Abkehr der Marquise von ihrem vorherigen Verständnis für das Verhalten ihres Vaters und die bedingungslose Liebe zu ihren Kindern. Die Tatsache, dass der Vater seiner Tochter aufgrund ihrer Schwangerschaft ihre eigenen Kinder wegnehmen möchte steht hier erneut für seine Kälte und die Abkehr von seiner Tochter. Die Marquise fährt weg „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28), was verdeutlicht, dass sie sich ihrer eigenen Unschuld an der Schwangerschaft bewusst ist und sich aufgrund ihrer Situation nicht länger schämt. Zudem wagt ihr Bruder es nicht, den Wagen anzuhalten, ihre selbstbewusste Antwort auf die Forderung ihres Vaters scheint ihn also zumindest kurz beeindruckt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Text exemplarische Stellen für die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens sowie für das damalige Rollenverständnis von Mann und Frau, also für die wichtigsten Themen der Novelle, beinhaltet. Zudem lässt sich im Verlauf des Textes gut beobachten, wie die Einstellung der Marquise gegenüber dem Verhalten ihres Vaters sich von anfänglichem Verständnis zu Enttäuschung und einer Abkehr von ihrer Familie wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O....“, welche von Heinrich von Kleist verfasst und 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert das schmerzhafte Einhalten der strengen Normen der damaligen Gesellschaft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise wurde während des Krieges von russischen Soldaten bedroht, welche diese vergewaltigen wollten. Die Marquise wurde jedoch vom dem russischen Offizier, Graf von F… gerettet woraufhin sie ohnmächtig wurde. In dieser Zeit vergewaltige der Graf von F… diese, woraufhin die Marquise Symptome einer Schwangerschaft aufwies. Ein Arzt und eine Hebamme bestätigten die Schwangerschaft. Die Marquise, welche von ihrer Vergewaltigung nichts mitbekommen hatte, leugnete die Schwangerschaft. Jedoch verstoßen ihre Eltern die Marquise, was im vorliegenden Textauszug (Z. 396-417) geschieht. Daraufhin zieht die Marquise mit ihren Kindern alleine auf das Land. Sie versucht den Vater ihres ungeborenen Kindes durch eine Annonce in der Zeitung ausfindig zu machen. Als ihre Mutter davon erfährt, versucht sie die Marquise zu testen, um herauszufinden, ob diese wirklich unschuldig ist. Die Unschuld der Marquise bestätigt sich und sie darf wieder zu ihren Eltern ziehen. Daraufhin meldet sich der Vater des Kindes der Marquise, worauf diese beschließt diesen zu heiraten.  Als sich der Graf von F… als der Vater herausstellt, ist die Marquise so enttäuscht von ihrem vermeidlichen Retter, sodass sie ihn unfreiwillig heiratet und ihm zunächst aus dem Weg geht. Der Kontakt der beiden wird jedoch nach der Taufe des gemeinsamen Kindes mehr, weshalb eine zweite Heirat folgt, welche nun aus Liebe der Beiden füreinander stattfindet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in fünf Sinnabschnitte unterteilen, welche die verschiedenen Phasen, welche die Marquise durchmacht, von der Benachrichtigung über ihre unerwünschte Anwesenheit bis hin zu ihrer Abreise beschreiben. &lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt beschreibt (Z. 1-6), wie die Marquise davon erfährt, dass ihre Eltern sie verstoßen. Dies bringt sie durch einen Brief ihres Vaters an sie in Erfahrung. Dieser hat er ihr jedoch weder persönlich überreicht (vgl. Z. 1) noch hat er sich die Mühe gemacht, diesen selbst zu schreiben, da er ihn „diktiert“ (Z. 5) hat. Dies zeigt seine Abneigung gegenüber seiner Tochter. Er distanziert sich von ihr und lehnt sie als Tochter ab, da er den Brief als „Herr von G...“(Z. 2) verfasst hat und nicht als Vater der Marquise. Dieser Brief verletzt die Marquise so sehr, dass sie anfängt zu weinen, da ihr „der Schmerz aus den Augen [stürzt]“ (Z. 5f.).Der Text bekommt einen religiösen Bezug, als der Kommandant von G… hofft, „daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3f.). &lt;br /&gt;
Dieser religiöse Bezug wiederholt sich im zweiten Sinnabschnitt des Textes (Z. 7-12), in welchem die Marquise versucht ihre Mutter sucht und letztendlich vor verschlossen Türen zusammensackt. Die Marquise empfindet ihren Verstoß als „Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z. 7), sodass sie den Bezug auf die Religion wiederherstellt, da sie es formuliert, als wären ihre Eltern hier von Satan evtl. in Form ihres gesellschaftlichen Ansehens „verführt“ (Z. 7) worden. Ihre Familie weißt sie darauf weiterhin ab, da die Marquise „ die Türe verschlossen fand“ (Z. 9). Wie schwach und allein sich die Marquise nun vorkommt, erkennt man daran, dass sie vor der Türe zusammensinkt (vgl. Z. 9f.) und aus lauter Verzweiflung, welche man an ihrer „ jammernder Stimme“ (Z. 9) erkennt, „ alle Heiligen zu Zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 9) anruft. Dies zeigt zum einen auch wieder den religiösen Bezug der Textstelle, zum anderen wie sehr sie sich Hilfe wünscht, da sie von jedem der zu ihr hält verstoßen wurde. Diese Situation wird dadurch untermauert, als ihr eigener Bruder „mit flammendem Gesicht“ (Z. 11) durch die vorher verschlossene Türe kommt und die Marquise im Namen seines Vaters wegschickt (vgl. Z. 12.)&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 12-20) versucht die Marquise ein letztes mal zu ihrer Familie vorzudringen und insbesondere ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen, worauf die Familie nur mit Abwendung und Einschüchterungen antwortet. Die Marquise drückt zunächst durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) ihre Zuneigung und ihre Verbundenheit zu ihrer Familie aus, um zu dieser verbal durchzudringen, da sich diese Symbolisch durch die verschlossene Türe (vgl. Z. 9), den abweisenden und unpersönlichen Brief (vgl. Z. 1-4) und das Wegschicken (vgl. Z. 12) von der Marquise abgeschottet haben. Zugleich versucht sie körperlich zu ihrer Familie vorzudringen und „ drängte sich ins Zimmer“ (Z. 13). Jedoch wendet sich der Vater der Marquise sofort von ihr ab, als sie versucht diesen zu umarmen und versucht vor ihr wegzulaufen. (vgl. Z. 13-15) Er behandelt seine Tochter so, als wäre sie ihm völlig fremd und würde sie ihm sonst etwas antun, da er nun „ hinweg“ (Z. 15) ruft. Er will die Marquise als seine Tochter aus seinem Leben und seinem Verstand zu verbannen und versucht die Zimmertüre vor ihr zu verschließen (vgl. Z. 15). Jedoch fällt ihm dies nicht sehr leicht und die Marquise kommt in sein Zimmer, während er versucht weiter Abstand zu gewinnen (vgl. Z.17), sowohl körperlich als auch mental. Dieses gesamte Nachlaufen der beiden zeigt metaphorisch auch den inneren Konflikt des Vaters, indem er seine väterlichen Gefühle der Marquise gegenüber abzulegen und sich von dieser zu distanzieren versucht. Die Marquise fleht ihn daraufhin auf Knien an, sie nicht zu verstoßen (vgl. Z. 18), was ihre pure Verzweiflung in dieser Situation zeigt. Zudem unterwirft sie sich ihrem Vater, da sie „sich ihm [...] eben zu Füßen [warf]“ (Z. 17-18). Der Vater erkennt nun dadurch wieder seine Überlegenheit über die Situation und anstatt weiter von dieser davon zu laufen, handelt er, indem er drohen mit einer Pistole in die Decke schießt (vgl. Z. 18-19). Somit vertreibt er die Marquise, indem er sie bedroht und sie dadurch, wie ein wildes Tier verschreckt. Dies zeigt, das ihm sein Ansehen wichtiger ist, als das Leben seiner Tochter. Da diese „ leichenblaß“ (Z. 20) ist, wird deutlich, wie ernst und lebensgefährlich die ganze Situation der Marquise ist. Mit ihrem Ausruf „Herr meines Lebens“ (Z.20) kann sie entweder erneut ihren Vater anflehen und ihre Beziehung zu diesem darstellen oder Gott sich auf Gott zurück beziehen. &lt;br /&gt;
In dem vierten Sinnabschnitt (Z. 21-24) erfolgt eine Zeitraffung, welche zeigt, wie schnell die Marquise handelt und wie eilig es diese hat. Die Marquise möchte so schnell wie möglich von zu hause weg, da sie befehlt „sogleich an[zu]spannen“ (Z. 21). Wie verängstigt sie dabei ist zeigt sich dadurch, dass sie „matt bis in den Tod“ (Z.22) ist. Zudem zeigt dieses Erscheinungsbild, dass sie durch ihren Vater auch hätte sterben können.  Sie bereitet ihre Kinder auf die Abreise vor und als sie gerade gehen wollte wird sie unterbrochen.&lt;br /&gt;
Der fünfte und letzte Sinnabschnitt (24-29) zeigt, wie sich die Marquise ihrem Vater widersetzt und somit das genaue Gegenteil von dem Verhalten aus dem dritten Sinnabschnitt ist, in welchem sie sich ihrem Vater unterworfen hat. Der Bruder der Marquise befiehlt ihr im Namen seines Vaters, ihre Kinder nicht mit zu nehmen (vgl. Z. 24f.). Dadurch wird erneut die Distanz der Marquise zu ihrem Vater deutlich, da er es ihr nicht persönlich sagt. Die Marquise bezeichnet den Kommandanten nun nur noch als den Vater ihres Bruders (vgl. Z. 26) womit sie sich ebenfalls von diesem Distanziert und entfremdet. Zudem drückt sie ihre Abneigung und Enttäuschung ihm gegenüber aus, da sie ihn als „unmenschlich[...]“ (Z. 26) bezeichnet. Die einzigen Personen, zu denen sich die Marquise jetzt noch hingezogen fühlt, sind ihre Kinder. Diese sind ihr wichtiger, als ihr eigenes Leben, weshalb sie behauptet, dass der Kommandant „ kommen, und [sie] niederschießen, nicht aber [ihr ihre] Kinder entreißen könne“ (Z. 26-27). Wie selbstsicher und stak sich die Marquise nun fühlt, erkennt man daran, da sie mit dem „ ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 28) ist. Dadurch wirkt sie sogar einschüchternd, da ihr Bruder nicht „gewagt hätte, sie anzuhalten“(Z.28). Der letzte Satz des Abschnitts ist wieder in einer Zeitraffung geschrieben, welche zeigt, wie eilig die Marquise hinausgeht und wegfährt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marquise sich von der Erschütterung und Abweisung ihres Elternhauses letztendlich selbst wieder aufbaut und ihre Stärke und Unabhängigkeit beweist. Dabei versucht sie verzweifelt ihren Vater von ihrer Unschuld zu überzeugen und ihren Verstoß zu verhindern. Jedoch scheitert sie daran, und wird dadurch trotzdem stärker und selbstbewusster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben   und erstmals im Jahr 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Stellung und das Ansehen in der Gesellschaft zur Zeit des zweiten Koalitionskrieges in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise lebt mit ihren drei Kindern bei ihren Eltern, nachdem ihr Mann verstorben ist. Als der Familienwohnsitz von russischen Soldaten angegriffen wird, versuchen drei Soldaten die Marquise zu vergewaltigen. Darauf hin wird sie von einem russischen Offizier gerettet und fällt ihn Ohnmacht. Am nächsten Tag will sich die Familie bei dem Helden bedanken, worauf sie jedoch die Nachricht bekommen, dass der Held in einer anderen Stadt gefallen sei. Kurze Zeit später kommt dieser jedoch zurück zum Elternhaus der Marquise und hält um ihre Hand an. Die Marquise braucht jedoch Bedenkzeit. Daraufhin stellt sich heraus, dass die Marquise schwanger ist, jedoch nicht weiß wer der Vater sein könne. Sie wird von ihrem Vater deshalb verbannt und zieht mit ihren Kindern auf ein Landhaus. Da sie nicht weiß wer der Vater ist und keinen anderen Ausweg sieht, setzt sie eine Annonce in die Zeitung, womit sie den Vater sucht und kündigt an, diesen dann zu Heiraten. Ihre Mutter kommt so kurze Zeit später um sie zu testen, ob sie es wirklich nicht weiß. Diesen Test besteht sie und sie kehr zurück in ihr Elternhaus. Darauf folgt, dass sich der Vater des Kindes meldet. Daraufhin erscheint der russische Offizier wieder und klärt alles auf. Sie heiraten, aber leben getrennt, da die Marquise auf ihn nach diesen umständen nicht mehr gut zu sprechen ist. Nach der Geburt des Kindes kommen die zwei sich näher und heiraten erneut. Sie ziehen dann auch zusammen auf das Landhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der Marquise will, dass „sie sein Haus verl[ässt]“ (Z. 3). Dies solle möglichst schnell passieren, was „Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer verdeutlicht“ (Z. 1). Der Vater will die Marquise nicht mehr wiedersehen, was durch „[erspart] Gott den Jammer […], sie wieder zu sehen“ (Z. 4) ausgedrückt wird. So schreibt er ihr einen „Brief“ (Z. 4). Diesen Brief hatte der Vater jedoch nicht selber geschrieben, sondern hatte ihn „diktiert“ (Z. 5). Dies führt eine große Distanz zwischen der Marquise und ihrem Vater auf. Der Vater will nichts mehr mit ihr zu tuen haben, so stellt er sie „in eine[n] Winkel“ (Z. 5), was so viel bedeutet wie die letzte Ecke die noch vorhanden ist. Während der Vater sie abstößt, ist die Marquise ganz anders auf ihn eingestimmt. Sie beschreibt ihre Eltern mit positiven Worten wie „vortrefflichen Menschen“ (Z. 7) und entschuldigt sie und sagt, dass sie nur „verführt wurden“ (Z. 7). Dies zeigt, dass sie zu ihren Eltern aufblickt und sie schätzt. Sie ruft als Ausruf „mein teuerster Vater! und streckt ihre Arme nach ihm“ (Z. 13), was verdeutlicht, dass er für sie immer noch über ihr steht und ihn nach Vergebung bittet. Außerdem erinnern die gestreckten Arme, welche man austreckt ein bissen an Beten und Vergebung an Gott finden. So ist der Vater für sie ihr Gott und so das höchste und unantastbarste. Jedoch steht es im totalen Gegensatz zu der Ansicht ihres Vaters. Dieser schickt den „Forstmeister“ (Z. 11), was ihren Bruder darstellt um mit ihr zu reden. Der Vater kehrt ihr bei „ihrem Anblick, den Rücken“ (Z. 14) zu ihr, was erneut klar signalisiert, dass er nichts mehr mit ihr zu tuen haben möchte. Verdeutlicht wird dies noch einmal durch die Wiederholung des Wortes „Rücken“ (Z. 17). Auch liegt hier wieder ein Gegenteil vor, einmal mit der Tat, dass sich die Marquise vor die Füße ihres Vaters wirft und zittert (vgl. Z. 18), dieser jedoch weiterhin ihr nur lediglich den Rücken zudreht (vgl. Z. 17), was erneut auf ihre Disparitäten hinweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textausschnitt nimmt auf einmal eine Wendung, denn die Marquise „erhob sich“ (Z. 20) und „eilte aus seinen Gemächern“ (Z. 20). Sie stellt sich so mit ihrem Vater auf eine Ebene und unterliegt ihm nicht mehr. Zudem muss jetzt auf einmal alles sehr schnell gehen, was durch das „eilte“ (Z. 20) oder auch durch das Wort „sogleich“ (Z. 21) verdeutlicht wird. Das „sogleich“ (Z. 21) steht im Zusammenhang mit „anspannen“ (Z. 21), was so zeigt, dass sie sofort von dort wegwill und keine Zeit mehr verlieren will. Sie „setzte sich“ (Z. 22), was zeigt, dass sie sich kurz einmal sammeln muss und pausiert, aber sofort wieder gefolgt von Hektik, da die „Kinder eilfertig“ (Z. 22) zu ihr kommen und sie sofort „Abreise[n]“ (Z. 24). Die Marquise will nur noch weg von ihrem Vater. Der Vater will ihre Kinder jedoch dabehalten, was erneut ihr Bruder überliefern soll (vgl. Z. 25). Darauf hin fragt sie rhetorisch „Diese Kinder?“ (Z. 26), womit sie die Lächerlichkeit in dieser Forderung klar macht. Sie „stand [dann] auf“ (Z. 26), was erneut zeigt, dass sie keine Furcht mehr vor ihrem Vater hat und ihm jetzt gewachsen ist und ihn darauf hin als „deinen unmenschlichen Vater“ (Z. 26) benennt. Es ist erneut das Gegenteil zu dem, was sie noch am Anfang des Auszuges gesagt hat. Sie macht so deutlich, dass sie ihn jetzt nicht mehr als ihren Vater ansieht und sie ihn so darstellt, wie sie ihn wirklich sieht. So ist die Distanz jetzt von beiden Gewünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst ist dieser Auszug sehr relevant für die Novelle, da sie hier aus ihrem Elternhaus verbannt wird und sie mit ihrem Vater aneinandergerät. Der Textauszug ist voller Gegenteile. Diese werden mit Wiederholungen, Ausrufen und rhetorischen Fragen gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“, verfasst von Heinrich von Leist im Jahre 1808, thematisiert die Importanz des gesellschaftlichen Ansehens und deren Ordnung im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (Z. 396-417) zeigt die Stelle, an der die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird. Der Grund dafür ist eine ungewollte Schwangerschaft, welche die Marquise unwissend von Graf F… bekam, als er sie von einem Attentat von russischen Soldaten beschützte. Sie merkte körperliche Änderungen früh und suchte einen Arzt für Verständnis auf, wo sie dann dieses Resultat bekam. Die Eltern fühlten sich dadurch hintergangen und betrogen, was dann zum Verstoß führte. Dies wirkte sich hart auf die Marquise ein. Sie zieht mit ihren Kindern um und hinterlässt kurz danach eine Annonce in der Zeitung, mit der sie hofft, den vermeintlichen Vater ihres Kindes zu finden. Sie verspricht den Gesuchten bei Meldung zu heiraten. Graf F… meldet sich darauf hin bald und es folgt zur ungewollten Hochzeit, in der beide getrennt voneinander leben. Jedoch bessert sich das Verhalten der Marquise zu Graf F… sowohl als auch ihren Eltern. Nach einiger Zeit sehen sich die beiden öfters und heiraten ein weiteres Mal, dieses Mal gewollt. Durch die Konsequenzen, die sich durch den Verstoß bildeten, kann man dies als eine zentrale Stelle der Novelle ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle beginnt mit den ersten Worten des Schreibens von Herrn von G…, alias der Vater von der Marquise. Im Schreiben verlangt Herr von G… das Verlassen des Hauses von der Marquise. Seine Enttäuschung und zugleich Wut werden am Besten mit den Worten, dass er „hoff[t] daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.“ (Z. 3f.), ausgedrückt. Allein der Fakt, dass Herr von G… sie nicht persönlich, sondern durch ein Schreiben erreicht, zeigt ebenfalls die Enttäuschung des Vaters. Während des Lesens wurde der „Brief inzwischen von Tränen besetzt“ (Z. 4f.), welches die Traurigkeit der Marquise ausdrückt. Durch den Fakt das der Brief „diktiert“ (Z. 5) wurde, wird ebenfalls nochmal ausgedrückt wie Herr von G… keine Gnade mehr zeigt. Die Marquise macht sich daraufhin auf den Weg ihre Mutter zu sehen, welche sich bei ihrem Vater aufhielt. Bei Ankunft stellte sie fest, wie die „Türe verschlossen“ (Z. 9) war, was eine Metapher auf den Verstoß darstellen sollte. Nach einiger Zeit trifft ihr Bruder ein, welcher ihr nochmals entgegnet, dass ihr Vater sie nicht mehr sehen möchte. Die Marquise widersetzt diesem und tretet ein. Dadurch wird eine Art Entschlossenheit bei der Marquise deutlich. Ihr Vater, gnadenlos wie zuvor im Schreiben, „wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 14) und versucht in ein anderes Zimmer zu fliehen. Die Marquise gibt nicht auf und verfolgt weiterhin ihren Vater und versucht ihn aufzuhalten (vgl. Z. 15ff.). Schließlich kommts dann zum Punkt, wo der Kommandant „ein[e] Pistol[e] [zog] […] und der Schuss schmetternd in die Decke fuhr“ (Z. 18f.), womit er dann auch sein finales Urteil gibt. Der Schuss ändert die gesamte Situation. Die Stimmung der schwachen und traurigen Marquise baut sich wieder auf. Unter großem Schock versucht die Marquise so schnell wie möglich aus dem Haus zu fliehen und nimmt zugleich ihre Kinder mit, indem sie sie schnell anzieht (vgl. Z. 22). Nach einer weiteren indirekten Forderung von ihrem Vater, bezeichnet sie ihn als einen „unmenschlichen Vater“ (Z. 26). Ihre Stimmung steht zum absoluten Kontrast zu davor. Statt ihre Eltern als „vortreffliche […] Menschen“ (Z. 7) anzusehen, beschreibt sie wie ihre schlimmsten Feinde. Hier wird auch ihre Fürsorge für ihre Kinder klar dargestellt. Die Marquise wird „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich spielt diese Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle. Es bringt nochmal verschiedene Charakteraspekte von der Marquise in den Vordergrund, wie ihre Angst sowohl als auch ihr Bewusstsein und stellt zugleich viele Konsequenzen dar, welche große Wirkung entlang der Geschichte besitzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die Folgen von Krieg und die Auswirkung dessen auf die Menschen und die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Textauszug (Z. 396-417), beschreibt wie die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird, da sie während des Krieges fast von ein paar Soldaten vergewaltigt wurde. Jedoch rettete sie der Graf. Doch er nutzte die Situation aus und vergewaltigte sie. Niemand erfuhr davon, da die Marquise ohnmächtig war. Der Marquise fühlte sich einige Zeit danach nicht so gut und ging zum Arzt. Dieser stellte eine Schwangerschaft fest. Die Marquise konnte dies nicht glauben und ließ sich nochmal von einer Hebamme untersuchen und auch diese diagnostizierte eine Schwangerschaft. Aufgrund der Beschwerden, wurde die Marquise von einem Arzt untersucht, welcher bei ihr eine Schwangerschaft feststellte. Ihre Eltern glauben ihr nicht und verstoßen sie. Das zerreißt sie sehr und die zieht mit den Kindern weg. Sie stellt eine Anzeige in die Zeitung und sucht so den Vater ihres Kindes. Der Graf F ging sich bekannt und heiratet die Marquise, doch sie sind auf Abstand. Der Graf möchte ein guter Vater sein und nach einiger Zeit verlieben sich die beiden doch ineinander. Letztendlich heiraten die beiden erneut, da sie sich nun wirklich lieben. Diese Textstelle ist also eine sehr wichtige und zentrale Stelle der Novelle, denn wenn die Marquise nicht verstoßen worden wäre, hätte sie vielleicht niemals den Vater ihres Kindes gefunden sich verliebt und geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Herr von G… seiner Tochter, anstatt es ihr zu sagen, einen Brief zukommen lässt, in dem er ihr sagt, „dass sie sein Haus verlasse[n]“ (Z. 4) muss. Ihre Eltern sind sehr enttäuscht und glauben ihrer Tochter nicht. Sie hat keine Beweise dafür, dass sie unschuldig ist. Und die Schwangerschaft ist das einzige was ihre Eltern sehen können. Ihr stürzt „der Schmerz aus den Augen“ (Z. 9), weil sie so verzweifelt ist. Diese Metapher hebt ihren Schmerz, ihre Trauer und ihre Verzweiflung hervor. Sie selbst hat nichtmal eine Ahnung wie diese Schwangerschaft entstehen könnte und es macht ihr Angst, da sie weiß das sie es nicht beweisen kann. Die Marquise von O möchte das „alle Heiligen zu zeugen ihrer Unschuld“ (Z. 15) kommen , und ihre Eltern überzeugen, dass sie nichts unrechtes getan hat. Die Marquise möchte das ihre Eltern sie nichtmehr verstoßen. Sie möchte zurück nachhause. Diese Metapher zeigt, dass sie sehr verzweifelt ist und einfach nur von ihren Eltern verstanden werden möchte. Die Interjektionen „mein liebster Bruder!“ (Z. 20) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 21) möchte die Marquise zeigen wie sehr ihre Familie ihr am Herzen liegt und das sie alles tun würde, damit ihre Eltern ihr glauben. Durch die Superlative in diesen Aussagen möchte sie Vertrauen aufbauen.  Sie unterhält sich nach einiger mit ihren Eltern, doch diese verstoßen sie weiterhin. Die Marquise muss sich in das Zimmer drängen. Mit dem Verb „drängen“ wird die Distanz zwischen der Marquise und ihren Eltern erneut deutlich gemacht. Nicht nur „Der Kommandant wandte ihr, bei ihrem Anblick den Rücken zu“ (Z. 22f.). Die Marquise ist gesellschaftlich sehr gefährdet, da diese Situation nicht akzeptiert wird und darum sorgen sich ihre Eltern. Dies hebt nochmal die Relevanz vom Ansehen hervor, welches durch unzüchtige Taten zerstört werden kann. Der Herr von G… möchte „die Türe zuwerfen“ (Z. 24f.) was verdeutlicht, dass er enttäuscht von seiner Tochter ist und sie verstoßen will. Jedoch gibt er nach und schreitet zur hinteren Wand. Das Nachgeben zeigt, dass sich ihre Eltern Schritt für Schritt wieder annähern und ihr vielleicht irgendwann glauben werden. Die Tür des Raums steht also für das Verhältnis zwischen der Marquise und ihren Eltern. Da die Tür nicht zugeschubst wird zeigt es, dass das Verhältnis sich langsam wieder bessert. Kurz darauf schießt ihr Vater jedoch in die Decke was eine plötzliche Wendung ist. Sie möchte ihre Kinder schützen und zieht deshalb aus dem Haus weg. Denn in diesem Moment gibt es für sie nicht wichtigeres als ihre Kinder. Sie nennt ihren Vater „Herr meines Lebens!“ (Z. 32), womit sie verdeutlicht das er der Grund dafür ist, dass sie lebt und sie zeigt dadurch ihre Furcht und bittet insgeheim um Gnade der Familie indem sie ihn so nennt. Sie „erhob sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg“ (Z. 32 ff.). Das Adjektiv „leichenblaß“ (Z. 33) zeigt was für eine riesige Furcht sie nun vor ihrem Vater hat. Die Tatsache, dass sie eilt zeigt wieviel Macht der Vater durch diese Tat über seine Tochter hat. Ihr Vater möchte, dass sie ohne ihre Kinder geht, doch die Marquise würde liebe sterben als das ihre Kinder ihr entrissen werden. Auf seinen Befehl antwortet sie nur :„Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 42 ff.). Das Ausrufezeichen am Ende ihrer Aussage verdeutlicht, dass sie zwar Angst vor ihrem Vater hat, aber sobald es um ihre Kinder geht wird sie stark und lehnt sich gegen ihn auf. Ihr Verhalten ändert sich von traurig und verzweifelt zu wütend und stark, da nicht für sie über ihren Kindern steht. Sie verlässt das Haus „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 45). Sie vertraut nun in sich und wird stärker, da sie selbst weiß, dass sie unschuldig ist. Es interessiert sie nichtmehr ob die leute ihr glauben, denn sie selbst weiß, dass sie nicht lügt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Textstelle eine zentrale Rolle in der Novelle spielt. Zudem zeigt die Marquise verschiedene Charakterzüge zum Beispiel ihre Angst durch ihren Vater aber auch ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein, wenn es um ihre Kinder geht. Es zeigt sich was ihr wirklich wichtig ist. Die Textstelle wird mit Metaphern und anderen Stilmitteln umschmückt und intensiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O...“, von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erstveröffentlicht, thematisiert gesellschaftliche Stellungen, sowie den Einfluss von Krieg auf das Leben der Menschen im frühen 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marquise lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren zwei Kinder bei ihren Eltern, Herr und Frau von G…, welche sie pflegt. Dann bricht allerdings ein Krieg aus und russische Truppen erobern die Stadt, in der Marquise lebt. Marquise wird dabei von ihrer Familie getrennt und beinahe von russischen Soldaten misshandelt. Diese Misshandlung wird durch einen russischen Offizier verhindert, welcher den Namen Graf F…trägt. Er brachte sie in den nicht verbrannten Flügel des brennenden Hauses, in welchem sie in Ohnmacht fällt. Als die Marquise sich bei Graf F… bedanken möchte, erfährt sie, dass er in einem Gefecht gefallen sei. Sie fühlte sich immer schlechter und vermutete daraufhin, schwanger zu sein. Einige Zeit später kommt der totgeglaubte Graf F… am Elternhaus von der Marquise an und hält um ihre Hand an, wobei Marquise aber um Bedenkzeit bittet. Als dann aber der Gesundheitszustand der Marquise wieder schlechter wird, lässt die Familie einen Arzt kommen, welcher eine Schwangerschaft feststellt. Das wird aber nicht geglaubt, da Marquise keinen Mann hatte, weshalb man eine Hebamme kommen ließ, um dies zu überprüfen. Auch sie stimmte dem Arzt zu, weshalb Marquise dem Haus verwiesen wird. Der Textauszug stellt die Situation nach dieser Feststellung dar. Die Marquise kann sich nicht erklären, weshalb sie schwanger ist. Dadurch ist sie sehr verzweifelt  und die Idee hat, eine Annonce in der Zeitung aufzugeben. Unterdessen entscheidet sich die Marquise, welche mit ihren mit ihren Kinder auf dem Landsitz V… lebt , das ungeborenen Kind gut zu versorgen. Als die Eltern die Zeitungsannonce sehen zeigt es ihnen, dass die Marquise wirklich nichts unrechtes getan hat. Doch um das zu prüfen, versucht die Mutter die Marquise zu überlisten. Doch die Marquise besteht den Test und die Mutter nimmt sie mit in dAs Elternhaus, wo sie den Vater auch überzeugen könne, das die Marquise unschuldig ist. Daraufhin darf die Marquise wieder einziehen. Graf F… meldet sich auf die Zeitungsanzeige hin und bekennt sich dazu Vater des Kindes zu sein. Marquise heiratet ihn nur, weil sie es in der Anzeige versprochen hat, obwohl sie das Angebot zuerst zurückziehen wollte, doch die gesellschaftlichen Vorteile überwiegen. Beide leben aber später getrennt und Graf F… wird nur zu der Taufe des Kindes eingeladen. Später jedoch verzeiht Marquise dem Grafen und sie heiraten erneut und bekommen noch mehr Kinder zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszuges ist der Vater der Marquise von O… sehr enttäuscht von ihr, dass er ihr nicht einmal selber sagt, dass sie das Haus verlassen soll, weshalb er ein „Schreiben“(Z.1) überbringen lässt, welchen diesen Zweck erfüllt. Dieses Schreiben ist zudem „diktiert“(Z.5) was noch einmal die pure Enttäuschung und Wut des Vaters zeigt, weshalb er es nicht einmal selber geschrieben hat und es dadurch sehr unpersönlich erscheinen lässt. „[D]aß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“(Z.3f.) zeigt noch einmal deutlich, dass er, sie nicht mehr wiedersehen möchte. Das verletzt die Marquise so sehr, dass der Brief später „von Tränen benetzt“(Z.4f.) ist und ihr „der Schmerz aus den Augen [stürzt]“(Z.5f.), was ihre Trauer über diesen „Irrtum ihrer Eltern“(Z.6) zum Ausdruck bringt. Die Marquise ist allerdings nicht wütend auf ihre Eltern, da sie diese immer noch als „vortreffliche Menschen“(Z.7) ansieht. Sie „wankte nach den Gemächern ihres Vaters“(Z.8), zeigt, dass sie in dieser Situation benommen und beinahe ohnmächtig ist und nicht realisieren kann was vorgeht, weshalb sie vor der „verschlossen[en]“(Z.9) Türe auf den Boden „sank“(Z.9), was erneut ihre Kraftlosigkeit und den Schock darstellt.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit trat der Forstmeister hinaus und sagte ihr, dass der Kommandant sie nicht sehen möchte. Daraufhin rief die Marquise „mein liebster Bruder! […] mein teuerster Vater!“(Z.12f.), was ein Parallelismus ist und die Unterwürfigkeit gegenüber den Männern zeigt und dadurch, dass sie sich ihm „zu Füßen, [warf] und […] zitternd seine Kniee [umfasst]“(Z.17f.), was ihr flehen untermalt, nicht das Haus verlassen zu müssen. Die Überforderung des Vaters wird deutlich, indem er die „Pistol“(Z.19) hervorholt und ein „Schuß […] in die Decke fuhr“(Z.21). Der Vater kann offensichtlich nicht mit der Situation umgehen, weshalb er die Waffe gegen seine Tochter zieht, doch trotzdem ruft sie „Herr meines Lebens“(Z.21) was die Wichtigkeit des Vaters für sie ausdrückt. Wachgerüttelt von diesem Schuss erhebt sie sich „leichenblaß von ihren Knieen, und [eilt] aus seinen Gemächern “ (Z. 22) Sie verlässt das Haus stürmisch mit ihren Kinder, und weist ihnen an die „Sachen ein[zu]packen“(Z.24) Doch ihr Vater fordert, „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder(Z.27), was zeigt, dass er der Marquise nicht anvertraut seine Enkel weiterhin aufzuziehen. Doch die Marquise sträubt sich dagegen und sagt, „daß er kommen und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne!“ (Z. 28f.), was zeigt, dass sie sich nicht so einfach Befehlen beugt, sondern ihre Kinder vor diesen Menschen schützen möchte, welche sie auf so schlechte Art und Weise aus dem Haus verbannen und außerdem zeigt es, dass sie ihre Kinder liebt. Klar, dass sie keinerlei Respekt mehr vor ihrem Vater hat, wird klar, als sie ihn einen „unmenschlichen Vater“(Z.28) nennt und somit auch ihre Wut ihm gegenüber zum Ausdruck bringt, sowie den Vater als kalt und böse darstellt. So verlässt sie das Haus und fährt mit den Kindern weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Textauszug eine wichtige Rolle in der Novelle spielt,  da diese den Charakter der Eltern zeigt, denn sie hätten sich gegen die gesellschaftlichen Normen stellen können und eine Lösung für das Problem finden könne ohne diese ganze Dramatik. Außerdem ist es ein Schlüsselpunkt in der ganzen Novelle, da sich hier Marquises Leben stark verändert und nicht mehr so friedlich wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle “Die Marquise von O…”, welche von Heinrich von Kleist geschrieben und 1808 veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkung von Krieg auf den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Textauszug (Z. 396-417), handelt davon, dass die Marquise von ihren Eltern verstoßen wird. Zu diesem Ereignis kommt es, da die Marquise von dem Graf F… vergewaltigt wird nachdem er sie vor Soldaten gerettet hat und sie ohnmächtig wird. Somit weiß sie nicht von dem Kind und als klar wird, dass sie Schwanger ist fühlen sich ihre Eltern betrogen und verstoßen sie aus diesem Grunde. Weshalb die Marquise mit ihren Kindern umzieht. Da sie nun aber einsam ist, versucht sie den Vater des Kindes mit Hilfe eines Artikels in der Zeitung zu finden. Als sich der Graf F… meldet führt dies zu einer Hochzeit mit Ehevertrag wonach der Graf F… auf alle ehelichen Vorteile verzichten muss. Ebenso verbessert sich ihr Verhältnis zu ihren Eltern, da diese ihr nun Glauben. Weil der Graf F… sich an alle Dinge des Vertrags hält vergibt sie ihm und sie heiraten erneut. Die Textstelle ist wichtig, da ohne den Rauswurf bei ihren Eltern die Marquise niemals den Artikel veröffentlicht hätte und somit nie klargeworden wäre wer der Vater ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Vater der Marquise, Herr von G…, nicht persönlich sagt, dass er sie rauswirft, sondern ihr ein “Schreiben” (Z. 1) bringen lässt, macht deutlich wie Enttäuscht er von ihr ist aber auch, dass er sie noch so sehr liebt das er es nicht ertragen kann sie selbst weg zu schicken. Seine Enttäuschung wird nochmals stark verdeutlicht als er schreibt, dass er “hoffe, dass ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.” (Z. 3f) womit er auch den Willen der Gesellschaft vor seine Tochter stellt. Den die Gesellschaft sieht es als falsch an, schwanger und nicht verheiratet zu sein. Da “[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt” (Z.4f) war, wird klar, dass sie über die Tat ihres Vaters sehr traurig ist. Ihr Vater ist aber emotionslos da er sich nicht verabschiedet, noch es auf sich genommen hat ihr dies ins Gesicht zu sagen. Sie vergibt ihnen aber, da sie ihre Eltern als “vortreffliche[...] Menschen” (Z. 7) bezeichnet. Dann ist eine Metapher zu erkennen, denn als sie als sie sich von ihrer Mutter verabschieden will ist die “Türe verschlossen” (Z. 9), dies könnte eine Metapher für das Ausschließen aus dem Leben der Eltern sein. Dann tritt ihr Bruder aus der Türe und sagt ihr, dass ihr Vater sie nicht sehen will, was sie aber ignoriert und trotzdem in das Zimmer hinein geht. Dies macht klar, dass die Marquise sich nicht von ihren Eltern ungerecht behandeln lassen möchte. Der Vater versucht sie zu ignorieren indem er ihr „bei ihrem Anblick den Rücken zu[wandte]” (Z. 14) Was aber auch ein Zeichen dafür sein kann, dass er seine Entscheidung nicht ganz unterstützt. Als er dann aber versucht ins Schlafzimmer zu fliehen blockiert die Marquise die Türe sodass er nachgab (Z. 16), was nochmals verdeutlicht, dass er Zweifel hegt. Denn eigentlich möchte er sich nicht ganz von ihr abwenden, aber aufgrund der Ansicht der muss er dies tun. Dann kehrt er ihr wieder den Rücken zu (Z.17). Was wieder einmal auf die Enttäuschung und auf seinen eigenen Schmerzt hindeutet. Er ist so verzweifelt, dass er “ein[e] Pistol[e] [nahm] [...] und der Schuss schmetternd in die Decke fuhr” (Z. 18) um sie mit Gewalt endlich dazu zu bringen, zu geh. Dann ist eine Zeitraffung erkennbar welche zeigt, dass die Marquise Angst hat und wie hektisch die Situation ist. Diese Wirkung wird auch nochmals durch das Worte “eilte” (Z. 20), “leichenblass” (Z. 20) verdeutlicht. Als ihr Bruder kommt und ihr mitteilt, dass ihr Vater “die Zurücklassung und Überlieferung von ihr fordert[...]” (Z. 25f), wird sie wütend und regt sich über ihren Vater auf. Was im Kontrast zu dem vorigen Lob an ihre Eltern liegt. Das wohl ihrer Kinder ist ihr wichtiger als ihr eigenes, was dadurch ausgedrückt wird, dass sie zu ihrem Bruder sagt, dass ihr Vater sie niederschießen könne, ihr aber nicht ihre Kinder wegnehmen kann (Z.26f). Mit dieser Aussage wird klar, dass die Marquise nun nicht mehr ängstlich, sondern Mutig und Stark. Somit schüchtert sie ihren Bruder ein und dieser lässt sie gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wird klar, dass die Textstelle eine sehr wichtige Rolle im weiteren Verlauf der Handlung spielt. Ebenso wird aber auch klar, dass die Marquise Stärke und Selbstbewusstsein besitzt, wenn es um ihre Kinder geht. Womit auch klar wird, dass für sie Familie das Wichtigste ist, was nochmal durch z.B. Metapher verdeutlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O....“, geschrieben von Heinrich Kleist, veröffentlicht im Jahre 1808, thematisiert gesellschaftliche und familiäre Konflikte in Zeiten des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O.... lebt mit ihren Eltern, in Zeiten des Koalitionskrieges, im südlichen Teil Italiens in einer Festung. Diese Festung wird von Soldaten umstellt, wobei die Marquise von O.... einem Russischen Offizier vergewaltigt wird. Zu der Textstelle (Z. 396-417) kommt es, da die Marquise durch diesen Vorfall unerwartet Schwanger geworden ist ohne es zu wissen. Die Marquise lässt einen Arzt rufen um sie zu untersuchen, dieser findet die ungewollte Schwangerschaft heraus. Allerdings möchte sie dies nicht glauben und lässt auch noch eine Hebamme kommen. Diese stellt das selbe fest und die Mutter der Marquise von O...., bekommt Zweifel an ihrer Ehrlichkeit. Daraufhin lässt sie ihren Ehemann einen Brief an die Marquise schreiben worin steht, dass sie unverzüglich Ausziehen soll. Um diesen Rauswurf handelt es sich in der Textstelle. Die Marquise war traurig darüber, dass ihre Eltern ihr nicht glauben und suchte daraufhin ihren Vater auf. Als sie ihn gefunden hat weinte sie, doch er kehrte ihr bloß den Rücken zu. Die Marquise nahm ihre Kinder und wollte mit ihnen und den gepackten Sachen zur Abreise antreten. Der Bruder der Marquise überbrachte ihr die Nachricht, dass Der Kommandant der Marquise von O.... befehlt, ihre Kinder bei ihm zulassen und ohne sie weg zu gehen. Sie allerdings war so wütend, dass sie zu ihrem Bruder sagt, dass sein unmenschlicher Vater sie niederschießen solle bevor sie ihre Kinder zurücklassen würde. Daraufhin stieg sie mit den Kindern in den Wagen ohne dass ihr Bruder noch etwas sagte.&lt;br /&gt;
Aus dieser Textstelle resultiert, dass die Marquise sehr einsam ist und sie daher eine Annonce in die Zeitung stellt, wobei sie den Vater ihres Kindes finden wollte. Der Graf F.... meldet sich, damit er sich im Haus ihres Vaters zu erkennen geben kann. Die Marquise kehrt somit zurück und ist so geschockt, dass sie das Versprechen den Mann zu heiraten, wenn er sich zu erkennen geben würde, zurückzieht. Der Vater der Marquise von O.... überzeugt sie jedoch und die beiden Heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug wird man mit einer ziemlich befremdlich wirkenden Szene zwischen Vater und Tochter konfrontiert, die den Leser überrascht. Diese Szene handelt davon, dass die Marquise von O.... vom Vater in Form eines Briefes aus dem Elternhaus verstoßen wird. Der Brief, inzwischen „von Tränen benetzt“ (Z. 4f.) enthielt unter anderem das Wort „diktiert“ (Z. 5), hier könnte man auf „Diktator“ ableiten, denn es herrschte in der damaligen Zeit auch eine Art Diktatur der Männer gegenüber Frauen. Der Schmerz, der Marquise von O...., wird hier personifiziert, da ihr der „Schmerz aus den Augen [stürzt]“ (Z. 5f.). Sie empfindet die Entscheidung ihrer Eltern als „Irrtum“ (Z. 6) und „Ungerechtigkeit“ (Z. 7). Ihr ist ganz klar, dass ihre Eltern sich zu einem Entschluss „verführen“ (Z. 7) lassen, hinter dem sie vielleicht gar nicht stehen. Sie bezeichnet ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7). In ihrer Verzweiflung „wank[end]“ (Z. 8) suchte sie das Gespräch mit dem Vater und sie selbst spricht noch immer von ihrer „Unschuld“ (Z. 9) über das Geschehene. Dann tritt ihr Bruder aus den Gemächern des Vaters hervor mit „flammendem Gesicht“ (Z. 11), was bedeutet, dass er wütend und aufgebracht ist. Doch, obwohl der Vater sie nicht sehen möchte, „drängt sie sich“ (Z. 13) am Bruder vorbei, ins Zimmer des Vaters. Dieser jedoch, wendet ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) und eilte in das Schlafgemach. Doch sie „verfolgte“ (Z. 15) ihn auch dort hin, obwohl er sagt, sie soll „hinweg“ (Z. 15) gehen. Er versucht die Türe zu schließen, doch sie verhindert das. Er gibt „plötzlich nach“ (Z. 16) und eilt zur „hintern Wand“ (Z. 17). Sie wirft sich „zu Füßen“ (Z. 18) und „umfasst zitternd seine knie“ (Z. 18), da greift er plötzlich eine Pistole und „schmetter[t]“ (Z. 19) einen Schuss „in die Decke“ (Z. 19). Man erkennt hier ganz klar die Hilflosigkeit des Vaters. Letztendlich bleibt ihm nichts anderes übrig als einen Warnschuss abzugeben. Die Marquise nennt ihn „Herr meines Lebens“ (Z. ), was den hohen Stellenwert noch mal deutlich zeigt, den ihr Vater bei ihr hat. Doch, erschrocken und „leichenblaß“ (Z. ), gibt sie nach und verlässt die Gemächer. Sie macht ihre Kinder zur Abreise bereit und lässt die Sachen einpacken. Doch dann kommt ihr Bruder und „verlangt ihr die Kinder ab“ (Z. ). Dass er das tut und nicht die Eltern verdeutlicht den höheren Stand in der Familie. Auch hier wird wieder vom „Stolz der Unschuld“ (Z. ) gesprochen. Das Verhalten des Vaters bezeichnet sie als „unmenschlich“ (Z. ). Ihr Stolz hält selbst den Bruder letztenendes davon ab, sie mit den Kindern aufzuhalten. So steigt sie, am Ende dieses Textabschnitts, in den Wagen und fährt ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kleist spricht zu dieser Zeit mit seiner Novelle natürlich heikle Themen an, wie z.B. die Vergewaltigungsproblematik und Kritik an der Gesellschaft. Die Titelheldin versucht sich in ihrer Rolle als Frau und von ihrer Familie zu emanzipieren. Gesellschaftliche Normen bestimmen hier ganz klar auch die Reaktion der Eltern auf die Schwangerschaft. Ansichten und Handlungen wurden sehr stark von der Gesellschaft geprägt. Dieser Textabschnitt spiegelt diese Problematik natürlich ganz stark wieder. Die Gesellschaft zwingt die Eltern und den Bruder ganz klar so zu handeln, auch wenn sie im Innersten ihre Tochter/Schwester nicht aus dem Haus verbannen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassen lässt sich sagen, dass der Textabschnitt die Situation in der damaligen Zeit sehr gut Widerspiegelt. Die Marquise wird hier von ihren Eltern verbannt, da sie angeblich nicht ehrlich zu ihrer Mutter war. Zudem zeigt die Textstelle wie wichtig das Gesellschaftliche Ansehen war und es zeigt, dass Männer einen höheren Stellenwert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“,  von Heinrich von Kleinst geschrieben und im Jahre 1808 veröffentlicht, thematisiert das gesellschaftliche Ansehen im 19. Jahrhundert und die Veränderungen der Menschen durch den Krieg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt in einer norditalienischer Stadt bei ihren Eltern und kümmert sich ihren Vater und ihre Mutter. Im Zuge des Koalitionskrieges übervielen russische Truppen die Stadt und die Marquise von O… wird fast von feindlichen Soldaten vergewaltigt, jedoch kam ihr der Graf F… zur Rettung. Die Marquise ist so von den Ereignissen überwältigt und fällt in Ohnmacht. Der Graf von F.. nutzt diese Situation aus und vergeht sich an ihr ohne dass sie etwas merkt. Die Familie möchte sich bei ihm bedanken, jedoch erfahren sie dass dieser vermeintlich Tod ist. Nach einigen Wochen erscheint der Graf von F… unverhofft in Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält um die Hand der Marquise. Die Familie bittet ihn um Bedenkzeit, da sie die Marquise von O… geschworen hat, niemanden mehr  nach dem Tod ihres Mannes zu heiraten. Die Marquise von O… merkt nach einer Zeit Körperliche Änderungen, sodass sie sich einen Arzt zukommen lässt. Dieser erzählt ihr dass sie schwanger ist, was die Marquise jedoch nicht für wahr hält und deshalb eine Hebamme zu sich kommen lässt. Der Textauszug handelt von der Situation nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch eine Hebamme. Daraufhin wird die Marquise von O… von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihre Kinder kümmert. Sie entscheidet sich dazu eine Zeitungsannonce zu veröffentlichen um den Vater des Kindes herauszufinden. Der Graf von F… antwortet Anonym auf die Annonce, jedoch wolle er sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Die Mutter der Marquise stellt sie auf die Probe und glaubt ihr, sodass sie wieder im Elternhaus aufgenommen wird. Als sie erfährt dass der Graf von F… sie vergewaltigt hat ist sie sehr schockiert. Trotz der Geschehnisse heiratet sie ihn, jedoch nicht aus liebe sondern wegen den sozialen Vorteilen der Familie und  für das öffentliche Ansehen. Sie haben fast kaum Kontakt bis zur Taufe des Sohns. Aufgrund seines ehrlichen Verhaltens  verzeiht die Marquise schließlich dem Graf von F… und sie Heiraten nochmal. Daraufhin ziehen sie nach V… und es folgen noch weitere Kinder in der Ehe. Der Textauszug ist wichtig für die Novelle, da die Marquise sich nach dem Verstoß  dazu entscheidet eine Zeitungsannonce zu erstellen und somit den Vater ihres Kindes findet. Damit wird die Situation aufgeklärt und es zeigt sich, dass die Marquise von O… Unschuldig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Textabschnitt (Z.1-21) handelt von dem Verhalten des Vaters auf die Nachricht der unehelichen Schwangerschaft der Marquise. Die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens wird zu Beginn deutlich, da der Vater möchte, aufgrund der unehelichen Schwangerschaft, dass seine Tochter „sein Haus verlasse“ (Z.3).  Die Gesellschaft akzeptiert keine uneheliche Schwangerschaft. Bei der Betrachtung der Gefühlen des Vater und der Tochter wird eine Antithese deutlich, da „[d]er Brief inzwischen von Tränen benetzt“ (Z.4 f.) war, dies zeigt dass die Marquise von der Nachricht sehr traurig ist. Dagegen scheint ihr Vater sehr emotionslos, da er sehr distanziert ist und sich keine Mühe gegeben hat den Brief selbst du schreiben, was durch das Wort „diktiert“ (Z.5) deutlich wird. Er verabschiedet sich unpersönlich von der Marquise, was sie noch trauriger macht. Dies zeigt die Hyperbel des aus den Augen stürzenden Schmerzes (vgl. Z.6).  Sie verurteilt nicht die Entscheidung von ihrem Vater, dass sie aus dem Haus Verbannt wurde, sonder ist „über die Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden“ (Z.7f.) bestürzt. Durch den Unterschied der Bewegungsformen „ging“ (Z.7 ) und „wankte“(Z.9) verdeutlicht die Machverhältnisse zwischen Mann und Frau. Da sie zur Mutter noch „ging“(Z.7)und  sie zur ihren Vater „wankte“(Z.9) zeigt, dass sie dem Vater mehr unterlegen ist, da das Wanken ein unsicheres gehen ist und die Unterwerfung symbolisiert. Die Unterwerfung gegenüber Männern wird nochmal durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“(Z.13) und „mein teuerster Vater“ (Z.14) deutlich, da die Marquise beide anfleht, ihr zu verzeihen. Der Vater aber „wandte ihr […] den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach“ (Z. 15). Die Marquise wirft „sich ihm […] zu Füßen, und umfaßt zitternd seine Knie“ (Z.19), sodass er plötzlich nachgibt. Der Vater zieht seine „pistol“ (Z.19) und schießt ein „Schuß schmetternd in die Decke“(Z.21). Dadurch wird die Überforderung des Vater in der Situation deutlich, da er keinen anderen Ausweg sah, als die Marquise mit einer Pistole zu bedrohen. Im anderen Sinnabschnitt (Z.21-31) geht es um den Auszug der Marquise aus dem Elternhaus. Durch den Schuss gewinnt die Marquise an Stärke, da sie ruft „Herr meines Lebens!“ (Z.21), wodurch sie ihren Abschied einleitet und die Entscheidung des Vaters akzeptiert. Durch das Adjektiv „eilfertig“ (Z.24) wird deutlich, dass sie sehr fassungslos und enttäuscht von ihrer Familie ist, da sie es kaum erwarten kann, ihre Familie zu verlassen. Ihr Bruder sagt ihr als sie entschlossenen ist zu gehen dass der Vater „die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder forderte“ (Z.27). Dadurch ist sie sehr verärgert und wendet sich gegen ihre Familie, da sie sich ihrem Bruder spricht: „Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen und mich niederschießen, aber nicht  mir meine Kinder entreißen könne!“(Z.28f.). Dann fuhr sie mit ihren Kindern und ihrem „ganzen Stolz der Unschuld“ (Z.30) ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Marquise von der Entscheidung sehr enttäuscht ist und versucht ihren Vater davon zu überzeugen, dass sie unschuldig ist. Dadurch gewinnt sie selbst an Stärke und wird selbstbewusster, da sie sich gegen ihren Vater ausspricht und die Kinder mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Heinrich von Kleist geschriebene und 1808 veröffentlichte Novelle „Die Marquise von O“, thematisiert Kritik an dem Frauenbild der Gesellschaft im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge eines Krieges überfallen Russen die Zitadelle der Stadt. Durch das Chaos, dass durch den Angriff entsteht gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten, die sie vergewaltigen wollen. Dies wird durch den Graf F... verhindert, allerdings vergeht er sich selber an ihr, nachdem sie kurz nach seinem Auftreten in Ohnmacht fällt. Einige Zeit später bekommt die Marquise Krankheitssymptome, die sie an ihre vorherige Schwangerschaft erinnern. Für sie scheint eine Schwangerschaft ausgeschlossen, da sie mit niemanden eine Affäre eingegangen ist. Als ein Doktor und eine Hebamme die Schwangerschaft dann doch diagnostizieren ist sie überrascht und wütend. In der Textstelle wird gezeigt, dass das unehrliche Kind der Marquise für die Familie inakzeptabel ist. Ihr Vater verbannt sie und als die Marquise ihren Vater um Vergebung bittet, setzt dieser einen Pistolenschuss ab. Da auch ihr Bruder und ihre Mutter geschockt sind, verlässt sie mit ihren Kindern zusammen das Elternhaus. Die Textstelle ist wichtig, da sie einen Wendepunkt in ihrem Leben darstellt. Es zeigt sich, dass das Ansehen der Familie wichtiger ist, als die Marquise. Durch die Verbannung sieht sich die Marquise gezwungen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen. Sie nimmt ihren Mut zusammen und sucht öffentlich nach dem Vater ihres Kinders mit Hilfe einer Zeitungsannonce. Durch eine List der Mutter wird die Unschuld der Marquise bewiesen, wodurch sie unter Tränen des Vaters wieder in die Familie aufgenommen wird. Es stellt sich heraus, dass der Graf F... der Vater ist und die beiden heiraten gegen den Willen der Marquise. Durch die Fürsorge des Grafen verliebt sich die Marquise dann doch und heiraten ihn ein Jahr später erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem „die Hebamme aus dem Zimmer“ (Z. 1) ging, bringt die Mutter ein Schreiben, in welchem steht, dass „Herr von G... wünsche , unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse“ (Z. 2-3). Da dieser Entschluss des Vaters so kurzfristig gefasst wurde, was man an dem Adverb und an der Konjunktion „Kaum nachdem“ (Z. 1) erkennt, wird klar, wie enttäuscht er von ihr ist. Er musste relativ schnell zu dem Schluss gekommen sein, dass die Marquise das Haus verlassen müsse. Dies zeigt das Ausmaß seiner Enttäuschung. Zusätzlich „sende (er) ihr hierbei die über ihr Vermögen lautende Papiere, und hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen“ (Z. 3-4). Dies könnte zum einen die Besorgnis des Vaters zeigen, da er der Marquise trotzdem Geld gibt. Außerdem weist die Aussage, dass Gott ihm den Jammer ersparen solle sie wieder zu sehen darauf hin, dass er traurig ist sie wegschicken zu müssen und er es nicht ertragen könnte sie nochmal zu sehen. Allerdings könnte er ihr das Vermögen auch nur gegeben haben, damit sie zum Beispiel durch Betteln dem Ansehen der Familie nicht noch weiter schädigt und er viel zu wütend und enttäuscht ist, um sie jetzt sehen zu wollen. Der erste Schock der Marquise wird deutlich, da der Brief „inzwischen von Tränen benetzt war“ (Z. 5) war. Ebenfalls wird hier wieder auf eine mögliche Traurigkeit des Vaters hingewiesen, da der Brief „diktiert“ (Z. 6) wurde. Vielleicht konnte er es selber nicht über sein Herz bringen sie zu verbannen. Die Traurigkeit der Marquise wird erneut gezeigt, als sie niedersinkt. Trotz des „Irrtum(s)“ (Z. 6) und der „Ungerechtigkeit“ (Z. 7), bezeichnet sie ihre Eltern als „vortreffliche Menschen“ (Z. 7), wodurch der gutmütige Charakter der Marquise gezeigt wird. Da sie zuerst zu ihrer Mutter „ging“ (Z. 7), und dann zu ihrem Vater „wankte“ (Z. 9) zeigt sich, dass sie von ihrer eher Vergebung erwartet, da sie sich noch in der Lage ist zu gehen. Auf dem Weg zu ihrem Vater kann sie nicht mehr richtig gehen, was ihre Unsicherheit und Zweifel zeigen. Weil die „Türe verschlossen“ (Z. 9) ist, wird erneut die Enttäuschung gezeigt. Die Marquise „sank (...) vor derselben nieder“ (Z. 9-10), wodurch ihre Verzweiflung und Unterwürfigkeit verdeutlichten wird. Man ignoriert das Jammern der Marquise für ein paar Minuten, bis ihr Bruder „mit flammendem Gesicht sagte“ (Z. 11), dass der „Kommandant sie nicht sehen wolle“ (Z. 12). Auch die Wut des Bruders wird deutlich, da die Metapher flammendes Gesicht die Röte zeigt, die durch seine Wut verursacht wird. Zudem bezeichnet er ihren Vater als Kommandant, dadurch zeigt sich, dass er sich von dem Gedanken distanzieren könnte mit ihr Verwandt zu sein. Durch den Parallelismus „mein liebster Bruder!“ (Z. 12) und „mein teuerster Vater!“ (Z. 13) wird die patriarchalische Gesellschaft gezeigt. Die Marquise weiß, dass ihre Mutter an dem Entschluss des Vaters nichts ändern kann, weshalb sie sich an ihren Bruder und ihren Vater selbst wendet. Da ihr Bruder ihr „den Rücken zu“ (Z. 14) dreht, wird erneut klar, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Der Kommandant sagt er zu ihr „hinweg!“ (Z. 17), als sie ins Zimmer wollte. Durch diesen Befehl wird wieder seine Entrüstung deutlich. Die Marquise zeigt ihre Unterwürfigkeit, indem sie „unter Jammern und Flehen“ (Z. 15-16) das Zimmer betreten will. Weil der Kommandant „nach der hinteren Wand“ (Z. 17) eilte zeigt er, dass er unfähig ist mit dem Gefühlsausbruch seiner Tochter umzugehen. Diese wirft sich ihm „eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee“ (Z. 18), wodurch sie erneut ihre Unterwürfigkeit zeigt. Die Überforderung des Vaters wird deutlich, „als ein Pistol (...) losging“ (Z. 18-19). Durch diese Aktion „leichenblaß“ (Z. 20) verlässt die Marquise das Zimmer. Ihr Schock wird deutlich, als sie sich „matt bis in den Tod, auf einen Sessel nieder (lässt)“ (Z. 22). Als sie sich und ihre Kinder zur Abreise bereit macht, tritt der Forstmeister ein und „auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte“ (Z. 25-26). Nun ist die Marquise entrüstet, was in den folgenden Zeilen deutlich wird. Die rhetorische Frage „Dieser Kinder?“ (Z. 26) zeigt sie nun wesentlich schlagfertiger. Der Schuss des Vaters ist also ein Wendepunkt im Verhalten der Marquise. Aus der unterwürfigen Tochter des Obristen wird eine selbstbewusstere Frau die sich über den Befehl ihres Vaters hinweg setzt. Ihre Wut gegenüber ihrem Vater äußert sie, indem sie zu ihrem Bruder sagt, er könne seinem unmenschlichen Vater sagen, dass er kommen, und sie niederschießen, nicht aber ihre Kinder entreißen könne! (vgl. 26-27). Zudem distanziert sie sich von ihrem Vater indem sie das Pronomen „deinem“ benutzt, also ihren Bruder nicht auffordert ihrem, sondern seinem Vater dies zu sagen. Zuletzt verlässt sie „mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet“ (Z. 27-28) das Anwesen. Ihr Bruder ist von diesem Verhalten so perplex, dass er es nicht „gewagt hätte“ (Z. 28) sie aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst wird klar, dass der Vater aufgrund des Ansehens der Familie die Marquise verbannt. Überfordert von ihren Emotionen setzt er einen Schuss ab, was die Marquise zum freiwilligen Verlassen des Anwesens bewegt und sie dazu bringt, sich über den Befehl des Vaters  zu setzten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inhaltsangabe der Novelle ''Die Marquise von O....'' von H. von Kleist'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeitung erscheint eine Annonce, mit deren Hilfe eine junge Witwe, die Marquise von O…, versucht, den Vater ihres ungeborenen Kindes zu finden, da sie ohne es zu wissen, schwanger geworden ist. In der Annonce verspricht sie dem Kindesvater zu, diesen zu heiraten, sollte er sich zu erkennen geben. &lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Kindern wieder bei ihren Eltern und kümmert sich um ihren Vater und ihre Mutter, Herrn und Frau von G…. Dieses idyllische Leben wird jedoch gestört, als im Zuge des zweiten Koalitionskriegs russische Truppen die norditalienische Stadt, in der sie leben, überfallen, bombardieren und erobern. Dabei wird die Marquise von ihrer Familie getrennt und beinahe von feindlichen Soldaten vergewaltigt. Der russische Offizier Graf F… rettet sie aber vor den Soldaten. Von den Ereignissen überwältigt fällt die Marquise in Ohnmacht, was der Graf F… ausnutzt und sich selber an ihr vergeht, ohne das sie etwas davon mitbekommt. Die Marquise und ihre Familie sind dem Retter sehr dankbar, weshalb es sie sehr trifft zu erfahren, dass dieser vermeintlich Tod ist. Zu aller Überraschung kehrt der Todgeglaubte Graf F… nach einigen Wochen später zurück in das Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält ungeduldig um die Hand der Marquise an. Die Familie bittet um Bedenkzeit und ist zurückhaltend ihm gegenüber. Aufgrund des Versprechens der Marquise, sie würde sich mit niemand anderen vermählen, bis er von seiner Reise zurück sei, reist der Graf nach Neapel. Während dieser Zeit bemerkt die Marquise einige körperliche Veränderungen und Besonderheiten, welche alle auf eine Schwangerschaft hindeuten. Nach der ärztlichen Bestätigung einer Schwangerschaft ist die Marquise sehr verzweifelt, da sie sich ihre Situation nicht erklären kann. Sie beteuert ihre Unschuld, wird aber dennoch von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise zieht sich zurück und lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihren Kindern widmet und sich dazu erschließt, dass ungeborene Kind gut zu versorgen. Anschließend entscheidet sie sich dazu, die anfänglich erwähnte Zeitungsannonce zu veröffentlichen. Wenig später sucht Graf F… sie auf ihrem Landsitz auf und macht ihr einen erneuten Antrag, welchen sie aber ablehnt. Dann erfährt Graf F… von der Annonce und antwortet anonym, er wolle sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Nun hat die Mutter Zweifel an der Schuld ihrer Tochter und stellt die Marquise mit einer List auf die Probe, wodurch sie die Wahrheit gesagt erfährt. Als sie von der Unschuld überzeugt ist, nimmt sie die Marquise mit zurück ins Elternhaus, wo sie auch den Vater der Marquise von ihrer Unschuld überzeugen können. Als nun der Graf von F… sich zu erkennen gibt, ist die Marquise geschockt und zieht ihr Versprechen zurück. Aufgrund der Eltern, die in der Heirat große soziale Vorteile sehen, heiratet sie ihn letztlich doch, jedoch mit einem Ehevertrag, in dem der Graf auf jegliche eheliche Rechte verzichtet. Zwischen den Eheleuten besteht bis zu der Taufe des Sohnes kaum Kontakt. Aufgrund seines ehrlichen und zurückhaltenden Verhaltens verzeiht ihm die Marquise schließlich und eine zweite Hochzeit findet statt, woraufhin die Familie nach V… zieht und noch weitere Kinder folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Novelle „Die Marquise von O...“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Februar 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erschienen ist, geht es um die verwitwete Marquise von O..., die schwanger ist, ohne dass sie sich wissentlich mit einem Mann eingelassen hat und aufgrund dessen den unbekannten Vater ihres Kindes durch eine Anzeige in der Zeitung sucht. &lt;br /&gt;
Die Handlung spielt im südlichen Italien zur Zeit des Zweiten Koalitionskrieges (1799-1802).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Ort, in der die Marquise in ihrem Elternhaus lebt, von russischen Truppen überfallen wird, wird sie von fünf Soldaten verschleppt und fast von ihnen vergewaltigt. Dies kann jedoch von einem russischen Offizier, dem jungen Grafen von F..., verhindert werden, der die Soldaten verscheucht und die Marquise rettet, woraufhin sie in Ohnmacht fällt.&lt;br /&gt;
Die fünf Soldaten wurden kurz darauf, aufgrund ihrer Taten, erschossen und die Marquise möchte sich, zusammen mit ihren Eltern, bei dem Grafen von F... bedanken. Jedoch ereilt sie bald die Nachricht, dass er in einem Gefecht mit feindlichen Truppen gefallen sei.&lt;br /&gt;
Der Marquise geht es währenddessen immer schlechter und sie fühlt sich als ob sie schwanger wäre, was jedoch nicht sein kann, da sie sich mit niemandem eingelassen hat. &lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt der Graf von F... zum Elternhaus der Marquise und hält, nachdem er versichert hat, dass er lebt und die Überraschung darüber, dass er doch nicht tot ist, abgenommen hat, um die Hand der Marquise an, die ihn jedoch um Bedenkzeit bittet, da sie nach dem Tod ihres Mannes beschlossen hatte keinen anderen Mann mehr zu heiraten.&lt;br /&gt;
Einige Tage später lässt die Marquise aufgrund ihres Unwohlseins einen Arzt kommen, der sie untersucht und eine Schwangerschaft feststellt. Jedoch wollen dem Arzt weder die Marquise noch ihre Eltern Glauben schenken, weswegen sie eine Hebamme kommen lassen, die die Feststellung des Arztes überprüft und ihm Recht gibt. Daraufhin verbannt der Herr von G..., der Vater der Marquise, sie aus seinem Haus, sodass sie von nun an alleine leben muss. &lt;br /&gt;
Die Marquise erkennt die Unmöglichkeit, ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen, sodass sie eine Aufforderung an den Vater ihres Kindes, sich bei ihr zu melden, in die Zeitung setzt.&lt;br /&gt;
Als ihre Eltern dies sehen beschließt die Frau von G..., die Mutter der Marquise, die Marquise auf die Probe zu stellen um zu sehen ob die Marquise wirklich nicht weiß, wer der Vater ist. Dadurch bemerkt sie die Unschuld der Marquise, sodass die Marquise wieder zurück ins Elternhaus ziehen darf, indem auch ihr Vater von ihrer Unschuld überzeugt wird.&lt;br /&gt;
Bald kündigt sich der Vater des Kindes der Marquise an und gemeinsam wird der Entschluss getroffen, dass die Marquise diesen Mann heiraten soll. Am verabredeten Tag wird er gespannt erwartet. Als jedoch der Graf von F... erscheint, will die Marquise aufgrund ihrer Enttäuschung, dass er doch kein Held ist, ihn nicht heiraten. Die Heirat findet jedoch trotzdem, gegen den Willen der Marquise, statt.&lt;br /&gt;
Erst bei der Taufe ihres Kindes wird der Graf wieder eingeladen. Bei dieser schenkt er dem Kind Geld und sein Testament. Aufgrund dieser Geste wird der Graf von nun an immer öfter eingeladen und nach einem Jahr erfolgt eine zweite, diesmal glückliche, Hochzeit zwischen der Marquise und dem Grafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“ von Heinrich Kleist aus dem Jahr 1808, handelt von einer Frau, die schwanger ist, ohne dass sie sich wesentlich mit einem Mann eingelassen hat. Über eine Zeitungsanzeige sucht sie nach dem unbekannten Vater. Als der ihr bekannter Graf von F.. sich zu der Vaterschaft bekennt, heiratet sie ihn zwar, verzeiht ihm seine Gewalttat aber erst sehr viel später.  Diese Novelle speilt in Italien zur Zeit des zweiten Koalitionskrieges (1799-1802).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund der Handlung steht die Marquise von O…., die ohne ihr Wissen schwanger ist. Nachdem Tod ihres Mannes zieht die Marquise von O… mit ihren beiden Kindern zurück ins Elternhaus zurück. Nachdem Tod ihres Mann verspricht sie keinen anderen Mann mehr zu heiraten. Die Zitadelle, in der sie lebt, wird von den Russen angegriffen. Sie wurde beinahe von den Soldaten vergewaltigt.  Graf von F… , welcher selbst ein Russischer Offizier war, befreit sie und missbraucht sie selbst während sie Ohnmächtig ist. Die Soldaten wurden kurz darauf, aufgrund ihrer bei nahen Vergewaltigung, erschossen.  Die Marquise  möchte sich bei ihm bedanken, stattdessen erreichte sie die Nachricht von seinem angeblichen Tod. Ein paar Monate später kommt der Graf von F… wieder und möchte die Marquise heiraten. Die Marquise möchte keine zweite Hochzeit, aufgrund ihres Versprechens. Und die Antwort wird aufgeschoben. Der Graf von F.. tritt daraufhin seine Dienstreise an. In seine Abwesenheit erfährt die Marquise von ihrer Schwangerschaft. Sie glaubt dies selbst nicht und wird auch vom Arzt überprüft. Auch der Arzt stellt fest, dass sie Schwanger ist. Daraufhin wird sie von ihren Vater, Herr von G..., verstoßen und sie zieht auf den Landsitz mit ihren Kindern. Sie akzeptiert die Schwangerschaft und gibt dann eine Zeitungsannonce auf, indem sie den Vater des Kindes bittet sich zu melden und, dass sie den aus familiärer Rücksicht heiraten möchte. Durch eine List der Frau von G..., die Mutter von Marquise, erkennen die Eltern, dass Marquise von O… doch unschuldig ist. Marquise von O… und ihre Eltern versöhnen sich wieder und sie kehrt zurück ins Elternhaus. Als der Graf von F… zurückkommt, möchte er Marquise von O… immer noch heiraten und antwortet auf die Zeitungsannonce. Dieser bekennt sich zur Vaterschaft. Die Marquise heiratet ihn aufgrund des Versprechens in der Zeitungsannonce. Sie leben dennoch vorerst getrennt und der Graf von F… wird erst wieder zur Taufe ihres Kindes eingeladen. Ein Jahr nach der Hochzeit heiraten sie noch einmal, mit Glücklicher Zustimmung der Marquise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Die Marquise von O… ist eine verwitwete Mutter, welche nach dem Tod ihres Mannes wieder in ihrem Elternhaus lebt. Dieses wird jedoch von russischen Truppen überfallen, wobei sie beinahe von fünf Soldaten vergewaltigt wurde. Jedoch kam ihr der Graf von F… zu Hilfe und rette diese. Daraufhin fällt die Marquise in Ohnmacht, was der Graf ausnutzt und sich selbst an ihr vergeht. Die Marquise bekommt davon jedoch nichts mit. Als der Vergewaltigungsversuch der fünf Soldaten bekannt wurde, wurden diese hingerichtet. Die Marquise wollte sich bei dem Grafen bedanken, jedoch erfährt sie bevor sie dies tun kann, dass ihr Retter im Kampf gefallen war. &lt;br /&gt;
Jedoch taucht dieser zu aller Überraschung nach einiger Zeit im Haus des Kommandanten von G…, der Vater der Marquise, auf und hält bei demselben um die Hand der Marquise an. Diese hat sich jedoch geschworen niemanden mehr zu Heiraten, als ihr Mann verstorben ist. Deshalb bittet die Familie um Bedenkzeit.&lt;br /&gt;
In nächster Zeit stellt die Marquise einige Körperliche Veränderungen an sich fest, weshalb sie einen Arzt kommen lässt, welcher ihren Verdacht auf eine Schwangerschaft bestätigt. Jedoch glaubt die Marquise dem Arzt nicht, weshalb sie eine Hebamme kommen lässt, welche die Schwangerschaft ebenfalls bestätigt. Die Marquise beteuert weiterhin ihre Unschuld, wird jedoch trotzdem von ihren Eltern verstoßen.&lt;br /&gt;
Somit lebt die Marquise allein auf ihrem Landsitz, auf welchem sie der Graf von F… erneut aufsucht und erneut um ihre Hand anhält. Die Marquise lehnt jedoch ab.&lt;br /&gt;
Aus ihrer Verzweiflung heraus, setzt die Marquise eine Annonce in die Zeitung, welche den Vater des ungeborenen Kindes dazu aufruft sich zu Melden. Die Mutter der Marquise bringt dies in Erfahrung und stellt ihre Tochter auf die Probe, wodurch sie erfährt, dass die Marquise wirklich unschuldig ist. Deshalb nimmt sie die Marquise wieder mit in ihr Elternhaus. &lt;br /&gt;
Der Graf von F… antwortete der weilen anonym auf die Zeitungsannonce und gab sich in dem Haus den Kommandanten von G… zu erkennen. Die Marquise ist wenig begeistert davon, beschließt jedoch trotzdem den Grafen, aufgrund ihrer Schwangerschaft, zu heiraten. Das Ehepaar hat kaum Kontakt miteinander, bis letztendlich zur Taufe ihres Kindes.  Die Marquise verzeiht dem Grafen nun und die beiden heiraten nun erneut, da sie nun etwas für einander empfinden. Die Familie zieht nun nach V… und aus der Ehe erfolgen weitere Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julian'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeitung erscheint eine Anzeige, mit deren Hilfe eine junge Witwe, die Marquise von O ..., versucht, den Vater ihres ungeborenen Kindes zu finden, weil sie schwanger wurde, ohne es zu wissen. In der Anzeige verspricht sie dem Vater des Kindes, ihn zu heiraten, wenn er sich offenbart. Seit dem Tod ihres Mannes lebt Marquise von O… mit ihren beiden Kindern bei ihren Eltern und kümmert sich um ihren Vater und ihre Mutter, Herrn und Frau von G…. Dieses schöne Leben wird jedoch unterbrochen, wenn russische Truppen die norditalienische Stadt, in der sie während des Zweiten Koalitionskrieges leben, angreifen, bombardieren und erobern. Die Marquise wird von ihrer Familie getrennt und fast von feindlichen Soldaten vergewaltigt. Der russische Offizier Graf F ... rettet sie vor den Soldaten. Überwältigt von den Ereignissen fällt die Marquise in Ohnmacht, der Graf F ... sich an ihr nun doch verübt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Marquise und ihre Familie sind dem Helfer sehr dankbar, weshalb sie sehr verärgert ist, dass er eventuell Tod sein soll. Zu aller Überraschung kehrte Graf F, der für tot gehalten wurde, einige Wochen später in das Haus des Kommandanten Herrn von G zurück und bat ungeduldig um die Hand der Marquise. Die Familie bittet um Zeit zum Nachdenken und zögert ihm gegenüber. Wegen des Versprechens der Marquise, dass sie niemanden heiraten würde, bis er von seiner Reise zurück war, reiste der Graf nach Neapel. Während dieser Zeit bemerkt die Marquise sehr auffällige körperliche Veränderungen und Besonderheiten, die alle auf eine Schwangerschaft hinweisen. Nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch einen Arzt ist die Marquise sehr verzweifelt, weil sie ihre Situation nicht erklären kann. Sie behauptet ihre Unschuld, wird aber immer noch von ihren Eltern abgelehnt. Die Marquise geht in den Ruhestand und lebt jetzt auf dem V ... Anwesen, wo sie sich ihren Kindern widmet und sich öffnet, um sich gut um das ungeborene Kind zu kümmern. Dann beschließt sie, die eingangs erwähnte Zeitungsanzeige zu veröffentlichen. Wenig später besucht Graf F ... sie in ihrem Landhaus und stellt eine weitere Anfrage, die sie ablehnt. Dann hört Graf F… von der Werbung und antwortet anonym, dass er im Haus des Kommandanten identifiziert werden möchte. Jetzt hat die Mutter Zweifel an der Schuld ihrer Tochter und testet die Marquise mit einem Trick, der ihr die Wahrheit sagt. Wenn sie von der Unschuld überzeugt ist, bringt sie die Marquise zum Haus ihrer Eltern zurück, wo sie auch den Vater der Marquise von ihrer Unschuld überzeugen können. Als sich der Graf von F… offenbart, ist die Marquise schockiert und zieht ihr Versprechen zurück. Sie heiratet ihn letztendlich wegen der Eltern, die große soziale Vorteile in der Ehe sehen, aber mit einem Ehevertrag, in dem der Graf auf alle Eherechte verzichtet. Es gab wenig Kontakt zwischen den Ehepartnern, bis der Sohn getauft wurde. Aufgrund seines ehrlichen und zurückhaltenden Verhaltens vergibt ihm die Marquise schließlich und es gibt eine zweite Hochzeit, woraufhin die Familie nach V zieht ... und andere Kinder folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O…, welche die Tochter dem Kommandanten und der Obristin ist, ist eine Dame mit hohem Ansehen. Sie ist Mutter mehrerer Kinder und hat ihren Mann verloren. Nach dem Tod ihren Mannes, zog sie zurück zu ihren Eltern ins Kommandantenhaus. Als in der Region Krieg ausbricht, war es des Kommandantens Aufgabe, diese zu verteidigen. In einer Verwirrung, ausgelöst durch den Angriff russischer Truppen, gerät die Marquise inzwischen von mehreren feindlichen Scharfschützen, welche versuchen die Marquise zu vergewaltigen. Allerdings erscheint der russische Offizier, Graf F... , welcher sie aus der Situation rettet, woraufhin die Marquise aber ohnmächtig wird. Während dieser Ohnmacht wird die Marquise von Graf F… vergewaltigt, ohne dass jemand anders etwas davon erfährt. Nachdem die Zitadelle erobert worden ist, bietet sich keine Möglichkeit für die Familie der Marquise sich bei ihrem Retter erkenntlich zu zeigen, da dieser angeblich in der Schlacht gestorben sei. Um dem russischen Befehlshaber Platz zu machen, muss die Familie des Kommandanten in ein anderes Haus in der Stadt ziehen, woraufhin sich die Marquise so unwohl fühlt, wie in ihrer zweiten Schwangerschaft. Dies gerät allerdings schon nach einigen Tagen in Vergessenheit. EInige Tage später lässt sich dann zur Verwunderung der Eltern der Graf F… anmelden, welcher berichtet, in der Schlacht nicht gestorben, sondern nur schwer verwundert worden sei. Er möchte um die Hand der Marquise anhaltern, mit der Behauptung, dass nur der Gedanke an die Marquise ihn am Leben gehalten habe. Dadurch, dass die Marquise allerdings kein zweites mal heiraten möchte, wird er zurückgewiesen. Die Marquise wird von einem Arzt untersucht, welcher feststellt, dass sie schwanger ist. Die Marquise leugnet dies allerdings, als dann aber auch eine Hebamme die Schwangerschaft feststellt, wird die Marquise von ihren Eltern verstoßen. Sie zieht mit ihren Kinder zurück nach V…, und möchte dort den Kontakt mit jedem Menschen vermeiden. In ihrer Einsamkeit beschließt sie aber dann, den Vater zu suchen und veröffentlicht einen Artikel in der Zeitung. Als Graf F… aus Neapel zurückkehrt und von der Schwangerschaft erfährt, reist er zu der Marquise um ihr erneut einen Antrag zu machen, wird allerdings wieder abgewiesen. Die Mutter der Marquise beginnt an der Richtigkeit der Verstoßung zu zweifeln und versucht gegen den Willen ihres Mannes ihre Tochter zurück ins Elternhaus zu holen. Als diese zurückkehrt, versöhnen sich auch Vater und Tochter wieder. Graf F… möchte sich erneut mit der Marquise in ihrem Elternhaus treffen und vereinbart aufgrund dessen anonym ein Treffen mit ihr. Diese ist bei seinem Erscheinen entsetzt und verweigert wie Heirat weiterhin. Sie überlegt es sich aber und heiratet ihn dann doch, hält allerdings eine Distanz zu ihm. Als dann ihr Kind geboren wird, wird Graf F… zur Taufe eingeladen und macht seinem Kind daraufhin ein prächtiges Geschenk. Die Eltern der Marquise sind so begeistert, dass sie den Graf immer öfters in das Elternhaus einladen. Über die Zeit verliebt sich die Marquise dann aber doch in Graf F… und sie heiraten ein weiteres mal, aber diesmal aus Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise lebt mit ihren Eltern, Herrn und Frau von G..., in Italien. Ihr früherer Mann ist bereits verstorben und lässt sie mit zwei Kindern zurück. Darauf beschließt sie nie mehr zu heiraten. Russische Soldaten greifen ihren Heimatort an und es kommt zum Kampf zwischen Italienern und Russen. Durch das Chaos gerät die Marquise alleine in die Hände von fünf russischen Soldaten. Als diese sich gerade an ihr vergehen wollen, rettet ein russischer Offizier, der Graf von F..., sie vor den Männer. Die Marquise fällt vor ihm in Ohnmacht. Die fünf Männer werden gefunden und auf Befehl des russischen Befehlshabers hingerichtet. Als sie sich später bei dem Grafen bedanken will, erfährt sie über seinen Tot im Kampf. Die Marquise bekommt Krankheitssymptome, die sie an ihre Schwangerschaft erinnern, diese ist aus ihrer Sicht unmöglich, weshalb sie den Gedanken verdrängt. Als Graf von F... vor der Tür der Marquise steht ist jeder überrascht, da er doch nicht gestorben ist.  Der Graf möchte am selbigen Tag noch eine Hochzeit, da er gezwungen ist weiter zu ziehen und sie für einige Zeit nicht sehen kann. Die Marquise lehnt den Antrag ab, was den Grafen sehr traurig macht. Ihm wird angeboten nach der Reise für einige Zeit im selben Haus mit der Marquise zu wohnen. Der Graf ist immer noch nicht glücklich, lässt sich dann aber darauf ein. Der Marquise ist immer noch unwohl, weshalb sie einen Arzt bestellt, der eine Schwangerschaft diagnostiziert. Beleidigt von dieser Aussage wird der Arzt weggeschickt und eine Hebamme wird gerufen, die allerdings dasselbe behauptet. Herr und Frau von G... sind empört über diese Tatsache und Herr von G... verbannt sie. Um ihre Eltern von ihrer Unschuld zu überzeugen, nimmt sie den Mut zusammen und stellt eine öffentliche Anzeige in der Zeitung, um den Vater des Kindes zu finden. Herr von G... hält dies für einen Trick, erlaubt dann aber seiner Frau die Marquise mithilfe einer List auf die Probe zu stellen. Diese beweist, dass sie nicht weiß wer der Vater sein könnte. Dadurch ist die Familie wieder vereint, als sich später der Vater des Kindes meldet, beschließen sie, dass dieser Mann die Marquise heiraten soll. An dem Tag, an dem sich der Vater zu erkennen geben soll, taucht der Graf von F... auf. Die Marquise ist enttäuscht, da er doch nicht der Held ist, für den sie ihn hielt, da er sich in ihrer Ohnmacht bei ihrem ersten Treffen an ihr vergangen haben muss. Herr und Frau von G... überreden die Marquise ihn doch zu heiraten, worauf sie sich dann doch einlässt, da dies Vorteile für ihr Kind mit sich bringt. Allerdings ist es dem Grafen nicht gestattet im selben Haus wie sie zu wohnen. Bei der Taufe des Kindes wird der Graf dann doch eingeladen. Er legt dem Kind sein Testament und Geld in die Liege. Durch diese Geste berührt, lädt Frau von G... ihn immer öfter ein. Ein Jahr später ist die Marquise in den Grafen verliebt und sie heiraten erneut.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Str._Untersch._Erz%C3%A4hltexte_aus_untersch._hist._Kontexten/Inhaltsangabe</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Str. Untersch. Erzähltexte aus untersch. hist. Kontexten/Inhaltsangabe</title>
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				<updated>2020-04-24T18:46:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inhaltsangabe der Novelle ''Die Marquise von O....'' von H. von Kleist'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeitung erscheint eine Annonce, mit deren Hilfe eine junge Witwe, die Marquise von O…, versucht, den Vater ihres ungeborenen Kindes zu finden, da sie ohne es zu wissen, schwanger geworden ist. In der Annonce verspricht sie dem Kindesvater zu, diesen zu heiraten, sollte er sich zu erkennen geben. &lt;br /&gt;
Die Marquise von O… lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Kindern wieder bei ihren Eltern und kümmert sich um ihren Vater und ihre Mutter, Herrn und Frau von G…. Dieses idyllische Leben wird jedoch gestört, als im Zuge des zweiten Koalitionskriegs russische Truppen die norditalienische Stadt, in der sie leben, überfallen, bombardieren und erobern. Dabei wird die Marquise von ihrer Familie getrennt und beinahe von feindlichen Soldaten vergewaltigt. Der russische Offizier Graf F… rettet sie aber vor den Soldaten. Von den Ereignissen überwältigt fällt die Marquise in Ohnmacht, was der Graf F… ausnutzt und sich selber an ihr vergeht, ohne das sie etwas davon mitbekommt. Die Marquise und ihre Familie sind dem Retter sehr dankbar, weshalb es sie sehr trifft zu erfahren, dass dieser vermeintlich Tod ist. Zu aller Überraschung kehrt der Todgeglaubte Graf F… nach einigen Wochen später zurück in das Haus des Kommandanten Herrn von G… und hält ungeduldig um die Hand der Marquise an. Die Familie bittet um Bedenkzeit und ist zurückhaltend ihm gegenüber. Aufgrund des Versprechens der Marquise, sie würde sich mit niemand anderen vermählen, bis er von seiner Reise zurück sei, reist der Graf nach Neapel. Während dieser Zeit bemerkt die Marquise einige körperliche Veränderungen und Besonderheiten, welche alle auf eine Schwangerschaft hindeuten. Nach der ärztlichen Bestätigung einer Schwangerschaft ist die Marquise sehr verzweifelt, da sie sich ihre Situation nicht erklären kann. Sie beteuert ihre Unschuld, wird aber dennoch von ihren Eltern verstoßen. Die Marquise zieht sich zurück und lebt nun auf dem Landsitz V…, wo sie sich ihren Kindern widmet und sich dazu erschließt, dass ungeborene Kind gut zu versorgen. Anschließend entscheidet sie sich dazu, die anfänglich erwähnte Zeitungsannonce zu veröffentlichen. Wenig später sucht Graf F… sie auf ihrem Landsitz auf und macht ihr einen erneuten Antrag, welchen sie aber ablehnt. Dann erfährt Graf F… von der Annonce und antwortet anonym, er wolle sich im Haus des Kommandanten zu erkennen geben. Nun hat die Mutter Zweifel an der Schuld ihrer Tochter und stellt die Marquise mit einer List auf die Probe, wodurch sie die Wahrheit gesagt erfährt. Als sie von der Unschuld überzeugt ist, nimmt sie die Marquise mit zurück ins Elternhaus, wo sie auch den Vater der Marquise von ihrer Unschuld überzeugen können. Als nun der Graf von F… sich zu erkennen gibt, ist die Marquise geschockt und zieht ihr Versprechen zurück. Aufgrund der Eltern, die in der Heirat große soziale Vorteile sehen, heiratet sie ihn letztlich doch, jedoch mit einem Ehevertrag, in dem der Graf auf jegliche eheliche Rechte verzichtet. Zwischen den Eheleuten besteht bis zu der Taufe des Sohnes kaum Kontakt. Aufgrund seines ehrlichen und zurückhaltenden Verhaltens verzeiht ihm die Marquise schließlich und eine zweite Hochzeit findet statt, woraufhin die Familie nach V… zieht und noch weitere Kinder folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Novelle „Die Marquise von O...“, die von Heinrich von Kleist geschrieben und erstmals im Februar 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erschienen ist, geht es um die verwitwete Marquise von O..., die schwanger ist, ohne dass sie sich wissentlich mit einem Mann eingelassen hat und aufgrund dessen den unbekannten Vater ihres Kindes durch eine Anzeige in der Zeitung sucht. &lt;br /&gt;
Die Handlung spielt im südlichen Italien zur Zeit des Zweiten Koalitionskrieges (1799-1802).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Ort, in der die Marquise in ihrem Elternhaus lebt, von russischen Truppen überfallen wird, wird sie von fünf Soldaten verschleppt und fast von ihnen vergewaltigt. Dies kann jedoch von einem russischen Offizier, dem jungen Grafen von F..., verhindert werden, der die Soldaten verscheucht und die Marquise rettet, woraufhin sie in Ohnmacht fällt.&lt;br /&gt;
Die fünf Soldaten wurden kurz darauf, aufgrund ihrer Taten, erschossen und die Marquise möchte sich, zusammen mit ihren Eltern, bei dem Grafen von F... bedanken. Jedoch ereilt sie bald die Nachricht, dass er in einem Gefecht mit feindlichen Truppen gefallen sei.&lt;br /&gt;
Der Marquise geht es währenddessen immer schlechter und sie fühlt sich als ob sie schwanger wäre, was jedoch nicht sein kann, da sie sich mit niemandem eingelassen hat. &lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt der Graf von F... zum Elternhaus der Marquise und hält, nachdem er versichert hat, dass er lebt und die Überraschung darüber, dass er doch nicht tot ist, abgenommen hat, um die Hand der Marquise an, die ihn jedoch um Bedenkzeit bittet, da sie nach dem Tod ihres Mannes beschlossen hatte keinen anderen Mann mehr zu heiraten.&lt;br /&gt;
Einige Tage später lässt die Marquise aufgrund ihres Unwohlseins einen Arzt kommen, der sie untersucht und eine Schwangerschaft feststellt. Jedoch wollen dem Arzt weder die Marquise noch ihre Eltern Glauben schenken, weswegen sie eine Hebamme kommen lassen, die die Feststellung des Arztes überprüft und ihm Recht gibt. Daraufhin verbannt der Herr von G..., der Vater der Marquise, sie aus seinem Haus, sodass sie von nun an alleine leben muss. &lt;br /&gt;
Die Marquise erkennt die Unmöglichkeit, ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen, sodass sie eine Aufforderung an den Vater ihres Kindes, sich bei ihr zu melden, in die Zeitung setzt.&lt;br /&gt;
Als ihre Eltern dies sehen beschließt die Frau von G..., die Mutter der Marquise, die Marquise auf die Probe zu stellen um zu sehen ob die Marquise wirklich nicht weiß, wer der Vater ist. Dadurch bemerkt sie die Unschuld der Marquise, sodass die Marquise wieder zurück ins Elternhaus ziehen darf, indem auch ihr Vater von ihrer Unschuld überzeugt wird.&lt;br /&gt;
Bald kündigt sich der Vater des Kindes der Marquise an und gemeinsam wird der Entschluss getroffen, dass die Marquise diesen Mann heiraten soll. Am verabredeten Tag wird er gespannt erwartet. Als jedoch der Graf von F... erscheint, will die Marquise aufgrund ihrer Enttäuschung, dass er doch kein Held ist, ihn nicht heiraten. Die Heirat findet jedoch trotzdem, gegen den Willen der Marquise, statt.&lt;br /&gt;
Erst bei der Taufe ihres Kindes wird der Graf wieder eingeladen. Bei dieser schenkt er dem Kind Geld und sein Testament. Aufgrund dieser Geste wird der Graf von nun an immer öfter eingeladen und nach einem Jahr erfolgt eine zweite, diesmal glückliche, Hochzeit zwischen der Marquise und dem Grafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Die Marquise von O…“ von Heinrich Kleist aus dem Jahr 1808, handelt von einer Frau, die schwanger ist, ohne dass sie sich wesentlich mit einem Mann eingelassen hat. Über eine Zeitungsanzeige sucht sie nach dem unbekannten Vater. Als der ihr bekannter Graf von F.. sich zu der Vaterschaft bekennt, heiratet sie ihn zwar, verzeiht ihm seine Gewalttat aber erst sehr viel später.  Diese Novelle speilt in Italien zur Zeit des zweiten Koalitionskrieges (1799-1802).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund der Handlung steht die Marquise von O…., die ohne ihr Wissen schwanger ist. Nachdem Tod ihres Mannes zieht die Marquise von O… mit ihren beiden Kindern zurück ins Elternhaus zurück. Nachdem Tod ihres Mann verspricht sie keinen anderen Mann mehr zu heiraten. Die Zitadelle, in der sie lebt, wird von den Russen angegriffen. Sie wurde beinahe von den Soldaten vergewaltigt.  Graf von F… , welcher selbst ein Russischer Offizier war, befreit sie und missbraucht sie selbst während sie Ohnmächtig ist. Die Soldaten wurden kurz darauf, aufgrund ihrer bei nahen Vergewaltigung, erschossen.  Die Marquise  möchte sich bei ihm bedanken, stattdessen erreichte sie die Nachricht von seinem angeblichen Tod. Ein paar Monate später kommt der Graf von F… wieder und möchte die Marquise heiraten. Die Marquise möchte keine zweite Hochzeit, aufgrund ihres Versprechens. Und die Antwort wird aufgeschoben. Der Graf von F.. tritt daraufhin seine Dienstreise an. In seine Abwesenheit erfährt die Marquise von ihrer Schwangerschaft. Sie glaubt dies selbst nicht und wird auch vom Arzt überprüft. Auch der Arzt stellt fest, dass sie Schwanger ist. Daraufhin wird sie von ihren Vater, Herr von G..., verstoßen und sie zieht auf den Landsitz mit ihren Kindern. Sie akzeptiert die Schwangerschaft und gibt dann eine Zeitungsannonce auf, indem sie den Vater des Kindes bittet sich zu melden und, dass sie den aus familiärer Rücksicht heiraten möchte. Durch eine List der Frau von G..., die Mutter von Marquise, erkennen die Eltern, dass Marquise von O… doch unschuldig ist. Marquise von O… und ihre Eltern versöhnen sich wieder und sie kehrt zurück ins Elternhaus. Als der Graf von F… zurückkommt, möchte er Marquise von O… immer noch heiraten und antwortet auf die Zeitungsannonce. Dieser bekennt sich zur Vaterschaft. Die Marquise heiratet ihn aufgrund des Versprechens in der Zeitungsannonce. Sie leben dennoch vorerst getrennt und der Graf von F… wird erst wieder zur Taufe ihres Kindes eingeladen. Ein Jahr nach der Hochzeit heiraten sie noch einmal, mit Glücklicher Zustimmung der Marquise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Die Marquise von O… ist eine verwitwete Mutter, welche nach dem Tod ihres Mannes wieder in ihrem Elternhaus lebt. Dieses wird jedoch von russischen Truppen überfallen, wobei sie beinahe von fünf Soldaten vergewaltigt wurde. Jedoch kam ihr der Graf von F… zu Hilfe und rette diese. Daraufhin fällt die Marquise in Ohnmacht, was der Graf ausnutzt und sich selbst an ihr vergeht. Die Marquise bekommt davon jedoch nichts mit. Als der Vergewaltigungsversuch der fünf Soldaten bekannt wurde, wurden diese hingerichtet. Die Marquise wollte sich bei dem Grafen bedanken, jedoch erfährt sie bevor sie dies tun kann, dass ihr Retter im Kampf gefallen war. &lt;br /&gt;
Jedoch taucht dieser zu aller Überraschung nach einiger Zeit im Haus des Kommandanten von G…, der Vater der Marquise, auf und hält bei demselben um die Hand der Marquise an. Diese hat sich jedoch geschworen niemanden mehr zu Heiraten, als ihr Mann verstorben ist. Deshalb bittet die Familie um Bedenkzeit.&lt;br /&gt;
In nächster Zeit stellt die Marquise einige Körperliche Veränderungen an sich fest, weshalb sie einen Arzt kommen lässt, welcher ihren Verdacht auf eine Schwangerschaft bestätigt. Jedoch glaubt die Marquise dem Arzt nicht, weshalb sie eine Hebamme kommen lässt, welche die Schwangerschaft ebenfalls bestätigt. Die Marquise beteuert weiterhin ihre Unschuld, wird jedoch trotzdem von ihren Eltern verstoßen.&lt;br /&gt;
Somit lebt die Marquise allein auf ihrem Landsitz, auf welchem sie der Graf von F… erneut aufsucht und erneut um ihre Hand anhält. Die Marquise lehnt jedoch ab.&lt;br /&gt;
Aus ihrer Verzweiflung heraus, setzt die Marquise eine Annonce in die Zeitung, welche den Vater des ungeborenen Kindes dazu aufruft sich zu Melden. Die Mutter der Marquise bringt dies in Erfahrung und stellt ihre Tochter auf die Probe, wodurch sie erfährt, dass die Marquise wirklich unschuldig ist. Deshalb nimmt sie die Marquise wieder mit in ihr Elternhaus. &lt;br /&gt;
Der Graf von F… antwortete der weilen anonym auf die Zeitungsannonce und gab sich in dem Haus den Kommandanten von G… zu erkennen. Die Marquise ist wenig begeistert davon, beschließt jedoch trotzdem den Grafen, aufgrund ihrer Schwangerschaft, zu heiraten. Das Ehepaar hat kaum Kontakt miteinander, bis letztendlich zur Taufe ihres Kindes.  Die Marquise verzeiht dem Grafen nun und die beiden heiraten nun erneut, da sie nun etwas für einander empfinden. Die Familie zieht nun nach V… und aus der Ehe erfolgen weitere Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julian'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeitung erscheint eine Anzeige, mit deren Hilfe eine junge Witwe, die Marquise von O ..., versucht, den Vater ihres ungeborenen Kindes zu finden, weil sie schwanger wurde, ohne es zu wissen. In der Anzeige verspricht sie dem Vater des Kindes, ihn zu heiraten, wenn er sich offenbart. Seit dem Tod ihres Mannes lebt Marquise von O… mit ihren beiden Kindern bei ihren Eltern und kümmert sich um ihren Vater und ihre Mutter, Herrn und Frau von G…. Dieses schöne Leben wird jedoch unterbrochen, wenn russische Truppen die norditalienische Stadt, in der sie während des Zweiten Koalitionskrieges leben, angreifen, bombardieren und erobern. Die Marquise wird von ihrer Familie getrennt und fast von feindlichen Soldaten vergewaltigt. Der russische Offizier Graf F ... rettet sie vor den Soldaten. Überwältigt von den Ereignissen fällt die Marquise in Ohnmacht, der Graf F ... sich an ihr nun doch verübt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Marquise und ihre Familie sind dem Helfer sehr dankbar, weshalb sie sehr verärgert ist, dass er eventuell Tod sein soll. Zu aller Überraschung kehrte Graf F, der für tot gehalten wurde, einige Wochen später in das Haus des Kommandanten Herrn von G zurück und bat ungeduldig um die Hand der Marquise. Die Familie bittet um Zeit zum Nachdenken und zögert ihm gegenüber. Wegen des Versprechens der Marquise, dass sie niemanden heiraten würde, bis er von seiner Reise zurück war, reiste der Graf nach Neapel. Während dieser Zeit bemerkt die Marquise sehr auffällige körperliche Veränderungen und Besonderheiten, die alle auf eine Schwangerschaft hinweisen. Nach der Bestätigung der Schwangerschaft durch einen Arzt ist die Marquise sehr verzweifelt, weil sie ihre Situation nicht erklären kann. Sie behauptet ihre Unschuld, wird aber immer noch von ihren Eltern abgelehnt. Die Marquise geht in den Ruhestand und lebt jetzt auf dem V ... Anwesen, wo sie sich ihren Kindern widmet und sich öffnet, um sich gut um das ungeborene Kind zu kümmern. Dann beschließt sie, die eingangs erwähnte Zeitungsanzeige zu veröffentlichen. Wenig später besucht Graf F ... sie in ihrem Landhaus und stellt eine weitere Anfrage, die sie ablehnt. Dann hört Graf F… von der Werbung und antwortet anonym, dass er im Haus des Kommandanten identifiziert werden möchte. Jetzt hat die Mutter Zweifel an der Schuld ihrer Tochter und testet die Marquise mit einem Trick, der ihr die Wahrheit sagt. Wenn sie von der Unschuld überzeugt ist, bringt sie die Marquise zum Haus ihrer Eltern zurück, wo sie auch den Vater der Marquise von ihrer Unschuld überzeugen können. Als sich der Graf von F… offenbart, ist die Marquise schockiert und zieht ihr Versprechen zurück. Sie heiratet ihn letztendlich wegen der Eltern, die große soziale Vorteile in der Ehe sehen, aber mit einem Ehevertrag, in dem der Graf auf alle Eherechte verzichtet. Es gab wenig Kontakt zwischen den Ehepartnern, bis der Sohn getauft wurde. Aufgrund seines ehrlichen und zurückhaltenden Verhaltens vergibt ihm die Marquise schließlich und es gibt eine zweite Hochzeit, woraufhin die Familie nach V zieht ... und andere Kinder folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O…, welche die Tochter dem Kommandanten und der Obristin ist, ist eine Dame mit hohem Ansehen. Sie ist Mutter mehrerer Kinder und hat ihren Mann verloren. Nach dem Tod ihren Mannes, zog sie zurück zu ihren Eltern ins Kommandantenhaus. Als in der Region Krieg ausbricht, war es des Kommandantens Aufgabe, diese zu verteidigen. In einer Verwirrung, ausgelöst durch den Angriff russischer Truppen, gerät die Marquise inzwischen von mehreren feindlichen Scharfschützen, welche versuchen die Marquise zu vergewaltigen. Allerdings erscheint der russische Offizier, Graf F... , welcher sie aus der Situation rettet, woraufhin die Marquise aber ohnmächtig wird. Während dieser Ohnmacht wird die Marquise von Graf F… vergewaltigt, ohne dass jemand anders etwas davon erfährt. Nachdem die Zitadelle erobert worden ist, bietet sich keine Möglichkeit für die Familie der Marquise sich bei ihrem Retter erkenntlich zu zeigen, da dieser angeblich in der Schlacht gestorben sei. Um dem russischen Befehlshaber Platz zu machen, muss die Familie des Kommandanten in ein anderes Haus in der Stadt ziehen, woraufhin sich die Marquise so unwohl fühlt, wie in ihrer zweiten Schwangerschaft. Dies gerät allerdings schon nach einigen Tagen in Vergessenheit. EInige Tage später lässt sich dann zur Verwunderung der Eltern der Graf F… anmelden, welcher berichtet, in der Schlacht nicht gestorben, sondern nur schwer verwundert worden sei. Er möchte um die Hand der Marquise anhaltern, mit der Behauptung, dass nur der Gedanke an die Marquise ihn am Leben gehalten habe. Dadurch, dass die Marquise allerdings kein zweites mal heiraten möchte, wird er zurückgewiesen. Die Marquise wird von einem Arzt untersucht, welcher feststellt, dass sie schwanger ist. Die Marquise leugnet dies allerdings, als dann aber auch eine Hebamme die Schwangerschaft feststellt, wird die Marquise von ihren Eltern verstoßen. Sie zieht mit ihren Kinder zurück nach V…, und möchte dort den Kontakt mit jedem Menschen vermeiden. In ihrer Einsamkeit beschließt sie aber dann, den Vater zu suchen und veröffentlicht einen Artikel in der Zeitung. Als Graf F… aus Neapel zurückkehrt und von der Schwangerschaft erfährt, reist er zu der Marquise um ihr erneut einen Antrag zu machen, wird allerdings wieder abgewiesen. Die Mutter der Marquise beginnt an der Richtigkeit der Verstoßung zu zweifeln und versucht gegen den Willen ihres Mannes ihre Tochter zurück ins Elternhaus zu holen. Als diese zurückkehrt, versöhnen sich auch Vater und Tochter wieder. Graf F… möchte sich erneut mit der Marquise in ihrem Elternhaus treffen und vereinbart aufgrund dessen anonym ein Treffen mit ihr. Diese ist bei seinem Erscheinen entsetzt und verweigert wie Heirat weiterhin. Sie überlegt es sich aber und heiratet ihn dann doch, hält allerdings eine Distanz zu ihm. Als dann ihr Kind geboren wird, wird Graf F… zur Taufe eingeladen und macht seinem Kind daraufhin ein prächtiges Geschenk. Die Eltern der Marquise sind so begeistert, dass sie den Graf immer öfters in das Elternhaus einladen. Über die Zeit verliebt sich die Marquise dann aber doch in Graf F… und sie heiraten ein weiteres mal, aber diesmal aus Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise lebt mit ihren Eltern, Herrn und Frau von G..., in Italien. Ihr früherer Mann ist bereits verstorben und lässt sie mit zwei Kindern zurück. Darauf beschließt sie nie mehr zu heiraten. Russische Soldaten greifen ihren Heimatort an und es kommt zum Kampf zwischen Italienern und Russen. Durch das Chaos gerät die Marquise alleine in die Hände von fünf russischen Soldaten. Als diese sich gerade an ihr vergehen wollen, rettet ein russischer Offizier, der Graf von F..., sie vor den Männer. Die Marquise fällt vor ihm in Ohnmacht. Die fünf Männer werden gefunden und auf Befehl des russischen Befehlshabers hingerichtet. Als sie sich später bei dem Grafen bedanken will, erfährt sie über seinen Tot im Kampf. Die Marquise bekommt Krankheitssymptome, die sie an ihre Schwangerschaft erinnern, dies ist aus ihrer Sicht unmöglich, weshalb sie den Gedanken verdrängt. Als Graf von F... vor der Tür der Marquise steht ist jeder überrascht, da er doch nicht gestorben ist.  Der Graf möchte am selbigen Tag noch eine Hochzeit, da er gezwungen ist weiter zu ziehen und sie für einige Zeit nicht sehen kann. Die Marquise lehnt den Antrag ab, was den Grafen sehr traurig macht. Ihm wird angeboten nach der Reise für einige Zeit im selben Haus mit der Marquise zu wohnen. Der Graf ist immer noch nicht glücklich, lässt sich dann aber darauf ein. Der Marquise ist immer noch unwohl, weshalb sie einen Arzt bestellt, der eine Schwangerschaft diagnostiziert. Empört von dieser Aussage wird der Arzt weggeschickt und eine Hebamme wird gerufen, die allerdings dasselbe behauptet. Herr und Frau von G... sind empört über diese Tatsache und Herr von G... verbannt sie. Um ihre Eltern von ihrer Unschuld zu überzeugen, nimmt sie den Mut zusammen und stellt eine öffentliche Anzeige in der Zeitung um den Vater des Kindes zu finden. Herr von G... hält dies für einen Trick, erlaubt dann aber seiner Frau die Marquise mithilfe einer List auf die Probe zu stellen. Diese beweist, dass sie nicht weiß wer der Vater sein könnte. Dadurch ist die Familie wieder vereint, als sich später der Vater des Kindes meldet, beschließen sie, dass dieser Mann die Marquise heiraten soll. An dem Tag, an dem sich der Vater zu erkennen geben soll taucht der Graf von F... auf. Die Marquise ist enttäuscht, da er doch nicht der Held ist, für den sie ihn hielt, da er sich in ihrer Ohnmacht bei ihrem ersten Treffen an ihr vergangen haben muss. Herr und Frau von G... überreden die Marquise ihn doch zu heiraten, worauf sie sich dann doch einlässt, da dies Vorteile für ihr Kind mit sich bringt. Allerdings ist es dem Grafen nicht gestattet im selben Haus wie sie zu wohnen. Bei der Taufe des Kindes wird der Graf dann doch eingeladen. Er legt dem Kind sein Testament und Geld in die Liege. Durch diese Geste berührt, lädt Frau von G... ihn immer öfter ein. Ein Jahr später ist die Marquise in den Grafen verliebt und sie heiraten erneut.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Poet.Realismus</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Poet.Realismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Poet.Realismus"/>
				<updated>2020-04-03T16:07:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Lukas */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Theodor Fontane:&lt;br /&gt;
Realis­mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranschaulichung von Fontanes Erklärung an Beispielen aus ''Effi Briest'':'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, dass die literarische Epoche des Poetischen Realismus die Realität nicht so darstellt wie sie am besten sein sollte. Jedoch werden auch keine schlimmen Schicksale der Menschen beschrieben. In der Literatur Epoche geht es nach Fontane eher darum, die Realität so Realistisch wie möglich zu darzustellen. Für ihn ist es eher wie eine Kunst, wo man zum Beispiel aus einem Marmor Block eine Figur raus zaubert. Man soll etwas nicht schöner darstellen als es war, aber auch nicht so schlimm wie es war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In dem Buch Effi Briest, hat Theodor Fontane genau in dieser Literatur Epoche des Poetischen Realismus geschrieben. In dem Roman findet man einige Beispiele die zu der Erklärung Fontanes passen. Effi Briest lebt in einer wohlhabenden Familie, sie hat ein sehr schönes Elternhaus und ihr fehlt an nichts. Fontane beschreibt das Grundstück der Familie sehr detailliert. Es wird sehr schön und prachtvoll dargestellt. Jedoch wird auch dargestellt, dass Effi als Kind kaum Kontakt zu der Außenwelt hatte. Dies ist die Realität wie es damals war. Dies passt zu der Erklärung Fontanes, da nicht nur das gute gezeigt wird und es wird hierbei nichts beschönigt. Zudem zeigt Fontane, dass die Frauen damals schon früh verheiratet worden sind. Dies ist der Realität sehr nahe und beschreibt sehr gut wie es damals in der Zeit war. In dieser Zeit war es auch sehr wichtig für die Menschen, ein gutes ansehen zu haben. Dies wird in dem Roman am meisten Thematisiert. Fontane beschreibt sehr detailliert in seinem Roman, was die Menschen dafür damals getan haben. Hierbei werden zwar Schattenseiten dargestellt, wie zum Beispiel, dass Effi von Innstetten nach der Affäre verstoßen wird oder das Duell zwischen Innstetten und Crampas, jedoch überwiegt dies nicht und wird auch nicht ganz so schlimm dargestellt wie es damals wahrscheinlich gewesen wäre. Fontane stellt hier das Ansehen der Gesellschaft sehr Realistisch dar. Er versucht es den Lesern gut vorstellbar zu machen. Theodor Fontane versucht Effi Briests leben so Realistisch wie möglich darzustellen, ohne dass ihr Leben beschönigt wird oder ohne das die Schattenseiten überwiegen. Effi Briests Eltern haben die Anfangs, als das mit der Affäre raus kam, ebenfalls verstoßen. Allerdings haben sie Effi, als sie so Krank war, wieder zurückgeholt. Dies zeigt auch sehr deutlich, was Theodor Fontane mit seiner Erklärung meint. Hier wird gezeigt wie wichtig das Ansehen der Gesellschaft für die Menschen damals war. Sie haben selbst ihre Tochter verstoßen, damit sie bei der Gesellschaft weiterhin so gesehen werden wie sie gesehen werden wollen. Jedoch ist es sehr Realistisch, dass die Eltern ihr eigenes Kind niemals wegen so einem Fehler einfach verstoßen würden. Hierbei kommt die Vernunft der Eltern Effis ins spielt, denn sie erkennen was wirklich wichtig ist. Genau deswegen ist dies ein gutes Beispiel für die Erklärung Fontanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Theodor Fontane in seinem Roman Effi Briest die Realität sehr Realistisch darstellt. Es entspricht seiner Erklärung von der Epoche des Poetischen Realismus. Er hat ein gutes maß an Realität reingebracht und ebenfalls hat er kein schlimmes Elend der Menschen in der Zeit dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Katrin'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bearbeitung ist dir gut gelungen, da du deinen Text gut gegliedert hast und er eine klare Struktur aufweist. Außerdem finde ich gut, dass du zuerst Fontanes Zitat erklärt hast und anschließend auf den Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; eingegangen bist. Auch inhaltlich hast du das Zitat gut erklärt, jedoch hätte ich nochmal hervorgehoben, dass der Dichter in dieser Epoche die Situationen neutral beschreibt, ohne seine eigene Meinung zu äußern. In Bezug auf den Roman hast du sehr gut nochmal die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in der Epoche des Poetischen Realismus zum Ausdruck gebracht und diesen Aspekt mit Beispielen unterstützt. Außerdem hast du sehr gut zum Ausdruck gebracht, dass Effis Leben realistisch dargestellt wird ohne es zu beschönigen, was ein zentraler Aspekt in dieser Epoche ist. Du hast viele Beispiele in deinen Text eingebaut, die deine Aspekte sehr gut untermauern. Jedoch hättest du noch hinzufügen können, dass Fontane häufig Ironie und Metaphern verwendet, um Kritik an der Gesellschaft zu üben. In Bezug auf die Zeichensetzung und die Rechtschreibung solltest du deinen Text nochmal überarbeiten, da dir einige Fehler unterlaufen sind. Manchmal ist auch deine Ausdrucksweise sehr umgagssprachlich und manche Sätze sind etwas &amp;quot;krumm&amp;quot; formuliert. Generell ist dir die Bearbeitung der Aufgabe aber gut gelungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aussage “Realis­mus ist nicht ,’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,’die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ ” meint Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur das nackte Wiedergeben des alltäglichen Lebens ist, sondern, dass man eine künstlerische Hand benötigt, um aus einem Marmorstein, also eine puren Beschreibung, ein Kunstwerk machen kann. Die genaue Beschreibung und bildliche Darstellung spielen eine wichtige Rolle, weshalb auch kleine Details relevant sind. &lt;br /&gt;
Auch in seinem Roman “Effi Briest” spielt der Poetische Realismus eine wichtige Rolle. Fontane übt in seinem Roman Kritik an der Gesellschaft sowie an den in dieser Zeit geltenden Konventionen aus. Effi Briest erleidet im Verlauf der Handlung ein tragisches Schicksal, über welches sich der Leser zum Ende hin ein Urteil bilden kann. Durch einsetzen eines auktorialen Erzählers ist die Handlung durchgehend realitätsnah verfasst worden. Zusätzlich steht der Autor als objektiver Beobachter im Hintergrund und erfasst die reine Wirklichkeit und gibt diese so wirklichkeitsnah wie möglich wieder.&lt;br /&gt;
Diese realitätsnahe Erzählung wird allerdings  künstlerisch wiedergegeben, dadurch, dass in dem Roman vor allem Metaphern verwendet werden. Auch Ironie wird häufig genutzt um Kritik an der Gesellschaft zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Ina'''&lt;br /&gt;
Ich finde die Aufgabe ist dir ziemlich gut gelungen, weil du den Realismus gut verstanden und auch gut erklärt hast. Auch die Struktur von deinem Text ist dir gut gelungen, da es einen &amp;quot;roten Faden&amp;quot; in deinem Text gab. Du hast als erstes den Realismus erklärt und dies dann auf Effi Briest bezogen. Vielleicht hättest du aber noch einige Textbelege raus arbeiten können, wo man noch einmal genau sehen kann, wie bzw. wo er den Realismus angewendet hat. Die Wirkung auf den Leser, welche er von dem Realismus bekommt, hast du auch gut aufgeschrieben. Auch die Sprache hast du gut verwendet. Nur beim nächsten mal vielleicht nicht nur auf die Kritik an der Gesellschaft beziehen, sondern auch andere Kritik aufschreiben, wie zum Beispiel an die Konsequenzen von dem fremdgehen für die Person an sich (Schuldgefühle). Zusammenfassend kann ich also sagen, dass mir deine Erklärungen sehr gut gefallen haben, du aber vielleicht ein bisschen mehr auf Effi Briest hättest eingehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Fontane, dass es in dem Poetischen Realismus nicht darum geht, die schreckliche Wirklichkeit schonungslos darzustellen oder eine nicht vorhandene Idylle zu erfinden, sondern vielmehr darum sich auf die Wahrheit zu konzentrieren und etwas so darzustellen wie es sich wirklich abspielen könnte. Hierbei ist wichtig, dass es nicht so darstellt wird wie es ist, da einem nicht alles, sondern nur ein bestimmter Ausschnitt der Realität bekannt ist. Es geht darum ein stimmiges, glaubwürdiges Bild von der Welt zu entwerfen. Die Beschreibungen sind ausschließlich objektiv und ohne Wertung und sollen die Teilhabe des Lesers ermöglichen.&lt;br /&gt;
Im Poetischen Realismus geht es weiterhin darum Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu üben, ohne jedoch den Leser von einer Meinung überzeugen zu wollen. Es soll immer die freie Bildung einer eigenen Meinung ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung kann an Beispielen des Romans „Effi Briest“ veranschaulicht werden. &lt;br /&gt;
Der Roman thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung. Es wird im Verlauf des Romans, durch die in ihm enthaltenen Handlungen, die verschiedene Resultate erbringen, Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit geübt, jedoch so, dass sich der Leser durch die Geschichte eine eigene Meinung bilden kann.&lt;br /&gt;
In dem Roman geht es um ein Mädchen namens Effi, das mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratet und mit ihm nach Kessin zieht. Diese Geschichte hat sich nicht wirklich so ertragen, ist jedoch realistisch und wahrheitsgetreu und hätte so stattfinden können. Sie spiegelt somit das wirkliche Leben „im Element der Kunst“ wieder.&lt;br /&gt;
Innstetten ist Landrat uns so oft auf Reisen, wodurch er nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen kann und Effi sich alleine fühlt. Effi hat Innstetten geheiratet, da er er ein hohes Ansehen in der Gesellschaft hat. Sie kennt durch diese Fixierung ihn und die Nachteile, die seine Arbeit für sie und ihre Gefühle mit sich bringen, kaum. So wird weiterhin Kritik an der Gesellschaft geübt.&lt;br /&gt;
Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Dieser hat viel Zeit für sie und begehrt sie, wodurch sich Effi zu einer Affäre mit Crampas verleiten lässt, wonach sie jedoch starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Effis Reaktion auf die, mit der gesellschaftlichen Stellung ihres Mannes verbundene, Einsamkeit ist eine Affäre mit einem Mann, der mehr Zeit für sie hat. Dies hat sich nicht wirklich so zugetragen, hätte sich jedoch durchaus so abspielen können. Es ist realistisch und ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens“, sondern „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus. Diese Reaktion Innstettens und der Eltern ist, auf Grund der extremen Wichtigkeit dessen, was die Gesellschaft über einen denkt, glaubwürdig und realistisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feedback von Anna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärung die Maya zu Beginn bezüglich Fontanes Erklärung des Poetischen Realismus geliefert hat ist treffend und eine sehr gute Einleitung für das folgende Beispiel, den Roman Effi Briest, den sie durch nachvollziehbare Argumente nach Fontanes Erklärung bezüglich des Poetischen Realismus, der Aufgabenstellung entsprechend, gut darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt sie eine passende Inhaltsangabe, die alle ,für die Aufgabe, relevanten Inhalte einschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hangelt sich sozusagen an ihrer Inhaltsangabe entlang &lt;br /&gt;
um entsprechend der Geschehnisse im Roman Fontanes Erklärung von Poetischen Realismus zu veranschaulichen, wodurch sie ihrem Text eine nachvollziehbare Struktur verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, dass man nicht die Realität so wiedergibt, wie die war/ist, sondern diese, Künstlerisch schmücken muss und viele Kleinigkeiten einbringen soll. Außerdem meint er mit seiner Erklärung, dass man nicht die Realität überspitzen soll. Das bedeutet man soll die Realität nicht schlechter als sie ist, aber auch nicht besser darstellen. Also ist es wichtig laut Fontane, dass man die wahre Realität wiedergibt ohne jegliche Überspitzungen und, dass man diese Realität mit Kleinigkeiten zum Beispiel durch die Natur oder auch durch die Umgebung zu umschreiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Passend zu seiner Erklärung, kann man sein Roman „Effi Briest“ mit dieser erläutern. Direkt auf der ersten Seite findet man eine detaillierte Beschreibung von ihrem Haus. In diesem Haus ist Effi aufgewachsen und verbrachte dort ihre ganze Kindheit. Auffallend ist, wie viel Wert Fontane auf Kleinigkeiten legt. Fontane beschreibt das Haus sehr detailliert und versucht so dem Leser eine genaue Bildbeschreibung darzustellen. Dies war ihm auch sehr wichtig. Außerdem lässt sich sagen, egal wie detailliert er das Haus auch beschreibt, er bleibt bei der Realität. Zudem überspitzt er auch diese Realität nicht. Dadurch, dass er auch vieles genau beschreibt, kann man auch vieles deuten. Zum Beispiel, dass das Haus wie ein „umschließendes Hufeisen“ war, lässt sich zum Beispiel darauf deuten, dass Effi sehr wenig Kontakt zu Außenwelt hatte, aber auch sehr wohlhabend aufgewachsen ist. Auch hierbei handelt es sich nur um die wahre Realität. Im Allgemeinen hätte man sich aber die Beschreibung sparen können und man hätte einfach schreiben können, wie wenig Kontakt Effi zur Außenwelt hatte und, dass sie sehr wohlhabend aufgewachsen ist. Aber genau dies würde Fontane dann als „nackte“ Wiedergabe bezeichnen. Denn ihm war es sehr wichtig, dass sich der Leser im Roman eingebunden fühlt und, dass der Leser fühlt, dass er  auch mitten im Geschehen ist. Außerdem war ihm sehr wichtig, dass man vieles sehr detailliert beschreibt.  Weiterhin gibt es viele Dialoge im Roman. Dies  zeigt wiederum, dass er sehr viel Wert darauf legt, was genau, von wem, gesagt wird. Auch hier versucht er alles genau detailliert zu beschreiben und versucht am Geschehen so nah wie möglich zu sein. Dass Effi zum Beispiel mit 17 Jahren geheiratet hat, ist keine Überspitzung, sondern entsprach der wahren Realität. Auch, dass der Ehemann zum Beispiel doppelt so alt war, als die Ehefrau entsprach ebenfalls der wahren Realität. Zudem zeigt Fontane in dem Roman, wie wichtig das Ansehen im späten 19. Jahrhundert war.  Auch das selbst Mord begangen wird, um sein Ansehen zu schützen. Auch dies entspricht der wahren Realität. Dass Effi aber auch so Jung starb, zeigt eventuell, dass die Menschen auch dort nicht lange gelebt haben und, dass die Medizin nicht so fortgeschritten war, wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, dass Realismus nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ sei, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, drückt Theodor Fontane aus, dass der realistische Schriftsteller nicht das alltägliche Leben mit all seinen Grausamkeiten darstellen soll, sondern vielmehr die gesamte Lebenswirklichkeit und ihre Aspekte künstlerisch verarbeiten soll um dabei Geschichten zu entwickeln, die sich so hätten ereignen können. In Fontanes “Effi Briest“ lässt sich ein Beispiel für den Umgang mit gewissen Aspekten des alltäglichen Lebens finden, die zwar im poetischen Realismus nicht ausgelassen werden, jedoch in der künstlerischen Verarbeitung nur angedeutet werden, da es für die damalige Zeit unschicklich gewesen wäre, sie ungeschönt auszusprechen, als der Autor die intimen Szenen zwischen Effi und Crampas im Schlitten sozusagen “überspringt“ und dem Leser Spielraum für Interpretationen gibt. Ein weiteres Beispiel hierfür ist auch das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Auch bei dieser wichtigen Stelle im Roman verzichtet Fontane auf die grausamen Details eines solchen Duells und auf blutige, plastische Darstellungen, stattdessen verarbeitet er den Verlauf künstlerisch. Dies begründet er damit, dass der realistische Autor den wahren Inhalt (hier: die gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre und inwiefern Menschen dem gesellschaftlichen Druck nachgeben dieses wiederherzustellen) der Ereignisse herausstellen soll, statt diese nur zu beschreiben. Auch der Tod Effis fällt in diese Kategorie: Keine grausamen oder plastischen Details, sondern eine poetische Aufarbeitung der Ereignisse, bei der der Leser die wahren Hintergründe erkennt. Darüber hinaus ist die Tatsache, dass Theodor Fontane sich zwar an der realen Person der Elisabeth von Ardenne orientiert, jedoch einige Aspekte der Vorlage verändert (zum Beispiel stirbt die Protagonistin im Roman viel früher als die reale Person, abgesehen davon nahm Elisabeth von Ardenne später wieder Kontakt zu ihren Kindern auf) ein Beispiel dafür, dass die Schriftsteller im poetischen Realismus nicht die Lebensgeschichte realer Personen nacherzählen sollen, sondern Geschichten entwickeln die so hätten passieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Rene'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe ist dir sehr gut gelungen. Du hast zu einem den Text schlüssig strukturiert indem du zunächst das Zitat erläutert hast, es mit Beispielen im Buch verglichen hast und zuletzt durch den Vergleich von Effi Briest mit dem wahren Hintergrund, Elisabeth von Ardenne, gezeigt hast, dass Theodor Fontane sich lediglich orientiert hat. Deine Belegungen im Buch hast du schlüssig und stringent formuliert wie z.B. die Schlittenfahrt mit Crampas und das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Hierbei hast ausführlich auf die Hauptfrage beantwortet. Besonders gut gefiel mir der Vergleich von Effi Briest mit Elisabeth von Ardenne, welche Vorbild für die Romanfigur war. Hier und da hattest du kleine Rechtschreibfehler eingebracht wie z.B. “im &amp;lt;font color=&amp;quot;red&amp;quot;&amp;gt; poetischen &amp;lt;/font&amp;gt; Realismus”. Insgesamt ist dir dennoch die Aufgabe besonders inhaltlich als auch sprachlich sehr gut gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Das Zitat Fontanes beschreibt die literarische Epoche des Poetischen Realismus', in welcher man versuchte ein realistisches Bild „alles wirklichen Lebens“ zu erschaffen. Jedoch geschieht dies „im Elemente der Kunst“, also nicht das trockene „wiedergeben des alltäglichen Lebens“, sondern, dass man mit literarischen Elementen dem geschaffenem Bild Lebendigkeit verleiht, sodass man sich besser in dieses hineinversetzen kann. Sodass insbesondere die „Schattenseiten“ den Leser mitreißen und sogar erschüttern sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt Fontane in seinem Roman „Effi Briest“. Das Leben der Protagonistin verläuft nämlich alles andere als rosig. Zunächst bereitet ihr, nach ihrer frühen Hochzeit, ein Spuk schreckliche Angst, jedoch, statt sie zu trösten und sie zu unterstützen, zieht ihr Mann dies ins Lächerliche, da ihm sein Ruf wichtiger ist, als die Ängste seiner Frau. Dieses strenge Achten auf den Ruf, und wie verletzend dies ist, war für die damalige Zeit, in der die Geschichte spielt, typisch. Zudem waren frühe Hochzeiten für junge Frauen ebenfalls normal für damals. Vor allem für Leute, welche zur gesellschaftlichen Oberschicht gehörten. So wie Effi und ihr Mann Innstetten. Dies zeigt die realistische Seite im Roman. Jedoch wird die düstere Seite von Effis Leben sehr emotional geschieldert, was ebenfalls Fontanes Beschreibung entspricht.&lt;br /&gt;
Dazu kommt noch, dass Effi sich durch die beruflich begründete Abwesenheit Innstettens, sehr einsam fühlt und sie sich langweilt. Dies zeigt auch eine weitere Schattenseite in ihrem Leben. &lt;br /&gt;
Was jedoch ihre schon recht beklemmende Situation verschlimmert ist Effis eingehen einer Affäre mit dem Major Crampas. Als Innstetten dies in Erfahrung bringt fühlt er sich in seiner Ehre verletzt und duelliert sich mit Crampas, welcher daraufhin sogar stirbt. Diese dramatische Reaktion zeigt, wie grausam und kaltherzig die Menschen damals ihre Ehre und ihren Ruf verteidigten, da er ihnen anscheinend wichtiger war, als jegliches Menschenleben und jegliche Gefühle. &lt;br /&gt;
Dies erkennt man zudem am weiteren verlauf der Geschichte, da Innstetten sich von Effi trennt und ihre gemeinsame Tochter an sich nimmt. Effi macht diese Grausamkeit kaputt, zumal sie deswegen sogar von ihren Eltern verstoßen wird, da ihnen ihr Ruf und der, ihrer Familie, ebenfalls wichtiger zu sein scheint, als ihre eigene Tochter. &lt;br /&gt;
Jedoch wird auch hier wieder das Menschliche und damit auch das Realistische eingebracht, da Effis Eltern sie auf ärztliche Anordnung wieder zu sich nehmen und ihr einen schönen Lebensabend bereiten. Denn um die düsteren Konsequenzen dieser Zeit wieder aufzugreifen, stirbt Effi am Ende des Romans als junge Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Lennart'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Inhalt gut dargestellt und auch die Erklärung der Sätze Fontanes sind dir gelungen, denn du hast deine Aussagen direkt anhand eines Beispiels belegt, sowie du gleichzeitig Fontanes Satz zu der Erklärung hinzufügst. Außerdem finde ich es gut, wie du auf die genauen Beziehungen der Charaktere eingegangen bist, Effies Lebensgeschichte und Innstettens Emotionen, nachdem die Affäre ans Licht gekommen ist, genau dargestellt hast. Zudem ist dir gelungen, den Roman in dem letzten Abschnitt auf das Realistische zu beziehen.&lt;br /&gt;
Vielleicht hättest du aber noch etwas mehr auf die im Roman verwendeten literarischen Elemente eingehen könne.&lt;br /&gt;
Insgesamt eine wirklich gelunge Erklärung des Satzes mit Zusammenhang zum Roman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realis­mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur das ausschließliche Wiedergeben vom alltäglichen Leben oder der schrecklichen Wahrheit ist, sondern es künstlerisches Geschick benötigt wird, um aus einer puren Beschreibung ein Kunstwerk zu machen. Besonders soll die Wahrheit so darstellt werden, wie sie sich abspielen könnte und nicht wie sie ist, denn jeder kennt nur einen Ausschnitt aus der Realität und niemandem ist alles bekannt und so soll ein glaubwürdiges Bild von der Welt entstehen. Um dem Leser zu ermöglichen, sich in die Geschichte rein zu denken und sich ein eigenes Bild davon zu machen, ohne ihn von etwas überzeugen zu wollen, sind die Beschreibungen der Umwelt und der Figuren rein objektiv und enthalten sowohl positive als auch negative Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung kann man an Beispielen aus seinem Roman „Effi Briest“ veranschaulichen, welchen er in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben und veröffentlicht hat. Zu Beginn des Romans findet man eine detaillierte Beschreibung des Hauses und des Gartens der Familie von Briest. Hier hat Effi ihre gesamte Kindheit verbracht und die Beschreibungen zeigen ein Leben auf, dass sich genauso hätte abspielen können. Besonders auffällig sind die Kleinigkeiten, die Fontane mit viel künstlerischem Geschick beschreibt und so dem Leser eine genaue Vorstellung der Umgebung ermöglicht, indem er aber trotzdem realistische Beschreibungen verwendet. Diese genauen Darstellungen ermöglichen es, sich ein Bild von dem gesellschaftlichen Leben nur damaligen Zeit zu machen. Effis Leben dient hier dazu, eine Realität darzustellen, wie sie sich zur damaligen Zeit abgespielt haben könnte. Fontane beschreibt, dass Effi mit 17 Jahren geheiratet hat und dann mit ihm zusammen zieht. Diese Geschichte ist realistisch und hatte sich so ereignen können. Weiterhin erkennt man im gesamten Roman eine Kritik an der Gesellschaft und deren Erwartungen. Diese Kritik wird aber nicht direkt beschrieben, sondern so, dass sich jeder Leser in die Geschichte reindenken kann und sich eine eigene Meinung davon bilden kann. Zum Beispiel wird die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens durch viele verschiedene Beispiele, wie die Hochzeit Effis mit dem hoch angesehenen Baron von Innstetten, kritisiert und so umschrieben, dass der Leser selber überlegen muss, inwiefern dies nun eine Kritik an der Gesellschaft ist. Dass schreckliche Details in dieser Epoche nicht von Bedeutung waren wird klar, wenn Fontane beispielsweise bei dem Duell zwischen Crampas und Innstetten auf blutige oder gewaltdarstellende Beschreibungen verzichtet und lediglich dieses Duell und den Tod Crampas künstlerisch Umschreibt. Zu diesem Auslassen von grausamen Details zählt auch der Tod Effis. Er beschreibt den Tod vielmehr mit Poesie und als ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung &amp;quot; Realismus ist nicht ´[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst´, meint Theodor Fontane, dass ein Schriftsteller in seinen Werken die Realität nicht so darstellen soll, wie sie in Wirklichkeit ist. Vielmehr soll gezeigt werden, wie die Realität sein könnte, wobei oft Ideale benutzt werden, die aber stets glaubwürdig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage lässt sich nun auf das Beispiel seines Romans &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; beziehen, welchen er in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht hat. Die gesamte Handlung des Romans ist nicht wirklich so geschehen, hätte jedoch jederzeit so passieren können. Somit zeigt Theodor Fontane nicht wie die Welt in Wirklichkeit ist, sondern wie sie sein könnte. Er zeigt nicht nur negative Aspekte der damaligen Zeit und geht im Detail auf diese ein, sondern stellt das Leben sowohl mit seinen positiven, als auch mit seinen negativen Seiten dar. Es wird nicht nur gezeigt, dass Effi sich von Instetten im Stich gelassen fühlt, eine Affäre mit Crampas eingeht und am Ende allein ohne Mann und Kind stirbt. Auch die schönen Momente in der Ehe, in Effis Alltag und ihre unbeschwerte Kindheit werden hervorgehoben. Mit seinem Werk will Fontane Kritik an der Gesellschaft üben und sie zum Nachdenken anregen, jedoch ohne direkte Kritikpunkte zu nennen, sondern lediglich dadurch, dass sie Menschen sehen welche Auswirkungen bestimmte Handlungen haben können und dies dann auf ihr eigenes Leben projizieren. Theodor Fontane äußert in seinem Werk Kritik an dem Stellenwert des gesellschaftlichen Ansehens und den Menschen, die sich nur darauf fokussieren. Dies zeigt er dadurch, dass Instetten seine Arbeit und seinen Ruf über Effis Bedürfnisse stellt und sie somit immer mehr in den Hintergrund gerät. Er geht sogar soweit, dass es in einem Duell Crampas tötet, um sein Ansehen wieder herzustellen, nachdem er von seiner Frau betrogen wurde und in einem sehr schlechten Licht stand. Besonders auffällig ist, wie detailreich Fontane die Situationen in seinem Buch beschreibt. Zum Beispiel ist die erste Seite des Romans, in dem lediglich das Anwesend der Familie Briest beschrieben wird sehr detailliert und man erkennt wie realitätsnah er alles formuliert hat um einen möglichst glaubwürdigen Eindruck zu schaffen. Anhand dessen scheint die Hauptfigur Effi als eine Person die so tatsächlich existieren könnte und mit der sich die Leser des Werkes identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''&amp;lt;font color=&amp;quot;FF7F00&amp;quot;&amp;gt; Rene &amp;lt;/font&amp;gt; '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Aussage „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, bedeutet: Man solle sich auf die Wahrheit fokussieren und Geschehnisse so darstellen wie sie sich abgespielt haben können. In der Epoche des Poetischen Realismus ist es nicht die Zielsetzung die Wirklichkeit darzustellen oder eine Idylle zu erschaffen. Es geht vielmehr darum die Kunst der Lebenswirklichkeit in Geschichten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fontanes Roman Effi Briest zeigt sich diese künstlerische Verarbeitung in manchen Szenen. Einer der Höhepunkte ist die Affäre zwischen Crampas und Effi. Um nicht unsittlich zu wirken wird diese Affäre nur angedeutet, sodass der Leser Spielraum für Interpretation hat, beschrieben wird diese Affäre aber nicht. In dem Roman gibt es hierfür weitere Beispiele wie das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Auch bei dieser wichtigen Stelle im Roman verzichtet Fontane auf die grausamen Details eines solchen Duells und auf blutige, plastische Darstellungen, stattdessen verarbeitet er den Verlauf künstlerisch. Dies begründet er damit, dass der realistische Autor den wahren Inhalt (hier: die gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre und inwiefern Menschen dem gesellschaftlichen Druck nachgeben dieses wiederherzustellen) der Ereignisse herausstellen soll, statt diese nur zu beschreiben. Weiterhin beschreibt Fontane, Effi welche mit 17 Jahren geheiratet hat und mit ihren Mann zusammenzieht, welches auch sehr plausibel rüberkommt. Insgesamt lässt sich sagen, dass Theodor Fontane sein Roman Effi Briest sehr realistisch darstellt. Es koaliert mit seiner Erklärung von der Epoche des Poetischen Realismus. Er hat ein gutes maß an Realität eingebracht wobei er nicht das schlimmes Elend der Menschen in der Zeit dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Erik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist dir die Aufgabe gut gelungen: Du hast deinen Text klar in die Erklärung von Fontanes Zitat und Beispiele aus “Effi Briest“ unterteilt. Im ersten Abschnitt hast du Fontanes Aussage verständlich erklärt und herausgestellt, dass es darum geht Geschichten zu entwickeln, die so hätten passieren können, du hättest aber vielleicht noch ergänzen können, dass der realistische Autor niemals seine eigene Meinung einfließen lassen darf. Im zweiten Abschnitt hast du mit Effis Affäre sowie mit dem Duell zwischen Innstetten und Crampas meiner Meinung nach sehr gute Beispiele für die Andeutung von Details sowie für die künstlerische Verarbeitung gefunden. Zudem hast du auch Fontanes Motivation für diese Vorgehensweise gut erklärt. Ich finde auch gut, dass du dich am Ende deiner Ausarbeitung nochmal auf Fontanes Aussage beziehst. Die Grammatik und Rechtschreibung solltest du noch einmal überarbeiten und schauen, ob du umgangssprachliche Wörter wie “rüberkommen“ vielleicht austauschen kannst. Ansonsten ist dir der Arbeitsauftrag, vor allem inhaltlich, gut gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane sagt, “Realismus ist nicht ,’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,’die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ ” . Mit diesem Satz meint Fontane, dass die Epoche des Poetischen Realismus nicht nur die einfache Wiedergabe des Lebens, sowie den schlechten Aspekten dessen ist, sondern dieses Schreiben eine ganz besondere Kunst ist und man es als großes ganze betrachten müsse, es aber trotzdem als Kunst darstellen muss und tiefer gehen, als eine normale Beschreibung der Umstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sein Roman „Effi Briest“ spielt in der Zeit des Poetischen Realismus, da durch Effi‘s Leben und im Endeffekt Schicksal, nämlich ihren Tod, und die damaligen Ansichten, Kritik an der Gesellschaft geübt wird. Der ganze Roman ist in einem auktorialen Erzählstil geschrieben und wirkt dadurch sehr realitätsnahe, was wieder ein Indiz für den Poetischen Realismus ist. Der Roman handelt von der 17 Jährigen Effi, welche den 38 jährigen Geert von Innstetten heiratet. Nachher geht sie mit Major Crampas eine Affäre ein und wird, als dies Jahre später ans Licht kommt, aus der Familie verstoßen und Crampas stirbt im Duell mit Innstetten. Das Duell und die Affäre beschreibt Fontane nicht genau, sonder lässt sehr viel Interpretationsspielraum, was die künstlerische Darstellung ist, aber trotzdem realistisch wirkt, da es so gut in den Text eingebracht wurde. Fontane übt mit den ganzen Darstellungen Kritik an der Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Chiara:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast eher eine ziemlich kurze Zusammenfassung des Romans verfasst. Es sind viel zu wenig Erklärungen des Zitates in deinem Text. Zudem ist deine Einleitung in dem Text sehr lang, kompliziert und widerspricht sich ( „man es als großes ganzes betrachten müsse, […] [man muss] tiefer gehen“). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dein erster Satz nach der Einleitung ist zudem schwer zu verstehen, da er sehr lang  ist und viele Kommas besitzt. Zum besseren Verständnis hättest du ihn in zwei Sätze aufteilen können und ein „ihr“ vor „Schicksal“ ergänzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich gut finde ist, dass du nicht nur auf die Geschichte des Romans, sondern auch auf den Erzählstil eingegangen bist. Jedoch zu ungenau und unverständlich, weshalb sich die Frage stellt : Inwiefern ist ein auktorialer Erzählstil realitätsnahe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hast du teilweise Umgangssprache verwendet: „Nachher“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind deine Formulierungen manchmal nicht sinngemäß korrekt: Es heißt „von der Familie verstoßen“ und nicht „aus der Familie verstoßen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fontane ist Realismus nicht, ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, sondern ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Damit möchte er ausdrücken, dass es im Poetischen Realismus nicht darum geht, eine Wirklichkeit darzustellen, die so nicht im reellen Leben passieren könnte. Es geht darum Personen und Handlungen so darzustellen, dass sie der Realität so nah wie möglich sind und kein Scheinbild zu erschaffen. Durch diese Darstellung soll dem Leser ermöglicht werden, sich eine Meinung zu bilden und sich durch die reele Darstellung bestätigt zu fühlen. Dies lässt sich auch durch Fontanes Roman ,,Effi Briest&amp;quot; darlegen. &lt;br /&gt;
Darin geht es um die 17 jährige Effi Briest, die nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, dort wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts eine Affäre ein. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt. &lt;br /&gt;
Effis Geschichte hört sich nicht nur reell an, sondern soll sich so im Leben der Elisabeth von Ardenne auch so zugetragen haben, was die Begenheiten noch Wirklichkeitsnäher macht und die Personen und deren Handlungen durch die Realität bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane ist einer der bedeutendsten Schriftsteller aus der Epoche des Poetischen Realismus. Dazu erklärt er, dass der Realismus nicht „das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ sei. Vielmehr sei die Existenz einer künstlerischen Hand, […] also „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Elemente der Kunst“ wichtig.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Epoche des Poetischen Realismus hat sich die Gesellschaft und die Ansicht der Menschen stark verändert, was an vielen Faktoren, wie der Evolutionstheorie, der Wissenschaft, der Industrialisierung und der Kritik an der Kirche liegt. Dabei stellt der Realismus jedoch nicht nur die schlechten Dinge dar, die diese Zeit stark geprägt haben. Dazu zählen beispielsweise die schlechten Arbeitsverhältnisse oder die Verarmung vieler Menschen. Realismus bedeutet vielmehr die Konzentration auf das Ideal, also die Wahrheit in den Dingen. Diesen Aspekt möchte Fontane auch in seinem Zitat zum Ausdruck bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das realistische Schreiben bedeutet somit, so zu schreiben, wie es sein könnte und veranschaulicht nicht die realen Gegebenheiten. Dadurch entwickelt der Autor ein stimmiges und glaubwürdiges Bild von der Welt. Es wird die Frage aufgeworfen, wie der Mensch seine Individualität unter den gegebenen Umständen bewahren kann, wodurch der Autor die Welt anders beschreibt, als sie ist, ohne sich eine eigene Meinung zu bilden. Er bringt eine gewisse Neutralität zum Ausdruck. Dabei probiert der Autor mithilfe von Ironie und Humor den Leser dabei zu helfen, den Alltag zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf Fontanes Roman „Effi Briest“, der zur Zeit des Poetischen Realismus geschrieben wurde, bringt auch Effis Leben viele Schattenseiten mit sich, die jedoch neutral beschrieben werden. Als sie beispielsweise von Innstetten und ihrer eigenen Familie verstoßen wird und sich sogar ihre Tochter von ihr abwendet, wird dem Leser ein neutrales Bild von der Situation geboten, was ihn dazu verleiten soll, sich eine eigene Meinung zu bilden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem spielte zu dieser Zeit das gesellschaftliche Ansehen eine wichtige Rolle, was Fontane in seinem Roman zum Ausdruck bringt. Um diese Anerkennung zu erlangen, haben die Menschen alles getan, ohne auf das Wohl anderer Menschen einzugehen. Innstetten hat Crampas bei einem Duell umgebracht, um sein gesellschaftliches Ansehen aufrecht zu erhalten, auch wenn dieser dafür mit seinem Leben bezahlen muss. Die dargestellte Situation wird von Fontane realistisch und neutral beschrieben. Diese Neutralität verhindert das „nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Vielmehr nutzt er diese Neutralität, um das wirkliche Leben und die „wahren Kräfte und Element der Kunst“ widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Fontane dargestellten Schattenseiten überwiegen dabei jedoch nicht und werden nicht euphemistisch dargestellt. Vielmehr gibt es ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den schlechten Situationen, wie zum Beispiel Effis Tod aufgrund ihrer schlechten Gesundheit, die durch die Abwendung ihrer Familie herbeigeführt wird und den guten Situationen, wie beispielsweise Effis Kindheit. Durch dieses Gleichgewicht wird gezeigt, dass es nicht nur schöne Momente in Effis Leben gibt. Dadurch wirkt der Inhalt des Romans sehr realistisch und glaubwürdig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane übt außerdem Kritik an der Gesellschaft. Dazu verwendet er zudem Ironie und viele Metaphern, wodurch der Leser sich erneut eine eigene Meinung bilden kann und die Situation interpretieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Verena'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist dir dein Text sehr gut gelungen. Ich finde es gut, dass du eine klare Struktur in deinem Text hast und am Anfang das Zitat noch mal aufgreifst und es auch erklärst. Du hast im zweiten Abschnitt noch mal die Epoche wiedergegeben, was ich sehr gut finde, da man so weiß was in der Epoche des Poetischen Realismus relevant war. Im dritten Abschnitt finde ich es sehr gut, dass du nochmals ganz klar sagst, dass keine eigene Meinung von dem Autor im Text vorhanden sein soll. Außerdem benennst du die Ironie und den Humor im dritten Abschnitt, was ich sehr gut finde, da es ein wichtiger Aspekt ist, der in der Epoche häufig genutzt wurde. Was mir auch sehr gefällt ist, dass du ein Teil des Zitates von Fontane später im Text noch mal wiedergibst. Du nennst in diesem Abschnitt ein Beispiel zu deiner Aussage und dazu noch ein Teil des Zitates. Dies finde ich, ist dir sehr gut gelungen. Du nennst am Ende deines Textes, das dies alles sehr realistisch dargestellt wurde. Dies kann man am Ende machen, jedoch hätte ich dies mehr in den Vordergrund gestellt, da es meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Aspekt ist. Deine Rechtschreibung und Komma Setzung ist dir ebenfalls gut gelungen. Ich habe an deinem Text nicht viel auszusetzen. Das hast du echt gut gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane gehörte zu den wichtigsten Schriftstellern zur Zeit des Poetischen Realismus und sagte einmal: „Realis¬mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Damit ist gemeint, dass das Ziel des Realismus nicht ist die Wahrheit so schlecht, oder so gut wie möglich darzustellen. Es geht eher darum, dass man eine Geschichte erfindet, welche zu der Zeit so hätte passieren können. Durch die realistische Darstellung entsteht Kritik, zum Beispiel an dem gesellschaftlichen Leben. Wichtig ist auch, dass der Autor nicht versucht, den Leser von seiner Vorstellung oder Meinung zu überzeugen. Vielmehr soll durch die objektive Darstellung, aber auch durch sprachliche und rhetorische Mittel, wie die Metapher, oder die Ironie, der Leser zum Nachdenken angeregt werden und sich seine eigene Meinung bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich wird dies in dem Roman „Effi Briest“, welcher von Fontane selber verfasst wurde. Als erstes fällt auf, dass Fontane als Hauptfigur eine Tochter reicher Eltern wählt. Sie lebt auf einem großen Anwesen und hat eine unbeschwerte Kindheit. Dadurch verhindert Fontane, da der Großteil der Leserschaft zu dieser Zeit wahrscheinlich nicht unter denselben guten Verhältnissen groß geworden ist, dass der Leser sich zu sehr in Effi Briest hineinversetzt. Den meisten wird hier also eine objektive Ansicht geboten, da sie mit dieser Art von Lebensstil wahrscheinlich wenig zu tun haben und nur wenige Menschen sich zu der Zeit so viel leisten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist auffällig, dass Fontane nicht nur die schlechte, oder die gute Seite von Effis Leben zeigt. Ihre Kindheit zum Beispiel war unbeschwert und auch die anfängliche Zeit mit Innstetten ist zwar jetzt nicht besonders positiv dargestellt, allerdings auch nicht negativ. Erst als Innstetten über die Affäre zwischen Effi und Crampas erfährt, beginnt die schlechte Seite von Effis Leben und hier leidet sie das erste mal unter dem gesellschaftlichen Druck, da Innstetten Crampas tötet, sich von ihr trennt, ihr jeglichen Kontakt mit ihrer gemeinsamen Tochter verbietet und ihre Eltern sie verbannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass Fontane Kritik an der gesellschaftlichen Lage übt, allerdings sehr objektiv. Er hätte auch über einen verarmten Menschen schreiben können, der wesentlich mehr unter dem Druck der Gesellschaft gelitten hätte und dann auch noch für sein ganzes Leben, dadurch würde er den Leser aber beeinflussen und somit seinen eigenem Zitat widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fontanes Zitat,,Realismus sei nicht,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand,(...) also ,,die Widerspiegelung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen und Elemente der Kunst“ meint er, dass man die Realität so darstellen soll wie sie sich wirklich abspielen könnte. Man soll sie nicht besser darstellen als sie ist , aber auch nicht schlechter als sie ist. Also nicht Überdramatisieren und Übertreiben. Jedoch soll die Wirklichkeit sehr detailliert beschrieben werden um ein stimmiges Bild der Wirklichkeit darzustellen, welches gleichzeitig auch sehr realitätsnah ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung des Poetischen Realismus kann mit Textstellen aus seinem Roman ,,Effi Briest“ veranschaulicht werden. Zu Beginn seines Romans beschreibt Fontane das Grundstück der Familie Briest. Dies tut er sehr detailliert und er erwähnt jede einzelne Ecke des Grundstücks und schmückt seine Beschreibungen aus. Daran erkennt man das er die Umgebung sehr zusammenhängend und stimmig beschreibt, gleichzeitig schreibt er jedoch dadurch auch sehr realitätsnah was dem Leser ein klares Bild dieser Zeit in der Gesellschaft bietet. Auch wenn man einmal den kompletten Roman betrachtet kann man erkennen, dass Fontane das ganze Leben Effis sehr realistisch beschreibt. Er übt Kritik an der Relevanz von Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Jedoch äußert er sie so , dass sich die Leser eine eigene Meinung bilden können , da sie durch Fontane alle Seiten der Geschichte dargestellt kriegen . Er nennt nicht nur schlechte Ereignisse, sondern auch gute. Das gibt dem Leser die Neutralität sich selbst eine Meinung bilden zu können, aufgrund der sehr realitätsnahen Beschreibung von Fontane.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der komplette Roman von Fontane ein Beispiel für den Poetischen Realismus ist, da Fontane durchgehend sehr detailliert und realistisch schreibt um den Zuschauern ein klares Bild zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realismus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Fontane, dass man mit einer künstlerischen Hand in die Wirklichkeit eingreift um ein Werk des Poetischen Realismus zu kreieren. Also der Künstler bearbeitet das Menschenleben zu einem perfekten Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Poetischen Realismus verwendet er auch in seinem Werk „Effi Briest“, da er das Leben von der Protagonistin Effi nicht beschönigt und ihr Leiden, sowie ihre Fehler zeigt. Zunächst wird klar, dass Effi nicht gut mit ihrem neuem Leben klar kommt, da sie denkt, ein Geist spukt in ihrem Haus. Aber ihr Ehemann Innstetten sorgt sich nicht darum, da ihm sein Ruf wichtiger ist. Damals waren vielen de Ruf viel wichtiger als das Ergehen von einem Menschen. Dies zeigt nochmal aus, wie sich Theodor Fontane an die Wirklichkeit hält. Zusammenhängend dazu wurde Effi schon mit siebzehn Jahren verheiratet, damit sie ihre Zukunft gesichert hat, da man damals als Frau nicht unabhängig Leben konnte. Vor allem war es sinnvoll jemanden mit viel Geld zu heiraten bzw. jemanden aus oberen gesellschaftlichen Schicht. Eine weitere Schattenseite in Effis Leben ist, dass ihre Langweile bzw. Abenteuerlust zum Verhängnis wird. Sie geht eine Affäre mit dem Major Crampas ein. Zunächst denkt man, dass dies Geheim bleibt, weil sie nach Berlin umziehen und somit weit weg von dem Major sind. Doch nach sechs Jahren wendet sich das Blatt und Innstetten findet Liebesbriefe und fühlt sich daraufhin in seiner Ehre verletzt. Dies zeigt nochmal, dass Fehler auch in Romanen große, schlechte Auswirkungen auf das Leben haben, denn daraufhin wird Effi verstoßen und wird schwer krank. Der Major Crampas muss daraufhin mit seinem Leben in einem Duell gegen Innstetten bezahlen. Diese Reaktion von Innstetten zeigt nochmal deutlich die emotionale Auswirkungen, welche Fehler auf einen haben. Zudem zeigt sich das man damals alles gemacht hat, um seine Ehre zu verteidigen. Wie schon erwähnt, wird Effi daraufhin verstoßen, was noch einmal die Grausamkeit der Menschen verdeutlicht. Selbst ihre Eltern hätten sie im Stich gelassen, wenn sie nicht Todkrank gewesen wäre. Auch den Kontakt zu ihrer Tochter Anni verbietet Innstetten und erzieht sie so, dass sie ihre Mutter nur noch die kalte Schulter zeigt und ihr zeigt, dass man sie nicht braucht. Am Ende stirbt sie dann aufgrund ihrer Krankheit, was nochmal deutlich macht, dass er den Tod nicht beschönigt, da sie als junge Frau stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik H''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane definiert den poetischen Realismus so: Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Damit meint er, dass ein Schriftsteller des Poetischen Realismus nicht einfach Ereignisse und Geschehnisse aufschreiben soll, sondern sie mindestens gefühlvoll und künstlerisch / kreativ festhalten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigene Umsetzung sieht man schon sehr gut am Anfang des Romans „Effi Briest“: Innerhalb der ersten Seite wird quasi Effis gesamtes Leben beschrieben. Dazu werden sehr viele kleine Details und manchmal auch Metaphern genutzt, aber alles bleibt im Bereich des Möglichen. Es wird alles so beschrieben, als könne es auch in der Realität zu finden sein. Die Tatsache, dass alles so detailliert beschrieben wird, zeigt nochmal, dass Fontane seine Aussage auch hier wichtig war: Er hätte einfach Effis Kindheit in ein paar Sätzen zusammenfassen können und so ihren Charakter beschreiben können, er macht es aber wie eben beschrieben und „gibt nicht nur nackt wieder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem lässt sich seine Aussage z.B. an den Dialogen zwischen Effi und Crampas festmachen: Die beiden kommunizieren oft nicht direkt und sprechen oft „zwischen den Zeilen“ miteinander. Fontane schreibt die Dialoge also auch hier im „Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Romans lässt sich außerdem beobachten, dass von verschiedenen Ereignissen in Effis Leben relativ neutral berichtet wird. Über den kompletten Lauf ihres Lebens werden Geschehnisse aufgefasst, egal ob sie positiv oder negativ sind. Damit wird gezeigt, dass Dinge oft ohne Wertung erzählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Großen und Ganzen ist die Handlung des Romans auch realitätsgetreu. Es könnte sich alles so zugetragen haben, wie es von Fontane beschrieben wird. Ein großer Teil der Geschichte hat sich aber wirklich zugetragen: Fontane wurde von einem echten Leben, nämlich dem von Elisabeth von Ardenne inspiriert, den Roman zu schreiben. Dies weist also stark auf den Realismus hin. Aber auch der Hauptaspekt des Romans, das gesellschaftliche Ansehen, zeigt, wie realitätsnah der Roman geschrieben ist. Dies war in der Tat ein sehr wichtiges Thema im 19. Jahrhundert, allerdings wird auch hier nichts zu überspitzt dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Aussage,  Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Fontane, dass es bei dem Poetischen Realismus darum geht, sich auf die Wahrheit zu konzentrieren und etwas so darstellen wie es sich tatsächlich abspielen könnte. Dabei ist allerdings wichtig, dass es nicht dargestellt wird wie es ist, sondern wie es sein könnte, da nicht die gesamte Realität bekannt ist, sondern nur ein Teil davon.  Das entworfene Bild muss stimmig und glaubwürdig sein. Der Leser soll die Möglichkeit haben, selber Teil an dem ganzen zu haben, was dadurch ermöglicht wird, dass das Beschriebene objektiv und ohne Wertung ist. Letztlich geht es im Poetischen Realismus darum, Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu üben, wobei wiederum dem Leser keine direkte Meinung vorgegeben wird, sondern viel mehr die Möglichkeit sich aus dem gegebenen eine eigene Meinung zu bilden.&lt;br /&gt;
Fontanes Aussage kann an Beispielen des Romans „Effi Briest“ veranschaulicht werden. Grundsätzlich thematisiert der Roman die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung. In dem Roman übt Fontane Kritik an der Gesellschaft, allerdings ohne eine konkrete Meinung vorzugeben. Effi stellt in dem Roman den Hauptcharakter dar. Sie ist ein 17 jähriges Mädchen, welches den Baron von Innstetten heiratet und mit ihm nach Kessin zieht. Tatsächlich ist dies eine erfundene Geschichte, die sich aber so hätte abspielen können. Aufgrund Instettens Beruf als Landrat ist dieser oft auf Reisen und zeigt Effi gegenüber nicht sonderlich viel Zuneigung. Die Hochzeit kam zustande, da Innstetten durch '''sein Arbit''' ein hohes gesellschaftliches Ansehen trägt. Effi waren allerdings die Nachteile dessen nicht bewusst. Im Verlauf des Romans kommt es zu einer Affäre zwischen Effi und Crampas, der ihr viel Aufmerksamkeit schenkt. Diese Affäre ist durch die Einsamkeit begründet, die Crampas jedoch durch seine Zuneigung vertreibt. Zwar ist dies so nie passiert, hätte sich jedoch genauso abspielen können. Es ist realistisch und ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens“, sondern „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Innstetten findet im weiteren Verlauf Liebesbriefe und fordert Crampas zu einem Duell heraus, wobei dieser stirbt. Zudem wird Effi von ihren Eltern verstoßen und darf ihre Tochter Anni nicht mehr sehen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus nachdem sich ihr Zustand immer weiter verschlechtert hat. Die Reaktion der Eltern und Innstetten spiegelt die extreme Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens wieder, was glaubwürdig und realistisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Nele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Text ist meiner Meinung nach sehr gelungen, du könntest lediglich noch ein paar Ergänzungen vornehmen. Du hast zu Beginn ausführlich erklärt, was Fontane mit seiner Erklärung, Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint. Dabei bist du richtig auf Inhalte aus den Videos eingegangen, wie beispielsweise dass es im Realismus darum geht, die Wahrheit so darzustellen, wie sie sich hätte abspielen können, da immer nur ein Teil der Realität bekannt ist. Auch der Aspekt, dass Kritik an der Gesellschaft geübt wird, ohne dem Leser eine Meinung vorzugeben ist korrekt. Weiterhin gehst du gut auf den Bezug zum Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; ein. Richtig ist, dass Fontane mit dem Roman Kritik an der Gesellschaft übt, dies jedoch so umschreibt, dass jeder sich eine eigene Meinung bilden kann. Auch korrekt ist, dass die Geschichte Effis erfunden ist, aber sich so hätte anspielen können, was für den Poetischen Realismus typisch ist. Bei deiner Aussage, dass die Affäre von Effi und Crampas lediglich durch Effis Einsamkeit entsteht, könntest du noch ergänzen, dass zudem Effis Abenteuerlust ein Auslöser dieser ist und es nicht nur Innstettens Schuld ist. Zudem hättest du noch darauf eingehen können, dass im Poetischen Realismus alles mit poetischen Umschreibungen ausgedrückt wird und alles sehr detailliert beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“ , dass es nicht darum geht die Wahrheit in der Literatur zu verleugnen und so darzustellen wie sie sein sollte . Es geht darum die Wirklichkeit literarisch darzustellen so wie sie ist, es wird auch keine Idylle gezeigt und sie wird nicht verschönert. Außerdem sagt er damit das eine große Kunst ist die Realität literarisch so darzustellen, dass sie nicht einfach nur Wiedergegeben ist sondern aus einer puren Beschreibung ein Kunstwerk wird.  Es geht darum die Kritik anhand von Ironie und Humor auszuüben. &lt;br /&gt;
Auch in seinem Roman „Effi Briest“ stellt er die Realität dar und übt mit viele Metaphern und kleinen Details Kritik an der Gesellschaft aus dennoch wird dem Leser keine konkrete Meinung vorgegeben. Zum Beispiel als Effi von Innstetten, ihrer Familie und ihrer Tochter verstoßen wurde, wurde kein Urteil von Fontane deutlich so das sich der Leser eine eigene Meinung bilden konnte. Die Realität wird durch viele Metaphern und Ironie literarisch dargestellt.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane einer der wichtigsten Schriftstellern des Poetischen Realismus sagte einmal: „Realismus ist nicht [...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Mit diesen Worten ist gemeint, dass Realismus nicht die Wahrheit extrem schlecht, oder extrem gut darstellen soll. Sondern er soll so sein, dass man sich eine Geschichteausdenkt, welche zu einer gewissen Zeit realistisch gewesen wäre und so hätte geschehen können. So entsteht z.B. eine Kritik an der Politik oder dem System zu der Zeit. Wichtig ist auch, dass der Autor nicht versucht, den Leser von seiner Vorstellung oder Meinung zu überzeugen. Der Text soll den Leser nicht überzeugen, sondern soll es ihm möglich machen sich seine eigene Meinung zu bilden was z.B. durch rhetorische Mittel versucht wird. Dies wird auch im Roman „Effi Briest“ deutlich, welcher von Fontane verfasst wurde. Zuerst ist auffällig, dass Fontane Effi Briest als Hauptfigur und somit eine Tochter von reichen Eltern gewählt hat. Sie lebt auf sie Lebt im Wohlstand eine unbeschwerte Kindheit. So wird verhindert, dass ein Großteil seiner Leser sich in Effi Briest hineinversetzten kann da die meisten Menschen zu dieser Zeit nicht so wohlhabend waren. So wird den meisten Lesern eine objektive Ansicht geboten, wodurch es den Lesern leichter fällt sich eine Meinung zu bilden. Ebenso fällt auf, dass nicht nur das schlechte, oder das Gute in Effis leben gezeigt wird. Ihre Kindheit spiegelt zum Beispiel eine gute und unbeschwerte Zeit wider und auch die Beziehung mit Innstetten wird größtenteils gut dargestellt. Somit wird Innstetten nicht besonders positiv dargestellt wird, ebenso auch nicht negativ. Erst nachdem Innstetten von Affäre erfährt, ist eine Wendung zum schlechten in Effis Leben festlegbare und Effi leidet das erste Mal unter dem gesellschaftlichen Druck. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass Fontane Kritik an der gesellschaftlichen Situation äußert, dies tut er aber sehr objektiv, da er möchte, dass man sich seine eigene Meinung von dem Thema bildet. Den andernfalls würde er den Leser aber beeinflussen und von seiner Meinung überzeugen, was zur Folge hätte, dass er seinem eigenen Zitat widersprechen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback von Jannik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Text ist eine gute Struktur zu erkennen, am Anfang erklärst du das Zitat und was am Poetischen Realismus wichtig ist, darauf folgen zwei Beispiele und dann ein zusammenfassender Schluss. Die Erklärung am Anfang beinhaltet die wichtigsten Punkte, wie die Darstellung der Wahrheit und dass der Autor nicht versucht den Leser zu beeinflussen, und ist dir somit gut gelungen. Als Beispiele nennst du die Auswahl von Effi als Person, da sie unter besseren Umständen aufgewachsen ist, als die Mehrheit der Leser und die beidseitige Wahrheit, also dass Effi eine gute Kindheit hatte, allerdings ihr Leben sich immer mehr verschlechterte. Diese Beispiele sind meiner Meinung nach nachvollziehbar und verständlich, allerdings hättest du auch mehr Aspekte nennen können, besonders die neutrale Darstellung bei eigentlich schlimmen Situationen, wie zum Beispiel bei dem Tod von Crampas, wäre noch wichtig gewesen. Auf deine Rechtschreibung solltest du auch achten, du hast einige Rechtschreib- und Grammatikfehler in deinem Text. Insgesamt ist dir die Aufgabe aber größtenteils gut gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''JulianvD''' ==&lt;br /&gt;
Mit der Aussage &amp;quot;Realis­mus ist nicht, ’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also, ’ ” die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ die Reflexion allen realen Lebens, von alle wahren Kräfte und Interessen am Element Kunst “, sagt Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur die bloße Darstellung des Alltags ist, sondern dass es eine künstlerische Hand braucht, um ein Marmorstein als Kunstwerk herzustellen, das heißt eine reine Beschreibung. Die genaue Beschreibung und visuelle Darstellung spielen eine wichtige Rolle, weshalb auch kleine Details unbedingt hervorgehoben werden müssen. Der poetische Realismus spielt auch in seinem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; eine wichtige Rolle. In seinem Roman kritisiert Fontane die Gesellschaft und Effi Briest erleidet im Verlauf der Handlung ein tragisches Schicksal, über das sich der Leser letztendlich ein Urteil bilden kann. Unter Verwendung eines Autorenerzählers wurde die Handlung konsistent und realistisch geschrieben. Darüber hinaus ist der Autor oder ein objektiver Beobachter im Hintergrund und erfasst die reine Realität und reproduziert sie so realistisch wie möglich. Diese realistische Erzählung wird jedoch künstlerisch dadurch reproduziert, dass der Roman hauptsächlich Metaphern verwendet. Ironie wird auch oft benutzt, um die Gesellschaft zu kritisieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Poet.Realismus</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Poet.Realismus</title>
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				<updated>2020-03-27T20:05:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Theodor Fontane:&lt;br /&gt;
Realis­mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranschaulichung von Fontanes Erklärung an Beispielen aus ''Effi Briest'':'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, dass die literarische Epoche des Poetischen Realismus die Realität nicht so darstellt wie sie am besten sein sollte. Jedoch werden auch keine schlimmen Schicksale der Menschen beschrieben. In der Literatur Epoche geht es nach Fontane eher darum, die Realität so Realistisch wie möglich zu darzustellen. Für ihn ist es eher wie eine Kunst, wo man zum Beispiel aus einem Marmor Block eine Figur raus zaubert. Man soll etwas nicht schöner darstellen als es war, aber auch nicht so schlimm wie es war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In dem Buch Effi Briest, hat Theodor Fontane genau in dieser Literatur Epoche des Poetischen Realismus geschrieben. In dem Roman findet man einige Beispiele die zu der Erklärung Fontanes passen. Effi Briest lebt in einer wohlhabenden Familie, sie hat ein sehr schönes Elternhaus und ihr fehlt an nichts. Fontane beschreibt das Grundstück der Familie sehr detailliert. Es wird sehr schön und prachtvoll dargestellt. Jedoch wird auch dargestellt, dass Effi als Kind kaum Kontakt zu der Außenwelt hatte. Dies ist die Realität wie es damals war. Dies passt zu der Erklärung Fontanes, da nicht nur das gute gezeigt wird und es wird hierbei nichts beschönigt. Zudem zeigt Fontane, dass die Frauen damals schon früh verheiratet worden sind. Dies ist der Realität sehr nahe und beschreibt sehr gut wie es damals in der Zeit war. In dieser Zeit war es auch sehr wichtig für die Menschen, ein gutes ansehen zu haben. Dies wird in dem Roman am meisten Thematisiert. Fontane beschreibt sehr detailliert in seinem Roman, was die Menschen dafür damals getan haben. Hierbei werden zwar Schattenseiten dargestellt, wie zum Beispiel, dass Effi von Innstetten nach der Affäre verstoßen wird oder das Duell zwischen Innstetten und Crampas, jedoch überwiegt dies nicht und wird auch nicht ganz so schlimm dargestellt wie es damals wahrscheinlich gewesen wäre. Fontane stellt hier das Ansehen der Gesellschaft sehr Realistisch dar. Er versucht es den Lesern gut vorstellbar zu machen. Theodor Fontane versucht Effi Briests leben so Realistisch wie möglich darzustellen, ohne dass ihr Leben beschönigt wird oder ohne das die Schattenseiten überwiegen. Effi Briests Eltern haben die Anfangs, als das mit der Affäre raus kam, ebenfalls verstoßen. Allerdings haben sie Effi, als sie so Krank war, wieder zurückgeholt. Dies zeigt auch sehr deutlich, was Theodor Fontane mit seiner Erklärung meint. Hier wird gezeigt wie wichtig das Ansehen der Gesellschaft für die Menschen damals war. Sie haben selbst ihre Tochter verstoßen, damit sie bei der Gesellschaft weiterhin so gesehen werden wie sie gesehen werden wollen. Jedoch ist es sehr Realistisch, dass die Eltern ihr eigenes Kind niemals wegen so einem Fehler einfach verstoßen würden. Hierbei kommt die Vernunft der Eltern Effis ins spielt, denn sie erkennen was wirklich wichtig ist. Genau deswegen ist dies ein gutes Beispiel für die Erklärung Fontanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Theodor Fontane in seinem Roman Effi Briest die Realität sehr Realistisch darstellt. Es entspricht seiner Erklärung von der Epoche des Poetischen Realismus. Er hat ein gutes maß an Realität reingebracht und ebenfalls hat er kein schlimmes Elend der Menschen in der Zeit dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aussage “Realis­mus ist nicht ,’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,’die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ ” meint Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur das nackte Wiedergeben des alltäglichen Lebens ist, sondern, dass man eine künstlerische Hand benötigt, um aus einem Marmorstein, also eine puren Beschreibung, ein Kunstwerk machen kann. Die genaue Beschreibung und bildliche Darstellung spielen eine wichtige Rolle, weshalb auch kleine Details relevant sind. &lt;br /&gt;
Auch in seinem seinem Roman “Effi Briest” spielt der Poetische Realismus eine wichtige Rolle. Fontane übt in seinem Roman Kritik an der Gesellschaft sowie an den in dieser Zeit geltenden Konventionen aus. Effi Briest erleidet im Verlauf der Handlung ein tragisches Schicksal, über welches sich der Leser zum Ende hin ein Urteil bilden kann. Durch einsetzen eines auktorialen Erzählers ist die Handlung durchgehend realitätsnah verfasst worden. Zusätzlich steht der Autor als objektiver Beobachter im Hintergrund und erfasst die reine Wirklichkeit und gibt diese so wirklichkeitsnah wie möglich wieder.&lt;br /&gt;
Diese realitätsnahe Erzählung wird allerdings  künstlerisch wiedergegeben, dadurch, dass in dem Roman vor allem Metaphern verwendet werden. Auch Ironie wird häufig genutzt um Kritik an der Gesellschaft zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realismus sei nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Fontane, dass es in dem Poetischen Realismus nicht darum geht, die schreckliche Wirklichkeit schonungslos darzustellen oder eine nicht vorhandene Idylle zu erfinden, sondern vielmehr darum sich auf die Wahrheit zu konzentrieren und etwas so darzustellen wie es sich wirklich abspielen könnte. Hierbei ist wichtig, dass es nicht so darstellt wird wie es ist, da einem nicht alles, sondern nur ein bestimmter Ausschnitt der Realität bekannt ist. Es geht darum ein stimmiges, glaubwürdiges Bild von der Welt zu entwerfen. Die Beschreibungen sind ausschließlich objektiv und ohne Wertung und sollen die Teilhabe des Lesers ermöglichen.&lt;br /&gt;
Im Poetischen Realismus geht es weiterhin darum Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu üben, ohne jedoch den Leser von einer Meinung überzeugen zu wollen. Es soll immer die freie Bildung einer eigenen Meinung ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung kann an Beispielen des Romans „Effi Briest“ veranschaulicht werden. &lt;br /&gt;
Der Roman thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung. Es wird im Verlauf des Romans, durch die in ihm enthaltenen Handlungen, die verschiedene Resultate erbringen, Kritik an der gesellschaftlichen Wirklichkeit geübt, jedoch so, dass sich der Leser durch die Geschichte eine eigene Meinung bilden kann.&lt;br /&gt;
In dem Roman geht es um ein Mädchen namens Effi, das mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratet und mit ihm nach Kessin zieht. Diese Geschichte hat sich nicht wirklich so ertragen, ist jedoch realistisch und wahrheitsgetreu und hätte so stattfinden können. Sie spiegelt somit das wirkliche Leben „im Element der Kunst“ wieder.&lt;br /&gt;
Innstetten ist Landrat uns so oft auf Reisen, wodurch er nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen kann und Effi sich alleine fühlt. Effi hat Innstetten geheiratet, da er er ein hohes Ansehen in der Gesellschaft hat. Sie kennt durch diese Fixierung ihn und die Nachteile, die seine Arbeit für sie und ihre Gefühle mit sich bringen, kaum. So wird weiterhin Kritik an der Gesellschaft geübt.&lt;br /&gt;
Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Dieser hat viel Zeit für sie und begehrt sie, wodurch sich Effi zu einer Affäre mit Crampas verleiten lässt, wonach sie jedoch starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Effis Reaktion auf die, mit der gesellschaftlichen Stellung ihres Mannes verbundene, Einsamkeit ist eine Affäre mit einem Mann, der mehr Zeit für sie hat. Dies hat sich nicht wirklich so zugetragen, hätte sich jedoch durchaus so abspielen können. Es ist realistisch und ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens“, sondern „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus. Diese Reaktion Innstettens und der Eltern ist, auf Grund der extremen Wichtigkeit dessen, was die Gesellschaft über einen denkt, glaubwürdig und realistisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane meint mit seiner Erklärung „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, dass man nicht die Realität so wiedergibt, wie die war/ist, sondern diese, Künstlerisch schmücken muss und viele Kleinigkeiten einbringen soll. Außerdem meint er mit seiner Erklärung, dass man nicht die Realität überspitzen soll. Das bedeutet man soll die Realität nicht schlechter als sie ist, aber auch nicht besser darstellen. Also ist es wichtig laut Fontane, dass man die wahre Realität wiedergibt ohne jegliche Überspitzungen und, dass man diese Realität mit Kleinigkeiten zum Beispiel durch die Natur oder auch durch die Umgebung zu umschreiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Passend zu seiner Erklärung, kann man sein Roman „Effi Briest“ mit dieser erläutern. Direkt auf der ersten Seite findet man eine detaillierte Beschreibung von ihrem Haus. In diesem Haus ist Effi aufgewachsen und verbrachte dort ihre ganze Kindheit. Auffallend ist, wie viel Wert Fontane auf Kleinigkeiten legt. Fontane beschreibt das Haus sehr detailliert und versucht so dem Leser eine genaue Bildbeschreibung darzustellen. Dies war ihm auch sehr wichtig. Außerdem lässt sich sagen, egal wie detailliert er das Haus auch beschreibt, er bleibt bei der Realität. Zudem überspitzt er auch diese Realität nicht. Dadurch, dass er auch vieles genau beschreibt, kann man auch vieles deuten. Zum Beispiel, dass das Haus wie ein „umschließendes Hufeisen“ war, lässt sich zum Beispiel darauf deuten, dass Effi sehr wenig Kontakt zu Außenwelt hatte, aber auch sehr wohlhabend aufgewachsen ist. Auch hierbei handelt es sich nur um die wahre Realität. Im Allgemeinen hätte man sich aber die Beschreibung sparen können und man hätte einfach schreiben können, wie wenig Kontakt Effi zur Außenwelt hatte und, dass sie sehr wohlhabend aufgewachsen ist. Aber genau dies würde Fontane dann als „nackte“ Wiedergabe bezeichnen. Denn ihm war es sehr wichtig, dass sich der Leser im Roman eingebunden fühlt und, dass der Leser fühlt, dass er  auch mitten im Geschehen ist. Außerdem war ihm sehr wichtig, dass man vieles sehr detailliert beschreibt.  Weiterhin gibt es viele Dialoge im Roman. Dies  zeigt wiederum, dass er sehr viel Wert darauf legt, was genau, von wem, gesagt wird. Auch hier versucht er alles genau detailliert zu beschreiben und versucht am Geschehen so nah wie möglich zu sein. Dass Effi zum Beispiel mit 17 Jahren geheiratet hat, ist keine Überspitzung, sondern entsprach der wahren Realität. Auch, dass der Ehemann zum Beispiel doppelt so alt war, als die Ehefrau entsprach ebenfalls der wahren Realität. Zudem zeigt Fontane in dem Roman, wie wichtig das Ansehen im späten 19. Jahrhundert war.  Auch das selbst Mord begangen wird, um sein Ansehen zu schützen. Auch dies entspricht der wahren Realität. Dass Effi aber auch so Jung starb, zeigt eventuell, dass die Menschen auch dort nicht lange gelebt haben und, dass die Medizin nicht so fortgeschritten war, wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, dass Realismus nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ sei, wichtig sei die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, drückt Theodor Fontane aus, dass der realistische Schriftsteller nicht das alltägliche Leben mit all seinen Grausamkeiten darstellen soll, sondern vielmehr die gesamte Lebenswirklichkeit und ihre Aspekte künstlerisch verarbeiten soll um dabei Geschichten zu entwickeln, die sich so hätten ereignen können. In Fontanes “Effi Briest“ lässt sich ein Beispiel für den Umgang mit gewissen Aspekten des alltäglichen Lebens finden, die zwar im poetischen Realismus nicht ausgelassen werden, jedoch in der künstlerischen Verarbeitung nur angedeutet werden, da es für die damalige Zeit unschicklich gewesen wäre, sie ungeschönt auszusprechen, als der Autor die intimen Szenen zwischen Effi und Crampas im Schlitten sozusagen “überspringt“ und dem Leser Spielraum für Interpretationen gibt. Ein weiteres Beispiel hierfür ist auch das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Auch bei dieser wichtigen Stelle im Roman verzichtet Fontane auf die grausamen Details eines solchen Duells und auf blutige, plastische Darstellungen, stattdessen verarbeitet er den Verlauf künstlerisch. Dies begründet er damit, dass der realistische Autor den wahren Inhalt (hier: die gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre und inwiefern Menschen dem gesellschaftlichen Druck nachgeben dieses wiederherzustellen) der Ereignisse herausstellen soll, statt diese nur zu beschreiben. Auch der Tod Effis fällt in diese Kategorie: Keine grausamen oder plastischen Details, sondern eine poetische Aufarbeitung der Ereignisse, bei der der Leser die wahren Hintergründe erkennt. Darüber hinaus ist die Tatsache, dass Theodor Fontane sich zwar an der realen Person der Elisabeth von Ardenne orientiert, jedoch einige Aspekte der Vorlage verändert (zum Beispiel stirbt die Protagonistin im Roman viel früher als die reale Person, abgesehen davon nahm Elisabeth von Ardenne später wieder Kontakt zu ihren Kindern auf) ein Beispiel dafür, dass die Schriftsteller im poetischen Realismus nicht die Lebensgeschichte realer Personen nacherzählen sollen, sondern Geschichten entwickeln die so hätten passieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara'''==&lt;br /&gt;
Das Zitat Fontanes beschreibt die literarische Epoche des Poetischen Realismus', in welcher man versuchte ein realistisches Bild „alles wirklichen Lebens“ zu erschaffen. Jedoch geschieht dies „im Elemente der Kunst“, also nicht das trockene „wiedergeben des alltäglichen Lebens“, sondern, dass man mit literarischen Elementen dem geschaffenem Bild Lebendigkeit verleiht, sodass man sich besser in dieses hineinversetzen kann. Sodass insbesondere die „Schattenseiten“ den Leser mitreißen und sogar erschüttern sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt Fontane in seinem Roman „Effi Briest“. Das Leben der Protagonistin verläuft nämlich alles andere als rosig. Zunächst bereitet ihr, nach ihrer frühen Hochzeit, ein Spuk schreckliche Angst, jedoch, statt sie zu trösten und sie zu unterstützen, zieht ihr Mann dies ins Lächerliche, da ihm sein Ruf wichtiger ist, als die Ängste seiner Frau. Dieses strenge Achten auf den Ruf, und wie verletzend dies ist, war für die damalige Zeit, in der die Geschichte spielt, typisch. Zudem waren frühe Hochzeiten für junge Frauen ebenfalls normal für damals. Vor allem für Leute, welche zur gesellschaftlichen Oberschicht gehörten. So wie Effi und ihr Mann Innstetten. Dies zeigt die realistische Seite im Roman. Jedoch wird die düstere Seite von Effis Leben sehr emotional geschieldert, was ebenfalls Fontanes Beschreibung entspricht.&lt;br /&gt;
Dazu kommt noch, dass Effi sich durch die beruflich begründete Abwesenheit Innstettens, sehr einsam fühlt und sie sich langweilt. Dies zeigt auch eine weitere Schattenseite in ihrem Leben. &lt;br /&gt;
Was jedoch ihre schon recht beklemmende Situation verschlimmert ist Effis eingehen einer Affäre mit dem Major Crampas. Als Innstetten dies in Erfahrung bringt fühlt er sich in seiner Ehre verletzt und duelliert sich mit Crampas, welcher daraufhin sogar stirbt. Diese dramatische Reaktion zeigt, wie grausam und kaltherzig die Menschen damals ihre Ehre und ihren Ruf verteidigten, da er ihnen anscheinend wichtiger war, als jegliches Menschenleben und jegliche Gefühle. &lt;br /&gt;
Dies erkennt man zudem am weiteren verlauf der Geschichte, da Innstetten sich von Effi trennt und ihre gemeinsame Tochter an sich nimmt. Effi macht diese Grausamkeit kaputt, zumal sie deswegen sogar von ihren Eltern verstoßen wird, da ihnen ihr Ruf und der, ihrer Familie, ebenfalls wichtiger zu sein scheint, als ihre eigene Tochter. &lt;br /&gt;
Jedoch wird auch hier wieder das Menschliche und damit auch das Realistische eingebracht, da Effis Eltern sie auf ärztliche Anordnung wieder zu sich nehmen und ihr einen schönen Lebensabend bereiten. Denn um die düsteren Konsequenzen dieser Zeit wieder aufzugreifen, stirbt Effi am Ende des Romans als junge Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung, Realis­mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, meint Theodor Fontane, dass Realismus nicht nur das ausschließliche Wiedergeben vom alltäglichen Leben oder der schrecklichen Wahrheit ist, sondern es künstlerisches Geschick benötigt wird, um aus einer puren Beschreibung ein Kunstwerk zu machen. Besonders soll die Wahrheit so darstellt werden, wie sie sich abspielen könnte und nicht wie sie ist, denn jeder kennt nur einen Ausschnitt aus der Realität und niemandem ist alles bekannt und so soll ein glaubwürdiges Bild von der Welt entstehen. Um dem Leser zu ermöglichen, sich in die Geschichte rein zu denken und sich ein eigenes Bild davon zu machen, ohne ihn von etwas überzeugen zu wollen, sind die Beschreibungen der Umwelt und der Figuren rein objektiv und enthalten sowohl positive als auch negative Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Erklärung kann man an Beispielen aus seinem Roman „Effi Briest“ veranschaulichen, welchen er in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben und veröffentlicht hat. Zu Beginn des Romans findet man eine detaillierte Beschreibung des Hauses und des Gartens der Familie von Briest. Hier hat Effi ihre gesamte Kindheit verbracht und die Beschreibungen zeigen ein Leben auf, dass sich genauso hätte abspielen können. Besonders auffällig sind die Kleinigkeiten, die Fontane mit viel künstlerischem Geschick beschreibt und so dem Leser eine genaue Vorstellung der Umgebung ermöglicht, indem er aber trotzdem realistische Beschreibungen verwendet. Diese genauen Darstellungen ermöglichen es, sich ein Bild von dem gesellschaftlichen Leben nur damaligen Zeit zu machen. Effis Leben dient hier dazu, eine Realität darzustellen, wie sie sich zur damaligen Zeit abgespielt haben könnte. Fontane beschreibt, dass Effi mit 17 Jahren geheiratet hat und dann mit ihm zusammen zieht. Diese Geschichte ist realistisch und hatte sich so ereignen können. Weiterhin erkennt man im gesamten Roman eine Kritik an der Gesellschaft und deren Erwartungen. Diese Kritik wird aber nicht direkt beschrieben, sondern so, dass sich jeder Leser in die Geschichte reindenken kann und sich eine eigene Meinung davon bilden kann. Zum Beispiel wird die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens durch viele verschiedene Beispiele, wie die Hochzeit Effis mit dem hoch angesehenen Baron von Innstetten, kritisiert und so umschrieben, dass der Leser selber überlegen muss, inwiefern dies nun eine Kritik an der Gesellschaft ist. Dass schreckliche Details in dieser Epoche nicht von Bedeutung waren wird klar, wenn Fontane beispielsweise bei dem Duell zwischen Crampas und Innstetten auf blutige oder gewaltdarstellende Beschreibungen verzichtet und lediglich dieses Duell und den Tod Crampas künstlerisch Umschreibt. Zu diesem Auslassen von grausamen Details zählt auch der Tod Effis. Er beschreibt den Tod vielmehr mit Poesie und als ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
Mit seiner Erklärung &amp;quot; Realismus ist nicht ´[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst´, meint Theodor Fontane, dass ein Schriftsteller in seinen Werken die Realität nicht so darstellen soll, wie sie in Wirklichkeit ist. Vielmehr soll gezeigt werden, wie die Realität sein könnte, wobei oft Ideale benutzt werden, die aber stets glaubwürdig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage lässt sich nun auf das Beispiel seines Romans &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; beziehen, welchen er in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht hat. Die gesamte Handlung des Romans ist nicht wirklich so geschehen, hätte jedoch jederzeit so passieren können. Somit zeigt Theodor Fontane nicht wie die Welt in Wirklichkeit ist, sondern wie sie sein könnte. Er zeigt nicht nur negative Aspekte der damaligen Zeit und geht im Detail auf diese ein, sondern stellt das Leben sowohl mit seinen positiven, als auch mit seinen negativen Seiten dar. Es wird nicht nur gezeigt, dass Effi sich von Instetten im Stich gelassen fühlt, eine Affäre mit Crampas eingeht und am Ende allein ohne Mann und Kind stirbt. Auch die schönen Momente in der Ehe, in Effis Alltag und ihre unbeschwerte Kindheit werden hervorgehoben. Mit seinem Werk will Fontane Kritik an der Gesellschaft üben und sie zum Nachdenken anregen, jedoch ohne direkte Kritikpunkte zu nennen, sondern lediglich dadurch, dass sie Menschen sehen welche Auswirkungen bestimmte Handlungen haben können und dies dann auf ihr eigenes Leben projizieren. Theodor Fontane äußert in seinem Werk Kritik an dem Stellenwert des gesellschaftlichen Ansehens und den Menschen, die sich nur darauf fokussieren. Dies zeigt er dadurch, dass Instetten seine Arbeit und seinen Ruf über Effis Bedürfnisse stellt und sie somit immer mehr in den Hintergrund gerät. Er geht sogar soweit, dass es in einem Duell Crampas tötet, um sein Ansehen wieder herzustellen, nachdem er von seiner Frau betrogen wurde und in einem sehr schlechten Licht stand. Besonders auffällig ist, wie detailreich Fontane die Situationen in seinem Buch beschreibt. Zum Beispiel ist die erste Seite des Romans, in dem lediglich das Anwesend der Familie Briest beschrieben wird sehr detailliert und man erkennt wie realitätsnah er alles formuliert hat um einen möglichst glaubwürdigen Eindruck zu schaffen. Anhand dessen scheint die Hauptfigur Effi als eine Person die so tatsächlich existieren könnte und mit der sich die Leser des Werkes identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''&amp;lt;font color=&amp;quot;FF7F00&amp;quot;&amp;gt; Rene &amp;lt;/font&amp;gt; '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontanes Aussage „Realismus sei nicht ´[...] das nackte wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten´. Wichtig sei die Existent einer künstlerischen Hand, […] also ´die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“, bedeutet: Man solle sich auf die Wahrheit fokussieren und Geschehnisse so darstellen wie sie sich abgespielt haben können. In der Epoche des Poetischen Realismus ist es nicht die Zielsetzung die Wirklichkeit darzustellen oder eine Idylle zu erschaffen. Es geht vielmehr darum die Kunst der Lebenswirklichkeit in Geschichten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fontanes Roman Effi Briest zeigt sich diese künstlerische Verarbeitung in manchen Szenen. Einer der Höhepunkte ist die Affäre zwischen Crampas und Effi. Um nicht unsittlich zu wirken wird diese Affäre nur angedeutet, sodass der Leser Spielraum für Interpretation hat, beschrieben wird diese Affäre aber nicht. In dem Roman gibt es hierfür weitere Beispiele wie das Duell zwischen Innstetten und Crampas. Auch bei dieser wichtigen Stelle im Roman verzichtet Fontane auf die grausamen Details eines solchen Duells und auf blutige, plastische Darstellungen, stattdessen verarbeitet er den Verlauf künstlerisch. Dies begründet er damit, dass der realistische Autor den wahren Inhalt (hier: die gesellschaftlichen Vorstellungen von Ansehen und Ehre und inwiefern Menschen dem gesellschaftlichen Druck nachgeben dieses wiederherzustellen) der Ereignisse herausstellen soll, statt diese nur zu beschreiben. Weiterhin beschreibt Fontane, Effi welche mit 17 Jahren geheiratet hat und mit ihren Mann zusammenzieht, welches auch sehr plausibel rüberkommt. Insgesamt lässt sich sagen, dass Theodor Fontane sein Roman Effi Briest sehr realistisch darstellt. Es koaliert mit seiner Erklärung von der Epoche des Poetischen Realismus. Er hat ein gutes maß an Realität eingebracht wobei er nicht das schlimmes Elend der Menschen in der Zeit dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane sagt,  “Realismus ist nicht ,’[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten’. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,’die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst’ ” . Mit diesem Satz meint Fontane, dass die Epoche des Poetischen Realismus nicht nur die einfache Wiedergabe des Lebens, sowie den schlechten Aspekten dessen ist, sondern dieses Schreiben eine ganz besondere Kunst ist und man es als großes ganze betrachten müsse, es aber trotzdem als Kunst darstellen muss und tiefer gehen, als eine normale Beschreibung der Umstände. Auch sein Roman „Effi Briest“ spielt in der Zeit des Poetischen Realismus, da durch Effi‘s Leben und im Endeffekt Schicksal, nämlich ihren Tod, und die damaligen Ansichten, Kritik an der Gesellschaft geübt wird. Der ganze Roman ist in einem auktorialen Erzählstil geschrieben und wirkt dadurch sehr realitätsnahe, was wieder ein Indiz für den Poetischen Realismus ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fontane ist Realismus nicht, ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“, sondern ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Damit möchte er ausdrücken, dass es im Poetischen Realismus nicht darum geht, eine Wirklichkeit darzustellen, die so nicht im reellen Leben passieren könnte. Es geht darum Personen und Handlungen so darzustellen, dass sie der Realität so nah wie möglich sind und kein Scheinbild zu erschaffen. Durch diese Darstellung soll dem Leser ermöglicht werden, sich eine Meinung zu bilden und sich durch die reele Darstellung bestätigt zu fühlen. Dies lässt sich auch durch Fontanes Roman ,,Effi Briest&amp;quot; darlegen. &lt;br /&gt;
Darin geht es um die 17 jährige Effi Briest, die nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, dort wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts eine Affäre ein. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt. &lt;br /&gt;
Effis Geschichte hört sich nicht nur reell an, sondern soll sich so im Leben der Elisabeth von Ardenne auch so zugetragen haben, was die Begenheiten noch Wirklichkeitsnäher macht und die Personen und deren Handlungen durch die Realität bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane ist einer der bedeutendsten Schriftsteller aus der Epoche des Poetischen Realismus. Dazu erklärt er, dass der Realismus nicht „das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“ sei. Vielmehr sei die Existenz einer künstlerischen Hand, […] also „die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Elemente der Kunst“ wichtig.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Epoche des Poetischen Realismus hat sich die Gesellschaft und die Ansicht der Menschen stark verändert, was an vielen Faktoren, wie der Evolutionstheorie, der Wissenschaft, der Industrialisierung und der Kritik an der Kirche liegt. Dabei stellt der Realismus jedoch nicht nur die schlechten Dinge dar, die diese Zeit stark geprägt haben. Dazu zählen beispielsweise die schlechten Arbeitsverhältnisse oder die Verarmung vieler Menschen. Realismus bedeutet vielmehr die Konzentration auf das Ideal, also die Wahrheit in den Dingen. Diesen Aspekt möchte Fontane auch in seinem Zitat zum Ausdruck bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das realistische Schreiben bedeutet somit, so zu schreiben, wie es sein könnte und veranschaulicht nicht die realen Gegebenheiten. Dadurch entwickelt der Autor ein stimmiges und glaubwürdiges Bild von der Welt. Es wird die Frage aufgeworfen, wie der Mensch seine Individualität unter den gegebenen Umständen bewahren kann, wodurch der Autor die Welt anders beschreibt, als sie ist, ohne sich eine eigene Meinung zu bilden. Er bringt eine gewisse Neutralität zum Ausdruck. Dabei probiert der Autor mithilfe von Ironie und Humor den Leser dabei zu helfen, den Alltag zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf Fontanes Roman „Effi Briest“, der zur Zeit des Poetischen Realismus geschrieben wurde, bringt auch Effis Leben viele Schattenseiten mit sich, die jedoch neutral beschrieben werden. Als sie beispielsweise von Innstetten und ihrer eigenen Familie verstoßen wird und sich sogar ihre Tochter von ihr abwendet, wird dem Leser ein neutrales Bild von der Situation geboten, was ihn dazu verleiten soll, sich eine eigene Meinung zu bilden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem spielte zu dieser Zeit das gesellschaftliche Ansehen eine wichtige Rolle, was Fontane in seinem Roman zum Ausdruck bringt. Um diese Anerkennung zu erlangen, haben die Menschen alles getan, ohne auf das Wohl anderer Menschen einzugehen. Innstetten hat Crampas bei einem Duell umgebracht, um sein gesellschaftliches Ansehen aufrecht zu erhalten, auch wenn dieser dafür mit seinem Leben bezahlen muss. Die dargestellte Situation wird von Fontane realistisch und neutral beschrieben. Diese Neutralität verhindert das „nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Vielmehr nutzt er diese Neutralität, um das wirkliche Leben und die „wahren Kräfte und Element der Kunst“ widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Fontane dargestellten Schattenseiten überwiegen dabei jedoch nicht und werden nicht euphemistisch dargestellt. Vielmehr gibt es ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den schlechten Situationen, wie zum Beispiel Effis Tod aufgrund ihrer schlechten Gesundheit, die durch die Abwendung ihrer Familie herbeigeführt wird und den guten Situationen, wie beispielsweise Effis Kindheit. Durch dieses Gleichgewicht wird gezeigt, dass es nicht nur schöne Momente in Effis Leben gibt. Dadurch wirkt der Inhalt des Romans sehr realistisch und glaubwürdig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fontane übt außerdem Kritik an der Gesellschaft. Dazu verwendet er zudem Ironie und viele Metaphern, wodurch der Leser sich erneut eine eigene Meinung bilden kann und die Situation interpretieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Fontane gehörte zu den wichtigsten Schriftstellern zur Zeit des Poetischen Realismus und sagte einmal: „Realis¬mus ist nicht ,,[...] das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens, am wenigsten seines Elends und seiner Schattenseiten“. Wichtig ist die Existenz einer künstlerischen Hand, [...] also ,,die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst“. Damit ist gemeint, dass das Ziel des Realismus nicht ist die Wahrheit so schlecht, oder so gut wie möglich darzustellen. Es geht eher darum, dass man eine Geschichte erfindet, welche zu der Zeit so hätte passieren können. Durch die realistische Darstellung entsteht Kritik, zum Beispiel an dem gesellschaftlichen Leben. Wichtig ist auch, dass der Autor nicht versucht, den Leser von seiner Vorstellung oder Meinung zu überzeugen. Vielmehr soll durch die objektive Darstellung, aber auch durch sprachliche und rhetorische Mittel, wie die Metapher, oder die Ironie, der Leser zum Nachdenken angeregt werden und sich seine eigene Meinung bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich wird dies in dem Roman „Effi Briest“, welcher von Fontane selber verfasst wurde. Als erstes fällt auf, dass Fontane als Hauptfigur eine Tochter reicher Eltern wählt. Sie lebt auf einem großen Anwesen und hat eine unbeschwerte Kindheit. Dadurch verhindert Fontane, da der Großteil der Leserschaft zu dieser Zeit wahrscheinlich nicht unter denselben guten Verhältnissen groß geworden ist, dass der Leser sich zu sehr in Effi Briest hineinversetzt. Den meisten wird hier also eine objektive Ansicht geboten, da sie mit dieser Art von Lebensstil wahrscheinlich wenig zu tun haben und nur wenige Menschen sich zu der Zeit so viel leisten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist auffällig, dass Fontane nicht nur die schlechte, oder die gute Seite von Effis Leben zeigt. Ihre Kindheit zum Beispiel war unbeschwert und auch die anfängliche Zeit mit Innstetten ist zwar jetzt nicht besonders positiv dargestellt, allerdings auch nicht negativ. Erst als Innstetten über die Affäre zwischen Effi und Crampas erfährt, beginnt die schlechte Seite von Effis Leben und hier leidet sie das erste mal unter dem gesellschaftlichen Druck, da Innstetten Crampas tötet, sich von ihr trennt, ihr jeglichen Kontakt mit ihrer gemeinsamen Tochter verbietet und ihre Eltern sie verbannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass Fontane Kritik an der gesellschaftlichen Lage übt, allerdings sehr objektiv. Er hätte auch über einen verarmten Menschen schreiben können, der wesentlich mehr unter dem Druck der Gesellschaft gelitten hätte und dann auch noch für sein ganzes Leben, dadurch würde er den Leser aber beeinflussen und somit seinen eigenem Zitat widersprechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Reflexion</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Reflexion</title>
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				<updated>2020-03-19T19:16:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inwiefern ist es sinnvoll, den Roman ''Effi Briest'' im Deutschunterricht der Q1 zu besprechen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll den Roman ,,Effi Briest&amp;quot; im Unterricht der Q1 durchzunehmen, da der Roman so geschrieben wurde, dass die Schüler stark nachdenken müssen um zu erkennen, was Fontane hinter den Zeilen geschrieben hat. Unter anderem kann man mit diesem Roman sehr gut die Relevanz Von Ansehen im 19.Jahrhundert darstellen. Dieses Wissen ist für Schüler wichtig,  um den Wandel der Menschheit und der Gesellschaft über die Jahrhunderte zu kennen. Ein weiterer Punkt ist, dass der Roman umfangreich und detailliert geschrieben ist, was eine sehr gute Voraussetzung für das Analysieren ist, und es vereinfacht sprachliche Mittel und Strukturen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgendem Text werde ich die Frage „Inwiefern ist es sinnvoll, den Roman Effi Briest im Deutschunterricht der Q1 zu besprechen?“ beantworten. Zunächst mal ist dies sehr sinnvoll, weil auch Effi so alt ist wie wir. Das bedeutet also wir können uns genau vorstellen wie sich Effi gefühlt hat und wir können dies mit unserem jetzigen Leben gut vergleichen. Außerdem ist das Roman auch sehr Anspruchsvoll und viele Stilmittel, wie Metapher spielen eine ganz große Rolle im Roman. Durch die Dialoge in dem Roman, lässt Fontane den Leser in das Geschehen einwirken. Das bedeutet also, wir als Leser können uns die Situation nochmals besser vorstellen, weil es sich so anfühlt, als würden wir im Geschehen sein. Zudem zeigt das Roman, wie wichtig jedes einzelne Wort in dem Roman ist, denn Fontane hat sich sehr viele Gedanken darüber macht, wie er was beschreibt und dessen Wirkung. Dies zeigt wiederum wie Anspruchsvoll das Roman ist und warum es auch dementsprechend sinnvoll ist in der Q1 zu besprechen. Ein weiterer Aspekt ist, dass sich das Roman in Deutschland im späten 19. Jahrhundert abspielt. Dies zeigt auch wiederum, dass das Roman auch nicht so alt ist und es über die Vergangenheit von Deutschland handelt. Das Roman spiegelt also die Gesellschaft im späten 19. Jahrhundert wieder. Auch dies ist sehr wichtig, denn wir können also auch die Vergangenheit und mit heute vergleichen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Roman sehr sinnvoll ist, da wir auch vieles mit Effi vergleichen können. Außerdem kann man das Roman sehr gut Analysieren, weil viele Sprachliche Mittel, wie Metaphern von Fontane verwendet wurden. Zudem hat sich Fontane über jede Kleinigkeit Gedanken gemacht hat, weshalb man das Roman auch wiederum besser analysieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An `Effi Briest`, geschrieben von Theodor Fontane, kommt in der Oberstufe kaum ein Schüler vorbei. Das liegt zunächst einmal daran, dass Fontane als einer der Vorzeigedichter des sogenannten ` Poetischen Realismus ` gilt, in diese Epoche fällt auch ` Effi Briest ` als eines seiner wichtigsten Werke. In dem literarisch sehr relevanten `Poetischen Realismus` ging es vor allem um die möglichst wahrheitsgemäße Beschreibung der gesellschaftlichen Zustände in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sowie sozialer Konflikte zwischen städtischem Bürgertum und dem rasant wachsendem Proletariat. `Effi Briest` spielt also zur Zeit der Industrialisierung, die auch in der deutschen Geschichte für große soziale und wirtschaftliche Veränderungen sorgte. Abgesehen davon hat Fontanes Roman einen realen Hintergrund: Die Protagonistin ist der `Elisabeth von Ardenne` nachempfunden, die wirklich gelebt hat (auch wenn ihr Tod sowie die spätere Beziehung zu ihren Kindern und einige Details nicht dem Romanverlauf entsprechen). `Effi Briest` erzählt also zum Teil eine reale Geschichte und vermittelt so ein Bild der damaligen Zeit hinsichtlich gesellschaftlicher Normen und Wertvorstellungen sowie das Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Abgesehen von der literarischen und historischen Relevanz sind diese Themen jedoch auch aktuell: Gesellschaftlichen Druck auf betrogene Ehepartner sowie Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Partnern in einer Liebesbeziehung, aber auch Altersunterschiede als mögliches Problem zwischen solchen sind auch heute noch vieldiskutierte Themen. Die Auseinandersetzung mit `Effi Briest` im Schulunterricht ist also sowohl hinsichtlich literarischer, historischer als auch inhaltlicher Aspekte sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman Effi Briest wird häufig in der Stufe Q1 gelesen. Dies liegt an verschiedenen Gründen. Zum einen liegt dies an Theodor Fontane, welcher einer der bedeutendsten Dichter zur Zeit des Poetischen Realismus war. Er hat Effi Briest in dieser Epoche verfasst und in dieser Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, wurden viele Fortschritte in Deutschland gemacht, vor allem in der Industrie, was bedeutende Auswirkungen auf unsere heutige Zeit hat und damals große Auswirkungen hatte. Durch den starken finanziellen Unterschied der Bevölkerung war es eine sehr angespannte Zeit, in der viele Anforderungen an die Leute gestellt wurden. Diesen Druck, welcher durch die Wichtigkeit das gesellschaftlichen Ansehens ausgelöst wurde, thematisiert auch der Roman Effi Briest. Somit lernt man durch diesen Roman, die gesellschaftlichen Normen und Veränderung zu dieser Zeit kennen. In dieser Epoche zeigten die Vertreter mehr Wirklichkeit, als ihre Vorgänger, jedoch drückten sie sie eher euphemistisch aus, statt klar darzustellen. Somit sollen die Schüler lernen, aus diesen ausgeschmückten, umschriebenen Darstellungen, die Relevanz und Ernsthaftigkeit eines solchen Romans zu erkennen. Weiterhin ist es sinnvoll Effi Briest zu lesen, da man so den Wandel Ende des 19. Jahrhunderts kennen lernt. Man sieht, auf welche Werte die Leute wert gelegt haben, und welche Unterschiede es zur heutigen Zeit gibt. Außerdem ist der Roman sehr gut für Analysen geeignet. Es lässt sich gut lernen, den Inhalt mit der Sprache und der Zeit- bzw. Raumgestaltung zu verknüpfen. Weiterhin wird in diesem Roman deutlich, dass jedes Wort von Bedeutung ist. Er hat alles mit Bedacht geschrieben und fast alles hat eine bestimmte Wirkung und Bedeutung. Durch diese Aspekte wird deutlich, wie anspruchsvoll dieser Roman ist, und dass es sinnvoll ist, diesen in der Q1 zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jona'''==&lt;br /&gt;
Das der Roman „Effi Brist“ in dem Deutschunterricht der Jahrgangsstufe Q1 besprochen wird, hat verschiedenen Gründe. Zum einen lernen die Schüler so den Dichter, Theodor Fontane kennen und ebenso auch seinen Schreibstyl. Zum anderen wird so die Epoche des Poetischen Realismus besprochen. Ein anderer Grund ist, dass man so erfährt, wie die Menschen früher gelebt haben, wie ihr leben aussah und worauf es in ihrer Gesellschaft angekommen ist. Durch dieses Verständnis kann man vielleicht Entscheidungen oder Handeln von damals besser verstehen. Ebenso kann man dadurch etwas für sein aktuelles Leben lernen und Verstehen, warum manche Menschen wie Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Ich denke es ist sinnvoll, dass Effi Briest im Deutschunterricht besprochen wird weil es um gesellschaftlichen Druck bzw. Anerkennung geht und vielen ist heutzutage die Meinung der Gesellschaft wichtig  und orientieren sich daran  .Ich denke durch den Roman lernt man, dass man aus dem Druck der Gesellschaft schlimme Dinge macht und sich deshalb nicht ganz an der Gesellschaft orientieren sollte. Außerdem sieht man,  dass früher der gesellschaftliche Druck noch viel höher war als heutzutage denn früher war es vor allem wichtig das die Familie einen guten Ruf hatte alles andere wurde ignoriert . Heutzutage sind viele Dinge zur Normalität geworden zum Beispiel Ehebruch und Scheidungen. Man sollte den Roman im Unterricht durchnehmen da man eine frühere Familie kennen und verstehen lernt. Dadurch, dass Effi im Roman genau so alt ist wie wir können wir uns gut mit ihr identifizieren .Außerdem lernt man den Schreibstil eines bedeutenden Dichter Theodor Fontane kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
Inwiefern ist es Sinnvoll den Roman „Effi Briest“ im Deutschunterricht der Jahrgangsstufe Q1 zu lesen und ihn zu analysieren? Diese Frage stellen sich viele Schüler, jedoch gibt es Sinnvolle Aspekte warum man genau diesen Roman behandeln sollte.  Ein Grund ist, dass Theodor Fontane einer der bedeutendsten Dichter zur Zeit des Poetischen Realismus war. Theodor Fontane bringt mit seinem sehr durchdachten Schreibstyl  den Lesern die Zeit des Poetischen Realismus näher  und zeigt die gesellschaftlichen Normen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland. Dies zeigt dem Schüler die Unterschiede der damaligen Zeit im Vergleich zur unserer und lehrt ihn, dass das Gesellschaftliche Ansehen nicht so eine große Bedeutung haben sollte wie zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
Inwiefern ist es Sinnvoll den Roman „Effi Briest“ im Deutschunterricht der Jahrgangsstufe Q1 zu besprechen. Es ist sinnvoll den Roman zu besprechen, da in ihm die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert beschreiben wird und die Folgen gezeigt werden welche aus einem solchen Druck resultieren können. Dieser Druck nimmt auch in der heutigen Zeit immer mehr zu, da wir nun in Zeiten von Internet und Sozialen Medien sehr schnell Kritik oder Hate von anderen Personen bekommen können. Ebenso fühlen sich manche Menschen z.B. durch Likes unter Druck gesetzt. Ebenso kann man den Text sehr gut Analysieren, da dieser sehr viele sprachliche Mittel wie z.B. Metaphern enthält. Ein weiterer Punkt ist die Wichtigkeit, dieser geschichtlichen Zeit, da der Roman aus der Epoche des Poetischen Realismus stammt und zu dieser Zeit viele Veränderungen in Deutschlande stattfanden, wie die Industrialisierung. Durch diese Punkte wird klar, dass es sinnvoll ist diesen Roman in der Q1 zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julian'''==&lt;br /&gt;
Der Roman Effi Briest geschrieben von Theodor Fontane zeigt viele Gründe auf warum er sinnvoll ist in der Oberstufe als Unterrichtsmaterial angewendet zu werden. &lt;br /&gt;
Zunächst nachdem man die Kurzvorstellung des Romans besprochen hat fällt einem sofort der historische Kontext auf in dem sich der Roman befindet. Da es als allgemeines deutsches Unterrichtsmaterial gewertet wird, können viele Parallelen zum Geschichtsunterricht hergestellt werden, sofern der Schüler den Geschichtsunterricht weiter gewählt hat und somit einen weiteren Einblick in die Zeit in der Effi Briest spielt bekommt. Auf den historischen Kontext folgt natürlich der gesellschaftliche Kontext, der in dem Roman Effi Briest eine sehr große Rolle trägt. Dieser wird durch die zahlreichen Handlungen von Innstetten und der Familie Effis gezeigt. Die Charakterzüge der einzelnen Personen, machen das aus wofür Theodor Fontane Effi Briest geschrieben hat, man kann nicht nur aus einzelnen Handlungen eine Lehre ziehen, sondern wiederum sich in die Lage der Charaktere versetzen und wie es zu dieser Zeit in der Gesellschaft war. Ganz abgesehen von der Verfilmung des Buches und der Aktualisierung des Themas auf die heutige Welt, zeigt die Kommunikationsstruktur von Effi Briest durch Dialoge und Briefe zahlreiche grammatikalischen Raffinessen die den Deutschunterricht voranbringen können. Zu der Aktualisierung des Themas welches in Effi Briest besprochen wird, könnte man einige Fragen den Schülern aus der Q1 Stellen, z.b. wie verschiedene Charaktere in der heutigen Gesellschaft reagieren würden, im Gegensatz zu damals. &lt;br /&gt;
Im Großen und Ganzen ist Effi Briest durch den historischen Kontext, der gesellschaftliche Kontext, die Personen und die Kommunikationsstruktur, sowie den Bezug zur heutigen Welt ein sinnvolles Unterrichtsmaterial, welches in der Q1 nicht fehlen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane ist schon seit längerem Lektüre vieler SchülerInnen, doch ist es überhaupt sinnvoll diesen Roman zu lesen und zu analysieren? Meiner Meinung nach ja, denn aus dem Roman kann man lernen, was gesellschaftlicher Druck und das Streben nach Anerkennung anrichten kann und wie es Menschen und deren Situationen verändert. Daraus kann man wichtige Schlüsse für das heutige Leben ziehen, da auch heutzutage der gesellschaftliche Druck immens ist und man sich vielleicht nicht immer an der Gesellschaft orientieren sollte, da man auch an dem Druck zugrunde gehen könnte. Damals aber schien der Gesellschaftliche Druck noch größer gewesen zu sein, denn der Ruf der Familie wurde sehr leicht zerstört, weshalb penibel auf das Verhalten der einzelnen Familienmitglieder geachtet wurde. Heutzutage sind z.B. Affären traurig, aber an der Tagesordnung und auch weitestgehend akzeptiert. Deswegen nochmal, ja man sollte diesen Roman im Unterricht behandeln, um auch die Lebensweise von Menschen früher kennenzulernen und vielleicht auch ihr Verhalten verstehen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll,, Effi Briest “ von Theodor Fontane im Deutschunterricht der Q1 zu behandeln, da das Buch einen Einblick auf den Stand der Frau zur darmaligen Zeit gibt. Außerdem ist Theodor Fontane ein sehr angesehener Schriftstelle, was eine grundsätzliche Wichtigkeit mit sich bringt. Theodor Fontane bringt die Form des Realismus sehr gut rüber, was einen weiteren generellen Einblick auf die darmalige zeit, die Zeit des Poetischen Realismus gibt. Ein weiterer wichtiger Punkt, der für eine Bearbeitung des Buches spricht, sind die gesellschaftlichen Stände dieser Zeit.&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind die gesellschaftlichen Konventionen, welche drastische Unterschiede zu heute aufweisen und die Kritik an der Gesellschaft ein wichtiger Aspekt für die Bearbeitung. Ein letzter Punkt diesbezüglich ist, dass durch das Buch die gesellschaftliche Entwicklung bis heute vor Augen geführt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
Theodor Fontanes Werk „Effi Briest“, welches im poetischen Realismus im Jahre 1894 veröffentlicht wurde, macht sich in vielerlei Hinsichten zu einer guten Lektüre für den Deutschunterricht in der Q1 aus.&lt;br /&gt;
Zum einen können SchülerInnen, welche das Fach Geschichte belegt haben, einiges an Vorwissen in den Unterricht zur Epoche des poetischen Realismus (1848 – 1890) bringen und dadurch bestimmte Stellen im Drama besser nachvollziehen. Dadurch bekommen auch die Schüler, welche nicht das Fach belegt haben oder sich nicht damit befasst haben, einen guten Einblick auf die damalige Zeit und dessen Auswirkungen.&lt;br /&gt;
Zum zweiten eignet sich die Lektüre perfekt für Aufgaben im Deutschunterricht. Fontanes Werke werden öfters präferiert und dies hat ebenfalls seine Gründe. Die Texte Fontanes lassen Schüler intensiv nachdenken, um zu erkennen, was er seinem Publikum mitteilen möchte. Die hohe, umfangreiche Detailierung der Texte macht sie zu einem großartigen Kandidaten zum Analysieren und Deuten. Dadurch entstehen dann auch viele Fragen und Diskussionen innerhalb des Unterrichts.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend, kann man sagen das „Effi Briest“ definitiv ein sehr gutes Potenzial für den Deutschunterricht besitzt und man auch gut erkennen kann, weshalb es als Lektüre genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik H'''==&lt;br /&gt;
Ich finde, dass Effi Briest ein Roman ist, an dem man im Deutschunterricht sehr viel analysieren kann. Theodor Fontane schreibt in sehr komplexen Sätzen, die viele Details enthalten und die man gut „auseinandernehmen“ kann. Andererseits kommunizieren die Figuren oft indirekt, also „zwischen den Zeilen“, miteinander, was man auch sehr gut untersuchen kann. Außerdem können wichtige grammatische Phänomene, wie zum Beispiel die Zeitgestaltung, an dem Roman festgemacht und erläutert werden.&lt;br /&gt;
Ich kann mir vorstellen, dass der Roman durch eben diese komplexen Sätze die Lesekompetenz der Schüler steigern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist der Roman gesellschaftskritisch und reflektiert die Geschehnisse des späten 19. Jahrhunderts (insbesondere in Bezug auf die Wichtigkeit gesellschaftlichen Ansehens), was ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist, der somit in der Schule angesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man am Roman gesellschaftliche Verhaltensweisen sowie literarische Phänomene festmachen und lehren kann. Er eignet sich also rein fachlich gesehen für den Schulunterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschäftige mich im folgendem mit der Frage, ob es sinnvoll ist Effi Briest im Deutschunterricht zu behandeln. Theodor Fontane ist einer der bedeutendsten Dichter seiner Zeit. Er schrieb in der Epoche des Poetischen Realismus und behandelt Themen aus seiner Zeit, wie zum Beispiel die Wichtigkeit des Ansehens welches in dem Buch Effi Briest behandelt wird. Da er einer der wichtigsten Dichter ist, ist es gut, dass man Effi Briest im Deutschunterricht behandelt. Man erfährt mehr über die Zeit und wie die Menschen dort gelebt haben. Zudem wurden im 19. Jahrhundert in Deutschland viele Fortschritte in der Industrie gemacht, man beschäftigt sich somit intensiver mit dieser Zeit. Meiner Meinung nach ist es noch sinnvoll den Roman Effi Briest im Deutschunterricht zu behandeln, da man sich intensiv damit auseinandersetzt was die Gesellschaft von einem verlangt und wie man damit Umgehen sollte. In dem Roman nimmt das ganze einen schlechten Lauf und somit wird deutlich, dass man sich niemals nur auf die Meinung der anderen verlassen sollte. Man muss selber schauen wie man die Dinge Hand habt. Zudem kann man den Gesellschaftlichen Druck auch auf die heutige Zeit übertragen, da er durch die Medien immer mehr wird. Der Roman Effi Briest lässt sich somit leichter auf uns übermitteln, da wir dem Druck selber tagtäglich ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll, den Roman ,,Effi Briest&amp;quot; von Theodor Fontane im Deutschunterricht der Q1 zu besprechen, da dieser wichtige Themen behandelt, die nicht nur in der Epoche des Poetischen Realismus, in der der Roman geschrieben und veröffentlicht wurde, sondern heutzutage auch noch aktuell sind. &lt;br /&gt;
Die Hauptintention des Romans ist auf den Wunsch nach gesellschaftlichem Ansehen aufmerksam zu machen, durch den Effi fast ihr ganzes Umfeld verliert.&lt;br /&gt;
Heutzutage ist dies auch ein Problem. Viele Menschen, egal welchen Alters, handeln durch den Wunsch in der Gesellschaft angesehen zu sein, vielleicht auf den ersten Blick kein schlechter Gedanke, wird dieser allerdings zu einem Lebensmotto, sollte man sich umorientieren. &lt;br /&gt;
Als Beispiel aus dem Roman ist Effis Ehemann, beziehungsweise ehemaliger Ehemann, Geert von Innstetten.&lt;br /&gt;
Dieser möchte beispielsweise nicht umziehen aus Angst davor, was die anderen sagen würden, obwohl seine Ehefrau Effi sich fürchtet und ihn bittet umzuziehen. Dies verändert das Verhältnis Effis und Innstettens ins negative.&lt;br /&gt;
Ich denke das viele von dem Gedanken geprägt sind, ,,Was denken die anderen darüber&amp;quot; und dadurch in Situationen kommen, in denen sie ersteinmal nicht nach dem eigenen Willen handeln und außerdem Beziehungen zu Menschen ins negative verändern.&lt;br /&gt;
Ich halte es für sinnvoll den Roman zu besprechen, da dieser als Negativbeispiel dient, um Menschen die wie beschrieben denken und demnach handeln, eines besseren zu belehren. Anhand des Negativbeispiels denken diese möglicherweise über ihren Wunsch nach Ansehen nach und erkennen einen effektiveren Weg mit sich selbst glücklich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Katrin'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wirft sich bei Schülern die Frage auf, warum sie den Roman „Effi Briest“ überhaupt lesen und damit arbeiten müssen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zum einen ist das Werk sehr bedeutend für seine Entstehungszeit, dem Poetischen Realismus. Der Roman thematisiert insbesondere die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert in Deutschland. Der Leser kann die heutige Situation mit der damaligen vergleichen, wodurch festgestellt wird, dass es heute zwar wichtig ist, sich in die Gesellschaft zu integrieren, jedoch hat die Wichtigkeit das Ansehen bei den meisten Menschen abgenommen. Dadurch lässt sich der Inhalt des Romans auf die heutige Zeit beziehen, was den gesellschaftlichen Wandel im Laufe der Zeit hervorheben soll. Diese Veränderungen lassen sich auf die Industrialisierung zurückführen, die für die Zeit, in der der Roman spielt, zentral ist. Durch diese Veränderungen wurden auch neue Anforderungen an die Menschen gestellt, wodurch Druck auf sie ausgeübt wurde und ihr Ansehen in der Gesellschaft eine wichtige Rolle einnahm. &lt;br /&gt;
Außerdem bringt der verwendete hypotaktische Satzbau viele Analysemöglichkeiten, wodurch der Text komplexer wirkt und zum Nachdenken anregt, damit der Inhalt richtig verstanden wird. Zudem werden viele Metaphern verwendet, die den Roman lebhafter machen. Diese Symbolik verweist schon zu Beginn des Romans auf den inhaltlichen Verlauf und lässt sich gut im Kontext interpretieren. Auch die Zeitgestaltung und Raumgestaltung ist ausschlaggebend und wird in diesem Roman deutlich dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist der Roman „Effi Briest“ gut geeignet, um ihn in der Oberstufe zu bearbeiten, da er sowohl durch seine sprachliche Komplexität, als auch durch die Zeit- und Raumgestaltung gute Analysemöglichkeiten bildet, die sich einfach mit dem Inhalt verknüpfen lassen. Außerdem wird durch den Roman der Wandel der Gesellschaft veranschaulicht, wodurch der Schüler sein derzeitiges Leben mit der früheren Situation vergleichen kann und sich besser in die Lage hineinversetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman Effi Briest wird häufig in der Stufe Q1 gelesen. Häufig fragen sich die Schüler  “Warum soll ich einen 250 Seiten langen Roman Lesen? Bring mir das überhaupt was?”. Im Folgenden werde ich erläutern warum es dennoch sinnvoll ist, den Roman Effi Briest zu lesen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Roman bereits 200 Jahre alt ist, ist das Thema des Gesellschaftsdruck immer noch aktuell. In dem Roman wird auf dramatische Art und Weise der Konflikt zwischen beibehalt des gesellschaftlichen Ansehens Innstetten’s und der Affäre Effis gezeigt. &lt;br /&gt;
Weiterhin war Theodor Fontane einer der bedeutendsten Dichter zur Zeit des Poetischen Realismus. Er hat Effi Briest in dieser Epoche verfasst und in dieser Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, wurden viele Fortschritte in Deutschland gemacht, vor allem in der Industrie, was bedeutende Auswirkungen auf unsere heutige Zeit hat und damals große Auswirkungen hatte.  Meiner Meinung nach ist es noch sinnvoll den Roman Effi Briest im Deutschunterricht zu behandeln, da man sich intensiv damit auseinandersetzt was die Gesellschaft von einem verlangt und wie man damit Umgehen sollte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll den Roman „Effi Briest“ im Deutschunterricht in der Q1 zu besprechen, da Theodor Fontane ein sehr bedeutender Dichter ist und durch diesen Roman ein Einblick in die Zeit des 19. Jahrhunderts in Deutschland gegeben wird. In dem Roman geht es vor allem um die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung und welche Folgen dies vor allem für junge Menschen haben kann.&lt;br /&gt;
Die Hauptfigur des Romans ist ein 17-jähriges Mädchens namens Effi, die einige Fehler vor allem auf Grund ihrer Naivität und ihrem Streben nach Anerkennung macht. Denn Effi ist leichtsinnig und glaubt immer an das positive in der Welt. Auch wenn schon das Gegenteil dessen erkennbar ist, glaubt sie daran, dass alles eine positive Entwicklung nehmen und ein gutes Ende haben wird. Zudem überdenkt sie nicht ihre Entscheidungen und Handlungen im Hinblick auf die Zukunft oder auf  negative Konsequenzen.&lt;br /&gt;
In dem Roman heiratet Effi mit 17 Jahren den etwa 20 Jahre älteren Baron von Innstetten. Sie heiratet ihn vor allem aus dem Grund, dass Innstetten ein hohes Ansehen in der Gesellschaft hat. Durch diese Fokussierung lässt sie die Konsequenzen, die die Stellung ihres Ehemanns mit sich bringt, wie viel Arbeit und dadurch wenig Zeit für Effi, außer Acht. Deswegen wird sie jedoch sehr unglücklich und langweilt sich wodurch sich das nächste negative Ereignis entwickelt und sie schließlich sogar stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in der Q1 der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane behandelt wird, stellt sich die Frage warum es sinnvoll ist, den Roman gerade in der Q1 zu besprechen.&lt;br /&gt;
Zum einen ist das relativ hohe Niveau von Fontane ein Grund, den Roman zumindest nicht in der Mittel- bzw. Unterstufe zu behandeln. Fontane legt in einzelne Wörter sehr viel Bedeutung was dann aber auch dazu führen kann, dass unwichtige Aspekte interpretiert werden, die eigentlich keine weitere Bedeutung haben. Auch die hohe Dichte von sprachlichen und rhetorischen Mitteln, insbesondere Metaphern spricht für eine Besprechung des Buches in der Oberstufe.&lt;br /&gt;
Bei Fontanes Werken ist es zudem sehr wichtig, sich in die Situation hineinzuversetzen. Da man in der Q1 etwa in Effis Alter ist, auch wenn sie sich unter anderen Umständen in einer anderen Zeit befindet, macht dies das Verstehen von Effis Gefühlen und Sorgen etwas verständlicher.&lt;br /&gt;
Zusätzlich geht es Fontane um das Thema des gesellschaftlichen Drucks zu Effis Zeit und wie dieser Menschen beeinflusst. Jüngere Schüler könnten mit so einem Thema wahrscheinlich nicht so viel anfangen, da ihnen vielleicht gar nicht bewusst ist, wie und was gesellschaftlicher Druck eigentlich ist.&lt;br /&gt;
Außerdem hat man in der Q1 aufgrund des Geschichtsunterrichts schon einmal ein grobes Vorwissen, wie Effis Welt aussieht und wie es zu der Zeit war. Dies hilft ebenfalls beim Verstehen des Romans und macht klarer was Fontane eigentlich aussagen soll.&lt;br /&gt;
Allerdings ist der Roman auch für Q1 Schüler eher schwierig zu verstehen. Das Niveau von „Effi Briest“ ist hoch, was es schwierig macht die Aussagen der einzelnen Textstellen richtig zu analysieren. Auch durch die mangelnde Lebenserfahrung der Schüler macht es nicht einfacher.&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist es zumindest sinnvoll den Roman nicht früher zu behandeln, da der Anspruch doch relativ hoch ist. Trotz diesen Anspruchs ergibt es Sinn den Roman in der Q1 zu besprechen, da die Schüler etwa in Effis Alter sind und ihnen das Verstehen sicherlich leichter fällt als den Jüngeren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Reflexion</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Reflexion</title>
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				<updated>2020-03-19T19:12:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inwiefern ist es sinnvoll, den Roman ''Effi Briest'' im Deutschunterricht der Q1 zu besprechen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll den Roman ,,Effi Briest&amp;quot; im Unterricht der Q1 durchzunehmen, da der Roman so geschrieben wurde, dass die Schüler stark nachdenken müssen um zu erkennen, was Fontane hinter den Zeilen geschrieben hat. Unter anderem kann man mit diesem Roman sehr gut die Relevanz Von Ansehen im 19.Jahrhundert darstellen. Dieses Wissen ist für Schüler wichtig,  um den Wandel der Menschheit und der Gesellschaft über die Jahrhunderte zu kennen. Ein weiterer Punkt ist, dass der Roman umfangreich und detailliert geschrieben ist, was eine sehr gute Voraussetzung für das Analysieren ist, und es vereinfacht sprachliche Mittel und Strukturen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgendem Text werde ich die Frage „Inwiefern ist es sinnvoll, den Roman Effi Briest im Deutschunterricht der Q1 zu besprechen?“ beantworten. Zunächst mal ist dies sehr sinnvoll, weil auch Effi so alt ist wie wir. Das bedeutet also wir können uns genau vorstellen wie sich Effi gefühlt hat und wir können dies mit unserem jetzigen Leben gut vergleichen. Außerdem ist das Roman auch sehr Anspruchsvoll und viele Stilmittel, wie Metapher spielen eine ganz große Rolle im Roman. Durch die Dialoge in dem Roman, lässt Fontane den Leser in das Geschehen einwirken. Das bedeutet also, wir als Leser können uns die Situation nochmals besser vorstellen, weil es sich so anfühlt, als würden wir im Geschehen sein. Zudem zeigt das Roman, wie wichtig jedes einzelne Wort in dem Roman ist, denn Fontane hat sich sehr viele Gedanken darüber macht, wie er was beschreibt und dessen Wirkung. Dies zeigt wiederum wie Anspruchsvoll das Roman ist und warum es auch dementsprechend sinnvoll ist in der Q1 zu besprechen. Ein weiterer Aspekt ist, dass sich das Roman in Deutschland im späten 19. Jahrhundert abspielt. Dies zeigt auch wiederum, dass das Roman auch nicht so alt ist und es über die Vergangenheit von Deutschland handelt. Das Roman spiegelt also die Gesellschaft im späten 19. Jahrhundert wieder. Auch dies ist sehr wichtig, denn wir können also auch die Vergangenheit und mit heute vergleichen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Roman sehr sinnvoll ist, da wir auch vieles mit Effi vergleichen können. Außerdem kann man das Roman sehr gut Analysieren, weil viele Sprachliche Mittel, wie Metaphern von Fontane verwendet wurden. Zudem hat sich Fontane über jede Kleinigkeit Gedanken gemacht hat, weshalb man das Roman auch wiederum besser analysieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An `Effi Briest`, geschrieben von Theodor Fontane, kommt in der Oberstufe kaum ein Schüler vorbei. Das liegt zunächst einmal daran, dass Fontane als einer der Vorzeigedichter des sogenannten ` Poetischen Realismus ` gilt, in diese Epoche fällt auch ` Effi Briest ` als eines seiner wichtigsten Werke. In dem literarisch sehr relevanten `Poetischen Realismus` ging es vor allem um die möglichst wahrheitsgemäße Beschreibung der gesellschaftlichen Zustände in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sowie sozialer Konflikte zwischen städtischem Bürgertum und dem rasant wachsendem Proletariat. `Effi Briest` spielt also zur Zeit der Industrialisierung, die auch in der deutschen Geschichte für große soziale und wirtschaftliche Veränderungen sorgte. Abgesehen davon hat Fontanes Roman einen realen Hintergrund: Die Protagonistin ist der `Elisabeth von Ardenne` nachempfunden, die wirklich gelebt hat (auch wenn ihr Tod sowie die spätere Beziehung zu ihren Kindern und einige Details nicht dem Romanverlauf entsprechen). `Effi Briest` erzählt also zum Teil eine reale Geschichte und vermittelt so ein Bild der damaligen Zeit hinsichtlich gesellschaftlicher Normen und Wertvorstellungen sowie das Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Abgesehen von der literarischen und historischen Relevanz sind diese Themen jedoch auch aktuell: Gesellschaftlichen Druck auf betrogene Ehepartner sowie Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Partnern in einer Liebesbeziehung, aber auch Altersunterschiede als mögliches Problem zwischen solchen sind auch heute noch vieldiskutierte Themen. Die Auseinandersetzung mit `Effi Briest` im Schulunterricht ist also sowohl hinsichtlich literarischer, historischer als auch inhaltlicher Aspekte sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman Effi Briest wird häufig in der Stufe Q1 gelesen. Dies liegt an verschiedenen Gründen. Zum einen liegt dies an Theodor Fontane, welcher einer der bedeutendsten Dichter zur Zeit des Poetischen Realismus war. Er hat Effi Briest in dieser Epoche verfasst und in dieser Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, wurden viele Fortschritte in Deutschland gemacht, vor allem in der Industrie, was bedeutende Auswirkungen auf unsere heutige Zeit hat und damals große Auswirkungen hatte. Durch den starken finanziellen Unterschied der Bevölkerung war es eine sehr angespannte Zeit, in der viele Anforderungen an die Leute gestellt wurden. Diesen Druck, welcher durch die Wichtigkeit das gesellschaftlichen Ansehens ausgelöst wurde, thematisiert auch der Roman Effi Briest. Somit lernt man durch diesen Roman, die gesellschaftlichen Normen und Veränderung zu dieser Zeit kennen. In dieser Epoche zeigten die Vertreter mehr Wirklichkeit, als ihre Vorgänger, jedoch drückten sie sie eher euphemistisch aus, statt klar darzustellen. Somit sollen die Schüler lernen, aus diesen ausgeschmückten, umschriebenen Darstellungen, die Relevanz und Ernsthaftigkeit eines solchen Romans zu erkennen. Weiterhin ist es sinnvoll Effi Briest zu lesen, da man so den Wandel Ende des 19. Jahrhunderts kennen lernt. Man sieht, auf welche Werte die Leute wert gelegt haben, und welche Unterschiede es zur heutigen Zeit gibt. Außerdem ist der Roman sehr gut für Analysen geeignet. Es lässt sich gut lernen, den Inhalt mit der Sprache und der Zeit- bzw. Raumgestaltung zu verknüpfen. Weiterhin wird in diesem Roman deutlich, dass jedes Wort von Bedeutung ist. Er hat alles mit Bedacht geschrieben und fast alles hat eine bestimmte Wirkung und Bedeutung. Durch diese Aspekte wird deutlich, wie anspruchsvoll dieser Roman ist, und dass es sinnvoll ist, diesen in der Q1 zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jona'''==&lt;br /&gt;
Das der Roman „Effi Brist“ in dem Deutschunterricht der Jahrgangsstufe Q1 besprochen wird, hat verschiedenen Gründe. Zum einen lernen die Schüler so den Dichter, Theodor Fontane kennen und ebenso auch seinen Schreibstyl. Zum anderen wird so die Epoche des Poetischen Realismus besprochen. Ein anderer Grund ist, dass man so erfährt, wie die Menschen früher gelebt haben, wie ihr leben aussah und worauf es in ihrer Gesellschaft angekommen ist. Durch dieses Verständnis kann man vielleicht Entscheidungen oder Handeln von damals besser verstehen. Ebenso kann man dadurch etwas für sein aktuelles Leben lernen und Verstehen, warum manche Menschen wie Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Ich denke es ist sinnvoll, dass Effi Briest im Deutschunterricht besprochen wird weil es um gesellschaftlichen Druck bzw. Anerkennung geht und vielen ist heutzutage die Meinung der Gesellschaft wichtig  und orientieren sich daran  .Ich denke durch den Roman lernt man, dass man aus dem Druck der Gesellschaft schlimme Dinge macht und sich deshalb nicht ganz an der Gesellschaft orientieren sollte. Außerdem sieht man,  dass früher der gesellschaftliche Druck noch viel höher war als heutzutage denn früher war es vor allem wichtig das die Familie einen guten Ruf hatte alles andere wurde ignoriert . Heutzutage sind viele Dinge zur Normalität geworden zum Beispiel Ehebruch und Scheidungen. Man sollte den Roman im Unterricht durchnehmen da man eine frühere Familie kennen und verstehen lernt. Dadurch, dass Effi im Roman genau so alt ist wie wir können wir uns gut mit ihr identifizieren .Außerdem lernt man den Schreibstil eines bedeutenden Dichter Theodor Fontane kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
Inwiefern ist es Sinnvoll den Roman „Effi Briest“ im Deutschunterricht der Jahrgangsstufe Q1 zu lesen und ihn zu analysieren? Diese Frage stellen sich viele Schüler, jedoch gibt es Sinnvolle Aspekte warum man genau diesen Roman behandeln sollte.  Ein Grund ist, dass Theodor Fontane einer der bedeutendsten Dichter zur Zeit des Poetischen Realismus war. Theodor Fontane bringt mit seinem sehr durchdachten Schreibstyl  den Lesern die Zeit des Poetischen Realismus näher  und zeigt die gesellschaftlichen Normen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland. Dies zeigt dem Schüler die Unterschiede der damaligen Zeit im Vergleich zur unserer und lehrt ihn, dass das Gesellschaftliche Ansehen nicht so eine große Bedeutung haben sollte wie zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
Inwiefern ist es Sinnvoll den Roman „Effi Briest“ im Deutschunterricht der Jahrgangsstufe Q1 zu besprechen. Es ist sinnvoll den Roman zu besprechen, da in ihm die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert beschreiben wird und die Folgen gezeigt werden welche aus einem solchen Druck resultieren können. Dieser Druck nimmt auch in der heutigen Zeit immer mehr zu, da wir nun in Zeiten von Internet und Sozialen Medien sehr schnell Kritik oder Hate von anderen Personen bekommen können. Ebenso fühlen sich manche Menschen z.B. durch Likes unter Druck gesetzt. Ebenso kann man den Text sehr gut Analysieren, da dieser sehr viele sprachliche Mittel wie z.B. Metaphern enthält. Ein weiterer Punkt ist die Wichtigkeit, dieser geschichtlichen Zeit, da der Roman aus der Epoche des Poetischen Realismus stammt und zu dieser Zeit viele Veränderungen in Deutschlande stattfanden, wie die Industrialisierung. Durch diese Punkte wird klar, dass es sinnvoll ist diesen Roman in der Q1 zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julian'''==&lt;br /&gt;
Der Roman Effi Briest geschrieben von Theodor Fontane zeigt viele Gründe auf warum er sinnvoll ist in der Oberstufe als Unterrichtsmaterial angewendet zu werden. &lt;br /&gt;
Zunächst nachdem man die Kurzvorstellung des Romans besprochen hat fällt einem sofort der historische Kontext auf in dem sich der Roman befindet. Da es als allgemeines deutsches Unterrichtsmaterial gewertet wird, können viele Parallelen zum Geschichtsunterricht hergestellt werden, sofern der Schüler den Geschichtsunterricht weiter gewählt hat und somit einen weiteren Einblick in die Zeit in der Effi Briest spielt bekommt. Auf den historischen Kontext folgt natürlich der gesellschaftliche Kontext, der in dem Roman Effi Briest eine sehr große Rolle trägt. Dieser wird durch die zahlreichen Handlungen von Innstetten und der Familie Effis gezeigt. Die Charakterzüge der einzelnen Personen, machen das aus wofür Theodor Fontane Effi Briest geschrieben hat, man kann nicht nur aus einzelnen Handlungen eine Lehre ziehen, sondern wiederum sich in die Lage der Charaktere versetzen und wie es zu dieser Zeit in der Gesellschaft war. Ganz abgesehen von der Verfilmung des Buches und der Aktualisierung des Themas auf die heutige Welt, zeigt die Kommunikationsstruktur von Effi Briest durch Dialoge und Briefe zahlreiche grammatikalischen Raffinessen die den Deutschunterricht voranbringen können. Zu der Aktualisierung des Themas welches in Effi Briest besprochen wird, könnte man einige Fragen den Schülern aus der Q1 Stellen, z.b. wie verschiedene Charaktere in der heutigen Gesellschaft reagieren würden, im Gegensatz zu damals. &lt;br /&gt;
Im Großen und Ganzen ist Effi Briest durch den historischen Kontext, der gesellschaftliche Kontext, die Personen und die Kommunikationsstruktur, sowie den Bezug zur heutigen Welt ein sinnvolles Unterrichtsmaterial, welches in der Q1 nicht fehlen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane ist schon seit längerem Lektüre vieler SchülerInnen, doch ist es überhaupt sinnvoll diesen Roman zu lesen und zu analysieren? Meiner Meinung nach ja, denn aus dem Roman kann man lernen, was gesellschaftlicher Druck und das Streben nach Anerkennung anrichten kann und wie es Menschen und deren Situationen verändert. Daraus kann man wichtige Schlüsse für das heutige Leben ziehen, da auch heutzutage der gesellschaftliche Druck immens ist und man sich vielleicht nicht immer an der Gesellschaft orientieren sollte, da man auch an dem Druck zugrunde gehen könnte. Damals aber schien der Gesellschaftliche Druck noch größer gewesen zu sein, denn der Ruf der Familie wurde sehr leicht zerstört, weshalb penibel auf das Verhalten der einzelnen Familienmitglieder geachtet wurde. Heutzutage sind z.B. Affären traurig, aber an der Tagesordnung und auch weitestgehend akzeptiert. Deswegen nochmal, ja man sollte diesen Roman im Unterricht behandeln, um auch die Lebensweise von Menschen früher kennenzulernen und vielleicht auch ihr Verhalten verstehen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll,, Effi Briest “ von Theodor Fontane im Deutschunterricht der Q1 zu behandeln, da das Buch einen Einblick auf den Stand der Frau zur darmaligen Zeit gibt. Außerdem ist Theodor Fontane ein sehr angesehener Schriftstelle, was eine grundsätzliche Wichtigkeit mit sich bringt. Theodor Fontane bringt die Form des Realismus sehr gut rüber, was einen weiteren generellen Einblick auf die darmalige zeit, die Zeit des Poetischen Realismus gibt. Ein weiterer wichtiger Punkt, der für eine Bearbeitung des Buches spricht, sind die gesellschaftlichen Stände dieser Zeit.&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind die gesellschaftlichen Konventionen, welche drastische Unterschiede zu heute aufweisen und die Kritik an der Gesellschaft ein wichtiger Aspekt für die Bearbeitung. Ein letzter Punkt diesbezüglich ist, dass durch das Buch die gesellschaftliche Entwicklung bis heute vor Augen geführt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
Theodor Fontanes Werk „Effi Briest“, welches im poetischen Realismus im Jahre 1894 veröffentlicht wurde, macht sich in vielerlei Hinsichten zu einer guten Lektüre für den Deutschunterricht in der Q1 aus.&lt;br /&gt;
Zum einen können SchülerInnen, welche das Fach Geschichte belegt haben, einiges an Vorwissen in den Unterricht zur Epoche des poetischen Realismus (1848 – 1890) bringen und dadurch bestimmte Stellen im Drama besser nachvollziehen. Dadurch bekommen auch die Schüler, welche nicht das Fach belegt haben oder sich nicht damit befasst haben, einen guten Einblick auf die damalige Zeit und dessen Auswirkungen.&lt;br /&gt;
Zum zweiten eignet sich die Lektüre perfekt für Aufgaben im Deutschunterricht. Fontanes Werke werden öfters präferiert und dies hat ebenfalls seine Gründe. Die Texte Fontanes lassen Schüler intensiv nachdenken, um zu erkennen, was er seinem Publikum mitteilen möchte. Die hohe, umfangreiche Detailierung der Texte macht sie zu einem großartigen Kandidaten zum Analysieren und Deuten. Dadurch entstehen dann auch viele Fragen und Diskussionen innerhalb des Unterrichts.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend, kann man sagen das „Effi Briest“ definitiv ein sehr gutes Potenzial für den Deutschunterricht besitzt und man auch gut erkennen kann, weshalb es als Lektüre genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik H'''==&lt;br /&gt;
Ich finde, dass Effi Briest ein Roman ist, an dem man im Deutschunterricht sehr viel analysieren kann. Theodor Fontane schreibt in sehr komplexen Sätzen, die viele Details enthalten und die man gut „auseinandernehmen“ kann. Andererseits kommunizieren die Figuren oft indirekt, also „zwischen den Zeilen“, miteinander, was man auch sehr gut untersuchen kann. Außerdem können wichtige grammatische Phänomene, wie zum Beispiel die Zeitgestaltung, an dem Roman festgemacht und erläutert werden.&lt;br /&gt;
Ich kann mir vorstellen, dass der Roman durch eben diese komplexen Sätze die Lesekompetenz der Schüler steigern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist der Roman gesellschaftskritisch und reflektiert die Geschehnisse des späten 19. Jahrhunderts (insbesondere in Bezug auf die Wichtigkeit gesellschaftlichen Ansehens), was ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist, der somit in der Schule angesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man am Roman gesellschaftliche Verhaltensweisen sowie literarische Phänomene festmachen und lehren kann. Er eignet sich also rein fachlich gesehen für den Schulunterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschäftige mich im folgendem mit der Frage, ob es sinnvoll ist Effi Briest im Deutschunterricht zu behandeln. Theodor Fontane ist einer der bedeutendsten Dichter seiner Zeit. Er schrieb in der Epoche des Poetischen Realismus und behandelt Themen aus seiner Zeit, wie zum Beispiel die Wichtigkeit des Ansehens welches in dem Buch Effi Briest behandelt wird. Da er einer der wichtigsten Dichter ist, ist es gut, dass man Effi Briest im Deutschunterricht behandelt. Man erfährt mehr über die Zeit und wie die Menschen dort gelebt haben. Zudem wurden im 19. Jahrhundert in Deutschland viele Fortschritte in der Industrie gemacht, man beschäftigt sich somit intensiver mit dieser Zeit. Meiner Meinung nach ist es noch sinnvoll den Roman Effi Briest im Deutschunterricht zu behandeln, da man sich intensiv damit auseinandersetzt was die Gesellschaft von einem verlangt und wie man damit Umgehen sollte. In dem Roman nimmt das ganze einen schlechten Lauf und somit wird deutlich, dass man sich niemals nur auf die Meinung der anderen verlassen sollte. Man muss selber schauen wie man die Dinge Hand habt. Zudem kann man den Gesellschaftlichen Druck auch auf die heutige Zeit übertragen, da er durch die Medien immer mehr wird. Der Roman Effi Briest lässt sich somit leichter auf uns übermitteln, da wir dem Druck selber tagtäglich ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll, den Roman ,,Effi Briest&amp;quot; von Theodor Fontane im Deutschunterricht der Q1 zu besprechen, da dieser wichtige Themen behandelt, die nicht nur in der Epoche des Poetischen Realismus, in der der Roman geschrieben und veröffentlicht wurde, sondern heutzutage auch noch aktuell sind. &lt;br /&gt;
Die Hauptintention des Romans ist auf den Wunsch nach gesellschaftlichem Ansehen aufmerksam zu machen, durch den Effi fast ihr ganzes Umfeld verliert.&lt;br /&gt;
Heutzutage ist dies auch ein Problem. Viele Menschen, egal welchen Alters, handeln durch den Wunsch in der Gesellschaft angesehen zu sein, vielleicht auf den ersten Blick kein schlechter Gedanke, wird dieser allerdings zu einem Lebensmotto, sollte man sich umorientieren. &lt;br /&gt;
Als Beispiel aus dem Roman ist Effis Ehemann, beziehungsweise ehemaliger Ehemann, Geert von Innstetten.&lt;br /&gt;
Dieser möchte beispielsweise nicht umziehen aus Angst davor, was die anderen sagen würden, obwohl seine Ehefrau Effi sich fürchtet und ihn bittet umzuziehen. Dies verändert das Verhältnis Effis und Innstettens ins negative.&lt;br /&gt;
Ich denke das viele von dem Gedanken geprägt sind, ,,Was denken die anderen darüber&amp;quot; und dadurch in Situationen kommen, in denen sie ersteinmal nicht nach dem eigenen Willen handeln und außerdem Beziehungen zu Menschen ins negative verändern.&lt;br /&gt;
Ich halte es für sinnvoll den Roman zu besprechen, da dieser als Negativbeispiel dient, um Menschen die wie beschrieben denken und demnach handeln, eines besseren zu belehren. Anhand des Negativbeispiels denken diese möglicherweise über ihren Wunsch nach Ansehen nach und erkennen einen effektiveren Weg mit sich selbst glücklich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Katrin'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wirft sich bei Schülern die Frage auf, warum sie den Roman „Effi Briest“ überhaupt lesen und damit arbeiten müssen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zum einen ist das Werk sehr bedeutend für seine Entstehungszeit, dem Poetischen Realismus. Der Roman thematisiert insbesondere die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert in Deutschland. Der Leser kann die heutige Situation mit der damaligen vergleichen, wodurch festgestellt wird, dass es heute zwar wichtig ist, sich in die Gesellschaft zu integrieren, jedoch hat die Wichtigkeit das Ansehen bei den meisten Menschen abgenommen. Dadurch lässt sich der Inhalt des Romans auf die heutige Zeit beziehen, was den gesellschaftlichen Wandel im Laufe der Zeit hervorheben soll. Diese Veränderungen lassen sich auf die Industrialisierung zurückführen, die für die Zeit, in der der Roman spielt, zentral ist. Durch diese Veränderungen wurden auch neue Anforderungen an die Menschen gestellt, wodurch Druck auf sie ausgeübt wurde und ihr Ansehen in der Gesellschaft eine wichtige Rolle einnahm. &lt;br /&gt;
Außerdem bringt der verwendete hypotaktische Satzbau viele Analysemöglichkeiten, wodurch der Text komplexer wirkt und zum Nachdenken anregt, damit der Inhalt richtig verstanden wird. Zudem werden viele Metaphern verwendet, die den Roman lebhafter machen. Diese Symbolik verweist schon zu Beginn des Romans auf den inhaltlichen Verlauf und lässt sich gut im Kontext interpretieren. Auch die Zeitgestaltung und Raumgestaltung ist ausschlaggebend und wird in diesem Roman deutlich dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist der Roman „Effi Briest“ gut geeignet, um ihn in der Oberstufe zu bearbeiten, da er sowohl durch seine sprachliche Komplexität, als auch durch die Zeit- und Raumgestaltung gute Analysemöglichkeiten bildet, die sich einfach mit dem Inhalt verknüpfen lassen. Außerdem wird durch den Roman der Wandel der Gesellschaft veranschaulicht, wodurch der Schüler sein derzeitiges Leben mit der früheren Situation vergleichen kann und sich besser in die Lage hineinversetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman Effi Briest wird häufig in der Stufe Q1 gelesen. Häufig fragen sich die Schüler  “Warum soll ich einen 250 Seiten langen Roman Lesen? Bring mir das überhaupt was?”. Im Folgenden werde ich erläutern warum es dennoch sinnvoll ist, den Roman Effi Briest zu lesen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Roman bereits 200 Jahre alt ist, ist das Thema des Gesellschaftsdruck immer noch aktuell. In dem Roman wird auf dramatische Art und Weise der Konflikt zwischen beibehalt des gesellschaftlichen Ansehens Innstetten’s und der Affäre Effis gezeigt. &lt;br /&gt;
Weiterhin war Theodor Fontane einer der bedeutendsten Dichter zur Zeit des Poetischen Realismus. Er hat Effi Briest in dieser Epoche verfasst und in dieser Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, wurden viele Fortschritte in Deutschland gemacht, vor allem in der Industrie, was bedeutende Auswirkungen auf unsere heutige Zeit hat und damals große Auswirkungen hatte.  Meiner Meinung nach ist es noch sinnvoll den Roman Effi Briest im Deutschunterricht zu behandeln, da man sich intensiv damit auseinandersetzt was die Gesellschaft von einem verlangt und wie man damit Umgehen sollte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll den Roman „Effi Briest“ im Deutschunterricht in der Q1 zu besprechen, da Theodor Fontane ein sehr bedeutender Dichter ist und durch diesen Roman ein Einblick in die Zeit des 19. Jahrhunderts in Deutschland gegeben wird. In dem Roman geht es vor allem um die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung und welche Folgen dies vor allem für junge Menschen haben kann.&lt;br /&gt;
Die Hauptfigur des Romans ist ein 17-jähriges Mädchens namens Effi, die einige Fehler vor allem auf Grund ihrer Naivität und ihrem Streben nach Anerkennung macht. Denn Effi ist leichtsinnig und glaubt immer an das positive in der Welt. Auch wenn schon das Gegenteil dessen erkennbar ist, glaubt sie daran, dass alles eine positive Entwicklung nehmen und ein gutes Ende haben wird. Zudem überdenkt sie nicht ihre Entscheidungen und Handlungen im Hinblick auf die Zukunft oder auf  negative Konsequenzen.&lt;br /&gt;
In dem Roman heiratet Effi mit 17 Jahren den etwa 20 Jahre älteren Baron von Innstetten. Sie heiratet ihn vor allem aus dem Grund, dass Innstetten ein hohes Ansehen in der Gesellschaft hat. Durch diese Fokussierung lässt sie die Konsequenzen, die die Stellung ihres Ehemanns mit sich bringt, wie viel Arbeit und dadurch wenig Zeit für Effi, außer Acht. Deswegen wird sie jedoch sehr unglücklich und langweilt sich wodurch sich das nächste negative Ereignis entwickelt und sie schließlich sogar stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in der Q1 der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane behandelt wird, stellt sich die Frage warum es sinnvoll ist, den Roman gerade in der Q1 zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen ist das relativ hohe Niveau von Fontane ein Grund, den Roman zumindest nicht in der Mittel- bzw. Unterstufe zu behandeln. Fontane legt in einzelne Wörter sehr viel Bedeutung was dann aber auch dazu führen kann, dass unwichtige Aspekte interpretiert werden, die eigentlich keine weitere Bedeutung haben. Auch die hohe Dichte von sprachlichen und rhetorischen Mitteln, insbesondere Metaphern spricht für eine Besprechung des Buches in der Oberstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fontanes Werken ist es zudem sehr wichtig, sich in die Situation hineinzuversetzen. Da man in der Q1 etwa in Effis Alter ist, auch wenn sie sich unter anderen Umständen in einer anderen Zeit befindet, macht dies das Verstehen von Effis Gefühlen und Sorgen etwas verständlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich geht es Fontane um das Thema des gesellschaftlichen Drucks zu Effis Zeit und wie dieser Menschen beeinflusst. Jüngere Schüler könnten mit so einem Thema wahrscheinlich nicht so viel anfangen, da ihnen vielleicht gar nicht bewusst ist, wie und was gesellschaftlicher Druck eigentlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hat man in der Q1 aufgrund des Geschichtsunterrichts schon einmal ein grobes Vorwissen, wie Effis Welt aussieht und wie es zu der Zeit war. Dies hilft ebenfalls beim Verstehen des Romans und macht klarer was Fontane eigentlich aussagen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist der Roman auch für Q1 Schüler eher schwierig zu verstehen. Das Niveau von „Effi Briest“ ist hoch, was es schwierig macht die Aussagen der einzelnen Textstellen richtig zu analysieren. Auch durch die mangelnde Lebenserfahrung der Schüler macht es nicht einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist es zumindest sinnvoll den Roman nicht früher zu behandeln, da der Anspruch doch relativ hoch ist. Trotz diesen Anspruchs ergibt es Sinn den Roman in der Q1 zu besprechen, da die Schüler etwa in Effis Alter sind und ihnen das Verstehen sicherlich leichter fällt als den Jüngeren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Analyse_134f.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Analyse 134f.</title>
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				<updated>2020-03-10T11:08:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Textstelle S. 136, Z. 1-20'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Innstetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Innstetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten, von der der Anfang im folgenden Textauszug thematisiert wird. Nach der Affäre plagen Effi jedoch sehr starke Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Crampas zu Effi in den Schlitten steigt, in dem Effi bisher noch alleine gefahren ist. Als Crampas einsteigen möchte ist Effi zunächst „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1f.) damit sich Crampas neben sie setzen kann. Ihre „[U]nschlüssig[keit]“ lässt darauf schließen, dass sie sich bewusst darüber ist, was passieren kann, wenn sie und Crampas alleine sind. Zudem wird so Effis Überforderung in der Situation deutlich. Diese Wirkung wird die Zeitraffung verstärkt. Crampas, der ein „Frauenkenner“ (Z.49 ist, erkannte, dass es sich bei diesem Verhalten nur um eine selbstverständliche Höflichkeit von Effis Seite aus handelt, da Crampas sonst nicht weiterfahren könnte. Doch trotzdem war es „unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). So wird deutlich, dass Effi mehr für Crampas empfindet und mehr von ihm möchte, als ihr lieb ist und dass sie sich darüber bewusst ist.&lt;br /&gt;
Die Fahrt mit dem Schlitten und Effis und Crampas' jeweilige Situation und die Atmosphäre zwischen den beiden währenddessen wird metaphorisch von der Umgebung, in der sie sich befinden, dargestellt. Sie fahren mit den Schlitten, als letzte hinter den anderen, „dicht an [einem] Wasserlauf […], an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.), entlang. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) wirken bedrückend und gefährlich und da sie sich nahe des Wasserlaufes und somit auch nah am anderen Ufer befinden wird die geringe Distanz zu der Gefahr und vielleicht auch die Risikobereitschaft eine Gefahr einzugehen klar. Effi geht jedoch davon aus, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), an dem es hell ist, fortsetzen würde. Dies zeigt, dass sie die angespannte Situation in der sie sich befindet, da sie mit Crampas alleine in einem Schlitten ist, nicht wahrhaben möchte und hofft dass sie sich auf nichts leichtsinniges einlassen wird. Jedoch hat Innstetten, der sich scheinbar im vordersten Schlitten befindet „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Dadurch dass sich Innstetten im ersten Schlitten befindet und Effi und Crampas sich im letzten Schlitten befinden, wird die Distanz zwischen ihnen deutlich, sodass Innstetten nicht mitbekommt was Effi und Crampas machen. Die „dichte Waldmasse“ wirkt dunkel und beengend und macht eine unheimliche Atmosphäre deutlich, durch die Effi sich fürchtet und zusammenzuckt (vgl. Z.18f.). Durch diese Reaktion wird Effis Angst deutlich. Vielleicht wird so auch eine Provokation Innstettens gegenüber Effi durch die Wahl des Weges durch den Wald klar, da er weiß, dass Effi sehr schreckhaft ist und sich in so einer Situation fürchtet. Es wird so zudem seine Mitschuld an dem was sich zwischen Effi und Crampas ereignet deutlich, da er Effi alleine mit Crampas lässt und den Weg wählt. Denn vorher waren „Luft und Licht“ (Z.19) um sie herum gewesen, jetzt aber wölben sich „die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Alliteration „Luft und Licht“ (Z.19) zeigt durch die Notwendigkeit dieser beiden Dinge für das Überleben, dass Effi eine riesige Angst plagt und dass sich der Raum indem sie sich mit Crampas befindet stark verkleinert hat. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), die sich über ihr befinden wirken beängstigend und beengen den Raum weiterhin, da durch sie die völlige Abgeschlossenheit zum Licht erst ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die angespannte Situation, in der sich Effi und Crampas befinden, da sie alleine und völlig unbeobachtet sind und ein gegenseitiges Verlangen nach Nähe besteht, deutlich. Diese Atmosphäre wird von der Umgebung, in der die beiden sich mit ihrem Schlitten befinden thematisiert, bei der der Raum indem sie sich befinden und somit auch der Raum zwischen ihnen immer kleiner wird. Das Entstehen einer Affäre wird so vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 136 Z. 1-20) handelt von einer Schlittenfahrt, bei der die Aufmerksamkeit auf Effi und Crampas gerichtet wird, die zusammen in einem Schlitten sitzen. Dabei verweist diese Textstelle auf die Affäre zwischen den beiden Personen, die wichtig für den Verlauf des Romans sind. Als Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratet, fühlt sie sich schnell vernachlässigt und ist unglücklich, weshalb sie die Affäre zu Crampas eingeht. Dieser schenkt ihr genug Aufmerksamkeit, jedoch plagen Effi mit der Zeit Schuldgefühle. Als sie schließlich mit Innstetten nach Berlin zieht, ist sie froh über die Distanz zu Crampas. Nach einigen Jahren findet Innstetten jedoch zuvor geschriebene Liebesbriefe zwischen Effi und Crampas, weshalb er sie verlässt. Außerdem tötet er Crampas in einem Duell und entzieht Effi ihre gemeinsame Tochter. Effi wird erst wieder von ihrer Familie aufgenommen, als sie schwer krank wird, weshalb sie letztendlich stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist festzuhalten, dass es sich bei dieser Textstelle, um eine Zeitraffung handelt, da die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, was sehr bedrückend wirkt. Dadurch werden außerdem eine gewisse Hektik und Unruhe verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Des Weiteren liegt die Verwendung des hypotaktischen Satzbaus vor, was für die Komplexität der Sprache steht und in diesem Fall Effis Überforderung und Einengung verdeutlichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist, dass im Verlauf der Textstelle Effis Raum immer enger und bedrohender wird. Schon dadurch, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nimmt, wird auf die Verengung des Raumes hingewiesen. Dies beschränkt sich zwar zuerst nur auf den Raum im Pferdeschlitten, jedoch biegen sie später „in einen schmaleren Weg ein“ (Z. 17), was erneut auf die Bedrängung hinweist. Insbesondere dadurch, dass Effi „Luft und Licht“ (Z. 19) genommen wird, wird sie auch räumlich bedrängt und deswegen „schrak [sie] zusammen“ (Z. 18f.). Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z. 10) verängstigen Effi, was außerdem durch das Adjektiv „dunkel“ (ebd.) veranschaulicht wird. Somit wird Effi von Crampas in die Enge getrieben, da er „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein[biegt], der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.16 ff.). Die „dichte Waldmasse“ (ebd.) zeigt, dass es für Effi keinen anderen Ausweg gibt, als sich auf Crampas zu verlassen, obwohl sie zuerst etwas „unschlüssig“ (Z. 1) ist, wodurch sie von Crampas in die Enge getrieben wird. Die Bedrohung wird erneut dadurch gezeigt, dass „die dunklen Kronen [sich über ihr] wölbten“ (Z. 20), weshalb sie den Himmel nicht mehr sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird eine Antithese zwischen dem „Wasserlauf […]“ (Z.9) und den „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) hergestellt. Der Wasserlauf steht einerseits für die Freiheit. Andererseits wird dadurch schon auf die Gefahr hingewiesen. Die dunklen Waldmassen stellen auch die Bedrohung und Gefahr dar, was einen Kontrast zu der zuvor beschriebenen Freiheit verdeutlicht. Diese könnte für Effis Verlangen nach Crampas stehen, da es „unmöglich für sie [ist], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7). Dadurch wird gezeigt, dass sie sich zwar zu sich hingezogen fühlt, jedoch weiß sie, dass es falsch ist, Innstetten zu hintergehen und die Ehe zu brechen, was ein Grund für ihre Unschlüssigkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Effi aufgrund der Raumgestaltung sehr bedrängt wird, was auf die Situation zwischen Effi, Crampas und Innstetten verweisen kann. Das wird durch zahlreiche Metaphern verdeutlicht. Die verwendete Zeitraffung verstärkt diesen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland im 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgenden Textauszug (S.136 Z.1-21) sitzen Crampas und Effi alleine in dem Pferdeschlitten und fahren mit dem Schlitten durch einen Wald. Effi wird mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in die Ehe mit Innstetten und im Haus nicht. Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Effi fand das Abenteuer in Crampas. Nach dem folgenden Textauszug küsst Crampas Effi. Dadurch entsteht eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen und Innstetten trennt sich von Effi. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da die Tochter nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas fahren zusammen in einem Pferdeschlitten. Dass sie einen Augenblick „unschlüssig“ (Z.1) war, zeigt zum einem die Überforderung Effis und die Unerfahrenheit mit der folgenden Situation. Sie setzt sich dann „aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z.2) und macht somit Crampas Platz, damit er sich hineinsetzen kann. Dass „dies [alles] hätte vielleicht missdeutet werden können“ (Z.4) ist schon eine Andeutung auf die Affäre und, dass etwas in dem Schlitten passieren wird. Dass nun Crampas neben Effi sitzt und zwischen ihnen keiner mehr ist, der die Entfernung zwischen Effi und Crampas widerspiegeln soll, zeigt nun nochmals, dass sie nun so nah wie möglich sind und ungestört sind, weil keiner um ihnen herum ist bzw. im Schlitten ist. Crampas, wird als einen „Frauenkenner“ (Z.5) beschrieben. Dies wiederum sagt über Crampas aus, dass er in der Vergangenheit sehr viel Kontakt mit Frauen hatte und er auch ganz genau weiß wie Frauen reagieren. Den „ [er] sah deutlich, dass Effi nur das tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtig war“(Z.6f.). Dies zeigt, dass Crampas nach der Reaktion von Effi ganz genau weiß, dass Effi dies nur aus Höflichkeit tat. Auch dies spiegelt die Erfahrenheit mit Frauen wieder. Die Metapher „dunkle Waldmasse“ (Z.10) spiegelt die Gefahr wieder in der sich Effi befindet. Dass die „Waldmasse“(Z.10) dunkel ist, verdeutlicht auch nochmals, dass Effi die Gefahr nicht sofort sieht, da man nicht in die Waldmasse hinein gucken kann und so nicht sofort die Gefahr erkennt, sondern nur die Umrandung. Weiterhin fahren sie dann „mitten durch die dichte Waldmasse“ (Z.18). Dies zeigt, dass Effi und Crampas nun mitten in der Gefahr sind. Weil die Schlittenfahrt so schnell beschrieben wird spricht man hierbei von einer Zeitraffung zu beginn der Textstelle aber spricht man von einer Zeitdehnung. Außerdem ist dies eine Andeutung darauf , dass nun etwas passieren wird. Dass Innstetten, den Schlitten in die Waldmasse lenkt, zeigt auch nochmals, dass dieser ein Grund dafür ist, dass Effi und Crampas sich so nah kommen. Außerdem zeigt dies auch, wie sehr Innstetten Effi vertraut und ihr alle Freiheiten gibt. Dies nutzt Effi jedoch aus.Nachdem das Schlitten in die Waldmasse fährt, „[schrak Effi zusammen]“(Z.18), obwohl Crampas neben ihr sitzt. Auch dies zeigt, dass sie sich doch nicht so sicher bei Crampas fühlt. Die Alliteration und die Matapher „Luft und Licht“ (Z. 19) sind nun nicht mehr vorhanden. Dies ist schon die erste Andeutung auf den Tod Effis. Den ohne „Luft und Licht“ (Z.19) ist kein Leben auf der Erde möglich. Dass dies nun „vorbei“ (Z.20) ist, zeigt auch nochmals, dass sowohl das „Licht“ (Z.19) und die „Luft“(Z.19) nicht mehr für Effi vorhanden sein wird und der Tod schon so gut wie sicher und nah ist. Außerdem verdeutlicht dies auch, dass Effi nun nur noch von Gefahr umgeben ist und nicht mehr Glücklich sein wird. Zudem verdeutlicht dies auch, dass sie dem Tod sehr nah ist. Dass nun die „dunklen Kronen [über ihr]wölbten“(Z.20), verdeutlicht nochmals in welcher Gefahr sich Effi befindet und, dass es was schlimmes passieren wird, womit Effi nicht rechnen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass in dem vorliegendem Text viele Metaphern sind und die Gefahr widerspiegeln. Außerdem wird im dem Text auf den Tod Effis angedeutet und zeigt auch nochmals in was für einer Gefahr sich Effi befindet. Zudem deutet der Text darauf, dass etwas schlimmes nach dem Textauszug passieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ welcher von Theodor Fontane geschrieben wurde und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert wird die Wichtigkeit der Anerkennung im 19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textausschnitt (S. 136, Z. 1-20) handelt von einer Schlittenfahrt mit Effi, Crampas und Innstetten. Als Effi welche 17 Jahre alt ist lernt sie Baron von Innstetten kennen und heiraten diesen. Mit diesem zieht sie nach Kessin. Weil Innstetten selten Zuhause ist und Effi große Abenteuerlust hat, ist sie gelangweilt, weshalb sie sich oft mit Crampas trifft. Eine Affäre entsteht zwischen beiden und später hat Effi große Schuldgefühle ist froh als sie dann nach Berlin zu ziehen. Dann entdeckt Innstetten jedoch Briefe von Crampas an Effi und fordert Crampas zu einem Duell, auch wenn die Affäre schon sechs Jahre zurück liegt, dieses endet tödlich für Crampas. Ebenso trennt sich Innstetten von Effi und nimmt ihr ihre Tochter Anni weg. Als sie dann auch noch von ihren Eltern verbannt wird und sie nach einem enttäuschenden Besuch ihrer Tochter einen Nervenzusammenbruch erleidet, wird sie zwar, von ihren Eltern wieder aufgenommen, stirbt aber letztendlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges, fahren Crampas und Effi Schlitten, diese ist sich bisher jedoch noch „unschlüssig“ (Z.1), ob sie einsteigen soll. Sie „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1) sodass Crampas sich neben sie setzen kann. Diese „Unschlüssigkeit“ zeigt, dass sie genau weiß, was aus dieser Situation resultieren kann. Crampas ist ein „Frauenkenner“ (Z.49), weshalb er die Situation durchschaut und erkennt, dass es „unmöglich für [Effi] [war], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7). Somit wird deutlich, dass Effi so handeln muss, da sie im letzten Schlitten sitzen. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.9) an denen sie entlang fahren, sollen beängstigend wirken. Diese Wirkung  wird nochmals dadurch verstärkt, dass sie nahe dem Wasserlauf fahren, wobei die geringe Distanz, eine Metapher die für die Gefahr und das Risiko ist,  da man dort hineinfallen könnte. Effi denkt aber, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), weiter gehen würde, da es dort hell ist. Somit soll gezeigt werden, dass sich Effi aus dieser angespannten Situation wünscht. Ebenso sitzt Innstetten im ersten Schlitten und Effi im letzten, dies soll nochmals die Distanz in ihrer Beziehung symbolisieren. Ebenso haben Crampas und Effi so genug Raum für sich, was wieder auf die Affäre hindeutet. Die „dichte[n] Waldmasse[n]“ sollen bedrückend wirken, und somit eine unheimliche und unangenehme Atmosphäre deutlich machen. Diese Atmosphäre wird nochmals an dem zucken Effis deutlich da sie sich fürchtet (vgl. Z.18). Durch diese Reaktion wird Effis Angst für Crampas sichtbar, welcher sehr wahrscheinlich darauf gehofft hat. Innstetten hatte diesen weg somit ausgewählt um Effi zu provozieren, da er von ihrer Angst weiß. Weshalb aus dieser Situation ein schlechtes Verhältnis Effis gegenüber Innstetten folgt. So wird vielleicht seine Mitschuld an der später folgenden Affäre deutlich. Vorher umgab sie nur „Luft und Licht“ (Z.19), jetzt aber sind sie umgeben von „dunklen Kronen“ (Z.20). Diese Metapher „Luft und Licht“ (Z.19) stehen beide für das Leben, da man diese braucht. Ebenso ist dies eine Alliteration welche die Gefahr verdeutlichen soll. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), durch welche Effi nun fährt, stehen für die Zukunft Effis und ihren später folgenden Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss lässt sich sagen, dass in der Textstelle Effis bedrückte Lage zum Vorschein kommt und dass ebenso die Gefahr welche später auf sie zu kommt verdeutlicht wird. Dies wird z.B. durch Metaphern oder eine Alliteration  verdeutlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und das Streben nach Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem vorliegenden Textauszug (S. 136, Z. 1- 20), handelt es sich um einen Auszug des neunzehnten Kapitels des Romans. Es kommt zum Höhepunkt der Affäre von Protagonistin Effi Briest und Major Crampas, als sie zu zweit die Rückfahrt nach Kessin in einem Schlitten bestreiten. Zu dieser Situation kommt es, da die 17 jährige Effi Briest mit dem ehemaligen Geliebten der Mutter, Baron von Innstetten, verheiratet wird. Da Innstetten aber als Landrat sehr viel arbeitet und dazu viel reist, fühlt sich Effi oft allein gelassen. Sie bildet sich ein, es würde spuken und fürchtet sich. Einige Monate später lernt sie Major Crampas kennen, welcher sie und Innstetten immer auf ihren Spaziergängen begleitet. Da Innstetten bald aber keine Zeit mehr hat, führt Effi die Ausflüge mit Crampas allein durch und sie kommen sich immer näher. Es entwickelt sich eine Affäre. Diese aber lösen bei Effi Schuldgefühle aus, weshalb sie froh ist, mit Innstetten nach Berlin ziehen zu müssen. Sechs Jahre später, findet Innstetten die Briefe, welche Crampas damals an Effi geschrieben hat und es kommt daraufhin zu einem Duell zwischen Crampas und Innstetten, bei dem Innstetten Crampas tötet. Er trennt sich von Effi und verweigert ihr den Kontakt zu ihrer gemeinsamen Tochter Anni. Effi wird aufgrund des Verstoßes von Innstetten sowie von ihren Eltern schwer krank und stirbt letztendlich daran in ihrem Elternhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fällt der hypotkatische Satzbau auf, was zu  Komplexität der Sprache steht und in diesem Fall Effis Überforderung und Einengung verdeutlicht. Auch die  Zeitraffung des Textes, also dass die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, lässt die ganze SItuation bedrückend und hektisch wirken. Es scheint als ginge alles sehr schnell, was auch die Überforderung Effis ausdrückt. Zu Beginn des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sie Crampas neben sich sitzen lassen möchte oder nicht. Dies zeigt dass ihre Überforderung mit ihrer Situation da sich sich selbst nicht sicher ist und unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und Nähe zu ihm zu zulassen. Trotzdem entscheidet sie sich bewusst dazu, einen Platz weiter zu rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann. Crampas bemerkt als „Frauenkenner“ (Z. 5) recht schnell, dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Es wird jedoch auch deutlich, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas hingezogen fühlt und sie mehr für ihn empfindet, als ihr bisher bewusst war. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) und als ein wenig angsteinflößend beschrieben. Diese Adjektive beschreiben nciht nur die Umgebung, sondern ebenso die Gefühle und Gedanken von Effi, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse[…]“ (Z. 10) wirkt sehr negativ und bekräftigt die bedrückende Stimmung noch einmal. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten anstatt auf der Rückfahrt den Weg entlang zu fahren, den sie auch am Mittag hin gefahren waren, einen einen anderen, Effi unbekannten, Weg zu nehmen (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten kann auch auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten im Bezug auf ihr Leben hinweisen, denn Effi distanziert sich durch Crampas von Innstetten und betrügt ihn. Effi schreckt zusammen (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“(Z.20) der Bäume über sie wölben und sie aufgrund dessen Angst bekommt. Sie ist nicht mehr von „Luft und Licht“(Z.19) umgeben, was in einer Alliteration Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die Einengung Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Textstelle eine zentrale Rolle im Roman spielt. Weiterhin zeigt die Textstelle besonders Effis Unsicherheit und Einengung in ihrer Verhaltensweise, in der Bilddarstellung sowie die vielen Metaphern und Alliterationen. Auch der hypotaktische Satzbau und die wechselnde Zeitgestaltung tragen dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug (S. 136, Z. 1 - 20) geht es um eine Pferdeschlittenfahrt, bei der Effi und der Major Crampas zusammen in einem der drei Schlitten sitzen und die Affäre der beiden, welche für den Verlauf des Romans sehr bedeutend ist. Zu der Affäre kommt es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und sie zusammen nach Kessin zogen. Dort fühlt Effi sich jedoch verlassen, gelangweilt und unwohl, denn Innstetten ist oft auf Reisen und somit nicht für sie da. Zunächst ritten Crampas, Effi und Innstetten gemeinsam aus, doch da der Baron erneut auf Reisen war, trafen sich Crampas und Effi nun alleine zu gemeinsamen Ausritten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit. Davon fühlt sich Effi sehr geschmeichelt und sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch diese Affäre entwickelt Effi starke Schuldgefühle, weshalb sie froh ist, als sie mit Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss und sie die Affäre somit zunächst verheimlichen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten aber Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat und erfährt somit von deren früheren Affäre. Daraufhin tötet Innstetten Crampas bei einem Duell, trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch von ihren Eltern wird Effi nicht unterstützt, bis sie so krank wird, dass sie sie wieder aufnehmen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fühlt sich in Crampas Anwesenheit unsicher und würde ihn am Liebsten nicht bei sich in der Nähe haben, da sie Angst hat, ihm zu verfallen. Dies wird deutlich, wenn er in ihren Pferdeschlitten einsteigt und sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) reagiert, ob sie ihm Platz machen soll oder nicht. Widerstehen kann sie ihm aber nicht, weshalb sie kurz drauf „rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1f.) rutscht und ihm so Platz schafft. Crampas möchte unbedingt bei Effi sein und engt sie fast schon ein, da er direkt „links neben ihr Platz“ (Z. 3) nimmt. Dass diese Situation der beiden schwierig und missverständlich sein kann, wird deutlich, wenn der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z. 4) werden könne, Crampas aber die Situation gut erkenne. Hier wird deutlich, dass der Erzähler genau bescheid weiß, ebenso  wie Crampas, was zwischen Effi und ihm abläuft. Wie erfahren Crampas ist und wie viele Erfahrungen er schon mit Frauen gesammelt hat, wird dadurch deutlich, dass er als „Frauenkenner“ (Z. 5) beschrieben wird. Dies zeigt seine Erfahrenheit und deutet darauf hin, dass er genau weiß was zu tun ist, damit er Effi für sich gewinnt. Durch seine Erfahrungen erkennt er, dass „Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das Richtige war“ (Z. 6f.). Effi wurde behütet und anständig erzogen, weshalb sie weiß, was das Richtige ist, nämlich Crampas aus Höflichkeit Platz zu machen. Jedoch kann sie Crampas nicht widerstehen, was sich zeigt, wenn es „unmöglich für sie {ist}, sich seiner Gegenwart zu entziehen“ (Z. 7f.). Sie ist also fast schon von ihm besessen und es deutet darauf hin, dass eine Affäre der beiden schon unumgänglich scheint. Dies wird unterstützt, da die Zeit „im Fluge“ (Z. 8) vergeht, wenn die beiden zusammen sind. Dass sie nicht alleine Reisen, und somit unter Beobachtung stehen, wird an den „beiden anderen Schlitten“ (Z. 9) verdeutlicht. Somit steht ihrer Affäre etwas im Weg, was erklärt, warum sie nicht längst eine begonnen haben. Der Weg führte an einem „Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang, was zeigt, dass Effi noch Freiheiten hat und eine Möglichkeit der Flucht hat, welche ihr der Fluss bietet. Andererseits könnte  der Wasserlauf für Gefahren und die wenige Entfernung zu diesem, für Einengung Effis durch die sich anbahnende Affäre stehen. Dies wird durch die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) am anderen Ufer bestärkt. Alles wirkt bedrückend und gefährlich, was auf die Affäre und die Folgen aus dieser hindeuten könnte. Diese bedrückende und einengende Atmosphäre wird durch den hypotaktischen Satzbau verstärkt. Viele Informationen und Beschreibungen werden in sehr kurzer Zeit gegeben und müssen aufgenommen werden. Weiterhin wird die bedrückte und bedrohliche Situation die sich im Laufe des Textes immer mehr entwickelt, durch die Zeitgestaltung bestärkt. Zunächst ist der Text noch zeitdeckend verfasst und wird dann im Verlauf immer und immer zeitraffender. Effi hat also anfänglich noch Möglichkeiten eines Auswegs oder einfach Freiheiten, die werden aber immer weniger und die Situation spitzt sich zu. Nun wird zum ersten Mal in dieser Textstelle „Innstetten“ (Z. 14) erwähnt. Er ist sehr eigensinnig und ahnt vielleicht etwas von Effis Affäre, weshalb er die Situation ändern möchte. Dies könnte deutlich werden, wenn er „einen anderen Plan {…}macht“ (Z. 15) und „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein{biegt}“ (Z. 16f.). Effis Situation wird nun immer bedrohlicher und sie wird Immer mehr eingeengt und unter Druck gestellt. Wie bedrohlich es ist wird deutlich, da sie nun nicht mehr auf der Seite des Flusses fährt, auf der das Ufer frei und schön ist, sondern auf der Seite, mit den „dunkle{n} Waldmassen“ (Z. 10) und dem schmalen Weg (vgl. Z. 13). Sie steht unter enormem Druck und hat panische Angst, denn sie „schrak zusammen“ (Z. 18f.), als sie in den schmaleren Weg eingebogen waren. Der letzte Satz beschreibt abschließend Effis Situationswandel von frei und unbeschwert zu bedrückend und gefährlich. Die Alliteration „Luft und Licht“ (Z. 19) beschreibt ihre anfängliche Situation, die nun durch die Affäre mit Crampas „vorbei“ (Z. 20) ist und die Metapher der über ihr {{ge}wölbten} dunklen Baumkronen“ (Z. 20), zeigt ihre beängstigende und eingeengte Endsituation.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der Textstelle besonders Effis eingeengte und bedrückte Lage, aber auch die bedrückende und brenzlige Situation zwischen Effi, Innstetten und Crampas deutlich wird. Dies wird an vielen Metaphern und auch an einer Alliteration deutlich. Weiterhin unterstützt der hypotaktische Satzbau und die wechselnde zeitgestaltung von zeitdeckend zu Zeitraffend diesen Eindruck der brenzligen und angespannten Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die 17 jährige Effi Briest, nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts eine Affäre ein. Um einen der Ausritte geht es auch in gegebenen Textauszug. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr Psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist hypotaktisch aufgebaut, was ihn Komplexer erscheinen lässt und die Dinge detailliert beschreibt, um dem Leser zu ermöglichen sich ein klares Bild des Geschehens und der Gefühle der handelnden Personen zu machen. Dies unterstützt die Tatsache, dass der Textauszug zeitdehnend geschrieben ist, also die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit, denn nur dadurch können Details erst genauer beschrieben werden.&lt;br /&gt;
Bevor Crampas zu Effi in den Schlitten, mit dem sie zusammen einen Ausritt machen wollen, einsteigt, ist Effi ,,einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1). Denn sie weiß, was bei einem Ausritt bei dem Crampas und sie zusammen sind möglicherweise passieren könnte und welche Auswirkungen dies auf ihre Ehe hat, falls dies heraus kommen würde. Doch trotzdem ,,rückte [sie] dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber, und Crampas nahm links neben ihr Platz&amp;quot; (Z.1 f.f.). Dies lässt sich einerseits durch Crampas Fähigkeit ein Frauenkenner zu sein, somit Effi im Gegensatz zu Innstetten das Gefühl von Bestätigung zu geben, erklären, wohl aber auch, durch Effis Drang nach Abenteuer und Gefahr. Denn nachdem Effis neues Abenteuer und Gefahr Crampas war, ,,war es unmöglich für sie, sich seine Gegenwart zu verbitten&amp;quot; (Z.7 f.), auch wenn selbst Crampas sah, ,,dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war&amp;quot; (Z.6 f.). Dieses Verhalten Effis lässt darauf schließen, dass sie zwar mehr Gefühle für ihn hat als es richtig ist, aber eben auch weiß dass dies nicht richtig ist. Doch getrieben durch den Drang nach Abenteuer kann sie sich trotzdem nicht davon abhalten und eher mit ihrem Gewissen vereinbaren, auf die Gefahr die die Affäre mit Crampas darstellt einzugehen. Und es kommt so, wie es kommen muss: Während Crampas und Effi dicht am ,,Wasserlaufe&amp;quot; (Z.9), der bereits eine Gefahr darstellt, da der Schlitten der beiden hineinrutschen könnte, fahren, lenkt Innstetten, der entfernt von Crampas und Effi im ersten Schlitten fährt, nicht ,,den Weg entlang, auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war&amp;quot;(Z.13 f.), sondern bog ,,in einen schmaleren Weg ein, der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte&amp;quot; (Z.17 f.). Die ,,dunkle[n] Waldmassen&amp;quot; (Z.10) symbolisieren die Gefahr die auf Effi zukommt, durch die Aussichtslosigkeit, die in einem dunklen Wald herrscht. Bereits die räumliche Entfernung Effis und Innstettens deutet auf die angespannte Situation der beiden hin, in der Effi Vertrauen in ihren Ehemann verloren hat, da er beispielsweise nichts gegen den Spuk vor dem Effi sich gefürchtet hatte getan hat, sondern diesen eher begrüßte. Auch in dieser Situation, in der Innstetten Effi durch seine Entscheidung Angst bereitet, deutet auf das gebrochene Verhältnis der beiden hin und könnte die Situation zwischen Crampas und Effi entgegenwirken, da die beiden nun unbeobachtet sind. Die Antithese das Effi nun nicht mehr von ,,Luft und Licht&amp;quot; (Z.19) sondern von ,,dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) umgeben ist, zeigt, dass die Gefahr sie nun klar umringt und es für sie keinen Ausweg mehr aus der Situation gibt, die im Textverlauf folgt und die Affäre Crampas und Effi deutlicher macht als je zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlich wurde, thematisiert den Einfluss der gesellschaftlichen Wert- und Normenvorstellungen auf die Menschen Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Innstetten, direkt danach ziehen sie zusammen nach Kessin. Da Innstetten durch seine Arbeit als Landrat oft auf Reisen ist, kann er Effi nicht viel Zeit schenken, wodurch sie sich sehr alleine fühlt. Dadurch lernt Effi den Major Crampas kennen und reitet oft mit ihm aus, weswegen Effi beginnt mit ihm eine Affäre zu starten, die sie allerdings schnell wieder bereut. Effi und Innstetten ziehen nach Berlin weiter wegen seiner Arbeit und die Affäre bleibt zu dem Zeitpunkt noch geheim. Nach 6 Jahren findet Innstetten die Liebesbriefe von Crampas an Effi und erfährt somit von der Affäre. Daraufhin fordert Innstetten Crampas zu einem Duell heraus, wobei dieser schlussendlich stirbt. Zudem trennt sich Innstetten von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer eigenen Tochter. Effi wird am Anfang auch von ihren Eltern nicht mehr aufgenommen, jedoch wird sie wieder von ihnen akzeptiert als sich ihre Gesundheit immer mehr verschlimmert. Kurze Zeit darauf stirbt Effi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sich Crampas neben sie setzen soll oder nicht. Man erkennt deutlich ihre Überforderung mit ihrer Situation, da sie sehr unsicher ist und sich unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und generell in seiner Nähe zu sein. Trotzdem ist ihre Entscheidung jedenfalls bewusst dazu, einen Platz weiter zu ihm rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann und somit der Abstand nicht zu groß ist. Crampas reagier sehr richtig als „Frauenkenner“ (Z. 5), dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Trotzdem bemerkt man, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas interessiert und mehr Gefühle anfängt zu entwickeln, als ihr bisher bewusst waren. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) beschrieben was ein wenig angsteinflößend wirken kann. Außerdem beschreiben die Adjektive nicht nur die Umgebung, sondern ebenso Effis die Gefühle und Gedanken, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse […]“ (Z. 10) wirkt negativ, da es die bedrückende Stimmung noch einmal bekräftigt. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten auf der Rückfahrt nicht den Weg entlangfährt, den sie auch am Mittag hingefahren sind, sondern einen anderen unbekannten entlangfahren (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten weist auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten in Bezug auf ihr gemeinsames Leben hin, denn Effi distanziert sich immer mehr durch Crampas von Innstetten und fängt an ihn zu betrügen. Effi schreckt durch ihre ansteigende Nervosität zusammen, (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume über sie wölben. Sie ist in dem Zeitpunkt nicht mehr von „Luft und Licht“ (Z.19) umgeben, was durch die Alliteration eigentlich Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die ganzen negativen Änderungen Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und in der Epoche des Poetischen Realismus 1894/95 veröffentlicht wurde, thematisiert das Zugrundegehen an dem zwanghaften Erfüllen von gesellschaftlichen Normen und Streben nach Anerkennung  in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi den deutlich älteren Baron von Instetten, mit welchem sie nach Kessin zieht. Dort fühlt sich Effi, aufgrund der beruflichen Abwesenheit des Barons, oft einsam. Sie beginnt regelmäßig mit dem Major Crampas gemeinsam auszureiten. Dieser umwirbt Effi sehr, weshalb sie sich, von ihrer Langeweile und Einsamkeit getrieben, auf eine Affäre mit ihm einlässt. Der vorliegende Textauszug thematisiert das eingehen dieser Affäre. &lt;br /&gt;
Der unwissende Instetten zieht mit Effi und der gemeinsamen Tochter aus beruflichen Gründen nach Berlin. Somit verfällt die Affäre. Als jedoch, einige Jahre später, Crampas' Liebesbriefe an Effi ans Licht kommen, fühlt sich Instetten entehrt und tötet Crampas in einem Duell. Daraufhin trennt er sich von Effi und hält ihre Tochter ebenfalls von ihr fern. Zudem stellen sich Effis Eltern gegen sie. Effis Gesundheit geht langsam zugrunde, wobei das Wiedersehen  mit ihrer, von Instetten abgerichteten, Tochter ihr den Rest gibt. Der Arzt ordnet an, das Effi wieder zu ihren Eltern zieht, wo sie auch wieder aufgenommen wird und verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges „war Effi einen Augenblick unsicher“ (Z. 1), ob sie Crampas' Nähe zu ihr zulassen soll oder nicht. Sie lässt es jedoch kurz darauf hin zu und zeigt Bereitschaft dazu, dass sich die ganze Situation entwickeln kann indem sie „nach der anderen Seite hinüber“ (Z. 2) rutscht und Crampas neben ihr Platz nehmen kann (vgl. Z. 2f.). Somit gibt sie Crampas ihre volle Einverständnis zu seiner Zuwendung ihr gegenüber.&lt;br /&gt;
Crampas ist dagegen viel selbstsicherer als Effi, da er ein „Frauenkenner“ (Z. 5) ist. Somit  ist es „unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbittern“ (Z. 7f.). Dies zeigt, wie wehrlos und unterlegen sie Crampas ist, da sie nichts dagegen tun kann, sich zu Crampas hingezogen zu fühlen. &lt;br /&gt;
Da es „im Fluge [ging]“ (Z. 8) wird deutlich, dass sich die Geschehnisse zwischen den beiden rasch und mit Leichtigkeit anbahnten und es lässt sich vermuten, dass sich diese Leichtigkeit auch mit dem Gefühl von Befreitheit der gelangweilten Effi assoziieren lässt, welches sie durch das Einlassen auf das Abenteuer erlangt. &lt;br /&gt;
Was weiter auf das Abenteuer, welches hier für die Affäre steht, schließen lässt, ist, dass es „immer dicht am Wasserlaufe hin [ging]“ (Z. 9). Somit besteht ein ständiges Risiko, ins Wasser zu stürzen und im schlimmsten falle abzutreiben oder zu ertrinken. Es zeigt das Risiko eines Abenteuers.&lt;br /&gt;
Letztendlich wird auf das nicht Vorhersehbare und damit auch Gefährliche bzw. Bedrohliche eines Abenteuers aufmerksam gemacht, da am „anderem Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z. 10).&lt;br /&gt;
Jedoch fühlt sich Effi noch sicher, da es an dem „landeinwärts gelegenen Außenrande des Waldes hin […] genau also ''den'' Weg, den man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 11ff.) entlang geht. Der „landeinwärts gelegene Außenrande des Waldes“ (Z. 11f.) zeigt den Schutz vor dem Risiko, dem Sturz ins Wasser, und nimmt die Bedrohung soweit wie möglich von Effi, da es nur außen am Wald, an der Gefahr, vorbei geht, mit der ständigen Absicherung, landeinwärts der Bedrohung ausweichen zu können. Zudem geht es „''den'' Weg entlang“ (Z. 13), den Effi bereits kennt, somit weiß sie, was auf sie zukommen wird, da sie mit dieser Situation vertraut ist.&lt;br /&gt;
In dem Moment wo sie die „Bohlenbrücke passierte[n]“ (Z.16), welche hier den Übertritt vom einen, vertrauten Ufer zu dem anderen, unbekannten Ufer zeigt, „hatte sich [Instetten] […] einen anderen Plan gemacht“(Z. 14f.). Somit hatte Effi, als sie beginnt sich von ihrem gewohnten Verhalten Crampas gegenüber abzuwenden und Dinge zu tun, mit denen sie unerfahren ist, also die Affäre eingeht, sich von Instetten distanziert, da sich ihre Pläne unterscheiden (vgl. Z.15). &lt;br /&gt;
Als sich Effi dann so gesehen auf unbekanntem Terrain befindet, wurde sich vom für Effi sicheren „Außenweg“ (Z. 17) abgewandt und ein „schmaler[er] Weg“ (Z. 17) gewählt. Durch das Adjektiv „schmal[...]“ (Z. 17) wird die Nähe von Crampas und Effi zueinander ausgedrückt. Dieser Weg führt durch „die dichte Waldmasse“(Z. 18) und somit mitten durchs Ungewisse und Gefährliche. Somit wird erkenntlich, dass Effi gerade dabei ist, Instetten zu betrügen, da das Abenteuer dadurch so gesehen begonnen hat. Dies wird Effi in dem Moment klar, als sie „[zusammen] schrak“ (Z. 18). Ihr wird klar, welches Risiko sie mit der Affäre eingeht. Sie nimmt war, dass „Luft und Licht“ (Z. 19) sie nicht mehr umgeben, und somit der schützende Waldrand mit der Sicherheit der Möglichkeit, stets landeinwärts flüchten zu können, weit weg von ihr sind. Sie merkt, dass sie nicht mehr zurück, in Sicherheit kann, und den Betrug nicht mehr ungeschehen machen kann, da „es damit vorbei [war]“ (Z. 20).&lt;br /&gt;
Die „dunklen Kronen wölbten sich über ihr“ (Z. 20f.), da sie die Gefahr nun komplett umgibt. Diese Gefahr ist so groß und mächtig, dass sie mit der Metapher „Kronen“ (Z. 20) beschrieben werden, was darauf schließen lässt, dass das Eingehen der Affäre große Auswirkungen auf Effis Zukunft haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle zeigt Effis intimes Eingehen der Affäre mit Crampas. Dabei zeigt sich das Risiko und die Gefahr in welche sie sich bringt. Zudem wird erkennbar, dass diese Affäre noch starke Auswirkungen auf Effis zukünftiges Leben haben wird. Dies wird sehr stark durch Interpretation der Räumlichkeit gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ wurde von Theodor Fontane verfasst und erstmals in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895  in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht und thematisiert gesellschaftlichen Druck sowie das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist Tochter einer wohlhabenden Familie und zu Beginn des Romans 17 Jahre alt. Der Baron Geert von Innstetten, der auch schon Effis Mutter umworben hat und damit wesentlich älter ist als die junge Frau, hält um ihre Hand an. Nach einer anschließenden Hochzeitsreise durch Italien ziehen sie ins ländliche Kessin. Dort jedoch ist Effi schnell gelangweilt von dem adeligen Umfeld ihres Ehemannes und hat auf dessen häufigen Reisen Angst vor Spuk im gemeinsamen Haus. Dennoch wird die Protagonistin neun Monate nach der Hochzeit schwanger mit ihrer Tochter Anni und lernt unterdessen auch Roswitha, ihr späteres Kindermädchen kennen. Effi unternimmt nun Ausritte mit ihrem Mann und dem Major von Crampas, einem ehemaligen Kollegen ihres Mannes, der sie begehrt und ihr Sicherheit bietet. Während den Dienstreisen Innstettens beginnt sie jedoch sich heimlich mit ihm zu treffen und es bahnt sich eine Affäre zwischen den beiden an, wovon auch der vorliegende Textauszug handelt. Zu Effis Freude zieht die Familie wenig später aus beruflichen Gründen des Barons nach Berlin. Sechs Jahre später findet Innstetten zufällig Briefe des Majors an seine Frau, die die Affäre der beiden enthüllen. Daraufhin fordert der Baron den Liebhaber seiner Frau zum Duell auf, welches für Crampas tödlich endet und trennt sich von Effi. Die junge Frau wird deshalb von ihrer Familie verstoßen, wodurch sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert und zieht letztlich mit Roswitha zusammen. Als Anni und ihre Mutter später zufällig aufeinander treffen wird deutlich, dass Imstetten die Tochter ermahnt hat Abstand zu ihrer Mutter zu halten. Dieses Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis und ihr Eltern nehmen sie auf ärztlichen Rat wieder bei sich auf. Am Ende verzeiht Effi Innstetten und stirbt mit 29 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle beginnt damit, dass Major Crampas zu Effi in den Schlitten steigt. Am Anfang weiß Effi nicht wie sie sich verhalten soll, ist „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt dann aber [...] hinüber“ (Z.1f.) und lässt Crampas gewähren. Dies zeigt, dass Effi sich der heiklen Situation, da sie mit dem Major alleine ist, durchaus bewusst ist. Der ,,Frauenkenner” (Z.5) Crampas legt ihr Verhalten nicht zu seiner „Eitelkeit“ aus (Z.5) und erkennt dass „es für [Effi] unmöglich war, sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). Dies zeigt, dass Crampas weiß, dass Effi in dieser Situation gar nicht anders reagieren kann als ihn gewähren zu lassen. Daraufhin fahren Effi und Crampas zusammen den Anderen hinterher, „ immer dicht an dem Wasserlaufe hin, an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.) vorbei. Die „dunklen Waldmassen“ (Z.10) erschaffen hier eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die Nähe zum Wasser hingegen verdeutlicht die nahende Gefahr sowie die hohe Risikobereitschaft der Beiden hinsichtlich ihrer Affäre. Effi vermutet allerdings, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), fortsetzt, da die Gruppe auf dem Hinweg diese Route genommen hatte. Das verdeutlicht, dass Effi sich in der intimen Situation mit dem Major unwohl fühlt und dieses Gefühl durch die Atmosphäre des Waldes verschlimmert wird. Innstetten hat aber „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Während seine Frau mit Crampas im letzten Schlitten sitzt fährt Innstetten vorneweg, was sowohl die Distanz zwischen Effi und ihrem Mann verdeutlicht als auch zeigt, dass Innstetten die sich anbahnende Affäre der Beiden nicht ahnt und mit seinem Verhalten zumindest mitschuldig ist an der sich anbahnenden Affäre. Abgesehen davon könnte die Tatsache, dass Innstettens Wahl auf den wesentlich düstereren Weg durchs Waldinnere fällt, ein Hinweis darauf sein, dass er die Ängstlichkeit seiner Frau entweder unterschätzt oder schlicht nicht ernst nimmt. ,,Effi schrak zusammen”(Z.18), was ihre Ängstlichkeit verdeutlicht und erneut zeigt, dass sie sich aufgrund der intimen Situation und der düsteren und bedrohlichen Atmosphäre unwohl fühlt. Effis Angst wird daraufhin dadurch begründet, dass auf der alten Wegstrecke „Luft und Licht“ (Z.19) die Reisenden umgeben hatte, nun jedoch ,, [wölbten sich] die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Anapher „Luft und Licht“ (Z.19) verdeutlicht hier die eben noch vorherrschende eher gelöste Atmosphäre, als Effi alleine im Schlitten saß und sich sicher fühlte. Die „dunklen Kronen“ (Z.20 ) stehen im Kontrast dazu und verstärken Effis Angst und scheinen sie zudem in der intimen Situation mit Crampas festzuhalten, zudem verdeutlichen sie dass die Gefahr der Affäre immer näher zu rücken scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gefahr durch die sich anbahnende Affäre zwischen Effi und Crampas durch die dunklen Waldmassen verdeutlicht wird. Zudem wirkt die vorherrschende  Atmosphäre düster und bedrückend, was einen Hinweis auf den weiteren Romanverlauf gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“ wurde 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht und thematisiert die Zwänge der Gesellschaft und die Wichtigkeit der Anerkennung dieser im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textausschnitt (S. 136, Z. 1-20) handelt von einer Schlittenfahrt mit Effi, Crampas und Innstetten. Zudem sind in dem Auszug einige Hinweise auf die Affäre und deren Folgen zu erkennen. Als Effi mit 17 Jahren ihren älteren Mann, Baron von Innstetten, kennenlernt, welcher ein ehemaliger Liebhaber von Effis Mutter war, heiratet sie ihn kurz darauf und zieht mit ihm nach Kessin. Aufgrund der vielen Reisen Innstettens und ihrer Abenteuerlust ist sie gelangweilt, weshalb sie oft mit Innstetten und mit seinem Freund, Crampas, mitreitet. Während einer erneuten Reise des Barons reitet Effi mit Crampas mehrere Male alleine aus. Eine Affäre entsteht zwischen den beiden, weshalb Effi starke Schuldgefühle verspürt und letztendlich auch froh ist, als Innstetten beschließt mit ihr nach Berlin zu ziehen. Sechs Jahre später entdeckt Innstetten Briefe von Crampas an Effi und fordert Crampas zu einem Duell, welches tödlich für den Major endet. Des Weiteren trennt er sich von Effi und entzieht ihr jeglichen Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch ihre Eltern verbannen sie. Aufgrund eines enttäuschenden Besuchs ihrer Tochter erleidet Effi einen Nervenzusammenbruch, sie wird zwar von ihren Eltern wieder aufgenommen, stirbt aber letztendlich in ihrem Heimatsort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effis Zweifel und Unsicherheit zeigt sich, weil sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) ist, als Crampas neben ihr in dem Schlitten Platz nimmt. Sie befürchtet vielleicht schon eine Affäre, wenn er jetzt einsteigt, was dieses kurze Zögern verursachen könnte. Allerdings halten diese Zweifel nicht lange, da sie „dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1-2) rückt. Crampas Klugheit und Wissen, wie er mit Frauen umgehen muss wird klar, als Fontane schreibt, dass all dies vielleicht missdeutet werden könne (vgl. Z. 4). Zudem bezeichnet er Crampas als „Frauenkenner“ (Z. 5) und stellt klar, dass Crampas besser weiß was er tut, als der Leser, da er von der Leserschaft erwartet, dass diese die Situation missdeuten, „Crampas selbst aber war zu sehr Frauenkenner“ (Z. 4-5). Er erkennt, „dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war“ (Z. 6-7). Außerdem zeigt dieses Zitat auch Crampas Erfahrungen mit Frauen. Da er die Situation richtig einschätzt. Jedoch könnte dies auch etwas über Effi aussagen. Sie ist so naiv, dass sie trotz der Bedenken Platz macht, da es „unmöglich für sie (ist), seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7-8). Vielleicht ist sie zu höflich erzogen worden, um ihm dies abzuschlagen und dessen ist sich Crampas bewusst und nutzt seine Chance. Mit dem Schlitten fahren sie „dicht an dem Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang. Da der Schlitten jederzeit in diesen Wasserlauf abrutschen könnte, da sie so nah daran fahren, könnte diese Situation eine Metapher für Gefahr sein. Es könnte bedeuten, dass die Beiden bald ihre Affäre eingehen und damit in großer Gefahr stehen. Die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) könnten zusammen mit dem Wasserlauf die Richtung der Schlitten bestimmen und somit die Unaufhaltsamkeit der Affäre zeigen. Durch das Adjektiv „dunkle“ wirkt die Situation auch nicht mehr friedlich, sondern eher bedrohlich, was etwas Schlechtes ahnen lässt. Da sie „den Weg (fahren), auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 13-14) wird deutlich, dass es für Effi keinen Ausweg mehr aus der Affäre gibt. Innstettens Charakter wird in folgenden Zeilen deutlich. Zum einen sitzt er nicht neben seiner Frau und er wählt kurzfristig einen anderen Weg. Dies könnte seinen Eigensinn zeigen, er liebt Effi zwar, aber zeigt es nicht, wie zum Beispiel Crampas. Für Effi wird die Lage bedrückender, da der Weg „durch die dichte Waldmasse“ (Z. 18) führt, weshalb sie auch erschrickt. Der Wald könnte eine Metapher für die Affäre mit Crampas sein, welche ein Fehler ist, da sie von dem Weg mit „Luft und Licht“ (Z. 19), welcher er vorheriges Leben repräsentieren könnte, welches eigentlich immer glücklich war, kommt. Die Ausmaße dieses Fehlers werden mit „den dunklen Kronen“ (Z. 20), die sich über ihr „wölbten“ (Z. 20) verdeutlicht. Sie zeigen die bedrohliche Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen des 19. Jahrhunderts sowie das Erstreben nach Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 136, Z. 1 - 20) handelt von einer Pferdeschlittenfahrt mit Instetten, Effi und Crampas. Effi und Crampas sitzen zusammen in einem der drei Schlitten, wodurch sich die Affäre ergibt. Dies ist sehr wichtig für den weiteren Verlauf des Romans. Zu der Affäre der beiden kam es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und mit ihm nach Kessin zog. Dort fühlte Effi sich nicht wohl und Innstetten gab ihr nicht mehr viel Beachtung, da er sehr oft auf Reisen war. Effi und Crampas ritten gemeinsam mit Innstetten aus jedoch als Innstetten erneut auf einer Reise war, trafen sich Effi und Crampas alleine zum ausreiten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit, wodurch sie sich sehr geschmeichelt fühlt. Dadurch lässt Effi sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch die Affäre entwickelt Effi Schuldgefühle, weshalb sie sehr erleichtert ist, als sie und Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen müssen und somit die Affäre vergessen und verheimlichen kann. Nach sechs Jahren findet Innstetten jedoch die Liebesbriefe die Crampas an Effi geschrieben hat und fordert ihn zum einem Duell heraus, was dann auch für Crampas tödlich endete. Innstetten trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Von ihren Eltern wird Effi auch solange nicht unterstützt bis sie sehr krank ist und dann wieder aufgenommen wird. Aus den Folgen der Krankheit stirbt Effi mit 29 Jahren in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Crampas und Effi Schlitten fahren gehen, wobei Effi noch nie zusammen gefahren ist. Es zeigt sich, dass im Verlauf der Textstelle Effis Raum immer enger und bedrohender wird. Schon dadurch, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nimmt, wird auf die Verengung des Raumes hingewiesen.  Crampas, der alte „Frauenkenner“ (Z.49), erkannte, dass es sich bei diesem Verhalten um mehr als nur eine „Eitelkeit“ (Z.5) handelt, denn „[e]s war unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). So wird deutlich, dass Effi mehr für Crampas empfindet und mehr von ihm möchte, als sie eigentlich wahrhaben möchte und dass Crampas dies erkannt hat. Sie fahren mit den Schlitten, als letzte hinter den anderen, „dicht an [einem] Wasserlauf […], an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.), entlang. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) wirken bedrückend und gefährlich und da sie sich nahe des Wasserlaufes und somit auch nah am anderen Ufer befinden wird die geringe Distanz zu der Gefahr und vielleicht auch die Risikobereitschaft eine Gefahr einzugehen klar. Effi geht jedoch davon aus, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), an dem es hell ist, fortsetzen würde. Dies zeigt, dass sie die angespannte Situation in der sie sich befindet, da sie mit Crampas alleine in einem Schlitten ist, nicht wahrhaben möchte. Die „dichte Waldmasse“ wirkt dunkel und beengend und macht eine unheimliche Atmosphäre deutlich, durch die Effi sich fürchtet und zusammenzuckt (vgl. Z.18f.). Den ohne „Luft und Licht“ (Z.19) ist kein Leben auf der Erde möglich. Dass dies nun „vorbei“ (Z.20) ist, zeigt auch nochmals, dass sowohl das „Licht“ (Z.19) und die „Luft“(Z.19) nicht mehr für Effi vorhanden sein wird. Außerdem verdeutlicht dies auch, dass Effi nun nur noch von Gefahr umgeben ist und nicht mehr Glücklich sein wird. Zudem verdeutlicht dies auch, dass sie dem Tod sehr nah ist. Dass nun die „dunklen Kronen [über ihr]wölbten“(Z.20), verdeutlicht nochmals in welcher Gefahr sich Effi befindet und, dass es was schlimmes passieren wird, womit Effi nicht rechnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der Textstelle besonders Effis eingeengte und bedrückte Lage, aber auch die bedrückende und brenzlige Situation zwischen Effi, Innstetten und Crampas deutlich wird. Es könnte sein, dass man erfährt, dass Innstetten etwas von der Affäre Effis mit Crampas ahnt und die Situation für Effi immer gefährlicher wird. Dies wird an vielen Metaphern und auch an einer Alliteration deutlich. Weiterhin unterstützt der hypotaktische Satzbau und die wechselnde Zeitgestaltung von Zeitdeckend zu Zeitraffend diesen Eindruck der brenzligen und angespannten Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jona'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und 1894 zur Zeit des poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des Gesellschaftlichen Ansehens in der Zeit des 19. Jahrhunderts in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit zieht Effi nach Kessin. Dort ist sie ziemlich unglücklich, da Innstetten Berufsbedingt sehr viel Unterwegs ist. Ihr ist oft langweilig und so lässt sie sich auf eine Affäre mit dem Major Crampas ein, welcher kurz zuvor in die Stadt gezogen war. Dieser schenkt ihr ihre Gewünschte Aufmerksamkeit und weiß genau wie er mit Effi umgehen muss. Effi bekommt jedoch Schuldgefühle, da sie ihrem Ehemann Innstatten fremdgegangen ist. Zu ihrem Glück, müssen die beiden aufgrund der Karriere Innstettens nach Berlin ziehen. So beendet sie die Affäre und erzählt ihrem Mann nie etwas davon. Effi geht sieben Jahre später in Kur, in diesem Zeitraum findet Innstetten Liebesbriefe von Effis Affäre und fordert diese zum Duell heraus, wobei Crampas stirbt. Zudem lässt er sich von Effi scheiden. Der Zustand von Effi verschlechtert sich immer mehr. Sie hat jeglichen Kontakt zu anderen verloren. Ein Arzt verschreibt ihr später, dass sie wieder zu ihren Eltern ziehen soll, wo sie dann stirbt.&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug liegt eine Hypertaxe vor. So wird der Sachverhalt dem Leser zugänglicher gestaltet und mehr veranschaulicht, wodurch er sich mehr in die Lage der Charaktere versetzen kann. Zudem ist der Auszug zeitraffend geschrieben. Dies lässt den Text schneller wirken und stellt somit die Geschwindigkeit des Verlaufes dar und die Überforderung Effis.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war Effi „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) was auf eine Verunsicherung und die zuvor genannte Überforderung von ihr hinweist. Dann aber rückt sie doch zu Crampas (vgl. Z. 1f.). Dies lässt darauf schließen, das Effi im Hinterkopf haben könnte was zwischen ihnen passieren könnte und dass ihr Mann, Innstetten Wind davon bekommen könnte. Zudem weiß sie vielleicht nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Letzen ende rutscht sie dann aber doch zu ihm rüber, was dann zeigt, dass ihr Gefühle so groß für ihn sind und sie dafür anderes in Kauf nimmt. &lt;br /&gt;
Für Effi ist es „unmöglich“ (Z. 7) sich von Crampas abzuwenden. Dies zeigt, dass Crampas absolut weiß was er tut und was er zu welchem Zeitpunkt sagt um Effis volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies wird auch verdeutlicht, indem er als „Frauenkenner“ (Z. 5) bezeichnet wird. Zudem hätte Effi auch gar keine andere aus seiner Sicht richtige Entscheidung gehabt, da dies das einzige „Richtige war“ (Z. 7). &lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung „dunkle Waldmassen“ (Z. 10) wird eine Gefahr dargestellt. Auch, dass sie jetzt in den „schmalen Weg“ (Z. 17) und nicht den Weg nach Hause nimmt verdeutlicht, dass sie sich auf gefährliche Wege begeben, was auch auf die Beziehung zwischen Crampas und Effi gedeutet werden kann. Jedoch zieht Innstetten sie auf diese Gefährlichen Wege, denn er bog „statt den Außenweg zu wählen, in einen Schmalen weg ein“ (Z. 16f.), worin man sieht, dass Effi ihm immer noch folgt und ihr auch an ihm noch etwas liegt. Die „dunklen Kronen“ könnten eine Anspielung auf den weiteren Verlauf des Buches sein, dass Effi und Crampas auffliegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst, wird in den Ausschnitt die Verbundenheit Effis zu Crampas deutlich. Jedoch wird auch klar, dass Innstetten immer noch eine Gefahr bedeutet, wenn ihre Affäre ans Licht kommt. Dies wird durch die Vorliegende Atmosphäre deutlich und durch die Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlichte wurde wird die Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit mit dem 20 Jahre älteren Innstetten und ihrem gemeinsamen Umzug nach Kessin erscheint der 17 jährigen Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Ihr Mann muss wegen Dienstreisen oft sehr lange verreisen und Effi fühlt sich einsam und sehnt sich nach Abwechslung und Abenteuer. Deshalb nutzt sie die Gelegenheit und fängt an Innstetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten um etwas Abwechslung zu erfahren. In dem Textausschnitt Seite 136 Z.1-20 geht es um einen dieser Ausritte. Jedoch bereut sie dies später und ist froh als sie und Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen und sie die Affäre mit Crampas hinter sich lassen kann. Nach 6 Jahren findet Innstetten Liebesbriefe Crampas welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas verliert und seinen Tod zufolge hat. Innstetten trennt sich von Effi woraufhin ihre Eltern sie verstoßen. Dies sorgt dafür das Effi krank wird und nach einer Begegnung mit ihrer Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend gegenüber verhält, stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Begin des Textauszugs steht, dass Effi &amp;quot;einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1) war und zögerte, bevor sie schließlich doch auf die andere Seite rückt, um Crampas Platz zu machen, damit sich dieser neben sie setzten kann (Vgl. Z.1-2). Dies zeigt dass sie sich noch nicht sicher ist, ob sie dies wirklich zulassen will, da sie ahnt welche Konsequenzen es haben könnte. Crampas jedoch, als &amp;quot;Frauenkenner&amp;quot; (Z.5) erkennt trotz ihres Zögerns, dass es für Effi &amp;quot;das einzig Richtige war&amp;quot; (Z.7). Er erkennt also, dass Effi sich nicht zu ihm hingezogen fühlt und nicht wegen ernsten Absichten mit ihm Platz macht, sondern nur aus Höflichkeit. Es zeigt sich, wie viel sie für ihn empfindet und wie bewusst er sich dessem ist. Innstetten will, dass Crampas und Effi in der Kutsche so wenig Zeit wie möglich verbringen und legt deshalb ein so schnelles&lt;br /&gt;
Tempo vor, dass die Fahrt &amp;quot;im Fluge&amp;quot;(Z.8) vergeht. Dies wird erneut deutlich, als er &amp;quot;statt den Außenweg zu wählen, in einen schmalen Weg ein[biegt] , der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte&amp;quot; (Z.13-15). Man erkennt, dass er sich bewusst ist, dass die gemeinsame Zeit von Crampas und Effi in der Kutsche negativ für die Ehe ist und will sie deshlab so schnell wie möglich beenden. Die &amp;quot;dunklen Waldmassen&amp;quot;(Z.10), durch die die Fahrt geht, beschreiben eine bedrückende Atmosphäre. Die Alliteration &amp;quot;Luft und Licht&amp;quot; (Z.19) welche für Effis bisher unbeschwertes Leben steht, wird von &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) ersetzt, welche für das bevorstehende Leben mit der Affäre und somit voller Gefahen steht, in die Effi sich begeben wird. Im vorliegenden Textauszug liegt eine Zeitraffung vor, da die gesammte Reise durch den Wald, also ein längerer Zeitraum, in kurzer Zeit &lt;br /&gt;
erzählt werden.  Der Satzbau ist voller Nebensätze und somit hypotaktisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man sagen, dass auf dieser Fahrt eine Distanz zwischen Crampas und Effi zu erkennen ist und man daran erkennt, dass sich Effi noch nicht komplett sicher ist ob sie die Affäre eingehen soll. Am Ende des Textauszugs wird jedoch klar, dass sie sich entscheiden hat, da alles dunkel wird und sie in die Gefahr fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug wirkt Effi unsicher aufgrund von Crampas‘ Anwesenheit. Dies wird deutlich, wenn sie „einen Augenblick unschlüssig [ist], dann aber rasch von der Seite nach der anderen hinüber“ (Z.1-2). Das Adjektiv „rasch“ (Z.1) hingegen stellt einen Kontrast zu ihrer Unsicherheit dar, da sie nur eher entschlossen handelt. Daraufhin nimmt Crampas neben ihr Platz (vgl.Z.4). Diese Handlung könnte laut des Autors „missdeutet“ (ebd.) werden. Doch Crampas als erfahrener „Frauenkenner“ (Z.5) versteht die Situation direkt richtig, denn Effi muss die Unsicherheit vorspielen, da es „nach Lage und Sache, das einzig Richtige war“(Z.6f.). Denn niemand soll erfahren, dass Effi Interesse an Crampas hat. In Wahrheit, ist sie erfreut darüber, dass Crampas bei ihr sitzt und es sei für sie unmöglich sich „seine Gegenwart zu verbitten“(Z.8). Die Tatsache, dass sie den anderen Schlitten im Fluge hinterher fahren und sich nah am Wasserlauf befinden (vgl.Z.8f.), zeigt die Risikobereitschaft und Abenteuerlust Effis.Denn der Wasserlauf stellt eine klare Gefahr da, da sie abrutschen könnten. Doch gleichzeitig, wirken die „dunklen Waldmassen“(Z.10) bedrohlich und bedrückend, was der Tatsache zugrunde liegt, dass Effi eine Affäre mit Crampas hat und sie erkennt, dass dies eine Gefahr darstellt und sie bedrückt. Die Situation verschlimmert sich im Folgendem, da Innstetten nicht am „Außenrande“ (Z. 12) fährt, sondern „einen anderen Plan“ (Z. 15) macht und einen anderen Weg einschlägt, „der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z. 18). Der Wald könnte eine Metapher für die Gefahr sein, in die sie sich begibt. Wären sie nur an dem Wald entlanggefahren, wäre vielleicht alles gut gegangen, allerdings sorgt Innstetten dafür, dass die Situation für Effi schlechter wird, da er den Schlitten in den Wald lenkt. Weil Effi deswegen erschrickt, wird noch einmal klar, wie nah sie der Affäre, also dem Fehler, der ihr Leben verändert wird, ist. Zudem wirkt der Wald, im Gegensatz zu der Landschaft mit „Luft und Licht“ (Z. 19), was eine Anapher ist und Effis vorerst glückliches Leben zeigen könnte, bedrohlich. Da Innstetten den Schlitten lenkt, zeigt sich, dass er auch für Effis Fehler mit verantwortlich ist, wenn auch unbewusst. Dadurch, dass er seine Liebe gegenüber Effi nicht so zeigt, wie Crampas, und die Arbeit in seinem Leben einen hohen Stellenwert hat, kommt Effi in Versuchung diese Affäre einzugehen, auch wenn ihre Abenteuerlust ebenfalls eine große Rolle spielt. Die Lage, in der sich Effi nun befindet, wird noch einmal durch die „dunklen Kronen“ (Z. 20) verdeutlicht, welche ebenfalls eine bedrückende Stimmung verursachen, da sie das Sonnenlicht verdecken, was auf die folgende dunkle Zeit in Effis Leben hinweisen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug, sitzen Crampas und Effi alleine in dem Pferdeschlitten und fahren mit dem Schlitten durch einen Wald. Effi wird mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in die Ehe mit Innstetten und im Haus nicht. Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Effi fand das Abenteuer in Crampas, weshalb sie sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten lässt, von der der Anfang im folgenden Textauszug thematisiert wird. Nach der Affäre plagen Effi jedoch sehr starke Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist Hypotaktisch aufgebaut, was ihn Komplexer erscheinen lässt und die Dinge detailliert beschreibt, um dem Leser zu ermöglichen sich ein klares Bild des Geschehens und der Gefühle der handelnden Personen zu machen. Dies unterstützt die Tatsache, dass der Textauszug Zeit dehnend geschrieben ist, also die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit, denn nur dadurch können Details erst genauer beschrieben werden. Bevor Crampas zu Effi in den Schlitten, mit dem sie zusammen einen Ausritt machen wollen, einsteigt, ist Effi ,,einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1). Crampas möchte unbedingt bei Effi sein und engt sie fast schon ein, da er direkt „links neben ihr Platz“ (Z. 3) nimmt. Dass diese Situation der beiden schwierig und missverständlich sein kann, wird deutlich, wenn der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z. 4) werden könne, Crampas aber die Situation gut erkenne. Hier wird deutlich, dass der Erzähler genau bescheid weiß, ebenso wie Crampas, was zwischen Effi und ihm abläuft. Wie erfahren Crampas ist und wie viele Erfahrungen er schon mit Frauen gesammelt hat, wird dadurch deutlich, dass er als „Frauenkenner“ (Z. 5) beschrieben wird. Dies zeigt seine Erfahrenheit und deutet darauf hin, dass er genau weiß was zu tun ist, damit er Effi für sich gewinnt.  Der „landeinwärts gelegene Außenrande des Waldes“ (Z. 11f.) zeigt den Schutz vor dem Risiko, dem Sturz ins Wasser, und nimmt die Bedrohung soweit wie möglich von Effi, da es nur außen am Wald, an der Gefahr, vorbei geht, mit der ständigen Absicherung, landeinwärts der Bedrohung ausweichen zu können. Zudem geht es „den Weg entlang“ (Z. 13), den Effi bereits kennt, somit weiß sie, was auf sie zukommen wird, da sie mit dieser Situation vertraut ist. In dem Moment wo sie die „Bohlenbrücke passierte[n]“ (Z.16), welche hier den Übertritt vom einen, vertrauten Ufer zu dem anderen, unbekannten Ufer zeigt, „hatte sich [Instetten] […] einen anderen Plan gemacht“(Z. 14f.). Somit hatte Effi, als sie beginnt sich von ihrem gewohnten Verhalten Crampas gegenüber abzuwenden und Dinge zu tun, mit denen sie unerfahren ist, also die Affäre eingeht, sich von Instetten distanziert, da sich ihre Pläne unterscheiden (vgl. Z.15). Effi schreckt durch ansteigende Nervosität zusammen, (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume über sie wölben. Sie ist in dem Zeitpunkt nicht mehr von „Luft und Licht“ (Z.19) umgeben, was durch die Alliteration eigentlich Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die ganzen negativen Änderungen Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gefahr durch die sich anbahnende Affäre zwischen Effi und Crampas durch die dunklen Waldmassen verdeutlicht wird. Zudem wirkt die vorherrschende Atmosphäre düster und bedrückend, was einen Hinweis auf den weiteren Romanverlauf gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Normen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 136, Z. 1 - 20) handelt von eine gemeinsamen Pferdeschlittenfahrt zwischen Effi, Crampas und Innstetten. Effi und Crampas sitzen zusammen in einem der drei Schlitten, wodurch sich die Affäre ergibt. Dies ist sehr wichtig für den weiteren Verlauf des Romans. Zu der Affäre der beiden kam es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und mit ihm nach Kessin zog. Dort fühlte Effi sich nicht wohl und Innstetten gab ihr nicht mehr viel Beachtung, da er sehr oft auf Reisen war. Effi und Crampas ritten gemeinsam mit Innstetten aus jedoch als Innstetten erneut auf einer Reise war, trafen sich Effi und Crampas alleine zum ausreiten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit, wodurch sie sich sehr geschmeichelt fühlt. Dadurch lässt Effi sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch die Affäre entwickelt Effi Schuldgefühle, weshalb sie sehr erleichtert ist, als sie und Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen müssen und somit die Affäre vergessen und verheimlichen kann. Nach sechs Jahren findet Innstetten jedoch die Liebesbriefe die Crampas an Effi geschrieben hat und fordert ihn zum einem Duell heraus,  was dann auch für Crampas tödlich endete. Innstetten trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Von ihren Eltern wird Effi auch solange nicht unterstützt bis sie sehr krank ist und dann  wieder aufgenommen wird. Aus den Folgen der Krankheit stirbt Effi mit 29 Jahren in ihrem Elternhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges ist sich Effi noch „unschlüssig“ (Z.1) ob sie bei Crampas auf den Schlitten einsteigen soll. Dies verdeutlicht ihre mentale Überforderung, da sie sich selbst nicht sicher ist, Crampas Nähe zuzulassen. Jedoch kann sie ihm nicht Wiederstehen, weshalb sie „rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z.1f.) rutscht und ihm so Platz verschafft. Crampas will Effis nähe spüren, da er direkt „links neben ihr [den] Platz“ (Z.3) nimmt. Diese Situation verdeutlicht das Missverständnis, da der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z.4) werden könne. Damit wird deutlich, dass der Erzähler, ebenso wie Crampas weiß, was zwischen Effi und ihm abläuft. Dies wird weiterhin deutlich da Crampas, der ein „Frauenkenner“(Z.5) ist, bemerkt das es sich bei diesem Verhalten Effis mehr als nur eine „Eitelkeit“(Z.5) handelt, denn es „unmöglich für [Effi ist], sich [in] seiner Gegenwart zu verbitten“(Z.7f.). Daraus wird deutlich, dass Effi mehr als sie für wahr haben möchte empfindet und Crampas dies erkannt hat. Auf dem Weg kamen sie an einem „Wasserlaufe“(Z.9) vorbei. Dies zeigt, dass Effi noch alle Freiheiten besitzt die Flucht aus der Affäre zu schlagen, was der Fluss verdeutlicht und symbolisiert. Diese bedrückende und einengende Atmosphäre wird durch den hypotaktischen Satzbau verstärkt. Die bedrohliche Situation zeigt sich im Laufe des Textes immer mehr, was durch die Zeitgestaltung bestärkt wird. Der Text beginnt zeitdeckend jedoch wird er gegen Ende immer zeitraffender. So hat Effi anfangs die Möglichkeiten eines Auswegs, jedoch mit der Zeit verliert sie diese und die Situation spitzt sich zu. Als nächstes wird „Innstetten“ (Z.14) erwähnt, der sehr eigensinnig ist und vielleicht etwas von der Affäre zwischen Effi und Crampas ahnt, weshalb er die Situation ändern möchte. Dies wird verdeutlicht, da er „einen anderen Plan […] macht“ (Z.15) und „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein[biegt]“(Z.16). Da Effi nicht mehr von „Luft und Licht“(Z.19) umgeben ist, wird die Alliteration der Freiheit symbolisiert. Dazu im Gegensatz stehen die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume die stattdessen metaphorisch für die Ehe zwischen Effi und Innstetten stehen, da sich die Affäre von Effi anbahnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die Pferdeschlittenfahrt die angespannte Situation, in der sich Effi und Crampas  befinden deutlich wird, da sie alleine sind und beide für einander etwas empfinden. Jedoch wir die Gefahr durch die Umgebung deutlich, da sich der Raum in dem sie sich befinden immer kleiner wird und sich somit die Affäre immer weiter anbahnt. Diese Situation wird unterstützt durch den hypotaktischen Satzbau, der wechselnden Zeitgestaltung von zeitdeckend zu zeitraffend und der vielen Metaphern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der deutschen Rundschau, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht wurde, thematisiert die Relevanz von Annerkennung für die Menschen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textausschnitt (S. 136 , Z. 1-20) handelt von einer Schlittenfahrt durch den Wald, welche von Innstetten angeführt wird und mit Effi und Crampas geschlossen wird. Als Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten kennenlernte und ihn heiratete, zog sie daraufhin mit ihm nach Kessin.Da Innstetten viel arbeitet und sie dadurch vernachlässigt geht Effi durch ihre Abenteuerlust oft mit Innstetten und oder Crampas ausreiten .Es entsteht eine Affäre zwischen Effi und Crampas, jedoch hat Effi Bedenken. Nach kurzer Zeit ziehen Effi und Innstetten nach Berlim. Sechs Jahre später entdeckt Innstetten die Affäre der beiden durch Briefe von Crampas an Effi und er fordert Crampas heraus, welches jedoch letztendlich tödlich für Crampas endete. Innstetten trennt sich von Effi und will auch nicht, dass seine Tochter Kontakt zu ihr hat. Effi wird von den Eltern verstoßen und nach einem Zusammenbruch wieder aufgenommen. Jedoch stirbt sie letztendlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist hypotaktisch aufgebaut. Dies bewirkt, dass die erzählten Dinge detaillierter rüber kommen und der Abschnitt komplexer wirkt. Unteranderem ist der Textauszug Zeit dehnend geschrieben ist, dies bedeutet also, dass die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit.&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges fahren Crampas und Effi Schlitten. Effi jedoch ist sich erst noch „unschlüssig“ (Z.1), ob sie in den Schlitten einsteigen soll. Doch ihre Zweifel und Unsicherheiten verfliegen ganz schnell wieder und sie „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1). Nun setzt sich Crampas neben sie. Effis Unschlüssigkeit zeigt, dass die genau weiß, dass diese Schlittenfahren einiges ändern könnte, ihre Beziehung zu Crampas, wie als auch ihr Verhältnis zu Innstetten. &lt;br /&gt;
Crampas ist ein „Frauenkenner“ (Z.5), weshalb er die Situation durchschaut und sieht, dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) macht, indem sie sich in den Schlitten setzt. Für Effi ist es „unmöglich“ (Z. 7) sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf deutet, dass sich Effi eigentlich schon sehr mit Crampas verbunden fühlt, und dass vielleicht auch Gefühle da sind. Das gesteht sie sich jedoch noch nicht ein. Die Umgebung durch die sie fahren ist sehr einschüchternd. Die „dunklen Waldmassen“ (Z.9) zeigen, dass es in diesem Wald sehr beängstigend ist und diese Angst nicht entfliehen kann, da die &amp;quot;Waldmassen&amp;quot;, (Z. 9) auf sie drücken und einschüchtern. Sie fahren unter anderem nah an einem Wasserlaufe vorbei. Hierbei wird noch einmal das Risiko und die Gefahr in Effis Leben dargestellt. Sie könnten mit dem Schlitten in den Wasserlaufe fallen, genauso wie Effi in die Affäre mit Crampas. Der geringe Platz zum Wasserlaufe zeigt, dass Effi sich auf einem sehr schmalen Pfad zwischen Ihrem Leben und der Gefahr mit dem Risiko spielt. Effi will, dass  die Schlittenfahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12) weiter gehen soll, da es dort hell ist und sie keine Angst mehr haben muss. Es wird gezeigt , dass Effi aus dieser  Situation heraus wünscht.&lt;br /&gt;
Die räumliche Distanz zwischen Instetten und Effi zeigt nochmal ihr angespannte Verhältnis. Die Tatsache das Crampas jedoch ganz nah anEffi sitzt zeigt, dass Effi sich zu ihm hingezogen fühlt und ihn lieber in ihrer Nähe hat, als Innstetten.&lt;br /&gt;
Die Antithese, dass Effi nicht mehr von ,,Luft und Licht&amp;quot; (Z.19), sondern von ,,dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) umgeben ist, zeigt, dass sie nun mitten in der Gefahr schwebt und, dass es für sie keinen Ausweg gibt. &amp;quot;Luft und Licht&amp;quot; (Z. 19) deutet also in diesen Zusammenhang auf ihr vorheriges einfaches und glückliches Leben hin, welches nun von der Gefahr und dem Risiko abgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Effi aufgrund der Raumgestaltung und durch die Dunkelheit sehr bedrängt wird. Dies weist auf die Situation zwischen ihr, Crampas und Innstetten hin. Fontane macht dies durch zahlreiche Metaphern deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, welcher 1894 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im 19.Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
Effi und Innstetten ziehen nach der gemeinsamen Hochzeit nach Kessin und bekommen ein gemeinsames Kind. Dort fühlt sich Effi sehr einsam und gelangweilt. Zunächst geht sie des öfteren gemeinsam mit Innstetten und einem Freund von Innstetten Crampas  ausreiten. Als Instetten wieder auf Reisen ist, geht Effi mit Crampas  alleine ausreiten. Da sie sehr gelangweilt von der Beziehung  mit Innstetten  ist und immernoch abenteuerlustig geht sie eine Affäre mit Crampas ein.&lt;br /&gt;
Daraufhinhin ziehen Innstetten und Effi nach Berlin wo sie in die Kur muss. In der Zeit findet Innstetten Briefe von Crampas welche ihn auf die Affäre aufmerksam machen. Er fordert Crampas zum Duell welches für ihn tödlich endet. Innstteten trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zur irher Tochter. Von ihren Eltern wurde sie auch verstoßen bis sie krank wurde und letztendlich in ihrem Elternhaus starb.&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug ist Hypotaktisch aufgebaut das bedeutet er erscheint komplexer mit vielen Details versehen. Die Gedanken sind Tiefgründig und er erfordert hohe Aufmerksamkeit beim Lesen.Außerdem wurde der Textauszug Zeit dehnend erzählt, dies Zeigt nochmal das dem Leser viele Informationen gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlich wurde, thematisiert den Einfluss der gesellschaftlichen Wert- und Normenvorstellungen auf Individuen Ende des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Innstetten. Sie ziehen zusammen nach Kessin. Innstetten ist durch seine Arbeit als Landrat oft auf Reisen, und kann Effi nicht viel Zeit schenken, wodurch sie sich sehr alleine fühlt. Dadurch lernt Effi den Major Crampas kennen und reitet oft mit ihm aus. Effi beginnt mit ihm eine Affäre, die sie allerdings schnell wieder bereut. Effi und Innstetten müssen nach Berlin ziehen wegen der Arbeit von ihm. Die Affäre bleibt zu dem Zeitpunkt noch Geheim. Nach 6 Jahren findet Innstetten die Liebesbriefe zwischen Effi und Crampas und erfährt somit von der Affäre. Daraufhin fordert Instetten Crampas zu einem Duell auf, wobei dieser stirbt. Zudem trennt sich Instetten von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter. Effi wird anfangs auch von ihren Eltern verstoßen, jedoch wird sie wieder von ihn aufgenommen als sich ihre Gesundheit immer mehr zum schlechten entwickelt. Kurze Zeit später stirbt Effi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist festzustellen, dass der Textauszug in einer Zeitraffung geschrieben ist, da die Erzählte Zeit länger ist als die Erzählzeit. Dies bringt Hektik und Unruhe mit. Zudem wird der Hypotaktische Satzbau verwendet, der Effis Überforderung wiederspiegelt. Der Textauszug beginnt damit, dass Effi „unschlüssig“ (Z. 1) ist, „rückt[...] dann aber rasch […] hinüber“ (Z. 1f.). Die Unschlüssigkeit Effis zeigt Überforderung ihrer seits. Sie weiß, dass die Situation ihr Probleme machen kann und ist deshalb anfangs noch vorsichtig. Diese Situation hätte für Crampas „missdeutet werden können“ (Z. 4), jedoch ist er ein „Frauenkenner“ (Z. 5) und erkennt die Situation. Crampas hat viel Zeit mit Effi verbracht und kann somit die Situation noch besser einschätzen, da er ihren Charakter kennt. Ihm ist bewusst dass es für Effi unmöglich ist „sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8). Hierbei wird deutlich, dass es Effi bewusst ist das sie mehr von ihm möchte, ihr sind allerdings auch die Folgen davon klar. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z. 10) wirken Bedrohlich und weisen hier auf eine bevorstehende Gefahr hin. Die Gefahr ist die Annäherung Effis an Crampas. Zudem lässt sich erkennen dass die Gefahr nicht mehr weit her ist, da der Weg für Effi immer enger wird (vgl. Z. 17). Vorher war „Luft und Licht“ (Z. 19) um sie herum hingegen jetzt nur noch die „ dichte Waldmasse“ (Z. 17) sie einengt. Bei den Ausritten war Effi immer mit Crampas alleine, zumindest ohne Innstetten, da er arbeiten war. Jetzt ist Innstetten dabei und Effi steht somit unter enormen Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die Zeitraffung Hektik und Unruhe in den Textauszug gebracht wurde. In dem Textauszug wird Effis Überforderung klar deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, 1894 bis 1895 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus, in sechs Folgen in der deutschen Rundschau, veröffentlicht, thematisiert das streben nach Anerkennung und Erfüllung gesellschaftlicher Normen im 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas sind in dem Textauszug Schlitten fahren. Effi ist „unschlüssig, rückt[…] dann aber rasch von den einen Seite nach der anderen hinüber.“(Z.1f.), was ihre Unsicherheit gegenüber Crampas verdeutlicht, aber auch die Suche nach seiner nähe. Daraufhin nimmt Crampas „links neben ihr Platz“(Z.3), doch Crampas erkennt als „Frauenkenner“(Z.5) dass Effi immer das situationsbedingt „Richtige“(Z.7) tat, was ihr Interesse an Crampas klar macht, da sie sich seine Anwesenheit auch nicht „verbitten“(Z.8) kann. Mit Crampas kann sie ausleben, was sie möchte, wobei ihre Abenteuerlust zum Vorschein kommt, da sie mit dem Schlitten „im Fluge den beiden anderen Schlitten nach, immer dicht am Wasserlaufe hin“(Z.8ff)  fahren, was eine klare Gefahr darstellt und in einem schweren Unfall enden könnte. Die Gefahr ließe sich aber auch für die Affäre Effi‘s verwenden, wie auch die „dunklen Waldmassen“(Z.10), die das dunkle Geheimnis beschreiben welches Effi mit sich herumträgt, aber auch für ihren frühen Tod stehen könnte.&lt;br /&gt;
Innstettens Plan der Route ändert sich und er fahrt nicht mehr den „Außenweg“(Z.17), welcher führ den richtigen Weg ohne Affäre stehen könnte, sondern er fährt „in einen schmaleren Weg ein, der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführt[...]“(Z.17f), was wieder eine Metapher für die Gefahr darstellen könnte, in die sie sich begibt und für den weiteren Handlungsverlauf des Romanes verantwortlich ist. Doch auch dadurch, dass sie zusammen schrak (vgl.Z.18f), wird nochmal die nahende Gefahr hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Ina'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert den Konflikt zwischen dem Individuum und Gesellschaft und dessen Anerkennung im 19. Jahrhundert in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi Briest Innstetten und zieht zusammen mit ihm nach Kessin wo er viel Arbeit als Landrat zu erledigen hat und somit nicht so viel Zeit für Effi hat. Aufgrund von Langeweile reitet Effi oft mit Major von Crampas aus, welcher sie begehrt. Effi lässt sich daraufhin auf eine Affäre mit Crampas, aufgrund ihrer Abenteuerlust, ein. Jedoch plagen Effi nach der Affäre starke Schuldgefühle, doch durch den Umzug kann sie diese für sechs Jahre unterdrücken. Allerdings findet Innstetten dann Liebesbriefe von Crampas und ihr, worauf hin er ein Duell mit Crampas einfordert und es schließlich gewinnt indem er Crampas umbringt. Innstetten trennt sich von Effi und behält ihre gemeinsame Tochter und verbietet ihr den Kontakt zu ihr. Auch ihre Eltern verstoßen sie, bis sie erfahren, dass schwer krank ist. Kurz darauf stirbt Effi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gesamten Textstelle wird Effis Momentane Situation dargestellt. Der Raum um sie herum wird immer enger und bedrückender. Dies beginnt schon damit, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nahm. Ihm selbst ist bewusst, dass Effi in diesem Moment aus Höflichkeit ihn neben sich sitzen lässt, da Crampas sonst nicht weiterfahren könnte (vgl. Z. 5). Ihr selbst ist aber klar, dass sie eigentlich die Nähe zu Crampas sucht, da es „unmöglich für sie [ist], seine Gegenwart zu verbittern“ (Z. 7f.). Die „dunkle Waldmassen“ (Z. 10), welche Effi und Crampas mit dem Schlitten durchqueren wirken bedrückend, sowie gefährlich. Die geringe Distanz zu dem „Wasserlauf“ (Z. 9) zeigt vielleicht noch einmal die Abenteuerlust Effis. Effi selbst hofft nun, dass sie den gleichen Weg entlang gehen, damit sie im hellen bleiben und nichts gefährliches geschieht. Jedoch hat Innstetten Kontrolle über das Steuer und hat andere Pläne als Effi. Er „bog […] in einen schmaleren Weg ein“ (Z. 16f). Sie fuhren in eine „dichte Waldmasse“ (Z. 18), welche eine gefährliche und vor allem bedrückende Atmosphäre haben. Effi fühlt sich davon überfordert und beängstigt, da sie zusammen schreckt (vgl. 18f.). Das für Effi die Situation zu schnell geht und sie damit überfordert ist wird auch durch die Zeitraffung deutlich, denn die Erzählzeit ist deutlich kürzer als die erzählte Zeit. Der Kontrast zu den beiden Wegen wird zudem dadurch sichtbar, da sie am Anfang von „Luft und Licht“ (Z. 19) umgeben war, aber nun „dunkle[…] Kronen […] über ihr“ (Z. 20f.) sind. Die Alliteration „Luft und Licht“ (Z. 19) zeigt zwei wichtige Dinge für das überleben einer Person, aber da dies jetzt nicht mehr um sie herum ist, plagen sie Ängste und der Raum wird immer enger und bedrückender. Die „dunklen Kronen“ (Z.20) die sich nun über Effi befinden spiegeln ihre Angst sowie die Gefahr, also die kommende Affäre, wieder. Der Satzbau ist hypotaktisch um zu veranschaulichen, dass Effi in einer schwierigen Situation ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass diese Textstelle vor allem das Risiko sowie die Gefahr, welche die Affäre in sich bringt. Die Affäre wird noch starke, negative Auswirkung auf deren Leben haben, was durch die bedrückende und gefährliche Räumlichkeiten gezeigt wird. Weiterhin unterstützt die Zeitraffung sowie der hypotaktische Satzbau die angespannte, sowie die gefährliche Situation in welche Effi kommt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Analyse_134f.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Analyse 134f.</title>
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				<updated>2020-03-09T15:52:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Textstelle S. 136, Z. 1-20'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Innstetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Innstetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten, von der der Anfang im folgenden Textauszug thematisiert wird. Nach der Affäre plagen Effi jedoch sehr starke Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Crampas zu Effi in den Schlitten steigt, in dem Effi bisher noch alleine gefahren ist. Als Crampas einsteigen möchte ist Effi zunächst „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1f.) damit sich Crampas neben sie setzen kann. Ihre „[U]nschlüssig[keit]“ lässt darauf schließen, dass sie sich bewusst darüber ist, was passieren kann, wenn sie und Crampas alleine sind. Zudem wird so Effis Überforderung in der Situation deutlich. Diese Wirkung wird die Zeitraffung verstärkt. Crampas, der ein „Frauenkenner“ (Z.49 ist, erkannte, dass es sich bei diesem Verhalten nur um eine selbstverständliche Höflichkeit von Effis Seite aus handelt, da Crampas sonst nicht weiterfahren könnte. Doch trotzdem war es „unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). So wird deutlich, dass Effi mehr für Crampas empfindet und mehr von ihm möchte, als ihr lieb ist und dass sie sich darüber bewusst ist.&lt;br /&gt;
Die Fahrt mit dem Schlitten und Effis und Crampas' jeweilige Situation und die Atmosphäre zwischen den beiden währenddessen wird metaphorisch von der Umgebung, in der sie sich befinden, dargestellt. Sie fahren mit den Schlitten, als letzte hinter den anderen, „dicht an [einem] Wasserlauf […], an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.), entlang. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) wirken bedrückend und gefährlich und da sie sich nahe des Wasserlaufes und somit auch nah am anderen Ufer befinden wird die geringe Distanz zu der Gefahr und vielleicht auch die Risikobereitschaft eine Gefahr einzugehen klar. Effi geht jedoch davon aus, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), an dem es hell ist, fortsetzen würde. Dies zeigt, dass sie die angespannte Situation in der sie sich befindet, da sie mit Crampas alleine in einem Schlitten ist, nicht wahrhaben möchte und hofft dass sie sich auf nichts leichtsinniges einlassen wird. Jedoch hat Innstetten, der sich scheinbar im vordersten Schlitten befindet „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Dadurch dass sich Innstetten im ersten Schlitten befindet und Effi und Crampas sich im letzten Schlitten befinden, wird die Distanz zwischen ihnen deutlich, sodass Innstetten nicht mitbekommt was Effi und Crampas machen. Die „dichte Waldmasse“ wirkt dunkel und beengend und macht eine unheimliche Atmosphäre deutlich, durch die Effi sich fürchtet und zusammenzuckt (vgl. Z.18f.). Durch diese Reaktion wird Effis Angst deutlich. Vielleicht wird so auch eine Provokation Innstettens gegenüber Effi durch die Wahl des Weges durch den Wald klar, da er weiß, dass Effi sehr schreckhaft ist und sich in so einer Situation fürchtet. Es wird so zudem seine Mitschuld an dem was sich zwischen Effi und Crampas ereignet deutlich, da er Effi alleine mit Crampas lässt und den Weg wählt. Denn vorher waren „Luft und Licht“ (Z.19) um sie herum gewesen, jetzt aber wölben sich „die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Alliteration „Luft und Licht“ (Z.19) zeigt durch die Notwendigkeit dieser beiden Dinge für das Überleben, dass Effi eine riesige Angst plagt und dass sich der Raum indem sie sich mit Crampas befindet stark verkleinert hat. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), die sich über ihr befinden wirken beängstigend und beengen den Raum weiterhin, da durch sie die völlige Abgeschlossenheit zum Licht erst ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die angespannte Situation, in der sich Effi und Crampas befinden, da sie alleine und völlig unbeobachtet sind und ein gegenseitiges Verlangen nach Nähe besteht, deutlich. Diese Atmosphäre wird von der Umgebung, in der die beiden sich mit ihrem Schlitten befinden thematisiert, bei der der Raum indem sie sich befinden und somit auch der Raum zwischen ihnen immer kleiner wird. Das Entstehen einer Affäre wird so vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 136 Z. 1-20) handelt von einer Schlittenfahrt, bei der die Aufmerksamkeit auf Effi und Crampas gerichtet wird, die zusammen in einem Schlitten sitzen. Dabei verweist diese Textstelle auf die Affäre zwischen den beiden Personen, die wichtig für den Verlauf des Romans sind. Als Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratet, fühlt sie sich schnell vernachlässigt und ist unglücklich, weshalb sie die Affäre zu Crampas eingeht. Dieser schenkt ihr genug Aufmerksamkeit, jedoch plagen Effi mit der Zeit Schuldgefühle. Als sie schließlich mit Innstetten nach Berlin zieht, ist sie froh über die Distanz zu Crampas. Nach einigen Jahren findet Innstetten jedoch zuvor geschriebene Liebesbriefe zwischen Effi und Crampas, weshalb er sie verlässt. Außerdem tötet er Crampas in einem Duell und entzieht Effi ihre gemeinsame Tochter. Effi wird erst wieder von ihrer Familie aufgenommen, als sie schwer krank wird, weshalb sie letztendlich stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist festzuhalten, dass es sich bei dieser Textstelle, um eine Zeitraffung handelt, da die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, was sehr bedrückend wirkt. Dadurch werden außerdem eine gewisse Hektik und Unruhe verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Des Weiteren liegt die Verwendung des hypotaktischen Satzbaus vor, was für die Komplexität der Sprache steht und in diesem Fall Effis Überforderung und Einengung verdeutlichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist, dass im Verlauf der Textstelle Effis Raum immer enger und bedrohender wird. Schon dadurch, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nimmt, wird auf die Verengung des Raumes hingewiesen. Dies beschränkt sich zwar zuerst nur auf den Raum im Pferdeschlitten, jedoch biegen sie später „in einen schmaleren Weg ein“ (Z. 17), was erneut auf die Bedrängung hinweist. Insbesondere dadurch, dass Effi „Luft und Licht“ (Z. 19) genommen wird, wird sie auch räumlich bedrängt und deswegen „schrak [sie] zusammen“ (Z. 18f.). Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z. 10) verängstigen Effi, was außerdem durch das Adjektiv „dunkel“ (ebd.) veranschaulicht wird. Somit wird Effi von Crampas in die Enge getrieben, da er „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein[biegt], der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.16 ff.). Die „dichte Waldmasse“ (ebd.) zeigt, dass es für Effi keinen anderen Ausweg gibt, als sich auf Crampas zu verlassen, obwohl sie zuerst etwas „unschlüssig“ (Z. 1) ist, wodurch sie von Crampas in die Enge getrieben wird. Die Bedrohung wird erneut dadurch gezeigt, dass „die dunklen Kronen [sich über ihr] wölbten“ (Z. 20), weshalb sie den Himmel nicht mehr sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird eine Antithese zwischen dem „Wasserlauf […]“ (Z.9) und den „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) hergestellt. Der Wasserlauf steht einerseits für die Freiheit. Andererseits wird dadurch schon auf die Gefahr hingewiesen. Die dunklen Waldmassen stellen auch die Bedrohung und Gefahr dar, was einen Kontrast zu der zuvor beschriebenen Freiheit verdeutlicht. Diese könnte für Effis Verlangen nach Crampas stehen, da es „unmöglich für sie [ist], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7). Dadurch wird gezeigt, dass sie sich zwar zu sich hingezogen fühlt, jedoch weiß sie, dass es falsch ist, Innstetten zu hintergehen und die Ehe zu brechen, was ein Grund für ihre Unschlüssigkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Effi aufgrund der Raumgestaltung sehr bedrängt wird, was auf die Situation zwischen Effi, Crampas und Innstetten verweisen kann. Das wird durch zahlreiche Metaphern verdeutlicht. Die verwendete Zeitraffung verstärkt diesen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgenden Textauszug (S.136 Z.1-21) sitzen Crampas und Effi alleine in dem Pferdeschlitten und fahren mit dem Schlitten durch einen Wald. Effi wird mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in die Ehe mit Innstetten und im Haus nicht. Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Effi fand das Abenteuer in Crampas. Nach dem folgenden Textauszug küsst Crampas Effi. Dadurch entsteht eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen und Innstetten trennt sich von Effi. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da die Tochter nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas fahren zusammen in einem Pferdeschlitten. Dass sie einen Augenblick „unschlüssig“ (Z.1) war, zeigt zum einem die Überforderung Effis und die Unerfahrenheit mit der folgenden Situation. Sie setzt sich dann „aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z.2) und macht somit Crampas Platz, damit er sich hineinsetzen kann. Dies zeigt, dass Effi, Crampas Platz macht und so ihm den Freiraum gibt. Dass „Crampas links neben ihr den Platz nahm“ (Z.2f.) zeigt, dass Crampas diesen Freiraum auch nutzen möchte und „[nimmt]“ (Z.2) sich so den Freiraum. Dies wird nochmals durch das Verb „nahm“ (Z.2) besser hervorgehoben. Dass „dies [alles] hätte vielleicht missdeutet werden können“ (Z.4) ist schon eine Andeutung auf die Affäre und, dass etwas in dem Schlitten passieren wird. Dass nun Crampas neben Effi sitzt und zwischen ihnen keiner mehr ist, der die Entfernung zwischen  Effi und Crampas widerspiegeln soll, zeigt  nun nochmals, dass sie nun so nah wie möglich sind und ungestört sind, weil keiner um ihnen herum ist bzw. im Schlitten ist. Crampas, wird als einen „Frauenkenner“ (Z.5) beschrieben. Dies wiederum sagt über Crampas aus, dass er in der Vergangenheit sehr viel Kontakt mit Frauen hatte und er auch ganz genau weiß wie Frauen reagieren. Den „ [er] sah deutlich, dass Effi nur das tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtig war“(Z.6f.). Dies zeigt, dass Crampas nach der Reaktion von Effi ganz genau weiß, dass Effi was von Crampas möchte. Auch dies spiegelt die Erfahrenheit mit Frauen wieder. Die „dunkle Waldmasse“ (Z.10) spiegelt die Gefahr wieder in der sich Effi befindet. Dass die „Waldmasse“(Z.10) dunkel ist, verdeutlicht auch nochmals, dass Effi die Gefahr nicht sofort sieht, da man nicht in die Waldmasse  inein gucken kann und so nicht sofort die Gefahr erkennt, sondern nur die Umrandung. Weiterhin fahren sie dann „mitten durch die dichte Waldmasse“ (Z.18). Dies zeigt, dass Effi und Crampas nun mitten in der Gefahr sind. Außerdem ist dies eine Andeutung darauf , dass nun etwas passieren wird. Daraufhin „[schrak Effi zusammen]“(Z.18), obwohl Crampas neben ihr sitzt. Auch dies zeigt, dass sie sich doch nicht so sicher bei Crampas fühlt. „Luft und Licht“ (Z. 19) sind nun nicht mehr vorhanden. Dies ist schon die erste Andeutung auf den Tod Effis. Den ohne „Luft und Licht“ (Z.19) ist kein Leben auf der Erde möglich. Dass dies nun „vorbei“ (Z.20) ist, zeigt auch nochmals, dass  sowohl das „Licht“ (Z.19) und die „Luft“(Z.19) nicht mehr für Effi vorhanden sein wird. Außerdem verdeutlicht dies auch, dass Effi nun nur noch von Gefahr umgeben ist und nicht mehr Glücklich sein wird.  Zudem verdeutlicht dies auch, dass sie dem Tod sehr nah ist. Dass nun die „dunklen Kronen [über ihr]wölbten“(Z.20), verdeutlicht nochmals in welcher Gefahr sich Effi befindet und, dass es was  schlimmes passieren wird, womit Effi nicht rechnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges, fahren Crampas und Effi Schlitten, diese ist sich bisher jedoch noch „unschlüssig“ (Z.1) ob sie einsteigen soll. Sie „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1) sodass Crampas sich neben sie setzen kann. Diese „Unschlüssigkeit“ zeigt, dass die genau weiß was aus dieser Situation resultieren kann. Crampas ist ein „Frauenkenner“ (Z.49), weshalb er die Situation durchschaut und erkennt, dass es „unmöglich für [Effi] [war], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7). Somit wird klar, dass Effi etwas für Crampas empfindet, was Crampas auch durchschaut hat. Die „dunkle Waldmassen“ (Z.9) an denen sie entlang fahren sollen beängstigend wirken. Die wird nochmals dadurch verstärkt, dass sie nahe dem Wasserlauf fahren, wobei die geringe Distanz eine Metapher die für die Gefahr und das Risiko steht da man dort hineinfallen könnte wie Effi in die Affäre mit Crampas. Effi denkt aber, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), weiter gehen würde, denn dort ist es hell. Somit soll gezeigt werden, dass sich Effi aus dieser angespannten Situation wünscht. Ebenso sitzt Innstetten im ersten Schlitten und Effi im letzten, dies soll nochmals die Distanz in ihrer Beziehung symbolisieren. Ebenso haben Crampas und Effi so genug Raum für sich, was wieder auf die Affäre hinführt. Diese „dichte[n] Waldmasse[n]“ sollen bedrückend wirken und somit eine unheimliche und unangenehme Atmosphäre deutlich machen. Dies wird nochmals an dem zucken Effis deutlich da sie sich fürchtet (vgl. Z.18). Durch diese Reaktion wird Effis Angst für Crampas sichtbar, welcher sehr wahrscheinlich darauf gehofft hat. Innstetten hatte diesen weg somit ausgewählt um Effi zu provozieren, da er von ihrer Angst weiß. Weshalb aus dieser Situation ein schlechtes Verhältnis Effis gegenüber Innstetten folgt. So wird vielleicht seine Mitschuld an der später folgenden Affäre deutlich. Vorher umgab sie nur „Luft und Licht“ (Z.19), jetzt aber sind sie umgeben von „dunklen Kronen“ (Z.20). Diese Metapher „Luft und Licht“ (Z.19) stehen beide für das Leben, da man diese braucht. Ebenso ist dies eine Anapher welche die Gefahr verdeutlichen soll. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), durch welche Effi nun fährt stehen für die Zukunft Effis und ihren später folgenden Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sie Crampas neben sich sitzen lassen möchte oder nicht. Dies zeigt dass ihre Überforderung mit ihrer Situation da sich sich selbst nicht sicher ist und unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und Nähe zu ihm zu zulassen. Trotzdem entscheidet sie sich bewusst dazu, einen Platz weiter zu rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann. Crampas bemerkt als „Frauenkenner“ (Z. 5) recht schnell, dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Es wird jedoch auch deutlich, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas hingezogen fühlt und sie mehr für ihn empfindet, als ihr bisher bewusst war. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) und als ein wenig angsteinflößend beschrieben. Diese Adjektive beschreiben nciht nur die Umgebung, sondern ebenso die Gefühle und Gedanken von Effi, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse[…]“ (Z. 10) wirkt sehr negativ und bekräftigt die bedrückende Stimmung noch einmal. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten anstatt auf der Rückfahrt den Weg entlang zu fahren, den sie auch am Mittag hin gefahren waren, einen einen anderen, Effi unbekannten, Weg zu nehmen (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten kann auch auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten im Bezug auf ihr Leben hinweisen, denn Effi distanziert sich durch Crampas von Innstetten und betrügt ihn. Effi schreckt zusammen (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“(Z.20) der Bäume über sie wölben und sie aufgrund dessen Angst bekommt. Sie ist nicht mehr von „Luft und Licht“(Z.19) umgeben, was in einer Alliteration Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die Einengung Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug (S. 136, Z. 1 - 20) geht es um eine Pferdeschlittenfahrt, bei der Effi und der Major Crampas zusammen in einem der drei Schlitten sitzen und die Affäre der beiden, welche für den Verlauf des Romans sehr bedeutend ist. Zu der Affäre kommt es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und sie zusammen nach Kessin zogen. Dort fühlt Effi sich jedoch verlassen, gelangweilt und unwohl, denn Innstetten ist oft auf Reisen und somit nicht für sie da. Zunächst ritten Crampas, Effi und Innstetten gemeinsam aus, doch da der Baron erneut auf Reisen war, trafen sich Crampas und Effi nun alleine zu gemeinsamen Ausritten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit. Davon fühlt sich Effi sehr geschmeichelt und sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch diese Affäre entwickelt Effi starke Schuldgefühle, weshalb sie froh ist, als sie mit Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss und sie die Affäre somit zunächst verheimlichen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten aber Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat und erfährt somit von deren früheren Affäre. Daraufhin tötet Innstetten Crampas bei einem Duell, trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch von ihren Eltern wird Effi nicht unterstützt, bis sie so krank wird, dass sie sie wieder aufnehmen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fühlt sich in Crampas Anwesenheit unsicher und würde ihn am Liebsten nicht bei sich in der Nähe haben, da sie Angst hat, ihm zu verfallen. Dies wird deutlich, wenn er in ihren Pferdeschlitten einsteigt und sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) reagiert, ob sie ihm Platz machen soll oder nicht. Widerstehen kann sie ihm aber nicht, weshalb sie kurz drauf „rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1f.) rutscht und ihm so Platz schafft. Crampas möchte unbedingt bei Effi sein und engt sie fast schon ein, da er direkt „links neben ihr Platz“ (Z. 3) nimmt. Dass diese Situation der beiden schwierig und missverständlich sein kann, wird deutlich, wenn der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z. 4) werden könne, Crampas aber die Situation gut erkenne. Hier wird deutlich, dass der Erzähler genau bescheid weiß, ebenso  wie Crampas, was zwischen Effi und ihm abläuft. Wie erfahren Crampas ist und wie viele Erfahrungen er schon mit Frauen gesammelt hat, wird dadurch deutlich, dass er als „Frauenkenner“ (Z. 5) beschrieben wird. Dies zeigt seine Erfahrenheit und deutet darauf hin, dass er genau weiß was zu tun ist, damit er Effi für sich gewinnt. Durch seine Erfahrungen erkennt er, dass „Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das Richtige war“ (Z. 6f.). Effi wurde behütet und anständig erzogen, weshalb sie weiß, was das Richtige ist, nämlich Crampas aus Höflichkeit Platz zu machen. Jedoch kann sie Crampas nicht widerstehen, was sich zeigt, wenn es „unmöglich für sie {ist}, sich seiner Gegenwart zu entziehen“ (Z. 7f.). Sie ist also fast schon von ihm besessen und es deutet darauf hin, dass eine Affäre der beiden schon unumgänglich scheint. Dies wird unterstützt, da die Zeit „im Fluge“ (Z. 8) vergeht, wenn die beiden zusammen sind. Dass sie nicht alleine Reisen, und somit unter Beobachtung stehen, wird an den „beiden anderen Schlitten“ (Z. 9) verdeutlicht. Somit steht ihrer Affäre etwas im Weg, was erklärt, warum sie nicht längst eine begonnen haben. Der Weg führte an einem „Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang, was zeigt, dass Effi noch Freiheiten hat und eine Möglichkeit der Flucht hat, welche ihr der Fluss bietet. Andererseits könnte  der Wasserlauf für Gefahren und die wenige Entfernung zu diesem, für Einengung Effis durch die sich anbahnende Affäre stehen. Dies wird durch die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) am anderen Ufer bestärkt. Alles wirkt bedrückend und gefährlich, was auf die Affäre und die Folgen aus dieser hindeuten könnte. Diese bedrückende und einengende Atmosphäre wird durch den hypotaktischen Satzbau verstärkt. Viele Informationen und Beschreibungen werden in sehr kurzer Zeit gegeben und müssen aufgenommen werden. Weiterhin wird die bedrückte und bedrohliche Situation die sich im Laufe des Textes immer mehr entwickelt, durch die Zeitgestaltung bestärkt. Zunächst ist der Text noch zeitdeckend verfasst und wird dann im Verlauf immer und immer zeitraffender. Effi hat also anfänglich noch Möglichkeiten eines Auswegs oder einfach Freiheiten, die werden aber immer weniger und die Situation spitzt sich zu. Nun wird zum ersten Mal in dieser Textstelle „Innstetten“ (Z. 14) erwähnt. Er ist sehr eigensinnig und ahnt vielleicht etwas von Effis Affäre, weshalb er die Situation ändern möchte. Dies könnte deutlich werden, wenn er „einen anderen Plan {…}macht“ (Z. 15) und „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein{biegt}“ (Z. 16f.). Effis Situation wird nun immer bedrohlicher und sie wird Immer mehr eingeengt und unter Druck gestellt. Wie bedrohlich es ist wird deutlich, da sie nun nicht mehr auf der Seite des Flusses fährt, auf der das Ufer frei und schön ist, sondern auf der Seite, mit den „dunkle{n} Waldmassen“ (Z. 10) und dem schmalen Weg (vgl. Z. 13). Sie steht unter enormem Druck und hat panische Angst, denn sie „schrak zusammen“ (Z. 18f.), als sie in den schmaleren Weg eingebogen waren. Der letzte Satz beschreibt abschließend Effis Situationswandel von frei und unbeschwert zu bedrückend und gefährlich. Die Alliteration „Luft und Licht“ (Z. 19) beschreibt ihre anfängliche Situation, die nun durch die Affäre mit Crampas „vorbei“ (Z. 20) ist und die Metapher der über ihr {{ge}wölbten} dunklen Baumkronen“ (Z. 20), zeigt ihre beängstigende und eingeengte Endsituation.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der Textstelle besonders Effis eingeengte und bedrückte Lage, aber auch die bedrückende und brenzlige Situation zwischen Effi, Innstetten und Crampas deutlich wird. Es könnte sein, dass man erfährt, dass Innstetten etwas von der Affäre Effis mit Crampas ahnt und die Situation für Effi immer gefährlicher wird. Dies wird an vielen Metaphern und auch an einer Alliteration deutlich. Weiterhin unterstützt der hypotaktische Satzbau und die wechselnde Zeitgestaltung von Zeitdeckend zu Zeitraffend diesen Eindruck der brenzligen und angespannten Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894, in der Epoche des poetischen Realismus, erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die 17 jährige Effi Briest, nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts eine Affäre ein. Um einen der Ausritte geht es auch in gegebenen Textauszug. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr Psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist Hypotaktisch aufgebaut, was ihn Komplexer erscheinen lässt und die Dinge detailliert beschreibt, um dem Leser zu ermöglichen sich ein klares Bild des Geschehens und der Gefühle der handelnden Personen zu machen. Dies unterstützt die Tatsache, dass der Textauszug Zeit dehnend geschrieben ist, also die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit, denn nur dadurch können Details erst genauer beschrieben werden.&lt;br /&gt;
Bevor Crampas zu Effi in den Schlitten, mit dem sie zusammen einen Ausritt machen wollen, einsteigt, ist Effi ,,einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1). Denn sie weiß, was bei einem Ausritt bei dem Crampas und sie zusammen sind möglicherweise passieren könnte und welche Auswirkungen dies auf ihre Ehe hat, falls dies heraus kommen würde. Doch trotzdem ,,rückte [sie] dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber, und Crampas nahm links neben ihr Platz&amp;quot; (Z.1 f.f.). Dies lässt sich einerseits durch Crampas Fähigkeit ein Frauenkenner zu sein, somit Effi im Gegensatz zu Innstetten das Gefühl von Bestätigung zu geben, erklären, wohl aber auch, durch Effis Drang nach Abenteuer und Gefahr. Denn nachdem Effis neues Abenteuer und Gefahr Crampas war, ,,war es unmöglich für sie, sich seine Gegenwart zu verbitten&amp;quot; (Z.7 f.), auch wenn selbst Crampas sah, ,,dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war&amp;quot; (Z.6 f.). Dieses Verhalten Effis lässt darauf schließen, dass sie zwar mehr Gefühle für ihn hat als es richtig ist, aber eben auch weiß dass dies nicht richtig ist. Doch getrieben durch den Drang nach Abenteuer kann sie sich trotzdem nicht davon abhalten und eher mit ihrem Gewissen vereinbaren, auf die Gefahr die die Affäre mit Crampas darstellt einzugehen. Und es kommt so, wie es kommen muss: Während Crampas und Effi dicht am ,,Wasserlaufe&amp;quot; (Z.9), der bereits eine Gefahr darstellt, da der Schlitten der beiden hineinrutschen könnte, fahren, lenkt Innstetten, der entfernt von Crampas und Effi im ersten Schlitten fährt, nicht ,,den Weg entlang, auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war&amp;quot;(Z.13 f.), sondern bog ,,in einen schmaleren Weg ein, der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte&amp;quot; (Z.17 f.). Die ,,dunkle[n] Waldmassen&amp;quot; (Z.10) symbolisieren die Gefahr die auf Effi zukommt, durch die Aussichtslosigkeit, die in einem dunklen Wald herrscht. Bereits die räumliche Entfernung Effis und Innstettens deutet auf die angespannte Situation der beiden hin, in der Effi Vertrauen in ihren Ehemann verloren hat, da er beispielsweise nichts gegen den Spuk vor dem Effi sich gefürchtet hatte getan hat, sondern diesen eher begrüßte. Auch in dieser Situation, in der Innstetten Effi durch seine Entscheidung Angst bereitet, deutet auf das gebrochene Verhältnis der beiden hin und könnte die Situation zwischen Crampas und Effi entgegenwirken, da die beiden nun unbeobachtet sind. Die Antithese das Effi nun nicht mehr von ,,Luft und Licht&amp;quot; (Z.19) sondern von ,,dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) umgeben ist, zeigt, dass die Gefahr sie nun klar umringt und es für sie keinen Ausweg mehr aus der Situation gibt, die im Textverlauf folgt und die Affäre Crampas und Effi deutlicher macht als je zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sich Crampas neben sie setzen soll oder nicht. Man erkennt deutlich ihre Überforderung mit ihrer Situation, da sie sehr unsicher ist und sich unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und generell in seiner Nähe zu sein. Trotzdem ist ihre Entscheidung jedenfalls bewusst dazu, einen Platz weiter zu ihm rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann und somit der Abstand nicht zu groß ist. Crampas reagier sehr richtig als „Frauenkenner“ (Z. 5), dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Trotzdem bemerkt man, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas interessiert und mehr Gefühle anfängt zu entwickeln, als ihr bisher bewusst waren. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) beschrieben was ein wenig angsteinflößend wirken kann. Außerdem beschreiben die Adjektive nicht nur die Umgebung, sondern ebenso Effis die Gefühle und Gedanken, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse […]“ (Z. 10) wirkt negativ, da es die bedrückende Stimmung noch einmal bekräftigt. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten auf der Rückfahrt nicht den Weg entlangfährt, den sie auch am Mittag hingefahren sind, sondern einen anderen unbekannten entlangfahren (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten weist auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten in Bezug auf ihr gemeinsames Leben hin, denn Effi distanziert sich immer mehr durch Crampas von Innstetten und fängt an ihn zu betrügen. Effi schreckt durch ihre ansteigende Nervosität zusammen, (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume über sie wölben. Sie ist in dem Zeitpunkt nicht mehr von „Luft und Licht“ (Z.19) umgeben, was durch die Alliteration eigentlich Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die ganzen negativen Änderungen Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und in der Epoche des Poetischen Realismus 1894/95 veröffentlicht wurde, thematisiert das Zugrundegehen an dem zwanghaften Erfüllen von gesellschaftlichen Normen und Streben nach Anerkennung  in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi den deutlich älteren Baron von Instetten, mit welchem sie nach Kessin zieht. Dort fühlt sich Effi, aufgrund der beruflichen Abwesenheit des Barons, oft einsam. Sie beginnt regelmäßig mit dem Major Crampas gemeinsam auszureiten. Dieser umwirbt Effi sehr, weshalb sie sich, von ihrer Langeweile und Einsamkeit getrieben, auf eine Affäre mit ihm einlässt. Der vorliegende Textauszug thematisiert das eingehen dieser Affäre. &lt;br /&gt;
Der unwissende Instetten zieht mit Effi und der gemeinsamen Tochter aus beruflichen Gründen nach Berlin. Somit verfällt die Affäre. Als jedoch, einige Jahre später, Crampas' Liebesbriefe an Effi ans Licht kommen, fühlt sich Instetten entehrt und tötet Crampas in einem Duell. Daraufhin trennt er sich von Effi und hält ihre Tochter ebenfalls von ihr fern. Zudem stellen sich Effis Eltern gegen sie. Effis Gesundheit geht langsam zugrunde, wobei das Wiedersehen  mit ihrer, von Instetten abgerichteten, Tochter ihr den Rest gibt. Der Arzt ordnet an, das Effi wieder zu ihren Eltern zieht, wo sie auch wieder aufgenommen wird und verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges „war Effi einen Augenblick unsicher“ (Z. 1), ob sie Crampas' Nähe zu ihr zulassen soll oder nicht. Sie lässt es jedoch kurz darauf hin zu und zeigt Bereitschaft dazu, dass sich die ganze Situation entwickeln kann indem sie „nach der anderen Seite hinüber“ (Z. 2) rutscht und Crampas neben ihr Platz nehmen kann (vgl. Z. 2f.). Somit gibt sie Crampas ihre volle Einverständnis zu seiner Zuwendung ihr gegenüber.&lt;br /&gt;
Crampas ist dagegen viel selbstsicherer als Effi, da er ein „Frauenkenner“ (Z. 5) ist. Somit  ist es „unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbittern“ (Z. 7f.). Dies zeigt, wie wehrlos und unterlegen sie Crampas ist, da sie nichts dagegen tun kann, sich zu Crampas hingezogen zu fühlen. &lt;br /&gt;
Da es „im Fluge [ging]“ (Z. 8) wird deutlich, dass sich die Geschehnisse zwischen den beiden rasch und mit Leichtigkeit anbahnten und es lässt sich vermuten, dass sich diese Leichtigkeit auch mit dem Gefühl von Befreitheit der gelangweilten Effi assoziieren lässt, welches sie durch das Einlassen auf das Abenteuer erlangt. &lt;br /&gt;
Was weiter auf das Abenteuer, welches hier für die Affäre steht, schließen lässt, ist, dass es „immer dicht am Wasserlaufe hin [ging]“ (Z. 9). Somit besteht ein ständiges Risiko, ins Wasser zu stürzen und im schlimmsten falle abzutreiben oder zu ertrinken. Es zeigt das Risiko eines Abenteuers.&lt;br /&gt;
Letztendlich wird auf das nicht Vorhersehbare und damit auch Gefährliche bzw. Bedrohliche eines Abenteuers aufmerksam gemacht, da am „anderem Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z. 10).&lt;br /&gt;
Jedoch fühlt sich Effi noch sicher, da es an dem „landeinwärts gelegenen Außenrande des Waldes hin […] genau also ''den'' Weg, den man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 11ff.) entlang geht. Der „landeinwärts gelegene Außenrande des Waldes“ (Z. 11f.) zeigt den Schutz vor dem Risiko, dem Sturz ins Wasser, und nimmt die Bedrohung soweit wie möglich von Effi, da es nur außen am Wald, an der Gefahr, vorbei geht, mit der ständigen Absicherung, landeinwärts der Bedrohung ausweichen zu können. Zudem geht es „''den'' Weg entlang“ (Z. 13), den Effi bereits kennt, somit weiß sie, was auf sie zukommen wird, da sie mit dieser Situation vertraut ist.&lt;br /&gt;
In dem Moment wo sie die „Bohlenbrücke passierte[n]“ (Z.16), welche hier den Übertritt vom einen, vertrauten Ufer zu dem anderen, unbekannten Ufer zeigt, „hatte sich [Instetten] […] einen anderen Plan gemacht“(Z. 14f.). Somit hatte Effi, als sie beginnt sich von ihrem gewohnten Verhalten Crampas gegenüber abzuwenden und Dinge zu tun, mit denen sie unerfahren ist, also die Affäre eingeht, sich von Instetten distanziert, da sich ihre Pläne unterscheiden (vgl. Z.15). &lt;br /&gt;
Als sich Effi dann so gesehen auf unbekanntem Terrain befindet, wurde sich vom für Effi sicheren „Außenweg“ (Z. 17) abgewandt und ein „schmaler[er] Weg“ (Z. 17) gewählt. Durch das Adjektiv „schmal[...]“ (Z. 17) wird die Nähe von Crampas und Effi zueinander ausgedrückt. Dieser Weg führt durch „die dichte Waldmasse“(Z. 18) und somit mitten durchs Ungewisse und Gefährliche. Somit wird erkenntlich, dass Effi gerade dabei ist, Instetten zu betrügen, da das Abenteuer dadurch so gesehen begonnen hat. Dies wird Effi in dem Moment klar, als sie „[zusammen] schrak“ (Z. 18). Ihr wird klar, welches Risiko sie mit der Affäre eingeht. Sie nimmt war, dass „Luft und Licht“ (Z. 19) sie nicht mehr umgeben, und somit der schützende Waldrand mit der Sicherheit der Möglichkeit, stets landeinwärts flüchten zu können, weit weg von ihr sind. Sie merkt, dass sie nicht mehr zurück, in Sicherheit kann, und den Betrug nicht mehr ungeschehen machen kann, da „es damit vorbei [war]“ (Z. 20).&lt;br /&gt;
Die „dunklen Kronen wölbten sich über ihr“ (Z. 20f.), da sie die Gefahr nun komplett umgibt. Diese Gefahr ist so groß und mächtig, dass sie mit der Metapher „Kronen“ (Z. 20) beschrieben werden, was darauf schließen lässt, dass das Eingehen der Affäre große Auswirkungen auf Effis Zukunft haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle zeigt Effis intimes Eingehen der Affäre mit Crampas. Dabei zeigt sich das Risiko und die Gefahr in welche sie sich bringt. Zudem wird erkennbar, dass diese Affäre noch starke Auswirkungen auf Effis zukünftiges Leben haben wird. Dies wird sehr stark durch Interpretation der Räumlichkeit gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle beginnt damit, dass Major Crampas zu Effi in den Schlitten steigt. Am Anfang weiß Effi nicht wie sie sich verhalten soll, ist „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt dann aber [...] hinüber“ (Z.1f.) und lässt Crampas gewähren. Dies zeigt, dass Effi sich der heiklen Situation, da sie mit dem Major alleine ist, durchaus bewusst ist. Der ,,Frauenkenner” (Z.5) Crampas erkennt, dass es bei ihrem Verhalten um mehr als „Eitelkeit“ (Z.5) geht, da „es für [Effi] unmöglich war, sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). Dies zeigt, dass Crampas weiß, dass Effi mehr für ihn empfindet als sie sich selbst eingesteht. Daraufhin fahren Effi und Crampas zusammen den Anderen hinterher, „ immer dicht an dem Wasserlaufe hin, an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.) vorbei. Die „dunklen Waldmassen“ (Z.10) erschaffen hier eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die Nähe zum Wasser hingegen verdeutlicht die nahende Gefahr sowie die hohe Risikobereitschaft der Beiden hinsichtlich ihrer Affäre. Effi vermutet allerdings, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), fortsetzt, da die Gruppe auf dem Hinweg diese Route genommen hatte. Das verdeutlicht, dass Effi sich in der intimen Situation mit dem Major unwohl fühlt und dieses Gefühl durch die Atmosphäre des Waldes verschlimmert wird. Innstetten hat aber „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Während seine Frau mit Crampas im letzten Schlitten sitzt fährt Innstetten vorneweg, was sowohl die Distanz zwischen Effi und ihrem Mann verdeutlicht als auch zeigt, dass Innstetten die sich anbahnende Affäre der Beiden nicht ahnt. Abgesehen davon könnte die Tatsache, dass Innstettens Wahl auf den wesentlich düstereren Weg durchs Waldinnere fällt, ein Hinweis darauf sein, dass er die Ängstlichkeit seiner Frau entweder unterschätzt oder schlicht nicht ernst nimmt. ,,Effi schrak zusammen”(Z.18), was ihre Ängstlichkeit verdeutlicht und erneut zeigt, dass sie sich aufgrund der intimen Situation und der düsteren und bedrohlichen Atmosphäre unwohl fühlt. Effis Angst wird daraufhin dadurch begründet, dass auf der alten Wegstrecke „Luft und Licht“ (Z.19) die Reisenden umgeben hatte, nun jedoch ,, [wölbten sich] die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Anapher „Luft und Licht“ (Z.19) verdeutlicht hier die eben noch vorherrschende eher gelöste Atmosphäre, als Effi alleine im Schlitten saß und sich sicher fühlte. Die „dunklen Kronen“ (Z.20 ) stehen im Kontrast dazu und verstärken Effis Angst und scheinen sie zudem in der intimen Situation mit Crampas festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“ wurde 1894 in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht und thematisiert die Zwänge der Gesellschaft und die Wichtigkeit der Anerkennung dieser im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textausschnitt (S. 136, Z. 1-20) handelt von einer Schlittenfahrt mit Effi, Crampas und Innstetten. Zudem sind in dem Auszug einige Hinweise auf die Affäre und deren Folgen zu erkennen. Als Effi mit 17 Jahren ihren älteren Mann, Baron von Innstetten, kennenlernt, welcher ein ehemaliger Liebhaber von Effis Mutter war, heiratet sie ihn kurz darauf und zieht mit ihm nach Kessin. Aufgrund der vielen Reisen Innstettens und ihrer Abenteuerlust ist sie gelangweilt, weshalb sie oft mit Innstetten und mit seinem Freund, Crampas, mitreitet. Während einer erneuten Reise des Barons reitet Effi mit Crampas mehrere Male alleine aus. Eine Affäre entsteht zwischen den beiden, weshalb Effi starke Schuldgefühle verspürt und letztendlich auch froh ist, als Innstetten beschließt mit ihr nach Berlin zu ziehen. Sechs Jahre später entdeckt Innstetten Briefe von Crampas an Effi und fordert Crampas zu einem Duell, welches tödlich für den Major endet. Des Weiteren trennt er sich von Effi und entzieht ihr jeglichen Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch ihre Eltern verbannen sie. Aufgrund eines enttäuschenden Besuchs ihrer Tochter erleidet Effi einen Nervenzusammenbruch, sie wird zwar von ihren Eltern wieder aufgenommen, stirbt aber letztendlich in ihrem Heimatsort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effis Zweifel und Unsicherheit zeigt sich, weil sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) ist, als Crampas neben ihr in dem Schlitten Platz nimmt. Sie befürchtet vielleicht schon eine Affäre, wenn er jetzt einsteigt, was dieses kurze Zögern verursachen könnte. Allerdings halten diese Zweifel nicht lange, da sie „dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1-2) rückt. Crampas Klugheit und Wissen, wie er mit Frauen umgehen muss wird klar, als Fontane schreibt, dass all dies vielleicht missdeutet werden könne (vgl. Z. 4). Zudem bezeichnet er Crampas als „Frauenkenner“ (Z. 5) und stellt klar, dass Crampas besser weiß was er tut, als der Leser, da er von der Leserschaft erwartet, dass diese die Situation missdeuten, „Crampas selbst aber war zu sehr Frauenkenner“ (Z. 4-5). Er erkennt, „dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war“ (Z. 6-7). Außerdem zeigt dieses Zitat auch Crampas Erfahrungen mit Frauen. Da er die Situation richtig einschätzt. Jedoch könnte dies auch etwas über Effi aussagen. Sie ist so naiv, dass sie trotz der Bedenken Platz macht, da es „unmöglich für sie (ist), seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7-8). Vielleicht ist sie zu höflich erzogen worden, um ihm dies abzuschlagen und dessen ist sich Crampas bewusst und nutzt seine Chance. Mit dem Schlitten fahren sie „dicht an dem Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang. Da der Schlitten jederzeit in diesen Wasserlauf abrutschen könnte, da sie so nah daran fahren, könnte diese Situation eine Metapher für Gefahr sein. Es könnte bedeuten, dass die Beiden bald ihre Affäre eingehen und damit in großer Gefahr stehen. Die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) könnten zusammen mit dem Wasserlauf die Richtung der Schlitten bestimmen und somit die Unaufhaltsamkeit der Affäre zeigen. Durch das Adjektiv „dunkle“ wirkt die Situation auch nicht mehr friedlich, sondern eher bedrohlich, was etwas Schlechtes ahnen lässt. Da sie „den Weg (fahren), auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 13-14) wird deutlich, dass es für Effi keinen Ausweg mehr aus der Affäre gibt. Innstettens Charakter wird in folgenden Zeilen deutlich. Zum einen sitzt er nicht neben seiner Frau und er wählt kurzfristig einen anderen Weg. Dies könnte seinen Eigensinn zeigen, er liebt Effi zwar, aber zeigt es nicht, wie zum Beispiel Crampas. Für Effi wird die Lage bedrückender, da der Weg „durch die dichte Waldmasse“ (Z. 18) führt, weshalb sie auch erschrickt. Der Wald könnte eine Metapher für die Affäre mit Crampas sein, welche ein Fehler ist, da sie von dem Weg mit „Luft und Licht“ (Z. 19), welcher er vorheriges Leben repräsentieren könnte, welches eigentlich immer glücklich war, kommt. Die Ausmaße dieses Fehlers werden mit „den dunklen Kronen“ (Z. 20), die sich über ihr „wölbten“ (Z. 20) verdeutlicht. Sie zeigen die bedrohliche Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen des 19. Jahrhunderts sowie das Erstreben nach Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Zeitliche Einordnung&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Crampas und Effi Schlitten fahren gehen, wobei Effi noch nie zusammen gefahren ist. Es zeigt sich, dass im Verlauf der Textstelle Effis Raum immer enger und bedrohender wird. Schon dadurch, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nimmt, wird auf die Verengung des Raumes hingewiesen.  Crampas, der alte „Frauenkenner“ (Z.49), erkannte, dass es sich bei diesem Verhalten um mehr als nur eine „Eitelkeit“ (Z.5) handelt, denn „[e]s war unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). So wird deutlich, dass Effi mehr für Crampas empfindet und mehr von ihm möchte, als sie eigentlich wahrhaben möchte und dass Crampas dies erkannt hat. Sie fahren mit den Schlitten, als letzte hinter den anderen, „dicht an [einem] Wasserlauf […], an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.), entlang. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) wirken bedrückend und gefährlich und da sie sich nahe des Wasserlaufes und somit auch nah am anderen Ufer befinden wird die geringe Distanz zu der Gefahr und vielleicht auch die Risikobereitschaft eine Gefahr einzugehen klar. Effi geht jedoch davon aus, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), an dem es hell ist, fortsetzen würde. Dies zeigt, dass sie die angespannte Situation in der sie sich befindet, da sie mit Crampas alleine in einem Schlitten ist, nicht wahrhaben möchte. Die „dichte Waldmasse“ wirkt dunkel und beengend und macht eine unheimliche Atmosphäre deutlich, durch die Effi sich fürchtet und zusammenzuckt (vgl. Z.18f.). Den ohne „Luft und Licht“ (Z.19) ist kein Leben auf der Erde möglich. Dass dies nun „vorbei“ (Z.20) ist, zeigt auch nochmals, dass sowohl das „Licht“ (Z.19) und die „Luft“(Z.19) nicht mehr für Effi vorhanden sein wird. Außerdem verdeutlicht dies auch, dass Effi nun nur noch von Gefahr umgeben ist und nicht mehr Glücklich sein wird. Zudem verdeutlicht dies auch, dass sie dem Tod sehr nah ist. Dass nun die „dunklen Kronen [über ihr]wölbten“(Z.20), verdeutlicht nochmals in welcher Gefahr sich Effi befindet und, dass es was schlimmes passieren wird, womit Effi nicht rechnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Ende&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jona'''==&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug liegt eine Hypertaxe vor. So wird der Sachverhalt dem Leser zugänglicher gestaltet und mehr veranschaulicht, wodurch er sich mehr in die Lage der Charaktere versetzen kann. Zudem ist der Auszug zeitdehnend geschrieben. So wird es für den Leser noch einmal detaillierter und verständlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war Effi „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) was auf eine Verunsicherung von ihr hinweist. Dann aber rückt sie doch zu Crampas (vgl. Z. 1f.). Dies lässt darauf schließen, das Effi im Hinterkopf haben könnte was zwischen ihnen passieren könnte und dass ihr Mann, Innstetten Wind davon bekommen könnte. Zudem weiß sie vielleicht nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Letzen ende rutscht sie dann aber doch zu ihm rüber, was dann zeigt, dass ihr Gefühle so groß für ihn sind und sie dafür anderes in kauf nimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Effi ist es „unmöglich“ (Z. 7) sich von Crampas abzuwenden. Dies zeigt, dass Crampas absolut weiß was er tut und was er zu welchem Zeitpunkt sagt um Effis volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies wird auch verdeutlicht, indem er als „Frauenkenner“ (Z. 5) bezeichnet wird. Zudem hätte Effi auch gar keine andere aus seiner Sicht richtige Entscheidung gehabt, da dies das einzige „Richtige war“ (Z. 7).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung „dunkle Waldmassen“ (Z. 10) wird eine Gefahr dargestellt. Auch, dass sie jetzt in den „schmalen Weg“ (Z. 17) und nicht den Weg nach Hause nimmt verdeutlicht, dass sie sich auf gefährliche Wege begeben, was auch auf die Beziehung zwischen Crampas und Effi gedeutet werden kann. Jedoch zieht Innstetten sie auf diese Gefährlichen Wege, denn er bog „statt den Außenweg zu wählen, in einen Schmalen weg ein“ (Z. 16f.), worin man sieht, dass Efii ihm immer noch folgt und ihr auch an ihm noch etwas liegt. Die „dunklen Kronen“ könnten eine Anspielung auf den weiteren Verlauf des Buches sein, dass Effi und Crampas auffliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Begin des Textauszugs steht, dass Effi &amp;quot;einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1) war und zögerte, bevor sie schließlich doch auf die andere Seite rückt, um Crampas Platz zu machen, damit sich dieser neben sie setzten kann (Vgl. Z.1-2). Dies zeigt dass sie sich noch nicht sicher ist, ob sie dies wirklich zulassen will, da sie ahnt welche Konsequenzen es haben könnte. Crampas jedoch, als &amp;quot;Frauenkenner&amp;quot; (Z.5) erkennt trotz ihres Zögerns, dass es für Effi &amp;quot;das einzig Richtige war&amp;quot; (Z.7). Er erkennt also, dass Effi sich zu ihm hingezogen fühlt und ernste Absichten mit ihm besitzt, da es für sie unmöglich war, &amp;quot;sich seine Gegenwart zu verbittern&amp;quot; (Z.7-8). Es zeigt sich, wie viel sie für ihn empfindet und wie bewusst er sich dessem ist. Innstetten will, dass Crampas und Effi in der Kutsche so wenig Zeit wie möglich verbringen und legt deshalb ein so schnelles&lt;br /&gt;
Tempo vor, dass die Fahrt &amp;quot;im Fluge&amp;quot;(Z.8) vergeht. Dies wird erneut deutlich, als er &amp;quot;statt den Außenweg zu wählen, in einen schmalen Weg ein[biegt] , der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte&amp;quot; (Z.13-15). Man erkennt, dass er sich bewusst ist, dass die gemeinsame Zeit von Crampas und Effi in der Kutsche negativ für die Ehe ist und will sie deshlab so schnell wie möglich beenden. Die &amp;quot;dunklen Waldmassen&amp;quot;(Z.10), durch die die Fahrt geht, beschreiben eine bedrückende Atmosphäre. Die Alliteration &amp;quot;Luft und Licht&amp;quot; (Z.19) welche für Effis bisher unbeschwertes Leben steht, wird von &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) ersetzt, welche für das bevorstehende Leben mit der Affäre und somit voller Gefahen steht, in die Effi sich begeben wird. Im vorliegenden Textauszug liegt eine Zeitraffung vor, da die gesammte Reise durch den Wald, also ein längerer Zeitraum, in kurzer Zeit &lt;br /&gt;
erzählt werden.  Der Satzbau ist voller Nebensätze und somit hypotaktisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug wirkt Effi unsicher aufgrund von Crampas‘ Anwesenheit. Dies wird deutlich, wenn sie „einen Augenblick unschlüssig [ist], dann aber rasch von der Seite nach der anderen hinüber“ (Z.1-2). Das Adjektiv „rasch“ (Z.1) hingegen stellt einen Kontrast zu ihrer Unsicherheit dar, da sie nur eher entschlossen handelt. Daraufhin nimmt Crampas neben ihr Platz (vgl.Z.4). Diese Handlung könnte laut des Autors „missdeutet“ (ebd.) werden. Doch Crampas als erfahrener „Frauenkenner“ (Z.5) versteht die Situation direkt richtig, denn Effi muss die Unsicherheit vorspielen, da es „nach Lage und Sache, das einzig Richtige war“(Z.6f.). Denn niemand soll erfahren, dass Effi Interesse an Crampas hat. In Wahrheit, ist sie erfreut darüber, dass Crampas bei ihr sitzt und es sei für sie unmöglich sich „seine Gegenwart zu verbitten“(Z.8). Die Tatsache, dass sie den anderen Schlitten im Fluge hinterher fahren und sich nah am Wasserlauf befinden (vgl.Z.8f.), zeigt die Risikobereitschaft und Abenteuerlust Effis.Denn der Wasserlauf stellt eine klare Gefahr da, da sie abrutschen könnten. Doch gleichzeitig, wirken die „dunklen Waldmassen“(Z.10) bedrohlich und bedrückend, was der Tatsache zugrunde liegt, dass Effi eine Affäre mit Crampas hat und sie erkennt, dass dies eine Gefahr darstellt und sie bedrückt. Die Situation verschlimmert sich im Folgendem, da Innstetten nicht am „Außenrande“ (Z. 12) fährt, sondern „einen anderen Plan“ (Z. 15) macht und einen anderen Weg einschlägt, „der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z. 18). Der Wald könnte eine Metapher für die Gefahr sein, in die sie sich begibt. Wären sie nur an dem Wald entlanggefahren, wäre vielleicht alles gut gegangen, allerdings sorgt Innstetten dafür, dass die Situation für Effi schlechter wird, da er den Schlitten in den Wald lenkt. Weil Effi deswegen erschrickt, wird noch einmal klar, wie nah sie der Affäre, also dem Fehler, der ihr Leben verändert wird, ist. Zudem wirkt der Wald, im Gegensatz zu der Landschaft mit „Luft und Licht“ (Z. 19), was eine Anapher ist und Effis vorerst glückliches Leben zeigen könnte, bedrohlich. Da Innstetten den Schlitten lenkt, zeigt sich, dass er auch für Effis Fehler mit verantwortlich ist, wenn auch unbewusst. Dadurch, dass er seine Liebe gegenüber Effi nicht so zeigt, wie Crampas, und die Arbeit in seinem Leben einen hohen Stellenwert hat, kommt Effi in Versuchung diese Affäre einzugehen, auch wenn ihre Abenteuerlust ebenfalls eine große Rolle spielt. Die Lage, in der sich Effi nun befindet, wird noch einmal durch die „dunklen Kronen“ (Z. 20) verdeutlicht, welche ebenfalls eine bedrückende Stimmung verursachen, da sie das Sonnenlicht verdecken, was auf die folgende dunkle Zeit in Effis Leben hinweisen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug, sitzen Crampas und Effi alleine in dem Pferdeschlitten und fahren mit dem Schlitten durch einen Wald. Effi wird mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in die Ehe mit Innstetten und im Haus nicht. Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Effi fand das Abenteuer in Crampas, weshalb sie sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten lässt, von der der Anfang im folgenden Textauszug thematisiert wird. Nach der Affäre plagen Effi jedoch sehr starke Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist Hypotaktisch aufgebaut, was ihn Komplexer erscheinen lässt und die Dinge detailliert beschreibt, um dem Leser zu ermöglichen sich ein klares Bild des Geschehens und der Gefühle der handelnden Personen zu machen. Dies unterstützt die Tatsache, dass der Textauszug Zeit dehnend geschrieben ist, also die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit, denn nur dadurch können Details erst genauer beschrieben werden. Bevor Crampas zu Effi in den Schlitten, mit dem sie zusammen einen Ausritt machen wollen, einsteigt, ist Effi ,,einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1). Crampas möchte unbedingt bei Effi sein und engt sie fast schon ein, da er direkt „links neben ihr Platz“ (Z. 3) nimmt. Dass diese Situation der beiden schwierig und missverständlich sein kann, wird deutlich, wenn der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z. 4) werden könne, Crampas aber die Situation gut erkenne. Hier wird deutlich, dass der Erzähler genau bescheid weiß, ebenso wie Crampas, was zwischen Effi und ihm abläuft. Wie erfahren Crampas ist und wie viele Erfahrungen er schon mit Frauen gesammelt hat, wird dadurch deutlich, dass er als „Frauenkenner“ (Z. 5) beschrieben wird. Dies zeigt seine Erfahrenheit und deutet darauf hin, dass er genau weiß was zu tun ist, damit er Effi für sich gewinnt.  Der „landeinwärts gelegene Außenrande des Waldes“ (Z. 11f.) zeigt den Schutz vor dem Risiko, dem Sturz ins Wasser, und nimmt die Bedrohung soweit wie möglich von Effi, da es nur außen am Wald, an der Gefahr, vorbei geht, mit der ständigen Absicherung, landeinwärts der Bedrohung ausweichen zu können. Zudem geht es „den Weg entlang“ (Z. 13), den Effi bereits kennt, somit weiß sie, was auf sie zukommen wird, da sie mit dieser Situation vertraut ist. In dem Moment wo sie die „Bohlenbrücke passierte[n]“ (Z.16), welche hier den Übertritt vom einen, vertrauten Ufer zu dem anderen, unbekannten Ufer zeigt, „hatte sich [Instetten] […] einen anderen Plan gemacht“(Z. 14f.). Somit hatte Effi, als sie beginnt sich von ihrem gewohnten Verhalten Crampas gegenüber abzuwenden und Dinge zu tun, mit denen sie unerfahren ist, also die Affäre eingeht, sich von Instetten distanziert, da sich ihre Pläne unterscheiden (vgl. Z.15). Effi schreckt durch ansteigende Nervosität zusammen, (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume über sie wölben. Sie ist in dem Zeitpunkt nicht mehr von „Luft und Licht“ (Z.19) umgeben, was durch die Alliteration eigentlich Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die ganzen negativen Änderungen Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges ist sich Effi noch „unschlüssig“ (Z.1) ob sie bei Crampas auf den Schlitten einsteigen soll. Dies verdeutlicht ihre mentale Überforderung, da sie sich selbst nicht sicher ist, Crampas Nähe zuzulassen. Jedoch kann sie ihm nicht Wiederstehen, weshalb sie „rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z.1f.) rutscht und ihm so Platz verschafft. Crampas will Effis nähe spüren, da er direkt  „links neben ihr [den] Platz“ (Z.3) nimmt. Diese Situation verdeutlicht das Missverständnis, da der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z.4) werden könne. Damit wird deutlich, dass der Erzähler, ebenso wie Crampas weiß, was zwischen Effi und ihm abläuft. Dies wird weiterhin deutlich da Crampas, der ein „Frauenkenner“(Z.5) ist, bemerkt das es sich bei diesem Verhalten Effis mehr als nur eine „Eitelkeit“(Z.5)  handelt, denn es „unmöglich für [Effi ist], sich [in] seiner Gegenwart zu verbitten“(Z.7f.). Daraus wird deutlich, dass Effi mehr als sie für wahr haben möchte empfindet und Crampas dies erkannt hat. Auf dem Weg kamen sie an einem „Wasserlaufe“(Z.9) vorbei. Dies zeigt, dass Effi noch alle Freiheiten besitzt die Flucht aus der Affäre zu schlagen, was der Fluss verdeutlicht und symbolisiert. Diese bedrückende und einengende Atmosphäre wird durch den hypotaktischen Satzbau verstärkt. Die bedrohliche Situation zeigt sich im Laufe des Textes immer mehr, was durch die Zeitgestaltung bestärkt wird. Der Text beginnt zeitdeckend jedoch wird er gegen Ende immer zeitraffender. So hat Effi anfangs die Möglichkeiten eines Auswegs,  jedoch mit der Zeit verliert sie diese und die Situation spitzt sich zu. Als nächstes wird „Innstetten“ (Z.14) erwähnt, der sehr eigensinnig ist und vielleicht etwas von der Affäre zwischen Effi und Crampas ahnt, weshalb er die Situation ändern möchte. Dies wird verdeutlicht, da er „einen anderen Plan […] macht“ (Z.15) und „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein[biegt]“(Z.16). Da Effi nicht mehr von „Luft und Licht“(Z.19) umgeben ist, wird die Alliteration der Freiheit symbolisiert. Dazu im Gegensatz stehen die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume die stattdessen metaphorisch für die Ehe zwischen Effi und Innstetten stehen, da sich die Affäre von Effi anbahnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist hypotaktisch aufgebaut. Dies bewirkt, dass die erzählten Dinge detaillierter rüber kommen und der Abschnitt komplexer wirkt. Unteranderem ist der Textauszug Zeit dehnend geschrieben ist, dies bedeutet also, dass die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit.&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges fahren Crampas und Effi Schlitten. Effi jedoch ist sich erst noch „unschlüssig“ (Z.1), ob sie in den Schlitten einsteigen soll. Doch ihre Zweifel und Unsicherheiten verfliegen ganz schnell wieder und sie „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1). Nun setzt sich Crampas neben sie. Effis Unschlüssigkeit zeigt, dass die genau weiß, dass diese Schlittenfahren einiges ändern könnte, ihre Beziehung zu Crampas, wie als auch ihr Verhältnis zu Innstetten. &lt;br /&gt;
Crampas ist ein „Frauenkenner“ (Z.5), weshalb er die Situation durchschaut und sieht, dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) macht, indem sie sich in den Schlitten setzt. Für Effi ist es „unmöglich“ (Z. 7) sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf deutet, dass sich Effi eigentlich schon sehr mit Crampas verbunden fühlt, und dass vielleicht auch Gefühle da sind. Das gesteht sie sich jedoch noch nicht ein. Die Umgebung durch die sie fahren ist sehr einschüchternd. Die „dunklen Waldmassen“ (Z.9) zeigen, dass es in diesem Wald sehr beängstigend ist und diese Angst nicht entfliehen kann, da die &amp;quot;Waldmassen&amp;quot;, (Z. 9) auf sie drücken und einschüchtern. Sie fahren unter anderem nah an einem Wasserlaufe vorbei. Hierbei wird noch einmal das Risiko und die Gefahr in Effis Leben dargestellt. Sie könnten mit dem Schlitten in den Wasserlaufe fallen, genauso wie Effi in die Affäre mit Crampas. Der geringe Platz zum Wasserlaufe zeigt, dass Effi sich auf einem sehr schmalen Pfad zwischen Ihrem Leben und der Gefahr mit dem Risiko spielt. Effi will, dass  die Schlittenfahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12) weiter gehen soll, da es dort hell ist und sie keine Angst mehr haben muss. Es wird gezeigt , dass Effi aus dieser  Situation heraus wünscht.&lt;br /&gt;
Die räumliche Distanz zwischen Instetten und Effi zeigt nochmal ihr angespannte Verhältnis. Die Tatsache das Crampas jedoch ganz nah anEffi sitzt zeigt, dass Effi sich zu ihm hingezogen fühlt und ihn lieber in ihrer Nähe hat, als Innstetten.&lt;br /&gt;
Die Antithese, dass Effi nicht mehr von ,,Luft und Licht&amp;quot; (Z.19), sondern von ,,dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) umgeben ist, zeigt, dass sie nun mitten in der Gefahr schwebt und, dass es für sie keinen Ausweg gibt. &amp;quot;Luft und Licht&amp;quot; (Z. 19) deutet also in diesen Zusammenhang auf ihr vorheriges einfaches und glückliches Leben hin, welches nun von der Gefahr und dem Risiko abgelöst wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Analyse_134f.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Analyse 134f.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Analyse_134f."/>
				<updated>2020-03-05T21:58:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Elena */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Textstelle S. 136, Z. 1-20'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Innstetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Innstetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten, von der der Anfang im folgenden Textauszug thematisiert wird. Nach der Affäre plagen Effi jedoch sehr starke Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Crampas zu Effi in den Schlitten steigt, in dem Effi bisher noch alleine gefahren ist. Als Crampas einsteigen möchte ist Effi zunächst „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1f.) damit sich Crampas neben sie setzen kann. Ihre „[U]nschlüssig[keit]“ lässt darauf schließen, dass sie sich bewusst darüber ist, was passieren kann, wenn sie und Crampas alleine sind. Crampas, der ein „Frauenkenner“ (Z.49 ist, erkannte, dass es sich bei diesem Verhalten um mehr als nur eine „Eitelkeit“ (Z.5) handelt, denn „[e]s war unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). So wird deutlich, dass Effi mehr für Crampas empfindet und mehr von ihm möchte, als sie eigentlich wahrhaben möchte und dass Crampas dies erkannt hat.&lt;br /&gt;
Sie fahren mit den Schlitten, als letzte hinter den anderen, „dicht an [einem] Wasserlauf […], an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.), entlang. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) wirken bedrückend und gefährlich und da sie sich nahe des Wasserlaufes und somit auch nah am anderen Ufer befinden wird die geringe Distanz zu der Gefahr und vielleicht auch die Risikobereitschaft eine Gefahr einzugehen klar. Effi geht jedoch davon aus, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), an dem es hell ist, fortsetzen würde. Dies zeigt, dass sie die angespannte Situation in der sie sich befindet, da sie mit Crampas alleine in einem Schlitten ist, nicht wahrhaben möchte. Jedoch hat Innstetten, der sich scheinbar im vordersten Schlitten befindet „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Dadurch dass sich Innstetten im ersten Schlitten befindet und Effi und Crampas sich im letzten Schlitten befinden, wird die Distanz zwischen ihnen deutlich, sodass Innstetten nicht mitbekommt was Effi und Crampas machen. Die „dichte Waldmasse“ wirkt dunkel und beengend und macht eine unheimliche Atmosphäre deutlich, durch die Effi sich fürchtet und zusammenzuckt (vgl. Z.18f.). Durch diese Reaktion wird Effis Angst deutlich. Vielleicht wird so auch eine Provokation Innstettens gegenüber Effi durch die Wahl des Weges durch den Wald klar, da er weiß, dass Effi sehr schreckhaft ist und sich in so einer Situation fürchtet zudem wird vielleicht seine Mitschuld an dem was sich zwischen Effi und Crampas ereignet deutlich, da er Effi alleine mit Crampas lässt. Denn vorher waren „Luft und Licht“ (Z.19) um sie herum gewesen, jetzt aber wölben sich „die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Anapher „Luft und Licht“ (Z.19) zeigt durch die Notwendigkeit dieser beiden Dinge für das Überleben, dass Effi eine riesige Angst plagt. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), die sich über ihr befinden wirken beängstigend und beengend, da durch sie die völlige Abgeschlossenheit zum Licht erst ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die angespannte Situation, in der sich Effi und Crampas befinden, da sie alleine und völlig unbeobachtet sind und ein gegenseitiges Verlangen nach Nähe besteht, deutlich. Diese Atmosphäre wird von der Umgebung, in der die beiden sich mit ihrem Schlitten befinden thematisiert. Das Entstehen einer späteren Affäre wird so vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist festzuhalten, dass es sich bei dieser Textstelle, um eine Zeitraffung handelt, da die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, was sehr bedrückend wirkt. Dadurch werden außerdem eine gewisse Hektik und Unruhe verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Des Weiteren liegt die Verwendung des hypotaktischen Satzbaus vor, was für die Komplexität der Sprache steht und in diesem Fall Effis Überforderung und Einengung verdeutlichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist, dass im Verlauf der Textstelle Effis Raum immer enger und bedrohender wird. Schon dadurch, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nimmt, wird auf die Verengung des Raumes hingewiesen. Dies beschränkt sich zwar zuerst nur auf den Raum im Pferdeschlitten, jedoch biegen sie später „in einen schmaleren Weg ein“ (Z. 17), was erneut auf die Bedrängung hinweist. Insbesondere dadurch, dass Effi „Luft und Licht“ (Z. 19) genommen wird, wird sie auch räumlich bedrängt und deswegen „schrak [sie] zusammen“ (Z. 18f.). Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z. 10) verängstigen Effi, was außerdem durch das Adjektiv „dunkel“ (ebd.) veranschaulicht wird. Somit wird Effi von Crampas in die Enge getrieben, da er „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein[biegt], der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.16 ff.). Die „dichte Waldmasse“ (ebd.) zeigt, dass es für Effi keinen anderen Ausweg gibt, als sich auf Crampas zu verlassen, obwohl sie zuerst etwas „unschlüssig“ (Z. 1) ist, wodurch sie von Crampas in die Enge getrieben wird. Die Bedrohung wird erneut dadurch gezeigt, dass „die dunklen Kronen [sich über ihr] wölbten“ (Z. 20), weshalb sie den Himmel nicht mehr sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird eine Antithese zwischen dem „Wasserlauf […]“ (Z.9) und den „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) hergestellt. Der Wasserlauf steht einerseits für die Freiheit. Andererseits wird dadurch schon auf die Gefahr hingewiesen. Die dunklen Waldmassen stellen auch die Bedrohung und Gefahr dar, was einen Kontrast zu der zuvor beschriebenen Freiheit verdeutlicht. Diese könnte für Effis Verlangen nach Crampas stehen, da es „unmöglich für sie [ist], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7). Dadurch wird gezeigt, dass sie sich zwar zu sich hingezogen fühlt, jedoch weiß sie, dass es falsch ist, Innstetten zu hintergehen und die Ehe zu brechen, was ein Grund für ihre Unschlüssigkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgenden Textauszug (S.136 Z.1-21) sitzen Crampas und Effi alleine in dem Pferdeschlitten und fahren mit dem Schlitten durch einen Wald. Effi wird mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in die Ehe mit Innstetten und im Haus nicht. Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Effi fand das Abenteuer in Crampas. Nach dem folgenden Textauszug küsst Crampas Effi. Dadurch entsteht eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen und Innstetten trennt sich von Effi. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da die Tochter nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas fahren zusammen in einem Pferdeschlitten. Dass sie einen Augenblick „unschlüssig“ (Z.1) war, zeigt zum einem die Überforderung Effis und die Unerfahrenheit mit der folgenden Situation. Sie setzt sich dann „aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z.2) und macht somit Crampas Platz, damit er sich hineinsetzen kann. Dies zeigt, dass Effi, Crampas Platz macht und so ihm den Freiraum gibt. Dass „Crampas links neben ihr den Platz nahm“ (Z.2f.) zeigt, dass Crampas diesen Freiraum auch nutzen möchte und „[nimmt]“ (Z.2) sich so den Freiraum. Dies wird nochmals durch das Verb „nahm“ (Z.2) besser hervorgehoben. Dass „dies [alles] hätte vielleicht missdeutet werden können“ (Z.4) ist schon eine Andeutung auf die Affäre und, dass etwas in dem Schlitten passieren wird. Dass nun Crampas neben Effi sitzt und zwischen ihnen keiner mehr ist, der die Entfernung zwischen  Effi und Crampas widerspiegeln soll, zeigt  nun nochmals, dass sie nun so nah wie möglich sind und ungestört sind, weil keiner um ihnen herum ist bzw. im Schlitten ist. Crampas, wird als einen „Frauenkenner“ (Z.5) beschrieben. Dies wiederum sagt über Crampas aus, dass er in der Vergangenheit sehr viel Kontakt mit Frauen hatte und er auch ganz genau weiß wie Frauen reagieren. Den „ [er] sah deutlich, dass Effi nur das tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtig war“(Z.6f.). Dies zeigt, dass Crampas nach der Reaktion von Effi ganz genau weiß, dass Effi was von Crampas möchte. Auch dies spiegelt die Erfahrenheit mit Frauen wieder. Die „dunkle Waldmasse“ (Z.10) spiegelt die Gefahr wieder in der sich Effi befindet. Dass die „Waldmasse“(Z.10) dunkel ist, verdeutlicht auch nochmals, dass Effi die Gefahr nicht sofort sieht, da man nicht in die Waldmasse  inein gucken kann und so nicht sofort die Gefahr erkennt, sondern nur die Umrandung. Weiterhin fahren sie dann „mitten durch die dichte Waldmasse“ (Z.18). Dies zeigt, dass Effi und Crampas nun mitten in der Gefahr sind. Außerdem ist dies eine Andeutung darauf , dass nun etwas passieren wird. Daraufhin „[schrak Effi zusammen]“(Z.18), obwohl Crampas neben ihr sitzt. Auch dies zeigt, dass sie sich doch nicht so sicher bei Crampas fühlt. „Luft und Licht“ (Z. 19) sind nun nicht mehr vorhanden. Dies ist schon die erste Andeutung auf den Tod Effis. Den ohne „Luft und Licht“ (Z.19) ist kein Leben auf der Erde möglich. Dass dies nun „vorbei“ (Z.20) ist, zeigt auch nochmals, dass  sowohl das „Licht“ (Z.19) und die „Luft“(Z.19) nicht mehr für Effi vorhanden sein wird. Außerdem verdeutlicht dies auch, dass Effi nun nur noch von Gefahr umgeben ist und nicht mehr Glücklich sein wird.  Zudem verdeutlicht dies auch, dass sie dem Tod sehr nah ist. Dass nun die „dunklen Kronen [über ihr]wölbten“(Z.20), verdeutlicht nochmals in welcher Gefahr sich Effi befindet und, dass es was  schlimmes passieren wird, womit Effi nicht rechnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges, fahren Crampas und Effi Schlitten, diese ist sich bisher jedoch noch „unschlüssig“ (Z.1) ob sie einsteigen soll. Sie „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1) sodass Crampas sich neben sie setzen kann. Diese „Unschlüssigkeit“ zeigt, dass die genau weiß was aus dieser Situation resultieren kann. Crampas ist ein „Frauenkenner“ (Z.49), weshalb er die Situation durchschaut und erkennt, dass es „unmöglich für [Effi] [war], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7). Somit wird klar, dass Effi etwas für Crampas empfindet, was Crampas auch durchschaut hat. Die „dunkle Waldmassen“ (Z.9) an denen sie entlang fahren sollen beängstigend wirken. Die wird nochmals dadurch verstärkt, dass sie nahe dem Wasserlauf fahren, wobei die geringe Distanz eine Metapher die für die Gefahr und das Risiko steht da man dort hineinfallen könnte wie Effi in die Affäre mit Crampas. Effi denkt aber, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), weiter gehen würde, denn dort ist es hell. Somit soll gezeigt werden, dass sich Effi aus dieser angespannten Situation wünscht. Ebenso sitzt Innstetten im ersten Schlitten und Effi im letzten, dies soll nochmals die Distanz in ihrer Beziehung symbolisieren. Ebenso haben Crampas und Effi so genug Raum für sich, was wieder auf die Affäre hinführt. Diese „dichte[n] Waldmasse[n]“ sollen bedrückend wirken und somit eine unheimliche und unangenehme Atmosphäre deutlich machen. Dies wird nochmals an dem zucken Effis deutlich da sie sich fürchtet (vgl. Z.18). Durch diese Reaktion wird Effis Angst für Crampas sichtbar, welcher sehr wahrscheinlich darauf gehofft hat. Innstetten hatte diesen weg somit ausgewählt um Effi zu provozieren, da er von ihrer Angst weiß. Weshalb aus dieser Situation ein schlechtes Verhältnis Effis gegenüber Innstetten folgt. So wird vielleicht seine Mitschuld an der später folgenden Affäre deutlich. Vorher umgab sie nur „Luft und Licht“ (Z.19), jetzt aber sind sie umgeben von „dunklen Kronen“ (Z.20). Diese Metapher „Luft und Licht“ (Z.19) stehen beide für das Leben, da man diese braucht. Ebenso ist dies eine Anapher welche die Gefahr verdeutlichen soll. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), durch welche Effi nun fährt stehen für die Zukunft Effis und ihren später folgenden Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sie Crampas neben sich sitzen lassen möchte oder nicht. Dies zeigt dass ihre Überforderung mit ihrer Situation da sich sich selbst nicht sicher ist und unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und Nähe zu ihm zu zulassen. Trotzdem entscheidet sie sich bewusst dazu, einen Platz weiter zu rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann. Crampas bemerkt als „Frauenkenner“ (Z. 5) recht schnell, dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Es wird jedoch auch deutlich, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas hingezogen fühlt und sie mehr für ihn empfindet, als ihr bisher bewusst war. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) und als ein wenig angsteinflößend beschrieben. Diese Adjektive beschreiben nciht nur die Umgebung, sondern ebenso die Gefühle und Gedanken von Effi, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse[…]“ (Z. 10) wirkt sehr negativ und bekräftigt die bedrückende Stimmung noch einmal. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten anstatt auf der Rückfahrt den Weg entlang zu fahren, den sie auch am Mittag hin gefahren waren, einen einen anderen, Effi unbekannten, Weg zu nehmen (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten kann auch auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten im Bezug auf ihr Leben hinweisen, denn Effi distanziert sich durch Crampas von Innstetten und betrügt ihn. Effi schreckt zusammen (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“(Z.20) der Bäume über sie wölben und sie aufgrund dessen Angst bekommt. Sie ist nicht mehr von „Luft und Licht“(Z.19) umgeben, was in einer Alliteration Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die Einengung Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fühlt sich in Crampas Anwesenheit unsicher und würde in am Liebsten nicht bei sich in der Nähe haben, da sie Angst hat, ihm zu verfallen. Dies wird deutlich, wenn er in ihren Pferdeschlitten einsteigt und sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) reagiert, ob sie ihm Platz machen soll oder nicht. Widerstehen kann sie ihm aber nicht, weshalb sie kurz drauf „rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1f.) rutscht und ihm so Platz schafft. Crampas möchte unbedingt bei Effi sein und engt sie fast schon ein, da er direkt „links neben ihr Platz“ (Z. 3) nimmt. Dass diese Situation der beiden schwierig und missverständlich sein kann, wird deutlich, wenn der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z. 4) werden könne, Crampas aber die Situation gut erkenne. Hier wird deutlich, dass der Erzähler genau bescheid weiß, ebenso  wie Crampas, was zwischen Effi und ihm abläuft. Wie erfahren Crampas ist und wie viele Erfahrungen er schon mit Frauen gesammelt hat, wird dadurch deutlich, dass er als „Frauenkenner“ (Z. 5) beschrieben wird. Dies zeigt seine Erfahrenheit und deutet darauf hin, dass er genau weiß was zu tun ist, damit er Effi für sich gewinnt. Durch seine Erfahrungen erkennt er, dass „Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das Richtige war“ (Z. 6f.). Effi wurde behütet und anständig erzogen, weshalb sie weiß, was das Richtige ist, also, dass man keine Affäre hat und niemanden betrügt. Jedoch kann sie Crampas nicht widerstehen, was sich zeigt, wenn es „unmöglich für sie {ist}, sich seiner Gegenwart zu entziehen“ (Z. 7f.). Sie ist also fast schon von ihm besessen und es deutet darauf hin, dass eine Affäre der beiden schon unumgänglich scheint. Dies wird unterstützt, da die Zeit „im Fluge“ (Z. 8) vergeht, wenn die beiden zusammen sind. Dass sie nicht alleine Reisen, und somit unter Beobachtung stehen, wird an den „beiden anderen Schlitten“ (Z. 9) verdeutlicht. Somit steht ihrer Affäre etwas im Weg, was erklärt, warum sie nicht längst eine begonnen haben. Der Weg führte an einem „Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang, was zeigt, dass Effi noch Freiheiten hat und eine Möglichkeit der Flucht hat, welche ihr der Fluss bietet. Andererseits könnte  der Wasserlauf für Gefahren und die wenige Entfernung zu diesem, für Einengung Effis durch die sich anbahnende Affäre stehen. Dies wird durch die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) am anderen Ufer bestärkt. Alles wirkt bedrückend und gefährlich, was auf die Affäre und die Folgen aus dieser hindeuten könnte. Diese bedrückende und einengende Atmosphäre wird durch den hypotaktischen Satzbau verstärkt. Viele Informationen und Beschreibungen werden in sehr kurzer Zeit gegeben und müssen aufgenommen werden. Weiterhin wird die bedrückte und bedrohliche Situation die sich im Laufe des Textes immer mehr entwickelt, durch die Zeitgestaltung bestärkt. Zunächst ist der Text noch zeitdeckend verfasst und wird dann im Verlauf immer und immer zeitraffender. Effi hat also anfänglich noch Möglichkeiten eines Auswegs oder einfach Freiheiten, die werden aber immer weniger und die Situation spitzt sich zu. Nun wird zum ersten Mal in dieser Textstelle „Innstetten“ (Z. 14) erwähnt. Er ist sehr eigensinnig und ahnt vielleicht etwas von Effis Affäre, weshalb er die Situation ändern möchte. Dies könnte deutlich werden, wenn er „einen anderen Plan {…}macht“ (Z. 15) und „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein{biegt}“ (Z. 16f.). Effis Situation wird nun immer bedrohlicher und sie wird Immer mehr eingeengt und unter Druck gestellt. Wie bedrohlich es ist wird deutlich, da sie nun nicht mehr auf der Seite des Flusses fährt, auf der das Ufer frei und schön ist, sondern auf der Seite, mit den „dunkle{n} Waldmassen“ (Z. 10) und dem schmalen Weg (vgl. Z. 13). Sie steht unter enormem Druck und hat panische Angst, denn sie „schrak zusammen“ (Z. 18f.), als sie in den schmaleren Weg eingebogen waren. Der letzte Satz beschreibt abschließend Effis Situationswandel von frei und unbeschwert zu bedrückend und gefährlich. Die Alliteration „Luft und Licht“ (Z. 19) beschreibt ihre anfängliche Situation, die nun durch die Affäre mit Crampas „vorbei“ (Z. 20) ist und die Metapher der über ihr {{ge}wölbten} dunklen Baumkronen“ (Z. 20), zeigt ihre beängstigende und eingeengte Endsituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894, in der Epoche des poetischen Realismus, erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die 17 jährige Effi Briest, nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts eine Affäre ein. Um einen der Ausritte geht es auch in gegebenen Textauszug. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr Psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist Hypotaktisch aufgebaut, was ihn Komplexer erscheinen lässt und die Dinge detailliert beschreibt, um dem Leser zu ermöglichen sich ein klares Bild des Geschehens und der Gefühle der handelnden Personen zu machen. Dies unterstützt die Tatsache, dass der Textauszug Zeit dehnend geschrieben ist, also die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit, denn nur dadurch können Details erst genauer beschrieben werden.&lt;br /&gt;
Bevor Crampas zu Effi in den Schlitten, mit dem sie zusammen einen Ausritt machen wollen, einsteigt, ist Effi ,,einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1). Denn sie weiß, was bei einem Ausritt bei dem Crampas und sie zusammen sind möglicherweise passieren könnte und welche Auswirkungen dies auf ihre Ehe hat, falls dies heraus kommen würde. Doch trotzdem ,,rückte [sie] dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber, und Crampas nahm links neben ihr Platz&amp;quot; (Z.1 f.f.). Dies lässt sich einerseits durch Crampas Fähigkeit ein Frauenkenner zu sein, somit Effi im Gegensatz zu Innstetten das Gefühl von Bestätigung zu geben, erklären, wohl aber auch, durch Effis Drang nach Abenteuer und Gefahr. Denn nachdem Effis neues Abenteuer und Gefahr Crampas war, ,,war es unmöglich für sie, sich seine Gegenwart zu verbitten&amp;quot; (Z.7 f.), auch wenn selbst Crampas sah, ,,dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war&amp;quot; (Z.6 f.). Dieses Verhalten Effis lässt darauf schließen, dass sie zwar mehr Gefühle für ihn hat als es richtig ist, aber eben auch weiß dass dies nicht richtig ist. Doch getrieben durch den Drang nach Abenteuer kann sie sich trotzdem nicht davon abhalten und eher mit ihrem Gewissen vereinbaren, auf die Gefahr die die Affäre mit Crampas darstellt einzugehen. Und es kommt so, wie es kommen muss: Während Crampas und Effi dicht am ,,Wasserlaufe&amp;quot; (Z.9), der bereits eine Gefahr darstellt, da der Schlitten der beiden hineinrutschen könnte, fahren, lenkt Innstetten, der entfernt von Crampas und Effi im ersten Schlitten fährt, nicht ,,den Weg entlang, auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war&amp;quot;(Z.13 f.), sondern bog ,,in einen schmaleren Weg ein, der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte&amp;quot; (Z.17 f.). Die ,,dunkle[n] Waldmassen&amp;quot; (Z.10) symbolisieren die Gefahr die auf Effi zukommt, durch die Aussichtslosigkeit, die in einem dunklen Wald herrscht. Bereits die räumliche Entfernung Effis und Innstettens deutet auf die angespannte Situation der beiden hin, in der Effi Vertrauen in ihren Ehemann verloren hat, da er beispielsweise nichts gegen den Spuk vor dem Effi sich gefürchtet hatte getan hat, sondern diesen eher begrüßte. Auch in dieser Situation, in der Innstetten Effi durch seine Entscheidung Angst bereitet, deutet auf das gebrochene Verhältnis der beiden hin und könnte die Situation zwischen Crampas und Effi entgegenwirken, da die beiden nun unbeobachtet sind. Die Antithese das Effi nun nicht mehr von ,,Luft und Licht&amp;quot; (Z.19) sondern von ,,dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) umgeben ist, zeigt, dass die Gefahr sie nun klar umringt und es für sie keinen Ausweg mehr aus der Situation gibt, die im Textverlauf folgt und die Affäre Crampas und Effi deutlicher macht als je zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sich Crampas neben sie setzen soll oder nicht. Man erkennt deutlich ihre Überforderung mit ihrer Situation, da sie sehr unsicher ist und sich unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und generell in seiner Nähe zu sein. Trotzdem ist ihre Entscheidung jedenfalls bewusst dazu, einen Platz weiter zu ihm rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann und somit der Abstand nicht zu groß ist. Crampas reagier sehr richtig als „Frauenkenner“ (Z. 5), dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Trotzdem bemerkt man, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas interessiert und mehr Gefühle anfängt zu entwickeln, als ihr bisher bewusst waren. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) beschrieben was ein wenig angsteinflößend wirken kann. Außerdem beschreiben die Adjektive nicht nur die Umgebung, sondern ebenso Effis die Gefühle und Gedanken, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse […]“ (Z. 10) wirkt negativ, da es die bedrückende Stimmung noch einmal bekräftigt. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten auf der Rückfahrt nicht den Weg entlangfährt, den sie auch am Mittag hingefahren sind, sondern einen anderen unbekannten entlangfahren (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten weist auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten in Bezug auf ihr gemeinsames Leben hin, denn Effi distanziert sich immer mehr durch Crampas von Innstetten und fängt an ihn zu betrügen. Effi schreckt durch ihre ansteigende Nervosität zusammen, (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume über sie wölben. Sie ist in dem Zeitpunkt nicht mehr von „Luft und Licht“ (Z.19) umgeben, was durch die Alliteration eigentlich Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die ganzen negativen Änderungen Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges „war Effi einen Augenblick unsicher“ (Z. 1), ob sie Crampas' Nähe zu ihr zulassen soll oder nicht. Sie lässt es jedoch kurz darauf hin zu und zeigt Bereitschaft dazu, dass sich die ganze Situation entwickeln kann indem sie „nach der anderen Seite hinüber“ (Z. 2) rutscht und Crampas neben ihr Platz nehmen kann (vgl. Z. 2f.). Somit gibt sie Crampas ihre volle Einverständnis zu seiner Zuwendung ihr gegenüber.&lt;br /&gt;
Crampas ist dagegen viel selbstsicherer als Effi, da er ein „Frauenkenner“ (Z. 5) ist. Somit  ist es „unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbittern“ (Z. 7f.). Dies zeigt, wie wehrlos und unterlegen sie Crampas ist, da sie nichts dagegen tun kann, sich zu Crampas hingezogen zu fühlen. &lt;br /&gt;
Da es „im Fluge [ging]“ (Z. 8) wird deutlich, dass sich die Geschehnisse zwischen den beiden rasch und mit Leichtigkeit anbahnten und es lässt sich vermuten, dass sich diese Leichtigkeit auch mit dem Gefühl von Befreitheit der gelangweilten Effi assoziieren lässt, welches sie durch das Einlassen auf das Abenteuer erlangt. &lt;br /&gt;
Was weiter auf das Abenteuer, welches hier für die Affäre steht, schließen lässt, ist, dass es „immer dicht am Wasserlaufe hin [ging]“ (Z. 9). Somit besteht ein ständiges Risiko, ins Wasser zu stürzen und im schlimmsten falle abzutreiben oder zu ertrinken. Es zeigt das Risiko eines Abenteuers.&lt;br /&gt;
Letztendlich wird auf das nicht Vorhersehbare und damit auch Gefährliche bzw. Bedrohliche eines Abenteuers aufmerksam gemacht, da am „anderem Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z. 10).&lt;br /&gt;
Jedoch fühlt sich Effi noch sicher, da es an dem „landeinwärts gelegenen Außenrande des Waldes hin […] genau also ''den'' Weg, den man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 11ff.) entlang geht. Der „landeinwärts gelegene Außenrande des Waldes“ (Z. 11f.) zeigt den Schutz vor dem Risiko, dem Sturz ins Wasser, und nimmt die Bedrohung soweit wie möglich von Effi, da es nur außen am Wald, an der Gefahr, vorbei geht, mit der ständigen Absicherung, landeinwärts der Bedrohung ausweichen zu können. Zudem geht es „''den'' Weg entlang“ (Z. 13), den Effi bereits kennt, somit weiß sie, was auf sie zukommen wird, da sie mit dieser Situation vertraut ist.&lt;br /&gt;
In dem Moment wo sie die „Bohlenbrücke passierte[n]“ (Z.16), welche hier den Übertritt vom einen, vertrauten Ufer zu dem anderen, unbekannten Ufer zeigt, „hatte sich [Instetten] […] einen anderen Plan gemacht“(Z. 14f.). Somit hatte Effi, als sie beginnt sich von ihrem gewohnten Verhalten Crampas gegenüber abzuwenden und Dinge zu tun, mit denen sie unerfahren ist, also die Affäre eingeht, sich von Instetten distanziert, da sich ihre Pläne unterscheiden (vgl. Z.15). &lt;br /&gt;
Als sich Effi dann so gesehen auf unbekanntem Terrain befindet, wurde sich vom für Effi sicheren „Außenweg“ (Z. 17) abgewandt und ein „schmaler[er] Weg“ (Z. 17) gewählt. Durch das Adjektiv „schmal[...]“ (Z. 17) wird die Nähe von Crampas und Effi zueinander ausgedrückt. Dieser Weg führt durch „die dichte Waldmasse“(Z. 18) und somit mitten durchs Ungewisse und Gefährliche. Somit wird erkenntlich, dass Effi gerade dabei ist, Instetten zu betrügen, da das Abenteuer dadurch so gesehen begonnen hat. Dies wird Effi in dem Moment klar, als sie „[zusammen] schrak“ (Z. 18). Ihr wird klar, welches Risiko sie mit der Affäre eingeht. Sie nimmt war, dass „Luft und Licht“ (Z. 19) sie nicht mehr umgeben, und somit der schützende Waldrand mit der Sicherheit der Möglichkeit, stets landeinwärts flüchten zu können, weit weg von ihr sind. Sie merkt, dass sie nicht mehr zurück, in Sicherheit kann, und den Betrug nicht mehr ungeschehen machen kann, da „es damit vorbei [war]“ (Z. 20).&lt;br /&gt;
Die „dunklen Kronen wölbten sich über ihr“ (Z. 20f.), da sie die Gefahr nun komplett umgibt. Diese Gefahr ist so groß und mächtig, dass sie mit der Metapher „Kronen“ (Z. 20) beschrieben werden, was darauf schließen lässt, dass das Eingehen der Affäre große Auswirkungen auf Effis Zukunft haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle beginnt damit, dass Major Crampas zu Effi in den Schlitten steigt. Am Anfang weiß Effi nicht wie sie sich verhalten soll, ist „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt dann aber [...] hinüber“ (Z.1f.) und lässt Crampas gewähren. Dies zeigt, dass Effi sich der heiklen Situation, da sie mit dem Major alleine ist, durchaus bewusst ist. Der ,,Frauenkenner” (Z.5) Crampas erkennt, dass es bei ihrem Verhalten um mehr als „Eitelkeit“ (Z.5) geht, da „es für [Effi] unmöglich war, sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). Dies zeigt, dass Crampas weiß, dass Effi mehr für ihn empfindet als sie sich selbst eingesteht. Daraufhin fahren Effi und Crampas zusammen den Anderen hinterher, „ immer dicht an dem Wasserlaufe hin, an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.) vorbei. Die „dunklen Waldmassen“ (Z.10) erschaffen hier eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die Nähe zum Wasser hingegen verdeutlicht die nahende Gefahr sowie die hohe Risikobereitschaft der Beiden hinsichtlich ihrer Affäre. Effi vermutet allerdings, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), fortsetzt, da die Gruppe auf dem Hinweg diese Route genommen hatte. Das verdeutlicht, dass Effi sich in der intimen Situation mit dem Major unwohl fühlt und dieses Gefühl durch die Atmosphäre des Waldes verschlimmert wird. Innstetten hat aber „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Während seine Frau mit Crampas im letzten Schlitten sitzt fährt Innstetten vorneweg, was sowohl die Distanz zwischen Effi und ihrem Mann verdeutlicht als auch zeigt, dass Innstetten die sich anbahnende Affäre der Beiden nicht ahnt. Abgesehen davon könnte die Tatsache, dass Innstettens Wahl auf den wesentlich düstereren Weg durchs Waldinnere fällt, ein Hinweis darauf sein, dass er die Ängstlichkeit seiner Frau entweder unterschätzt oder schlicht nicht ernst nimmt. ,,Effi schrak zusammen”(Z.18), was ihre Ängstlichkeit verdeutlicht und erneut zeigt, dass sie sich aufgrund der intimen Situation und der düsteren und bedrohlichen Atmosphäre unwohl fühlt. Effis Angst wird daraufhin dadurch begründet, dass auf der alten Wegstrecke „Luft und Licht“ (Z.19) die Reisenden umgeben hatte, nun jedoch ,, [wölbten sich] die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Anapher „Luft und Licht“ (Z.19) verdeutlicht hier die eben noch vorherrschende eher gelöste Atmosphäre, als Effi alleine im Schlitten saß und sich sicher fühlte. Die „dunklen Kronen“ (Z.20 ) stehen im Kontrast dazu und verstärken Effis Angst und scheinen sie zudem in der intimen Situation mit Crampas festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“ wurde 1894 in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht und thematisiert die Zwänge der Gesellschaft und die Wichtigkeit der Anerkennung dieser im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effis Zweifel und Unsicherheit zeigt sich, weil sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) ist, als Crampas neben ihr in dem Schlitten Platz nimmt. Sie befürchtet vielleicht schon eine Affäre, wenn er jetzt einsteigt, was dieses kurze Zögern verursachen könnte. Allerdings halten diese Zweifel nicht lange, da sie „dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1-2) rückt. Crampas Klugheit und Wissen, wie er mit Frauen umgehen muss wird klar, als Fontane schreibt, dass all dies vielleicht missdeutet werden könne (vgl. Z. 4). Zudem bezeichnet er Crampas als „Frauenkenner“ (Z. 5) und stellt klar, dass Crampas besser weiß was er tut, als der Leser, da er von der Leserschaft erwartet, dass diese die Situation missdeuten, „Crampas selbst aber war zu sehr Frauenkenner“ (Z. 4-5). Er erkennt, „dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war“ (Z. 6-7). Außerdem zeigt dieses Zitat auch Crampas Erfahrungen mit Frauen. Da er die Situation richtig einschätzt. Jedoch könnte dies auch etwas über Effi aussagen. Sie ist so naiv, dass sie trotz der Bedenken Platz macht, da es „unmöglich für sie (ist), seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7-8). Vielleicht ist sie zu höflich erzogen worden, um ihm dies abzuschlagen und dessen ist sich Crampas bewusst und nutzt seine Chance. Mit dem Schlitten fahren sie „dicht an dem Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang. Da der Schlitten jederzeit in diesen Wasserlauf abrutschen könnte, da sie so nah daran fahren, könnte diese Situation eine Metapher für Gefahr sein. Es könnte bedeuten, dass die Beiden bald ihre Affäre eingehen und damit in großer Gefahr stehen. Die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) könnten zusammen mit dem Wasserlauf die Richtung der Schlitten bestimmen und somit die Unaufhaltsamkeit der Affäre zeigen. Durch das Adjektiv „dunkle“ wirkt die Situation auch nicht mehr friedlich, sondern eher bedrohlich, was etwas Schlechtes ahnen lässt. Da sie „den Weg (fahren), auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 13-14) wird deutlich, dass es für Effi keinen Ausweg mehr aus der Affäre gibt. Innstettens Charakter wird in folgenden Zeilen deutlich. Zum einen sitzt er nicht neben seiner Frau und er wählt kurzfristig einen anderen Weg. Dies könnte seinen Eigensinn zeigen, er liebt Effi zwar, aber zeigt es nicht, wie zum Beispiel Crampas. Für Effi wird die Lage bedrückender, da der Weg „durch die dichte Waldmasse“ (Z. 18) führt, weshalb sie auch erschrickt. Der Wald könnte eine Metapher für die Affäre mit Crampas sein, welche ein Fehler ist, da sie von dem Weg mit „Luft und Licht“ (Z. 19), welcher er vorheriges Leben repräsentieren könnte, welches eigentlich immer glücklich war, kommt. Die Ausmaße dieses Fehlers werden mit „den dunklen Kronen“ (Z. 20), die sich über ihr „wölbten“ (Z. 20) verdeutlicht. Sie zeigen die bedrohliche Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen des 19. Jahrhunderts sowie das Erstreben nach Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Zeitliche Einordnung&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Crampas und Effi Schlitten fahren gehen, wobei Effi noch nie zusammen gefahren ist. Es zeigt sich, dass im Verlauf der Textstelle Effis Raum immer enger und bedrohender wird. Schon dadurch, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nimmt, wird auf die Verengung des Raumes hingewiesen.  Crampas, der alte „Frauenkenner“ (Z.49), erkannte, dass es sich bei diesem Verhalten um mehr als nur eine „Eitelkeit“ (Z.5) handelt, denn „[e]s war unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). So wird deutlich, dass Effi mehr für Crampas empfindet und mehr von ihm möchte, als sie eigentlich wahrhaben möchte und dass Crampas dies erkannt hat. Sie fahren mit den Schlitten, als letzte hinter den anderen, „dicht an [einem] Wasserlauf […], an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.), entlang. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) wirken bedrückend und gefährlich und da sie sich nahe des Wasserlaufes und somit auch nah am anderen Ufer befinden wird die geringe Distanz zu der Gefahr und vielleicht auch die Risikobereitschaft eine Gefahr einzugehen klar. Effi geht jedoch davon aus, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), an dem es hell ist, fortsetzen würde. Dies zeigt, dass sie die angespannte Situation in der sie sich befindet, da sie mit Crampas alleine in einem Schlitten ist, nicht wahrhaben möchte. Die „dichte Waldmasse“ wirkt dunkel und beengend und macht eine unheimliche Atmosphäre deutlich, durch die Effi sich fürchtet und zusammenzuckt (vgl. Z.18f.). Den ohne „Luft und Licht“ (Z.19) ist kein Leben auf der Erde möglich. Dass dies nun „vorbei“ (Z.20) ist, zeigt auch nochmals, dass sowohl das „Licht“ (Z.19) und die „Luft“(Z.19) nicht mehr für Effi vorhanden sein wird. Außerdem verdeutlicht dies auch, dass Effi nun nur noch von Gefahr umgeben ist und nicht mehr Glücklich sein wird. Zudem verdeutlicht dies auch, dass sie dem Tod sehr nah ist. Dass nun die „dunklen Kronen [über ihr]wölbten“(Z.20), verdeutlicht nochmals in welcher Gefahr sich Effi befindet und, dass es was schlimmes passieren wird, womit Effi nicht rechnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Ende&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jona'''==&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug liegt eine Hypertaxe vor. So wird der Sachverhalt dem Leser zugänglicher gestaltet und mehr veranschaulicht, wodurch er sich mehr in die Lage der Charaktere versetzen kann. Zudem ist der Auszug zeitdehnend geschrieben. So wird es für den Leser noch einmal detaillierter und verständlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war Effi „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) was auf eine Verunsicherung von ihr hinweist. Dann aber rückt sie doch zu Crampas (vgl. Z. 1f.). Dies lässt darauf schließen, das Effi im Hinterkopf haben könnte was zwischen ihnen passieren könnte und dass ihr Mann, Innstetten Wind davon bekommen könnte. Zudem weiß sie vielleicht nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Letzen ende rutscht sie dann aber doch zu ihm rüber, was dann zeigt, dass ihr Gefühle so groß für ihn sind und sie dafür anderes in kauf nimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Effi ist es „unmöglich“ (Z. 7) sich von Crampas abzuwenden. Dies zeigt, dass Crampas absolut weiß was er tut und was er zu welchem Zeitpunkt sagt um Effis volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies wird auch verdeutlicht, indem er als „Frauenkenner“ (Z. 5) bezeichnet wird. Zudem hätte Effi auch gar keine andere aus seiner Sicht richtige Entscheidung gehabt, da dies das einzige „Richtige war“ (Z. 7).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung „dunkle Waldmassen“ (Z. 10) wird eine Gefahr dargestellt. Auch, dass sie jetzt in den „schmalen Weg“ (Z. 17) und nicht den Weg nach Hause nimmt verdeutlicht, dass sie sich auf gefährliche Wege begeben, was auch auf die Beziehung zwischen Crampas und Effi gedeutet werden kann. Jedoch zieht Innstetten sie auf diese Gefährlichen Wege, denn er bog „statt den Außenweg zu wählen, in einen Schmalen weg ein“ (Z. 16f.), worin man sieht, dass Efii ihm immer noch folgt und ihr auch an ihm noch etwas liegt. Die „dunklen Kronen“ könnten eine Anspielung auf den weiteren Verlauf des Buches sein, dass Effi und Crampas auffliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Begin des Textauszugs steht, dass Effi &amp;quot;einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1) war und zögerte, bevor sie schließlich doch auf die andere Seite rückt, um Crampas Platz zu machen, damit sich dieser neben sie setzten kann (Vgl. Z.1-2). Dies zeigt dass sie sich noch nicht sicher ist, ob sie dies wirklich zulassen will, da sie ahnt welche Konsequenzen es haben könnte. Crampas jedoch, als &amp;quot;Frauenkenner&amp;quot; (Z.5) erkennt trotz ihres Zögerns, dass es für Effi &amp;quot;das einzig Richtige war&amp;quot; (Z.7). Er erkennt also, dass Effi sich zu ihm hingezogen fühlt und ernste Absichten mit ihm besitzt, da es für sie unmöglich war, &amp;quot;sich seine Gegenwart zu verbittern&amp;quot; (Z.7-8). Es zeigt sich, wie viel sie für ihn empfindet und wie bewusst er sich dessem ist. Innstetten will, dass Crampas und Effi in der Kutsche so wenig Zeit wie möglich verbringen und legt deshalb ein so schnelles&lt;br /&gt;
Tempo vor, dass die Fahrt &amp;quot;im Fluge&amp;quot;(Z.8) vergeht. Dies wird erneut deutlich, als er &amp;quot;statt den Außenweg zu wählen, in einen schmalen Weg ein[biegt] , der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte&amp;quot; (Z.13-15). Man erkennt, dass er sich bewusst ist, dass die gemeinsame Zeit von Crampas und Effi in der Kutsche negativ für die Ehe ist und will sie deshlab so schnell wie möglich beenden. Die &amp;quot;dunklen Waldmassen&amp;quot;(Z.10), durch die die Fahrt geht, beschreiben eine bedrückende Atmosphäre. Die Alliteration &amp;quot;Luft und Licht&amp;quot; (Z.19) welche für Effis bisher unbeschwertes Leben steht, wird von &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) ersetzt, welche für das bevorstehende Leben mit der Affäre und somit voller Gefahen steht, in die Effi sich begeben wird. Im vorliegenden Textauszug liegt eine Zeitraffung vor, da die gesammte Reise durch den Wald, also ein längerer Zeitraum, in kurzer Zeit &lt;br /&gt;
erzählt werden.  Der Satzbau ist voller Nebensätze und somit hypotaktisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug wirkt Effi unsicher aufgrund von Crampas‘ Anwesenheit. Dies wird deutlich, wenn sie „einen Augenblick unschlüssig [ist], dann aber rasch von der Seite nach der anderen hinüber“ (Z.1-2). Das Adjektiv „rasch“ (Z.1) hingegen stellt einen Kontrast zu ihrer Unsicherheit dar, da sie nur eher entschlossen handelt. Daraufhin nimmt Crampas neben ihr Platz (vgl.Z.4). Diese Handlung könnte laut des Autors „missdeutet“ (ebd.) werden. Doch Crampas als erfahrener „Frauenkenner“ (Z.5) versteht die Situation direkt richtig, denn Effi muss die Unsicherheit vorspielen, da es „nach Lage und Sache, das einzig Richtige war“(Z.6f.). Denn niemand soll erfahren, dass Effi Interesse an Crampas hat. In Wahrheit, ist sie erfreut darüber, dass Crampas bei ihr sitzt und es sei für sie unmöglich sich „seine Gegenwart zu verbitten“(Z.8). Die Tatsache, dass sie den anderen Schlitten im Fluge hinterher fahren und sich nah am Wasserlauf befinden (vgl.Z.8f.), zeigt die Risikobereitschaft und Abenteuerlust Effis.Denn der Wasserlauf stellt eine klare Gefahr da, da sie abrutschen könnten. Doch gleichzeitig, wirken die „dunklen Waldmassen“(Z.10) bedrohlich und bedrückend, was der Tatsache zugrunde liegt, dass Effi eine Affäre mit Crampas hat und sie erkennt, dass dies eine Gefahr darstellt und sie bedrückt. Die Situation verschlimmert sich im Folgendem, da Innstetten nicht am „Außenrande“ (Z. 12) fährt, sondern „einen anderen Plan“ (Z. 15) macht und einen anderen Weg einschlägt, „der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z. 18). Der Wald könnte eine Metapher für die Gefahr sein, in die sie sich begibt. Wären sie nur an dem Wald entlanggefahren, wäre vielleicht alles gut gegangen, allerdings sorgt Innstetten dafür, dass die Situation für Effi schlechter wird, da er den Schlitten in den Wald lenkt. Weil Effi deswegen erschrickt, wird noch einmal klar, wie nah sie der Affäre, also dem Fehler, der ihr Leben verändert wird, ist. Zudem wirkt der Wald, im Gegensatz zu der Landschaft mit „Luft und Licht“ (Z. 19), was eine Anapher ist und Effis vorerst glückliches Leben zeigen könnte, bedrohlich. Da Innstetten den Schlitten lenkt, zeigt sich, dass er auch für Effis Fehler mit verantwortlich ist, wenn auch unbewusst. Dadurch, dass er seine Liebe gegenüber Effi nicht so zeigt, wie Crampas, und die Arbeit in seinem Leben einen hohen Stellenwert hat, kommt Effi in Versuchung diese Affäre einzugehen, auch wenn ihre Abenteuerlust ebenfalls eine große Rolle spielt. Die Lage, in der sich Effi nun befindet, wird noch einmal durch die „dunklen Kronen“ (Z. 20) verdeutlicht, welche ebenfalls eine bedrückende Stimmung verursachen, da sie das Sonnenlicht verdecken, was auf die folgende dunkle Zeit in Effis Leben hinweisen könnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Analyse_134f.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Analyse 134f.</title>
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				<updated>2020-03-05T20:26:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Textstelle S. 136, Z. 1-20'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Innstetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Innstetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten, von der der Anfang im folgenden Textauszug thematisiert wird. Nach der Affäre plagen Effi jedoch sehr starke Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Innstetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass Crampas zu Effi in den Schlitten steigt, in dem Effi bisher noch alleine gefahren ist. Als Crampas einsteigen möchte ist Effi zunächst „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1f.) damit sich Crampas neben sie setzen kann. Ihre „[U]nschlüssig[keit]“ lässt darauf schließen, dass sie sich bewusst darüber ist, was passieren kann, wenn sie und Crampas alleine sind. Crampas, der ein „Frauenkenner“ (Z.49 ist, erkannte, dass es sich bei diesem Verhalten um mehr als nur eine „Eitelkeit“ (Z.5) handelt, denn „[e]s war unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). So wird deutlich, dass Effi mehr für Crampas empfindet und mehr von ihm möchte, als sie eigentlich wahrhaben möchte und dass Crampas dies erkannt hat.&lt;br /&gt;
Sie fahren mit den Schlitten, als letzte hinter den anderen, „dicht an [einem] Wasserlauf […], an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.), entlang. Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) wirken bedrückend und gefährlich und da sie sich nahe des Wasserlaufes und somit auch nah am anderen Ufer befinden wird die geringe Distanz zu der Gefahr und vielleicht auch die Risikobereitschaft eine Gefahr einzugehen klar. Effi geht jedoch davon aus, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), an dem es hell ist, fortsetzen würde. Dies zeigt, dass sie die angespannte Situation in der sie sich befindet, da sie mit Crampas alleine in einem Schlitten ist, nicht wahrhaben möchte. Jedoch hat Innstetten, der sich scheinbar im vordersten Schlitten befindet „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Dadurch dass sich Innstetten im ersten Schlitten befindet und Effi und Crampas sich im letzten Schlitten befinden, wird die Distanz zwischen ihnen deutlich, sodass Innstetten nicht mitbekommt was Effi und Crampas machen. Die „dichte Waldmasse“ wirkt dunkel und beengend und macht eine unheimliche Atmosphäre deutlich, durch die Effi sich fürchtet und zusammenzuckt (vgl. Z.18f.). Durch diese Reaktion wird Effis Angst deutlich. Vielleicht wird so auch eine Provokation Innstettens gegenüber Effi durch die Wahl des Weges durch den Wald klar, da er weiß, dass Effi sehr schreckhaft ist und sich in so einer Situation fürchtet zudem wird vielleicht seine Mitschuld an dem was sich zwischen Effi und Crampas ereignet deutlich, da er Effi alleine mit Crampas lässt. Denn vorher waren „Luft und Licht“ (Z.19) um sie herum gewesen, jetzt aber wölben sich „die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Anapher „Luft und Licht“ (Z.19) zeigt durch die Notwendigkeit dieser beiden Dinge für das Überleben, dass Effi eine riesige Angst plagt. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), die sich über ihr befinden wirken beängstigend und beengend, da durch sie die völlige Abgeschlossenheit zum Licht erst ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die angespannte Situation, in der sich Effi und Crampas befinden, da sie alleine und völlig unbeobachtet sind und ein gegenseitiges Verlangen nach Nähe besteht, deutlich. Diese Atmosphäre wird von der Umgebung, in der die beiden sich mit ihrem Schlitten befinden thematisiert. Das Entstehen einer späteren Affäre wird so vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist festzuhalten, dass es sich bei dieser Textstelle, um eine Zeitraffung handelt, da die erzählte Zeit länger ist, als die Erzählzeit, was sehr bedrückend wirkt. Dadurch werden außerdem eine gewisse Hektik und Unruhe verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Des Weiteren liegt die Verwendung des hypotaktischen Satzbaus vor, was für die Komplexität der Sprache steht und in diesem Fall Effis Überforderung und Einengung verdeutlichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist, dass im Verlauf der Textstelle Effis Raum immer enger und bedrohender wird. Schon dadurch, dass „Crampas […] links neben ihr Platz“ (Z. 2f.) nimmt, wird auf die Verengung des Raumes hingewiesen. Dies beschränkt sich zwar zuerst nur auf den Raum im Pferdeschlitten, jedoch biegen sie später „in einen schmaleren Weg ein“ (Z. 17), was erneut auf die Bedrängung hinweist. Insbesondere dadurch, dass Effi „Luft und Licht“ (Z. 19) genommen wird, wird sie auch räumlich bedrängt und deswegen „schrak [sie] zusammen“ (Z. 18f.). Die „dunkle[n] Waldmassen“ (Z. 10) verängstigen Effi, was außerdem durch das Adjektiv „dunkel“ (ebd.) veranschaulicht wird. Somit wird Effi von Crampas in die Enge getrieben, da er „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein[biegt], der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.16 ff.). Die „dichte Waldmasse“ (ebd.) zeigt, dass es für Effi keinen anderen Ausweg gibt, als sich auf Crampas zu verlassen, obwohl sie zuerst etwas „unschlüssig“ (Z. 1) ist, wodurch sie von Crampas in die Enge getrieben wird. Die Bedrohung wird erneut dadurch gezeigt, dass „die dunklen Kronen [sich über ihr] wölbten“ (Z. 20), weshalb sie den Himmel nicht mehr sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird eine Antithese zwischen dem „Wasserlauf […]“ (Z.9) und den „dunkle[n] Waldmassen“ (Z.10) hergestellt. Der Wasserlauf steht einerseits für die Freiheit. Andererseits wird dadurch schon auf die Gefahr hingewiesen. Die dunklen Waldmassen stellen auch die Bedrohung und Gefahr dar, was einen Kontrast zu der zuvor beschriebenen Freiheit verdeutlicht. Diese könnte für Effis Verlangen nach Crampas stehen, da es „unmöglich für sie [ist], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7). Dadurch wird gezeigt, dass sie sich zwar zu sich hingezogen fühlt, jedoch weiß sie, dass es falsch ist, Innstetten zu hintergehen und die Ehe zu brechen, was ein Grund für ihre Unschlüssigkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgenden Textauszug (S.136 Z.1-21) sitzen Crampas und Effi alleine in dem Pferdeschlitten und fahren mit dem Schlitten durch einen Wald. Effi wird mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in die Ehe mit Innstetten und im Haus nicht. Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Effi fand das Abenteuer in Crampas. Nach dem folgenden Textauszug küsst Crampas Effi. Dadurch entsteht eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen und Innstetten trennt sich von Effi. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da die Tochter nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas fahren zusammen in einem Pferdeschlitten. Dass sie einen Augenblick „unschlüssig“ (Z.1) war, zeigt zum einem die Überforderung Effis und die Unerfahrenheit mit der folgenden Situation. Sie setzt sich dann „aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z.2) und macht somit Crampas Platz, damit er sich hineinsetzen kann. Dies zeigt, dass Effi, Crampas Platz macht und so ihm den Freiraum gibt. Dass „Crampas links neben ihr den Platz nahm“ (Z.2f.) zeigt, dass Crampas diesen Freiraum auch nutzen möchte und „[nimmt]“ (Z.2) sich so den Freiraum. Dies wird nochmals durch das Verb „nahm“ (Z.2) besser hervorgehoben. Dass „dies [alles] hätte vielleicht missdeutet werden können“ (Z.4) ist schon eine Andeutung auf die Affäre und, dass etwas in dem Schlitten passieren wird. Dass nun Crampas neben Effi sitzt und zwischen ihnen keiner mehr ist, der die Entfernung zwischen  Effi und Crampas widerspiegeln soll, zeigt  nun nochmals, dass sie nun so nah wie möglich sind und ungestört sind, weil keiner um ihnen herum ist bzw. im Schlitten ist. Crampas, wird als einen „Frauenkenner“ (Z.5) beschrieben. Dies wiederum sagt über Crampas aus, dass er in der Vergangenheit sehr viel Kontakt mit Frauen hatte und er auch ganz genau weiß wie Frauen reagieren. Den „ [er] sah deutlich, dass Effi nur das tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtig war“(Z.6f.). Dies zeigt, dass Crampas nach der Reaktion von Effi ganz genau weiß, dass Effi was von Crampas möchte. Auch dies spiegelt die Erfahrenheit mit Frauen wieder. Die „dunkle Waldmasse“ (Z.10) spiegelt die Gefahr wieder in der sich Effi befindet. Dass die „Waldmasse“(Z.10) dunkel ist, verdeutlicht auch nochmals, dass Effi die Gefahr nicht sofort sieht, da man nicht in die Waldmasse  inein gucken kann und so nicht sofort die Gefahr erkennt, sondern nur die Umrandung. Weiterhin fahren sie dann „mitten durch die dichte Waldmasse“ (Z.18). Dies zeigt, dass Effi und Crampas nun mitten in der Gefahr sind. Außerdem ist dies eine Andeutung darauf , dass nun etwas passieren wird. Daraufhin „[schrak Effi zusammen]“(Z.18), obwohl Crampas neben ihr sitzt. Auch dies zeigt, dass sie sich doch nicht so sicher bei Crampas fühlt. „Luft und Licht“ (Z. 19) sind nun nicht mehr vorhanden. Dies ist schon die erste Andeutung auf den Tod Effis. Den ohne „Luft und Licht“ (Z.19) ist kein Leben auf der Erde möglich. Dass dies nun „vorbei“ (Z.20) ist, zeigt auch nochmals, dass  sowohl das „Licht“ (Z.19) und die „Luft“(Z.19) nicht mehr für Effi vorhanden sein wird. Außerdem verdeutlicht dies auch, dass Effi nun nur noch von Gefahr umgeben ist und nicht mehr Glücklich sein wird.  Zudem verdeutlicht dies auch, dass sie dem Tod sehr nah ist. Dass nun die „dunklen Kronen [über ihr]wölbten“(Z.20), verdeutlicht nochmals in welcher Gefahr sich Effi befindet und, dass es was  schlimmes passieren wird, womit Effi nicht rechnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges, fahren Crampas und Effi Schlitten, diese ist sich bisher jedoch noch „unschlüssig“ (Z.1) ob sie einsteigen soll. Sie „rückt […] dann aber rasch [...] hinüber“ (Z.1) sodass Crampas sich neben sie setzen kann. Diese „Unschlüssigkeit“ zeigt, dass die genau weiß was aus dieser Situation resultieren kann. Crampas ist ein „Frauenkenner“ (Z.49), weshalb er die Situation durchschaut und erkennt, dass es „unmöglich für [Effi] [war], sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7). Somit wird klar, dass Effi etwas für Crampas empfindet, was Crampas auch durchschaut hat. Die „dunkle Waldmassen“ (Z.9) an denen sie entlang fahren sollen beängstigend wirken. Die wird nochmals dadurch verstärkt, dass sie nahe dem Wasserlauf fahren, wobei die geringe Distanz eine Metapher die für die Gefahr und das Risiko steht da man dort hineinfallen könnte wie Effi in die Affäre mit Crampas. Effi denkt aber, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), weiter gehen würde, denn dort ist es hell. Somit soll gezeigt werden, dass sich Effi aus dieser angespannten Situation wünscht. Ebenso sitzt Innstetten im ersten Schlitten und Effi im letzten, dies soll nochmals die Distanz in ihrer Beziehung symbolisieren. Ebenso haben Crampas und Effi so genug Raum für sich, was wieder auf die Affäre hinführt. Diese „dichte[n] Waldmasse[n]“ sollen bedrückend wirken und somit eine unheimliche und unangenehme Atmosphäre deutlich machen. Dies wird nochmals an dem zucken Effis deutlich da sie sich fürchtet (vgl. Z.18). Durch diese Reaktion wird Effis Angst für Crampas sichtbar, welcher sehr wahrscheinlich darauf gehofft hat. Innstetten hatte diesen weg somit ausgewählt um Effi zu provozieren, da er von ihrer Angst weiß. Weshalb aus dieser Situation ein schlechtes Verhältnis Effis gegenüber Innstetten folgt. So wird vielleicht seine Mitschuld an der später folgenden Affäre deutlich. Vorher umgab sie nur „Luft und Licht“ (Z.19), jetzt aber sind sie umgeben von „dunklen Kronen“ (Z.20). Diese Metapher „Luft und Licht“ (Z.19) stehen beide für das Leben, da man diese braucht. Ebenso ist dies eine Anapher welche die Gefahr verdeutlichen soll. Die „dunklen Kronen“ (Z.20), durch welche Effi nun fährt stehen für die Zukunft Effis und ihren später folgenden Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sie Crampas neben sich sitzen lassen möchte oder nicht. Dies zeigt dass ihre Überforderung mit ihrer Situation da sich sich selbst nicht sicher ist und unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und Nähe zu ihm zu zulassen. Trotzdem entscheidet sie sich bewusst dazu, einen Platz weiter zu rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann. Crampas bemerkt als „Frauenkenner“ (Z. 5) recht schnell, dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Es wird jedoch auch deutlich, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas hingezogen fühlt und sie mehr für ihn empfindet, als ihr bisher bewusst war. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) und als ein wenig angsteinflößend beschrieben. Diese Adjektive beschreiben nciht nur die Umgebung, sondern ebenso die Gefühle und Gedanken von Effi, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse[…]“ (Z. 10) wirkt sehr negativ und bekräftigt die bedrückende Stimmung noch einmal. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten anstatt auf der Rückfahrt den Weg entlang zu fahren, den sie auch am Mittag hin gefahren waren, einen einen anderen, Effi unbekannten, Weg zu nehmen (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten kann auch auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten im Bezug auf ihr Leben hinweisen, denn Effi distanziert sich durch Crampas von Innstetten und betrügt ihn. Effi schreckt zusammen (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“(Z.20) der Bäume über sie wölben und sie aufgrund dessen Angst bekommt. Sie ist nicht mehr von „Luft und Licht“(Z.19) umgeben, was in einer Alliteration Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die Einengung Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fühlt sich in Crampas Anwesenheit unsicher und würde in am Liebsten nicht bei sich in der Nähe haben, da sie Angst hat, ihm zu verfallen. Dies wird deutlich, wenn er in ihren Pferdeschlitten einsteigt und sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) reagiert, ob sie ihm Platz machen soll oder nicht. Widerstehen kann sie ihm aber nicht, weshalb sie kurz drauf „rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1f.) rutscht und ihm so Platz schafft. Crampas möchte unbedingt bei Effi sein und engt sie fast schon ein, da er direkt „links neben ihr Platz“ (Z. 3) nimmt. Dass diese Situation der beiden schwierig und missverständlich sein kann, wird deutlich, wenn der auktoriale Erzähler sagt, dass „All dies vielleicht missgedeutet“ (Z. 4) werden könne, Crampas aber die Situation gut erkenne. Hier wird deutlich, dass der Erzähler genau bescheid weiß, ebenso  wie Crampas, was zwischen Effi und ihm abläuft. Wie erfahren Crampas ist und wie viele Erfahrungen er schon mit Frauen gesammelt hat, wird dadurch deutlich, dass er als „Frauenkenner“ (Z. 5) beschrieben wird. Dies zeigt seine Erfahrenheit und deutet darauf hin, dass er genau weiß was zu tun ist, damit er Effi für sich gewinnt. Durch seine Erfahrungen erkennt er, dass „Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das Richtige war“ (Z. 6f.). Effi wurde behütet und anständig erzogen, weshalb sie weiß, was das Richtige ist, also, dass man keine Affäre hat und niemanden betrügt. Jedoch kann sie Crampas nicht widerstehen, was sich zeigt, wenn es „unmöglich für sie {ist}, sich seiner Gegenwart zu entziehen“ (Z. 7f.). Sie ist also fast schon von ihm besessen und es deutet darauf hin, dass eine Affäre der beiden schon unumgänglich scheint. Dies wird unterstützt, da die Zeit „im Fluge“ (Z. 8) vergeht, wenn die beiden zusammen sind. Dass sie nicht alleine Reisen, und somit unter Beobachtung stehen, wird an den „beiden anderen Schlitten“ (Z. 9) verdeutlicht. Somit steht ihrer Affäre etwas im Weg, was erklärt, warum sie nicht längst eine begonnen haben. Der Weg führte an einem „Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang, was zeigt, dass Effi noch Freiheiten hat und eine Möglichkeit der Flucht hat, welche ihr der Fluss bietet. Andererseits könnte  der Wasserlauf für Gefahren und die wenige Entfernung zu diesem, für Einengung Effis durch die sich anbahnende Affäre stehen. Dies wird durch die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) am anderen Ufer bestärkt. Alles wirkt bedrückend und gefährlich, was auf die Affäre und die Folgen aus dieser hindeuten könnte. Diese bedrückende und einengende Atmosphäre wird durch den hypotaktischen Satzbau verstärkt. Viele Informationen und Beschreibungen werden in sehr kurzer Zeit gegeben und müssen aufgenommen werden. Weiterhin wird die bedrückte und bedrohliche Situation die sich im Laufe des Textes immer mehr entwickelt, durch die Zeitgestaltung bestärkt. Zunächst ist der Text noch zeitdeckend verfasst und wird dann im Verlauf immer und immer zeitraffender. Effi hat also anfänglich noch Möglichkeiten eines Auswegs oder einfach Freiheiten, die werden aber immer weniger und die Situation spitzt sich zu. Nun wird zum ersten Mal in dieser Textstelle „Innstetten“ (Z. 14) erwähnt. Er ist sehr eigensinnig und ahnt vielleicht etwas von Effis Affäre, weshalb er die Situation ändern möchte. Dies könnte deutlich werden, wenn er „einen anderen Plan {…}macht“ (Z. 15) und „statt den Außenweg zu wählen, in einen schmaleren Weg ein{biegt}“ (Z. 16f.). Effis Situation wird nun immer bedrohlicher und sie wird Immer mehr eingeengt und unter Druck gestellt. Wie bedrohlich es ist wird deutlich, da sie nun nicht mehr auf der Seite des Flusses fährt, auf der das Ufer frei und schön ist, sondern auf der Seite, mit den „dunkle{n} Waldmassen“ (Z. 10) und dem schmalen Weg (vgl. Z. 13). Sie steht unter enormem Druck und hat panische Angst, denn sie „schrak zusammen“ (Z. 18f.), als sie in den schmaleren Weg eingebogen waren. Der letzte Satz beschreibt abschließend Effis Situationswandel von frei und unbeschwert zu bedrückend und gefährlich. Die Alliteration „Luft und Licht“ (Z. 19) beschreibt ihre anfängliche Situation, die nun durch die Affäre mit Crampas „vorbei“ (Z. 20) ist und die Metapher der über ihr {{ge}wölbten} dunklen Baumkronen“ (Z. 20), zeigt ihre beängstigende und eingeengte Endsituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894, in der Epoche des poetischen Realismus, erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die 17 jährige Effi Briest, nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts eine Affäre ein. Um einen der Ausritte geht es auch in gegebenen Textauszug. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr Psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegebene Textauszug ist Hypotaktisch aufgebaut, was ihn Komplexer erscheinen lässt und die Dinge detailliert beschreibt, um dem Leser zu ermöglichen sich ein klares Bild des Geschehens und der Gefühle der handelnden Personen zu machen. Dies unterstützt die Tatsache, dass der Textauszug Zeit dehnend geschrieben ist, also die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit, denn nur dadurch können Details erst genauer beschrieben werden.&lt;br /&gt;
Bevor Crampas zu Effi in den Schlitten, mit dem sie zusammen einen Ausritt machen wollen, einsteigt, ist Effi ,,einen Augenblick unschlüssig&amp;quot; (Z.1). Denn sie weiß, was bei einem Ausritt bei dem Crampas und sie zusammen sind möglicherweise passieren könnte und welche Auswirkungen dies auf ihre Ehe hat, falls dies heraus kommen würde. Doch trotzdem ,,rückte [sie] dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber, und Crampas nahm links neben ihr Platz&amp;quot; (Z.1 f.f.). Dies lässt sich einerseits durch Crampas Fähigkeit ein Frauenkenner zu sein, somit Effi im Gegensatz zu Innstetten das Gefühl von Bestätigung zu geben, erklären, wohl aber auch, durch Effis Drang nach Abenteuer und Gefahr. Denn nachdem Effis neues Abenteuer und Gefahr Crampas war, ,,war es unmöglich für sie, sich seine Gegenwart zu verbitten&amp;quot; (Z.7 f.), auch wenn selbst Crampas sah, ,,dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war&amp;quot; (Z.6 f.). Dieses Verhalten Effis lässt darauf schließen, dass sie zwar mehr Gefühle für ihn hat als es richtig ist, aber eben auch weiß dass dies nicht richtig ist. Doch getrieben durch den Drang nach Abenteuer kann sie sich trotzdem nicht davon abhalten und eher mit ihrem Gewissen vereinbaren, auf die Gefahr die die Affäre mit Crampas darstellt einzugehen. Und es kommt so, wie es kommen muss: Während Crampas und Effi dicht am ,,Wasserlaufe&amp;quot; (Z.9), der bereits eine Gefahr darstellt, da der Schlitten der beiden hineinrutschen könnte, fahren, lenkt Innstetten, der entfernt von Crampas und Effi im ersten Schlitten fährt, nicht ,,den Weg entlang, auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war&amp;quot;(Z.13 f.), sondern bog ,,in einen schmaleren Weg ein, der mitten durch die dichte Waldmasse hindurchführte&amp;quot; (Z.17 f.). Die ,,dunkle[n] Waldmassen&amp;quot; (Z.10) symbolisieren die Gefahr die auf Effi zukommt, durch die Aussichtslosigkeit, die in einem dunklen Wald herrscht. Bereits die räumliche Entfernung Effis und Innstettens deutet auf die angespannte Situation der beiden hin, in der Effi Vertrauen in ihren Ehemann verloren hat, da er beispielsweise nichts gegen den Spuk vor dem Effi sich gefürchtet hatte getan hat, sondern diesen eher begrüßte. Auch in dieser Situation, in der Innstetten Effi durch seine Entscheidung Angst bereitet, deutet auf das gebrochene Verhältnis der beiden hin und könnte die Situation zwischen Crampas und Effi entgegenwirken, da die beiden nun unbeobachtet sind. Die Antithese das Effi nun nicht mehr von ,,Luft und Licht&amp;quot; (Z.19) sondern von ,,dunklen Kronen&amp;quot; (Z.20) umgeben ist, zeigt, dass die Gefahr sie nun klar umringt und es für sie keinen Ausweg mehr aus der Situation gibt, die im Textverlauf folgt und die Affäre Crampas und Effi deutlicher macht als je zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszuges wird Effis mentale Situation deutlich, indem sie sich „unschlüssig“ (Z. 1) ist, ob sich Crampas neben sie setzen soll oder nicht. Man erkennt deutlich ihre Überforderung mit ihrer Situation, da sie sehr unsicher ist und sich unwohl dabei fühlt neben ihm zu sitzen und generell in seiner Nähe zu sein. Trotzdem ist ihre Entscheidung jedenfalls bewusst dazu, einen Platz weiter zu ihm rücken, damit Crampas „links neben ihr“ (Z. 3) sitzen kann und somit der Abstand nicht zu groß ist. Crampas reagier sehr richtig als „Frauenkenner“ (Z. 5), dass Effi nur „das einzig Richtige“ (Z. 7) tut. Trotzdem bemerkt man, dass es auch für Effi „unmöglich“ (Z. 7) ist, sich Crampas „Gegenwart zu verbitten“ (Z. 8), was darauf schließen lässt, dass sich auch Effi zu Crampas interessiert und mehr Gefühle anfängt zu entwickeln, als ihr bisher bewusst waren. Die Umgebung während der Fahrt wird als „dunk[el]“ (Z. 10) beschrieben was ein wenig angsteinflößend wirken kann. Außerdem beschreiben die Adjektive nicht nur die Umgebung, sondern ebenso Effis die Gefühle und Gedanken, da sie sich in einer unwohlen Situation befindet. Auch das Nomen „Waldmasse […]“ (Z. 10) wirkt negativ, da es die bedrückende Stimmung noch einmal bekräftigt. Effis Unwohlsein wird auch dadurch ausgelöst, dass Innstetten auf der Rückfahrt nicht den Weg entlangfährt, den sie auch am Mittag hingefahren sind, sondern einen anderen unbekannten entlangfahren (vgl. Z. 13ff). Diese Trennung der Schlitten weist auf die Trennung bzw. Entfremdung von Effi und Innstetten in Bezug auf ihr gemeinsames Leben hin, denn Effi distanziert sich immer mehr durch Crampas von Innstetten und fängt an ihn zu betrügen. Effi schreckt durch ihre ansteigende Nervosität zusammen, (vgl. Z.18) da sich die „dunklen Kronen“ (Z.20) der Bäume über sie wölben. Sie ist in dem Zeitpunkt nicht mehr von „Luft und Licht“ (Z.19) umgeben, was durch die Alliteration eigentlich Freiheit symbolisieren soll. Die &amp;quot;dunklen Kronen&amp;quot;(Z.20) der Bäume beschreiben stattdessen metaphorisch die ganzen negativen Änderungen Effis in ihrem Leben und ihrer Ehe mit Innstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszuges „war Effi einen Augenblick unsicher“ (Z. 1), ob sie Crampas' Nähe zu ihr zulassen soll oder nicht. Sie lässt es jedoch kurz darauf hin zu und zeigt Bereitschaft dazu, dass sich die ganze Situation entwickeln kann indem sie „nach der anderen Seite hinüber“ (Z. 2) rutscht und Crampas neben ihr Platz nehmen kann (vgl. Z. 2f.). Somit gibt sie Crampas ihre volle Einverständnis zu seiner Zuwendung ihr gegenüber.&lt;br /&gt;
Crampas ist dagegen viel selbstsicherer als Effi, da er ein „Frauenkenner“ (Z. 5) ist. Somit  ist es „unmöglich für [Effi], sich seine Gegenwart zu verbittern“ (Z. 7f.). Dies zeigt, wie wehrlos und unterlegen sie Crampas ist, da sie nichts dagegen tun kann, sich zu Crampas hingezogen zu fühlen. &lt;br /&gt;
Da es „im Fluge [ging]“ (Z. 8) wird deutlich, dass sich die Geschehnisse zwischen den beiden rasch und mit Leichtigkeit anbahnten und es lässt sich vermuten, dass sich diese Leichtigkeit auch mit dem Gefühl von Befreitheit der gelangweilten Effi assoziieren lässt, welches sie durch das Einlassen auf das Abenteuer erlangt. &lt;br /&gt;
Was weiter auf das Abenteuer, welches hier für die Affäre steht, schließen lässt, ist, dass es „immer dicht am Wasserlaufe hin [ging]“ (Z. 9). Somit besteht ein ständiges Risiko, ins Wasser zu stürzen und im schlimmsten falle abzutreiben oder zu ertrinken. Es zeigt das Risiko eines Abenteuers.&lt;br /&gt;
Letztendlich wird auf das nicht Vorhersehbare und damit auch Gefährliche bzw. Bedrohliche eines Abenteuers aufmerksam gemacht, da am „anderem Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z. 10).&lt;br /&gt;
Jedoch fühlt sich Effi noch sicher, da es an dem „landeinwärts gelegenen Außenrande des Waldes hin […] genau also ''den'' Weg, den man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 11ff.) entlang geht. Der „landeinwärts gelegene Außenrande des Waldes“ (Z. 11f.) zeigt den Schutz vor dem Risiko, dem Sturz ins Wasser, und nimmt die Bedrohung soweit wie möglich von Effi, da es nur außen am Wald, an der Gefahr, vorbei geht, mit der ständigen Absicherung, landeinwärts der Bedrohung ausweichen zu können. Zudem geht es „''den'' Weg entlang“ (Z. 13), den Effi bereits kennt, somit weiß sie, was auf sie zukommen wird, da sie mit dieser Situation vertraut ist.&lt;br /&gt;
In dem Moment wo sie die „Bohlenbrücke passierte[n]“ (Z.16), welche hier den Übertritt vom einen, vertrauten Ufer zu dem anderen, unbekannten Ufer zeigt, „hatte sich [Instetten] […] einen anderen Plan gemacht“(Z. 14f.). Somit hatte Effi, als sie beginnt sich von ihrem gewohnten Verhalten Crampas gegenüber abzuwenden und Dinge zu tun, mit denen sie unerfahren ist, also die Affäre eingeht, sich von Instetten distanziert, da sich ihre Pläne unterscheiden (vgl. Z.15). &lt;br /&gt;
Als sich Effi dann so gesehen auf unbekanntem Terrain befindet, wurde sich vom für Effi sicheren „Außenweg“ (Z. 17) abgewandt und ein „schmaler[er] Weg“ (Z. 17) gewählt. Durch das Adjektiv „schmal[...]“ (Z. 17) wird die Nähe von Crampas und Effi zueinander ausgedrückt. Dieser Weg führt durch „die dichte Waldmasse“(Z. 18) und somit mitten durchs Ungewisse und Gefährliche. Somit wird erkenntlich, dass Effi gerade dabei ist, Instetten zu betrügen, da das Abenteuer dadurch so gesehen begonnen hat. Dies wird Effi in dem Moment klar, als sie „[zusammen] schrak“ (Z. 18). Ihr wird klar, welches Risiko sie mit der Affäre eingeht. Sie nimmt war, dass „Luft und Licht“ (Z. 19) sie nicht mehr umgeben, und somit der schützende Waldrand mit der Sicherheit der Möglichkeit, stets landeinwärts flüchten zu können, weit weg von ihr sind. Sie merkt, dass sie nicht mehr zurück, in Sicherheit kann, und den Betrug nicht mehr ungeschehen machen kann, da „es damit vorbei [war]“ (Z. 20).&lt;br /&gt;
Die „dunklen Kronen wölbten sich über ihr“ (Z. 20f.), da sie die Gefahr nun komplett umgibt. Diese Gefahr ist so groß und mächtig, dass sie mit der Metapher „Kronen“ (Z. 20) beschrieben werden, was darauf schließen lässt, dass das Eingehen der Affäre große Auswirkungen auf Effis Zukunft haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle beginnt damit, dass Major Crampas zu Effi in den Schlitten steigt. Am Anfang weiß Effi nicht wie sie sich verhalten soll, ist „unschlüssig“ (Z.1) was sie machen soll, „rückt dann aber [...] hinüber“ (Z.1f.) und lässt Crampas gewähren. Dies zeigt, dass Effi sich der heiklen Situation, da sie mit dem Major alleine ist, durchaus bewusst ist. Der ,,Frauenkenner” (Z.5) Crampas erkennt, dass es bei ihrem Verhalten um mehr als „Eitelkeit“ (Z.5) geht, da „es für [Effi] unmöglich war, sich seine Gegenwart zu verbitten“ (Z.7f.). Dies zeigt, dass Crampas weiß, dass Effi mehr für ihn empfindet als sie sich selbst eingesteht. Daraufhin fahren Effi und Crampas zusammen den Anderen hinterher, „ immer dicht an dem Wasserlaufe hin, an dessen anderen Ufer dunkle Waldmassen aufragten“ (Z.9f.) vorbei. Die „dunklen Waldmassen“ (Z.10) erschaffen hier eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die Nähe zum Wasser hingegen verdeutlicht die nahende Gefahr sowie die hohe Risikobereitschaft der Beiden hinsichtlich ihrer Affäre. Effi vermutet allerdings, dass sich die Fahrt am „Außenrande des Waldes“ (Z.12), fortsetzt, da die Gruppe auf dem Hinweg diese Route genommen hatte. Das verdeutlicht, dass Effi sich in der intimen Situation mit dem Major unwohl fühlt und dieses Gefühl durch die Atmosphäre des Waldes verschlimmert wird. Innstetten hat aber „einen anderen Plan gemacht, [sodass sie] in einen schmaleren Weg […], der mitten durch dichte Waldmasse hindurchführte“ (Z.15ff.) einbogen. Während seine Frau mit Crampas im letzten Schlitten sitzt fährt Innstetten vorneweg, was sowohl die Distanz zwischen Effi und ihrem Mann verdeutlicht als auch zeigt, dass Innstetten die sich anbahnende Affäre der Beiden nicht ahnt. Abgesehen davon könnte die Tatsache, dass Innstettens Wahl auf den wesentlich düstereren Weg durchs Waldinnere fällt, ein Hinweis darauf sein, dass er die Ängstlichkeit seiner Frau entweder unterschätzt oder schlicht nicht ernst nimmt. ,,Effi schrak zusammen”(Z.18), was ihre Ängstlichkeit verdeutlicht und erneut zeigt, dass sie sich aufgrund der intimen Situation und der düsteren und bedrohlichen Atmosphäre unwohl fühlt. Effis Angst wird daraufhin dadurch begründet, dass auf der alten Wegstrecke „Luft und Licht“ (Z.19) die Reisenden umgeben hatte, nun jedoch ,, [wölbten sich] die dunklen Kronen […] über ihr“ (Z.20f.). Die Anapher „Luft und Licht“ (Z.19) verdeutlicht hier die eben noch vorherrschende eher gelöste Atmosphäre, als Effi alleine im Schlitten saß und sich sicher fühlte. Die „dunklen Kronen“ (Z.20 ) stehen im Kontrast dazu und verstärken Effis Angst und scheinen sie zudem in der intimen Situation mit Crampas festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“ wurde 1894 in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht und thematisiert die Zwänge der Gesellschaft und die Wichtigkeit der Anerkennung dieser im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effis Zweifel und Unsicherheit zeigt sich, weil sie „einen Augenblick unschlüssig“ (Z. 1) ist, als Crampas neben ihr in dem Schlitten Platz nimmt. Sie befürchtet vielleicht schon eine Affäre, wenn er jetzt einsteigt, was dieses kurze Zögern verursachen könnte. Allerdings halten diese Zweifel nicht lange, da sie „dann aber rasch von der einen Seite nach der anderen hinüber“ (Z. 1-2) rückt. Crampas Klugheit und Wissen, wie er mit Frauen umgehen muss wird klar, als Fontane schreibt, dass all dies vielleicht missdeutet werden könne (vgl. Z. 4). Zudem bezeichnet er Crampas als „Frauenkenner“ (Z. 5) und stellt klar, dass Crampas besser weiß was er tut, als der Leser, da er von der Leserschaft erwartet, dass diese die Situation missdeuten, „Crampas selbst aber war zu sehr Frauenkenner“ (Z. 4-5). Er erkennt, „dass Effi nur tat, was, nach Lage der Sache, das einzig Richtige war“ (Z. 6-7). Außerdem zeigt dieses Zitat auch Crampas Erfahrungen mit Frauen. Da er die Situation richtig einschätzt. Jedoch könnte dies auch etwas über Effi aussagen. Sie ist so naiv, dass sie trotz der Bedenken Platz macht, da es „unmöglich für sie (ist), seine Gegenwart zu verbitten“ (Z. 7-8). Vielleicht ist sie zu höflich erzogen worden, um ihm dies abzuschlagen und dessen ist sich Crampas bewusst und nutzt seine Chance. Mit dem Schlitten fahren sie „dicht an dem Wasserlaufe“ (Z. 9) entlang. Da der Schlitten jederzeit in diesen Wasserlauf abrutschen könnte, da sie so nah daran fahren, könnte diese Situation eine Metapher für Gefahr sein. Es könnte bedeuten, dass die Beiden bald ihre Affäre eingehen und damit in großer Gefahr stehen. Die „dunklen Waldmassen“ (Z. 10) könnten zusammen mit dem Wasserlauf die Richtung der Schlitten bestimmen und somit die Unaufhaltsamkeit der Affäre zeigen. Durch das Adjektiv „dunkle“ wirkt die Situation auch nicht mehr friedlich, sondern eher bedrohlich, was etwas Schlechtes ahnen lässt. Da sie „den Weg (fahren), auf dem man in früher Nachmittagsstunde gekommen war“ (Z. 13-14) wird deutlich, dass es für Effi keinen Ausweg mehr aus der Affäre gibt. Innstettens Charakter wird in folgenden Zeilen deutlich. Zum einen sitzt er nicht neben seiner Frau und er wählt kurzfristig einen anderen Weg. Dies könnte seinen Eigensinn zeigen, er liebt Effi zwar, aber zeigt es nicht, wie zum Beispiel Crampas. Für Effi wird die Lage bedrückender, da der Weg „durch die dichte Waldmasse“ (Z. 18) führt, weshalb sie auch erschrickt. Der Wald könnte eine Metapher für die Affäre mit Crampas sein, welche ein Fehler ist, da sie von dem Weg mit „Luft und Licht“ (Z. 19), welcher er vorheriges Leben repräsentieren könnte, welches eigentlich immer glücklich war, kommt. Die Ausmaße dieses Fehlers werden mit „den dunklen Kronen“ (Z. 20), die sich über ihr „wölbten“ (Z. 20) verdeutlicht. Sie zeigen die bedrohliche Situation.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Figurenvergleich</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Figurenvergleich</title>
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				<updated>2020-03-02T16:10:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Vergleiche die Figuren Innstetten und Woyzeck , indem du Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläuterst!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Vergleich der Figuren Woyzeck und Innstetten lassen sich einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied ist die gesellschaftliche Stellung. Woyzeck gehört der unteren Gesellschaftsschicht an und führt ein Leben in ärmlichen Verhältnissen, weshalb er mehrere Jobs annehmen muss, um seiner Familie ein Leben zu ermöglichen. Innstetten hingegen hat ein großes gesellschaftliches Ansehen. Als Landrat besitzt er außerdem viel Macht und Geld, was einen Kontrast zu Woyzecks Leben aufzeigt.&lt;br /&gt;
Des Weiteren lässt sich festhalten, dass Woyzeck um Marie kämpft, indem er nicht nur als Soldat arbeitet, sondern auch als Laufbursche für den Hauptmann dient und an einem Experiment teilnimmt, um mehr Geld zu bekommen. Dadurch möchte er sich vor Marie beweisen. Innstetten konzentriert sich hingegen hauptsächlich auf sein gesellschaftliches Ansehen, wodurch er zudem Effi vernachlässigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sein gesellschaftliches Ansehen aufrecht zu erhalten, fordert Innstetten Crampas zum Duell heraus, wobei Crampas durch Innstetten umgebracht wird. Auch Woyzeck tötet schließlich Marie aufgrund seiner Psychose, wodurch er Stimmen hört, die ihm befehlen Marie umzubringen. Dadurch dass beide Figuren jemanden umbringen, lässt sich eine Parallele zwischen Woyzeck und Innstetten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass beide Figuren eine viel jüngere Frau geheiratet haben mit der sie ein Kind zusammen haben. &lt;br /&gt;
Außerdem sterben am Ende sowohl Effi, als auch Marie. Der wesentliche Unterschied ist jedoch, dass Marie von Woyzeck umgebracht wird und Effi aufgrund ihrer Gesundheit stirbt, weil Innstetten sie aufgrund ihrer Affäre zu Crampas verlässt und ihr das Kind entzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich viele Gemeinsamkeiten zwischen Woyzeck und Innstetten aufzeigen lassen. Der größte Unterschied ist jedoch, dass Woyzecks Ziel das Wohlbefinden seiner Familie ist. Innstetten ist sein gesellschaftliches Ansehen wichtiger, wofür sogar andere mit ihrem Leben bezahlen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innstetten und Woyzeck sind Charaktere, die sehr verschiedene Leben führen. Geert von Innstetten ist Landrat, wodurch er viel Geld verdient und eine hohe gesellschaftliche Stellung hat. Er möchte, dass die Leute nur gut von ihm denken und ihm ist sein gesellschaftliches Ansehen sehr wichtig. Dieses Ansehen möchte er unter keinen Umständen verlieren, auch nicht unter der Bedingung seine geliebte Frau nicht mehr sehen zu dürfen, wodurch es ihm unmöglich ist glücklich zu sein. Innstetten und Woyzeck verbindet die Tatsache, dass die Frau, die sie über alles lieben, ihnen fremdgeht und später stirbt. Die Frau von Innstetten geht ihm fremd, da sie sich von ihm wenig verstanden fühlt und sich in ihrem Alltag langweilt. Sie stirbt an der psychische Belastung von Innstetten verachtet zu werden, da er sie um seine hohe gesellschaftliche Stellung und sein hohes Ansehen nicht zu verlieren, verstößt. Woyzeck hingegen bringt seine Freundin selbst um nachdem sie ihm fremd gegangen ist. Dies tat sie aus Verzweiflung und da sie bei Woyzeck keine Zukunft für sich und ihr Kind sieht. Denn Woyzeck ist ein von der Gesellschaft ausgenutzter Mann mit einer sehr schlechten Stellung. Er ist sehr arm und muss den ganzen Tag arbeiten um sich, seine Freundin und sein uneheliches Kind versorgen zu können. Er denkt, dass der Seitensprung seiner Freundin für seine Situation verantwortlich sei und bringt sie deswegen um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich lässt sich sagen, dass Innstetten und Woyzeck sehr verschiedene Leben führen. Trotzdem ist erkennbar, dass die Gesellschaft an den negativen Ereignissen in den Leben der beiden Männer eine große Teilhabe hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die Charaktere Geert Innstetten aus dem Roman „Effi Briest“, von Theodor Fontane und Woyzeck aus dem Drama „Woyzeck“, von Georg Büchner miteinander vergleicht, sind einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst lässt sich feststellen, dass die beiden verschiedene Stellungen in der Gesellschaft haben. Während Innstetten vom Adel ist und ein großes Vermögen besitzt, zählt Woyzeck zu der unteren Schicht und muss hart für sein geringes Einkommen arbeiten. Ein weiterer Unterschied ist der Stellenwert der Familien für die beiden Charaktere. Woyzeck arbeitet hart und lässt sogar Experimente über sich ergehen, nur um seine Familie ernähren zu können. Innstetten hingegen ist nur der Erfolg und sein gesellschaftliches Ansehen wichtig. Um diesen Erfolg zu erlangen arbeitet er sehr häufig, was dazu führt, dass er keine Zeit für Effi hat. Dadurch entwickelt sich eine Affäre Effis, da sie Major Crampas kennenlernt, der mehr Zeit für sie hat und ihr Aufmerksamkeit schenkt. Dies ist eine Gemeinsamkeit der beiden Charaktere, da sowohl Innstetten als auch Woyzeck betrogen werden. Marie betrügt Woyzeck mit dem Tambourmajor, welcher ein deutlich höheres Einkommen als Woyzeck hat und zu der oberen Gesellschaftsschicht gehört, da sie trotz der Mühe Woyzecks nicht mehr in Armut bzw. in der unteren Schicht leben möchte. Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Charaktere ist, dass Woyzeck sowie auch Innstetten einen Mord begehen, welcher durch die Affären ausgelöst wurde. Dabei tötet Innstetten Major Crampas in einem Duell und Woyzeck tötet Marie, da er durch die an ihm durchgeführten Experimente krank wurde und Maries Affäre mit dem Tambourmajor nicht weiter ertragen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich zwischen den beiden Charakteren Innstetten und Woyzeck einige Parallelen ziehen lässt, allerdings auch einige Unterschiede zu finden sind. Trotz der verschiedenen Stände und der verschiedenen Lebenssituationen teilen die beiden ein gleiches Schicksal. Beide wurden betrogen und begehen aufgrund dessen einen Mord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man Woyzeck und Innstetten genüberstellt, fallen einige Unterschiede, sowie Gemeinsamkeiten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gemeinsamkeit der beiden Männer ist, dass ihnen beide Frauen fremd gegenagen sind. Marie konnte das ärmliche Leben nicht mehr ertragen und sah in dem Tambourmajor eine Chance, die Vorzüge der gehobenen Gemeinschaft zu nutzen. Effi wiederum ist bereits in solch guten Verhältnissen aufgewachsen und auch ihr Mann, Innstetten, ist als Landrat angesehen. Effi geht aus Langweile und Abenteuerlust eine Affäre mit Crampas ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Männer habe aufgrund der Affären von ihrem Partner einen Mord begangen. Woyzeck war psychisch äußerst instabil, da er für sein Überleben sehr viel arbeiten und an einer Erbsendiät teilnehmen musste. Als er herausfindet, dass Marie eine Affäre mit dem Tambourmajor eingegangen ist, bringt er sie um. Bei Innstetten ist es genau anders herum, nachdem er über die Affäre mit Crampas und Effi herausfindet, fordert er Innstetten zu einem Duell auf Leben und Tot heraus, um sein gesellschaftliches Ansehen zu retten. Dabei wird Crampas von Innstetten getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren zeigen Woyzeck und Innstetten in beiden Geschichten, wie äußere Einflüsse Menschen zu etwas bringen können, wozu sie so nicht in der Lage wären. Woyzeck ist durch die Ungleichheit in Deutschland gezwungen zusätzlich Geld zu verdienen, um zu überleben. Er überarbeitet sich, zudem setzt ihm die Erbsendiät zu. Zum Zeitpunkt Maries Todes war er nicht mehr Herr seiner Sinne und hätte sie, wenn er Zeit zum Nachdenken gehabt hätte, nicht getötet und verstanden, dass Marie weniger die Schuld trifft als die Reichen und Mächtigen, die das Volk durch viel Arbeit beschäftigt halten. Innstetten war jedoch als Landrat so auf sein Ansehen fokussiert, dass er sich gezwungen sieht Crampas umzubringen, selbst wenn die Affäre bereits 6 Jahre her ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Crampas-Effi</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Crampas-Effi</title>
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				<updated>2020-02-17T17:13:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16 '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und das Streben nach Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Zu der Affäre kam es, da Effi ihre kindliche, verspielte und abenteuerlustige Art nicht loslassen kann. Ihre Hochzeit mit Innstetten und der Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin war eine große Veränderung für Effi. Diese Veränderung kann allerdings nicht mit ihrer verspielten Art in Einklang gebracht werden. Dadurch, dass ihr Ehemann Innstetten ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt und Effi sich in ihrer neuen Lebenssituation sehr langweilt, gerät sie immer mehr in Verführung Major Crampas näher zu kommen. Crampas schenkt Effi, im Gegensatz zu Innstetten, Aufmerksamkeit in Form von Zeit, wodurch dann die, wie im Dialog deutlich wird, Affäre entsteht. Diese Affäre hat, wie im weiteren Verlauf des Buches deutlich wird, eine enorme Auswirkung auf das restliche Leben Effis. Zunächst schafft Effi es, die Affäre durch den Umzug nach Berlin zu verheimlichen, doch sechs Jahre später findet Innstetten Briefe die Crampas Effi damals geschrieben hat und die Affäre wird enttarnt. Daraufhin bringt Innstetten Crampas bei einem, von ihm veranlassten, Duell ums Leben. Auch lässt er sich von Effi scheiden und bricht den Kontakt zu ihr ab. Weiterhin verbietet er ihr den Kontakt zu der gemeinsamen Tochter Annie. Durch den Verlust der beiden wird Effi sehr krank und stirbt letztlich daran. Diese Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, da diese indirekt einen gewissen Wendepunkt zwischen Effis schönem, behütetem Leben und ihrem darauf folgenden Leides darstellt, durch welches sie schließlich umkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszugs, macht Effi mit Crampas einen Ausritt, welcher “wie gewöhnlich durch die Plantage” (S. 114, Z. 10) führt. Der Ausdruck “wie gewöhnlich” (ebd.) zeigt, dass die gemeinsamen Ausritte von Effi und Crampas Routine sind. Dadurch, dass Rollo voraus lief, und Kruse hinter Effi und Crampas geht (vgl. S.114, Z. 11), haben Effi und Crampas etwas mehr Privatsphäre und die beiden werden rundum von Rollo und Kruse beschützt. Die Konjunktion “und” (S. 114, Z. 10) weist auf die Verbindung zwischen Effi und Crampas hin. Effi fragt wo Knut sei, worauf Crampas antwortet, dass Knut „einen Ziegenpeter“ (S.114 Z.14) habe. Der Ziegenpeter ist die Viruserkrankung Mumps. Effi erwidert ihm nur ein etwas ungläubiges und auch etwas ironisches „Merkwürdig“(S. 114, Z. 15). Dies zeigt eine gewisse Skepsis Effis.  Ihre Aussage „Eigentlich sah er schon immer so aus“(S. 114, Z. 15f. ) zeigt die kindliche Art und eine gewisse Frechheit seitens Effi. Crampas reagiert darauf mit dem Ausruf „Sie sollten ihn jetzt sehen!“(S. 114 Z. 17), um Effi doch zu überzeugen. Jedoch entkräftet er diese Aussage mit den Worten „Oder doch lieber nicht“(S. 114 Z. 17f. ). Dies zeigt, dass sich Crampas um das Wohlergehen Effis schert. Effi allerdings erwidert, dass sie es nicht glaube, woraufhin Crampas ihr verdeutlicht, dass junge Frauen vieles nicht glauben (vgl. (S. 114, Z.20f.). Damit will er ihr unbewusst klar machen, dass sie auf ihn hören sollte, da er mehr Erfahrung als sie besitzt und sie jung und naiv ist. Außerdem sind sie schnell verwirrt und glauben „vieles, was sie besser nicht glaubten“ ((S. 114, Z.22f.). Effi bemerkt aber, dass der Major nicht bloß auf Freundschaft aus ist und zieht dies ins Lächerliche, indem sie behaupte er fände es „ganz in Ordnung“ (Z. 28) wenn er von ihr eine Liebeserklärung bekäme. Er verdeutlicht, dass dies nie seine Intention war, sich allerdings niemanden vorstellen kann, „der sich dergleichen nicht wünschte“ (Z.31). Crampas spricht darüber, dass „Gedanken und Wünsche“ (S. 114, Z.31) zollfrei sind und Gedanken laut ihr meist im Hintergrund liegen und Wünsche schon auf der Lippe (vgl. S. 114, Z.34ff.). Die Wünsche die auf der Lippe liegen, können auch mit einem Kuss in Verbindung gebracht werden. Effi unterbricht Crampas durch die  Repetition “Sie sind...Sie sind…” (S.114, Z. 28), was ihre Verlegenheit ausdrückt. Als Crampas Effi schmeichelt, indem er sagt, dass sie jünger aussehe als sie eigentlich ist (vgl. S. 115, Z. 4f), reagiert diese mit “küss die Hand” (S. 115, Z. 5) als Aufforderung an Crampas zu ihre Dankbarkeit ihm gegenüber zu zeigen. Effi versucht das Thema zu wechseln und spricht die “Bojen” (S. 115, Z. 12) und die “roten Fahnen” (S. 115, Z. 13) an, welche sie am Strand beobachtet. Beides können Metaphern für die bevorstehende Gefahr Effis sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Textstelle Effis Verlangen nach Abenteuer sowie das Verlangen Crampas nach der Nähe Effis sehr deutlich macht. Es ist der Anfang der Affäre und schon hier werden die Gefahren die Effi aufgrund dessen erwarten anhand von Symbolen wie den Bojen und der roten Fahnen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Instetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie, was auch im folgenden Textauszug deutlich wird. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten wonach sie jedoch sehr starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Instetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit einem Ausritt von Effi und Crampas, der „wie gewöhnlich durch die Plantagen“ (S.114 Z.10) ging. Der Ausdruck „wie gewöhnlich“ (S.114 Z.10) zeigt, dass die beiden öfter zusammen ausreiten und somit auch oft Zeit miteinander verbringen. Vorne war Rollo, danach „kamen Effi und Crampas, dann Kruse“ (S.114 Z.11). Effi und Crampas sind in der Mitte, was zeigt, dass sie im Mittelpunkt stehen. Der Konjunktiv „und“ (S.114 Z.11) zeigt die Verbindung zwischen den beiden. Auf die Frage von Effi, wo Knut sei, antwortet Crampas, dass Knut „einen Ziegenpeter“ (S.114 Z.14) habe. Der Ziegenpeter ist die Viruserkrankung Mumps, die jedoch meist bei Kindern und Jugendlichen auftaucht. Effi ist sehr skeptisch gegenüber der Aussage Crampas und findet es „[m]erkwürdig“ (S.114 Z.15), sagt danach jedoch, dass „er schon immer so“ (S.114 Z.15) ausgesehen habe. Es wird deutlich, dass Effi ziemlich frech gegenüber Crampas ist, was die enge Beziehung der beiden zeigt.&lt;br /&gt;
Crampas sagt, dass Effi Kruse nicht sehen sollte, da „Ziegenpeter […] schon bloß durch den Anblick“ (S.114 Z.18f.) ansteckend sei. Durch Übertreibung der schnellen Übertragung der Krankheit will Crampas Effi täuschen. Dieses necken macht die nicht sachliche Ebene zwischen den beiden klar und zeigt somit nochmals die enge Beziehung. Crampas neckt Effi jedoch nicht nur, sondern macht auch klar, dass er nicht möchte, dass Effi sich ansteckt. Er ist an ihrem Wohlergehen interessiert und sorgt sich um sie.&lt;br /&gt;
Effi antwortet mit der Ellipse: „ ,Glaub ich nicht´ “ (S.114 Z.20), worauf Crampas nur sagt: „ ,Junge Frauen glauben vieles nicht.´ “ (S.114 Z.21). Mit dem Begriff „junge Frauen“ (S.114 Z.21) baut Crampas einen Bezug zu Effi auf und schmeichelt ihr auch, da er sie nicht als Kind, sondern als Erwachsene sieht.&lt;br /&gt;
Effi sagt, dass sie jedoch vieles glaubt, „was sie besser nicht glaubte“ (S.114 Z.22f.). Crampas fragt daraufhin ob dies „[a]n [s]eine Adresse“ (S.114 Z.24) ginge, worauf Effi nur mit einem „[n]ein“ (S.114 Z.25) antwortet, was wahrscheinlich ironisch gemeint war. Crampas findet dies „[s]chade“, was gekränkt und enttäuscht wirkt.&lt;br /&gt;
Effi sagt, dass sie denkt, dass Crampas es gut fände, wenn sie ihm eine Liebeserklärung machte (vgl. S.114 Z.27ff.). So wird die Neugierde Effis, besonders in Hinsicht auf die Gefühle Crampas zu ihr, deutlich. Diesen Gedanken von Effi verneint Crampas nicht. Er sagt lediglich, dass er „den sehen [möchte], der sich dergleichen nicht wünschte“ (S.114 Z.30f.). Es wird die Begierde Crampas gegenüber Effi deutlich. Er bezieht sich jedoch auf die Allgemeinheit und geht nicht von sich selbst aus, wodurch auch seine Vorsicht und sein Wissen über seine Verpflichtungen gegenüber gesellschaftlichen Normen deutlich werden. Zudem schmeichelt er Effi mit dieser Aussage, sodass auch sein Gefallen an Effi deutlich wird. Nach diesem Kompliment sagt er, dass „Gedanken und Wünsche […] zollfrei“ (S.114 Z.31f.) seien. Diese Metapher bestärkt, dass er Effi begehren darf und sagt zudem aus, dass er dies auch tut. &lt;br /&gt;
Effi stellt daraufhin den Unterschied zwischen „Gedanken und Wünsche[n]“ (S.114 Z.34) dar, indem sie die beiden Begriffe antithetisch gegenüber stellt. Aus dieser Gegenüberstellung geht hervor, dass Wünsche offen gezeigt werden, wohingegen Gedanken für andere nicht bemerkbar sind. Somit wird auch deutlich, dass es sich bei Crampas eher um einen Wunsch als um einen Gedanken handelt. Crampas missfällt dieser Vergleich von Gedanken und Wünschen (vgl. S.114 Z.37) und vor allem Effis Erkenntnis, dass es sich bei ihm um einen Wunsch handelt.&lt;br /&gt;
Effi fährt mit der Aussage „Ach Crampas, Sie sind...Sie sind...“ (S.114 Z.38) fort. So wird die Sympathie, die sie für Crampas und für seine heimlichen Gefühle für sie, empfindet, deutlich. Sie zeigt diese jedoch nicht offen und ist sehr vorsichtig in dem was sie sagt, was durch die Auslassungspunkte deutlich wird.&lt;br /&gt;
Crampas missversteht jedoch ihre Vorsicht und beschreibt sich selbst als „[e]in[en] Narr“ (S.114 Z.39), worauf Effi mit einer eindeutigen Verneinung (vgl. S.114 Z.40) reagiert. So wird ihr Interesse an Crampas deutlich und auch dass sie möchte, dass er dieses erkennt. Sie sagt, dass „das Eitelste, was es gibt […] ein Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (S.115 Z.2f.) sei. Der Superlativ „Eitelste“ (S.115 Z.2) zeigt die Ironie Effis und macht deutlich dass sie Crampas necken möchte. Sie ist frech und lehnt seine Begierde nicht ab, was dadurch auch deutlich wird. Durch die genaue Angabe des Alters wird deutlich, dass sie viel über Crampas weiß, was nochmals das gute Verhältnis der beiden vor Augen führt.&lt;br /&gt;
Crampas ist zunächst fassungslos und sprachlos über Effis Frechheit, was durch die Auslassungspunkte am Anfang seiner Antwort deutlich wird (vgl. S.115 Z.4). Er ist jedoch nicht verärgert, sondern eher amüsiert, was durch seine Antwort: „ ,[D]ie zwei Jahre, die Sie mir gnädigst erlassen, [machen] alles wieder gut.' “ (S.115 Z.4f.) deutlich wird. Zudem ist seine Antwort, genau wie Effis vorherige Aussage, ziemlich provokant, wodurch der Gefallen der beiden an dem Gespräch und der Spaß, den sie zusammen haben vor Augen geführt wird. Seine Antwort endet mit der Aufforderung: „ ,[K]üss die Hand.' “(S.115 Z.5). Auf diese Aufforderung reagiert Effi mit der Aussage: „ ,Das ist so recht das Wort, das für Sie passt.' “(S.115 Z.6), was ein negatives Bild auf Crampas wirft und vielleicht auf seinen Ruf als „Damenmann“ zurückzuführen ist. Sie sagt, dass diese Aufforderung „wienerisch“ (S.115 Z.7) sei und lässt „die Wiener“ (S.115 Z.7) im nächsten Satz als nicht edel dastehen. Dies zeigt, das große Missfallen Effis an Crampas Aufforderung. &lt;br /&gt;
Crampas versucht den Vergleich mit den Wienern zu Nichte zumachen, indem er versucht, dass was die Wiener gesagt haben zu Lindern (vgl. S.115 Z.10). Dies zeigt, dass ihm wichtig ist was Effi von ihm denkt und dass er nicht schlecht vor ihr dastehen möchte. Effi geht nur noch kurz auf das Thema ein, indem sie noch einmal ihre Meinung zeigt und wechselt danach schnell das Thema (vgl. S.115 Z.11f.). Dies zeigt, dass ihr der Meinungsunterschied, den sie mit Crampas zu dem Thema hat, nicht gefällt. Sie redet mit ihm lieber über positive Dinge und möchte nicht mit ihm diskutieren oder sogar streiten. Stattdessen geht sie auf die Landschaft ein und beschreibt die Bojen, die „schwimmen und tanzen“ (S.115 Z.12f.). Die Personifikation zeigt, dass Effi sehr positiv gestimmt ist und dass ihre Gedanken Träumereien sind. So wird auch deutlich, dass sie sich in Crampas Gegenwart sehr wohl fühlt. Die „roten Fahnen“ (S.115 Z.13) die eingezogen sind, deuten vielleicht auf die Gefahr hin, die die beiden eingehen, wenn sie sich oft treffen, da sie einander sehr zugeneigt sind und möglicherweise auch schon auf das entstehen einer Affäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird Crampas eindeutiges Verlangen nach Nähe und Effis Neugierde und Bereitschaft zum Abenteuer deutlich, wodurch sich vielleicht auch schon das Entstehen einer späteren Affäre offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert das Zugrundegehen am zwanghaften Erfüllen von Gesellschaftlichen Normen und Prinzipien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114, Z.10 – S. 115, Z.16) behandelt einen gemeinsamen Ausritt von Crampas und Effi. Effi lernte diesen nach ihren Umzug nach Kessin kennen, wo sie sich durch Instettens beruflich begründete Abwesenheit einsam und gelangweilt fühlte. Crampers und Effi trafen sich bereits öfter, wobei Crampas Instetten schlecht redete und somit Effi verstimmte. Nun reiten beide wieder gemeinsam aus und da Instetten verhindert war, waren beide unter sich. Crampers schenkt Effi sehr viel Aufmerksamkeit durch Komplimente. Dies schmeichelt der, von ihrem eintönigen Leben gelangweilten, Effi. Durch ihren jugendlichen Leichtsinn und ihre Abenteuerlust, geht sie im Textauszug auf Crampers' Aufmerksamkeiten ein und es bahnt sich eine eindeutige Affäre zwischen den beiden an. &lt;br /&gt;
Die enormen Auswirkungen dieser Affäre machen sich im weiterem Verlauf des Romans bemerkbar, da sie das gesamte Leben Effis aus der Bahn werfen indem sie jeglichen Kontakt zu ihrer Familie verliert, als die Affäre von Instetten bemerkt wird. Dieser Verstoß und den zusätzlichen Entzug ihrer Tochter, welche Instetten mit emotionaler Kälte abrichtete,  lässt Effi krank werden. An diesen Folgen geht Effi daraufhin zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass der Ausritt „wie gewöhnlich durch die Plantagen“(Z. 10 S. 114) ging. Dies veranschaulicht direkt, wie „gewöhnlich“ (Z. 10 S. 114) und normal diese Ausritte von Effi und Crampas mittlerweile geworden waren. &lt;br /&gt;
Daran, dass Effi hinter Crampas her reitet (vgl. Z.11 S. 114), zeigt ihre suche und ihr verlangen nach einem Abenteuer, dem sie sozusagen hinterher läuft. &lt;br /&gt;
Zudem wurde eine überwachende Distanz genommen da „Knut fehlte“ (Z. 11f. S. 114). Somit besteht eine bessere Möglichkeit für Crampas und Effi, sich näher zu kommen.&lt;br /&gt;
Effis kindische und freche Seite kommt daraufhin zum Vorschein, als sie sich ungeniert über den, an Mumps erkrankten, Knut lustig macht (vgl. Z.15 S. 114).&lt;br /&gt;
Crampas fängt nun an, Effi zu umwerben und mit ihr zu flirten, als er durch die Antithese „Aber Sie sollten ihn jetzt sehen! Oder doch lieber / nicht“ (Z. 17f. S. 114) sich als beschützerisch und umsorgend Effi gegenüber darstellt. Zudem versucht er besonders schlau zu wirken, als er Effi erklärt, das man sich durch den bloßen Anblick von Mumps anstecken kann (vgl. Z. 18f. S. 114).  &lt;br /&gt;
Effi steigt daraufhin auf den Annäherungsversuch Crampas' ein, indem sie mit einem leicht verspielten und neckischen „Glaub ich nicht“ (Z. 20 S. 114) antwortet, durch welches sie zudem Intelligenz zum Ausdruck bringt, da sie nicht alles glaubt, was man ihr erzählt.&lt;br /&gt;
Darauf folgt die abwertende Äußerung von Crampas „Junge Frauen glauben vieles nicht“ (Z. 21 S. 114). Dies macht erneut auf den enormen Altersunterschied der beiden aufmerksam. Zudem stellt er sich als überlegen dar, was für ein sehr großes Ego spricht. &lt;br /&gt;
Effi geht wieder genau auf die Aussage ein, und zeigt somit großes Interesse an Crampas, was sich im weiteren Verlauf des Textauszuges fortsetzt. In der Antithese „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten“ (Z.23f. S. 114) könnte man die Hoffnung Effis, dass Crampers sich in sie verliebt, erkennen, da sie sich ihre Gefühle für ihn ebenfalls eingestehen muss.&lt;br /&gt;
Crampas, welcher dies bemerkt, da er Effi ebenso viel Aufmerksamkeit schenkt, wie sie ihm, bezieht dies sofort auf sich und fragt unschuldig „An meine Adresse?“ (Z. 24 S. 114), da er sich Ähnliches erhofft, wie  Effi, dies jedoch nicht offen sagt und so mit ihr spielt. Er spielt seine Rolle weiter, als er auf Effis Verneinung mit einem ironischen „Schade“ (Z. 26 S. 114) antwortet um bei Effi Mitleid zu erregen. Auf diese Ironie geht Effi wieder direkt ein, als sie mit spielerischen Charme Crampas ein Kompliment macht (vgl. Z. 27 S. 114). Zudem erkennt sie in Crampas Aussage, sein Interesse an ihr, was sie ihm auch offen in den Zeilen 28-29 vorwirft.&lt;br /&gt;
Dieser rechtfertigt sich umgehend dafür, mit der Metapher „zollfrei“ (Z. 32 S. 114 ), welche sich auf den Besitz von Gedanken und Wünschen bezieht. Somit erklärt er, dass diese keine schweren Konsequenzen mit sich tragen, da diese ja nichts kosten. &lt;br /&gt;
Effi differenziert mit dem Parallelismus ind den Zeilen 34-36 zwischen Gedanken und Wünschen, da ihr bewusst ist, dass Gedanken und Wünsche der erste Schritt zur Tat sind. Dabei nutzt sie das Nomen „Lippe“ (Z.36 S. 114), auf welches Crampas eingeht, um seine Zuneigung Effi gegenüber erneut auszudrücken. &lt;br /&gt;
Effi stammelt daraufhin die Repetitio „Sie sind … Sie sind …“ (Z.38 S. 114), welches zudem mit der Interjektion „Ach“ (Z. 38 S. 114) beginnt. Dies drückt ihre Verlegenheit aus. &lt;br /&gt;
Crampas stellt sich nun schlechter dar, um von Effi nun wieder ein Kompliment und somit die Bestätigung an ihrem Interesse zu bekommen, indem er sich als „Narr“ (Z. 39 S. 114) bezeichnet.&lt;br /&gt;
Dies bekommt er von Effi daraufhin sogar reichlich. Sie benutzt den Superlativ „Eitelste“ (Z. 42 S. 114) um ihn zu sagen, dass er sich verhalte, als wäre er noch jung. Zudem erwähnt sie dabei ein falsches Alter von Crampas um dies zu verstärken (vgl. Z.3 S. 115).&lt;br /&gt;
Crampas bedankt sich mit dem Ausdruck „küss die Hand“ (Z. 5  S. 115), welcher wieder große Intimität ausdrückt. &lt;br /&gt;
Diese Intimität erwidert Effi, da sie den Ausdruck wiederholt und zudem erwähnt, dass man ihr in Verbindung mit diesem Ausdruck bereits vor vier Jahren „den Hof“ (Z. 9  S. 115) gemacht hat. Dies kann eine Aufforderung an Crampas sein, dass sich dieser mehr Mühe bei Effis Umwerbung geben und zur Sache kommen solle. &lt;br /&gt;
Crampas geht mit einem Kompliment darauf ein und Effi drückt sich nun mit sehr viel Intimität aus, als sie das Adjektiv „ungezogen“ (Z. 12  S. 115) erwähnt. Dann weist sie auf „die Bojen“ (Z. 12) hin, welche eine Grenze darstellen, welche sie bereit ist zu überschreiten. Diese Grenze steht metaphorisch für die Affäre, welche sie nun bereit ist, mit Crampas einzugehen. Dies verdeutlicht nochmal das Rot der Fahnen (Z. 13  S. 115) welches zum einen für Gefahr und zum anderen für Liebe steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Textauszug, durch ein ständiges aufeinander Eingehen von Effi und Crampas aufeinander, die Annäherungen, das gegenseitige Interesse und letztendlich das eingehen einer gemeinsamen Affäre beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland im 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgendem Auszug (S. 112, Z.42 – S. 114, Z.5) reiten Effi und Crampas aus.Effi wird mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in de Ehe mit Innstetten und im Haus nicht. Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Effi fand das Abenteuer in Crampas. Nach dem folgenden Auszug entstand dadurch eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Effi bekommt die Mitteilung, dass sich Innstetten von ihr getrennt hat, von ihrer Mutter über ein Schreiben zu Kenntnis. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da sie nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten „wie gewöhlich durch die Plantage“ (Z.10). Die Plantagen können für Gefahr stehen, denn hinter den „Plantagen“ (Z.10) folgt das große und unendlich weite Meer. Durch die Wörter „wie gewöhnlich“ (Z.10) zeigt sich, dass sie nicht zum ersten mal zusammen reiten. Dass „Rollo wieder vorauf“ (Z.11) geht zeigt, dass Rollo sehr oft vorausgeht. Zudem ist Rollo etwas sehr besonderes für Effi, weil sie ihn sowohl auf das Reiten aber auch später nach Berlin mitnimmt.  Außerdem reitet Effi hinter Crampas (Vgl. Z.11). Dies wiederum verdeutlicht, dass Effi was von Crampas möchte und so der Gefahr hinterherläuft. Außerdem zeigt dies ebenfalls die Typische Männer Eigenschaft. Weil der Mann geht als Beschützer voraus. Zudem reiten Effi und Crampas sehr nah aneinander, weil im sie im späteren Verlauf noch miteinander reden. Kruse und Knut stehen für die Entfernung zwischen Crampas und Effi. Den diese sollen auf Effi aufpassen, stehen für Entfernung und verhindern dadurch auch das näherkommen zwischen Effi und Crampas. Knut fehlt jedoch, wodurch sich Effi und Crampas etwas näherkommen können. Dies ist wiederum ein Hinweis darauf, dass Effi und Crampas mehr Freiheit nun besitzen. Hiernach folgt ein Dialog zwischen Effi und Crampas. Effi fragt zunächst, Wo knut ist. Auffallend ist jedoch, dass es Effi nicht wirklich stört, wo sich Knut befindet. Dass Knut „Ziegenpeter“ (Z.14) hat und Effi daraufhin „lachte“ (Z.15), zeigt dass Effi kein Mitgefühl hat und sich auch keine Sorgen um ihn macht. Außerdem sagt sie, dass dieser „schon immer so aus [sah]“ (Z.15f.). Dies wiederum zeigt wie Frech und wie lustig sie sich über die Gesundheit von Knut macht. Dass Crampas daraufhin sagt „sehr richtig“ (Z.17) zeigt, dass Crampas auch mitspielt und diese Situation für ihn gut ausnutzt. Dass die beiden über Knut scherzen, zeigt dass sie mit einander Flirten. Zudem sagt Crampas „[Effi] soll[e] ihn jetzt sehen!“(Z.17). Durch das Ausrufezeichen wirkt dies wie ein Befehl für Effi. Jedoch macht sich Crampas, wie Effi zuvor auch über Knut lustig. Damit bringt er zum Ausdruck, dass Knut nun viel schlimmer aussieht als zuvor. Dass er dann aber sagt „[o]der lieber nicht“ (Z.17f.) verdeutlicht, dass er es doch nicht möchte. Dies begründet er damit, dass Ziegenpeter „bloß durch Anblick“ (Z. 18f.) ansteckend sei. Auch hier nimmt Crampas die Beschützer Rolle eines Mannes ein, indem er Effi vor Gefahren warnt und beschützen möchte. Dies „glaub[t]“ (Z.20) Effi „nicht“ (Z.20). Dies zeigt wiederum die Naivität von Effi und verdeutlicht nochmals das Flirten, weil sie sich hier gegenseitig ärgern. Effis Ziel ist es jedoch nicht Crampas zu sagen, dass sie es nicht glaubt sondern, viel lieber möchte sie ihn damit Provozieren und ärgern.Den sie weiß ganz genau das Ziegenpeter durch Anblick nicht anstecken ist. Crampas erwidert ihr daraufhin, dass „[j]unge Frauen […] vieles nicht [glauben]“(Z.21). Hiermit macht Crampas zum einen ein Kompliment aber sagt damit auch aus, dass junge Frauen unerfahren sind und auch alles nicht sofort hinnehmen. Dass dann Effi sagt „dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten“(Z.22f.). Dies könnte eine Andeutung darauf sein, dass sie denkt, dass Crampas sie liebt, sich aber nicht sicher ist oder sie hat auch Gefühle für Crampas, aber sie ist sich selbst unsicher und weiß nicht was sie glauben soll. Außerdem spielt die Ehe mit Innstetten auch noch eine Rolle im Hintergrund. Crampas fragt daraufhin nach, ob sie damit ihn meine (Vgl.Z.24). Effi verneint dies kurz und knapp mit „nein“(Z.24). Dies macht Crampas, der mit „schade“ (Z.25) geantwortet hat, nicht Glücklich. Denn dieser möchte, dass Effi ihn Liebt und, dass Effi weiß, dass er, Effi, liebt. Außerdem könnte dies Crampas auch gesagt haben, um Effi nachdenklich zu machen, mit der Hoffnung, dass Effi nun denkt, dass Crampas sie liebt. Indem sie sagt, dass sie eine „Liebeserklärung“ (Z.28) macht, zeigt, dass sie auch was von Crampas möchte. Auch dies wieder zeigt das Abenteuerlustige in Effi und die Naivität. Denn sie ist sich ganz genau bewusst, dass sie damit Innstetten hintergeht. Außerdem weist dies auf eine Affäre hin. Crampas sagt jedoch „[s]o weit will ich nicht gehen“ (Z.30f.). Dies zeigt, dass Crampas es jedoch für falsch hält, wenn er eine Beziehung mit Effi eingeht. Um seine Schuldgefühle, aber auch Effi zu rechtfertigen sagt er „Gedanken und Wünsche sind Zollfrei“ (Z.31f.). Hiermit möchte er klar stellen, dass es nicht falsch ist, wenn man seine Gedanken und Wünsche äußert und sich deswegen nicht schlecht fühlen muss, wenn er eine Beziehung mit Effi eingeht. Außerdem möchte er mit der Aussage aussagen, dass sie auch nicht mit Strafen rechnen müssen, weil dies „Zollfrei“(Z.32), also kostenlos ist und sie es dann auch dürfen. Effi ist aber nicht derselben Meinung und meint, Gedanken seien nichts Schlimmes, „Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Z. 35f.). Dies wiederum ist ein Hinweis auf die Affäre. Außerdem zeigt dies auch die Sichten der beiden. Effi macht sich über eine Affäre mit Crampas Gedanken. Crampas hingegen wünscht sich die Affäre. „Lippen“ (Z.36) ist ein Symbol und steht für das Küssen. Auch dies ist nochmals ein Hinweis auf die Affäre. Dass Crampas sich sebst als „Narr“(Z.39) bezeichnet, versucht er zu bezwecken, dass Effi ihm widerspricht und ihm sagt wie toll er doch eigentlich ist. Dies wiederum sagt er auch um sich selbst eine Bestätigung zu geben, dass Effi ihn liebt bzw. das er ihr nicht egal ist. Wie erwartet verneint dies Effi und gibt ihm Komplimente. Sie bezeichnet ihn als ein „Husarenfähnrich“(Z.42). Also als einen jungen Soldat. Crampas fühlt sich daraufhin geschmeichelt. Zudem bezeichnet sie ihn als einen „Landwehr Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (Z. 3) als „das Eitelste was es gibt“ (Z. 2). Der Superlativ erfreut Crampas und, dass er 2 Jahre jünger geschätzt wurde, macht ihn nochmals Glücklicher. Crampas sagt daraufhin „Küss die Hand“ (Z.5) dies bestätigt, dass Crampas nun weiß, dass Effi ihn liebt und dass er eine Affäre mit Effi haben möchte. Effi sagt auch sofort „Ja küss die Hand!“ (Z.6). Dies bestätigt nochmals alles und zeigt damit abschließend, dass sie eine Affäre eingegangen sind. Effi warnt Crampas in Form von Bojen, die „schwimmen und tanzen“ (Z. 12) und durch eingezogene „rote Fahnen“ (Z. 13). Die Bojen stehen für Gefahr und die „rote Fahne“ (Z.13) zugleich für Liebe aber auch für Gefahr. Denn rot ist eine Warnfarbe. Dass die Bojen nicht weit weg von Effi und Crampas sind, zeigt wiederum wie nah sie an der Gefahr sind. Dass die Bojen „tanzen“ (Z.12) zeigt zunächst nur die Glückliche Zeit. Denn die Bojen können die Affäre widerspiegeln. Zunächst mal kann die Beziehung schön und gut sein, geht man jedoch zu weit, befindet man sich im weiten großen Meer. Außerdem zeigen die Bojen die Grenzen. Also lässt sich daraus deuten, dass sowohl Effi und Crampas die Grenze eindeutig überschritten haben, aber auch, dass Effi und Crampas vor den Bojen genug Freiraum hatten, aber sie es statt zu nutzen ausgenutzt haben, weshalb sie jetzt vor einer großen Gefahr stehen. Auch dies verdeutlicht nochmals die Abenteuerlust von Effi. Denn Effi möchte immer mehr und letztendlich Grenzen überschreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass die Abenteuerlust von Effi sehr gut zum Vorschein kommt und das Crampas mit Effi eindeutig flirtet. Außerdem wird klar, dass Crampas genau und geschickt mit Effi geredet hat, um sie auf seine Seite zu locken. Effis Naivität wird nochmals dadurch klar, dass sie auf die Sprüche von Crampas reinfällt. Zudem zeigt der folgende Auszug, dass die Gefahr sehr nah an Effi ist. Effi erkennt die Gefahr, sieht die Gefahr jedoch nicht als Gefahr an, sondern als ein Abenteuer. Dies macht auch ihr vorheriges langweiliges Leben wieder lebendig. Weshalb sie auch sehr Glücklich ist, obwohl sie ganz genau weiß, dass es nicht richtig ist, was sie tut. Ihre Abenteuerlust überwiegt jedoch die Schuldgefühle und rechtfertigt damit ihr Handeln. Zu erkennen ist, dass Effi sich gut von Crampas einreden lässt und sie auch wie mit gebunden Augen von Crampas mitgezogen wird. Außerdem zeigt der folgende Textauszug, dass obwohl Effi weiß, dass wenn sie mit Crampas eine Affäre eingeht, dass sie Innstetten fremdgeht. Jedoch hat sie gar keine Schuldgefühle und geht das Abenteuer ein, obwohl sie die Gefahren sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht wurde, thematisiert den gesellschaftlichen Druck und den daraus folgenden Zwang nach Ansehen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegendenTextauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es darum, dass Effi sich auf die Affäre mit Crampas einlässt. Diese Affäre kam dadurch zustande, da sie eine Lockerung ihres Alltags ist, da sich nach der Hochzeit einiges für Effi geändert hat. Sie konnte nichtmehr das verspielte und freie Mädchen sein, also geht sie fremd um wieder ein Gefühl für Freiheit und Aufmerksamkeit zu haben, da ihr Mann ihr diese Aufmerksamkeit nicht schenkt. Sie versteckt die Affäre sechs Jahre lang, doch dann entdeckt Instetten die Liebesbriefe von Crampas und fordert ihn zum Duell auf. Crampas stirbt und Instetten trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zum Kind. Effi wird krank, wird auch zuerst nicht von ihren Eltern zurück genommen. Doch dann entscheiden sie sich um. Doch Effi stirbt. Die Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, in der sich Effis Leben ins negative endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten „wie gewöhnlich“ (Z.10) aus und „Rollo war wieder vorauf“ (Z.11). Dies deutet daraufhin das sie nicht zum ersten Mal zusammen ausreiten und das es teilweise zur Gewohnheit geworden ist. Sie mögen es Zeit miteinander zuverbringen . Sie reiten in einer Reihenfolge „Rollo (..) vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z.10f). Effi reitet Crampas hinterher, dies kann zeigen, dass sie das Abenteuer sucht und diese Affäre sucht um ihre Abenteuerlust zu befriedigen und aus dem langweiligen Alltag mit Innstetten heraus zu kommen. „Kruse“ (Z.10) reitet mit aus, jedoch reitet Effi vor ihm weg, was darauf hinweisen kann, dass Effi vor ihrem beschützen Leben weg reitet und das Abenteuer sucht. Da Crampas sagt, dass „ (…) Ziegenpeter [...] ansteckend [ist] , schon bloß durch [den] Anblick“(Z.19), deutet daraufhin, dass er Effi sehr hübsch findet, und nicht will das sie diese Schönheit verliert. Er flirtet also mit ihr. Effi geht darauf ein und flirtet zurück mit der Aussage „Glaub ich nicht“ (Z.20). Hierbei könnte die Aussage ihre Naivität zeigen und ihre Ungläubigkeit, aber gleichzeitig auchnoch ihr kindisches Verhalten . Crampas fährt daraufhin mit der vorlauten Aussage „Junge Frauen glauben vieles nicht“ (Z.20) fort und flirtet so weiterhin mit ihr und sie fangen an sich zu necken und sich gegenseitig hochzuschaukeln. Beider Verhalten deutet auf die langsam hochkommende Interesse, vielleicht auch in Form von Liebe. Effi antwortet mit „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten“ (Z.22 f. ). Dies deutet daraufhin das Effi schon weiß das sich dort Liebe entwickeln könnte, doch sie will es nicht wahr haben und es sich eingestehen, da sie weiß das es falsch wäre ihren Mann zu betrügen. Crampas ist enttäuscht das es nicht an ihn gerichtet war, was er durch das Wort „Schade“ (Z.26) verdeutlicht. Er will also etwas von Effi. Die Metapher „Wie das Schade sie kleidet“ (Z.27) zeigt erneut wie enttäuscht Crampas ist, dass es nicht an ihn gerichtet war. Und es zeigt auch, dass Effi sich denken kann, dass Crampas etwas für sie empfindet .Die Aussage „Ich glaube wirklich, Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Z.28f), welche von Effi geäußert wird, zeigt das Effi nun weiß ,dass er sie will. Crampas will nicht soweit gehen und ihr sagen das er sie liebt (Vgl.29). Dies könnte zeigen, dass er ein schlechtes Gewissen gegenüber Instetten haben könnte. Trotzdem sagt Crampas „Aber ich möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünschte“(Z.31) dies zeigt deutlich, dass er ihr niemals widerstehen könnte. Die Kernaussage in diesem Flirt ist der Satz „Gedanken sind (…) etwas, das noch im Hintergrunde liegt, Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Z.35f). Für Crampas sind Gedanken und Wünsche zollfrei. Für ihn liegen die Wünsche im Vordergrund  da „Lippen“ (Z.36) eine Metapher und ein Symbol für das Küssen und die Liebe sind. Dabei wird wieder deutlich das Crampas sie liebt und sie ihn auch küssen will, was sie mit der Metapher andeutet. Crampas springt auf diesen Vergleich direkt an indem er sagt „Nur nicht diesen Vergleich“ (Z.37) damit macht er deutlich, dass er vorsichtig ist . Effi antwortet „Ach, Crampas, Sie sind…..Sie sind …..“ (Z.37) mit diesem Parallelismus wird Effis Verlegenheit deutlich und, dass sie nicht weiß wie sie sich in der Situation verhalten soll, da die ihn liebt. Crampas beschreibt sich daraufhin selber als „Ein Narr“ (Z.37) und macht sich so  schlechter als er eigentlich ist und hofft dadurch, dass Effi ihm daraufhin Komplimente macht und er sich so besser fühlt. Das schafft Crampas auch unf Effi antwortet mit „ Nein, auch darin übertreiben sie wieder“ (Z.40). Damit befriedigt sie seinen Willen und zeigt ihm auch das sie ihn begehrt. Mit der Aussage „Das Eitelste was es gibt, ist ein Landwehr- Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (Z.2) , mit dem Superlativ Eitelste (Vgl.2) zeigt Effi , dass Crampas sehr eingebildet und arrogant  ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, das Effi und Crampas im vorliegenden Textauszug miteinander flirten. Dies wird durch viele Anspielungen und Metaphern deutlich. Außerdem wird die spätere Affäre angedeutet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlichte wurde wird die Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit mit dem 20 Jahre älteren Innstetten und ihrem gemeinsamen Umzug nach Kessin erscheint der 17 jährigen Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Ihr Mann muss wegen Dienstreisen oft sehr lange verreisen und Effi fühlt sich einsam und seht sich nach Abwechslung und Abenteuer. Deshalb nutzt sie die Gelegenheit und fängt an Innstetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten um etwas Abwechslung zu erfahren. In dem Textausschnitt Seite 114 Z.10 bis Seite 115 Z.16 geht es um einen Flirt zwischen Crampas und Effi. Anschließend lässt sich Effi auf eine Affäre mit ihm ein. Jedoch bereut sie dies später und ist froh als sie und Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen und sie die Affäre mit Crampas hinter sich lassen kann. Nach 6 Jahren findet Innstetten Liebesbriefe Crampas welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas verliert und seinen Tod zufolge hat. Innstetten trennt sich von Effi woraufhin ihre Eltern sie verstoßen. Dies sorgt dafür das Effi krank wird und nach einer Begegnung mit ihrer Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend gegenüber verhält, stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt beginnt damit, dass der ritt &amp;quot;wie gewöhnlich durch die Plantage&amp;quot; (Z.10) ging. Dies zeigt, dass sich die gemeinsamen Ausritte von Effi und Crampas mittlerweile regelmäßig in Effis Tagesablauf integriert hatten und sie somit mehr zeit mit ihm verbringt. Die Reihenfolge &amp;quot; Rollo war wieder vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse&amp;quot; (Z.10-11),in der sich die Gruppe bewegt, gibt Ausschluss über das Verhältnis der Beteiligten. Voran läuft Rollo, der als Begleiter die Gruppe beschützen soll. Da Effi und Crampas durch die Konjunktion &amp;quot;und&amp;quot; (Z.11) verbunden und gleichzeitig durch das Komma von Knut getrennt sind, zeigt sich dass die beiden nahe beisammen und entfernt von Kruse reiten, sodass dieser seine Aufgabe, dafür zu sorgen dass der Kontakt zwischen Crampas und Effi nicht zu stark wurde, nicht nachgehen konnte. Die Tatsache, dass Knut fehlte, erschwerte Kruse seine Aufgabe zusätzlich und ist ein Grund dafür, dass sich die beiden auf diesem Ausritt näher kommen und einen eindeutigen Flirt haben.&lt;br /&gt;
Auf die Frage, wo Knut sei antwortet Crampas dass er einen &amp;quot;Ziegenpeter&amp;quot; (Z.14) habe. Effis Antwort &amp;quot;Eigentlich sah er schon immer so aus&amp;quot; zeigt ihre kindliche Seite die immer noch stark ausgeprägt ist. Crampas meint dass Ziegenpeter schon bei bloßen Anblick ansteckend, worauf Effi antwortet &amp;quot;Glaube ich nicht&amp;quot; (Z.20). Dies zeigt für den spielerischen Flirt der beiden, in dem sie sich gegenseitig immer wieder herausfordern und necken. Ein Beispiel dafür ist Crampas Aussage &amp;quot;Junge Frauen glauben vieles nicht&amp;quot; (Z.21). Dies ist eine indirekte Herausforderung Crampas an Effi und soll auf ihre Kindlichkeit und Naivität hinweisen. Effis darauf folgende Antwort &amp;quot;Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glauben&amp;quot; (Z.22) steht dafür, dass sie denkt Crampas hätte an ihr Interesse.  Als er durch die Frage &amp;quot;An meine Adresse?&amp;quot; (Z.23) herausfinden will, ob Effi davon ausgeht, er habe intimere Absichten mit ihr, bekommt er nur ein einfaches &amp;quot;Nein&amp;quot; (Z.24) als Antwort. Effi will also noch nicht direkt zugeben dass sie von seinen Gefühlen weiß und spielt lieber ein wenig weiter mit ihm. Stattdessen will sie durch die Aussage &amp;quot;Ich glaube sie fänden es wirklich ganz in Ordnung wenn ich ihnen eine Liebeserklärung machte&amp;quot;(Z.26-28), dass Crampas dies zugibt und weiter mit ihr flirtet. Crampas denkt dass &amp;quot;Gedanken und Wünsche (...) zollfrei&amp;quot;(Z.31-32) seien und meint damit, dass es nicht schlimm wäre wenn er mehr als nur eine freundschaftliche Beziehung  zu Effi begehren würde. Gleichzeitig ist dies eine indirekte Zustimmung zu ihrer Annahme dass er sich ein Liebesgeständnis wünschen würde. Effi macht einen Unterschied zwischen Dingen die man sich nur grob vorstellt und worüber man noch nicht genauer nachgedacht hat,also den Gedanken und den Dingen die man unbedingt möchte und die man ganz besonders begehrt, den Wünschen. Sie spricht davon, dass Wünsche &amp;quot;meist schon auf der Lippe&amp;quot; (Z.35-36) liegen, worauf Crampas mit den Worten &amp;quot;Nur nicht gerade diesen Vergleich&amp;quot;(Z.37) klar macht, dass er sie küssen will.Daraufhin äußert sich Effis Verlegenheit, da sie stottert und nicht die richtigen Worte findet &amp;quot;Ach, Crampas, Sie sind... Sie sind...&amp;quot; (Z.38). Crampas Antwort &amp;quot;Ein Narr&amp;quot;(Z.39) ist eine Aufforderung nach Bestätigung, dass sie ihn ebenfalls begehrt. Er erhält seine erwartete Bestätigung, als Effi sagt, dass er das Eitelste sei, dass es gäbe. Als Effi berichtet, dass ihr schon mit 14 der Hof gemacht wurde, meint Crampas,dass alle Komplimente berechtigt seien und zeigt somit sehr offensichtlich seine Zuneigung ihr Gegenüber &amp;quot;Gewiss nicht mehr als recht war&amp;quot;(Z.10). Effi spricht von &amp;quot;roten Fahnen&amp;quot;(Z.15) und der untergegangenen Stadt Vinetta. Beides sind Metaphern für Gefahr und zeigen, dass sich Effi der großen Gefahr welche mit einer Affäre verbunden war, bewusst gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in diesem Textausschnitt sehr deutlich die Annäherung zischen Crampas und Effi und ein offensichtlicher Flirt der beiden sichtbar ist. Durch das ständige Herausfordern und den spielerischen Dialog der beiden wird die entstehende Affäre deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug von Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ Seite 114 Zeile 10 bis Seite 115 Zeile 16 geht es um den Ausritt Effis mit Major Crampas, welcher durch Rollo und Kruse begleitet wurde. Der Roman ist in die Epoche des Poetischen Realismus einzuordnen.&lt;br /&gt;
Der Textauszug stammt aus dem 17. Kapitel und befasst sich mit der immer größer werdenden Entfremdung Effis mit ihrem Mann und die Zuneigung Effis zu Crampas. Innstetten ist zeitlich sehr eingespannt in seinem Amt als Landrat und möchte Karriere machen. Er nimmt sich nicht die Zeit sich um Effi und ihre Bedürfnisse zu kümmern. Effi, die sich in Kessin bereits nicht willkommen und aufgehoben fühlt, fühlt sich auch mit ihrer Rolle als Mutter nicht ausgefüllt. */Crampas, der als Casanova bekannt ist, nutzt diese Situation aus, um mit Effi zu flirten und sich ihr anzunähern/*. Effi die durch Innstetten in sehr engen Grenzen gehalten wird und die des Weiteren durch die hohen gesellschaftlichen Anforderungen in ihrem Freiheitsdrang begrenzt wird, erhält durch Crampas die Möglichkeit, ihren Phantasien freien Lauf zu lassen. Crampas lebt ein freies ungezwungenes Leben und schert sich wenig um gesellschaftliche Konventionen. Effi ist hin- und hergerissen zwischen der Sicherheit die ihr jetziges Leben ihr bietet, worauf sie durch ihre Erziehung auch vorbereitet wurde, und das sie keineswegs gefährden will. Andererseits zeigt Crampas ihr ein ihr freieres Leben, was dem ihres Lebens vor der Hochzeit doch eher entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fragt direkt „Wo haben Sie Knut gelassen“ (Zeile 13), was darauf hindeutet, dass ihr daran gelegen ist, so viele Begleiter mitzunehmen, um keine Gerüchte aufkommen zu lassen. Sie fühlt sich in der Anwesenheit Crampas unsicher und fühlt die Gefahr, die von ihm ausgeht. Es folgt eine kurzes Gespräch über&lt;br /&gt;
*/Kampf Instetten und Crampas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgewählte Auszug aus dem Roman von Theodor Fontane handelt von einem Ausritt Effis mit Crampas, welche in Begleitung von Kruse und Rollo stattfindet. „Der Ritt ging wie gewöhnlich durch die Plantage hin“, beschreibt den Ausritt als nichts außergewöhnliches und doch ist er nicht gewöhnlich, denn im Vorfeld ist klar, dass Innstetten nicht dabei ist. Die genaue Beschreibung der Reihenfolge der Reiter lässt auf den ersten Blick nicht erahnen, dass damit das gesellschaftliche Ansehen der Personen in der Gesellschaft wiedergespiegelt wird. Fontane lässt zunächst Rollo „wieder vorauf“ (Zeile 11) laufen, was zunächst nichts ungewöhnliches darstellt, wenn ein Hund den Weg voraus erkundet, so als würde er die Reitergesellschaft beschützen. Bei näherer Betrachtung wird aber deutlich, dass Rollo, ein enger Verbündete von Effi vielleicht nicht mitbekommen soll, was sich hinter seinem Rücken abspielt und dass die Gefahr nicht vorneweg, sondern eher unter den Reitern selbst zu finden ist. Die Reihenfolge Crampas, Effi und dann Kruse spiegelt den gesellschaftlichen Status der Reiter wider. Crampas reitet als Mann voraus, vielleicht auch in Funktion eines Beschützers. Als Mann ist man in der damaligen Gesellschaft mehr Wert als eine Frau, welche in völliger Abhängigkeit ihres Mannes lebt. Effi folgt Crampas, was ihren gesellschaftlichen Status als Frau wiederspiegelt. Kruse folgt, sozusagen als Anstaltsdame, damit keine falschen Gerüchte aufkommen sollen. Ein Gerücht in solchen Kreisen würde sich sowohl auf Crampas als auch auf Effi schlecht auswirken. Anscheinend ist sonst bei den Ausritten auch immer Knut dabei, denn Effi fragt: “Wo haben Sie Knut gelassen“ (Zeile 13). Diese Frage zeigt deutlich, dass Effi verwundert und gar ängstlich ist. Eine weitere „Anstaltsdame“ könnte den unschuldigen Verlauf des Ausritts noch besser bekunden als nur eine Person. Da dieser Ziegenpeter hat, findet es Crampas nicht weiter schlimm, dass dieser nicht anwesend ist. Dies zeigt deutlich, dass Crampas nicht sehr besorgt  um seinen Ruf ist. Ihm scheint ausreichend, dass Kruse dabei ist. Effi überspielt ihre Unsicherheit und scherzt „Eigentlich sah er schon immer so aus“ (Zeile 15 und 16). Dieses scheinbar harmlose Geplänkel zeigt deutlich, dass Effi anfängt, mit Crampas zu flirten. Sie scherzen über Knut in einem vertraulichen und verschwörerischen Ton. Crampas meint „Aber Sie sollten ihn jetzt sehen! Oder doch lieber nicht. Dies zeigt die freundschaftliche Verbundenheit der beiden zueinander. Crampas neckt Effi sogar, denn er behauptet“ Ziegenpeter ist ansteckend, schon bloß durch Anblick“ (Zeile 18-19). Effi glaubt dies so nicht, was zeigt, dass sie in ihrem Elternhaus wohl behütet aufgewachsen ist, doch von der Realität oder von Dingen wie Krankheiten, keine Ahnung hat. Auch wenn Crampas etwas übertrieben hat, dass ein bloßer Anblick zur Ansteckung reichen würde. Dies ist eher sinnbildlich zu verstehen, dass man sich besser nicht in der Nähe eines an Ziegenpeter erkrankten Menschen aufhalten sollte. Fontane deutet hier bereits an, dass es für Effi und Crampas gefährlich ist, sich einander anzunähern. Mit den Worten „Junge Frauen glauben vieles nicht“ (Zeile 21) spielt Crampas auf die Unerfahrenheit und Unwissenheit von Effi hin und provoziert diese damit. Effi kontert „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten (Zeile 22-23). Effi spielt damit auf Innstetten an, der sie in dem Glauben ließ, dass es in ihrem Haus spukt. Effi verneint, als Crampas fragt, ob er damit gemeint wäre. „Schade“ sagt Crampas, als er erfährt, dass nicht er gemeint ist, was verdeutlicht, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, wenn sie ihm nicht alles glauben würde. Dies zeigt, dass er sich der Gefahr des Flirtens bewusst ist. Effi flirtet jetzt offen mit Crampas „Ich glaube Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich Ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Zeilen 27-29). Sie bringt damit indirekt zum Ausdruck, dass sie eigentlichen nichts dagegen hätte. Sie gesteht ihm in diesem Moment ihre Liebe. Mit den Worten“ So weit will ich nicht gehen“, verdeutlicht Crampas, dass er sich seiner Sache nicht sicher ist. Er will an dieser Stelle nicht von Liebe reden. Er merkt, dass der Flirt hier eine gefährliche Wendung nimmt und doch sagt er : Aber ich möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünscht (Zeile 30-31). Dies zeigt seine widersprüchlichen Gedanken. Er weiß, was eine Affäre für ihn und Effi gesellschaftlich bedeutet, wenn dies bekannt wird und doch fühlt er sich sehr zu ihr hingezogen und gibt Effi ohne Umschweife zu verstehen, dass er einer Affäre nicht abgeneigt gegenübersteht.  Mit den Worten  „Gedanken und Wünsche sind zollfrei“ (Zeile 31-32) unterstreicht er die Gefahr einer solchen Affäre. Denn solange es bei Gedanken und Wünschen bleibt, könnte niemand sie richten. „Zollfrei“ steht hier sinnbildlich für „Straffrei“, denn niemand darf nur für seine Gedanken Wünsche von der Gesellschaft gerichtet werden. Effi geht aber noch einen Schritt weiter, denn sie konkretisiert den Wunsch nach einer Affäre, denn sie meint, dass bloße Gedanken keine Gefahr bedeuten, doch „Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Zeile 35-36). In diesem Moment schiebt Effi die drohenden Konsequenzen in ihrem, doch noch recht kindlichem „Gemüt“ beiseite. Fontane deutet hier schon an, dass Effi eine Affäre mit Crampas beginnt. Crampas entgegnet „Nur nicht gerade diesen Vergleich!“ (Zeile 37). Das Wort „diesen“ ist kursiv geschrieben und bedeutet, dass er grundsätzlich nichts gegen eine Beziehung einzuwenden hat, doch die Erwähnung von „Lippen“ deutet auf eine körperliche Nähe hin, zu der er noch nicht bereit ist. Effi ist sprachlos und findet keine Worte. Crampas nennt sich selbst ein Narr, dass er das Angebot einer Affäre mit Effi nicht sofort aufgreift, aber es verdeutlicht, dass er immer noch zögert und er sich seiner gesellschaftlichen Stellung und der Konsequenzen bewusst ist. Effi schiebt alle Bedenken zur Seite. Dies verdeutlicht ihr kindliches Verhalten. Sie ist immer noch abenteuerlustig und will Erfahrungen sammeln und Neues lernen und aus ihrem Eheleben, was ihr wie ein Gefängnis vorkommt, ausbrechen. Sie schmeichelt ihm, denn sie beschwichtigt ihn, dass er kein Narr sei, eher „das Eitelste, was es gäbe (Zeile 41). Fontane verwendet hier ein Superlativ, um zu verdeutlichen, wie sehr Effi Crampas bestätigt, denn sie vergleicht ihn mit einen Husarenfähnrich von achtzehn Jahren. Effi erwähnt in diesem Zusammenhang Hohen-Cremmen, was zeigt, wie sehr sie noch immer dort verwurzelt ist, aber auch, dass sie großen Wert auf die Meinung und Wertschätzung ihrer Familie legt. Dies könnte auf das drohende Unheil und den Bruch mit ihrer Familie durch die beginnende Affäre hindeuten. Effi steigert ihre Schmeichelei noch, dann sie nennt ihn „das Eitelste, was es gibt, ist ein Landwehr-Bezirksmajor von zweiundvierzig Jahren“ (S 115 Zeile 2-3). Crampas fühlt sich sehr geschmeichelt und übergeht, dass Effi nicht mal sein wahres Alter richtig kennt. Einerseits spiegelt dies wider, dass Effi eigentlich nicht wirklich viel über Crampas weiß, anderseits, dass es ihr egal ist, welches Alter er hat. Crampas beendet seinen Satz mit „Küss die Hand“, was auf die bald beginnende Affäre hindeutet, denn eigentlich ist in der damaligen Zeit ein Handkuss etwas sehr intim und war nicht üblich. „Ja, küss die Hand“ (S115 Zeile 6“ erwidert Effi, was auf nahende einvernehmliche Affäre hindeutet. Als Effi ihren Aufenthalt in Karlsbad erwähnt, wo sie als vierzehnjähriges Mädchen bereits von Männern umworben wurde und nichts damit anzufangen wusste, wird deutlich, wie kindlich Effi im Grunde noch immer ist. Crampas schmeichelt ihr, indem er sagt, dass die Herren ihr den Hof zurecht machten. Effi wirft aber ein, dass dies nicht unbedingt schmeichelhaft für sie sei, da sie doch ohne Erfahrung war. Aber diese Gedanken schiebt sie beiseite und lässt sich von den auf dem Wasser schwimmenden und tanzenden Bojen ablenken. Dies verdeutlicht erneut den kindlichen Charakter von Effi. Sie schiebt alle Bedenken beiseite. Ihr Freiheitsdrang, was durch das unendlich scheinende Wasser verdeutlicht wird, ist grenzenlos. Sie ist voller Tatendrang und Abenteuerlust. „Die kleinen roten Fahnen sind eingezogen“ (S 115 Zeile 13) sagt Effi. Damit könnte Effi meinen, dass ihnen keine Gefahr droht. Es könnte aber auch auf die im Moment nicht zu erkennenden Gefahr hindeuten. Eine Gefahr, die von der sich anbahnenden Affäre ausgeht. Effi erwähnt, dass sie die wenigen Male, wo sie sich bis an den Strand hinauswagte, die roten Fahnen sah. Dies könnte symbolisch dafür stehen, dass Effi bei den Ausritten mit Innstetten sich ihrer Grenzen bewusst war, doch insgeheim wünschte, dass es anders wäre. Die Erwähnung der Turmspitzen, die erneut für ihr Zuhause in Hohen-Cremmen steht, macht deutlich, dass sie dort anders erzogen worden ist und diese Erziehung und das enge Band zur Familie sie bisher von einem Schritt in Richtung einer Affäre abgehalten hat. Der Turm als Warnung, dass alles auf auf Hohen-Cremmen zurückfällt und nichts geheim bleibt. Eine Warnung vor einer beginnenden Affäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen von gesellschaftlichen Konventionen auf das Leben im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle (S. 114 Z. 10 – S. 115 Z. 16) hat für den weiteren Romanverlauf eine essenzielle Rolle. Zuvor ereignet sich Effis Hochzeit mit dem Baron Geert von Innstetten und ihr gemeinsamer Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin. Durch Effis neue Lebensverhältnisse muss sie lernen Verantwortung zu übernehmen und sich von ihrer Rolle als Kind zu lösen. Sie gerät jedoch immer mehr in Verführung dem Major Crampas näher zu kommen, weil sie aufgrund von zahlreichen Geschäftsreisen oft von ihrem Mann alleine gelassen wird. Der vorliegende Textauszug handelt von einer Unterhaltung zwischen Effi und Crampas, wobei er die Absicht hat Effi zu verführen. Sie geht eine Affäre zu ihm ein, die Effis Leben stark verändert. Zunächst zieht Effi mit ihrem Ehemann nach Berlin, wodurch sie eine Distanz zu Crampas aufbauen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten jedoch die zuvor geschriebenen Liebesbriefe zwischen Effi und ihrer Affäre, wodurch sie ausziehen muss. Außerdem stirbt Crampas aufgrund einem Duell zwischen ihm und Innstetten. Nachdem sie von ihrer Familie und ihrer Tochter verstoßen wird, zieht sie aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands in ihr Elternhaus, in dem sie schließlich stirbt. Der Textauszug stellt somit die Wendung in Effis Leben dar, weil die Affäre der Auslöser für den weiteren Verlauf des Dramas ist, wodurch sie schließlich mit ihrem Leben bezahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit der örtlichen Einordnung, bei der genannt wird, dass „Der Ritt […] wie gewöhnlich durch die Plantage“ (S. 114 Z. 10) führt. Dabei weisen die Worte „wie gewöhnlich“ (ebd.) darauf hin, dass Effi und Crampas einen solchen Ausritt des Öfteren machen, wodurch sie Zeit miteinander verbringen. Dadurch wird die Beziehung zwischen den beiden Personen veranschaulicht. &lt;br /&gt;
Darauf folgt die Beschreibung der Anordnung der Personen. „Rollo war wieder vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse, Knut fehlte“ (Z. 10ff.). Durch diese Anordnung wird Effi von Crampas beschützt. Auch der Hund, der vorausläuft, nimmt eine Schutzfunktion für die nachfolgenden Personen ein. Kruse nimmt dabei die Funktion ein, dass er Effi und Crampas vor Zweisamkeit in der Öffentlichkeit bewahrt. Bei dieser Anordnung befinden sich Effi und Crampas im Mittelpunkt, wodurch ein besonderes Augenmerk auf sie gerichtet wird. Dies verweist auf ihre nachfolgende Affäre.&lt;br /&gt;
Auf Effis Frage, wo Knut sei (vgl. Z. 13) antwortet Crampas „Er hat einen Ziegenpeter“ (Z. 14). Diese Metapher wirkt kindisch und verspielt und verharmlost die Krankheit, wodurch Crampas mit Effi ins Gespräch kommen möchte. Sie antwortet jedoch sehr skeptisch mit dem Adjektiv „Merkwürdig“ (Z. 15), was zeigt, dass sie die Dinge kritisch hinterfragt. Der Dialog wird mit dem Satz „Sie sollten ihn jetzt sehen“ (Z. 17) fortgeführt. Durch das Siezen besteht weiterhin eine gewisse Distanz zwischen Effi und Crampas. Dieser führt mit der Antithese „Oder doch lieber nicht“ (Z. 17f.) den Dialog fort. Durch diese Frage zeigt er Interesse an Effi. Crampas und Effi haben eine enge Beziehung, was durch das gegenseitige Necken zum Ausdruck gebracht wird. Anhand ihrer Sprache wird die enge Verbundenheit erneut veranschaulicht. &lt;br /&gt;
Effi behält jedoch ihre kritische Haltung gegenüber Crampas‘ Aussage, woraufhin Crampas behauptet, dass „Junge Frauen [..] vieles nicht“ (Z. 19) glauben würden. Durch den Ausdruck „Junge Frauen“ (ebd.) möchte er Effi schmeicheln. Das Verhalten der beiden Personen lässt auf ihre nachfolgende Affäre hindeuten. Durch Effis schmeichelnden Antworten und ihren Widersprüchen in Bezug auf Crampas‘ Aussagen möchte sie Crampas auf die Probe stellen. Durch Effis Aussage „ich glaube wirklich, Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich Ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Z. 27f.) möchte sie von Crampas‘ Gefühlen für sie erfahren. Das ist die erste außerdem die erste Stelle in dem Textauszug, in dem auf die Gefühle und die Beziehung zwischen Effi und Crampas eingegangen wird. Auch die direkte Ansprache Crampas‘ zeigt, dass Effi ihn auf die Probe stellen möchte, um seine Gefühle herauszufinden.&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Dialogs wird sie sprachlos, wenn sie sagt „Ach Crampas, Sie sind…Sie sind…“ (Z. 38) Die Interjektion, sowie die Wiederholung verweisen auf Effis Empathie für Crampas. Die Auslassungszeichen stehen jedoch trotzdem für ihre Vorsicht in Bezug auf Crampas. Effis freche Annäherungsversuche und ihre Kritik, die sie an Crampas äußert verweisen außerdem auf ihre gute Beziehung zueinander, da Crampas eine gewisse Betroffenheit äußert, jedoch geht er auf ihre Antworten ein und scheint die Anschuldigungen nicht sehr ernst zu nehmen. &lt;br /&gt;
Effi wiederholt Crampas Aufforderung „Küss die Hand“ (S. 115 Z. 6), wodurch sie diese auch an Crampas stellt und ihre Gefühle zu ihm zeigt. Crampas zeigt ein sehr charmantes Verhalten auf und schmeichelt Effi, um sie immer mehr für sich zu gewinnen. Effi deutet auf die „Bojen, […] die schwimmen und tanzen“ (Z. 12f.) hin. Diese stehen einerseits für die Freiheit, da sie sich auf dem offenen Meer befinden. Andererseits stehen sie auch für die Gefahr, da hinter den Bojen das offene Meer ist. Diese Gefahr lässt sich auch auf Effis und Crampas‘ Affäre zurückführen, weil sich beide darüber bewusst sind, dass die Beziehung aufgrund von Effis Ehe ein Fehler ist. Sie gehen die Beziehung jedoch trotzdem ein, um ihre Freiheit zu genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein stellt die Textstelle die Wende in dem Roman dar, weil die ersten Annäherungsversuche von Effi und Crampas gezeigt werden. Durch ihr Necken und ihre schmeichelnden Aussagen wird die Bindung zwischen ihnen hervorgehoben, die für den weiteren Verlauf essenziell ist da diese Affäre der Auslöser für die nachfolgenden Handlungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Erik ''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des poetischen Realismus erstmals veröffentlicht wurde thematisiert die Rolle gesellschaftlicher Erwartungen sowie das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm ins ländliche Kessin. Da ihr Mann jedoch beruflich oft auf Reisen ist fühlt Effi sich im gemeinsamen Anwesen oft einsam und vernachlässigt, ihr Leben in Kessin erscheint ihr trist und langweilig. Effi beginnt gemeinsame Ausritte mit Innstetten sowie Crampas, einem Freund ihres Mannes als Abwechslung zu ihrem eintönigen Alltag. Als Innstetten verhindert ist, unternimmt Effi den ersten Ausritt alleine mit Crampas, der mehrfach Annäherungsversuche unternimmt. Die junge Frau lässt sich im vorliegenden Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16)  auf eine Affäre mit ihm ein, bekommt jedoch bald Schuldgefühle. Daher ist Effi froh als sie wegen dem Beruf ihres Mannes nach Berlin ziehen muss und durch die Distanz zu ihrem Liebhaber scheint Effi die Affäre hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später erfährt Innstetten jedoch durch Liebesbriefe von Crampas an seine Frau von der Affäre und tötet Effis Liebhaber bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und bei einer zufälligen Begegnung zwischen Effi und ihrer Tochter wird deutlich, dass Innstetten diese angewiesen hat, Abstand von ihrer Mutter zu halten. Auch von ihrer Familie wird sie verstoßen und erst als sich Effis Gesundheitszustand erneut dramatisch verschlechtert nehmen ihre Eltern sie wieder bei sich auf. Am Ende stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Text beginnt mit dem ,, Ritt […] wie gewöhnlich durch die Plantage“ (S. 114 Z. 10) führt. Der Ausdruck ,, wie gewöhnlich “ (S.114 Z.10) zeigt hier, dass Effi und Crampas öfter gemeinsame Ausritte unternehmen. Daraufhin wird beschrieben, dass „Rollo (…) wieder vorauf [war], dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse, Knut fehlte“ (S.114 Z.10 - 12). Die Reihenfolge der Teilnehmer des Ausritts zeigt auf, dass Effi Crampas ins Abenteuer folgt. Kruse dient hier als Begleitung und Schutz Effis, könnte aber durch seine Anwesenheit auch einer entstehenden Zweisamkeit zwischen den Beiden vorbeugen. Knuts Fehlen erklärt Crampas so: „Er hat einen Ziegenpeter“ (Z. 14). Dieser beschönigenden Beschreibung der Krankheit begegnet Effi mit kindlichem Widerspruch und  behauptet, Knut habe ,,schon immer so“ (S.114 Z.15) ausgesehen. Nun warnt Crampas Effi diesen nicht anzusehen, da „Ziegenpeter […] schon bloß durch den Anblick“ (S.114 Z.18f.) ansteckend sei. Mit dieser übertriebenen Beschreibung neckt Crampas Effi, zeigt aber auch, dass er an ihrem Wohlergehen interessiert ist. Als Effi daraufhin antwortet: ,, Glaub ich nicht. “(Z.20) erwidert Crampas: ,,Junge Frauen glauben vieles nicht&amp;quot;(Z.19). Die Bezeichnung Effis als ,,junge Frau” (Z.19) soll ihr schmeicheln, könnte aber auch als ironische Anspielung auf den großen Altersunterschied der Beiden verstanden werden. Effi sagt daraufhin jedoch, dass junge Frauen vieles glauben würden, „was sie besser nicht glaubten“ (S.114 Z.22-23). Auf Crampas Nachfrage ,,An meine Adresse?” (Z.24) antwortet die junge Frau schlicht  ,,nein” (Z.25), was er ,,schade” (Z.26) findet. Effi deutet in diesem Dialog bereits Crampas Gefühle für sie an, welcher sich sofort darauf einlässt. Durch die Aussage „ich glaube wirklich, Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich Ihnen eine Liebeserklärung machte.“ (Z. 27f.) unternimmt Effi erneut den Versuch, dass Crampas sich zu ihrer Beziehung äußert. Zudem wird deutlich, dass Crampas, zumindest aus Effis Sicht, keine moralischen Schwierigkeiten mit einer gemeinsamen Affäre hätte. Crampas hingegen verneint Effis Vorwurf nicht, sondern erwidert nur, dass er„den sehen [möchte], der sich dergleichen nicht wünschte“ (S.114 Z.30-31). Abgesehen von einem erneuten Kompliment an Effi bestätigt Crampas so ihre Aussage. Er behauptet nun, dass „Gedanken und Wünsche […] zollfrei“ (S.114 Z.31f.) seien, womit er erneut sein Interesse an Effi bekundet dieses aber auch gleichzeitig moralisch legitimiert. Effi erläutert daraufhin den Unterschied zwischen Gedanken, die privat bleiben und Wünschen, die ,,aber (…) meist schon auf der Lippe [liegen]“ (Z. 35-36). Sie hinterfragt somit Crampas Rechtfertigung, die Verwendung des Wortes ,,Lippe” zeigt aber auch, dass der Ton zwischen den Beiden anzüglicher wird. Als Effi im weiteren Verlauf des Dramas von anzüglichen Bemerkungen anderer Männer ihr gegenüber berichtet sagt Crampas, dass diese mit Sicherheit gerechtfertigt seien und bekundet so sein Interesse an ihr noch deutlicher. Später deutet Effi auf die „Bojen, […] die schwimmen und tanzen“ (Z. 12f.). Diese können als Vorzeichen einer drohenden Gefahr gesehen werden, die hier die sich anbahnende Affäre von Effi und Crampas darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der vorliegende Text als Wende im Roman verstanden werden kann, da beide immer ernstere Annährungsversuche unternehmen, obwohl sie sich der moralischen Probleme sowie der Gefahr durch Effis Ehe mit Innstetten bewusst sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, 1894 bis 1895 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus, in sechs Folgen in der deutschen Rundschau, veröffentlicht, thematisiert das streben nach Anerkennung und Erfüllung gesellschaftlicher Normen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114 Z.10- S.115 Z.16), ist eine Schlüsselstelle für den weiteren Romanverlauf. Effi ist mittlerweile mit Gert von Innstetten nach ihrer Hochzeit, nach Kessin gezogen. Dort muss Innstetten aber oft und lange arbeiten, weshalb sich Effi sehr langweilt und ihr Leben sehr eintönig verläuft, außerdem fürchtet sie sich vordem Spuk in dem Haus. Doch Major Crampas trifft in Kessin ein und unternimmt mit Effi Ausritte, während Innstetten arbeitet. &lt;br /&gt;
Effi schätzt Crampas, denn er schenkt ihr Aufmerksamkeit und macht ihr Komplimente, wodurch Effi eine Affäre mit Crampas beginnt. Die Auswirkungen dieser Affäre bekommt sie Jahre später zu spüren, da sie den Kontakt zu ihrer Familie verliert, Crampas von Innstetten erschossen wird, Innstetten sich von ihr scheiden lässt und ihre gemeinsame Tochter mitnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten „wie gewöhnlich“(Z.10), miteinander aus, was zeigt, dass sie es nicht zum ersten mal tun. Da sie in der Konstellation, „Rollo […] vorauf, dann [...] Crampas und Effi , dann Kruse“(Z.10 f.) ritten, stellt durch die Position Crampas (vor Effi), die damaligen Sitten dar, nämlich, dass der Mann eine höhere Stellung besaß als die Frau, allerdings könnte es auch auf die folgende Affäre hindeuten, da Effi hinter Crampas “her ist“. Kruse ist in diesem Fall der Aufpasser, damit sich Effi und Crampas nicht zu nahe kommen. Doch „Knut fehlte“(Z.11f.), was Effi und Crampas mit nur einem Aufpasser alleine lässt, da Knut mit dem „Ziegenpeter“(Z.14) erkrankt ist, was eine andere Bezeichnung für die Infektionskrankheit Mumps ist, bei welcher es zu Schwellungen der Ohrspeicheldrüsen kommt. Effi aber scherzt darüber, indem sie lacht und sagt, dass Knut immer so „aus[sehe]“(Z.15), was ihre freche und kindische Seite zum Ausdruck bringt, aber auch ihre Unwissenheit darstellt, da sie wahrscheinlich nicht sehr viel mit Krankheiten zu tun hatte, als sie noch ein Kind war, da sie relativ abgeschottet gelebt hat.&lt;br /&gt;
Da Crampas ihr sagt, dass sie Knut „jetzt sehen sollte“(Z.17), seine Antwort dann aber schnell mit „Oder doch lieber nicht“(Z.17f.) revidiert, zeigt, dass er wahrscheinlich mit Effi relativ allein bleiben möchte, allerdings vielleicht auch nicht möchte, dass Effi sich bei Knut ansteckt. Da Effi aber  nicht daran glaubt, sich anstecken zu können, wird wieder ihre Unwissenheit dargestellt, was Crampas mit „Junge Frauen glauben vieles nicht“(Z.21), unterstreicht, aber sie auch ein wenig provoziert und dadurch mit ihr flirtet.&lt;br /&gt;
Dadurch dass Crampas sagt, dass „Wünsche aber meist schon auf der Lippe“(Z.35f.) liegen, zeigt seine Sehnsucht nach Effi und, dass er sie küssen möchte, worauf Effi verlegen reagiert und stottert, aber allerdings wieder auf die Affäre hindeutet.&lt;br /&gt;
Crampas stellt sich daraufhin selbst als „Narr“(Z.39) dar, damit er von Effi das Gegenteil zu hören bekommt, was ihm auch gelingt. Dadurch erfährt er, dass Effi ihn schätzt und überhaupt nicht als Narr sieht, sondern als „Husarenfähnrich von achtzehn“(Z.42f.), aber dann das Eitelste in ihm sieht,  einen „Landwehr-Bezirksmajor von zweiundvierzig“(Z.3) was Crampas jünger darstellt, da ein Husarenfähnrich ein junger Soldat ist und sie ihn jünger macht, Crampas ist 44. Da er ihr sagt, sie soll die „Hand [küssen]“(Z.5), bedankt er sich bei ihr, für die Reduktion seines alters, zumindest mündlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem lässt sich sagen, dass Effi und Crampas in diesem Textauszug miteinander flirten, was durch mehrere Anspielungen auf die Affäre usw. deutlich wird. Außerdem kann man Effi‘s Unwissenheit an manchen stellen des Textes klar sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug (S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es um einen Ausritt von Effi und dem Major Crampas und ihre Affäre, welcher für den Verlauf des Romans sehr bedeutend ist. Zu der Affäre kommt es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und sie zusammen nach Kessin zogen. Dort fühlt Effi sich jedoch verlassen, gelangweilt und unwohl, denn Innstetten ist oft auf Reisen und somit nicht für sie da. Zunächst ritten Crampas, Effi und Innstetten gemeinsam aus, doch da der Baron erneut auf Reisen war, trafen sich Crampas und Effi nun alleine zu gemeinsamen Ausritten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit. Davon fühlt sich Effi sehr geschmeichelt und sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch diese Affäre entwickelt Effi starke Schuldgefühle, weshalb sie froh ist, als sie mit Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss und sie die Affäre somit zunächst verheimlichen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten aber Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat und erfährt somit von deren früheren Affäre. Daraufhin tötet Innstetten Crampas bei einem Duell, trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch von ihren Eltern wird Effi nicht unterstützt, bis sie so krank wird, dass sie sie wieder aufnehmen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten nicht zum ersten Mal, sondern ständig miteinander aus, was daran deutlich wird, dass der Ritt „wie gewöhnlich“ (S. 114 Z. 10) und „Rollo {…} wieder vorauf“ (Z. 10f.) ist. Dies zeigt, dass sie sich schon sehr gut kennen und könnte darauf hindeuten, dass sie gegenseitige Sympathie entwickelt haben. Sie haben eine klare Ordnung bei ihren Ausritten, bei der „Rollo {…} vorauf {war}, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z. 10f.). Üblicherweise war auch Knut noch dabei, dieser „fehlte“ (Z. 12) jedoch. Da Crampas vor Effi her reitet und sie ihm hinterher, könnte auf die folgende Affäre der beiden hingewiesen werden. Auch könnte dies auf Effis Abenteuerlust hindeuten. Sie sucht mit ihrer kindlichen, naiven Art das Abenteuer und Crampas bietet ihr dieses, indem sie gemeinsam ausreiten und miteinander flirten. Damit eine Affäre nicht entsteht, sind normalerweise Kruse und Knut dabei, doch da „Knut fehlt{…}“ (Z. 11) ist eine Person, die sie davor bewahrt schon mal weniger. Effi ist besorgt darüber dass Knut nicht dabei ist, denn sie fragt „Wo {…} {Crampas} Knut gelassen“ (Z. 13) habe. Dies könnte darauf hindeuten, dass Effi Angst davor hat, mit Crampas unbeobachtet auszureiten, da sie ihm nicht verfallen möchte. Knut hat einen Ziegenpeter, doch Effi scherzt darüber und sagt lachend, dass er „schon immer so aus{sehe}“ (Z. 15). Hier wird erneut Effis kindliche und naive Art zum Ausdruck gebracht. Sie ärgert Knut mit seinem Aussehen und nimmt die Krankheit nicht ernst, was vielleicht daran liegt, dass sie in ihrer Kindheit nicht viele Krankheiten hatte, da sie abgeschottet von der Außenwelt aufgewachsen ist. Dass Crampas und Effi miteinander flirten wird nun deutlich, denn sie scherzen gemeinsam über Knut. Crampas sagt, Effi „soll{e}{…} ihn jetzt sehen! Oder doch lieber nicht“ (Z. 17f.). Zudem könnte hier zum Ausdruck gebracht werden, dass Crampas mit Effi lieber ungestört und unbeobachtet bleiben möchte, weshalb er nicht möchte, dass Effi Knut sieht. Er sagt weiterhin, dass Knut „bloß durch Anblick“ (Z. 18f.) ansteckend sei, worauf Effi erwidert, dass sie es nicht glaube (vgl. Z. 20). Dies könnte erneut ihre Naivität und Unerfahrenheit mit Krankheiten zeigen, welche ein Resultat aus der Abschottung von der Außenwelt in ihrer Kindheit sind. Das Flirten oder gegenseitige Ärgern der beiden wird erneut deutlich, wenn Crampas Effi provoziert, indem er sie als „{j}unge Frau{…}“ (Z. 21) bezeichnet. Dass sie sehr wohl erfahren und nicht leichtgläubig ist, wird deutlich, wenn sie sagt, dass junge Frauen „dann wieder vieles {glauben} was sie besser nicht glaubten“ (Z. 22f.). Dies  könnte eine Andeutung darauf sein, dass sie weiß, dass Crampas sie liebt oder sie verführen will, sie es jedoch nicht wahr haben will, da sie Innstetten sonst betrügen würde. Crampas fragt nach, ob sie damit meine, dass er sie liebe (vgl. Z. 24), was sie jedoch verneint (vgl. Z. 26). Er reagiert mit einem „Schade“ (Z. 27), was seine Enttäuschung widerspiegelt. Es könnte aber auch Ironie und somit eine Schmeichelei sein, mit der er sie davon überzeugen will, dass er sie liebt. Effi spielt mit Crampas, indem sie sagt, sie denke, Crampas würde es für gut empfinden, würde sie ihm „eine Liebeserklärung mach{en}“ (Z. 28f.). Hier wird wieder auf die folgende Affäre der beiden hingewiesen, denn nun gestehen sie sich insgeheim ihre Liebe. Crampas flirtet weiter mit Effi und weist sie zunächst zurück, denn „So weit will er nicht gehen“ (Z. 30). Dies könnte jedoch auch seine Schuldgefühle Innstetten gegenüber zum Ausdruck bringen, da er weiß, dass eine Affäre mit Effi nicht richtig wäre. Insgeheim möchte er es aber trotzdem, denn er „möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünschte“ (Z. 31). Zudem rechtfertigt er sich für seine Wünsche und sagt, sie seien nichts Verbotenes, da „Gedanken und Wünsche {…} zollfrei“ (Z. 31f.) seien. Effi aber sieht einen Unterscheid zwischen Wünschen und Gedanken und meint, Gedanken seien nichts Schlimmes, „Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Z. 35f.). Diese Metapher deutet wiederum auf die Affäre der beiden hin, da Lippen ein Symbol fürs Küssen und die Wünsche nicht mehr nur noch harmlose Gedanken sind. Crampas springt auf diesen Vergleich an, indem er sagt, sie solle „Nur nicht gerade diesen Vergleich!“ (Z. 37) ziehen. Dies zeigt, dass er sie küssen möchte. Daraufhin wird Effi ganz verlegen und gerät ins stottern, was an den Auslassungspünktchen und dem Parallelismus „Sie sind …, Sie sind…“ (Z. 38) zum Ausdruck gebracht wird. Crampas bezeichnet sich daraufhin selbst als „Narr“ (Z. 39), woraufhin er vermutlich den Widerspruch Effis erwartet, welchen er auch bekommt. Sie sagt, er übertreibe mit diesem Ausdruck (vgl. Z. 40), was seine Erwartungen, dass Effi ihn nicht als Witzfigur sieht, bestätigt und ihn schmeichelt. Stattdessen sei er das „Eitelste, was es gibt, {…} ein Landwehr Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (s. 115 Z. 2f.). Dieser Superlativ schmeichelt ihn, denn sie hat ihm „zwei Jahre {…} gnädigst erlassen“ (Z. 4), ihn also jünger gemacht als er ist. Mit „küss die Hand“ (Z. 5) bedankt er sich dafür bei ihr. Dies könnte metaphorisch für ihre Affäre stehen, da ein Handkuss zur damaligen Zeit etwas Intimes war.  Effi lässt sich darauf ein und erwidert „Ja, küss die Hand“ (Z. 6). Hier könnte erneut ihre Abenteuerlust deutlich werden, da sie das Risiko eingeht, sich auf Crampas einzulassen, auch wenn er viel älter ist als sie und sie Innstetten dadurch hintergeht. Zudem könnte die Repetition der Worte „küss die Hand“ (Z. 5 und 6) zeigen, dass die Affäre von Beiden gewollt ist und sich beide darauf einlassen. Weiterhin möchte Effi Crampas zeigen, wie begehrt und attraktiv sie ist, da ihr schon mit vierzehn Jahren von Wienern „de{r} Hof {ge}macht“ (Z. 8f.) wurde und sie viele Komplimente bekommen hat. Somit möchte sie ihn noch mehr von sich überzeugen. Sie sei bereit für die Affäre, was daran deutlich werden könnte, dass „das, was {…} {ihr} schmeicheln soll, ziemlich ungezogen {wäre}“ (Z. 11f.). Doch sie sieht immer noch die Gefahr, die die Affäre mit sich bringt, was mit Hilfe der Personifikation der „schwimmen{den} und tanzen{den} {Bojen}“ (Z. 12f.) zum Vorschein kommt. Hinter den Bojen liegt das ungewisse, gefährliche Meer, was mit der Ungewissheit, welche die Affäre auslöst, vergleichbar sein könnte. Da die Bojen schwimmen und tanzen (vgl. Z. 12f.) wird erneut Effis Abenteuerlust, aber auch ihre kindliche Art deutlich. Sie möchte sich in diese Gefahr, also die Affäre mit Crampas stürzen, ohne die Konsequenzen zu beachten, was zum Vorschein kommt, da „Die kleinen roten Fahnen“ (Z. 13) eingezogen sind und normalerweise, wenn sie alleine zum Strand gegangen war (vgl. Z. 15), konnte sie „die roten Fahnen“ (Z. 15) sehen. Rot ist eine Warnfarbe und Symbolisiert Gefahr, doch da die Gefahr sie nun nicht mehr beachtet wird, aufgrund der eingezogenen Fahnen, lässt sich vermuten, dass Effis ich auf die Affäre mit Crampas einlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Effi und Crampas in dem Textauszug miteinander flirten. Dies wird anhand vieler Anspielungen und Gemeinheiten der beiden deutlich. Dieses Flirten läuft letztlich auf die Affäre der beiden raus, welche sich aus vielen Metaphern schließen lässt. Dass sich beide auf diese Affäre einlassen, wird an Repetitionen zum Ausdruck gebracht. Zudem kann man anhand vieler Textstellen Effis Abenteuerlust, aber auch ihre kindliche Art, welche sie aufgrund ihrer Abgeschotteten Kindheit besitzt, erkennen, welche sich auch trotz der Affäre nicht legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben in der Epoche des Poetischen Realismus und 1894 veröffentlicht, thematisiert die Wichtigkeit der Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Deshalb fängt sie an um etwas Abwechslung zu erfahren Instetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten. In dem Textausschnitt Seite 114 Z.10 bis Seite 115 Z. 16 handelt es von, Effi und Crampas die über seine Gefühle für sie reden. Anschließend lässt sich Effi auf eine Affäre mit ihm ein. Jedoch zieht sie nach Berlin damit sie Crampas endgültig vergessen kann, da sie alles sehr bereut. Instetten findet die Liebesbriefe von Crampas nach 6 Jahren welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas Tod zufolge hat. Effis Eltern verstoßen sie und Instetten trennt sich von ihr. Dies sorgt dafür das Effi erkrankt und anschließend nach einer Begegnung mit ihrer leiblichen Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend verhält stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt startet mit, dass der ritt &amp;quot;wie gewöhnlich durch die Plantage&amp;quot; (Z.10) ging. Daran wird deutlich, dass sich mittlerweile regelmäßig die gemeinsamen Ausritte von Effi und Crampas in Effis Tagesablauf integriert hatten und daher mehr Zeit mit ihm verbringt. Die auffällige Reihenfolge &amp;quot; Rollo war wieder vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse&amp;quot; (Z.10-11), in der sich die Gruppe bewegt, zeigt das Verhältnis der Beteiligten. Ganz vorne läuft Rollo, der als Begleiter die Gruppe beschützen und oder warnen soll. Da Effi und Crampas durch die Konjunktion &amp;quot;und&amp;quot; (Z.11) zusammen aufgezählt werden und gleichzeitig durch das Komma von Knut abgetrennt sind, erkennt man, dass diese nahe beisammen und entfernt von Kruse sich befinden, sodass er seine Aufgabe, dass der Kontakt zwischen Crampas und Effi nicht zu stark wurde, nicht erledigen konnte. Das Knut fehlte, erschwerte die aufgebe von Kruse zusätzlich und ist ein ausschlaggebender Grund dafür, dass die beiden einen eindeutigen Flirt haben und sich auf diesem Ausritt näherkahmen. Auf die Frage, wo Knut geblieben ist antwortet Crampas dass er einen &amp;quot;Ziegenpeter&amp;quot; (Z.14) habe. Effis darauffolgende Antwort &amp;quot;Eigentlich sah er schon immer so aus&amp;quot; zeigt ihre noch immer präsenten kindlichen Charakterzüge die noch stark ausgeprägt sind. Crampas meint, dass Ziegenpeter schon bei bloßen Anblick ansteckend wäre, worauf Effi flirtend antwortet &amp;quot;Glaube ich nicht&amp;quot; (Z.20). Dies ist ein Ausdruck für den spielerischen Flirt der beiden, in dem sie sich gegenseitig immer wieder wiederlegen wollen und necken. Ein weiteres Beispiel dafür ist Crampas provokante Aussage &amp;quot;Junge Frauen glauben vieles nicht&amp;quot; (Z.21). Dies ist ein indirekter Angriff Crampas an Effi und soll auf ihre Kindlichkeit und Naivität hinweisen. Effis Antwort &amp;quot;Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glauben&amp;quot; (Z.22) steht dafür, dass sie sich sicher ist, dass Crampas an ihr Interesse hätte. Durch die anstößige Frage &amp;quot;An meine Adresse?&amp;quot; (Z.23) will er herausfinden, ob Effi denkt, er habe intimere Absichten mit ihr, bekommt er doch nur ein schlichtes &amp;quot;Nein&amp;quot; (Z.24) als Antwort. Effi will also noch nicht sofort zugeben, dass sie von seinen Gefühlen mitbekommen hat und spielt lieber ein wenig weiter mit Crampas. Trotzdem will sie durch die Aussage &amp;quot;Ich glaube sie fänden es wirklich ganz in Ordnung wenn ich ihnen eine Liebeserklärung machte&amp;quot;(Z.26-28), dass Crampas dies endlich vollkommen zugibt und weiter mit ihr flirtet. Crampas denkt, dass &amp;quot;Gedanken und Wünsche (...) zollfrei&amp;quot;(Z.31-32) seien und meint damit, dass es nicht verwerflich wäre, wenn er mehr als nur eine einfache Freundschaft mit Effi hätte. Gleichzeitig ist dies eine indirekte Zustimmung zu ihrer Vermutung, dass er sich über ein Liebesgeständnis von ihr freuen würde. Effi macht einen Unterschied zwischen Dingen worüber man noch nicht genauer nachgedacht hat und die man sich nur grob vorstellt, also den Gedanken und den Dingen die man unbedingt möchte und die man ganz besonders Dolle begehrt, also den Wünschen. Sie redet davon, dass Wünsche &amp;quot;meist schon auf der Lippe&amp;quot; (Z.35-36) liegen, woraufhin Crampas antwort &amp;quot;Nur nicht gerade diesen Vergleich&amp;quot;(Z.37) Effi zeigt, dass er sie küssen möchte. Daraufhin erkennt man Effis Verlegenheit, da sie leicht nervös stottert und und sich schwer tut die richtigen Worte zu finden &amp;quot;Ach, Crampas, Sie sind... Sie sind...&amp;quot; (Z.38).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“, welcher 1894in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 17 Jahren heiratet Effi den Landrat, Baron von Innstetten. Dieser ist aufgrund seiner Arbeit oft gezwungen Effi alleine in Kessin zu lassen, wo sie nach der Hochzeit hingezogen sind, weshalb sie sich einsam und gelangweilt fühlt. Durch Innstetten lernt Effi den Major Crampas kennen, mit dem sie nach einigen Ausritten eine Affäre eingeht. Durch ihre Schuldgefühle wegen der Affäre ist sie froh, dass Innstetten mit ihr nach Berlin zieht. Einige Jahre später findet Innstetten Briefe, die Crampas an Effi schrieb. In seiner Ehre verletzt, fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches tödlich für Crampas endet. Daraufhin trennt er sich von Effi, was auch ihre Eltern mitbekommen, welche sie verstoßen. Nach einem Zusammenbruch Effis, welcher aus einem enttäuschenden Treffen mit ihrer Tochter erfolgte, nehmen ihre Eltern sie wieder auf, allerdings stirbt sie dort nach einiger Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Effi und Crampas „wie gewöhnlich durch die Plantagen“ (Z. 10) reiten zeigt, dass beide schon öfters zusammen geritten sind. Zudem war ihr Hund Rollo „wieder vorauf“ (Z. 11), dies zeigt, dass auch er oft mit ist. Diese gemeinsamen Ausritte machen die Vertrautheit der beiden klar und könnten auch auf Effis Zuneigung gegenüber Crampas hinweisen, da die Ausritte für sie eine wichtige Abwechslung sind und ihr auch ohne ihren Mann gefallen. Auffällig ist auch die Reihenfolge, erst Rollo, „dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z. 11). Crampas und Effi reiten vermutlich nahe zusammen, oder zumindest mit einem Abstand zu Kruse, da die Auflistung immer durch das Adverb „dann“ (Z. 11) getrennt ist, zudem müssen sie sich noch verstehen können, da sie sich unterhalten.  Dadurch, dass Crampas vor Effi genannt wird, reitet er wahrscheinlich vor Effi, was eine beschützende Wirkung hat und dazu dienen könnte Effi zu imponieren. Da „Knut fehlte“ (Z. 11-12), der wahrscheinlich auch eine Distanz zwischen Effi und Crampas geschaffen hätte, lässt sich hier schon vermuten, dass die Beiden sich zumindest näherkommen. Effi fragt, wo Crampas Knut gelassen hätte (Vgl. Z. 13). Dadurch eröffnet sie ein Gespräch, allerdings könnte sie aber auch so die Sorge äußern, dass sie sich etwas mit Crampas entwickeln könnte. Nachdem Crampas ihr erzählt, Knut habe einen Ziegenpeter (vgl. Z. 14), macht sie einen Witz darüber, dass er „Eigentlich (...) schon immer so aus“ (Z. 15-16) sah. Sie eröffnet hier wahrscheinlich den Flirt, da nun beide über Knut scherzen. Crampas stimmt ihr zu und will, dass sie ihn jetzt sieht, widerspricht sich dann aber selber, da er dies „doch lieber nicht“ (Z. 17-18) will. Er begründet seine Aussage damit, dass Ziegenpeter „schon bloß durch Anblick“ (Z. 19) ansteckend ist. Er will also Effis volle Aufmerksamkeit und möchte bei ihr im Mittelpunkt stehen. Vielleicht will er so verhindern, dass Effi Knut womöglich noch besuchen würde, oder einfach nur Mitleid mit ihm hätte. Darauf antwortet Effi „Glaub ich nicht“ (Z. 20), was zwar ihre Klugheit, allerdings auch Naivität zeigt, weil sie zwar Zweifel hat, aber in ihrer Kindheit so abgeschottet gelebt hat, dass sie nicht weiß wie die Krankheit übertragen wird. Crampas neckt sie dann, indem er sie als „Junge Frau“ (Z. 21) bezeichnet und sagt, dass diese vieles nicht glauben. Effi geht darauf ein und antwortet, „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten“ (Z. 22-23). Damit spielt sie auf die Angst an, dass Crampas sie dazu bringt eine Affäre mit ihm einzugehen und sie damit Innstetten hintergehen würde. Crampas fragt sie ob dies an ihn gerichtet war, da dies dann bedeuten würde, dass sie ihn lieben würde, Effi verneint aber. Nachdem Crampas ihr „Schade“ (Z. 26) entgegnet, nimmt Effi die Möglichkeit an und meint, dass Crampas „es für ganz in Ordnung“ (Z. 28) halten würde, wenn sie ihm seine Liebe gesteht. Dies ist ein verspielter Flirt, zudem ist zu vermuten, dass Crampas sich eine Antwort in die Richtung erhofft hatte. Dies zeigt, dass er weiß wie er Effi verführen kann und dass Effi trotz ihrer Bedenken auf diese kleinen Flirts eingeht. Zwar meint Crampas, dass er so weit nicht gehen wolle, aber „Gedanken und Wünsche (...) zollfrei“ (Z. 31-32) seien. Damit meint er, dass er Innstetten zwar nicht hintergehen wolle, aber ihn keiner für den Wunsch mit ihr zusammen sein zu wollen etwas vorwerfen kann.  Damit könnte er auch Effi ermutigen wollen, den Wunsch nach einer Affäre mit ihm zu haben. Allerdings sind Wünsche für Effi kurz vor der Tat, da sie diese schon meist „auf der Lippe“ (Z. 36) liegen. Um Effi wieder in die Stimmung des Flirts zu bekommen, spielt er darauf an, dass er Effis Wunsch wäre, der ihr auf der Lippe liegt, also sie küssen würde. Dies bringt Effi in Verlegenheit, da sie nicht weiß was sie sagen soll. Das Repetitio „Sie sind ... Sie sind ...“ (Z. 38) macht dies deutlich. Crampas sagt dann über sich selber er sei „Ein Narr“ (Z. 39), damit versucht er zu bezwecken, dass Effi ihm widerspricht und ihm sagt wie toll er doch eigentlich ist. Dies funktioniert auch, da Effi ihm klar macht, dass er darin übertreibe (vgl. 40). Insgesamt wird deutlich, wie sehr Crampas Effi in diesem Flirt manipuliert, oder zumindest weiß wie er mit ihr reden muss. Allerdings bezeichnet sie einen „Landwehr Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (Z. 3) als „das Eitelste was es gibt“ (Z. 2). Der Superlativ erfreut Crampas, da sie ihn zwei Jahre „gnädigst erlassen“ (Z. 4) hat. Durch den Ausdruck „küss die Hand“ (Z. 5), beweist Crampas Effi, von welcher Klasse er ist und wertschätzt sie damit. Jetzt macht sich bemerkbar, dass Effi ebenfalls in einem guten Elternhaushalt groß geworden, da sie weiß wie sie zu antworten hat, denn sie antwortet ihm „Ja, küss die Hand“ (Z. 5). Zudem nutzt sie die Möglichkeit und vergleicht Crampas mit den Wienern, da diese auch so vornehm waren. Diese Wiener sollen ihr angeblich schon mit 14 Jahren Komplimente gemacht haben. Damit zeigt sie Crampas, dass sie begehrt war und ist. Da sie ihn zuvor mit diesen verglichen hat, könnte dies auch eine Aufforderung an Crampas sein ihr Komplimente zu machen. Crampas geht darauf ein und beteuert die Wahrheit der Komplimente. Effi bezeichnet ihn als „ungezogen“ (Z. 12). Jetzt ist der Flirt auf einem Höhepunkt und Effi macht bereits intime Anspielungen und durch ihre Abenteuerlust und Langweile hat sie ihren Mann, Innstetten,erst einmal ignorieren können, allerdings weist sie Crampas nach einer kurzen Redepause „...“ (Z. 12), in der sie wahrscheinlich ihren letzten Widerstand gegen die Affäre aufbaut. Sie warnt Crampas in Form von Bojen, die „schwimmen und tanzen“ (Z. 12) und durch eingezogene „rote Fahnen“ (Z. 13). Sie sagt, dass sie schon ein paar Mal „an den Strand hinauswagte“ (Z. 14-15). Sie weiß, dass die Affäre Gefahren mit sich bringt. Schon auf der ersten Seite des Buches, stellte der See eine Gefahr da, weshalb auch jetzt mit einem Problem zu rechnen ist. Die Boje könnte eine Metapher für ihre Affäre sein, die Personifikation tanzen zeigt, dass diese Affäre auf den ersten Blick einladend wirkt, allerdings warnen sie die roten Fahnen, da die Farbe Rot für Gefahr steht. Allerdings sind diese Fahnen eingefahren, dies könnte zeigen, dass Effi aufgrund ihrer Langweile und ihrer Abenteuerlust diese Gefahr nicht sieht, oder sie zumindest ignoriert. Da sie sich schon ein paar Mal an den Strand wagte wird klar, dass sie sich bei den vorherigen Ausritten noch zusammenreißen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass Crampas mit Effi flirtet. Crampas wie er Effi überzeugen kann eine Affäre mit ihm einzugehen. Durch positive Selbstdarstellungen und das gegenseitige Necken kommen sich die beiden näher. Durch Effis Langeweile und Abenteuerlust lässt sie sich auf diese Flirts ein, allerdings warnt sie Crampas noch einmal vor der Gefahr mit Hilfe von Personifikationen und Metaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894, in der Epoche des poetischen Realismus, erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die 17 jährige Effi Briest, nach der Hochzeit mit dem 38 jährigen Geert von Innstetten, zu ihm nach Kessin zieht, wird es ihr schnell langweilig, denn die junge Frau liebt das Abenteuer und Risiko. Durch die immer gleiche Ehe, in der ihr 21 Jahre älterer Ehemann durch seine Stellung als Landrat oft abwesend ist, fehlt ihr die Abwechslung. Durch die Langeweile und durch das Bedürfniss nach einem risikoreichen Erlebnis, reitet sie des öfteren mit dem 44 jährigen Major Crampas aus und geht, nach einigen Flirts während eines Ausritts, um den es in gegebener Textstelle geht, eine Affäre ein. Zwar gibt die Affäre Effi das gewollte Abenteuer, doch plagen sie nun Schuldgefühle Innstetten gegenüber. Trotzdem fällt diesem die Affäre der beiden nicht auf, bis das Ehepaar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Annie nach Berlin zieht. Denn sechs Jahre nach dem Umzug, während Effi sich in einer Kur befindet, findet Innstetten Liebesbriefe, die Crampas Effi geschrieben hatte. Darauf folgend ruft er den Major zum Duell auf, um seine Ehre zu retten, wobei Crampas sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich von Effi scheiden und verbietet ihr den Kontakt zu Tochter Annie. Durch diese Ereignisse verliert Effie allerdings nicht nur den Kontakt zu Innstetten und Annie, sondern auch zu ihrer Familie, die sie nach dem Ehebruch verstößt. Effi lebt zusammen mit dem Kindermädchen Roswitha in einer Wohnung in Berlin. Ihr Psychischer Zustand ist labil und bei einem Treffen mit Annie, bei dem Annie ihrer Mutter kalt entgegentritt, bricht Effi zusammen. Ein Arzt rät ihr zurück zu den Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dies tut sie, bis sie einige Wochen später mit 29 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gegebenem Textauszug des Romans, geht es wie angesprochen um einen Ausritt, der ,,wie gewöhnlich durch die Plantage&amp;quot; (Z.10), nahe des Meers geht. Das Adjektiv ,,gewöhnlich&amp;quot; (Z.10) zeigt die Regelmäßigkeit der Ausritte und das dies nicht der erste Ausritt ist, bei dem Crampas und Effi zusammen sind. Die beiden können ihre Zweisamkeit allerdings nicht genießen, denn ,,Rollo war wieder voraus, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse. Knut fehlte.&amp;quot; (Z.10 f.f.). Die Reihenfolge, in der sich die Reiter befinden deutet auf die gesellschaftliche Anordnung hin, in der abgesehen von dem Hund, erst ein Mann mit Ansehen, dann eine Frau mit Ansehen und darauf hin ein Angestellter folgt. Das Effi hinter Crampas reitet, hinterlässt den Anschein, sie würde ihm nachstellen. Außerdem reiten Crampas und Effi wahrscheinlich näher aneinander, da sie sich unterhalten, und lassen dabei einen größeren Abstand zu Kruse, der die Annäherungen der beiden wahrscheinlich unterbrechen würde. Denn die Tatsache, dass sich im Normalfall zwei Begleiter den Ausritten anschließen, lässt darauf schließen, das darauf geachtet werden soll, dass Crampas und Effi sich nicht nahe kommen. Das Knut , der den ,,Ziegenpeter&amp;quot; (Z.14) sprich Mumps hat, fehlt und somit nicht auf die Distanziertheit Crampas und Effis achten kann, kann das Näher kommen und flirten der beiden verursachen. Effi interessiert sich für das Fehlen Knuts, fragt warum er fehlt und macht sich über ihn lustig, denn laut Effi ,, sah er schon immer so aus&amp;quot; (Z.15 f.). Darauf folgt das erste Flirten, denn Crampas meint Mumps währe bereits durch das Ansehen ansteckbar, worauf Effie nur mit ,,Glaub ich nicht&amp;quot; (Z.20) reagiert. Dies wird von Crampas direkt genutzt um ihr provokativ zu anworten: ,,Junge Frauen glauben vieles nicht&amp;quot;(Z.21). Das flirten der beiden ist zu vergleichen mit einem Ballspiel, bei dem sich beide den Ball einander zu werfen zu scheinen. Durch die Provokationen wird klar, wie sich die beiden necken und der jeweils andere immer darauf anspringt was der zuvor gesagt hat. Dies wird auch in Zeile 24 folgend klar. Crampas fragt zwischen den Zeilen, ob sie Interesse an ihm hat, worauf sie mit ,,Nein&amp;quot;(Z.25) antwortet und er ihr ,,Schade&amp;quot; (Z.26) entgegnet, was den klaren Wunsch nach einer engeren Beziehung klar macht. Crampas weiß genau wie er vor zu gehen hat,denn nach Effis Vergleich mit einer,,Lippe&amp;quot; (Z.36) die ihn auf das Küssen aufmerksam macht, hat der die ganze Bestätigung, dass Effi auch etwas von ihm möchte, sagt er, nachdem Effi verlegen reagiert, das er ein ,,Narr&amp;quot;(Z.39) sei. Er rechnet damit, dass Effi dies wiederlegt und so kommt es, denn Effi erwidert, dass er ,,übertreiben&amp;quot; (Z.40) würde. Allerdings kann Effi auch hier nicht von einer Provokation lassen und beschreibt Crampas als ,,das Eitelste, was es gibt&amp;quot; (Z.42). Denn laut Effi ist nun nicht mehr ,,ein Husarenfähnerich von achzehn&amp;quot; (Z.42 f.)  Das Eitelste, sondern ,,ein Landwehr-Bezirksmajor von zweiundvierzig&amp;quot; (Z.2f.)das Eitelste. Das Erwähnen von Crampas Titel als ,,Landwehr-Bezirksmajor&amp;quot; (Z.2) deutet darauf hin, dass Effi, die ohnehin einen großen Wert auf Ansehen legt, was die Hochzeit mit Innstetten bestätigt, von dem Titel beeindruckt ist. Um sich selbst auch Ansehen von Crampas ausgehend zu verschaffen, erzählt sie ihm fast Kontextlos von Vorfällen die sich in Karlsbad abgespielt haben. Dabei geht es aber nicht um ihren Titel, stattdessen um Äußerlichenkeiten. Denn das waren die Dinge mit denen Frauen damals wie heute für Ansehen sorgen können. Sie erwähnt, dass die Wiener, ihr als sie noch vierzehn war den Hof gemacht haben und spielt auf offensichtlich ,,ungezogen[e]&amp;quot; (Z.12) Dinge an, wodurch die Lust zu einer intimeren Beziehung mit Crampas klar wird und dass sie nun noch begehrenswerter ist, als schon mit vierzehn. Weiterhin leitet Effi das Gespräch auf das Meer und die Umgebung in der sich die Gruppe Ausreitender sich befindet. Die Metapher der ,,Bojen&amp;quot;(Z.12) verdeutlichen die nahende Gefahr in der sich die beiden durch ihr flirten befinden. Das Verb ,,hinauswagte&amp;quot; (Z.15) unterstützt dies, genauso wie die Warnfarbe ,,rot[...]&amp;quot; (Z.15) der Fahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem wird die zu vertraute Stimmung zwischen Effi und Crampas deutlich, denn ihr flirten ist ethisch gesehen wohl kaum richtig, da Effi verheiratet ist. Ihr enger Kontakt und die zu eskalierende Situation wird außerdem durch die Neckereien, erkennbar an Provokationen und Sticheleien, deutlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, welcher 1894 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im 19.Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden  Textauszug (S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es um den gemeinsamen Ausritt von Crampas und Effi und deren Affäre. Effi und Innstetten heiraten und ziehen nach Kessin. Dort fühlt sich Effi einsam und unwohl da Instetten oft wegen seiner Arbeit auf Reisen ist und sie deshalb oft alleine verbleibt. Außerdem bekommen sie ein geminsames Kind.  Crampas ,ein Freund von Instetten , Effi und Instetten machen zuerst gemeinsame Ausritte  , doch als Instetten wieder auf Reisen war treffen sich Crampas und Effi alleine zum ausreiten.Da Crampas etwas Neuses und Interessantes und sie immer noch abennteuerlustig ist fängt sie mit ihm eine Affäre an. Effi zieht daraufhin mit Instetten nach Berlin. Dort muss Effi in die Kur da sie kank geworden ist.In der Zeit findet Innstetten Briefe von Crampas und fordert ihn zum Duell auf  um seine Ehre aufrecht zu halten, welches für Crampas tödlich endet.Ebenfalls lässt er sich von Effi scheiden. Voraufhin sich ihre Tochter und Familie auch von ihr abwendet. Als Effi noch kranker wird, nimmt ihre Familie sie wieder auf.Letztendlich stirbt sie und wird in ihrem Garten m Rondell begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crampas und Effi reiten nicht zum ersten mal aus dies wird deutlich an „wie gewöhnlich“ (Z.10) und an „Rollo war wieder vorauf“ (Z.11). Das kann darauf Hinweisen das sie sich mögen und gerne miteinander Zeit verbringen.Der Ausritt hat auch eine gewisse Reihenfolge „Rollo (..) vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z.10f). Das Effi Crampas hinterher reitet kann ein Hinweis auf die spätere Affäre sein da Effi dadurch Interesse an ihm zeigt und es wird ihre Abenteuerlust deutlich.Außerdem haben sie keine Zweisamkeit da „Kruse“ (Z.10) noch mit ausreitet. Effi lacht darüber, das Knut „(…) einen Ziegenpeter (hat)“ (Z.15) dies ,zeigt nochmal ihre freche und kindliche Art .Sie macht sich über die Krankheit Knuts lustig das kann daran liegen, dass sie in ihrer Kindheit nicht viel von Krankheiten und die negativen Dinge im Leben mitbekommen hat da sie abgeschottet und naiv aufgewachsen ist. Crampas sagt, dass „ (…) Ziegenpeter ist ansteckend, schon bloß durch Anblick“ (Z.19) dabei sagt er indirekt das Effi sehr hübsch sei und fängt an mit ihr zu flirten. Effi geht darauf ein und spielt mit indem sie sagt „Glaub ich nicht“ (Z.20). Dabei wird wiederum ihre Naivität deutlich. Mit der Antwort Crampas „Junge Frauen glauben vieles nicht“ (Z.20) flirtet er weiterhin mit ihr und sie necken sich. Daraus kann man auch schließen, dass sie sich sehr mögen. Bei der  Aussage Effis „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f) wird deutlich, dass Effi schon ahnt das sie was füreinander Empfinden es aber nicht wahrhaben möchte, da sie Innstetten nicht betrügen möchte. Crampas fragt, ob es an ihn gerichtet sei (Vgl.24) darauf verneint (Vgl.25) Effi. Darauf reagiert Crampas mit einem „Schade“ (Z.26), dies spiegelt seine Enttäuschung wieder und es wird deutlich das er etwas mit Effi Anfangen möchte. Die Personifikation „Wie das Schade sie kleidet“ (Z.27) macht dies nochmal deutlich und zeigt, dass Crampas das Thema sehr beschäftigt und er sich Gedanken darüber macht.Mit der Aussage Effis „Ich glaube wirklich, Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Z.28f) wird ein Hinweis auf deren spätere Affäre gemacht.  Crampas antwortet darauf das er so weit nicht gehen wolle (Vgl.29) dies zeigt, dass er weiß das es nicht richtig gegenüber Instetten wäre wenn er was mit ihr Anfangen würde. Trotzdem macht er mit der Aussage „Aber ich möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünschte“(Z.31) deutlich das er es möchte und ihr nicht widerstehen kann. Crampas meint, dass Gedanken und Gefühle zollfrei seien (Vgl.31f) doch Effi macht einen Unterschied zwischen Gedanken und Gefühle. Denn „Gedanken sind (…) etwas, das noch im Hintergrunde liegt, Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Z.35f). „Lippen“ (Z.36) ist eine Metapher und ist ein Symbol für küssen und die Liebe. Dabei wird wieder eine Hinweis auf die spätere Affäre gemacht außerdem macht sie damit deutlich das sie etwas für Crampas empfindet. Crampas springt auf diesen Vergleich direkt an indem er sagt „Nur nicht diesen Vergleich“ (Z.37)  damit macht er deutlich, dass sie küssen möchte.Daraufhin sagt Effi „Ach, Crampas, Sie sind…..Sie sind …..“ (Z.37) mit diesem Parallelismus wird Effis Verlegenheit deutlich und sie weiß nicht wie sie sich in der Situation Verhalten soll. Crampas beschreibt sich daraufhin selber als  „Ein Narr“ (Z.37) und macht sich damit schlechter als er eigentlich ist und erhofft sich damit, dass Effi darauf anspringt. Das macht sie auch indem sie sagt  „ Nein, Auch darin übertreiben sie wieder“ (Z.40) damit stellt sie klar, dass die Gedanken Crampas nicht verrückt seien und bestätigt ihn das sie ihn auch küssen möchte. Das schmeichelt Crampas sehr. „Das Eitelste was es gibt, ist ein Landwehr- Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (Z.2) , mit dem Superlativ Eitelste (Vgl.2) macht Effi deutlich, dass Crampas sehr selbstverliebt ist. Außerdem macht sie ihn Zwei Jahre jünger worauf er ihr einen Kuss auf die Hand gibt (Vgl.5) woraus man schließen kann, dass er sich geschmeichelt fühlt und einen ersten Annäherungsversuch wagt. Daraufhin sagt sie das dies „wienerisch“ (Z.7) war und erzählt,dass sie schon Wiener „In Karlsbach, vor vier Jahren, wo sie (ihr) vierzehnjährigem Dinge den Hof machen“ kennengelernt. Was ich da alles gehört habe“ (Z.7ff) damit möchte sie deutlich machen, dass sie schon damals sehr attraktiv war und von Männern angemacht worden ist. Die „Bojen ( die auf dem Meer) schwimmen und tanzen“ (Z. 12 ) stellen die Grenze zwischen Effi und dem Abenteuer  dar.Außerdem machen diese deutlich das sich hinter den Bojen  viele Gefahren befinden und sie können auch als Orientierung dienen . Die Farbe rot (Vgl.15) stellt die Liebe und zugleich die Gefahren die mit Carmpas verbunden sind dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, das Effi und Crampas in dieser Textstelle miteinander flirten dies wird durch viele Anspielungen und vergleiche deutlich. Außerdem bekommt man mehrere Hinweise auf die spätere Affäre.Dennoch merkt man das Effi immer noch sehr naiv und abenteuerlustig ist und manchmal nicht weiß wie sie sich Verhalten soll.Man merkt ebenfalls, dass beide was füreinander empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im Deutschland des 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig.  Da Instetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Sie gerät jedoch immer mehr in Verführung dem Major Crampas näher zu kommen, weil sie aufgrund von zahlreichen Geschäftsreisen oft von ihrem Mann alleine gelassen wird.  Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten wonach sie jedoch sehr starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Instetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt damit, dass der Ausritt „wie gewöhnlich durch die Plantagen“(Z. 10 S. 114) ging. Dies zeigt, dass sich die gemeinsamen Ausritte von Effi und Crampas mittlerweile regelmäßig in Effis Tagesablauf integriert hatten und sie somit mehr zeit mit ihm verbringt. Die Reihenfolge &amp;quot; Rollo war wieder vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse&amp;quot; (Z.10-11),in der sich die Gruppe bewegt, gibt Ausschluss über das Verhältnis der Beteiligten. Voran läuft Rollo, der als Begleiter die Gruppe beschützen soll. Da Effi und Crampas durch die Konjunktion &amp;quot;und&amp;quot; (Z.11) verbunden und gleichzeitig durch das Komma von Knut getrennt sind, zeigt sich dass die beiden nahe beisammen und entfernt von Kruse reiten, sodass dieser seine Aufgabe, dafür zu sorgen dass der Kontakt zwischen Crampas und Effi nicht zu stark wurde, nicht nachgehen konnte. Die Tatsache, dass Knut fehlte, erschwerte Kruse seine Aufgabe zusätzlich und ist ein Grund dafür, dass sich die beiden auf diesem Ausritt näher kommen und einen eindeutigen Flirt haben. Auf die Frage, wo Knut sei antwortet Crampas dass er einen &amp;quot;Ziegenpeter&amp;quot; (Z.14) habe. Effis Antwort &amp;quot;Eigentlich sah er schon immer so aus&amp;quot; zeigt ihre kindliche Seite die immer noch stark ausgeprägt ist. Crampas meint dass Ziegenpeter schon bei bloßen Anblick ansteckend, worauf Effi antwortet &amp;quot;Glaube ich nicht&amp;quot; (Z.20). Dies zeigt für den spielerischen Flirt der beiden, in dem sie sich gegenseitig immer wieder herausfordern und necken. Ein Beispiel dafür ist Crampas Aussage &amp;quot;Junge Frauen glauben vieles nicht&amp;quot; (Z.21). Dies ist eine indirekte Herausforderung Crampas an Effi und soll auf ihre Kindlichkeit und Naivität hinweisen.Durch Effis Aussage „ich glaube wirklich, Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich Ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Z. 27f.) möchte sie von Crampas‘ Gefühlen für sie erfahren. Das ist die erste außerdem die erste Stelle in dem Textauszug, in dem auf die Gefühle und die Beziehung zwischen Effi und Crampas eingegangen wird. Auch die direkte Ansprache Crampas‘ zeigt, dass Effi ihn auf die Probe stellen möchte, um seine Gefühle herauszufinden. Im Verlauf des Dialogs wird sie sprachlos, wenn sie sagt „Ach Crampas, Sie sind…Sie sind…“ (Z. 38) Die Interjektion, sowie die Wiederholung verweisen auf Effis Empathie für Crampas. Die Auslassungszeichen stehen jedoch trotzdem für ihre Vorsicht in Bezug auf Crampas. Effis freche Annäherungsversuche und ihre Kritik, die sie an Crampas äußert verweisen außerdem auf ihre gute Beziehung zueinander, da Crampas eine gewisse Betroffenheit äußert, jedoch geht er auf ihre Antworten ein und scheint die Anschuldigungen nicht sehr ernst zu nehmen. Effi wiederholt Crampas Aufforderung „Küss die Hand“ (S. 115 Z. 6), wodurch sie diese auch an Crampas stellt und ihre Gefühle zu ihm zeigt. Crampas zeigt ein sehr charmantes Verhalten auf und schmeichelt Effi, um sie immer mehr für sich zu gewinnen. Effi deutet auf die „Bojen, […] die schwimmen und tanzen“ (Z. 12f.) hin. Diese stehen einerseits für die Freiheit, da sie sich auf dem offenen Meer befinden. Andererseits stehen sie auch für die Gefahr, da hinter den Bojen das offene Meer ist. Diese Gefahr lässt sich auch auf Effis und Crampas‘ Affäre zurückführen, weil sich beide darüber bewusst sind, dass die Beziehung aufgrund von Effis Ehe ein Fehler ist. Um ihre Freiheit zu genießen gehen sie dennoch eine Beziehung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der vorliegende Text als Wendepunkt des Romans verstanden werden kann. Dies ist an den ständigen Flirtversuchen zu erkennen trotz großer Gefahr und eventueller Ehebruch welches den Verlust des Kindes zu Folge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, von Theodor Fontane geschrieben, welcher 1896 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert die Wichtigkeit des Gesellschaftlichen Ansehens in der Zeit des 19. Jahrhunderts in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit zieht Effi nach Kessin. Dort ist sie ziemlich unglücklich, da ihr Mann Berufsbedingt nie da ist. Aufgrund dies lässt sie sich auf eine Affäre mit einem Major ein, welcher kurz zuvor in die Stadt gezogen war. Dieser kann ihr zumindest die Gewünschte Aufmerksamkeit schenken. Effi bekommt jedoch Schuldgefühle, da sie ihrem Mann fremdgegangen ist. Zu ihrem Glück, muss ihr Mann aufgrund seiner Karriere nach Berlin ziehen. So beendet sie die Affäre und erzählt ihrem Mann nie etwas davon. Effi geht sieben Jahre später in Kur, in diesem Zeitraum findet Instetten Liebesbriefevon Effis Affäre und fordert diese zum Duell heraus. Zudem lässt er sich von Effi scheiden. Effie verliert daraufhin den Kontakt zu jeglichen Mitmenschen, bis auf den, zu dem Ehemaligen Kindermädchen von ihrer Tochter. Der Zustand von Effi verschlechtert sich immer mehr, da sie ihre Familie und ihr Ansehen verloren hat. Ein Arzt verschreibt ihr später, dass sie wieder zu ihren Eltern ziehen soll, wo sie dann an einem gebrochenem Herzen stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas Reiten des Öfteren gemeinsam aus. Dies wird an der Aussage „wie gewöhnlich“ (Z. 10) und „Rollo war wieder vorauf, dann kamen Crampas und Effi, ...“ (Z. 10 f.) deutlich. Des weiteren wird in dieser Aussage die Stellung der Gesellschaft hervorgehoben, dass der Mann vor der Frau steht. Ebenso gibt es hier schon erste Zeichen, dass Effi Crampas begehrt. Das „Kruse“ (Z. 11) mit Reiten soll, zeigt jemanden, welcher eine nähere Beziehung der Beiden verhindern solle. Das jedoch „Knut fehlt[e]“ (Z. 11 f.), veranschaulicht, dass schon ein Stück weit Distanz der beiden fehlt. Effi macht sich über Knut lustig in dem sie sagt, dass er „Eigentlich [...] immer so aus [sieht]“ (15 f.), da er einen „Ziegenpeter“ (Z. 14) hat. Sie lacht, trotz das sie sonst oftmals nicht sehr Glücklich mit ihrem Leben ist. Das lässt darauf schließen, dass sie sich bei Crampas sehr wohl fühlt und so ein Abendteuererlebt. Darauf hin beginnt Crampas mit den erste Annäherungsversuchen. Er sagt zu Effi, dass der Ziegenpeter „bloß durch [den] Anblick“ (Z. 18 f.) ansteckend ist. Somit sagt er indirekt, dass Effi sehr schön sei und er ihren Anblick nicht zerstören will. Effi antwortet darauf „Glaub ich nicht.“ (Z. 20). So will sie es Crampas nicht so einfach machen. Er antwortet darauf, dass junge Frauen vieles nicht glauben (vgl. Z. 21). Effi geht darauf jedoch direkt ein und sagt, dass „sie [dann] wieder vieles [glauben], was sie besser nicht [ge]glaubt [hätten]“ (Z. 22 f.). Mit diesem Gegensatz könnte Effi bereits auf eine Spürbare Verbindung zwischen den beiden eingehen, welches durch dieses necken deutlich wird. Im Folgenden stellt Crampas die Frage „An meine Adresse?“ (Z. 24) womit er eine Anspielung auf den Funken zwischen den beiden macht, welchen er auch Gespürt hat.  Crampas und Effi necken sich immer weiter. Crampas sagt im weiteren Verlauf, dass Gedanken und Wünsche [...] zollfrei [sind].“ (Z. 31 f.). Mit diesem Vergleich macht er Effi Mut, dass sie keine Angst vor ihren Gedanken und Wünschen haben muss, da man sie ohne Konsequenzen besitzen darf. Hiermit meint er die sich entwickelnde romantische Beziehung zwischen den beiden, da er wie, dass Effi verheiratetist. Effi Antwortet darauf, dass ihre Wünsche schon sehr weit fortgeschritten sind und kurz vor der Tat stehen (Vgl. Z. 35 f.). Dadurch wird ihre Zuneigung gegenüber Crampas deutlich. In diesem Zusammenhang verwendet sie das Wort „Lippe“ (Z. 36). Wobei die Lippe in Verbindung mit Küssen steht und man dieses als weiter Hinweis auf ihre Liebe sehen kann. Diese Äußerung zeigt, dass sie sich nach ihm sehnt. Des Weiteren versucht Effi Crampas zu beschreiben „Sie sind... Sie sind...“ (Z. 38). Dabei wird deutlich wie verlegen Effi ist und dass sie so fasziniert von ihm ist, dass ihr die Worte fehlen. Crampas nimmt ihr dann die Worte aus dem Mund, in dem er behauptet, dass er „Ein Narr“ (Z. 39) sei. Dieser steht für jemanden welcher als dumm und verrückt angesehen wird, sich aber vieles erlauben kann, und dabei noch sehr geschickt ist. Somit macht er sich selber schlecht, hat aber schon einen Plan für den weiteren Verlauf im Hinterkopf. Effi stimmt Crampas dabei nicht zu (Vgl. Z. 40) und sagt er sei „das Eitelste“ (Z. 2). Mit diesem Superlativ drückt sie aus, dass Crampas selbstverliebt ist, und macht ihn im weiteren Satz zwei Jahre jünger (Vgl. Z.3 f.). Crampas fühlt sich davon sehr geschmeichelt, bedankt sich für das Kompliment und „küss[t] die Hand.“ (Z. 5). Effi fordert Crampas erneut heraus, indem sie davon schwärmt, wie begehrenswert sie früher schon war (Vgl. Z. 9). Dies unterlegt sie noch mit dem Ausruf „Was ich da alles gehört habe!“ (Z. 9). So stellt sie klar, dass sie jetzt noch viel begehrenswerter ist, als sie es bereits war und dass Crampas sie begehren soll. Mit den „Bojen“ (Z. 12), welche Effi erwähnt, stellt sie direkt klare Grenzen dar und zeigt, dass ihre gemeinsamen Ausflüge gefährlich werden können, wenn sie in einer Affäre enden und wenn jemand davon mitbekommt. Dies verdeutlichen auch die „roten Fahnen“ (Z. 15), welche ebenfalls als Farbe Rot für die Gefahr stehen, aber auch für die Liebe zwischen den beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich Effi und Crampas in dem Textauszug annähern, welches die beiden immer wieder durch Raffinierte Andeutungen unterlegen. Es wird ebenfalls deutlich, dass beide etwas für einander empfinden. Zudem ist zu erkennen, dass Effi sehr glücklich, frei und euphorisch ist, wenn sie mit Crampas zusammen ist und durch ihn en Abendteuer erleben kann, welches ihr in Kessin nicht geboten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Daniel''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, geschrieben 1894 in der Epoche des poetischen Realismus, thematisiert das Resultat von gesellschaftlichen Konventionen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorliegenden Textstelle (S. 114 Z. 10 – S. 155 Z. 16), welche zugleich eine essenzielle Rolle für die späteren Ereignisse vom Roman spielt, lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Davor sind Effi und der Baron von Innstetten nach ihrer Hochzeitsreise nach Kessin gezogen, wo sie dann später von Crampas, einem alten Freund von Innstetten, begrüßt worden sind. Innstetten ist öfters aufgrund seiner Arbeit auf Reisen außerhalb des Landes, was bedeutet das Effi zur meisten Zeit allein mit Crampas im Haus anwesend ist. Aufgrund von Einsamkeit und auch Trist geht sie nach jeglichen Annäherungsversuchen von Crampas auf die Affäre ein, bekommt jedoch schon bald Schuldgefühle. Nach gewisser Zeit, ziehen Effi und Innstetten aufgrund von Innstettens Arbeit nach Berlin, was eine große Erleichterung für Effi ist. Sechs Jahre später erfährt Innstetten von der Affäre, tötet Crampas in einem Duell und trennt sich von Effi. Effi trifft sich daraufhin mit ihrer Tochter, wo ihr klar wird das sie nicht großes Interesse an ihr zeigt. Effi erleidet einen Zusammenbruch und zieht zu ihren Eltern, wo sie später mit einem Alter von ca. 30 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textabschnittes wird der Ritt als „wie gewöhnlich“ (Z.10) bezeichnet, was darauf hinweist das Effi und Crampas schon öfters diese Strecke lang geritten sind. Die Reihenfolge besagt nicht nur Effis Suche nach Abenteuer in dem sie Crampas, dem Mann, der den Weg zur Gefahr leitet, folgt (vgl. Z.11), sondern auch das die Reihenfolge schon auch damals eingehalten worden war, da „Rollo […] wieder vorauf“ (Z.10f.) war. Rollo ist Effis und Innstettens Hund, welcher wegen seiner Größe und Stärke dafür zuständig ist, Effi zu schützen und unterstützen, wie auch im weiteren Verlauf des Romans. Kruse, der Letzte der Reihenfolge, welcher zugleich deren Begleiter ist, ist mit Distanz weiter hinten, um Crampas und Effi bei ihrer Zweisamkeit nicht zu stören. Deswegen ist auch der zweite Begleiter Knut nicht da, weshalb Effi nach seiner Abwesenheit fragt (vgl. Z.13). Crampas entgegnet das Knut „einen Ziegenpeter“ (Z.14) bekommen hat, welches eine Bezeichnung für die verbreitete Krankheit Mumps ist. Beide scherzen daraufhin über seine Krankheit. Crampas entgegnet das Effi „ihn jetzt sehen sollte“ (Z.17), widerspricht sich selbst jedoch sofort danach, da er meint das „Ziegenpeter ansteckend ist“ (Z.18). Das zeigt Crampas‘ Fürsorge für Effis Wohlsein. Effi glaubt es ihm nicht, worauf Crampas mit der Aussage „Junge Frauen glauben vieles nicht.“ (Z.21) entgegnet. Dies zeigt Crampas Naivität, provoziert aber zugleich Effi sich zu beweisen. Effi kontert mit der Aussage das Frauen „vieles [glauben], was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f.). Damit spielt sie zum ersten Mal eine Art Verliebtheit für Crampas an, die sie jedoch nicht gestehen möchte aufgrund ihres Bündnisses zu Innstetten. Crampas hinterfragt ob er davon betroffen wäre (vgl. Z.24), worauf Effi verneint (vgl. Z.25) und Crampas mit einem „Schade.“ (Z.26) entgegnet. Dadurch wird Crampas Enttäuschung klar, das Effi keine Liebeserklärung für ihn aussprechen würde, obwohl er betont das er so weit nicht gehen möchte (vgl. Z.30). Jedoch seien laut ihm „Gedanken und Wünsche […] zollfrei“ (Z.31f.). Damit drückt er sein Interesse für eine Liebesbeziehung mit Effi aus. Effi sagt das „Wünsche aber […] meist schon auf der Lippe [liegen]“ (Z.35f.). Crampas spielt darauf an dieser bestimmte Wunsch zu sein, sprich sie zu küssen. Effi gerät daraufhin in Verlegenheit, welches durch ihren Parallelismus „Sie sind… Sie sind…“ (Z.38) verdeutlicht wird. Crampas stellt ihre Gefühle gegenüber ihm auf die Probe indem er sich als einen „Narr“ (Z.39) bezeichnet. Effi verliert diese Probe und sagt er würde übertreiben (vgl. Z.40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und erstmals 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19.Jahrhundert und das damit verbundenen Streben nach Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi bereits den Baron von Innenstetten, mit dem sie nach Kessin zieht. Aufgrund seiner Arbeit als Landrat, ist dieser oft auf Reisen, weshalb er Effi wenig Aufmerksamkeit schenken kann. Dies führt dazu, dass Effi sich alleine fühlt. Deshalb kommt es auch zu den Ausritten mit dem Major Crampas, der ihr im Gegensatz zu Innenstetten Zuneigung zeigt. Udem bietet dieser Effi Abwechslung in ihrem bis dahin sehr eintönigen Leben in Kessin. So lässt Effi sich auf eine Affäre mit Crampas ein, der Effis Abenteuerlust weckt, da die gemeinsame Zeit und die daraus folgende Affäre ein klares Risiko darstellen, was sich zeigt, wenn Innenstetten einige Jahre später die Liebesbriefe von Crampas an Effi entdeckt und ihn zum Duell heraus fordert, welches für Crampas tödlich endet. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt mit ihrer gemeinsamen Tochter. Des Weiteren wird sie von ihren Eltern fort gewiesen und erst nach starker Verschlechterung ihrer Gesundheit bei ihnen aufgenommen. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zu Beginn wird deutlich, dass Effi und Crampas nicht zum ersten Mal zusammen ausreiten, was durch das Adjektiv „gewöhnlich“ (Z.10) herausgestellt wird. So reiten sie „wie gewöhnlich“ (ebd.) durch die Plantage hin.  Auch die Reihenfolge der Beteiligten ist wie immer. Dies wird deutlich, da „Rollo […] wieder“ (Z.10f.) als erster voraus läuft. Dieser ist der Hund von Innenstetten und soll Effi als treuer Begleiter beistehen, was bedeute, dass Effi auch in Abwesenheit von Innenstetten in sicher und behütet sein soll. Nach Rollo kommt in der Reihenfolge Crampas, der somit den Weg vorgibt, wie es für den Mann üblich ist. Gleichzeitig entwirft dies allerdings das Bild, dass Effi, welche hinter Crampas reitet, offenbar diesem hinterher reitet, das Abenteuer und das Risiko bei Crampas sucht, ihn also auch sehr begehrt. Da Effi offensichtlich Interesse an Crampas und dieser auch an ihr hat, reitet Kruse hinter beiden. Die Anwesenheit von Kruse, der ebenfalls als Begleiter von Effi dabei ist, soll vor  Zweisamkeit bewahren, die zu Annäherungsversuchen führen könnte. Die Tatsache, dass „Knut fehlt[e]“ (Z.11f.) impliziert,dass eine Distanz der Sicherheit genommen ist, da auch Knut als eigentlicher Begleiter das Gefühl von Zweisamkeit zwischen Effi und Crampas verhindern würde. Der Grund für Knuts Fehlen besteht darin, dass dieser einen „Ziegenpeter“ (Z.14) hat. Dies findet Effi „merkwürdig“ (Z.15), weshalb diese lacht. Durch diese Reaktion von Effi kommt ihre kindische und naive Art zum Ausdruck, was mit ihrem jungen Alter zusammen hängt und der Tatsache, dass sie in ihrem Elternhaus sehr abgeschottet und gleichzeitig behütet gelebt hat und somit vermutlich nicht viel von Krankheiten mitbekommen hat. Zudem macht sie sich über Knut lustig, wenn sie sagt, dass Knut „[e]igentlich schon immer so“ (ebd.) aus gesehen hätte.  Dieser Annahme stimmt Crampas unweigerlich zu, was zeigt, dass auch Crampas über Knuts Gesundheit scherzt, womit er beginnt mit Effi zu flirten. Er geht weiter darauf ein und fügt hinzu, dass Effi Knut jetzt mal sehe sollte (vgl.Z. 17), entschärft diese Aussage aber sofort wieder, da es ihm lieber wäre sie würde ihn nicht sehen (ebd.). Dies könnte daran liegen, dass er Effi diesen Anblick ersparen möchte oder vielmehr nicht möchte das Effi jemand Anders ansieht, da Crampas lieber ungestört die Zeit mit Effi verbringen möchte. Er unterstreicht seine Aussage mit der Begründung, dass Ziegenpeter „schon bloß durch Anblick“ (Z.18) ansteckend sei. Diese Begründung lässt vermuten, dass Crampas versucht Eindruck zu schinden, indem er etwas scheinbar Schlaues sagt. Effi schenkt dieser Aussage allerdings keinen Glauben (vgl.Z.20) und fordert Crampas somit heraus. Dieser provoziert Effi daraufhin mit der Aussage, dass „Junge Frauen […] vieles nicht“ (Z.21) glauben würde, was bei Effi das Verlangen weckt sich zu beweisen und sich nicht auf ihr Alter und ihr damit verbundenes Wissen reduzieren zu lassen. Deshalb entgegnet sie Crampas, dass junge Frauen neben der Tatsache, dass sie scheinbar alles glauben, „wieder vieles [glauben], was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f.).&lt;br /&gt;
Damit spielt sie zum einen auf ihre Verliebtheit gegenüber Crampas an, die sie sich allerdings nicht eingestehen möchte und zum anderen auf die Gefühle die von Crampas ausgehen, die sie ebenfalss nicht wahrhaben will, weil sie sonst Innenstetten betrügen würde. Crampas fragt nach ob dies auf ihn bezogen sei (vgl.Z.24), was Effi wiederum verneint. Darauf reagiert Crampas mit einem „Schade“ (Z.26), wodurch seine Enttäuschung zum Ausdruck kommt, da es ihm lieb gewesen wäre, sie würde ihm eine Liebeserklärung machen. Gleichzeitig könnte dies als ein Versuch der Schmeichelei gedeutet werden, da dieses Schade ein Zeichen für seine Gefühle sein könnte. Effi spielt mit Crampas weiter, indem sie sagt, dass Crampas es gut heißen würde, wenn sie ihm „eine Liebeserklärung machte“(Z.28f.). Dies zeigt, dass Effi sich der Situation wohl bewusst ist und somit auf die Affäre aufmerksam macht.Crampas hingegen flirtet weiter und weist Effi daraufhin kurzeitig zurück indem er zum Ausdruck bringt, dass er „so weit […] nicht gehen“ () will, das seinen Schuldgefühlen Innstetten gegenüber geschuldet sein könnte. Doch direkt im nächsten Satz entschärft er seine Aussage. Er stellt sich nämlich die Frage, wer sich eine solche Liebeserklärung nicht wünschte (vgl.Z.30f.), womit er hervorhebt, dass er Effi begehrt und er vermutlich nicht der einzige sei. Dabei rechtfertigt er seine Wünsche indem er sagt, dass „Gedanken und Wünsche […] zollfrei“ (Z.31f.) seien, was bedeutet, das es seiner Meinung nach unproblematisch ist, den Wunsch zu hegen, dass Effi ihm eine Liebeserklärung macht. Effi aber sieht dies ein wenig anders und stellt den „Unterschied zwischen Gedanken und Wünschen“ (Z.33f.)heraus. So seien Gedanken etwas, dass im „Hintergrunde liegt“ (Z.35), wodurch diese unproblematisch seien. „Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (ebd.), was bedeutet, dass man kurz vor der Tat steht. Mit dem Ausruf „Nur nicht gerade diesen Vergleich!“(Z.37) kommt das Verlangen von Crampas in Bezug auf Effi zum Ausdruck. Dabei liegt die Betonung auf dem Demonstrativpronomen „diesen“ (ebd.), denn mit dem Bezug auf die Lippen wird impliziert, dass Crampas von diesen angezogen wird und Effi umso mehr begehrt. Mit den Lippen wird die Affäre wieder in den Vordergrund gehoben, da ippen symbolisch für das Küssen stehen, was ausschlaggebend für die Affäre ist. Durch die Wiederholung und die damit verbunden Auslassungspunkte „Sie sind…Sie sind…“ (Z.38) kommt Effis Verlegenheit zum Ausdruck, da sie beginnt zu stottern und damit Crampas die Möglichkeit bietet den Satz zu vollenden. Dieser stellt sich als „Narr“(Z.39) dar, wobei er sich beabsichtigt ins schlechte Licht stellt und somit Effi selbst überlässt, darauf zu reagieren, um heraus zu finden, ob diese auch ein wirkliches Interesse an ihm hat. Diese Verneint die Aussage Crampas, wodurch ihr Interesse deutlich wird und stellt klar, dass er „etwas anderes“(Z.41) sei. Sie stellt ihn als ein „Husarenfähnrich von achtzehn“(Z.42f.) dar, also als einen Jungen Soldat, der sich eben genauso Verhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin sagt sie, dass „das Eitelste, was es gibt […] ein Landwehr- Bezirksmajor von Zweiundvierzig“(Z.2f.)sei. Durch die Verwendung des Superlativs „Eitelste“(ebd.) wirkt es als wolle Effi Crampas provozieren und ihn als Selbstverliebt darstellen. Crampas nimmt dies allerdings als Kompliment auf, da Effi ihm zwei Jahre „gnädigst erlassen“ (Z.4) habe und möchte sich bei ihr bedanken, indem Effi ihm die Hand küssen soll(vgl.Z.5). Dass Effi dem Zustimmt zeigt, ihr Interesse an Crampas. Gleichzeitig erwähnt sie, dass sie mit Vierzehn Jahren bereits sehr begehrt wurde und in dem Zusammenhang vieles gehört hat (vgl.Z.8f.). Crampas äußert, dass es „gewiss nicht mehr als recht war“(Z.10), was sie da gehört hat. Ihm ist also bewusst wie begehrenswert Effi bereits mit 14 gewesen sein muss und jetzt erst recht ist. Daraufhin geht Effi auf die Bojen und die roten Fahnen ein (vgl.Z.12f.). Die Bojen stehen symbolisch für Orientierungsorte oder gar Grenzen, wodurch die Gefahr zum Ausdruck gebracht wird, die besteht, wenn sich die beiden noch weiter annähern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass sich eine Affäre zwischen Effi und Crampas anbahnt, die durch die Begierde Crampas und die Neugier, die Abenteuerlust und die Bereitschaft zum Risiko Effis  entsteht. Die zahlreichen Metaphern vereinfachen dabei das Verständnis und entwerfen ein klares Bild von der Zuneigung Crampas Effi gegenüber, sowie deren Interesse an Crampas. Durch das Wechselspiel von Fragen, Ausrufen und Aussagen wird zudem das Flirten der beiden unterstrichen, die sich gegenseitig provozieren, was darauf schließen lässt, dass sie sich sehr gut verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Roman''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Normen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Die 17 jährige Effi heiratete den Baron von Innstetten und zog mit ihm nach Kessin, wo es später zur Affäre mit Crampas kommt. Da ihr Mann Innstetten oft auf Reisen war fühlte sie sich verlassen und Ritt zunächst mit Crampas und Innstetten aus und später alleine mit Crampas. Crampas begehrt Effi und schenkt ihrer Aufmerksamkeit die sich dadurch sehr geschmeichelt fühlt. Effi lässt sich auf eine Affäre ein und entwickelt Schuldgefühle. Als Sie und  Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen müssen ist sie sehr erleichtert. Nach Sechs Jahren findet Innstetten die Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat. Innstetten fordert Crampas zu einem tödlichen Duell heraus, was er auch für sich entscheiden konnte. Daraufhin trennt Innstetten sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Effi wird krank und zog zu ihren Eltern, wo sie dann im Alter  von 29 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten öfter zusammen aus, da sie „wie gewöhlich“(Z.10)  mit „Rollo […] vorauf“ (Z.10) reiten. Dadurch wird klar, dass sich Effi und Crampas gern haben. Die Tatsache das Crampas zuerst genannt wird zeigt, dass er als Mann voraus ritt und Effi hinterher was verdeutlicht dass Effi das Abenteuer eigenständig sucht. Auf die Frage „wo haben Sie Knut gelassen“ (Z.13) haben antwortet Crampas  das er „einen Ziegenpeter“ (Z.14) habe. Da Effi fragt wo Knut ist zeigt sich das Effi nicht alleine mit Crampas sein will um ihm nicht zu verfallen. Auf die Antwort von Crampas erwiderte Sie mit Skepsis, da Sie es „Merkwürdig“ (Z.15) findet. Da sie gemeinsam über Knut scherzen wird deutlich, dass sie miteinander flirten.  Crampas sagt, Effi „soll[e][…] ihn jetzt sehen! Oder doch lieber nicht“ (Z. 17f.). Dies Zeigt, dass Crampas lieber allein und ungestört mit Effi sein will. Crampas will Effi reinlegen da er behauptet, dass „Ziegenpeter […] schon bloß durch den Anblick“ (Z.18f.) ansteckend sei. Durch das necken wird deutlich, dass sie miteinander flirten und eine enge Beziehung führen. Weiterhin wird das Flirten durch die Provokation von Crampas deutlich, indem er sie als „junge Frau“ (Z.18) bezeichnet. Jedoch antwortet sie schlagfertig, da sie sagt, dass junge Frauen „dann wieder vieles [glauben] was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f.). Dies könnte eine Andeutung sein, dass Effi für Crampas gefühlte hat, es jedoch  nicht wahr haben will, da sie mit Innstetten verheiratet ist. Crampas fragt nach ob diese Anspielung an sich gerichtet ist, was Effi jedoch direkt verneint. Crampas reagiert enttäuscht und antwortet mit „Schade“ (Z.27) da er hoffte dass Effi die gefühlte die er hat auch erwidert. Im weiteren Verlauf des Flirts weist Crampas Effi zurück, da er sagt  „So weit will ich nicht gehen“ (Z.30). Das zeigt, dass Crampas diese Gefühle und Vorstellungen die er für Effi empfindet  selbst unmoralisch und nicht für richtig hält. Jedoch möchte er es insgeheim trotzdem, denn er „ möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünschte“ (Z.31). Außerdem rechtfertigt Crampas sich, indem er sagt, dass „Gedanken und Wünsche […] zollfrei“ (Z.31f.) seien. Die Wünsche die auf der Lippe liegen, können auch mit einem Kuss in Verbindung gebracht werden. Auf diesen Vergleich antwortet Effi mit der Repetition „Sie sind… Sie sind…“(Z.38), wodurch ihre Verlegenheit zum Ausdruck kommt. Effi flirtet weiter und schmeichelt Crampas indem sie sagt, dass er aussieht wie 42 Jahre, obwohl er schon 44 Jahre alt ist. Daraufhin sagt sie „küss die Hand“ (Z.5) um sich näher und intimer zu kommen und ihr seine Dankbarkeit zu zeigen. Dabei wird wieder mal die Abenteuerlust von Effi deutlich, die gerne das Risiko eingeht. Durch die Repetition „Küss die Hand“ (Z.5f) die beide äußern, zeigt sich, dass sich beide die Affäre einlassen wollen. Mit den „Bojen“ (Z.12) und den „roten Fahnen“ möchte Effi das Gesprächsthema ändern jedoch kann die Farbe Rot für die Liebe oder als Signalfarbe für die Gefahr, wenn sie sich auf eine Affäre mit Crampas einlassen würde stehen. Außerdem wird eine Personifikation deutlich, da sie sagt, dass die „Bojen […] schwimmen und tanzen“ (Z.12f.), was die Bewegung der Bojen beschreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Effi und Crampas in dem analysierenden Textabschnitt miteinander flirten und sich körperlich näher kommen, was anhand von Neckereien und Anspielungen deutlich wird.  Jedoch stellen sich auch Gefahren und Folgen durch Metaphern da, die sie eingehen würden wenn beide sich auf eine Affäre einlassen würden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert den Konflikt zwischen dem Individuum und Gesellschaft und dessen Anerkennung im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug auf Seite 114, Z.10 – S.115 Z.16 reiten Effi und Crampas gemeinsam aus, wobei sich Effi schließlich auf eine Affäre mit ihm einlässt. Zuvor ereignete sich die Hochzeit zwischen Effi und Innstetten und der gemeinsame Umzug von Hohen- Cremmen nach Kessin. Jedoch ist Innstetten durch die Arbeit wenig anwesend, wodurch Effi sich einsam und gelangweilt fühlt. Durch die Ausritte mit Crampas, nach dem Innstetten auf Reisen war, fühlte sie sich nicht mehr so einsam wie vorher. Crampas entwickelt schnell Gefühle für sie. Effi fühlt sich davon geschmeichelt und lässt sich schließlich auf eine Affäre mit ihm ein. Kurze Zeit später zogen Innstetten und Effi dann nach Berlin um, was ein Vorteil für Effi war, da sie große Schuldgefühle hatte und somit „fliehen“ konnte, da die Distanz sie von Crampas fernhielt. Jedoch findet Innstetten sechs Jahre später die Liebesbriefe, welche Crampas Effi schrieb. Daraufhin folgt ein Duell zwischen Crampas und Innstetten wobei Crampas ums Leben kommt. Auch Effi musste Konsequenzen daraus ziehen, sie wurde nämlich aus dem gemeinsamen Anwesen geschmissen. Weiterhin beeinflusst er die gemeinsame Tochter so, dass sie auch ohne ihre Mutter leben kann. Dieser schwere Verlust hinterlässt Narben bei Effi. Sie wird schwer krank und stirbt letztendlich. Diese zentrale Textstelle sagt also aus, dass jede noch so kleine Aktion ihre Konsequenzen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausritte zwischen Effi und Crampas sind mittlerweile schon Routine, da sie wieder „wie gewöhnlich durch die Plantagen hin“ (Z.10) geritten sind. Effi ist immer noch sehr abenteuerlustig. Dies wird deutlich, da sie hinter Crampas her ritt, welcher das Abenteuer widerspiegelt (vgl. Z. 11). Zudem ist sie weiterhin kindlich und frech, da sie „lacht[…]“ (Z.15) als sie erfuhr, dass „Knut […] einen Ziegenpeter“ (Z. 13f.) hat, anstatt z.B. Mitleid zu haben. Daraufhin startet Crampas seinen ersten Flirt versuch, indem er ihr sagt, dass er sich sorgen um sie macht und sie warnt, dass man sich anstecken kann, nur durch „bloß[en] […] Anblick“ (Z. 18f.). Zudem versucht er sich dadurch besonders intelligent darzustellen. Effi antwortet darauf mit einem herausfordernden „Glaub ich nicht“ (Z. 20). Der Chiasmus, dass Frauen „[vieles] glauben […] was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f.) könnte darauf hinweisen, dass Effi sich zu Crampas hingezogen fühlt, es jedoch nicht wahr haben möchte. Daraufhin fragt er ob dies „an [s]eine Adresse“ (Z. 24), also dies auf ihn zutrifft und als Effi dies ablehnt findet er es „Schade“ (Z. 25), da er möchte, dass sie ihn auch attraktiv findet. Crampas findet, dass „Gedanken und Wünsche […] zollfrei [sind]“ (Z. 34) um zu Rechtfertigen, an sie zu denken. Effi vergleicht anschließend Gedanken mit Wünschen, denn Gedanken sind „noch im Hintergrund“ (Z. 34), während ein Wunsch schon auf den „Lippe[n]“ (Z. 36) liegt. Wobei die Lippen eine Anspielung auf einen Kuss sind. Crampas versteht diese, wobei er sich angezogen fühlt. Effi wird daraufhin verlegen, denn sie wiederholt „sie sind“ (Z. 37), woraufhin Crampas mit „ein Narr“ (Z. 39) antwortet, um auf Bestätigung von ihr zu hoffen. Diese bekommt er auch, da Effi sofort mit „Nein“ (Z. 40) antwortet. Effi schmeichelt dem Major, indem er ihm mit „eine[m] Husarenfähnrich von achtzehn“ (Z. 42f.) vergleicht, woraufhin er sich geschmeichelt fühlt. Der Superlativ „Eitelste“ (Z. 2) weißt daraufhin, dass Effi ihn als sehr selbstverliebt ansieht. Daraufhin macht sie ihm wieder ein Kompliment indem sie erneut sein Alter zwei Jahre jünger macht (vgl. Z.2f.). Er nimmt erneut das Kompliment an und bedankt sich mit „Küss die Hand“ (Z. 5). Dies nimmt Effi wieder freudig auf, da sie direkt mit „Ja, küss die Hand“ (Z. 6) antwortet. Effi war damals mit „vierzehn[…]“ (Z. 8) Jahren auch schon begehrenswert, und hat schon damals viele Komplimente und Schmeicheleien bekommen. Deswegen versucht sie Crampas noch einmal zu motivieren, von allen anderen herauszustechen (vgl. Z. 9). Die Komplimente, welche Effi bekommen hat, müssen der Wahrheit entsprechen, meint Crampas. Zum Ende hin wird aber noch einmal auf Gefahr, welche nun ziemlich nah ist hingewiesen. Durch sie Signalfarbe „rot[...]“ (Z. 13) der Bojen,  wird aufmerksam gemacht, dass sich die Affäre zwischen Effi und Crampas nähert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Effi und Crampas in diesem Textausschnitt miteinander flirten und sich die Affäre zwischen ihnen nähert. Von beiden Seiten aus wird geschmeichelt, was noch mal zeigt, dass beide sich anziehend finden. Weiterhin sieht man, dass Effi immer noch abenteuerlustig und etwas kindlich ist, da sie nicht vor Gefahren wegrennt. Dies wird vor allem durch Antithesen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland. In dem vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Zu der Affäre kam es, da Effi ihre kindliche, verspielte und abenteuerlustige Art nicht loslassen kann. Ihre Hochzeit mit Innstetten und der Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin war eine große Veränderung für Effi. Effi ist froh als sie wegen dem Beruf ihres Mannes nach Berlin ziehen muss und durch die Distanz zu ihrem Liebhaber scheint Effi die Affäre hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später erfährt Innstetten jedoch durch Liebesbriefe von Crampas an seine Frau von der Affäre und tötet Effis Liebhaber bei einem Duell. Außerdem lässt er sich aus genanntem Grund von Effi scheiden, die daraufhin nicht nur den Kontakt zu Tochter Annie und Instetten, sondern auch den zu den eigenen Eltern verliert. Effi lebt alleine mit Annies Kindermädchen in Berlin und ihr psychischer Zustand verschlechtert sich immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten nicht zum ersten Mal, sondern ständig miteinander aus, was daran deutlich wird, dass der Ritt „wie gewöhnlich“ (Z. 10) und „Rollo (…) wieder vorauf“ (Z. 10f.) ist. Dies zeigt, dass sie sich schon sehr gut kennen und könnte darauf hindeuten, dass sie gegenseitige Sympathie entwickelt haben. Sie haben eine klare Ordnung bei ihren Ausritten, bei der „Rollo (…) vorauf (war), dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z. 10f.). Üblicherweise war auch Knut noch dabei, dieser „fehlte“ (Z. 12) jedoch. Effi lacht darüber, das Knut „(…) einen Ziegenpeter (hat)“ (Z.15) dies ,zeigt nochmal ihre freche und kindliche Art .Sie macht sich über die Krankheit Knuts lustig das kann daran liegen, dass sie in ihrer Kindheit nicht viel von Krankheiten und die negativen Dinge im Leben mitbekommen hat da sie abgeschottet und naiv aufgewachsen ist. Crampas sagt, dass „ (…) Ziegenpeter ist ansteckend, schon bloß durch Anblick“ (Z.19) dabei sagt er indirekt das Effi sehr hübsch sei und fängt an mit ihr zu flirten.Effi schenkt dieser Aussage allerdings keinen Glauben (vgl.Z.20) und fordert Crampas somit heraus. Dieser provoziert Effi daraufhin mit der Aussage, dass „Junge Frauen […] vieles nicht“ (Z.21) glauben würde, was bei Effi das Verlangen weckt sich zu beweisen und sich nicht auf ihr Alter und ihr damit verbundenes Wissen reduzieren zu lassen. Deshalb entgegnet sie Crampas, dass junge Frauen neben der Tatsache, dass sie scheinbar alles glauben, „wieder vieles [glauben], was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f.). Damit spielt sie zum einen auf ihre Verliebtheit gegenüber Crampas an, die sie sich allerdings nicht eingestehen möchte und zum anderen auf die Gefühle die von Crampas ausgehen, die sie ebenfalss nicht wahrhaben will, weil sie sonst Innenstetten betrügen würde. Effi bemerkt aber, dass der Major nicht bloß auf Freundschaft aus ist und zieht dies ins Lächerliche, indem sie behaupte er fände es „ganz in Ordnung“ (Z. 28) wenn er von ihr eine Liebeserklärung bekäme. Er verdeutlicht, dass dies nie seine Intention war, sich allerdings niemanden vorstellen kann, „der sich dergleichen nicht wünschte“ (Z.31). Crampas spricht darüber, dass „Gedanken und Wünsche“ (Z.31) zollfrei sind und Gedanken laut ihr meist im Hintergrund liegen und Wünsche schon auf der Lippe (vgl. Z.34ff.). Die Wünsche die auf der Lippe liegen, können auch mit einem Kuss in Verbindung gebracht werden. Effi fährt mit der Aussage „Ach Crampas, Sie sind...Sie sind...“ (Z.38) fort. So wird die Sympathie, die sie für Crampas und für seine heimlichen Gefühle für sie, empfindet, deutlich. Sie zeigt diese jedoch nicht offen und ist sehr vorsichtig in dem was sie sagt, was durch die Auslassungspunkte deutlich wird. Crampas missversteht jedoch ihre Vorsicht und beschreibt sich selbst als „[e]in[en] Narr“ (Z.39), worauf Effi mit einer eindeutigen Verneinung (vgl. Z.40) reagiert. So wird ihr Interesse an Crampas deutlich und auch dass sie möchte, dass er dieses erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, der 1894 veröffentlicht wurde und in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde, thematisiert die Wichtigkeit gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Textauszug (S.114, Z.10 - S.115, Z.16), einer wichtigen Schlüsselszene, lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Dazu kam es, weil es Effi nach der Hochzeit und dem Umzug nach Kessin langweilig ist. Durch ihre kindliche/abenteuerlustige Art möchte sie jedoch etwas unternehmen und da ihr Ehemann Innstetten zu wenig Zeit für sie hat, reitet sie mit Crampas aus. Von ihm bekommt sie die gewünschte Anerkennung, und so leitet sich die schon eben angesprochene Affäre ein. &lt;br /&gt;
Crampas schreibt ihr regelmäßig Briefe. Als diese von Innstetten sechs Jahre später entdeckt werden, ist dieser enttäuscht und veranstaltet ein Duell mit Crampas, in welchem Crampas umkommt. Daraufhin trennt er sich von Effi und verbietet ihr jeglichen Kontakt mit ihrer Tochter. Unter anderem durch diese Schmach stirbt Effi. &lt;br /&gt;
Die Textstelle stellt also den Wendepunkt in Effis Leben dar, bei dem ihr behütetes Leben aufhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit der Beschreibung des Schauplatzes. Es wird gesagt, dass „[d]er Ritt […] wie gewöhnlich durch die Plantage“ (S.114 Z.10) führt. Der Ausdruck „wie gewöhnlich“ (ebd.) zeigt, dass die Ausritte mittlerweile zur Normalität geworden sind. Schon hier wird deutlich, dass Effi und Crampas öfters miteinander Zeit verbringen. Nun folgt die Reihenfolge der Gruppe: „Rollo war wieder vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (S.114 Z.10f.). Die Tatsache, dass Crampas und Effi durch die Konjunktion „und“ (S.114 Z.11) verbunden sind, zeigt ihr vertrautes Verhältnis und die folgende Nähe. Crampas reitet vorne, was seine Beschützerrolle darstellt. Es ist aber auch noch „Kruse“ (ebd.) dabei, der wahrscheinlich dazu da ist, aufzupassen, dass sich Crampas und Effi nicht zu nahe kommen. „Knut“ (ebd.) war dafür wahrscheinlich auch noch vorgesehen, was die Wichtigkeit der Trennung der beiden hervorhebt. Dieser „hat [aber] einen Ziegenpeter“ (Z.14) und kann deshalb nicht mitkommen. Dies ist die ansteckende Infektionskrankheit Mumps, die das Gesicht anschwellen lässt. Effi witzelt über Knut, indem sie sagt, dass dieser „schon immer so aus[sehe]“ (Z.15f.). Das spricht für ihren noch etwas kindlichen Charakter, da sie den Ernst der Krankheit nicht verstehen möchte und ihn damit natürlich auch beleidigt. Darauf folgend stellt Crampas eine Falschaussage auf: Ziegenpeter sei „bloß durch Anblick“ (Z.18f.) übertragbar. Zum einen neckt er sie durch diese Hyperbel; zum anderen zeigt das seine Fürsorge, da er nicht möchte, dass Effi sich ansteckt. Effi antwortet darauf mit einem simplen „Glaub ich nicht“ (Z.20). Diese unbegründete Aussage kann man darauf zurückführen, dass Effi dem Flirtversuch keine Aufmerksam schenken will und so tut, als habe sie ihn nicht als solchen wahrgenommen. Crampas antwortet darauf mit der provokanten Aussage „Junge Frauen glauben vieles nicht“ (Z.21). Er versucht, Effi mit dem Begriff „junge Frauen“ (ebd.) zu schmeicheln. Er sagt somit aus, dass er Effi nicht mehr als kleines Kind betrachtet, sondern eben als „junge Frau“ (ebd.). Mit der Aussage, dass junge Frauen „vieles, was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f.), glaubten, antwortet Effi zurück und erreicht somit, dass Crampas denkt, dass sie hier indirekt Komplimente an ihn anspricht. Dies kann sie aber nicht bestätigen und antwortet mit einem simplen „Nein“ (Z.25). Mit dem indeklinablen Adjektiv „Schade“ (Z.26) zeigt Crampas schon leicht seine Gefühle für Effi, die diese aber nicht erwidert. Das nimmt Effi auch wahr und sagt, dass sie denkt, dass Crampas es gut finden würde, „wenn [sie ihm] eine Liebeserklärung machte“ (Z.29f.). Damit will sie schauen, wie Crampas jetzt auf diese Aussage reagiert. Er sagt, dass er „sich dergleichen […] wünscht“ (Z.31) und hängt direkt an, dass „Gedanken und Wünsche zollfrei“ (Z.31f.) seien, was soviel heißt, dass sie nichts kosten. Darauf antwortet Effi, dass „Wünsche […] meist schon auf der Lippe“ (Z.35f.) lägen, was zeigt, dass sie erkannt hat, dass Crampas der Wunsch nach einer Affäre quasi schon auf der Lippe liegt. Daraufhin sagt Crampas, dass er dies unpassend findet (vgl. Z.37). Durch das Wiederholen der zwei Worte „Sie sind“ (Z.38), einer Interjektion, zeigt sich Effis Verlegenheit, die von Crampas ausgenutzt wird: Er sagt darauf anschließend, dass er „[e]in Narr“ (Z.39) sei, um zu testen, ob Effi dies auch so sieht. Diese widerspricht ihm aber, was Crampas bestätigt, dass sie auch etwas für ihn verspürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagt sie, dass „das Eitelste, was es gibt, […] ein Landwehr-Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (S.115 Z.2f.) sei. Am hier verwendete Superlativ „Eitelste“ (ebd.) kann man erkennen, dass Effi Crampas neckt. Es wird deutlich, dass sich Effi mit Crampas auseinandergesetzt hat, denn sie weiß sein Alter. Sie hat sich allerdings um zwei Jahre vertan, aber Crampas fühlt sich eher geschmeichelt: „[D]je zwei Jahre, die Sie mir gnädigst erlassen, [machen] alles wieder gut&amp;quot; (Z.4f.). Anschließend fordert er Effi auf: „Küss die Hand.“ (Z.5) Effi tut dies aber nicht, sondern meint, dass das „so recht das Wort [ist], das für [ihn] passt“ (Z.6). Damit drückt sie aus, dass dies ein Schritt zu viel war.&lt;br /&gt;
Abschließend beschreibt Effi die Landschaft, speziell das Meer. Sie nennt die „Bojen, […] die schwimmen und tanzen“ (Z.11), womit eine gewisse Gefahr verdeutlicht wird. Bojen stellen nämlich eine Grenze dar, die nicht überschritten werden darf. So kann es auf Effi und Crampas bezogen werden: Wenn sie die Affäre eingehen, begeben sie sich in große Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Crampas als auch Effi Gefühle füreinander haben und eine Affäre nicht unrealistisch ist. Das ist sehr wahrscheinlich, insbesondere wegen Effis Abenteuerlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Effi Briest“ wurde 1894 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht, und thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen in Deutschland des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi Baron von Innstetten. Aufgrund seiner Arbeit muss dieser Effi oft alleine in Kessin lassen, wo sie mit ihm nach der Hochzeit hingezogen sind. Aus diesem Grund war sie oft einsam und hat sich gelangweilt fühlt. Dann lernt Effi Crampas durch Innstetten kennen, mit diesem sie nach einigen Ausritten eine Affäre eingeht. Aufgrund ihrer Schuldgefühle welche durch die Affäre verursacht werden, ist sie froh, dass Innstetten dann mit ihr nach Berlin zieht. Nach einigen Jahren findet Innstetten Briefe, die Crampas an Effi schrieb. In seiner Ehre verletzt, fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches tödlich für Crampas endet. Daraufhin trennt er sich von Effi, was auch ihre Eltern mitbekommen, welche sie verstoßen. Nach einem Zusammenbruch Effis, nach einem enttäuschenden Treffen mit ihrer Tochter, nehmen ihre Eltern sie wieder auf, allerdings stirbt sie dort nach einiger Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlich wurde, thematisiert den Einfluss der gesellschaftlichen Wert- und Normenvorstellungen auf Individuen Ende des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle (S.114 z.10 - S.115 z. 16) handelt von einem Ausritt Effis mit dem Major Crampas, diese Textstelle wird im verlauf des Dramas sehr bedeutend. Die Protagoinistin Effi, ist zu Beginn der Handlung 17 Jahre alt und stammt aus einer wohlhabenden Familie. Effis Familie möchte, dass sie den Baron von Innstetten heiratet. Nach der Hochzeit ziehen Effi und Innstetten gemeinsam nach Kessin und wenig später bringt Effi ihre Tochter Annie zur Welt. Die Beziehung zwischen Effi und dem Baron von Innstetten verläuft nach und nach immer schlechter. Effi ist in der Beziehung oft alleine zuhause, da Innstetten viel arbeiten muss, damit Effi die Sicherheit hat die sie mit ihm in der Beziehung hat. Doch Effi ist durch ihre Kindheit sehr Abenteuerlustig und kommt somit dem Major Crampas von Zeit zu Zeit näher. Sie beginnt mit ihm einer Affäre. Nach einiger Zeit wird Innstetten nach Berlin versetzt und Effi zieht gemeinsam mit Annie ebenfalls nach Berlin. Mehrere Jahre führt die Familie ein ruhiges Leben, doch nach 6 Jahren findet Innstetten die Briefe die Crampas vor langer Zeit an Effi geschrieben hatte. Daruafhin duelliert Instetten sich mit Crampas, um seine Anerkennung nicht zu verlieren, Crampas stirbt bei diesem Duell. Zudem trennt er sich von Effi und ihre Eltern verstoßen sie ebenfalls, da ihnen die Anerkennung der Gesellschaft sehr wichtig ist. Bei einem Besuch von ihrer Tochter erleidet Effi einen Nervenzusammenbruch. Sie wird sehr Krank und ihre Eltern beschließen sie wieder aufzunehmen. Mit 30 Jahren stirbt Effi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Textstelle ist wichtig für den weiteren Verlauf des Dramas, da hier das Verhältniss zwichen Crampas und Effi deutlich wird und somit dei folgende Affäre angedeutet wird. Diese Affäre zerstört Effis Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle wird mit einer Ortsangabe eingeleitet. Es heißt „Der Ritt ging wie gewöhnlich durch die Plantagen hin&amp;quot; (S.114 z.10). Der Wortlaut „wie gewöhnlich&amp;quot; (z.20), zeigt dass die Ausritte öfters stattfinden und somit eine Gewisse Routine vorhanden ist. Hierbei erkennt man, dass Crampas und Effi viel Zeit miteinander verbringen. Zudem wird die Reihenfolge in der sie Reiten angegeben, denn „Rollo war wieder vorauf, dann kame Crampas und Effi, dann Kruse&amp;quot; (z.10f.). Die Konjunktion „und&amp;quot; (z.11) zeigt eine sprachliche Verbindung von Effi und Crampas. Dies weißt auf eine Bindung oder Beziehung der beiden hin. Doch „Kruse&amp;quot; (z.11) reitet hinter ihnen her, dies soll verdeutlichen, dass er die beiden im Auge behalten soll, damit sie nicht tun was falsch wäre. „Knut fehlte&amp;quot; (z.11f.) jedoch in diesem Auritt, worüber sich Effi und Crampas im folgendem Unterhalten. Durch die Frage Effis, „Wo haben sie Knut gelassen?&amp;quot; (z.13), wird verdeutlicht, dass sie eine gewisse Bindung zu den Ausritten aufgebaut hat, da sie sich nach Knut erkundigt, der für gewöhnlich an Kruses Seite mit reitet. Effi ist noch sehr kindlich und dies wird deutlich, als sie Knut für seinen „Ziegenpeter&amp;quot; (z.14) auslacht. Der „Ziegenpeter&amp;quot; (z.14) ist eine Krankheit, die auch Mumps genannt wird. Effi ist etwas Ungläubig und ironisch, als sie „Merkwürdig&amp;quot; (z.15) antwortet. Dies verdeutlicht, dass Effi skeptisch darüber ist. Mit der Aussage „Eigentlich sah er schon immer so aus&amp;quot; (z.16) wird eine gewisse Frechheit seitens Effis deutlich, was man mit ihrem Charakter in verbindung setzten kann. Crampas stimmt Effi zu indem er sagt „Sehr richtig&amp;quot; (z.17). Hiermit möchte er Effi das Gefühl vermitteln, dass sie ihm vertrauen kann. Zudem fängt er an zu flirten, indem er sagt „Oder doch lieber nicht&amp;quot; (z.17), was so viel beduetet wie, dass Effi lieber bei ihm bleiben soll, anstatt zu jemand anderem zu gehen. Er möchte sie in seiner nähe haben. Zudem erklärt er sich noch, indem er sagt „Ziegenpeter ist ansteckend, schon bloß durch Anblick&amp;quot; (z.18f.). Hierbei spielt Crampas darauf an, dass er Effi schön findet und sie diese Schönheit nicht verlieren soll, indem sie zu jemand anderem geht. Effi sagt, „Glaub ich nicht&amp;quot; (z.20), worauf Crampas provokant antwortet, „Junge Frauen glauben vieles nicht&amp;quot; (z.21). Durch das „Junge Frauen&amp;quot; (z.21) bezieht sich Crampas konkret und schmeichelnd auf Effi, um ihr kleines &amp;quot;Flirt Duell&amp;quot; für sich zu gewinnen. Daruf antwortet Effi allerdings nur, „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten&amp;quot; (z.22f.), was sie allerding nicht auf Crampas bezieht, was bei seiner metaphorischen Frage „An meiner Adresse?&amp;quot; (z.24), worauf Effi mit „Nein&amp;quot; (z.25) antwortet, deutlich wird. Mit der Aussage „was sie besser nicht glaubten&amp;quot; (z.22f.) wird das erste Anzeichen der Affäre deutlich, denn Effi denkt, dass Crampas interesse an ihr hat. Crampas ist durch Effis Verneinung gekränkt, dies wird durch sein stumpfes „Schade&amp;quot; (z.26) deutlich. Effi merkt, dass er gerne etwas anderes gehört hätte als ihr „Nein&amp;quot; (z.25) und sagt „Wie dies ,Schade´ Sie kleidet&amp;quot; (z.27). Effi unterstellt Crampas entwas, indem sie sagt, „Ich glaube [...], Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich ihnen eine Liebeserklärung machte&amp;quot; (z.27ff.). Damit wird deutlch, worauf Effi hinaus möchte, denn sie möchte von seinen Gefühlen für sie erfahren. Doch Crampas sagt mit Vorsicht „So weit will ich nicht gehen&amp;quot; (z.30), da er weiß, dass Effi verheiratet ist. Diese Vorsicht seitens Effi und Crampas wird in der Textstelle des Öffteren erkennbar, wodurch ihr Verpflichtungen hinsichtlich gesellschaftlicher Normen deutlich werden. Crampas schmeichelt Effi indem er sagt „möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünschte&amp;quot; (z.30f.) und versucht sich rechtzufertigen. Crampas mein „Gedanken und Wünsche sind Zollfrei&amp;quot; (z.31f.). Durch die Metapher bringt er dabei zum Ausdruck, dass er Denken kann, ohne das es ihn etwas kostet. Damit möchte er verdeutlichen, dass er Effi begehren darf und startet so auch erste Versuche, sie zu verführen. Effi stellt „Gedanken und Wünsche&amp;quot; (z.34) kritisch gegenüber, indem „Gedanken [...] noch im Hintergrund lieg[en]&amp;quot; (z.34f.), jedoch „Wünsche [...] meist schon auf der Lippe&amp;quot; (z.35f.) sind. Damit zeigt Effi, dass es sich bei Crampas eher um einen Wunsch als um einen Gedanken handelt. Crampas missfällt Effis Aussage, dies wird in seinem Ausruf „Nur nicht gerade diesen Vergleich&amp;quot; (z.37) deutlich. Er ist nicht einverstanden mit Effis Aussage, da er weiß, dass sie recht hat. Effi fühlt sich dadurch geschmeischelt. Dies zeigt sich in der Wiederholung „Sie sind ... Sie sind ...&amp;quot; (z.38). Crampas antwortet mit „Ein Narr&amp;quot; (z.39), er stellt sich extra etwas schlechter dar, damit Effi ihm das gegenteil sagt. Damit möchte er die Bestätigung von Effi haben. Diese gibt ihm die Bestätigung die er hören wollte, indem sie „Nein&amp;quot; (z.40) sagt, doch sie fügt hinzu „Sie sind etwas anders&amp;quot; (z.40f.). Damit verbindet sie etwas positives, da Crampas für sie ein Abenteuer ist. Mit der Gegenüberstellung „In Hohen-Cremmen sagten wir immer, und ich mit, das Eitelste was es gäbe, das sei ein Husarenfähnrich von achtzehn&amp;quot; (z.42f.) „Und jetzt sag ich, das Eitelste, was es gibt, ist ein Landwehr-Bezirksmajor von zweiundvierzig&amp;quot; (S.115 z.2f.) zeigt Effi, Crampas ihre Gedanken über ihn. Der wiederholende Superlativ „Eistelste&amp;quot; (ebd.) zeigt eine gewisse Kritik an dem Verhalten Crampas. Crampas zeigt eine gewisse Dankbarkeit indem er sagt „Wobei die zwei Jahre, die Sie mir gnädigst erlassen, alles wieder gut machen, - küss die Hand&amp;quot; (z.4f). Effi wiederholt die Aufforderung „küss die Hand&amp;quot; (z. 6). Mit der Repetitio richtet sie die Aufforderung an Crampas, diese Geste könnte hier für Respekt und Liebe stehen. Effi weißt auf die „Bojen [...] die schwimmen und tanzen&amp;quot; (z.12f.) hin. Diese stehen für Freiheit, da sie auf dem Meer sind und dort schwimmen, allerdings stehen sie auch für Gefahr, da sie einfach weg schwimmen können, was man mit der Crampas und Effis Affäre in verbindung setzten kann. Die beiden begeben sich ebenfalls in Gefahr, da sie wissen, dass ihre Beziehung zueinander aufgrund der Ehe Effis  gefährlich ist. Trotz allem gehen sie das Risiko ein, da sie beide den drang nach Freiheit verspüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Text ein Zentraller ist, da hier durch die Annäherungsversuche der beiden der Ehebruch anfängt und Effis leben ruinieren wird. Der Flirt der beiden verläuft auf die Affäre hinaus, welche durch die Repetitio und die Metaphern deutlich wird. Effis Charaktereigentschaften werden an vielen Stellen nochmals hervorgehoben, denn es wird in dem Text deutlich, das sie noch etwas kindlich und Abenteuerlustig ist. Zudem liebt Effi die Freiheit, was ihr schlussendlich zum Verhängnis wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Crampas-Effi</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Crampas-Effi</title>
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				<updated>2020-02-13T17:26:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16 '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und das Streben nach Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Zu der Affäre kam es, da Effi ihre kindliche, verspielte und abenteuerlustige Art nicht loslassen kann. Ihre Hochzeit mit Innstetten und der Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin war eine große Veränderung für Effi. Diese Veränderung kann allerdings nicht mit ihrer verspielten Art in Einklang gebracht werden. Dadurch, dass ihr Ehemann Innstetten ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt und Effi sich in ihrer neuen Lebenssituation sehr langweilt, gerät sie immer mehr in Verführung Major Crampas näher zu kommen. Crampas schenkt Effi, im Gegensatz zu Innstetten, Aufmerksamkeit in Form von Zeit, wodurch dann die, wie im Dialog deutlich wird, Affäre entsteht. Diese Affäre hat, wie im weiteren Verlauf des Buches deutlich wird, eine enorme Auswirkung auf das restliche Leben Effis. Zunächst schafft Effi es, die Affäre durch den Umzug nach Berlin zu verheimlichen, doch sechs Jahre später findet Innstetten Briefe die Crampas Effi damals geschrieben hat und die Affäre wird enttarnt. Daraufhin bringt Innstetten Crampas bei einem, von ihm veranlassten, Duell ums Leben. Auch lässt er sich von Effi scheiden und bricht den Kontakt zu ihr ab. Weiterhin verbietet er ihr den Kontakt zu der gemeinsamen Tochter Annie. Durch den Verlust der beiden wird Effi sehr krank und stirbt letztlich daran. Diese Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, da diese indirekt einen gewissen Wendepunkt zwischen Effis schönem, behütetem Leben und ihrem darauf folgenden Leides darstellt, durch welches sie schließlich umkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Instetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie, was auch im folgenden Textauszug deutlich wird. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten wonach sie jedoch sehr starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Instetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit einem Ausritt von Effi und Crampas, der „wie gewöhnlich durch die Plantagen“ (S.114 Z.10) ging. Der Ausdruck „wie gewöhnlich“ (S.114 Z.10) zeigt, dass die beiden öfter zusammen ausreiten und somit auch oft Zeit miteinander verbringen. Vorne war Rollo, danach „kamen Effi und Crampas, dann Kruse“ (S.114 Z.11). Effi und Crampas sind in der Mitte, was zeigt, dass sie im Mittelpunkt stehen. Der Konjunktiv „und“ (S.114 Z.11) zeigt die Verbindung zwischen den beiden. Auf die Frage von Effi, wo Knut sei, antwortet Crampas, dass Knut „einen Ziegenpeter“ (S.114 Z.14) habe. Der Ziegenpeter ist die Viruserkrankung Mumps, die jedoch meist bei Kindern und Jugendlichen auftaucht. Effi ist sehr skeptisch gegenüber der Aussage Crampas und findet es „[m]erkwürdig“ (S.114 Z.15), sagt danach jedoch, dass „er schon immer so“ (S.114 Z.15) ausgesehen habe. Es wird deutlich, dass Effi ziemlich frech gegenüber Crampas ist, was die enge Beziehung der beiden zeigt.&lt;br /&gt;
Crampas sagt, dass Effi Kruse nicht sehen sollte, da „Ziegenpeter […] schon bloß durch den Anblick“ (S.114 Z.18f.) ansteckend sei. Durch Übertreibung der schnellen Übertragung der Krankheit will Crampas Effi täuschen. Dieses necken macht die nicht sachliche Ebene zwischen den beiden klar und zeigt somit nochmals die enge Beziehung. Crampas neckt Effi jedoch nicht nur, sondern macht auch klar, dass er nicht möchte, dass Effi sich ansteckt. Er ist an ihrem Wohlergehen interessiert und sorgt sich um sie.&lt;br /&gt;
Effi antwortet mit der Ellipse: „ ,Glaub ich nicht´ “ (S.114 Z.20), worauf Crampas nur sagt: „ ,Junge Frauen glauben vieles nicht.´ “ (S.114 Z.21). Mit dem Begriff „junge Frauen“ (S.114 Z.21) baut Crampas einen Bezug zu Effi auf und schmeichelt ihr auch, da er sie nicht als Kind, sondern als Erwachsene sieht.&lt;br /&gt;
Effi sagt, dass sie jedoch vieles glaubt, „was sie besser nicht glaubte“ (S.114 Z.22f.). Crampas fragt daraufhin ob dies „[a]n [s]eine Adresse“ (S.114 Z.24) ginge, worauf Effi nur mit einem „[n]ein“ (S.114 Z.25) antwortet, was wahrscheinlich ironisch gemeint war. Crampas findet dies „[s]chade“, was gekränkt und enttäuscht wirkt.&lt;br /&gt;
Effi sagt, dass sie denkt, dass Crampas es gut fände, wenn sie ihm eine Liebeserklärung machte (vgl. S.114 Z.27ff.). So wird die Neugierde Effis, besonders in Hinsicht auf die Gefühle Crampas zu ihr, deutlich. Diesen Gedanken von Effi verneint Crampas nicht. Er sagt lediglich, dass er „den sehen [möchte], der sich dergleichen nicht wünschte“ (S.114 Z.30f.). Es wird die Begierde Crampas gegenüber Effi deutlich. Er bezieht sich jedoch auf die Allgemeinheit und geht nicht von sich selbst aus, wodurch auch seine Vorsicht und sein Wissen über seine Verpflichtungen gegenüber gesellschaftlichen Normen deutlich werden. Zudem schmeichelt er Effi mit dieser Aussage, sodass auch sein Gefallen an Effi deutlich wird. Nach diesem Kompliment sagt er, dass „Gedanken und Wünsche […] zollfrei“ (S.114 Z.31f.) seien. Diese Metapher bestärkt, dass er Effi begehren darf und sagt zudem aus, dass er dies auch tut. &lt;br /&gt;
Effi stellt daraufhin den Unterschied zwischen „Gedanken und Wünsche[n]“ (S.114 Z.34) dar, indem sie die beiden Begriffe antithetisch gegenüber stellt. Aus dieser Gegenüberstellung geht hervor, dass Wünsche offen gezeigt werden, wohingegen Gedanken für andere nicht bemerkbar sind. Somit wird auch deutlich, dass es sich bei Crampas eher um einen Wunsch als um einen Gedanken handelt. Crampas missfällt dieser Vergleich von Gedanken und Wünschen (vgl. S.114 Z.37) und vor allem Effis Erkenntnis, dass es sich bei ihm um einen Wunsch handelt.&lt;br /&gt;
Effi fährt mit der Aussage „Ach Crampas, Sie sind...Sie sind...“ (S.114 Z.38) fort. So wird die Sympathie, die sie für Crampas und für seine heimlichen Gefühle für sie, empfindet, deutlich. Sie zeigt diese jedoch nicht offen und ist sehr vorsichtig in dem was sie sagt, was durch die Auslassungspunkte deutlich wird.&lt;br /&gt;
Crampas missversteht jedoch ihre Vorsicht und beschreibt sich selbst als „[e]in[en] Narr“ (S.114 Z.39), worauf Effi mit einer eindeutigen Verneinung (vgl. S.114 Z.40) reagiert. So wird ihr Interesse an Crampas deutlich und auch dass sie möchte, dass er dieses erkennt. Sie sagt, dass „das Eitelste, was es gibt […] ein Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (S.115 Z.2f.) sei. Der Superlativ „Eitelste“ (S.115 Z.2) zeigt die Ironie Effis und macht deutlich dass sie Crampas necken möchte. Sie ist frech und lehnt seine Begierde nicht ab, was dadurch auch deutlich wird. Durch die genaue Angabe des Alters wird deutlich, dass sie viel über Crampas weiß, was nochmals das gute Verhältnis der beiden vor Augen führt.&lt;br /&gt;
Crampas ist zunächst fassungslos und sprachlos über Effis Frechheit, was durch die Auslassungspunkte am Anfang seiner Antwort deutlich wird (vgl. S.115 Z.4). Er ist jedoch nicht verärgert, sondern eher amüsiert, was durch seine Antwort: „ ,[D]ie zwei Jahre, die Sie mir gnädigst erlassen, [machen] alles wieder gut.' “ (S.115 Z.4f.) deutlich wird. Zudem ist seine Antwort, genau wie Effis vorherige Aussage, ziemlich provokant, wodurch der Gefallen der beiden an dem Gespräch und der Spaß, den sie zusammen haben vor Augen geführt wird. Seine Antwort endet mit der Aufforderung: „ ,[K]üss die Hand.' “(S.115 Z.5). Auf diese Aufforderung reagiert Effi mit der Aussage: „ ,Das ist so recht das Wort, das für Sie passt.' “(S.115 Z.6), was ein negatives Bild auf Crampas wirft und vielleicht auf seinen Ruf als „Damenmann“ zurückzuführen ist. Sie sagt, dass diese Aufforderung „wienerisch“ (S.115 Z.7) sei und lässt „die Wiener“ (S.115 Z.7) im nächsten Satz als nicht edel dastehen. Dies zeigt, das große Missfallen Effis an Crampas Aufforderung. &lt;br /&gt;
Crampas versucht den Vergleich mit den Wienern zu Nichte zumachen, indem er versucht, dass was die Wiener gesagt haben zu Lindern (vgl. S.115 Z.10). Dies zeigt, dass ihm wichtig ist was Effi von ihm denkt und dass er nicht schlecht vor ihr dastehen möchte. Effi geht nur noch kurz auf das Thema ein, indem sie noch einmal ihre Meinung zeigt und wechselt danach schnell das Thema (vgl. S.115 Z.11f.). Dies zeigt, dass ihr der Meinungsunterschied, den sie mit Crampas zu dem Thema hat, nicht gefällt. Sie redet mit ihm lieber über positive Dinge und möchte nicht mit ihm diskutieren oder sogar streiten. Stattdessen geht sie auf die Landschaft ein und beschreibt die Bojen, die „schwimmen und tanzen“ (S.115 Z.12f.). Die Personifikation zeigt, dass Effi sehr positiv gestimmt ist und dass ihre Gedanken Träumereien sind. So wird auch deutlich, dass sie sich in Crampas Gegenwart sehr wohl fühlt. Die „roten Fahnen“ (S.115 Z.13) die eingezogen sind, deuten vielleicht auf die Gefahr hin, die die beiden eingehen, wenn sie sich oft treffen, da sie einander sehr zugeneigt sind und möglicherweise auch schon auf das entstehen einer Affäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird Crampas eindeutiges Verlangen nach Nähe und Effis Neugierde und Bereitschaft zum Abenteuer deutlich, wodurch sich vielleicht auch schon das Entstehen einer späteren Affäre offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert das Zugrundegehen am zwanghaften Erfüllen von Gesellschaftlichen Normen und Prinzipien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114, Z.10 – S. 115, Z.16) behandelt einen gemeinsamen Ausritt von Crampas und Effi. Effi lernte diesen nach ihren Umzug nach Kessin kennen, wo sie sich durch Instettens beruflich begründete Abwesenheit einsam und gelangweilt fühlte. Crampers und Effi trafen sich bereits öfter, wobei Crampas Instetten schlecht redete und somit Effi verstimmte. Nun reiten beide wieder gemeinsam aus und da Instetten verhindert war, waren beide unter sich. Crampers schenkt Effi sehr viel Aufmerksamkeit durch Komplimente. Dies schmeichelt der, von ihrem eintönigen Leben gelangweilten, Effi. Durch ihren jugendlichen Leichtsinn und ihre Abenteuerlust, geht sie im Textauszug auf Crampers' Aufmerksamkeiten ein und es bahnt sich eine eindeutige Affäre zwischen den beiden an. &lt;br /&gt;
Die enormen Auswirkungen dieser Affäre machen sich im weiterem Verlauf des Romans bemerkbar, da sie das gesamte Leben Effis aus der Bahn werfen indem sie jeglichen Kontakt zu ihrer Familie verliert, als die Affäre von Instetten bemerkt wird. Dieser Verstoß und den zusätzlichen Entzug ihrer Tochter, welche Instetten mit emotionaler Kälte abrichtete,  lässt Effi krank werden. An diesen Folgen geht Effi daraufhin zugrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland im 19. Jahunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgendem Auszug (S. 112, Z.42 – S. 114, Z.5) reiten Effi und Crampas aus.Effi wird  mit 17 Jahren mit Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Außerdem ist Effi eine Abenteuerlustige Person. Dies jedoch fand sie sowohl in de Ehe mit Innstetten und im Haus nicht.  Hiernach trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Nach dem folgenden Auszug entstand dadurch eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Effi bekommt die Mitteilung, dass sich Innstetten von ihr getrennt hat, von ihrer Mutter über ein Schreiben zu Kenntnis. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da sie nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten „wie gewöhlich durch die Plantage“ (Z.10). Die Plantagen können für Gefahr stehen, denn hinter den „Plantagen“ (Z.10) folgt das große und unendlich weite Meer. Durch die Wörter „wie gewöhnlich“ (Z.10) zeigt sich, dass sie nicht zum ersten mal zusammen reiten. Dass „Rollo wieder vorauf“ (Z.11) geht zeigt, dass Rollo sehr oft vorausgeht. Außerdem reitet Effi hinter Crampas (Vgl. Z.11). Dies wiederrum verdeutlicht, dass Effi  was von Crampas möchte und so der Gefahr hinterherläuft. Außerdem zeigt dies ebenfalls die Typische Männer Eigenschaft. Weil der Mann geht als Beschützer voraus.  Kruse und Knut stehen für die Entfernung zwischen Crampas und Effi. Den diese sollen auf Effi aufpassen, stehen für Entfernung und verhindern dadurch auch das näherkommen zwischen Effi und Crampas. Knut fehlt jedoch, wodurch sich Effi und Cramapas etwas näherkommen können. Dies ist wiederrum ist ein Hinweis darauf, dass Effi und Crampas mehr Freiheit nun besitzen. Hiernach folgt ein Dialog zwischen Effi und Crampas. Effi fragt zunächst, Wo knut ist. Auffallend ist jedoch, dass es Effi nicht wirklich stört, wo sich Knut befindet. Dass Knut „Ziegenpeter“ (Z.14) hat und Effi daraufhin „lachte“ (Z.15), zeigt dass Effi kein Mitgefühl hat und sich auch keine Sorgen um ihn macht. Außerdem sagt sie, dass dieser „schon immer so aus [sah]“ (Z.15f.). Dies wiederrum zeigt wie Frech und wie lustig sie sich über die Gesundheit von Knut macht. Dass Crampas daraufhin sagt „sehr richtig“ (Z.17) zeigt, dass Crampas auch mitspielt und diese Situation für ihn gut ausnutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht wurde, thematisiert den gesellschaftlichen Druck und den daraus folgenden Zwang nach Ansehen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegendenTextauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es darum, dass Effi sich auf die Affäre mit Crampas einlässt. Diese Affäre kam dadurch zustande, da sie eine Lockerung ihres Alltags ist, da sich nach der Hochzeit einiges für Effi geändert hat. Sie konnte nichtmehr das verspielte und freie Mädchen sein, also geht sie fremd um wieder ein Gefühl für Freiheit und Aufmerksamkeit zu haben, da ihr Mann ihr diese Aufmerksamkeit nicht schenkt. Sie versteckt die Affäre sechs Jahre lang, doch dann entdeckt Instetten die Liebesbriefe von Crampas und fordert ihn zum Duell auf. Crampas stirbt und Instetten trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zum Kind. Effi wird krank, wird auch zuerst nicht von ihren Eltern zurück genommen. Doch dann entscheiden sie sich um. Doch Effi stirbt. Die Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, in der sich Effis Leben ins negative endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlichte wurde wird die Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Deshalb nutzt sie die Gelegenheit und fängt an Instetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten um etwas Abwechslung zu erfahren. In dem Textausschnitt Seite 114 Z.10 bis Seite 115 Z. 16 geht es um darum, dass sich Effi und Crampas über seine Gefühle für sie reden. Anschließend lässt sich Effi auf eine Affäre mit ihm ein. Jedoch bereut sie dies später und ist froh als sie mach Berlin zieht und Crampas vergessen kann. Nach 6 Jahren findet Instetten Liebesbriefen Crampas welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas Tod zufolge hat. Instetten trennt sich von Effi und ihre Eltern verstoßen sie. Dies sorgt dafür das Efffi krank wird und nach einer Begegnung mit ihrer Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend verhält stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug von Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ Seite 114 Zeile 10 bis Seite 115 Zeile 16 geht es um den Ausritt Effis mit Major Crampas, welcher durch Rollo und Kruse begleitet wurde. Der Roman ist in die Epoche des Poetischen Realismus einzuordnen.&lt;br /&gt;
Der Textauszug stammt aus dem 17. Kapitel und befasst sich mit der immer größer werdenden Entfremdung Effis mit ihrem Mann und die Zuneigung Effis zu Crampas. Innstetten ist zeitlich sehr eingespannt in seinem Amt als Landrat und möchte Karriere machen. Er nimmt sich nicht die Zeit sich um Effi und ihre Bedürfnisse zu kümmern. Effi, die sich in Kessin bereits nicht willkommen und aufgehoben fühlt, fühlt sich auch mit ihrer Rolle als Mutter nicht ausgefüllt. */Crampas, der als Casanova bekannt ist, nutzt diese Situation aus, um mit Effi zu flirten und sich ihr anzunähern/*. Effi die durch Innstetten in sehr engen Grenzen gehalten wird und die des Weiteren durch die hohen gesellschaftlichen Anforderungen in ihrem Freiheitsdrang begrenzt wird, erhält durch Crampas die Möglichkeit, ihren Phantasien freien Lauf zu lassen. Crampas lebt ein freies ungezwungenes Leben und schert sich wenig um gesellschaftliche Konventionen. Effi ist hin- und hergerissen zwischen der Sicherheit die ihr jetziges Leben ihr bietet, worauf sie durch ihre Erziehung auch vorbereitet wurde, und das sie keineswegs gefährden will. Andererseits zeigt Crampas ihr ein ihr freieres Leben, was dem ihres Lebens vor der Hochzeit doch eher entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fragt direkt „Wo haben Sie Knut gelassen“ (Zeile 13), was darauf hindeutet, dass ihr daran gelegen ist, so viele Begleiter mitzunehmen, um keine Gerüchte aufkommen zu lassen. Sie fühlt sich in der Anwesenheit Crampas unsicher und fühlt die Gefahr, die von ihm ausgeht. Es folgt eine kurzes Gespräch über&lt;br /&gt;
*/Kampf Instetten und Crampas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgewählte Auszug aus dem Roman von Theodor Fontane handelt von einem Ausritt Effis mit Crampas, welche in Begleitung von Kruse und Rollo stattfindet. „Der Ritt ging wie gewöhnlich durch die Plantage hin“, beschreibt den Ausritt als nichts außergewöhnliches und doch ist er nicht gewöhnlich, denn im Vorfeld ist klar, dass Innstetten nicht dabei ist. Die genaue Beschreibung der Reihenfolge der Reiter lässt auf den ersten Blick nicht erahnen, dass damit das gesellschaftliche Ansehen der Personen in der Gesellschaft wiedergespiegelt wird. Fontane lässt zunächst Rollo „wieder vorauf“ (Zeile 11) laufen, was zunächst nichts ungewöhnliches darstellt, wenn ein Hund den Weg voraus erkundet, so als würde er die Reitergesellschaft beschützen. Bei näherer Betrachtung wird aber deutlich, dass Rollo, ein enger Verbündete von Effi vielleicht nicht mitbekommen soll, was sich hinter seinem Rücken abspielt und dass die Gefahr nicht vorneweg, sondern eher unter den Reitern selbst zu finden ist. Die Reihenfolge Crampas, Effi und dann Kruse spiegelt den gesellschaftlichen Status der Reiter wider. Crampas reitet als Mann voraus, vielleicht auch in Funktion eines Beschützers. Als Mann ist man in der damaligen Gesellschaft mehr Wert als eine Frau, welche in völliger Abhängigkeit ihres Mannes lebt. Effi folgt Crampas, was ihren gesellschaftlichen Status als Frau wiederspiegelt. Kruse folgt, sozusagen als Anstaltsdame, damit keine falschen Gerüchte aufkommen sollen. Ein Gerücht in solchen Kreisen würde sich sowohl auf Crampas als auch auf Effi schlecht auswirken. Anscheinend ist sonst bei den Ausritten auch immer Knut dabei, denn Effi fragt: “Wo haben Sie Knut gelassen“ (Zeile 13). Diese Frage zeigt deutlich, dass Effi verwundert und gar ängstlich ist. Eine weitere „Anstaltsdame“ könnte den unschuldigen Verlauf des Ausritts noch besser bekunden als nur eine Person. Da dieser Ziegenpeter hat, findet es Crampas nicht weiter schlimm, dass dieser nicht anwesend ist. Dies zeigt deutlich, dass Crampas nicht sehr besorgt  um seinen Ruf ist. Ihm scheint ausreichend, dass Kruse dabei ist. Effi überspielt ihre Unsicherheit und scherzt „Eigentlich sah er schon immer so aus“ (Zeile 15 und 16). Dieses scheinbar harmlose Geplänkel zeigt deutlich, dass Effi anfängt, mit Crampas zu flirten. Sie scherzen über Knut in einem vertraulichen und verschwörerischen Ton. Crampas meint „Aber Sie sollten ihn jetzt sehen! Oder doch lieber nicht. Dies zeigt die freundschaftliche Verbundenheit der beiden zueinander. Crampas neckt Effi sogar, denn er behauptet“ Ziegenpeter ist ansteckend, schon bloß durch Anblick“ (Zeile 18-19). Effi glaubt dies so nicht, was zeigt, dass sie in ihrem Elternhaus wohl behütet aufgewachsen ist, doch von der Realität oder von Dingen wie Krankheiten, keine Ahnung hat. Auch wenn Crampas etwas übertrieben hat, dass ein bloßer Anblick zur Ansteckung reichen würde. Dies ist eher sinnbildlich zu verstehen, dass man sich besser nicht in der Nähe eines an Ziegenpeter erkrankten Menschen aufhalten sollte. Fontane deutet hier bereits an, dass es für Effi und Crampas gefährlich ist, sich einander anzunähern. Mit den Worten „Junge Frauen glauben vieles nicht“ (Zeile 21) spielt Crampas auf die Unerfahrenheit und Unwissenheit von Effi hin und provoziert diese damit. Effi kontert „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten (Zeile 22-23). Effi spielt damit auf Innstetten an, der sie in dem Glauben ließ, dass es in ihrem Haus spukt. Effi verneint, als Crampas fragt, ob er damit gemeint wäre. „Schade“ sagt Crampas, als er erfährt, dass nicht er gemeint ist, was verdeutlicht, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, wenn sie ihm nicht alles glauben würde. Dies zeigt, dass er sich der Gefahr des Flirtens bewusst ist. Effi flirtet jetzt offen mit Crampas „Ich glaube Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich Ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Zeilen 27-29). Sie bringt damit indirekt zum Ausdruck, dass sie eigentlichen nichts dagegen hätte. Sie gesteht ihm in diesem Moment ihre Liebe. Mit den Worten“ So weit will ich nicht gehen“, verdeutlicht Crampas, dass er sich seiner Sache nicht sicher ist. Er will an dieser Stelle nicht von Liebe reden. Er merkt, dass der Flirt hier eine gefährliche Wendung nimmt und doch sagt er : Aber ich möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünscht (Zeile 30-31). Dies zeigt seine widersprüchlichen Gedanken. Er weiß, was eine Affäre für ihn und Effi gesellschaftlich bedeutet, wenn dies bekannt wird und doch fühlt er sich sehr zu ihr hingezogen und gibt Effi ohne Umschweife zu verstehen, dass er einer Affäre nicht abgeneigt gegenübersteht.  Mit den Worten  „Gedanken und Wünsche sind zollfrei“ (Zeile 31-32) unterstreicht er die Gefahr einer solchen Affäre. Denn solange es bei Gedanken und Wünschen bleibt, könnte niemand sie richten. „Zollfrei“ steht hier sinnbildlich für „Straffrei“, denn niemand darf nur für seine Gedanken Wünsche von der Gesellschaft gerichtet werden. Effi geht aber noch einen Schritt weiter, denn sie konkretisiert den Wunsch nach einer Affäre, denn sie meint, dass bloße Gedanken keine Gefahr bedeuten, doch „Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Zeile 35-36). In diesem Moment schiebt Effi die drohenden Konsequenzen in ihrem, doch noch recht kindlichem „Gemüt“ beiseite. Fontane deutet hier schon an, dass Effi eine Affäre mit Crampas beginnt. Crampas entgegnet „Nur nicht gerade diesen Vergleich!“ (Zeile 37). Das Wort „diesen“ ist kursiv geschrieben und bedeutet, dass er grundsätzlich nichts gegen eine Beziehung einzuwenden hat, doch die Erwähnung von „Lippen“ deutet auf eine körperliche Nähe hin, zu der er noch nicht bereit ist. Effi ist sprachlos und findet keine Worte. Crampas nennt sich selbst ein Narr, dass er das Angebot einer Affäre mit Effi nicht sofort aufgreift, aber es verdeutlicht, dass er immer noch zögert und er sich seiner gesellschaftlichen Stellung und der Konsequenzen bewusst ist. Effi schiebt alle Bedenken zur Seite. Dies verdeutlicht ihr kindliches Verhalten. Sie ist immer noch abenteuerlustig und will Erfahrungen sammeln und Neues lernen und aus ihrem Eheleben, was ihr wie ein Gefängnis vorkommt, ausbrechen. Sie schmeichelt ihm, denn sie beschwichtigt ihn, dass er kein Narr sei, eher „das Eitelste, was es gäbe (Zeile 41). Fontane verwendet hier ein Superlativ, um zu verdeutlichen, wie sehr Effi Crampas bestätigt, denn sie vergleicht ihn mit einen Husarenfähnrich von achtzehn Jahren. Effi erwähnt in diesem Zusammenhang Hohen-Cremmen, was zeigt, wie sehr sie noch immer dort verwurzelt ist, aber auch, dass sie großen Wert auf die Meinung und Wertschätzung ihrer Familie legt. Dies könnte auf das drohende Unheil und den Bruch mit ihrer Familie durch die beginnende Affäre hindeuten. Effi steigert ihre Schmeichelei noch, dann sie nennt ihn „das Eitelste, was es gibt, ist ein Landwehr-Bezirksmajor von zweiundvierzig Jahren“ (S 115 Zeile 2-3). Crampas fühlt sich sehr geschmeichelt und übergeht, dass Effi nicht mal sein wahres Alter richtig kennt. Einerseits spiegelt dies wider, dass Effi eigentlich nicht wirklich viel über Crampas weiß, anderseits, dass es ihr egal ist, welches Alter er hat. Crampas beendet seinen Satz mit „Küss die Hand“, was auf die bald beginnende Affäre hindeutet, denn eigentlich ist in der damaligen Zeit ein Handkuss etwas sehr intim und war nicht üblich. „Ja, küss die Hand“ (S115 Zeile 6“ erwidert Effi, was auf nahende einvernehmliche Affäre hindeutet. Als Effi ihren Aufenthalt in Karlsbad erwähnt, wo sie als vierzehnjähriges Mädchen bereits von Männern umworben wurde und nichts damit anzufangen wusste, wird deutlich, wie kindlich Effi im Grunde noch immer ist. Crampas schmeichelt ihr, indem er sagt, dass die Herren ihr den Hof zurecht machten. Effi wirft aber ein, dass dies nicht unbedingt schmeichelhaft für sie sei, da sie doch ohne Erfahrung war. Aber diese Gedanken schiebt sie beiseite und lässt sich von den auf dem Wasser schwimmenden und tanzenden Bojen ablenken. Dies verdeutlicht erneut den kindlichen Charakter von Effi. Sie schiebt alle Bedenken beiseite. Ihr Freiheitsdrang, was durch das unendlich scheinende Wasser verdeutlicht wird, ist grenzenlos. Sie ist voller Tatendrang und Abenteuerlust. „Die kleinen roten Fahnen sind eingezogen“ (S 115 Zeile 13) sagt Effi. Damit könnte Effi meinen, dass ihnen keine Gefahr droht. Es könnte aber auch auf die im Moment nicht zu erkennenden Gefahr hindeuten. Eine Gefahr, die von der sich anbahnenden Affäre ausgeht. Effi erwähnt, dass sie die wenigen Male, wo sie sich bis an den Strand hinauswagte, die roten Fahnen sah. Dies könnte symbolisch dafür stehen, dass Effi bei den Ausritten mit Innstetten sich ihrer Grenzen bewusst war, doch insgeheim wünschte, dass es anders wäre. Die Erwähnung der Turmspitzen, die erneut für ihr Zuhause in Hohen-Cremmen steht, macht deutlich, dass sie dort anders erzogen worden ist und diese Erziehung und das enge Band zur Familie sie bisher von einem Schritt in Richtung einer Affäre abgehalten hat. Der Turm als Warnung, dass alles auf auf Hohen-Cremmen zurückfällt und nichts geheim bleibt. Eine Warnung vor einer beginnenden Affäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen von gesellschaftlichen Konventionen auf das Leben im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle (S. 114 Z. 10 – S. 115 Z. 16) hat für den weiteren Romanverlauf eine essenzielle Rolle. Zuvor ereignet sich Effis Hochzeit mit dem Baron Geert von Innstetten und ihr gemeinsamer Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin. Durch Effis neue Lebensverhältnisse muss sie lernen Verantwortung zu übernehmen und sich von ihrer Rolle als Kind zu lösen. Sie gerät jedoch immer mehr in Verführung dem Major Crampas näher zu kommen, weil sie aufgrund von zahlreichen Geschäftsreisen oft von ihrem Mann alleine gelassen wird. Der vorliegende Textauszug handelt von einer Unterhaltung zwischen Effi und Crampas, wobei er die Absicht hat Effi zu verführen. Sie geht eine Affäre zu ihm ein, die Effis Leben stark verändert. Zunächst zieht Effi mit ihrem Ehemann nach Berlin, wodurch sie eine Distanz zu Crampas aufbauen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten jedoch die zuvor geschriebenen Liebesbriefe zwischen Effi und ihrer Affäre, wodurch sie ausziehen muss. Außerdem stirbt Crampas aufgrund einem Duell zwischen ihm und Innstetten. Nachdem sie von ihrer Familie und ihrer Tochter verstoßen wird, zieht sie aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands in ihr Elternhaus, in dem sie schließlich stirbt. Der Textauszug stellt somit die Wendung in Effis Leben dar, weil die Affäre der Auslöser für den weiteren Verlauf des Dramas ist, wodurch sie schließlich mit ihrem Leben bezahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit der örtlichen Einordnung, bei der genannt wird, dass „Der Ritt […] wie gewöhnlich durch die Plantage“ (S. 114 Z. 10) führt. Dabei weisen die Worte „wie gewöhnlich“ (ebd.) darauf hin, dass Effi und Crampas einen solchen Ausritt des Öfteren machen, wodurch sie Zeit miteinander verbringen. Dadurch wird die Beziehung zwischen den beiden Personen veranschaulicht. &lt;br /&gt;
Darauf folgt die Beschreibung der Anordnung der Personen. „Rollo war wieder vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse, Knut fehlte“ (Z. 10ff.). Durch diese Anordnung wird Effi von Crampas beschützt. Auch der Hund, der vorausläuft, nimmt eine Schutzfunktion für die nachfolgenden Personen ein. Kruse nimmt dabei die Funktion ein, dass er Effi und Crampas vor Zweisamkeit in der Öffentlichkeit bewahrt. Bei dieser Anordnung befinden sich Effi und Crampas im Mittelpunkt, wodurch ein besonderes Augenmerk auf sie gerichtet wird. Dies verweist auf ihre nachfolgende Affäre.&lt;br /&gt;
Auf Effis Frage, wo Knut sei (vgl. Z. 13) antwortet Crampas „Er hat einen Ziegenpeter“ (Z. 14). Diese Metapher wirkt kindisch und verspielt und verharmlost die Krankheit, wodurch Crampas mit Effi ins Gespräch kommen möchte. Sie antwortet jedoch sehr skeptisch mit dem Adjektiv „Merkwürdig“ (Z. 15), was zeigt, dass sie die Dinge kritisch hinterfragt. Der Dialog wird mit dem Satz „Sie sollten ihn jetzt sehen“ (Z. 17) fortgeführt. Durch das Siezen besteht weiterhin eine gewisse Distanz zwischen Effi und Crampas. Dieser führt mit der Antithese „Oder doch lieber nicht“ (Z. 17f.) den Dialog fort. Durch diese Frage zeigt er Interesse an Effi. Crampas und Effi haben eine enge Beziehung, was durch das gegenseitige Necken zum Ausdruck gebracht wird. Anhand ihrer Sprache wird die enge Verbundenheit erneut veranschaulicht. &lt;br /&gt;
Effi behält jedoch ihre kritische Haltung gegenüber Crampas‘ Aussage, woraufhin Crampas behauptet, dass „Junge Frauen [..] vieles nicht“ (Z. 19) glauben würden. Durch den Ausdruck „Junge Frauen“ (ebd.) möchte er Effi schmeicheln. Das Verhalten der beiden Personen lässt auf ihre nachfolgende Affäre hindeuten. Durch Effis schmeichelnden Antworten und ihren Widersprüchen in Bezug auf Crampas‘ Aussagen möchte sie Crampas auf die Probe stellen. Durch Effis Aussage „ich glaube wirklich, Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich Ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Z. 27f.) möchte sie von Crampas‘ Gefühlen für sie erfahren. Das ist die erste außerdem die erste Stelle in dem Textauszug, in dem auf die Gefühle und die Beziehung zwischen Effi und Crampas eingegangen wird. Auch die direkte Ansprache Crampas‘ zeigt, dass Effi ihn auf die Probe stellen möchte, um seine Gefühle herauszufinden.&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Dialogs wird sie sprachlos, wenn sie sagt „Ach Crampas, Sie sind…Sie sind…“ (Z. 38) Die Interjektion, sowie die Wiederholung verweisen auf Effis Empathie für Crampas. Die Auslassungszeichen stehen jedoch trotzdem für ihre Vorsicht in Bezug auf Crampas. Effis freche Annäherungsversuche und ihre Kritik, die sie an Crampas äußert verweisen außerdem auf ihre gute Beziehung zueinander, da Crampas eine gewisse Betroffenheit äußert, jedoch geht er auf ihre Antworten ein und scheint die Anschuldigungen nicht sehr ernst zu nehmen. &lt;br /&gt;
Effi wiederholt Crampas Aufforderung „Küss die Hand“ (S. 115 Z. 6), wodurch sie diese auch an Crampas stellt und ihre Gefühle zu ihm zeigt. Crampas zeigt ein sehr charmantes Verhalten auf und schmeichelt Effi, um sie immer mehr für sich zu gewinnen. Effi deutet auf die „Bojen, […] die schwimmen und tanzen“ (Z. 12f.) hin. Diese stehen einerseits für die Freiheit, da sie sich auf dem offenen Meer befinden. Andererseits stehen sie auch für die Gefahr, da hinter den Bojen das offene Meer ist. Diese Gefahr lässt sich auch auf Effis und Crampas‘ Affäre zurückführen, weil sich beide darüber bewusst sind, dass die Beziehung aufgrund von Effis Ehe ein Fehler ist. Sie gehen die Beziehung jedoch trotzdem ein, um ihre Freiheit zu genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein stellt die Textstelle die Wende in dem Roman dar, weil die ersten Annäherungsversuche von Effi und Crampas gezeigt werden. Durch ihr Necken und ihre schmeichelnden Aussagen wird die Bindung zwischen ihnen hervorgehoben, die für den weiteren Verlauf essenziell ist da diese Affäre der Auslöser für die nachfolgenden Handlungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Erik ''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des poetischen Realismus erstmals veröffentlicht wurde thematisiert die Rolle gesellschaftlicher Erwartungen sowie das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm ins ländliche Kessin. Da ihr Mann jedoch beruflich oft auf Reisen ist fühlt Effi sich im gemeinsamen Anwesen oft einsam und vernachlässigt, ihr Leben in Kessin erscheint ihr trist und langweilig. Effi beginnt gemeinsame Ausritte mit Innstetten sowie Crampas, einem Freund ihres Mannes als Abwechslung zu ihrem eintönigen Alltag. Als Innstetten verhindert ist, unternimmt Effi den ersten Ausritt alleine mit Crampas, der mehrfach Annäherungsversuche unternimmt. Die junge Frau lässt sich im vorliegenden Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16)  auf eine Affäre mit ihm ein, bekommt jedoch bald Schuldgefühle. Daher ist Effi froh als sie wegen dem Beruf ihres Mannes nach Berlin ziehen muss und durch die Distanz zu ihrem Liebhaber scheint Effi die Affäre hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später erfährt Innstetten jedoch durch Liebesbriefe von Crampas an seine Frau von der Affäre und tötet Effis Liebhaber bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und bei einer zufälligen Begegnung zwischen Effi und ihrer Tochter wird deutlich, dass Innstetten diese angewiesen hat, Abstand von ihrer Mutter zu halten. Auch von ihrer Familie wird sie verstoßen und erst als sich Effis Gesundheitszustand erneut dramatisch verschlechtert nehmen ihre Eltern sie wieder bei sich auf. Am Ende stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, 1894 bis 1895 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus, in sechs Folgen in der deutschen Rundschau, veröffentlicht, thematisiert das streben nach Anerkennung und Erfüllung gesellschaftlicher Normen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114 Z.10- S.115 Z.16), ist eine Schlüsselstelle für den weiteren Romanverlauf. Effi ist mittlerweile mit Gert von Innstetten nach ihrer Hochzeit, nach Kessin gezogen. Dort muss Innstetten aber oft und lange arbeiten, weshalb sich Effi sehr langweilt und ihr Leben sehr eintönig verläuft, außerdem fürchtet sie sich vordem Spuk in dem Haus. Doch Major Crampas trifft in Kessin ein und unternimmt mit Effi Ausritte, während Innstetten arbeitet. &lt;br /&gt;
Effi schätzt Crampas, denn er schenkt ihr Aufmerksamkeit und macht ihr Komplimente, wodurch Effi eine Affäre mit Crampas beginnt. Die Auswirkungen dieser Affäre bekommt sie Jahre später zu spüren, da sie den Kontakt zu ihrer Familie verliert, Crampas von Innstetten erschossen wird, Innstetten sich von ihr scheiden lässt und ihre gemeinsame Tochter mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug (S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es um einen Ausritt von Effi und dem Major Crampas und ihre Affäre, welcher für den Verlauf des Romans sehr bedeutend ist. Zu der Affäre kommt es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und sie zusammen nach Kessin zogen. Dort fühlt Effi sich jedoch verlassen, gelangweilt und unwohl, denn Innstetten ist oft auf Reisen und somit nicht für sie da. Zunächst ritten Crampas, Effi und Innstetten gemeinsam aus, doch da der Baron erneut auf Reisen war, trafen sich Crampas und Effi nun alleine zu gemeinsamen Ausritten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit. Davon fühlt sich Effi sehr geschmeichelt und sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch diese Affäre entwickelt Effi starke Schuldgefühle, weshalb sie froh ist, als sie mit Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss und sie die Affäre somit zunächst verheimlichen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten aber Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat und erfährt somit von deren früheren Affäre. Daraufhin tötet Innstetten Crampas bei einem Duell, trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch von ihren Eltern wird Effi nicht unterstützt, bis sie so krank wird, dass sie sie wieder aufnehmen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi und Crampas reiten nicht zum ersten Mal, sondern ständig miteinander aus, was daran deutlich wird, dass der Ritt „wie gewöhnlich“ (S. 114 Z. 10) und „Rollo {…} wieder vorauf“ (Z. 10f.) ist. Dies zeigt, dass sie sich schon sehr gut kennen und könnte darauf hindeuten, dass sie gegenseitige Sympathie entwickelt haben. Sie haben eine klare Ordnung bei ihren Ausritten, bei der „Rollo {…} vorauf {war}, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z. 10f.). Üblicherweise war auch Knut noch dabei, dieser „fehlte“ (Z. 12) jedoch. Da Crampas vor Effi her reitet und sie ihm hinterher, könnte auf die folgende Affäre der beiden hingewiesen werden. Auch könnte dies auf Effis Abenteuerlust hindeuten. Sie sucht mit ihrer kindlichen, naiven Art das Abenteuer und Crampas bietet ihr dieses, indem sie gemeinsam ausreiten und miteinander flirten. Damit eine Affäre nicht entsteht, sind normalerweise Kruse und Knut dabei, doch da „Knut fehlt{…}“ (Z. 11) ist eine Person, die sie davor bewahrt schon mal weniger. Effi ist besorgt darüber dass Knut nicht dabei ist, denn sie fragt „Wo {…} {Crampas} Knut gelassen“ (Z. 13) habe. Dies könnte darauf hindeuten, dass Effi Angst davor hat, mit Crampas unbeobachtet auszureiten, da sie ihm nicht verfallen möchte. Knut hat einen Ziegenpeter, doch Effi scherzt darüber und sagt lachend, dass er „schon immer so aus{sehe}“ (Z. 15). Hier wird erneut Effis kindliche und naive Art zum Ausdruck gebracht. Sie ärgert Knut mit seinem Aussehen und nimmt die Krankheit nicht ernst, was vielleicht daran liegt, dass sie in ihrer Kindheit nicht viele Krankheiten hatte, da sie abgeschottet von der Außenwelt aufgewachsen ist. Dass Crampas und Effi miteinander flirten wird nun deutlich, denn sie scherzen gemeinsam über Knut. Crampas sagt, Effi „soll{e}{…} ihn jetzt sehen! Oder doch lieber nicht“ (Z. 17f.). Zudem könnte hier zum Ausdruck gebracht werden, dass Crampas mit Effi lieber ungestört und unbeobachtet bleiben möchte, weshalb er nicht möchte, dass Effi Knut sieht. Er sagt weiterhin, dass Knut „bloß durch Anblick“ (Z. 18f.) ansteckend sei, worauf Effi erwidert, dass sie es nicht glaube (vgl. Z. 20). Dies könnte erneut ihre Naivität und Unerfahrenheit mit Krankheiten zeigen, welche ein Resultat aus der Abschottung von der Außenwelt in ihrer Kindheit sind. Das Flirten oder gegenseitige Ärgern der beiden wird erneut deutlich, wenn Crampas Effi provoziert, indem er sie als „{j}unge Frau{…}“ (Z. 21) bezeichnet. Dass sie sehr wohl erfahren und nicht leichtgläubig ist, wird deutlich, wenn sie sagt, dass junge Frauen „dann wieder vieles {glauben} was sie besser nicht glaubten“ (Z. 22f.). Dies  könnte eine Andeutung darauf sein, dass sie weiß, dass Crampas sie liebt oder sie verführen will, sie es jedoch nicht wahr haben will, da sie Innstetten sonst betrügen würde. Crampas fragt nach, ob sie damit meine, dass er sie liebe (vgl. Z. 24), was sie jedoch verneint (vgl. Z. 26). Er reagiert mit einem „Schade“ (Z. 27), was seine Enttäuschung widerspiegelt. Es könnte aber auch Ironie und somit eine Schmeichelei sein, mit der er sie davon überzeugen will, dass er sie liebt. Effi spielt mit Crampas, indem sie sagt, sie denke, Crampas würde es für gut empfinden, würde sie ihm „eine Liebeserklärung mach{en}“ (Z. 28f.). Hier wird wieder auf die folgende Affäre der beiden hingewiesen, denn nun gestehen sie sich insgeheim ihre Liebe. Crampas flirtet weiter mit Effi und weist sie zunächst zurück, denn „So weit will er nicht gehen“ (Z. 30). Dies könnte jedoch auch seine Schuldgefühle Innstetten gegenüber zum Ausdruck bringen, da er weiß, dass eine Affäre mit Effi nicht richtig wäre. Insgeheim möchte er es aber trotzdem, denn er „möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünschte“ (Z. 31). Zudem rechtfertigt er sich für seine Wünsche und sagt, sie seien nichts Verbotenes, da „Gedanken und Wünsche {…} zollfrei“ (Z. 31f.) seien. Effi aber sieht einen Unterscheid zwischen Wünschen und Gedanken und meint, Gedanken seien nichts Schlimmes, „Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Z. 35f.). Diese Metapher deutet wiederum auf die Affäre der beiden hin, da Lippen ein Symbol fürs Küssen und die Wünsche nicht mehr nur noch harmlose Gedanken sind. Crampas springt auf diesen Vergleich an, indem er sagt, sie solle „Nur nicht gerade diesen Vergleich!“ (Z. 37) ziehen. Dies zeigt, dass er sie küssen möchte. Daraufhin wird Effi ganz verlegen und gerät ins stottern, was an den Auslassungspünktchen und dem Parallelismus „Sie sind …, Sie sind…“ (Z. 38) zum Ausdruck gebracht wird. Crampas bezeichnet sich daraufhin selbst als „Narr“ (Z. 39), woraufhin er vermutlich den Widerspruch Effis erwartet, welchen er auch bekommt. Sie sagt, er übertreibe mit diesem Ausdruck (vgl. Z. 40), was seine Erwartungen, dass Effi ihn nicht als Witzfigur sieht, bestätigt und ihn schmeichelt. Stattdessen sei er das „Eitelste, was es gibt, {…} ein Landwehr Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (s. 115 Z. 2f.). Dieser Superlativ schmeichelt ihn, denn sie hat ihm „zwei Jahre {…} gnädigst erlassen“ (Z. 4), ihn also jünger gemacht als er ist. Mit „küss die Hand“ (Z. 5) bedankt er sich dafür bei ihr. Dies könnte metaphorisch für ihre Affäre stehen, da ein Handkuss zur damaligen Zeit etwas Intimes war.  Effi lässt sich darauf ein und erwidert „Ja, küss die Hand“ (Z. 6). Hier könnte erneut ihre Abenteuerlust deutlich werden, da sie das Risiko eingeht, sich auf Crampas einzulassen, auch wenn er viel älter ist als sie und sie Innstetten dadurch hintergeht. Zudem könnte die Repetition der Worte „küss die Hand“ (Z. 5 und 6) zeigen, dass die Affäre von Beiden gewollt ist und sich beide darauf einlassen. Weiterhin möchte Effi Crampas zeigen, wie begehrt und attraktiv sie ist, da ihr schon mit vierzehn Jahren von Wienern „de{r} Hof {ge}macht“ (Z. 8f.) wurde und sie viele Komplimente bekommen hat. Somit möchte sie ihn noch mehr von sich überzeugen. Sie sei bereit für die Affäre, was daran deutlich werden könnte, dass „das, was {…} {ihr} schmeicheln soll, ziemlich ungezogen {wäre}“ (Z. 11f.). Doch sie sieht immer noch die Gefahr, die die Affäre mit sich bringt, was mit Hilfe der Personifikation der „schwimmen{den} und tanzen{den} {Bojen}“ (Z. 12f.) zum Vorschein kommt. Hinter den Bojen liegt das ungewisse, gefährliche Meer, was mit der Ungewissheit, welche die Affäre auslöst, vergleichbar sein könnte. Da die Bojen schwimmen und tanzen (vgl. Z. 12f.) wird erneut Effis Abenteuerlust, aber auch ihre kindliche Art deutlich. Sie möchte sich in diese Gefahr, also die Affäre mit Crampas stürzen, ohne die Konsequenzen zu beachten, was zum Vorschein kommt, da „Die kleinen roten Fahnen“ (Z. 13) eingezogen sind und normalerweise, wenn sie alleine zum Strand gegangen war (vgl. Z. 15), konnte sie „die roten Fahnen“ (Z. 15) sehen. Rot ist eine Warnfarbe und Symbolisiert Gefahr, doch da die Gefahr sie nun nicht mehr beachtet wird, aufgrund der eingezogenen Fahnen, lässt sich vermuten, dass Effis ich auf die Affäre mit Crampas einlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Effi und Crampas in dem Textauszug miteinander flirten. Dies wird anhand vieler Anspielungen und Gemeinheiten der beiden deutlich. Dieses Flirten läuft letztlich auf die Affäre der beiden raus, welche sich aus vielen Metaphern schließen lässt. Dass sich beide auf diese Affäre einlassen, wird an Repetitionen zum Ausdruck gebracht. Zudem kann man anhand vieler Textstellen Effis Abenteuerlust, aber auch ihre kindliche Art, welche sie aufgrund ihrer Abgeschotteten Kindheit besitzt, erkennen, welche sich auch trotz der Affäre nicht legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben in der Epoche des Poetischen Realismus und 1894 veröffentlicht, thematisiert die Wichtigkeit der Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Deshalb fängt sie an um etwas Abwechslung zu erfahren Instetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten. In dem Textausschnitt Seite 114 Z.10 bis Seite 115 Z. 16 handelt es von, Effi und Crampas die über seine Gefühle für sie reden. Anschließend lässt sich Effi auf eine Affäre mit ihm ein. Jedoch zieht sie nach Berlin damit sie Crampas endgültig vergessen kann, da sie alles sehr bereut. Instetten findet die Liebesbriefe von Crampas nach 6 Jahren welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas Tod zufolge hat. Effis Eltern verstoßen sie und Instetten trennt sich von ihr. Dies sorgt dafür das Effi erkrankt und anschließend nach einer Begegnung mit ihrer leiblichen Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend verhält stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“, welcher 1894in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 17 Jahren heiratet Effi den Landrat, Baron von Innstetten. Dieser ist aufgrund seiner Arbeit oft gezwungen Effi alleine in Kessin zu lassen, wo sie nach der Hochzeit hingezogen sind, weshalb sie sich einsam und gelangweilt fühlt. Durch Innstetten lernt Effi den Major Crampas kennen, mit dem sie nach einigen Ausritten eine Affäre eingeht. Durch ihre Schuldgefühle wegen der Affäre ist sie froh, dass Innstetten mit ihr nach Berlin zieht. Einige Jahre später findet Innstetten Briefe, die Crampas an Effi schrieb. In seiner Ehre verletzt, fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches tödlich für Crampas endet. Daraufhin trennt er sich von Effi, was auch ihre Eltern mitbekommen, welche sie verstoßen. Nach einem Zusammenbruch Effis, welcher aus einem enttäuschenden Treffen mit ihrer Tochter erfolgte, nehmen ihre Eltern sie wieder auf, allerdings stirbt sie dort nach einiger Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Effi und Crampas „wie gewöhnlich durch die Plantagen“ (Z. 10) reiten zeigt, dass beide schon öfters zusammen geritten sind. Zudem war ihr Hund Rollo „wieder vorauf“ (Z. 11), dies zeigt, dass auch er oft mit ist. Diese gemeinsamen Ausritte machen die Vertrautheit der beiden klar und könnten auch auf Effis Zuneigung gegenüber Crampas hinweisen, da die Ausritte für sie ist es eine wichtige Abwechslung sind und ihr auch ohne ihren Mann gefallen. Auffällig ist auch die Reihenfolge, erst Rollo, „dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z. 11). Crampas und Effi reiten vermutlich nahe zusammen, oder zumindest mit einem Abstand zu Kruse, da sie zusammen aufgelistet werden. Dadurch, dass Crampas vor Effi genannt wird, reitet er wahrscheinlich vor Effi, was eine beschützende Wirkung hat und dazu dienen könnte Effi zu imponieren. Da „Knut fehlte“ (Z. 11-12), der wahrscheinlich auch eine Distanz zwischen Effi und Crampas geschaffen hätte, lässt sich hier schon vermuten, dass die Beiden sich zumindest näherkommen. Effi fragt, wo Crampas Knut gelassen hätte (Vgl. Z. 13). Dadurch eröffnet sie ein Gespräch, allerdings könnte sie aber auch so die Sorge äußern, dass sie sich etwas mit Crampas entwickeln könnte. Nachdem Crampas ihr erzählt, Knut habe einen Ziegenpeter (vgl. Z. 14), macht sie einen Witz darüber, dass er „Eigentlich (...) schon immer so aus“ (Z. 15-16) sah. Sie eröffnet hier wahrscheinlich den Flirt, da nun beide über Knut scherzen. Crampas stimmt ihr zu und will, dass sie ihn jetzt sieht, widerspricht sich dann aber selber, da er dies „doch lieber nicht“ (Z. 17-18) will. Er begründet seine Aussage damit, dass Ziegenpeter „schon bloß durch Anblick“ (Z. 19) ansteckend ist. Er will also Effis volle Aufmerksamkeit und möchte bei ihr im Mittelpunkt stehen. Vielleicht will er so verhindern, dass Effi Knut womöglich noch besuchen würde, oder einfach nur Mitleid mit ihm hätte. Darauf antwortet Effi „Glaub ich nicht“ (Z. 20), was zwar ihre Klugheit, allerdings auch Naivität zeigt, weil sie zwar Zweifel hat, aber in ihrer Kindheit so abgeschottet gelebt hat, dass sie nicht weiß wie die Krankheit übertragen wird. Crampas neckt sie dann, indem er sie als „Junge Frau“ (Z. 21) bezeichnet und sagt, dass diese vieles nicht glauben. Effi geht darauf ein und antwortet, „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten“ (Z. 22-23). Damit spielt sie auf die Angst an, dass Crampas sie dazu bringt eine Affäre mit ihm einzugehen und sie damit Innstetten hintergehen würde. Crampas fragt sie ob dies an ihn gerichtet war, da dies dann bedeuten würde, dass sie ihn lieben würde, Effi verneint aber. Nachdem Crampas ihr „Schade“ (Z. 26) entgegnet, nimmt Effi die Möglichkeit an und meint, dass Crampas „es für ganz in Ordnung“ (Z. 28) halten würde, wenn sie ihm seine Liebe gesteht. Dies ist ein verspielter Flirt, zudem ist zu vermuten, dass Crampas sich eine Antwort in die Richtung erhofft hatte. Dies zeigt, dass er weiß wie er Effi verführen kann und dass Effi trotz ihrer Bedenken auf diese kleinen Flirts eingeht. Zwar meint Crampas, dass er so weit nicht gehen wolle, aber „Gedanken und Wünsche (...) zollfrei“ (Z. 31-32) seien. Damit meint er, dass er Innstetten zwar nicht hintergehen wolle, aber ihn keiner für den Wunsch mit ihr zusammen sein zu wollen etwas vorwerfen kann.  Damit könnte er auch Effi ermutigen wollen, den Wunsch nach einer Affäre mit ihm zu haben. Allerdings sind Wünsche für Effi kurz vor der Tat, da sie diese schon meist „auf der Lippe“ (Z. 36) liegen. Um Effi wieder in die Stimmung des Flirts zu bekommen, spielt er darauf an, dass er Effis Wunsch wäre, der ihr auf der Lippe liegt, also sie küssen würde. Dies bringt Effi in Verlegenheit, da sie nicht weiß was sie sagen soll. Das Repetitio „Sie sind ... Sie sind ...“ (Z. 38) macht dies deutlich. Crampas sagt dann über sich selber er sei „Ein Narr“ (Z. 39), damit versucht er zu bezwecken, dass Effi ihm widerspricht und ihm sagt wie toll er doch eigentlich ist. Dies funktioniert auch, da Effi ihm klar macht, dass er darin übertreibe (vgl. 40). Insgesamt wird deutlich, wie sehr Crampas Effi in diesem Flirt manipuliert, oder zumindest weiß wie er mit ihr reden muss. Allerdings bezeichnet sie einen „Landwehr Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (Z. 3) als „das Eitelste was es gibt“ (Z. 2). Der Superlativ erfreut Crampas, da sie ihn zwei Jahre „gnädigst erlassen“ (Z. 4) hat. Durch den Ausdruck „küss die Hand“ (Z. 5), beweist Crampas Effi, von welcher Klasse er ist und wertschätzt sie damit. Jetzt macht sich bemerkbar, dass Effi ebenfalls in einem guten Elternhaushalt groß geworden, da sie weiß wie sie zu antworten hat, denn sie antwortet ihm „Ja, küss die Hand“ (Z. 5). Zudem nutzt sie die Möglichkeit und vergleicht Crampas mit den Wienern, da diese auch so vornehm waren. Diese Wiener sollen ihr angeblich schon mit 14 Jahren Komplimente gemacht haben. Damit zeigt sie Crampas, dass sie begehrt war und ist. Da sie ihn zuvor mit diesen verglichen hat, könnte dies auch eine Aufforderung an Crampas sein ihr Komplimente zu machen. Crampas geht darauf ein und beteuert die Wahrheit der Komplimente. Effi bezeichnet ihn als „ungezogen“ (Z. 12). Jetzt ist der Flirt auf einem Höhepunkt und Effi macht bereits intime Anspielungen und durch ihre Abenteuerlust und Langweile hat sie ihren Mann, Innstetten,erst einmal ignorieren können, allerdings weist sie Crampas nach einer kurzen Redepause „...“ (Z. 12), in der sie wahrscheinlich ihren letzten Widerstand gegen die Affäre aufbaut. Sie warnt Crampas in Form von Bojen, die „schwimmen und tanzen“ (Z. 12) und durch eingezogene „rote Fahnen“ (Z. 13). Sie sagt, dass sie schon ein paar Mal „an den Strand hinauswagte“ (Z. 14-15). Sie weiß, dass die Affäre Gefahren mit sich bringt. Schon auf der ersten Seite des Buches, stellte der See eine Gefahr da, weshalb auch jetzt mit einem Problem zu rechnen ist. Die Boje könnte eine Metapher für ihre Affäre sein, die Personifikation tanzen zeigt, dass diese Affäre auf den ersten Blick einladend wirkt, allerdings warnen sie die roten Fahnen, da die Farbe Rot für Gefahr steht. Allerdings sind diese Fahnen eingefahren, dies könnte zeigen, dass Effi aufgrund ihrer Langweile und ihrer Abenteuerlust diese Gefahr nicht sieht, oder sie zumindest ignoriert. Da sie sich schon ein paar Mal an den Strand wagte wird klar, dass sie sich bei den vorherigen Ausritten noch zusammenreißen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass Crampas mit Effi flirtet. Crampas wie er Effi überzeugen kann eine Affäre mit ihm einzugehen. Durch positive Selbstdarstellungen und das gegenseitige Necken kommen sich die beiden näher. Durch Effis Langeweile und Abenteuerlust lässt sie sich auf diese Flirts ein, allerdings warnt sie Crampas noch einmal vor der Gefahr mit Hilfe von Personifikationen und Metaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894, in der Epoche des poetischen Realismus, erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Effi Briest Geert von Instettens Bitte ihn zu heiraten gefolgt ist und, nach der Hochzeitsreise, zu ihm nach Kessin gezogen ist, wird der jungen Frau schnell langweilig. Denn durch Instettens Stellung als Landrat ist dieser durch seine Arbeit oft abwesend. Effi fühlt sich vernachlässigt und einsam, wodurch sie Kontakt zu dem Major Crampas sucht, von dem sie Aufmerksamkeit erhält und eine Affäre mit ihm eingeht. Um diesen Moment geht es in vorliegendem Textauszug. Erst einmal kann Effi die Affäre mit dem Major ihrem Ehemann verheimlichen, obwohl sie von starken Schuldgefühlen geplagt ist. Da kommt ihr der Umzug nach Berlin mit Tochter Annie und Instetten sehr recht, denn durch die Distanz zu Crampas hofft sie auf weiteres Stillschweigen bezüglich der Affäre. Doch während eines Kuraufenthaltes Effis, sechs Jahre nach dem Umzug, findet Instetten Liebesbriefe die Crampas Effi geschrieben hatte. Um seine Ehre zu retten ruft er Crampas zu einem Duell auf, bei dem dieser sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich aus genanntem Grund von Effi scheiden, die daraufhin nicht nur den Kontakt zu Tochter Annie und Instetten, sondern auch den zu den eigenen Eltern verliert. Effi lebt alleine mit Annies Kindermädchen in Berlin und ihr psychischer Zustand verschlechtert sich immer weiter. Nach ihrem Zusammenbruch während eines Treffens mit Annie rät der Arzt ihr zurück zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dort lebt sie noch eine kurze Weile, bis sie mit 29 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, welcher 1894 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im 19.Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden  Textauszug (S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es um den gemeinsamen Ausritt von Crampas und Effi und deren Affäre. Effi und Innstetten heiraten und ziehen nach Kessin. Dort fühlt sich Effi einsam und unwohl da Instetten oft wegen seiner Arbeit auf Reisen ist und sie deshalb oft alleine verbleibt. Außerdem bekommen sie ein geminsames Kind.  Crampas ,ein Freund von Instetten , Effi und Instetten machen zuerst gemeinsame Ausritte  , doch als Instetten wieder auf Reisen war treffen sich Crampas und Effi alleine zum ausreiten.Da Crampas etwas Neuses und Interessantes und sie immer noch abennteuerlustig ist fängt sie mit ihm eine Affäre an. Effi zieht daraufhin mit Instetten nach Berlin. Dort muss Effi in die Kur da sie kank geworden ist.In der Zeit findet Innstetten Briefe von Crampas und fordert ihn zum Duell auf  um seine Ehre aufrecht zu halten, welches für Crampas tödlich endet.Ebenfalls lässt er sich von Effi scheiden. Voraufhin sich ihre Tochter und Familie auch von ihr abwendet. Als Effi noch kranker wird, nimmt ihre Familie sie wieder auf.Letztendlich stirbt sie und wird in ihrem Garten m Rondell begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crampas und Effi reiten nicht zum ersten mal aus dies wird deutlich an „wie gewöhnlich“ (Z.10) und an „Rollo war wieder vorauf“ (Z.11). Das kann darauf Hinweisen das sie sich mögen und gerne miteinander Zeit verbringen.Der Ausritt hat auch eine gewisse Reihenfolge „Rollo (..) vorauf, dann kamen Crampas und Effi, dann Kruse“ (Z.10f). Das Effi Crampas hinterher reitet kann ein Hinweis auf die spätere Affäre sein da Effi dadurch Interesse an ihm zeigt und es wird ihre Abenteuerlust deutlich.Außerdem haben sie keine Zweisamkeit da „Kruse“ (Z.10) noch mit ausreitet. Effi lacht darüber, das Knut „(…) einen Ziegenpeter (hat)“ (Z.15) dies ,zeigt nochmal ihre freche und kindliche Art .Sie macht sich über die Krankheit Knuts lustig das kann daran liegen, dass sie in ihrer Kindheit nicht viel von Krankheiten und die negativen Dinge im Leben mitbekommen hat da sie abgeschottet und naiv aufgewachsen ist. Crampas sagt, dass „ (…) Ziegenpeter ist ansteckend, schon bloß durch Anblick“ (Z.19) dabei sagt er indirekt das Effi sehr hübsch sei und fängt an mit ihr zu flirten. Effi geht darauf ein und spielt mit indem sie sagt „Glaub ich nicht“ (Z.20). Dabei wird wiederum ihre Naivität deutlich. Mit der Antwort Crampas „Junge Frauen glauben vieles nicht“ (Z.20) flirtet er weiterhin mit ihr und sie necken sich. Daraus kann man auch schließen, dass sie sich sehr mögen. Bei der  Aussage Effis „Und dann glauben sie wieder vieles, was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f) wird deutlich, dass Effi schon ahnt das sie was füreinander Empfinden es aber nicht wahrhaben möchte, da sie Innstetten nicht betrügen möchte. Crampas fragt, ob es an ihn gerichtet sei (Vgl.24) darauf verneint (Vgl.25) Effi. Darauf reagiert Crampas mit einem „Schade“ (Z.26), dies spiegelt seine Enttäuschung wieder und es wird deutlich das er etwas mit Effi Anfangen möchte. Die Personifikation „Wie das Schade sie kleidet“ (Z.27) macht dies nochmal deutlich und zeigt, dass Crampas das Thema sehr beschäftigt und er sich Gedanken darüber macht.Mit der Aussage Effis „Ich glaube wirklich, Major, Sie hielten es für ganz in Ordnung, wenn ich ihnen eine Liebeserklärung machte“ (Z.28f) wird ein Hinweis auf deren spätere Affäre gemacht.  Crampas antwortet darauf das er so weit nicht gehen wolle (Vgl.29) dies zeigt, dass er weiß das es nicht richtig gegenüber Instetten wäre wenn er was mit ihr Anfangen würde. Trotzdem macht er mit der Aussage „Aber ich möchte den sehen, der sich dergleichen nicht wünschte“(Z.31) deutlich das er es möchte und ihr nicht widerstehen kann. Crampas meint, dass Gedanken und Gefühle zollfrei seien (Vgl.31f) doch Effi macht einen Unterschied zwischen Gedanken und Gefühle. Denn „Gedanken sind (…) etwas, das noch im Hintergrunde liegt, Wünsche aber liegen meist schon auf der Lippe“ (Z.35f). „Lippen“ (Z.36) ist eine Metapher und ist ein Symbol für küssen und die Liebe. Dabei wird wieder eine Hinweis auf die spätere Affäre gemacht außerdem macht sie damit deutlich das sie etwas für Crampas empfindet. Crampas springt auf diesen Vergleich direkt an indem er sagt „Nur nicht diesen Vergleich“ (Z.37)  damit macht er deutlich, dass sie küssen möchte.Daraufhin sagt Effi „Ach, Crampas, Sie sind…..Sie sind …..“ (Z.37) mit diesem Parallelismus wird Effis Verlegenheit deutlich und sie weiß nicht wie sie sich in der Situation Verhalten soll. Crampas beschreibt sich daraufhin selber als  „Ein Narr“ (Z.37) und macht sich damit schlechter als er eigentlich ist und erhofft sich damit, dass Effi darauf anspringt. Das macht sie auch indem sie sagt  „ Nein, Auch darin übertreiben sie wieder“ (Z.40) damit stellt sie klar, dass die Gedanken Crampas nicht verrückt seien und bestätigt ihn das sie ihn auch küssen möchte. Das schmeichelt Crampas sehr. „Das Eitelste was es gibt, ist ein Landwehr- Bezirksmajor von zweiundvierzig“ (Z.2) , mit dem Superlativ Eitelste (Vgl.2) macht Effi deutlich, dass Crampas sehr selbstverliebt ist. Außerdem macht sie ihn Zwei Jahre jünger worauf er ihr einen Kuss auf die Hand gibt (Vgl.5) woraus man schließen kann, dass er sich geschmeichelt fühlt und einen ersten Annäherungsversuch wagt. Daraufhin sagt sie das dies „wienerisch“ (Z.7) war und erzählt,dass sie schon Wiener „In Karlsbach, vor vier Jahren, wo sie (ihr) vierzehnjährigem Dinge den Hof machen“ kennengelernt. Was ich da alles gehört habe“ (Z.7ff) damit möchte sie deutlich machen, dass sie schon damals sehr attraktiv war und von Männern angemacht worden ist. Die „Bojen ( die auf dem Meer) schwimmen und tanzen“ (Z. 12 ) stellen die Grenze zwischen Effi und dem Abenteuer  dar.Außerdem machen diese deutlich das sich hinter den Bojen  viele Gefahren befinden und sie können auch als Orientierung dienen . Die Farbe rot (Vgl.15) stellt die Liebe und zugleich die Gefahren die mit Carmpas verbunden sind dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, das Effi und Crampas in dieser Textstelle miteinander flirten dies wird durch viele Anspielungen und vergleiche deutlich. Außerdem bekommt man mehrere Hinweise auf die spätere Affäre.Dennoch merkt man das Effi immer noch sehr naiv und abenteuerlustig ist und manchmal nicht weiß wie sie sich Verhalten soll.Man merkt ebenfalls, dass beide was füreinander empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im Deutschland des 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig.  Da Instetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Sie gerät jedoch immer mehr in Verführung dem Major Crampas näher zu kommen, weil sie aufgrund von zahlreichen Geschäftsreisen oft von ihrem Mann alleine gelassen wird.  Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten wonach sie jedoch sehr starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Instetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, von Theodor Fontane, welcher 1896 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert die Wichtigkeit des Gesellschaftlichen Ansehens in der Zeit des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit zieht Effi nach Kessin. Dort ist sie ziemlich unglücklich, da ihr Mann Berufsbedingt nie da ist. Aufgrund dies lässt sie sich auf eine Affäre mit einem Major ein, welcher kurz zuvor in die Stadt gezogen war. Dieser kann ihr zumindest die Gewünschte Aufmerksamkeit schenken. Effi bekommt jedoch Schuldgefühle, da sie ihrem Mann fremdgegangen ist. Zu ihrem Glück, muss ihr Mann aufgrund seiner Karriere nach Berlin ziehen. So beendet sie die Affäre und erzählt ihrem Mann nie etwas davon. Effi geht sechs Jahre später in Kur, in diesem Zeitraum findet Instetten Liebesbriefe von Effis Affäre und fordert diese zum Duell heraus. Zudem lässt er sich von Effi scheiden. Effie verliert daraufhin den Kontakt zu jeglichen Mitmenschen, bis auf den, zu dem Ehemaligen Kindermädchen von ihrer Tochter. Der Zustand von Effi verschlechtert sich immer mehr. Ein Arzt verschreibt ihr später, dass sie wieder zu ihren Eltern ziehen soll, wo sie dann auch stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Daniel''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, geschrieben 1894 in der Epoche des poetischen Realismus, thematisiert das Resultat von gesellschaftlichen Konventionen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorliegenden Textstelle (S. 114 Z. 10 – S. 155 Z. 16), welche zugleich eine essenzielle Rolle für die späteren Ereignisse vom Roman spielt, lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Davor sind Effi und der Baron von Innstetten nach ihrer Hochzeitsreise nach Kessin gezogen, wo sie dann später von Crampas, einem alten Freund von Innstetten, begrüßt worden sind. Innstetten ist öfters aufgrund seiner Arbeit auf Reisen außerhalb des Landes, was bedeutet das Effi zur meisten Zeit allein mit Crampas im Haus anwesend ist. Aufgrund von Einsamkeit und auch Trist geht sie nach jeglichen Annäherungsversuchen von Crampas auf die Affäre ein, bekommt jedoch schon bald Schuldgefühle. Nach gewisser Zeit, ziehen Effi und Innstetten aufgrund von Innstettens Arbeit nach Berlin, was eine große Erleichterung für Effi ist. Sechs Jahre später erfährt Innstetten von der Affäre, tötet Crampas in einem Duell und trennt sich von Effi. Effi trifft sich daraufhin mit ihrer Tochter, wo ihr klar wird das sie nicht großes Interesse an ihr zeigt. Effi erleidet einen Zusammenbruch und zieht zu ihren Eltern, wo sie später mit einem Alter von ca. 30 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und erstmals 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19.Jahrhundert und das damit verbundenen Streben nach Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi bereits den Baron von Innenstetten, mit dem sie nach Kessin zieht. Aufgrund seiner Arbeit als Landrat, ist dieser oft auf Reisen, weshalb er Effi wenig Aufmerksamkeit schenken kann. Dies führt dazu, dass Effi sich alleine fühlt. Deshalb kommt es auch zu den Ausritten mit dem Major Crampas, der ihr im Gegensatz zu Innenstetten Zuneigung zeigt. Udem bietet dieser Effi Abwechslung in ihrem bis dahin sehr eintönigen Leben in Kessin. So lässt Effi sich auf eine Affäre mit Crampas ein, der Effis Abenteuerlust weckt, da die gemeinsame Zeit und die daraus folgende Affäre ein klares Risiko darstellen, was sich zeigt, wenn Innenstetten einige Jahre später die Liebesbriefe von Crampas an Effi entdeckt und ihn zum Duell heraus fordert, welches für Crampas tödlich endet. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt mit ihrer gemeinsamen Tochter. Des Weiteren wird sie von ihren Eltern fort gewiesen und erst nach starker Verschlechterung ihrer Gesundheit bei ihnen aufgenommen. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zu Beginn wird deutlich, dass Effi und Crampas nicht zum ersten Mal zusammen ausreiten, was durch das Adjektiv „gewöhnlich“ (Z.10) herausgestellt wird. So reiten sie „wie gewöhnlich“ (ebd.) durch die Plantage hin.  Auch die Reihenfolge der Beteiligten ist wie immer. Dies wird deutlich, da „Rollo […] wieder“ (Z.10f.) als erster voraus läuft. Dieser ist der Hund von Innenstetten und soll Effi als treuer Begleiter beistehen, was bedeute, dass Effi auch in Abwesenheit von Innenstetten in sicher und behütet sein soll. Nach Rollo kommt in der Reihenfolge Crampas, der somit den Weg vorgibt, wie es für den Mann üblich ist. Gleichzeitig entwirft dies allerdings das Bild, dass Effi, welche hinter Crampas reitet, offenbar diesem hinterher reitet, das Abenteuer und das Risiko bei Crampas sucht, ihn also auch sehr begehrt. Da Effi offensichtlich Interesse an Crampas und dieser auch an ihr hat, reitet Kruse hinter beiden. Die Anwesenheit von Kruse, der ebenfalls als Begleiter von Effi dabei ist, soll vor  Zweisamkeit bewahren, die zu Annäherungsversuchen führen könnte. Die Tatsache, dass „Knut fehlt[e]“ (Z.11f.) impliziert,dass eine Distanz der Sicherheit genommen ist, da auch Knut als eigentlicher Begleiter das Gefühl von Zweisamkeit zwischen Effi und Crampas verhindern würde. Der Grund für Knuts Fehlen besteht darin, dass dieser einen „Ziegenpeter“ (Z.14) hat. Dies findet Effi „merkwürdig“ (Z.15), weshalb diese lacht. Durch diese Reaktion von Effi kommt ihre kindische und naive Art zum Ausdruck, was mit ihrem jungen Alter zusammen hängt und der Tatsache, dass sie in ihrem Elternhaus sehr abgeschottet und gleichzeitig behütet gelebt hat und somit vermutlich nicht viel von Krankheiten mitbekommen hat. Zudem macht sie sich über Knut lustig, wenn sie sagt, dass Knut „[e]igentlich schon immer so“ (ebd.) aus gesehen hätte.  Dieser Annahme stimmt Crampas unweigerlich zu, was zeigt, dass auch Crampas über Knuts Gesundheit scherzt, womit er beginnt mit Effi zu flirten. Er geht weiter darauf ein und fügt hinzu, dass Effi Knut jetzt mal sehe sollte (vgl.Z. 17), entschärft diese Aussage aber sofort wieder, da es ihm lieber wäre sie würde ihn nicht sehen (ebd.). Dies könnte daran liegen, dass er Effi diesen Anblick ersparen möchte oder vielmehr nicht möchte das Effi jemand Anders ansieht, da Crampas lieber ungestört die Zeit mit Effi verbringen möchte. Er unterstreicht seine Aussage mit der Begründung, dass Ziegenpeter „schon bloß durch Anblick“ (Z.18) ansteckend sei. Diese Begründung lässt vermuten, dass Crampas versucht Eindruck zu schinden, indem er etwas scheinbar Schlaues sagt. Effi schenkt dieser Aussage allerdings keinen Glauben (vgl.Z.20) und fordert Crampas somit heraus. Dieser provoziert Effi daraufhin mit der Aussage, dass „Junge Frauen […] vieles nicht“ (Z.21) glauben würde, was bei Effi das Verlangen weckt sich zu beweisen und sich nicht auf ihr Alter und ihr damit verbundenes Wissen reduzieren zu lassen. Deshalb entgegnet sie Crampas, dass junge Frauen neben der Tatsache, dass sie scheinbar alles glauben, „wieder vieles [glauben], was sie besser nicht glaubten“ (Z.22f.).&lt;br /&gt;
Damit spielt sie zum einen auf ihre Verliebtheit gegenüber Crampas an, die sie sich allerdings nicht eingestehen möchte und zum anderen auf die Gefühle die von Crampas ausgehen, die sie ebenfalss nicht wahrhaben will, weil sie sonst Innenstetten betrügen würde. Crampas fragt nach ob dies auf ihn bezogen sei (vgl.Z.24), was Effi wiederum verneint. Darauf reagiert Crampas mit einem „Schade“ (Z.26), wodurch seine Enttäuschung zum Ausdruck kommt, da es ihm lieb gewesen wäre, sie würde ihm eine Liebeserklärung machen. Gleichzeitig könnte dies als ein Versuch der Schmeichelei gedeutet werden, da dieses Schade ein Zeichen für seine Gefühle sein könnte. Effi spielt mit Crampas weiter, indem sie sagt, dass Crampas es gut heißen würde, wenn sie ihm „eine Liebeserklärung machte“(Z.28f.). Dies zeigt, dass Effi sich der Situation wohl bewusst ist und somit auf die Affäre aufmerksam macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Roman''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Normen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Die 17 jährige Effi heiratete den Baron von Innstetten und zog mit ihm nach Kessin, wo es später zur Affäre mit Crampas kommt. Da ihr Mann Innstetten oft auf Reisen war fühlte sie sich verlassen und Ritt zunächst mit Crampas und Innstetten aus und später alleine mit Crampas. Crampas begehrt Effi und schenkt ihrer Aufmerksamkeit die sich dadurch sehr geschmeichelt fühlt. Effi lässt sich auf eine Affäre ein und entwickelt Schuldgefühle. Als Sie und  Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen müssen ist sie sehr erleichtert. Nach Sechs Jahren findet Innstetten die Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat. Innstetten fordert Crampas zu einem tödlichen Duell heraus, was er auch für sich entscheiden konnte. Daraufhin trennt Innstetten sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Effi wird krank und zog zu ihren Eltern, wo sie dann im Alter  von 29 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert den Konflikt zwischen dem Individuum und Gesellschaft und dessen Anerkennung im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug auf Seite 114, Z.10 – S.115 Z.16 reiten Effi und Crampas gemeinsam aus, wobei sich Effi schließlich auf eine Affäre mit ihm einlässt. Zuvor ereignete sich die Hochzeit zwischen Effi und Innstetten und der gemeinsame Umzug von Hohen- Cremmen nach Kessin. Jedoch ist Innstetten durch die Arbeit wenig anwesend, wodurch Effi sich einsam und gelangweilt fühlt. Durch die Ausritte mit Crampas, nach dem Innstetten auf Reisen war, fühlte sie sich nicht mehr so einsam wie vorher. Crampas entwickelt schnell Gefühle für sie. Effi fühlt sich davon geschmeichelt und lässt sich schließlich auf eine Affäre mit ihm ein. Kurze Zeit später zogen Innstetten und Effi dann nach Berlin um, was ein Vorteil für Effi war, da sie große Schuldgefühle hatte und somit „fliehen“ konnte, da die Distanz sie von Crampas fernhielt. Jedoch findet Innstetten sechs Jahre später die Liebesbriefe, welche Crampas Effi schrieb. Daraufhin folgt ein Duell zwischen Crampas und Innstetten wobei Crampas ums Leben kommt. Auch Effi musste Konsequenzen daraus ziehen, sie wurde nämlich aus dem gemeinsamen Anwesen geschmissen. Weiterhin beeinflusst er die gemeinsame Tochter so, dass sie auch ohne ihre Mutter leben kann. Dieser schwere Verlust hinterlässt Narben bei Effi. Sie wird schwer krank und stirbt letztendlich. Diese zentrale Textstelle sagt also aus, dass jede noch so kleine Aktion ihre Konsequenzen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland. In dem vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Zu der Affäre kam es, da Effi ihre kindliche, verspielte und abenteuerlustige Art nicht loslassen kann. Ihre Hochzeit mit Innstetten und der Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin war eine große Veränderung für Effi. Effi ist froh als sie wegen dem Beruf ihres Mannes nach Berlin ziehen muss und durch die Distanz zu ihrem Liebhaber scheint Effi die Affäre hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später erfährt Innstetten jedoch durch Liebesbriefe von Crampas an seine Frau von der Affäre und tötet Effis Liebhaber bei einem Duell. Außerdem lässt er sich aus genanntem Grund von Effi scheiden, die daraufhin nicht nur den Kontakt zu Tochter Annie und Instetten, sondern auch den zu den eigenen Eltern verliert. Effi lebt alleine mit Annies Kindermädchen in Berlin und ihr psychischer Zustand verschlechtert sich immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, der 1894 veröffentlicht wurde und in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde, thematisiert die Wichtigkeit gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Textauszug (S.114, Z.10 - S.115, Z.16), einer wichtigen Schlüsselszene, lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Dazu kam es, weil es Effi nach der Hochzeit und dem Umzug nach Kessin langweilig ist. Durch ihre kindliche/abenteuerlustige Art möchte sie jedoch etwas unternehmen und da ihr Ehemann Instetten zu wenig Zeit für sie hat, reitet sie mit Crampas aus. Von ihm bekommt sie die gewünschte Anerkennung, und so leitet sich die schon eben angesprochene Affäre ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crampas schreibt ihr regelmäßig Briefe. Als diese von Innstetten sechs Jahre später entdeckt werden, ist dieser enttäuscht und veranstaltet ein Duell mit Crampas, in welchem Crampas umkommt. Daraufhin trennt er sich von Effi und verbietet ihr jeglichen Kontakt mit ihrer Tochter. Unter anderem durch diese Schmach stirbt Effi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Effi Briest“ wurde 1894 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht, und thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen in Deutschland des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi Baron von Innstetten. Aufgrund seiner Arbeit muss dieser Effi oft alleine in Kessin lassen, wo sie mit ihm nach der Hochzeit hingezogen sind. Aus diesem Grund war sie oft einsam und hat sich gelangweilt fühlt. Dann lernt Effi Crampas durch Innstetten kennen, mit diesem sie nach einigen Ausritten eine Affäre eingeht. Aufgrund ihrer Schuldgefühle welche durch die Affäre verursacht werden, ist sie froh, dass Innstetten dann mit ihr nach Berlin zieht. Nach einigen Jahren findet Innstetten Briefe, die Crampas an Effi schrieb. In seiner Ehre verletzt, fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches tödlich für Crampas endet. Daraufhin trennt er sich von Effi, was auch ihre Eltern mitbekommen, welche sie verstoßen. Nach einem Zusammenbruch Effis, nach einem enttäuschenden Treffen mit ihrer Tochter, nehmen ihre Eltern sie wieder auf, allerdings stirbt sie dort nach einiger Zeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Crampas-Effi</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Crampas-Effi</title>
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				<updated>2020-02-11T10:34:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16 '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und das Streben nach Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Zu der Affäre kam es, da Effi ihre kindliche, verspielte und abenteuerlustige Art nicht loslassen kann. Ihre Hochzeit mit Innstetten und der Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin war eine große Veränderung für Effi. Diese Veränderung kann allerdings nicht mit ihrer verspielten Art in Einklang gebracht werden. Dadurch, dass ihr Ehemann Innstetten ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt und Effi sich in ihrer neuen Lebenssituation sehr langweilt, gerät sie immer mehr in Verführung Major Crampas näher zu kommen. Crampas schenkt Effi, im Gegensatz zu Innstetten, Aufmerksamkeit in Form von Zeit, wodurch dann die, wie im Dialog deutlich wird, Affäre entsteht. Diese Affäre hat, wie im weiteren Verlauf des Buches deutlich wird, eine enorme Auswirkung auf das restliche Leben Effis. Zunächst schafft Effi es, die Affäre durch den Umzug nach Berlin zu verheimlichen, doch sechs Jahre später findet Innstetten Briefe die Crampas Effi damals geschrieben hat und die Affäre wird enttarnt. Daraufhin bringt Innstetten Crampas bei einem, von ihm veranlassten, Duell ums Leben. Auch lässt er sich von Effi scheiden und bricht den Kontakt zu ihr ab. Weiterhin verbietet er ihr den Kontakt zu der gemeinsamen Tochter Annie. Durch den Verlust der beiden wird Effi sehr krank und stirbt letztlich daran. Diese Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, da diese indirekt einen gewissen Wendepunkt zwischen Effis schönem, behütetem Leben und ihrem darauf folgenden Leides darstellt, durch welches sie schließlich umkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Instetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie, was auch im folgenden Textauszug deutlich wird. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten wonach sie jedoch sehr starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Instetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert das Zugrundegehen am zwanghaften Erfüllen von Gesellschaftlichen Normen und Prinzipien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114, Z.10 – S. 115, Z.16) behandelt einen gemeinsamen Ausritt von Crampas und Effi. Effi lernte diesen nach ihren Umzug nach Kessin kennen, wo sie sich durch Instettens beruflich begründete Abwesenheit einsam und gelangweilt fühlte. Crampers und Effi trafen sich bereits öfter, wobei Crampas Instetten schlecht redete und somit Effi verstimmte. Nun reiten beide wieder gemeinsam aus und da Instetten verhindert war, waren beide unter sich. Crampers schenkt Effi sehr viel Aufmerksamkeit durch Komplimente. Dies schmeichelt der, von ihrem eintönigen Leben gelangweilten, Effi. Durch ihren jugendlichen Leichtsinn und ihre Abenteuerlust, geht sie im Textauszug auf Crampers' Aufmerksamkeiten ein und es bahnt sich eine eindeutige Affäre zwischen den beiden an. &lt;br /&gt;
Die enormen Auswirkungen dieser Affäre machen sich im weiterem Verlauf des Romans bemerkbar, da sie das gesamte Leben Effis aus der Bahn werfen indem sie jeglichen Kontakt zu ihrer Familie verliert, als die Affäre von Instetten bemerkt wird. Dieser Verstoß und den zusätzlichen Entzug ihrer Tochter, welche Instetten mit emotionaler Kälte abrichtete,  lässt Effi krank werden. An diesen Folgen geht Effi daraufhin zugrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane in der Epoche des Poetischen Realismus  geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland und dessen Gesellschaftlichen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgendem Auszug (S. 112, Z.42 – S. 114, Z.5) reiten Effi und Crampas aus. Zuvor wird Effi mit Barron von Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt und stellt ihr den Antrag. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Hiernach Lernt sie Roswith kennen. Dazu trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Nach dem folgendem Auszug entstand dadurch eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Effi bekommt die Mitteilung, dass sich Innstetten von ihr getrennt hat, von ihrer Mutter über ein Schreiben zu Kenntnis. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da sie nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht wurde, thematisiert den gesellschaftlichen Druck und den daraus folgenden Zwang nach Ansehen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegendenTextauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es darum, dass Effi sich auf die Affäre mit Crampas einlässt. Diese Affäre kam dadurch zustande, da sie eine Lockerung ihres Alltags ist, da sich nach der Hochzeit einiges für Effi geändert hat. Sie konnte nichtmehr das verspielte und freie Mädchen sein, also geht sie fremd um wieder ein Gefühl für Freiheit und Aufmerksamkeit zu haben, da ihr Mann ihr diese Aufmerksamkeit nicht schenkt. Sie versteckt die Affäre sechs Jahre lang, doch dann entdeckt Instetten die Liebesbriefe von Crampas und fordert ihn zum Duell auf. Crampas stirbt und Instetten trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zum Kind. Effi wird krank, wird auch zuerst nicht von ihren Eltern zurück genommen. Doch dann entscheiden sie sich um. Doch Effi stirbt. Die Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, in der sich Effis Leben ins negative endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlichte wurde wird die Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Deshalb nutzt sie die Gelegenheit und fängt an Instetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten um etwas Abwechslung zu erfahren. In dem Textausschnitt Seite 114 Z.10 bis Seite 115 Z. 16 geht es um darum, dass sich Effi und Crampas über seine Gefühle für sie reden. Anschließend lässt sich Effi auf eine Affäre mit ihm ein. Jedoch bereut sie dies später und ist froh als sie mach Berlin zieht und Crampas vergessen kann. Nach 6 Jahren findet Instetten Liebesbriefen Crampas welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas Tod zufolge hat. Instetten trennt sich von Effi und ihre Eltern verstoßen sie. Dies sorgt dafür das Efffi krank wird und nach einer Begegnung mit ihrer Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend verhält stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug von Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ Seite 114 Zeile 10 bis Seite 115 Zeile 16 geht es um den Ausritt Effis mit Major Crampas, welcher durch Rollo und Kruse begleitet wurde. Innstetten musste wegen eines Brandes kurzfristig absagen. Der Roman ist in die Epoche des Poetischen Realismus einzuordnen.&lt;br /&gt;
Der Textauszug stammt aus dem 17. Kapitel und befasst sich mit der immer größer werdenden Entfremdung Effis mit ihrem Mann und die Zuneigung Effis zu Crampas. Innstetten ist zeitlich sehr eingespannt in seinem Amt als Landratsamt und möchte Karriere machen. Er nimmt sich nicht die Zeit sich um Effi und ihre Bedürfnisse zu kümmern. Effi, die sich in Kessin bereits nicht willkommen und aufgehoben fühlt, fühlt sich auch mit ihrer Rolle als Mutter nicht ausgefüllt. Crampas, der als Casanova bekannt ist, nutzt diese Situation aus, um mit Effi zu flirten und sich ihr anzunähern. Effi die durch Innstetten in sehr engen Grenzen gehalten wird und die des Weiteren durch die hohen gesellschaftlichen Anforderungen in ihrem Freiheitsdrang begrenzt wird, erhält durch Crampas die Möglichkeit, ihren Phantasien freien Lauf zu lassen. Crampas lebt ein freies ungezwungenes Leben und schert sich wenig um gesellschaftliche Konventionen. Effi ist hin- und hergerissen zwischen der Sicherheit die ihr jetziges Leben ihr bietet, worauf sie durch ihre Erziehung auch vorbereitet wurde, und das sie keineswegs gefährden will. Andererseits zeigt Crampas ihr ein ihr freieres Leben, was dem ihres Lebens vor der Hochzeit doch eher entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fragt direkt „Wo haben Sie Knut gelassen“ (Zeile 13), was darauf hindeutet, dass ihr daran gelegen ist, so viele Begleiter mitzunehmen, um keine Gerüchte aufkommen zu lassen. Sie fühlt sich in der Anwesenheit Crampas unsicher und fühlt die Gefahr, die von ihm ausgeht. Es folgt eine kurzes Gespräch über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen von gesellschaftlichen Konventionen auf das Leben im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle (S. 114 Z. 10 – S. 115 Z. 16) hat für den weiteren Romanverlauf eine essenzielle Rolle. Zuvor ereignet sich Effis Hochzeit mit dem Baron Geert von Innstetten und ihr gemeinsamer Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin. Durch Effis neue Lebensverhältnisse muss sie lernen Verantwortung zu übernehmen und sich von ihrer Rolle als Kind zu lösen. Sie gerät jedoch immer mehr in Verführung dem Major Crampas näher zu kommen, weil sie aufgrund von zahlreichen Geschäftsreisen oft von ihrem Mann alleine gelassen wird. Der vorliegende Textauszug handelt von einer Unterhaltung zwischen Effi und Crampas, wobei er die Absicht hat Effi zu verführen. Sie geht eine Affäre zu ihm ein, die Effis Leben stark verändert. Zunächst zieht Effi mit ihrem Ehemann nach Berlin, wodurch sie eine Distanz zu Crampas aufbauen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten jedoch die zuvor geschriebenen Liebesbriefe zwischen Effi und ihrer Affäre, wodurch sie ausziehen muss. Nachdem sie von ihrer Familie und ihrer Tochter verstoßen wird, zieht sie aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands in ihr Elternhaus, in dem sie schließlich stirbt. Der Textauszug stellt somit die Wendung in Effis Leben dar, weil die Affäre der Auslöser für den weiteren Verlauf des Dramas ist, wodurch sie schließlich mit ihrem Leben bezahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Erik ''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des poetischen Realismus erstmals veröffentlicht wurde thematisiert die Rolle gesellschaftlicher Erwartungen sowie das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm ins ländliche Kessin. Da ihr Mann jedoch beruflich oft auf Reisen ist fühlt Effi sich im gemeinsamen Anwesen oft einsam und vernachlässigt, ihr Leben in Kessin erscheint ihr trist und langweilig. Effi beginnt gemeinsame Ausritte mit Innstetten sowie Crampas, einem Freund ihres Mannes als Abwechslung zu ihrem eintönigen Alltag. Als Innstetten verhindert ist, unternimmt Effi den ersten Ausritt alleine mit Crampas, der mehrfach Annäherungsversuche unternimmt. Die junge Frau lässt sich im vorliegenden Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16)  auf eine Affäre mit ihm ein, bekommt jedoch bald Schuldgefühle. Daher ist Effi froh als sie wegen dem Beruf ihres Mannes nach Berlin ziehen muss und durch die Distanz zu ihrem Liebhaber scheint Effi die Affäre hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später erfährt Innstetten jedoch durch Liebesbriefe von Crampas an seine Frau von der Affäre und tötet Effis Liebhaber bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und bei einer zufälligen Begegnung zwischen Effi und ihrer Tochter wird deutlich, dass Innstetten diese angewiesen hat, Abstand von ihrer Mutter zu halten. Auch von ihrer Familie wird sie verstoßen und erst als sich Effis Gesundheitszustand erneut dramatisch verschlechtert nehmen ihre Eltern sie wieder bei sich auf. Am Ende stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, 1894 bis 1895 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus, in sechs Folgen in der deutschen Rundschau, veröffentlicht, thematisiert das streben nach Anerkennung und Erfüllung gesellschaftlicher Normen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114 Z.10- S.115 Z.16), ist eine Schlüsselstelle für den weiteren Romanverlauf. Effi ist mittlerweile mit Gert von Innstetten nach ihrer Hochzeit, nach Kessin gezogen. Dort muss Innstetten aber oft und lange arbeiten, weshalb sich Effi sehr langweilt und ihr Leben sehr eintönig verläuft, außerdem fürchtet sie sich vordem Spuk in dem Haus. Doch Major Crampas trifft in Kessin ein und unternimmt mit Effi Ausritte, während Innstetten arbeitet. &lt;br /&gt;
Effi schätzt Crampas, denn er schenkt ihr Aufmerksamkeit und macht ihr Komplimente, wodurch Effi eine Affäre mit Crampas beginnt. Die Auswirkungen dieser Affäre bekommt sie Jahre später zu spüren, da sie den Kontakt zu ihrer Familie verliert, Crampas von Innstetten erschossen wird, Innstetten sich von ihr scheiden lässt und ihre gemeinsame Tochter mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug (S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es um einen Ausritt von Effi und dem Major Crampas und ihre Affäre, welcher für den Verlauf des Romans sehr bedeutend ist. Zu der Affäre kommt es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und sie zusammen nach Kessin zogen. Dort fühlt Effi sich jedoch verlassen, gelangweilt und unwohl, denn Innstetten ist oft auf Reisen und somit nicht für sie da. Zunächst ritten Crampas, Effi und Innstetten gemeinsam aus, doch da der Baron erneut auf Reisen war, trafen sich Crampas und Effi nun alleine zu gemeinsamen Ausritten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit. Davon fühlt sich Effi sehr geschmeichelt und sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch diese Affäre entwickelt Effi starke Schuldgefühle, weshalb sie froh ist, als sie mit Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss und sie die Affäre somit zunächst verheimlichen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten aber Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat und erfährt somit von deren früheren Affäre. Daraufhin tötet Innstetten Crampas bei einem Duell, trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch von ihren Eltern wird Effi nicht unterstützt, bis sie so krank wird, dass sie sie wieder aufnehmen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben in der Epoche des Poetischen Realismus und 1894 veröffentlicht, thematisiert die Wichtigkeit der Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Deshalb fängt sie an um etwas Abwechslung zu erfahren Instetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten. In dem Textausschnitt Seite 114 Z.10 bis Seite 115 Z. 16 handelt es von, Effi und Crampas die über seine Gefühle für sie reden. Anschließend lässt sich Effi auf eine Affäre mit ihm ein. Jedoch zieht sie nach Berlin damit sie Crampas endgültig vergessen kann, da sie alles sehr bereut. Instetten findet die Liebesbriefe von Crampas nach 6 Jahren welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas Tod zufolge hat. Effis Eltern verstoßen sie und Instetten trennt sich von ihr. Dies sorgt dafür das Effi erkrankt und anschließend nach einer Begegnung mit ihrer leiblichen Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend verhält stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“, welcher 1894in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 17 Jahren heiratet Effi den Landrat, Baron von Innstetten. Dieser ist aufgrund seiner Arbeit oft gezwungen Effi alleine in Kessin zu lassen, wo sie nach der Hochzeit hingezogen sind, weshalb sie sich einsam und gelangweilt fühlt. Durch Innstetten lernt Effi den Major Crampas kennen, mit dem sie nach einigen Ausritten eine Affäre eingeht. Durch ihre Schuldgefühle wegen der Affäre ist sie froh, dass Innstetten mit ihr nach Berlin zieht. Einige Jahre später findet Innstetten Briefe, die Crampas an Effi schrieb. In seiner Ehre verletzt, fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches tödlich für Crampas endet. Daraufhin trennt er sich von Effi, was auch ihre Eltern mitbekommen, welche sie verstoßen. Nach einem Zusammenbruch Effis, welcher aus einem enttäuschenden Treffen mit ihrer Tochter erfolgte, nehmen ihre Eltern sie wieder auf, allerdings stirbt sie dort nach einiger Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894, in der Epoche des poetischen Realismus, erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Effi Briest Geert von Instettens Bitte ihn zu heiraten gefolgt ist und, nach der Hochzeitsreise, zu ihm nach Kessin gezogen ist, wird der jungen Frau schnell langweilig. Denn durch Instettens Stellung als Landrat ist dieser durch seine Arbeit oft abwesend. Effi fühlt sich vernachlässigt und einsam, wodurch sie Kontakt zu dem Major Crampas sucht, von dem sie Aufmerksamkeit erhält und eine Affäre mit ihm eingeht. Um diesen Moment geht es in vorliegendem Textauszug. Erst einmal kann Effi die Affäre mit dem Major ihrem Ehemann verheimlichen, obwohl sie von starken Schuldgefühlen geplagt ist. Da kommt ihr der Umzug nach Berlin mit Tochter Annie und Instetten sehr recht, denn durch die Distanz zu Crampas hofft sie auf weiteres Stillschweigen bezüglich der Affäre. Doch während eines Kuraufenthaltes Effis, sechs Jahre nach dem Umzug, findet Instetten Liebesbriefe die Crampas Effi geschrieben hatte. Um seine Ehre zu retten ruft er Crampas zu einem Duell auf, bei dem dieser sein Leben verliert. Außerdem lässt er sich aus genanntem Grund von Effi scheiden, die daraufhin nicht nur den Kontakt zu Tochter Annie und Instetten, sondern auch den zu den eigenen Eltern verliert. Effi lebt alleine mit Annies Kindermädchen in Berlin und ihr psychischer Zustand verschlechtert sich immer weiter. Nach ihrem Zusammenbruch während eines Treffens mit Annie rät der Arzt ihr zurück zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen zu ziehen. Dort lebt sie noch eine kurze Weile, bis sie mit 29 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, welcher 1894 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im 19.Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden  Textauszug (S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es um den gemeinsamen Ausritt von Crampas und Effi und deren Affäre. Effi und Innstetten heiraten und ziehen nach Kessin. Dort fühlt sich Effi einsam und unwohl da Instetten oft wegen seiner Arbeit auf Reisen ist und sie deshalb oft alleine verbleibt. Außerdem bekommen sie ein geminsames Kind.  Crampas ,ein Freund von Instetten , Effi und Instetten machen zuerst gemeinsame Ausreitte , doch als Instetten wieder auf Reisen ist treffen sich Crampas und Effi alleine zum ausreiten.Da Crampas ihr viel Aufmerksamkeit schenkt und sie sich geschmeichelt fühlt fängt sie mit ihm eine Affäre an. Effi zieht daraufhin mit Instetten nach Berlin. Dort muss Effi in die Kur da sie kank geworden ist.In der Zeit findet Innstetten Briefe von Crampas und fordert ihn zum Duell auf  um seine Ehre aufrecht zu halten, welches für Crampas tödlich endet.Ebenfalls lässt er sich von Effi scheiden. Voraufhin sich ihre Tochter und Familie auch von ihr abwendet. Als Effi noch kranker wird, nimmt ihre Familie sie wieder auf.Letztendlich stirbt sie und wird in ihrem Garten m Rondell begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im Deutschland des 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig.  Da Instetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Sie gerät jedoch immer mehr in Verführung dem Major Crampas näher zu kommen, weil sie aufgrund von zahlreichen Geschäftsreisen oft von ihrem Mann alleine gelassen wird.  Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten wonach sie jedoch sehr starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Instetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, von Theodor Fontane, welcher 1896 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert die Wichtigkeit des Gesellschaftlichen Ansehens in der Zeit des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit zieht Effi nach Kessin. Dort ist sie ziemlich unglücklich, da ihr Mann Berufsbedingt nie da ist. Aufgrund dies lässt sie sich auf eine Affäre mit einem Major ein, welcher kurz zuvor in die Stadt gezogen war. Dieser kann ihr zumindest die Gewünschte Aufmerksamkeit schenken. Effi bekommt jedoch Schuldgefühle, da sie ihrem Mann fremdgegangen ist. Zu ihrem Glück, muss ihr Mann aufgrund seiner Karriere nach Berlin ziehen. So beendet sie die Affäre und erzählt ihrem Mann nie etwas davon. Effi geht sechs Jahre später in Kur, in diesem Zeitraum findet Instetten Liebesbriefe von Effis Affäre und fordert diese zum Duell heraus. Zudem lässt er sich von Effi scheiden. Effie verliert daraufhin den Kontakt zu jeglichen Mitmenschen, bis auf den, zu dem Ehemaligen Kindermädchen von ihrer Tochter. Der Zustand von Effi verschlechtert sich immer mehr. Ein Arzt verschreibt ihr später, dass sie wieder zu ihren Eltern ziehen soll, wo sie dann auch stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Daniel''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, geschrieben 1894 in der Epoche des poetischen Realismus, thematisiert das Resultat von gesellschaftlichen Konventionen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorliegenden Textstelle (S. 114 Z. 10 – S. 155 Z. 16), welche zugleich eine essenzielle Rolle für die späteren Ereignisse vom Roman spielt, lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Davor sind Effi und der Baron von Innstetten nach ihrer Hochzeitsreise nach Kessin gezogen, wo sie dann später von Crampas, einem alten Freund von Innstetten, begrüßt worden sind. Innstetten ist öfters aufgrund seiner Arbeit auf Reisen außerhalb des Landes, was bedeutet das Effi zur meisten Zeit allein mit Crampas im Haus anwesend ist. Aufgrund von Einsamkeit und auch Trist geht sie nach jeglichen Annäherungsversuchen von Crampas auf die Affäre ein, bekommt jedoch schon bald Schuldgefühle. Nach gewisser Zeit, ziehen Effi und Innstetten aufgrund von Innstettens Arbeit nach Berlin, was eine große Erleichterung für Effi ist. Sechs Jahre später erfährt Innstetten von der Affäre, tötet Crampas in einem Duell und trennt sich von Effi. Effi trifft sich daraufhin mit ihrer Tochter, wo ihr klar wird das sie nicht großes Interesse an ihr zeigt. Effi erleidet einen Zusammenbruch und zieht zu ihren Eltern, wo sie später mit einem Alter von ca. 30 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Elena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und erstmals 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19.Jahrhundert und das damit verbundenen Streben nach Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi bereits den Baron von Innenstetten, mit dem sie nach Kessin zieht. Audgrund seiner Arbeit als Landrat, ist dieser oft auf Reisen, weshalb er Effi wenig Aufmerksamkeit schenken kann. Dies führt dazu, dass Effi sich alleine fühlt. Deshalb kommt es auch zu den Ausritten mit dem Major Crampas, der ihr im Gegensatz zu Innenstetten Zuneiung zeigt. So lässt Effi sich auf eine Affäre mit Crampas ein, die aber zu Schuldgefühlen bei ihr führt. Erst als sie mit Innenstetten nach Berlin zieht kann sie diese ablegen. Doch einige Jahre später entdeckt Innenstetten Liebesbriefe von Crampas an Effi und fordert ihn zum Duell heraus, welches für Crampas tödlich endet. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt mit ihrer gemeinsamen Tochter. Des Weiteren wird sie von ihren Eltern fort gewiesen und erst nach starker Verschlechterung ihrer Gesundheit bei ihnen aufgenommen. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Roman''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Normen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Die 17 jährige Effi heiratete den Baron von Innstetten und zog mit ihm nach Kessin, wo es später zur Affäre mit Crampas kommt. Da ihr Mann Innstetten oft auf Reisen war fühlte sie sich verlassen und Ritt zunächst mit Crampas und Innstetten aus und später alleine mit Crampas. Crampas begehrt Effi und schenkt ihrer Aufmerksamkeit die sich dadurch sehr geschmeichelt fühlt. Effi lässt sich auf eine Affäre ein und entwickelt Schuldgefühle. Als Sie und  Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen müssen ist sie sehr erleichtert. Nach Sechs Jahren findet Innstetten die Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat. Innstetten fordert Crampas zu einem tödlichen Duell heraus, was er auch für sich entscheiden konnte. Daraufhin trennt Innstetten sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Effi wird krank und zog zu ihren Eltern, wo sie dann im Alter  von 29 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert den Konflikt zwischen dem Individuum und Gesellschaft und dessen Anerkennung im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug auf Seite 114, Z.10 – S.115 Z.16 reiten Effi und Crampas gemeinsam aus, wobei sich Effi schließlich auf eine Affäre mit ihm einlässt. Zuvor ereignete sich die Hochzeit zwischen Effi und Innstetten und der gemeinsame Umzug von Hohen- Cremmen nach Kessin. Jedoch ist Innstetten durch die Arbeit wenig anwesend, wodurch Effi sich einsam und gelangweilt fühlt. Durch die Ausritte mit Crampas, nach dem Innstetten auf Reisen war, fühlte sie sich nicht mehr so einsam wie vorher. Crampas entwickelt schnell Gefühle für sie. Effi fühlt sich davon geschmeichelt und lässt sich schließlich auf eine Affäre mit ihm ein. Kurze Zeit später zogen Innstetten und Effi dann nach Berlin um, was ein Vorteil für Effi war, da sie große Schuldgefühle hatte und somit „fliehen“ konnte, da die Distanz sie von Crampas fernhielt. Jedoch findet Innstetten sechs Jahre später die Liebesbriefe, welche Crampas Effi schrieb. Daraufhin folgt ein Duell zwischen Crampas und Innstetten wobei Crampas ums Leben kommt. Auch Effi musste Konsequenzen daraus ziehen, sie wurde nämlich aus dem gemeinsamen Anwesen geschmissen. Weiterhin beeinflusst er die gemeinsame Tochter so, dass sie auch ohne ihre Mutter leben kann. Dieser schwere Verlust hinterlässt Narben bei Effi. Sie wird schwer krank und stirbt letztendlich. Diese zentrale Textstelle sagt also aus, dass jede noch so kleine Aktion ihre Konsequenzen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland. In dem vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Zu der Affäre kam es, da Effi ihre kindliche, verspielte und abenteuerlustige Art nicht loslassen kann. Ihre Hochzeit mit Innstetten und der Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin war eine große Veränderung für Effi. Effi ist froh als sie wegen dem Beruf ihres Mannes nach Berlin ziehen muss und durch die Distanz zu ihrem Liebhaber scheint Effi die Affäre hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später erfährt Innstetten jedoch durch Liebesbriefe von Crampas an seine Frau von der Affäre und tötet Effis Liebhaber bei einem Duell. Außerdem lässt er sich aus genanntem Grund von Effi scheiden, die daraufhin nicht nur den Kontakt zu Tochter Annie und Instetten, sondern auch den zu den eigenen Eltern verliert. Effi lebt alleine mit Annies Kindermädchen in Berlin und ihr psychischer Zustand verschlechtert sich immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, der 1894 veröffentlicht wurde und in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde, thematisiert die Wichtigkeit gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Textauszug (S.114, Z.10 - S.115, Z.16), einer wichtigen Schlüsselszene, lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Dazu kam es, weil es Effi nach der Hochzeit und dem Umzug nach Kessin langweilig ist. Durch ihre kindliche/abenteuerlustige Art möchte sie jedoch etwas unternehmen und da ihr Ehemann Instetten zu wenig Zeit für sie hat, reitet sie mit Crampas aus. Von ihm bekommt sie die gewünschte Anerkennung, und so leitet sich die schon eben angesprochene Affäre ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crampas schreibt ihr regelmäßig Briefe. Als diese von Innstetten sechs Jahre später entdeckt werden, ist dieser enttäuscht und veranstaltet ein Duell mit Crampas, in welchem Crampas umkommt. Daraufhin trennt er sich von Effi und verbietet ihr jeglichen Kontakt mit ihrer Tochter. Unter anderem durch diese Schmach stirbt Effi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Effi Briest“ wurde 1894 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht, und thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen in Deutschland des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratet Effi Baron von Innstetten. Aufgrund seiner Arbeit muss dieser Effi oft alleine in Kessin lassen, wo sie mit ihm nach der Hochzeit hingezogen sind. Aus diesem Grund war sie oft einsam und hat sich gelangweilt fühlt. Dann lernt Effi Crampas durch Innstetten kennen, mit diesem sie nach einigen Ausritten eine Affäre eingeht. Aufgrund ihrer Schuldgefühle welche durch die Affäre verursacht werden, ist sie froh, dass Innstetten dann mit ihr nach Berlin zieht. Nach einigen Jahren findet Innstetten Briefe, die Crampas an Effi schrieb. In seiner Ehre verletzt, fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches tödlich für Crampas endet. Daraufhin trennt er sich von Effi, was auch ihre Eltern mitbekommen, welche sie verstoßen. Nach einem Zusammenbruch Effis, nach einem enttäuschenden Treffen mit ihrer Tochter, nehmen ihre Eltern sie wieder auf, allerdings stirbt sie dort nach einiger Zeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Crampas-Effi</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Crampas-Effi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Crampas-Effi"/>
				<updated>2020-02-10T18:03:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''S. 112, , Z. 42 - S. 114, Z. 5 '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und das Streben nach Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vorliegende Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) lässt sich Effi auf eine Affäre mit Crampas ein. Zu der Affäre kam es, da Effi ihre kindliche, verspielte und abenteuerlustige Art nicht loslassen kann. Ihre Hochzeit mit Innstetten und der Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin war eine große Veränderung für Effi. Diese Veränderung kann allerdings nicht mit ihrer verspielten Art in Einklang gebracht werden. Dadurch, dass ihr Ehemann Innstetten ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt und Effi sich in ihrer neuen Lebenssituation sehr langweilt, gerät sie immer mehr in Verführung Major Crampas näher zu kommen. Crampas schenkt Effi, im Gegensatz zu Innstetten, Aufmerksamkeit in Form von Zeit, wodurch dann die, wie im Dialog deutlich wird, Affäre entsteht. Diese Affäre hat, wie im weiteren Verlauf des Buches deutlich wird, eine enorme Auswirkung auf das restliche Leben Effis. Zunächst schafft Effi es, die Affäre durch den Umzug nach Berlin zu verheimlichen, doch sechs Jahre später findet Innstetten Briefe die Crampas Effi damals geschrieben hat und die Affäre wird enttarnt. Daraufhin bringt Innstetten Crampas bei einem, von ihm veranlassten, Duell ums Leben. Auch lässt er sich von Effi scheiden und bricht den Kontakt zu ihr ab. Weiterhin verbietet er ihr den Kontakt zu der gemeinsamen Tochter Annie. Durch den Verlust der beiden wird Effi sehr krank und stirbt letztlich daran. Diese Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, da diese indirekt einen gewissen Wendepunkt zwischen Effis schönem, behütetem Leben und ihrem darauf folgenden Leides darstellt, durch welches sie schließlich umkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen und das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm nach Kessin. Da Instetten Landrat ist, ist er oft auf Reisen und kann deswegen nicht so viel Zuneigung gegenüber Effi zeigen, wodurch Effi sich alleine fühlt. Auf Grund ihres Gefühls der Einsamkeit reitet Effi oft mit dem Major von Crampas aus. Crampas hat sehr viel Zeit für Effi und begehrt sie, was auch im folgenden Textauszug deutlich wird. Effi lässt sich zu einer Affäre mit Crampas verleiten wonach sie jedoch sehr starke Schuldgefühle hat. Diese Schuldgefühle kann Effi zunächst verheimlichen und sie fallen durch einen Umzug nach Berlin und die hieraus resultierende Distanz zu Crampas auch teilweise von ihr ab. Nach einigen Jahren erfährt Instetten, durch Liebesbriefe von Crampas an Effi, jedoch von der Affäre der beiden und tötet Crampas bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und verbietet ihr den Umgang mit sich und ihrer gemeinsamen Tochter. Auch von ihren Eltern wird Effi fort gewiesen und erst wieder von ihnen aufgenommen als sich ihre Gesundheit stark verschlechtert. Kurz darauf stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert das Zugrundegehen am zwanghaften Erfüllen von Gesellschaftlichen Normen und Prinzipien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114, Z.10 – S. 115, Z.16) behandelt einen gemeinsamen Ausritt von Crampas und Effi. Effi lernte diesen nach ihren Umzug nach Kessin kennen, wo sie sich durch Instettens beruflich begründete Abwesenheit einsam und gelangweilt fühlte. Crampers und Effi trafen sich bereits öfter, wobei Crampas Instetten schlecht redete und somit Effi verstimmte. Nun reiten beide wieder gemeinsam aus und da Instetten verhindert war, waren beide unter sich. Crampers schenkt Effi sehr viel Aufmerksamkeit durch Komplimente. Dies schmeichelt der, von ihrem eintönigen Leben gelangweilten, Effi. Durch ihren jugendlichen Leichtsinn und ihre Abenteuerlust, geht sie im Textauszug auf Crampers' Aufmerksamkeiten ein und es bahnt sich eine eindeutige Affäre zwischen den beiden an. &lt;br /&gt;
Die enormen Auswirkungen dieser Affäre machen sich im weiterem Verlauf des Romans bemerkbar, da sie das gesamte Leben Effis aus der Bahn werfen indem sie jeglichen Kontakt zu ihrer Familie verliert, als die Affäre von Instetten bemerkt wird. Dieser Verstoß und den zusätzlichen Entzug ihrer Tochter, welche Instetten mit emotionaler Kälte abrichtete,  lässt Effi krank werden. An diesen Folgen geht Effi daraufhin zugrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens in Deutschland und dessen Gesellschaftlichen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgendem Auszug (S. 112, Z.42 – S. 114, Z.5) reiten Effi und Crampas aus. Zuvor wird Effi  mit Barron von Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt und stellt ihr den Antrag. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Hiernach Lernt sie Roswith kennen. Dazu trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Nach dem folgendem Auszug entstand dadurch eine Affäre. Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Effi bekommt die Mitteilung, dass sich Innstetten von ihr getrennt hat, von ihrer Mutter über ein Schreiben zu Kenntnis. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da sie nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht wurde, thematisiert den gesellschaftlichen Druck und den daraus folgenden Zwang nach Ansehen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegendenTextauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es darum, dass Effi sich auf die Affäre mit Crampas einlässt. Diese Affäre kam dadurch zustande, da sie eine Lockerung ihres Alltags ist, da sich nach der Hochzeit einiges für Effi geändert hat. Sie konnte nichtmehr das verspielte und freie Mädchen sein, also geht sie fremd um wieder ein Gefühl für Freiheit und Aufmerksamkeit zu haben, da ihr Mann ihr diese Aufmerksamkeit nicht schenkt. Sie versteckt die Affäre sechs Jahre lang, doch dann entdeckt Instetten die Liebesbriefe von Crampas und fordert ihn zum Duell auf. Crampas stirbt und Instetten trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zum Kind. Effi wird krank, wird auch zuerst nicht von ihren Eltern zurück genommen. Doch dann entscheiden sie sich um. Doch Effi stirbt. Die Textstelle ist also eine zentrale Stelle des Buches, in der sich Effis Leben ins negative endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot; der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlichte wurde wird die Anerkennung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Umzug nach Kessin erscheint Effi ihr Alltag schnell eintönig und langweilig. Deshalb nutzt sie die Gelegenheit und fängt an Instetten und Crampas regelmäßig auf Ausritten zu begleiten um etwas Abwechslung zu erfahren. In dem Textausschnitt Seite 114 Z.10 bis Seite 115 Z. 16 geht es um darum, dass sich Effi und Crampas über seine Gefühle für sie reden. Anschließend lässt sich Effi auf eine Affäre mit ihm ein. Jedoch bereut sie dies später und ist froh als sie mach Berlin zieht und Crampas vergessen kann. Nach 6 Jahren findet Instetten Liebesbriefen Crampas welche an Effi gerichtet waren. Er fordert ihn zu einem Duell welches Crampas Tod zufolge hat. Instetten trennt sich von Effi und ihre Eltern verstoßen sie. Dies sorgt dafür das Efffi krank wird und nach einer Begegnung mit ihrer Tochter Anni, bei der sich diese ihrer Mutter sehr abweisend verhält stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug von Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ Seite 114 Zeile 10 bis Seite 115 Zeile 16 geht es um den Ausritt Effis mit Major Crampas, welcher durch Rollo und Kruse begleitet wurde. Innstetten musste wegen eines Brandes kurzfristig absagen. Der Roman ist in die Epoche des Poetischen Realismus einzuordnen.&lt;br /&gt;
Der Textauszug stammt aus dem 17. Kapitel und befasst sich mit der immer größer werdenden Entfremdung Effis mit ihrem Mann und die Zuneigung Effis zu Crampas. Innstetten ist zeitlich sehr eingespannt in seinem Amt als Landratsamt und möchte Karriere machen. Er nimmt sich nicht die Zeit sich um Effi und ihre Bedürfnisse zu kümmern. Effi, die sich in Kessin bereits nicht willkommen und aufgehoben fühlt, fühlt sich auch mit ihrer Rolle als Mutter nicht ausgefüllt. Crampas, der als Casanova bekannt ist, nutzt diese Situation aus, um mit Effi zu flirten und sich ihr anzunähern. Effi die durch Innstetten in sehr engen Grenzen gehalten wird und die des Weiteren durch die hohen gesellschaftlichen Anforderungen in ihrem Freiheitsdrang begrenzt wird, erhält durch Crampas die Möglichkeit, ihren Phantasien freien Lauf zu lassen. Crampas lebt ein freies ungezwungenes Leben und schert sich wenig um gesellschaftliche Konventionen. Effi ist hin- und hergerissen zwischen der Sicherheit die ihr jetziges Leben ihr bietet, worauf sie durch ihre Erziehung auch vorbereitet wurde, und das sie keineswegs gefährden will. Andererseits zeigt Crampas ihr ein ihr freieres Leben, was dem ihres Lebens vor der Hochzeit doch eher entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi fragt direkt „Wo haben Sie Knut gelassen“ (Zeile 13), was darauf hindeutet, dass ihr daran gelegen ist, so viele Begleiter mitzunehmen, um keine Gerüchte aufkommen zu lassen. Sie fühlt sich in der Anwesenheit Crampas unsicher und fühlt die Gefahr, die von ihm ausgeht. Es folgt eine kurzes Gespräch über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 in der Epoche des Poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen von gesellschaftlichen Konventionen auf das Leben im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Textstelle (S. 114 Z. 10 – S. 115 Z. 16) hat für den weiteren Romanverlauf eine essenzielle Rolle. Zuvor ereignet sich Effis Hochzeit mit dem Baron Geert von Innstetten und ihr gemeinsamer Umzug von Hohen-Cremmen nach Kessin. Durch Effis neue Lebensverhältnisse muss sie lernen Verantwortung zu übernehmen und sich von ihrer Rolle als Kind zu lösen. Sie gerät jedoch immer mehr in Verführung dem Major Crampas näher zu kommen, weil sie aufgrund von zahlreichen Geschäftsreisen oft von ihrem Mann alleine gelassen wird. Der vorliegende Textauszug handelt von einer Unterhaltung zwischen Effi und Crampas, wobei er die Absicht hat Effi zu verführen. Sie geht eine Affäre zu ihm ein, die Effis Leben stark verändert. Zunächst zieht Effi mit ihrem Ehemann nach Berlin, wodurch sie eine Distanz zu Crampas aufbauen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten jedoch die zuvor geschriebenen Liebesbriefe zwischen Effi und ihrer Affäre, wodurch sie ausziehen muss. Nachdem sie von ihrer Familie und ihrer Tochter verstoßen wird, zieht sie aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands in ihr Elternhaus, in dem sie schließlich stirbt. Der Textauszug stellt somit die Wendung in Effis Leben dar, weil die Affäre der Auslöser für den weiteren Verlauf des Dramas ist, wodurch sie schließlich mit ihrem Leben bezahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Erik ''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane verfasst und 1894 in der Epoche des poetischen Realismus erstmals veröffentlicht wurde thematisiert die Rolle gesellschaftlicher Erwartungen sowie das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest heiratet mit 17 Jahren den Baron von Instetten und zieht mit ihm ins ländliche Kessin. Da ihr Mann jedoch beruflich oft auf Reisen ist fühlt Effi sich im gemeinsamen Anwesen oft einsam und vernachlässigt, ihr Leben in Kessin erscheint ihr trist und langweilig. Effi beginnt gemeinsame Ausritte mit Innstetten sowie Crampas, einem Freund ihres Mannes als Abwechslung zu ihrem eintönigen Alltag. Als Innstetten verhindert ist, unternimmt Effi den ersten Ausritt alleine mit Crampas, der mehrfach Annäherungsversuche unternimmt. Die junge Frau lässt sich im vorliegenden Textauszug (S. 114, , Z. 10 - S. 115, Z. 16)  auf eine Affäre mit ihm ein, bekommt jedoch bald Schuldgefühle. Daher ist Effi froh als sie wegen dem Beruf ihres Mannes nach Berlin ziehen muss und durch die Distanz zu ihrem Liebhaber scheint Effi die Affäre hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später erfährt Innstetten jedoch durch Liebesbriefe von Crampas an seine Frau von der Affäre und tötet Effis Liebhaber bei einem Duell. Er trennt sich von Effi und bei einer zufälligen Begegnung zwischen Effi und ihrer Tochter wird deutlich, dass Innstetten diese angewiesen hat, Abstand von ihrer Mutter zu halten. Auch von ihrer Familie wird sie verstoßen und erst als sich Effis Gesundheitszustand erneut dramatisch verschlechtert nehmen ihre Eltern sie wieder bei sich auf. Am Ende stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, 1894 bis 1895 von Theodor Fontane in der Epoche des poetischen Realismus, in sechs Folgen in der deutschen Rundschau, veröffentlicht, thematisiert das streben nach Anerkennung und Erfüllung gesellschaftlicher Normen im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 114 Z.10- S.115 Z.16), ist eine Schlüsselstelle für den weiteren Romanverlauf. Effi ist mittlerweile mit Gert von Innstetten nach ihrer Hochzeit, nach Kessin gezogen. Dort muss Innstetten aber oft und lange arbeiten, weshalb sich Effi sehr langweilt und ihr Leben sehr eintönig verläuft, außerdem fürchtet sie sich vordem Spuk in dem Haus. Doch Major Crampas trifft in Kessin ein und unternimmt mit Effi Ausritte, während Innstetten arbeitet. &lt;br /&gt;
Effi schätzt Crampas, denn er schenkt ihr Aufmerksamkeit und macht ihr Komplimente, wodurch Effi eine Affäre mit Crampas beginnt. Die Auswirkungen dieser Affäre bekommt sie Jahre später zu spüren, da sie den Kontakt zu ihrer Familie verliert, Crampas von Innstetten erschossen wird, Innstetten sich von ihr scheiden lässt und ihre gemeinsame Tochter mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens und der daraus resultierende Druck auf die Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug (S. 114, Z. 10 - S. 115, Z. 16) geht es um einen Ausritt von Effi und dem Major Crampas und ihre Affäre, welcher für den Verlauf des Romans sehr bedeutend ist. Zu der Affäre kommt es, da Effi mit 17 Jahren den Baron von Innstetten heiratete und sie zusammen nach Kessin zogen. Dort fühlt Effi sich jedoch verlassen, gelangweilt und unwohl, denn Innstetten ist oft auf Reisen und somit nicht für sie da. Zunächst ritten Crampas, Effi und Innstetten gemeinsam aus, doch da der Baron erneut auf Reisen war, trafen sich Crampas und Effi nun alleine zu gemeinsamen Ausritten. Crampas begehrt Effi und schenkt ihr Aufmerksamkeit. Davon fühlt sich Effi sehr geschmeichelt und sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Durch diese Affäre entwickelt Effi starke Schuldgefühle, weshalb sie froh ist, als sie mit Innstetten aus beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss und sie die Affäre somit zunächst verheimlichen kann. Sechs Jahre später findet Innstetten aber Liebesbriefe, die Crampas damals an Effi geschrieben hat und erfährt somit von deren früheren Affäre. Daraufhin tötet Innstetten Crampas bei einem Duell, trennt sich von Effi und verbietet ihr den Kontakt zu ihrer Tochter Anni. Auch von ihren Eltern wird Effi nicht unterstützt, bis sie so krank wird, dass sie sie wieder aufnehmen. Letztlich stirbt Effi in ihrem Elternhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“, welcher 1894in der Epoche des poetischen Realismus veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 17 Jahren heiratet Effi den Landrat, Baron von Innstetten. Dieser ist aufgrund seiner Arbeit oft gezwungen Effi alleine in Kessin, wo sie nach der Hochzeit hingezogen sind, weshalb sie sich einsam und gelangweilt fühlt. Durch Innstetten lernt Effi den Major Crampas kennen, mit dem sie nach einigen Ausritten eine Affäre eingeht. Durch ihre Schuldgefühle wegen der Affäre ist sie froh, dass Innstetten mit ihr nach Berlin zieht. Einige Jahre später findet Innstetten Briefe, die Crampas an Effi schrieb. In seiner Ehre verletzt, fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches tödlich für Crampas endet. Daraufhin trennt er sich von Effi, was auch ihre Eltern mitbekommen, welche sie verstoßen. Nach einem Zusammenbruch Effis, nach einem enttäuschenden Treffen mit ihrer Tochter, nehmen ihre Eltern sie wieder auf, allerdings stirbt sie dort nach einiger Zeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Analyse_Romananfang</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Analyse Romananfang</title>
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				<updated>2020-01-28T16:52:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Romananfang'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse eines Textauszugs aus einem Roman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung: mehrmaliges Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, gliedern usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Einleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einleitungssatz: Textart, Titel, Autor, Entstehungszeit, ev. Epoche, Thema des Romans&lt;br /&gt;
* inhaltliche (ausgehend vom Inhalt des TA: Wie ist es dazu gekommen? Wovon handelt der Textauszug? Welche Handlungen folgen daraus?) und funktionale (Welche Aufgabe/Funktion hat der TA im Kontext?) Einordnung des Textauszugs in den Romanzusammenhang &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Hauptteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fakultativ: Gliederung in Sinnabschnitte , deren Funktionen kurz erläutern&lt;br /&gt;
* Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen unter inhaltlichen (was wird gesagt und was bedeutet das?) und sprachlichen bzw. formalen (wie wird es gesagt (rhetorische Mittel) und was bedeutet das?) Gesichtspunkten, Wechselbeziehungen zwischen Inhalt, Sprache bzw. Form&lt;br /&gt;
* korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
* Analyse der Erzählperspektive (Benennung, Beleg, Wirkung), der Zeit- und Raumgestaltung, der erzählten Zeit bzw. Erzählzeit, der Figurenkonstellationen &lt;br /&gt;
* Textintentionen (roter Faden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. reflektierte Schlussfolgerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Unschuld der Jugend und deren Vernichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (S. 5; Z. 1-9) steht zu Beginn des Romans und stellt eine Beschreibung Effis Elternhauses und zu gleich ihres späteren Lebens dar, was im Verlauf des Buches deutlich wird. Aus dieser Beschreibung resultiert im weiteren Verlauf die erste Szene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 2-5) wird Effis Kindheit metaphorisch dargestellt. Schon im ersten Satz wird der Reichtum der Familie Briest thematisiert, da sie in einem „Herrenhaus […]“ (Z. 3) leben. Der „helle[…] Sonnenschein“ (Z.4) , welcher eine positive Bedeutung hat, zeigt metaphorisch die Wärme und Liebe die Effi in ihrer Kindheit erfahren hat. Dieser fällt auf die „mittagsstille Dorfstraße“ (Z.4). Diese Contradictio in adiecto, welche einerseits Ruhe und andererseits Belebtheit und Trubel aussagt, stellt in Kombination mit der Bedeutung der Sonne Effis ruhige, wohlbehütete und warmherzige Kindheit dar, welche durch ihre Abenteuerlust geprägt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (Z. 6-7) beschreibt den seelischen Verfall Effis. Die Farben des Fliesenganges „weiß und grün“ (Z.6) stehen hier zum einen für die Unschuld Effis und zum anderen für ihre Hoffnung. Beides verliert sie im Laufe des Romans, weshalb über dem Fliesengang ein „breite[…][r] Schatten“ (Z. 6) liegt. Ein weiterer Hinweis darauf, dass sich dies im Verlauf von Effis Leben ändert, ist die Tatsache, dass es sich hier um einen „[…] [G]ang“ (Z. 7) handelt, welchen man somit auch als ein Vorangehen bzw. Vorübergehen des Lebens interpretieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird zum dritten Sinnabschnitt (Z: 8-9) übergeleitet, in welchem letztendlich Effis Tod thematisiert und mit ihrer Kindheit in Verbindung gebracht wird. Das „Rondell“ (Z. 9) steht hier durch seine kreisförmige Form den Ursprung und den Endpunkt Effis Lebens dar, da sie in diesem Garten ihre Kindheit verbracht hatte und auch dort (am Rondell) nach ihrem Tod begraben wird. Im Mittelpunkt dieses Rondells steht eine „Sonnenuhr“ (Z. 8), welche symbolisch die Vergänglichkeit darstellt, da sie zum einen das Fortschreiten der Zeit und zum anderen das Ende diesen Prozesses, durch den Untergang der Sonne, welcher hier den Tod symbolisiert, verkörpert.Dies wird hier aber wieder mit der Wärme von Effis Elternhause verbunden, da das Rondell mit „Canna indica und Rhabarberstauden“ (Z. 9) besetzt ist. Diese beiden Pflanzen kommen nämlich nur in warmen Gebieten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Sinnabschnitt (Z. 10-13) wird Effis frühe Konfrontation mit dem Tod erwähnt. Da der Garten an eine „Kirchhofsmauer“ (Z.13) grenzt, welche eine „Eisentür“ (Z. 13) besitzt, durch welche man einfach auf dem dahinter gelegenen Friedhof gelangen kann, wurde Effi warscheinlich schon in ihren frühen Kindertagen mit dem Tod konfrontiert. Das „kleinblättrige Efeu“ (Z. 11) an dieser Mauer, zeigt schon die negative Einstellung Effis zum Tod, da Efeu als giftig gilt, und somit für Abneigung stehen kann. Die weiße Farbe der Eisentür (vgl. Z.12) kann hier wieder für die Unschuld Effis stehen, welche sie als Kind noch besaß, als sie diese Tür vielleicht schon mal geöffnet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfte Sinnabschnitt (Z. 14-23) behandelt erneut die sehr behütete und gut betuchte Kindheit Effis, welche jedoch auf den zweiten Blick auch ihre negativen Seiten hat. Zunächst der „vergoldete Wetterhahn“ (Z. 15), welcher hier den Reichtum Effis Heimatortes darstellt. Dann das „umschließende […] Hufeisen“ (Z. 17), aus Haus und Mauer, welches den Garten so einkesselt, dass es zum einen eine Wohlbehütete Kindheit bietet, aber zum anderen auch nach außen hin abschottet und vielleicht vereinsamen lässt. &lt;br /&gt;
Das Boot am Steg, welches lediglich nur „angekettelt[...]“ (Z. 18) ist, lässt durch die Verniedlichung des Adjektivs, große Unsicherheit und Gefahrenpotential kenntlich werden. Zudem zeigt die Schaukel deutlichen Verschleiß, durch ihre „schon etwas schief stehend[en]“ (Z. 21) Balken, was für viel wildes Geschaukel und somit auch für Effis Abenteuerlust und Übermut stehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894, in der Epoche des Poetischen Realismus, veröffentlicht, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und das Streben nach Anerkennung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S.5, Z.1-23), ist der Romananfang, welcher in das Buch einleitet, aber auch eine Art Zusammenfassung des Lebens der Protagonistin Effi Briest. Der Text beschreibt die Umgebung bzw. das Zuhause Effis in dem sie ihre ersten 17 Lebensjahre verbracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textes wird festgehalten, dass Effi in einem „Herrenhaus“(S. 1 Z. 3) lebt, welches „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“(S. 1 Z. 2f.). Aufgrund ihres Adelstitels „von Briest“(ebd. ) sowie ihres Hauses, wird deutlich, dass Effi und ihre Familie sehr wohlhabend sind. Durch den Pleonasmus “helle[n] Sonnenschein” (Z. 4), welcher auf die “mittagsstille Dorfstraße” (Z. 4) trifft, entsteht ein Bild des kleinen und ruhigen Dorfes, welches durch die Sonne erhellt wird. Dies lässt eine wohlige und durchaus warme Atmosphäre entstehen, die wie im späteren Verlauf deutlich wird, auch Effis Familie umgibt. Der “breite Schatten” (Z. 6), welche diese angenehme Atmosphäre stört, steht für das negative und die Gefahren in Effis zunächst perfektem Leben, welche später durch die Hochzeit mit dem Baron Innstetten entstehen. Die Farbe “weiß” (Z. 6/12) spiegelt die Unschuld Effis wieder. Auch wirft das Gebäude einen Schatten „auf ein großes in seiner Mitte mit einer Sonnenuhr und am Rande mit Canna indica und Rhabarberstauden besetztes Rondell“(S. 1 Z. 7ff. ),welche man mit Effis Tod in Verbindung bringen kann, da diese an der Stelle der Sonnenuhr beerdigt wird. Effis Grab ist metaphorisch gekennzeichnet durch die Sonnenuhr, welche ein Innbegriff der Vergänglichkeit ist. Die Sonnenuhr steht nicht nur mit dem im Inhalt erwähnten Grab in Verbindung, sondern kann zugleich metaphorisch für Leben und Tod, für Licht und Schatten stehen, und da nun mal kein Licht auf sie fällt, zeigt sie auch keine Zeit an, weshalb sich darauf schließen lässt, dass eine gewisse Zeit vorüber ist, in diesem Falle Effis. Als nächstes wird “eine, ganz in kleinblättrigem Efeu stehende, nur an einer Stelle von einer kleinen, weiß gestrichenen Eisentür unterbrochene Kirchhofsmauer“ (Z. 11 ff.),welche ein paar Schritte weiter steht, beschrieben. Die Kirchhofsmauer steht metaphorisch für die Behütung oder auch den Schutz, den Effi in ihrer Kindheit bekommen hat und mit diesem Schutz aufgewachsen ist. Die Tatsache, dass die Mauer jedoch von einer “kleinen, weiß gestrichenen Eisentür“ (ebd.) unterbrochen wird, verdeutlicht, dass Effi nicht völlig behütet und geschützt wurde, da die Tür in der Mauer symbolisiert, dass Effi dennoch ihre Freiheit hatte. Auch könnte diese Tür allerdings mit Effis Tod in Verbindung gebracht werden, da diese Türe zum Friedhof führt. Die Türe kann also auch Gefahr darstellen, da diese eine Art Zugang zum Tod sein könnte. Des Weiteren wird beschrieben, dass hinter der Mauer ,,der Hohen-Cremmener Schindelturm mit seinem blitzenden, […] vergoldeten Wetterhahn“ (Z. 13 ff.) steht. Die Tatsache, dass der Wetterhahn vergoldet ist, zeigt den Wohlstand der Kirche und somit, dass die Kirche eine große Rolle zur Zeit des 19.Jahrhunderts spielte. Dadurch dass “Fronthaus, Seitenflügel und Kirchhofsmauer […] ein Hufeisen“ (Z. 15 ff.) bilden, wird die Behütung und den Schutz Effis in ihrer Kindheit bzw. Jugend, sowie die Geborgenheit.verdeutlicht. An der offenen Seite des Hufeisens befindet sich ein “Teich[..] mit Wassersteg und angeketteltem Boot” (Z. 18), welche eine große Gefahr aber auch das Abenteuer für Effi darstellt. Besonders der Diminutiv “angekettelt[...]” (ebd.), zeigt die Gefahr, da das Boot sich leicht vom Steg lösen und auf den See treiben könnte. Nahe dem See steht eine Schaukel, dessen ,,Pfosten der Balkenlage schon etwas schief stehend“ (Z. 20 f.) sind. Die Schaukel symbolisiert wie der Teich ebenfalls Gefahr, aber auch Freiheit. Sie verdeutlicht Gefahr, da die Pfosten schon “etwas schief stehend“ (ebd.) und somit nicht mehr sicher und stabil sind. Die instabilen Pfosten führen vor Augen, dass Effi viel in ihrer Kindheit und jetzt auch noch geschaukelt ist und die Schaukel somit oft verwendet worden ist, was hinsichtlich Effis Charakter bedeutet, dass sie noch eher kindlich ist und die Freiheit sehr liebt, da sie durch das Schaukeln ein Gefühl von Freiheit bekommt, aber auch die Gefahr liebt.  Zwischen dem Teich und dem Rondell befinden sich “ein paar mächtige alte Platanen“ (Z. 22 f.), welche ebenfalls den Schutz in dem Garten Hohen-Cremmens andeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass durch die Beschreibung der Umgebung Effis in Hohen-Cremmen und durch einige Metaphern, welche die einzelnen Charaktereigenschaften Effis, wie ihre Abenteuerlust und kindliche Art, sowie ihren Drang zur Gefahr wiederspiegeln, der Charakter Effis eingeführt wird. Effis gesamtes Leben lässt sich in diesen Zeilen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und deren Auswirkungen auf einzelne Personen zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
Der hier gewählte Auszug aus dem Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, hier Zeilen 1 bis 9 beschreibt das Elternhaus von Effi.&lt;br /&gt;
Die Erwähnung, dass das Haus der von Briest bereits seit Kurfürst Georg Wilhelm bewohnt wird, deutet auf das Ansehen der Familie Briest seit mehreren Generationen hin. Das Herrenhaus zu Hohen – Cremmen symbolisiert Macht und Ansehen der Familie. Effi wächst dort in einem großen Haus auf. Die Beschreibung „heller Sonnenschein fiel auf die mittagsstille Dorfstraße“ vermittelt den Eindruck eines freundlichen, ruhigen und geborenen Ortes, an dem Effi aufwächst. Theodor Fontane beschreibt das Haus als Herrenhaus und erwähnt, dass „in Front“ (Zeile 1) des Hauses die Sonne auf die Dorfstraße fiel, eine Erwähnung eines Zaunes ist nicht nötig, denn das Haus selbst wird von ihm als „Front“, also uneinnehmbar und unüberwindbar beschrieben, obwohl es auf den ersten Eindruck zum Dorf und der Gesellschaft offen erscheint. Der „rechtwinklig angebaute Seitenflügel“ (Z 5-6) grenzt die Familie vom Rest des Dorfes ab. Nichts scheint dem Zufall überlassen zu sein, denn alles ist geordnet und gradlinig und symbolisiert die Einstellung der von Briest, sich an den gesellschaftlichen Normen und Grenzen zu halten und nach Außen hin alles perfekt geordnet zu haben. Im Gegensatz zu den ebenfalls sehr streng geordneten Fliesengang, hebt sich die Beschreibung der im Zentrum liegenden Sonnenuhr und des am Rande angelegten Rondells mit Zierpflanzen erheblich ab. Die ersten 9 Zeilen des Romans sind eine Vorschau vom Verlauf von Effis Leben. Effis Kindheit verläuft in einem „sonnigen“ und nach außen hin streng geregelten Leben. Nur innerhalb der häuslichen Grenzen kann sich Effi so bewegen und frei leben, wie sie es möchte. Fontane beschreibt den sich ausbreitenden Schatten, der auf das Haus und immer weiter im Garten ausbreitet und deutet so bereits den Verlauf von Effis Leben an. Während sich Effi noch auf Hohen-Cremmen frei und unbeschwert fühlt, wurde dies bereits mit der Hochzeit anders. Dies symbolisiert Fontane mit der weißen Fliese, auf die sich zuerst der Schatten ausbreitet. Die grünen Fliesen im Fliesengang deuten die Hoffnung Effis an, die zunächst noch hoffte, dass sich alles ändern würde, besonders durch die Geburt von ihrer Tochter. Selbst ihre Hoffnung wird ihr genommen und der Schatten breitet sich weitet in ihrem Leben aus, was bedeutet, dass es ihr immer schlechter geht.  Im Zentrum des Gartens steht eine Sonnenuhr, welche symbolisch für Effi selbst und ihre ablaufende Lebenszeit steht. Die Sonnenuhr steht in der Mitte des Gartens und ist ungeschützt dem Wetter ausgesetzt, was bedeutet, dass Effi von ihren Eltern, dargestellt durch das sich umgebende Herrenhaus mit Seitenflügel nur unzureichend von den gesellschaftlichen Zwängen geschützt ist. Im Laufe ihres Lebens baut sich eine Distanz zwischen ihr und ihren Eltern auf, die einzig aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungen verursacht wird. Die Beschreibung des Rondells am Rande der Sonnenuhr bildet einen Kontrast zu dem gradlinig angeordneten Garten. Hier wird eine runde Form inmitten quadratisch und gradlinig angeordneten Formen verwendet, welches den weichen Charakter von Effi wiederspiegelt. Fontane beschreibt die Bepflanzung des Rondells mit Zierpflanzen und Rhabarberstauden, was offensichtlich nicht zusammenpasst. Die Zierpflanzen stehen hier für die zarte Seele Effis und der Rhabarber für ihre eher wilde Seite, die widersprüchlich sind und doch beides Effi ausmachen. Die Ausbreitung des Schattens stehen für den langsamen Tod Effis. Der Schatten erreicht das Rondell und die Sonnenuhr und in diesem Moment stirbt Effi.Der Beginn des Romans mit der Beschreibung des Gartens ist zugleich auch das Ende, denn Effis Kindheit beginnt unbeschwert und glücklich im Haus und Garten ihrer Eltern und sie kehrt zum Sterben auch dorthin zurück. Der Kreis schließt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem gewählten Auszug aus dem Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, Zeilen 9 bis 23 beschreibt Fontane weiterhin detailliert das Anwesen der Familie Briest. Etwa zwanzig Schritte von dem Rondell entfernt „lief eine, ganz in kleinblättrigen Efeu stehende, nur an einer Stelle von einer kleinen, weiß gestrichenen Eisentür unterbrochene Kirchhofsmauer“ (Z.10 bis 13).  Fontane wechselt hier wieder von der Gartenbeschreibung hin zur genau strukturierten Ausrichtung des Herrenhauses. Nichts ist dem Zufall überlassen worden. Der Seitenflügel liegt parallel zur Kirchhofsmauer, sodass der Ziergarten durch Herrenhaus und Seitenflügel schützend eingegrenzt wird. Diese Eingrenzung bedeutet zwar Schutz innerhalb der Familie, lässt sich aber auch als Abgrenzung nach Außen deuten. Effi wächst sehr behütet und beschützt innerhalb dieses Herrenhauses mit seiner eingegrenzten Gartenanlage auf, was gleichzeitig aber erahnen lässt, dass Effi nur diese Strukturen und die Werte vermittelt und aufnehmen kann, die sie dort erlebt. Die Verwendung von „kleinblättrigen Efeu“(Z.11), könnte auf die „kleinkarierten Ansichten“ bzw. der festgefahrenen Ansichten und Werte innerhalb der Familie hindeuten. Die Familie hält an ihren alten Werten und Strukturen fest und ist Veränderungen bzw. auch der Welt nicht offen zugeneigt, was sich auch in der Ausrichtung des Herrenhauses widerspiegelt. Das Herrenhaus liegt zwar an der Dorfstraße, also eigentlich mitten im Geschehen, doch wirkt das Anwesen wie eine Festung abgeschirmt. Das Efeu steht im Kontrast zur Kirchhofsmauer, denn diese symbolisiert die enge Verbundenheit der Familie zur Kirche, wobei sich das Efeu, welches eher als Unkraut anzusehen ist, an ihr ausgebreitet hat, was auf ein drohendes Unheil bereits an dieser Stelle hindeutet. Oberflächlich gesehen vermittelt die Beschreibung einer vom Efeu bewachsenen Mauer den Eindruck von einer eher grünen und schön anzusehenden Mauer, doch Efeu zerstört dieses Mauerwerk langfristig gesehen, was auch den drohenden Werteverfall andeutet, denn Effi begeht im späteren Verlauf Ehebruch. Diese Mauer wird „nur an einer Stelle von einer kleinen, weiß gestrichenen Eisentür unterbrochen“ (Zeilen 12-13). Fontane verwendet gezielt die Farbe weiß zum Hinweis auf die Unschuld und Frömmigkeit von Effi. Die Eisentür symbolisiert den starken Einfluss der Kirche und die Tür die enge Verbundenheit der Familie Briest zur Kirche. Fontane wechselt die Perspektive und beschreibt den“ Hohen- Cremmener Schindelturm mit seinem blitzenden, weil neuerdings erst wieder vergoldeten Wetterhahn“(Z.14-15), welcher außerhalb der Mauern hoch hinausragt und somit weithin zu sehen ist. Es verdeutlicht, dass die Familie Briest nach außen hin alles strahlend präsentieren möchte. Hier der vergoldete Wetterhahn, welcher für den Wohlstand der Familie steht und die Verbundenheit zur Kirche, denn Wetterhähne gab es früher nur auf Kirchtürmen. Sie wollen ihre Frömmigkeit und Verbundenheit nach außen demonstrativ zeigen.  Das der Wetterhahn erst kürzlich neu vergoldet wurde, deutet auf hohen Besuch hin. Die Familie putzt ihr Haus heraus, um noch besser nach Außen zu wirken. Dies deutet auf eine nahende Veränderung hin. Von der Anordnung des als Hufeisen angelegten Lage des Herrenhauses mitsamt Seitenflügel und Kirchhofsmauer weitet sich Fontanes Blickwinkel und er beschreibt nun die offene Seite des Gartens mit Teich und Schaukel. Das Symbol des Hufeisens vermittelt den Eindruck eines glücklichen Ortes. An diesem so massiv wirkenden Haus mit den bestehenden strickten Strukturen und der Verbundenheit zur Kirche wirkt die Beschreibung des offenen Gartenteils als verletzbar und ungeschützt. Fontane deutet damit auf de Unsicherheit Effis in ihrem Leben hin. Sie wächst behütet und mit strengen Strukturen auf, doch passt sie eher zum wilden Teil des Gartens. Fontane beschreibt diesen Teil eher romantisch, einen Teich mit Steg und  einem angeketteltem Boot darin vgl(Z.18f). Effi kann sich in diesem Teil des Gartens frei bewegen und sogar noch Kind sein, was auf das Vorhandensein der stark benutzten und in die Jahre gekommenen Schaukel hindeutet. Durch die genaue Beschreibung Fontanes, dass die Schaukel oben und unten mit Sticken festgemacht ist, macht er deutlich, dass Effi zwar hoch und wild schaukeln kann, doch durch die Stricke nur einen begrenzten Rahmen hat. Dies lässt sich auf Effis Erziehung übertragen. Sie wird streng erzogen, aber ihr werden auch vielerlei Freiheiten gewährt.  Effi ist noch sehr kindlich und liebt die Natur. Sie ist gerne dort. Das die Schaukel etwas in Schieflage geraten ist, deutet darauf hin, dass Effi trotz ihrer 17 Jahre noch sehr kindlich ist und diese Schaukel wohl noch recht häufig benutzt, aber gleichzeitig auch, dass ihr Kindsein bald ein jähes Ende findet. Fontane beschreibt diesen Gartenteil nicht in festen Strukturen oder geometrisch angelegt, was auf das Wesen Effis hindeutet. Sie ist wild, neugierig und kindlich. Zu dieser Wildheit und Offenheit steht das angekettelte Boot im Widerspruch, da es an etwas gebunden ist, zugleich drückt der diminutiv „angeketteltem […]“(Z.18) die Kindlichkeit Effies aus. Effi ist scheinbar frei, doch unterliegt sie den strengen Erwartungen ihrer Eltern und der Gesellschaft. Das angekettelte Boot deutet auch auf Effis Einsamkeit in ihrem Leben hin. Die Gesellschaft kettet sie im Verlauf ihres Lebens erst an ihren Ehemann und später einsam in ihrer Wohnung in Berlin, geächtet und ausgeschlossen von der Gemeinschaft, weil sie Ehebruch begannen hat. Mit den Worten“ Zwischen Teich und Rondell aber und die Schaukel halb versteckend standen ein paar mächtige alte Plantagen“(Z.21-23ff) symbolisiert Fontane die über Effis Freiheitsdrang und ihrem kindlichen Gemüt stehende starke Gesellschaftsdruck und das hohe Ansehen der Familie eine übergeordnete Rolle spielt. Der Teich steht hier gleich bedeutend als Wasser, welches nicht eingrenzbar und unberechenbar ist, genau wie Effis selbst. Das Rondell steht für Effi selbst, welche im ungeschützten Gartenbereich aufgestellt und durch die mächtige alte Plantannen bewacht wird. Die Plantannen stehen hier als mächtige, in alten Strukturen verwurzelte Gesellschaftsnormen, welche über dem Freiheitsdrang und dem kindlichen Wesen Effis stehen. Die Plantannen wirken bedrohlich und deuten auf die Wächter der Sitte und Ordnung hin, die nicht den einzelnen Menschen sehen und somit für den Untergang Effis im weiteren Verlauf verantwortlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, verfasst von Theodor Fontane und veröffentlich im Jahre 1894 aus der Epoche des Poetischen Realismus, thematisiert den Konflikt gesellschaftlicher Werte und dem Willen des Individuums, in Deutschland im 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (S.5 z.1-9) steht am Anfang des Romans und ist eine Einleitung des Buches, sowie beschreibt es den Lebenslauf Effis. Die Textstelle beschreibt ebenfalls die Umgebung sowie das Elternhaus von Effi, wo sie 17 Jahre gelebt hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text wird in drei Sinnabschnitte unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt handelt von der Beschreibung der Umgebung wo Effi aufwächst.&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszugs wird deutlich, das Effi in einem „Herrenhaus“ (z.2) wohnt, was „seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie Briest bewohnt[…]“ (z.1f.) ist. Hierbei macht die Präposition „seit“ (z.1) deutlich, dass das Elternhaus von Effi schon sehr alt ist und Jahre lang an die Familie weitergegeben wurde. Die Familie Briest ist sehr wohlhabend, was man an dem „Herrenhaus“ (z.2) und dem Adelstitel „von Briest“ (z.2) sehen kann. Der „helle[…] Sonnenschein“ (z.3) verdeutlich metaphorisch die Freundlichkeit der Umgebung, da sie wärme und Geborgenheit mitbringt. Dieser „Sonnenschein“ (z.3) fällt auf die „mittagsstille Dorfstraße“ (z.3). Dies zeigt die ruhige Umgebung in der Effi aufwächst. Sie wird durch ihre Umgebung sehr geprägt, da sie eine ruhige und warmherzige Person ist, die trotz dessen Abenteuerlustig ist. Der „breite[…] Schatten“ (z.6) zeigt die Gefahr die Effi bevorsteht, indem sie Baron Geert von Innstetten Heiraten wird. Zudem wird auf dem „weiß und grünen […] Fliesengang“ (z.7) der Schatten geworfen. Die Farbe „weiß“ (z.6) stehet für Effis Unschuld, die sie später verlieren wird. Zudem verdeutlicht der „Fliesengang“ (z.7), dass etwas vorüber geht. Somit wird auch Effis Tod in den ersten Zeilen thematisiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (z.8-9) handelt genau über diesen Tod.&lt;br /&gt;
Die „Sonnenuhr“ (z.8) verdeutlicht die Vergänglichkeit Effis und die begrenzte Zeit, die sie hat. Diese „Sonnenuhr“ (z.8) steht metaphorisch für Leben und Tod, da der Sonnenaufgang das Leben symbolisiert und der Sonnenuntergang somit den Tod. Zudem zeigt es die begrenzte Zeit die Effi noch hat, da die Uhr nur am Tage tickt und nicht in der Nacht. Das „Rondell“ (z.9) ist Rund und besitzt somit eine Kreisstruktur, da Effis Leben dort anfängt und dort Endet. Sie spielt als Kind oft in dem Garten und sie wird dort am ende ihres Lebens begraben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (z.10-23) beschreibt das Grundstück der Familie Briest. &lt;br /&gt;
Neben dem „Rondell“ (z.9), und zwar „Einige zwanzig Schritte weiter“ (z.10) verläuft die „Kirchhofsmauer“ (z.13). Die „Kirchhofsmauer“ (z.13) ist mit „kleinblättrigem Efeu“ (z.11) verziert und stellt somit eine Gefahr dar, denn der „Efeu“ (z.11) ist Giftig, wenn man ihn isst. Zudem ist die „Kirchenmauer“ (z.13) eine Abgrenzung zu dem Tod, denn dahinter befindet sich meist ein Friedhof der deutlich den Tod symbolisiert. Der Friedhof ist durch die Mauer abgegrenzt, damit mit Effi sich mit dem Tod nicht früher Auseinander setzen muss als nötig ist. Die „Eisentür“ (z.13) lässt trotzdem eine gewollte nähe spüren, da man durch diese hindurch gehen kann und sich gezielt mit dem Tod auseinander setzten kann. Durch die nahe Mauer an dem „Rondell“ (z.9) wird der Bezug zu dem Tod Effis sehr deutlich hergestellt, denn der Tod ist nur wenige Schritte von ihr entfernt. Durch den „Schindelturm“ (z.14) der mit einem „vergoldeten Wetterhahn“ (z.15) verziert ist, wird deutlich das die Evangelische Gemeinde viel Geld besitzt. Da das Grundstück einem „Hufeisen“ (z.17) ähnelt, wird Effis Glückliche Kindheit nochmals deutlich. Sie hat alles was ein Kind braucht, doch mit diesem Symbol wird auch die Abschottung symbolisiert. Effi wird von ihren Eltern behütet und beschützt, indem sie ihr den Kontakt zur Außenwelt so gut wie möglich unterbinden wollen. Das Grundstück ist genau dafür ausgelegt. An der „offene[n] Seite“ (z.17) liegt ein „Teich[…]“ (z.18) mit einem „angeketteltem Boot“ (z.18). Der „Teich[…]“ (z.18) verdeutlicht die Gefahr, die Effi noch bevor steht. Der Diminutiv „angekettelt[…]“ (z.18) verdeutlicht nochmals die bevorstehende Gefahr, da sich die Kette leicht vom „Wassersteg“ (Z.18)  lösen kann und das „Boot“ (z.18) somit auf dem Teich treiben würde. Da Effi dort als Kind häufig gespielt hat, weil ihre „Schaukel“ (z.19) dort stand wird die Gefahr für sie immer höher. Die „Pfosten“ (z.20) der Schaukel stehen schon „etwas schief“ (z.21), was verdeutlich, dass Effi als Kind oft damit gespielt hat. Hierbei wird Effis Freiheitsdrang stark verdeutlicht, womit die Gefahr die im Verlauf des Romans auf Effi zukommt, wieder hervorgehoben wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man schon mit der ersten Seite, den gesamten Verlauf des Romans erkennen kann. Die Symbole und Der Diminutiv ist so gewählt, dass man sich den Verlauf herleiten kann. Somit ist schon die erste Seite sehr wichtig für den gesamten Roman. Zudem erfährt man durch die Metaphern eine menge über Effis Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, welcher 1894 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im 19.Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Der Textauszug (S. 5; Z. 1-9) ist der Romananfang und beschreibt die Umgebung des Elternhauses Effis und ihr späteres Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textes wird festgehalten das die „Familie von Briest“ in einem „Herrenhaus“ (Z.2) lebt. Damit wird deutlich das die Familie wohlhabend und reich sind. Es wird ein „heller Sonnenschein“ (Z.4)  beschrieben der „auf die mittagsstille Dorfstraße“ (Z.2) fällt. Diese Beschreibung stellt Effis schöne und warmherzige Kindheit dar außerdem wir deutlich das Effi in einer sehr ruhigen Umgebung aufgewachsen ist.Die „Park- und Gartenseite“ (Z.5) macht nochmal den Reichtum der Familie deutlich. Der „breite Schatten“ (Z.6) steht methaphorisch für die Gefahren in Effis späterem Leben die von ihrer Hochzeit mit Innstetten ausgehen.Die Farben &amp;quot;weiß und grün&amp;quot; (Z.6) des &amp;quot;quatrierten Fliesengang&amp;quot; machen Effis Unschult und Gelassenheit deutlich. Das Gebäude  wirft außerdem einen Schatten auf eine „Sonnenuhr und an seinem Rande mit Canna indica und Rhabarberstauden besetztes Rodell “ (Z.9f) damit wird der Tod Effis thematisiert da sie am Rodell später beerdigt wird. Die „Sonnenuhr“(Z.9)  steht für die Vergänglichkeit Effis und das ihr  leben begrenzt ist.Die rundliche Form des „Rodells“(Z.10) macht deutlich das Effis leben dort angefangen hat und dort auch endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 geschrieben veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens aufgrund des Ehebruchs im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 5 Z. 1-9) ist der Anfang des Romans und soll in die Situation einleiten. Dabei wird hauptsächlich Effis Elternhaus beschrieben, in dem sie eine schöne Kindheit verbringt. Schon auf der ersten Seite des Romans sind viele Symbole enthalten, die ausschlaggebend für den inhaltlichen Verlauf sind.&lt;br /&gt;
Das beschriebene „Herrenhaus“ (Z. 2) in dem Effi ihre Kindheit verbringt, ist in der Form eines Hufeisens gebaut. Diese Form steht für ein behütetes Leben, weil Effi durch die hohen Kirchhofsmauern vor der Außenwelt geschützt wird. Auffällig bei dieser Bauweise ist, dass die offene Seite der Hufeisenform zu „der Park- und Gartenseite“ (Z. 5) führt, was Effis schöne Kindheit und ihre Freiheiten in „Hohen-Cremmen“ (Z.2) veranschaulicht.&lt;br /&gt;
Die Antithese „heller Sonnenschein“ (Z. 4) und „breite[r] Schatten“ (Z. 6) weißt auf die die Schattenseiten in Effis Leben hin, die im weiteren Verlauf des Romans beschrieben werden. Dabei steht der helle Sonnenschein für Effis unbeschwerte Kindheit. Insbesondere das Adjektiv „hell“ verweist auf die glückliche Zeit in ihrem Elternhaus. Im Kontrast dazu verdeutlicht der breite Schatten Effis anstehenden Ehebruch zu ihrem Mann durch ihre Affäre mit Crampas. Durch das Adjektiv „breit“ wird das Ausmaß ihres Fehlers gezeigt, weil ihr Leben dadurch eine ganz neue Wendung nimmt.&lt;br /&gt;
Die sich in der Mitte befindende „Sonnenuhr“ (Z.8) ist eine weitere Metapher, die wichtig für die nachfolgende Handlung ist. Denn die Uhr steht für die Zeitbegrenzung von Effis Leben. Dadurch, dass sie schon mit etwa 30 Jahren stirbt, verweist die Uhr schon auf den früh bevorstehenden Tod. Die Sonne hingegen steht wieder für die schöne Zeit in Effis Leben, die jedoch begrenzt zu sein scheint. Somit dient diese Sonnenuhr als Symbol, das ausschlaggebend für den weiteren Verlauf ist.&lt;br /&gt;
Die von „kleinblättrigem Efeu“ (Z. 11) bedeckte „Kirchhofsmauer“ (Z. 13) trennt das Anwesen der Familie Briest von der Kirche und dem Friedhof ab. Der Efeu, der unzerstörbare Eigenschaften hat steht für das Leben und stellt somit einen Gegensatz zu den anderen genannten Symbolen dar, die für die Zeitbegrenzung in Effis Leben stehen. Die „Kirchhofsmauer“ (Z. 13) symbolisiert den Tod, weil dadurch das „Herrenhaus […]“ (Z. 2) von dem nebenliegenden Friedhof abgegrenzt wird. Somit wird eine direkte Verbindung zwischen dem Leben, das sich im Anwesen der Familie Briest abspielt und dem Tod geschaffen. Das kann für Effis frühen Tod stehen.&lt;br /&gt;
Die Kirchhofsmauer ist „an einer Stelle von einer kleinen, weiß gestrichenen Eisentür“ (Z. 12 f.) unterbrochen. Diese Tür stellt den einzigen möglichen Kontakt zu der Außenwelt dar, wodurch die Freiheit veranschaulicht wird. Auch die Tatsache, dass sie „weiß“ (Z. 12) ist, weist auf die Freiheit und das spannende Leben außerhalb des Herrenhauses hin. Andererseits kann die Eisentür auch für den Tod stehen, da sie eine Verbindung zu dem Friedhof schafft und somit ein Indiz für Effis kurzes Leben sein kann. &lt;br /&gt;
An der offenen Seite des „umschließende[n] Hufeisen[s]“ (Z. 17) befindet sich der „Teich[…] mit Wassersteg und angeketteltem Boot“ (Z. 18) und die „Schaukel“ (Z. 19). Diese Gegenstände stehen für die Freiheit, jedoch bringen sie gleichzeitig eine Gefahr mit sich. Durch den Diminutiv „angekettelt“ (ebd.) wird veranschaulicht, dass das Boot sich leicht vom Steg lösen kann und auf den Teich treibt, wodurch eine weitere Gefahr in Effis Leben vor Augen geführt wird. Die Schaukel steht für Effis schöne Kindheit. Dadurch, dass „die Pfosten der Balkenlage schon etwas schief stehen[…]“ (Z. 20 f.) wird gezeigt, dass Effi in ihrer Kindheit diese Schaukel oft benutzt hat, wodurch ihr Freiheitsdrang veranschaulicht wird. Gleichzeitig birgt diese Schaukel aber wieder eine Gefahr, was im weiteren Verlauf des Romans für Effis Affäre zu Crampas stehen kann. Denn sie versucht diese Affäre zu verheimlichen, mit der Gefahr, dass diese jeder Zeit auffliegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass schon der Anfang des Romans sehr wichtig für die ganze Geschichte ist, da der Kontrast in Effis Leben veranschaulicht wird. Dieser wird durch viele Symbole dargestellt, die als Metaphern Effis bevorstehende Wendung in ihrem Leben zeigen. Dadurch kann direkt zu Beginn des Romans erkannt werden, dass Effis Leben nicht so unbeschwert bleiben wird, sondern eine starke Wendung nehmen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und erstmals in der Epoche des Poetischen Realismus in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die familiären Erwartungen und die gesellschaftliche Unterdrückung in Deutschland im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug wird das Anwesen der Familie von Briest detailliert beschrieben. Der Textauszug dient als Einleitung in den Roman und legt gleichzeitig die Kernaussagen des Romans dar. Danach folgen ein Dialog zwischen Effi und ihrer Mutter und die Handlungen der beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman beginnt damit, dass das Herrenhaus „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ (Z.2f.) wird. Durch diese Beschreibung der langen Historie der Familie im ersten Satz des Romans wird die große Bedeutung der Familie deutlich. Zudem wird das Ansehen der Familie von Briest und das lange Bestehen dieser vor Augen geführt. Auf das „Herrenhaus […] fiel heller Sonnenschein“ (Z.3f.). Der Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z.4) zeigt die Idylle, in der die Familie von Briest lebt. Die Tatsache, dass die Familie in einem Herrenhaus lebt macht die Größe des Gebäudes, in dem die Familie lebt und den Wohlstand der Familie klar. Die „mittagsstille Dorfstraße“ (Z.4), die hinter dem Gebäude liegt zeigt die an dem Anwesen herrschende Ruhe. Die Tatsache, dass sie hinter dem Gebäude liegt, führt die Abgrenzung und Abschottung zu der äußeren Umgebung vor Augen. Der Seitenflügel des Gebäudes wirft einen „breiten Schatten“ (Z.6), was die Größe des Anwesens verdeutlicht und zeigt wie gewaltig das Gebäude ist. Dieser Schatten wird „auf einen weiß und grün quadrierten Fliesengang“ (Z.6) geworfen. Die Farben „weiß und grün“ (Z.6) wirken sehr positiv und zeigen die Unschuld und Entspannung. Das Adjektiv „quadriert“ (Z.6) wirkt hingegen sehr ordentlich und macht die klaren Strukturen und Regeln deutlich. Der Schatten wird zudem auf ein „Rondell“ (Z.9) geworfen, auf dem in der „Mitte [...] ein[e] Sonnenuhr“ (Z.8) steht. Die Sonnenuhr kann für das Leben stehen, wenn Sonne und Licht auf sie trifft, jedoch auch für das Erlöschen des Lebens wenn die Sonne untergeht und kein Licht mehr auf die Sonnenuhr scheint. Das Rondell kann für den Kreislauf eines Lebens stehen und dass es da endet wo es auch begonnen hat. Diese Symbole geben erste Hinweise auf die folgenden Ereignisse des Dramas.&lt;br /&gt;
Der hohe Stellenwert der Kirche und die Verbundenheit mit der Religion wird dadurch deutlich, dass nur „[e]inige zwanzig Schritte“ (Z.10) entfernt die Kirchhofsmauer ist. Die geringe Entfernung macht deutlich, dass die Familie sehr fromm ist und viel Wert auf die kirchlichen Maßstäbe legt. Die Kirchhofsmauer wird „von einer kleinen […] Eisentür unterbrochen“ (Z.12f.). Diese Eisentür zeigt die Verbindung der Familie mit der Kirche und auch dem Friedhof. Hinter der Kirchhofsmauer liegt der „neuerdings erst wieder vergoldete […] Wetterhahn“ (Z.14f.). Die Tatsache, dass er gerade neu „vergoldet“ (Z.15) ist, zeigt, dass die protestantische Kirche sehr Wohlhabend ist.&lt;br /&gt;
Das „Fronthaus, [der] Seitenflügel und [die] Kirchhofsmauer“ (Z.15f.) bilden ein „Hufeisen“ (Z.17), dass den Schutz, die Geborgenheit und die Abgrenzung zur äußeren Umgebung, die der Sitz der Familie bietet vor Augen führt. Durch diese Abgeschlossenheit kann es jedoch auch zur Naivität und Unwissenheit gegenüber der Außenwelt kommen.&lt;br /&gt;
An der offenen Seite des Hufeisens ist ein „Teich mit Wassersteg und angeketteltem Boot“ (Z.18). Der Teich kann eine mögliche Gefahr darstellen, die einen Gegensatz zu der eigentlich sorgenfrei und geborgen wirkenden Umgebung darstellt. Neben dem Teich steht eine „Schaukel“ (Z.19), die die Unbeschwertheit und Freiheit deutlich macht. Die Tatsache, dass die „Pfosten der Balkenlage schon etwas schief stehen“ (Z.20f.) zeigt die häufige Benutzung der Schaukel und somit einen Drang nach Freiheit, der vielleicht sonst auf dem abgegrenzten und geborgen wirkenden Anwesen nicht erfüllt werden kann. Neben der Schaukel stehen „ein paar mächtige alte Platanen“ (Z.23f.). Diese Platanen zeigen zum einen den Schutz des Gebäudes und der Familie, durch das Adjektiv „alt“ (Z.24) zudem aber auch das lange Bestehen der Familie und die Regeln und Traditionen, die es gibt.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend werden die Lebensumstände in denen Effi aufgewachsen ist gezeigt und somit auch die Voraussetzungen für die spätere Handlung dargelegt. Zudem wird ein Ausblick auf die möglichen weiteren Geschehnisse gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ verfasst von Theodor Fontane und veröffentlich im Jahre 1894, thematisiert den Konflikt gesellschaftlicher Werte und dem Willen des Individuums. Der Textauszug (S.5 z.1-9) steht am Anfang des Romans und ist eine Einleitung des Buches, sowie beschreibt es den Lebenslauf Effis. Die Textstelle beschreibt ebenfalls die Umgebung sowie das Elternhaus von Effi, wo sie 17 Jahre gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 5 Z. 1-9) ist der Anfang des Romans und soll in die Situation einleiten. Dabei wird hauptsächlich Effis Elternhaus beschrieben, in dem sie eine schöne Kindheit verbringt. Schon auf der ersten Seite des Romans sind viele Symbole enthalten, die ausschlaggebend für den inhaltlichen Verlauf sind. Das beschriebene „Herrenhaus“ (Z. 2) in dem Effi ihre Kindheit verbringt, ist in der Form eines Hufeisens gebaut. Diese Form steht für ein behütetes Leben, weil Effi durch die hohen Kirchhofsmauern vor der Außenwelt geschützt wird. Aufgrund ihres Namens „von Briest“(ebd. ) sowie ihres Hauses, wird deutlich, dass Effi und ihre Familie sehr wohlhabend sind. Durch den “helle[n] Sonnenschein” (Z. 4), welcher auf die “mittagsstille Dorfstraße” (Z. 4) trifft, entsteht ein Bild des kleinen und ruhigen Dorfes, welches durch die Sonne erhellt wird. Die Antithese „heller Sonnenschein“ (Z. 4) und „breite[r] Schatten“ (Z. 6) weißt auf die die Schattenseiten in Effis Leben hin, die im weiteren Verlauf des Romans beschrieben werden. Die „Sonnenuhr“ (z.8) verdeutlicht die Vergänglichkeit Effis und die begrenzte Zeit, die sie hat. Diese „Sonnenuhr“ (z.8) steht metaphorisch für Leben und Tod, da der Sonnenaufgang das Leben symbolisiert und der Untergang somit den Tod. Das „Rondell“ (z.9) besitzt somit eine Kreisstruktur, da ihr Leben dort anfängt und dort Endet. Sie spielt als Kind oft in dem Garten und sie wird dort am ende ihres Lebens begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert das Leben eines Mädchen im 19. Jahrhunderts in Deutschland und dessen Gesellschaftlichen Problemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Textauszug (S.5 Z.1-9) leitet in das Roman ein und stellt das Leben Effis Metaphorisch dar. Die Einleitung beginnt damit, das Haus in dem Effi aufgewachsen ist, zu beschreiben. Sie wächst in einem „Herrenhaus“ (Z.1) auf, welches „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ (Z.1f.) wurde. Dies weist darauf hin, dass das Haus alt ist und weiter vererbt wurde. Außerdem zeigt dies, dass Effi in guten Zuständen aufgewachsen ist. Der Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z.3) wirkt hervorhebend und betonend. Daraufhin wird die „Dorfstraße“ (Z.3) als „mittagsstill“ (Z.3) beschrieben, was die Leblosigkeit und die Einsamkeit des Hauses unterstreicht. Dies wiederrum zeigt, dass Effi auch wenig Kontakt zu der Außenwelt hat und abgelegen wohnt. Die Farbe „weiß“ (z.6) steht für Effis Unschuld die sie jedoch später verlieren wird. Der „Seitenflügel“ (Z.6) und die „Kirchhofsmauer“ (Z.13) beschreiben nochmals die Abgrenzung zur Außenwelt und die Einsamkeit Effis. Dabei wirft der Seitenflügel einen „breiten Schatten“ (Z.6). Dieser deutet auf Gefahr. Dies kann man auch auf Effis Leben übertragen werden, denn auch ihr Leben wird sich Negativ wenden. Der „Fliesengang“ (Z.7) hebt die Kälte und Ungemütlichkeit hervor. Dies beschreibt das Leben von Effi. Die „Sonnenuhr“ (Z.8) steht für Leben, das ebenfalls erlöscht werden kann. Besonders die „Sonnenuhr“ (Z.8) funktioniert nur wenn die Sonne da ist, ist sie jedoch nicht da funktioniert diese auch nicht. Dies lässt sich wiederrum auf Effis Leben übertragen. Denn wie ihr Leben in diesem Haus begonnen hat, endet es auch in diesem. Dies wird nochmals durch das „Rondell“ (Z.9) verstärkt. Die „kleinblättrige [m] Efeu“ (Z.11) steht ebenfalls für Gefahr. Denn diese Pflanze ist schädlich für den Menschen, verbreitet sich rasant schnell und denkt eine große Fläche. Dies kann man wiederrum auf Effis leben übertragen. Da, die Efeu an der Kirchenwand wächst, lässt sich deuten, dass Effi umgeben von Gefahr ist. Die „Eisentür“ (Z.13), welcher der einzige Ausgang vom Garten aus zur Außenwelt ist, führt zu einem Friedhof. Dies wiederrum deutet schon auf Gefahr und kann ein Anzeichen darauf sein, dass der Tod von Effi sehr nah ist. Außerdem ist der Wetterhahn „vergoldet“ (Z.15). Dies zeigt, dass die Familie Wohlhabend ist. Weiterhin zeigt dies, dass Effi eine Wunderschöne Kindheit gehabt haben könnte, weil sie alles an Luxus hatte, jedoch der Kontakt zur Außenwelt nicht vorhanden war. Dass das Haus ein „umschließendes Hufeisen“ (Z. 17) verstärkt nochmals die Abgrenzung zur Außenwelt. Außerdem hat ein „Hufeisen“ (Z. 17) nur eine Öffnung, dies lässt sich darauf deuten, dass Effi nur einen Weg zur Außenwelt hat. Jedoch endet die Öffnung an einem „Teich“ (Z.18) in dem ein „angekettelte [s] Boot“ (Z.18) ist.  Dies weist wiederum auf Gefahr. Da das Boot „angekettelt“ (Z.18) ist, zeigt sich, dass das Boot nicht fest am Steg gebunden ist, sondern locker am Steg ist.  Auffallend ist, dass sowohl vom Garten aus und vom ganzem Haus es zwei Ausgänge zur Außenwelt gibt. Diese beiden Ausgänge („Eisentür“ (Z.13) und „Teich“ (Z.18) deuten jedoch nur auf Gefahr. Dies wiederum verstärkt die Aussage, dass Effi von Gefahr umgeben ist.  Das einzige was Effi gut in dem Garten finden würde, wäre die „Schaukel“ (Z.19). Diese steht „schief“ (Z.21). Dies verdeutlicht wiederrum, dass Effi in ihrer Kindheit sehr oft geschaukelt hat. Dass die „Schaukel“ (Z.19) „dicht“ (Z.18) am Teich ist, lässt sich darauf deuten, dass die Gefahr nicht weit weg von Effi ist. Der Teich wird jedoch von „mächtige Platanen“ (Z.23) verdeckt. Dies wiederrum zeigt, dass die Eltern, die vom Haus aus, Effi beim Spielen zuschauen die Gefahr, aber nicht erkennen und somit auch falsche Entscheidungen für Effi treffen können. Da sie nur ein Teil der Schaukel erkennen und somit auch nur das Gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in den ersten Zeilen des Romans man das ganze Leben von Effi gut erkennen kann. Zuerkennen ist, dass Effi eine Wunderschöne Kindheit hat, jedoch sehr wenig Kontakt zur Außenwelt. Dies wirkt sich auch negativ in ihrem späteren Leben.  Außerdem zeigt sich, dass Effis Leben umgeben von Gefahr ist. Dies bestätigt sich auch im Laufe des Buches und man erkennt, dass das schlechte in den ersten Zeilen des Romans das Gute überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Textauszug (S. 5 Z. 1-9) leitet den Roman mit einer Beschreibung von Effi Briests Elternhauses in die Geschichte ein. Effi wohnt in einem „Herrenhaus“ (Z.3), welches auf ein hohes Alter aufweist. Es heißt es sei „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ (Z. 2f). Es zeigt sich dadurch das Effi in wohlhabenden Zuständen aufgewachsen ist. Die „mittagstille Dorfstraße“ (Z. 4) wird von einem „helle[n] Sonnenschein“ bestrahlt. Dieser steht für eine positive Atmosphäre und strahlt am Ort, wo Effi warme und liebvolle Erfahrungen in ihrer Kindheit gesammelt hat, der Dorfstraße. Im Gegensatz wird der „weiß und grün quadrierte Fliesengang“ (Z. 6f.) des Herrenhauses und darauffolgend die mittige „Sonnenuhr und […] Rondell“ (Z. mit einem „breiten Schatten“ (Z. 6) bedeckt. Der Schatten deutet den Verlauf des Romans. Ihr perfektes Leben verändert sich nach der Hochzeit mit dem Baron von Innstetten so sehr, dass ihre Lebenszeit sich dadurch verringert. Die Sonnenuhr, welche zwischen Licht und Schatten vermittelt, verdeutlicht dies nochmals. Das „Rondell“ (Z. 9) verdeutlicht Effis Ursprung, weswegen sie auch bei ihrem Tod dort begraben wird, da der Garten ihre positive Kindheit repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane 1894 geschrieben und veröffentlicht wurde, thematisiert die Relevanz des gesellschaftlichen Ansehens im Hinblick auf Ehebruch im 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 5 Z. 1-9) leitet in den Roman ein und beschreibt das Grundstück in Hohen-Cremmen (Z.2). Das Elternhaus von Effi ist ein „Herrenhaus“ (Z. 2) in dem Effi ihr Leben bis zum siebzehnten Lebensjahr verbringt. Herrenhäuser sind Schlössern ähnlich. Dies verdeutlicht das die Familie wohlhabend ist und wert auf das gesellschaftliche Ansehen legt. Das Haus ist in der Form eines Hufeisens gebaut. Das Hufeisen grenzt Effi von der Außenwelt ab , jedoch ist der innere Teil des Grundstücks ein wundervoller Platz für die junge Effi , da sie dort keine Verbote oder Gefahren hat. Der Gegensatz „heller Sonnenschein“ (Z. 4) und „breite Schatten“ (Z. 6) weißt auf das kurze , strahlende und gefährliche Leben von Effi hin, welches sich im folgenden im Roman zeigen wird. Das Adjektiv &amp;quot;breit&amp;quot; zeigt somit, dass eine große Dunkelheit, also die Ehe und die Affaire, Effi bevor steht und das ihr Leben nur im Moment so hell und strahlend ist wie der &amp;quot;Sonnenschein&amp;quot; ( Z. 4). Unteranderem zeigt das Adjektiv „hell“ auf die wundervolle Kindheit in ihrem Elternhaus, die jetzt enden wird. Die „Sonnenuhr“ (Z.8) , welche im Zentralen Punkt des Grundstücks auf einem Rondell steht,ist eine Metapher, welche den Tot Effis verdeutlicht. Eine Uhr steht für eine bestimmte Zeitbegrenzung, und die Sonne geht irgendwann unter. Dies zeigt, dass Effis Leben nicht lange dauert, und das der Tot Tag für Tag näher kommt, da irgendwann jedes Licht einmal erlischt. Die Sonnenuhr ist also eine zentrale Figur die schon auf der ersten Seite des Romans das Ende versteckt.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass man schon auf der ersten Seite des Romans den kompletten Inhalt zwischen den Zeilen lesen kann, da das Grundstück viele Symbole für Effis Leben aufweist. Fontane benutzt Metaphern um den weiteren Verlauf des Romans darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem zu analysierenden Textauszug wird die Anordnung des ,,von der Familie von Briest bewohnten Herrenhauses zu Hohen-Cremmen&amp;quot;(Z.1f.) besonders unter Berücksichtigung der ,,Park- und Gartenseite&amp;quot;(Z.5), detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
Die Anlage ist in einer Hufeisenform angelegt, die den Garten, in dem Effi viel Zeit verbringt, von der ,,Dorfstraße&amp;quot; (Z.4) abgeschirmt. Dies soll Effis unbeschwerte Kindheit darstellen, da sie vom Leben außerhalb des Schlossähnlichen Anwesens nichts mitbekommt.&lt;br /&gt;
Metaphern wie ,,heller Sonnenschein&amp;quot;(Z.4) oder ,,mittagsstille Dorfstraße&amp;quot;(Z.4) unterstützen weitergehend den Anschein einer heiteren und ruhigen Kindheit Effis.&lt;br /&gt;
Das die Familie von Briest in einem Herrenhaus lebt deutet darauf hin, dass sie Wohlhabend zu sein scheinen und auf das Ansehen der Familie großen Wert legen. Dies wird außerdem durch die Erbfolge des Herrenhauses , dass die Familie von Briest ,,schon seit Kurfürst Georg Wilhelm&amp;quot;(Z.1) bewohnt deutlich. Durch die Erbfolge wird allerdings auch die Ordnung und Struktur innerhalb der Familie dargestellt.&lt;br /&gt;
Diese wird auch im folgenden durch Adjektive wie ,,rechtwinklig&amp;quot;(Z.5) oder ,,quadrierten&amp;quot;(Z.7) verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Die Größe des Hauses, somit der Wohlstand der dreiköpfigen Familie, wird auch durch den ,,breiten Schatten&amp;quot;(Z.6) den der ,,Seitenflügel&amp;quot;(Z.6) wirft klar. Das dieser noch über den ,,Fliesengang&amp;quot;(Z.7) und das ,,Rondell&amp;quot;(Z.9) reicht verdeutlicht außerdem die Größe alleine des Seitenflügels.&lt;br /&gt;
Genannter Schatten lässt auf eine negative Entwicklung Effis schließen, da er den Garten, in dem Effi spielt, verdunkelt und dem positiven Anschein Effis Kindheit entgegensteht.&lt;br /&gt;
Die ,,Sonnenuhr&amp;quot;(Z.8) ist außerdem ein Verweis auf Effis zukünftiges Leben. Eine Sonnenuhr funktioniert nur, wenn die Sonne darauf scheint und nicht mehr wenn dies nicht der Fall ist. Dies ist eine Metapher für den Kreislauf des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ verfasst von Theodor Fontane und veröffentlich im Jahre 1894, thematisiert den Konflikt zwischen Erwartung der Gesellschaft und eigener Interessen und Willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textauszug (S.5,V.1-9) gehört zur Einleitung des Buches. Sie beschreibt die Umgebung in welcher Effi Briest aufgewachsen ist sowie zeigt sie den Verlauf des Leben Effi’s, wie es sich im Nachhinein klarstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn des Textauszugs zeigt zunächst, dass das Umfeld in dem Effi groß wird und bisher lebt ein sehr gehobenes ist. Dies wird durch die Nennung des Vorfahren “Kurfürst Georg Wilhelm”(V.1) welcher zu den Hohenzollern zählte betont und durch die temporale Konjunktion “seit”(V.1), welche auf das Alter des Hauses anspielt, verstärkt. Dass die “Familie von Briest”(V.2) sehr Wohlhabend aber auch Einflussreich ist, zeigt sich an dem Adelstitel, als auch an dem “Herrenhaus”(V.2) in welchem sie wohnen. Das beschriebene „Herrenhaus“ (Z. 2) in dem Effi ihre Kindheit verbringt, ist in der Form eines Hufeisens gebaut. Diese Form steht für ein behütetes Leben, weil Effi durch die hohen Kirchhofsmauern vor der Außenwelt geschützt wird. Auffällig bei dieser Bauweise ist, dass die offene Seite der Hufeisenform zu „der Park- und Gartenseite“ (Z. 5) führt, was Effis schöne Kindheit und ihre Freiheiten in „Hohen-Cremmen“ (Z.2) veranschaulicht. Die Antithese „heller Sonnenschein“ (Z. 4) und „breite[r] Schatten“ (Z. 6) weißt auf die die Schattenseiten in Effis Leben hin, die im weiteren Verlauf des Romans beschrieben werden. Dabei steht der helle Sonnenschein für Effis unbeschwerte Kindheit. Insbesondere das Adjektiv „hell“ verweist auf die glückliche Zeit in ihrem Elternhaus. Im Kontrast dazu verdeutlicht der breite Schatten Effis anstehenden Ehebruch zu ihrem Mann durch ihre Affäre mit Crampas. Durch das Adjektiv „breit“ wird das Ausmaß ihres Fehlers gezeigt, weil ihr Leben dadurch eine ganz neue Wendung nimmt.  Der Schatten wird zudem auf ein „Rondell“ (Z.9) geworfen, auf dem in der „Mitte [...] ein[e] Sonnenuhr“ (Z.8) steht. Die Sonnenuhr kann für das Leben stehen, wenn Sonne und Licht auf sie trifft, jedoch auch für den Tod, wenn die Sonne untergeht und kein Licht mehr auf die Sonnenuhr scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“, welcher 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug (Z. 1-9) beschreibt Fontane das Herrenhaus, sowie das Grundstück, wo Effi Briest aufwächst. Das Beschreiben des Anwesens dient als Einleitung und weist zudem auf den folgenden Verlauf des Romans hin. Dieser Beschreibung folgt eine Unterhaltung zwischen Effi und ihrer Mutter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen der Familie wurde von einem ihrer Vorfahren, „Kurfürst Georg Wilhelm“ (Z. 2) errichtet und die Familie Briest lebt seit dieser Zeit dort. Da Effi Briests Vorfahre ein Kurfürst war und ihr Haus als „Herrenhaus“ (Z. 3) bezeichnet wird, zeigt sich, dass die Familie wohlhabend ist und unter welchen glücklichen Umständen sie aufwuchs. Fontane erschafft durch den „helle{n} Sonnenschein“ (Z. 4) eine positive Stimmung herstellt, was ebenfalls auf eine glückliche Kindheit Effis schließen lässt. Die „mittagsstille Dorfstraße“ (Z. 4), an der das Haus der Briests liegt verdeutlicht die Abschottung der Familie von der Außenwelt. Der „weiß und grün quadrierte{...} Fliesengang“ (Z. 6) zeigt erneut den Reichtum der Familie. Die beiden Farben stehen für die Unschuld und Naivität, die quadrierten Fliesen wiederum für Ordnung die in dem Haushalt der Briests herrscht. Das „Rondell“ (Z. 9) und die „Sonnenuhr“ (Z. 8), welche in dem Rondell steht, zeigen das Leben und den Tod von Effi. Eine Sonnenuhr funktioniert nur bei Sonnenschein, sobald die Sonne untergeht ist die Sonnenuhr nutzlos. Die Sonnenuhr am Tag kann für Effis Kindheit stehen, die Uhr am Abend, bei weniger Sonnenschein, für die Hochzeit mit Innstetten und der Affäre mit Crampas und zuletzt die Sonnenuhr bei Nacht, für den enttäuschenden Besuch von Annie, der zu einem Nervenzusammenbruch von Effi führt. Das Rondell zeigt das Effi im Herrenhaus aufwächst und sich dann der Kreislauf schließt und sie auch dort stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familie Briest ist sehr verbunden mit ihrer Religion, da ihr Garten an der Kirchhofsmauer grenzt und somit die Kirche nur „zwanzig Schritte“ (Z. 10) von ihnen entfernt ist. Eine direkte Verbindung zwischen Kirche und Garten ist durch „Eisentür“ (Z. 13) vorhanden, was nochmal die Frömmigkeit der Familie zeigt. Zudem ist hinter der Kirchhofsmauer nicht direkt die Kirche, sondern ein Friedhof zu erwarten, was auch auf eine enge Verbindung zum Tod hinweist. Da der „Wetterhahn“ (Z. 15) „neuerdings erst wieder vergoldet(...)“ (Z. 14) wurde, ist zu vermuten, dass die Briests zum Protestantischen Glauben gehören und diese im 19. Jahrhundert viel Geld haben. Der Umriss des Hauses und die Mauer bilden zusammen ein „Hufeisen“ (Z. 17). Dies ist zum einen ein Symbol für Glück welches Effi aufgrund ihrer Herkunft und Abstammung in ihrer Kindheit hat, allerdings ist das Hufeisen mit der geschlossen Seite der Straße zugewandt, was für Abschottung und Naivität stehen kann, da Effi ihre Umwelt gar nicht richtig kennen lernt. Die offene Seite des Hufeisens ist einem „Teich“ (Z. 18) zugewandt. In diesem steht ein „Wassersteg“ (Z. 18) mit einem „angeketteltem Boot“ (Z. 18). Dies könnte bedeuten, dass Effi keine andere Wahl hat als Richtung des Teiches zu gehen, da das Hufeisen in Richtung der Straße geschlossen ist. Wahrscheinlich steigt sie dann auch auf das Boot und fährt damit auf den See, da es nicht festgebunden ist. Im übertragendem Sinn könnte dies zeigen, dass die Gesellschaft Effi ihren Weg zeigt, also einen reichen Mann wie Innstetten zu heiraten und dadurch die Verlockung groß ist in das Boot zu steigen, welches die Affäre mit Crampas darstellen könnte. Mit diesem kann sie auf den See fahren, welcher die Gefahr verdeutlichen kann, dass Innstetten die Affäre bemerkt. Effis Abenteuerlust zeigt sich durch die oft genutzte Schaukel, bei der die „Pfosten der Balkenlage schon etwas schief stehen“ (Z. 20-21). Zwischen Haus und Schaukel stehen „mächtige alte Platanen“ (Z. 23-24). Diese könnten zeigen, dass Effis Eltern gar nichts von ihrer Abenteuerlust wissen, da die Schaukel, das einzige Objekt im Garten ist mit dem Effi spielen könnte, von den Platanen verdeckt wird. Zudem hat die Familie viel Geld, also hätten sie die Schaukel wahrscheinlich schon längst reparieren können würden sie von Effis Abenteuerlust wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigen sich die guten Verhältnisse in denen Effi aufwächst, allerdings auch negative Ausblicke auf Effis spätere Leben in Form des Rondells, der Sonnenuhr, dem Friedhof und dem See. Fontane versucht den weiteren Verlauf der Geschichte mit Hilfe von Symbolen bereits auf der Seite anzudeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ wurde von Theodor Fontane geschrieben und 1894 veröffentlicht, er thematisiert das Streben nach Anerkennung und Ehre im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug auf S. 5 Z. 1-9 beschreibt Effis Elternhaus und stellt zu gleich ihr späteres Leben durch Orte dar. Aus dieser Beschreibung resultiert im weiteren Verlauf die erste Szene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textes wird gezeigt, dass Effi in einem „Herrenhaus“ (1 Z.3) wohnt, dieses soll „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ (Z. 2f.) sein. Ebenso wird aufgrund ihres Adelstitels sowie ihres Hauses deutlich, dass die Familie Briest sehr wohlhabend ist. Der „Sonnenschein” (Z.4), der auf die “mittagsstille Dorfstraße” (Z. 4) trifft, soll zeigen, dass es sich um ein kleines, ruhiges Dorf handelt, in welchem es sehr sicher ist. Dies soll eine warme Atmosphäre entstehen lassen, die das ganze Dorf und somit auch Effis Familie umgibt. Ein “breite[r] Schatten” (Z. 6), welcher nicht in die Atmosphäre passt, steht für die Gefahren in Effis Leben, welche später in ihrem Leben auf sie zukommen werden. Ebenso drückt die Farbe “weiß” (Z. 6-12) die Unschuld Effis aus, da sie vor dem Baron noch nichts falsch gemacht hat. Die „Sonnenuhr und am Rande mit Canna Indica und Rhabarberstauden besetztes Rondell“ (Z.7), stehen für den Tod Effis am Ende des Buches, da sie bei der Sonnenuhr beerdigt wird. Wobei die Sonnenuhr für steht die Vergänglichkeit eines Lebenssteht. Ebenso steht die Sonnenuhr nicht nur für die Vergänglichkeit, sondern auch für das Leben und den Tod, da man eine Sonnenuhr nur am Tag lesen kann. Ebenso steht dies für die Zeit die Effi davon läuft, da man die Zeit bei Dunkelheit nicht ablesen kann.  Eine weitere Metapher, ist das Rondell da dies für den Kreislauf des Lebens steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ wurde von Theodor Fontane verfasst und 1894 veröffentlicht. Er thematisiert die Rolle des sozialen Ansehens sowie die gesellschaftliche Unterdrückung der Frau im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug ist der Beginn des Romans und beinhaltet eine Beschreibung des Anwesens der Familie 'von Briest' sowie zahlreiche Hinweise auf den späteren Romanverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beginnt mit einer Charakterisierung des Anwesens als 'Herrenhaus' (Z.1), was die Dimension des Hauses verdeutlicht und wohlhabende Bewohner vermuten lässt. Zudem wird beschrieben, dass Effis Elternhaus „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ wird (Z.2f.) Diese Zeilen verdeutlichen den hohen sozialen Stand der Familie sowie ihre lange Geschichte. Das Herrenhaus ist zudem als,, Hufeisen&amp;quot; erbaut (Z. 2). Das spricht für eine gewisse Abgrenzung nach außen und eine behütete Kindheit der Protagonistin. Auf das Haus &amp;quot;fiel heller Sonnenschein“ (Z.3f),was Ellis familiäres Umfeld als idyllisch und ruhig darstellt. Ein weiteres Zeichen für diese Ruhe ist auch die „mittagsstille Dorfstraße“ (Z.4), deren Lage erneut Aufschluss über die Abgeschottenheit des Anwesens gibt. Der Seitenflügel des Gebäudes wirft einen „breiten Schatten auf einen weiß und grün quadrierten Fliesengang“ (Z.6). Dies verdeutlicht neben der Größe des Gebäudes auch Ordnung und Struktur in Effis Familie. Das „Rondell“ (Z.9), auf dessen „Mitte [...] eine Sonnenuhr“ (Z.8) steht, ist hier exemplarisch für die ablaufende Lebenszeit Effis. Abgesehen davon lässt das Rondell jedoch auch Rückschlüsse auf einen Kreislauf des Lebens bzw. auf ein Leben nach dem Tod zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, von Theodor Fontane, welcher 1896 veröffentlicht wurde, thematisiert das Gesellschaftliche Ansehen der damaligen Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorliegende Textauszug ist der Beginn des Buches. In dem weiteren verlauf, spricht Effi mit ihrer Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman beginnt damit, dass beschrieben wird, wo Familie Briest wohnt. Dadurch, dass das Haus „schon seit Kurfürst Georg“ (Z.1) von der Familie bewohnt ist, verdeutlicht dies das Ansehen der Familie und ihr lange Tradition. Zudem wird mir der Bemerkung „Herrenhaus“ (Z.2) noch einmal der stand der Familie dargestellt. Das „heller Sonnenschein“ (Z.3) auf das Hausfällt, oder auch die „mittagsstille Dorfstraße“ geben Aufschluss über eine sehr gute und ruhige Lage des Hauses. Jedoch kann „Sonnenschein“ (Z.3) auch für das Licht stehen und somit für die Weisheit und Intelligenz der Familie. Des Weiteren wird beschrieben, dass es einen „weiß und grünen quadrierten Fliesengang“ (Z.6f.) gibt. Wobei weiß als die Farbe der Unschuld steht und grün als die Farbe der Hoffnung. So könnte die Familie nie etwas Schlechtes getan haben und zum Beispiel ihre Untertanen ausgebeutet haben, sondern sie immer Fair behandelt haben. Die Hoffnung steht in dem Falle dafür das dies auch in der Zukunft so bleibt. Außerdem könnte es auf die Zukunft Effis hindeuten, wobei sie hoffen, dass die Hochzeit das richtige für sie ist. Die „Sonnenuhr“ (Z. 8) befindet sich an dem Punkt, wo Effi später beerdigt wird. So steht dieser Punkt, genau wie die Sonne mit ihrem Auf und Untrgang für Leben und für Tot. Des Weiteren befindet sich dort ein „Rondell“ (Z. 9). Dies könnte auf Effis Kreislauf des Lebens schließen, denn sie startet ihr Leben dort und verendet auch dort.  In Effis Nähe befindet sich ein Friedhof. Dies wird mit der Aussage „unterbrochene Kirchhofsmauer“ (Z. 13) dargestellt. So wird erneut Effis direkte Verbindung zum Tode dargestellt. Die „Eisentüre“ (Z. 13), welche die Lücke der Mauer schließt, verdeutlicht jedoch erneut den Schutz vor dem Leben außerhalb des Anwesens. Durch den „neuerdings erst wieder vergoldeten Wetterhahn“ (Z. 15) wird auf die Verbindung zwischen der Familie und der Kirche aufmerksam gemacht. Das „Hufeisen“ (Z. 17) steht vergewöhnlich für Glück. So könnte es hier für eine Schöne und Glückliche Kindheit von Effi stehen. An der Offenen Seite des Hufeisens befindet sich ein „Teich mit Wassersteg und angekettetem Boot“ (Z.18). Der Teich kann als Gefahr vor der offenen Großen Gefährlichen Welt gesehen werden. Durch das nicht vollständig, aber versuchte anketten wird Verdeutlicht, dass Effi zwar von der Familie beschützt wird, sie sie aber nicht vor allem Beschützen können. An dem Teich Befindet sich auch eine „Schaukel“ (Z. 19), welche für die Freiheit und Verspieltheit, in dem sonst sehr Strikten Garten steht. Dass die „Pfosten der Balkenlage schon etwas schief stehend“ (Z. 21) stehen, zeigt das Effi wohl sehr oft schaukelt, was auf die gewollte Freiheit, aus diesem Geschützen Haus hindeuten könnte. Diese Freiheit Bekommt Sie jedoch nicht so einfach, so ist die Schaukel „halb versteck[t]“ (Z. 22).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane, in der Epoche des Poetischen Realismus, geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (S. 5, Z. 1-23) leitet den Roman ein. Es werden die Umgebung und das Elternhaus von Effi, in welchem sie 17 Jahre gelebt hat und ihr folgender Lebenslauf beschrieben. Nach der Beschreibung des Anwesens folgt ein Dialog zwischen Effi und ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus der Familie Briest existiert schon „seit Kurfürst Georg Wilhelm“ (Z. 2) und wird als „Herrenhaus“ (Z. 3) beschrieben, welches in „Hohen-Cremmen“ (Z. 3) steht. Es wird deutlich, dass die Familie wohlhabend und angesehen ist, da sie in einem „Herrenhaus“ (Z. 3) wohnen, welches einem kleinem Schloss ähnelt. Es fällt „heller Sonnenschein auf die mittagsstille Dorfstraße“ (Z. 3). Der Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z. 3) und die Metapher „mittagsstille Dorfstraße“ (Z. 3), zeigen die ruhige und schöne Umgebung, in der das Haus der Familie steht und sie leben. Im Gegensatz dazu, wirft der „rechtwinklig angebaute{…} „Seitenflügel einen breiten Schatten“ (Z. 5f.) auf „die „Park- und Gartenseite“ (Z. 5). Hier wird deutlich, dass das Haus, den Garten von der Außenwelt abschottet und der Kontrast zwischen diesen beiden Seiten wird vor Augen geführt. Dies soll Effis behütete Kindheit darstellen, in der sie ohne Einwirkung der Außenwelt, behütet aufwachsen konnte. Der Schatten deutet jedoch auf eine negative Einwirkung auf Effis Kindheit hin, da er den Garten, und somit den Ort, in dem Effi groß geworden ist, in Dunkelheit legt. Dass die Familie sehr ordentlich und korrekt ist, zeigt sich an dem „quadrierten Fliesengang“ (Z. 7) und an dem „rechtwinklig angebaute{n} Seitenflügel“ (Z. 5f.). Weiterhin wird ein Schatten auf das „Rondell“ (Z. 9) „mit einer Sonnenuhr“ (Z. 8) geworfen. Das Rondell könnte eine Metapher für den Kreislauf des Lebens sein. Es hat einen Anfang und ein Ende und die Sonnenuhr könnte metaphorisch für die Zeitbegrenzung im Leben stehen. Scheint die Sonne, ist das Leben erfüllt, geht die Sonne jedoch unter, erlöscht das Leben. Diese Metaphern könnten auf den folgenden Lebenskreislauf Effis hindeuten. „Einige zwanzig Schritte weiter“ (Z. 10), parallel zum Seitenflügel, befindet sich eine „ganz in kleinblättrigem Efeu stehende, nur an einer Stelle von einer kleinen, weiß gestrichenen Eisentür unterbrochene Kirchhofsmauer“ (Z. 11ff.). Diese Mauer könnte erneut metaphorisch für die behütete und beschütze Kindheit Effis stehen, in der sie von der Außenwelt abgegrenzt wurde. Die „kleine{…}, weiß gestrichene{…} Eisentür“ (Z. 12f.) könnte im Gegensatz zur Mauer für Freiheit stehen. Durch sie hätte Effi durchgehen können, jedoch verbirgt sich hinter dieser Mauer ein Friedhof, welcher metaphorisch für den Tod Effis, oder für Gefahr, welche ihr in der Außenwelt droht, stehen könnte. Weiterhin wird der „blitzende{…}, weil neuerdings erst wieder vergoldete{…} Wetterhahn“ (Z. 14f.) beschrieben, welcher auf dem „Hohen-Cremmener Schindelturm“ (Z. 14), hinter der Kirchhofsmauer steht. Der Reichtum und die große Bedeutung der Kirche im 19. Jahrhundert, wird daran deutlich, dass der Wetterhahn „vergoldet{…}“ (Z. 15) ist.   &lt;br /&gt;
Effis beschütze Kindheit und ihre Abschottung von der Außenwelt, werden durch das „Ziergarten umschließende{…} Hufeisen“ (Z. 16f.) zum Ausdruck gebracht, welches such aus „Fronthaus, Seitenflügel und Kirchhofsmauer“ (Z. 15f.) ergibt. Die Hufeisenform könnte jedoch auch für eine glückliche Kindheit stehen, in der sich Effi frei entfalten konnte. An der offenen Seite der Hufeisenform befindet sich ein „Teich{…} mit Wassersteg und angeketteltem Boot“ (Z. 17f.). Dieser Teich könnte für Gefahr stehen, was an dem Neologismus „angekettelt{…}“ (Z. 18) verstärkt wird. Das Boot ist nicht ganz fest gemacht und könnte sich leicht vom Steg lösen und Effi könnte davon treiben. Dicht neben dem Teich steht eine Schaukel, deren „Pfosten der Balkenlage schon etwas schief stehen{…}“ (Z. 20f.). Die Tatsache, dass die Pfosten bereits schief stehen, und somit ein Pfosten, durch die Nutzung Effis, tiefer im Boden steht, zeigt wie häufig Effi die Schaukel benutzt hat und benutzt und ihre Abenteuerlust und Freiheitsdrang werden hervorgehoben. Dieses Bestreben nach Freiheit und Abenteuer wird jedoch durch die Gebäude und zudem durch die „mächtige{n} alte{n} Plantanen“ (Z. 23) eingeschränkt, da diese „die Schaukel halb verstecken{…}“ (Z. 22). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassen lässt sich sagen, dass die behütete und beschützte Kindheit Effis, in der sie  abgeschottet von der Außenwelt aufwuchs, durch die Beschreibung des Grundstücks der Familie von Briest deutlich wird. Mit vielen Metaphern könnte zudem auf Effis Lebensgeschichte hingewiesen werden, wie zum Beispiel mit dem Friedhof, auf Effis Tod. Zuletzt werden viele Charaktereigenschaften Effis zum Ausdruck gebracht, denn aufgrund vieler Metaphern scheint sie abenteuerlustig, Gefahr liebend und sie hat den Drang nach Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Gilles'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem von Theodor Fontane verfassten und 1896 veröffentlichten Roman &amp;quot;Effi Briest&amp;quot;, geht es um die damaligen Ansichten und Erwartungen der Gesellschaft im blick auf Themen wie Ehebruch, Heirat und die Ehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S.5 Z. 1-9) ist der Anfang des Romans, indem man etwas über den Ort erfährt, an dem Effi aufgewachsen ist. Gleichzeitig lässt sich daran der weitere Verlauf des Romans erschließen.&lt;br /&gt;
Im Text ist die Rede von einem &amp;quot;Herrenhaus&amp;quot; (Z.2)indem Effis Familie wohnt. Herrenhäuser waren in der damaligen Zeit wie kleine Schlösser in denen reiche Bürger und Adelige lebten. Dies gibt Ausschluss darüber, dass sie sehr wohlhabend sind. Dieses wurde schon von &amp;quot;Kurfürst Georg Wilhelm&amp;quot; (Z.2) bewohnt, liegt also  seit langer Zeit in der Familie und ist somit schon alt. Die Gebäude auf dem Anwesend sind in Form eines Hufeisens gebaut, welches von der Straße abgeneigt ist. Man kann daran erkennen, dass Effi eine behütete Kindheit hatte.  Gleichzeitig lässt sich jedoch auch sagen, dass Effi dadurch nicht sehr viel Kontakt zu Menschen außer ihren Verwandten, Angestellten und Freunden hatte und somit noch relativ naiv in ist wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Das Anwesend grenzt an einen Friedhof. Somit wird der Aspekt des Todes, welcher später im Roman eine zentrale Rolle spielt, direkt von Anfang an  gezeigt. Der &amp;quot;helle Sonnenschein&amp;quot; (Z.4) steht allgemein für eine sehr positive Kindheit. Im Gegensatz dazu steht der &amp;quot;breite Schatten&amp;quot;(Z.4), welcher für die vielen negativen Ereignisse in Effis Leben steht. Vor allem das Adjektiv &amp;quot;breit&amp;quot; (Z.4) betont dabei wie oft es zu diesen schlechten Erlebnissen kommt und wie viel Einfluss sie auf Effis weiteres Leben haben. Das &amp;quot;Rondell&amp;quot;(Z.9) steht durch seine Kreisform für das gesamte Leben von Effi. Es beginnt an diesem Ort und nach ihrem Tod wird sie dort begraben. Somit schließt sich der Kreis. Die &amp;quot;Sonnenuhr&amp;quot;(Z.8) ist ein weiteres Symbol für Effis Leben. Tagsüber kann man die Uhrzeit an ihr ablesen aber nachts, wenn es dunkel wird verliert sie ihre Funktion. So steht sie für die immer geringer werdende Lebenszeit Effis die schließlich am Ende abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Roman'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane geschrieben und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftliche Anerkennung und Normen des 19. Jahrhunderts.  Der vorliegende Textauszug ist der Beginn des Romans. Zuerst werden die Umgebung und das Elternhaus von Effi beschrieben und danach folgt ein Dialog zwischen Effi und ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textauszugs wird deutlich, dass Effi in einem „Herrenhaus“ (Z.3) lebt, was „seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie Briest bewohnt“ (Z. 1f.) ist. Das zeigt das Effi Briest zu einer Adelsfamilie angehört und schon mehrere Generationen vor  ihr dort gelebt haben, da das Haus immer noch im Familien Besitz ist. Weiterhin wird durch das „Herrenhaus“ (Z.3) deutlich, dass sie sehr wohlhabend und angesehen sind, da solch ein Haus schon fast einem Schloss ähnelt und nur wenige Menschen so ein Anwesen hatten. Durch den Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z.3) und die Metapher „mittagsstille Dorfstraße“ (Z.3) wird die ruhige Umgebung des Hauses beschrieben. Jedoch im Gegensatz dazu, wirft der „Seitenflügel einen breiten Schatten“ (Z.6) auf die „Park- und Gartenseite“ (Z.5) was zeigt, dass der Garten von dem Haus abgeschottet wird. Weiterhin zeigen die „breiten Schatten“(Z.6) die negativen Einflüsse in Effis ruhigen und schönen Umfeld. Die Farbe “weiß” (Z. 6) spiegelt die Unschuld Effis wieder, welche immer sehr Abenteuer lustig ist. Weiterhin verdeutlicht das „Rondell“(Z.9) den Kreislauf des Lebens und die „Sonnenuhr“(Z.8) steht metaphorisch für Zeitbegrenzung des Lebens jeder einzelnen Person. weiterhin kann die Sonne für das Leben stehen, jedoch auch für den Tod wenn sie untergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert den Konflikt zwischen dem Individuum und der Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Partikel „schon“ (Z.1) verstärkt die Aussage, dass das Haus alt ist beziehungsweise dass es durch mehrere Generationen gegangen ist. Der Heimatort „Hohen- Cremmen“ (Z.2) von Effi ist für sie ein Ort der Geborgenheit an dem sie aufblühen kann und keine Normen hat. Sie kann dort sie selbst sein. Der Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z.3) verstärkt noch einmal die Offenheit und die wohlfühlende Atmosphäre in Effis zu Hause. Das helle könnte zu dem für die glückliche Beziehung mit Innstetten stehen. Im Gegensatz dazu könnte der „breite[…] Schatten“ (Z.6) für die heimliche Affäre mit Crampas stehen, da Effis Leben mit Innstetten eigentlich perfekt war, außer das Verhältnis mit Crampas, da dieses die Ehe mit Innstetten zerstört hat. Die Familie bevorzugt ruhige Orte, da sie an einer „Dorfstraße“ (Z.3) leben. Die „Sonnenuhr“ (Z.8) ist ein Symbol für Effis Tod, da diese an der Stelle begraben wird, wo diese steht. Diese lässt daraufhin weisen, dass Effi nur eine begrenzte Lebenszeit hat und somit ihren Tod ständig vor Augen hat, als sie ein Kind war. Das „Rondell“ (Z.9) steht auch noch einmal für das Leben, da dieses bei jedem Menschen gleich beginnt und aufhört. Die „Canna Indica und Rhabarberstauden“ (Z.9) könnten auf das aufregende und Teils schöne Leben von Effi stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, wurde von Theodor Fontane geschrieben und 1894 veröffentlicht thematisiert die Bedeutsamkeit gesellschaftlicher Werte im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (S.5; Z. 1-9) ist der Beginn des Romans in welchem das Elternhaus und die nähere Umgebung beschrieben werden. Durch die Beschreibungen lässt sich schon direkt das Leben Effi‘s deuten, was im weiteren Verlauf des Romans deutlich wird.&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt (Z.2-5), stellt Effi‘s Kindheit metaphorisch dar, da sie in einem „Herrenhaus“(Z.2) aufwächst, was für den Reichtum der Briest‘s steht. Außerdem scheint der Reichtum der Familie schon länger anzuhalten, da das Haus schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie Briest, bewohnt wird und Georg Wilhelm von 1595-1640 lebte. Durch den „helle[n] Sonnenschein“(Z.3), wird die Wärme und Liebe gezeigt, die Effi in ihrer Kindheit erfährt und die „mittagsstille Dorfstraße“(Z. 4) thematisiert die ruhige Umgebung in der Effi aufgewächst. &lt;br /&gt;
Der zweite Abschnitt thematisiert Effi‘s Tod.&lt;br /&gt;
Das „Rondell“(Z.9) stellt durch seine Runde Form, den Kreislauf des Lebens dar, sowie die „Sonnenuhr“(Z.8) die begrenzte Zeit Effie‘s thematisiert, da eine Sonnenuhr die Zeit ohne Sonne nicht mehr anzeigt. „Einige zwanzig Schritte [...] genau dem Seitenflügel entsprechend“(Z.10f), zeigt, wie groß das Herrenhaus ist, aber auch wie es eingegrenzt wird, was durch die „nur an einer Stelle von einer kleinen, weiß gestrichenen Eisentür unterbrochenen Kirchhofsmauer“(Z.12f) klar wird. Diese Mauer zeigt, die Abgegrenztheit Effi‘s von der Außenwelt, wodurch sie kaum etwas von der Außenwelt mitbekommt, aber durch die Tür wird der Zugang zum Tod gezeigt, weil oftmals neben Kirchen die Toten des Dorfes beerdigt werden, wodurch wieder auf Effi‘s frühes ableben angespielt wird. Die Kirchengemeinde wird durch den „vergoldeten Wetterhahn“(Z.15) als wohlhabend dargestellt, da man es sich Leisten kann, den Wetterhahn zu vergolden. Der Wetterhahn stellt die Gemeinde aber auch als protestantisch dar. Durch die Kirchhofsmauer, das Fronthaus und den Seitenflügel wird ein „umschließendes Hufeisen“(Z.17) gebildet, was wieder die Isoliertheit Effi‘s darlegt, aber auch für Glück stehen könnte. Von diesem Hufeisen kann man Teich gehen, an dem ein Boot „angekettelt[..](Z.18) ist, was zeigt, dass es sich leicht lösen kann und einfach wegtreiben, vor allem wenn sich ein Kind hineinsetzt. Das zeigt, die Gefahr, welcher Effi ausgesetzt ist. Neben dem Teich steht eine schaukel, wessen „Balkenlage schon etwas schief“(Z.21) steht, was zeigt, dass Effi eine Kindheit mit Freiheiten hatte und so viel Schaukeln konnte, sodass sich die schaukel abnutze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Erik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, der 1894 veröffentlicht wurde und in der Epoche des Poetischen Realismus geschrieben wurde, thematisiert die Wichtigkeit gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert am Beispiel des Ehebruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (Z.1-9) handelt von der äußerlichen Beschreibung des Elternhauses von Effi. Direkt am Anfang wird erwähnt, dass das Haus schon früher von „Kurfürst Georg Wilhelm&amp;quot;(Z.1) bewohnt wurde. Dies deutet auf den seit Generationen bestehenden Wohlstand und das gesellschaftliche Ansehen „der Familie von Briest&amp;quot;(Z.1f.) hin. Die Tatsache, dass Dinge im Garten als „rechtwinklig&amp;quot;(Z.4) und „genau“(Z.10) beschrieben werden, macht klar, dass die Familie auf Äußerlichkeiten und Ansehen viel Wert legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „helle Sonnenschein“(Z.3) steht metaphorisch für die Freundlichkeit des Hauses und der Umgebung und somit für das behütete und glückliche Aufwachsen Effis.&lt;br /&gt;
Objekte im Garten, wie zum Beispiel die „Sonnenuhr“(Z.8) weisen nochmals auf den Wohlstand hin. Die Bepflanzung darunter mit Zier-(„Canna indica&amp;quot;(Z.9)) und Speisepflanzen („Rhabarberstauden&amp;quot;(Z.9)) zeigt dies auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''JVD'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens im 19. Jahrhundert in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus der Familie Briest existiert schon „seit Kurfürst Georg Wilhelm“ (Z. 2) und wird als „Herrenhaus“ (Z. 3) beschrieben, welches in „Hohen-Cremmen“ (Z. 3) steht. Es wird deutlich, dass die Familie angesehen und wohlhabend ist, da sie in einem „Herrenhaus“ (Z. 3) wohnen, was einem kleineren Schloss ähnelt. Es fällt „heller Sonnenschein auf die mittagsstille Dorfstraße“ (Z. 3). Der Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z. 3) und „mittagsstille Dorfstraße“ (Z. 3) als Metapher, zeigen die schöne und ruhige Umgebung, in der das Haus der Familie steht. Im Gegensatz zu dem, bewirkt der „rechtwinklig angebaute {…} „Seitenflügel einen breiten Schatten“ (Z. 5f.) auf „die „Park- und Gartenseite“ (Z. 5). Hierdurch wird der Kontrast deutlich, dass das Haus, den Garten von der Außenwelt abschottet. Dies kann Effis behütete Kindheit darstellen, in der sie behütet aufwachsen konnte ohne Einwirkung der Außenwelt. Jedoch deutet der Schatten auf eine negative Einwirkung auf Effis Kindheit hin, da er den Garten in Dunkelheit liegt in dem Effi groß geworden. Dass die Familie sehr ordentlich und korrekt ist, erkennt man an dem „quadrierten Fliesengang“ (Z. 7) und an dem „rechtwinklig angebaute{n} Seitenflügel“ (Z. 5f.). Weiterhin wirft ein Schatten direkt auf das „Rondell“ (Z. 9) „mit einer Sonnenuhr“ (Z. 8). Eine Metapher für den Kreislauf des Lebens kann das Rondell sein. Es hat einen Anfang und ein Ende und die Sonnenuhr könnte metaphorisch für die Zeitbegrenzung durch das limitierte Tageslicht im Leben stehen. Geht die Sonne unter, erlöscht das Leben, Scheint die Sonne, ist das Leben erfüllt. Diese Metaphern könnten eventuell auf den folgenden Lebenskreislauf Effis hindeuten. Parallel zum Seitenflügel, befindet sich eine „ganz in kleinblättrigem Efeu stehende, nur an einer Stelle von einer kleinen, weiß gestrichenen Eisentür unterbrochene Kirchhofsmauer“ (Z. 11ff.). Diese Mauer kann wieder metaphorisch für die beschütze und behütete Kindheit Effis stehen, da der sie von der Außenwelt abgegrenzen würde. Die „kleine {…}, weiß gestrichene {…} Eisentür“ (Z. 12f.) könnte im Gegensatz zur Mauer für Offenheit oder Freiheit stehen. Durch sie hätte Effi durchgehen können, jedoch verbirgt sich hinter dieser Mauer ein Friedhof, welcher metaphorisch für Gefahr oder, für den Tod Effis stehen können. Darauf wird der „blitzende {…}, weil neuerdings erst wieder vergoldete {…} Wetterhahn“ (Z. 14f.) gedeutet, welcher auf dem „Hohen-Cremmener Schindelturm“ (Z. 14), hinter einer Kirchhofsmauer steht. Die große Bedeutung der Kirche im 19. Jahrhundert und der Reichtum, wird daran deutlich, dass der Wetterhahn „vergoldet {…}“ (Z. 15) ist. Effis sehr stark beschütze Kindheit und ihre Abschottung von der Außenwelt, können durch das „Ziergarten umschließende {…} Hufeisen“ (Z. 16f.) zum Ausdruck gebracht werden, welches auch aus „Fronthaus, Seitenflügel und Kirchhofsmauer“ (Z. 15f.) ergibt. Die Hufeisenform könnte jedoch auch für eine glückliche Kindheit stehen, in der sich Effi frei und glücklich fühlen konnte. An der offenen Seite der Hufeisenform sieht man einen „Teich {…} mit Wassersteg und angeketteltem Boot“ (Z. 17f.). Dieser Teich könnte unter Umständen für Gefahr stehen, was an dem Neologismus „angekettelt{…}“ (Z. 18) erkennbar wird. Das Boot ist nicht richtig festgemacht und könnte sich beim Benutzen leicht vom Steg lösen und Effi würde auf den See treiben. Eine Schaukel steht Dicht neben dem Teich, deren „Pfosten der Balkenlage schon etwas schief stehen {…}“ (Z. 20f.). Dass die Pfosten bereits schief stehen, und somit ein Pfosten, wahrscheinlich durch die Nutzung Effis, tiefer im Boden steht, zeigt die Häufigkeit wie oft Effi die Schaukel benutzt und ihre Abenteuerlust und Freiheitsdrang werden hervorgehoben. Effis Bestreben nach Freiheit und viele Abenteuer zeigt sich jedoch durch die Gebäude und die „mächtige{n} alte{n} Plantanen“ (Z. 23) eingeschränkt, da diese „die Schaukel halb verstecken {…}“ (Z. 22).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Analyse_Romananfang</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Analyse Romananfang</title>
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				<updated>2020-01-23T19:31:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse Romananfang'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse eines Textauszugs aus einem Roman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung: mehrmaliges Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, gliedern usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Einleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einleitungssatz: Textart, Titel, Autor, Entstehungszeit, ev. Epoche, Thema des Romans&lt;br /&gt;
* inhaltliche (ausgehend vom Inhalt des TA: Wie ist es dazu gekommen? Wovon handelt der Textauszug? Welche Handlungen folgen daraus?) und funktionale (Welche Aufgabe/Funktion hat der TA im Kontext?) Einordnung des Textauszugs in den Romanzusammenhang &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Hauptteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fakultativ: Gliederung in Sinnabschnitte , deren Funktionen kurz erläutern&lt;br /&gt;
* Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen unter inhaltlichen (was wird gesagt und was bedeutet das?) und sprachlichen bzw. formalen (wie wird es gesagt (rhetorische Mittel) und was bedeutet das?) Gesichtspunkten, Wechselbeziehungen zwischen Inhalt, Sprache bzw. Form&lt;br /&gt;
* korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
* Analyse der Erzählperspektive (Benennung, Beleg, Wirkung), der Zeit- und Raumgestaltung, der erzählten Zeit bzw. Erzählzeit, der Figurenkonstellationen &lt;br /&gt;
* Textintentionen (roter Faden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. reflektierte Schlussfolgerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Unschuld der Jugend und deren Vernichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (S. 5; Z. 1-9) steht zu Beginn des Romans und stellt eine Beschreibung Effis Elternhauses und zu gleich ihres späteren Lebens dar, was im Verlauf des Buches deutlich wird. Aus dieser Beschreibung resultiert im weiteren Verlauf die erste Szene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (Z. 2-5) wird Effis Kindheit metaphorisch dargestellt. Schon im ersten Satz wird der Reichtum der Familie Briest thematisiert, da sie in einem „Herrenhaus […]“ (Z. 3) leben. Der „helle[…] Sonnenschein“ (Z.4) , welcher eine positive Bedeutung hat, zeigt metaphorisch die Wärme und Liebe die Effi in ihrer Kindheit erfahren hat. Dieser fällt auf die „mittagsstille Dorfstraße“ (Z.4). Diese Contradictio in adiecto, welche einerseits Ruhe und andererseits Belebtheit und Trubel aussagt, stellt in Kombination mit der Bedeutung der Sonne Effis ruhige, wohlbehütete und warmherzige Kindheit dar, welche durch ihre Abenteuerlust geprägt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (Z. 6-7) beschreibt den seelischen Verfall Effis. Die Farben des Fliesenganges „weiß und grün“ (Z.6) stehen hier zum einen für die Unschuld Effis und zum anderen für ihre Hoffnung. Beides verliert sie im Laufe des Romans, weshalb über dem Fliesengang ein „breite[…][r] Schatten“ (Z. 6) liegt. Ein weiterer Hinweis darauf, dass sich dies im Verlauf von Effis Leben ändert, ist die Tatsache, dass es sich hier um einen „[…] [G]ang“ (Z. 7) handelt, welchen man somit auch als ein Vorangehen bzw. Vorübergehen des Lebens interpretieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird zum dritten Sinnabschnitt (Z: 8-9) übergeleitet, in welchem letztendlich Effis Tod thematisiert und mit ihrer Kindheit in Verbindung gebracht wird. Das „Rondell“ (Z. 9) steht hier durch seine kreisförmige Form den Ursprung und den Endpunkt Effis Lebens dar, da sie in diesem Garten ihre Kindheit verbracht hatte und auch dort (am Rondell) nach ihrem Tod begraben wird. Im Mittelpunkt dieses Rondells steht eine „Sonnenuhr“ (Z. 8), welche symbolisch die Vergänglichkeit darstellt, da sie zum einen das Fortschreiten der Zeit und zum anderen das Ende diesen Prozesses, durch den Untergang der Sonne, welcher hier den Tod symbolisiert, verkörpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane geschrieben und im Jahr 1894 veröffentlicht, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge des 19. Jahrhunderts und deren Bedeutung für ein individuelles Leben.&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S.5, Z.1-23), ist der Romananfang, welcher in das Buch einleitet, aber auch eine Art Zusammenfassung des Lebens der Protagonistin Effi Briest. Der Text beschreibt die Umgebung bzw. das Zuhause Effis in dem sie ihre ersten 17 Lebensjahre verbracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textes wird festgehalten, dass Effi in einem „Herrenhaus“(S. 1 Z. 3) lebt, welches „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“(S. 1 Z. 2f.). Aufgrund ihres Adelstitels „von Briest“(ebd. ) sowie ihres Hauses, wird deutlich, dass Effi und ihre Familie sehr wohlhabend sind. Durch den “helle[n] Sonnenschein” (Z. 4), welcher auf die “mittagsstille Dorfstraße” (Z. 4) trifft, entsteht ein Bild des kleinen und ruhigen Dorfes, welches durch die Sonne erhellt wird. Dies lässt eine wohlige und durchaus warme Atmosphäre entstehen, die wie im späteren Verlauf deutlich wird, auch Effis Familie umgibt. Der “breite Schatten” (Z. 6), welche diese angenehme Atmosphäre stört, steht für das negative und die Gefahren in Effis zunächst perfektem Leben, welche später durch die Hochzeit mit dem Baron Innstetten entstehen. Die Farbe “weiß” (Z. 6/12) spiegelt die Unschuld Effis wieder. Auch wirft das Gebäude einen Schatten „auf ein großes in seiner Mitte mit einer Sonnenuhr und am Rande mit Canna indica und Rhabarberstauden besetztes Rondell“(S. 1 Z. 7ff. ), man mit Effis Tod in Verbindung bringen kann, da diese an der Stelle der Sonnenuhr beerdigt wird. Effis Grab ist metaphorisch gekennzeichnet durch die Sonnenuhr, welche ein Innbegriff der Vergänglichkeit ist. Die Sonnenuhr steht nicht nur mit dem im Inhalt erwähnten Grab in Verbindung, sondern steht zugleich metaphorisch für Leben und Tod, für Licht und Schatten, und da nun mal kein Licht auf sie fällt, zeigt sie auch keine Zeit an, weshalb sich darauf schließen lässt, dass eine gewisse Zeit vorüber ist, in diesem Falle Effis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jens''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, welcher von Theodor Fontane verfasst und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge und deren Auswirkungen auf einzelne Personen zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
Der hier gewählte Auszug aus dem Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, hier Zeilen 1 bis 9 beschreibt das Elternhaus von Effi.&lt;br /&gt;
Die Erwähnung, dass das Haus der von Briest bereits seit Kurfürst Georg Wilhelm bewohnt wird, deutet auf das Ansehen der Familie Briest seit mehreren Generationen hin. Das Herrenhaus zu Hohen – Cremmen symbolisiert Macht und Ansehen der Familie. Effi wächst dort in einem großen Haus auf. Die Beschreibung „heller Sonnenschein fiel auf die mittagsstille Dorfstraße“ vermittelt den Eindruck eines freundlichen, ruhigen und geborenen Ortes, an dem Effi aufwächst. Theodor Fontane beschreibt das Haus als Herrenhaus und erwähnt, dass „in Front“ (Zeile 1) des Hauses die Sonne auf die Dorfstraße fiel, eine Erwähnung eines Zaunes ist nicht nötig, denn das Haus selbst wird von ihm als „Front“, also uneinnehmbar und unüberwindbar beschrieben, obwohl es auf den ersten Eindruck zum Dorf und der Gesellschaft offen erscheint. Der „rechtwinklig angebaute Seitenflügel“ (Z 5-6) grenzt die Familie vom Rest des Dorfes ab. Nichts scheint dem Zufall überlassen zu sein, denn alles ist geordnet und gradlinig und symbolisiert die Einstellung der von Briest, sich an den gesellschaftlichen Normen und Grenzen zu halten und nach Außen hin alles perfekt geordnet zu haben. Im Gegensatz zu den ebenfalls sehr streng geordneten Fliesengang, hebt sich die Beschreibung der im Zentrum liegenden Sonnenuhr und des am Rande angelegten Rondells mit Zierpflanzen erheblich ab. Die ersten 9 Zeilen des Romans sind eine Vorschau vom Verlauf von Effis Leben. Effis Kindheit verläuft in einem „sonnigen“ und nach außen hin streng geregelten Leben. Nur innerhalb der häuslichen Grenzen kann sich Effi so bewegen und frei leben, wie sie es möchte. Fontane beschreibt den sich ausbreitenden Schatten, der auf das Haus und immer weiter im Garten ausbreitet und deutet so bereits den Verlauf von Effis Leben an. Während sich Effi noch auf Hohen-Cremmen frei und unbeschwert fühlt, wurde dies bereits mit der Hochzeit anders. Dies symbolisiert Fontane mit der weißen Fliese, auf die sich zuerst der Schatten ausbreitet. Die grünen Fliesen im Fliesengang deuten die Hoffnung Effis an, die zunächst noch hoffte, dass sich alles ändern würde, besonders durch die Geburt von ihrer Tochter. Selbst ihre Hoffnung wird ihr genommen und der Schatten breitet sich weitet in ihrem Leben aus, was bedeutet, dass es ihr immer schlechter geht.  Im Zentrum des Gartens steht eine Sonnenuhr, welche symbolisch für Effi selbst und ihre ablaufende Lebenszeit steht. Die Sonnenuhr steht in der Mitte des Gartens und ist ungeschützt dem Wetter ausgesetzt, was bedeutet, dass Effi von ihren Eltern, dargestellt durch das sich umgebende Herrenhaus mit Seitenflügel nur unzureichend von den gesellschaftlichen Zwängen geschützt ist. Im Laufe ihres Lebens baut sich eine Distanz zwischen ihr und ihren Eltern auf, die einzig aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungen verursacht wird. Die Beschreibung des Rondells am Rande der Sonnenuhr bildet einen Kontrast zu dem gradlinig angeordneten Garten. Hier wird eine runde Form inmitten quadratisch und gradlinig angeordneten Formen verwendet, welches den weichen Charakter von Effi wiederspiegelt. Fontane beschreibt die Bepflanzung des Rondells mit Zierpflanzen und Rhabarberstauden, was offensichtlich nicht zusammenpasst. Die Zierpflanzen stehen hier für die zarte Seele Effis und der Rhabarber für ihre eher wilde Seite, die widersprüchlich sind und doch beides Effi ausmachen. Die Ausbreitung des Schattens stehen für den langsamen Tod Effis. Der Schatten erreicht das Rondell und die Sonnenuhr und in diesem Moment stirbt Effi.&lt;br /&gt;
Der Beginn des Romans mit der Beschreibung des Gartens ist zugleich auch das Ende, denn Effis Kindheit beginnt unbeschwert und glücklich im Haus und Garten ihrer Eltern und sie kehrt zum Sterben auch dorthin zurück. Der Kreis schließt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ verfasst von Theodor Fontane und veröffentlich im Jahre 1894, thematisiert den Konflikt gesellschaftlicher Werte und dem Willen des Individuums.&lt;br /&gt;
Der Textauszug (S.5 z.1-9) steht am Anfang des Romans und ist eine Einleitung des Buches, sowie beschreibt es den Lebenslauf Effis. Die Textstelle beschreibt ebenfalls die Umgebung sowie das Elternhaus von Effi, wo sie 17 Jahre gelebt hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text wird in zwei Sinnabschnitte unterteilt. Der erste Sinnabschnitt handelt von der Beschreibung der Umgebung wo Effi aufwächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Textauszugs wird deutlich, das Effi in einem „Herrenhaus“ (z.2) wohnt, was „seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie Briest bewohnt[…]“ (z.1f.) ist. Hierbei macht die Präposition „seit“ (z.1) deutlich, dass das Elternhaus von Effi schon sehr alt ist und Jahre lang an die Familie weitergegeben wurde. Die Familie Briest ist sehr wohlhabend, was man an dem „Herrenhaus“ (z.2) und dem Adelstitel „von Briest“ (z.2) sehen kann. Der „helle[…] Sonnenschein“ (z.3) verdeutlich metaphorisch die Freundlichkeit der Umgebung, da sie wärme und Geborgenheit mitbringt. Dieser „Sonnenschein“ (z.3) fällt auf die „mittagsstille Dorfstraße“ (z.3). Dies zeigt die ruhige Umgebung in der Effi aufwächst. Sie wird durch ihre Umgebung sehr geprägt, da sie eine ruhige und warmherzige Person ist, die trotz dessen Abenteuerlustig ist. Der „breite[…] Schatten (z.6) zeigt die Gefahr die Effi bevorsteht, indem sie Baron Geert von Innstetten Heiraten wird. Zudem wird auf dem „weiß und grünen […] Fliesengang“ (z.7) der Schatten geworfen. Die Farbe „weiß“ (z.6) stehet für Effis Unschuld, die sie später verlieren wird. Zudem verdeutlicht der „Fliesengang“ (z.7), dass etwas vorüber geht. Somit wird auch Effis Tod in den ersten Zeilen thematisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (z.8-9) handelt genau über diesen Tod. Die „Sonnenuhr“ (z.8) verdeutlicht die Vergänglichkeit Effis und die begrenzte Zeit, die sie hat. Diese „Sonnenuhr“ (z.8) steht metaphorisch für Leben und Tod, da der Sonnenaufgang das Leben symbolisiert und der Untergang somit den Tod. Das „Rondell“ (z.9) besitzt somit eine Kreisstruktur, da ihr Leben dort anfängt und dort Endet. Sie spielt als Kind oft in dem Garten und sie wird dort am ende ihres Lebens begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane, welcher 1894 veröffentlicht wurde und zur Epoche des poetischen Realismus gehört, thematisiert das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung im 19.Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Der Textauszug (S. 5; Z. 1-9) ist der Romananfang und beschreibt die Umgebung des Elternhauses Effis und ihr späteres Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Textes wird festgehalten das die „Familie von Briest“ in einem „Herrenhaus“ (Z.2) lebt. Damit wird deutlich das die Familie wohlhabend und reich sind. Es wird ein „heller Sonnenschein“ (Z.4)  beschrieben der „auf die mittagsstille Dorfstraße“ (Z.2) fällt. Diese Beschreibung stellt Effis schöne und warmherzige Kindheit dar außerdem wir deutlich das Effi in einer sehr ruhigen Umgebung aufgewachsen ist.Die „Park- und Gartenseite“ (Z.5) macht nochmal den Reichtum der Familie deutlich. Der „breite Schatten“ (Z.6) steht methaphorisch für die Gefahren in Effis späterem Leben die von ihrer Hochzeit mit Innstetten ausgehen.Die Farben &amp;quot;weiß und grün&amp;quot; (Z.6) des &amp;quot;quatrierten Fliesengang&amp;quot; machen Effis Unschult und Gelassenheit deutlich. Das Gebäude  wirft außerdem einen Schatten auf eine „Sonnenuhr und an seinem Rande mit Canna indica und Rhabarberstauden besetztes Rodell “ (Z.9f) damit wird der Tod Effis thematisiert da sie am Rodell später beerdigt wird. Die „Sonnenuhr“(Z.9)  steht für die Vergänglichkeit Effis und das ihr  leben begrenzt ist.Die rundliche Form des „Rodells“(Z.10) macht deutlich das Effis leben dort angefangen hat und dort auch endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 geschrieben veröffentlicht wurde, thematisiert die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Ansehens aufgrund des Ehebruchs im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 5 Z. 1-9) ist der Anfang des Romans und soll in die Situation einleiten. Dabei wird hauptsächlich Effis Elternhaus beschrieben, in dem sie eine schöne Kindheit verbringt. Schon auf der ersten Seite des Romans sind viele Symbole enthalten, die ausschlaggebend für den inhaltlichen Verlauf sind.&lt;br /&gt;
Das beschriebene „Herrenhaus“ (Z. 2) in dem Effi ihre Kindheit verbringt, ist in der Form eines Hufeisens gebaut. Diese Form steht für ein behütetes Leben, weil Effi durch die hohen Kirchhofsmauern vor der Außenwelt geschützt wird. Auffällig bei dieser Bauweise ist, dass die offene Seite der Hufeisenform zu „der Park- und Gartenseite“ (Z. 5) führt, was Effis schöne Kindheit und ihre Freiheiten in „Hohen-Cremmen“ (Z.2) veranschaulicht.&lt;br /&gt;
Die Antithese „heller Sonnenschein“ (Z. 4) und „breite[r] Schatten“ (Z. 6) weißt auf die die Schattenseiten in Effis Leben hin, die im weiteren Verlauf des Romans beschrieben werden. Dabei steht der helle Sonnenschein für Effis unbeschwerte Kindheit. Insbesondere das Adjektiv „hell“ verweist auf die glückliche Zeit in ihrem Elternhaus. Im Kontrast dazu verdeutlicht der breite Schatten Effis anstehenden Ehebruch zu ihrem Mann durch ihre Affäre mit Crampas. Durch das Adjektiv „breit“ wird das Ausmaß ihres Fehlers gezeigt, weil ihr Leben dadurch eine ganz neue Wendung nimmt.&lt;br /&gt;
Die sich in der Mitte befindende „Sonnenuhr“ (Z.8) ist eine weitere Metapher, die wichtig für die nachfolgende Handlung ist. Denn die Uhr steht für die Zeitbegrenzung von Effis Leben. Dadurch, dass sie schon mit etwa 30 Jahren stirbt, verweist die Uhr schon auf den früh bevorstehenden Tod. Die Sonne hingegen steht wieder für die schöne Zeit in Effis Leben, die jedoch begrenzt zu sein scheint. Somit dient diese Sonnenuhr als Symbol, das ausschlaggebend für den weiteren Verlauf ist.&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass schon der Anfang des Romans sehr wichtig für die ganze Geschichte ist, da der Kontrast in Effis Leben veranschaulicht wird. Dieser wird durch viele Symbole dargestellt, die als Metaphern Effis bevorstehende Wendung in ihrem Leben zeigen. Dadurch kann direkt zu Beginn des Romans erkannt werden, dass Effis Leben nicht so unbeschwert bleiben wird, sondern eine starke Wendung nehmen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 erstmals in sechs Folgen in der deutschen Rundschau von Oktober 1894 bis März 1895 veröffentlicht worden ist, thematisiert die familiären Erwartungen und die gesellschaftliche Unterdrückung im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug wird das Anwesen der Familie von Briest detailliert beschrieben. Der Textauszug dient als Einleitung in den Roman und legt gleichzeitig die Kernaussagen des Romans dar. Danach folgen ein Dialog zwischen Effi und ihrer Mutter und die Handlungen der beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman beginnt mit der Nennung eines Vorfahren der Familie von Briest, denn das Herrenhaus wird „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ (Z.2f.). Durch diese Beschreibung im ersten Satzes des Romans wird die große Bedeutung der Familie deutlich. Zudem wird das Ansehen der Familie von Briest und das lange Bestehen dieser vor Augen geführt. Auf das „Herrenhaus […] fiel heller Sonnenschein“ (Z.3f.). Der Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z.4) zeigt die Idylle, in der die Familie von Briest lebt und hebt zudem die Ruhe hervor. Die Tatsache, dass die Familie in einem Herrenhaus lebt macht die Größe des Gebäudes, in dem die Familie lebt und den Wohlstand der Familie klar. Die „mittagsstille Dorfstraße“ (Z.4) liegt hinter dem Gebäude, was die Abgrenzung und Abschottung zu der äußeren Umgebung zeigt. Der Seitenflügel des Gebäudes wirft einen „breiten Schatten“ (Z.6), was die Größe des Anwesens verdeutlicht und zeigt wie gewaltig das Gebäude ist. Dieser Schatten wird „auf einen weiß und grün quadrierten Fliesengang“ (Z.6) geworfen. Die Farben „weiß und grün“ (Z.6) wirken sehr positiv und zeigen die Unschuld und Entspannung. Das Adjektiv „quadriert“ (Z.6) wirkt hingegen sehr ordentlich und macht die klaren Strukturen und Regeln deutlich. Der Schatten wird zudem auf ein „Rondell“ (Z.9) geworfen, auf dem in der „Mitte [...] ein[e] Sonnenuhr“ (Z.8) steht. Die Sonnenuhr kann für das Leben stehen, wenn Sonne und Licht auf sie trifft, jedoch auch für das Erlöschen des Lebens wenn die Sonne untergeht und kein Licht mehr auf die Sonnenuhr scheint. Das Rondell kann für den Kreislauf eines Lebens stehen und dass es da endet wo es auch begonnen hat. Diese Symbole geben erste Hinweise auf die folgenden Ereignisse des Dramas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ verfasst von Theodor Fontane und veröffentlich im Jahre 1894, thematisiert den Konflikt gesellschaftlicher Werte und dem Willen des Individuums. Der Textauszug (S.5 z.1-9) steht am Anfang des Romans und ist eine Einleitung des Buches, sowie beschreibt es den Lebenslauf Effis. Die Textstelle beschreibt ebenfalls die Umgebung sowie das Elternhaus von Effi, wo sie 17 Jahre gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug (S. 5 Z. 1-9) ist der Anfang des Romans und soll in die Situation einleiten. Dabei wird hauptsächlich Effis Elternhaus beschrieben, in dem sie eine schöne Kindheit verbringt. Schon auf der ersten Seite des Romans sind viele Symbole enthalten, die ausschlaggebend für den inhaltlichen Verlauf sind. Das beschriebene „Herrenhaus“ (Z. 2) in dem Effi ihre Kindheit verbringt, ist in der Form eines Hufeisens gebaut. Diese Form steht für ein behütetes Leben, weil Effi durch die hohen Kirchhofsmauern vor der Außenwelt geschützt wird. Aufgrund ihres Namens „von Briest“(ebd. ) sowie ihres Hauses, wird deutlich, dass Effi und ihre Familie sehr wohlhabend sind. Durch den “helle[n] Sonnenschein” (Z. 4), welcher auf die “mittagsstille Dorfstraße” (Z. 4) trifft, entsteht ein Bild des kleinen und ruhigen Dorfes, welches durch die Sonne erhellt wird. Die Antithese „heller Sonnenschein“ (Z. 4) und „breite[r] Schatten“ (Z. 6) weißt auf die die Schattenseiten in Effis Leben hin, die im weiteren Verlauf des Romans beschrieben werden. Die „Sonnenuhr“ (z.8) verdeutlicht die Vergänglichkeit Effis und die begrenzte Zeit, die sie hat. Diese „Sonnenuhr“ (z.8) steht metaphorisch für Leben und Tod, da der Sonnenaufgang das Leben symbolisiert und der Untergang somit den Tod. Das „Rondell“ (z.9) besitzt somit eine Kreisstruktur, da ihr Leben dort anfängt und dort Endet. Sie spielt als Kind oft in dem Garten und sie wird dort am ende ihres Lebens begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briefst“, welcher von Theodor Fontane geschrieben wurde und 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert das Leben eines Mädchen im 19. Jahrhunderts in Deutschland und dessen Gesellschaftlichen Problemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Textauszug (S.5 Z.1-9) leitet in das Roman ein und stellt das Leben Effis Metaphorisch dar. Die Einleitung beginnt damit, das Haus in dem Effi aufgewachsen ist, zu beschreiben.  Sie wächst in einem „Herrenhaus“ (Z.1) auf, welches „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ (Z.1f.) wurde. Dies weist darauf hin, dass das Haus alt ist und weiter vererbt wurde. Außerdem zeigt dies, dass Effi in guten Zuständen aufgewachsen ist. Der Pleonasmus „heller Sonnenschein“ (Z.3) wirkt hervorhebend und betonend. Daraufhin wird die „Dorfstraße“ (Z.3) als „mittagsstill“ (Z.3) beschrieben, was die Leblosigkeit und die Einsamkeit des Hauses unterstreicht.  Dies wiederrum zeigt, dass Effi auch wenig Kontakt zu der Außenwelt hat und abgelegen wohnt. Die Farbe „weiß“ (z.6) steht für Effis Unschuld die sie jedoch später verlieren wird. Der „Seitenflügel“  (Z.6) und die „Kirchhofsmauer“ (Z.13)  beschreiben nochmals die Abgrenzung zur Außenwelt und die Einsamkeit Effis. Dabei wirft der Seitenflügel einen „breiten Schatten“ (Z.6). Dieser deutet auf Gefahr. Dies kann man auch auf Effis Leben übertragen werden, denn auch ihr Leben wird sich Negativ wenden. Der „Fliesengang“ (Z.7) hebt die Kälte und Ungemütlichkeit hervor. Dies beschreibt das Leben von Effi. Die „Sonnenuhr“ (Z.8) steht für Leben, das ebenfalls erlöscht werden kann. Dies lässt sich wiederrum auf Effis Leben übertragen. Denn wie ihr Leben in diesem Haus begonnen hat, endet es auch in diesem. Dies wird nochmals durch das „Rondell“ (Z.9) verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Daniel'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Textauszug (S. 5 Z. 1-9) leitet den Roman mit einer Beschreibung von Effi Briests Elternhauses in die Geschichte ein. Effi wohnt in einem „Herrenhaus“ (Z.3), welches auf ein hohes Alter aufweist. Es heißt es sei „schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnt“ (Z. 2f). Es zeigt sich dadurch das Effi in wohlhabenden Zuständen aufgewachsen ist. Die „mittagstille Dorfstraße“ (Z. 4) wird von einem „helle[n] Sonnenschein“ bestrahlt. Dieser steht für eine positive Atmosphäre und strahlt am Ort, wo Effi warme und liebvolle Erfahrungen in ihrer Kindheit gesammelt hat, der Dorfstraße. Im Gegensatz wird der „weiß und grün quadrierte Fliesengang“ (Z. 6f.) des Herrenhauses und darauffolgend die mittige „Sonnenuhr und […] Rondell“ (Z. mit einem „breiten Schatten“ (Z. 6) bedeckt. Der Schatten deutet den Verlauf des Romans. Ihr perfektes Leben verändert sich nach der Hochzeit mit dem Baron von Innstetten so sehr, dass ihre Lebenszeit sich dadurch verringert. Die Sonnenuhr, welche zwischen Licht und Schatten vermittelt, verdeutlicht dies nochmals. Das „Rondell“ (Z. 9) verdeutlicht Effis Ursprung, weswegen sie auch bei ihrem Tod dort begraben wird, da der Garten ihre positive Kindheit repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman ,,Effi Briest&amp;quot;, der von Theodor Fontane geschrieben und 1894 erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen im 19. Jahrhundert und den damit verbunden Wunsch nach Ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem zu analysierenden Textauszug wird die Anordnung des ,,von der Familie von Briest bewohnten Herrenhauses zu Hohen-Cremmen&amp;quot;(Z.1f.) besonders unter Berücksichtigung der ,,Park- und Gartenseite&amp;quot;(Z.5), detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
Die Anlage ist in einer Hufeisenform angelegt, die den Garten, in dem Effi viel Zeit verbringt, von der ,,Dorfstraße&amp;quot; (Z.4) abgeschirmt. Dies soll Effis unbeschwerte Kindheit darstellen, da sie vom Leben außerhalb des Schlossähnlichen Anwesens nichts mitbekommt.&lt;br /&gt;
Metaphern wie ,,heller Sonnenschein&amp;quot;(Z.4) oder ,,mittagsstille Dorfstraße&amp;quot;(Z.4) unterstützen weitergehend den Anschein einer heiteren und ruhigen Kindheit Effis.&lt;br /&gt;
Das die Familie von Briest in einem Herrenhaus lebt deutet darauf hin, dass sie Wohlhabend zu sein scheinen und auf das Ansehen der Familie großen Wert legen. Dies wird außerdem durch die Erbfolge des Herrenhauses , dass die Familie von Briest ,,schon seit Kurfürst Georg Wilhelm&amp;quot;(Z.1) bewohnt deutlich. Durch die Erbfolge wird allerdings auch die Ordnung und Struktur innerhalb der Familie dargestellt.&lt;br /&gt;
Diese wird auch im folgenden durch Adjektive wie ,,rechtwinklig&amp;quot;(Z.5) oder ,,quadrierten&amp;quot;(Z.7) verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Die Größe des Hauses, somit der Wohlstand der dreiköpfigen Familie, wird auch durch den ,,breiten Schatten&amp;quot;(Z.6) den der ,,Seitenflügel&amp;quot;(Z.6) wirft klar. Das dieser noch über den ,,Fliesengang&amp;quot;(Z.7) und das ,,Rondell&amp;quot;(Z.9) reicht verdeutlicht außerdem die Größe alleine des Seitenflügels.&lt;br /&gt;
Genannter Schatten lässt auf eine negative Entwicklung Effis schließen, da er den Garten, in dem Effi spielt, verdunkelt und dem positiven Anschein Effis Kindheit entgegensteht.&lt;br /&gt;
Die ,,Sonnenuhr&amp;quot;(Z.8) ist außerdem ein Verweis auf Effis zukünftiges Leben. Eine Sonnenuhr funktioniert nur, wenn die Sonne darauf scheint und nicht mehr wenn dies nicht der Fall ist. Dies ist eine Metapher für den Kreislauf des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman „Effi Briest“ verfasst von Theodor Fontane und veröffentlich im Jahre 1894, thematisiert den Konflikt zwischen Erwartung der Gesellschaft und eigener Interessen und Willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textauszug (S.5,V.1-9) gehört zur Einleitung des Buches. Sie beschreibt die Umgebung in welcher Effi Briest aufgewachsen ist sowie zeigt sie den Verlauf des Leben Effi’s, wie es sich im Nachhinein klarstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn des Textauszugs zeigt zunächst, dass das Umfeld in dem Effi groß wird und bisher lebt ein sehr gehobenes ist. Dies wird durch die Nennung des Vorfahren “Kurfürst Georg Wilhelm”(V.1) welcher zu den Hohenzollern zählte betont und durch die temporale Konjunktion “seit”(V.1), welche auf das Alter des Hauses anspielt, verstärkt. Dass die “Familie von Briest”(V.2) sehr Wohlhabend aber auch Einflussreich ist, zeigt sich an dem Adelstitel, als auch an dem “Herrenhaus”(V.2) in welchem sie wohnen. Das beschriebene „Herrenhaus“ (Z. 2) in dem Effi ihre Kindheit verbringt, ist in der Form eines Hufeisens gebaut. Diese Form steht für ein behütetes Leben, weil Effi durch die hohen Kirchhofsmauern vor der Außenwelt geschützt wird. Auffällig bei dieser Bauweise ist, dass die offene Seite der Hufeisenform zu „der Park- und Gartenseite“ (Z. 5) führt, was Effis schöne Kindheit und ihre Freiheiten in „Hohen-Cremmen“ (Z.2) veranschaulicht. Die Antithese „heller Sonnenschein“ (Z. 4) und „breite[r] Schatten“ (Z. 6) weißt auf die die Schattenseiten in Effis Leben hin, die im weiteren Verlauf des Romans beschrieben werden. Dabei steht der helle Sonnenschein für Effis unbeschwerte Kindheit. Insbesondere das Adjektiv „hell“ verweist auf die glückliche Zeit in ihrem Elternhaus. Im Kontrast dazu verdeutlicht der breite Schatten Effis anstehenden Ehebruch zu ihrem Mann durch ihre Affäre mit Crampas. Durch das Adjektiv „breit“ wird das Ausmaß ihres Fehlers gezeigt, weil ihr Leben dadurch eine ganz neue Wendung nimmt.  Der Schatten wird zudem auf ein „Rondell“ (Z.9) geworfen, auf dem in der „Mitte [...] ein[e] Sonnenuhr“ (Z.8) steht. Die Sonnenuhr kann für das Leben stehen, wenn Sonne und Licht auf sie trifft, jedoch auch für den Tod, wenn die Sonne untergeht und kein Licht mehr auf die Sonnenuhr scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Theodor Fontane geschriebene Roman „Effi Briest“, welcher 1894 veröffentlicht wurde, thematisiert die Auswirkungen des gesellschaftlichen Drucks auf den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug (Z. 1-9) beschreibt Fontane das Herrenhaus, sowie das Grundstück, wo Effi Briest aufwächst. Das Beschreiben des Anwesens dient als Einleitung und weist zudem auf den folgenden Verlauf des Romans hin. Dieser Beschreibung folgt eine Unterhaltung zwischen Effi und ihrer Mutter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen der Familie wurde von einem ihrer Vorfahren, „Kurfürst Georg Wilhelm“ (Z. 2) errichtet und die Familie Briest lebt seit dieser Zeit dort. Da Effi Briests Vorfahre ein Kurfürst war und ihr Haus als „Herrenhaus“ (Z. 3) bezeichnet wird, zeigt sich, dass die Familie wohlhabend ist und unter welchen glücklichen Umständen sie aufwuchs. Fontane erschafft durch den „helle{n} Sonnenschein“ (Z. 4) eine positive Stimmung herstellt, was ebenfalls auf eine glückliche Kindheit Effis schließen lässt. Die „mittagsstille Dorfstraße“ (Z. 4), an der das Haus der Briests liegt verdeutlicht die Abschottung der Familie von der Außenwelt. Der „weiß und grün quadrierte{...} Fliesengang“ (Z. 6) zeigt erneut den Reichtum der Familie. Die beiden Farben stehen für die Unschuld und Naivität, die quadrierten Fliesen wiederum für Ordnung die in dem Haushalt der Briests herrscht. Das „Rondell“ (Z. 9) und die „Sonnenuhr“ (Z. 8), welche in dem Rondell steht, zeigen das Leben und den Tod von Effi. Eine Sonnenuhr funktioniert nur bei Sonnenschein, sobald die Sonne untergeht ist die Sonnenuhr nutzlos. Die Sonnenuhr am Tag kann für Effis Kindheit stehen, die Uhr am Abend, bei weniger Sonnenschein, für die Hochzeit mit Innstetten und der Affäre mit Crampas und zuletzt die Sonnenuhr bei Nacht, für den enttäuschenden Besuch von Annie, der zu einem Nervenzusammenbruch von Effi führt. Das Rondell zeigt das Effi im Herrenhaus aufwächst und sich dann der Kreislauf schließt und sie auch dort stirbt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Inhaltsangabe</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Inhaltsangabe</title>
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				<updated>2020-01-21T17:00:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inhaltsangabe ''Effi Briest'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist 17 Jahre als und wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Als der Baron Geert von Innstetten, welcher ein früherer Verehrer von Effis Mutter ist, zu Besuch kommt, hält er um Effis Hand an. Die beiden verloben sich und ziehen nach ihrer Hochzeit und der darauffolgenden Hochzeitsreise durch Italien, nach Kessin. Dort aber fühlt sich Effi unwohl, da sie meint, in dem Haus würde es spuken. Aufgrund ihrer Angst vor dem Chinesen, der ihr erscheine, möchte Effi wegziehen, doch Innstetten kann dies aufgrund seines Rufes nicht riskieren. Dann wird Effi schwanger und bekommt ihre Tochter Anni. Zwischenzeitlich lernt sie Roswitha, Annis späteres Kindermädchen, kennen. Nun taucht Crampas auf, welcher früher mit Innstetten beim Militär gedient hat. Zunächst reiten Effi, Crampas und Innstetten gemeinsam aus, doch während Innstetten auf Reisen ist, reiten Effi und Crampas alleine aus und beginnen eine Affäre. Diese belastet Effi sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund seines Berufes, nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, während Effi in Kur ist, findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat und fordert ihn zu einem Duell heraus, welches für Crampas tödlich endet. Innstetten trennt sich von Effi und sie wird von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht mit Roswitha nach Berlin, wo sie von ihrer Tochter Anni besucht wird. Dieser Besuch führt zu einem Nervenzusammenbruch Effis und macht sie krank, wodurch sie zurück zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen ziehen muss. Dort stirbt sie dann im Alter von ca. 30 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 17 jährige Effi Briest wächst in adeligen Verhältnissen in Hohen-Cremmen auf. Effi hat drei Freundinnen zu Besuch und sie erwarten den Besuch des Barons Instetten, welcher früher ein Verhältnis mit Effis Mutter hatte. Geert von Innstetten (39) hält um Effis Hand an. Diese nimmt den Antrag an und nach der Heirat ziehen die beiden gemeinsam nach Kessin, wo Effi sich allerdings aufgrund des Spuks in ihrem Haus nicht wohlfühlt, was Instetten aber wenig interessiert. Effi bildet sich Dinge ein, während Instetten auf einer Reise ist, und wird davon krank, aber Haushälterin Johanna, Rollo der Hund und der Apotheker Gieshübler halten zu ihr. 9 Monate nach der Hochzeit bekommt Effi ihre Tochter Annie und um sich von ihrer  Angst abzulenken, nimmt Effi an den gemeinsamen Ausritten von Innstetten und Crampas teil. Weil Instetten beruflich viel unterwegs ist, führt Effi die Ausritte alleine mit Crampas fort, welcher Interesse an ihr zeigt und Effi erzählt, dass Innstetten ein Erzieher sei und er den Spuk nutze um sie zu erziehen. Es bahnt sich eine heimliche Affäre zwischen ihn und Effi an, von der Instetten nichts mitbekommt. Die beiden nähern sich bei einer nächtlichen Schlittenfahrt an und von dort an treffen sie sich des öfteren und Effi muss ihrem Mann etwas vorspielen damit er davon nichts mitbekommt. Instetten möchte mit Effi nach Berlin ziehen, um dort Karriere zu machen, worüber Effi sich sehr freut. Sie hofft, dass sie die Affäre geheim halten kann, doch während sie aufgrund von Lungenleiden eine Kur macht, findet Innstetten geheime Briefe, die ihr Crampas geschickt hat, woraufhin Instetten Crampas zum Duell herausfordert, was für Crampas tödlich endet. Instetten verlässt Effi und dadurch verlieren beide ihr gesellschaftliches Ansehen. Effi wird auch von ihren Eltern verstoßen und kann nicht mehr nach Hause kommen und zieht aufgrund dessen mit der Haushälterin Roswitha nach Berlin. Effi hat nur noch seltener Kontakt zu ihrer Tochter Annie. Annie besucht sie, doch es wird schnell klar, dass Innstetten sie beeinflusst hat, was Effi krank macht. Effi bricht zusammen und der Arzt hält es für notwendig, dass Effi zu ihren Eltern zieht. Aufgrund der Krankheit Effis, akzeptieren ihre Eltern die Entscheidung des Arztes und Effi zieht zurück zu ihren Eltern. Dort scheint sich ihre Gesundheit wieder zu bessern, doch trotzdem stirbt Effi Briest im Alter von 29 Jahren und wird im Rondell im Garten der Eltern, wo zuvor eine Sonnenuhr war, beerdigt. Effis Eltern machen sich Vorwürfe, dass der Tod Effis ihre Schuld sei und dass die frühe Hochzeit mit Innstetten falsch gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Sie wird mit 17 Jahren mit dem 38-jährigen Baron von Innstetten verheiratet und zieht mit ihm nach Kessin. Sie langweilt sich dort sehr, vor allem in den Adelskreisen, bei denen sie mit Instetten Anstandsbesuche abhält. Zudem ist Instetten oft auf Reisen und zeigt nicht sonderlich viel Zuneigung gegenüber Effi, sodass sie sich oft alleine fühlt, beängstigt ist und denkt dass es spukt. &lt;br /&gt;
Neun Monate nach der Hochzeit bekommt Effi ein Kind mit Instetten, dass sie Annie nennen.&lt;br /&gt;
Jedoch ändert sich dadurch nichts an Effis Gefühl der Einsamkeit, sodass sie sich häufig mit dem Major von Crampas trifft und schließlich auch mit ihm fremdgeht. Effi plagen Schuldgefühle und sie fühlt sich in Kessin noch weniger wohl als vorher, da sie dort Crampas ungewollt begegnet.&lt;br /&gt;
Instetten wird befördert und sie ziehen, sehr zur Freude von Effi, nach Berlin, wodurch ein Teil ihrer Schuldgefühle von ihr abfällt. &lt;br /&gt;
Als Effi in Kur ist findet Instetten durch einen Zufall Briefe von Crampas, die die Affäre der beiden enthüllen. Daraufhin tötet Instetten Crampas und trennt sich von Effi, wohl wissend, dass er somit auch sein eigenes Glück zerstört. Effi wird von ihren Eltern verbannt und muss zunächst alleine und später mit ihrer Haushälterin Roswitha zusammen leben. Durch diese psychische Belastung verschlechtert sich Effis Gesundheit.&lt;br /&gt;
Effi sehnt sich nach ihrer Tochter Annie, muss bei einem Treffen jedoch feststellen, dass Annie ihr in der Zwischenzeit völlig entfremdet ist, wodurch sich ihre gesundheitliche Lage weiterhin verschlechtert.&lt;br /&gt;
Auf Bitten eines Arztes hin darf Effi wieder zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen ziehen, wo sich ihre Gesundheit jedoch nur vorläufig bessert. Aufgrund ihres nahenden Todes verzeiht Effi Instetten und stirbt daraufhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist 17 Jahre alt und wohnt bei ihren Eltern in Hohen - Cremen. Effi wird später mit Barron von Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt und stellt ihr den Antrag. Die Mutter redet Effi zu, diesen zu heiraten, sie möchte dies jedoch nicht. Heiratet Barron von Innstetten jedoch. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Hiernach Lernt sie Roswith kennen. Außerdem wird Effi schwanger und bekommt eine Tochter. Die Tochter heißt Anni. Roswitha ist die Kinderfrau. Dazu trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Dadurch entstand eine Affäre.  Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss.  Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Effi bekommt die Mitteilung, dass sich Innstetten von ihr getrennt hat, von ihrer Mutter über ein Schreiben zu Kenntnis. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da sie nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist adlig, 17 Jahre alt und wohnt zusammen mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Baron Geert von Instetten hält nach einem treffen mit Effie’s Familie und Effi, um ihre Hand an. Effi sagt ohne große Zweifel und bedenken zu und sie verloben sich. Nach ihrer Hochzeit und Hochzeitsreise ziehen sie nach Kessin, Italien.  Doch in dem Haus in dem sie wohnen, fühlt Effi sich sehr unwohl, da sie behauptet, dass es darin Spuke. Ein Chinese, der ihr erscheint. Neun Monate später kommt das Kind Effie’s und Geert’s zur Welt, Annie. Doch Effie fühlt sich einsam, da Instetten immer arbeitet und sie alleine lässt. Doch Major von Crampas lässt Effie nicht allein und sie betrügt Instetten mit Crampas. Doch dadurch kommen ihr Schuldgefühle auf und sie beendet die Affäre mit Crampas. Zusätzlich ziehen sie durch eine Beförderung Instetten’s nach Berlin um. Effi geht in eine Kur und Instetten findet zufälliger Weise alte Briefe von Crampas. Er fordert Crampas zum Duell auf und tötet ihn, dazu trennt er sich von Effi. Auch von ihren Eltern wird Effie verbannt und somit lebt Effi mit ihrer Haushälterin Roswitha zusammen. Dadurch verschlechtert sich ihre Gesundheit und sie wird immer kränker. Sie sehnt sich nach ihrer Tochter und einem treffen wird auch zugestimmt, aber ihre Tochter scheint Effie nicht zu mögen und nur schlechtes erzählt bekommen zu haben. Daraufhin verschlechtert sich ihre Gesundheit noch mehr und Effie zieht wieder zu ihren Eltern, wo sie dort mit 29 Jahren stirb und im Garten beerdigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist 17 Jahre alt und wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Sie heiratet den 38-jährigen Baron von Innstetten, der ein Verehrer von Effis Mutter war. Nach ihrer Hochzeitsreise ziehen sie nach Kessin, wo Effi jedoch nie glücklich wird, weil sie denkt, dass es spukt und oft von ihrem Mann alleine gelassen wird, wodurch sie sich langweilt. Den einzigen Trost findet sie bei Innstettens Haushälterin Johanna, dem Hund Rollo und dem Apotheker Alonzo, die ihr Halt geben. Effi und Innstetten bekommen eine Tochter, die den Namen Annie trägt. Während Effi bei einem Spaziergang Roswitha kennenlernt, die sie später als Kindermädchen einstellt, kommt zur gleichen Zeit Major von Crampas nach Kessin. Als Effi erneut alleine gelassen wird und sich ängstigt, geht sie eine Affäre mit Crampas ein. Sie treffen sich regelmäßig, wodurch Effi ihrem Mann die Wahrheit verheimlichen muss. Nun plagen Effi Schuldgefühle, wodurch sie sich sehr über die Nachricht von ihrem Mann freut, dass sie nach Berlin umziehen müssen. Durch die hergestellte Distanz zu Crampas kann sie ihre Affäre und das alte Leben in Kessin schnell vergessen. Als Effi sich sechs Jahre später auf einer Kur befindet, findet Innstetten zur gleichen Zeit die Liebesbriefe, die sich Effi und Crampas während ihrer Affäre geschrieben haben. Innstetten fordert Crampas zu einem Duell heraus, bei dem er von Innstetten erschossen wird. Dieser trennt sich daraufhin von Effi. Sie wird nicht nur von ihrem Mann, sondern auch von ihren Eltern verstoßen, wodurch sie in eine kleine Wohnung in Berlin zieht. Sie wird von ihrer Tochter Annie besucht, die sich jedoch von ihr entfremdet hat, wodurch Effi einen Zusammenbruch bekommt. Ihre Eltern nehmen sie schließlich aufgrund ihrer schlechten gesundheitlichen Lage wieder in ihr Elternhaus auf, wo sie mit etwa 30 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi ist 17 Jahre alt und wohnt in ihrem Elternhaus in Hohencremmen. Effis Charakter ist zu dem Zeitpunkt noch sehr kindlich, allerdings hält Baron Geert von Innstetten um ihre Hand an. Daraufhin Heiraten die beiden und Effi fährt mit ihm zusammen auf eine Hochzeitsreise nach Italien. Nach der Hochzeitsreise steht das gemeinsame Leben in Kessin an, indem sie zunehmend Einsam ist. Effi beschäftigt sich viel mit dem Hund von Innstetten, Rollo. Rollo gibt Effi einen Bezug zur Natur. Zudem lernt Effi Gieshübler kennen, der ihr einziger Freund ist. Effi erwartet ein Kind von Innstetten, woraufhin sie Roswitha als Kindermädchen einstellt. Effi beginnt zudem Crampas kennenzulernen und mit ihm eine Affäre zu beginnen. Dies bleibt vorerst Effis Geheimnis. Die Familie zieht nach Berlin um und dort scheint es, als würde Effis Beziehung zu Innstetten besser laufen. Jedoch wird ihr Geheimnis von dem Ehebruch von Innstetten aufgedeckt, während sie selbst in Kur ist. Daraufhin beginnt Innstetten ein Duell mit Crampas, wo Innstetten ihn umbringt. Effi zieht mit Roswitha in eine heruntergekommene Wohnung, welche Effis Eltern bezahlen. Dort vereinsamt sie und hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter Annie. Ein kurzes wiedersehen mit Annie verletzt Effi sehr. Daraufhin zieht sie wieder nach Hohencremmen zu ihren Eltern zurück. Sie bekommt Rollo, wodurch sie wieder mehr Bezug zu der Natur hat. Jedoch stirbt Effi letztendlich an einem Infekt und einem gebrochenen Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen und ist 17 Jahre alt. Als der Baron Geert von Innstetten, der ein früherer Verehrer von Effis Mutter ist bei ihnen zu Besuch kommt, hält er um Effis Hand an. Darauf verloben die beiden sich und ziehen nach ihrer Hochzeit und der darauffolgenden Hochzeitsreise nach Kessin, durch Italien. Effi fühlt sich dort aber unwohl, da es in dem Haus spuken würde. Da ihrer Angst vor dem Chinesen, der ihr erscheine immer größer wurde, möchte Effi wegziehen, doch Innstetten kann dies aufgrund seines Rufes auf keinen Fall riskieren. Darauf wird Effi schwanger und bekommt Anni, ihre Tochter. Zwischenzeitlich lernt sie Annis späteres Kindermädchen kennen, namens Rita Roswitha. Nun taucht Crampas auf, welcher rein zufällig früher mit Geert von Innstetten beim Militär gedient hat. Zunächst reiten Effi, Crampas und Innstetten gemeinsam aus, doch reiten Effi und Crampas alleine aus, während Innstetten auf Reisen ist, und beginnen eine Affäre. Diese belastet Effi sehr und als sie mit Innstetten, aufgrund seines Berufes, nach Berlin ziehen muss ist sie erleichtert. Während Effi in Kur ist, findet Innstetten ein paar Jahre später, geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat und fordert daraufhin ihn zu einem Duell heraus, welches für Crampas schlussendlich tödlich endet. Effi wird von ihrer Familie verstoßen und Innstetten trennt sich von ihr. Daraufhin wird sie von ihrer Tochter Anni besucht als sie mit Roswitha nach Berlin zieht. Dieser Besuch führt bei Effi zu einem Nervenzusammenbruch und macht sie krank, wodurch sie zurück zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen ziehen muss, wo sie dann stirbt im Alter von ca. 30 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17-jährige Mädchen Effi Briest wohnt mit ihren reichen Eltern in Hohen-Crammen. Ein ehemaliger Verehrer von Effis Mutter, Baron Geert von Innstetten, besucht die Familie und verlobt sich daraufhin mit Effi. Nach der Hochzeit in Effis jungen Jahren, ziehen sie nach Kessin. Dort fühlt sich Effi aber unwohl, da es dort in Form eines chinesischen Geists spuckt. Nachdem Effi den Wunsch wegzuziehen gegenüber dem Baron äußert, lehnt dieser ab, da es seiner Karriere schaden könnte. Dann wird Annie geboren, die Tochter von Effi und dem Baron, um welche sich später Roswitha kümmert. Effi lernt Crampas, einen Bekannten von Innstetten, kennen, in den sie sich verliebt. Da sie und Crampas bald eine Affäre beginnen, ist sie erleichtert, dass Innstetten mit ihr nach Berlin zieht. Während Effi später in Kur ist, findet der Baron durch Zufall Briefe von Crampas an Effi, wodurch die ehemalige Affäre auffliegt. Um seine Ehre wieder herzustellen fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches Crampas verliert und so auch verstirbt. Nach der Scheidung von Innstetten wird Effi von ihren Eltern verboten zu ihnen zurück zu kehren. Zusammen mit Roswitha zieht Effi nach Berlin in eine kleine Wohnung. Nach einem enttäuschenden Besuch von Annie, erleidet Effi einen Nervenzusammenbruch, weshalb ihre Eltern sie auch wieder nach Hause lassen. Trotz einer leichten Besserung ihrer Gesundheit verstirbt Effi bald.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Effi_Briest/Inhaltsangabe</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Effi Briest/Inhaltsangabe</title>
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				<updated>2020-01-21T16:59:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inhaltsangabe ''Effi Briest'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist 17 Jahre als und wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Als der Baron Geert von Innstetten, welcher ein früherer Verehrer von Effis Mutter ist, zu Besuch kommt, hält er um Effis Hand an. Die beiden verloben sich und ziehen nach ihrer Hochzeit und der darauffolgenden Hochzeitsreise durch Italien, nach Kessin. Dort aber fühlt sich Effi unwohl, da sie meint, in dem Haus würde es spuken. Aufgrund ihrer Angst vor dem Chinesen, der ihr erscheine, möchte Effi wegziehen, doch Innstetten kann dies aufgrund seines Rufes nicht riskieren. Dann wird Effi schwanger und bekommt ihre Tochter Anni. Zwischenzeitlich lernt sie Roswitha, Annis späteres Kindermädchen, kennen. Nun taucht Crampas auf, welcher früher mit Innstetten beim Militär gedient hat. Zunächst reiten Effi, Crampas und Innstetten gemeinsam aus, doch während Innstetten auf Reisen ist, reiten Effi und Crampas alleine aus und beginnen eine Affäre. Diese belastet Effi sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund seines Berufes, nach Berlin ziehen muss. Ein paar Jahre später, während Effi in Kur ist, findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat und fordert ihn zu einem Duell heraus, welches für Crampas tödlich endet. Innstetten trennt sich von Effi und sie wird von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht mit Roswitha nach Berlin, wo sie von ihrer Tochter Anni besucht wird. Dieser Besuch führt zu einem Nervenzusammenbruch Effis und macht sie krank, wodurch sie zurück zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen ziehen muss. Dort stirbt sie dann im Alter von ca. 30 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 17 jährige Effi Briest wächst in adeligen Verhältnissen in Hohen-Cremmen auf. Effi hat drei Freundinnen zu Besuch und sie erwarten den Besuch des Barons Instetten, welcher früher ein Verhältnis mit Effis Mutter hatte. Geert von Innstetten (39) hält um Effis Hand an. Diese nimmt den Antrag an und nach der Heirat ziehen die beiden gemeinsam nach Kessin, wo Effi sich allerdings aufgrund des Spuks in ihrem Haus nicht wohlfühlt, was Instetten aber wenig interessiert. Effi bildet sich Dinge ein, während Instetten auf einer Reise ist, und wird davon krank, aber Haushälterin Johanna, Rollo der Hund und der Apotheker Gieshübler halten zu ihr. 9 Monate nach der Hochzeit bekommt Effi ihre Tochter Annie und um sich von ihrer  Angst abzulenken, nimmt Effi an den gemeinsamen Ausritten von Innstetten und Crampas teil. Weil Instetten beruflich viel unterwegs ist, führt Effi die Ausritte alleine mit Crampas fort, welcher Interesse an ihr zeigt und Effi erzählt, dass Innstetten ein Erzieher sei und er den Spuk nutze um sie zu erziehen. Es bahnt sich eine heimliche Affäre zwischen ihn und Effi an, von der Instetten nichts mitbekommt. Die beiden nähern sich bei einer nächtlichen Schlittenfahrt an und von dort an treffen sie sich des öfteren und Effi muss ihrem Mann etwas vorspielen damit er davon nichts mitbekommt. Instetten möchte mit Effi nach Berlin ziehen, um dort Karriere zu machen, worüber Effi sich sehr freut. Sie hofft, dass sie die Affäre geheim halten kann, doch während sie aufgrund von Lungenleiden eine Kur macht, findet Innstetten geheime Briefe, die ihr Crampas geschickt hat, woraufhin Instetten Crampas zum Duell herausfordert, was für Crampas tödlich endet. Instetten verlässt Effi und dadurch verlieren beide ihr gesellschaftliches Ansehen. Effi wird auch von ihren Eltern verstoßen und kann nicht mehr nach Hause kommen und zieht aufgrund dessen mit der Haushälterin Roswitha nach Berlin. Effi hat nur noch seltener Kontakt zu ihrer Tochter Annie. Annie besucht sie, doch es wird schnell klar, dass Innstetten sie beeinflusst hat, was Effi krank macht. Effi bricht zusammen und der Arzt hält es für notwendig, dass Effi zu ihren Eltern zieht. Aufgrund der Krankheit Effis, akzeptieren ihre Eltern die Entscheidung des Arztes und Effi zieht zurück zu ihren Eltern. Dort scheint sich ihre Gesundheit wieder zu bessern, doch trotzdem stirbt Effi Briest im Alter von 29 Jahren und wird im Rondell im Garten der Eltern, wo zuvor eine Sonnenuhr war, beerdigt. Effis Eltern machen sich Vorwürfe, dass der Tod Effis ihre Schuld sei und dass die frühe Hochzeit mit Innstetten falsch gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Sie wird mit 17 Jahren mit dem 38-jährigen Baron von Innstetten verheiratet und zieht mit ihm nach Kessin. Sie langweilt sich dort sehr, vor allem in den Adelskreisen, bei denen sie mit Instetten Anstandsbesuche abhält. Zudem ist Instetten oft auf Reisen und zeigt nicht sonderlich viel Zuneigung gegenüber Effi, sodass sie sich oft alleine fühlt, beängstigt ist und denkt dass es spukt. &lt;br /&gt;
Neun Monate nach der Hochzeit bekommt Effi ein Kind mit Instetten, dass sie Annie nennen.&lt;br /&gt;
Jedoch ändert sich dadurch nichts an Effis Gefühl der Einsamkeit, sodass sie sich häufig mit dem Major von Crampas trifft und schließlich auch mit ihm fremdgeht. Effi plagen Schuldgefühle und sie fühlt sich in Kessin noch weniger wohl als vorher, da sie dort Crampas ungewollt begegnet.&lt;br /&gt;
Instetten wird befördert und sie ziehen, sehr zur Freude von Effi, nach Berlin, wodurch ein Teil ihrer Schuldgefühle von ihr abfällt. &lt;br /&gt;
Als Effi in Kur ist findet Instetten durch einen Zufall Briefe von Crampas, die die Affäre der beiden enthüllen. Daraufhin tötet Instetten Crampas und trennt sich von Effi, wohl wissend, dass er somit auch sein eigenes Glück zerstört. Effi wird von ihren Eltern verbannt und muss zunächst alleine und später mit ihrer Haushälterin Roswitha zusammen leben. Durch diese psychische Belastung verschlechtert sich Effis Gesundheit.&lt;br /&gt;
Effi sehnt sich nach ihrer Tochter Annie, muss bei einem Treffen jedoch feststellen, dass Annie ihr in der Zwischenzeit völlig entfremdet ist, wodurch sich ihre gesundheitliche Lage weiterhin verschlechtert.&lt;br /&gt;
Auf Bitten eines Arztes hin darf Effi wieder zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen ziehen, wo sich ihre Gesundheit jedoch nur vorläufig bessert. Aufgrund ihres nahenden Todes verzeiht Effi Instetten und stirbt daraufhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist 17 Jahre alt und wohnt bei ihren Eltern in Hohen - Cremen. Effi wird später mit Barron von Innstetten verheiratet. Dieser ist 38 Jahre alt und stellt ihr den Antrag. Die Mutter redet Effi zu, diesen zu heiraten, sie möchte dies jedoch nicht. Heiratet Barron von Innstetten jedoch. Nach der Hochzeit wohnen die zwei in Kessin. Effi hat jedoch Angst, weil sie denkt, dass es im Haus spukt und sie fühlt sich dort unwohl. Hiernach Lernt sie Roswith kennen. Außerdem wird Effi schwanger und bekommt eine Tochter. Die Tochter heißt Anni. Roswitha ist die Kinderfrau. Dazu trifft Major Crampas in Kessin ein. Innstetten und Major Crampas unternehmen gemeinsame Ausritte. Später macht Effi ebenfalls bei den Ausritten mit. Innstetten ist dann aber beruflich unterwegs, weshalb dann Effi und Crampas zusammen gemeine Ausritte unternahmen. Dadurch entstand eine Affäre.  Diese belastet sie sehr und sie ist erleichtert, als sie mit Innstetten, aufgrund Beruflichen Gründen nach Berlin ziehen muss.  Ein paar Jahre später, ist Effi auf Kur alleine. In der Zwischenzeit findet Innstetten geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat. Dieser fordert Crampas zu einem Duell heraus. Hierbei gewinnt Innstetten und Crampas verliert diesen Kampf, der für Crampas Tödlich endete. Effi bekommt die Mitteilung, dass sich Innstetten von ihr getrennt hat, von ihrer Mutter über ein Schreiben zu Kenntnis. Abschließend wird sie von ihrer Familie verstoßen. Sie zieht dann mit der Kinderfrau, Roswitha nach Berlin. Zufällig trifft Effi ihre Tochter in der Straßenbahn. Doch das Wiedersehen führt zum Zusammenbruch Effis. Da sie nur distanziert mit der Mutter sich begegnen soll. Effi wird daraufhin krank und die Eltern nehmen sie wieder bei ihnen auf. Nachher stirbt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist adlig, 17 Jahre alt und wohnt zusammen mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Baron Geert von Instetten hält nach einem treffen mit Effie’s Familie und Effi, um ihre Hand an. Effi sagt ohne große Zweifel und bedenken zu und sie verloben sich. Nach ihrer Hochzeit und Hochzeitsreise ziehen sie nach Kessin, Italien.  Doch in dem Haus in dem sie wohnen, fühlt Effi sich sehr unwohl, da sie behauptet, dass es darin Spuke. Ein Chinese, der ihr erscheint. Neun Monate später kommt das Kind Effie’s und Geert’s zur Welt, Annie. Doch Effie fühlt sich einsam, da Instetten immer arbeitet und sie alleine lässt. Doch Major von Crampas lässt Effie nicht allein und sie betrügt Instetten mit Crampas. Doch dadurch kommen ihr Schuldgefühle auf und sie beendet die Affäre mit Crampas. Zusätzlich ziehen sie durch eine Beförderung Instetten’s nach Berlin um. Effi geht in eine Kur und Instetten findet zufälliger Weise alte Briefe von Crampas. Er fordert Crampas zum Duell auf und tötet ihn, dazu trennt er sich von Effi. Auch von ihren Eltern wird Effie verbannt und somit lebt Effi mit ihrer Haushälterin Roswitha zusammen. Dadurch verschlechtert sich ihre Gesundheit und sie wird immer kränker. Sie sehnt sich nach ihrer Tochter und einem treffen wird auch zugestimmt, aber ihre Tochter scheint Effie nicht zu mögen und nur schlechtes erzählt bekommen zu haben. Daraufhin verschlechtert sich ihre Gesundheit noch mehr und Effie zieht wieder zu ihren Eltern, wo sie dort mit 29 Jahren stirb und im Garten beerdigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest ist 17 Jahre alt und wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Sie heiratet den 38-jährigen Baron von Innstetten, der ein Verehrer von Effis Mutter war. Nach ihrer Hochzeitsreise ziehen sie nach Kessin, wo Effi jedoch nie glücklich wird, weil sie denkt, dass es spukt und oft von ihrem Mann alleine gelassen wird, wodurch sie sich langweilt. Den einzigen Trost findet sie bei Innstettens Haushälterin Johanna, dem Hund Rollo und dem Apotheker Alonzo, die ihr Halt geben. Effi und Innstetten bekommen eine Tochter, die den Namen Annie trägt. Während Effi bei einem Spaziergang Roswitha kennenlernt, die sie später als Kindermädchen einstellt, kommt zur gleichen Zeit Major von Crampas nach Kessin. Als Effi erneut alleine gelassen wird und sich ängstigt, geht sie eine Affäre mit Crampas ein. Sie treffen sich regelmäßig, wodurch Effi ihrem Mann die Wahrheit verheimlichen muss. Nun plagen Effi Schuldgefühle, wodurch sie sich sehr über die Nachricht von ihrem Mann freut, dass sie nach Berlin umziehen müssen. Durch die hergestellte Distanz zu Crampas kann sie ihre Affäre und das alte Leben in Kessin schnell vergessen. Als Effi sich sechs Jahre später auf einer Kur befindet, findet Innstetten zur gleichen Zeit die Liebesbriefe, die sich Effi und Crampas während ihrer Affäre geschrieben haben. Innstetten fordert Crampas zu einem Duell heraus, bei dem er von Innstetten erschossen wird. Dieser trennt sich daraufhin von Effi. Sie wird nicht nur von ihrem Mann, sondern auch von ihren Eltern verstoßen, wodurch sie in eine kleine Wohnung in Berlin zieht. Sie wird von ihrer Tochter Annie besucht, die sich jedoch von ihr entfremdet hat, wodurch Effi einen Zusammenbruch bekommt. Ihre Eltern nehmen sie schließlich aufgrund ihrer schlechten gesundheitlichen Lage wieder in ihr Elternhaus auf, wo sie mit etwa 30 Jahren stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi ist 17 Jahre alt und wohnt in ihrem Elternhaus in Hohencremmen. Effis Charakter ist zu dem Zeitpunkt noch sehr kindlich, allerdings hält Baron Geert von Innstetten um ihre Hand an. Daraufhin Heiraten die beiden und Effi fährt mit ihm zusammen auf eine Hochzeitsreise nach Italien. Nach der Hochzeitsreise steht das gemeinsame Leben in Kessin an, indem sie zunehmend Einsam ist. Effi beschäftigt sich viel mit dem Hund von Innstetten, Rollo. Rollo gibt Effi einen Bezug zur Natur. Zudem lernt Effi Gieshübler kennen, der ihr einziger Freund ist. Effi erwartet ein Kind von Innstetten, woraufhin sie Roswitha als Kindermädchen einstellt. Effi beginnt zudem Crampas kennenzulernen und mit ihm eine Affäre zu beginnen. Dies bleibt vorerst Effis Geheimnis. Die Familie zieht nach Berlin um und dort scheint es, als würde Effis Beziehung zu Innstetten besser laufen. Jedoch wird ihr Geheimnis von dem Ehebruch von Innstetten aufgedeckt, während sie selbst in Kur ist. Daraufhin beginnt Innstetten ein Duell mit Crampas, wo Innstetten ihn umbringt. Effi zieht mit Roswitha in eine heruntergekommene Wohnung, welche Effis Eltern bezahlen. Dort vereinsamt sie und hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter Annie. Ein kurzes wiedersehen mit Annie verletzt Effi sehr. Daraufhin zieht sie wieder nach Hohencremmen zu ihren Eltern zurück. Sie bekommt Rollo, wodurch sie wieder mehr Bezug zu der Natur hat. Jedoch stirbt Effi letztendlich an einem Infekt und einem gebrochenen Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effi Briest wohnt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen und ist 17 Jahre alt. Als der Baron Geert von Innstetten, der ein früherer Verehrer von Effis Mutter ist bei ihnen zu Besuch kommt, hält er um Effis Hand an. Darauf verloben die beiden sich und ziehen nach ihrer Hochzeit und der darauffolgenden Hochzeitsreise nach Kessin, durch Italien. Effi fühlt sich dort aber unwohl, da es in dem Haus spuken würde. Da ihrer Angst vor dem Chinesen, der ihr erscheine immer größer wurde, möchte Effi wegziehen, doch Innstetten kann dies aufgrund seines Rufes auf keinen Fall riskieren. Darauf wird Effi schwanger und bekommt Anni, ihre Tochter. Zwischenzeitlich lernt sie Annis späteres Kindermädchen kennen, namens Rita Roswitha. Nun taucht Crampas auf, welcher rein zufällig früher mit Geert von Innstetten beim Militär gedient hat. Zunächst reiten Effi, Crampas und Innstetten gemeinsam aus, doch reiten Effi und Crampas alleine aus, während Innstetten auf Reisen ist, und beginnen eine Affäre. Diese belastet Effi sehr und als sie mit Innstetten, aufgrund seines Berufes, nach Berlin ziehen muss ist sie erleichtert. Während Effi in Kur ist, findet Innstetten ein paar Jahre später, geheime Briefe, die Crampas, während der Affäre, an Effi geschrieben hat und fordert daraufhin ihn zu einem Duell heraus, welches für Crampas schlussendlich tödlich endet. Effi wird von ihrer Familie verstoßen und Innstetten trennt sich von ihr. Daraufhin wird sie von ihrer Tochter Anni besucht als sie mit Roswitha nach Berlin zieht. Dieser Besuch führt bei Effi zu einem Nervenzusammenbruch und macht sie krank, wodurch sie zurück zu ihren Eltern nach Hohen-Cremmen ziehen muss, wo sie dann stirbt im Alter von ca. 30 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17-jährige Mädchen Effi Briest wohnt mit ihren reichen Eltern in Hohen-Crammen. Ein ehemaliger Verehrer von Effis Mutter, Baron Geert von Innstetten, besucht die Familie und verlobt sich darauf mit Effi. Nach der Hochzeit in Effis jungen Jahren, ziehen sie nach Kessin. Dort fühlt sich Effi aber unwohl, da es dort in Form eines chinesischen Geists spuckt. Nachdem Effi den Wunsch wegzuziehen gegenüber dem Baron äußert, lehnt dieser ab, da es seiner Karriere schaden könnte. Dann wird Annie geboren, die Tochter von Effi und dem Baron, um welche sich später Roswitha kümmert. Effi lernt Crampas, einen Bekannten von Innstetten, kennen, in welcehn sie sich verliebt. Da sie und Crampas bald eine Affäre beginnen, ist sie erleichtert, dass Innstetten mit ihr nach Berlin zieht. Während Effi später in Kur ist, findet der Baron durch Zufall Briefe von Crampas an Effi, wodurch die ehemalige Affäre auffliegt. Um seine Ehre wieder herzustellen fordert Innstetten Crampas zu einem Duell auf, welches Crampas verliert und so auch verstirbt. Nach der Scheidung von Innstetten wird Effi von ihren Eltern verboten zu ihnen zurück zu kehre. Zusammen mit Roswitha zieht Effi nach Berlin in eine kleine Wohnung. Nach einem enttäuschenden Besuch von Annie, erleidet Effi einen Nervenzusammenbruch, weshalb ihre Eltern sie auch wieder nach Hause lassen. Trotz einer leichten Besserung ihrer Gesundheit verstirbt Effi bald.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Korrektur_2._Kl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Korrektur 2. Kl.</title>
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				<updated>2020-01-14T14:50:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Korrektur 2. Kl.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende „Brief an die Eltern“, welcher von Georg Büchner am 5. April 1833 in der Epoche des Vormärz in Straßburg verfasst wurde, thematisiert die Unterdrückung und Ausnutzung der unteren Schicht und das damit verbundene Bedürfnis nach Veränderung beziehungsweise Revolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ersten Sinnabschnitt (Z.1-6) geht es um den Grund, warum Büchner diesen Brief verfasst hat. Er antwortet auf den Brief seiner Eltern, in dem es um die „Erzählungen aus Frankfurt“ (Z.1) geht. Diese beziehen sich auf eine gescheiterte politische Aktion demokratisch gesinnter Aufständischer in Frankfurt. Aufgrund dessen äußert er seine „Meinung“ (ebd.) zu den vorherrschenden politischen und sozialen Verhältnissen. Er ist der Auffassung, dass in der Zeit, in der er lebt (vgl.Z.2), also die Zeit, in der die untere Schicht, aufgrund einer absolutistischen Monarchie, unterdrückt und ausgenutzt wird, nur „Gewalt“ (Z.2) zu einer Veränderung der Verhältnisse führe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z.2-7) äußert Büchner klare Kritik an den Zugeständnissen der Fürsten.  Diese seien einzig und allein durch die „Notwendigkeit […] gezwungen“ (Z.3) also nur durch den kämpferischen Einsatz seitens des Volkes errungen. Weiterhin betont Büchner, dass das „Bewilligte [dem Volk] hingeworfen [wurde] wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z.4). Dieser Vergleich verdeutlicht die Unterdrückung der unteren Schicht. Dies wird durch die antithetischen Formulierungen „erbettelte Gnade“ (ebd.) und „elendes Kinderspielzeug“ (ebd.) zum Ausdruck gebracht. Diese Formulierungen bringen einen gewissen Sarkasmus zum Ausdruck, da das Kinderspielzeug etwas Schönes symbolisieren soll aber in diesem Fall elend ist und dadurch die elenden Verhältnisse verdeutlicht. Die genannten Zugeständnisse dienen dem „ewigen Maulaffen Volk“ (Z.5) als Mittel „seine zu eng geschürte Wickelschnur vergessen zu machen“ (ebd.). Mit dem ewigen „Maulaffen Volk“ (ebd.) ist das Volk gemeint, welches fortwährend immer nur zuschaut und die Missstände nicht bemerkt.  Die „zu eng geschnürte Wickelschnur“ (Z.5) dient als Metapher, um die Unterdrückung zu verdeutlichen. Gleichzeitig äußert Büchner damit im Gesamten beißenden Spott gegenüber den Herrschenden, die das Volk als lästiges Anhängsel betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufg. 1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners an die Eltern, von Georg Büchner am 5. April 1833, in der Epoche des Vormärzes, in Straßburg geschrieben, thematisiert die Unterdrückung und Ausbeutung des unteren Standes und dessen Vorgehen dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Briefes, leitet Büchner in den Brief ein, indem er über die gescheiterte politische Aktion demokratisch gesinnter Aufständischer in Frankfurt an spricht und seine eigene Meinung dazu nennt. Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) übt er Kritik an den Zugeständnissen der Fürsten. “Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so [sei] es Gewalt” (Z. 1f.), sagt Büchner. Die Personalpronomen “Wir” (Z.2) und “uns” (Z. 4) schließen Büchner demonstrativ in die Volksgruppen ein. Er macht die Ständegesellschaft deutlich, indem er von seinen Erwartungen an die Fürsten spricht (vgl. Z. 2). Diese bewilligten nur das, was “ihnen durch die Notwendigkeit abgezwungen [wurde]” (Z. 3). Die Fürsten interessierten sich also nicht für Bedürfnisse, sondern kümmern sich nur darum, wenn “die Notwendigkeit” (Z. 3) es ihnen aufzwingt. Dies wird auch dadurch deutlich, dass sie selbst das Bewilligte dem Volk “[hinwerfen] wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug” (Z. 4). Dies alles geschieht, sagt Büchner, “um dem ewigen Maulaffen Volk seine zu eng geschnürte Wickelschnur vergessen zu machen” (Z. 5). Damit ist gemeint, dass das “Maulaffen Volk” (Z. 5), welches nur zuschaut, so ihr “eng geschnürte Wickelschnur” (Z. 5), also ihre Unterdrückung und Ausbeutung, welche ihnen schaden, vergessen. Auch übt er Kritik am Volk selbst, das sich einbildete, mit harmlosen Waffen (vgl. Z. 6: “Spielzeug”)gegen die Regierung vorgehen zu können. Im dritten Sinnabschnitt (Z. 8-10) analysiert Büchner die Situation. Büchner spricht erneut “den Gebrauch der Gewalt” (Z. 8) an und macht mit der rhetorischen Frage “Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?” (Z. 8f.) seine eigene Einschätzung der Situation deutlich. Die Metaphern “im Keller geboren” (Z. 9) und “im Loch stecken” (Z. 10) machen deutlich, dass Büchner die Situation als sehr negativ und problematisch und die Menschen als sehr hilflos sieht. Der vierte Sinnabschnitt (Z. 10-15) beschäftigt sich mit Büchners Abrechnung mit dem geltenden Gesetz. “Im Loch stecken” (Z. 10) meint, dass es keinen Ausweg gibt bzw. dass ein Aufstieg in einen höheren Stand nicht möglich ist. Die Hilflosigkeit sowie die Unterdrückung macht er durch die Metaphern “mit angeschmiedeten Händen und Füßen” (Z. 10) und “Knebel im Munde” (Z. 10) deutlich. All die Metaphern helfen dem Leser die Situation besser zu verstehen bzw. sie sich besser vorstellen zu können. Die Unterwerfung des unteren Standes macht Büchner deutlich, indem er sagt, das Gesetz mache “die große Masse der Staatsbürger zum fronenden Vieh” (Z. 11f.), nur “um die unnatürlichen Bedürfnisse einer unbedeutenden und verdorbenen Minderzahl [,also die höheren Stände,] zu befriedigen” (Z. 12f.). Seinen Ärger über den Adel drückt Büchner bspw. durch die Adjektive “unnatürlich”, “unbedeutend” und “verdorben” (Z. 12) aus und beschimpft diesen somit. Auch seinen Ärger über die “rohe Gewalt” (Z. 14) drückt er durch das Adjektiv “dumm[...]” (Z. 14) aus. Das Gesetz sei “eine ewige, rohe Gewalt” (Z. 14), aber dennoch möchte Büchner “mit Mund und Hand [,also mündlich, sowie körperlich,] dagegen kämpfen” (Z. 15) um die Situation zu bessern. Im letzten Sinnabschnitt (Z. 15- 23) nimmt Büchner stellung zur aktuellen revolutionären Bewegung. Büchner macht durch die Antithese, er sehe “jede revolutionäre Bewegung als eine vergebliche Unternehmung” (Z. 18), seine eigene Meinung und den Kontrast zwischen dem Versuch etwas zu verändern und dem Resultat daraus deutlich. Die Folgen der Vorfälle in Frankfurt seien Folgen eines Irrtums und “der Irrtum büßte sich sehr” (Z. 21), dies sei aber “keine Sünde” (Z. 21), also nichts Schlimmes. Büchner “bedaure die Unglücklichen von Herzen” (Z. 22) und drückt so sein Mitleid aus. Am Ende des Briefes fragt er noch, ob “keiner von [s]einen Freunden in die Sache verwickelt [ist]” (Z. 23), und drückt so ein Interesse aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner die Situation verändern möchte und alles dafür geben würde. Um seine Meinung, die Situation und seinen Standpunkt auszudrücken, nutzt Büchner einige rhetorische Stilmittel, hauptsächlich Metaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufg. 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners an die Eltern und sein Drama “Woyzeck”, weisen einige Parallelen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama “Woyzeck”, von Georg Büchner geschrieben, thematisiert Armut und ebenso wie der Brief, die Unterdrückung des 3. Standes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptfigur des Dramas, Woyzeck, stellt den 3. Stand dar. Die verschiedenen Stände werden z.B. deutlich, da Woyzeck sich von dem Doktor, welcher einem höheren Stand angehört, ausbeuten lässt, indem er Experimente an sich durchführen lässt, nur um Geld zu verdienen, damit er seine Familie ernähren kann. Eine weitere Parallele ist das Verhältnis zwischen Marie und dem Tambourmajor. Hier entsteht ein Mittellose- Vermögender Beziehung. Woyzecks Partnerin Marie möchte einem höheren Stand angehören um ein größeres Vermögen zu besitzen, weshalb sie Woyzeck mit dem Tambourmajor betrügt, welcher sehr reich ist (vgl. Szene 6). Die verschiedenen Stände werden auch dadurch deutlich, dass die niedrigeren Schichten für die höheren Schichten arbeiten. Bspw. rasiert Woyzeck den Hauptmann, wobei eine Beherrschter und Herrschender Beziehung zwischen beiden entsteht (vgl. Szene 5). Der Hauptmann herrscht über Woyzeck und ist ihm überlegen. Weiterhin schreibt Büchner in seinem Brief oft über Gewalt. Gewalt wird auch in seinem Drama deutlich, wenn Woyzecks Gedanken ihn dazu auffordern Marie zu töten (vgl. Szene 13), wenn Woyzeck Marie umbringt (vgl. Szene 20) oder wenn er im Wirtshaus eine Auseinandersetzung mit dem Tambourmajor hat (vgl. Szene 15). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass Büchner seinen eigenen Erfahrungen und Meinungen in das Drama “Woyzeck” mit eingebaut hat. Zentrale Aspekte sind vor allem die Nutzung von Gewalt um Probleme zu lösen und die Gegenüberstellung von Machtverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Chiara''' ==&lt;br /&gt;
'''Aufg. 1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „an die Eltern“, welcher 1833 in der Epoche des Vormärz von Georg Büchner verfasst wurde, thematisiert Gewaltbereitschaft als Reaktion auf die absolutistischen politischen Zustände Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchners Brief beginnt mit einem Verweis auf die „Erzählungen aus Frankfurt“ (Z.1), welcher sofort Büchners politisches Interesse Zeigt. Er ist sehr demokratisch orientiert, da er findet, dass man gegen „unsere Fürsten“ (Z.2) mit „Gewalt“ (Z. 2) vorgehen sollte. &lt;br /&gt;
Somit ist schon im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-2) Büchners politische Einstellung erkennbar.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) wird die Behandlung des Volkes kritisiert. Büchner bezieht sich sofort auf das schlechte Bild der Fürsten, von welchen man wisse, was man zu erwarten habe (vgl.  Z. 2-3), da ihre Reaktion auf die politischen Bewegungen des Volkes immer ähnlich waren. Diese Reaktionen haben das Volk immer als elendig, primitiv und dumm bzw. leichtgläubig dargestellt, da das vom Volk Erkämpfte „wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z. 4) ihm „hingeworfen“ (Z. 4) wurde.&lt;br /&gt;
Diese kleineren bewilligten Forderungen vom Volk sollten dieses, wie einen „Maulaffen“ (Z. 5), welcher zuguckt, aber nichts Sinnvolles macht, ruhig stellen und es seine nicht vorhandenen Rechte sowie seine Unfähigkeit vergessen lassen, was die Metapher „zu eng geschnürte Wickelschnur“ (Z. 5) zeigt.&lt;br /&gt;
Die primitive Wertung des Volkes wird erneut deutlich, als ihm vorgeworfen wird, mit unbrauchbaren Waffen „Soldatchens zu spielen“ (Z. 7). Somit wird das Volk wieder mit Kindern gleichgesetzt, wie es schon mit den Metaphern „Kinderspielzeug“ (Z. 4) und „Wickelschnur“ (Z. 5) getan wird.&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 7-15) übt Büchner Kritik am momentanen gesetzlichen Zustand. Er beschreibt ihn durch eine rhetorische Frage als „Gewaltzustand“ (Z. 9). Er begründet die Kleingläubigkeit des Volkes damit, dass es seine Unfähigkeit, politisch etwas zu bewirken, übersieht, da es schon immer in elenden Verhältnissen, ohne Freiheiten gelebt habe und somit nie in einer Führungsposition war.&lt;br /&gt;
Er stellt den „gesetzlichen Zustand“ (Z. 11) in Frage, indem er das Volk als „fronende[s] Vieh“ (Z. 12) und die Fürsten als „unbedeutende[…] und verdorbene […] / Minderzahl“ (Z. 12f. ) bezeichnet.&lt;br /&gt;
Somit verdeutlicht Büchner, dass das Volk nur für den prunkvollen, unnötigen Lebensstil der Fürsten arbeitet. &lt;br /&gt;
Büchner empfindet dieses Gesetz als „rohe Gewalt“ (Z. 14) an der Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit. Um gegn diese grausame Zurückhaltung und Verstümmlung der Menschenrechte anzugehen, ist Büchner bereit zu handeln (vgl. Z. 14-15).&lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt des Briefes (Z.16 ff.) zeigt jedoch auch, dass Büchner nicht alle Handlungen für die Freiheit unterstützt, da er den Deutschen durch dessen „Indifferenz“ (Z. 21) selber als unfähig für eine Revolution empfindet, da dieser so „alle Berechnung zu Schanden macht“ (Z. 22). Zudem schreibt Büchner von einem „Irrtum“ (Z. 20), welcher die Selbstüberschätzung des Volkes beschreibt, welche Büchner anscheinend erkannt hat. Somit stellt er sich als schlauer dar und bezeichnet die Leute, welche das Volk nur als gewaltbereite Kämpfer sehen (vgl. Z. 19f.), als „Unglückliche[…]“ (Z. 22). Somit wirkt er auf einen Teil der Volksbewegung sehr herablassend, jedoch korrigiert er sich, indem er schreibt, dass seine Freunde davon ausgeschlossen wären, da er diese nicht als unglücklich, also als dumm, betiteln möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich besteht Büchners Meinung daraus, dass er gegen die Fürsten und den gesetzlichen Zustand angehen möchte, jedoch leichtgläubige Aufstände, welche nur auf Gewalt aus sind, nicht unterstützt, da er empfindet, dass diese nicht zum Ziel führen und somit unsinnig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufg. 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners zeigt Parallelen zu seinem Drama „Woyzeck“, welches 1879 veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Zunächst die Gewaltbereitschaft bzw. Gewalt, welche als Problemlösung gegen eine Mächtigeren in Büchners Brief erwähnt wird (vgl. Z. 2), spiegelt sich im Drama wider, da Woyzeck sich mit dem Tambourmajor prügelt (vgl. Szene 15). &lt;br /&gt;
Außerdem erkennt man im Drama das, im Brief erwähnte, „frondende[…] Vieh“ (Z. 12) wieder, da Woyzeck neben seiner Tätigtkeit als Soldat seinen Hauptmann rasiert (vgl. Szene5) und ein bezahlter Proband eines Experimentes eines Arztes ist (vgl. Szene 8), um sein eigenes Leben und das seiner Freundin und deren gemeinsames Kind zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
1.)&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“, der von Georg Büchner geschrieben und 1833 in Straßburg in der Epoche des Vormärz veröffentlicht wurde, thematisiert die Unterdrückung des Volkes aufgrund der aktuellen politischen Situation in Deutschland und den Aufruf Widerstand dagegen zu leisten, mithilfe von Gewalt.&lt;br /&gt;
Büchner formuliert zu Beginn seinen Hauptgedanken „Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt“ (Z. 1f.), der den Leser in das Thema einleiten soll. Dieser erste Sinnabschnitt beschreibt die gescheiterte politische Aktion in Frankfurt. Mit dieser Hauptaussage appelliert Büchner an den Leser, Widerstand zu leisten, auch wenn dabei Gewalt angewendet werden muss. Durch das Possessivpronomen „unserer“ möchte er auf die Gemeinschaft des Volkes hinweisen, wobei er sich selbst in diese Gemeinschaft einschließt. Büchners Intention ist der Zusammenschluss des Volkes, um eine „revolutionäre Bewegung“ (Z. 18) zu bezwecken.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) äußert Büchner Kritik an der Rechtsprechung der Fürsten. Außerdem wird der Kontrast zwischen Büchner und dem restlichen Volk veranschaulicht. Durch die „zu eng geschnürte Wickelschnur“ (Z. 5) wird einerseits die Einschränkung und Unterdrückung durch die politische Situation veranschaulicht, da das Volk „eingeschnürt“ (Z. 5) sein soll. Andererseits zeigt di Metapher, dass das Volk die Situation so hinnimmt, wie sie ist, ohne sich dagegen zu widersetzen. Doch Büchner ruft gerade dazu auf, weshalb er die mangelnde Bereitschaft des Volkes in den Vordergrund rückt, um es zu animieren sich gegen die Politik aufzulehnen. &lt;br /&gt;
Durch die Alliteration „Wir wissen, was wir von unseren Fürsten zu erwarten haben“ (Z. 2f.) stellt Büchner die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten dar. Somit ist dieser Satz negativ zu verstehen, da die Situation auf die Fürsten und auf die obere Schicht zurückzuführen ist. Die Fürsten sehen das Volk als lästiges Anhängsel an. Durch das Personalpronomen „wir“ (Z. 2) wird erneut ein Gefühl der Gemeinschaft vermittelt.&lt;br /&gt;
Die „blecherne Flinte und ein hölzerner Säbel“ (Z. 6) steht als Metapher dafür, dass das Volk keine Waffen hat, mit denen es sich verteidigen kann. Durch das Diminutiv „Soldatchens“ (Z. 7) wird die Überzeugung des Volkes veranschaulicht, da es glaubt, dass es mit diesen harmlosen Waffen gegen die Regierung vorgehen kann.&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z. 8-10) beschreibt die damalige Situation. Büchner zeigt die Unzufriedenheit mit dem „gesetzlichen Zustand“ (Z. 11), da das Volk nicht mehr merke, „dass [es] im Loch steck[t] mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde“ (Z. 10). Durch diese Metapher wird die Ausbeutung des Volkes durch die obere Schicht und das Gesetz gezeigt. Büchner möchte jedoch auch darauf verweisen, dass die Menschen dies gar nicht mehr merken, weil sie „im Kerker geboren und großgezogen“ (Z. 9) wurden. Die Metapher zeigt die Voreingenommenheit des Volkes, wodurch es gar nicht merkt, dass es durch das Gesetz ausgebeutet wird. Der „Kerker“ (Z. 9), in dem es großgezogen wurde, steht vermutlich für das Elternhaus, in dem sich die Kinder keine eigene Meinung bilden konnten und ausschließlich die unterwürfige Einstellung der Eltern übernommen haben. Deshalb ruft Büchner zur Revolution auf, um sich weiterhin nicht mehr zu unterwerfen, sondern Widerstand gegen das Gesetz zu leisten.&lt;br /&gt;
Die Behauptung, dass „jungen Leuten de[r] Gebrauch der Gewalt“ (Z. 8) vorgeworfen wird, beantwortet Büchner mit der rhetorischen Frage „Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?“ (Z. 8f.). Es wird somit der Gebrauch von Gewalt rechtfertigt, indem er auf die damaligen Umstände zurückgeführt wird. Die adversative Konjunktion „denn aber“ (Z. 8) zeigt, dass Büchner den Gebrauch von Gewalt in Frage stellt. Er führt dies auf die Kindheit und die Erziehung im genannten „Kerker“ (Z. 9) zurück, wodurch die Menschen schon in der Kindheit eine gewalttätige Umgangsweise erlernt haben sollen. Die rhetorische Frage betont Büchners gegenteilige Ansicht, was sich auch auf das Adjektiv „ewig“ zurückführen lässt, da der Gewaltzustand dadurch übertrieben dargestellt wird.&lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt (Z. 10-15) behandelt die Abrechnung mit dem Gesetz. Die Wichtigkeit mit der Unzufriedenheit mit dem Gesetz zeigt Büchner mit der Anapher „dies Gesetz“ (Z. 13, 14). Das Gesetz sei eine „rohe Gewalt, angetan dem Recht und der gesunden Vernunft“ (Z. 14f.) und solle das Volk ausbeuten, was es zu einem „fronenden Vieh macht“ (Z. 12). Dies bedeutet, dass das Volk sich nach dem Gesetz unterwerfen und gehorchen soll, doch Büchner möchte dagegen ankämpfen (vgl. Z.15). Sein Ziel ist es dadurch auch Andere zu ermutigen Widerstand zu leisten. Außerdem wird gezeigt, dass der Adel auf Kosten der Mehrheit lebt, was erneut die Ausbeutung der Menschen vor Augen führt. Die Adjektive „unnatürlich“, „unbedeutend“ und „verdorben“ (Z.12) beschimpfen den Adel und zeigen seine unterdrückende Vorgehensweise gegenüber dem Volk. &lt;br /&gt;
Im fünften Sinnabschnitt (Z. 15-23) nimmt Büchner Stellung zur revolutionären Bewegung. Büchner ist der Meinung, dass die Menschen, die „in den Deutschen ein zum Kampf für sein Recht bereites Volk sehen“ (Z.20), verblendet seien (vgl. Z.19). Er teilt diese Ansicht jedoch nicht und möchte, dass die Menschen als Gemeinschaft gegen das Gesetz ankämpfen, um sich für das Volk einzusetzen. Die Ansicht dieser Menschen ist somit die Idealvorstellung, da das Volk nicht bereit ist, für seine Rechte zu kämpfen. „Diese tolle Meinung“ (Z. 20) führt Büchner als Grund auf für die Vorfälle in Frankfurt. Somit verlassen sich die einzelnen Mitglieder des Volkes auf die anderen Menschen, gehen jedoch selbst nicht gegen das Gesetz und den ausbeuterischen Adel vor, wodurch die geringe Bereitschaft Widerstand zu leisten vor Augen geführt wird. Büchners These, dass die Menschen verblendet seien belegt mit dem „Irrtum“ der „Frankfurter Vorfälle“ (Z.20). &lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass Büchner mit diesem Brief zu einer Widerstandsbewegung aufruft. Er zeigt die ausbeuterische Situation, in der das Volk sich befindet und macht es auch dafür verantwortlich. Zudem nennt er die Gewalt etwas Hilfreiches und sucht durch die rhetorischen Fragen Gründe für die damalige Situation. Auch die Anaphern und Metaphern zeigen die Wichtigkeit des Widerstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
Mit den vorliegenden Aussagen Büchners lassen sich Parallelen zu seinem Drama „Woyzeck“ ziehen, das die dargestellte Situation unter einer absolutistischen Herrschaft verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Das Thema der Gewalt lässt sich auch in dem Drama wiederfinden, da Woyzeck seine Freundin Marie im Wald ersticht (vgl. Szene 20). Auch Woyzeck leistet in diesem Falle Widerstand, weil er dadurch gegen Maries Affäre vorgeht. Er bringt sie jedoch nicht aus freiem Willen um, sondern ist durch seine Psychose beeinflusst. Diese Beeinflussung wird auch in Büchners Brief gezeigt, da jeder einzelne Mensch von den anderen Menschen des Volkes abhängig ist, um zusammen erfolgreich Widerstand zu leisten. Auch Woyzeck ist durch den Doktor beeinflusst, der ihn als Experiment auf eine Erbsendiät setzt (Szene 8). Somit hat auch der Doktor indirekt dazu beigetragen, dass Marie umgebracht wird, da die Mangelernährung dazu führt, dass Woyzeck Stimmen hört, die ihm befehlen Marie umzubringen. Woyzeck entschließt sich jedoch erst für dieses Experiment aufgrund seiner Armut und seiner Verantwortung für seine Familie. Dabei war ihm bewusst, dass das Experiment lebensgefährlich werden kann. Er stellt jedoch das Wohl seiner Familie über sein eigenes, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Auch die Unterdrückung durch die obere Schicht wird in dem Drama deutlich, da Woyzeck drei Jobs annehmen muss (Szene 6), um seiner Familie ein Leben zu ermöglichen. Dadurch wird der Kontrast zwischen den verschiedenen Schichten veranschaulicht. Dabei spielt vor allem Armut eine zentrale Rolle, da das einfache Volk durch die Herrscher ausgebeutet wird und ein ärmliches Leben führen muss. Auch in dem vorliegenden Text wird die Unterdrückung der Gesellschaft durch den Adel veranschaulicht, was auch die unterschiedlichen Machtverhältnisse zwischen dem Hauptmann und Woyzeck in den Vordergrund hebt. Der Hauptmann herrscht über Woyzeck, während dieser sich ihm unterwerfen und gehorchen muss. Woyzeck ist jedoch gleichzeitig auf ihn angewiesen, um Verantwortung für seine Familie übernehmen zu können. &lt;br /&gt;
Gleichzeitig wird auch das Verhältnis zwischen Marie und dem Tambourmajor veranschaulicht, da dieser auch aufgrund seines Geldes der Idealvorstellung eines Menschen zur damaligen Zeit veranschaulicht. Marie ist hingegen mittellos und sieht die Affäre als einzigen Ausweg, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Generell lassen sich viele Parallelen zwischen dem Brief und dem Drama auffinden. Im Vordergrund steht dabei der Aspekt der ausbeuterischen Verhältnisse, wodurch Widerstand geleistet wird. All das hat seinen Ursprung darin, dass die Gesellschaft mit der Situation nicht zufrieden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“, der 1833, in der Epoche des Vormärz, in Straßburg von Büchner geschrieben wurde, thematisiert die Unterdrückung des Volkes am Anfang des 19. Jahrhunderts und die hieraus resultierende Unzufriedenheit, die sich durch Aufstände gegen die Regierung äußert.&lt;br /&gt;
Büchners Brief beginnt damit, dass es in „Frankfurt“ (Z.1) einen gescheiterten politischen Aufstand gegeben hat. Darauf geht Büchner jedoch zunächst nicht weiter ein, sondern macht seinen eigenen Standpunkt in dieser problematischen politischen Situation klar. Er sagt: „ ,Wenn […] etwas helfen soll, so ist es Gewalt“ `(Z.18). Dies zeigt, dass die politische Situation zu dieser Zeit so schlimm war, dass Gewalt der einzige Weg war um etwas um etwas zu verändern. So wird auch klar, dass nicht auf das Volk eingegangen wird und ihm nicht zugehört wird, sodass er sich mit Gewalt helfen muss. &lt;br /&gt;
Das, was die Fürsten dem Volk bewilligen, werde ihm „hingeworfen wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z.4). Der Vergleich zeigt, dass die obere Schicht keinerlei Respekt vor der unteren hat. Das Volk muss unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. Das Oxymoron „elendes Kinderspielzeug“ (Z.4) hebt durch die Verknüpfung zweier gegensätzlicher Wörter die grausame und kaum zu ertragende Situation hervor.&lt;br /&gt;
Die wenigen Bewilligungen, dienen aber nur dazu „dem ewigen Maulaffen Volk seine zu eng geschnürte Wickelschnur vergessen zu machen“ (Z.5). Es wird klar, dass dem Volk kaum bewusst ist wie schlimm die Situation ist. Das Volk wird durch die wenigen Rechte, die es hat, von seiner eigentlichen Situation abgelenkt, sodass es diese nicht mehr wahrnimmt. Die Metapher „Maulaffen Volk“ (Z.5) zeigt die Dummheit des Volkes, sich von der Oberschicht so unterdrücken zu lassen, ohne dies Wahrzunehmen und sich dagegen zu wehren.&lt;br /&gt;
Die Metapher, dass das Volk sich in einer „zu eng geschnürten Wickelschnur“ (Z.5) befinde, zeigt, dass es keinerlei Freiheit hat. Es soll den Oberhäuptern gehorchen und alles so respektieren, wie es ist, ohne sich zu wehren. Es gibt nur „blecherne Flinte[n] und hölzerne Säbel, womit […] Soldatchen“ (S.6f.) gespielt wird. Da sich nicht mit diesen Dingen gewehrt werden kann, wird deutlich, dass, selbst wenn es Aufstände gibt, diese nicht zu etwas führen, Der Diminutiv „Soldatchen“ (S.6) zeigt zudem, dass diese Aufstände lächerlich sind.&lt;br /&gt;
Die rhetorische Frage „Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?“ (Z.8f.), die Büchner stellt, nachdem er die Tatsache beschrieben hat, dass „den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt“ (Z.8) vorgeworfen werde, zeigt die nicht erträgliche Situation für das Volk. Es wird klar, dass es von den Fürsten andauernd unterdrückt und Gewalt auf es ausgeübt werde. Jedoch wollen jetzt einige etwas ändern. Dies wird aber nicht gesehen, sondern nur „de[r] Gebrauch der Gewalt“ (Z.8), der jedoch nötig ist um etwas zu verändern. Doch dieser Wille etwas zu verändern und das Bewusstsein der Notwendigkeit einer Änderung sei oftmals nicht vorhanden, da die Situation schon als Normalität hingenommen wird, sodass man „nicht mehr“ (Z.9) „merk[t] […], dass [man] im Loch steck[t] mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde“ (Z.9f.). Die Metapher zeigt die unerträgliche Situation und macht klar, dass es nicht so weitergehen kann. Das Volk hat keine Freiheit und keine Rechte. &lt;br /&gt;
Die Frage Büchners „Was nennt ihr denn gesetzlichen Zustand?“ (Z.11) zeigt sein Unverständnis gegenüber den Eltern, die nicht merken, in welcher Situation sie sich befinden und die keinen Willen haben etwas an dieser Situation zu ändern. Es wird klar, dass es für ihn selbstverständlich ist, sich aus dieser Situation befreien zu wollen und hierfür, auch mit Gewalt, zu kämpfen.&lt;br /&gt;
Die Antithese „Ein Gesetz, das die […] Staatsbürger zum […] Vieh macht“ (Z.11f.) stellt eine ironische Antwort auf die vorwurfsvolle Frage an die Eltern dar. Dieses Gesetz sei nur dafür da, „die unnatürlichen Bedürfnisse einer unbedeutenden und verdorbenen Minderzahl zu befriedigen“ (Z.12f.). Die Klimax macht deutlich, dass die Fürsten nur an sich denken und nicht an das Volk. Sie sind egoistisch und haben kein Interesse sich in die Lage des  Volkes hineinzuversetzen, zudem werden durch diese Beleidigungen die Wut Büchners und seine Unzufriedenheit über die Regierung deutlich. Er möchte diese Situation ändern und wird dafür „mit Mund und Hand […] kämpfen, wo ich kann“ (Z.15). Es wird deutlich, dass er bereit ist auch mit Gewalt zu kämpfen um seine Situation verändern zu können. Er sagt, dass wenn man nicht versucht etwas an der Situation zu verändern, und nicht daran glaubt etwas verändern zu können, jeder Aufstand vergeblich sei (vgl.Z.16ff.). Es wird deutlich, dass man seiner Meinung nach an seine Ziele glauben muss und nicht einfach aufhören soll zu kämpfen, nur weil es einmal nicht funktioniert hat. Die Anapher zeigt zudem, dass dies nicht nur für diesen Zeitpunkt, sondern auch für die Vergangenheit und die Zukunft gilt.&lt;br /&gt;
Manche Menschen jedoch betrachten nicht nur „jede revolutionäre Bewegung als eine vergebliche“ (Z.18), sondern sehen sogar diejenigen, die „in den Deutschen ein zum Kampf […] bereites Volk sehen“ (Z.19f.) als „[v]erblend[et]“ (Z.19) an. Diese Meinung ist gegensätzlich zu der Büchners. Das Nomen „Verblendung“ (Z.19) macht seine Wut auf die Menschen, die diese Meinung vertreten deutlich und zeigt, dass seiner Meinung nach diese Teile nicht die Realität sehen. Er sagt, dass „die deutsche Indifferenz […] alle Berechnung zu Schanden macht“ (Z.21f.). Dies zeigt, dass er denkt, dass den Deutschen ihre Situation egal sei und dass sie keine Lust hätten sich aus dieser Situation zu befreien. Sie seien zu bequem und zu faul um sich gegen die Fürsten aufzulehnen und für die Verbesserung  ihrer Situation zu sorgen. Dies ist zumindest das Bild, das abgegeben wird. Doch manchmal gibt es dann doch einen unberechenbaren Aufstand. Zudem sagt er, dass er die „Unglücklichen“ (Z.22) „bedauer[t]“ (Z.22). Es wird klar, dass er die, die die Meinung vertreten, dass keine Änderung der Situation nötig ist nicht ernst nehmen kann. Zudem wird seine Bereitschaft für weitere Aufstände deutlich.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die Meinung Büchners klar, dass Aufstände notwendig sind um die Situation zu verändern. Er ist auch bereit Gewalt anzuwenden, damit die elende Situation des Volkes verbessert werden und das Volk sich aus ihr befreien kann. Diese Meinung untermauert er mit einigen stilistischen Mitteln wie Metaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werde ich Parallelen der Aussagen des Briefs Büchners zu seinem Drama „Woyzeck“ herausarbeiten.&lt;br /&gt;
Woyzeck arbeitet als Soldat, rasiert den Hauptmann und lässt sich auf das Experiment eines Arztes ein um mehr Geld zu verdienen (vgl. Szene 1, 5, 8). Dies verdeutlicht die schlimme Situation am Anfang des 19. Jahrhunderts, die auch im vorliegenden Brief thematisiert wird (vgl. Z.9f.). Woyzeck arbeitet so viel und führt das Experiment eines Arztes durch, bei dem er nur Erbsen isst, sodass er unter einer psychischen Störung leidet, die sich dadurch äußert, dass er Stimmen hört (vgl. Szene 1). Durch diese psychische Störung ist es für ihn schwer zu erkennen wie schlimm seine Situation ist und wer für sie verantwortlich ist. Diese Aussage macht Büchner auch in seinem Brief (vgl. Z.9). Eine Tätigkeit Woyzecks ist den Hauptmann zu rasieren dieser behandelt ihn bei der Arbeit sehr schlecht (vgl. Szene 5). Dies macht die Unterordnung Woyzecks unter den Hauptmann klar. Genauso muss sich das Volk unter seine Oberhäupter unterordnen und wird von ihnen schlecht behandelt (vgl. Z.5). Während Woyzeck arbeitet, vergnügt sich seine Freundin Marie mit einem Tambourmajor (vgl. Szene 6). Der Tambourmajor hat mehr Geld als Woyzeck und so erhofft sich Marie ein besseres Leben bei ihm. Zudem ist sie sehr verzweifelt und kennt keinen anderen Ausweg mehr. Diese ausweglose Situation wird auch in dem Brief deutlich, wodurch die Auflehnung des Volkes gegen die Regierung beginnt (vgl. Z.1). Als Woyzeck dies erfährt sagen ihm Stimmen, dass er Marie umbringen muss. Er denkt, dass Marie für seine Situation verantwortlich sei und dafür, dass es ihm so schlecht geht, sodass er sie ermordet an Stelle eines anderen, der vielleicht wirklich für seine Situation verantwortlich ist (vgl. Szene 20). Diese Verwirrung wird auch in dem Brief thematisiert und dass die Menschen nicht wissen, wer für ihre schlimme Situation verantwortlich ist (vgl. Z.5). &lt;br /&gt;
Insgesamt zeigen sich also einige Parallelen zwischen dem Drama „Woyzeck“ und den Aussagen des Briefs Büchners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== ''' Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief „Brief Büchners an die Eltern“, welcher in Straßburg am 5. April 1833 zurzeit des Vormärzes von Georg Büchner geschrieben wurde, thematisiert die Unterdrückung der Unteren Schichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt leitet Georg Büchner in seinen Brief ein (vgl.1f).  Hierbei erzählt dieser von dem gescheiterten Aufstand und, dass dieser den Brief der Eltern erhielt.  Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) übt Georg Büchner Kritik an die Fürsten. Mit dem folgenden Satz “Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so [sei] es Gewalt” (Z. 1f.) ruft Georg Büchner zu einer Revolution aus.  Die Personalpronomen “Wir” (Z.2) und “uns” (Z. 4) schließt dieser seine Eltern mit ein. Die Fürsten seien „durch die Notwenigkeit abgezwungen“ (Z.3) also sind diese nur fürs Kämpfen.  Die Metaphern „erbettelte Gnade“ (Z.4), „elendes Kinderspielzeug“ (Z.4), „blecherne Flinte“(Z.4f.) und „hölzerner Säbel“ (Z.6), zeigt den Sarkasmus von Georg Büchner. Außerdem sagt Büchner, “um dem ewigen Maulaffen Volk seine zu eng geschnürte Wickelschnur vergessen zu machen” (Z. 5). Damit ist gemeint, dass das “Maulaffen Volk” (Z. 5), welches nur zuschaut, ihre Unterdrückung, welche ihnen schaden, vergessen. Auch übt er Kritik am Volk selbst, das sich einbildete, mit nutzlosen Waffen (vgl. Z. 6: “Spielzeug”) gegen den Herrschenden vorgehen zu können. Dies wird mit dem Diminutiv „Soldatchens“ (Z.7) nochmals verstärkt. Durch die Verniedlichung wird nochmals das Harmlose hervorgehoben. Im dritten Sinnabschnitt (Z. 8-10) analysiert Büchner die bisherige Situation. Die adversative Konjunktion „denn aber“ (Z.8) beschreibt die Ansicht Büchners gegenüber den Eltern des Vorwurfs. Mit dem Wort „ewig“ (Z.8) zeigt nochmal, dass die Menschen, der unteren Schicht von Anfang an unterdruckt wurden. Die Metaphern „Kerker“ (Z.9) zeigt symbolische die Unterschicht dar. Mit „Kerker“ wird die wird auch nochmal die Unterdrückung und das Elend dargestellt. Indem er sagt „merken wir nicht mehr, dass wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde“ (Z.9f.) möchte Georg Büchner zum Ausdruck bringen, dass die Menschen nicht mehr kritisch nachdenken. Außerdem sagt er damit, dass die Menschen so blind sind, dass sie vor den Augen nichts mehr merken. Dass sie in einem „Loch“(Z.10) stecken, zeigt, dass ihr einziger Weg aus dem Loch zu kommen, der Weg nach oben ist und somit müssen sie durch Gewalt gegen die oberen Schichten kämpfen, um aus dem Loch zu kommen.  Dies zeigt wiederrum, dass der Weg zur Freiheit nur durch einen Krieg gegen die oberen Schichten gelingt. Dass sie mit „angeschmiedeten Händen und Füßen“ (Z.10) hilflos dargestellt werden. Zeigt wiederrum die Unterdrückung der Menschen. Außerdem haben die Menschen einen „Knebel im Mund“ (Z.10). Dies bringt die nicht vorhandene Meinungsfreiheit dar. Außerdem zeigt dies, dass die Menschen wie „Vieh“ (Z:12) behandelt werden.  Das sind alles Metaphern, um die Unterdrückung besser hervorzubringen.  Die Unterwerfung der unteren Schichten macht Georg Büchner deutlich, indem er sagt, das Gesetz mache “die große Masse der Staatsbürger zum fronenden Vieh” (Z. 11f.).  Die Menschen der unteren Schichten werden nicht als Menschen angesehen, sondern als Tiere. Diese müssen für die obere Schicht Arbeiten erfüllen. Mit den „unnatürlichen Bedürfnisse“ (Z.12) wird gezeigt, dass die obere Schicht mehr Besitz, Nahrung und vieles mehr haben als die sie es überhaupt benötigen. Mit „unbedeutende und verdorbenen“ (Z.12) wird die obere Schicht abwertend von Georg Büchner dargestellt. Mit der „Minderzahl“ (Z.13) wird die Anzahl der oberen Schicht Gegensatz zur unteren Schicht.  Auch seinen Ärger über die “rohe Gewalt” (Z. 14) drückt er durch das Adjektiv “dumm[...]” (Z. 14) aus. Georg Büchner möchte “mit Mund und Hand dagegen kämpfen” (Z. 15) um die Situation zu verbessern. Im letzten Sinnabschnitt (Z. 15- 23) nimmt Georg Büchner Stellung zur aktuellen revolutionären Bewegung. Die Folgen der Vorfälle in Frankfurt seien Folgen eines Irrtums und “der Irrtum büßte sich sehr” (Z. 21), dies sei aber), also nichts Schlimmes (“keine Sünde” (Z. 21)). Georg Büchner “bedaure die Unglücklichen von Herzen” (Z. 22) und drückt somit seine Gefühle und sein Mitleid aus. Am Ende seines Briefes fragt dieser noch, ob “keiner von seinen Freunden in die Sache verwickelt” (Z. 23) sind. Durch diese Frage, versucht er nochmals die Gesundheit seiner Freunde nachzufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass Georg Büchner die Unterdrückung der unteren Schicht gut darstellt und seine Meinung den Eltern gut zum Ausdruck bringt. Die Rhetorischen Fragen sorgen wieder dafür, dass der Leser ZUM Nachdenken angeregt wird, wodurch Georg Büchner seine eigene Meinung besser und verständlich dem Leser übermitteln kann. Zudem bringt Georg Büchner das Elend und die Missstände zu der Zeit gut dar, indem dieser Metaphern benutzt. Weiterhin wird seine Meinung gut, verständlich und eindeutig zum Ausdruck gebracht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Brief und zu Woyzeck gibt es einige Parallelen. Einmal das Verhältnis Woyzeck und Hauptmann. Der Hauptmann nutzt Woyzeck aus und lässt diesen hart arbeiten. Woyzeck muss ihm jeden Tag seinen Bartabrasieren. Außerdem wird dieser auch vom Hauptmann beleidigt.  Woyzeck stellt die untere Schicht dar und der Hauptmann die obere Schicht.  Dass Woyzeck nicht kritisch nachdenkt ist ebenfalls eine Parallele zum Brief. Den auch Woyzeck steckt in dem „Loch“. Dieser denkt nicht nach und wird Eifersüchtig, weshalb dieser Marie tötet. Dieser versteht nicht, dass das verlassen von Marie, die Armut und die nicht vorhandene Zeit von Woyzeck ist. Das Menschenexperiment mit den Erbsen zeigt nochmals das Elend dieser Menschen, weil Woyzeck tut dies nur damit er Geld bekommt und denkt dabei nicht an seine Gesundheit nach bzw. seine Gesundheit ist ihm egal. Für ihn ist das Geld wichtiger als seine Gesundheit, weshalb dieses auch nur am Arbeiten ist, um die Familie zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Rene '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“ wurde in Straßburg, den 5.04.1833, von Georg Büchner in der Epoche des Vormärz geschrieben und thematisiert Büchners Stellungnahme zu der gescheiterten Revolution in Frankfurt und dessen Vorschlag Gewalt anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt befasst sich mit der Einleitung des Textes (Z.1). Hier enthalten ist eine klare Stellungnahme Büchners zu den „Erzählungen aus Frankfurt“ (Z.1). Er hat einen klaren Ansatz um Erfolg mit der deutschen Revolution zu haben. Es soll „Gewalt“(Z.2) eingesetzt werden um sich gegen die aktuelle Monarchie durchsetzen zu können. Er fühlt sich dem dritten Stand nahe und vertritt die Meinung, dass eine Ständegesellschaft unsinnig sei „Wir wissen was wir von unseren Fürsten zu erwarten haben“.(Z.2). „Durch die Notwendigkeit abgezwungen“ (Z.3) ist eine Periphrase welche für  Unantastbarkeit und Entscheidungsfreiheit auf Kosten der Unterständigen, welches die Fürsten meist auf Kosten des Volkes entscheiden. Die miserable Situation in Deutschland zeigt sich an „das Bewilligte wurde uns hingeworfen“ (Z.4) und representiert die fehlende Entscheidungsfreiheit. Die Metapher „erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z.4) verdeutlicht nochmals die fehlende Meinungsfreiheit, sowie dessen Wertlosigkeit den Fürsten gegenüber der „Maulaffe [n]  Volk“(Z.5) ist eine abwertende Metapher für die fehlende Meinungsfreiheit und Mitbestimmungsrecht in Deutschland. Die Metapher „ zu eng geschnürte Wickelschnur“(Z.5) zeigt zu einem die fehlenden Grundrechte in Deutschland, aber auch Kritik Büchners durch das Wort „zu“(Z.5) welches aussagt, man solle die „Schnur wieder weiten, also Grundrechte einführen und das Volk mitbestimmen lassen. Weiterhin steht dies für die immer noch präsente Zensur in Deutschland. Der „hölzene Säbel“(Z.6) und die „blechernde Flinte“(Z.6) repräsentieren die miserablen Voraussetzungen  für eine deutsche Revolution. Es ist zu erkennen, dass Büchner für ein vereinte Deutschland ist, da er häufig von „Deutschland“ und „Deutsche[n]“(Z.6) spricht. Der Diminutiv „soldatchens“(Z.6) und die „Abgeschmacktheit“(Z.6) zeigen in einem ironischem Ton die hohe Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns der Revolution Die rhetorische Frage „sind wir denn nicht in einem ewigen Gewaltzustand ?„(Z.9) soll die Unterdrückung des dritten Standes durch den Adel, welche durch Gewalt durchgesetzt wird, repräsentieren. Die Monarchie ist in Büchners Brief ein „Kerker“(Z.9) in dem jeder „geboren und großgezogen“(Z.10) wird. Dies steht metaphorisch für die altmodischen, miserablen mittelalterlichen Zustände, die sich im Staat abspielen. Ebenfalls ist eine Hyperbel hier enthalten welche dies verstärkt. Des weiteren zeigt sich die mangelnde Meinungsfreiheit und Zensur symbolisch in „angeschmiedete Hände und Füße“ (Z.10) und die fehlende Freiheit zu handeln. Der „Knebel im Munde“(Z.10) repräsentiert die Ausbeutung des Volkes durch den Staat sowie Armut. Büchner erläutert seine These „Gewalt“ anzuwenden, um eine erfolgreiche Revolution zu starten damit, dass wenn „rohe Militärgewalt“(Z.13), welche durch die Polizei „Agenten“(Z.14) unterstützt wird gegen das Volk und für den Bestand der Monarchie eingesetzt wird, so solle man ebenso mit „Mund und Hand“(Z.15) für ein freies, friedliches Deutschland kämpfen. Dies wird durch die Anapher „Dies Gesetz“ (Z.13-14) untermauert sowie durch Revolutionäre Symbole wie die „Hand“ (Z.15) unterstützt. Um gegen die fortan laufende Unterdrückung anzukommen, muss man nun seine Meinung äußern und darum kämpfen. Der Parallelismus (Z.15-16) legt den Fokus auf das, was man nicht tun solle, nicht teilzunehmen an der Revolution gescheitert sei „revolutionäre Bewegung als vergebliche Unternehmung“ (Z.18). Mit dieser Einstellung gäbe es zu wenige Revolutionäre, welche mitstreiten könnten. Dies sei genauso in „Frankfurt“(Z.19) passiert. Falls dies einem einleuchtet, erläutert Büchner so „sei es keine Sünde“(Z.21) seine Meinung zu ändern. Diejenigen, welche nicht mitkämpfen, „bedauert“(Z.23) er in einem ironischem Ton. Als Abschluss appelliert Büchner mit einer rhetorischen Frage an Gleichdenkende und andere Dichter „Sollte keiner von meinen Freunden in die Sache verwickelt sein?“(Z.23-24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner mittels vieler rhetorischer Mittel, besonders Metaphern und Ironie, zu einer gewaltbereiten Revolution aufruft. Da er zur Zeit der Zensur schreibt, zeigt er die meist in einer rhetorischen Schreibweise um seine Eltern wachzurütteln und die Bedeutung der Geschehnisse in Frankfurts ihnen zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners hat viele Parallelen zu dem Drama „Woyzeck“. Zu einem spielt es in der identischen Zeit. Es herrscht starke Armut (Szene 6) und Kleinständige Menschen werden ausgenutzt. Woyzeck arbeitet als Soldat, rasiert den Hauptmann und lässt sich auf das Experiment eines Arztes ein um mehr Geld zu verdienen (vgl. Szene 1, 5, 8). Dies verdeutlicht die schlimme Situation am Anfang des 19. Jahrhunderts, die auch im vorliegenden Brief thematisiert wird (vgl. Z.9f.). Woyzeck arbeitet so viel und führt das Experiment eines Arztes durch, bei dem er nur Erbsen isst, sodass er unter einer psychischen Störung leidet, die sich dadurch äußert, dass er Stimmen hört (vgl. Szene 1). Durch diese psychische Störung ist es für ihn schwer zu erkennen wie schlimm seine Situation ist und wer für sie verantwortlich ist. Diese Aussage macht Büchner auch in seinem Brief (vgl. Z.9). Eine Tätigkeit Woyzecks ist den Hauptmann zu rasieren dieser behandelt ihn bei der Arbeit sehr schlecht (vgl. Szene 5). Dies macht die Unterordnung Woyzecks unter den Hauptmann klar. Der Hauptmann herrscht über Woyzeck und ist ihm überlegen. Weiterhin schreibt Büchner in seinem Brief oft über Gewalt. Gewalt wird auch in seinem Drama deutlich, wenn Woyzecks Gedanken ihn dazu auffordern Marie zu töten (vgl. Szene 13), wenn Woyzeck Marie umbringt (vgl. Szene 20) oder wenn er im Wirtshaus eine Auseinandersetzung mit dem Tambourmajor hat (vgl. Szene 15).&lt;br /&gt;
Generell lassen sich viele Parallelen zwischen dem Brief und dem Drama finden. Aspekte wie, ausbeuterischen Verhältnisse, wodurch Widerstand geleistet wird, spielen hierbei eine große Rolle. All das hat seinen Ursprung darin, dass die Gesellschaft mit der Situation nicht zufrieden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jannik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“ wurde in Straßburg am 5. April 1833 in der Epoche des Vormärz von Büchner geschrieben. Der Brief thematisiert die Wichtigkeit einer Revolution und wie diese erfolgreich entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief lässt sich in zwei Sinnabschnitte einteilen. In dem Ersten (Z. 1-13) zeigt Büchner die Missstände der Gesellschaft in Bezug zu dem normalen Volk und den Fürsten. Im zweiten Sinnabschnitt erklärt Büchner die Erzählungen aus Frankfurt und zeigt warum dieser Aufstand schiefging. &lt;br /&gt;
Am Anfang des Briefes macht Büchner sofort klar, dass er wirklich seine Meinung vertritt. Dabei weist der Doppelpunkt „Meine Meinung ist die:“ (Z. 1) auf eine Ausführung seiner Meinung über die „Erzählung aus Frankfurt“ (Z. 1) hin, welches eine gescheiterte politische Aktion war. Büchner zeigt, dass ohne „Gewalt“ (Z. 2) nichts erreicht werden könne, da das Volk „wissen, was [sie] von [ihren] Fürsten zu erwarten haben“ (Z. 2-3). Er involviert den Leser durch die erste Person Plural „wie“ (Z. 2), damit die Leserschaft sich wirklich angesprochen fühlt und um das geringe Interesse der Fürsten für das Volk darzustellen.  Um diese Gleichgültigkeit erneut zu betonen, schreibt er, dass „alles, was sie bewilligten“ (Z. 2-3), nur durch die „Notwendigkeit abgezwungen“ (Z. 2-3) wurde. Damit verdeutlicht er, dass die Fürsten dem Menschen so wenig Rechte wie möglich zu geben versuchen, um den Unterschied zwischen sich zu vergrößern. Da „selbst das Bewilligte“ (Z. 3-4) den Menschen nur als „erbettelte Gnade“ (Z. 4) und „elendes Kinderspielzeug“ (Z. 4) präsentiert werde, macht Büchner dadurch deutlich, dass das Volk so wenig Lebensqualität wie möglich haben soll, was durch die Metapher „elendes Kinderspielzeug“ (Z. 4) deutlich wird und dass die Fürsten klar machen wollen, dass das Volk von ihnen abhängig sei. Dieses kleine Gefallen, die dem Volk gegeben werden dienen dazu, dass „dem ewigen Maulaffen“ (Z. 5), also das wehrlose Volk darstellt, da es nur zuschauen kann. Er zeigt also, dass die Fürsten sich erneut als besser darstellen, indem sie das Volk durch das Bewilligte vergessen lassen, dass es wehrlos sei. Durch die Metaphern, „blecherne Flinte“ (Z. 6) zeigt Büchner, wie hilflos die Menschen sind. Die Menschen seien nur „harmlose Soldatchens“ (Z. 7). Dieses Diminutiv macht erneut klar, dass die Menschen von den Fürsten nicht ernst genommen werden. Da „den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt“ (Z. 8) vorgeworfen werde“, verteidigt er diese rhetorische Frage, „Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?“ (Z. 8-9). Dadurch zeigt er, dass die Gewalt der Fürsten auch nur mit Gewalt bekämpft werden kann. Weil das Volk die Situation nicht anders kenne „im Kerker geboren“ (Z. 9), bemerke es die Missstände gar nicht mehr, „merken wir nicht mehr“ (Z. 9). Die Situation des Volkes wird durch due Metaphern „Loch“ (Z. 10) und den „Knebel im Munde“ (Z. 20) gezeigt. Durch die Macht der Fürsten haben die Menschen kaum Rechte und können nichts dagegen machen, weil sie diese Situation erst gar nicht realisieren. Im folgendem wirft er seinen Eltern in Form einer rhetorischen Frage vor, welche er direkt ironisch beatwortet, indem er klarmacht, das das Volk für die Fürsten nur „fronendes Vieh“ (Z. 11-12) sei. Den Adel bezeichnet er als „verdorben“ und „unbedeutend“ (Z. 12). Die „dumme Pfiffigkeit seiner Agenten“ (Z. 13-14) ist ein contradictio in adiecto und zeigt, dass die Unterstützer die „rohe Militärgewalt“ (Z. 13) beschönigen. Deswegen versucht Büchner mit „Mund und Hand“ (Z. 21) sein Wille sich einzusetzen zu zeigen. In Zeile 14f. erklärt er, dass alle an dem Aufstand hätten teilnehmen müssen, um den Erflog zu garantieren und dass das in Frankfurt nicht der Fall war, was zu dem Scheitern dieser Aktion führte. Warum nicht so viele Menschen da waren erklärt Büchner durch die „deutsche Indifferenz“ (z. 21), welche die Zurückhaltung vieler erklärt. Menschen die anders über die Situation denken sind für Büchner verblendet und wirft ihnen eine „tolle Meinung vor“ (Z. 20). Zum Schluss fragt er seine Eltern ob seinen Freunden irgendetwas passiert ist „Sollte keiner von meinen Freunden in die Sache verwickelt sein?“ (Z. 22-23).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt sich, dass Fürsten sich besser fühlen als das Volk und alles dafür tun das Volk in dem Glauben zu lassen, sie hätten viele Rechte. Den Fehlschlag in Frankfurt begründet Büchner damit, dass nicht genug Menschen die Missstände realisieren, also feststellen, dass die Fürsten ein besseres Leben auf die Kosten des Volkes haben, oder sich wehren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Brief Büchners und dem Drama „Woyzeck“, gibt es einige Parallelen. &lt;br /&gt;
Als erstes fällt das Verhältnis zwischen Woyzeck und dem Hauptmann auf. Woyzeck ist ein einfacher Soldat und rasiert dem Hauptmann um an mehr Geld zu kommen (vgl. Szene 5). Dadurch wird klar, dass es eine ganz klare Rangordnung gibt. Der Hauptmann hat so viel Geld, dass er Woyzeck für seinen Luxus arbeiten lassen kann. Dies erinnert daran, dass die Adeligen über die Armen bestimmen können und das Volk fast keine Möglichkeit hat, ohne Realisation die eigene Situation zu verbessern (vgl. Z.9)&lt;br /&gt;
Zudem zeigt das Verhältnis zwischen Marie und dem Tambourmajor die Verzweiflung Maries, da sie versucht, sich selber ein besseres Leben zu ermöglichen, indem sie mit einem Vermögendem flirtet, dabei interessiert sich der Tambourmajor nicht, dass sie die Freundin von Woyzeck ist (vgl. Szene 6). Das zeigt sich in dem Brief, als Büchner zeigt, wie viel sich der Adel für das Volk interessiert (vgl. Z. 4f.)&lt;br /&gt;
Woyzecks Geldnot zeigt sich, als er an einem schädlichen Experiment teilnimmt. Dies zeigt erneut, dass die Adeligen die Armen ausnutzen, da Woyzeck dazu gezwungen ist, diese Erbsendiät zu machen. Auch in dem Brief erkennt man, dass der Adel die Armen nur aus&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Korrektur_2._Kl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Korrektur 2. Kl.</title>
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				<updated>2020-01-14T14:49:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Korrektur 2. Kl.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Elena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende „Brief an die Eltern“, welcher von Georg Büchner am 5. April 1833 in der Epoche des Vormärz in Straßburg verfasst wurde, thematisiert die Unterdrückung und Ausnutzung der unteren Schicht und das damit verbundene Bedürfnis nach Veränderung beziehungsweise Revolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ersten Sinnabschnitt (Z.1-6) geht es um den Grund, warum Büchner diesen Brief verfasst hat. Er antwortet auf den Brief seiner Eltern, in dem es um die „Erzählungen aus Frankfurt“ (Z.1) geht. Diese beziehen sich auf eine gescheiterte politische Aktion demokratisch gesinnter Aufständischer in Frankfurt. Aufgrund dessen äußert er seine „Meinung“ (ebd.) zu den vorherrschenden politischen und sozialen Verhältnissen. Er ist der Auffassung, dass in der Zeit, in der er lebt (vgl.Z.2), also die Zeit, in der die untere Schicht, aufgrund einer absolutistischen Monarchie, unterdrückt und ausgenutzt wird, nur „Gewalt“ (Z.2) zu einer Veränderung der Verhältnisse führe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z.2-7) äußert Büchner klare Kritik an den Zugeständnissen der Fürsten.  Diese seien einzig und allein durch die „Notwendigkeit […] gezwungen“ (Z.3) also nur durch den kämpferischen Einsatz seitens des Volkes errungen. Weiterhin betont Büchner, dass das „Bewilligte [dem Volk] hingeworfen [wurde] wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z.4). Dieser Vergleich verdeutlicht die Unterdrückung der unteren Schicht. Dies wird durch die antithetischen Formulierungen „erbettelte Gnade“ (ebd.) und „elendes Kinderspielzeug“ (ebd.) zum Ausdruck gebracht. Diese Formulierungen bringen einen gewissen Sarkasmus zum Ausdruck, da das Kinderspielzeug etwas Schönes symbolisieren soll aber in diesem Fall elend ist und dadurch die elenden Verhältnisse verdeutlicht. Die genannten Zugeständnisse dienen dem „ewigen Maulaffen Volk“ (Z.5) als Mittel „seine zu eng geschürte Wickelschnur vergessen zu machen“ (ebd.). Mit dem ewigen „Maulaffen Volk“ (ebd.) ist das Volk gemeint, welches fortwährend immer nur zuschaut und die Missstände nicht bemerkt.  Die „zu eng geschnürte Wickelschnur“ (Z.5) dient als Metapher, um die Unterdrückung zu verdeutlichen. Gleichzeitig äußert Büchner damit im Gesamten beißenden Spott gegenüber den Herrschenden, die das Volk als lästiges Anhängsel betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufg. 1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners an die Eltern, von Georg Büchner am 5. April 1833, in der Epoche des Vormärzes, in Straßburg geschrieben, thematisiert die Unterdrückung und Ausbeutung des unteren Standes und dessen Vorgehen dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Briefes, leitet Büchner in den Brief ein, indem er über die gescheiterte politische Aktion demokratisch gesinnter Aufständischer in Frankfurt an spricht und seine eigene Meinung dazu nennt. Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) übt er Kritik an den Zugeständnissen der Fürsten. “Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so [sei] es Gewalt” (Z. 1f.), sagt Büchner. Die Personalpronomen “Wir” (Z.2) und “uns” (Z. 4) schließen Büchner demonstrativ in die Volksgruppen ein. Er macht die Ständegesellschaft deutlich, indem er von seinen Erwartungen an die Fürsten spricht (vgl. Z. 2). Diese bewilligten nur das, was “ihnen durch die Notwendigkeit abgezwungen [wurde]” (Z. 3). Die Fürsten interessierten sich also nicht für Bedürfnisse, sondern kümmern sich nur darum, wenn “die Notwendigkeit” (Z. 3) es ihnen aufzwingt. Dies wird auch dadurch deutlich, dass sie selbst das Bewilligte dem Volk “[hinwerfen] wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug” (Z. 4). Dies alles geschieht, sagt Büchner, “um dem ewigen Maulaffen Volk seine zu eng geschnürte Wickelschnur vergessen zu machen” (Z. 5). Damit ist gemeint, dass das “Maulaffen Volk” (Z. 5), welches nur zuschaut, so ihr “eng geschnürte Wickelschnur” (Z. 5), also ihre Unterdrückung und Ausbeutung, welche ihnen schaden, vergessen. Auch übt er Kritik am Volk selbst, das sich einbildete, mit harmlosen Waffen (vgl. Z. 6: “Spielzeug”)gegen die Regierung vorgehen zu können. Im dritten Sinnabschnitt (Z. 8-10) analysiert Büchner die Situation. Büchner spricht erneut “den Gebrauch der Gewalt” (Z. 8) an und macht mit der rhetorischen Frage “Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?” (Z. 8f.) seine eigene Einschätzung der Situation deutlich. Die Metaphern “im Keller geboren” (Z. 9) und “im Loch stecken” (Z. 10) machen deutlich, dass Büchner die Situation als sehr negativ und problematisch und die Menschen als sehr hilflos sieht. Der vierte Sinnabschnitt (Z. 10-15) beschäftigt sich mit Büchners Abrechnung mit dem geltenden Gesetz. “Im Loch stecken” (Z. 10) meint, dass es keinen Ausweg gibt bzw. dass ein Aufstieg in einen höheren Stand nicht möglich ist. Die Hilflosigkeit sowie die Unterdrückung macht er durch die Metaphern “mit angeschmiedeten Händen und Füßen” (Z. 10) und “Knebel im Munde” (Z. 10) deutlich. All die Metaphern helfen dem Leser die Situation besser zu verstehen bzw. sie sich besser vorstellen zu können. Die Unterwerfung des unteren Standes macht Büchner deutlich, indem er sagt, das Gesetz mache “die große Masse der Staatsbürger zum fronenden Vieh” (Z. 11f.), nur “um die unnatürlichen Bedürfnisse einer unbedeutenden und verdorbenen Minderzahl [,also die höheren Stände,] zu befriedigen” (Z. 12f.). Seinen Ärger über den Adel drückt Büchner bspw. durch die Adjektive “unnatürlich”, “unbedeutend” und “verdorben” (Z. 12) aus und beschimpft diesen somit. Auch seinen Ärger über die “rohe Gewalt” (Z. 14) drückt er durch das Adjektiv “dumm[...]” (Z. 14) aus. Das Gesetz sei “eine ewige, rohe Gewalt” (Z. 14), aber dennoch möchte Büchner “mit Mund und Hand [,also mündlich, sowie körperlich,] dagegen kämpfen” (Z. 15) um die Situation zu bessern. Im letzten Sinnabschnitt (Z. 15- 23) nimmt Büchner stellung zur aktuellen revolutionären Bewegung. Büchner macht durch die Antithese, er sehe “jede revolutionäre Bewegung als eine vergebliche Unternehmung” (Z. 18), seine eigene Meinung und den Kontrast zwischen dem Versuch etwas zu verändern und dem Resultat daraus deutlich. Die Folgen der Vorfälle in Frankfurt seien Folgen eines Irrtums und “der Irrtum büßte sich sehr” (Z. 21), dies sei aber “keine Sünde” (Z. 21), also nichts Schlimmes. Büchner “bedaure die Unglücklichen von Herzen” (Z. 22) und drückt so sein Mitleid aus. Am Ende des Briefes fragt er noch, ob “keiner von [s]einen Freunden in die Sache verwickelt [ist]” (Z. 23), und drückt so ein Interesse aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner die Situation verändern möchte und alles dafür geben würde. Um seine Meinung, die Situation und seinen Standpunkt auszudrücken, nutzt Büchner einige rhetorische Stilmittel, hauptsächlich Metaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufg. 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners an die Eltern und sein Drama “Woyzeck”, weisen einige Parallelen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama “Woyzeck”, von Georg Büchner geschrieben, thematisiert Armut und ebenso wie der Brief, die Unterdrückung des 3. Standes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptfigur des Dramas, Woyzeck, stellt den 3. Stand dar. Die verschiedenen Stände werden z.B. deutlich, da Woyzeck sich von dem Doktor, welcher einem höheren Stand angehört, ausbeuten lässt, indem er Experimente an sich durchführen lässt, nur um Geld zu verdienen, damit er seine Familie ernähren kann. Eine weitere Parallele ist das Verhältnis zwischen Marie und dem Tambourmajor. Hier entsteht ein Mittellose- Vermögender Beziehung. Woyzecks Partnerin Marie möchte einem höheren Stand angehören um ein größeres Vermögen zu besitzen, weshalb sie Woyzeck mit dem Tambourmajor betrügt, welcher sehr reich ist (vgl. Szene 6). Die verschiedenen Stände werden auch dadurch deutlich, dass die niedrigeren Schichten für die höheren Schichten arbeiten. Bspw. rasiert Woyzeck den Hauptmann, wobei eine Beherrschter und Herrschender Beziehung zwischen beiden entsteht (vgl. Szene 5). Der Hauptmann herrscht über Woyzeck und ist ihm überlegen. Weiterhin schreibt Büchner in seinem Brief oft über Gewalt. Gewalt wird auch in seinem Drama deutlich, wenn Woyzecks Gedanken ihn dazu auffordern Marie zu töten (vgl. Szene 13), wenn Woyzeck Marie umbringt (vgl. Szene 20) oder wenn er im Wirtshaus eine Auseinandersetzung mit dem Tambourmajor hat (vgl. Szene 15). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass Büchner seinen eigenen Erfahrungen und Meinungen in das Drama “Woyzeck” mit eingebaut hat. Zentrale Aspekte sind vor allem die Nutzung von Gewalt um Probleme zu lösen und die Gegenüberstellung von Machtverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Chiara''' ==&lt;br /&gt;
'''Aufg. 1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „an die Eltern“, welcher 1833 in der Epoche des Vormärz von Georg Büchner verfasst wurde, thematisiert Gewaltbereitschaft als Reaktion auf die absolutistischen politischen Zustände Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchners Brief beginnt mit einem Verweis auf die „Erzählungen aus Frankfurt“ (Z.1), welcher sofort Büchners politisches Interesse Zeigt. Er ist sehr demokratisch orientiert, da er findet, dass man gegen „unsere Fürsten“ (Z.2) mit „Gewalt“ (Z. 2) vorgehen sollte. &lt;br /&gt;
Somit ist schon im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-2) Büchners politische Einstellung erkennbar.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) wird die Behandlung des Volkes kritisiert. Büchner bezieht sich sofort auf das schlechte Bild der Fürsten, von welchen man wisse, was man zu erwarten habe (vgl.  Z. 2-3), da ihre Reaktion auf die politischen Bewegungen des Volkes immer ähnlich waren. Diese Reaktionen haben das Volk immer als elendig, primitiv und dumm bzw. leichtgläubig dargestellt, da das vom Volk Erkämpfte „wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z. 4) ihm „hingeworfen“ (Z. 4) wurde.&lt;br /&gt;
Diese kleineren bewilligten Forderungen vom Volk sollten dieses, wie einen „Maulaffen“ (Z. 5), welcher zuguckt, aber nichts Sinnvolles macht, ruhig stellen und es seine nicht vorhandenen Rechte sowie seine Unfähigkeit vergessen lassen, was die Metapher „zu eng geschnürte Wickelschnur“ (Z. 5) zeigt.&lt;br /&gt;
Die primitive Wertung des Volkes wird erneut deutlich, als ihm vorgeworfen wird, mit unbrauchbaren Waffen „Soldatchens zu spielen“ (Z. 7). Somit wird das Volk wieder mit Kindern gleichgesetzt, wie es schon mit den Metaphern „Kinderspielzeug“ (Z. 4) und „Wickelschnur“ (Z. 5) getan wird.&lt;br /&gt;
Im dritten Sinnabschnitt (Z. 7-15) übt Büchner Kritik am momentanen gesetzlichen Zustand. Er beschreibt ihn durch eine rhetorische Frage als „Gewaltzustand“ (Z. 9). Er begründet die Kleingläubigkeit des Volkes damit, dass es seine Unfähigkeit, politisch etwas zu bewirken, übersieht, da es schon immer in elenden Verhältnissen, ohne Freiheiten gelebt habe und somit nie in einer Führungsposition war.&lt;br /&gt;
Er stellt den „gesetzlichen Zustand“ (Z. 11) in Frage, indem er das Volk als „fronende[s] Vieh“ (Z. 12) und die Fürsten als „unbedeutende[…] und verdorbene […] / Minderzahl“ (Z. 12f. ) bezeichnet.&lt;br /&gt;
Somit verdeutlicht Büchner, dass das Volk nur für den prunkvollen, unnötigen Lebensstil der Fürsten arbeitet. &lt;br /&gt;
Büchner empfindet dieses Gesetz als „rohe Gewalt“ (Z. 14) an der Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit. Um gegn diese grausame Zurückhaltung und Verstümmlung der Menschenrechte anzugehen, ist Büchner bereit zu handeln (vgl. Z. 14-15).&lt;br /&gt;
Der letzte Sinnabschnitt des Briefes (Z.16 ff.) zeigt jedoch auch, dass Büchner nicht alle Handlungen für die Freiheit unterstützt, da er den Deutschen durch dessen „Indifferenz“ (Z. 21) selber als unfähig für eine Revolution empfindet, da dieser so „alle Berechnung zu Schanden macht“ (Z. 22). Zudem schreibt Büchner von einem „Irrtum“ (Z. 20), welcher die Selbstüberschätzung des Volkes beschreibt, welche Büchner anscheinend erkannt hat. Somit stellt er sich als schlauer dar und bezeichnet die Leute, welche das Volk nur als gewaltbereite Kämpfer sehen (vgl. Z. 19f.), als „Unglückliche[…]“ (Z. 22). Somit wirkt er auf einen Teil der Volksbewegung sehr herablassend, jedoch korrigiert er sich, indem er schreibt, dass seine Freunde davon ausgeschlossen wären, da er diese nicht als unglücklich, also als dumm, betiteln möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich besteht Büchners Meinung daraus, dass er gegen die Fürsten und den gesetzlichen Zustand angehen möchte, jedoch leichtgläubige Aufstände, welche nur auf Gewalt aus sind, nicht unterstützt, da er empfindet, dass diese nicht zum Ziel führen und somit unsinnig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufg. 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners zeigt Parallelen zu seinem Drama „Woyzeck“, welches 1879 veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Zunächst die Gewaltbereitschaft bzw. Gewalt, welche als Problemlösung gegen eine Mächtigeren in Büchners Brief erwähnt wird (vgl. Z. 2), spiegelt sich im Drama wider, da Woyzeck sich mit dem Tambourmajor prügelt (vgl. Szene 15). &lt;br /&gt;
Außerdem erkennt man im Drama das, im Brief erwähnte, „frondende[…] Vieh“ (Z. 12) wieder, da Woyzeck neben seiner Tätigtkeit als Soldat seinen Hauptmann rasiert (vgl. Szene5) und ein bezahlter Proband eines Experimentes eines Arztes ist (vgl. Szene 8), um sein eigenes Leben und das seiner Freundin und deren gemeinsames Kind zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
1.)&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“, der von Georg Büchner geschrieben und 1833 in Straßburg in der Epoche des Vormärz veröffentlicht wurde, thematisiert die Unterdrückung des Volkes aufgrund der aktuellen politischen Situation in Deutschland und den Aufruf Widerstand dagegen zu leisten, mithilfe von Gewalt.&lt;br /&gt;
Büchner formuliert zu Beginn seinen Hauptgedanken „Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt“ (Z. 1f.), der den Leser in das Thema einleiten soll. Dieser erste Sinnabschnitt beschreibt die gescheiterte politische Aktion in Frankfurt. Mit dieser Hauptaussage appelliert Büchner an den Leser, Widerstand zu leisten, auch wenn dabei Gewalt angewendet werden muss. Durch das Possessivpronomen „unserer“ möchte er auf die Gemeinschaft des Volkes hinweisen, wobei er sich selbst in diese Gemeinschaft einschließt. Büchners Intention ist der Zusammenschluss des Volkes, um eine „revolutionäre Bewegung“ (Z. 18) zu bezwecken.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) äußert Büchner Kritik an der Rechtsprechung der Fürsten. Außerdem wird der Kontrast zwischen Büchner und dem restlichen Volk veranschaulicht. Durch die „zu eng geschnürte Wickelschnur“ (Z. 5) wird einerseits die Einschränkung und Unterdrückung durch die politische Situation veranschaulicht, da das Volk „eingeschnürt“ (Z. 5) sein soll. Andererseits zeigt di Metapher, dass das Volk die Situation so hinnimmt, wie sie ist, ohne sich dagegen zu widersetzen. Doch Büchner ruft gerade dazu auf, weshalb er die mangelnde Bereitschaft des Volkes in den Vordergrund rückt, um es zu animieren sich gegen die Politik aufzulehnen. &lt;br /&gt;
Durch die Alliteration „Wir wissen, was wir von unseren Fürsten zu erwarten haben“ (Z. 2f.) stellt Büchner die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten dar. Somit ist dieser Satz negativ zu verstehen, da die Situation auf die Fürsten und auf die obere Schicht zurückzuführen ist. Die Fürsten sehen das Volk als lästiges Anhängsel an. Durch das Personalpronomen „wir“ (Z. 2) wird erneut ein Gefühl der Gemeinschaft vermittelt.&lt;br /&gt;
Die „blecherne Flinte und ein hölzerner Säbel“ (Z. 6) steht als Metapher dafür, dass das Volk keine Waffen hat, mit denen es sich verteidigen kann. Durch das Diminutiv „Soldatchens“ (Z. 7) wird die Überzeugung des Volkes veranschaulicht, da es glaubt, dass es mit diesen harmlosen Waffen gegen die Regierung vorgehen kann.&lt;br /&gt;
Der dritte Sinnabschnitt (Z. 8-10) beschreibt die damalige Situation. Büchner zeigt die Unzufriedenheit mit dem „gesetzlichen Zustand“ (Z. 11), da das Volk nicht mehr merke, „dass [es] im Loch steck[t] mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde“ (Z. 10). Durch diese Metapher wird die Ausbeutung des Volkes durch die obere Schicht und das Gesetz gezeigt. Büchner möchte jedoch auch darauf verweisen, dass die Menschen dies gar nicht mehr merken, weil sie „im Kerker geboren und großgezogen“ (Z. 9) wurden. Die Metapher zeigt die Voreingenommenheit des Volkes, wodurch es gar nicht merkt, dass es durch das Gesetz ausgebeutet wird. Der „Kerker“ (Z. 9), in dem es großgezogen wurde, steht vermutlich für das Elternhaus, in dem sich die Kinder keine eigene Meinung bilden konnten und ausschließlich die unterwürfige Einstellung der Eltern übernommen haben. Deshalb ruft Büchner zur Revolution auf, um sich weiterhin nicht mehr zu unterwerfen, sondern Widerstand gegen das Gesetz zu leisten.&lt;br /&gt;
Die Behauptung, dass „jungen Leuten de[r] Gebrauch der Gewalt“ (Z. 8) vorgeworfen wird, beantwortet Büchner mit der rhetorischen Frage „Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?“ (Z. 8f.). Es wird somit der Gebrauch von Gewalt rechtfertigt, indem er auf die damaligen Umstände zurückgeführt wird. Die adversative Konjunktion „denn aber“ (Z. 8) zeigt, dass Büchner den Gebrauch von Gewalt in Frage stellt. Er führt dies auf die Kindheit und die Erziehung im genannten „Kerker“ (Z. 9) zurück, wodurch die Menschen schon in der Kindheit eine gewalttätige Umgangsweise erlernt haben sollen. Die rhetorische Frage betont Büchners gegenteilige Ansicht, was sich auch auf das Adjektiv „ewig“ zurückführen lässt, da der Gewaltzustand dadurch übertrieben dargestellt wird.&lt;br /&gt;
Der vierte Sinnabschnitt (Z. 10-15) behandelt die Abrechnung mit dem Gesetz. Die Wichtigkeit mit der Unzufriedenheit mit dem Gesetz zeigt Büchner mit der Anapher „dies Gesetz“ (Z. 13, 14). Das Gesetz sei eine „rohe Gewalt, angetan dem Recht und der gesunden Vernunft“ (Z. 14f.) und solle das Volk ausbeuten, was es zu einem „fronenden Vieh macht“ (Z. 12). Dies bedeutet, dass das Volk sich nach dem Gesetz unterwerfen und gehorchen soll, doch Büchner möchte dagegen ankämpfen (vgl. Z.15). Sein Ziel ist es dadurch auch Andere zu ermutigen Widerstand zu leisten. Außerdem wird gezeigt, dass der Adel auf Kosten der Mehrheit lebt, was erneut die Ausbeutung der Menschen vor Augen führt. Die Adjektive „unnatürlich“, „unbedeutend“ und „verdorben“ (Z.12) beschimpfen den Adel und zeigen seine unterdrückende Vorgehensweise gegenüber dem Volk. &lt;br /&gt;
Im fünften Sinnabschnitt (Z. 15-23) nimmt Büchner Stellung zur revolutionären Bewegung. Büchner ist der Meinung, dass die Menschen, die „in den Deutschen ein zum Kampf für sein Recht bereites Volk sehen“ (Z.20), verblendet seien (vgl. Z.19). Er teilt diese Ansicht jedoch nicht und möchte, dass die Menschen als Gemeinschaft gegen das Gesetz ankämpfen, um sich für das Volk einzusetzen. Die Ansicht dieser Menschen ist somit die Idealvorstellung, da das Volk nicht bereit ist, für seine Rechte zu kämpfen. „Diese tolle Meinung“ (Z. 20) führt Büchner als Grund auf für die Vorfälle in Frankfurt. Somit verlassen sich die einzelnen Mitglieder des Volkes auf die anderen Menschen, gehen jedoch selbst nicht gegen das Gesetz und den ausbeuterischen Adel vor, wodurch die geringe Bereitschaft Widerstand zu leisten vor Augen geführt wird. Büchners These, dass die Menschen verblendet seien belegt mit dem „Irrtum“ der „Frankfurter Vorfälle“ (Z.20). &lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass Büchner mit diesem Brief zu einer Widerstandsbewegung aufruft. Er zeigt die ausbeuterische Situation, in der das Volk sich befindet und macht es auch dafür verantwortlich. Zudem nennt er die Gewalt etwas Hilfreiches und sucht durch die rhetorischen Fragen Gründe für die damalige Situation. Auch die Anaphern und Metaphern zeigen die Wichtigkeit des Widerstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
Mit den vorliegenden Aussagen Büchners lassen sich Parallelen zu seinem Drama „Woyzeck“ ziehen, das die dargestellte Situation unter einer absolutistischen Herrschaft verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Das Thema der Gewalt lässt sich auch in dem Drama wiederfinden, da Woyzeck seine Freundin Marie im Wald ersticht (vgl. Szene 20). Auch Woyzeck leistet in diesem Falle Widerstand, weil er dadurch gegen Maries Affäre vorgeht. Er bringt sie jedoch nicht aus freiem Willen um, sondern ist durch seine Psychose beeinflusst. Diese Beeinflussung wird auch in Büchners Brief gezeigt, da jeder einzelne Mensch von den anderen Menschen des Volkes abhängig ist, um zusammen erfolgreich Widerstand zu leisten. Auch Woyzeck ist durch den Doktor beeinflusst, der ihn als Experiment auf eine Erbsendiät setzt (Szene 8). Somit hat auch der Doktor indirekt dazu beigetragen, dass Marie umgebracht wird, da die Mangelernährung dazu führt, dass Woyzeck Stimmen hört, die ihm befehlen Marie umzubringen. Woyzeck entschließt sich jedoch erst für dieses Experiment aufgrund seiner Armut und seiner Verantwortung für seine Familie. Dabei war ihm bewusst, dass das Experiment lebensgefährlich werden kann. Er stellt jedoch das Wohl seiner Familie über sein eigenes, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Auch die Unterdrückung durch die obere Schicht wird in dem Drama deutlich, da Woyzeck drei Jobs annehmen muss (Szene 6), um seiner Familie ein Leben zu ermöglichen. Dadurch wird der Kontrast zwischen den verschiedenen Schichten veranschaulicht. Dabei spielt vor allem Armut eine zentrale Rolle, da das einfache Volk durch die Herrscher ausgebeutet wird und ein ärmliches Leben führen muss. Auch in dem vorliegenden Text wird die Unterdrückung der Gesellschaft durch den Adel veranschaulicht, was auch die unterschiedlichen Machtverhältnisse zwischen dem Hauptmann und Woyzeck in den Vordergrund hebt. Der Hauptmann herrscht über Woyzeck, während dieser sich ihm unterwerfen und gehorchen muss. Woyzeck ist jedoch gleichzeitig auf ihn angewiesen, um Verantwortung für seine Familie übernehmen zu können. &lt;br /&gt;
Gleichzeitig wird auch das Verhältnis zwischen Marie und dem Tambourmajor veranschaulicht, da dieser auch aufgrund seines Geldes der Idealvorstellung eines Menschen zur damaligen Zeit veranschaulicht. Marie ist hingegen mittellos und sieht die Affäre als einzigen Ausweg, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Generell lassen sich viele Parallelen zwischen dem Brief und dem Drama auffinden. Im Vordergrund steht dabei der Aspekt der ausbeuterischen Verhältnisse, wodurch Widerstand geleistet wird. All das hat seinen Ursprung darin, dass die Gesellschaft mit der Situation nicht zufrieden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“, der 1833, in der Epoche des Vormärz, in Straßburg von Büchner geschrieben wurde, thematisiert die Unterdrückung des Volkes am Anfang des 19. Jahrhunderts und die hieraus resultierende Unzufriedenheit, die sich durch Aufstände gegen die Regierung äußert.&lt;br /&gt;
Büchners Brief beginnt damit, dass es in „Frankfurt“ (Z.1) einen gescheiterten politischen Aufstand gegeben hat. Darauf geht Büchner jedoch zunächst nicht weiter ein, sondern macht seinen eigenen Standpunkt in dieser problematischen politischen Situation klar. Er sagt: „ ,Wenn […] etwas helfen soll, so ist es Gewalt“ `(Z.18). Dies zeigt, dass die politische Situation zu dieser Zeit so schlimm war, dass Gewalt der einzige Weg war um etwas um etwas zu verändern. So wird auch klar, dass nicht auf das Volk eingegangen wird und ihm nicht zugehört wird, sodass er sich mit Gewalt helfen muss. &lt;br /&gt;
Das, was die Fürsten dem Volk bewilligen, werde ihm „hingeworfen wie eine erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z.4). Der Vergleich zeigt, dass die obere Schicht keinerlei Respekt vor der unteren hat. Das Volk muss unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. Das Oxymoron „elendes Kinderspielzeug“ (Z.4) hebt durch die Verknüpfung zweier gegensätzlicher Wörter die grausame und kaum zu ertragende Situation hervor.&lt;br /&gt;
Die wenigen Bewilligungen, dienen aber nur dazu „dem ewigen Maulaffen Volk seine zu eng geschnürte Wickelschnur vergessen zu machen“ (Z.5). Es wird klar, dass dem Volk kaum bewusst ist wie schlimm die Situation ist. Das Volk wird durch die wenigen Rechte, die es hat, von seiner eigentlichen Situation abgelenkt, sodass es diese nicht mehr wahrnimmt. Die Metapher „Maulaffen Volk“ (Z.5) zeigt die Dummheit des Volkes, sich von der Oberschicht so unterdrücken zu lassen, ohne dies Wahrzunehmen und sich dagegen zu wehren.&lt;br /&gt;
Die Metapher, dass das Volk sich in einer „zu eng geschnürten Wickelschnur“ (Z.5) befinde, zeigt, dass es keinerlei Freiheit hat. Es soll den Oberhäuptern gehorchen und alles so respektieren, wie es ist, ohne sich zu wehren. Es gibt nur „blecherne Flinte[n] und hölzerne Säbel, womit […] Soldatchen“ (S.6f.) gespielt wird. Da sich nicht mit diesen Dingen gewehrt werden kann, wird deutlich, dass, selbst wenn es Aufstände gibt, diese nicht zu etwas führen, Der Diminutiv „Soldatchen“ (S.6) zeigt zudem, dass diese Aufstände lächerlich sind.&lt;br /&gt;
Die rhetorische Frage „Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?“ (Z.8f.), die Büchner stellt, nachdem er die Tatsache beschrieben hat, dass „den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt“ (Z.8) vorgeworfen werde, zeigt die nicht erträgliche Situation für das Volk. Es wird klar, dass es von den Fürsten andauernd unterdrückt und Gewalt auf es ausgeübt werde. Jedoch wollen jetzt einige etwas ändern. Dies wird aber nicht gesehen, sondern nur „de[r] Gebrauch der Gewalt“ (Z.8), der jedoch nötig ist um etwas zu verändern. Doch dieser Wille etwas zu verändern und das Bewusstsein der Notwendigkeit einer Änderung sei oftmals nicht vorhanden, da die Situation schon als Normalität hingenommen wird, sodass man „nicht mehr“ (Z.9) „merk[t] […], dass [man] im Loch steck[t] mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde“ (Z.9f.). Die Metapher zeigt die unerträgliche Situation und macht klar, dass es nicht so weitergehen kann. Das Volk hat keine Freiheit und keine Rechte. &lt;br /&gt;
Die Frage Büchners „Was nennt ihr denn gesetzlichen Zustand?“ (Z.11) zeigt sein Unverständnis gegenüber den Eltern, die nicht merken, in welcher Situation sie sich befinden und die keinen Willen haben etwas an dieser Situation zu ändern. Es wird klar, dass es für ihn selbstverständlich ist, sich aus dieser Situation befreien zu wollen und hierfür, auch mit Gewalt, zu kämpfen.&lt;br /&gt;
Die Antithese „Ein Gesetz, das die […] Staatsbürger zum […] Vieh macht“ (Z.11f.) stellt eine ironische Antwort auf die vorwurfsvolle Frage an die Eltern dar. Dieses Gesetz sei nur dafür da, „die unnatürlichen Bedürfnisse einer unbedeutenden und verdorbenen Minderzahl zu befriedigen“ (Z.12f.). Die Klimax macht deutlich, dass die Fürsten nur an sich denken und nicht an das Volk. Sie sind egoistisch und haben kein Interesse sich in die Lage des  Volkes hineinzuversetzen, zudem werden durch diese Beleidigungen die Wut Büchners und seine Unzufriedenheit über die Regierung deutlich. Er möchte diese Situation ändern und wird dafür „mit Mund und Hand […] kämpfen, wo ich kann“ (Z.15). Es wird deutlich, dass er bereit ist auch mit Gewalt zu kämpfen um seine Situation verändern zu können. Er sagt, dass wenn man nicht versucht etwas an der Situation zu verändern, und nicht daran glaubt etwas verändern zu können, jeder Aufstand vergeblich sei (vgl.Z.16ff.). Es wird deutlich, dass man seiner Meinung nach an seine Ziele glauben muss und nicht einfach aufhören soll zu kämpfen, nur weil es einmal nicht funktioniert hat. Die Anapher zeigt zudem, dass dies nicht nur für diesen Zeitpunkt, sondern auch für die Vergangenheit und die Zukunft gilt.&lt;br /&gt;
Manche Menschen jedoch betrachten nicht nur „jede revolutionäre Bewegung als eine vergebliche“ (Z.18), sondern sehen sogar diejenigen, die „in den Deutschen ein zum Kampf […] bereites Volk sehen“ (Z.19f.) als „[v]erblend[et]“ (Z.19) an. Diese Meinung ist gegensätzlich zu der Büchners. Das Nomen „Verblendung“ (Z.19) macht seine Wut auf die Menschen, die diese Meinung vertreten deutlich und zeigt, dass seiner Meinung nach diese Teile nicht die Realität sehen. Er sagt, dass „die deutsche Indifferenz […] alle Berechnung zu Schanden macht“ (Z.21f.). Dies zeigt, dass er denkt, dass den Deutschen ihre Situation egal sei und dass sie keine Lust hätten sich aus dieser Situation zu befreien. Sie seien zu bequem und zu faul um sich gegen die Fürsten aufzulehnen und für die Verbesserung  ihrer Situation zu sorgen. Dies ist zumindest das Bild, das abgegeben wird. Doch manchmal gibt es dann doch einen unberechenbaren Aufstand. Zudem sagt er, dass er die „Unglücklichen“ (Z.22) „bedauer[t]“ (Z.22). Es wird klar, dass er die, die die Meinung vertreten, dass keine Änderung der Situation nötig ist nicht ernst nehmen kann. Zudem wird seine Bereitschaft für weitere Aufstände deutlich.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die Meinung Büchners klar, dass Aufstände notwendig sind um die Situation zu verändern. Er ist auch bereit Gewalt anzuwenden, damit die elende Situation des Volkes verbessert werden und das Volk sich aus ihr befreien kann. Diese Meinung untermauert er mit einigen stilistischen Mitteln wie Metaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werde ich Parallelen der Aussagen des Briefs Büchners zu seinem Drama „Woyzeck“ herausarbeiten.&lt;br /&gt;
Woyzeck arbeitet als Soldat, rasiert den Hauptmann und lässt sich auf das Experiment eines Arztes ein um mehr Geld zu verdienen (vgl. Szene 1, 5, 8). Dies verdeutlicht die schlimme Situation am Anfang des 19. Jahrhunderts, die auch im vorliegenden Brief thematisiert wird (vgl. Z.9f.). Woyzeck arbeitet so viel und führt das Experiment eines Arztes durch, bei dem er nur Erbsen isst, sodass er unter einer psychischen Störung leidet, die sich dadurch äußert, dass er Stimmen hört (vgl. Szene 1). Durch diese psychische Störung ist es für ihn schwer zu erkennen wie schlimm seine Situation ist und wer für sie verantwortlich ist. Diese Aussage macht Büchner auch in seinem Brief (vgl. Z.9). Eine Tätigkeit Woyzecks ist den Hauptmann zu rasieren dieser behandelt ihn bei der Arbeit sehr schlecht (vgl. Szene 5). Dies macht die Unterordnung Woyzecks unter den Hauptmann klar. Genauso muss sich das Volk unter seine Oberhäupter unterordnen und wird von ihnen schlecht behandelt (vgl. Z.5). Während Woyzeck arbeitet, vergnügt sich seine Freundin Marie mit einem Tambourmajor (vgl. Szene 6). Der Tambourmajor hat mehr Geld als Woyzeck und so erhofft sich Marie ein besseres Leben bei ihm. Zudem ist sie sehr verzweifelt und kennt keinen anderen Ausweg mehr. Diese ausweglose Situation wird auch in dem Brief deutlich, wodurch die Auflehnung des Volkes gegen die Regierung beginnt (vgl. Z.1). Als Woyzeck dies erfährt sagen ihm Stimmen, dass er Marie umbringen muss. Er denkt, dass Marie für seine Situation verantwortlich sei und dafür, dass es ihm so schlecht geht, sodass er sie ermordet an Stelle eines anderen, der vielleicht wirklich für seine Situation verantwortlich ist (vgl. Szene 20). Diese Verwirrung wird auch in dem Brief thematisiert und dass die Menschen nicht wissen, wer für ihre schlimme Situation verantwortlich ist (vgl. Z.5). &lt;br /&gt;
Insgesamt zeigen sich also einige Parallelen zwischen dem Drama „Woyzeck“ und den Aussagen des Briefs Büchners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief „Brief Büchners an die Eltern“, welcher in Straßburg am 5. April 1833 zurzeit des Vormärzes von Georg Büchner geschrieben wurde, thematisiert die Unterdrückung der Unteren Schichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt leitet Georg Büchner in seinen Brief ein (vgl.1f).  Hierbei erzählt dieser von dem gescheiterten Aufstand und, dass dieser den Brief der Eltern erhielt.  Im zweiten Sinnabschnitt (Z. 2-7) übt Georg Büchner Kritik an die Fürsten. Mit dem folgenden Satz “Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so [sei] es Gewalt” (Z. 1f.) ruft Georg Büchner zu einer Revolution aus.  Die Personalpronomen “Wir” (Z.2) und “uns” (Z. 4) schließt dieser seine Eltern mit ein. Die Fürsten seien „durch die Notwenigkeit abgezwungen“ (Z.3) also sind diese nur fürs Kämpfen.  Die Metaphern „erbettelte Gnade“ (Z.4), „elendes Kinderspielzeug“ (Z.4), „blecherne Flinte“(Z.4f.) und „hölzerner Säbel“ (Z.6), zeigt den Sarkasmus von Georg Büchner. Außerdem sagt Büchner, “um dem ewigen Maulaffen Volk seine zu eng geschnürte Wickelschnur vergessen zu machen” (Z. 5). Damit ist gemeint, dass das “Maulaffen Volk” (Z. 5), welches nur zuschaut, ihre Unterdrückung, welche ihnen schaden, vergessen. Auch übt er Kritik am Volk selbst, das sich einbildete, mit nutzlosen Waffen (vgl. Z. 6: “Spielzeug”) gegen den Herrschenden vorgehen zu können. Dies wird mit dem Diminutiv „Soldatchens“ (Z.7) nochmals verstärkt. Durch die Verniedlichung wird nochmals das Harmlose hervorgehoben. Im dritten Sinnabschnitt (Z. 8-10) analysiert Büchner die bisherige Situation. Die adversative Konjunktion „denn aber“ (Z.8) beschreibt die Ansicht Büchners gegenüber den Eltern des Vorwurfs. Mit dem Wort „ewig“ (Z.8) zeigt nochmal, dass die Menschen, der unteren Schicht von Anfang an unterdruckt wurden. Die Metaphern „Kerker“ (Z.9) zeigt symbolische die Unterschicht dar. Mit „Kerker“ wird die wird auch nochmal die Unterdrückung und das Elend dargestellt. Indem er sagt „merken wir nicht mehr, dass wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde“ (Z.9f.) möchte Georg Büchner zum Ausdruck bringen, dass die Menschen nicht mehr kritisch nachdenken. Außerdem sagt er damit, dass die Menschen so blind sind, dass sie vor den Augen nichts mehr merken. Dass sie in einem „Loch“(Z.10) stecken, zeigt, dass ihr einziger Weg aus dem Loch zu kommen, der Weg nach oben ist und somit müssen sie durch Gewalt gegen die oberen Schichten kämpfen, um aus dem Loch zu kommen.  Dies zeigt wiederrum, dass der Weg zur Freiheit nur durch einen Krieg gegen die oberen Schichten gelingt. Dass sie mit „angeschmiedeten Händen und Füßen“ (Z.10) hilflos dargestellt werden. Zeigt wiederrum die Unterdrückung der Menschen. Außerdem haben die Menschen einen „Knebel im Mund“ (Z.10). Dies bringt die nicht vorhandene Meinungsfreiheit dar. Außerdem zeigt dies, dass die Menschen wie „Vieh“ (Z:12) behandelt werden.  Das sind alles Metaphern, um die Unterdrückung besser hervorzubringen.  Die Unterwerfung der unteren Schichten macht Georg Büchner deutlich, indem er sagt, das Gesetz mache “die große Masse der Staatsbürger zum fronenden Vieh” (Z. 11f.).  Die Menschen der unteren Schichten werden nicht als Menschen angesehen, sondern als Tiere. Diese müssen für die obere Schicht Arbeiten erfüllen. Mit den „unnatürlichen Bedürfnisse“ (Z.12) wird gezeigt, dass die obere Schicht mehr Besitz, Nahrung und vieles mehr haben als die sie es überhaupt benötigen. Mit „unbedeutende und verdorbenen“ (Z.12) wird die obere Schicht abwertend von Georg Büchner dargestellt. Mit der „Minderzahl“ (Z.13) wird die Anzahl der oberen Schicht Gegensatz zur unteren Schicht.  Auch seinen Ärger über die “rohe Gewalt” (Z. 14) drückt er durch das Adjektiv “dumm[...]” (Z. 14) aus. Georg Büchner möchte “mit Mund und Hand dagegen kämpfen” (Z. 15) um die Situation zu verbessern. Im letzten Sinnabschnitt (Z. 15- 23) nimmt Georg Büchner Stellung zur aktuellen revolutionären Bewegung. Die Folgen der Vorfälle in Frankfurt seien Folgen eines Irrtums und “der Irrtum büßte sich sehr” (Z. 21), dies sei aber), also nichts Schlimmes (“keine Sünde” (Z. 21)). Georg Büchner “bedaure die Unglücklichen von Herzen” (Z. 22) und drückt somit seine Gefühle und sein Mitleid aus. Am Ende seines Briefes fragt dieser noch, ob “keiner von seinen Freunden in die Sache verwickelt” (Z. 23) sind. Durch diese Frage, versucht er nochmals die Gesundheit seiner Freunde nachzufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass Georg Büchner die Unterdrückung der unteren Schicht gut darstellt und seine Meinung den Eltern gut zum Ausdruck bringt. Die Rhetorischen Fragen sorgen wieder dafür, dass der Leser ZUM Nachdenken angeregt wird, wodurch Georg Büchner seine eigene Meinung besser und verständlich dem Leser übermitteln kann. Zudem bringt Georg Büchner das Elend und die Missstände zu der Zeit gut dar, indem dieser Metaphern benutzt. Weiterhin wird seine Meinung gut, verständlich und eindeutig zum Ausdruck gebracht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Brief und zu Woyzeck gibt es einige Parallelen. Einmal das Verhältnis Woyzeck und Hauptmann. Der Hauptmann nutzt Woyzeck aus und lässt diesen hart arbeiten. Woyzeck muss ihm jeden Tag seinen Bartabrasieren. Außerdem wird dieser auch vom Hauptmann beleidigt.  Woyzeck stellt die untere Schicht dar und der Hauptmann die obere Schicht.  Dass Woyzeck nicht kritisch nachdenkt ist ebenfalls eine Parallele zum Brief. Den auch Woyzeck steckt in dem „Loch“. Dieser denkt nicht nach und wird Eifersüchtig, weshalb dieser Marie tötet. Dieser versteht nicht, dass das verlassen von Marie, die Armut und die nicht vorhandene Zeit von Woyzeck ist. Das Menschenexperiment mit den Erbsen zeigt nochmals das Elend dieser Menschen, weil Woyzeck tut dies nur damit er Geld bekommt und denkt dabei nicht an seine Gesundheit nach bzw. seine Gesundheit ist ihm egal. Für ihn ist das Geld wichtiger als seine Gesundheit, weshalb dieses auch nur am Arbeiten ist, um die Familie zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Rene '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“ wurde in Straßburg, den 5.04.1833, von Georg Büchner in der Epoche des Vormärz geschrieben und thematisiert Büchners Stellungnahme zu der gescheiterten Revolution in Frankfurt und dessen Vorschlag Gewalt anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt befasst sich mit der Einleitung des Textes (Z.1). Hier enthalten ist eine klare Stellungnahme Büchners zu den „Erzählungen aus Frankfurt“ (Z.1). Er hat einen klaren Ansatz um Erfolg mit der deutschen Revolution zu haben. Es soll „Gewalt“(Z.2) eingesetzt werden um sich gegen die aktuelle Monarchie durchsetzen zu können. Er fühlt sich dem dritten Stand nahe und vertritt die Meinung, dass eine Ständegesellschaft unsinnig sei „Wir wissen was wir von unseren Fürsten zu erwarten haben“.(Z.2). „Durch die Notwendigkeit abgezwungen“ (Z.3) ist eine Periphrase welche für  Unantastbarkeit und Entscheidungsfreiheit auf Kosten der Unterständigen, welches die Fürsten meist auf Kosten des Volkes entscheiden. Die miserable Situation in Deutschland zeigt sich an „das Bewilligte wurde uns hingeworfen“ (Z.4) und representiert die fehlende Entscheidungsfreiheit. Die Metapher „erbettelte Gnade und ein elendes Kinderspielzeug“ (Z.4) verdeutlicht nochmals die fehlende Meinungsfreiheit, sowie dessen Wertlosigkeit den Fürsten gegenüber der „Maulaffe [n]  Volk“(Z.5) ist eine abwertende Metapher für die fehlende Meinungsfreiheit und Mitbestimmungsrecht in Deutschland. Die Metapher „ zu eng geschnürte Wickelschnur“(Z.5) zeigt zu einem die fehlenden Grundrechte in Deutschland, aber auch Kritik Büchners durch das Wort „zu“(Z.5) welches aussagt, man solle die „Schnur wieder weiten, also Grundrechte einführen und das Volk mitbestimmen lassen. Weiterhin steht dies für die immer noch präsente Zensur in Deutschland. Der „hölzene Säbel“(Z.6) und die „blechernde Flinte“(Z.6) repräsentieren die miserablen Voraussetzungen  für eine deutsche Revolution. Es ist zu erkennen, dass Büchner für ein vereinte Deutschland ist, da er häufig von „Deutschland“ und „Deutsche[n]“(Z.6) spricht. Der Diminutiv „soldatchens“(Z.6) und die „Abgeschmacktheit“(Z.6) zeigen in einem ironischem Ton die hohe Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns der Revolution Die rhetorische Frage „sind wir denn nicht in einem ewigen Gewaltzustand ?„(Z.9) soll die Unterdrückung des dritten Standes durch den Adel, welche durch Gewalt durchgesetzt wird, repräsentieren. Die Monarchie ist in Büchners Brief ein „Kerker“(Z.9) in dem jeder „geboren und großgezogen“(Z.10) wird. Dies steht metaphorisch für die altmodischen, miserablen mittelalterlichen Zustände, die sich im Staat abspielen. Ebenfalls ist eine Hyperbel hier enthalten welche dies verstärkt. Des weiteren zeigt sich die mangelnde Meinungsfreiheit und Zensur symbolisch in „angeschmiedete Hände und Füße“ (Z.10) und die fehlende Freiheit zu handeln. Der „Knebel im Munde“(Z.10) repräsentiert die Ausbeutung des Volkes durch den Staat sowie Armut. Büchner erläutert seine These „Gewalt“ anzuwenden, um eine erfolgreiche Revolution zu starten damit, dass wenn „rohe Militärgewalt“(Z.13), welche durch die Polizei „Agenten“(Z.14) unterstützt wird gegen das Volk und für den Bestand der Monarchie eingesetzt wird, so solle man ebenso mit „Mund und Hand“(Z.15) für ein freies, friedliches Deutschland kämpfen. Dies wird durch die Anapher „Dies Gesetz“ (Z.13-14) untermauert sowie durch Revolutionäre Symbole wie die „Hand“ (Z.15) unterstützt. Um gegen die fortan laufende Unterdrückung anzukommen, muss man nun seine Meinung äußern und darum kämpfen. Der Parallelismus (Z.15-16) legt den Fokus auf das, was man nicht tun solle, nicht teilzunehmen an der Revolution gescheitert sei „revolutionäre Bewegung als vergebliche Unternehmung“ (Z.18). Mit dieser Einstellung gäbe es zu wenige Revolutionäre, welche mitstreiten könnten. Dies sei genauso in „Frankfurt“(Z.19) passiert. Falls dies einem einleuchtet, erläutert Büchner so „sei es keine Sünde“(Z.21) seine Meinung zu ändern. Diejenigen, welche nicht mitkämpfen, „bedauert“(Z.23) er in einem ironischem Ton. Als Abschluss appelliert Büchner mit einer rhetorischen Frage an Gleichdenkende und andere Dichter „Sollte keiner von meinen Freunden in die Sache verwickelt sein?“(Z.23-24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner mittels vieler rhetorischer Mittel, besonders Metaphern und Ironie, zu einer gewaltbereiten Revolution aufruft. Da er zur Zeit der Zensur schreibt, zeigt er die meist in einer rhetorischen Schreibweise um seine Eltern wachzurütteln und die Bedeutung der Geschehnisse in Frankfurts ihnen zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Büchners hat viele Parallelen zu dem Drama „Woyzeck“. Zu einem spielt es in der identischen Zeit. Es herrscht starke Armut (Szene 6) und Kleinständige Menschen werden ausgenutzt. Woyzeck arbeitet als Soldat, rasiert den Hauptmann und lässt sich auf das Experiment eines Arztes ein um mehr Geld zu verdienen (vgl. Szene 1, 5, 8). Dies verdeutlicht die schlimme Situation am Anfang des 19. Jahrhunderts, die auch im vorliegenden Brief thematisiert wird (vgl. Z.9f.). Woyzeck arbeitet so viel und führt das Experiment eines Arztes durch, bei dem er nur Erbsen isst, sodass er unter einer psychischen Störung leidet, die sich dadurch äußert, dass er Stimmen hört (vgl. Szene 1). Durch diese psychische Störung ist es für ihn schwer zu erkennen wie schlimm seine Situation ist und wer für sie verantwortlich ist. Diese Aussage macht Büchner auch in seinem Brief (vgl. Z.9). Eine Tätigkeit Woyzecks ist den Hauptmann zu rasieren dieser behandelt ihn bei der Arbeit sehr schlecht (vgl. Szene 5). Dies macht die Unterordnung Woyzecks unter den Hauptmann klar. Der Hauptmann herrscht über Woyzeck und ist ihm überlegen. Weiterhin schreibt Büchner in seinem Brief oft über Gewalt. Gewalt wird auch in seinem Drama deutlich, wenn Woyzecks Gedanken ihn dazu auffordern Marie zu töten (vgl. Szene 13), wenn Woyzeck Marie umbringt (vgl. Szene 20) oder wenn er im Wirtshaus eine Auseinandersetzung mit dem Tambourmajor hat (vgl. Szene 15).&lt;br /&gt;
Generell lassen sich viele Parallelen zwischen dem Brief und dem Drama finden. Aspekte wie, ausbeuterischen Verhältnisse, wodurch Widerstand geleistet wird, spielen hierbei eine große Rolle. All das hat seinen Ursprung darin, dass die Gesellschaft mit der Situation nicht zufrieden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jannik Schneiders&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Brief Büchners an die Eltern“ wurde in Straßburg am 5. April 1833 in der Epoche des Vormärz von Büchner geschrieben. Der Brief thematisiert die Wichtigkeit einer Revolution und wie diese erfolgreich entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief lässt sich in zwei Sinnabschnitte einteilen. In dem Ersten (Z. 1-13) zeigt Büchner die Missstände der Gesellschaft in Bezug zu dem normalen Volk und den Fürsten. Im zweiten Sinnabschnitt erklärt Büchner die Erzählungen aus Frankfurt und zeigt warum dieser Aufstand schiefging. &lt;br /&gt;
Am Anfang des Briefes macht Büchner sofort klar, dass er wirklich seine Meinung vertritt. Dabei weist der Doppelpunkt „Meine Meinung ist die:“ (Z. 1) auf eine Ausführung seiner Meinung über die „Erzählung aus Frankfurt“ (Z. 1) hin, welches eine gescheiterte politische Aktion war. Büchner zeigt, dass ohne „Gewalt“ (Z. 2) nichts erreicht werden könne, da das Volk „wissen, was [sie] von [ihren] Fürsten zu erwarten haben“ (Z. 2-3). Er involviert den Leser durch die erste Person Plural „wie“ (Z. 2), damit die Leserschaft sich wirklich angesprochen fühlt und um das geringe Interesse der Fürsten für das Volk darzustellen.  Um diese Gleichgültigkeit erneut zu betonen, schreibt er, dass „alles, was sie bewilligten“ (Z. 2-3), nur durch die „Notwendigkeit abgezwungen“ (Z. 2-3) wurde. Damit verdeutlicht er, dass die Fürsten dem Menschen so wenig Rechte wie möglich zu geben versuchen, um den Unterschied zwischen sich zu vergrößern. Da „selbst das Bewilligte“ (Z. 3-4) den Menschen nur als „erbettelte Gnade“ (Z. 4) und „elendes Kinderspielzeug“ (Z. 4) präsentiert werde, macht Büchner dadurch deutlich, dass das Volk so wenig Lebensqualität wie möglich haben soll, was durch die Metapher „elendes Kinderspielzeug“ (Z. 4) deutlich wird und dass die Fürsten klar machen wollen, dass das Volk von ihnen abhängig sei. Dieses kleine Gefallen, die dem Volk gegeben werden dienen dazu, dass „dem ewigen Maulaffen“ (Z. 5), also das wehrlose Volk darstellt, da es nur zuschauen kann. Er zeigt also, dass die Fürsten sich erneut als besser darstellen, indem sie das Volk durch das Bewilligte vergessen lassen, dass es wehrlos sei. Durch die Metaphern, „blecherne Flinte“ (Z. 6) zeigt Büchner, wie hilflos die Menschen sind. Die Menschen seien nur „harmlose Soldatchens“ (Z. 7). Dieses Diminutiv macht erneut klar, dass die Menschen von den Fürsten nicht ernst genommen werden. Da „den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt“ (Z. 8) vorgeworfen werde“, verteidigt er diese rhetorische Frage, „Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?“ (Z. 8-9). Dadurch zeigt er, dass die Gewalt der Fürsten auch nur mit Gewalt bekämpft werden kann. Weil das Volk die Situation nicht anders kenne „im Kerker geboren“ (Z. 9), bemerke es die Missstände gar nicht mehr, „merken wir nicht mehr“ (Z. 9). Die Situation des Volkes wird durch due Metaphern „Loch“ (Z. 10) und den „Knebel im Munde“ (Z. 20) gezeigt. Durch die Macht der Fürsten haben die Menschen kaum Rechte und können nichts dagegen machen, weil sie diese Situation erst gar nicht realisieren. Im folgendem wirft er seinen Eltern in Form einer rhetorischen Frage vor, welche er direkt ironisch beatwortet, indem er klarmacht, das das Volk für die Fürsten nur „fronendes Vieh“ (Z. 11-12) sei. Den Adel bezeichnet er als „verdorben“ und „unbedeutend“ (Z. 12). Die „dumme Pfiffigkeit seiner Agenten“ (Z. 13-14) ist ein contradictio in adiecto und zeigt, dass die Unterstützer die „rohe Militärgewalt“ (Z. 13) beschönigen. Deswegen versucht Büchner mit „Mund und Hand“ (Z. 21) sein Wille sich einzusetzen zu zeigen. In Zeile 14f. erklärt er, dass alle an dem Aufstand hätten teilnehmen müssen, um den Erflog zu garantieren und dass das in Frankfurt nicht der Fall war, was zu dem Scheitern dieser Aktion führte. Warum nicht so viele Menschen da waren erklärt Büchner durch die „deutsche Indifferenz“ (z. 21), welche die Zurückhaltung vieler erklärt. Menschen die anders über die Situation denken sind für Büchner verblendet und wirft ihnen eine „tolle Meinung vor“ (Z. 20). Zum Schluss fragt er seine Eltern ob seinen Freunden irgendetwas passiert ist „Sollte keiner von meinen Freunden in die Sache verwickelt sein?“ (Z. 22-23).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt sich, dass Fürsten sich besser fühlen als das Volk und alles dafür tun das Volk in dem Glauben zu lassen, sie hätten viele Rechte. Den Fehlschlag in Frankfurt begründet Büchner damit, dass nicht genug Menschen die Missstände realisieren, also feststellen, dass die Fürsten ein besseres Leben auf die Kosten des Volkes haben, oder sich wehren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Brief Büchners und dem Drama „Woyzeck“, gibt es einige Parallelen. &lt;br /&gt;
Als erstes fällt das Verhältnis zwischen Woyzeck und dem Hauptmann auf. Woyzeck ist ein einfacher Soldat und rasiert dem Hauptmann um an mehr Geld zu kommen (vgl. Szene 5). Dadurch wird klar, dass es eine ganz klare Rangordnung gibt. Der Hauptmann hat so viel Geld, dass er Woyzeck für seinen Luxus arbeiten lassen kann. Dies erinnert daran, dass die Adeligen über die Armen bestimmen können und das Volk fast keine Möglichkeit hat, ohne Realisation die eigene Situation zu verbessern (vgl. Z.9)&lt;br /&gt;
Zudem zeigt das Verhältnis zwischen Marie und dem Tambourmajor die Verzweiflung Maries, da sie versucht, sich selber ein besseres Leben zu ermöglichen, indem sie mit einem Vermögendem flirtet, dabei interessiert sich der Tambourmajor nicht, dass sie die Freundin von Woyzeck ist (vgl. Szene 6). Das zeigt sich in dem Brief, als Büchner zeigt, wie viel sich der Adel für das Volk interessiert (vgl. Z. 4f.)&lt;br /&gt;
Woyzecks Geldnot zeigt sich, als er an einem schädlichen Experiment teilnimmt. Dies zeigt erneut, dass die Adeligen die Armen ausnutzen, da Woyzeck dazu gezwungen ist, diese Erbsendiät zu machen. Auch in dem Brief erkennt man, dass der Adel die Armen nur aus&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Straßburg 1835</title>
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				<updated>2019-12-12T19:07:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Brief Büchners an die Familie, Straßburg 1835'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ welcher im Juli 1835 von Georg Büchner in Straßburg verfasst wurde, thematisiert den Stellenwert der dramatischen Dichter in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in drei Sinnabschnitte aufteilen. In dem ersten Sinnabschnitt (Z. 1- 11) startet Büchner direkt mit der Haupt These des Textes, in dem er sagt, dass „der dramatische Dichter […] in [seinen] Augen nichts als ein Geschichtsschreiber [ist]“(Z. 1 f.). So wird direkt am Anfang schon klar, dass sich der Brief nur auf seine Meinung und seinen Standpunkt fixieren wird. Unterstützt wird dies durch die Aussage „… aber über letztem dadurch…“(Z. 3), womit er noch einmal verdeutlichen will, dass er über dem Geschichtsschreiber Steht. Durch die Alliteration in der Aufzählung mit „statt“(Z. 4ff.) verdeutlicht er die Unterschiede zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtenerzähler.  Dies wird durch die negativ formen besonders deutlich und hebt sich so hervor. Zudem Prägt sich das negative bei dem Leser besser ein und lässt den dramatischen Dichter besser dastehen. Durch das Superlativ „höchste“(Z. 6) verdeutlicht er die Wichtigkeit eines dramatischen Dichter, welche in seinen Aufgabe und seiner Pflicht liegt, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen(vgl. Z. 6f.).  Er  stellt des Weitern  die Bedingung auf, dass das Buch &amp;quot;weder sittlicher noch unsittlicher […]  als die Geschichte selbst &amp;quot; sein darf (Z. 11,12). Damit sagt er, dass die Dramen Wahrheitsgemäß sind. Jedoch darf der Autor seine Eigene Meinung mit einfließen lassen, dabei aber nicht so übertreiben, dass es von der wahren Geschichte zu weit abweicht. Dies stellt er damit, dass die „Lektüre [nicht] für junge Frauenzimmer geschaffen worden“(Z. 11). Dies verdeutlicht, dass die wahre Härte des Lebens auch in dem Stück vorkommen solle. Man solle nicht immer nur das gute zeigen, sondern auch, mal das Schlechte, denn die Menschen die das Lesen verstehen das und lernen daraus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im nächsten Abschnitt (Z. 12- 26) startet Büchner mit der Intension des Dramas. Diese lautet, dass der Dichter „kein Lehrer der Moral“(Z.12) sei und dass die Menschen nur aus seinen Charakteren, welche ein Dichter seiner Erzählung hinzugibt, lernen können, da diese die Vergangenheit repräsentieren. So hofft ein Dichter darauf, dass die Menschen aus den Figuren „lernen“(Z.14) können, und seine Idee hinter den Figuren umsetzt werden.  Büchner sagt, dass niemand „Geschichte studieren“(Z.17) sollte, da dort „unmoralische Dinge“(Z. 18) berichtet werden und man deshalb „mit verbunden Augen über die Gassen gehen“(Z.18f.) müsste, da man dann so von der Vergangenheit geblendet wäre und nicht mehr auf das reale achtet. Diese Aussagen sind jedoch Ironie von Büchner. Er will lediglich auf die Missstände seines Landes aufmerksam machen.  Nun fährt er weiter Ironisch fort, indem er sagt, dass die Menschen sonst „über einen Gott Zetern schreien“(Z.20f.) müssten, da dieser eine Welt geschaffen hat auf der „so viele Liederlichkeiten vorfallen“(Z. 21f.). Damit kritisiert er ebenfalls den Einfluss der Kirche auf die Meinung der Menschen und, dass die Menschen alles glauben, was die Kirche sagt. Des Weiteren sagt er jenen, die sagen, dass ein Dichter die Welt nicht zeigen muss, wie sie wirklich ist, dies Sehr wohl muss. Dazu stellt er Gott und die Kirche erneut ins Lächerliche. Er sagt, dass er die Welt „nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“(Z.24-26). So zeigt er erneut, dass er die Welt in den Dramen so darstellen kann wie sie ist und sie nicht Beschönigen muss. So zeigt er, den treuen Gläubigen durch die Ironie „liebe“(Z. 25), dass das was Gott in der Schöpfungsgeschichte geschaffen hat nicht alles toll ist.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
In dem letzten Sinnabschnitt (Z 26 -32) geht er noch auf ein Ironisch gemeintes „Idealdichter“(Z.27) ein. Hiermit meint er den Dichter „Schiller“(Z. 32) wie sich später herausstellt. Zur Beschreibung von ihm, verwendet Büchner die Metapher „Marionetten mit himmelblauen Nasen“(Z.28), was noch einmal verdeutlicht was er von ihm hält. Schiller war anderer Meinung als Büchner und hat in der Gesellschaft immer alles Beschönigt. Das passt Büchner aber nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner in seinem Brief die Menschen, aber vor allem seine Familie aufklären will und ihnen nahe legen, so zu denken wie er. Des Weiteren will er versuchen, dass sie verstehen wie er denkt  und dass sie dies nachvollziehen können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
Georg Büchners „Brief an die Familie“ von 1835, thematisiert Büchners Meinung zu Dichtern, ihrer Aufgabe für die Gesellschaft und wie Büchner sich die ideale Literatur vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner beginnt den Brief mit der Aussage, dass „dramatische Dichter“(Z.1) nichts als „Geschichtsschreiber“(Z.2) seien, was darauf hindeutet, dass Büchner in diesem Brief über Literatur schreiben und seine Meinung kundtun wird. Dadurch, dass der Dichter „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“(Z.3) macht er die vorherige Aussage und damit seine Meinung deutlicher. Er kritisiert, dass die Dichter versuchen das Geschehen oder eine Historie durch Figuren und ihr Leben zum leben erwachen zu lassen (vgl. Z. 5-8) und der Dichter die Geschichte nicht „sittlicher noch unsittlicher“(Z.9) machen soll, weil er dadurch die Geschichte verfälschen würde. Dieses Argument wird dadurch verstärkt, dass die Geschichte nicht als „Lektüre für junge Frauenzimmer“(Z.11-12) gedacht sei und der Dichter nicht auf jugendfreien Inhalt achte müsse. Der Dichter sei „kein Lehrer der Moral“(Z.13), womit er sagen möchte, dass auch ein Drama nicht moralisieren soll, sondern die Menschen sich selbst ein Bild über die Begebenheiten machen sollen (vgl. Z. 15-16). Diese Aussage wird dadurch bekräftigt, dass man dann ja keine Geschichte studieren sollte, weil damals auch schlimme Dinge vorgefallen seien und man sich vor Unanständigkeiten die Augen verbinden und ott Zeter schreien müsste, da dieser die Welt erschaffen hat, auf welcher schlimme Dinge passieren (vgl. Z. 17-22), denn Menschen sollen auch aus den Fehlern lernen. &lt;br /&gt;
Dann spricht Büchner über den „Idealdichter“(Z.27), der die Welt zeigen muss, „wie sie sein solle“(Z.24), damit die Menschen sich dies als Vorbild nehmen und nicht wie die Figuren der Epoche „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Mensch von Fleisch und Blut“(Z.28-29) sind und dadurch klar seine Meinung gegen diese Art ausdrückt.&lt;br /&gt;
Dabei spricht er von Schiller, von dem er „sehr wenig“(Z.32) halte. Mit dem Satz fasst er den Brief noch einmal zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, das Büchner seine Familie mit diesem Brief belehren, ihnen auch Stückweise seine Meinung aufdrängen, sie aber auch zum Nachdenken bringen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, der von Georg Büchner geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Unterschiede zwischen einem Dramatiker und einem Geschichtsscheiber, sowie deren Aufgaben.&lt;br /&gt;
Als erstes hebt Büchner seine Position als „dramatische[n] Dichter“ (Z.1) hervor. Er vergleicht sich dabei mit einem „Geschichtsschreiber, steht aber über Letzterem“ (Z.2). Durch die adversative Konjunktion „aber“ (Z.2) unterscheidet er zwischen einem Geschichtsschreiber und einem Dichter und stellt einen Kontrast durch die Präposition „statt“ (Z.4) dar. Während der Geschichtsschreiber eine „trockne Erzählung“ (Z.4) der Fakten gibt, soll der Dramatiker den Leser „in das Leben einer Zeit“ (Z.5) hineinversetzen. Außerdem soll er den Menschen „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.6) und „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.6) geben. Wissenschaftler stellen somit nur die Fakten dar, während Dramatiker die gegebenen Ereignisse in Form einer Geschichte und deren Charaktere wiedergeben soll. &lt;br /&gt;
Obwohl das Leben in Form von einer Geschichte wiedergegeben werden soll, muss der Dramatiker darauf achten, „so nahe als möglich“ (Z.8) an die wahre Geschichte heranzukommen, was nur möglich ist, wenn man sich an der Realität orientiert und sie „weder sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) wiedergibt. Die Realität soll nicht durch Verharmlosung oder Übertreibung verfälscht werden. Des Weiteren ist ein Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z.12), da das Ziel ist, Geschichten und Charaktere zu erfinden, die die Fakten der Vergangenheit darstellen sollen (vgl. Z.12 f.), damit die Menschen „daraus lernen“ (Z.14) können. Den Bezug zum Geschichtsstudium stellt Büchner durch den Vergleich her, dass daraus gelernt werden soll, „wie aus dem Studium der Geschichte“ (Z.15), was die Ähnlichkeit des Dramatikers und des Historikers erneut zeigt. &lt;br /&gt;
Das Ziel ist es nicht Moral zu lehren, da auch im Geschichtsstudium „sehr viele unmoralische Ding“ (Z.18) erzählt werden. Denn wenn man von dem Unmoralischem in der Welt nichts wissen wolle, müsse man „mit verbundenen Augen“ (Z. 19) umherlaufen. &lt;br /&gt;
Aus dem Grund, dass das Unmoralische ein Teil der Realität ist, will Büchner die Welt so darstellen wie sie ist, weil Gott sie „gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z. 25 f.) und er sich von den „sogenannten Idealdichter[n]“ (Z.26 f.) abgrenzen möchte, da sie nur über die Idealvorstellung schreiben. Er schreibt diesen auch „himmelblaue[…] Nasen“ (Z.) zu, welche als Metapher dienen und die Gutgläubigkeit und den fehlenden Realismus dieser verbildlichen. Außerdem wirft er ihnen „affektierte[n] Pathos“ (Z.28 f.) vor, was aussagt, dass ihre Werke lediglich der Darstellung der gewünschten Realität dienen.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner die Dramatiker als Historiker beschreibt, die allerdings historische Fakten und das Leben in bestimmten Zeiten in Geschichten und anhand von Charakteren verbildlichen. Ihre Aufgabe ist es, dass der Leser sich in die Geschichte hineinversetzen kann und ihn ein Gefühl zu geben, wie das Leben innerhalb bestimmter Epochen gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchners Brief „An die Familie“ wurde in Straßburg 1835 veröffentlicht und thematisiert, den Wert der Dichter in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchners Brief kann man in vier Sinnabschnitte einteilen. Der erste Abschnitt (Z. 1-16) zeigt die grundlegenden Unterschiede zwischen dem dramatischen Dichter und dem Geschichtsschreiber. Der zweite Abschnitt (Z. 16-26) beinhaltet hauptsächlich Religionskritik und der Letzte zeigt warum Büchner Idealdichtern nicht zustimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Büchner ist der dramatische Dichter „nichts als ein Geschichtenschreiber“ (Z. 1-2), allerdings gibt es Unterschiede, was durch die adversative Konjunktion „aber“ (Z. 2) deutlich gemacht wird. Der Dichter verpackt Passiertes in eine Geschichte und nicht in eine „trockne Erzählung“ (Z. 4), um es dem Leser besser möglich zu machen, sich in die Zeit und in die Menschen damals hineinzuversetzen. Dies wird erreicht, indem typische Dinge dieser Zeit in verschiedenen Personen verpackt werden. Verstärkt wird diese Aussage durch den Parallelismus „uns statt Charakteristiken Charaktere, uns statt Beschreibungen Gestalten gibt“ (Z. 5-6). Dabei ist es aber seine „höchste Aufgabe“ (Z. 7), trotz seiner erfundenen Charaktere, die Wahrheit zu schreiben.  Der Superlativ zeigt die Wichtigkeit der Wahrheit, erneut betont wird dies dadurch, dass das Buch „weder sittlich noch unsittlicher sein“ (Z. 9) soll, als die Geschichte wirklich war. Büchner versucht klar zu machen, dass das Passierte nicht zur Unterhaltung dient, sondern ernst genommen werden sollte. Er will vielmehr die Verhältnisse der Zeit aufzeigen, als einem moralische Werte klar zu machen, daher ist der Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z. 12). Er vergleicht also den Sinn des Buches vom Dichter mit dem „Studium der Geschichte“ (Z. 15), der Mensch soll also verstehen was dort wirklich passiert und „dann daraus lernen“ (Z. 14). Als nächstes übt Büchner Religionskritik aus, indem er aufzeigt, dass man Gott nicht uneingeschränkt lieben und an ihn glauben kann, wenn man sich mit der Geschichte der Menschheit befasst. Die Metapher „mit verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z. 18-19) zeigt dies und die verbundenen Augen zeigen dass man zwar über die Gasse geht, aber keine Ahnung hat was auf der Gasse passiert. Die Gasse stellt das Leben dar, das Gefahren beinhaltet. Auf der Gasse könnten „Unanständigkeiten“ (Z. 20) sein die einen dazu zwingen würden Gott anzuzweifeln, weshalb man lieber alles ignoriert. Büchner hält den Wunsch nach einer perfekten Welt für schädlich, weil man dann dazu neigt, Sachen die schief gehen zu ignorieren. Im folgendem wird ein Teil der Leserschaft indirekt angesprochen, indem er schreibt, „Wenn man mir übrigens noch sagen wollte“ (Z. 22-23), was die Aufmerksamkeit des Lesers noch einmal verstärkt. Er kritisiert Gott dafür, dass er eine perfekte Welt zeigt, was an der Ironie „als der liebe Gott“ (Z. 25) erkennbar wird. Büchner hingegen konzentriert sich eher darauf, die Realität zu zeigen und die Menschen so zu bewegen. Ebenfalls kritisiert er „Idealdichter“ (Z. 27), was ein Neologismus ist um Dichter zu beschreiben, die wie Gott eine perfekte Welt darstellen, da sie „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos“ (Z. 29) sind. Marionetten werden immer von einem anderen gesteuert, weshalb diese eine Metapher für beeinflusste oder kontrollierte Menschen steht. Ihre himmelblauen Nasen zeigen die Unschuld und Naivität dieser Dichter. Das affektive Pathos ist die emotionale Leidenschaft, also sagt er aus, dass sie sich weniger auf die Geschichte konzentrieren. Sie sind für ihn keine richtigen Menschen, da sie keine Probleme aufzeigen, sondern sich ausschließlich das Positive beschränken, weshalb er ihnen Gefühle wie „Leid und Freude“ (Z. 30) nicht abkaufen und sich so auch nicht in sie hinein versetzen kann. Zusammengefasst schreibt er, dass er „sehr wenig auf Schiller“ (Z. 32) hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird klar, dass Büchner den Dichter besser als den Geschichtsschreiber ansieht, da dieser die unveränderte Geschichte darstellt und kein Idealbild schafft. Die Geschichte wird dem Leser durch Charaktere dann näher gebracht, damit dieser sich besser in die Zeit und in die Menschen versetzen kann. Dies wird durch die Verwendung von Gegensätzen und Anaphern verdeutlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ der von Georg Büchner geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde , thematisiert die Aufgaben eines dramatischen Dichters, die er zu erfüllen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner vergleicht zunächst den „dramatische(n) Dichter“(Z.1)  mit einem „Geschichtsschreiber“(Z.2) und sieht sie als Gleichwertig. Dennoch stellt er durch die Konjunktion „aber“den Dramatiker über den Geschichtsschreiber(Vgl.2) und macht damit den Kontrast deutlich.&lt;br /&gt;
Im folgenden  zählt er die Unterschiede auf und leitet diese jeweils mit „statt“ in Form einer Anapher ein damit macht er den Kontrast nochmals deutlich .Er sagt, dass ein Dramatiker „keine trockene Erzählung“ (Z.4) schriebt sondern eine Erzählung in dem sich der Leser „in das Leben einer Zeit hinein versetz(en)“ (Z.5)  kann. Ebenfalls soll man den Menschen „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.6f) und „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.7)geben . Er sagt damit,dass er möchte das der Leser an die Geschichte ran kommt und die Menschen versucht zu verstehen. Mit dem Superlativ „höchste Aufgaben“ macht er die Wichtigkeit deutlich und hebt nochmal die Aufgabe eines Dramatikers hervor. Mit der Metapher „ (…) die Geschichte ist vom Herrgott nicht zu einer Lektüre für junge Frauenzimmer geschaffen worden“ (Z.10f) möchte er verdeutlichen, dass so eine Geschichte nicht zur Unterhaltung dient sondern eine Geschichte mit der man sich auseinander setzen soll.Danach erklärt er, dass der Dichter „kein Lehrer der Moral“(Z.12) sei und dass die Menschen nur aus seinen Charakteren lernen können, da diese die Vergangenheit repräsentieren außerdem macht er deutlich das man nichts Beschönigen sollte. So hofft ein Dichter darauf, dass der Mensch aus den Figuren „lernen“(Z.14) mag. Laut Büchner sollte man „keine Geschichte studieren“ (Z.16) es werden nämlich  „viele unmoralische Ding(e) darin erzählt.“ damit hebt er seine Dramen nochmal hervor. Da sie effektiver sind die Menschen zu belehren. Die Aussage „liebe   Gott“ ist Ironie und kritisiert damit die Religion.Er sagt das Gott nicht die Rechtfertigung ist für  die Fürsten ist , um das Volk zu unterdrücken.Er beschreibt die Idealdichter  als „himmelblaue(..) und affektierten Panthos“ ,dass heißt, dass diese nicht auf die Probleme der Gesellschaft und die Vergangenheit aufmerksam machen, sondern nur eine Verschönerung der Umstände zeigen, die nicht der Realität entsprechen.Deshalb sind diese für Büchner keine Anerkannten Richter. Dadurch das Schiller für ihn ein Idealdichter ist kritisiert er ihn (Vgl.32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen,dass Büchner in seinem Brief an die Familie die Aufgaben und die Wichtigkeit eines dramatischen Dichter beschriebt .Ein Dramatiker holt die Menschen mit seinen Stücken zurück zur Realität und kärt diese damit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maya==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, der von Georg Büchner 1835 in Straßburg geschrieben wurde, thematisiert den Kontrast zwischen dramatischen Dichtern und Geschichtsschreibern und die besondere Wichtigkeit des Ausdrucks der Realität auf der Bühne im 19. Jahrhundert auf Grund von der problematischen politischen Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst beschreibt Büchner den Kontrast zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber. Dies wird durch die adverbiale Konjunktion „aber“ (Z.2) und der Anapher „uns statt Charakteristiken Charaktere, uns satt Beschreibungen Gestalten gibt“ (Z.5f.) deutlich. Der dramatische Dichter schreibt keine einfachen Geschichten, die Geschichten sind Beispiele aus der Realität, die nicht immer nur schön und perfekt, sondern vor allem elendig und schlimm ist. Er sagt, dass es „[]seine höchste Aufgabe“ (Z.7) sei, der Realität so nah wie möglich zu kommen. Der Superlativ „höchste“ (Z.7) zeigt die extrem hohe Gewichtung des Ausdrucks der wirklichen Begebenheit für ihn und es wird deutlich, dass er die Realität auf keinen Fall verfälschen möchte. Er sagt, dass „[d]er Dichter kein Lehrer der Moral“ sei (Z.12) und die Leute aus seinen Geschichten lernen (vgl. Z.14). Es wird klar, dass durch die Darstellung der Realität auf der Bühne niemand mehr nötig ist, der vorgibt, was das Richtige ist oder was zu tun ist, da die Menschen dies von sich aus erkennen und daraus lernen, sodass sie dann auch danach handeln können. Dieser Lernprozess passiert unbewusst durch das Verständnis der Geschichte und der Gefühle der Charaktere. Er sagt, dass „man keine Geschichte studieren [dürfte], weil sehr viele unmoralische Ding[e] darin erzählt werden“ (Z.17f.). Es wird deutlich, dass in der Realität ist nicht immer alles schön und perfekt ist, so wie es auf der Bühne oft dargestellt wird, es gibt vor allem schlimme Aspekte, die bei realitätsgetreuen Geschichten dargestellt werden müssen. &lt;br /&gt;
Er schreibt, dass der Dichter der Welt zeigen muss „wie sie ist“ (Z.23) und nicht „wie sie sein soll“ (Z.24), da „der liebe Gott […] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.25). Das Adjektiv „lieb“ (Z.25) zeigt die Ironie und somit auch Religionskritik Büchners, da er sagt, dass die Welt das Gegenteil von perfekt ist, „der liebe Gott“ (Z.25) sie jedoch genau so gemacht hat. Zudem wird seine Überzeugung deutlich, dass den Menschen ihre Situation vor Augen zu führen ist und ihnen nicht nur eine Geschichte vorgespielt werden soll, die die Realität beschönigt.&lt;br /&gt;
Er äußert Kritik an den Dichtern, die der Welt zeigen „wie sie sein soll“ (Z.24). Diese Dichter erschaffen seiner Meinung nach „Marionetten […] aber [keine] Menschen von Fleisch und Blut“ (Z.28f.). Es wird deutlich, dass diese Dichter nur Figuren tanzen lassen, jedoch keine wirklichen Charaktere schaffen, die die Realität widerspiegeln und in denen man seine eigene Situation oder Teile dieser Situation wiedererkennen kann. Sein letzter Satz: „Mit einem Wort, ich halte […] sehr wenig auf Schiller.“ (Z.32) zeigt, da Schiller die Meinung vertritt, dass den Menschen zu zeigen ist, wie man sein sollte und dass sie daraus lernen und dies ihr Handeln verbessert, dass er das Gegenteil von Schillers Meinung vertritt und somit der Meinung ist, dass die Realität auf die Bühne zu bringen ist um ein Verständnis der Menschen für ihre eigene Situation hervorzurufen. Sodass sich diese für die Verbesserung ihrer Situation einsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass es Büchner wichtig ist, dass die Geschichten, die auf der Bühne gespielt werden, realitätsgetreu sind. Sie sollen auch das Elend in der Realität vor Augen führen und nicht die Realität beschönigen, sodass die Menschen, durch das Verständnis ihrer eigenen Situation, Widerstand leisten können und in der Lage sind sich aus ihrer Situation befreien oder sie zumindest zu verbessern. Dies wird unter anderem durch den Gebrauch einiger Stilmittel wie Anaphern und adversativen Konjunktionen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, welcher 1835 in Straßburg von Georg Büchner geschrieben wurde, handelt von der eigentlichen Aufgabe der Schriftsteller und der Dramatiker und gibt Aufschluss darauf, ob diese erfüllt wird oder nicht. Dieser Brief gehört zu der politischen Literatur und gehört zu der Epoche des Vormärz, also zu der Zeit vor der deutschen Revolution &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn definiert Büchner den dramatischen Dichter als „Geschichtsschreiber“ (Z.2), welcher aber über diesem steht. So wird verdeutlicht, dass der dramatische Dichter nach Büchner sich auch auf Fakten zurückbezieht. Büchner erklärt das der Dichter im Unterschied zu dem Geschichtsschreiber die „Charakteristiken in Charaktere“(Z.5f.) umwandelt, damit beschriebt er, dass die für die damalige Zeit vorhandenen Arten von Menschen, also bezogen auf deren Schichten, Charaktere in einer Handlung zugeordnet werden welche die Eigenschaften für den Leser anschaulich wiederspiegeln. Büchner definiert des Dichters Aufgabe als die Wiedergabe eines Geschehens wie es „sich wirklich begeben“(Z.7f.) hat und beschreibt dies als die „höchste Aufgabe“ (Z.7) eines Dichters. Die „höchste“(Z.7) Disziplin eines Dichter ist es, die Geschichte so zu erzählen, wie sie stattgefunden hat. Deswegen darf diese „weder sittlicher noch unsittlicher sein, als die Geschichte selbst“(Z. 9f.), da diese sich damals so abgespielt hat, wie Gott es vorhergesagt hat und somit nicht verändert werden sollte. Die Aussage, ein Dichter sollte der Geschichte „so nahe als möglich“ (Z. 8) kommen verdeutlicht, dass man nicht zu weit von der Wirklichkeit abweichen und immer bei der Wahrheit bleiben sollte. Auch durch die Klimax „sittlicher noch unsittlicher“ (Z. 9) wird erneut deutlich, dass man die Geschichte nicht mehr verändern, sondern sich immer auf die Realität berufen sollte. Büchner meint, dass ,,aber die Geschichte [..]vom lieben Herrgott nicht zu einer Lektüre für junge Frauenzimmer geschaffen worden&amp;quot;(Z.10f.) ist, was soviel heißt, dass ein Dichter die Geschichte nicht so verändern soll, dass auch Frauen die Geschichten lesen konnten, sondern die Geschichte so beschreiben soll, wie sie wirklich passiert ist. Büchner zieht einen Geschichtsvergleich, denn laut ihm soll der Dichter Gestalten erschaffen und Dinge erfinden(vgl.Z.12f.) und ,,vergangene Zeiten wieder aufleben&amp;quot;(Z.13) lassen, damit die Menschen aus Fehlern lernen.Weiterhin sagt Büchner, dass Dichter sich nicht als “Lehrer der Moral” (Z.12) sehen sollen,da in der Geschichte “sehr viele unmoralische Dinge” (Z.18) passieren. Dichter sollen die Geschichte nur neu erzählen, damit die Leute aus dieser lernen können (vgl. Z.14). Weiterhin wird gesagt, dass jeder der diese “unmoralischen Dinge” (Z.18) nicht lesen wollen, ebenso mit verbundenen Augen über die Straße gehen müsste (vgl. Z.19), den auch dort sind die Missstände der Gesellschaft deutlich erkennbar. Laut Georg Büchner gibt es jedoch auch “Idealdichter” (Z.27) ,die die Geschichte nicht so darstellen wie sie ist sondern so wie sie sein sollte (vgl. Z. 23f), womit sie sich gleichzeitig höher “als de[n] liebe[n] Gott stellen” (Z.25). die Charakterisierung “liebe[r] Gott” (Z.25) ist von Ironie geprägt, da er zuvor noch auf die Missstände in der damaligen Zeit hinweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Georg Büchner die Dichter in gewissem Maße als Geschichtsschreiber ansieht, die die Geschichte jedoch durch Charaktere für den Leser greifbarer machen. Er stellt klar, dass Dichter die Geschichte nicht verändern sollen um sie schöner erscheinen zu lassen, denn dies verwehrt dem Leser einerseits die Möglichkeit aus der Geschichte zu lernen und andererseits sich mit der Geschichte zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief mit dem Titel &amp;quot;An die Familie&amp;quot; wurde von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg verfasst und thematisiert die Aufgabe eines dramatischen Dichters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief beginnt mit einem Vergleich, der als zentraler Gedanke Büchners den dramatischen Dichter charakterisiert: ,, [...] Der dramatische Dichter ist in meinen Augen nichts als ein Geschichtsschreiber [...]&amp;quot;(Z.1,f). Somit stellt Büchner das aus seiner Sicht wichtigste Charaktermerkmal seines Berufes an den Anfang der Ausführungen, die aus diesem Vergleich hervorgehenden Aufgaben des dramatischen Dichters beschreibt er im Folgenden. Zuerst jedoch erwähnt er, dass der dramatische Dichter aber über dem Geschichtsschreiber stehe, ,, [...] dadurch, dass er uns die Geschichte zum zweiten Mal erschafft und uns gleich unmittelbar, statt eine trockne Erzählung zu geben, in das Leben einer Zeit hinein versetzt [..]&amp;quot;(Z.2-5). Durch diese Ausführungen betont Büchner dass trotz ihrer charakterlichen Gleicheit der dramatische Dichter dem Geschichtsschreiber dadurch überlegen ist, dass er statt nur den bloßen historischen Hintergrund wiederzugeben den Ereignissen erneut Gestalt verleiht und dem Leser oder Zuschauer unmittelbar vor Augen führt. Dies geschieht laut Büchner dadurch, dass er ,, [...] uns statt Charakteristiken Charaktere, uns statt Beschreibungen Gestalten gibt&amp;quot;.(Z.5,f). Durch diesen Parallelismus erklärt er, dass der dramatische Dichter aufgrund historischer Gegebenheiten Figuren erschafft, die die zur damaligen Zeit häufig auftretenden Eigenschaften und Verhaltensweisen besitzen und deren Lebensbedingungen den historischen Zuständen entsprechen. Die &amp;quot;höchste Aufgabe&amp;quot;(Z.7) des dramatischen Dichters ist es, ,, der Geschichte, wie sie sich wirklich begeben, so nahe als möglich zu kommen.&amp;quot;(Z.7,f) Dramatische Dichter sollten also die historischen Hintergründe so genau wie möglich wiedergeben, ihre Figuren und Ereignisse sollten demnach also wirklich passiert sein können. Daher ,,darf sein Buch weder sittlicher noch unsittlicher sein, als die Geschichte selbst [...]&amp;quot;(Z.9,f). Das Drama beschreibt nach Büchners Vorstellungen also die jeweilige gesellschaftliche Realität ohne zu beschönigen oder auch zu übertreiben. Zudem ist ,, der Dichter kein Lehrer der Moral , er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut, wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht.&amp;quot;(Z.12-16) Hiermit erläutert Büchner erneut das Verhalten eines Dichters, der laut ihm statt den Leuten vorzuschreiben, wie sie sich moralisch zu verhalten haben, die historischen, alltäglichen Lebensumstände beschreiben sollte, sodass die Leute dann aus diesen selbst ihre Schlüsse ziehen können. Zudem sagt er, dass wenn man die wahren Gegebenheiten nicht anerkennen wolle, ,, man keine Geschichte studieren dürfte, weil sehr viele unmoralische Dinge darin erzählt werden, (man) müsste mit verbundenen Augen über die Gasse gehen, weil man sonst Unanständigkeiten sehen könnte, und müsste über einen Gott Zeter schreien, der eine Welt erschaffen, worauf so viele Liederlichkeiten vorfallen.&amp;quot;(Z.17-22) Damit wiederholt Büchner, dass das Drama nur die gesellschaftliche Realität beschreibt und daher auch nicht unmoralischer ist als diese, deshalb müsste man Kritik an der Realität üben satt an der dramatischen Verarbeitung dieser. Zudem sagt Büchner, dass man dann auch Gott kritisieren müsste, da dieser die Welt ja so geschaffen hat wie sie ist und damit auch die gesellschaftlichen Zustände. Diese Vorstellung kritisiert Büchner auch im Folgenden, indem er erzählt, dass ,, wenn man mir übrigens noch sagen wollte, der Dichter müsste die Welt nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle, so antworte ich, dass ich es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll.&amp;quot;(Z.22-26) Damit erläutert Büchner, dass der Dichter die gesellschaftliche Realität beschreibt und nicht die gesellschaftliche Idealvorstellung, da Gott die Welt ja so geschaffen hat wie sie sein soll; die Realität entspricht also Gottes Wunschvorstellung. Büchner spielt so ironisch auf die Argumentation an, die gesellschaftlichen Zustände seien von Gott gewollt und übt Religionskritik. Am Ende seines Textes erläutert er, dass die sogenannten Idealdichter (er nennt hier als Beispiel Friedrich Schiller) zwar ,, Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Menschen von Fleisch und Blut [...], deren Leid und Freude mich mitempfinden macht, und deren Tun und Handeln mir Abscheu oder Bewunderung einflößt.&amp;quot;(Z.28-32) erschaffen. So kritisiert er, dass zum Beispiel Schiller sich eben nicht für einen dramatischen Dichter korrekt verhält, da seine Figuren nicht die gesellschaftliche Realität wiederspiegeln und daher auch bei Büchner selber kein Mitempfinden auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Georg Büchner die Wiederspiegelung der gesellschaftlichen Realität, damit die Zuschauer daraus selber die richtigen Schlüsse ziehen, für die Hauptaufgabe des dramatischen Dichters hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Daniel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchners „Brief an die Familie“ von 1835, handelt von Büchners Stellung bezüglich dramatischer Dichter der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner beginnt seine Stellungnahme mit seiner Position als „dramatische[r] Dichter“ (Z.1) und stellt diese als „Geschichtsschreiber“ (Z.2) dar, welcher „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“ (Z.3). Er beschreibt das der Leser nicht „eine trockne Erzählung“ (Z.4) zu hören bekommt, sondern „in das Leben einer Zeit hinein versetzt“ (Z.4f) wird. Als Beispiele stellt er einen Parallelismus auf, der besagt das „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.5f) und „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.6) vorkommen. Büchner besagt das die „höchste Aufgabe“ (Z.7) des Dichters, die ist, „der Geschichte […] so nahe als möglich zu kommen“ (Z.7f). Die Betonung der Wichtigkeit dieser Aufgabe liegt beim Superlativ „höchste“ (Z.7). Der Dichter sollte ebenfalls die Geschichte „weder sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) gestalten, da er so die Geschichte verfälschen würde. Er stützt dies durch die Aussage das dies keine „Lektüre für junge Frauenzimmer“ (Z.11) sein sollte, womit er verdeutlichen möchte das man nicht auf jugendfreien Inhalt achten sollte. Büchner beschreibt daraufhin den Dichter als „kein Lehrer der Moral“ (Z.12). Damit möchte er darauf hinweisen das Dramen nicht moralisiert werden sollen, sondern von den Lesern selbst inszeniert werden sollen auf Basis ihrer eigenen Begebenheiten im täglichen Leben (vgl. Z.14-16). Um seine Aussage zu verdeutlichen, formuliert er im Gegensatz das man keine Geschichte studieren dürfte, aufgrund der vielen damaligen schlimmen Ereignissen, wodurch man sich die Augen verbinden und Gott Zeter schreien müsste ( Z.16-22). Bei der Aussage das „Idealdichter“ (Z.27) nicht die Welt zeigen wie sie ist, sondern sein sollte (vgl. Z.22-24), formuliert Büchner, dass er „es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.24f). Mit dieser Antwort übermittelt Büchner seine Wichtigkeit gegenüber seiner Religion. Dabei formuliert er als Beispiel, dass er wenig vom Dichter Friedrich Schiller hält, welcher seiner Definition von Idealdichtern übereinstimmt ( Z.32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner mehrere Kritikpunkte und Forderungen Dichtern entgegenhält und Menschen, wie in dem Beispiel, seine Familie, belehren und zum Nachdenken auffordern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Rene''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ von Georg Büchner wurde im Juli 1835 in Straßburg verfasst und thematisiert die These Büchners über die Aufgaben von Dichtern.&lt;br /&gt;
Zunächst nennt Büchner im ersten Sinnabschnitt (Z.1-16), was seiner Meinung nach die Aufgaben von Dichtern sind. Seiner Meinung nach ist der „dramatische Dichter nichts als ein Geschichtsschreiber“ (Z.1). Er erzählt also nicht irgendeine Geschichte, der er im Drama darstellt, sondern er greift Geschehnisse aus der Vergangenheit auf und konkretisiert diese dann in einer bestimmten Geschichte, im Drama. Damit ermöglicht er dem Leser seines Dramas einen besseren Einblick auf das Passierte ( Z.5) und schärft damit gleichzeitig die Sinne. Somit soll vermieden werden, dass sich schlimme Ereignisse wiederholen. Die Bezeichnung des „lieben Herrgott[s]“ (Z.10,  Z.25) ist widersprüchlich, denn wenn schlimme Ereignisse passieren, kann Gott nicht lieb sein. Da Geschichte nicht verändert werden soll, auch im Kontext eines Dramas nicht, kann Geschichte oftmals auch brutal sein. Dies ist keine „ Lektüre für junge Frauenzimmer“ (Z.11). Frauen wurden zur damaligen Zeit generell schlecht und als minderwertig behandelt. Dem zu Folge kann man ihnen Brutalität in Form einer Lektüre nicht zu kommen lassen, denn Frauen können die Inhalte nicht richtig verstehen und interpretieren. Die Inhalte, die ein Dichter in seinem Drama präsentiert, zeigen nicht auf, wie man sich zu verhalten hat ( Z.12). Sie sollen lediglich auf falsche Verhaltensweisen hinweisen und vermeiden, dass dieses sich wiederholen. Büchner möchte verdeutlichen, wie wichtig Dramen sind. Man kann aus ihnen genauso lernen wie aus dem „Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht“ (Z.15f.). Dramen haben wichtige Funktion. Der Beruf des Dichters ist also auch ein sehr wichtiger Beruf.&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (Z.16-32) befasst sich mit Beispielen Büchners von verschiedenen Tätigkeiten, die man nicht machen solle, wenn man davon überzeugt ist, dass der Dichter zu viele unmoralische Dinge im Drama verfasst. Wenn Dramen unmoralische Inhalte oder Handlungsweisen verbreiten, dann „dürfte man keine Geschichte“ (Z.17) mehr studieren. Diese Berichte nämlich dieselben Ereignisse nur direkter und ohne große Umschreibung. Mit offenen Augen dürfte man nicht mehr durch die Welt gehen ( Z.18f.), denn auch in der Welt und im täglichen Geschehen passieren unmoralische Dinge, die man nicht in seine Verhaltensweisen übernehmen sollte. „Wenn man [Büchner] […] noch“ (Z. 22) sagt, dass der Dichter nicht die Welt der Realität, sondern die Welt als Wunschvorstellung zeigen muss, dann beruft er sich auf Gott. Gott hat die Welt so gemacht, wie sie sein soll ( Z.25f.), das inkludiert aber auch alle schlechten Ereignisse. Da diese von Gott gewollt sind, kann der Dichter diese also auch in seinem Drama benennen bzw. darstellen. Die Idealdichter, also die, die eine schöne Welt zeigen, zeigen Büchners Meinung nach nur „Marionetten“ (Z.28) (Z.26ff.). Der Realitätsbezug fehlt, denn diese „Marionetten“  erleben nur Gutes, was aber in keiner Weise das Geschehen und Handeln auf der Welt zeigt. Sie zeigen nicht die wahren Menschen, die den Leser mitfühlen lassen, was gerade passiert, sondern sie zeigen gar nichts ( Z.29ff.). Um Menschen mitzunehmen und Eindruck zu hinterlassen, reicht das Zeigen von Idealen nicht aus. Eine Hauptfigur, welche verschiedene Dinge erlebt und in welche die Menschen sich hineinversetzen können, hat laut Büchner einen höheren Stellenwert und funktioniert zur Aufklärung, damit schlimme Ereignisse kein zweites Mal stattfinden. Der Mensch muss kritisch über den Inhalt eines solchen Dramas nachdenken können und Denkanstöße zum Handeln erhalten. Schiller ist ein Idealdichter, denn von ihm hält Georg Büchner kaum etwas ( Z.32).&lt;br /&gt;
Im Brief an seine Familie erklärt Büchner, dass der Dichter Vergangenheit darstellen muss, um die Menschen vor Wiederholungen zu beschützen. Seiner Meinung nach hat das Darstellen einer schönen Welt wenig mit der Aufgabe des Dichters zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ welcher von Georg Büchner 1835 geschrieben wurde, thematisiert den Stellenwert der dramatischen Dichter zur Zeit des Vormärzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst einmal geht Büchner auf den Unterschied zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber ein. Den seiner Meinung nach muss der dramatische Dichter keine einfachen Geschichten schreiben, denn seine Geschichten sollen mit einer Zeit übereinstimmen über welche er schreibt, welche zum Teil auch grausam oder herzlos sein kann. Dann sagt er, dass es „seine höchste Aufgabe“ (Z.7) sei und immer noch ist, die Realität der jeweiligen Zeit so realistisch wie möglich wiederzugeben, wobei er auch auf zum Beispiel Gefühle der Menschen eingehen muss. Der Ausdruck „höchste“ in Z.7 zeigt wie viel wert er auf den Realismus legt. Dann sagt er, dass „der Dichter kein Lehrer der Moral“ sei und dass das Publikum aus seinen Geschichten lernen soll (Z. 12-14). Denn wenn die Menschen seine Stücke sehen, sollen sie selbst erkennen was schiefläuft oder was falsch ist. Ebenso sagt er, dass man eigentlich „keine Geschichte studieren darf, weil sehr viele unmoralische“ (Z.17f.) in dieser erzählt werden. Somit wird nochmals deutlich, dass in Wirklichkeit nicht perfekt ist und das die Geschichte von vielen Unschönen dingen geprägt wird wie z.B. von Krieg oder Hunger. Dies ist eine Kritik an anderen Dichtern, da es oft nicht so auf der Bühne oft dargestellt wird, und es sei wichtiger schlimmen Aspekte realitätsgetreuen in Geschichten darzustellen. Daraufhin schreibt er, dass ein Dichter der Welt zeigen soll „wie sie ist“ und nicht „wie sie sein soll“ (Z.23+24), weil „der liebe Gott […] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.25) mit diesem Satz will er mit Ironie Religionspolitik äußern. Wobei das Wort „lieb“ (Z.25) auch noch einmal diese Ironie ausdrückt. Denn ein Gott kann nicht lieb sein, wenn er eine so grausame Welt erschaffen hat. Ebenso wird klar, dass er den Menschen ihre Situation zeigen möchte ihnen nicht eine verschönende Geschichte vorgespielt werden soll, da diese nicht die Realität zeigt. Dann er nochmals Kritik an anderen Dichtern, da dies die Welt nicht realistisch darstellen. Den diese Dichter erschaffen seiner Meinung nach nur „Marionetten […] aber [jedoch keine] Menschen von Fleisch und Blut“ (Z.28). Was heißt, dass diese Dichter sich nur Figuren ausdenken welche jedoch überhaupt nichts mit der Realität zu tun haben. Mit seinem letzten Satz „Mit einem Wort, ich halte […] sehr wenig auf Schiller.“ (Z.32) was eine direkte Kritik an Schiller ist da dieser eine Welt beschreibt wie sie nicht existiert und somit niemanden auf die Missstände aufmerksam machen wie sie zurzeit von Büchner vorhanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss wird klar, dass es Büchner sehr wichtig ist, die Realität in seinen Werken wieder zu spiegeln, und nicht von einer Märchenwelt zu schreiben in der alles perfekt ist, da die Realität einfach so nicht aussieht. Den Die Menschen sollen das Elend erkennen darauf aufmerksam werden, und etwas dagegen tuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An meine Familie“, der von Georg Büchner geschrieben und 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Bedeutung der Vermittlung der Realität im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst vergleicht sich Büchner, der &amp;quot;dramatische Dichter &amp;quot; (Z.1) mit dem &amp;quot;Geschichtsschreiber&amp;quot; (Z.2). Er stellt somit die Distanz zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber dar. Die Aussage &amp;quot; statt Charakteristiken Charaktere, statt Beschreibungen Gestalten&amp;quot; (Z.5 f.) verdeutlicht das der Geschichtsschreiber eine Geschichte beschönigt und so bildhaft darstellt. Büchner setzte das Superlativ &amp;quot; höchste Aufgabe&amp;quot; (Z.7) ein um so herauszustellen wie wichtig es ist realtitätsnahe Geschichten zu erzählen. Unter anderem sagt Büchner , dass ein Dichter kein Lehrer der Moral ist. Dies bedeutet, dass Dichter versuchen die Realität zu übermitteln und nicht sie zu beschönigen oder sie zu verändern. Mit der Aussage &amp;quot;man [dürfte] keine Geschichte studieren, weil sehr viele unmoralische Dinge darin erzählt werden” (Z. 17 f.) versucht Büchner zu unterstreichen, dass wenn die Menschen keine Realität sehen wollen, nicht Geschuchte studieren sollten , da dort viele Fakten aus der Realität genannt werden, wie beispielsweise Mord,Krieg und Totschlag. In Zeile 25 übt Büchner Religionskritik aus. Er sagt , dass &amp;quot; der liebe Gott [...] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll&amp;quot; (Z.25). Durch das Adjektiv &amp;quot;lieb&amp;quot; zeigt sich die Ironie hinter diesem Satz. Büchner sagt das Die Welt nicht perfekt ist , aber der &amp;quot; liebe Gott &amp;quot; hat sie so gestaltet. Im letzten Satz von Büchners Brief wird klar und deutlich die Hauptaussage des Textes gezeigt. Die Aussage &amp;quot;Mit einem Wort, ich halte […] sehr wenig auf Schiller“ (Z.32) verdeutlicht , dass Büchner das Kontra zu Schiller darstellt. Schiller steht dafür den Menschen eine bessere Welt zu zeigen, damit sie sich verbessern. Doch Büchner denkt, dass man den Menschen die Realität zeigen sollte, damit sie sehen was passiert wenn sie sich nicht bessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner wichtig ist den Menschen die Realität zu zeigen. Er hält nichts von Beschönigung. Er will das die Menschen das Leid sehen, damit sie Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief “An die Familie”, von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg geschrieben, thematisiert die Wichtigkeit in Texten die Wahrheit zu schreiben und nichts zu beschönigen, damit die Menschen die Probleme realisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn seines Briefes macht er seinen eigenen Standpunkt deutlich, dass [d]er dramatische Dichter in [s]einen Augen nichts als ein Geschichtsschreiber [sei]” (Z. 1f). Damit beschreibt er unter anderem sich selbst und spricht somit in dem Brief über seine eigene Arbeit. ER definiert den “Geschichtsschreiber” (Z. 2) als jemand der “die Geschichte zum zweiten mal erschafft” (Z.3) und sie somit nacherzählt, allerdings “statt Charakteristiken Charaktere [und] statt Beschreibungen Gestalten gibt” (Z. 5f). Dies führt dazu, dass man sich das beschriebene besser vorstellen kann und die Geschichten lebendiger wirken. Er nutzt den Superlativ “höchste Aufgabe” (Z. 7) um die Wichtigkeit herauszustellen, “der Geschichte, wie sie sich wirklich begeben, so nahe wie möglich zu kommen” (Z. 7f). Büchner ist der Meinung, dass der Dichter “kein Lehrer der Moral” (Z. 12) sei. Dies bedeutet, dass der Dichter nur die Realität darstellt. Büchner möchte, dass die Leute “daraus lernen” (Z. 14), also die Probleme realisieren um diese Situation bessern zu können. Dass viele Dinge schlecht laufen bzw schlecht gelaufen sind sieht man auch daran, dass er sagt, “man [dürfte] keine Geschichte studieren, weil sehr viele unmoralisch[e] Dinge darin erzählt werden” (Z. 17f). Mit einem dieser unmoralischen Ding ist womöglich unter anderem Krieg gemeint. Büchner erwähnt in seinem Brief auch einige religiöse Aspekte. Er sagt, dass Gott nicht so “lieb[...]” (Z. 25) sei, wie gesagt wird, da Gott “die Welt so gemacht hat, wie sie sein soll” (Z. 25f). Gott wollte also die positiven Seiten sowie auch all das Schlechte in der Welt. Auch spricht Büchner von einem “Idealdichter” (Z. 27), was ironisch gemeint ist. Dies erkennt man daran, dass Büchner diese als “Marionetten mit himmelblauen Nasen” (Z. 28) bezeichnet. Die Bezeichnung “Marionetten” (Z. 28) macht deutlich, dass der Idealdichter vom Unrealistischen gesteuert wird. Als ein Beispiel für diesen Idealdichter nennt er “Schiller” (Z. 32) und sagt seine Meinung über ihn, dass er “sehr wenig [von Schiller halte]” (Z. 32). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Schiller ein genaues Bild von einem dramatischen Dichter hat und dieses im Brief sehr deutlich darstellt und erklärt. Er nennt seinen eigenen Standpunkt und drückt seine Gedanken über seinen eigenen Beruf aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchners „Brief an die Familie“ veröffentlicht 1835, thematisiert Büchners meinung wie Dichter über geschichtliche ereignisse schreiben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner startet den Brief mit der Aussage, dass „dramatische Dichter“ (Z.1) nichts als „Geschichtsschreiber“ (Z.2) seien, was darauf hindeutet, dass Büchner in diesem Brief über Literatur seine persönliche Meinung über das thematisieren von geschichtlichen Ereignissen schreibt. Dadurch, dass der Dichter „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“ (Z.3) macht er die Thematik das dichter sich auf etwas Geschichtliches beziehen deutlich. Er kritisiert, dass die Dichter versuchen das Geschehen oder ein Historisches Ereignis durch Figuren und dessen Leben dem Leser näher zu bringen (vgl. Z. 5-8) und der Dichter die Geschichte weder „sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) machen soll, weil er dadurch die Geschichte verfälschen würde. Dieses Argument wird dadurch hervorgehoben, dass die Geschichten nicht als „Lektüre für junge Frauenzimmer“ (Z.11-12) gedacht sei und der Dichter somit nicht den momentanen ernst der Lage beschreiben wird. Der Dichter sei „kein Lehrer der Moral“ (Z.13), womit er sagen möchte, dass auch ein Drama nicht den Leser moralisieren, sondern die Menschen sich selbst ein Bild über die Begebenheiten diese Charaktere oder sogar der eigenen Situation machen soll (vgl. Z. 15-16). Diese Aussage wird dadurch bekräftigt, dass man Geschichte möglichst nicht studieren sollte, da damals ernsthafte Probleme in der Bevölkerung vorgekommen seien und man vor diesen grausamen Ereignissen eher wegschauen sollte, da dieser eine Scheinwelt erschaffen hat, in welcher keine realen Probleme behandelt werden (vgl. Z. 17-22), denn Menschen sollen aus derzeitigen Fehlern lernen.Dann spricht Büchner über einen scheinbaren „Idealdichter“ (Z.27), der die Welt zeigen muss, „wie sie sein solle“ (Z.24), damit die Menschen sich daran Vorbild nehmen können und nicht wie die Figuren der Epoche als „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Mensch von Fleisch und Blut“(Z.28-29), dadurch drückt er klar seine Meinung gegen diese Art von Dichtern aus. Dabei spricht er von Schiller, von dem er auf Grund seiner Werke „sehr wenig“ (Z.32) halte. Mit dem Satz fasst er die gesamtaussage des Briefes in einem Satz nochmals zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im endeffekt lässt sich sagen, dass es Schillers Absicht war, die Wichtigkeit der wirklichkeitsnahen Darstellung der Realität hervorzuheben, sowie seine Abneigung für Beschönigungen in Hinsicht auf Realitätsdarstellung zu Zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ welcher 1835 vom Schriftsteller Georg Büchner verfasst wurde, thematisiert die Wichtigkeit, sich in der damaligen Zeit mit der Realität zu befassen und nicht alles zu beschönigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt Büchner sich, „der dramatische Dichter“ (Z. 1) mit dem „Geschichtsschreiber“ (Z. 2) gleich, wobei er danach zwischen den Beiden differenziert. In den Zeilen 4-6 verdeutlicht er mit der Anapher und dem Parallelismus den Hauptunterschied zwischen den beiden, nämlich, dass der Dichter die Historie realistischer und persönlicher wiedergibt, sodass sich das Publikum in die Geschichte hineinfühlen kann, während der Schreiber einer Geschichte eher einen „trockene[n]“ (Z.4) Sachtext produziert. &lt;br /&gt;
Er beschreibt das Werk des Dichters als seine „höchste Aufgabe“ (Z. 7), was zeigt, wie wichtig Büchner seine Arbeit als Dichter ist. Zudem sagt der Superlativ aus, wie wichtig es Büchner findet, dem Volk die Realität nahe zu bringen, was man am Rest des Satzes (Z. 6 ff.) erkennen kann. &lt;br /&gt;
Jedoch trägt dies auch mit sich, dass man negative und unschöne Themen behandelt (vgl. Z. 11). Jedoch siecht Büchner sich nicht als „Lehrer der Moral“ (Z.12) und weigert sich die unschöne Realität beschönigt und verharmlost darzustellen, sodass man aus der Geschichte „lernen“ (Z. 14) kann und realisiert, was momentan um einen herum geschieht. &lt;br /&gt;
Büchner übt zudem Religionskritik aus, indem er behaupte, dass wenn man die unmoralische Realität ausblenden wolle, man auch über einen Gott klagen solle, der diese Welt erschaffen habe (vgl. Z. 16 ff.) . Zudem zeigt sich Büchners Ironie, als er behautet, dass „der liebe Gott […] die Welt gewiss so gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z. 25 f.).  So zeigt Büchner verdeutlicht Büchner seine negative Meinung zum Beschönigen der Realität.  Herablassend bezeichnet er die unrealistischen  Charaktere von Schriftstellern, welche nur dazu gedacht sind, um die Bevölkerung bei Laune zu halten, als „Marionetten mit himmelblauen Nasen“ (Z. 28). Er nennt als Beispiel für solche Schriftsteller „Schiller“ (Z. 32) und macht an ihm erneut deutlich, dass er eine realistische Darstellung der Geschichte favorisiert und sogar für notwendig hält, da er „wenig auf Schiller [hält]“ (Z. 32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich lässt sich sagen, dass es Schillers Absicht war, die Wichtigkeit der wirklichkeitsnahen Darstellung der Realität auszudrücken und gleichzeitig seine Abneigung für Beschönigungen in Hinsicht auf Realitätsdarstellung zu Zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie” wurde im Juli 1835 von Georg Büchner in Straßburg geschrieben und veröffentlicht. Er thematisiert den Kontrast zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber, bezogen auf die Geschichte Deutschlands, den Missständen, verursacht durch die Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts. Unter anderem in Bezug auf die Beschönigung der Realität anderer dramatischer Dichter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte einteilen. Der erste, bis Zeile 11, informiert den Leser erst einmal über Büchners Meinung bezüglich dramatischer Dichter und Geschichtsschreibern. Diese stehen seiner Meinung nach im Kontrast zueinander, denn „(der) dramatische Dichter ist in (seinen) Augen nichts als ein Geschichtsschreiber, steht aber über letzterem dadurch, dass er uns die Geschichte zum zweiten Mal erschafft” (Z.1 f.f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konjunktion „aber” (Z.2) verdeutlicht, neben den folgenden Konjunktionen „statt” (Z.5/6/7), die Differenzen zwischen dramatischem Dichter und Geschichtsschreiber. Denn ersterer gibt keine trockenen Erzählungen, sondern führt in das Leben ein, gibt „statt Charakteristiken Charaktere” (Z.5 f.) und „statt Beschreibungen Gestalten” (Z.6). Denn die „höchste Aufgabe (eines dramatischen Dichters) ist, der Geschichte, wie sie sich wirklich begeben (hat), so nahe als möglich zu kommen” (Z. 7 f.). Der Superlativ „höchste” (Z. 7) verdeutlicht die Wichtigkeit der Aufgabe eines dramatischen Dichters. Denn nach Büchner bringt es der Bevölkerung nichts beispielsweise Schiller Vorstellungen zu streben, da dieser nicht die Realität auf die Bühne bringt, sondern ein euphemistisches Beispiel tadelloser Moral. Das macht die Bevölkerung zu „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos” (Z. 28 f.). Die Metapher die Menschen durch Marionetten verbildlicht deutet auf die Fremdbestimmung hin, die die Menschen, Naiv wie sie sind (vgl. „himmelblaue Nasen” (Z. 28)), einfach hinnehmen, ohne eigene Überzeugung und ohne nachgedacht zu haben. Denn der „Dichter (sei) kein Lehrer der Moral, er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut, wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht” (Z. 12 f.f.). Folgend übt Büchner Religionskritik aus, in dem er erst auf die Missstände hinweist und folgen den „(lieben) Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll” (Z. 25 f.) durch Ironie schlecht darstellt. Denn wie könnte ein liebender Gott, der den Menschen die Erde geschenkt haben soll, gut sein, wenn so viel schreckliches auf der Erde passiert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich wird klar, dass Büchner nichts als die Realität wiedergeben möchte, um den Menschen, im Gegensatz zu anderen Dichtern dieser Zeit, die Probleme bewusst werden zu lassen, um sie dazu zu bewegen etwas gegen die Missstände zu unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Nele '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, welcher von Georg Büchner, in der Epoche des Vormärz, geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Aufgaben und den Kontrast zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Brief beginnt Büchner mit der Aussage, dass der „dramatische Dichter“ (Z. 1) nichts anderes als ein „Geschichtsschreiber“ (Z. 2) sei, aber „über Letzterem“ (Z. 2) stehe. In dieser Aussage zeigt er direkt den Kontrast zwischen den Beiden und stellt sich, als Dramatiker, über die Geschichtsschreiber. Er nennt also seinen Standpunkt zur Literatur. Dies wird anhand der adverbialen Konjunktion „aber“ (Z. 2) und der Anapher „uns statt Charakteristiken Charaktere, uns statt Beschreibungen Gestalten gibt“ (Z. 5f.) nochmal verstärkt deutlich. Die Aufgabe eines Dramatikers beschreibt Büchner darin, die Geschichte so zu schreiben, dass sie die Realität, so gut es geht, widerspiegelt. Wie wichtig dies für ihn ist, wird durch den Superlativ „höchste Aufgabe“ (Z. 7) zum Ausdruck gebracht. Für ihn darf die Realität keinesfalls verändert werden. Ein Drama solle also „weder sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) als die Realität sein. Egal wie schlimm ein historischer Umstand sei, es sei ihre Aufgabe, diesen genau so in das Drama einzubauen und nichts zusätzlich zu erfinden oder auszulassen. &lt;br /&gt;
Weiterhin sagt Büchner, der „Dichter ist kein Lehrer der Moral“ (Z.12). Menschen sollen also aus der Handlung eines Dramas selber Schlüsse ziehen und selber die kritische Situation, bzw. Realität erkennen. Dies geschieht aber unbewusst, indem die Handlung eines Dramas auf der Bühne präsentiert wird und die Menschen sich in die Protagonisten hineinversetzen können. Er vergleicht das Lernen aus einem Drama mit dem „Studium der Geschichte“ (Z. 15). Und dürfte man keine Realität im Drama darstellen, so zählt Büchner auf, dürfte man „keine Geschichte studieren“ (Z. 17) und müsste mit „verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z. 19), weil es schon immer schlimme Dinge in der Historie gab und auch immer noch gibt. Zudem müsste man „über einen Gott Zeter schreien“ (Z.20f.), weil dieser Unheil auf der Erde zulasse. In der Realität sei eben nicht alles perfekt und es gebe keine Idealbilder, wie die, die ein Geschichtsschreiber erfindet. Büchner meint, wenn der Dichter die Welt nicht so zeigen müsse „wie sie ist“ (Z. 22), sondern „wie sie sein soll[te]“ (Z. 24), so wolle er es „nicht besser machen [...] als der liebe Gott“ (Z. 24f.). An dem Adjektiv „lieb{…}“ (Z. 25) erkennt man die Ironie des Satzes und die Religionskritik Büchners. Er sagt Gott habe die Welt so geschaffen wie sie sein solle, doch sie sei alles andere als perfekt. Im weiteren Verlauf kritisiert Büchner die „sogenannten Idealdichter“ (Z. 27). Sie schrieben lediglich über „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektierten Pathos“ (Z. 28f.) jedoch nicht über „Menschen von Fleisch und Blut“ (Z. 29). Sie hätten jeglichen Bezug zur Realitätsdarstellung verloren und würden statt echten Charakteren lediglich nur Akteure verwenden, was bewirke, dass er sich nicht in ihre Gefühle und ihr Verhalten hineinversetzen könne. In seiner letzen Aussage: „ich halte [...] sehr wenig auf Schiller“ (Z. 32), drückt er noch einmal aus, dass er wenig von Dichtern hält, die Idealbilder darstellen und die Realität verfälschen. Denn Schiller wollte den Leuten zeigen, wie sie sein könnten, damit sie ihr Verhalten verbessern könnten, was das komplette Gegenteil von Büchners Meinung darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner Dichter über Geschichtsschreiber stellt und möchte, dass Dichter die Realität, mit allen ihren schlechten Seiten, in einem Drama darstellen und nichts beschönigen. So sollen die Leute aus den Charakteren ihre eigenen Schlüsse ziehen, indem sie sich in ihre Gefühle hineinversetzen und ihr Handeln verstehen können. Zuletzt verdeutlicht Büchner den Kontrast zwischen einem Geschichtsschreiber und einem Dramatiker mit vielen Anthitesen und Anaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jens ==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ von Georg Büchner wurde 1835 in Straßburg veröffentlicht. Er thematisiert den Stellenwert der Dichter in der damaligen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes stellt er klar, dass er einen dramatischen Dichter letztlich nur als Geschichtsschreiber ansieht, der…“statt eine trockene Erzählung zu geben, in das Leben einer Zeit hin versetzt (Z 4-5), ihn aber dennoch als etwas besseres ansieht, als einen bloßen Gesichtsschreiben, da er die Gesichte (…) „so nahe als möglich“ nacherzählt (Z 8). Büchner kritisiert die   Gesellschaft, die es anstößig findet, wenn Geschichten unsittlich sind, da die Gesellschaft selbst noch viel unsittlicher ist.Er meint, dass jeder mit offen Augen durchs Leben gehen soll und sich der Wahrheit nicht verschließen soll, so kann auch der Dichter nicht kritisiert werden, wenn er in seinen Werken das wahre Leben wiederspiegelt. Mit den Worten „aber die Geschichte ist vom lieben Herrgott nicht zu einer Lektüre für junge Frauenzimmer geschaffen worden“ (Z10), bringt er seine Kritik auch gegenüber der Kirche zum Ausdruck. Hier steht ironisch „liebe Herrgott“ im Gegensatz zum nicht immer perfekten Leben, was der liebe Herrgott ja auch zulässt. Das wahre Leben wird von Dichtern in Geschichten nur neu aufgeführt bzw. den Menschen vor Augen geführt, ohne dass sich ein Dichter als Moralapostel über die Gesellschaft erhebt. Jedem ist selbst überlassen, was er aus den Geschichten lernt, „die Leute mögen dann daraus lernen (Z 16). Wer die Wahrheit des Lebens nicht erträgt, „müsste mit verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z19). Er kritisiert die Engstirnigkeit der Gesellschaft, die die Augen vor der Wahrheit verschließt und die fordert, „der Dichter müsse die Welt nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle“ (Z 23-24). Mit den Worten „dass ich es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss nicht besser gemacht hat, wie sie sein soll“ übt er in ironischer Weise erneut Kritik an der Beziehung der Kirche zu der Gesellschaft. Die Kirche hat großen Einfluss auf die Gesellschaft, welche sich seiner Meinung nach noch viel zu viel von dieser bevormunden lässt. Die härtes Kritik übt Büchner aber an den „Idealdichtern“, denn diese idealisieren die Welt in ihren Werken. Die Vermittlung einer „heilen“ Welt lässt aber niemanden nachdenken. Büchner nennt diese Dichter sogar „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos“ (Z 28). Hier wird deutlich, wie sehr er diese Art der Dichtung verabscheut und bezieht sich sogar namentlich auf Schiller, der ein Vertreter dieser Dichtung ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesem veröffentlichten Brief möchte Büchner nicht nur seine Familie aufklären, sondern auch die Gesellschaft zum Nachdenken bringen, damit diese nicht immer alles von Gelehrten oder der Kirche übernehmen, sondern auch kritisch hinterfragen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass er jeden Einzelnen dazu bringen möchte, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, nicht alles zu glauben, was Gelehrte oder die Kirche als „wahr“ darstellen. Jeder kann genug aus dem Leben lernen, sofern man genau hinschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Gilles '''==&lt;br /&gt;
Der von Georg Büchner im Juli 1835 in der Epoche des Vormärz verfasste Brief &amp;quot; an die Familie&amp;quot;, thematisiert die Wichtigkeit der dramatischen Dichter, welchen Stellenwert diese in der Gesellschaft haben und wie seiner Meinung nach Literatur aussehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am Anfang seines Textes vergleicht er den &amp;quot;dramatischen Dichter&amp;quot; (Z.1) mit einem &amp;quot;Geschichtsschreiber&amp;quot; (Z.2), wobei er den dramatischen Dichter jedoch anschließend als wichtiger bewertet, da dieser &amp;quot;über letzterem [steht]&amp;quot; (Z.2) Als Begründung dafür gibt er an, dass er &amp;quot;die Geschichte zum zweiten Mal erschafft&amp;quot; (Z.3) und verwendet dabei den Parallelismus &amp;quot;statt Charakteristiken Charaktere  [...] statt Beschreibungen Gestalten&amp;quot; um Beispiele zu geben. Dies hat zur Folge, dass die Menschen sich die Geschichte besser vorstellen können und sie ihnen lebendiger vorkommt. Durch die Verwendung des Superlativs &amp;quot;höchste Aufgabe&amp;quot; macht er klar, wie wichtig es für ihn ist, das Dichter Geschichten so erzählen wie sie auch wirklich geschehen sind. Dies wird auch nochmal durch die Antithese &amp;quot;weder sittlicher noch unsittlicher&amp;quot; (Z.9) verstärkt. Büchner ist nicht der Meinung, dass der Dichter ein &amp;quot;Lehrer der Moral&amp;quot; (Z.12) ist. Damit meint er, dass die Menschen aus den verfassten Geschichten selber lernen sollen was &amp;quot;im menschlichen Leben um sie herum vorgeht&amp;quot; (Z.16). Er ist der Meinung, den Menschen sollte die Realität geboten werden statt einer Beschönigung und entspricht dadurch nicht der Meinung der damaligen typischen Dichter wie zum Beispiel Schiller. Damit will er verdeutlichen, dass man nach dieser Logik gar keine Geschichte studieren sollte, denn in der Realität gibt es viele unmoralische Dinge. In diesem Zusammenhang benutzt er den Parallelismus &amp;quot;dürfte man [...], weil [...], müsste mit [...], weil&amp;quot; (Z.17-19), um noch einmal zu verdeutlichen, dass man überall im Alltag auf schlimme Dinge stößt, die man in der Regel ignoriert. Er bezeichnet die Dichter, die ihre Geschichten nicht an der Realität orientieren als &amp;quot;Idealdichter&amp;quot; (Z.27) und kritisiert damit, dass sie den Menschen nur die Dinge mitteilen, die sie hören wollen und nicht der Realität entsprechen. Außerdem bezieht er noch die Religion mit in seinen Text ein, indem er sagt, dass Gott [...] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll&amp;quot; (Z.25-26). Damit meint er, dass diejenigen, die die Welt &amp;quot;nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle&amp;quot; (Z.24-25) den Menschen die von Gott gewollten negativen Dinge nicht näher bringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner seine Meinung über dramatische Dichter in dem Brief deutlich macht und der Meinung ist, den Menschen müsste im Theater die Realität gezeigt werden um eine Veränderung ihrer Verhaltensweisen zu bewirken. Diese Aspekte stärkt er durch sprachliche Mittel wie Anaphern oder Antithesen und versucht diese zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, welcher von Georg Büchner in Straßburg im Juli 1835 geschrieben wurde, thematisiert die Darstellung der beschönigten Realität im 19. Jahrhundert, welche von Dichtern erschaffen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wird klar, dass der Brief seinen eigenen Standpunkt widerspiegelt, da er aus „[s]einen Augen“ (Z.1) berichtet. Er findet, dass „Geschichtsschreiber“ (Z.2) den historischen Hintergrund nacherzählen, in dem sie und „Charaktere“ (Z.6) erschaffen, in die wir und hineinversetzen können. Dadurch kann man die Geschehnisse „miterleben“. Er kontrastiert den Geschichtsschreiber mit dem Dichter. Dies wird durch den anaphorischen Satzanfang „statt“ (Z.4f.) deutlich. Auch der Konjunktiv „aber“ (Z.2) betont noch einmal, dass der Dichter sich von dem Geschichtsschreiber abhebt. Durch den Superlativ „höchste“ (Z.7), wird die, seiner nach wichtigste Aufgabe betont. Ihm ist es wichtig, dass die „Geschichte“ (Z.7), also der historische Kontext, so nahe wie möglich an den wirklichen Geschehnissen basiert (vgl. Z.7f.).  Das Drama solle weder „sittlicher noch unsittlicher sein“ (Z.9) als die Ereignisse selbst. Dies bedeutet, dass das Stück kein moralisches Vorbild für die Menschen darstellen solle, es muss lediglich die Ereignisse beschreiben. Büchner sagt, dass Dichter „kein[e] Lehrer der Moral“ (Z.12) sind, da sie nur die „vergangen Zeiten“ (Z.13) nacherzählen. Die Menschen sollen dann selbst davon lernen und sich darauf so verhalten, wie sie es für richtig finden. Es kann nämlich sein, dass Geschehnisse auch noch damals aktuell sind und die Leute sich dann dementsprechend verhalten können (vgl. Z.14f.). Man dürfte zu dem auch keine Historie studieren, da dort viele „unmoralische Ding[e]“ (Z.18) passiert sind, wie zum Beispiel Krieg und Revolutionen. Durch die Metapher, dass man mit „verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z.19) verdeutlicht, dass viele schlechte Dinge passieren und man sie nur ignorieren kann, wenn man nicht hinschauen kann oder möchte. Man solle zudem die Welt nicht besser machen als der „liebe Gott“ (Z. 25). Man könnte „liebe[r] Gott“ (Z.25) auch ironisch sehen, da er vorher noch davon gesprochen hat, dass viel Elend auf der Welt sei. damit spricht er auch seine Religionskritik aus, da er denkt, Religiöse Menschen wollen nur eine beschönigte Welt sehen. Seiner Meinung nach, erstellen „Idealdichter“ (Z. 27) nur unrealistische Ideale, welche in der Wirklichkeit nicht überleben könnten. Um dies zu veranschaulichen verwendet er die Metapher „Marionetten“ (Z.28), welche eine „himmelblaue[… ] Nase“ (Z.28) haben, also nicht echt bzw. realistisch sind. Durch die Antithese „Abscheu oder Bewunderung“ (Z. 31) hat eine gegensätzliche Wirkung welche die Unsicherheit Büchners darstellt, da er nicht nachvollziehen kann, weshalb die Idealdichter dies für richtig halten. Er hält „sehr wenig [von] Schiller“ (Z.32), da er die Realität beschönigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner eine ziemlich strenge und gut begründete Einstellung gegenüber Dichter hat. Seine Meinung erklärt er mit Metaphern und mehreren Beispielen. Ihm ist es wichtig, dass die Vergangenheit realistisch und nicht beschönigt dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  '''Roman''' ==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, der von Georg Büchner geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Meinung Büchners von einem dramitsischen Dichter im Bezug auf die Geschichtsschreiber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuerst vertritt Büchner seine Meinung dadurch, dass er sagt das „der dramatische Dichter“ (Z.1) , wozu er sich selbst zählt, nicht mehr als ein „Geschichtsschreiber“ (Z.1) zeigt dass der ganze Brief sich zu einer steigernden Argumentationskette aufbaut. Er nennt also seinen Standpunkt zur Literatur. Durch die Anaphern „uns“ ( Z. 3 ff.) und „statt“ (Z.4 ff.) werden die Beschreibungen der jeweiligen Charakteristiken der Charaktere deutlich. Ein „dramatischer Dichter“ (Z.1) soll die Geschichte immer sehr Realität treu schreiben. Dies ist im sehr wichtig ist, da er durch den Superlativ „höchste Aufgabe“ (Z.7) dies zum Ausdruck bringt. Weiterhin zeigt Georg Büchner, der „kein Lehrer der Moral“ (Z.12) ist, dass er durch seine Geschichten nichts beschönigen möchte, damit die Menschen realisieren was im ihrem Leben falsch läuft. Jedoch darf man keine Realität im Drama darstellen, da man mit „verbundenen Augen über die Gasse gehen [soll]“ (Z.19). Durch den „liebe[n] Gott, der die Welt gewiss gemacht hat“ (Z.25 f.) übt Georg Büchner Religionskritik aus, da er dadurch sagt, dass Gott die Welt mit dem vielen Leid so geschaffen hat. Diese Ironie wird weiterhin durch das Adjektiv „lieb“(Z.25) deutlich. Durch die „sogenannten Idealdichter“ (Z.27) die als „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektierten Pathos [gelten] (Z.28 f.) kritisiert Büchner, da sie keinen Bezug zur Realität darstellen und nur die guten Seiten des Lebens darstellen, wodurch sich die Menschen nicht in die Gefühlslage hineinversetzen können. Georg Büchner geht am Ende des Briefes  sehr kritisierend auf den „idealdichter“ (Z.27) Schiller ein, da er „sehr wenig [von] Schiller [hält] (Z.32.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst wird deutlich, dass Georg Büchner als dramatischer Dichter nicht mehr als die Wahrheit wiedergeben möchte, um den Menschen die Augen zu öffnen, damit sie gegen ihr Elend vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief „An die Familie“, welcher von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg im Vormärz geschrieben wurde, thematisiert die Wichtigkeit und die Aufgaben dramatischen Dichters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchner beginnt seinen Brief zunächst mit dem Satz „Der dramatische Dichter ist in meinen Augen nicht als ein Geschichtsschreiber “ (Z.1). Hier durch wird seine eigene Meinung zu seinem Beruf dargestellt. Da, dieser Satz am Anfang seines Briefes steht zeigt dies nochmals die Wichtigkeit. Die adversative Konjunktion „aber“ (Z.2)  zeigt nochmals, dass der Dichter „über“ (Z.2) den Geschichtsschreiber steht. Dass der Dichter „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“ (Z.3), zeigt nochmals die Wichtigkeit und die Aufgabe eines Dichters. Um die Geschichte ein zweites Mal zu erschaffen, müssen die Menschen, die Charaktereigenschaften der Menschen deren Lebenseinstellungen und vieles mehr gut dargestellt werden. Dies wiederrum verdeutlicht nochmals die Schwierigkeit eines Dichters. Die Anapher „statt […] statt“ (Z.3-6) beschreibt nochmals den Gegensatz von einem Dichter und einem Geschichtsschreiber. Der folgende Satz: „[S]tatt eine trockene Erzählung zu geben, in das Leben einer Zeit [sich] hineinversetzen“ (Z.4f.), zeigt nochmals die Wichtigkeit und der Kontrast zwischen dem Dichter und dem Geschichtsschreiber. Außerdem wird der Geschichtsschreiber abwertend dargestellt. Durch diesen Kontrast wird ebenfalls nochmals die Aussage, dass der Dichter über dem Geschichtsschreiber steht, verstärkt. Insgesamt verdeutlicht ein Drama die Gefühle und die Menschen besser und lässt den Zuschauer in die Vergangenheit blicken.  Mit dem Superlativ „höchste Aufgabe“ (Z.7) wird nochmals die Wichtigkeit eines Dichters dargestellt und wirkt dadurch betonend und hervorgehoben. Indem Georg Büchner schreibt, dass der Dichter die Geschichte, „wie sie sich wirklich begeben hat, so nah“ (Z.7f.)  wie möglich zu schreiben hat. Dies wiederrum zeigt, dass der Dichter nicht eine Positive oder erfundene Geschichte darstellen soll, sondern die Realität, die durch das Wort „wirklich“ (Z.7) nochmals verstärkt wird.  Die Geschichte „darf weder sittlicher noch unsittlicher sein, als die Geschichte selbst“ (Z.9) dies bedeutet, dass das  Drama nicht übertrieben oder untertrieben dargestellt werden soll. Dass der „Dichter kein Lehrer der Moral [ist]“ (Z.12) zeigt, dass die Zuschauer nicht eine Lehre aus dem Drama ziehen sollen, sondern selbst aus der Wirklichkeit lernen soll und selbst kritisch nachdenken soll. Außerdem soll die Geschichte nicht als eine Lehre dargestellt werden, sondern der Schwerpunkt des Dramas soll bei der Realität sein. Zudem soll „man keine Geschichte studieren, weil sehr viele unmoralischen Dinge erzählt werden “ (Z.17).  Weiterhin übt Georg Büchner Religionskritik aus, indem er schreibt man „müsste mit verbundenen Augen über Gassen gehen […] und müsste über einen Gott Zeter schreien“ (Z.19), weil in der Bibel wird geschrieben, dass Gott die Welt erschaffen hat und er die Welt so perfekt findet, obwohl auf der Erde so viele Leid und Armut herrscht. Hierdurch zeigt er nochmals das Leid auf der Erde der Menschen. Indem er erzählt, dass „wenn man mir übrigens noch sagen wollte, der Dichter müsste die Welt nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle, so antworte ich, dass ich es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll.&amp;quot; (Z.22-26) Hiermit versucht Georg Büchner auszudrücken, dass man nicht die Wunschvorstellung der Gesellschaft und der Erde darstellen soll, sondern die Realität. Zum Schluss seines Briefes erläutert er, dass Dichter wie Schiller „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Menschen von Fleisch und Blut [...], deren Leid und Freude mich mitempfinden macht, und deren Tun und Handeln mir Abscheu oder Bewunderung einflößt.&amp;quot;(Z.28-32) erschaffen. Dies zeigt, dass Dichter wie Schiller eine Wunschvorstellung der Welt nur darstellen und eine Geschichte erfinden. Die „himmelblauen Nasen“ (Z.28) zeigen nochmals das unrealistische und die frei erfundene Geschichte. Außerdem sagt dies aus, dass die Menschen bzw. Figuren der anderen Dramen unmenschlich sind und nicht der Realität entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Georg Büchner die Wichtigkeit des Dramas gut rüber bringt. Indem folgendem Brief wurden viele Rhetorische Mitteln wie Anapher verwendet, um zum Beispiel den Kontrast zwischen dem Dichter und dem Geschichtsschreiber besser darzustellen. Außerdem soll der Dichter die nur die Realität darstellen und sonst nichts anderes. Man solle nicht über die Wunschvorstellung der Gesellschaft schreiben und nicht über die Idealvorstellung eines Menschen. Man solle nur über die Realität schreiben. Außerdem soll der Zuschauer aus der Realität lernen. Sie sollen selbst kritisch über die Realität nachdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext, ein Brief, „An die Familie“, von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg geschrieben, thematisiert die Aufgaben eines Dichters. Dieser Brief gehört zu der Epoche des Vormärz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchner beginnt den Brief mit der Erklärung, dass der „dramatische Dichter“ (Z.1) für ihn nichts als ein „Geschichtsschreiber“ (Z.2) sei, jedoch „über Letzterem“ (Z.2) stehe. Büchner selbst meint mit dem „dramatische[n] Dichter“ (Z.1), sich selbst. Durch die adversative Konjunktion „aber&amp;quot; (Z.2), wird der Kontrast zwischen dem dramatischen Dichter und dem Geschichtsschreiber deutlich. Zudem wird die Aufzählung „statt&amp;quot; (Z.4+5+6) dazu verwendet, den Kontrast deutlich hervorzuheben, denn Büchner stellt Unterschiede wie „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.6) oder „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.6) dar. Somit möchte Büchner zeigen, dass die Dramen mit mehr Fantasie, aber trotzdem nah an der Geschichte geschrieben sind (vgl.Z.4-6). Durch den Superlativ „höchste“ (Z. 6), zeigt Büchner die Wichtigkeit der „Aufgabe[n]“ (Z.6) die, die Dramenschreiber haben. Sie sollen nämlich der Geschichte so „nah [wie] Möglich […] kommen“ (Z.7), und dies ist nur möglich, wenn man sich an der Realität Orientiert und nicht davon abweicht. Büchner sagt zudem, dass die Lektüren nicht „für junge Frauenzimmer geschaffen worden“ (Z. 11) sind, da die Geschichte nicht nur gute Seiten hat, ganz im Gegenteil, die Geschichte ist sehr Brutal, doch trotz dessen muss der Dramenschreiber die Geschichte so erzählen wie sie wie wirklich war. Er darf sie nicht harmloser machen als sie ist, und somit soll er die Geschichte nicht verändern. Des Weiteren ist der Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z. 12), womit Büchner verdeutlichen möchte, dass der Dichter die Geschichte so Lehren soll wie sie ist. Er soll die „vergangene Zeit[…] wieder aufleben“ (Z. 13) lassen, und nicht zeigen wie sie hätte sein sollen, denn wir Menschen „mögen dann daraus lernen“ (Z.14). Um diese Aufgabe nochmals deutlich zu machen, verwendet Büchner einen Vergleich „wie aus dem Studium der Geschichte“ (Z.15). Büchner meint, dass die Geschichte „unmoralische Ding[e]“ (Z.18) enthält und wenn man die Wahrheit nicht kennen möchte, müsste man mit „verbundenen Augen“ (Z. 19) über die Straßen laufen, da „der liebe Gott […] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.25f.). Mit dieser Aussage übt Georg Büchner Religionskritik aus, da er mit dem „lieben Gott“ (Z.25) einen Sarkasmus darstellen möchte. Laut der Gesellschaft macht Gott alles richtig, und somit stellt Büchner die Religion in Frage, da „unmoralische Ding[e]“ (Z.15) auf der Welt geschehen, die eigentlich nicht geschehen dürften. Mit der Metapher „Marionetten mit himmelblauen Nasen“ (Z.28), möchte er die Naivität der „Idealdichter“ (Z.27) vor Augen führen. Die „Marionetten“ (Z.28) stehen hierbei für die Menschen die, die Geschichten der „Idealdichter“ (Z.27) lesen und glauben. Die Dichter führen somit die Menschen in einen Irrtum. Die „himmelblauen Nasen“ (Z.28), verdeutlichen die Realitätslose Darstellung der Geschichte, der Idealdichter. Sie verändern die Geschichte so, dass sie der Moral entsprechen. Büchner möchte damit ausdrücken, dass die Idealdichter sich nur „Marionetten“ (Z.28) erschaffen, und nicht „Menschen von Fleisch und Blut“ (Z. 29). Hierbei zeigt Georg Büchner die Ausmaße der verfälschten Geschichten, da sie den Menschen die Augen nicht öffnen und sie somit auch nichts dazu lernen. Zudem äußert Büchner seine eigene Meinung zu den Idealdichtern, indem er sagt, „ich halte […] sehr wenig auf Schiller“ (Z.32). Damit möchte er nochmals betonen, dass die Wahrheit wichtiger ist, als die Moral zu lehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass Büchner die Aufgaben der Dramenschreiber sehr gut vor Augen führt. Mit den Rhetorischen Mitteln möchte er den Kontrast des Geschichtsschreibers und des Dramenschreibers deutlich hervorheben, was ihm auch sehr gut gelingt. Durch die Religionskritik zeigt er, dass die Gesellschaft durch die Bibel beeinflusst wird. Zudem lässt Büchners Sprache darauf hinweisen, dass es ihm wichtig ist, dass die Realität der Geschichte in den Vordergrund rückt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Stra%C3%9Fburg_1835</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Straßburg 1835</title>
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				<updated>2019-12-12T19:01:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Brief Büchners an die Familie, Straßburg 1835'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ welcher im Juli 1835 von Georg Büchner in Straßburg verfasst wurde, thematisiert den Stellenwert der dramatischen Dichter in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in drei Sinnabschnitte aufteilen. In dem ersten Sinnabschnitt (Z. 1- 11) startet Büchner direkt mit der Haupt These des Textes, in dem er sagt, dass „der dramatische Dichter […] in [seinen] Augen nichts als ein Geschichtsschreiber [ist]“(Z. 1 f.). So wird direkt am Anfang schon klar, dass sich der Brief nur auf seine Meinung und seinen Standpunkt fixieren wird. Unterstützt wird dies durch die Aussage „… aber über letztem dadurch…“(Z. 3), womit er noch einmal verdeutlichen will, dass er über dem Geschichtsschreiber Steht. Durch die Alliteration in der Aufzählung mit „statt“(Z. 4ff.) verdeutlicht er die Unterschiede zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtenerzähler.  Dies wird durch die negativ formen besonders deutlich und hebt sich so hervor. Zudem Prägt sich das negative bei dem Leser besser ein und lässt den dramatischen Dichter besser dastehen. Durch das Superlativ „höchste“(Z. 6) verdeutlicht er die Wichtigkeit eines dramatischen Dichter, welche in seinen Aufgabe und seiner Pflicht liegt, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen(vgl. Z. 6f.).  Er  stellt des Weitern  die Bedingung auf, dass das Buch &amp;quot;weder sittlicher noch unsittlicher […]  als die Geschichte selbst &amp;quot; sein darf (Z. 11,12). Damit sagt er, dass die Dramen Wahrheitsgemäß sind. Jedoch darf der Autor seine Eigene Meinung mit einfließen lassen, dabei aber nicht so übertreiben, dass es von der wahren Geschichte zu weit abweicht. Dies stellt er damit, dass die „Lektüre [nicht] für junge Frauenzimmer geschaffen worden“(Z. 11). Dies verdeutlicht, dass die wahre Härte des Lebens auch in dem Stück vorkommen solle. Man solle nicht immer nur das gute zeigen, sondern auch, mal das Schlechte, denn die Menschen die das Lesen verstehen das und lernen daraus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im nächsten Abschnitt (Z. 12- 26) startet Büchner mit der Intension des Dramas. Diese lautet, dass der Dichter „kein Lehrer der Moral“(Z.12) sei und dass die Menschen nur aus seinen Charakteren, welche ein Dichter seiner Erzählung hinzugibt, lernen können, da diese die Vergangenheit repräsentieren. So hofft ein Dichter darauf, dass die Menschen aus den Figuren „lernen“(Z.14) können, und seine Idee hinter den Figuren umsetzt werden.  Büchner sagt, dass niemand „Geschichte studieren“(Z.17) sollte, da dort „unmoralische Dinge“(Z. 18) berichtet werden und man deshalb „mit verbunden Augen über die Gassen gehen“(Z.18f.) müsste, da man dann so von der Vergangenheit geblendet wäre und nicht mehr auf das reale achtet. Diese Aussagen sind jedoch Ironie von Büchner. Er will lediglich auf die Missstände seines Landes aufmerksam machen.  Nun fährt er weiter Ironisch fort, indem er sagt, dass die Menschen sonst „über einen Gott Zetern schreien“(Z.20f.) müssten, da dieser eine Welt geschaffen hat auf der „so viele Liederlichkeiten vorfallen“(Z. 21f.). Damit kritisiert er ebenfalls den Einfluss der Kirche auf die Meinung der Menschen und, dass die Menschen alles glauben, was die Kirche sagt. Des Weiteren sagt er jenen, die sagen, dass ein Dichter die Welt nicht zeigen muss, wie sie wirklich ist, dies Sehr wohl muss. Dazu stellt er Gott und die Kirche erneut ins Lächerliche. Er sagt, dass er die Welt „nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“(Z.24-26). So zeigt er erneut, dass er die Welt in den Dramen so darstellen kann wie sie ist und sie nicht Beschönigen muss. So zeigt er, den treuen Gläubigen durch die Ironie „liebe“(Z. 25), dass das was Gott in der Schöpfungsgeschichte geschaffen hat nicht alles toll ist.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
In dem letzten Sinnabschnitt (Z 26 -32) geht er noch auf ein Ironisch gemeintes „Idealdichter“(Z.27) ein. Hiermit meint er den Dichter „Schiller“(Z. 32) wie sich später herausstellt. Zur Beschreibung von ihm, verwendet Büchner die Metapher „Marionetten mit himmelblauen Nasen“(Z.28), was noch einmal verdeutlicht was er von ihm hält. Schiller war anderer Meinung als Büchner und hat in der Gesellschaft immer alles Beschönigt. Das passt Büchner aber nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner in seinem Brief die Menschen, aber vor allem seine Familie aufklären will und ihnen nahe legen, so zu denken wie er. Des Weiteren will er versuchen, dass sie verstehen wie er denkt  und dass sie dies nachvollziehen können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
Georg Büchners „Brief an die Familie“ von 1835, thematisiert Büchners Meinung zu Dichtern, ihrer Aufgabe für die Gesellschaft und wie Büchner sich die ideale Literatur vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner beginnt den Brief mit der Aussage, dass „dramatische Dichter“(Z.1) nichts als „Geschichtsschreiber“(Z.2) seien, was darauf hindeutet, dass Büchner in diesem Brief über Literatur schreiben und seine Meinung kundtun wird. Dadurch, dass der Dichter „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“(Z.3) macht er die vorherige Aussage und damit seine Meinung deutlicher. Er kritisiert, dass die Dichter versuchen das Geschehen oder eine Historie durch Figuren und ihr Leben zum leben erwachen zu lassen (vgl. Z. 5-8) und der Dichter die Geschichte nicht „sittlicher noch unsittlicher“(Z.9) machen soll, weil er dadurch die Geschichte verfälschen würde. Dieses Argument wird dadurch verstärkt, dass die Geschichte nicht als „Lektüre für junge Frauenzimmer“(Z.11-12) gedacht sei und der Dichter nicht auf jugendfreien Inhalt achte müsse. Der Dichter sei „kein Lehrer der Moral“(Z.13), womit er sagen möchte, dass auch ein Drama nicht moralisieren soll, sondern die Menschen sich selbst ein Bild über die Begebenheiten machen sollen (vgl. Z. 15-16). Diese Aussage wird dadurch bekräftigt, dass man dann ja keine Geschichte studieren sollte, weil damals auch schlimme Dinge vorgefallen seien und man sich vor Unanständigkeiten die Augen verbinden und ott Zeter schreien müsste, da dieser die Welt erschaffen hat, auf welcher schlimme Dinge passieren (vgl. Z. 17-22), denn Menschen sollen auch aus den Fehlern lernen. &lt;br /&gt;
Dann spricht Büchner über den „Idealdichter“(Z.27), der die Welt zeigen muss, „wie sie sein solle“(Z.24), damit die Menschen sich dies als Vorbild nehmen und nicht wie die Figuren der Epoche „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Mensch von Fleisch und Blut“(Z.28-29) sind und dadurch klar seine Meinung gegen diese Art ausdrückt.&lt;br /&gt;
Dabei spricht er von Schiller, von dem er „sehr wenig“(Z.32) halte. Mit dem Satz fasst er den Brief noch einmal zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, das Büchner seine Familie mit diesem Brief belehren, ihnen auch Stückweise seine Meinung aufdrängen, sie aber auch zum Nachdenken bringen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, der von Georg Büchner geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Unterschiede zwischen einem Dramatiker und einem Geschichtsscheiber, sowie deren Aufgaben.&lt;br /&gt;
Als erstes hebt Büchner seine Position als „dramatische[n] Dichter“ (Z.1) hervor. Er vergleicht sich dabei mit einem „Geschichtsschreiber, steht aber über Letzterem“ (Z.2). Durch die adversative Konjunktion „aber“ (Z.2) unterscheidet er zwischen einem Geschichtsschreiber und einem Dichter und stellt einen Kontrast durch die Präposition „statt“ (Z.4) dar. Während der Geschichtsschreiber eine „trockne Erzählung“ (Z.4) der Fakten gibt, soll der Dramatiker den Leser „in das Leben einer Zeit“ (Z.5) hineinversetzen. Außerdem soll er den Menschen „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.6) und „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.6) geben. Wissenschaftler stellen somit nur die Fakten dar, während Dramatiker die gegebenen Ereignisse in Form einer Geschichte und deren Charaktere wiedergeben soll. &lt;br /&gt;
Obwohl das Leben in Form von einer Geschichte wiedergegeben werden soll, muss der Dramatiker darauf achten, „so nahe als möglich“ (Z.8) an die wahre Geschichte heranzukommen, was nur möglich ist, wenn man sich an der Realität orientiert und sie „weder sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) wiedergibt. Die Realität soll nicht durch Verharmlosung oder Übertreibung verfälscht werden. Des Weiteren ist ein Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z.12), da das Ziel ist, Geschichten und Charaktere zu erfinden, die die Fakten der Vergangenheit darstellen sollen (vgl. Z.12 f.), damit die Menschen „daraus lernen“ (Z.14) können. Den Bezug zum Geschichtsstudium stellt Büchner durch den Vergleich her, dass daraus gelernt werden soll, „wie aus dem Studium der Geschichte“ (Z.15), was die Ähnlichkeit des Dramatikers und des Historikers erneut zeigt. &lt;br /&gt;
Das Ziel ist es nicht Moral zu lehren, da auch im Geschichtsstudium „sehr viele unmoralische Ding“ (Z.18) erzählt werden. Denn wenn man von dem Unmoralischem in der Welt nichts wissen wolle, müsse man „mit verbundenen Augen“ (Z. 19) umherlaufen. &lt;br /&gt;
Aus dem Grund, dass das Unmoralische ein Teil der Realität ist, will Büchner die Welt so darstellen wie sie ist, weil Gott sie „gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z. 25 f.) und er sich von den „sogenannten Idealdichter[n]“ (Z.26 f.) abgrenzen möchte, da sie nur über die Idealvorstellung schreiben. Er schreibt diesen auch „himmelblaue[…] Nasen“ (Z.) zu, welche als Metapher dienen und die Gutgläubigkeit und den fehlenden Realismus dieser verbildlichen. Außerdem wirft er ihnen „affektierte[n] Pathos“ (Z.28 f.) vor, was aussagt, dass ihre Werke lediglich der Darstellung der gewünschten Realität dienen.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner die Dramatiker als Historiker beschreibt, die allerdings historische Fakten und das Leben in bestimmten Zeiten in Geschichten und anhand von Charakteren verbildlichen. Ihre Aufgabe ist es, dass der Leser sich in die Geschichte hineinversetzen kann und ihn ein Gefühl zu geben, wie das Leben innerhalb bestimmter Epochen gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchners Brief „An die Familie“ wurde in Straßburg 1835 veröffentlicht und thematisiert, den Wert der Dichter in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchners Brief kann man in vier Sinnabschnitte einteilen. Der erste Abschnitt (Z. 1-16) zeigt die grundlegenden Unterschiede zwischen dem dramatischen Dichter und dem Geschichtsschreiber. Der zweite Abschnitt (Z. 16-26) beinhaltet hauptsächlich Religionskritik und der Letzte zeigt warum Büchner Idealdichtern nicht zustimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Büchner ist der dramatische Dichter „nichts als ein Geschichtenschreiber“ (Z. 1-2), allerdings gibt es Unterschiede, was durch die adverbiale Konjunktion „aber“ (Z. 2) deutlich gemacht wird. Der Dichter verpackt Passiertes in eine Geschichte und nicht in eine „trockne Erzählung“ (Z. 4), um es dem Leser besser möglich zu machen, sich in die Zeit und in die Menschen damals hineinzuversetzen. Dies wird erreicht, indem typische Dinge dieser Zeit in verschiedenen Personen verpackt werden. Verstärkt wird diese Aussage durch den Parallelismus „uns statt Charakteristiken Charaktere, uns statt Beschreibungen Gestalten gibt“ (Z. 5-6). Dabei ist es aber seine „höchste Aufgabe“ (Z. 7), trotz seiner erfundenen Charaktere, die Wahrheit zu schreiben.  Der Superlativ zeigt die Wichtigkeit der Wahrheit, erneut betont wird dies dadurch, dass das Buch „weder sittlich noch unsittlicher sein“ (Z. 9) soll, als die Geschichte wirklich war. Büchner versucht klar zu machen, dass das Passierte nicht zur Unterhaltung dient, sondern ernst genommen werden sollte. Er will vielmehr die Verhältnisse der Zeit aufzeigen, als einem moralische Werte klar zu machen, daher ist der Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z. 12). Er vergleicht also den Sinn des Buches vom Dichter mit dem „Studium der Geschichte“ (Z. 15), der Mensch soll also verstehen was dort wirklich passiert und „dann daraus lernen“ (Z. 14). Als nächstes übt Büchner Religionskritik aus, indem er aufzeigt, dass man Gott nicht uneingeschränkt lieben und an ihn glauben kann, wenn man sich mit der Geschichte der Menschheit befasst. Die Metapher „mit verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z. 18-19) zeigt dies und die verbundenen Augen zeigen dass man zwar über die Gasse geht, aber keine Ahnung hat was auf der Gasse passiert. Die Gasse stellt das Leben dar, das Gefahren beinhaltet. Auf der Gasse könnten „Unanständigkeiten“ (Z. 20) sein die einen dazu zwingen würden Gott anzuzweifeln, weshalb man lieber alles ignoriert. Büchner hält den Wunsch nach einer perfekten Welt für schädlich, weil man dann dazu neigt, Sachen die schief gehen zu ignorieren. Im folgendem wird ein Teil der Leserschaft indirekt angesprochen, indem er schreibt, „Wenn man mir übrigens noch sagen wollte“ (Z. 22-23), was die Aufmerksamkeit des Lesers noch einmal verstärkt. Er kritisiert Gott dafür, dass er eine perfekte Welt zeigt, was an der Ironie „als der liebe Gott“ (Z. 25) erkennbar wird. Büchner hingegen konzentriert sich eher darauf, die Realität zu zeigen und die Menschen so zu bewegen. Ebenfalls kritisiert er „Idealdichter“ (Z. 27), was ein Neologismus ist um Dichter zu beschreiben, die wie Gott eine perfekte Welt darstellen, da sie „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos“ (Z. 29) sind. Marionetten werden immer von einem anderen gesteuert, weshalb diese eine Metapher für beeinflusste oder kontrollierte Menschen steht. Ihre himmelblauen Nasen zeigen die Unschuld und Naivität dieser Dichter. Das affektive Pathos ist die emotionale Leidenschaft, also sagt er aus, dass sie sich weniger auf die Geschichte konzentrieren. Sie sind für ihn keine richtigen Menschen, da sie keine Probleme aufzeigen, sondern sich ausschließlich das Positive beschränken, weshalb er ihnen Gefühle wie „Leid und Freude“ (Z. 30) nicht abkaufen und sich so auch nicht in sie hinein versetzen kann. Zusammengefasst schreibt er, dass er „sehr wenig auf Schiller“ (Z. 32) hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt Büchner hier die Wichtigkeit, dass die Menschen aus der Geschichte lernen müssen und das die perfekte Welt in seinen Augen ein gefährlicher Wunsch ist und er keinem zustimmen kann der diese Meinung vertritt. Um den Menschen die Geschichte näher zu bringen, verpackt er sie in Büchern in Form von Figuren und Charakteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ der von Georg Büchner geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde , thematisiert die Aufgaben eines dramatischen Dichters, die er zu erfüllen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner vergleicht zunächst den „dramatische(n) Dichter“(Z.1)  mit einem „Geschichtsschreiber“(Z.2) und sieht sie als Gleichwertig. Dennoch stellt er durch die Konjunktion „aber“den Dramatiker über den Geschichtsschreiber(Vgl.2) und macht damit den Kontrast deutlich.&lt;br /&gt;
Im folgenden  zählt er die Unterschiede auf und leitet diese jeweils mit „statt“ in Form einer Anapher ein damit macht er den Kontrast nochmals deutlich .Er sagt, dass ein Dramatiker „keine trockene Erzählung“ (Z.4) schriebt sondern eine Erzählung in dem sich der Leser „in das Leben einer Zeit hinein versetz(en)“ (Z.5)  kann. Ebenfalls soll man den Menschen „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.6f) und „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.7)geben . Er sagt damit,dass er möchte das der Leser an die Geschichte ran kommt und die Menschen versucht zu verstehen. Mit dem Superlativ „höchste Aufgaben“ macht er die Wichtigkeit deutlich und hebt nochmal die Aufgabe eines Dramatikers hervor. Mit der Metapher „ (…) die Geschichte ist vom Herrgott nicht zu einer Lektüre für junge Frauenzimmer geschaffen worden“ (Z.10f) möchte er verdeutlichen, dass so eine Geschichte nicht zur Unterhaltung dient sondern eine Geschichte mit der man sich auseinander setzen soll.Danach erklärt er, dass der Dichter „kein Lehrer der Moral“(Z.12) sei und dass die Menschen nur aus seinen Charakteren lernen können, da diese die Vergangenheit repräsentieren außerdem macht er deutlich das man nichts Beschönigen sollte. So hofft ein Dichter darauf, dass der Mensch aus den Figuren „lernen“(Z.14) mag. Laut Büchner sollte man „keine Geschichte studieren“ (Z.16) es werden nämlich  „viele unmoralische Ding(e) darin erzählt.“ damit hebt er seine Dramen nochmal hervor. Da sie effektiver sind die Menschen zu belehren. Die Aussage „liebe   Gott“ ist Ironie und kritisiert damit die Religion.Er sagt das Gott nicht die Rechtfertigung ist für  die Fürsten ist , um das Volk zu unterdrücken.Er beschreibt die Idealdichter  als „himmelblaue(..) und affektierten Panthos“ ,dass heißt, dass diese nicht auf die Probleme der Gesellschaft und die Vergangenheit aufmerksam machen, sondern nur eine Verschönerung der Umstände zeigen, die nicht der Realität entsprechen.Deshalb sind diese für Büchner keine Anerkannten Richter. Dadurch das Schiller für ihn ein Idealdichter ist kritisiert er ihn (Vgl.32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen,dass Büchner in seinem Brief an die Familie die Aufgaben und die Wichtigkeit eines dramatischen Dichter beschriebt .Ein Dramatiker holt die Menschen mit seinen Stücken zurück zur Realität und kärt diese damit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maya==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, der von Georg Büchner 1835 in Straßburg geschrieben wurde, thematisiert den Kontrast zwischen dramatischen Dichtern und Geschichtsschreibern und die besondere Wichtigkeit des Ausdrucks der Realität auf der Bühne im 19. Jahrhundert auf Grund von der problematischen politischen Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst beschreibt Büchner den Kontrast zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber. Dies wird durch die adverbiale Konjunktion „aber“ (Z.2) und der Anapher „uns statt Charakteristiken Charaktere, uns satt Beschreibungen Gestalten gibt“ (Z.5f.) deutlich. Der dramatische Dichter schreibt keine einfachen Geschichten, die Geschichten sind Beispiele aus der Realität, die nicht immer nur schön und perfekt, sondern vor allem elendig und schlimm ist. Er sagt, dass es „[]seine höchste Aufgabe“ (Z.7) sei, der Realität so nah wie möglich zu kommen. Der Superlativ „höchste“ (Z.7) zeigt die extrem hohe Gewichtung des Ausdrucks der wirklichen Begebenheit für ihn und es wird deutlich, dass er die Realität auf keinen Fall verfälschen möchte. Er sagt, dass „[d]er Dichter kein Lehrer der Moral“ sei (Z.12) und die Leute aus seinen Geschichten lernen (vgl. Z.14). Es wird klar, dass durch die Darstellung der Realität auf der Bühne niemand mehr nötig ist, der vorgibt, was das Richtige ist oder was zu tun ist, da die Menschen dies von sich aus erkennen und daraus lernen, sodass sie dann auch danach handeln können. Dieser Lernprozess passiert unbewusst durch das Verständnis der Geschichte und der Gefühle der Charaktere. Er sagt, dass „man keine Geschichte studieren [dürfte], weil sehr viele unmoralische Ding[e] darin erzählt werden“ (Z.17f.). Es wird deutlich, dass in der Realität ist nicht immer alles schön und perfekt ist, so wie es auf der Bühne oft dargestellt wird, es gibt vor allem schlimme Aspekte, die bei realitätsgetreuen Geschichten dargestellt werden müssen. &lt;br /&gt;
Er schreibt, dass der Dichter der Welt zeigen muss „wie sie ist“ (Z.23) und nicht „wie sie sein soll“ (Z.24), da „der liebe Gott […] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.25). Das Adjektiv „lieb“ (Z.25) zeigt die Ironie und somit auch Religionskritik Büchners, da er sagt, dass die Welt das Gegenteil von perfekt ist, „der liebe Gott“ (Z.25) sie jedoch genau so gemacht hat. Zudem wird seine Überzeugung deutlich, dass den Menschen ihre Situation vor Augen zu führen ist und ihnen nicht nur eine Geschichte vorgespielt werden soll, die die Realität beschönigt.&lt;br /&gt;
Er äußert Kritik an den Dichtern, die der Welt zeigen „wie sie sein soll“ (Z.24). Diese Dichter erschaffen seiner Meinung nach „Marionetten […] aber [keine] Menschen von Fleisch und Blut“ (Z.28f.). Es wird deutlich, dass diese Dichter nur Figuren tanzen lassen, jedoch keine wirklichen Charaktere schaffen, die die Realität widerspiegeln und in denen man seine eigene Situation oder Teile dieser Situation wiedererkennen kann. Sein letzter Satz: „Mit einem Wort, ich halte […] sehr wenig auf Schiller.“ (Z.32) zeigt, da Schiller die Meinung vertritt, dass den Menschen zu zeigen ist, wie man sein sollte und dass sie daraus lernen und dies ihr Handeln verbessert, dass er das Gegenteil von Schillers Meinung vertritt und somit der Meinung ist, dass die Realität auf die Bühne zu bringen ist um ein Verständnis der Menschen für ihre eigene Situation hervorzurufen. Sodass sich diese für die Verbesserung ihrer Situation einsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass es Büchner wichtig ist, dass die Geschichten, die auf der Bühne gespielt werden, realitätsgetreu sind. Sie sollen auch das Elend in der Realität vor Augen führen und nicht die Realität beschönigen, sodass die Menschen, durch das Verständnis ihrer eigenen Situation, Widerstand leisten können und in der Lage sind sich aus ihrer Situation befreien oder sie zumindest zu verbessern. Dies wird unter anderem durch den Gebrauch einiger Stilmittel wie Anaphern und adversativen Konjunktionen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Marius'''==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, welcher 1835 in Straßburg von Georg Büchner geschrieben wurde, handelt von der eigentlichen Aufgabe der Schriftsteller und der Dramatiker und gibt Aufschluss darauf, ob diese erfüllt wird oder nicht. Dieser Brief gehört zu der politischen Literatur und gehört zu der Epoche des Vormärz, also zu der Zeit vor der deutschen Revolution &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn definiert Büchner den dramatischen Dichter als „Geschichtsschreiber“ (Z.2), welcher aber über diesem steht. So wird verdeutlicht, dass der dramatische Dichter nach Büchner sich auch auf Fakten zurückbezieht. Büchner erklärt das der Dichter im Unterschied zu dem Geschichtsschreiber die „Charakteristiken in Charaktere“(Z.5f.) umwandelt, damit beschriebt er, dass die für die damalige Zeit vorhandenen Arten von Menschen, also bezogen auf deren Schichten, Charaktere in einer Handlung zugeordnet werden welche die Eigenschaften für den Leser anschaulich wiederspiegeln. Büchner definiert des Dichters Aufgabe als die Wiedergabe eines Geschehens wie es „sich wirklich begeben“(Z.7f.) hat und beschreibt dies als die „höchste Aufgabe“ (Z.7) eines Dichters. Die „höchste“(Z.7) Disziplin eines Dichter ist es, die Geschichte so zu erzählen, wie sie stattgefunden hat. Deswegen darf diese „weder sittlicher noch unsittlicher sein, als die Geschichte selbst“(Z. 9f.), da diese sich damals so abgespielt hat, wie Gott es vorhergesagt hat und somit nicht verändert werden sollte. Die Aussage, ein Dichter sollte der Geschichte „so nahe als möglich“ (Z. 8) kommen verdeutlicht, dass man nicht zu weit von der Wirklichkeit abweichen und immer bei der Wahrheit bleiben sollte. Auch durch die Klimax „sittlicher noch unsittlicher“ (Z. 9) wird erneut deutlich, dass man die Geschichte nicht mehr verändern, sondern sich immer auf die Realität berufen sollte. Büchner meint, dass ,,aber die Geschichte [..]vom lieben Herrgott nicht zu einer Lektüre für junge Frauenzimmer geschaffen worden&amp;quot;(Z.10f.) ist, was soviel heißt, dass ein Dichter die Geschichte nicht so verändern soll, dass auch Frauen die Geschichten lesen konnten, sondern die Geschichte so beschreiben soll, wie sie wirklich passiert ist. Büchner zieht einen Geschichtsvergleich, denn laut ihm soll der Dichter Gestalten erschaffen und Dinge erfinden(vgl.Z.12f.) und ,,vergangene Zeiten wieder aufleben&amp;quot;(Z.13) lassen, damit die Menschen aus Fehlern lernen.Weiterhin sagt Büchner, dass Dichter sich nicht als “Lehrer der Moral” (Z.12) sehen sollen,da in der Geschichte “sehr viele unmoralische Dinge” (Z.18) passieren. Dichter sollen die Geschichte nur neu erzählen, damit die Leute aus dieser lernen können (vgl. Z.14). Weiterhin wird gesagt, dass jeder der diese “unmoralischen Dinge” (Z.18) nicht lesen wollen, ebenso mit verbundenen Augen über die Straße gehen müsste (vgl. Z.19), den auch dort sind die Missstände der Gesellschaft deutlich erkennbar. Laut Georg Büchner gibt es jedoch auch “Idealdichter” (Z.27) ,die die Geschichte nicht so darstellen wie sie ist sondern so wie sie sein sollte (vgl. Z. 23f), womit sie sich gleichzeitig höher “als de[n] liebe[n] Gott stellen” (Z.25). die Charakterisierung “liebe[r] Gott” (Z.25) ist von Ironie geprägt, da er zuvor noch auf die Missstände in der damaligen Zeit hinweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Georg Büchner die Dichter in gewissem Maße als Geschichtsschreiber ansieht, die die Geschichte jedoch durch Charaktere für den Leser greifbarer machen. Er stellt klar, dass Dichter die Geschichte nicht verändern sollen um sie schöner erscheinen zu lassen, denn dies verwehrt dem Leser einerseits die Möglichkeit aus der Geschichte zu lernen und andererseits sich mit der Geschichte zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief mit dem Titel &amp;quot;An die Familie&amp;quot; wurde von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg verfasst und thematisiert die Aufgabe eines dramatischen Dichters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief beginnt mit einem Vergleich, der als zentraler Gedanke Büchners den dramatischen Dichter charakterisiert: ,, [...] Der dramatische Dichter ist in meinen Augen nichts als ein Geschichtsschreiber [...]&amp;quot;(Z.1,f). Somit stellt Büchner das aus seiner Sicht wichtigste Charaktermerkmal seines Berufes an den Anfang der Ausführungen, die aus diesem Vergleich hervorgehenden Aufgaben des dramatischen Dichters beschreibt er im Folgenden. Zuerst jedoch erwähnt er, dass der dramatische Dichter aber über dem Geschichtsschreiber stehe, ,, [...] dadurch, dass er uns die Geschichte zum zweiten Mal erschafft und uns gleich unmittelbar, statt eine trockne Erzählung zu geben, in das Leben einer Zeit hinein versetzt [..]&amp;quot;(Z.2-5). Durch diese Ausführungen betont Büchner dass trotz ihrer charakterlichen Gleicheit der dramatische Dichter dem Geschichtsschreiber dadurch überlegen ist, dass er statt nur den bloßen historischen Hintergrund wiederzugeben den Ereignissen erneut Gestalt verleiht und dem Leser oder Zuschauer unmittelbar vor Augen führt. Dies geschieht laut Büchner dadurch, dass er ,, [...] uns statt Charakteristiken Charaktere, uns statt Beschreibungen Gestalten gibt&amp;quot;.(Z.5,f). Durch diesen Parallelismus erklärt er, dass der dramatische Dichter aufgrund historischer Gegebenheiten Figuren erschafft, die die zur damaligen Zeit häufig auftretenden Eigenschaften und Verhaltensweisen besitzen und deren Lebensbedingungen den historischen Zuständen entsprechen. Die &amp;quot;höchste Aufgabe&amp;quot;(Z.7) des dramatischen Dichters ist es, ,, der Geschichte, wie sie sich wirklich begeben, so nahe als möglich zu kommen.&amp;quot;(Z.7,f) Dramatische Dichter sollten also die historischen Hintergründe so genau wie möglich wiedergeben, ihre Figuren und Ereignisse sollten demnach also wirklich passiert sein können. Daher ,,darf sein Buch weder sittlicher noch unsittlicher sein, als die Geschichte selbst [...]&amp;quot;(Z.9,f). Das Drama beschreibt nach Büchners Vorstellungen also die jeweilige gesellschaftliche Realität ohne zu beschönigen oder auch zu übertreiben. Zudem ist ,, der Dichter kein Lehrer der Moral , er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut, wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht.&amp;quot;(Z.12-16) Hiermit erläutert Büchner erneut das Verhalten eines Dichters, der laut ihm statt den Leuten vorzuschreiben, wie sie sich moralisch zu verhalten haben, die historischen, alltäglichen Lebensumstände beschreiben sollte, sodass die Leute dann aus diesen selbst ihre Schlüsse ziehen können. Zudem sagt er, dass wenn man die wahren Gegebenheiten nicht anerkennen wolle, ,, man keine Geschichte studieren dürfte, weil sehr viele unmoralische Dinge darin erzählt werden, (man) müsste mit verbundenen Augen über die Gasse gehen, weil man sonst Unanständigkeiten sehen könnte, und müsste über einen Gott Zeter schreien, der eine Welt erschaffen, worauf so viele Liederlichkeiten vorfallen.&amp;quot;(Z.17-22) Damit wiederholt Büchner, dass das Drama nur die gesellschaftliche Realität beschreibt und daher auch nicht unmoralischer ist als diese, deshalb müsste man Kritik an der Realität üben satt an der dramatischen Verarbeitung dieser. Zudem sagt Büchner, dass man dann auch Gott kritisieren müsste, da dieser die Welt ja so geschaffen hat wie sie ist und damit auch die gesellschaftlichen Zustände. Diese Vorstellung kritisiert Büchner auch im Folgenden, indem er erzählt, dass ,, wenn man mir übrigens noch sagen wollte, der Dichter müsste die Welt nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle, so antworte ich, dass ich es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll.&amp;quot;(Z.22-26) Damit erläutert Büchner, dass der Dichter die gesellschaftliche Realität beschreibt und nicht die gesellschaftliche Idealvorstellung, da Gott die Welt ja so geschaffen hat wie sie sein soll; die Realität entspricht also Gottes Wunschvorstellung. Büchner spielt so ironisch auf die Argumentation an, die gesellschaftlichen Zustände seien von Gott gewollt und übt Religionskritik. Am Ende seines Textes erläutert er, dass die sogenannten Idealdichter (er nennt hier als Beispiel Friedrich Schiller) zwar ,, Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Menschen von Fleisch und Blut [...], deren Leid und Freude mich mitempfinden macht, und deren Tun und Handeln mir Abscheu oder Bewunderung einflößt.&amp;quot;(Z.28-32) erschaffen. So kritisiert er, dass zum Beispiel Schiller sich eben nicht für einen dramatischen Dichter korrekt verhält, da seine Figuren nicht die gesellschaftliche Realität wiederspiegeln und daher auch bei Büchner selber kein Mitempfinden auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Georg Büchner die Wiederspiegelung der gesellschaftlichen Realität, damit die Zuschauer daraus selber die richtigen Schlüsse ziehen, für die Hauptaufgabe des dramatischen Dichters hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Daniel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchners „Brief an die Familie“ von 1835, handelt von Büchners Stellung bezüglich dramatischer Dichter der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner beginnt seine Stellungnahme mit seiner Position als „dramatische[r] Dichter“ (Z.1) und stellt diese als „Geschichtsschreiber“ (Z.2) dar, welcher „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“ (Z.3). Er beschreibt das der Leser nicht „eine trockne Erzählung“ (Z.4) zu hören bekommt, sondern „in das Leben einer Zeit hinein versetzt“ (Z.4f) wird. Als Beispiele stellt er einen Parallelismus auf, der besagt das „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.5f) und „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.6) vorkommen. Büchner besagt das die „höchste Aufgabe“ (Z.7) des Dichters, die ist, „der Geschichte […] so nahe als möglich zu kommen“ (Z.7f). Die Betonung der Wichtigkeit dieser Aufgabe liegt beim Superlativ „höchste“ (Z.7). Der Dichter sollte ebenfalls die Geschichte „weder sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) gestalten, da er so die Geschichte verfälschen würde. Er stützt dies durch die Aussage das dies keine „Lektüre für junge Frauenzimmer“ (Z.11) sein sollte, womit er verdeutlichen möchte das man nicht auf jugendfreien Inhalt achten sollte. Büchner beschreibt daraufhin den Dichter als „kein Lehrer der Moral“ (Z.12). Damit möchte er darauf hinweisen das Dramen nicht moralisiert werden sollen, sondern von den Lesern selbst inszeniert werden sollen auf Basis ihrer eigenen Begebenheiten im täglichen Leben (vgl. Z.14-16). Um seine Aussage zu verdeutlichen, formuliert er im Gegensatz das man keine Geschichte studieren dürfte, aufgrund der vielen damaligen schlimmen Ereignissen, wodurch man sich die Augen verbinden und Gott Zeter schreien müsste ( Z.16-22). Bei der Aussage das „Idealdichter“ (Z.27) nicht die Welt zeigen wie sie ist, sondern sein sollte (vgl. Z.22-24), formuliert Büchner, dass er „es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.24f). Mit dieser Antwort übermittelt Büchner seine Wichtigkeit gegenüber seiner Religion. Dabei formuliert er als Beispiel, dass er wenig vom Dichter Friedrich Schiller hält, welcher seiner Definition von Idealdichtern übereinstimmt ( Z.32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner mehrere Kritikpunkte und Forderungen Dichtern entgegenhält und Menschen, wie in dem Beispiel, seine Familie, belehren und zum Nachdenken auffordern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Rene''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ von Georg Büchner wurde im Juli 1835 in Straßburg verfasst und thematisiert die These Büchners über die Aufgaben von Dichtern.&lt;br /&gt;
Zunächst nennt Büchner im ersten Sinnabschnitt (Z.1-16), was seiner Meinung nach die Aufgaben von Dichtern sind. Seiner Meinung nach ist der „dramatische Dichter nichts als ein Geschichtsschreiber“ (Z.1). Er erzählt also nicht irgendeine Geschichte, der er im Drama darstellt, sondern er greift Geschehnisse aus der Vergangenheit auf und konkretisiert diese dann in einer bestimmten Geschichte, im Drama. Damit ermöglicht er dem Leser seines Dramas einen besseren Einblick auf das Passierte ( Z.5) und schärft damit gleichzeitig die Sinne. Somit soll vermieden werden, dass sich schlimme Ereignisse wiederholen. Die Bezeichnung des „lieben Herrgott[s]“ (Z.10,  Z.25) ist widersprüchlich, denn wenn schlimme Ereignisse passieren, kann Gott nicht lieb sein. Da Geschichte nicht verändert werden soll, auch im Kontext eines Dramas nicht, kann Geschichte oftmals auch brutal sein. Dies ist keine „ Lektüre für junge Frauenzimmer“ (Z.11). Frauen wurden zur damaligen Zeit generell schlecht und als minderwertig behandelt. Dem zu Folge kann man ihnen Brutalität in Form einer Lektüre nicht zu kommen lassen, denn Frauen können die Inhalte nicht richtig verstehen und interpretieren. Die Inhalte, die ein Dichter in seinem Drama präsentiert, zeigen nicht auf, wie man sich zu verhalten hat ( Z.12). Sie sollen lediglich auf falsche Verhaltensweisen hinweisen und vermeiden, dass dieses sich wiederholen. Büchner möchte verdeutlichen, wie wichtig Dramen sind. Man kann aus ihnen genauso lernen wie aus dem „Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht“ (Z.15f.). Dramen haben wichtige Funktion. Der Beruf des Dichters ist also auch ein sehr wichtiger Beruf.&lt;br /&gt;
Der zweite Sinnabschnitt (Z.16-32) befasst sich mit Beispielen Büchners von verschiedenen Tätigkeiten, die man nicht machen solle, wenn man davon überzeugt ist, dass der Dichter zu viele unmoralische Dinge im Drama verfasst. Wenn Dramen unmoralische Inhalte oder Handlungsweisen verbreiten, dann „dürfte man keine Geschichte“ (Z.17) mehr studieren. Diese Berichte nämlich dieselben Ereignisse nur direkter und ohne große Umschreibung. Mit offenen Augen dürfte man nicht mehr durch die Welt gehen ( Z.18f.), denn auch in der Welt und im täglichen Geschehen passieren unmoralische Dinge, die man nicht in seine Verhaltensweisen übernehmen sollte. „Wenn man [Büchner] […] noch“ (Z. 22) sagt, dass der Dichter nicht die Welt der Realität, sondern die Welt als Wunschvorstellung zeigen muss, dann beruft er sich auf Gott. Gott hat die Welt so gemacht, wie sie sein soll ( Z.25f.), das inkludiert aber auch alle schlechten Ereignisse. Da diese von Gott gewollt sind, kann der Dichter diese also auch in seinem Drama benennen bzw. darstellen. Die Idealdichter, also die, die eine schöne Welt zeigen, zeigen Büchners Meinung nach nur „Marionetten“ (Z.28) (Z.26ff.). Der Realitätsbezug fehlt, denn diese „Marionetten“  erleben nur Gutes, was aber in keiner Weise das Geschehen und Handeln auf der Welt zeigt. Sie zeigen nicht die wahren Menschen, die den Leser mitfühlen lassen, was gerade passiert, sondern sie zeigen gar nichts ( Z.29ff.). Um Menschen mitzunehmen und Eindruck zu hinterlassen, reicht das Zeigen von Idealen nicht aus. Eine Hauptfigur, welche verschiedene Dinge erlebt und in welche die Menschen sich hineinversetzen können, hat laut Büchner einen höheren Stellenwert und funktioniert zur Aufklärung, damit schlimme Ereignisse kein zweites Mal stattfinden. Der Mensch muss kritisch über den Inhalt eines solchen Dramas nachdenken können und Denkanstöße zum Handeln erhalten. Schiller ist ein Idealdichter, denn von ihm hält Georg Büchner kaum etwas ( Z.32).&lt;br /&gt;
Im Brief an seine Familie erklärt Büchner, dass der Dichter Vergangenheit darstellen muss, um die Menschen vor Wiederholungen zu beschützen. Seiner Meinung nach hat das Darstellen einer schönen Welt wenig mit der Aufgabe des Dichters zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ welcher von Georg Büchner 1835 geschrieben wurde, thematisiert den Stellenwert der dramatischen Dichter zur Zeit des Vormärzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst einmal geht Büchner auf den Unterschied zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber ein. Den seiner Meinung nach muss der dramatische Dichter keine einfachen Geschichten schreiben, denn seine Geschichten sollen mit einer Zeit übereinstimmen über welche er schreibt, welche zum Teil auch grausam oder herzlos sein kann. Dann sagt er, dass es „seine höchste Aufgabe“ (Z.7) sei und immer noch ist, die Realität der jeweiligen Zeit so realistisch wie möglich wiederzugeben, wobei er auch auf zum Beispiel Gefühle der Menschen eingehen muss. Der Ausdruck „höchste“ in Z.7 zeigt wie viel wert er auf den Realismus legt. Dann sagt er, dass „der Dichter kein Lehrer der Moral“ sei und dass das Publikum aus seinen Geschichten lernen soll (Z. 12-14). Denn wenn die Menschen seine Stücke sehen, sollen sie selbst erkennen was schiefläuft oder was falsch ist. Ebenso sagt er, dass man eigentlich „keine Geschichte studieren darf, weil sehr viele unmoralische“ (Z.17f.) in dieser erzählt werden. Somit wird nochmals deutlich, dass in Wirklichkeit nicht perfekt ist und das die Geschichte von vielen Unschönen dingen geprägt wird wie z.B. von Krieg oder Hunger. Dies ist eine Kritik an anderen Dichtern, da es oft nicht so auf der Bühne oft dargestellt wird, und es sei wichtiger schlimmen Aspekte realitätsgetreuen in Geschichten darzustellen. Daraufhin schreibt er, dass ein Dichter der Welt zeigen soll „wie sie ist“ und nicht „wie sie sein soll“ (Z.23+24), weil „der liebe Gott […] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.25) mit diesem Satz will er mit Ironie Religionspolitik äußern. Wobei das Wort „lieb“ (Z.25) auch noch einmal diese Ironie ausdrückt. Denn ein Gott kann nicht lieb sein, wenn er eine so grausame Welt erschaffen hat. Ebenso wird klar, dass er den Menschen ihre Situation zeigen möchte ihnen nicht eine verschönende Geschichte vorgespielt werden soll, da diese nicht die Realität zeigt. Dann er nochmals Kritik an anderen Dichtern, da dies die Welt nicht realistisch darstellen. Den diese Dichter erschaffen seiner Meinung nach nur „Marionetten […] aber [jedoch keine] Menschen von Fleisch und Blut“ (Z.28). Was heißt, dass diese Dichter sich nur Figuren ausdenken welche jedoch überhaupt nichts mit der Realität zu tun haben. Mit seinem letzten Satz „Mit einem Wort, ich halte […] sehr wenig auf Schiller.“ (Z.32) was eine direkte Kritik an Schiller ist da dieser eine Welt beschreibt wie sie nicht existiert und somit niemanden auf die Missstände aufmerksam machen wie sie zurzeit von Büchner vorhanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss wird klar, dass es Büchner sehr wichtig ist, die Realität in seinen Werken wieder zu spiegeln, und nicht von einer Märchenwelt zu schreiben in der alles perfekt ist, da die Realität einfach so nicht aussieht. Den Die Menschen sollen das Elend erkennen darauf aufmerksam werden, und etwas dagegen tuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Laura'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An meine Familie“, der von Georg Büchner geschrieben und 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Bedeutung der Vermittlung der Realität im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst vergleicht sich Büchner, der &amp;quot;dramatische Dichter &amp;quot; (Z.1) mit dem &amp;quot;Geschichtsschreiber&amp;quot; (Z.2). Er stellt somit die Distanz zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber dar. Die Aussage &amp;quot; statt Charakteristiken Charaktere, statt Beschreibungen Gestalten&amp;quot; (Z.5 f.) verdeutlicht das der Geschichtsschreiber eine Geschichte beschönigt und so bildhaft darstellt. Büchner setzte das Superlativ &amp;quot; höchste Aufgabe&amp;quot; (Z.7) ein um so herauszustellen wie wichtig es ist realtitätsnahe Geschichten zu erzählen. Unter anderem sagt Büchner , dass ein Dichter kein Lehrer der Moral ist. Dies bedeutet, dass Dichter versuchen die Realität zu übermitteln und nicht sie zu beschönigen oder sie zu verändern. Mit der Aussage &amp;quot;man [dürfte] keine Geschichte studieren, weil sehr viele unmoralische Dinge darin erzählt werden” (Z. 17 f.) versucht Büchner zu unterstreichen, dass wenn die Menschen keine Realität sehen wollen, nicht Geschuchte studieren sollten , da dort viele Fakten aus der Realität genannt werden, wie beispielsweise Mord,Krieg und Totschlag. In Zeile 25 übt Büchner Religionskritik aus. Er sagt , dass &amp;quot; der liebe Gott [...] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll&amp;quot; (Z.25). Durch das Adjektiv &amp;quot;lieb&amp;quot; zeigt sich die Ironie hinter diesem Satz. Büchner sagt das Die Welt nicht perfekt ist , aber der &amp;quot; liebe Gott &amp;quot; hat sie so gestaltet. Im letzten Satz von Büchners Brief wird klar und deutlich die Hauptaussage des Textes gezeigt. Die Aussage &amp;quot;Mit einem Wort, ich halte […] sehr wenig auf Schiller“ (Z.32) verdeutlicht , dass Büchner das Kontra zu Schiller darstellt. Schiller steht dafür den Menschen eine bessere Welt zu zeigen, damit sie sich verbessern. Doch Büchner denkt, dass man den Menschen die Realität zeigen sollte, damit sie sehen was passiert wenn sie sich nicht bessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner wichtig ist den Menschen die Realität zu zeigen. Er hält nichts von Beschönigung. Er will das die Menschen das Leid sehen, damit sie Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief “An die Familie”, von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg geschrieben, thematisiert die Wichtigkeit in Texten die Wahrheit zu schreiben und nichts zu beschönigen, damit die Menschen die Probleme realisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn seines Briefes macht er seinen eigenen Standpunkt deutlich, dass [d]er dramatische Dichter in [s]einen Augen nichts als ein Geschichtsschreiber [sei]” (Z. 1f). Damit beschreibt er unter anderem sich selbst und spricht somit in dem Brief über seine eigene Arbeit. ER definiert den “Geschichtsschreiber” (Z. 2) als jemand der “die Geschichte zum zweiten mal erschafft” (Z.3) und sie somit nacherzählt, allerdings “statt Charakteristiken Charaktere [und] statt Beschreibungen Gestalten gibt” (Z. 5f). Dies führt dazu, dass man sich das beschriebene besser vorstellen kann und die Geschichten lebendiger wirken. Er nutzt den Superlativ “höchste Aufgabe” (Z. 7) um die Wichtigkeit herauszustellen, “der Geschichte, wie sie sich wirklich begeben, so nahe wie möglich zu kommen” (Z. 7f). Büchner ist der Meinung, dass der Dichter “kein Lehrer der Moral” (Z. 12) sei. Dies bedeutet, dass der Dichter nur die Realität darstellt. Büchner möchte, dass die Leute “daraus lernen” (Z. 14), also die Probleme realisieren um diese Situation bessern zu können. Dass viele Dinge schlecht laufen bzw schlecht gelaufen sind sieht man auch daran, dass er sagt, “man [dürfte] keine Geschichte studieren, weil sehr viele unmoralisch[e] Dinge darin erzählt werden” (Z. 17f). Mit einem dieser unmoralischen Ding ist womöglich unter anderem Krieg gemeint. Büchner erwähnt in seinem Brief auch einige religiöse Aspekte. Er sagt, dass Gott nicht so “lieb[...]” (Z. 25) sei, wie gesagt wird, da Gott “die Welt so gemacht hat, wie sie sein soll” (Z. 25f). Gott wollte also die positiven Seiten sowie auch all das Schlechte in der Welt. Auch spricht Büchner von einem “Idealdichter” (Z. 27), was ironisch gemeint ist. Dies erkennt man daran, dass Büchner diese als “Marionetten mit himmelblauen Nasen” (Z. 28) bezeichnet. Die Bezeichnung “Marionetten” (Z. 28) macht deutlich, dass der Idealdichter vom Unrealistischen gesteuert wird. Als ein Beispiel für diesen Idealdichter nennt er “Schiller” (Z. 32) und sagt seine Meinung über ihn, dass er “sehr wenig [von Schiller halte]” (Z. 32). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Schiller ein genaues Bild von einem dramatischen Dichter hat und dieses im Brief sehr deutlich darstellt und erklärt. Er nennt seinen eigenen Standpunkt und drückt seine Gedanken über seinen eigenen Beruf aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchners „Brief an die Familie“ veröffentlicht 1835, thematisiert Büchners meinung wie Dichter über geschichtliche ereignisse schreiben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner startet den Brief mit der Aussage, dass „dramatische Dichter“ (Z.1) nichts als „Geschichtsschreiber“ (Z.2) seien, was darauf hindeutet, dass Büchner in diesem Brief über Literatur seine persönliche Meinung über das thematisieren von geschichtlichen Ereignissen schreibt. Dadurch, dass der Dichter „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“ (Z.3) macht er die Thematik das dichter sich auf etwas Geschichtliches beziehen deutlich. Er kritisiert, dass die Dichter versuchen das Geschehen oder ein Historisches Ereignis durch Figuren und dessen Leben dem Leser näher zu bringen (vgl. Z. 5-8) und der Dichter die Geschichte weder „sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) machen soll, weil er dadurch die Geschichte verfälschen würde. Dieses Argument wird dadurch hervorgehoben, dass die Geschichten nicht als „Lektüre für junge Frauenzimmer“ (Z.11-12) gedacht sei und der Dichter somit nicht den momentanen ernst der Lage beschreiben wird. Der Dichter sei „kein Lehrer der Moral“ (Z.13), womit er sagen möchte, dass auch ein Drama nicht den Leser moralisieren, sondern die Menschen sich selbst ein Bild über die Begebenheiten diese Charaktere oder sogar der eigenen Situation machen soll (vgl. Z. 15-16). Diese Aussage wird dadurch bekräftigt, dass man Geschichte möglichst nicht studieren sollte, da damals ernsthafte Probleme in der Bevölkerung vorgekommen seien und man vor diesen grausamen Ereignissen eher wegschauen sollte, da dieser eine Scheinwelt erschaffen hat, in welcher keine realen Probleme behandelt werden (vgl. Z. 17-22), denn Menschen sollen aus derzeitigen Fehlern lernen.Dann spricht Büchner über einen scheinbaren „Idealdichter“ (Z.27), der die Welt zeigen muss, „wie sie sein solle“ (Z.24), damit die Menschen sich daran Vorbild nehmen können und nicht wie die Figuren der Epoche als „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Mensch von Fleisch und Blut“(Z.28-29), dadurch drückt er klar seine Meinung gegen diese Art von Dichtern aus. Dabei spricht er von Schiller, von dem er auf Grund seiner Werke „sehr wenig“ (Z.32) halte. Mit dem Satz fasst er die gesamtaussage des Briefes in einem Satz nochmals zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im endeffekt lässt sich sagen, dass es Schillers Absicht war, die Wichtigkeit der wirklichkeitsnahen Darstellung der Realität hervorzuheben, sowie seine Abneigung für Beschönigungen in Hinsicht auf Realitätsdarstellung zu Zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ welcher 1835 vom Schriftsteller Georg Büchner verfasst wurde, thematisiert die Wichtigkeit, sich in der damaligen Zeit mit der Realität zu befassen und nicht alles zu beschönigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt Büchner sich, „der dramatische Dichter“ (Z. 1) mit dem „Geschichtsschreiber“ (Z. 2) gleich, wobei er danach zwischen den Beiden differenziert. In den Zeilen 4-6 verdeutlicht er mit der Anapher und dem Parallelismus den Hauptunterschied zwischen den beiden, nämlich, dass der Dichter die Historie realistischer und persönlicher wiedergibt, sodass sich das Publikum in die Geschichte hineinfühlen kann, während der Schreiber einer Geschichte eher einen „trockene[n]“ (Z.4) Sachtext produziert. &lt;br /&gt;
Er beschreibt das Werk des Dichters als seine „höchste Aufgabe“ (Z. 7), was zeigt, wie wichtig Büchner seine Arbeit als Dichter ist. Zudem sagt der Superlativ aus, wie wichtig es Büchner findet, dem Volk die Realität nahe zu bringen, was man am Rest des Satzes (Z. 6 ff.) erkennen kann. &lt;br /&gt;
Jedoch trägt dies auch mit sich, dass man negative und unschöne Themen behandelt (vgl. Z. 11). Jedoch siecht Büchner sich nicht als „Lehrer der Moral“ (Z.12) und weigert sich die unschöne Realität beschönigt und verharmlost darzustellen, sodass man aus der Geschichte „lernen“ (Z. 14) kann und realisiert, was momentan um einen herum geschieht. &lt;br /&gt;
Büchner übt zudem Religionskritik aus, indem er behaupte, dass wenn man die unmoralische Realität ausblenden wolle, man auch über einen Gott klagen solle, der diese Welt erschaffen habe (vgl. Z. 16 ff.) . Zudem zeigt sich Büchners Ironie, als er behautet, dass „der liebe Gott […] die Welt gewiss so gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z. 25 f.).  So zeigt Büchner verdeutlicht Büchner seine negative Meinung zum Beschönigen der Realität.  Herablassend bezeichnet er die unrealistischen  Charaktere von Schriftstellern, welche nur dazu gedacht sind, um die Bevölkerung bei Laune zu halten, als „Marionetten mit himmelblauen Nasen“ (Z. 28). Er nennt als Beispiel für solche Schriftsteller „Schiller“ (Z. 32) und macht an ihm erneut deutlich, dass er eine realistische Darstellung der Geschichte favorisiert und sogar für notwendig hält, da er „wenig auf Schiller [hält]“ (Z. 32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich lässt sich sagen, dass es Schillers Absicht war, die Wichtigkeit der wirklichkeitsnahen Darstellung der Realität auszudrücken und gleichzeitig seine Abneigung für Beschönigungen in Hinsicht auf Realitätsdarstellung zu Zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie” wurde im Juli 1835 von Georg Büchner in Straßburg geschrieben und veröffentlicht. Er thematisiert den Kontrast zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber, bezogen auf die Geschichte Deutschlands, den Missständen, verursacht durch die Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts. Unter anderem in Bezug auf die Beschönigung der Realität anderer dramatischer Dichter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte einteilen. Der erste, bis Zeile 11, informiert den Leser erst einmal über Büchners Meinung bezüglich dramatischer Dichter und Geschichtsschreibern. Diese stehen seiner Meinung nach im Kontrast zueinander, denn „(der) dramatische Dichter ist in (seinen) Augen nichts als ein Geschichtsschreiber, steht aber über letzterem dadurch, dass er uns die Geschichte zum zweiten Mal erschafft” (Z.1 f.f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konjunktion „aber” (Z.2) verdeutlicht, neben den folgenden Konjunktionen „statt” (Z.5/6/7), die Differenzen zwischen dramatischem Dichter und Geschichtsschreiber. Denn ersterer gibt keine trockenen Erzählungen, sondern führt in das Leben ein, gibt „statt Charakteristiken Charaktere” (Z.5 f.) und „statt Beschreibungen Gestalten” (Z.6). Denn die „höchste Aufgabe (eines dramatischen Dichters) ist, der Geschichte, wie sie sich wirklich begeben (hat), so nahe als möglich zu kommen” (Z. 7 f.). Der Superlativ „höchste” (Z. 7) verdeutlicht die Wichtigkeit der Aufgabe eines dramatischen Dichters. Denn nach Büchner bringt es der Bevölkerung nichts beispielsweise Schiller Vorstellungen zu streben, da dieser nicht die Realität auf die Bühne bringt, sondern ein euphemistisches Beispiel tadelloser Moral. Das macht die Bevölkerung zu „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos” (Z. 28 f.). Die Metapher die Menschen durch Marionetten verbildlicht deutet auf die Fremdbestimmung hin, die die Menschen, Naiv wie sie sind (vgl. „himmelblaue Nasen” (Z. 28)), einfach hinnehmen, ohne eigene Überzeugung und ohne nachgedacht zu haben. Denn der „Dichter (sei) kein Lehrer der Moral, er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut, wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht” (Z. 12 f.f.). Folgend übt Büchner Religionskritik aus, in dem er erst auf die Missstände hinweist und folgen den „(lieben) Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll” (Z. 25 f.) durch Ironie schlecht darstellt. Denn wie könnte ein liebender Gott, der den Menschen die Erde geschenkt haben soll, gut sein, wenn so viel schreckliches auf der Erde passiert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich wird klar, dass Büchner nichts als die Realität wiedergeben möchte, um den Menschen, im Gegensatz zu anderen Dichtern dieser Zeit, die Probleme bewusst werden zu lassen, um sie dazu zu bewegen etwas gegen die Missstände zu unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Nele '''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, welcher von Georg Büchner, in der Epoche des Vormärz, geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Aufgaben und den Kontrast zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtsschreiber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Brief beginnt Büchner mit der Aussage, dass der „dramatische Dichter“ (Z. 1) nichts anderes als ein „Geschichtsschreiber“ (Z. 2) sei, aber „über Letzterem“ (Z. 2) stehe. In dieser Aussage zeigt er direkt den Kontrast zwischen den Beiden und stellt sich, als Dramatiker, über die Geschichtsschreiber. Er nennt also seinen Standpunkt zur Literatur. Dies wird anhand der adverbialen Konjunktion „aber“ (Z. 2) und der Anapher „uns statt Charakteristiken Charaktere, uns statt Beschreibungen Gestalten gibt“ (Z. 5f.) nochmal verstärkt deutlich. Die Aufgabe eines Dramatikers beschreibt Büchner darin, die Geschichte so zu schreiben, dass sie die Realität, so gut es geht, widerspiegelt. Wie wichtig dies für ihn ist, wird durch den Superlativ „höchste Aufgabe“ (Z. 7) zum Ausdruck gebracht. Für ihn darf die Realität keinesfalls verändert werden. Ein Drama solle also „weder sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) als die Realität sein. Egal wie schlimm ein historischer Umstand sei, es sei ihre Aufgabe, diesen genau so in das Drama einzubauen und nichts zusätzlich zu erfinden oder auszulassen. &lt;br /&gt;
Weiterhin sagt Büchner, der „Dichter ist kein Lehrer der Moral“ (Z.12). Menschen sollen also aus der Handlung eines Dramas selber Schlüsse ziehen und selber die kritische Situation, bzw. Realität erkennen. Dies geschieht aber unbewusst, indem die Handlung eines Dramas auf der Bühne präsentiert wird und die Menschen sich in die Protagonisten hineinversetzen können. Er vergleicht das Lernen aus einem Drama mit dem „Studium der Geschichte“ (Z. 15). Und dürfte man keine Realität im Drama darstellen, so zählt Büchner auf, dürfte man „keine Geschichte studieren“ (Z. 17) und müsste mit „verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z. 19), weil es schon immer schlimme Dinge in der Historie gab und auch immer noch gibt. Zudem müsste man „über einen Gott Zeter schreien“ (Z.20f.), weil dieser Unheil auf der Erde zulasse. In der Realität sei eben nicht alles perfekt und es gebe keine Idealbilder, wie die, die ein Geschichtsschreiber erfindet. Büchner meint, wenn der Dichter die Welt nicht so zeigen müsse „wie sie ist“ (Z. 22), sondern „wie sie sein soll[te]“ (Z. 24), so wolle er es „nicht besser machen [...] als der liebe Gott“ (Z. 24f.). An dem Adjektiv „lieb{…}“ (Z. 25) erkennt man die Ironie des Satzes und die Religionskritik Büchners. Er sagt Gott habe die Welt so geschaffen wie sie sein solle, doch sie sei alles andere als perfekt. Im weiteren Verlauf kritisiert Büchner die „sogenannten Idealdichter“ (Z. 27). Sie schrieben lediglich über „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektierten Pathos“ (Z. 28f.) jedoch nicht über „Menschen von Fleisch und Blut“ (Z. 29). Sie hätten jeglichen Bezug zur Realitätsdarstellung verloren und würden statt echten Charakteren lediglich nur Akteure verwenden, was bewirke, dass er sich nicht in ihre Gefühle und ihr Verhalten hineinversetzen könne. In seiner letzen Aussage: „ich halte [...] sehr wenig auf Schiller“ (Z. 32), drückt er noch einmal aus, dass er wenig von Dichtern hält, die Idealbilder darstellen und die Realität verfälschen. Denn Schiller wollte den Leuten zeigen, wie sie sein könnten, damit sie ihr Verhalten verbessern könnten, was das komplette Gegenteil von Büchners Meinung darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner Dichter über Geschichtsschreiber stellt und möchte, dass Dichter die Realität, mit allen ihren schlechten Seiten, in einem Drama darstellen und nichts beschönigen. So sollen die Leute aus den Charakteren ihre eigenen Schlüsse ziehen, indem sie sich in ihre Gefühle hineinversetzen und ihr Handeln verstehen können. Zuletzt verdeutlicht Büchner den Kontrast zwischen einem Geschichtsschreiber und einem Dramatiker mit vielen Anthitesen und Anaphern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jens ==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ von Georg Büchner wurde 1835 in Straßburg veröffentlicht. Er thematisiert den Stellenwert der Dichter in der damaligen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes stellt er klar, dass er einen dramatischen Dichter letztlich nur als Geschichtsschreiber ansieht, der…“statt eine trockene Erzählung zu geben, in das Leben einer Zeit hin versetzt (Z 4-5), ihn aber dennoch als etwas besseres ansieht, als einen bloßen Gesichtsschreiben, da er die Gesichte (…) „so nahe als möglich“ nacherzählt (Z 8). Büchner kritisiert die   Gesellschaft, die es anstößig findet, wenn Geschichten unsittlich sind, da die Gesellschaft selbst noch viel unsittlicher ist.Er meint, dass jeder mit offen Augen durchs Leben gehen soll und sich der Wahrheit nicht verschließen soll, so kann auch der Dichter nicht kritisiert werden, wenn er in seinen Werken das wahre Leben wiederspiegelt. Mit den Worten „aber die Geschichte ist vom lieben Herrgott nicht zu einer Lektüre für junge Frauenzimmer geschaffen worden“ (Z10), bringt er seine Kritik auch gegenüber der Kirche zum Ausdruck. Hier steht ironisch „liebe Herrgott“ im Gegensatz zum nicht immer perfekten Leben, was der liebe Herrgott ja auch zulässt. Das wahre Leben wird von Dichtern in Geschichten nur neu aufgeführt bzw. den Menschen vor Augen geführt, ohne dass sich ein Dichter als Moralapostel über die Gesellschaft erhebt. Jedem ist selbst überlassen, was er aus den Geschichten lernt, „die Leute mögen dann daraus lernen (Z 16). Wer die Wahrheit des Lebens nicht erträgt, „müsste mit verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z19). Er kritisiert die Engstirnigkeit der Gesellschaft, die die Augen vor der Wahrheit verschließt und die fordert, „der Dichter müsse die Welt nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle“ (Z 23-24). Mit den Worten „dass ich es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss nicht besser gemacht hat, wie sie sein soll“ übt er in ironischer Weise erneut Kritik an der Beziehung der Kirche zu der Gesellschaft. Die Kirche hat großen Einfluss auf die Gesellschaft, welche sich seiner Meinung nach noch viel zu viel von dieser bevormunden lässt. Die härtes Kritik übt Büchner aber an den „Idealdichtern“, denn diese idealisieren die Welt in ihren Werken. Die Vermittlung einer „heilen“ Welt lässt aber niemanden nachdenken. Büchner nennt diese Dichter sogar „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos“ (Z 28). Hier wird deutlich, wie sehr er diese Art der Dichtung verabscheut und bezieht sich sogar namentlich auf Schiller, der ein Vertreter dieser Dichtung ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesem veröffentlichten Brief möchte Büchner nicht nur seine Familie aufklären, sondern auch die Gesellschaft zum Nachdenken bringen, damit diese nicht immer alles von Gelehrten oder der Kirche übernehmen, sondern auch kritisch hinterfragen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass er jeden Einzelnen dazu bringen möchte, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, nicht alles zu glauben, was Gelehrte oder die Kirche als „wahr“ darstellen. Jeder kann genug aus dem Leben lernen, sofern man genau hinschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==''' Gilles '''==&lt;br /&gt;
Der von Georg Büchner im Juli 1835 in der Epoche des Vormärz verfasste Brief &amp;quot; an die Familie&amp;quot;, thematisiert die Wichtigkeit der dramatischen Dichter, welchen Stellenwert diese in der Gesellschaft haben und wie seiner Meinung nach Literatur aussehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am Anfang seines Textes vergleicht er den &amp;quot;dramatischen Dichter&amp;quot; (Z.1) mit einem &amp;quot;Geschichtsschreiber&amp;quot; (Z.2), wobei er den dramatischen Dichter jedoch anschließend als wichtiger bewertet, da dieser &amp;quot;über letzterem [steht]&amp;quot; (Z.2) Als Begründung dafür gibt er an, dass er &amp;quot;die Geschichte zum zweiten Mal erschafft&amp;quot; (Z.3) und verwendet dabei den Parallelismus &amp;quot;statt Charakteristiken Charaktere  [...] statt Beschreibungen Gestalten&amp;quot; um Beispiele zu geben. Dies hat zur Folge, dass die Menschen sich die Geschichte besser vorstellen können und sie ihnen lebendiger vorkommt. Durch die Verwendung des Superlativs &amp;quot;höchste Aufgabe&amp;quot; macht er klar, wie wichtig es für ihn ist, das Dichter Geschichten so erzählen wie sie auch wirklich geschehen sind. Dies wird auch nochmal durch die Antithese &amp;quot;weder sittlicher noch unsittlicher&amp;quot; (Z.9) verstärkt. Büchner ist nicht der Meinung, dass der Dichter ein &amp;quot;Lehrer der Moral&amp;quot; (Z.12) ist. Damit meint er, dass die Menschen aus den verfassten Geschichten selber lernen sollen was &amp;quot;im menschlichen Leben um sie herum vorgeht&amp;quot; (Z.16). Er ist der Meinung, den Menschen sollte die Realität geboten werden statt einer Beschönigung und entspricht dadurch nicht der Meinung der damaligen typischen Dichter wie zum Beispiel Schiller. Damit will er verdeutlichen, dass man nach dieser Logik gar keine Geschichte studieren sollte, denn in der Realität gibt es viele unmoralische Dinge. In diesem Zusammenhang benutzt er den Parallelismus &amp;quot;dürfte man [...], weil [...], müsste mit [...], weil&amp;quot; (Z.17-19), um noch einmal zu verdeutlichen, dass man überall im Alltag auf schlimme Dinge stößt, die man in der Regel ignoriert. Er bezeichnet die Dichter, die ihre Geschichten nicht an der Realität orientieren als &amp;quot;Idealdichter&amp;quot; (Z.27) und kritisiert damit, dass sie den Menschen nur die Dinge mitteilen, die sie hören wollen und nicht der Realität entsprechen. Außerdem bezieht er noch die Religion mit in seinen Text ein, indem er sagt, dass Gott [...] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll&amp;quot; (Z.25-26). Damit meint er, dass diejenigen, die die Welt &amp;quot;nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle&amp;quot; (Z.24-25) den Menschen die von Gott gewollten negativen Dinge nicht näher bringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner seine Meinung über dramatische Dichter in dem Brief deutlich macht und der Meinung ist, den Menschen müsste im Theater die Realität gezeigt werden um eine Veränderung ihrer Verhaltensweisen zu bewirken. Diese Aspekte stärkt er durch sprachliche Mittel wie Anaphern oder Antithesen und versucht diese zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, welcher von Georg Büchner in Straßburg im Juli 1835 geschrieben wurde, thematisiert die Darstellung der beschönigten Realität im 19. Jahrhundert, welche von Dichtern erschaffen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wird klar, dass der Brief seinen eigenen Standpunkt widerspiegelt, da er aus „[s]einen Augen“ (Z.1) berichtet. Er findet, dass „Geschichtsschreiber“ (Z.2) den historischen Hintergrund nacherzählen, in dem sie und „Charaktere“ (Z.6) erschaffen, in die wir und hineinversetzen können. Dadurch kann man die Geschehnisse „miterleben“. Er kontrastiert den Geschichtsschreiber mit dem Dichter. Dies wird durch den anaphorischen Satzanfang „statt“ (Z.4f.) deutlich. Auch der Konjunktiv „aber“ (Z.2) betont noch einmal, dass der Dichter sich von dem Geschichtsschreiber abhebt. Durch den Superlativ „höchste“ (Z.7), wird die, seiner nach wichtigste Aufgabe betont. Ihm ist es wichtig, dass die „Geschichte“ (Z.7), also der historische Kontext, so nahe wie möglich an den wirklichen Geschehnissen basiert (vgl. Z.7f.).  Das Drama solle weder „sittlicher noch unsittlicher sein“ (Z.9) als die Ereignisse selbst. Dies bedeutet, dass das Stück kein moralisches Vorbild für die Menschen darstellen solle, es muss lediglich die Ereignisse beschreiben. Büchner sagt, dass Dichter „kein[e] Lehrer der Moral“ (Z.12) sind, da sie nur die „vergangen Zeiten“ (Z.13) nacherzählen. Die Menschen sollen dann selbst davon lernen und sich darauf so verhalten, wie sie es für richtig finden. Es kann nämlich sein, dass Geschehnisse auch noch damals aktuell sind und die Leute sich dann dementsprechend verhalten können (vgl. Z.14f.). Man dürfte zu dem auch keine Historie studieren, da dort viele „unmoralische Ding[e]“ (Z.18) passiert sind, wie zum Beispiel Krieg und Revolutionen. Durch die Metapher, dass man mit „verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z.19) verdeutlicht, dass viele schlechte Dinge passieren und man sie nur ignorieren kann, wenn man nicht hinschauen kann oder möchte. Man solle zudem die Welt nicht besser machen als der „liebe Gott“ (Z. 25). Man könnte „liebe[r] Gott“ (Z.25) auch ironisch sehen, da er vorher noch davon gesprochen hat, dass viel Elend auf der Welt sei. damit spricht er auch seine Religionskritik aus, da er denkt, Religiöse Menschen wollen nur eine beschönigte Welt sehen. Seiner Meinung nach, erstellen „Idealdichter“ (Z. 27) nur unrealistische Ideale, welche in der Wirklichkeit nicht überleben könnten. Um dies zu veranschaulichen verwendet er die Metapher „Marionetten“ (Z.28), welche eine „himmelblaue[… ] Nase“ (Z.28) haben, also nicht echt bzw. realistisch sind. Durch die Antithese „Abscheu oder Bewunderung“ (Z. 31) hat eine gegensätzliche Wirkung welche die Unsicherheit Büchners darstellt, da er nicht nachvollziehen kann, weshalb die Idealdichter dies für richtig halten. Er hält „sehr wenig [von] Schiller“ (Z.32), da er die Realität beschönigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner eine ziemlich strenge und gut begründete Einstellung gegenüber Dichter hat. Seine Meinung erklärt er mit Metaphern und mehreren Beispielen. Ihm ist es wichtig, dass die Vergangenheit realistisch und nicht beschönigt dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  '''Roman''' ==&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, der von Georg Büchner geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Meinung Büchners von einem dramitsischen Dichter im Bezug auf die Geschichtsschreiber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuerst vertritt Büchner seine Meinung dadurch, dass er sagt das „der dramatische Dichter“ (Z.1) , wozu er sich selbst zählt, nicht mehr als ein „Geschichtsschreiber“ (Z.1) zeigt dass der ganze Brief sich zu einer steigernden Argumentationskette aufbaut. Er nennt also seinen Standpunkt zur Literatur. Durch die Anaphern „uns“ ( Z. 3 ff.) und „statt“ (Z.4 ff.) werden die Beschreibungen der jeweiligen Charakteristiken der Charaktere deutlich. Ein „dramatischer Dichter“ (Z.1) soll die Geschichte immer sehr Realität treu schreiben. Dies ist im sehr wichtig ist, da er durch den Superlativ „höchste Aufgabe“ (Z.7) dies zum Ausdruck bringt. Weiterhin zeigt Georg Büchner, der „kein Lehrer der Moral“ (Z.12) ist, dass er durch seine Geschichten nichts beschönigen möchte, damit die Menschen realisieren was im ihrem Leben falsch läuft. Jedoch darf man keine Realität im Drama darstellen, da man mit „verbundenen Augen über die Gasse gehen [soll]“ (Z.19). Durch den „liebe[n] Gott, der die Welt gewiss gemacht hat“ (Z.25 f.) übt Georg Büchner Religionskritik aus, da er dadurch sagt, dass Gott die Welt mit dem vielen Leid so geschaffen hat. Diese Ironie wird weiterhin durch das Adjektiv „lieb“(Z.25) deutlich. Durch die „sogenannten Idealdichter“ (Z.27) die als „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektierten Pathos [gelten] (Z.28 f.) kritisiert Büchner, da sie keinen Bezug zur Realität darstellen und nur die guten Seiten des Lebens darstellen, wodurch sich die Menschen nicht in die Gefühlslage hineinversetzen können. Georg Büchner geht am Ende des Briefes  sehr kritisierend auf den „idealdichter“ (Z.27) Schiller ein, da er „sehr wenig [von] Schiller [hält] (Z.32.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst wird deutlich, dass Georg Büchner als dramatischer Dichter nicht mehr als die Wahrheit wiedergeben möchte, um den Menschen die Augen zu öffnen, damit sie gegen ihr Elend vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief „An die Familie“, welcher von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg im Vormärz geschrieben wurde, thematisiert die Wichtigkeit und die Aufgaben dramatischen Dichters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchner beginnt seinen Brief zunächst mit dem Satz „Der dramatische Dichter ist in meinen Augen nicht als ein Geschichtsschreiber “ (Z.1). Hier durch wird seine eigene Meinung zu seinem Beruf dargestellt. Da, dieser Satz am Anfang seines Briefes steht zeigt dies nochmals die Wichtigkeit. Die adversative Konjunktion „aber“ (Z.2)  zeigt nochmals, dass der Dichter „über“ (Z.2) den Geschichtsschreiber steht. Dass der Dichter „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“ (Z.3), zeigt nochmals die Wichtigkeit und die Aufgabe eines Dichters. Um die Geschichte ein zweites Mal zu erschaffen, müssen die Menschen, die Charaktereigenschaften der Menschen deren Lebenseinstellungen und vieles mehr gut dargestellt werden. Dies wiederrum verdeutlicht nochmals die Schwierigkeit eines Dichters. Die Anapher „statt […] statt“ (Z.3-6) beschreibt nochmals den Gegensatz von einem Dichter und einem Geschichtsschreiber. Der folgende Satz: „[S]tatt eine trockene Erzählung zu geben, in das Leben einer Zeit [sich] hineinversetzen“ (Z.4f.), zeigt nochmals die Wichtigkeit und der Kontrast zwischen dem Dichter und dem Geschichtsschreiber. Außerdem wird der Geschichtsschreiber abwertend dargestellt. Durch diesen Kontrast wird ebenfalls nochmals die Aussage, dass der Dichter über dem Geschichtsschreiber steht, verstärkt. Insgesamt verdeutlicht ein Drama die Gefühle und die Menschen besser und lässt den Zuschauer in die Vergangenheit blicken.  Mit dem Superlativ „höchste Aufgabe“ (Z.7) wird nochmals die Wichtigkeit eines Dichters dargestellt und wirkt dadurch betonend und hervorgehoben. Indem Georg Büchner schreibt, dass der Dichter die Geschichte, „wie sie sich wirklich begeben hat, so nah“ (Z.7f.)  wie möglich zu schreiben hat. Dies wiederrum zeigt, dass der Dichter nicht eine Positive oder erfundene Geschichte darstellen soll, sondern die Realität, die durch das Wort „wirklich“ (Z.7) nochmals verstärkt wird.  Die Geschichte „darf weder sittlicher noch unsittlicher sein, als die Geschichte selbst“ (Z.9) dies bedeutet, dass das  Drama nicht übertrieben oder untertrieben dargestellt werden soll. Dass der „Dichter kein Lehrer der Moral [ist]“ (Z.12) zeigt, dass die Zuschauer nicht eine Lehre aus dem Drama ziehen sollen, sondern selbst aus der Wirklichkeit lernen soll und selbst kritisch nachdenken soll. Außerdem soll die Geschichte nicht als eine Lehre dargestellt werden, sondern der Schwerpunkt des Dramas soll bei der Realität sein. Zudem soll „man keine Geschichte studieren, weil sehr viele unmoralischen Dinge erzählt werden “ (Z.17).  Weiterhin übt Georg Büchner Religionskritik aus, indem er schreibt man „müsste mit verbundenen Augen über Gassen gehen […] und müsste über einen Gott Zeter schreien“ (Z.19), weil in der Bibel wird geschrieben, dass Gott die Welt erschaffen hat und er die Welt so perfekt findet, obwohl auf der Erde so viele Leid und Armut herrscht. Hierdurch zeigt er nochmals das Leid auf der Erde der Menschen. Indem er erzählt, dass „wenn man mir übrigens noch sagen wollte, der Dichter müsste die Welt nicht zeigen wie sie ist, sondern wie sie sein solle, so antworte ich, dass ich es nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll.&amp;quot; (Z.22-26) Hiermit versucht Georg Büchner auszudrücken, dass man nicht die Wunschvorstellung der Gesellschaft und der Erde darstellen soll, sondern die Realität. Zum Schluss seines Briefes erläutert er, dass Dichter wie Schiller „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Menschen von Fleisch und Blut [...], deren Leid und Freude mich mitempfinden macht, und deren Tun und Handeln mir Abscheu oder Bewunderung einflößt.&amp;quot;(Z.28-32) erschaffen. Dies zeigt, dass Dichter wie Schiller eine Wunschvorstellung der Welt nur darstellen und eine Geschichte erfinden. Die „himmelblauen Nasen“ (Z.28) zeigen nochmals das unrealistische und die frei erfundene Geschichte. Außerdem sagt dies aus, dass die Menschen bzw. Figuren der anderen Dramen unmenschlich sind und nicht der Realität entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Georg Büchner die Wichtigkeit des Dramas gut rüber bringt. Indem folgendem Brief wurden viele Rhetorische Mitteln wie Anapher verwendet, um zum Beispiel den Kontrast zwischen dem Dichter und dem Geschichtsschreiber besser darzustellen. Außerdem soll der Dichter die nur die Realität darstellen und sonst nichts anderes. Man solle nicht über die Wunschvorstellung der Gesellschaft schreiben und nicht über die Idealvorstellung eines Menschen. Man solle nur über die Realität schreiben. Außerdem soll der Zuschauer aus der Realität lernen. Sie sollen selbst kritisch über die Realität nachdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachtext, ein Brief, „An die Familie“, von Georg Büchner im Juli 1835 in Straßburg geschrieben, thematisiert die Aufgaben eines Dichters. Dieser Brief gehört zu der Epoche des Vormärz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchner beginnt den Brief mit der Erklärung, dass der „dramatische Dichter“ (Z.1) für ihn nichts als ein „Geschichtsschreiber“ (Z.2) sei, jedoch „über Letzterem“ (Z.2) stehe. Büchner selbst meint mit dem „dramatische[n] Dichter“ (Z.1), sich selbst. Durch die adversative Konjunktion „aber&amp;quot; (Z.2), wird der Kontrast zwischen dem dramatischen Dichter und dem Geschichtsschreiber deutlich. Zudem wird die Aufzählung „statt&amp;quot; (Z.4+5+6) dazu verwendet, den Kontrast deutlich hervorzuheben, denn Büchner stellt Unterschiede wie „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.6) oder „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.6) dar. Somit möchte Büchner zeigen, dass die Dramen mit mehr Fantasie, aber trotzdem nah an der Geschichte geschrieben sind (vgl.Z.4-6). Durch den Superlativ „höchste“ (Z. 6), zeigt Büchner die Wichtigkeit der „Aufgabe[n]“ (Z.6) die, die Dramenschreiber haben. Sie sollen nämlich der Geschichte so „nah [wie] Möglich […] kommen“ (Z.7), und dies ist nur möglich, wenn man sich an der Realität Orientiert und nicht davon abweicht. Büchner sagt zudem, dass die Lektüren nicht „für junge Frauenzimmer geschaffen worden“ (Z. 11) sind, da die Geschichte nicht nur gute Seiten hat, ganz im Gegenteil, die Geschichte ist sehr Brutal, doch trotz dessen muss der Dramenschreiber die Geschichte so erzählen wie sie wie wirklich war. Er darf sie nicht harmloser machen als sie ist, und somit soll er die Geschichte nicht verändern. Des Weiteren ist der Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z. 12), womit Büchner verdeutlichen möchte, dass der Dichter die Geschichte so Lehren soll wie sie ist. Er soll die „vergangene Zeit[…] wieder aufleben“ (Z. 13) lassen, und nicht zeigen wie sie hätte sein sollen, denn wir Menschen „mögen dann daraus lernen“ (Z.14). Um diese Aufgabe nochmals deutlich zu machen, verwendet Büchner einen Vergleich „wie aus dem Studium der Geschichte“ (Z.15). Büchner meint, dass die Geschichte „unmoralische Ding[e]“ (Z.18) enthält und wenn man die Wahrheit nicht kennen möchte, müsste man mit „verbundenen Augen“ (Z. 19) über die Straßen laufen, da „der liebe Gott […] die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z.25f.). Mit dieser Aussage übt Georg Büchner Religionskritik aus, da er mit dem „lieben Gott“ (Z.25) einen Sarkasmus darstellen möchte. Laut der Gesellschaft macht Gott alles richtig, und somit stellt Büchner die Religion in Frage, da „unmoralische Ding[e]“ (Z.15) auf der Welt geschehen, die eigentlich nicht geschehen dürften. Mit der Metapher „Marionetten mit himmelblauen Nasen“ (Z.28), möchte er die Naivität der „Idealdichter“ (Z.27) vor Augen führen. Die „Marionetten“ (Z.28) stehen hierbei für die Menschen die, die Geschichten der „Idealdichter“ (Z.27) lesen und glauben. Die Dichter führen somit die Menschen in einen Irrtum. Die „himmelblauen Nasen“ (Z.28), verdeutlichen die Realitätslose Darstellung der Geschichte, der Idealdichter. Sie verändern die Geschichte so, dass sie der Moral entsprechen. Büchner möchte damit ausdrücken, dass die Idealdichter sich nur „Marionetten“ (Z.28) erschaffen, und nicht „Menschen von Fleisch und Blut“ (Z. 29). Hierbei zeigt Georg Büchner die Ausmaße der verfälschten Geschichten, da sie den Menschen die Augen nicht öffnen und sie somit auch nichts dazu lernen. Zudem äußert Büchner seine eigene Meinung zu den Idealdichtern, indem er sagt, „ich halte […] sehr wenig auf Schiller“ (Z.32). Damit möchte er nochmals betonen, dass die Wahrheit wichtiger ist, als die Moral zu lehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass Büchner die Aufgaben der Dramenschreiber sehr gut vor Augen führt. Mit den Rhetorischen Mitteln möchte er den Kontrast des Geschichtsschreibers und des Dramenschreibers deutlich hervorheben, was ihm auch sehr gut gelingt. Durch die Religionskritik zeigt er, dass die Gesellschaft durch die Bibel beeinflusst wird. Zudem lässt Büchners Sprache darauf hinweisen, dass es ihm wichtig ist, dass die Realität der Geschichte in den Vordergrund rückt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Stra%C3%9Fburg_1835</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Straßburg 1835</title>
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				<updated>2019-12-10T18:33:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Brief Büchners an die Familie, Straßburg 1835'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“ welcher im Juli 1835 von Georg Büchner in Straßburg verfasst wurde, thematisiert den Stellenwert der dramatischen Dichter in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in drei Sinnabschnitte aufteilen. In dem ersten Sinnabschnitt (Z. 1- 11) startet Büchner direkt mit der Haupt These des Textes, in dem er sagt, dass „der dramatische Dichter […] in [seinen] Augen nichts als ein Geschichtsschreiber [ist]“(Z. 1 f.). So wird direkt am Anfang schon klar, dass sich der Brief nur auf seine Meinung und seinen Standpunkt fixieren wird. Unterstützt wird dies durch die Aussage „… aber über letztem dadurch…“(Z. 3), womit er noch einmal verdeutlichen will, dass er über dem Geschichtsschreiber Steht. Durch die Alliteration in der Aufzählung mit „statt“(Z. 4ff.) verdeutlicht er die Unterschiede zwischen einem dramatischen Dichter und einem Geschichtenerzähler.  Dies wird durch die negativ formen besonders deutlich und hebt sich so hervor. Zudem Prägt sich das negative bei dem Leser besser ein und lässt den dramatischen Dichter besser dastehen. Durch das Superlativ „höchste“(Z. 6) verdeutlicht er die Wichtigkeit eines dramatischen Dichter, welche in seinen Aufgabe und seiner Pflicht liegt, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen(vgl. Z. 6f.).  Er  stellt des Weitern  die Bedingung auf, dass das Buch &amp;quot;weder sittlicher noch unsittlicher […]  als die Geschichte selbst &amp;quot; sein darf (Z. 11,12). Damit sagt er, dass die Dramen Wahrheitsgemäß sind. Jedoch darf der Autor seine Eigene Meinung mit einfließen lassen, dabei aber nicht so übertreiben, dass es von der wahren Geschichte zu weit abweicht. Dies stellt er damit, dass die „Lektüre [nicht] für junge Frauenzimmer geschaffen worden“(Z. 11). Dies verdeutlicht, dass die wahre Härte des Lebens auch in dem Stück vorkommen solle. Man solle nicht immer nur das gute zeigen, sondern auch, mal das Schlechte, denn die Menschen die das Lesen verstehen das und lernen daraus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im nächsten Abschnitt (Z. 12- 26) startet Büchner mit der Intension des Dramas. Diese lautet, dass der Dichter „kein Lehrer der Moral“(Z.12) sei und dass die Menschen nur aus seinen Charakteren, welche ein Dichter seiner Erzählung hinzugibt, lernen können, da diese die Vergangenheit repräsentieren. So hofft ein Dichter darauf, dass die Menschen aus den Figuren „lernen“(Z.14) können, und seine Idee hinter den Figuren umsetzt werden.  Büchner sagt, dass niemand „Geschichte studieren“(Z.17) sollte, da dort „unmoralische Dinge“(Z. 18) berichtet werden und man deshalb „mit verbunden Augen über die Gassen gehen“(Z.18f.) müsste, da man dann so von der Vergangenheit geblendet wäre und nicht mehr auf das reale achtet. Diese Aussagen sind jedoch Ironie von Büchner. Er will lediglich auf die Missstände seines Landes aufmerksam machen.  Nun fährt er weiter Ironisch fort, indem er sagt, dass die Menschen sonst „über einen Gott Zetern schreien“(Z.20f.) müssten, da dieser eine Welt geschaffen hat auf der „so viele Liederlichkeiten vorfallen“(Z. 21f.). Damit kritisiert er ebenfalls den Einfluss der Kirche auf die Meinung der Menschen und, dass die Menschen alles glauben, was die Kirche sagt. Des Weiteren sagt er jenen, die sagen, dass ein Dichter die Welt nicht zeigen muss, wie sie wirklich ist, dies Sehr wohl muss. Dazu stellt er Gott und die Kirche erneut ins Lächerliche. Er sagt, dass er die Welt „nicht besser machen will als der liebe Gott, der die Welt gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“(Z.24-26). So zeigt er erneut, dass er die Welt in den Dramen so darstellen kann wie sie ist und sie nicht Beschönigen muss. So zeigt er, den treuen Gläubigen durch die Ironie „liebe“(Z. 25), dass das was Gott in der Schöpfungsgeschichte geschaffen hat nicht alles toll ist.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
In dem letzten Sinnabschnitt (Z 26 -32) geht er noch auf ein Ironisch gemeintes „Idealdichter“(Z.27) ein. Hiermit meint er den Dichter „Schiller“(Z. 32) wie sich später herausstellt. Zur Beschreibung von ihm, verwendet Büchner die Metapher „Marionetten mit himmelblauen Nasen“(Z.28), was noch einmal verdeutlicht was er von ihm hält. Schiller war anderer Meinung als Büchner und hat in der Gesellschaft immer alles Beschönigt. Das passt Büchner aber nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Büchner in seinem Brief die Menschen, aber vor allem seine Familie aufklären will und ihnen nahe legen, so zu denken wie er. Des Weiteren will er versuchen, dass sie verstehen wie er denkt  und dass sie dies nachvollziehen können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
Georg Büchners „Brief an die Familie“ von 1835, thematisiert Büchners Meinung zu Dichtern, ihrer Aufgabe für die Gesellschaft und wie Büchner sich die ideale Literatur vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchner beginnt den Brief mit der Aussage, dass „dramatische Dichter“(Z.1) nichts als „Geschichtsschreiber“(Z.2) seien, was darauf hindeutet, dass Büchner in diesem Brief über Literatur schreiben und seine Meinung kundtun wird. Dadurch, dass der Dichter „die Geschichte zum zweiten Mal erschafft“(Z.3) macht er die vorherige Aussage und damit seine Meinung deutlicher. Er kritisiert, dass die Dichter versuchen das Geschehen oder eine Historie durch Figuren und ihr Leben zum leben erwachen zu lassen (vgl. Z. 5-8) und der Dichter die Geschichte nicht „sittlicher noch unsittlicher“(Z.9) machen soll, weil er dadurch die Geschichte verfälschen würde. Dieses Argument wird dadurch verstärkt, dass die Geschichte nicht als „Lektüre für junge Frauenzimmer“(Z.11-12) gedacht sei und der Dichter nicht auf jugendfreien Inhalt achte müsse. Der Dichter sei „kein Lehrer der Moral“(Z.13), womit er sagen möchte, dass auch ein Drama nicht moralisieren soll, sondern die Menschen sich selbst ein Bild über die Begebenheiten machen sollen (vgl. Z. 15-16). Diese Aussage wird dadurch bekräftigt, dass man dann ja keine Geschichte studieren sollte, weil damals auch schlimme Dinge vorgefallen seien und man sich vor Unanständigkeiten die Augen verbinden und ott Zeter schreien müsste, da dieser die Welt erschaffen hat, auf welcher schlimme Dinge passieren (vgl. Z. 17-22), denn Menschen sollen auch aus den Fehlern lernen. &lt;br /&gt;
Dann spricht Büchner über den „Idealdichter“(Z.27), der die Welt zeigen muss, „wie sie sein solle“(Z.24), damit die Menschen sich dies als Vorbild nehmen und nicht wie die Figuren der Epoche „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos, aber nicht Mensch von Fleisch und Blut“(Z.28-29) sind und dadurch klar seine Meinung gegen diese Art ausdrückt.&lt;br /&gt;
Dabei spricht er von Schiller, von dem er „sehr wenig“(Z.32) halte. Mit dem Satz fasst er den Brief noch einmal zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, das Büchner seine Familie mit diesem Brief belehren, ihnen auch Stückweise seine Meinung aufdrängen, sie aber auch zum Nachdenken bringen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief „An die Familie“, der von Georg Büchner geschrieben und im Juli 1835 in Straßburg veröffentlicht wurde, thematisiert die Unterschiede zwischen einem Dramatiker und einem Geschichtsscheiber, sowie deren Aufgaben.&lt;br /&gt;
Als erstes hebt Büchner seine Position als „dramatische[n] Dichter“ (Z.1) hervor. Er vergleicht sich dabei mit einem „Geschichtsschreiber, steht aber über Letzterem“ (Z.2). Durch die adversative Konjunktion „aber“ (Z.2) unterscheidet er zwischen einem Geschichtsschreiber und einem Dichter und stellt einen Kontrast durch die Präposition „statt“ (Z.4) dar. Während der Geschichtsschreiber eine „trockne Erzählung“ (Z.4) der Fakten gibt, soll der Dramatiker den Leser „in das Leben einer Zeit“ (Z.5) hineinversetzen. Außerdem soll er den Menschen „statt Charakteristiken Charaktere“ (Z.6) und „statt Beschreibungen Gestalten“ (Z.6) geben. Wissenschaftler stellen somit nur die Fakten dar, während Dramatiker die gegebenen Ereignisse in Form einer Geschichte und deren Charaktere wiedergeben soll. &lt;br /&gt;
Obwohl das Leben in Form von einer Geschichte wiedergegeben werden soll, muss der Dramatiker darauf achten, „so nahe als möglich“ (Z.8) an die wahre Geschichte heranzukommen, was nur möglich ist, wenn man sich an der Realität orientiert und sie „weder sittlicher noch unsittlicher“ (Z.9) wiedergibt. Die Realität soll nicht durch Verharmlosung oder Übertreibung verfälscht werden. Des Weiteren ist ein Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z.12), da das Ziel ist, Geschichten und Charaktere zu erfinden, die die Fakten der Vergangenheit darstellen sollen (vgl. Z.12 f.), damit die Menschen „daraus lernen“ (Z.14) können. Den Bezug zum Geschichtsstudium stellt Büchner durch den Vergleich her, dass daraus gelernt werden soll, „wie aus dem Studium der Geschichte“ (Z.15), was die Ähnlichkeit des Dramatikers und des Historikers erneut zeigt. &lt;br /&gt;
Das Ziel ist es nicht Moral zu lehren, da auch im Geschichtsstudium „sehr viele unmoralische Ding“ (Z.18) erzählt werden. Denn wenn man von dem Unmoralischem in der Welt nichts wissen wolle, müsse man „mit verbundenen Augen“ (Z. 19) umherlaufen. &lt;br /&gt;
Aus dem Grund, dass das Unmoralische ein Teil der Realität ist, will Büchner die Welt so darstellen wie sie ist, weil Gott sie „gewiss gemacht hat, wie sie sein soll“ (Z. 25 f.) und er sich von den „sogenannten Idealdichter[n]“ (Z.26 f.) abgrenzen möchte, da sie nur über die Idealvorstellung schreiben. Er schreibt diesen auch „himmelblaue[…] Nasen“ (Z.) zu, welche als Metapher dienen und die Gutgläubigkeit und den fehlenden Realismus dieser verbildlichen. Außerdem wirft er ihnen „affektierte[n] Pathos“ (Z.28 f.) vor, was aussagt, dass ihre Werke lediglich der Darstellung der gewünschten Realität dienen.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Büchner die Dramatiker als Historiker beschreibt, die allerdings historische Fakten und das Leben in bestimmten Zeiten in Geschichten und anhand von Charakteren verbildlichen. Ihre Aufgabe ist es, dass der Leser sich in die Geschichte hineinversetzen kann und ihn ein Gefühl zu geben, wie das Leben innerhalb bestimmter Epochen gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Büchners Brief „An die Familie“ wurde in Straßburg 1835 veröffentlicht und thematisiert, dass der Mensch am besten aus der Geschichte lernen kann, wenn sie dem Menschen  wahrheitsgemäß näher gebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchners Brief kann man in vier Sinnabschnitte einteilen. Der erste Abschnitt (Z. 1-16) zeigt die grundlegenden Unterschiede zwischen dem dramatischen Dichter und dem Geschichtsschreiber. Der zweite Abschnitt (Z. 16-26) beinhaltet hauptsächlich Religionskritik und der Letzte zeigt warum Büchner Idealdichtern nicht zustimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Büchner ist der dramatische Dichter „nichts als ein Geschichtenschreiber“ (Z. 1-2), allerdings gibt es Unterschiede, was durch die adverbiale Konjunktion „aber“ (Z. 2) deutlich gemacht wird. Der Dichter verpackt Passiertes in eine Geschichte und nicht in eine „trockne Erzählung“ (Z. 4), um es dem Leser besser möglich zu machen, sich in die Zeit und in die Menschen damals hineinzuversetzen. Dies wird erreicht, indem typische Dinge dieser Zeit in verschiedenen Personen verpackt werden. Verstärkt wird diese Aussage durch den Parallelismus „uns statt Charakteristiken Charaktere, uns statt Beschreibungen Gestalten gibt“ (Z. 5-6). Dabei ist es aber seine „höchste Aufgabe“ (Z. 7), trotz seiner erfundenen Charaktere, die Wahrheit zu schreiben.  Der Superlativ zeigt die Wichtigkeit der Wahrheit, erneut betont wird dies dadurch, dass das Buch „weder sittlich noch unsittlicher sein“ (Z. 9) soll, als die Geschichte wirklich war. Büchner versucht klar zu machen, dass das Passierte nicht zur Unterhaltung dient, sondern ernst genommen werden sollte. Er will vielmehr die Verhältnisse der Zeit aufzeigen, als einem moralische Werte klar zu machen, daher ist der Dichter „kein Lehrer der Moral“ (Z. 12). Er vergleicht also den Sinn des Buches vom Dichter mit dem „Studium der Geschichte“ (Z. 15), der Mensch soll also verstehen was dort wirklich passiert und „dann daraus lernen“ (Z. 14). Als nächstes übt Büchner Religionskritik aus, indem er aufzeigt, dass man Gott nicht uneingeschränkt lieben und an ihn glauben kann, wenn man sich mit der Geschichte der Menschheit befasst. Die Metapher „mit verbundenen Augen über die Gasse gehen“ (Z. 18-19) zeigt dies und die verbundenen Augen zeigen dass man zwar über die Gasse geht, aber keine Ahnung hat was auf der Gasse passiert. Die Gasse stellt das Leben dar, das Gefahren beinhaltet. Auf der Gasse könnten „Unanständigkeiten“ (Z. 20) sein die einen dazu zwingen würden Gott anzuzweifeln, weshalb man lieber alles ignoriert. Büchner hält den Wunsch nach einer perfekten Welt für schädlich, weil man dann dazu neigt, Sachen die schief gehen zu ignorieren. Im folgendem wird ein Teil der Leserschaft indirekt angesprochen, indem er schreibt, „Wenn man mir übrigens noch sagen wollte“ (Z. 22-23), was die Aufmerksamkeit des Lesers noch einmal verstärkt. Er kritisiert Gott dafür, dass er eine perfekte Welt zeigt, was an der Ironie „als der liebe Gott“ (Z. 25) erkennbar wird. Büchner hingegen konzentriert sich eher darauf, die Realität zu zeigen und die Menschen so zu bewegen. Ebenfalls kritisiert er „Idealdichter“ (Z. 27), was ein Neologismus ist um Dichter zu beschreiben, die wie Gott eine perfekte Welt darstellen, da sie „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos“ (Z. 29) sind. Marionetten werden immer von einem anderen gesteuert, weshalb diese eine Metapher für beeinflusste oder kontrollierte Menschen steht. Ihre himmelblauen Nasen zeigen die Unschuld und Naivität dieser Dichter. Das affektive Pathos ist die emotionale Leidenschaft, also sagt er aus, dass sie sich weniger auf die Geschichte konzentrieren. Sie sind für ihn keine richtigen Menschen, da sie keine Probleme aufzeigen, sondern sich ausschließlich das Positive beschränken, weshalb er ihnen Gefühle wie „Leid und Freude“ (Z. 30) nicht abkaufen und sich so auch nicht in sie hinein versetzen kann. Zusammengefasst schreibt er, dass er „sehr wenig auf Schiller“ (Z. 32) hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt Büchner hier die Wichtigkeit, dass die Menschen aus der Geschichte lernen müssen und das die perfekte Welt in seinen Augen ein gefährlicher Wunsch ist und er keinem zustimmen kann der diese Meinung vertritt. Um den Menschen die Geschichte näher zu bringen, verpackt er sie in Büchern in Form von Figuren und Charakteren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Hessischer_Landbote</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Hessischer Landbote</title>
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				<updated>2019-12-03T17:36:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse des TA aus ''Hessischer Landbote'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Analyse eines Sachtextes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Analyse ist die Darstellung der Textaussagen auf inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Ebene, d. h. die Beantwortung der Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was sagt der Text aus, wie lauten seine Textintentionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Was trägt sein Aufbau zum Verständnis bei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche Sprache wird verwendet, was bedeutet diese für das Textverständnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung:&lt;br /&gt;
Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, ggf. in SA gliedern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschriftlichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Einleitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themasatz (enthält Textart, z. B. Reportage, Kommentar, wissenschaftlicher Sachtext, Rezension, usw.), Titel, Autor, Quelle, Entstehungszeit (ev. Kontext der Epoche), Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Hauptteil''' (inhaltliche, formale und sprachliche Analyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau des Textes: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Themen/Funktionen&lt;br /&gt;
Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen inhaltlich (Was wird ausgesagt, was bedeutet das?), formal und sprachlich (Gedankenfolge, Wie wird es ausgesagt? Z. B. durch sprachliche Mittel, als These, Argument, Wertung, Verwendung von Zitaten?, Wortwahl, Was bedeutet diese sprachliche Form der Aussage für das Textverständnis?)&lt;br /&gt;
wechselseitige Beziehungen zwischen Inhalt, Sprache und Form&lt;br /&gt;
korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schluss'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. begründete persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus der Flugschrift “Der hessische Landbote”, von Georg Büchner geschrieben, von Friedrich Ludwig Weidig überarbeitet und im Sommer 1834 veröffentlicht, thematisiert die schlechten Lebensbedingungen der Bauern unter dem Adel. Georg Büchner beabsichtigt dem Bauernvolk die Unterordnung genauer zu erklären und ruft sie dazu auf, sich gegen die Unterdrückung zu wehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textauszug lässt sich in vier Sinnabschnitte unterteilen. Der erste Sinnabschnitt (Z. 1- 22) ist eine Art Einleitung in den Text, in der er zunächst seine Gründe bzw Absichten nennt. Er möchte “dem hessischen Lande die Wahrheit melden” (Z. 4f). Die könnte allerdings aufgrund der Unterdrückung der Bauern zu Problemen führen, weshalb Büchner fünf Regel aufstellt, welche die Adressaten des Blattes beachten müssen. Sie müssen die Flugschrift vor der Polizei verwahren, dürfen diese nur an treue Freunde mitteilen, den Menschen denen sie nicht trauen dürfen sie die Flugschrift nur heimlich hinlegen, falls sie doch bei dem gefunden wird, der sie gelesen hat, muss sagen, dass er sie gerade zum Kreisrat bringen wollte und derjenige der die Flugschrift nicht gelesen hat, den trifft auch keine Schuld (vgl. Z. 10-22). Der zweite Sinnabschnitt (Z. 23) besteht nur aus einer einzigen Zeile und beinhält den Hauptgedanken Büchners. Der Parallelismus “Friede den Hütten! Krieg den Palästen!” (Z. 23), ruft also die Bauern, welche in “Hütten” (Z. 23) leben, dazu auf, dem Adel, welcher in den “Palästen” (Z. 23) lebt, den Krieg zu erklären um sich nicht länger unterdrücken zu lassen. Die Antithese “Hütten” (Z. 23) und “Paläste[]”(Z. 23) zeigt den deutlichen Unterschied der Lebensbedingungen zwischen Bauernvolk und Adel. Der dritte Sinnabschnitt (Z. 24- 31) besteht aus einer Einfügung von Friedrich Ludwig Weidig, welcher hauptsächlich biblische Aspekte beinhaltet. Er beschreibt die Situation und macht die Machtverhältnisse bzw die Unterordnung der Bauern deutlich, indem er Gott miteinbezieht. Die verschiedenen Stände, werden durch die Aussage deutlich, dass Gott die Bauern und Bürger zum Gewürm gezählt habe solle und der Adel über diese herrschen solle (vgl. Z. 27ff). Im vierte und somit letzten Sinnabschnitt (Z. 31- 44) werden noch einmal die Unterschiede zwischen armen und reichen Menschen dargestellt. Das Leben der reichen sei laut Büchner ein “langer Sonntag” (Z. 31). Diese Metapher bedeutet, dass der Adel ruhen kann und dass sie sich auf ihrem Reichtum ausruhen können und nichts für ihr Leben tun müssen. Büchner nennt einen direkter Vergleich zwischen dem Leben der Bauern und dem Leben des Adels durch die Anapher beginnt „Das Leben der Adeligen ist ein langer Sonntag…“ (Z. 5f.) und „Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag…“ (Z. 10). Weiterhin zählt den Besitz des Adels auf (vgl. Z. 32- 35). Büchener behauptet sie haben “eine eigene Sprache” (Z. 35). Damit ist gemeint, dass sich die Reichen so sehr von den Armen unterscheiden, dass diese einander nicht verstehen und somit eine “eigene Sprache” (Z. 35) sprechen. Auffällig ist auch, dass Friedrich Ludwig Weidig bei der Überarbeitung den Begriff “Adel” durch das Synonym  “Vornehmen” (Z. 37, 44) ersetzt hat, was die Wirkung des Begriffs verstärkt. Der Autor erklärt, dass die Bauern dem Adel vollkommen untergeordnet ist, da sie “das Korn [nehmen] und [] [dem Bauern] die Stoppeln [lassen]” (Z. 39f). Der Adel nutzt also die Bauern nur als Hilfskräfte und nutzt sie dabei aus. Dies macht er durch die Aussage “Fremde verzehren [des Bauern] Äcker” (Z. 41f) deutlich. Für das Leiden der Bauern beschreibt Büchner, dessen Leib als “eine Schwiele” (Z. 43). Auch sei “sein Schweiß [] das Salz auf dem Tische des Vornehmen” (Z. 43f). Die Metaphern verdeutlichen erneut den Fleiß der Bauern und die Unterordnung und Unterdrückung dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass es Georg Büchner sehr wichtig scheint, dem Volk die ganze Situation zunächst einmal näherzubringen und genau zu erklären. Dies tut er mit vielen Beispielen. Auch nutzt Büchner zur Erklärung viele rhetorische Stilmittel wie zum Beispiel Metaphern. Friedrich Ludwig Weidig bringt noch einige biblische Aspekte hinein, was sehr wichtig war, da die Menschen in der Zeit in der das Flugblatt veröffentlicht wurde, meist sehr religiös waren. Im allgemeinen möchte Büchner über die schlechten Lebenssituationen aufklären und ruft zur Wehr gegen die Unterdrückung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugblatt „Der Hessische Landbote“, das von Georg Büchner 1834 in Darmstadt geschrieben und von Ludwig Weidig überarbeitet worden ist, thematisiert die Missstände in der Verteilung von Macht und Geld am Anfang des 19. Jahrhunderts und den Aufruf zur Auflehnung gegen diese Missstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Zeile des Flugblattes steht „Erste Botschaft“ (Z.1). Dies weist darauf hin, dass es noch weitere Blätter geben wird. Zudem wird klar, dass die Menschen, die das Flugblatt erhalten, noch nicht wissen worum es geht und deswegen informiert werden müssen. Das Flugblatt beginnt mit einem „Vorbericht“ (Z.3). In diesem wird beschrieben, dass das Flugblatt „die Wahrheit“ (Z.4f.) vermitteln soll. Das Nomen „Wahrheit“ (Z.5) zeigt, die Wichtigkeit des Flugblattes, da es geschrieben wurde um die Bürger über die Wahrheit, zumindest aus Sicht des Autors, aufzuklären, sodass sie diese durchsetzen können. Zudem wird gesagt, dass alleine die Äußerung der Wahrheit zur Todesstrafe führt und auch nur das Lesen der Wahrheit durch „meineidige Richter“ (Z.7) zur Strafe führen kann. Es wird klar, dass die Regierungsform eine absolutistische Herrschaft ist, in der die eigene Meinung nicht geäußert werden darf. Das Adjektiv „meineidig“ (Z.7) zeigt zudem, dass die Richter nach dem Willen des Oberhaupts entscheiden und sogar wissentlich vor Gericht etwas Unwahres beschwören. So wird klar, dass der Besitz des Blattes sehr riskant und von der Regierung ungewollt ist, wodurch auf dem Flugblatt fünf Hinweise vermerkt sind, die beschreiben, wie man sich selbst schützen kann, wenn man in Besitz von einem dieser Flugblätter ist. In den ersten drei Hinweisen geht es um die Aufbewahrung und Weitergabe des Blattes. Es soll „außerhalb [des] Hauses“ (Z.10f.) aufbewahrt, nur an Freunde weitergegeben und denen, denen man nicht vertraut, nur hingelegt werden, sodass man unbemerkt bleibt. Durch den zweiten und dritten Hinweis wird deutlich, dass die Verbreitung des Flugblattes sehr wichtig ist. Es sollen möglichst viele von der „Wahrheit“ (Z.5) erfahren. Der vierte Hinweis beschreibt den Selbstschutz, der bei dem Fund des Flugblattes vorgenommen werden soll. Wenn dieser Fall eintritt soll der Besitzer sagen, er hätte das Flugblatt „dem Kreisrat“ (Z.18) bringen wollen. Die Notwendigkeit dieser Lüge zeigt nochmals die hohe Gewichtung des Verbotes der Äußerung der eigenen Meinung, wenn sich diese gegen das Oberhaupt richtet. Der fünfte Hinweis beschreibt, dass der, der das Blatt nicht gelesen hat, keine Schuld trägt. Die Hinweise sollen dem Leser und Eigentümer von diesem Flugblatt schützen. Durch die Betonung, dass dieses Flugblatt etwas Verbotenes beinhaltet, wird die Neugierde des Lesers jedoch auch geweckt und steigert sein Interessent das Flugblatt zu lesen.&lt;br /&gt;
Nach den Hinweisen folgt ein Aufruf zur Revolution. Dieser lautet: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ (Z.23). Die Bürger sollen zur Auflehnung gegen die Oberhäupter bewegt werden. Ein Krieg für mehr Recht und Gerechtigkeit soll ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
Die extremen Unterschiede zwischen der armen und der reichen Bevölkerung „[i]m Jahre 1834“ (Z.24) werden mit der Erschaffung der Erde, wie sie in der Bibel beschrieben ist, verglichen. Jedoch werden am fünften Tag zusammen mit den Tieren auch „die Bauern und Handwerker“ (Z.26) erschaffen und den „Fürsten und Vornehmen“ (Z.27), die am sechsten Tag erschaffen werden, wird die Aufgabe übertragen über „alles Getier“ (Z.29) und damit auch über die einfachen Bürger zu herrschen. Es wird deutlich, dass sich die oberen Schichten an den unteren bereichern und über sie herrschen ohne ihnen Rechte zu überlassen. In einem erneuten Vergleich wird das Leben „der Vornehmen“ (Z.32) als ein „lange[r] Sonntag“ (Z.32) beschrieben, was verdeutlicht, dass die Reichen nicht arbeiten. Sie wollen sich von dem einfachen Volk abheben und möchten nicht mit ihm gleichgestellt werden. Dies wird deutlich, da sie „eine eigene Sprache“ (Z.35) sprechen. Im Gegensatz zu dem Leben „der Vornehmen“ (Z.32) steht das Leben der Bauern. „Das Leben [eines] Bauern ist ein [einziger] langer Werktag“ (Z.40f.). Dieser Gegensatz zeigt den großen Unterschied der Lebensinhalte der verschiedenen Klassen und die Ausnutzung der Bauern. Die Bauern arbeiten um das prunkvolle Leben der Vornehmen aufrechtzuerhalten. Dies wird an einem Beispiel deutlich, in dem es um einen Bauern geht, der sein Feld pflügt und von einem Vornehmen hierbei schlecht behandelt wird. Danach nimmt der Vornehme sich das Korn der Ernte und lässt dem Bauern nur noch die Stoppel. (vgl. Z.36ff.). Mit diesem Beispiel wird nicht nur die Ausnutzung des einfachen Volkes sondern auch der schlechte Umgang mit ihm deutlich. Zudem wird klar, dass die Bauern keine Rechte haben und all ihren Besitz, den sie sich durch harte Arbeit erarbeiten, abgeben müssen. Dieses Verhältnis wird auch mit einer Metapher beschrieben, die besagt, dass „[der] Schweiß“ (Z.43) des Bauern „das Salz auf dem Tisch des Vornehmen“ (Z.43f.) ist. So wird klar, dass die Bauern für den Lebensunterhalt der Vornehmen sorgen, sodass es den Vornehmen, auch ohne zu arbeiten, sehr gut geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt das Flugblatt die Missstände am Anfang des 19. Jahrhunderts und ruft zur Revolution auf. Es wird deutlich, dass die Bürger mit Gewalt für ihre Rechte kämpfen müssen um die Situation zu verbessern und sich aus der Armut befreien zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik und Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Hessische Landbote“, der von Georg Büchner 1834 veröffentlicht wurde, ist ein Flugblatt das die Fehler der Monarchie im Blick auf die Verteilung von Macht und Geld thematisiert und zur Revolution aufruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte gliedern. In den ersten 23 Zeilen zeigt Büchner die Wichtigkeit  und das Ziel seines Textes. Im Folgenden Sinnabschnitt zeigt er die Missstände, die der Staat mit sich bringt auf. Der erste Satz des Flugblattes macht sofort deutlich, dass auf diesem die „Wahrheit“ (Z. 5) versucht wird zu verbreiten. Damit unterstellt er dem Staat, dass sie andere Informationsquellen überwachen und bestimmen, da jeder der wirklich die Wahrheit sagt „gehenkt“ (Z. 6) wird.  Dies soll sogar so weit gehen, dass das reine Lesen der Wahrheit schon Folgen haben kann. Dadurch hebt Büchner sein Flugblatt von den anderen ab und zeigt die Wichtigkeit und Relevanz des Blattes. So wird versucht die Bürger auf dieses Problem der Kontrolle des Staates aufmerksam zu machen. Im Folgenden gibt er Hinweise, was man bei Interesse tuen sollte, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Sein erster Tipp sagt aus, dass man dieses Flugblatt „sorgfältig“ (Z. 10) außerhalb des eigenen Hauses  „vor der Polizei verwahren“ (Z. 11) soll. Die Sorgfalt betont er, um wirklich klar zu machen, dass die Polizei von der Monarchie geleitet wird und wie wichtig es ist, den Besitzt geheim zu halten. Des Weiteren warnt er vor Menschen  denen man nicht wirklich vertraut, weshalb man nur engen Freunden von diesem Blatt erzählen soll. Dies verdeutlicht er erneut, indem er bei Bereitschaft zur Verbreitung des Blattes rät, es nur „heimlich“ (Z. 15) zu tun. Wenn man mit dem Flugblatt erwischt wird, sollte man so tun, als ob man es dem „Kreisrat“ (Z. 18) bringt. Diesen Hinweis gibt Büchner nur, um die Leser zu beruhigen und zu ermutigen. Als letztes versucht er die Bürger, die kein Interesse an dem Text haben zu beschwichtigen, indem er ihnen versichert, dass jemand der „das Blatt nicht gelesen hat“ (Z. 20), „natürlich ohne Schuld“ (Z. 21-22) ist. Büchner beabsichtigt hierbei, die Bevölkerung wirklich auf seine Seite zu ziehen, sodass keiner, zumindest nicht aus der Unterschicht, etwas gegen ihn haben kann. Auf die Hinweise folgt nun eine Art Kampfspruch oder Aufruf zur Revolution, indem er in einem neuen Absatz „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ (Z. 23) schreibt.  Der Aufruf besteht aus zwei Teilen, welche durch eine Inversion auf das Verb verzichten, um das Wichtigste hervorzuheben, nämlich den Frieden der Unterschicht und der Auflehnung, durchaus auch mit Gewalt, gegen die Reichen in den Palästen. Büchner unterstützt hierbei seine Aussage mit den Ausrufezeichen. Im Folgenden erklärt er genauer, warum sich die Bevölkerung seiner Revolution anschließen sollte. Weil die Menschen früher noch eine wesentlich größere Verbindung zur Kirche hatten, erklärt Büchner mit Hilfe einer der zwei Schöpfungsgeschichten, dass die Unterschicht anscheinend viel weniger wert ist als die Reichen und Mächtigen. Er stellt die Unterschicht mit Tieren und „Gewürm“ (Z. 31)gleich, was besonders zu dieser Zeit auch nochmal eine größere Wirkung hatte, da man früher stärker versucht hat, den Mensch als Mittelpunkt des Universums darzustellen, und somit von allen abzusetzen. Die Reichen sind dann die eigentlichen Menschen. Er schafft diese Verbindung, indem er sagt dass die Unterschicht am “fünften Tage“ (Z. 26-27) schuf, also da wo Gott eigentlich alle Tiere erschaffen haben soll, und der Rest dann am sechsten Tage, als Gott den Menschen schuf. Zudem beschuldigt Büchner dass die Reichen sind, da ihr Leben „ein langer Sonntag“ (Z. 32), also ein Ruhetag, ist. Die Reichen versuchen sich wie der Mensch vom dem Getier, also der Unterschicht, abzuheben, indem sie „eine eigne Sprache“ (Z. 35) sprechen. Er zeigt, dass die Oberschicht Bauern und generell Arbeiter nur als Hilfsmittel sieht. Er vergleicht die Bauern mit „Dünger“ (Z. 36), die helfen die Äcker zu bewirten, aber kaum etwas von dem Erzeugten abbekommen, „er nimmt das Korn und lässt ihm die Stoppeln“ (Z. 39-40). Zusätzlich wählt er den Dünger um den Bauern abzuwerten und so den Ärger gegen  den oberen Stand zu verstärken. Der Reiche hat frei und der Bauer muss also arbeiten, zudem kann der Reiche ihn darauf auch noch ausbeuten, indem er das Korn für sich  beansprucht. Büchner führt erneut einen Vergleich auf, der „Schweiß“ (Z. 43), der Arbeiter, ist das „Salz auf dem Tische des Vornehmen“ (Z. 44). Er macht den Bürgern also klar, dass ihre harte Arbeit nur dem Luxus der Wenigen in der Oberschicht dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt legt Büchner sehr viel Wert darauf, den Bürgern die Ungerechtigkeit klar zu machen, indem er viele Vergleiche verwendet. Er ruft zu einer Revolution auf und versucht insbesondere den herrschenden Unterschied zwischen beiden Fraktionen darzustellen und so zu verdeutlichen, dass die Arbeiter es viel eher verdient haben reich zu sein, da die Reichen den ganzen Tag nicht arbeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Hessischer_Landbote</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Hessischer Landbote</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Hessischer_Landbote"/>
				<updated>2019-12-03T17:35:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse des TA aus ''Hessischer Landbote'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Analyse eines Sachtextes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Analyse ist die Darstellung der Textaussagen auf inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Ebene, d. h. die Beantwortung der Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was sagt der Text aus, wie lauten seine Textintentionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Was trägt sein Aufbau zum Verständnis bei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche Sprache wird verwendet, was bedeutet diese für das Textverständnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung:&lt;br /&gt;
Lesen und Bearbeiten des Textes (Wichtiges markieren, notieren, ggf. in SA gliedern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschriftlichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Einleitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themasatz (enthält Textart, z. B. Reportage, Kommentar, wissenschaftlicher Sachtext, Rezension, usw.), Titel, Autor, Quelle, Entstehungszeit (ev. Kontext der Epoche), Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Hauptteil''' (inhaltliche, formale und sprachliche Analyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau des Textes: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Themen/Funktionen&lt;br /&gt;
Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen inhaltlich (Was wird ausgesagt, was bedeutet das?), formal und sprachlich (Gedankenfolge, Wie wird es ausgesagt? Z. B. durch sprachliche Mittel, als These, Argument, Wertung, Verwendung von Zitaten?, Wortwahl, Was bedeutet diese sprachliche Form der Aussage für das Textverständnis?)&lt;br /&gt;
wechselseitige Beziehungen zwischen Inhalt, Sprache und Form&lt;br /&gt;
korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schluss'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. begründete persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus der Flugschrift “Der hessische Landbote”, von Georg Büchner geschrieben, von Friedrich Ludwig Weidig überarbeitet und im Sommer 1834 veröffentlicht, thematisiert die schlechten Lebensbedingungen der Bauern unter dem Adel. Georg Büchner beabsichtigt dem Bauernvolk die Unterordnung genauer zu erklären und ruft sie dazu auf, sich gegen die Unterdrückung zu wehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textauszug lässt sich in vier Sinnabschnitte unterteilen. Der erste Sinnabschnitt (Z. 1- 22) ist eine Art Einleitung in den Text, in der er zunächst seine Gründe bzw Absichten nennt. Er möchte “dem hessischen Lande die Wahrheit melden” (Z. 4f). Die könnte allerdings aufgrund der Unterdrückung der Bauern zu Problemen führen, weshalb Büchner fünf Regel aufstellt, welche die Adressaten des Blattes beachten müssen. Sie müssen die Flugschrift vor der Polizei verwahren, dürfen diese nur an treue Freunde mitteilen, den Menschen denen sie nicht trauen dürfen sie die Flugschrift nur heimlich hinlegen, falls sie doch bei dem gefunden wird, der sie gelesen hat, muss sagen, dass er sie gerade zum Kreisrat bringen wollte und derjenige der die Flugschrift nicht gelesen hat, den trifft auch keine Schuld (vgl. Z. 10-22). Der zweite Sinnabschnitt (Z. 23) besteht nur aus einer einzigen Zeile und beinhält den Hauptgedanken Büchners. Der Parallelismus “Friede den Hütten! Krieg den Palästen!” (Z. 23), ruft also die Bauern, welche in “Hütten” (Z. 23) leben, dazu auf, dem Adel, welcher in den “Palästen” (Z. 23) lebt, den Krieg zu erklären um sich nicht länger unterdrücken zu lassen. Die Antithese “Hütten” (Z. 23) und “Paläste[]”(Z. 23) zeigt den deutlichen Unterschied der Lebensbedingungen zwischen Bauernvolk und Adel. Der dritte Sinnabschnitt (Z. 24- 31) besteht aus einer Einfügung von Friedrich Ludwig Weidig, welcher hauptsächlich biblische Aspekte beinhaltet. Er beschreibt die Situation und macht die Machtverhältnisse bzw die Unterordnung der Bauern deutlich, indem er Gott miteinbezieht. Die verschiedenen Stände, werden durch die Aussage deutlich, dass Gott die Bauern und Bürger zum Gewürm gezählt habe solle und der Adel über diese herrschen solle (vgl. Z. 27ff). Im vierte und somit letzten Sinnabschnitt (Z. 31- 44) werden noch einmal die Unterschiede zwischen armen und reichen Menschen dargestellt. Das Leben der reichen sei laut Büchner ein “langer Sonntag” (Z. 31). Diese Metapher bedeutet, dass der Adel ruhen kann und dass sie sich auf ihrem Reichtum ausruhen können und nichts für ihr Leben tun müssen. Büchner nennt einen direkter Vergleich zwischen dem Leben der Bauern und dem Leben des Adels durch die Anapher beginnt „Das Leben der Adeligen ist ein langer Sonntag…“ (Z. 5f.) und „Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag…“ (Z. 10). Weiterhin zählt den Besitz des Adels auf (vgl. Z. 32- 35). Büchener behauptet sie haben “eine eigene Sprache” (Z. 35). Damit ist gemeint, dass sich die Reichen so sehr von den Armen unterscheiden, dass diese einander nicht verstehen und somit eine “eigene Sprache” (Z. 35) sprechen. Auffällig ist auch, dass Friedrich Ludwig Weidig bei der Überarbeitung den Begriff “Adel” durch das Synonym  “Vornehmen” (Z. 37, 44) ersetzt hat, was die Wirkung des Begriffs verstärkt. Der Autor erklärt, dass die Bauern dem Adel vollkommen untergeordnet ist, da sie “das Korn [nehmen] und [] [dem Bauern] die Stoppeln [lassen]” (Z. 39f). Der Adel nutzt also die Bauern nur als Hilfskräfte und nutzt sie dabei aus. Dies macht er durch die Aussage “Fremde verzehren [des Bauern] Äcker” (Z. 41f) deutlich. Für das Leiden der Bauern beschreibt Büchner, dessen Leib als “eine Schwiele” (Z. 43). Auch sei “sein Schweiß [] das Salz auf dem Tische des Vornehmen” (Z. 43f). Die Metaphern verdeutlichen erneut den Fleiß der Bauern und die Unterordnung und Unterdrückung dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass es Georg Büchner sehr wichtig scheint, dem Volk die ganze Situation zunächst einmal näherzubringen und genau zu erklären. Dies tut er mit vielen Beispielen. Auch nutzt Büchner zur Erklärung viele rhetorische Stilmittel wie zum Beispiel Metaphern. Friedrich Ludwig Weidig bringt noch einige biblische Aspekte hinein, was sehr wichtig war, da die Menschen in der Zeit in der das Flugblatt veröffentlicht wurde, meist sehr religiös waren. Im allgemeinen möchte Büchner über die schlechten Lebenssituationen aufklären und ruft zur Wehr gegen die Unterdrückung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugblatt „Der Hessische Landbote“, das von Georg Büchner 1834 in Darmstadt geschrieben und von Ludwig Weidig überarbeitet worden ist, thematisiert die Missstände in der Verteilung von Macht und Geld am Anfang des 19. Jahrhunderts und den Aufruf zur Auflehnung gegen diese Missstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Zeile des Flugblattes steht „Erste Botschaft“ (Z.1). Dies weist darauf hin, dass es noch weitere Blätter geben wird. Zudem wird klar, dass die Menschen, die das Flugblatt erhalten, noch nicht wissen worum es geht und deswegen informiert werden müssen. Das Flugblatt beginnt mit einem „Vorbericht“ (Z.3). In diesem wird beschrieben, dass das Flugblatt „die Wahrheit“ (Z.4f.) vermitteln soll. Das Nomen „Wahrheit“ (Z.5) zeigt, die Wichtigkeit des Flugblattes, da es geschrieben wurde um die Bürger über die Wahrheit, zumindest aus Sicht des Autors, aufzuklären, sodass sie diese durchsetzen können. Zudem wird gesagt, dass alleine die Äußerung der Wahrheit zur Todesstrafe führt und auch nur das Lesen der Wahrheit durch „meineidige Richter“ (Z.7) zur Strafe führen kann. Es wird klar, dass die Regierungsform eine absolutistische Herrschaft ist, in der die eigene Meinung nicht geäußert werden darf. Das Adjektiv „meineidig“ (Z.7) zeigt zudem, dass die Richter nach dem Willen des Oberhaupts entscheiden und sogar wissentlich vor Gericht etwas Unwahres beschwören. So wird klar, dass der Besitz des Blattes sehr riskant und von der Regierung ungewollt ist, wodurch auf dem Flugblatt fünf Hinweise vermerkt sind, die beschreiben, wie man sich selbst schützen kann, wenn man in Besitz von einem dieser Flugblätter ist. In den ersten drei Hinweisen geht es um die Aufbewahrung und Weitergabe des Blattes. Es soll „außerhalb [des] Hauses“ (Z.10f.) aufbewahrt, nur an Freunde weitergegeben und denen, denen man nicht vertraut, nur hingelegt werden, sodass man unbemerkt bleibt. Durch den zweiten und dritten Hinweis wird deutlich, dass die Verbreitung des Flugblattes sehr wichtig ist. Es sollen möglichst viele von der „Wahrheit“ (Z.5) erfahren. Der vierte Hinweis beschreibt den Selbstschutz, der bei dem Fund des Flugblattes vorgenommen werden soll. Wenn dieser Fall eintritt soll der Besitzer sagen, er hätte das Flugblatt „dem Kreisrat“ (Z.18) bringen wollen. Die Notwendigkeit dieser Lüge zeigt nochmals die hohe Gewichtung des Verbotes der Äußerung der eigenen Meinung, wenn sich diese gegen das Oberhaupt richtet. Der fünfte Hinweis beschreibt, dass der, der das Blatt nicht gelesen hat, keine Schuld trägt. Die Hinweise sollen dem Leser und Eigentümer von diesem Flugblatt schützen. Durch die Betonung, dass dieses Flugblatt etwas Verbotenes beinhaltet, wird die Neugierde des Lesers jedoch auch geweckt und steigert sein Interessent das Flugblatt zu lesen.&lt;br /&gt;
Nach den Hinweisen folgt ein Aufruf zur Revolution. Dieser lautet: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ (Z.23). Die Bürger sollen zur Auflehnung gegen die Oberhäupter bewegt werden. Ein Krieg für mehr Recht und Gerechtigkeit soll ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
Die extremen Unterschiede zwischen der armen und der reichen Bevölkerung „[i]m Jahre 1834“ (Z.24) werden mit der Erschaffung der Erde, wie sie in der Bibel beschrieben ist, verglichen. Jedoch werden am fünften Tag zusammen mit den Tieren auch „die Bauern und Handwerker“ (Z.26) erschaffen und den „Fürsten und Vornehmen“ (Z.27), die am sechsten Tag erschaffen werden, wird die Aufgabe übertragen über „alles Getier“ (Z.29) und damit auch über die einfachen Bürger zu herrschen. Es wird deutlich, dass sich die oberen Schichten an den unteren bereichern und über sie herrschen ohne ihnen Rechte zu überlassen. In einem erneuten Vergleich wird das Leben „der Vornehmen“ (Z.32) als ein „lange[r] Sonntag“ (Z.32) beschrieben, was verdeutlicht, dass die Reichen nicht arbeiten. Sie wollen sich von dem einfachen Volk abheben und möchten nicht mit ihm gleichgestellt werden. Dies wird deutlich, da sie „eine eigene Sprache“ (Z.35) sprechen. Im Gegensatz zu dem Leben „der Vornehmen“ (Z.32) steht das Leben der Bauern. „Das Leben [eines] Bauern ist ein [einziger] langer Werktag“ (Z.40f.). Dieser Gegensatz zeigt den großen Unterschied der Lebensinhalte der verschiedenen Klassen und die Ausnutzung der Bauern. Die Bauern arbeiten um das prunkvolle Leben der Vornehmen aufrechtzuerhalten. Dies wird an einem Beispiel deutlich, in dem es um einen Bauern geht, der sein Feld pflügt und von einem Vornehmen hierbei schlecht behandelt wird. Danach nimmt der Vornehme sich das Korn der Ernte und lässt dem Bauern nur noch die Stoppel. (vgl. Z.36ff.). Mit diesem Beispiel wird nicht nur die Ausnutzung des einfachen Volkes sondern auch der schlechte Umgang mit ihm deutlich. Zudem wird klar, dass die Bauern keine Rechte haben und all ihren Besitz, den sie sich durch harte Arbeit erarbeiten, abgeben müssen. Dieses Verhältnis wird auch mit einer Metapher beschrieben, die besagt, dass „[der] Schweiß“ (Z.43) des Bauern „das Salz auf dem Tisch des Vornehmen“ (Z.43f.) ist. So wird klar, dass die Bauern für den Lebensunterhalt der Vornehmen sorgen, sodass es den Vornehmen, auch ohne zu arbeiten, sehr gut geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt das Flugblatt die Missstände am Anfang des 19. Jahrhunderts und ruft zur Revolution auf. Es wird deutlich, dass die Bürger mit Gewalt für ihre Rechte kämpfen müssen um die Situation zu verbessern und sich aus der Armut befreien zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Hessische Landbote“, der von Georg Büchner 1834 veröffentlicht wurde, ist ein Flugblatt das die Fehler der Monarchie im Blick auf die Verteilung von Macht und Geld thematisiert und zur Revolution aufruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte gliedern. In den ersten 23 Zeilen zeigt Büchner die Wichtigkeit  und das Ziel seines Textes. Im Folgenden Sinnabschnitt zeigt er die Missstände, die der Staat mit sich bringt auf. Der erste Satz des Flugblattes macht sofort deutlich, dass auf diesem die „Wahrheit“ (Z. 5) versucht wird zu verbreiten. Damit unterstellt er dem Staat, dass sie andere Informationsquellen überwachen und bestimmen, da jeder der wirklich die Wahrheit sagt „gehenkt“ (Z. 6) wird.  Dies soll sogar so weit gehen, dass das reine Lesen der Wahrheit schon Folgen haben kann. Dadurch hebt Büchner sein Flugblatt von den anderen ab und zeigt die Wichtigkeit und Relevanz des Blattes. So wird versucht die Bürger auf dieses Problem der Kontrolle des Staates aufmerksam zu machen. Im Folgenden gibt er Hinweise, was man bei Interesse tuen sollte, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Sein erster Tipp sagt aus, dass man dieses Flugblatt „sorgfältig“ (Z. 10) außerhalb des eigenen Hauses  „vor der Polizei verwahren“ (Z. 11) soll. Die Sorgfalt betont er, um wirklich klar zu machen, dass die Polizei von der Monarchie geleitet wird und wie wichtig es ist, den Besitzt geheim zu halten. Des Weiteren warnt er vor Menschen  denen man nicht wirklich vertraut, weshalb man nur engen Freunden von diesem Blatt erzählen soll. Dies verdeutlicht er erneut, indem er bei Bereitschaft zur Verbreitung des Blattes rät, es nur „heimlich“ (Z. 15) zu tun. Wenn man mit dem Flugblatt erwischt wird, sollte man so tun, als ob man es dem „Kreisrat“ (Z. 18) bringt. Diesen Hinweis gibt Büchner nur, um die Leser zu beruhigen und zu ermutigen. Als letztes versucht er die Bürger, die kein Interesse an dem Text haben zu beschwichtigen, indem er ihnen versichert, dass jemand der „das Blatt nicht gelesen hat“ (Z. 20), „natürlich ohne Schuld“ (Z. 21-22) ist. Büchner beabsichtigt hierbei, die Bevölkerung wirklich auf seine Seite zu ziehen, sodass keiner, zumindest nicht aus der Unterschicht, etwas gegen ihn haben kann. Auf die Hinweise folgt nun eine Art Kampfspruch oder Aufruf zur Revolution, indem er in einem neuen Absatz „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ (Z. 23) schreibt.  Der Aufruf besteht aus zwei Teilen, welche durch eine Inversion auf das Verb verzichten, um das Wichtigste hervorzuheben, nämlich den Frieden der Unterschicht und der Auflehnung, durchaus auch mit Gewalt, gegen die Reichen in den Palästen. Büchner unterstützt hierbei seine Aussage mit den Ausrufezeichen. Im Folgenden erklärt er genauer, warum sich die Bevölkerung seiner Revolution anschließen sollte. Weil die Menschen früher noch eine wesentlich größere Verbindung zur Kirche hatten, erklärt Büchner mit Hilfe einer der zwei Schöpfungsgeschichten, dass die Unterschicht anscheinend viel weniger wert ist als die Reichen und Mächtigen. Er stellt die Unterschicht mit Tieren und „Gewürm“ (Z. 31)gleich, was besonders zu dieser Zeit auch nochmal eine größere Wirkung hatte, da man früher stärker versucht hat, den Mensch als Mittelpunkt des Universums darzustellen, und somit von allen abzusetzen. Die Reichen sind dann die eigentlichen Menschen. Er schafft diese Verbindung, indem er sagt dass die Unterschicht am “fünften Tage“ (Z. 26-27) schuf, also da wo Gott eigentlich alle Tiere erschaffen haben soll, und der Rest dann am sechsten Tage, als Gott den Menschen schuf. Zudem beschuldigt Büchner dass die Reichen sind, da ihr Leben „ein langer Sonntag“ (Z. 32), also ein Ruhetag, ist. Die Reichen versuchen sich wie der Mensch vom dem Getier, also der Unterschicht, abzuheben, indem sie „eine eigne Sprache“ (Z. 35) sprechen. Er zeigt, dass die Oberschicht Bauern und generell Arbeiter nur als Hilfsmittel sieht. Er vergleicht die Bauern mit „Dünger“ (Z. 36), die helfen die Äcker zu bewirten, aber kaum etwas von dem Erzeugten abbekommen, „er nimmt das Korn und lässt ihm die Stoppeln“ (Z. 39-40). Zusätzlich wählt er den Dünger um den Bauern abzuwerten und so den Ärger gegen  den oberen Stand zu verstärken. Der Reiche hat frei und der Bauer muss also arbeiten, zudem kann der Reiche ihn darauf auch noch ausbeuten, indem er das Korn für sich  beansprucht. Büchner führt erneut einen Vergleich auf, der „Schweiß“ (Z. 43), der Arbeiter, ist das „Salz auf dem Tische des Vornehmen“ (Z. 44). Er macht den Bürgern also klar, dass ihre harte Arbeit nur dem Luxus der Wenigen in der Oberschicht dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt legt Büchner sehr viel Wert darauf, den Bürgern die Ungerechtigkeit klar zu machen, indem er viele Vergleiche verwendet. Er ruft zu einer Revolution auf und versucht insbesondere den herrschenden Unterschied zwischen beiden Fraktionen darzustellen und so zu verdeutlichen, dass die Arbeiter es viel eher verdient haben reich zu sein, da die Reichen den ganzen Tag nicht arbeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Inhaltsangabe</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Inhaltsangabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Woyzeck/Inhaltsangabe"/>
				<updated>2019-11-26T17:00:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Nele'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck“, welches von Georg Büchner 1837 geschrieben und nach seinem Tod,  überarbeitet, 1879 veröffentlicht wurde, thematisiert das Leben von Woyzeck in Armut, welcher aufgrund von Eifersucht und seiner Psychose zum Mörder wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama handelt von Franz Woyzeck. Er ist ein armer Soldat, der von seinen Vorgesetzten ausgenutzt und von seiner Freundin Marie Zickwolf, mit der er ein uneheliches Kind hat, mit dem Tambourmajor betrogen wird. Woyzeck arbeitet fast ausschließlich, um sein Leben und das seiner Freundin Marie und seines Kindes Christian zu finanzieren. Neben seinem Beruf als Soldat schneidet er dem Hauptmann die Haare und dient ihm als Laufbursche. Zudem macht er bei einem Experiment des Doctors mit, um noch mehr Geld zu bekommen. Dieses besteht daraus, dass er nur noch Erbsen essen darf. Während Woyzeck arbeiten ist begegnet Marie dem Tambourmajor, welcher sehr viel Geld besitzt. Der Tambourmajor versucht Marie für sich zu gewinnen und schafft dies auch. Aufgrund eines Hinweises von dem Hauptmann erfährt Woyzeck von der Affäre seiner Freundin und Entdeckt die beiden schließlich bei einem Tanz im Wirtshaus. Aufgrund seiner Erbsendiät und seinem ganzen Stress hat Woyzeck psychische Probleme und hört Stimmen, die ihm befehlen, Marie zu töten. Daraufhin führt er sie in einen Wald und ersticht sie dort mit einem Messer. Er läuft wieder zum Wirtshaus, wo an ihm Blutspuren entdeckt werden,   weshalb er die Flucht ergreift. Er eilt zurück zum Tatort und versenkt das Messer in einen Teich. Maries Leiche wird gefunden und untersucht. Das Drama endet damit, dass Christian bei Karl auf dem Schoß sitzt und nicht zu seinem Vater möchte, was Woyzeck tief trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Maya'''==&lt;br /&gt;
In dem Drama „Woyzeck“, das von Georg Büchner 1837 geschrieben und 1879 veröffentlicht worden ist, geht es um die Armut am Anfang des 19. Jahrhunderts auf Grund von der Industrialisierung und der Erfindung der Dampfmaschine. Diese Situation wird am Beispiel von Franz Woyzeck verdeutlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Woyzeck ist ein armer Mann, der versucht seine Freundin Marie und sein uneheliches Kind zu versorgen. Er ist psychisch gestört was sich dadurch äußert, dass er Stimmen hört. Er arbeitet als Soldat, rasiert den Hauptmann und lässt sich auf das Experiment eines Arztes, bei dem es sich um eine Erbsendiät handelt, ein, um mehr Geld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Einem Tambourmajor gefällt die Freundin von Woyzeck, Marie, und er versucht ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Er schenkt Marie Ohrringe, kommt zu ihr nach Hause und schließlich tanzen sie zusammen in einem Wirtshaus. Das Wirtshaus ist jedoch ein öffentlicher Ort, sodass das Tanzen der beiden nicht unbemerkt bleibt und auch Woyzeck dies sieht. Als er dann alleine ist und über den Tanz von Marie mit dem Tambourmajor nachdenkt, sagen Stimmen zu ihm, dass er Marie umbringen muss. Kurz darauf geht er mit Marie ein Stück von der Stadt weg und bringt sie mit einem Messer um. Danach geht er ins Wirtshaus wo jedoch jemand das Blut bemerkt. Er flüchtet und sucht sein Messer um es in einen Teich zu werfen. Maries Leiche wird entdeckt und untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Katrin'''==&lt;br /&gt;
Das Drama &amp;quot;Woyzeck&amp;quot;, das von Georg Büchner geschrieben und 1879 erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde,handelt von Franz Woyzeck, der ein in ärmlichen Verhältnissen lebender Soldat ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Freundin Marie hat er ein uneheliches Kind. Er dient dem Hauptmann als Laufbursche und rasiert ihn, um sein Gehalt aufzubessern. Dieser benutzt ihn jedoch nur. Doch Woyzeck hält dieser Situation stand, um möglichst viel Geld zu verdienen und seine Familie zu versorgen. Marie lernt den Tambourmajor kennen, der versucht sie für sich zu gewinnen. Er führt die Parade einer Militärkapelle als Haupttrommler an. Um mehr Geld zu bekommen, nimmt Woyzeck an einem medizinischen Versuch teil, bei dem er sich nur von Erbsen ernähren darf. Marie geht die Affäre mit dem Tambourmajor ein und Woyzecks Eifersucht steigt. Aufgrund seiner psychischen Belastung durch die Mangelernährung und das ausbeuterische Verhalten seines Vorgesetzten, hört Woyzeck plötzlich Stimmen, die ihm befehlen Marie umzubringen. Er kauft sich ein Messer, lockt seine Freundin in den Waldund bringt sie dort um. Nach der Tat werden Blutspuren an seiner Kleidung entdeckt, wodurch er flüchtet und die Waffe in einem Teich versenkt. Maries Leiche wird wenig später aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck“, welches von Georg Büchner 1837 geschrieben wurde und 1879 veröffentlicht wurde, thematisiert die Armut aufgrund der Industrialisierung die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und die negative Nachwirkung eines Experimentes auf den Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptperson dieses Drama ist Franz Woyzeck. Er ist ein armer Soldat. Neben Soldat macht Woyzeck bei einem Menschenexperiment mit und schneidet die Haare von seinem Hauptmann. Woyzeck ist nur mit seiner Arbeit beschäftigt und hat keine Zeit für seine Familie. Bei dem Menschenexperiment muss sich Woyzeck nur noch von Erbsen ernähren. Durch dieses Experiment hat er psychische Probleme, die schlimme Nachwirkungen haben. Zudem hat Woyzeck eine Freundin. Ihr Name ist Marie. Außerdem zieht Woyzeck ein uneheliches Kind auf. Das Kind heißt Christian. Woyzeck wird von seiner Freundin betrogen. Woyzeck erfährt dies erst im Nachhinein. Marie verleibt sich in Tambourmajor. Dieser besitzt viel Geld und versucht Marie für sich zu gewinnen. Dem Tambourmajor geht es jedoch nur um das Körperliche. Woyzeck entdeckt Marie und den Tambourmajor bei einem Tanz im Wirtshaus. Aufgrund seiner psychischen Problemen wird er von sich aus gedrängt Marie zu töten.  Anschließend tut er dies auch mit einem Messer. Bei seinem Rückweg wird er mit dem Messer und den Blutspuren gesehen, weshalb er versucht zu fliehen. Das Messer wirft er anschließend in einen Teich und Marie wird später tot aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzek“ wurde von Georg Büchner im Jahr 1837 geschrieben und nach seinem Tod überarbeitet und 1879 veröffentlicht, es thematisiert Armut zurzeit der Industrialisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um den Soldat Franz Woyzek der seine Geliebte Marie und sein uneheliches Kind ernähren und versorgen versucht.Um Geld zu verdienen rasiert er den Hauptmann und lässt Versuche eines Arztes an ihn durchführen dabei handelt es sich um eine Erbsendiät. Daraufhin wird er psychisch krank was sich dadurch äußert,dass er Stimmen hört .In der Zeit wo Woyzek arbeiten geht trifft Marie einen reichen und angesehenen Tambourmajor.Er versucht Marie für sich zu gewinnen und schafft dies auch. Woyzek entdeckt  sie zusammen um Wirtshaus tanzen und eine Stimme sagt im danach das er sie töten solle. Dann esrticht er sie im Wald um keine Spuren zu hinterlassen schmeißt er das Messer in einen Teich.Die Leiche wird gefunden und untersucht. Woyzek versucht am Ende des Dramas zu fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Anna'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck”, welches von Georg Büchner 1837 geschrieben und 1879, nach seinem Tod, veröffentlicht wurde, thematisiert die Armut und die Missstände Anfang des 19. Jahrhunderts und deren Wirkung auf den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Drama geht es um Franz Woyzeck, einen armen, psychisch erkrankten Mann, der sich, seinen unehelichen Sohn Christian und Marie, seine Freundin und Mutter des Kindes zu versorgen versucht. Dazu rasiert er, neben seinem Beruf als Soldat, den Hauptmann und lässt sich auf ein eigentümliches Experiment eines Arztes ein, bei dem es ihm ausschließlich erlaubt ist Erbsen zu essen. Durch seine ständige Abwesenheit, die der Arbeit verschuldet ist, bemerkt er nicht wie Marie dem Tambourmajor näherkommt. Denn Marie, die den Tambourmajor aufgrund seines Status und des Geldes anziehend findet, lässt sich auf diesen ein. Durch einen Tipp des Hauptmannes allerdings erfährt Woyzeck von der Affäre und erwischt die beiden tanzend im Wirtshaus. Ausgelöst durch die Stimmen die Woyzeck aufgrund seiner psychischen Labilität hört, führt er Marie aus der Stadt in einen Wald und ersticht sie mit einem Messer. Sein Mord bleibt allerdings nicht lange unbemerkt, denn als er in das Wirtshaus zurückkehrt werden die Blutflecken an seiner Kleidung gesehen. Woyzeck flieht daraufhin wieder in den Wald um dort die Tatwaffe, das Messer, in einem Teich verschwinden zu lassen. Trotzdem wird Maries Leiche gefunden und inspiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck“, welches von Georg Büchner 1837 geschrieben wurde und 1879 veröffentlicht wurde, thematisiert den Pauperismus zur Zeit der Industralisierung am Beispiel von Woyzeck, welcher an einer Psychose leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptperson des Dramas ist Franz Woyzeck, welcher ein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie hat und Aufgrund seiner Armut sowohl als Soldat arbeitet, als auch den Hauptmann rasiert. Zudem macht er ein Experiment einer Erbsendiät eines Arztes mit, um seine Familie zu versorgen. Diese einseitige Ernährung belastet Woyzeck psychisch, sodass er Stimmen hört, die ihm befehlen Marie umzubringen, als er herausfindet, dass Marie eine Affäre mit dem Tambourmajor hat und sie im Wirtshaus tanzen sieht. Er folgt dem Befehl und tötet sie mit einem Messer. Als er zurückkehrt fallen Blutspuren an ihm auf. Daraufhin flüchtet dieser und wirft während seiner Flucht das Messer in einen Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck“, welches 1837 von Georg Büchner verfasst wurde und 1879 zusammengefügt, überarbeitet und veröffentlicht wurde, thematisiert die Armut mancher Menschen zur Zeit der Industrialisierung und wie Menschen versuchen an Geld zu kommen, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Woyzeck ist die Hauptperson des Dramas. Er hat eine Freundin namens Marie und ein uneheliches Kind namens Christian. Um Geld zu verdienen arbeitet er als Laufbursche für den Hauptmann und rasiert ihn. Früher war er Soldat gewesen. Darüber hinaus nimmt er an einem Experiment teil, bei dem er sich nur noch von Erbsen ernähren darf, wodurch er psychische Probleme bekommt. Marie betrügt Woyzeck aber mit dem Tambourmajor, was Woyzeck erst später herausfindet, und verliebt sich in ihn. Der Tambourmajor ist ein Mann mit gutem Einkommen, interessiert sich aber nur für den körperlichen Aspekt dieser Affäre. Woyzeck wird stark eifersüchtig, als er Marie und den Tambourmajor bei einem Tanz im Wirtshaus sieht. Durch seine psychische Störung hört er plötzlich Stimmen, die ihm befehlen Marie umzubringen. Er kauft sich daraufhin ein Messer und lockt Marie in einen Wald. Dort tötet er Marie. Als er aber vom Tatort flieht und mit Blutspuren und dem Messer gesehen wird, versenkt er das Messer in einem Teich. Marie wird später tot aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Jona'''==&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck“, welches von Georg Büchner 1837 geschrieben und 1879 nach seinem Tod veröffentlicht wurde, handelt von dem Soldaten Woyzeck, der seine große Liebe ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um Franz Woyzeck, welcher ein uneheliches Kind mit seiner Lebensgefährtin Marie hat. Woyzeck und seine Familie sind arm und er versucht mit ehrlicher Arbeit seine Familie über Wasser zu halten. Neben seinem Beruf als Soldat, rasiert er seinen Hauptmann und nimmt am einer Erbsenstudie teil. Trotz den vielen Bemühungen die er sich macht, geht seine Liebe, welche nur nach Reichtum strebt, mit einem reichen Tambourmajor fremd.  Woyzeck ist durch den Krieg und aufgrund, dass andere Menschen ihn in seiner Situation ausnutzen, psychisch krank. Er hört stimmen die ihm befehlen, Marie umzubringen, da sie ihm Fremdging. So Führt er sie in einen Wald und Ermordet sie. Als er zurück kehrt werden Blutspuren an ihm entdeckt, daraufhin flüchtet Woyzeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verena'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck“, welches von Georg Büchner 1837 geschrieben wurde und nach seinem Tod 1879 veröffentlicht wurde, thematisiert die Armut am Anfang des 19. Jahrhunderts durch die Industrialisierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Woyzeck ist ein armer Soldat, der mit seiner Freundin Marie ein uneheliches Kind versucht aufzuziehen. Woyzeck möchte für Marie und seinen Sohn mehr Geld verdienen um die beiden versorgen zu können. Daher nimmt er an einem Menschenexperiment teil, wo er nur Erbsen essen darf. Durch dieses Experiment leidet er an eine psychische Störung. Da Woyzeck kaum zuhause ist, bemerkt er nicht, dass Marie dem Tambourmajor näher kommt. Sie beginnt mit ihm eine Affäre. Durch die Mangelernährung beginnt Woyzeck Stimmen zu hören die ihm sagen das er Marie umbringen soll, da sie mit dem Tambourmajor eine Affäre eingegangen ist. An einem Abend im Wirtshaus, entdeckt Woyzeck Marie bei einem tanz mit dem Tambourmajor. Daraufhin geht er mit Marie in den Wald und tötet sie mit einem Messer. Als er wieder zum Wirtshaus zurück gegangen ist, bemerkt jemand das Blut an seiner Kleidung und er geht in den Wald zurück um das Messer in den Teich zu werfen. Wenig später wird Maries Leiche aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama “Woyzeck”, von Georg Büchner 1837 geschrieben und im Jahre 1879 veröffentlicht, thematisiert Armut, ausgelöst durch die Industrialisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Protagonist des Dramas, Woyzeck, ist ein Soldat, welcher in Armut lebt. Um seine Partnerin Marie und sein uneheliches Kind zu versorgen, rasiert er den Bart des Hauptmanns und lässt einen Doktor Experimente an ihm durchführen. Woyzeck ist so besessen von dem Geld, dass nicht merkt, wie sehr ihm die Experimente körperlich sowie psychisch schaden. Seine psychischen Krankheit, Halluzinationen, zeigen sich, also Woyzeck und Andres, sein Freund auf einem Feld sind und Woyzeck Dinge sieht und hört, welche gar nicht wirklich da sind.  In einem späteren Gespräch entdeckt Woyzeck Maries Ohrringe, welche sie, wie sie behauptet gefunden habe, was Woyzeck allerdings misstrauisch macht. Während Woyzeck beim Doktor Experimente an sich durchführen lässt, lässt sich Woyzecks Geliebte, Marie, mit dem Tambourmajor ein. Woyzeck erfährt allerdings durch Andeutungen des Hauptmanns von der Untreue seiner Geliebten. Als Woyzeck Marie zur Rede stellt, und dabei sogar handgreiflich wird, beendet Marie die Beziehung mit ihm. Im Wirtshaus sieht Woyzeck dann Marie mit ihrem Liebhaber, woraufhin ihm seine Halluzinationen befehlen, Marie zu töten. Woyzeck kauft daraufhin ein Messer und holt Marie zu einem Spaziergang ab, ohne ihr das Ziel zu verraten. Nach einem scheinbaren Liebesgespräch mit einigen Andeutungen auf ihren Tod, sticht er an einem Teich auf sie ein und wirft das Messer in das Wasser. Er geht zurück ins Wirtshaus, wo eine Frau Blut an seinem Oberteil findet und ihn darauf anspricht. Woyzeck geht daraufhin zurück zum Teich um das Messer als Beweismittel zu vernichten und sich das Blut abzuwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama „Woyzeck“, welches 1837 von Georg Büchner verfasst und 1879, nach seinem Tod, veröffentlicht wurde, thematisiert die Armut während der Industrialisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck ist ein Soldat, welcher in großer Armut lebt. Deshalb nimmt er an einem Experiment eines Arztes in Form einer Erbsen-Diät teil und rasiert seinem Hauptmann den Bart um sich, seine Partnerin Marie und das uneheliche Kind der beiden versorgen zu können.&lt;br /&gt;
Jedoch schadet dieses Experiment Woyzecks Psyche und er beginnt zu halluzinieren. Währenddessen betrügt Marie ihn mit dem deutlich reicheren Tambourmajor. &lt;br /&gt;
Als Woyzeck dies im Wirtshaus herausfindet, als er die beiden tanzen sieht, befehlen ihn Stimmen in seinem Kopf, Marie zu töten. Daraufhin führt er Marie zu einem See, wo er letztendlich auf sie einsticht. Nachdem er sie ermordet hat, kehrt er zum Wirtshaus zurück, wo jedoch Maries Blut an ihm bemerkt wird. Er kehrt zum See zurück, um die Beweise besser zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
Das von Georg Büchner geschriebene Drama „Woyzeck“ wurde  1837 verfasst , dann 1879 nach seinem Tod veröffentlicht und thematisiert die Armut zu der Lebenszeit Büchners und wie die Menschen diese beeinflusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama handelt von Franz Woyzeck, der mit wenig Geld und einer psychischen Erkrankung versucht seine Freundin Marie, sowie sein uneheliches Kind Christian zu versorgen. Da er unbedingt Geld braucht, muss er neben seinem eigentlichen Job als Soldat auch den Bart des Hauptmanns rasieren. Als das Geld sehr knapp wird, beschließt er an einem Experiment teilzunehmen. Der für das Experiment verantwortliche Arzt will, dass Woyzeck sich von nun an nur noch von Erbsen ernährt. Da er durch seine Arbeit immer seltener zu Hause ist, fällt ihm nicht auf, dass seine Freundin Marie eine Affäre mit dem Tambourmajor, welcher reicher ist und einen besseren Status besitzt als Woyzeck, hat. Nur durch einen Hinweis vom Hauptmann, erwischt er beide tanzend im Wirtshaus. Daraufhin bringt er Marie unter Einfluss seines schlechten psychischen Zustandes in einen Wald und bringt sie dort mit einem Messer um. Woyzeck kehrt ins Wirtshaus zurück wo Blut auf seiner Kleidung auffällt, um seine Tat zu vertuschen kehrt er in den Wald zurück, und wirft dort das Messer in den See, allerdings findet man später Maries Leiche.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Korrektur_der_1._Kl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Korrektur der 1. Kl.</title>
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				<updated>2019-10-29T17:46:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Korrektur der 1. Kl.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 1&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama “Nathan der Weise”, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und im Jahre 1779 veröffentlicht, thematisiert Toleranz und Akzeptanz unter und zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen. &lt;br /&gt;
Das Drama spielt während den Kreuzzügen in Jerusalem. Als Nathan unterwegs war, wurde Nathans Tochter Recha von einem Tempelherrn, welcher von Sultan Saladin begnadigt wurde, vor dem Feuertod gerettet. Der zu analysierende Text ist ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen Nathan und Saladin, in dem Nathan die Geschichte der Ringparabel erzählt. Zu diesem Gespräch kam es, weil Sultan Saladin Nathan auf die Probe stellen möchte, um herauszufinden, ob dieser wirklich so weise ist, wie ihm nachgesagt wird. Saladin stellt Nathan die Frage nach der richtigen Religion, worauf Nathan mit der Ringparabel antwortet. In der Ringparabel existiert ein Ring, welcher die Kraft besitzt, vor Gott und Menschen angenehm zu machen. Der Ring wird innerhalb der Familie immer an den liebsten Sohn gegeben, solange bis der Ring zu einem Vater mit drei Söhnen kam, welcher sich nicht zwischen seinen Söhnen entscheiden wollte und deshalb zwei Duplikate des Rings anfertigen ließ. Jeder Sohn bzw. Ring stellt eine der drei Religionen dar. Als der Vater jedem der Söhne einen Ring gegeben hatte und verstarb, verklagten sich diese gegenseitig und jeder von ihnen schwur dem Richter den echten Ring zu haben. Die Erklärung der Ringparabel bzw. die Beantwortung der Frage führt dazu, dass Saladin von Nathan beeindruckt ist und mit ihm befreundet sein möchte. Daraufhin erkennt Nathan im Tempelherrn Rechas Bruder und Saladin stellt fest, dass der Tempelherr der Sohn seines Bruders ist. Alle Personen, bis auf Nathan, sind also miteinander verwandt. Nathan wird allerdings von Recha und dem Tempelherrn als Vater im Sinne einer Seelenverwandtschaft anerkannt. Das Thema des Textauszugs ist die Bewährung der monotheistischen Religionen durch die Verwirklichung religiös-ethischen Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte einteilen. Der erste Sinnabschnitt (V. 1-26) beinhält den Appell des Richters. Dadurch, dass der Richter sagt “Geht nur!” (V.3), wenn die Söhne den Rat nicht wirklich wollen, was auch durch die Verneinung “Nicht” (V. 2) bzw. durch die adversative Konjunktion “aber” (V. 3) deutlich wird, lässt er ihnen zunächst einmal die eigene Entscheidung darüber, den Rat anzuhören. Doch noch im gleichen Vers redet er nach einer kurzen Pause, welche durch den Gedankenstrich (V.7) gekennzeichnet ist, sofort weiter und entzieht ihnen somit die Entscheidung, ob sie den Rat des Richters hören möchten. Die abwägende Reflexion des Richters wird durch “Möglich” (V. 7), sowie “gewiss” (V. 9) deutlich. Dadurch, dass alle Ringe gleich aussehen, glaubt jeder der drei Söhne, dass seiner der echte sei (vgl. V. 6f). Dadurch, dass der Vater “Die Tyrannei des Einen Rings nicht länger/ In seinem Hause dulden woll[te]” (V. 8), wird deutlich, dass er das Weitergeben bzw. das Entscheiden zwischen seinen Söhnen selbst nicht gut fand, da er nicht zwei seiner Söhne benachteiligen wollte (vgl. V. 11) und deshalb einen Ausweg suchte. Der Richter rät, dass jeder der Söhne “seinen unbestochenen/ Von Vorurteilen freien Liebe nach[eifern]” (V. 13f) soll, was bedeutet, dass sie ohne Kraft des Rings ihrer Liebe nachgehen sollen. Sie sollen also alle so handeln, als sei ihr Ring der echte. Die Anaphern (V. 13, 15) betonen den Appellcharakter, welcher durch den Wettbewerbsgedanken (vgl. V. 15) unterstrichen wird. Diese Eigenschaft soll dann über Generationen vererbt werden, sodass sei sich bei den “Kindes-Kindeskindern” (V. 21) wiederfinden lässt. Der Neologismus “Kindes-Kindeskinder[]” (V. 21), sowie die Repetition “tausend tausend” (V. 22), verstärkt die Intensität der Aussage, nämlich die Länge der Zeit. Der Richter spricht von einem “weis[e]ren Mann” (V. 24), welcher ein Hinweis auf das jüngste Gericht bzw. eine Metapher für Gott sein soll. Der zweite Sinnabschnitt (V. 27-32) beinhält die Einsicht des Sultans. Die Repetition “Gott! Gott!” (V. 27) verstärkt die Intensität der Angst Saladins, ebenso wie die beiden Ausrufezeichen (V. 27). Nathans Ansprache Saladins (vgl. V. 29f), betont durch die konditionale Konjunktion “Wenn” (V. 29), sowie die Interpunktion in Vers 30, unterstreichen den Appell an dessen Einsicht und Demut. Durch die Auslassungspunkte (V. 30) wird Spannung erzeugt und der Leser wird zum Weiterdenken angeregt. Saladins Angst wird wiederum deutlich, da er “auf [Nathan] zustürzt und seine Hand ergreift, die er bis zu[m] Ende nicht wieder fahren lässt” (V. 31f). Auch die Anapher “Ich Staub? Ich Nichts?” (V. 33) verdeutlicht dies. Die drei Söhne bzw. Ringe sind Metaphern für die drei monotheistischen Weltreligionen, was zeigen soll, dass alle drei Religionen gleich wichtig und gleich viel wert sind. Außerdem findet man in nahezu jedem Vers ein Enjambement. Die Gedankenstriche (V. 3, 7, 9, 12) erzeugen eine Pause beim Lesen, was den Leser dazu bringt, über das zuvor Gelesene noch einmal kurz nachzudenken und die Imperative (z.B. V. 3, 16, 13, 15) betonen die Hauptaussagen stärker. Auch erkennt man im Text viele Inversionen, welche die Aussagen des Textes verstärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass in dem Text viele rhetorische Stilmittel wie Metaphern oder Enjambements vorhanden sind, welche den Leser dazu bringen, die Textstelle öfters und genauer lesen zu müssen. Der Textauszug ist eine zentrale Stelle bzw. ein Teil des Höhepunktes im Drama, welche zur Auflösung des Konfliktes führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 2&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die Aufklärung der “Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit”, laut Kant. Dies bedeutet, dass jeder Mensch von Geburt an frei ist, seine Meinung zu äußern, durch Faulheit und Feigheit allerdings unmündig wird. Laut Kant muss man seinen Verstand nutzen, um aus dieser Unmündigkeit heraus zu kommen. dies lässt sich auch im Drama “Nathan der Weise” wiederfinden. In diesem Textauszug erklärt Nathan Saladin die Ringparabel und äußert so seine Meinung. Nathan ist also ein mündiger bzw. aufgeklärter Mensch mit humanistischen-religiösen Grundsätzen (vgl. V. 16-20), welcher weder zu faul noch zu feige ist seine Mündigkeit auszuleben und sich nicht unterdrücken lässt. Auch der Richter in der Geschichte der Ringparabel ist eine aufgeklärte Person, da er anderen seinen Rat gibt, welcher seine eigene Meinung beinhaltet. Ein weiteres Merkmal der Aufklärung ist in Vers 13-17 zu finden. In diesem Teil des Textauszugs, geht es um die Erweisung des Wertes einer Religion durch offen zutage tretende Auswirkungen. Auch Nathans Erreichen von Saladins Einsicht durch die Anregung eigener Reflexion (vgl. V. 28-33) ist ein Merkmal der Aufklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Textauszug des Dramas &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, das von G.E. Lessing geschrieben und 1779 in der Epoche der Aufklärung veröffentlicht wurde, thematisiert die Toleranz und Akzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen sowie ihre Versöhnung nach dem dritten Kreuzzug.&lt;br /&gt;
Die Textstelle findet zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem statt, als Nathans Tochter Recha von dem Tempelherrn vor dem Feuertod gerettet wurde. Daraufhin stellt Saladin Nathan die Frage, welche Religion die richtige sei. Nathan erkennt jedoch, dass dies eine Falle ist und beantwortet die Frage mit der Ringparabel. Diese besagt, dass innerhalb einer Familie dem Sohn, der am meisten von dem Vater geliebt wird ein Ring geschenkt wird, der seine unendliche Liebe zum Ausdruck bringen soll. Da er sich aber nicht für einen Sohn entscheiden kann, lässt er Duplikate anfertigen, wodurch unter den Söhnen der Streit nach dem echten Ring entsteht.&lt;br /&gt;
Daher ist der Textauszug ausschlaggebend für den Dramenkontext, weil die Ringparabel metaphorisch für die Beziehung zwischen Gott und den Religionen stehen soll. Aufgrund der Tatsache, dass sich sowohl Gott als auch der Vater nicht für einen Sohn beziehungsweise eine Religion entscheiden kann, steht die gleiche Verteilung ihrer Liebe und die Gleichberechtigung im Vordergrund. Aufgrunddessen wird versucht die einzelnen Religionen zusammenzuführen und ihnen gleich viel Toleranz und Akzeptanz zu schenken, wodurch die Erhaltung der Religionen erzielt wird.&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dieser Szene möchte Saladin Nathan dazu bringen, dass er den Tempelherrn zu sich ruft, um sich bei ihm für Rechas Rettung zu bedanken. Der Sultan bietet ihm seine Freundschaft an und Saladin stellt fest, dass der Tempelherr der Sohn seines Bruders ist. Nathan wird von Recha und dem Tempelherrn als Vater angesehen.&lt;br /&gt;
Nathan spielt während des Richterspruchs eine zentrale Rolle, was seine Macht gegenüber Saladin verdeutlichen soll. Somit besitzt er die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen und ein Urteil zu fällen. Somit wird er in diesem Stück als weiser Erzieher dargestellt.&lt;br /&gt;
Insofern übernimmt Nathan die Rolle des Erziehers, da er versucht, Saladin zu belehren. Mit dem Vergleich &amp;quot;Mein Rat ist aber der: ihr nehmt/Die Sache völlig wie sie liegt&amp;quot;(V.3f.) wird Nathans Skepsis in Bezug auf Saladin vor Augen geführt, da er der Meinung ist, dass Saladin die Dinge so hinnimmt, wie er sie erfährt, ohne sie kritisch zu hinterfragen und eine eigene Meinung zu bilden. Bezogen auf die Weltreligionen bedeutet dies, dass jeder Mensch unvoreingenommen und tolerant sein soll. Jede Religion ist gleich viel und man soll ihr offen gegenübertreten. Um Saladin diese Nachricht nahe zu bringen, wird ihm durch die Gedankenstriche(vgl. V.3,7,9) zeit zur Reflexion gegeben. Auch die Imperative (vgl. V.3,15) unterstreichen seine Aussagen und geben ihnen mehr Kraft.&lt;br /&gt;
Außerdem veranschaulicht Nathan mit der Aussage &amp;quot;So glaube jeder sicher seinen Ring/Den echten&amp;quot; (V. 6f.), dass jeder Sohn von seinem Vater und jede Religion von Gott gleich geliebt wird. Damit nimmt er Rückbezug auf die zuvor beschriebene Ringparabel, die genau diesen Aspekt beinhaltet. Der &amp;quot;Ring&amp;quot; (V.5) verdeutlicht die Unendlichkeit der Liebe eines Vaters zu seinen Söhnen, da ein Ring keinen Anfang und kein Ende besitzt. Dadurch wird zudem die Verbundenheit und das persönliche Verhältnis vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
Gott oder der Vater können keine Entscheidung treffen , da &amp;quot;er zwei nicht drücken möge,/Um einen zu begünstigen&amp;quot;(V.11f.). Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass die Entscheidung für einen Sohn/für eine Religion zugleich die Entscheidung gegen andere die anderen Söhne oder Religionen wäre, was zu einem schlechten Verhältnis führen würde.&lt;br /&gt;
Mit dem Appell &amp;quot;Es eifre jeder seiner unbestochnen/Von Vorurteilen freien Liebe nach!&amp;quot; (V.13f.) macht Nathan deutlich, dass die Religionen sich gegenseitig akzeptieren sollen. Dieses Sinnbild der Toleranz spricht dafür, dass jeder respektvoll, unvoreingenommen und offen anderen Menschen entgegentreten soll und sie nicht durch die Angehörigkeit ihrer Religion bewerten sollen. Nathan ist es wichtig, dass jeder Mensch als etwas Einzelnes, als Individuum angesehen werden soll, ohne dabei ein falsches Bild von ihm zu haben. Das am Ende stehende Ausrufezeichen dient der Verstärkung der Aussagekraft des Satzes.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Kraft des Steins in seinem Ring(V.16) verstärkt die Bedeutung der Verbundenheit des Rings. Diese &amp;quot;Kraft&amp;quot; (V.16) steht für die Wichtigkeit des Rings und seine Unendichkeit. Auch Gott sind die Religionen wichtig und stellen somit nahezu den Lebensinhalt Gottes dar.&lt;br /&gt;
Die Geminatio &amp;quot;tausend, tausend Jahre&amp;quot; (V.22) soll veranschaulichen, dass der Ring innerhalb der Familie über Generationen hinweg weitergegeben wird. Diese Tradition ird somit in der Familie beibehalten, weshalb die Bedeutung, wenn man diesen ring erlangt, gesteigert wird. Bezogen auf die drei monotheistischen Weltreligionen bedeutet dies, dass sie sich treu bleiben sollen und deswegen innerhalb der Religionen die einzelnen Traditionen weitergegeben werden sollen, um sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen oder eine andere Religion nachzuahmen.&lt;br /&gt;
Auch Nathan möchte durch den Satz &amp;quot;Wenn du dich fühlest, dieser weisere/Versprochne Mann zu sein:&amp;quot; (V.29f.) Saladin aufklären und sein Wissen weitergeben. &lt;br /&gt;
Durch Saladins Antwort (vgl.V.33) wird sein Entsetzen zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig wird aber auch sein Verständnis der Parabel veranschaulicht.&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass der Protagonist Nathan die Rolle des weisen Erziehers einnimmt, um die Menschen darüber aufzuklären, dass jede Religion gleich viel wert ist. Außerdem sollen die monotheistischen Weltreligionen erhalten bleiben durch die Verwirklichung religiös-ethischen Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
AUFGABE 1&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und im Jahr 1779, in der Epoche der Aufklärung ,veröffentlicht wurde thematisiert Toleranz und Akzeptanz unter den drei monotheistischen Weltreligionen (Christentum,Judentum und Islam).&lt;br /&gt;
Zu dem Gespräch während des zweiten Kreuzzuges zwischen Nathan und Saladin kommt es, weil Saladin Nathan zu sich eingeladen hat um ihn nach Geld , da er in Geldnot steckt.Während dem Gespräch fragt Saladin Nathan welche Religion die Richtige sei.Nathan antwortet darauf mit der Ringparabel.In der Ringparabel geht es um einen Vater der drei Söhne hat, er möchte seinen Ring vererben doch er weiß nicht, an wen, da er alle gleicht liebt.Der Vater lässt daher zwei Fälschungen anfertigen. Als er stirbt meint jedes seiner Kinder den echten Ring zu haben und gehen und gehen um dies zu klären zum Richte. In der vorliegenden Textstelle (3,7: VV.2029-2055) geht es um den Rat des Richters an die drei Söhne. Er sagt,dass die Söhne nicht an den Wert des Ringes denken sollen sondern daran ,dass der Vater sie alle gleich liebt.Nach dem Gespräch schließen Nathan und Saladin Freundschaft und Saladin hat jetzt eine andere Meinung zu dem Wert der drei Weltreligionen .Die Ringparabel ist die Grundaussage des ganzen Dramas.Denn Nathan klärt mit dieser Ringparabel auf , dass alle drei monotheistischen Weltreligionen gleichviel Wert sind und Gott alle gleich liebt.&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug sprechen Saladin und Nathan miteinander. Nathan hat einen größeren Sprechanteil, da er das Ende der Ringparabel erzählt.Durch in jedem Vers neu anfangende Großschreibung bekommt der Text einen gewisse Struktur. Der Richter möchte seinen Rat an die drei Söhne aussprechen, „ wenn ihr / Nicht meinen Rat statt meines Spruchs wollt :“ (V.2). Die drei Söhne sollen symbolisch für die drei Weltreligionen stehen und der Vater ist symbolisch für Gott.der Richter vertritt dieselbe Meinung wie Nathan. „Hat von/Euch jeder seinen Ring vom Vater:/ So glaube jeder sicher seinen / Den echten“ (V.4fff),dass bedeutet,dass Gott jeder Religion dasselbe gegeben hat. Doch jede Religion denkt Trotzdem ,dass seine Religion die echte ist, obwohl sie sich so ähnlich sind. Gott wollte keinen Streit „ der Vater nun/ Die Tyrannei des einen Rings nicht länger“ (V.7ff). „In seinen Hause“(V.9), dass kann man mit Jerusalem vergleichen da Jerusalem der Mittelpunkt und Ursprung alle Religionen ist. Jeder Mensch soll sich ohne Vorurteile eine eigene Meinung zu jeder Religion bilden und bedenken das jede Religion Vorurteile und Nachteile hat (Vgl .V.10ff). Der Vers „Von Vorurteilen freien Liebe nach !“ bedeutet, dass jeder Mensch lieben darf wen er will .In Vers 30 wurde Auslassungspunkte angewendet , diese sollen bewirken,dass der Leser sich eine eigene Meinung bilden soll. Ebenfalls möchte der mit dem Komparativ „Den echten“ (V.7) deutlich machen, dass jede Religion denkt,dass sie die echte wäre und damit auch die Beste .&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ringparabel eine methaphorische Geschichte ist die die Gleichheit aller monotheistischen Weltreligionen verdeutlichen soll durch die rhetorischen Mittel und die methaphorischen Beschreibungen wird die Inention der Ringparabel und des Textauszugs deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFGABE 2&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet Aufklärung „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ das bedeutet.dass jeder Mensch den Mut haben soll , seinen eigenen Verstand einzusetzen um sich eine eigene Meinung bilden zu können.Im folgenden Text werde ich erläutern wie diese Aussage zum vorliegenden  Textauszug  passt. &lt;br /&gt;
Der Richter gibt den drei Brüder seine, dass bedeutet er  hat sich seine eigene Meinung zu dem Thema gebildet und auch den Mut diese zu äußern (Vgl.V.1-5). In Vers 14 „Von Vorurteilen freien Liebe“ heißt,dass man frei von Vorurteilen sein sollte .Nathan versucht außerdem Saladin in diesem Textauszug mit der Ringparabel aufzuklären. &lt;br /&gt;
In diese Textauszug kommen viele Merkmale der Aufklärung vor da Nathan und auch der Richter den Mut haben den eigenen Verstand einzusetzen und sich eine eigene Meinung gebildet haben und geäußert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit und Verbundenheit der drei monotheistischen Weltreligionen und die Akzeptanz und und Toleranz dieser untereinander. Das Drama spielt in Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge, Ende des 12. Jahrhunderts und diente der Aufklärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug (3. Aufzug, 7. Auftritt; VV. 2029-2055) geht es um ein Gespräch zwischen dem Sultan Saladin und Nathan. Nathan’s Tochter wurde von einem Tempelherrn vor dem Tod gerettet, der sein Leben der Begnadigung des Sultans verdankt. Aufgrund von Geldproblemen möchte der Sultan, Nathan austricksen, um an Geld zu gelangen. Er stellt ihm die Frage nach der wahren Religion. Nathan erkennt diesen Hinterhalt jedoch und antwortet mit der Ringparabel. Diese besagt, dass keine Religion die Wahre ist, sondern alle Religionen gleich viel wert sind. In diesem Textauszug ist das Ende der Parabel beschrieben, bei dem die drei Söhne bei einem Richter sind, welcher sie darüber belehrt, wie unvernünftig sie seien, da sie die Entscheidung und Verteilung der Ringe vom Vater nicht akzeptieren, sondern in Frage stellen, welcher der wirklich wahre Ring ist. Nach dieser Ringparabel erkennt der Sultan Nathan’s Weisheit und trägt ihm seine Freundschaft an. Aufgrund verschiedener Ereignisse erkennt Nathan im Tempelherrn Recha‘s Bruder und Saladin stellt fest dass der Tempelherr, und somit auch Recha, die Kinder seines verschollenen Bruders Assad sind. Nathan bleibt, trotz seiner fehlenden Verwandtschaft zu Recha, wie ein Vater für sie. &lt;br /&gt;
Die Ringparabel, und deshalb auch der Auszug, ist die wichtigste Stelle im gesamten Drama, da sie das Hauptthema, die Verbundenheit, Akzeptanz, Toleranz und Gleichwertigkeit der drei monotheistischen Weltreligionen behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen des Textes fällt auf, dass keine Reime verwendet wurden, weshalb der Text wichtig und ernst wirkt. Dies passt zum Inhalt, da da ein ernster und bedeutender Konflikt behandelt wird. Eine Struktur erlangt der Text durch die durchgehende Großschreibung der Versanfänge. Der Text lässt sich in zwei größere Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Abschnitt (VV.1-26) geht es um die Situation beim Richter in der Ringparabel. Ein „Richter“ (V.1) muss einen Konflikt entscheiden, welcher anders nicht geklärt werden kann als vor Gericht. Der Richter stellt den Personen anhand der adversativen Konjunktion „Nicht“ (V.2) und „aber“ (V.3) zwei Optionen zu Verfügung. Entweder sie nehmen seinen „Rat“ (V.2) an, oder seinen „Spruch“ (V.2). Möchten sie nicht seinen Spruch haben, sagt der Richter „Geht nur!“ (V.3). Dieser Ausruf zeigt, dass der Richter keine Geduld mehr hat und sie sich nun entscheiden müssen. Er lässt ihnen kurz Zeit, was an den Gedankenstrichen (V. 3 und 7) deutlich wird. Dann teilt er ihnen aber seinen Rat mit und möchte sie aufklären. In dem Konflikt geht es um „Ring[e]“ (V.5), welche ein „Vater“ (V.5) an seine Söhne verteilt hat. Die Ringe stehen metaphorisch für die drei monotheistischen Weltreligionen. Sie stehen für Verbundenheit und Unendlichkeit, was bedeutet, dass alle Religionen zusammenhängen und für immer bestehen werden. Da die Söhne, die Ringe „von [ihrem] [...] Vater“ (V.5) bekommen haben, zeigt sich, dass die drei Religionen im Ursprung gleich sind und den gleichen Grundbaustein hatten, nämlich Gott. [J]eder glaub[t] [...] seinen Ring / Den echten“ (VV.6f.), was bedeutet, dass jeder der drei monotheistischen Weltreligionen denkt, ihre Religion sei die wahre. Der „Vater“ (V.7), welcher für Gott steht, wollte aber nicht, dass einer der Söhne meint, er sei mehr wert als die anderen, denn er war die „Tyrannei [...] / In seinem Hause“ (VV.8f.) leid. Dies zeigt, dass keine Religion besser als die Andere ist. Dies wird zudem deutlich, da der Richter sagt, dass der Vater „alle drei geliebt, und gleich / [g]eliebt“ (VV.10f.) habe. Diese Repetition bringt deutlich die Gleichwertigkeit und Liebe Gottes zu allen Religionen zum Ausdruck. Die abwägende Reflexion „ [m]öglich“ (V.7) und „gewiss“ (V.9) macht deutlich, dass der Richter zwar nicht alles weiß, aber über alles nachdenkt und alles erstmal reflektiert, und somit die Entscheidung des Vaters plausibel erläutern kann. Keiner soll benachteiligt oder verletzt werden, weshalb der Vater „zwei nicht drücken mögen, / [u]m einen zu begünstigen“ (VV.11f.). Jeder sollte so sein wie der Vater und seiner „ [v]on Vorurteilen freien Liebe nach [eifern]“ (V.14). Hier wird ein ideales Menschenbild des Vaters erzeugt, dem „jeder“ (V.13) nacheifern soll, denn er behandelt jeden gleich und akzeptiert alle, so wie sie sind. Jede der Religionen, bzw. der Söhne, möchte die oder der Beste sein, weshalb „jeder um die Wette [strebt], / Die Kraft des Steins in seinem Ring’ an den Tag / Zu legen“ (VV.15ff.). Sie versuchen es jedoch nur, können es aber nicht erreichen. Wie mächtig und wertvoll die Religionen und der Glaube sind , wird an der Aufzählung „komme dieser Kraft mit Sanftmut / Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, / Mit innigster Ergebenheit in Gott / Zu Hülf’“ (VV.18ff.) zum Ausdruck gebracht. Mit dieser Kraft, kann nur ein Mensch umgehen, welcher wirklich an Gott glaubt, aber auch von sich aus ein guter Mensch ist. An der Wenn die Menschen andere Religionen nicht akzeptieren und immer versuchen, der wahren Religion anzugehören, so wird sich dieser Konflikt auch noch über „tausend tausend Jahre“ (V.22) strecken und niemals enden. Diese Repetition und der Neologismus „Kindes-Kinder[…]“ (V.21) betonen außerdem die lange Zeit der Bewährung der Religionen. Der zweite Sinnabschnitt umfasst V. 27-33 und handelt von der Einsicht des Sultans. Dort reagiert der Sultan mit der Anapher „Gott! Gott!“ (V.27) auf die Erzählung von Nathan. Diese zeigt zum einen, wie erschüttert er über diese Situation ist, und zum anderen könnte ihm deutlich werden, dass auch der Konflikt zu der damaligen Zeit, der Zeit der Kreuzzüge, noch anhält und es immer noch den Streit um die wahre Religion gibt. Nathan fragt den Sultan daraufhin, ob er „dieser weisere / Versprochene Mann zu sein [vermag]“ (VV.29f.). Mit den Worten „Wenn du“ (V.29) und Nathans Ansprache Saladins, möchte Nathan an Saladin appellieren, Einsichtig zu sein und Demut oder Reue zu zeigen. Der Sultan antwortet Nathan mit den Worten „Ich Staub? Ich Nichts?“ (V.32) und dem Ausruf „O Gott!“ (V.32). Er scheint nicht der Richter zu sein, denn er stellte Nathan auch die Frage nach der wahren Religion. In diesen kurzen Aussagen wird die Einsicht des Sultans deutlich und er erkennt, dass alle Religionen gleich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die immer mit Großbuchstaben anfangenden Verse eine Struktur des Textes erzeugt wird, und der Text wichtig und geordnet wirkt. Zudem betont der Textauszug anhand vieler rhetorischer Mittel, wie Metaphern, Repetitionen oder Aufzählungen das Hauptthema des gesamten Dramas, die Gleichwertigkeit und Akzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen mit- und untereinander. Zuletzt wird in dem Textauszug deutlich, dass Nathan versucht den Sultan aufzuklären und Einsicht zu erzielen, was ihm letztlich auch gelingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Drama „Nathan der Weise“, diente früher der Aufklärung der Menschen. In dem Text lassen sich ein paar Merkmale der Aufklärung nach Immanuel Kant erkennen. „Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, lautet ein bedeutendes Zitat nach Kant. Aufklärung bedeutet also, dass man sich seine eigene Meinung bilden und nicht blind der eines Anderen folgen soll. Man soll seinen eigenen Verstand und seine Vernunft benutzen und über Situationen selber nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug stellt der Richter den Söhnen die Frage, ob sie lieber seinem „Rat“ (V.2) folgen, oder einfach das Gesetz entscheiden lassen. Hier erkennt man Merkmale der Aufklärung. Die Söhne haben die Wahl, ob sie noch einmal selber über die Situation nachdenken und ihren Verstand einsetzen, um zu merken, wie sinnlos der Konflikt eigentlich ist, oder ob sie blind dem Spruch des Richters vertrauen, da sie zu faul sind, sich eine eigene Meinung zu bilden und noch einmal über die Situation nachzudenken. Sie schalten ihren Verstand komplett aus und glauben nur, ihre Persönlichkeit sei die Wichtigste (vgl. VV6f.). Dabei sehen sie nicht, dass der Vater alle gleich liebt. Der Vater verkörpert in diesem Auszug das Idealbild des Menschen und lebt nach den Vorstellungen der Aufklärung. Dies wird besonders an der Aussage „Es eifre jeder seiner umbestochenen / Von Vorurteilen freien Liebe nach!“ (VV.13f.), verdeutlicht. Er liebt alle gleich, da er sich erst von allem eine eigene Meinung bildet und keine Vorurteile hat und somit erkennt, dass jeder auf seine Art liebenswert ist. Zudem hat er den Mut, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, seinen Weg zu gehen und ist „unbe[stechlich]“ (V.13). Dies lässt sich auch auf die metaphorische Bedeutung des Textes übertragen. Keine Religion ist besser als die andere und man sollte sich zuerst eine eigene Meinung über alle bilden, bevor man über eine Religion urteilt, der man nicht angehört. Bedient man sich seines eigenen Verstandes, so erkennt man, wie der Vater (vgl. VV10ff.) auch, dass keine Religion besser als die andere ist, und man alle akzeptieren sollte, so, wie sie sind. Zudem dient Nathan in diesem Auszug als Aufklärer, da er nach den Vorstellungen der Aufklärung lebt, und versucht Saladin klar zu machen, dass keine Religion besser als die andere ist und es somit keine wahre Religion gibt. Er erreicht durch seine Vernunft und seine klare Denkweise, die Einsicht des Sultans. Aufgrund der Geschichte von Nathan erkennt er, dass man über niemanden urteilen sollte, nur weil er einer anderen Religion angehört, sondern das man erkennt, wenn man sich seines Verstandes bedient, dass es auf die Werte der Menschen ankommt, und nicht auf die Gruppe, der sie angehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das gesamte Drama der Aufklärung dient. Merkmale der Aufklärung, die in dem Textauzug deutlich werden, sind zum Beispiel die Bildung einer eigenen Meinung, ohne Vorurteile zu haben, und dass man nicht zu faul sein sollte, den eigenen Verstand zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779, in der Literaturepoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit der drei monotheistischen Weltreligionen.&lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textausschnitt ist ein Auszug aus dem 3. Aufzug und 7. Auftritt des Dramas, in dem Nathan, ein Jude, und Saladin, ein Muslim, ein Gespräch führen. Es findet während des Zweiten Kreuzzuges statt, in dem die Christen Jerusalem von den Muslimen erobern wollen. Saladin fragt Nathan in diesem Gespräch, welche der drei monotheistischen Weltreligionen die Richtige sei, worauf Nathan mit einer Geschichte, der Ringparabel, antwortet. Das Gespräch führt dazu, dass Saladin erkennt, dass alle Religionen den gleichen Wert haben und es nicht die eine, wahre Religion gibt.&lt;br /&gt;
Der Textauszug thematisiert die positive Auswirkung der monotheistischen Weltreligionen auf das Miteinander, welche sich im Alltag am ethischen Handeln beweisen soll.&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit dem Rat eines Richters, den die drei Brüder aufsuchen, weil sie sich hintergangen fühlen, da sie alle einen Ring von ihrem Vater bekommen haben. Der Rat beginnt damit, dass die Brüder „[d]ie Sache“(V.4) nehmen sollen, „wie sie liegt“(V.4). Diese Aussage zeigt die Unmöglichkeit etwas an der Situation zu ändern, da die Ringe keine Unterschiede aufweisen. Die Brüder sollen also lernen, die Situation zu akzeptieren und das Beste aus ihr zu machen. Zudem stammen die Ringe alle „von [dem] Vater“(V.5), was zeigt, dass sie alle den gleichen Ursprung haben und somit alle Söhne mit dem Vater verbunden sind. Jeder der Söhne glaubt, dass „sein […] Ring [d]e[r] echte“(V.6f.) ist, weswegen sich auch kein Sohn benachteiligt fühlen sollte. Denn der Vater wollte nur „[d]ie Tyrannei des [e]inen Rings nicht länger […] dulden“(V.8f.) und den Streit um den Ring abschaffen. Die Tatsache, dass der Richter von dem „Vater“(V.7) spricht, lässt auf Gott schließen und zeigt, dass alle Ringe von Gott kommen. Die Ringe sind ein Symbol für die Unendlichkeit und die Verbundenheit mit Gott und symbolisieren die drei monotheistischen Weltreligionen. Alle Religionen sind somit gleich wichtig für Gott, da der Vater „alle drei […] gleich [g]eliebt“(V.10f) hat und sich nicht für einen Sohn entscheiden konnte. Dies verdeutlicht nochmal dass Gott alle Religionen und alle Menschen gleichermaßen liebt. Alle Söhne sollen nun an „[d]ie Kraft des Steins in“(V.16f.) ihrem jeweiligen Ring glauben und ihrer „unbestochnen / Von Vorurteilen freien Liebe“(V.13f.) nacheifern. Diese Aussage macht deutlich, dass alle Menschen vor Gott gleich sind und es somit keine Vorurteile geben sollte. Zudem soll jeder an die Kraft seines Rings glauben, die im Umgang mit anderen Menschen helfen soll. Alle Menschen sollen sich demnach gut verstehen und hilfsbereit sein, wobei der Glaube, Nathans Meinung nach, hilft. Die Anapher und Wiederholung (vgl. V.17ff.) verdeutlicht diese Aussage nochmals und zeigt die positiven Auswirkungen des Glaubens und der Kraft des Rings, die sich auch noch bei den „Kindes-Kindern“(V.21) äußern soll, da der Glaube, genau wie der Ring, unendlich ist. Ebenso ist es mit der Verbundenheit mit Gott und der Liebe Gottes.&lt;br /&gt;
Nach der Erzählung Nathans ruft Saladin „Gott!Gott!“(V.27) aus, was seine Einsicht zeigt. Er hat die Botschaft Nathans verstanden und sieht seine Meinung als wahr an. Nathan fragt Saladin daraufhin ob er sich in der Position des „weisere[n] Versprochene[n] Mann[es]“(V.29f.) sieht. Doch Saladin lässt ihn gar nicht ausreden, was durch die Auslassungspunkte deutlich wird und nimmt die Hand Nathans „, die er bis zu Ende nicht wieder fahren lässt“(V.31). Dieses Verhalten zeigt, wie ergriffen Saladin von der Geschichte Nathans ist und dass er nun auch sieht, dass alle Religionen den gleichen Wert haben, also er von der Meinung Nathans überzeugt ist. Zudem sagt er : „,Ich Staub? Ich Nichts? O Gott!'“(V.33). Die Nomen „Staub“(V.33) und „Nichts“(V.33) machen nochmal seine Ergriffenheit deutlich und zeigen, dass er sich schämt, vorher eine so einfältige und aus seiner jetzigen Sicht falsche Meinung gegenüber der Wertigkeit der Religionen gehabt zu haben. Sein Ausruf „O Gott!“(V.33) zeigt, dass er nun Schutz und Verzeihung bei Gott für seine ehemalige Meinung findet und dass er sich dafür schämt.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass Nathan davon überzeugt ist, dass alle Religionen vor Gott den gleichen Wert haben. Zudem ist er der Meinung, dass der Glaube an Gott da ist um die Menschen zusammenzuführen und nicht um sie auseinander zubringen. Diese Überzeugung teilt er mithilfe der Ringparabel mit Saladin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant ist die Aufklärung der Schritt zur Mündigkeit um sich von der Meinung anderer unabhängig zu machen. Um diesen Schritt gehen zu können und sich eine eigene Meinung zu bilden, ist es notwendig die Bequemlichkeit und die Faulheit aufzugeben. Er vertritt die These: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug wird die eigene Meinungsbildung Nathans vor allem in Bezug auf die Kirche und Religionen deutlich, da für ihn alle Religionen den gleichen Wert haben. Diese Haltung wird in seiner Geschichte der Ringparabel deutlich, da er sagt, dass der Vater, also Gott, keinen der Söhne vernachlässigen wollte, da er alle gleichermaßen geliebt hat und deswegen jedem einen Ring geschenkt hat (vgl.V.10f.). Diese Ringe, die ein Symbol für die Religionen darstellen, haben alle den gleichen Ursprung, da sie alle von Gott kommen. Zudem liebte der Vater alle Söhne gleichermaßen, was sich auch auf die Religionen übertragen lässt und zeigt, dass alle Religionen für Gott den gleichen Wert haben.&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel für Nathans Aufgeklärtheit ist, das der Glaube an die Kraft des Rings dafür sorgt, dass er diese entfaltet und im Umgang mit anderen Menschen hilft. Die Religion und besonders der Glaube an Gott ist also Nathans Meinung nach da um Menschen zusammenzuführen und um ihnen im Umgang miteinander zu helfen, denn worauf es Nathans Meinung nach wirklich ankommt, ist, dass alle Menschen sind und nicht dass sie verschiedene Religionen haben. Somit wird auch Nathans Toleranz gegenüber anderen Religionen deutlich, was jedoch, vor allem zu Zeiten des Zweiten Kreuzzuges, in dem die Religionen verfeindet sind, nicht selbstverständlich ist.&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Ringparabel, die Nathan Saladin erzählt, als dieser ihn nach der wahren Religion fragt, führt zum Nachdenken Saladins über seine Frage und zur Übernahme Nathans Erkenntnis, dass es nicht die eine, wahre Religion gibt.&lt;br /&gt;
Es werden somit, durch den Charakter Nathan, Merkmale der Aufklärung, wie der Ausgang aus der Unmündigkeit und die Unabhängigkeit von der Meinung anderer, zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 1&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus dem drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing verfasst, 1779 veröffentlicht wurde und somit aus der Epoche der Aufklärung stammt, thematisiert die Gleichberechtigung und Ähnlichkeiten dreier monotheistischer Weltreligionen.&lt;br /&gt;
Der Sultan stellte Nathan die Frage,welche von den drei Religionen (Judentum, Christentum und Islam) die richtige sei, um seine Weisheit zu prüfen. &lt;br /&gt;
Dieser antwortet er mit der Ringparabel, in welcher er diese Religionen metaphorisch gleich stellt. In der vorliegenden Textstelle verdeutlicht Nathan, wie die Gleichgestellten nun verfahren sollten und dass sich niemand darüber ein Urteil erlauben sollte. &lt;br /&gt;
Daraufhin erbittet Saladin die Freundschaft Nathans und erkennt seine tatsächliche Weisheit.&lt;br /&gt;
Die Textstelle vv. 2029-2055, 3. Aufzug, 7. Auftritt, beginnt mit dem Richter, zu dem die drei Söhne mit ihren geerbten Ringen, welche metaphorisch für die dreiWeltreligionen Judentum, Christentum und Islam stehen,gegangen sind, da sie sich uneinig´g sind, welcher Ring der echte ist. Diese Frage kann man auf Saladins Frage nach der echten Religion zurückführen. &lt;br /&gt;
Der Richter ist jedoch nicht in der Lage ein richtiges Urteil über diese Situation zu fällen und bietet den Söhnen seinen persönlichen „Rat“ (Z. 2) an. &lt;br /&gt;
Er bezieht sich zunächst auf die Tatsache, dass alle drei denselben Grund haben, zu glauben, „den echten“ (Z. 7) Ring zu besitzen. Übertragen wäre das die Verdeutlichung, dass alle drei Religonen dieselbe Glaubensgrundlage haben, nämlich Gott, also hier durch das Symbol „Vater“ (Z. 5) verkörpert.&lt;br /&gt;
Der Gedankenstrich und das Semikolon in Zeile 6 machen die Trennung der Fakten von der persönlichen Meinung des Richters aus, da er sich ein Urteil über das Thema erlauben möchte.&lt;br /&gt;
Da diese beiden Satzzeichen das Wort „Möglich“ (Z. 7) umschließen, sieht man, wie bewusst und vorsichtig der Richter seine Vermutung nun ausspricht. &lt;br /&gt;
Er erklärt, dass der Vater die „Tyrannei“ (Z. 8)  eines einzelnen unter vielen unterbinden möchte, da er jeden „gleich/ […] liebt“ (Z. 10f.). Übertragen heißt das, dass Gottes Wille, welcher hier besagt, dass er alle gleich liebt und keinen benachteiligen will, hier von Nathan vermutet wird.&lt;br /&gt;
Nun motiviert  der Richter die Söhne entschlossen, was man an „Wohlan!“ (Z. 12) erkennt, voll und ganz die geglaubte Kraft der Ringe(also den Glauben) auszuleben (vgl. Z. 15ff.) und mit positiven Eigenschaften als Unterstützung um somit keine Konkurrenz füreinander zu sein (vgl. Z. 17-20). Dies zeigt die Aufzählung „Sanftmut, / […] herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, / mit innigster Ergebenheit in Gott“ (Z. 17-19).&lt;br /&gt;
Wenn der Glaube an die Kraft dann vermehrt weitergegeben wird und man wieder „vor diesem Stuhl“ (Z. 23) ist, und erneut die Frage nach der Richtigkeit stellt, „wird/ ein weisrer Mann [anstelle des Richters] auf diesem Stuhl sitzen“ (Z. 23-24). Dieser Mann steht für jemanden, der es sich erlauben kann, über diese Frage ein Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
Diese Metapher zeigt wieder die Bescheidenheit und Vorsicht des Richters.&lt;br /&gt;
Als Saladin mit der Repetitio „Gott! Gott!“ (Z. 27) antwortet, lobt er euphorisch seinen Gott und entschuldigt sich gleichzeitig, da er erkannt hat, dass er sich geirrt hat. &lt;br /&gt;
Nathan wirft ihm daraufhin vor, dass er sich mächtiger fühlte, als er war, da er glaubte, es sich erlauben zu können, ein Urteil über die richtige Religion fällen zu können (vgl. Z. 29-30).&lt;br /&gt;
Saladin entgegnet jedoch mit der Anapher „Ich Staub? Ich Nichts?“ (Z. 33), wie minderwertig er sich nun fühlt und klagt darüber mit dem Asuruf „O Gott!“ (Z. 33).&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sagt die Textstelle aus, dass jeder ohne Zweifel und Konkurrenzverhalten seine Religion ausleben soll, ohne sich über andere bzw. über die Religionen untereinander ein Urteil zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 2&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Kant sind die wesentlichen Aspekte der Aufklärung, seinen eigenen Verstand ohne Scheu zu nutzen um sich selbständig eine eigene Meinung zu bilden. &lt;br /&gt;
Genau dies macht hier der Richter, indem er seine persönliche Meinung zu einem Thema äußert, mit dem er sich vorher beschäftigt hat. &lt;br /&gt;
Zudem erkennt man diese Aspekte auch an Nathan, welcher sich ebenfalls seine Meinung gebildet hat, welche in dem Textauszug dargestellt wird. &lt;br /&gt;
Letztendlich erkennt man diese Züge auch an Saladin, da er durch Nathans Erzählung angeregt wurde, selbst über das Thema nachzudenken und seinen vorherigen Bezug zu diesem in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Ephpraim Lessing geschrieben und 1779, in der Epoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Akzeptanz und Toleranz zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 3. Aufzug, 7. Auftritt handelt es sich um Nathan, der dem Sultan Saladin die Ringparabel erzählt. Saladin hat Nathan in sein Schloss eingeladen, da er in finanziellen Schwierigkeiten steckt und da Nathan ein reicher Kaufmann ist, denkt er, Nathan kann ihm helfen. Er hörte von vielen Leuten, dass Nathan ein weiser Mann sei. Daraufhin will Saladin Nathans Weisheit selbst erkunden und fragt ihn, welche Religion für ihn die beste sei. Als Antwort gibt Nathan die Ringparabel, in der er ihm erklärt, dass alle Religionen einen gleichen Wert haben. Von dieser Antwort ist Saladin so überzeugt und begeistert, dass er Nathan als Freund möchte. Durch Nathans Antwort verändert sich auch die Sichtweise von dem Sultan auf die drei Weltreligionen. Dieser Auszug thematisiert die Bewährung der monotheistischen Religionen durch die Verwirklichung religiös- ethischen Verhaltens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Richter“(V.1) könnte als Metapher für die Menschen stehen, da sie entscheiden müssen, welche Religion für sie die richtige ist. Er könnte aber auch für Nathan stehen, da er sich in dieser Szene für eine Religion entscheiden soll. Der Richter fuhr fort, nachdem die drei Söhne fragten, welcher der wahre Ring sei. Statt aber seinen „Spruch“(V.2), also sein Urteil, gibt er ihnen [s]einen Rat“(V.2), um ihnen die Entscheidung selbst zu überlassen, welcher Ring der echte ist. Er schlägt ihnen vor, zu gehen, doch niemand geht, da nach dem Gedankenstrich weiter geredet wird (vgl. V.3). Sein Rat ist, „[d]ie Sache [zu nehmen] wie sie liegt“ (V.4). Die „Sache“ könnte ein Synonym für die Ringe sein und die Söhne solle ihre Ringe akzeptieren. Denn jeder denkt sein Ring sei der wahre. Mit einem Gedankenstrich in Vers sieben führt der Richter in eine Theorie ein. Es sei möglich, dass „der Vater/[…] Die Tyrannei des eigenes Rings nicht länger […] dulden woll[te]“(V.7ff.). Dies könnte darauf hinweisen, dass selbst Gott bzw. der Vater nicht mit der Macht klar gekommen ist, oder dass er jedem einen unechten Ring geschenkt hat, damit es zu keinen Streitereien führt. Es ist dem Richter aber noch gewiss, dass der Vater die Söhne gleich viel liebt und dass alle den gleichen Wert haben. Durch die Betonung auf dem „geliebt“(V.10), welches das „gleich/ Geliebt“ (V.11) verstärkt, wird dies noch einmal deutlich. Da der Vater alle drei liebt, fällt es ihm schwer nur „einen zu begünstigen“ (V.12), da es alle drei verdient haben, den Ring zu bekommen. Jedoch solle „jeder seiner […] / Liebe nach [eifern]“(V.14f.). Das bedeutet, dass jeder sich so verhalten soll, als hätte man den echten Ring, mit seiner Macht. Die Söhne sollen „um die Wette“(V. 15) streben, also sollen die versuchen besser bzw. liebevoller als der andere sein, um bessere Menschen zu werden. Mit der Aufzählung von Vers 17-19 gibt der Richter noch einmal Beispiele, wie man zu einem besseren Menschen wird. Anschließend weist er daraufhin, dass wenn sie den Ring an ihre Kinder weitervererben, dass diese sich dann auch fragen werden, welcher der wahre Stein ist, wenn sie die Macht besitzen, welcher der Ring hat (vgl. V.20ff.). Dann werden sie wieder „vor diesem Stuhl“(V.23) eingeladen, um sich dann von einem „weis[eren] Mann“ (V.24) beraten zu lassen. Mit dem weiseren Mann könnte der gleiche Richter, nur älter, gemeint sein, da er später mehr Erfahrung hat. Wieder kommt der Befehl „Geht!“ (V.25), um die Macht des Richters zu demonstrieren. Durch die Repetitio „Gott! Gott!“(V.27) von Saladin wird deutlich, dass er die Geschichte beeindruckend findet. Im 32. Vers erkennt er dann schließlich, dass er ein falsches Bild der Religionen hatte. Da er Wörter wie „bin“ bei „[i]ch Staub?“(V.32) weglässt, wird seine Fassungslosigkeit deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Autor viele Metaphern benutzt, um die Geschichte bildlich zu veranschaulichen. Es ist ihm außerdem wichtig, die Hauptaspekte durch Wiederholungen und Aufzählungen zu betonen. Die Hauptaussage in dieser Szene wurde auch durch Pausen der Gedankenstriche in den Vordergrund gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe 2)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant ist man aufgeklärt, wenn man sich aus seiner Unmündigkeit befreit. Man soll Mut haben, sich seine eigene Meinung zu bilden ohne sich von anderen Leiten zu lassen. Es ist wichtig, seine Vernunft zu nutzen. In dieser Szene kommt es dazu, dass Nathan Saladin davon überzeugt, dass alle Religionen den gleichen Wert haben. Jedoch sehen viele, auch Saladin, Unterschiede, weil jeder denkt, dass seine Religion die beste sei. Nathan aber ist der Mensch, nicht die Religion, und seine Taten am wichtigsten. Man solle Leute unabhängig von ihrer Religion beurteilen. Er sagt nämlich in der Ringparabel, dass jeder sich so verhalten solle, als hätte man den „Ring“, um liebevoll und herzlich zu sein. Also wenn man aufgeklärt ist, benimmt man sich am „besten“ und wenn man es nicht ist, sagt man es nur. Auch Saladin hat am Ende verstanden, dass es um den Menschen geht. Also wurde er praktisch aufgeklärt und hat sich seine Meinung gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem von Gotthold Ephraim Lessing verfassten und 1779 veröffentlichten Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot; geht es um Akzeptanz und Toleranz zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen. Das Drama spielt in der Epoche der Aufklärung. Der zu analysierende Textausschnitt ist ein Gespräch zwischen Nathan und Saladin. Da das Drama zu der Zeit der Kreuzzüge spielt, hat Saladin viel Geld in seine Armee investiert, sodass ihm nun die nötigen Mittel fehlen um den Krieg weiter zu finanzieren. Als er mitbekommt, dass der reiche Jude Nathan, von dem ihm schon oft berichtet worden war, wieder in die Stadt zurückgekehrt ist, beschließen er und seine Schwester durch eine List von ihm Geld zu erhalten. Während des Gesprächs erkennt Saladin jedoch die Weisheit Nathans und versteht seine Ansichten. Die beiden freunden sich an und Saladin will nun kein Geld mehr von ihm annehmen, obwohl Nathan es ihm sogar freiwillig anbietet. Am Ende des Dramas erreicht eine Karawane aus Ägypten den Sultan und seine Geldprobleme haben sich erledigt. Der Textausschnitt soll zeigen, dass Menschen einsichtig sein können und in der Lage dazu sind ihre Meinung, welche meist von Vorurteilen geprägt ist zu ändern. Dazu benötigen sie jedoch überzeugende Gründe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan beginnt mit den Worten &amp;quot;wenn ihr/Nicht meinen Rat, statt meines Spruches, wollt: /Geht nur!&amp;quot; (V1,ff.) Er will damit zeigen, dass der Richter in der Geschichte zwar nicht entscheiden kann, welcher der richtige Ring ist, den Söhnen jedoch seinen Rat mitteilen will. Übertragen auf die realen Menschen heißt dies, dass man nicht immer direkt Entscheidungen oder Beschlüsse fassen sollte, sondern sich auch zuerst gegenseitig zuhören und eventuell Kompromisse ziehen sollte. Der Rat des Richters ist, dass sie die Sache &amp;quot;nehmen sollen völlig wie sie liegt&amp;quot;. (V3,f.) Anschließend ergänzt er dies noch durch die Wiederholung &amp;quot;jeder seinen Ring/ ... jeder seinen Ring&amp;quot;. (V5,f.) Damit meint er, dass jede Religion sich auf sich selbst konzentrieren sollte. Es wäre besser, die anderen Religionen in Frieden zu lassen und sich gegenseitig nicht im Weg zu stehen. Der Richter begründet die beiden Ringreplikationen mit der Metapher, dass &amp;quot;der Vater nun/ Die Tyrannei des Einen Rings nicht länger/ In seinem Haus dulden wolle ...&amp;quot; (V7,ff.) Er denkt also, dass Gott  nicht mehr das Bekriegen und Unterdrücken unter den Religionen wollte und deshalb alle gleichwertig gemacht hat. Diese Gleichwertigkeit wird im darauffolgenden Vers durch die erneute Wiederholung &amp;quot;alle drei geliebten und gleich/ geliebt&amp;quot; (V10,f.) beschrieben und verstärkt. Da weder ein Sohn &amp;quot;begünstigt&amp;quot; (V12), noch zwei benachteiligt wurden, zeigt Nathan, dass Gott alle drei gleich stellt und niemand von ihm mehr geliebt wird als der andere. Die Anapher &amp;quot;Es eifre jeder .../ es strebe von euch jeder&amp;quot; (V13,ff.) steht zum Einen dafür, dass die Menschen ihre Liebe von Vorurteilen frei&amp;quot; (V14) ausleben sollen und es auf den Menschen ankommt, egal welcher Religion dieser angehört. Zum Anderen wird gesagt, dass die Menschen die &amp;quot;Kraft des Steines ... an den Tag/Legen sollen&amp;quot; (V16,f.). damit meint er, dass die Menschen sich untereinander gut verhalten und versuchen sollen von den Mitmenschen als angenehm angesehen zu werden. Die Aufzählung &amp;quot;mit Sanftmut / Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun/ Mit innigster Ergebenheit in Gott&amp;quot; (V17,ff.) zeigt die Eigenschaften, welche von den Menschen erforderlich sind, um ein positives Verhalten zu erreichen. Die Wiederholung &amp;quot;tausend tausend Jahre&amp;quot; (V22) soll dem Sultan klar machen, dass es ewig dauern würde, bis sich an der Gleichwertigkeit der Religionen irgendwas ändert. Wenn die Menschen dann denken, sie wüssten, welche die richtige Religion ist, könnten sie erneut vor den Richter treten und dessen Urteil einfordern. Der Richter wird hier als &amp;quot;weiser Mann&amp;quot; /V24) beschrieben. Gemeint ist Gott. Nathan benutzt die direkte Anrede an Saladin und meint, dass wenn er denkt, dieser weise mann zu sein, er nun entscheiden könnte, welches die eine richtige Religion ist. Die Auslassungspunkte in Vers 30 zeigen, wie ruckartig Saladin ins Wort fällt, da er  Nathans Geschichte verstanden hat und sich auf keinen Fall als würdig empfindet zu entscheiden über die wichtigste Weltreligion. Die Wiederholung &amp;quot;Gott! Gott!&amp;quot; (V27) steht für sein plötzliches Begreifen der Botschaft, welche die Geschichte vermitteln soll. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nathan Saladin durch diese Geschichte im Anschluss an die Ringparabel die Gleichwertigkeit der drei Weltreligionen vor Augen führt und ihn erkennen lässt, dass es keine wichtigste gibt. Außerdem verdeutlicht er durch den Einsatz von stilistischen Mitteln wie Anaphern, Wiederholungen oder Aufzählungen, wie wichtig Friede zwischen den Religionen ist und dass gutes Verhalten der Menschen für die Religionen eine große Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dieser Textauszug analysiert wurde, stellt sich die Frage inwiefern in diesem Auszug Merkmale der Aufklärung zum Ausdruck kommen. Kant definiert die Aufklärung als den Weg aus der Unmündigkeit. Unmündigkeit bedeutet, sich der Meinung anderer Menschen anzuschließen, ohne selber nachzudenken, Das bekannte Zitat Kants &amp;quot; Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen&amp;quot; zeigt zusammenfassend, dass man selbst nachdenken soll, statt auf die Meinung anderer zu vertrauen, weil dies bequemer und einfacher ist. Nathan zeigt in diesem Textausschnitt, dass die meisten Menschen die Meinung vertreten, ihre Religion sei die beste. Sie denken nicht genug nach und könne nicht einsehen, dass alle drei Weltreligionen gleich viel Wert sind. Saladin ist &lt;br /&gt;
einer dieser Menschen, die unmündig sind und deshalb dieser Meinung ist. Nathan selbst dient als Aufklärer, der dem Sultan durch seine Geschichte die Augen öffnet und ihn zum selbstständigen Denken anregt. Es sorgt damit dafür, dass Saladin sich seine Meinung bildet und die Gleichwertigkeit erkennt. Er wurde also aufgeklärt, weil er den Mut hatte seinen Verstand zu benutzen. Im Text ist außerdem von vorurteilsfreier Liebe die Rede. Dies meint die bereits aufgeklärten Menschen, die bereit sind eine Person zu lieben, obwohl vielleicht Bekannte oder sogar Angehörige in der Familie eine von Vorurteilen geprägte Sicht auf die Person haben und sogar dagegen sein können.&lt;br /&gt;
Alles in allem kann man sagen, dass sich in diesem Textauszug die Merkmale der Aufklärung durch Nathans Verhalten und Saladins Reaktion zeigen. Nathan klärt Saladin auf, welcher nach Jahren endlich aus seiner Unmündigkeit heraus kommt und eine ganz neue Sichtweise auf die Dinge seiner Zeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichtigung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779, in der Epoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Akzeptanz und Toleranz der monotheistischen Weltreligionen untereinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (VV.2029-2055) beendet die Ringparabel. Diese hatte Nathan dem Sultan Saladin erzählt, als dieser Nathan nach der wahren Religion gefragt hatte. Saladins Intention dabei war es, herauszufinden, ob Nathan so weise war, wie behauptet wurde. Während Nathan die Ringparabel erzählt stellt er seine Weisheit unter Beweis und der Sultan reagiert während und nachdem Nathan die Geschichte der Ringparabel erzählt hat, perplex, erstaunt von Nathans tatsächlicher Weisheit und seiner Erkenntnis bezüglich seiner gestellten Frage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorliegenden Textstelle, die sich in drei Sinnabschnitte einteilen lässt, erklärt Nathan, wie die Ringparabel endet. Im ersten Sinnabschnitt, der von Vers eins bis zwölf reicht, spricht er von einem Richter. Denn nachdem der Streit der Söhne, wer wohl den richtigen Ring besäße, seinen Höhepunkt findet, wollen sie die Angelegenheit vor Gericht klären. Der Richter, der als „bescheiden” (V.26) umschrieben wird, dementsprechend den Söhnen nur helfen möchte, gibt ihnen nicht seinen „Spruch” (V.2), sondern seinen „Rat” (V.2). Dies verdeutlicht seine bescheidene Art, denn er möchte nicht nur leere Worte sprechen, sondern ihnen tatsächlich aus der Situation helfen. Er rät den drei Söhnen, die die drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam darstellen, „die Sache völlig” (V.4) hinzunehmen. Das Adjektiv „völlig” (V.4) stellt besonders deutlich dar, dass die Söhne beziehungsweise die Religionen sich der Situation, dass sie alle den gleichen Wert des Rings besitzen, annehmen sollen. Denn jeder der Söhne hält „seinen Ring von seinem Vater” (V.5) für „den echten” (V.7). Die besitzanzeigenden Pronomen „seinen” (V.7) verdeutlichen die Aufnahme des Wertes durch die Religionen, denn sie nehmen den Wert als ihren eigenen Besitz an. Jeder der Söhne soll „seinen Ring für den echten” (V.6 f.) halten, dies zeigt, dass jede Religion sich auf ihre Ursprünge und auf ihren Wert konzentrieren soll und dieses Recht den anderen Religionen auch gewähren soll. Aufgrund dieser Erkenntnis, ist es „möglich, dass der Vater nun die Tyrannei des Einen Rings nicht länger in seinem Hause dulden wollte!” (V.7 f.f.). Denn durch diesen Ausruf, der sich an dem Ausrufezeichen am Ende des Satzes erkennen lässt, wird verdeutlicht, dass der Vater, der Gott darstellt, „in seinem Haus” (V.9), also der ganzen Erde, jede der Religionen richtig anerkennt. Denn wie der Vater alle seine Söhne „gleich Geliebt” (V.10 f.) hat, so schätzt Gott den Wert jeder der drei Religionen „gleich” (V.10). Dies verdeutlicht die Gleichberechtigung und Toleranz der drei Religionen. Denn Gott sowohl als auch der Vater wollen „zwei nicht drücken um einen zu begünstigen” (V.11f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt, der von Vers 13 bis 26 reicht, erklärt der Richter explizit, wie die drei Söhne sich verhalten sollten um sich bestmöglich mit der Situation abfinden zu können. Er erklärt, dass  „jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe” (V.13 f.) nacheifern sollte. Überträgt man dies von den Söhnen, die als Metaphern für die drei monotheistischen Religionen stehen, auf die Religionen wird die Rolle des Wertes der Liebe bezogen auf die Religion verdeutlicht. Denn Liebe sollte, damit sie echt ist, mit Toleranz und Akzeptanz verbunden sein. Und jede der Religionen soll die Werte, die durch „die Kraft des Steins in seinem Ring” (V.16) verbildlicht wewrden, so gut es geht an den Tag legen. Außerdem werden Werte wie „Sanftmut” (V.17), „herzliche Verträglichkeit und Wohltun, mit innigster Ergebenheit in Gott” (V.18 f.) aufgeführt, die die Vielfältigkeit und guten Eigenschaften einer Religion darstellen. Weiterhin stellt der Richter dar, wie wichtig es ist, die Werte an die Nachkommen weiter zu geben. Dies wird durch die Steigerung „Kindeskindeskinder” (V.21) deutlich. Denn „über tausend tausend Jahre” (V.22) lädt „ein weisrer Mann” (V.24) sie ein um mit ihnen zu sprechen. Die Unendlichkeit des Glaubens an eine Religion soll dadurch berücksichtigt werden. Dies wird durch die Wiederholung „tausend tausend” (V.22) ebenfalls bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan hat nun die Geschichte der Ringparabel beendet, im dritten Sinnabschnitt folgend, wird Saladins Reaktion dargestellt. Saladin der völlig fassungslos über Nathans Weisheit und die Erkenntnis die ihm die Weisheit gebracht hat, ist, ruft: „Gott! Gott!” (V.27). Dass er dies wahrscheinlich hysterisch ruft, verdeutlichen die Ausrufezeichen. Nathan antwortet ihm, doch die Auslassungspunkte in Vers 30 verdeutlichen, dass Nathan, unterbrochen von Saladins Verhalten, „der auf ihn zustürzt und seine Hand ergreift” (V.31), nicht weiterspricht. Dies zeigt die Wirkung der Ringparabel auf Saladin, der begreift, dass er Nathan, der im Gegensatz zu ihm Jude ist, vertrauen und eine Bindung zu ihm aufbauen kann. Saladins hysterisches Verhalten wird folgend durch die Fragen „Ich Staub? Ich Nichts?” (V.33) und den Ausruf „O Gott!” deutlich, denn er kann nicht einmal mehr ganze Sätze bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem wird die Toleranz zwischen den monotheistischen Religionen deutlich, die in den ersten beiden Sinnabschnitten als Wunschgedanke und Rat formuliert werden und im dritten Sinnabschnitt mit der Reaktion und dem Körperkontakt mit einer Person anderer Religionszugehörigkeit verdeutlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werde ich erläutern, inwiefern der vorliegende Aufzug die Merkmale der Aufklärung nach Kant zum Ausdruck bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kants Auffassung von Aufklärung besteht darin, aufgrund von selbst erarbeiteten Informationen im Stande zu sein, seine eigene Meinung zu bilden, statt sich der Meinung einer anderen Person oder Gruppe gedankenlos anzuschließen. Nathan, der meiner Meinung nach die Aufklärung verkörpert, hat sich seine eigene Meinung bezüglich der drei monotheistischen Weltreligionen gebildet. Dazu muss gesagt sein, dass das Drama in der Zeit des Zweiten Kreuzzuges in Jerusalem spielt. Trotzdem und gerade deswegen ist Nathans eigene Meinung so wichtig. Seine Meinung ist es, dass jede der drei Religionen gleich viel Wert ist und keine schlechter oder besser als die andere behandelt werden sollte. Diese Meinung verbreitet er, indem er sie in Form der Ringparabel dem muslimischen Saladin lehrt. Saladin, der sich ebenfalls eine Meinung über das bildet, was Nathan ihm erzählt, wird aufgeklärt und hört damit auf sich der Meinung der Anderen, dass nur eine Religion, die eigene, die richtige sei, anzuschließen. Er stimmt Nathan zu, was zu dieser Zeit, wie eben beschrieben, nicht üblich war. Denn Juden, Christen und Muslime bekämpften sich um Jerusalem, ein Ort von Wichtigkeit für alle monotheistischen Religionen. Und dass dann, gerade in Jerusalem, ein Muslim einen Juden anhört, sich seiner Meinung anschließt und daraufhin eine Bindung mit ihm eingeht, ist mehr als aufklärerisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus dem Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, welches von Gotthold Ephraim Lessing in der Epoche der Aufklärung geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit der monotheistischen Weltreligionen. Der Textauszug hat die Funktion dem Sultan zu zeigen, dass die Ausführung des religiösen Verhaltens wichtiger als die Religion an sich ist. Während den Kreuzzügen rettet der Tempelherr Recha, welcher eigentlich hätte hingerichtet werden sollen. Saladin stellt Nathan die Frage nach der wahren Religion, daraufhin erzählt Nathan ihm die Ringparabel. Der König hatte einen mächtigen Ring, kann sich aber nicht entscheiden welchen von seinen Söhnen er diesen geben soll. Also lässt er zwei weitere herstellen und stirbt darauf.  Nun herrscht ein Streit zwischen den Söhnen, wer den richtigen Ring besitzt. Wegen der Ringparabel freundet sich der Sultan mit Nathan an. Später erkennt Nathan dass der Tempelherr Rechas Bruder ist, Recha erkennt Nathan trotzdem als Vater an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes fällt die abweisende Art der Söhne auf, da der Richter die Konjunktionen &amp;quot;Nicht&amp;quot; (Z.2) und &amp;quot;aber&amp;quot; (Z. 3) verwendet. Weil der Richter &amp;quot;Möglich&amp;quot; (Z. 7) und &amp;quot;gewiss&amp;quot; (Z. 9) in seinem Vergleich verwendet, zeigt er den Söhnen, dass der Vater alle gleich liebt. Also, dass alle Religionen gleichwertig sind. Zudem rät der Richter ihnen, dass „jeder seiner unbestochenen\Von Vorurteilen freien Liebe nach!“ (Z. 14-15), was für einen Menschen eigentlich eine Grundvoraussetzung sein sollte. Der Richter betont durch die Anaphern „Es […]“ den Wettbewerbsgedanken, den Kern seiner Religion auszuleben. Um die Vorteile der wahren Religion, also vor Mensch und Gott angenehm zu wirken, muss jeder sich anstrengen, „eifern“ (Z. 13), was zum Beispiel durch die „innigste […] Ergebenheit in Gott“ (Z. 19) im Alltag erreicht werden kann. Nun gibt der Richter einen Blick in die Zukunft, in der die Erhaltung der Religionen durch den Neologismus „Kindes-Kindeskindern“ (Z. 21), sowie der Wiederholung „tausend tausend“ (Z. 22) gezeigt wird. Zudem erhält man eine Anspielung aufs Jüngste Gericht („weisrer Mann“) (Z. 24), welcher Gott darstellt. Saladin gibt Nathan zu erkennen, dass er die Ringparabel verstanden hat, allerdings auch entsetzt ist, indem er zweimal „Gott!“ (Z. 27) ausruft. Nathan appelliert an die Vernunft von Saladin, indem er die Konjunktion „Wenn“ (Z. 29) und die Interpunktion (Z. 30). Der Sultan reagiert so, wie Nathan das wollte, er begreift was Nathan meint und ist überwältigt von der Erkenntnis. Dies zeigt sich, indem er auf ihn zu stürzt „und seine Hand ergreift“ (Z. 31). Zudem stellt sich der Herrscher Saladin, als („Staub“, „Nichts“) (Z. 33) darstellt und dies sogar ausruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt macht Nathan dem Sultan klar, dass alle Religionen Gleichwertig sind und dass dem Sultan klarwerden sollte, dass es nicht wichtig ist, welche Religion wahr ist, sondern dass alle Religionen gleich viel erreichen können, wenn sie sich auf das Eigentliche, Liebe, besinnen. Um dies zu verdeutlichen, werden viele Anaphern, Wiederholungen und Ausrufezeichen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, inwiefern dieser Aufzug Merkmale der Aufklärung nach Kant vorzeigt, werde ich im Folgendem beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant bedeutet „Aufklärung den Mut zu haben, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.&lt;br /&gt;
Nathan ist in dieser Textstelle ein rational denkender „Aufklärer“. Er erklärt dem Sultan, dass alle Religionen gleich viel wert sind und sich die Mitglieder dieser wieder auf den Kern der Religionen besinnen sollte, zudem befolgt er humanistisch-religiösen Grundsätzen. Die Resultate der Religionen, wie vor Mensch und Gott angenehm zu machen, werden erreicht durch Anstrengung, Sanftmut, Herzlichkeit und so weiter erreicht, selbst wenn man nicht die wahre Religion ist, da man die Vorteile der Religion auch so erreichen kann. Zudem appelliert Nathan an die Vernunft des Sultans, diese genannten Punkte selber zu erkennen, was dann ja auch gelingt. Der Sultan ist dann sogar so überwältigt, dass sich der große Herrscher selber als Staub darstellt, also als fast nichts. &lt;br /&gt;
Insgesamt beinhaltet die Textstelle viele Merkmale der Aufklärung. Zum einen Nathan selber, der den Sultan aufklärt, indem er ihn hilft selber nachzudenken, dann die Besinnung auf die eigentlichen Werte der Religion, die von den meisten nicht beachtet werden und schlussendlich die Einsicht des Sultans durch eigene Reflexion.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Korrektur_der_1._Kl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Korrektur der 1. Kl.</title>
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				<updated>2019-10-29T17:46:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: /* Jannik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Korrektur der 1. Kl.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 1&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama “Nathan der Weise”, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und im Jahre 1779 veröffentlicht, thematisiert Toleranz und Akzeptanz unter und zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen. &lt;br /&gt;
Das Drama spielt während den Kreuzzügen in Jerusalem. Als Nathan unterwegs war, wurde Nathans Tochter Recha von einem Tempelherrn, welcher von Sultan Saladin begnadigt wurde, vor dem Feuertod gerettet. Der zu analysierende Text ist ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen Nathan und Saladin, in dem Nathan die Geschichte der Ringparabel erzählt. Zu diesem Gespräch kam es, weil Sultan Saladin Nathan auf die Probe stellen möchte, um herauszufinden, ob dieser wirklich so weise ist, wie ihm nachgesagt wird. Saladin stellt Nathan die Frage nach der richtigen Religion, worauf Nathan mit der Ringparabel antwortet. In der Ringparabel existiert ein Ring, welcher die Kraft besitzt, vor Gott und Menschen angenehm zu machen. Der Ring wird innerhalb der Familie immer an den liebsten Sohn gegeben, solange bis der Ring zu einem Vater mit drei Söhnen kam, welcher sich nicht zwischen seinen Söhnen entscheiden wollte und deshalb zwei Duplikate des Rings anfertigen ließ. Jeder Sohn bzw. Ring stellt eine der drei Religionen dar. Als der Vater jedem der Söhne einen Ring gegeben hatte und verstarb, verklagten sich diese gegenseitig und jeder von ihnen schwur dem Richter den echten Ring zu haben. Die Erklärung der Ringparabel bzw. die Beantwortung der Frage führt dazu, dass Saladin von Nathan beeindruckt ist und mit ihm befreundet sein möchte. Daraufhin erkennt Nathan im Tempelherrn Rechas Bruder und Saladin stellt fest, dass der Tempelherr der Sohn seines Bruders ist. Alle Personen, bis auf Nathan, sind also miteinander verwandt. Nathan wird allerdings von Recha und dem Tempelherrn als Vater im Sinne einer Seelenverwandtschaft anerkannt. Das Thema des Textauszugs ist die Bewährung der monotheistischen Religionen durch die Verwirklichung religiös-ethischen Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte einteilen. Der erste Sinnabschnitt (V. 1-26) beinhält den Appell des Richters. Dadurch, dass der Richter sagt “Geht nur!” (V.3), wenn die Söhne den Rat nicht wirklich wollen, was auch durch die Verneinung “Nicht” (V. 2) bzw. durch die adversative Konjunktion “aber” (V. 3) deutlich wird, lässt er ihnen zunächst einmal die eigene Entscheidung darüber, den Rat anzuhören. Doch noch im gleichen Vers redet er nach einer kurzen Pause, welche durch den Gedankenstrich (V.7) gekennzeichnet ist, sofort weiter und entzieht ihnen somit die Entscheidung, ob sie den Rat des Richters hören möchten. Die abwägende Reflexion des Richters wird durch “Möglich” (V. 7), sowie “gewiss” (V. 9) deutlich. Dadurch, dass alle Ringe gleich aussehen, glaubt jeder der drei Söhne, dass seiner der echte sei (vgl. V. 6f). Dadurch, dass der Vater “Die Tyrannei des Einen Rings nicht länger/ In seinem Hause dulden woll[te]” (V. 8), wird deutlich, dass er das Weitergeben bzw. das Entscheiden zwischen seinen Söhnen selbst nicht gut fand, da er nicht zwei seiner Söhne benachteiligen wollte (vgl. V. 11) und deshalb einen Ausweg suchte. Der Richter rät, dass jeder der Söhne “seinen unbestochenen/ Von Vorurteilen freien Liebe nach[eifern]” (V. 13f) soll, was bedeutet, dass sie ohne Kraft des Rings ihrer Liebe nachgehen sollen. Sie sollen also alle so handeln, als sei ihr Ring der echte. Die Anaphern (V. 13, 15) betonen den Appellcharakter, welcher durch den Wettbewerbsgedanken (vgl. V. 15) unterstrichen wird. Diese Eigenschaft soll dann über Generationen vererbt werden, sodass sei sich bei den “Kindes-Kindeskindern” (V. 21) wiederfinden lässt. Der Neologismus “Kindes-Kindeskinder[]” (V. 21), sowie die Repetition “tausend tausend” (V. 22), verstärkt die Intensität der Aussage, nämlich die Länge der Zeit. Der Richter spricht von einem “weis[e]ren Mann” (V. 24), welcher ein Hinweis auf das jüngste Gericht bzw. eine Metapher für Gott sein soll. Der zweite Sinnabschnitt (V. 27-32) beinhält die Einsicht des Sultans. Die Repetition “Gott! Gott!” (V. 27) verstärkt die Intensität der Angst Saladins, ebenso wie die beiden Ausrufezeichen (V. 27). Nathans Ansprache Saladins (vgl. V. 29f), betont durch die konditionale Konjunktion “Wenn” (V. 29), sowie die Interpunktion in Vers 30, unterstreichen den Appell an dessen Einsicht und Demut. Durch die Auslassungspunkte (V. 30) wird Spannung erzeugt und der Leser wird zum Weiterdenken angeregt. Saladins Angst wird wiederum deutlich, da er “auf [Nathan] zustürzt und seine Hand ergreift, die er bis zu[m] Ende nicht wieder fahren lässt” (V. 31f). Auch die Anapher “Ich Staub? Ich Nichts?” (V. 33) verdeutlicht dies. Die drei Söhne bzw. Ringe sind Metaphern für die drei monotheistischen Weltreligionen, was zeigen soll, dass alle drei Religionen gleich wichtig und gleich viel wert sind. Außerdem findet man in nahezu jedem Vers ein Enjambement. Die Gedankenstriche (V. 3, 7, 9, 12) erzeugen eine Pause beim Lesen, was den Leser dazu bringt, über das zuvor Gelesene noch einmal kurz nachzudenken und die Imperative (z.B. V. 3, 16, 13, 15) betonen die Hauptaussagen stärker. Auch erkennt man im Text viele Inversionen, welche die Aussagen des Textes verstärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass in dem Text viele rhetorische Stilmittel wie Metaphern oder Enjambements vorhanden sind, welche den Leser dazu bringen, die Textstelle öfters und genauer lesen zu müssen. Der Textauszug ist eine zentrale Stelle bzw. ein Teil des Höhepunktes im Drama, welche zur Auflösung des Konfliktes führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 2&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die Aufklärung der “Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit”, laut Kant. Dies bedeutet, dass jeder Mensch von Geburt an frei ist, seine Meinung zu äußern, durch Faulheit und Feigheit allerdings unmündig wird. Laut Kant muss man seinen Verstand nutzen, um aus dieser Unmündigkeit heraus zu kommen. dies lässt sich auch im Drama “Nathan der Weise” wiederfinden. In diesem Textauszug erklärt Nathan Saladin die Ringparabel und äußert so seine Meinung. Nathan ist also ein mündiger bzw. aufgeklärter Mensch mit humanistischen-religiösen Grundsätzen (vgl. V. 16-20), welcher weder zu faul noch zu feige ist seine Mündigkeit auszuleben und sich nicht unterdrücken lässt. Auch der Richter in der Geschichte der Ringparabel ist eine aufgeklärte Person, da er anderen seinen Rat gibt, welcher seine eigene Meinung beinhaltet. Ein weiteres Merkmal der Aufklärung ist in Vers 13-17 zu finden. In diesem Teil des Textauszugs, geht es um die Erweisung des Wertes einer Religion durch offen zutage tretende Auswirkungen. Auch Nathans Erreichen von Saladins Einsicht durch die Anregung eigener Reflexion (vgl. V. 28-33) ist ein Merkmal der Aufklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Textauszug des Dramas &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, das von G.E. Lessing geschrieben und 1779 in der Epoche der Aufklärung veröffentlicht wurde, thematisiert die Toleranz und Akzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen sowie ihre Versöhnung nach dem dritten Kreuzzug.&lt;br /&gt;
Die Textstelle findet zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem statt, als Nathans Tochter Recha von dem Tempelherrn vor dem Feuertod gerettet wurde. Daraufhin stellt Saladin Nathan die Frage, welche Religion die richtige sei. Nathan erkennt jedoch, dass dies eine Falle ist und beantwortet die Frage mit der Ringparabel. Diese besagt, dass innerhalb einer Familie dem Sohn, der am meisten von dem Vater geliebt wird ein Ring geschenkt wird, der seine unendliche Liebe zum Ausdruck bringen soll. Da er sich aber nicht für einen Sohn entscheiden kann, lässt er Duplikate anfertigen, wodurch unter den Söhnen der Streit nach dem echten Ring entsteht.&lt;br /&gt;
Daher ist der Textauszug ausschlaggebend für den Dramenkontext, weil die Ringparabel metaphorisch für die Beziehung zwischen Gott und den Religionen stehen soll. Aufgrund der Tatsache, dass sich sowohl Gott als auch der Vater nicht für einen Sohn beziehungsweise eine Religion entscheiden kann, steht die gleiche Verteilung ihrer Liebe und die Gleichberechtigung im Vordergrund. Aufgrunddessen wird versucht die einzelnen Religionen zusammenzuführen und ihnen gleich viel Toleranz und Akzeptanz zu schenken, wodurch die Erhaltung der Religionen erzielt wird.&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dieser Szene möchte Saladin Nathan dazu bringen, dass er den Tempelherrn zu sich ruft, um sich bei ihm für Rechas Rettung zu bedanken. Der Sultan bietet ihm seine Freundschaft an und Saladin stellt fest, dass der Tempelherr der Sohn seines Bruders ist. Nathan wird von Recha und dem Tempelherrn als Vater angesehen.&lt;br /&gt;
Nathan spielt während des Richterspruchs eine zentrale Rolle, was seine Macht gegenüber Saladin verdeutlichen soll. Somit besitzt er die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen und ein Urteil zu fällen. Somit wird er in diesem Stück als weiser Erzieher dargestellt.&lt;br /&gt;
Insofern übernimmt Nathan die Rolle des Erziehers, da er versucht, Saladin zu belehren. Mit dem Vergleich &amp;quot;Mein Rat ist aber der: ihr nehmt/Die Sache völlig wie sie liegt&amp;quot;(V.3f.) wird Nathans Skepsis in Bezug auf Saladin vor Augen geführt, da er der Meinung ist, dass Saladin die Dinge so hinnimmt, wie er sie erfährt, ohne sie kritisch zu hinterfragen und eine eigene Meinung zu bilden. Bezogen auf die Weltreligionen bedeutet dies, dass jeder Mensch unvoreingenommen und tolerant sein soll. Jede Religion ist gleich viel und man soll ihr offen gegenübertreten. Um Saladin diese Nachricht nahe zu bringen, wird ihm durch die Gedankenstriche(vgl. V.3,7,9) zeit zur Reflexion gegeben. Auch die Imperative (vgl. V.3,15) unterstreichen seine Aussagen und geben ihnen mehr Kraft.&lt;br /&gt;
Außerdem veranschaulicht Nathan mit der Aussage &amp;quot;So glaube jeder sicher seinen Ring/Den echten&amp;quot; (V. 6f.), dass jeder Sohn von seinem Vater und jede Religion von Gott gleich geliebt wird. Damit nimmt er Rückbezug auf die zuvor beschriebene Ringparabel, die genau diesen Aspekt beinhaltet. Der &amp;quot;Ring&amp;quot; (V.5) verdeutlicht die Unendlichkeit der Liebe eines Vaters zu seinen Söhnen, da ein Ring keinen Anfang und kein Ende besitzt. Dadurch wird zudem die Verbundenheit und das persönliche Verhältnis vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
Gott oder der Vater können keine Entscheidung treffen , da &amp;quot;er zwei nicht drücken möge,/Um einen zu begünstigen&amp;quot;(V.11f.). Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass die Entscheidung für einen Sohn/für eine Religion zugleich die Entscheidung gegen andere die anderen Söhne oder Religionen wäre, was zu einem schlechten Verhältnis führen würde.&lt;br /&gt;
Mit dem Appell &amp;quot;Es eifre jeder seiner unbestochnen/Von Vorurteilen freien Liebe nach!&amp;quot; (V.13f.) macht Nathan deutlich, dass die Religionen sich gegenseitig akzeptieren sollen. Dieses Sinnbild der Toleranz spricht dafür, dass jeder respektvoll, unvoreingenommen und offen anderen Menschen entgegentreten soll und sie nicht durch die Angehörigkeit ihrer Religion bewerten sollen. Nathan ist es wichtig, dass jeder Mensch als etwas Einzelnes, als Individuum angesehen werden soll, ohne dabei ein falsches Bild von ihm zu haben. Das am Ende stehende Ausrufezeichen dient der Verstärkung der Aussagekraft des Satzes.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Kraft des Steins in seinem Ring(V.16) verstärkt die Bedeutung der Verbundenheit des Rings. Diese &amp;quot;Kraft&amp;quot; (V.16) steht für die Wichtigkeit des Rings und seine Unendichkeit. Auch Gott sind die Religionen wichtig und stellen somit nahezu den Lebensinhalt Gottes dar.&lt;br /&gt;
Die Geminatio &amp;quot;tausend, tausend Jahre&amp;quot; (V.22) soll veranschaulichen, dass der Ring innerhalb der Familie über Generationen hinweg weitergegeben wird. Diese Tradition ird somit in der Familie beibehalten, weshalb die Bedeutung, wenn man diesen ring erlangt, gesteigert wird. Bezogen auf die drei monotheistischen Weltreligionen bedeutet dies, dass sie sich treu bleiben sollen und deswegen innerhalb der Religionen die einzelnen Traditionen weitergegeben werden sollen, um sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen oder eine andere Religion nachzuahmen.&lt;br /&gt;
Auch Nathan möchte durch den Satz &amp;quot;Wenn du dich fühlest, dieser weisere/Versprochne Mann zu sein:&amp;quot; (V.29f.) Saladin aufklären und sein Wissen weitergeben. &lt;br /&gt;
Durch Saladins Antwort (vgl.V.33) wird sein Entsetzen zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig wird aber auch sein Verständnis der Parabel veranschaulicht.&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass der Protagonist Nathan die Rolle des weisen Erziehers einnimmt, um die Menschen darüber aufzuklären, dass jede Religion gleich viel wert ist. Außerdem sollen die monotheistischen Weltreligionen erhalten bleiben durch die Verwirklichung religiös-ethischen Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
AUFGABE 1&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und im Jahr 1779, in der Epoche der Aufklärung ,veröffentlicht wurde thematisiert Toleranz und Akzeptanz unter den drei monotheistischen Weltreligionen (Christentum,Judentum und Islam).&lt;br /&gt;
Zu dem Gespräch während des zweiten Kreuzzuges zwischen Nathan und Saladin kommt es, weil Saladin Nathan zu sich eingeladen hat um ihn nach Geld , da er in Geldnot steckt.Während dem Gespräch fragt Saladin Nathan welche Religion die Richtige sei.Nathan antwortet darauf mit der Ringparabel.In der Ringparabel geht es um einen Vater der drei Söhne hat, er möchte seinen Ring vererben doch er weiß nicht, an wen, da er alle gleicht liebt.Der Vater lässt daher zwei Fälschungen anfertigen. Als er stirbt meint jedes seiner Kinder den echten Ring zu haben und gehen und gehen um dies zu klären zum Richte. In der vorliegenden Textstelle (3,7: VV.2029-2055) geht es um den Rat des Richters an die drei Söhne. Er sagt,dass die Söhne nicht an den Wert des Ringes denken sollen sondern daran ,dass der Vater sie alle gleich liebt.Nach dem Gespräch schließen Nathan und Saladin Freundschaft und Saladin hat jetzt eine andere Meinung zu dem Wert der drei Weltreligionen .Die Ringparabel ist die Grundaussage des ganzen Dramas.Denn Nathan klärt mit dieser Ringparabel auf , dass alle drei monotheistischen Weltreligionen gleichviel Wert sind und Gott alle gleich liebt.&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug sprechen Saladin und Nathan miteinander. Nathan hat einen größeren Sprechanteil, da er das Ende der Ringparabel erzählt.Durch in jedem Vers neu anfangende Großschreibung bekommt der Text einen gewisse Struktur. Der Richter möchte seinen Rat an die drei Söhne aussprechen, „ wenn ihr / Nicht meinen Rat statt meines Spruchs wollt :“ (V.2). Die drei Söhne sollen symbolisch für die drei Weltreligionen stehen und der Vater ist symbolisch für Gott.der Richter vertritt dieselbe Meinung wie Nathan. „Hat von/Euch jeder seinen Ring vom Vater:/ So glaube jeder sicher seinen / Den echten“ (V.4fff),dass bedeutet,dass Gott jeder Religion dasselbe gegeben hat. Doch jede Religion denkt Trotzdem ,dass seine Religion die echte ist, obwohl sie sich so ähnlich sind. Gott wollte keinen Streit „ der Vater nun/ Die Tyrannei des einen Rings nicht länger“ (V.7ff). „In seinen Hause“(V.9), dass kann man mit Jerusalem vergleichen da Jerusalem der Mittelpunkt und Ursprung alle Religionen ist. Jeder Mensch soll sich ohne Vorurteile eine eigene Meinung zu jeder Religion bilden und bedenken das jede Religion Vorurteile und Nachteile hat (Vgl .V.10ff). Der Vers „Von Vorurteilen freien Liebe nach !“ bedeutet, dass jeder Mensch lieben darf wen er will .In Vers 30 wurde Auslassungspunkte angewendet , diese sollen bewirken,dass der Leser sich eine eigene Meinung bilden soll. Ebenfalls möchte der mit dem Komparativ „Den echten“ (V.7) deutlich machen, dass jede Religion denkt,dass sie die echte wäre und damit auch die Beste .&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ringparabel eine methaphorische Geschichte ist die die Gleichheit aller monotheistischen Weltreligionen verdeutlichen soll durch die rhetorischen Mittel und die methaphorischen Beschreibungen wird die Inention der Ringparabel und des Textauszugs deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFGABE 2&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet Aufklärung „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ das bedeutet.dass jeder Mensch den Mut haben soll , seinen eigenen Verstand einzusetzen um sich eine eigene Meinung bilden zu können.Im folgenden Text werde ich erläutern wie diese Aussage zum vorliegenden  Textauszug  passt. &lt;br /&gt;
Der Richter gibt den drei Brüder seine, dass bedeutet er  hat sich seine eigene Meinung zu dem Thema gebildet und auch den Mut diese zu äußern (Vgl.V.1-5). In Vers 14 „Von Vorurteilen freien Liebe“ heißt,dass man frei von Vorurteilen sein sollte .Nathan versucht außerdem Saladin in diesem Textauszug mit der Ringparabel aufzuklären. &lt;br /&gt;
In diese Textauszug kommen viele Merkmale der Aufklärung vor da Nathan und auch der Richter den Mut haben den eigenen Verstand einzusetzen und sich eine eigene Meinung gebildet haben und geäußert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit und Verbundenheit der drei monotheistischen Weltreligionen und die Akzeptanz und und Toleranz dieser untereinander. Das Drama spielt in Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge, Ende des 12. Jahrhunderts und diente der Aufklärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug (3. Aufzug, 7. Auftritt; VV. 2029-2055) geht es um ein Gespräch zwischen dem Sultan Saladin und Nathan. Nathan’s Tochter wurde von einem Tempelherrn vor dem Tod gerettet, der sein Leben der Begnadigung des Sultans verdankt. Aufgrund von Geldproblemen möchte der Sultan, Nathan austricksen, um an Geld zu gelangen. Er stellt ihm die Frage nach der wahren Religion. Nathan erkennt diesen Hinterhalt jedoch und antwortet mit der Ringparabel. Diese besagt, dass keine Religion die Wahre ist, sondern alle Religionen gleich viel wert sind. In diesem Textauszug ist das Ende der Parabel beschrieben, bei dem die drei Söhne bei einem Richter sind, welcher sie darüber belehrt, wie unvernünftig sie seien, da sie die Entscheidung und Verteilung der Ringe vom Vater nicht akzeptieren, sondern in Frage stellen, welcher der wirklich wahre Ring ist. Nach dieser Ringparabel erkennt der Sultan Nathan’s Weisheit und trägt ihm seine Freundschaft an. Aufgrund verschiedener Ereignisse erkennt Nathan im Tempelherrn Recha‘s Bruder und Saladin stellt fest dass der Tempelherr, und somit auch Recha, die Kinder seines verschollenen Bruders Assad sind. Nathan bleibt, trotz seiner fehlenden Verwandtschaft zu Recha, wie ein Vater für sie. &lt;br /&gt;
Die Ringparabel, und deshalb auch der Auszug, ist die wichtigste Stelle im gesamten Drama, da sie das Hauptthema, die Verbundenheit, Akzeptanz, Toleranz und Gleichwertigkeit der drei monotheistischen Weltreligionen behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen des Textes fällt auf, dass keine Reime verwendet wurden, weshalb der Text wichtig und ernst wirkt. Dies passt zum Inhalt, da da ein ernster und bedeutender Konflikt behandelt wird. Eine Struktur erlangt der Text durch die durchgehende Großschreibung der Versanfänge. Der Text lässt sich in zwei größere Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Abschnitt (VV.1-26) geht es um die Situation beim Richter in der Ringparabel. Ein „Richter“ (V.1) muss einen Konflikt entscheiden, welcher anders nicht geklärt werden kann als vor Gericht. Der Richter stellt den Personen anhand der adversativen Konjunktion „Nicht“ (V.2) und „aber“ (V.3) zwei Optionen zu Verfügung. Entweder sie nehmen seinen „Rat“ (V.2) an, oder seinen „Spruch“ (V.2). Möchten sie nicht seinen Spruch haben, sagt der Richter „Geht nur!“ (V.3). Dieser Ausruf zeigt, dass der Richter keine Geduld mehr hat und sie sich nun entscheiden müssen. Er lässt ihnen kurz Zeit, was an den Gedankenstrichen (V. 3 und 7) deutlich wird. Dann teilt er ihnen aber seinen Rat mit und möchte sie aufklären. In dem Konflikt geht es um „Ring[e]“ (V.5), welche ein „Vater“ (V.5) an seine Söhne verteilt hat. Die Ringe stehen metaphorisch für die drei monotheistischen Weltreligionen. Sie stehen für Verbundenheit und Unendlichkeit, was bedeutet, dass alle Religionen zusammenhängen und für immer bestehen werden. Da die Söhne, die Ringe „von [ihrem] [...] Vater“ (V.5) bekommen haben, zeigt sich, dass die drei Religionen im Ursprung gleich sind und den gleichen Grundbaustein hatten, nämlich Gott. [J]eder glaub[t] [...] seinen Ring / Den echten“ (VV.6f.), was bedeutet, dass jeder der drei monotheistischen Weltreligionen denkt, ihre Religion sei die wahre. Der „Vater“ (V.7), welcher für Gott steht, wollte aber nicht, dass einer der Söhne meint, er sei mehr wert als die anderen, denn er war die „Tyrannei [...] / In seinem Hause“ (VV.8f.) leid. Dies zeigt, dass keine Religion besser als die Andere ist. Dies wird zudem deutlich, da der Richter sagt, dass der Vater „alle drei geliebt, und gleich / [g]eliebt“ (VV.10f.) habe. Diese Repetition bringt deutlich die Gleichwertigkeit und Liebe Gottes zu allen Religionen zum Ausdruck. Die abwägende Reflexion „ [m]öglich“ (V.7) und „gewiss“ (V.9) macht deutlich, dass der Richter zwar nicht alles weiß, aber über alles nachdenkt und alles erstmal reflektiert, und somit die Entscheidung des Vaters plausibel erläutern kann. Keiner soll benachteiligt oder verletzt werden, weshalb der Vater „zwei nicht drücken mögen, / [u]m einen zu begünstigen“ (VV.11f.). Jeder sollte so sein wie der Vater und seiner „ [v]on Vorurteilen freien Liebe nach [eifern]“ (V.14). Hier wird ein ideales Menschenbild des Vaters erzeugt, dem „jeder“ (V.13) nacheifern soll, denn er behandelt jeden gleich und akzeptiert alle, so wie sie sind. Jede der Religionen, bzw. der Söhne, möchte die oder der Beste sein, weshalb „jeder um die Wette [strebt], / Die Kraft des Steins in seinem Ring’ an den Tag / Zu legen“ (VV.15ff.). Sie versuchen es jedoch nur, können es aber nicht erreichen. Wie mächtig und wertvoll die Religionen und der Glaube sind , wird an der Aufzählung „komme dieser Kraft mit Sanftmut / Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, / Mit innigster Ergebenheit in Gott / Zu Hülf’“ (VV.18ff.) zum Ausdruck gebracht. Mit dieser Kraft, kann nur ein Mensch umgehen, welcher wirklich an Gott glaubt, aber auch von sich aus ein guter Mensch ist. An der Wenn die Menschen andere Religionen nicht akzeptieren und immer versuchen, der wahren Religion anzugehören, so wird sich dieser Konflikt auch noch über „tausend tausend Jahre“ (V.22) strecken und niemals enden. Diese Repetition und der Neologismus „Kindes-Kinder[…]“ (V.21) betonen außerdem die lange Zeit der Bewährung der Religionen. Der zweite Sinnabschnitt umfasst V. 27-33 und handelt von der Einsicht des Sultans. Dort reagiert der Sultan mit der Anapher „Gott! Gott!“ (V.27) auf die Erzählung von Nathan. Diese zeigt zum einen, wie erschüttert er über diese Situation ist, und zum anderen könnte ihm deutlich werden, dass auch der Konflikt zu der damaligen Zeit, der Zeit der Kreuzzüge, noch anhält und es immer noch den Streit um die wahre Religion gibt. Nathan fragt den Sultan daraufhin, ob er „dieser weisere / Versprochene Mann zu sein [vermag]“ (VV.29f.). Mit den Worten „Wenn du“ (V.29) und Nathans Ansprache Saladins, möchte Nathan an Saladin appellieren, Einsichtig zu sein und Demut oder Reue zu zeigen. Der Sultan antwortet Nathan mit den Worten „Ich Staub? Ich Nichts?“ (V.32) und dem Ausruf „O Gott!“ (V.32). Er scheint nicht der Richter zu sein, denn er stellte Nathan auch die Frage nach der wahren Religion. In diesen kurzen Aussagen wird die Einsicht des Sultans deutlich und er erkennt, dass alle Religionen gleich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die immer mit Großbuchstaben anfangenden Verse eine Struktur des Textes erzeugt wird, und der Text wichtig und geordnet wirkt. Zudem betont der Textauszug anhand vieler rhetorischer Mittel, wie Metaphern, Repetitionen oder Aufzählungen das Hauptthema des gesamten Dramas, die Gleichwertigkeit und Akzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen mit- und untereinander. Zuletzt wird in dem Textauszug deutlich, dass Nathan versucht den Sultan aufzuklären und Einsicht zu erzielen, was ihm letztlich auch gelingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Drama „Nathan der Weise“, diente früher der Aufklärung der Menschen. In dem Text lassen sich ein paar Merkmale der Aufklärung nach Immanuel Kant erkennen. „Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, lautet ein bedeutendes Zitat nach Kant. Aufklärung bedeutet also, dass man sich seine eigene Meinung bilden und nicht blind der eines Anderen folgen soll. Man soll seinen eigenen Verstand und seine Vernunft benutzen und über Situationen selber nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug stellt der Richter den Söhnen die Frage, ob sie lieber seinem „Rat“ (V.2) folgen, oder einfach das Gesetz entscheiden lassen. Hier erkennt man Merkmale der Aufklärung. Die Söhne haben die Wahl, ob sie noch einmal selber über die Situation nachdenken und ihren Verstand einsetzen, um zu merken, wie sinnlos der Konflikt eigentlich ist, oder ob sie blind dem Spruch des Richters vertrauen, da sie zu faul sind, sich eine eigene Meinung zu bilden und noch einmal über die Situation nachzudenken. Sie schalten ihren Verstand komplett aus und glauben nur, ihre Persönlichkeit sei die Wichtigste (vgl. VV6f.). Dabei sehen sie nicht, dass der Vater alle gleich liebt. Der Vater verkörpert in diesem Auszug das Idealbild des Menschen und lebt nach den Vorstellungen der Aufklärung. Dies wird besonders an der Aussage „Es eifre jeder seiner umbestochenen / Von Vorurteilen freien Liebe nach!“ (VV.13f.), verdeutlicht. Er liebt alle gleich, da er sich erst von allem eine eigene Meinung bildet und keine Vorurteile hat und somit erkennt, dass jeder auf seine Art liebenswert ist. Zudem hat er den Mut, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, seinen Weg zu gehen und ist „unbe[stechlich]“ (V.13). Dies lässt sich auch auf die metaphorische Bedeutung des Textes übertragen. Keine Religion ist besser als die andere und man sollte sich zuerst eine eigene Meinung über alle bilden, bevor man über eine Religion urteilt, der man nicht angehört. Bedient man sich seines eigenen Verstandes, so erkennt man, wie der Vater (vgl. VV10ff.) auch, dass keine Religion besser als die andere ist, und man alle akzeptieren sollte, so, wie sie sind. Zudem dient Nathan in diesem Auszug als Aufklärer, da er nach den Vorstellungen der Aufklärung lebt, und versucht Saladin klar zu machen, dass keine Religion besser als die andere ist und es somit keine wahre Religion gibt. Er erreicht durch seine Vernunft und seine klare Denkweise, die Einsicht des Sultans. Aufgrund der Geschichte von Nathan erkennt er, dass man über niemanden urteilen sollte, nur weil er einer anderen Religion angehört, sondern das man erkennt, wenn man sich seines Verstandes bedient, dass es auf die Werte der Menschen ankommt, und nicht auf die Gruppe, der sie angehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das gesamte Drama der Aufklärung dient. Merkmale der Aufklärung, die in dem Textauzug deutlich werden, sind zum Beispiel die Bildung einer eigenen Meinung, ohne Vorurteile zu haben, und dass man nicht zu faul sein sollte, den eigenen Verstand zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779, in der Literaturepoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit der drei monotheistischen Weltreligionen.&lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textausschnitt ist ein Auszug aus dem 3. Aufzug und 7. Auftritt des Dramas, in dem Nathan, ein Jude, und Saladin, ein Muslim, ein Gespräch führen. Es findet während des Zweiten Kreuzzuges statt, in dem die Christen Jerusalem von den Muslimen erobern wollen. Saladin fragt Nathan in diesem Gespräch, welche der drei monotheistischen Weltreligionen die Richtige sei, worauf Nathan mit einer Geschichte, der Ringparabel, antwortet. Das Gespräch führt dazu, dass Saladin erkennt, dass alle Religionen den gleichen Wert haben und es nicht die eine, wahre Religion gibt.&lt;br /&gt;
Der Textauszug thematisiert die positive Auswirkung der monotheistischen Weltreligionen auf das Miteinander, welche sich im Alltag am ethischen Handeln beweisen soll.&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit dem Rat eines Richters, den die drei Brüder aufsuchen, weil sie sich hintergangen fühlen, da sie alle einen Ring von ihrem Vater bekommen haben. Der Rat beginnt damit, dass die Brüder „[d]ie Sache“(V.4) nehmen sollen, „wie sie liegt“(V.4). Diese Aussage zeigt die Unmöglichkeit etwas an der Situation zu ändern, da die Ringe keine Unterschiede aufweisen. Die Brüder sollen also lernen, die Situation zu akzeptieren und das Beste aus ihr zu machen. Zudem stammen die Ringe alle „von [dem] Vater“(V.5), was zeigt, dass sie alle den gleichen Ursprung haben und somit alle Söhne mit dem Vater verbunden sind. Jeder der Söhne glaubt, dass „sein […] Ring [d]e[r] echte“(V.6f.) ist, weswegen sich auch kein Sohn benachteiligt fühlen sollte. Denn der Vater wollte nur „[d]ie Tyrannei des [e]inen Rings nicht länger […] dulden“(V.8f.) und den Streit um den Ring abschaffen. Die Tatsache, dass der Richter von dem „Vater“(V.7) spricht, lässt auf Gott schließen und zeigt, dass alle Ringe von Gott kommen. Die Ringe sind ein Symbol für die Unendlichkeit und die Verbundenheit mit Gott und symbolisieren die drei monotheistischen Weltreligionen. Alle Religionen sind somit gleich wichtig für Gott, da der Vater „alle drei […] gleich [g]eliebt“(V.10f) hat und sich nicht für einen Sohn entscheiden konnte. Dies verdeutlicht nochmal dass Gott alle Religionen und alle Menschen gleichermaßen liebt. Alle Söhne sollen nun an „[d]ie Kraft des Steins in“(V.16f.) ihrem jeweiligen Ring glauben und ihrer „unbestochnen / Von Vorurteilen freien Liebe“(V.13f.) nacheifern. Diese Aussage macht deutlich, dass alle Menschen vor Gott gleich sind und es somit keine Vorurteile geben sollte. Zudem soll jeder an die Kraft seines Rings glauben, die im Umgang mit anderen Menschen helfen soll. Alle Menschen sollen sich demnach gut verstehen und hilfsbereit sein, wobei der Glaube, Nathans Meinung nach, hilft. Die Anapher und Wiederholung (vgl. V.17ff.) verdeutlicht diese Aussage nochmals und zeigt die positiven Auswirkungen des Glaubens und der Kraft des Rings, die sich auch noch bei den „Kindes-Kindern“(V.21) äußern soll, da der Glaube, genau wie der Ring, unendlich ist. Ebenso ist es mit der Verbundenheit mit Gott und der Liebe Gottes.&lt;br /&gt;
Nach der Erzählung Nathans ruft Saladin „Gott!Gott!“(V.27) aus, was seine Einsicht zeigt. Er hat die Botschaft Nathans verstanden und sieht seine Meinung als wahr an. Nathan fragt Saladin daraufhin ob er sich in der Position des „weisere[n] Versprochene[n] Mann[es]“(V.29f.) sieht. Doch Saladin lässt ihn gar nicht ausreden, was durch die Auslassungspunkte deutlich wird und nimmt die Hand Nathans „, die er bis zu Ende nicht wieder fahren lässt“(V.31). Dieses Verhalten zeigt, wie ergriffen Saladin von der Geschichte Nathans ist und dass er nun auch sieht, dass alle Religionen den gleichen Wert haben, also er von der Meinung Nathans überzeugt ist. Zudem sagt er : „,Ich Staub? Ich Nichts? O Gott!'“(V.33). Die Nomen „Staub“(V.33) und „Nichts“(V.33) machen nochmal seine Ergriffenheit deutlich und zeigen, dass er sich schämt, vorher eine so einfältige und aus seiner jetzigen Sicht falsche Meinung gegenüber der Wertigkeit der Religionen gehabt zu haben. Sein Ausruf „O Gott!“(V.33) zeigt, dass er nun Schutz und Verzeihung bei Gott für seine ehemalige Meinung findet und dass er sich dafür schämt.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass Nathan davon überzeugt ist, dass alle Religionen vor Gott den gleichen Wert haben. Zudem ist er der Meinung, dass der Glaube an Gott da ist um die Menschen zusammenzuführen und nicht um sie auseinander zubringen. Diese Überzeugung teilt er mithilfe der Ringparabel mit Saladin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant ist die Aufklärung der Schritt zur Mündigkeit um sich von der Meinung anderer unabhängig zu machen. Um diesen Schritt gehen zu können und sich eine eigene Meinung zu bilden, ist es notwendig die Bequemlichkeit und die Faulheit aufzugeben. Er vertritt die These: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug wird die eigene Meinungsbildung Nathans vor allem in Bezug auf die Kirche und Religionen deutlich, da für ihn alle Religionen den gleichen Wert haben. Diese Haltung wird in seiner Geschichte der Ringparabel deutlich, da er sagt, dass der Vater, also Gott, keinen der Söhne vernachlässigen wollte, da er alle gleichermaßen geliebt hat und deswegen jedem einen Ring geschenkt hat (vgl.V.10f.). Diese Ringe, die ein Symbol für die Religionen darstellen, haben alle den gleichen Ursprung, da sie alle von Gott kommen. Zudem liebte der Vater alle Söhne gleichermaßen, was sich auch auf die Religionen übertragen lässt und zeigt, dass alle Religionen für Gott den gleichen Wert haben.&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel für Nathans Aufgeklärtheit ist, das der Glaube an die Kraft des Rings dafür sorgt, dass er diese entfaltet und im Umgang mit anderen Menschen hilft. Die Religion und besonders der Glaube an Gott ist also Nathans Meinung nach da um Menschen zusammenzuführen und um ihnen im Umgang miteinander zu helfen, denn worauf es Nathans Meinung nach wirklich ankommt, ist, dass alle Menschen sind und nicht dass sie verschiedene Religionen haben. Somit wird auch Nathans Toleranz gegenüber anderen Religionen deutlich, was jedoch, vor allem zu Zeiten des Zweiten Kreuzzuges, in dem die Religionen verfeindet sind, nicht selbstverständlich ist.&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Ringparabel, die Nathan Saladin erzählt, als dieser ihn nach der wahren Religion fragt, führt zum Nachdenken Saladins über seine Frage und zur Übernahme Nathans Erkenntnis, dass es nicht die eine, wahre Religion gibt.&lt;br /&gt;
Es werden somit, durch den Charakter Nathan, Merkmale der Aufklärung, wie der Ausgang aus der Unmündigkeit und die Unabhängigkeit von der Meinung anderer, zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 1&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus dem drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing verfasst, 1779 veröffentlicht wurde und somit aus der Epoche der Aufklärung stammt, thematisiert die Gleichberechtigung und Ähnlichkeiten dreier monotheistischer Weltreligionen.&lt;br /&gt;
Der Sultan stellte Nathan die Frage,welche von den drei Religionen (Judentum, Christentum und Islam) die richtige sei, um seine Weisheit zu prüfen. &lt;br /&gt;
Dieser antwortet er mit der Ringparabel, in welcher er diese Religionen metaphorisch gleich stellt. In der vorliegenden Textstelle verdeutlicht Nathan, wie die Gleichgestellten nun verfahren sollten und dass sich niemand darüber ein Urteil erlauben sollte. &lt;br /&gt;
Daraufhin erbittet Saladin die Freundschaft Nathans und erkennt seine tatsächliche Weisheit.&lt;br /&gt;
Die Textstelle vv. 2029-2055, 3. Aufzug, 7. Auftritt, beginnt mit dem Richter, zu dem die drei Söhne mit ihren geerbten Ringen, welche metaphorisch für die dreiWeltreligionen Judentum, Christentum und Islam stehen,gegangen sind, da sie sich uneinig´g sind, welcher Ring der echte ist. Diese Frage kann man auf Saladins Frage nach der echten Religion zurückführen. &lt;br /&gt;
Der Richter ist jedoch nicht in der Lage ein richtiges Urteil über diese Situation zu fällen und bietet den Söhnen seinen persönlichen „Rat“ (Z. 2) an. &lt;br /&gt;
Er bezieht sich zunächst auf die Tatsache, dass alle drei denselben Grund haben, zu glauben, „den echten“ (Z. 7) Ring zu besitzen. Übertragen wäre das die Verdeutlichung, dass alle drei Religonen dieselbe Glaubensgrundlage haben, nämlich Gott, also hier durch das Symbol „Vater“ (Z. 5) verkörpert.&lt;br /&gt;
Der Gedankenstrich und das Semikolon in Zeile 6 machen die Trennung der Fakten von der persönlichen Meinung des Richters aus, da er sich ein Urteil über das Thema erlauben möchte.&lt;br /&gt;
Da diese beiden Satzzeichen das Wort „Möglich“ (Z. 7) umschließen, sieht man, wie bewusst und vorsichtig der Richter seine Vermutung nun ausspricht. &lt;br /&gt;
Er erklärt, dass der Vater die „Tyrannei“ (Z. 8)  eines einzelnen unter vielen unterbinden möchte, da er jeden „gleich/ […] liebt“ (Z. 10f.). Übertragen heißt das, dass Gottes Wille, welcher hier besagt, dass er alle gleich liebt und keinen benachteiligen will, hier von Nathan vermutet wird.&lt;br /&gt;
Nun motiviert  der Richter die Söhne entschlossen, was man an „Wohlan!“ (Z. 12) erkennt, voll und ganz die geglaubte Kraft der Ringe(also den Glauben) auszuleben (vgl. Z. 15ff.) und mit positiven Eigenschaften als Unterstützung um somit keine Konkurrenz füreinander zu sein (vgl. Z. 17-20). Dies zeigt die Aufzählung „Sanftmut, / […] herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, / mit innigster Ergebenheit in Gott“ (Z. 17-19).&lt;br /&gt;
Wenn der Glaube an die Kraft dann vermehrt weitergegeben wird und man wieder „vor diesem Stuhl“ (Z. 23) ist, und erneut die Frage nach der Richtigkeit stellt, „wird/ ein weisrer Mann [anstelle des Richters] auf diesem Stuhl sitzen“ (Z. 23-24). Dieser Mann steht für jemanden, der es sich erlauben kann, über diese Frage ein Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
Diese Metapher zeigt wieder die Bescheidenheit und Vorsicht des Richters.&lt;br /&gt;
Als Saladin mit der Repetitio „Gott! Gott!“ (Z. 27) antwortet, lobt er euphorisch seinen Gott und entschuldigt sich gleichzeitig, da er erkannt hat, dass er sich geirrt hat. &lt;br /&gt;
Nathan wirft ihm daraufhin vor, dass er sich mächtiger fühlte, als er war, da er glaubte, es sich erlauben zu können, ein Urteil über die richtige Religion fällen zu können (vgl. Z. 29-30).&lt;br /&gt;
Saladin entgegnet jedoch mit der Anapher „Ich Staub? Ich Nichts?“ (Z. 33), wie minderwertig er sich nun fühlt und klagt darüber mit dem Asuruf „O Gott!“ (Z. 33).&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sagt die Textstelle aus, dass jeder ohne Zweifel und Konkurrenzverhalten seine Religion ausleben soll, ohne sich über andere bzw. über die Religionen untereinander ein Urteil zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 2&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Kant sind die wesentlichen Aspekte der Aufklärung, seinen eigenen Verstand ohne Scheu zu nutzen um sich selbständig eine eigene Meinung zu bilden. &lt;br /&gt;
Genau dies macht hier der Richter, indem er seine persönliche Meinung zu einem Thema äußert, mit dem er sich vorher beschäftigt hat. &lt;br /&gt;
Zudem erkennt man diese Aspekte auch an Nathan, welcher sich ebenfalls seine Meinung gebildet hat, welche in dem Textauszug dargestellt wird. &lt;br /&gt;
Letztendlich erkennt man diese Züge auch an Saladin, da er durch Nathans Erzählung angeregt wurde, selbst über das Thema nachzudenken und seinen vorherigen Bezug zu diesem in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Ephpraim Lessing geschrieben und 1779, in der Epoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Akzeptanz und Toleranz zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 3. Aufzug, 7. Auftritt handelt es sich um Nathan, der dem Sultan Saladin die Ringparabel erzählt. Saladin hat Nathan in sein Schloss eingeladen, da er in finanziellen Schwierigkeiten steckt und da Nathan ein reicher Kaufmann ist, denkt er, Nathan kann ihm helfen. Er hörte von vielen Leuten, dass Nathan ein weiser Mann sei. Daraufhin will Saladin Nathans Weisheit selbst erkunden und fragt ihn, welche Religion für ihn die beste sei. Als Antwort gibt Nathan die Ringparabel, in der er ihm erklärt, dass alle Religionen einen gleichen Wert haben. Von dieser Antwort ist Saladin so überzeugt und begeistert, dass er Nathan als Freund möchte. Durch Nathans Antwort verändert sich auch die Sichtweise von dem Sultan auf die drei Weltreligionen. Dieser Auszug thematisiert die Bewährung der monotheistischen Religionen durch die Verwirklichung religiös- ethischen Verhaltens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Richter“(V.1) könnte als Metapher für die Menschen stehen, da sie entscheiden müssen, welche Religion für sie die richtige ist. Er könnte aber auch für Nathan stehen, da er sich in dieser Szene für eine Religion entscheiden soll. Der Richter fuhr fort, nachdem die drei Söhne fragten, welcher der wahre Ring sei. Statt aber seinen „Spruch“(V.2), also sein Urteil, gibt er ihnen [s]einen Rat“(V.2), um ihnen die Entscheidung selbst zu überlassen, welcher Ring der echte ist. Er schlägt ihnen vor, zu gehen, doch niemand geht, da nach dem Gedankenstrich weiter geredet wird (vgl. V.3). Sein Rat ist, „[d]ie Sache [zu nehmen] wie sie liegt“ (V.4). Die „Sache“ könnte ein Synonym für die Ringe sein und die Söhne solle ihre Ringe akzeptieren. Denn jeder denkt sein Ring sei der wahre. Mit einem Gedankenstrich in Vers sieben führt der Richter in eine Theorie ein. Es sei möglich, dass „der Vater/[…] Die Tyrannei des eigenes Rings nicht länger […] dulden woll[te]“(V.7ff.). Dies könnte darauf hinweisen, dass selbst Gott bzw. der Vater nicht mit der Macht klar gekommen ist, oder dass er jedem einen unechten Ring geschenkt hat, damit es zu keinen Streitereien führt. Es ist dem Richter aber noch gewiss, dass der Vater die Söhne gleich viel liebt und dass alle den gleichen Wert haben. Durch die Betonung auf dem „geliebt“(V.10), welches das „gleich/ Geliebt“ (V.11) verstärkt, wird dies noch einmal deutlich. Da der Vater alle drei liebt, fällt es ihm schwer nur „einen zu begünstigen“ (V.12), da es alle drei verdient haben, den Ring zu bekommen. Jedoch solle „jeder seiner […] / Liebe nach [eifern]“(V.14f.). Das bedeutet, dass jeder sich so verhalten soll, als hätte man den echten Ring, mit seiner Macht. Die Söhne sollen „um die Wette“(V. 15) streben, also sollen die versuchen besser bzw. liebevoller als der andere sein, um bessere Menschen zu werden. Mit der Aufzählung von Vers 17-19 gibt der Richter noch einmal Beispiele, wie man zu einem besseren Menschen wird. Anschließend weist er daraufhin, dass wenn sie den Ring an ihre Kinder weitervererben, dass diese sich dann auch fragen werden, welcher der wahre Stein ist, wenn sie die Macht besitzen, welcher der Ring hat (vgl. V.20ff.). Dann werden sie wieder „vor diesem Stuhl“(V.23) eingeladen, um sich dann von einem „weis[eren] Mann“ (V.24) beraten zu lassen. Mit dem weiseren Mann könnte der gleiche Richter, nur älter, gemeint sein, da er später mehr Erfahrung hat. Wieder kommt der Befehl „Geht!“ (V.25), um die Macht des Richters zu demonstrieren. Durch die Repetitio „Gott! Gott!“(V.27) von Saladin wird deutlich, dass er die Geschichte beeindruckend findet. Im 32. Vers erkennt er dann schließlich, dass er ein falsches Bild der Religionen hatte. Da er Wörter wie „bin“ bei „[i]ch Staub?“(V.32) weglässt, wird seine Fassungslosigkeit deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Autor viele Metaphern benutzt, um die Geschichte bildlich zu veranschaulichen. Es ist ihm außerdem wichtig, die Hauptaspekte durch Wiederholungen und Aufzählungen zu betonen. Die Hauptaussage in dieser Szene wurde auch durch Pausen der Gedankenstriche in den Vordergrund gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe 2)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant ist man aufgeklärt, wenn man sich aus seiner Unmündigkeit befreit. Man soll Mut haben, sich seine eigene Meinung zu bilden ohne sich von anderen Leiten zu lassen. Es ist wichtig, seine Vernunft zu nutzen. In dieser Szene kommt es dazu, dass Nathan Saladin davon überzeugt, dass alle Religionen den gleichen Wert haben. Jedoch sehen viele, auch Saladin, Unterschiede, weil jeder denkt, dass seine Religion die beste sei. Nathan aber ist der Mensch, nicht die Religion, und seine Taten am wichtigsten. Man solle Leute unabhängig von ihrer Religion beurteilen. Er sagt nämlich in der Ringparabel, dass jeder sich so verhalten solle, als hätte man den „Ring“, um liebevoll und herzlich zu sein. Also wenn man aufgeklärt ist, benimmt man sich am „besten“ und wenn man es nicht ist, sagt man es nur. Auch Saladin hat am Ende verstanden, dass es um den Menschen geht. Also wurde er praktisch aufgeklärt und hat sich seine Meinung gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem von Gotthold Ephraim Lessing verfassten und 1779 veröffentlichten Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot; geht es um Akzeptanz und Toleranz zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen. Das Drama spielt in der Epoche der Aufklärung. Der zu analysierende Textausschnitt ist ein Gespräch zwischen Nathan und Saladin. Da das Drama zu der Zeit der Kreuzzüge spielt, hat Saladin viel Geld in seine Armee investiert, sodass ihm nun die nötigen Mittel fehlen um den Krieg weiter zu finanzieren. Als er mitbekommt, dass der reiche Jude Nathan, von dem ihm schon oft berichtet worden war, wieder in die Stadt zurückgekehrt ist, beschließen er und seine Schwester durch eine List von ihm Geld zu erhalten. Während des Gesprächs erkennt Saladin jedoch die Weisheit Nathans und versteht seine Ansichten. Die beiden freunden sich an und Saladin will nun kein Geld mehr von ihm annehmen, obwohl Nathan es ihm sogar freiwillig anbietet. Am Ende des Dramas erreicht eine Karawane aus Ägypten den Sultan und seine Geldprobleme haben sich erledigt. Der Textausschnitt soll zeigen, dass Menschen einsichtig sein können und in der Lage dazu sind ihre Meinung, welche meist von Vorurteilen geprägt ist zu ändern. Dazu benötigen sie jedoch überzeugende Gründe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan beginnt mit den Worten &amp;quot;wenn ihr/Nicht meinen Rat, statt meines Spruches, wollt: /Geht nur!&amp;quot; (V1,ff.) Er will damit zeigen, dass der Richter in der Geschichte zwar nicht entscheiden kann, welcher der richtige Ring ist, den Söhnen jedoch seinen Rat mitteilen will. Übertragen auf die realen Menschen heißt dies, dass man nicht immer direkt Entscheidungen oder Beschlüsse fassen sollte, sondern sich auch zuerst gegenseitig zuhören und eventuell Kompromisse ziehen sollte. Der Rat des Richters ist, dass sie die Sache &amp;quot;nehmen sollen völlig wie sie liegt&amp;quot;. (V3,f.) Anschließend ergänzt er dies noch durch die Wiederholung &amp;quot;jeder seinen Ring/ ... jeder seinen Ring&amp;quot;. (V5,f.) Damit meint er, dass jede Religion sich auf sich selbst konzentrieren sollte. Es wäre besser, die anderen Religionen in Frieden zu lassen und sich gegenseitig nicht im Weg zu stehen. Der Richter begründet die beiden Ringreplikationen mit der Metapher, dass &amp;quot;der Vater nun/ Die Tyrannei des Einen Rings nicht länger/ In seinem Haus dulden wolle ...&amp;quot; (V7,ff.) Er denkt also, dass Gott  nicht mehr das Bekriegen und Unterdrücken unter den Religionen wollte und deshalb alle gleichwertig gemacht hat. Diese Gleichwertigkeit wird im darauffolgenden Vers durch die erneute Wiederholung &amp;quot;alle drei geliebten und gleich/ geliebt&amp;quot; (V10,f.) beschrieben und verstärkt. Da weder ein Sohn &amp;quot;begünstigt&amp;quot; (V12), noch zwei benachteiligt wurden, zeigt Nathan, dass Gott alle drei gleich stellt und niemand von ihm mehr geliebt wird als der andere. Die Anapher &amp;quot;Es eifre jeder .../ es strebe von euch jeder&amp;quot; (V13,ff.) steht zum Einen dafür, dass die Menschen ihre Liebe von Vorurteilen frei&amp;quot; (V14) ausleben sollen und es auf den Menschen ankommt, egal welcher Religion dieser angehört. Zum Anderen wird gesagt, dass die Menschen die &amp;quot;Kraft des Steines ... an den Tag/Legen sollen&amp;quot; (V16,f.). damit meint er, dass die Menschen sich untereinander gut verhalten und versuchen sollen von den Mitmenschen als angenehm angesehen zu werden. Die Aufzählung &amp;quot;mit Sanftmut / Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun/ Mit innigster Ergebenheit in Gott&amp;quot; (V17,ff.) zeigt die Eigenschaften, welche von den Menschen erforderlich sind, um ein positives Verhalten zu erreichen. Die Wiederholung &amp;quot;tausend tausend Jahre&amp;quot; (V22) soll dem Sultan klar machen, dass es ewig dauern würde, bis sich an der Gleichwertigkeit der Religionen irgendwas ändert. Wenn die Menschen dann denken, sie wüssten, welche die richtige Religion ist, könnten sie erneut vor den Richter treten und dessen Urteil einfordern. Der Richter wird hier als &amp;quot;weiser Mann&amp;quot; /V24) beschrieben. Gemeint ist Gott. Nathan benutzt die direkte Anrede an Saladin und meint, dass wenn er denkt, dieser weise mann zu sein, er nun entscheiden könnte, welches die eine richtige Religion ist. Die Auslassungspunkte in Vers 30 zeigen, wie ruckartig Saladin ins Wort fällt, da er  Nathans Geschichte verstanden hat und sich auf keinen Fall als würdig empfindet zu entscheiden über die wichtigste Weltreligion. Die Wiederholung &amp;quot;Gott! Gott!&amp;quot; (V27) steht für sein plötzliches Begreifen der Botschaft, welche die Geschichte vermitteln soll. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nathan Saladin durch diese Geschichte im Anschluss an die Ringparabel die Gleichwertigkeit der drei Weltreligionen vor Augen führt und ihn erkennen lässt, dass es keine wichtigste gibt. Außerdem verdeutlicht er durch den Einsatz von stilistischen Mitteln wie Anaphern, Wiederholungen oder Aufzählungen, wie wichtig Friede zwischen den Religionen ist und dass gutes Verhalten der Menschen für die Religionen eine große Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dieser Textauszug analysiert wurde, stellt sich die Frage inwiefern in diesem Auszug Merkmale der Aufklärung zum Ausdruck kommen. Kant definiert die Aufklärung als den Weg aus der Unmündigkeit. Unmündigkeit bedeutet, sich der Meinung anderer Menschen anzuschließen, ohne selber nachzudenken, Das bekannte Zitat Kants &amp;quot; Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen&amp;quot; zeigt zusammenfassend, dass man selbst nachdenken soll, statt auf die Meinung anderer zu vertrauen, weil dies bequemer und einfacher ist. Nathan zeigt in diesem Textausschnitt, dass die meisten Menschen die Meinung vertreten, ihre Religion sei die beste. Sie denken nicht genug nach und könne nicht einsehen, dass alle drei Weltreligionen gleich viel Wert sind. Saladin ist &lt;br /&gt;
einer dieser Menschen, die unmündig sind und deshalb dieser Meinung ist. Nathan selbst dient als Aufklärer, der dem Sultan durch seine Geschichte die Augen öffnet und ihn zum selbstständigen Denken anregt. Es sorgt damit dafür, dass Saladin sich seine Meinung bildet und die Gleichwertigkeit erkennt. Er wurde also aufgeklärt, weil er den Mut hatte seinen Verstand zu benutzen. Im Text ist außerdem von vorurteilsfreier Liebe die Rede. Dies meint die bereits aufgeklärten Menschen, die bereit sind eine Person zu lieben, obwohl vielleicht Bekannte oder sogar Angehörige in der Familie eine von Vorurteilen geprägte Sicht auf die Person haben und sogar dagegen sein können.&lt;br /&gt;
Alles in allem kann man sagen, dass sich in diesem Textauszug die Merkmale der Aufklärung durch Nathans Verhalten und Saladins Reaktion zeigen. Nathan klärt Saladin auf, welcher nach Jahren endlich aus seiner Unmündigkeit heraus kommt und eine ganz neue Sichtweise auf die Dinge seiner Zeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichtigung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779, in der Epoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Akzeptanz und Toleranz der monotheistischen Weltreligionen untereinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (VV.2029-2055) beendet die Ringparabel. Diese hatte Nathan dem Sultan Saladin erzählt, als dieser Nathan nach der wahren Religion gefragt hatte. Saladins Intention dabei war es, herauszufinden, ob Nathan so weise war, wie behauptet wurde. Während Nathan die Ringparabel erzählt stellt er seine Weisheit unter Beweis und der Sultan reagiert während und nachdem Nathan die Geschichte der Ringparabel erzählt hat, perplex, erstaunt von Nathans tatsächlicher Weisheit und seiner Erkenntnis bezüglich seiner gestellten Frage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorliegenden Textstelle, die sich in drei Sinnabschnitte einteilen lässt, erklärt Nathan, wie die Ringparabel endet. Im ersten Sinnabschnitt, der von Vers eins bis zwölf reicht, spricht er von einem Richter. Denn nachdem der Streit der Söhne, wer wohl den richtigen Ring besäße, seinen Höhepunkt findet, wollen sie die Angelegenheit vor Gericht klären. Der Richter, der als „bescheiden” (V.26) umschrieben wird, dementsprechend den Söhnen nur helfen möchte, gibt ihnen nicht seinen „Spruch” (V.2), sondern seinen „Rat” (V.2). Dies verdeutlicht seine bescheidene Art, denn er möchte nicht nur leere Worte sprechen, sondern ihnen tatsächlich aus der Situation helfen. Er rät den drei Söhnen, die die drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam darstellen, „die Sache völlig” (V.4) hinzunehmen. Das Adjektiv „völlig” (V.4) stellt besonders deutlich dar, dass die Söhne beziehungsweise die Religionen sich der Situation, dass sie alle den gleichen Wert des Rings besitzen, annehmen sollen. Denn jeder der Söhne hält „seinen Ring von seinem Vater” (V.5) für „den echten” (V.7). Die besitzanzeigenden Pronomen „seinen” (V.7) verdeutlichen die Aufnahme des Wertes durch die Religionen, denn sie nehmen den Wert als ihren eigenen Besitz an. Jeder der Söhne soll „seinen Ring für den echten” (V.6 f.) halten, dies zeigt, dass jede Religion sich auf ihre Ursprünge und auf ihren Wert konzentrieren soll und dieses Recht den anderen Religionen auch gewähren soll. Aufgrund dieser Erkenntnis, ist es „möglich, dass der Vater nun die Tyrannei des Einen Rings nicht länger in seinem Hause dulden wollte!” (V.7 f.f.). Denn durch diesen Ausruf, der sich an dem Ausrufezeichen am Ende des Satzes erkennen lässt, wird verdeutlicht, dass der Vater, der Gott darstellt, „in seinem Haus” (V.9), also der ganzen Erde, jede der Religionen richtig anerkennt. Denn wie der Vater alle seine Söhne „gleich Geliebt” (V.10 f.) hat, so schätzt Gott den Wert jeder der drei Religionen „gleich” (V.10). Dies verdeutlicht die Gleichberechtigung und Toleranz der drei Religionen. Denn Gott sowohl als auch der Vater wollen „zwei nicht drücken um einen zu begünstigen” (V.11f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt, der von Vers 13 bis 26 reicht, erklärt der Richter explizit, wie die drei Söhne sich verhalten sollten um sich bestmöglich mit der Situation abfinden zu können. Er erklärt, dass  „jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe” (V.13 f.) nacheifern sollte. Überträgt man dies von den Söhnen, die als Metaphern für die drei monotheistischen Religionen stehen, auf die Religionen wird die Rolle des Wertes der Liebe bezogen auf die Religion verdeutlicht. Denn Liebe sollte, damit sie echt ist, mit Toleranz und Akzeptanz verbunden sein. Und jede der Religionen soll die Werte, die durch „die Kraft des Steins in seinem Ring” (V.16) verbildlicht wewrden, so gut es geht an den Tag legen. Außerdem werden Werte wie „Sanftmut” (V.17), „herzliche Verträglichkeit und Wohltun, mit innigster Ergebenheit in Gott” (V.18 f.) aufgeführt, die die Vielfältigkeit und guten Eigenschaften einer Religion darstellen. Weiterhin stellt der Richter dar, wie wichtig es ist, die Werte an die Nachkommen weiter zu geben. Dies wird durch die Steigerung „Kindeskindeskinder” (V.21) deutlich. Denn „über tausend tausend Jahre” (V.22) lädt „ein weisrer Mann” (V.24) sie ein um mit ihnen zu sprechen. Die Unendlichkeit des Glaubens an eine Religion soll dadurch berücksichtigt werden. Dies wird durch die Wiederholung „tausend tausend” (V.22) ebenfalls bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan hat nun die Geschichte der Ringparabel beendet, im dritten Sinnabschnitt folgend, wird Saladins Reaktion dargestellt. Saladin der völlig fassungslos über Nathans Weisheit und die Erkenntnis die ihm die Weisheit gebracht hat, ist, ruft: „Gott! Gott!” (V.27). Dass er dies wahrscheinlich hysterisch ruft, verdeutlichen die Ausrufezeichen. Nathan antwortet ihm, doch die Auslassungspunkte in Vers 30 verdeutlichen, dass Nathan, unterbrochen von Saladins Verhalten, „der auf ihn zustürzt und seine Hand ergreift” (V.31), nicht weiterspricht. Dies zeigt die Wirkung der Ringparabel auf Saladin, der begreift, dass er Nathan, der im Gegensatz zu ihm Jude ist, vertrauen und eine Bindung zu ihm aufbauen kann. Saladins hysterisches Verhalten wird folgend durch die Fragen „Ich Staub? Ich Nichts?” (V.33) und den Ausruf „O Gott!” deutlich, denn er kann nicht einmal mehr ganze Sätze bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem wird die Toleranz zwischen den monotheistischen Religionen deutlich, die in den ersten beiden Sinnabschnitten als Wunschgedanke und Rat formuliert werden und im dritten Sinnabschnitt mit der Reaktion und dem Körperkontakt mit einer Person anderer Religionszugehörigkeit verdeutlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werde ich erläutern, inwiefern der vorliegende Aufzug die Merkmale der Aufklärung nach Kant zum Ausdruck bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kants Auffassung von Aufklärung besteht darin, aufgrund von selbst erarbeiteten Informationen im Stande zu sein, seine eigene Meinung zu bilden, statt sich der Meinung einer anderen Person oder Gruppe gedankenlos anzuschließen. Nathan, der meiner Meinung nach die Aufklärung verkörpert, hat sich seine eigene Meinung bezüglich der drei monotheistischen Weltreligionen gebildet. Dazu muss gesagt sein, dass das Drama in der Zeit des Zweiten Kreuzzuges in Jerusalem spielt. Trotzdem und gerade deswegen ist Nathans eigene Meinung so wichtig. Seine Meinung ist es, dass jede der drei Religionen gleich viel Wert ist und keine schlechter oder besser als die andere behandelt werden sollte. Diese Meinung verbreitet er, indem er sie in Form der Ringparabel dem muslimischen Saladin lehrt. Saladin, der sich ebenfalls eine Meinung über das bildet, was Nathan ihm erzählt, wird aufgeklärt und hört damit auf sich der Meinung der Anderen, dass nur eine Religion, die eigene, die richtige sei, anzuschließen. Er stimmt Nathan zu, was zu dieser Zeit, wie eben beschrieben, nicht üblich war. Denn Juden, Christen und Muslime bekämpften sich um Jerusalem, ein Ort von Wichtigkeit für alle monotheistischen Religionen. Und dass dann, gerade in Jerusalem, ein Muslim einen Juden anhört, sich seiner Meinung anschließt und daraufhin eine Bindung mit ihm eingeht, ist mehr als aufklärerisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr. 1&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus dem Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, welches von Gotthold Ephraim Lessing in der Epoche der Aufklärung geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit der monotheistischen Weltreligionen. Der Textauszug hat die Funktion dem Sultan zu zeigen, dass die Ausführung des religiösen Verhaltens wichtiger als die Religion an sich ist. Während den Kreuzzügen rettet der Tempelherr Recha, welcher eigentlich hätte hingerichtet werden sollen. Saladin stellt Nathan die Frage nach der wahren Religion, daraufhin erzählt Nathan ihm die Ringparabel. Der König hatte einen mächtigen Ring, kann sich aber nicht entscheiden welchen von seinen Söhnen er diesen geben soll. Also lässt er zwei weitere herstellen und stirbt darauf.  Nun herrscht ein Streit zwischen den Söhnen, wer den richtigen Ring besitzt. Wegen der Ringparabel freundet sich der Sultan mit Nathan an. Später erkennt Nathan dass der Tempelherr Rechas Bruder ist, Recha erkennt Nathan trotzdem als Vater an. &lt;br /&gt;
Als erstes fällt die abweisende Art der Söhne auf, da der Richter die Konjunktionen &amp;quot;Nicht&amp;quot; (Z.2) und &amp;quot;aber&amp;quot; (Z. 3) verwendet. Weil der Richter &amp;quot;Möglich&amp;quot; (Z. 7) und &amp;quot;gewiss&amp;quot; (Z. 9) in seinem Vergleich verwendet, zeigt er den Söhnen, dass der Vater alle gleich liebt. Also, dass alle Religionen gleichwertig sind. Zudem rät der Richter ihnen, dass „jeder seiner unbestochenen\Von Vorurteilen freien Liebe nach!“ (Z. 14-15), was für einen Menschen eigentlich eine Grundvoraussetzung sein sollte. Der Richter betont durch die Anaphern „Es […]“ den Wettbewerbsgedanken, den Kern seiner Religion auszuleben. Um die Vorteile der wahren Religion, also vor Mensch und Gott angenehm zu wirken, muss jeder sich anstrengen, „eifern“ (Z. 13), was zum Beispiel durch die „innigste […] Ergebenheit in Gott“ (Z. 19) im Alltag erreicht werden kann. Nun gibt der Richter einen Blick in die Zukunft, in der die Erhaltung der Religionen durch den Neologismus „Kindes-Kindeskindern“ (Z. 21), sowie der Wiederholung „tausend tausend“ (Z. 22) gezeigt wird. Zudem erhält man eine Anspielung aufs Jüngste Gericht („weisrer Mann“) (Z. 24), welcher Gott darstellt. Saladin gibt Nathan zu erkennen, dass er die Ringparabel verstanden hat, allerdings auch entsetzt ist, indem er zweimal „Gott!“ (Z. 27) ausruft. Nathan appelliert an die Vernunft von Saladin, indem er die Konjunktion „Wenn“ (Z. 29) und die Interpunktion (Z. 30). Der Sultan reagiert so, wie Nathan das wollte, er begreift was Nathan meint und ist überwältigt von der Erkenntnis. Dies zeigt sich, indem er auf ihn zu stürzt „und seine Hand ergreift“ (Z. 31). Zudem stellt sich der Herrscher Saladin, als („Staub“, „Nichts“) (Z. 33) darstellt und dies sogar ausruft. &lt;br /&gt;
Insgesamt macht Nathan dem Sultan klar, dass alle Religionen Gleichwertig sind und dass dem Sultan klarwerden sollte, dass es nicht wichtig ist, welche Religion wahr ist, sondern dass alle Religionen gleich viel erreichen können, wenn sie sich auf das Eigentliche, Liebe, besinnen. Um dies zu verdeutlichen, werden viele Anaphern, Wiederholungen und Ausrufezeichen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr. 2&lt;br /&gt;
Die Frage, inwiefern dieser Aufzug Merkmale der Aufklärung nach Kant vorzeigt, werde ich im Folgendem beantworten.&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant bedeutet „Aufklärung den Mut zu haben, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.&lt;br /&gt;
Nathan ist in dieser Textstelle ein rational denkender „Aufklärer“. Er erklärt dem Sultan, dass alle Religionen gleich viel wert sind und sich die Mitglieder dieser wieder auf den Kern der Religionen besinnen sollte, zudem befolgt er humanistisch-religiösen Grundsätzen. Die Resultate der Religionen, wie vor Mensch und Gott angenehm zu machen, werden erreicht durch Anstrengung, Sanftmut, Herzlichkeit und so weiter erreicht, selbst wenn man nicht die wahre Religion ist, da man die Vorteile der Religion auch so erreichen kann. Zudem appelliert Nathan an die Vernunft des Sultans, diese genannten Punkte selber zu erkennen, was dann ja auch gelingt. Der Sultan ist dann sogar so überwältigt, dass sich der große Herrscher selber als Staub darstellt, also als fast nichts. &lt;br /&gt;
Insgesamt beinhaltet die Textstelle viele Merkmale der Aufklärung. Zum einen Nathan selber, der den Sultan aufklärt, indem er ihn hilft selber nachzudenken, dann die Besinnung auf die eigentlichen Werte der Religion, die von den meisten nicht beachtet werden und schlussendlich die Einsicht des Sultans durch eigene Reflexion.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Korrektur_der_1._Kl.</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Korrektur der 1. Kl.</title>
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				<updated>2019-10-29T17:43:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Korrektur der 1. Kl.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 1&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama “Nathan der Weise”, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und im Jahre 1779 veröffentlicht, thematisiert Toleranz und Akzeptanz unter und zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen. &lt;br /&gt;
Das Drama spielt während den Kreuzzügen in Jerusalem. Als Nathan unterwegs war, wurde Nathans Tochter Recha von einem Tempelherrn, welcher von Sultan Saladin begnadigt wurde, vor dem Feuertod gerettet. Der zu analysierende Text ist ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen Nathan und Saladin, in dem Nathan die Geschichte der Ringparabel erzählt. Zu diesem Gespräch kam es, weil Sultan Saladin Nathan auf die Probe stellen möchte, um herauszufinden, ob dieser wirklich so weise ist, wie ihm nachgesagt wird. Saladin stellt Nathan die Frage nach der richtigen Religion, worauf Nathan mit der Ringparabel antwortet. In der Ringparabel existiert ein Ring, welcher die Kraft besitzt, vor Gott und Menschen angenehm zu machen. Der Ring wird innerhalb der Familie immer an den liebsten Sohn gegeben, solange bis der Ring zu einem Vater mit drei Söhnen kam, welcher sich nicht zwischen seinen Söhnen entscheiden wollte und deshalb zwei Duplikate des Rings anfertigen ließ. Jeder Sohn bzw. Ring stellt eine der drei Religionen dar. Als der Vater jedem der Söhne einen Ring gegeben hatte und verstarb, verklagten sich diese gegenseitig und jeder von ihnen schwur dem Richter den echten Ring zu haben. Die Erklärung der Ringparabel bzw. die Beantwortung der Frage führt dazu, dass Saladin von Nathan beeindruckt ist und mit ihm befreundet sein möchte. Daraufhin erkennt Nathan im Tempelherrn Rechas Bruder und Saladin stellt fest, dass der Tempelherr der Sohn seines Bruders ist. Alle Personen, bis auf Nathan, sind also miteinander verwandt. Nathan wird allerdings von Recha und dem Tempelherrn als Vater im Sinne einer Seelenverwandtschaft anerkannt. Das Thema des Textauszugs ist die Bewährung der monotheistischen Religionen durch die Verwirklichung religiös-ethischen Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte einteilen. Der erste Sinnabschnitt (V. 1-26) beinhält den Appell des Richters. Dadurch, dass der Richter sagt “Geht nur!” (V.3), wenn die Söhne den Rat nicht wirklich wollen, was auch durch die Verneinung “Nicht” (V. 2) bzw. durch die adversative Konjunktion “aber” (V. 3) deutlich wird, lässt er ihnen zunächst einmal die eigene Entscheidung darüber, den Rat anzuhören. Doch noch im gleichen Vers redet er nach einer kurzen Pause, welche durch den Gedankenstrich (V.7) gekennzeichnet ist, sofort weiter und entzieht ihnen somit die Entscheidung, ob sie den Rat des Richters hören möchten. Die abwägende Reflexion des Richters wird durch “Möglich” (V. 7), sowie “gewiss” (V. 9) deutlich. Dadurch, dass alle Ringe gleich aussehen, glaubt jeder der drei Söhne, dass seiner der echte sei (vgl. V. 6f). Dadurch, dass der Vater “Die Tyrannei des Einen Rings nicht länger/ In seinem Hause dulden woll[te]” (V. 8), wird deutlich, dass er das Weitergeben bzw. das Entscheiden zwischen seinen Söhnen selbst nicht gut fand, da er nicht zwei seiner Söhne benachteiligen wollte (vgl. V. 11) und deshalb einen Ausweg suchte. Der Richter rät, dass jeder der Söhne “seinen unbestochenen/ Von Vorurteilen freien Liebe nach[eifern]” (V. 13f) soll, was bedeutet, dass sie ohne Kraft des Rings ihrer Liebe nachgehen sollen. Sie sollen also alle so handeln, als sei ihr Ring der echte. Die Anaphern (V. 13, 15) betonen den Appellcharakter, welcher durch den Wettbewerbsgedanken (vgl. V. 15) unterstrichen wird. Diese Eigenschaft soll dann über Generationen vererbt werden, sodass sei sich bei den “Kindes-Kindeskindern” (V. 21) wiederfinden lässt. Der Neologismus “Kindes-Kindeskinder[]” (V. 21), sowie die Repetition “tausend tausend” (V. 22), verstärkt die Intensität der Aussage, nämlich die Länge der Zeit. Der Richter spricht von einem “weis[e]ren Mann” (V. 24), welcher ein Hinweis auf das jüngste Gericht bzw. eine Metapher für Gott sein soll. Der zweite Sinnabschnitt (V. 27-32) beinhält die Einsicht des Sultans. Die Repetition “Gott! Gott!” (V. 27) verstärkt die Intensität der Angst Saladins, ebenso wie die beiden Ausrufezeichen (V. 27). Nathans Ansprache Saladins (vgl. V. 29f), betont durch die konditionale Konjunktion “Wenn” (V. 29), sowie die Interpunktion in Vers 30, unterstreichen den Appell an dessen Einsicht und Demut. Durch die Auslassungspunkte (V. 30) wird Spannung erzeugt und der Leser wird zum Weiterdenken angeregt. Saladins Angst wird wiederum deutlich, da er “auf [Nathan] zustürzt und seine Hand ergreift, die er bis zu[m] Ende nicht wieder fahren lässt” (V. 31f). Auch die Anapher “Ich Staub? Ich Nichts?” (V. 33) verdeutlicht dies. Die drei Söhne bzw. Ringe sind Metaphern für die drei monotheistischen Weltreligionen, was zeigen soll, dass alle drei Religionen gleich wichtig und gleich viel wert sind. Außerdem findet man in nahezu jedem Vers ein Enjambement. Die Gedankenstriche (V. 3, 7, 9, 12) erzeugen eine Pause beim Lesen, was den Leser dazu bringt, über das zuvor Gelesene noch einmal kurz nachzudenken und die Imperative (z.B. V. 3, 16, 13, 15) betonen die Hauptaussagen stärker. Auch erkennt man im Text viele Inversionen, welche die Aussagen des Textes verstärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass in dem Text viele rhetorische Stilmittel wie Metaphern oder Enjambements vorhanden sind, welche den Leser dazu bringen, die Textstelle öfters und genauer lesen zu müssen. Der Textauszug ist eine zentrale Stelle bzw. ein Teil des Höhepunktes im Drama, welche zur Auflösung des Konfliktes führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 2&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die Aufklärung der “Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit”, laut Kant. Dies bedeutet, dass jeder Mensch von Geburt an frei ist, seine Meinung zu äußern, durch Faulheit und Feigheit allerdings unmündig wird. Laut Kant muss man seinen Verstand nutzen, um aus dieser Unmündigkeit heraus zu kommen. dies lässt sich auch im Drama “Nathan der Weise” wiederfinden. In diesem Textauszug erklärt Nathan Saladin die Ringparabel und äußert so seine Meinung. Nathan ist also ein mündiger bzw. aufgeklärter Mensch mit humanistischen-religiösen Grundsätzen (vgl. V. 16-20), welcher weder zu faul noch zu feige ist seine Mündigkeit auszuleben und sich nicht unterdrücken lässt. Auch der Richter in der Geschichte der Ringparabel ist eine aufgeklärte Person, da er anderen seinen Rat gibt, welcher seine eigene Meinung beinhaltet. Ein weiteres Merkmal der Aufklärung ist in Vers 13-17 zu finden. In diesem Teil des Textauszugs, geht es um die Erweisung des Wertes einer Religion durch offen zutage tretende Auswirkungen. Auch Nathans Erreichen von Saladins Einsicht durch die Anregung eigener Reflexion (vgl. V. 28-33) ist ein Merkmal der Aufklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Katrin''' ==&lt;br /&gt;
Der Textauszug des Dramas &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, das von G.E. Lessing geschrieben und 1779 in der Epoche der Aufklärung veröffentlicht wurde, thematisiert die Toleranz und Akzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen sowie ihre Versöhnung nach dem dritten Kreuzzug.&lt;br /&gt;
Die Textstelle findet zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem statt, als Nathans Tochter Recha von dem Tempelherrn vor dem Feuertod gerettet wurde. Daraufhin stellt Saladin Nathan die Frage, welche Religion die richtige sei. Nathan erkennt jedoch, dass dies eine Falle ist und beantwortet die Frage mit der Ringparabel. Diese besagt, dass innerhalb einer Familie dem Sohn, der am meisten von dem Vater geliebt wird ein Ring geschenkt wird, der seine unendliche Liebe zum Ausdruck bringen soll. Da er sich aber nicht für einen Sohn entscheiden kann, lässt er Duplikate anfertigen, wodurch unter den Söhnen der Streit nach dem echten Ring entsteht.&lt;br /&gt;
Daher ist der Textauszug ausschlaggebend für den Dramenkontext, weil die Ringparabel metaphorisch für die Beziehung zwischen Gott und den Religionen stehen soll. Aufgrund der Tatsache, dass sich sowohl Gott als auch der Vater nicht für einen Sohn beziehungsweise eine Religion entscheiden kann, steht die gleiche Verteilung ihrer Liebe und die Gleichberechtigung im Vordergrund. Aufgrunddessen wird versucht die einzelnen Religionen zusammenzuführen und ihnen gleich viel Toleranz und Akzeptanz zu schenken, wodurch die Erhaltung der Religionen erzielt wird.&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dieser Szene möchte Saladin Nathan dazu bringen, dass er den Tempelherrn zu sich ruft, um sich bei ihm für Rechas Rettung zu bedanken. Der Sultan bietet ihm seine Freundschaft an und Saladin stellt fest, dass der Tempelherr der Sohn seines Bruders ist. Nathan wird von Recha und dem Tempelherrn als Vater angesehen.&lt;br /&gt;
Nathan spielt während des Richterspruchs eine zentrale Rolle, was seine Macht gegenüber Saladin verdeutlichen soll. Somit besitzt er die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen und ein Urteil zu fällen. Somit wird er in diesem Stück als weiser Erzieher dargestellt.&lt;br /&gt;
Insofern übernimmt Nathan die Rolle des Erziehers, da er versucht, Saladin zu belehren. Mit dem Vergleich &amp;quot;Mein Rat ist aber der: ihr nehmt/Die Sache völlig wie sie liegt&amp;quot;(V.3f.) wird Nathans Skepsis in Bezug auf Saladin vor Augen geführt, da er der Meinung ist, dass Saladin die Dinge so hinnimmt, wie er sie erfährt, ohne sie kritisch zu hinterfragen und eine eigene Meinung zu bilden. Bezogen auf die Weltreligionen bedeutet dies, dass jeder Mensch unvoreingenommen und tolerant sein soll. Jede Religion ist gleich viel und man soll ihr offen gegenübertreten. Um Saladin diese Nachricht nahe zu bringen, wird ihm durch die Gedankenstriche(vgl. V.3,7,9) zeit zur Reflexion gegeben. Auch die Imperative (vgl. V.3,15) unterstreichen seine Aussagen und geben ihnen mehr Kraft.&lt;br /&gt;
Außerdem veranschaulicht Nathan mit der Aussage &amp;quot;So glaube jeder sicher seinen Ring/Den echten&amp;quot; (V. 6f.), dass jeder Sohn von seinem Vater und jede Religion von Gott gleich geliebt wird. Damit nimmt er Rückbezug auf die zuvor beschriebene Ringparabel, die genau diesen Aspekt beinhaltet. Der &amp;quot;Ring&amp;quot; (V.5) verdeutlicht die Unendlichkeit der Liebe eines Vaters zu seinen Söhnen, da ein Ring keinen Anfang und kein Ende besitzt. Dadurch wird zudem die Verbundenheit und das persönliche Verhältnis vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
Gott oder der Vater können keine Entscheidung treffen , da &amp;quot;er zwei nicht drücken möge,/Um einen zu begünstigen&amp;quot;(V.11f.). Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass die Entscheidung für einen Sohn/für eine Religion zugleich die Entscheidung gegen andere die anderen Söhne oder Religionen wäre, was zu einem schlechten Verhältnis führen würde.&lt;br /&gt;
Mit dem Appell &amp;quot;Es eifre jeder seiner unbestochnen/Von Vorurteilen freien Liebe nach!&amp;quot; (V.13f.) macht Nathan deutlich, dass die Religionen sich gegenseitig akzeptieren sollen. Dieses Sinnbild der Toleranz spricht dafür, dass jeder respektvoll, unvoreingenommen und offen anderen Menschen entgegentreten soll und sie nicht durch die Angehörigkeit ihrer Religion bewerten sollen. Nathan ist es wichtig, dass jeder Mensch als etwas Einzelnes, als Individuum angesehen werden soll, ohne dabei ein falsches Bild von ihm zu haben. Das am Ende stehende Ausrufezeichen dient der Verstärkung der Aussagekraft des Satzes.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Kraft des Steins in seinem Ring(V.16) verstärkt die Bedeutung der Verbundenheit des Rings. Diese &amp;quot;Kraft&amp;quot; (V.16) steht für die Wichtigkeit des Rings und seine Unendichkeit. Auch Gott sind die Religionen wichtig und stellen somit nahezu den Lebensinhalt Gottes dar.&lt;br /&gt;
Die Geminatio &amp;quot;tausend, tausend Jahre&amp;quot; (V.22) soll veranschaulichen, dass der Ring innerhalb der Familie über Generationen hinweg weitergegeben wird. Diese Tradition ird somit in der Familie beibehalten, weshalb die Bedeutung, wenn man diesen ring erlangt, gesteigert wird. Bezogen auf die drei monotheistischen Weltreligionen bedeutet dies, dass sie sich treu bleiben sollen und deswegen innerhalb der Religionen die einzelnen Traditionen weitergegeben werden sollen, um sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen oder eine andere Religion nachzuahmen.&lt;br /&gt;
Auch Nathan möchte durch den Satz &amp;quot;Wenn du dich fühlest, dieser weisere/Versprochne Mann zu sein:&amp;quot; (V.29f.) Saladin aufklären und sein Wissen weitergeben. &lt;br /&gt;
Durch Saladins Antwort (vgl.V.33) wird sein Entsetzen zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig wird aber auch sein Verständnis der Parabel veranschaulicht.&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass der Protagonist Nathan die Rolle des weisen Erziehers einnimmt, um die Menschen darüber aufzuklären, dass jede Religion gleich viel wert ist. Außerdem sollen die monotheistischen Weltreligionen erhalten bleiben durch die Verwirklichung religiös-ethischen Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jule==&lt;br /&gt;
AUFGABE 1&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und im Jahr 1779, in der Epoche der Aufklärung ,veröffentlicht wurde thematisiert Toleranz und Akzeptanz unter den drei monotheistischen Weltreligionen (Christentum,Judentum und Islam).&lt;br /&gt;
Zu dem Gespräch während des zweiten Kreuzzuges zwischen Nathan und Saladin kommt es, weil Saladin Nathan zu sich eingeladen hat um ihn nach Geld , da er in Geldnot steckt.Während dem Gespräch fragt Saladin Nathan welche Religion die Richtige sei.Nathan antwortet darauf mit der Ringparabel.In der Ringparabel geht es um einen Vater der drei Söhne hat, er möchte seinen Ring vererben doch er weiß nicht, an wen, da er alle gleicht liebt.Der Vater lässt daher zwei Fälschungen anfertigen. Als er stirbt meint jedes seiner Kinder den echten Ring zu haben und gehen und gehen um dies zu klären zum Richte. In der vorliegenden Textstelle (3,7: VV.2029-2055) geht es um den Rat des Richters an die drei Söhne. Er sagt,dass die Söhne nicht an den Wert des Ringes denken sollen sondern daran ,dass der Vater sie alle gleich liebt.Nach dem Gespräch schließen Nathan und Saladin Freundschaft und Saladin hat jetzt eine andere Meinung zu dem Wert der drei Weltreligionen .Die Ringparabel ist die Grundaussage des ganzen Dramas.Denn Nathan klärt mit dieser Ringparabel auf , dass alle drei monotheistischen Weltreligionen gleichviel Wert sind und Gott alle gleich liebt.&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug sprechen Saladin und Nathan miteinander. Nathan hat einen größeren Sprechanteil, da er das Ende der Ringparabel erzählt.Durch in jedem Vers neu anfangende Großschreibung bekommt der Text einen gewisse Struktur. Der Richter möchte seinen Rat an die drei Söhne aussprechen, „ wenn ihr / Nicht meinen Rat statt meines Spruchs wollt :“ (V.2). Die drei Söhne sollen symbolisch für die drei Weltreligionen stehen und der Vater ist symbolisch für Gott.der Richter vertritt dieselbe Meinung wie Nathan. „Hat von/Euch jeder seinen Ring vom Vater:/ So glaube jeder sicher seinen / Den echten“ (V.4fff),dass bedeutet,dass Gott jeder Religion dasselbe gegeben hat. Doch jede Religion denkt Trotzdem ,dass seine Religion die echte ist, obwohl sie sich so ähnlich sind. Gott wollte keinen Streit „ der Vater nun/ Die Tyrannei des einen Rings nicht länger“ (V.7ff). „In seinen Hause“(V.9), dass kann man mit Jerusalem vergleichen da Jerusalem der Mittelpunkt und Ursprung alle Religionen ist. Jeder Mensch soll sich ohne Vorurteile eine eigene Meinung zu jeder Religion bilden und bedenken das jede Religion Vorurteile und Nachteile hat (Vgl .V.10ff). Der Vers „Von Vorurteilen freien Liebe nach !“ bedeutet, dass jeder Mensch lieben darf wen er will .In Vers 30 wurde Auslassungspunkte angewendet , diese sollen bewirken,dass der Leser sich eine eigene Meinung bilden soll. Ebenfalls möchte der mit dem Komparativ „Den echten“ (V.7) deutlich machen, dass jede Religion denkt,dass sie die echte wäre und damit auch die Beste .&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ringparabel eine methaphorische Geschichte ist die die Gleichheit aller monotheistischen Weltreligionen verdeutlichen soll durch die rhetorischen Mittel und die methaphorischen Beschreibungen wird die Inention der Ringparabel und des Textauszugs deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFGABE 2&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant bedeutet Aufklärung „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ das bedeutet.dass jeder Mensch den Mut haben soll , seinen eigenen Verstand einzusetzen um sich eine eigene Meinung bilden zu können.Im folgenden Text werde ich erläutern wie diese Aussage zum vorliegenden  Textauszug  passt. &lt;br /&gt;
Der Richter gibt den drei Brüder seine, dass bedeutet er  hat sich seine eigene Meinung zu dem Thema gebildet und auch den Mut diese zu äußern (Vgl.V.1-5). In Vers 14 „Von Vorurteilen freien Liebe“ heißt,dass man frei von Vorurteilen sein sollte .Nathan versucht außerdem Saladin in diesem Textauszug mit der Ringparabel aufzuklären. &lt;br /&gt;
In diese Textauszug kommen viele Merkmale der Aufklärung vor da Nathan und auch der Richter den Mut haben den eigenen Verstand einzusetzen und sich eine eigene Meinung gebildet haben und geäußert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit und Verbundenheit der drei monotheistischen Weltreligionen und die Akzeptanz und und Toleranz dieser untereinander. Das Drama spielt in Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge, Ende des 12. Jahrhunderts und diente der Aufklärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug (3. Aufzug, 7. Auftritt; VV. 2029-2055) geht es um ein Gespräch zwischen dem Sultan Saladin und Nathan. Nathan’s Tochter wurde von einem Tempelherrn vor dem Tod gerettet, der sein Leben der Begnadigung des Sultans verdankt. Aufgrund von Geldproblemen möchte der Sultan, Nathan austricksen, um an Geld zu gelangen. Er stellt ihm die Frage nach der wahren Religion. Nathan erkennt diesen Hinterhalt jedoch und antwortet mit der Ringparabel. Diese besagt, dass keine Religion die Wahre ist, sondern alle Religionen gleich viel wert sind. In diesem Textauszug ist das Ende der Parabel beschrieben, bei dem die drei Söhne bei einem Richter sind, welcher sie darüber belehrt, wie unvernünftig sie seien, da sie die Entscheidung und Verteilung der Ringe vom Vater nicht akzeptieren, sondern in Frage stellen, welcher der wirklich wahre Ring ist. Nach dieser Ringparabel erkennt der Sultan Nathan’s Weisheit und trägt ihm seine Freundschaft an. Aufgrund verschiedener Ereignisse erkennt Nathan im Tempelherrn Recha‘s Bruder und Saladin stellt fest dass der Tempelherr, und somit auch Recha, die Kinder seines verschollenen Bruders Assad sind. Nathan bleibt, trotz seiner fehlenden Verwandtschaft zu Recha, wie ein Vater für sie. &lt;br /&gt;
Die Ringparabel, und deshalb auch der Auszug, ist die wichtigste Stelle im gesamten Drama, da sie das Hauptthema, die Verbundenheit, Akzeptanz, Toleranz und Gleichwertigkeit der drei monotheistischen Weltreligionen behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen des Textes fällt auf, dass keine Reime verwendet wurden, weshalb der Text wichtig und ernst wirkt. Dies passt zum Inhalt, da da ein ernster und bedeutender Konflikt behandelt wird. Eine Struktur erlangt der Text durch die durchgehende Großschreibung der Versanfänge. Der Text lässt sich in zwei größere Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Abschnitt (VV.1-26) geht es um die Situation beim Richter in der Ringparabel. Ein „Richter“ (V.1) muss einen Konflikt entscheiden, welcher anders nicht geklärt werden kann als vor Gericht. Der Richter stellt den Personen anhand der adversativen Konjunktion „Nicht“ (V.2) und „aber“ (V.3) zwei Optionen zu Verfügung. Entweder sie nehmen seinen „Rat“ (V.2) an, oder seinen „Spruch“ (V.2). Möchten sie nicht seinen Spruch haben, sagt der Richter „Geht nur!“ (V.3). Dieser Ausruf zeigt, dass der Richter keine Geduld mehr hat und sie sich nun entscheiden müssen. Er lässt ihnen kurz Zeit, was an den Gedankenstrichen (V. 3 und 7) deutlich wird. Dann teilt er ihnen aber seinen Rat mit und möchte sie aufklären. In dem Konflikt geht es um „Ring[e]“ (V.5), welche ein „Vater“ (V.5) an seine Söhne verteilt hat. Die Ringe stehen metaphorisch für die drei monotheistischen Weltreligionen. Sie stehen für Verbundenheit und Unendlichkeit, was bedeutet, dass alle Religionen zusammenhängen und für immer bestehen werden. Da die Söhne, die Ringe „von [ihrem] [...] Vater“ (V.5) bekommen haben, zeigt sich, dass die drei Religionen im Ursprung gleich sind und den gleichen Grundbaustein hatten, nämlich Gott. [J]eder glaub[t] [...] seinen Ring / Den echten“ (VV.6f.), was bedeutet, dass jeder der drei monotheistischen Weltreligionen denkt, ihre Religion sei die wahre. Der „Vater“ (V.7), welcher für Gott steht, wollte aber nicht, dass einer der Söhne meint, er sei mehr wert als die anderen, denn er war die „Tyrannei [...] / In seinem Hause“ (VV.8f.) leid. Dies zeigt, dass keine Religion besser als die Andere ist. Dies wird zudem deutlich, da der Richter sagt, dass der Vater „alle drei geliebt, und gleich / [g]eliebt“ (VV.10f.) habe. Diese Repetition bringt deutlich die Gleichwertigkeit und Liebe Gottes zu allen Religionen zum Ausdruck. Die abwägende Reflexion „ [m]öglich“ (V.7) und „gewiss“ (V.9) macht deutlich, dass der Richter zwar nicht alles weiß, aber über alles nachdenkt und alles erstmal reflektiert, und somit die Entscheidung des Vaters plausibel erläutern kann. Keiner soll benachteiligt oder verletzt werden, weshalb der Vater „zwei nicht drücken mögen, / [u]m einen zu begünstigen“ (VV.11f.). Jeder sollte so sein wie der Vater und seiner „ [v]on Vorurteilen freien Liebe nach [eifern]“ (V.14). Hier wird ein ideales Menschenbild des Vaters erzeugt, dem „jeder“ (V.13) nacheifern soll, denn er behandelt jeden gleich und akzeptiert alle, so wie sie sind. Jede der Religionen, bzw. der Söhne, möchte die oder der Beste sein, weshalb „jeder um die Wette [strebt], / Die Kraft des Steins in seinem Ring’ an den Tag / Zu legen“ (VV.15ff.). Sie versuchen es jedoch nur, können es aber nicht erreichen. Wie mächtig und wertvoll die Religionen und der Glaube sind , wird an der Aufzählung „komme dieser Kraft mit Sanftmut / Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, / Mit innigster Ergebenheit in Gott / Zu Hülf’“ (VV.18ff.) zum Ausdruck gebracht. Mit dieser Kraft, kann nur ein Mensch umgehen, welcher wirklich an Gott glaubt, aber auch von sich aus ein guter Mensch ist. An der Wenn die Menschen andere Religionen nicht akzeptieren und immer versuchen, der wahren Religion anzugehören, so wird sich dieser Konflikt auch noch über „tausend tausend Jahre“ (V.22) strecken und niemals enden. Diese Repetition und der Neologismus „Kindes-Kinder[…]“ (V.21) betonen außerdem die lange Zeit der Bewährung der Religionen. Der zweite Sinnabschnitt umfasst V. 27-33 und handelt von der Einsicht des Sultans. Dort reagiert der Sultan mit der Anapher „Gott! Gott!“ (V.27) auf die Erzählung von Nathan. Diese zeigt zum einen, wie erschüttert er über diese Situation ist, und zum anderen könnte ihm deutlich werden, dass auch der Konflikt zu der damaligen Zeit, der Zeit der Kreuzzüge, noch anhält und es immer noch den Streit um die wahre Religion gibt. Nathan fragt den Sultan daraufhin, ob er „dieser weisere / Versprochene Mann zu sein [vermag]“ (VV.29f.). Mit den Worten „Wenn du“ (V.29) und Nathans Ansprache Saladins, möchte Nathan an Saladin appellieren, Einsichtig zu sein und Demut oder Reue zu zeigen. Der Sultan antwortet Nathan mit den Worten „Ich Staub? Ich Nichts?“ (V.32) und dem Ausruf „O Gott!“ (V.32). Er scheint nicht der Richter zu sein, denn er stellte Nathan auch die Frage nach der wahren Religion. In diesen kurzen Aussagen wird die Einsicht des Sultans deutlich und er erkennt, dass alle Religionen gleich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die immer mit Großbuchstaben anfangenden Verse eine Struktur des Textes erzeugt wird, und der Text wichtig und geordnet wirkt. Zudem betont der Textauszug anhand vieler rhetorischer Mittel, wie Metaphern, Repetitionen oder Aufzählungen das Hauptthema des gesamten Dramas, die Gleichwertigkeit und Akzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen mit- und untereinander. Zuletzt wird in dem Textauszug deutlich, dass Nathan versucht den Sultan aufzuklären und Einsicht zu erzielen, was ihm letztlich auch gelingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Drama „Nathan der Weise“, diente früher der Aufklärung der Menschen. In dem Text lassen sich ein paar Merkmale der Aufklärung nach Immanuel Kant erkennen. „Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, lautet ein bedeutendes Zitat nach Kant. Aufklärung bedeutet also, dass man sich seine eigene Meinung bilden und nicht blind der eines Anderen folgen soll. Man soll seinen eigenen Verstand und seine Vernunft benutzen und über Situationen selber nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug stellt der Richter den Söhnen die Frage, ob sie lieber seinem „Rat“ (V.2) folgen, oder einfach das Gesetz entscheiden lassen. Hier erkennt man Merkmale der Aufklärung. Die Söhne haben die Wahl, ob sie noch einmal selber über die Situation nachdenken und ihren Verstand einsetzen, um zu merken, wie sinnlos der Konflikt eigentlich ist, oder ob sie blind dem Spruch des Richters vertrauen, da sie zu faul sind, sich eine eigene Meinung zu bilden und noch einmal über die Situation nachzudenken. Sie schalten ihren Verstand komplett aus und glauben nur, ihre Persönlichkeit sei die Wichtigste (vgl. VV6f.). Dabei sehen sie nicht, dass der Vater alle gleich liebt. Der Vater verkörpert in diesem Auszug das Idealbild des Menschen und lebt nach den Vorstellungen der Aufklärung. Dies wird besonders an der Aussage „Es eifre jeder seiner umbestochenen / Von Vorurteilen freien Liebe nach!“ (VV.13f.), verdeutlicht. Er liebt alle gleich, da er sich erst von allem eine eigene Meinung bildet und keine Vorurteile hat und somit erkennt, dass jeder auf seine Art liebenswert ist. Zudem hat er den Mut, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, seinen Weg zu gehen und ist „unbe[stechlich]“ (V.13). Dies lässt sich auch auf die metaphorische Bedeutung des Textes übertragen. Keine Religion ist besser als die andere und man sollte sich zuerst eine eigene Meinung über alle bilden, bevor man über eine Religion urteilt, der man nicht angehört. Bedient man sich seines eigenen Verstandes, so erkennt man, wie der Vater (vgl. VV10ff.) auch, dass keine Religion besser als die andere ist, und man alle akzeptieren sollte, so, wie sie sind. Zudem dient Nathan in diesem Auszug als Aufklärer, da er nach den Vorstellungen der Aufklärung lebt, und versucht Saladin klar zu machen, dass keine Religion besser als die andere ist und es somit keine wahre Religion gibt. Er erreicht durch seine Vernunft und seine klare Denkweise, die Einsicht des Sultans. Aufgrund der Geschichte von Nathan erkennt er, dass man über niemanden urteilen sollte, nur weil er einer anderen Religion angehört, sondern das man erkennt, wenn man sich seines Verstandes bedient, dass es auf die Werte der Menschen ankommt, und nicht auf die Gruppe, der sie angehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das gesamte Drama der Aufklärung dient. Merkmale der Aufklärung, die in dem Textauzug deutlich werden, sind zum Beispiel die Bildung einer eigenen Meinung, ohne Vorurteile zu haben, und dass man nicht zu faul sein sollte, den eigenen Verstand zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779, in der Literaturepoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichwertigkeit der drei monotheistischen Weltreligionen.&lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textausschnitt ist ein Auszug aus dem 3. Aufzug und 7. Auftritt des Dramas, in dem Nathan, ein Jude, und Saladin, ein Muslim, ein Gespräch führen. Es findet während des Zweiten Kreuzzuges statt, in dem die Christen Jerusalem von den Muslimen erobern wollen. Saladin fragt Nathan in diesem Gespräch, welche der drei monotheistischen Weltreligionen die Richtige sei, worauf Nathan mit einer Geschichte, der Ringparabel, antwortet. Das Gespräch führt dazu, dass Saladin erkennt, dass alle Religionen den gleichen Wert haben und es nicht die eine, wahre Religion gibt.&lt;br /&gt;
Der Textauszug thematisiert die positive Auswirkung der monotheistischen Weltreligionen auf das Miteinander, welche sich im Alltag am ethischen Handeln beweisen soll.&lt;br /&gt;
Der Textauszug beginnt mit dem Rat eines Richters, den die drei Brüder aufsuchen, weil sie sich hintergangen fühlen, da sie alle einen Ring von ihrem Vater bekommen haben. Der Rat beginnt damit, dass die Brüder „[d]ie Sache“(V.4) nehmen sollen, „wie sie liegt“(V.4). Diese Aussage zeigt die Unmöglichkeit etwas an der Situation zu ändern, da die Ringe keine Unterschiede aufweisen. Die Brüder sollen also lernen, die Situation zu akzeptieren und das Beste aus ihr zu machen. Zudem stammen die Ringe alle „von [dem] Vater“(V.5), was zeigt, dass sie alle den gleichen Ursprung haben und somit alle Söhne mit dem Vater verbunden sind. Jeder der Söhne glaubt, dass „sein […] Ring [d]e[r] echte“(V.6f.) ist, weswegen sich auch kein Sohn benachteiligt fühlen sollte. Denn der Vater wollte nur „[d]ie Tyrannei des [e]inen Rings nicht länger […] dulden“(V.8f.) und den Streit um den Ring abschaffen. Die Tatsache, dass der Richter von dem „Vater“(V.7) spricht, lässt auf Gott schließen und zeigt, dass alle Ringe von Gott kommen. Die Ringe sind ein Symbol für die Unendlichkeit und die Verbundenheit mit Gott und symbolisieren die drei monotheistischen Weltreligionen. Alle Religionen sind somit gleich wichtig für Gott, da der Vater „alle drei […] gleich [g]eliebt“(V.10f) hat und sich nicht für einen Sohn entscheiden konnte. Dies verdeutlicht nochmal dass Gott alle Religionen und alle Menschen gleichermaßen liebt. Alle Söhne sollen nun an „[d]ie Kraft des Steins in“(V.16f.) ihrem jeweiligen Ring glauben und ihrer „unbestochnen / Von Vorurteilen freien Liebe“(V.13f.) nacheifern. Diese Aussage macht deutlich, dass alle Menschen vor Gott gleich sind und es somit keine Vorurteile geben sollte. Zudem soll jeder an die Kraft seines Rings glauben, die im Umgang mit anderen Menschen helfen soll. Alle Menschen sollen sich demnach gut verstehen und hilfsbereit sein, wobei der Glaube, Nathans Meinung nach, hilft. Die Anapher und Wiederholung (vgl. V.17ff.) verdeutlicht diese Aussage nochmals und zeigt die positiven Auswirkungen des Glaubens und der Kraft des Rings, die sich auch noch bei den „Kindes-Kindern“(V.21) äußern soll, da der Glaube, genau wie der Ring, unendlich ist. Ebenso ist es mit der Verbundenheit mit Gott und der Liebe Gottes.&lt;br /&gt;
Nach der Erzählung Nathans ruft Saladin „Gott!Gott!“(V.27) aus, was seine Einsicht zeigt. Er hat die Botschaft Nathans verstanden und sieht seine Meinung als wahr an. Nathan fragt Saladin daraufhin ob er sich in der Position des „weisere[n] Versprochene[n] Mann[es]“(V.29f.) sieht. Doch Saladin lässt ihn gar nicht ausreden, was durch die Auslassungspunkte deutlich wird und nimmt die Hand Nathans „, die er bis zu Ende nicht wieder fahren lässt“(V.31). Dieses Verhalten zeigt, wie ergriffen Saladin von der Geschichte Nathans ist und dass er nun auch sieht, dass alle Religionen den gleichen Wert haben, also er von der Meinung Nathans überzeugt ist. Zudem sagt er : „,Ich Staub? Ich Nichts? O Gott!'“(V.33). Die Nomen „Staub“(V.33) und „Nichts“(V.33) machen nochmal seine Ergriffenheit deutlich und zeigen, dass er sich schämt, vorher eine so einfältige und aus seiner jetzigen Sicht falsche Meinung gegenüber der Wertigkeit der Religionen gehabt zu haben. Sein Ausruf „O Gott!“(V.33) zeigt, dass er nun Schutz und Verzeihung bei Gott für seine ehemalige Meinung findet und dass er sich dafür schämt.&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird deutlich, dass Nathan davon überzeugt ist, dass alle Religionen vor Gott den gleichen Wert haben. Zudem ist er der Meinung, dass der Glaube an Gott da ist um die Menschen zusammenzuführen und nicht um sie auseinander zubringen. Diese Überzeugung teilt er mithilfe der Ringparabel mit Saladin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Immanuel Kant ist die Aufklärung der Schritt zur Mündigkeit um sich von der Meinung anderer unabhängig zu machen. Um diesen Schritt gehen zu können und sich eine eigene Meinung zu bilden, ist es notwendig die Bequemlichkeit und die Faulheit aufzugeben. Er vertritt die These: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.&lt;br /&gt;
In dem vorliegenden Textauszug wird die eigene Meinungsbildung Nathans vor allem in Bezug auf die Kirche und Religionen deutlich, da für ihn alle Religionen den gleichen Wert haben. Diese Haltung wird in seiner Geschichte der Ringparabel deutlich, da er sagt, dass der Vater, also Gott, keinen der Söhne vernachlässigen wollte, da er alle gleichermaßen geliebt hat und deswegen jedem einen Ring geschenkt hat (vgl.V.10f.). Diese Ringe, die ein Symbol für die Religionen darstellen, haben alle den gleichen Ursprung, da sie alle von Gott kommen. Zudem liebte der Vater alle Söhne gleichermaßen, was sich auch auf die Religionen übertragen lässt und zeigt, dass alle Religionen für Gott den gleichen Wert haben.&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel für Nathans Aufgeklärtheit ist, das der Glaube an die Kraft des Rings dafür sorgt, dass er diese entfaltet und im Umgang mit anderen Menschen hilft. Die Religion und besonders der Glaube an Gott ist also Nathans Meinung nach da um Menschen zusammenzuführen und um ihnen im Umgang miteinander zu helfen, denn worauf es Nathans Meinung nach wirklich ankommt, ist, dass alle Menschen sind und nicht dass sie verschiedene Religionen haben. Somit wird auch Nathans Toleranz gegenüber anderen Religionen deutlich, was jedoch, vor allem zu Zeiten des Zweiten Kreuzzuges, in dem die Religionen verfeindet sind, nicht selbstverständlich ist.&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Ringparabel, die Nathan Saladin erzählt, als dieser ihn nach der wahren Religion fragt, führt zum Nachdenken Saladins über seine Frage und zur Übernahme Nathans Erkenntnis, dass es nicht die eine, wahre Religion gibt.&lt;br /&gt;
Es werden somit, durch den Charakter Nathan, Merkmale der Aufklärung, wie der Ausgang aus der Unmündigkeit und die Unabhängigkeit von der Meinung anderer, zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 1&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus dem drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing verfasst, 1779 veröffentlicht wurde und somit aus der Epoche der Aufklärung stammt, thematisiert die Gleichberechtigung und Ähnlichkeiten dreier monotheistischer Weltreligionen.&lt;br /&gt;
Der Sultan stellte Nathan die Frage,welche von den drei Religionen (Judentum, Christentum und Islam) die richtige sei, um seine Weisheit zu prüfen. &lt;br /&gt;
Dieser antwortet er mit der Ringparabel, in welcher er diese Religionen metaphorisch gleich stellt. In der vorliegenden Textstelle verdeutlicht Nathan, wie die Gleichgestellten nun verfahren sollten und dass sich niemand darüber ein Urteil erlauben sollte. &lt;br /&gt;
Daraufhin erbittet Saladin die Freundschaft Nathans und erkennt seine tatsächliche Weisheit.&lt;br /&gt;
Die Textstelle vv. 2029-2055, 3. Aufzug, 7. Auftritt, beginnt mit dem Richter, zu dem die drei Söhne mit ihren geerbten Ringen, welche metaphorisch für die dreiWeltreligionen Judentum, Christentum und Islam stehen,gegangen sind, da sie sich uneinig´g sind, welcher Ring der echte ist. Diese Frage kann man auf Saladins Frage nach der echten Religion zurückführen. &lt;br /&gt;
Der Richter ist jedoch nicht in der Lage ein richtiges Urteil über diese Situation zu fällen und bietet den Söhnen seinen persönlichen „Rat“ (Z. 2) an. &lt;br /&gt;
Er bezieht sich zunächst auf die Tatsache, dass alle drei denselben Grund haben, zu glauben, „den echten“ (Z. 7) Ring zu besitzen. Übertragen wäre das die Verdeutlichung, dass alle drei Religonen dieselbe Glaubensgrundlage haben, nämlich Gott, also hier durch das Symbol „Vater“ (Z. 5) verkörpert.&lt;br /&gt;
Der Gedankenstrich und das Semikolon in Zeile 6 machen die Trennung der Fakten von der persönlichen Meinung des Richters aus, da er sich ein Urteil über das Thema erlauben möchte.&lt;br /&gt;
Da diese beiden Satzzeichen das Wort „Möglich“ (Z. 7) umschließen, sieht man, wie bewusst und vorsichtig der Richter seine Vermutung nun ausspricht. &lt;br /&gt;
Er erklärt, dass der Vater die „Tyrannei“ (Z. 8)  eines einzelnen unter vielen unterbinden möchte, da er jeden „gleich/ […] liebt“ (Z. 10f.). Übertragen heißt das, dass Gottes Wille, welcher hier besagt, dass er alle gleich liebt und keinen benachteiligen will, hier von Nathan vermutet wird.&lt;br /&gt;
Nun motiviert  der Richter die Söhne entschlossen, was man an „Wohlan!“ (Z. 12) erkennt, voll und ganz die geglaubte Kraft der Ringe(also den Glauben) auszuleben (vgl. Z. 15ff.) und mit positiven Eigenschaften als Unterstützung um somit keine Konkurrenz füreinander zu sein (vgl. Z. 17-20). Dies zeigt die Aufzählung „Sanftmut, / […] herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, / mit innigster Ergebenheit in Gott“ (Z. 17-19).&lt;br /&gt;
Wenn der Glaube an die Kraft dann vermehrt weitergegeben wird und man wieder „vor diesem Stuhl“ (Z. 23) ist, und erneut die Frage nach der Richtigkeit stellt, „wird/ ein weisrer Mann [anstelle des Richters] auf diesem Stuhl sitzen“ (Z. 23-24). Dieser Mann steht für jemanden, der es sich erlauben kann, über diese Frage ein Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
Diese Metapher zeigt wieder die Bescheidenheit und Vorsicht des Richters.&lt;br /&gt;
Als Saladin mit der Repetitio „Gott! Gott!“ (Z. 27) antwortet, lobt er euphorisch seinen Gott und entschuldigt sich gleichzeitig, da er erkannt hat, dass er sich geirrt hat. &lt;br /&gt;
Nathan wirft ihm daraufhin vor, dass er sich mächtiger fühlte, als er war, da er glaubte, es sich erlauben zu können, ein Urteil über die richtige Religion fällen zu können (vgl. Z. 29-30).&lt;br /&gt;
Saladin entgegnet jedoch mit der Anapher „Ich Staub? Ich Nichts?“ (Z. 33), wie minderwertig er sich nun fühlt und klagt darüber mit dem Asuruf „O Gott!“ (Z. 33).&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sagt die Textstelle aus, dass jeder ohne Zweifel und Konkurrenzverhalten seine Religion ausleben soll, ohne sich über andere bzw. über die Religionen untereinander ein Urteil zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aufg. 2&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Kant sind die wesentlichen Aspekte der Aufklärung, seinen eigenen Verstand ohne Scheu zu nutzen um sich selbständig eine eigene Meinung zu bilden. &lt;br /&gt;
Genau dies macht hier der Richter, indem er seine persönliche Meinung zu einem Thema äußert, mit dem er sich vorher beschäftigt hat. &lt;br /&gt;
Zudem erkennt man diese Aspekte auch an Nathan, welcher sich ebenfalls seine Meinung gebildet hat, welche in dem Textauszug dargestellt wird. &lt;br /&gt;
Letztendlich erkennt man diese Züge auch an Saladin, da er durch Nathans Erzählung angeregt wurde, selbst über das Thema nachzudenken und seinen vorherigen Bezug zu diesem in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Ephpraim Lessing geschrieben und 1779, in der Epoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Akzeptanz und Toleranz zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 3. Aufzug, 7. Auftritt handelt es sich um Nathan, der dem Sultan Saladin die Ringparabel erzählt. Saladin hat Nathan in sein Schloss eingeladen, da er in finanziellen Schwierigkeiten steckt und da Nathan ein reicher Kaufmann ist, denkt er, Nathan kann ihm helfen. Er hörte von vielen Leuten, dass Nathan ein weiser Mann sei. Daraufhin will Saladin Nathans Weisheit selbst erkunden und fragt ihn, welche Religion für ihn die beste sei. Als Antwort gibt Nathan die Ringparabel, in der er ihm erklärt, dass alle Religionen einen gleichen Wert haben. Von dieser Antwort ist Saladin so überzeugt und begeistert, dass er Nathan als Freund möchte. Durch Nathans Antwort verändert sich auch die Sichtweise von dem Sultan auf die drei Weltreligionen. Dieser Auszug thematisiert die Bewährung der monotheistischen Religionen durch die Verwirklichung religiös- ethischen Verhaltens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Richter“(V.1) könnte als Metapher für die Menschen stehen, da sie entscheiden müssen, welche Religion für sie die richtige ist. Er könnte aber auch für Nathan stehen, da er sich in dieser Szene für eine Religion entscheiden soll. Der Richter fuhr fort, nachdem die drei Söhne fragten, welcher der wahre Ring sei. Statt aber seinen „Spruch“(V.2), also sein Urteil, gibt er ihnen [s]einen Rat“(V.2), um ihnen die Entscheidung selbst zu überlassen, welcher Ring der echte ist. Er schlägt ihnen vor, zu gehen, doch niemand geht, da nach dem Gedankenstrich weiter geredet wird (vgl. V.3). Sein Rat ist, „[d]ie Sache [zu nehmen] wie sie liegt“ (V.4). Die „Sache“ könnte ein Synonym für die Ringe sein und die Söhne solle ihre Ringe akzeptieren. Denn jeder denkt sein Ring sei der wahre. Mit einem Gedankenstrich in Vers sieben führt der Richter in eine Theorie ein. Es sei möglich, dass „der Vater/[…] Die Tyrannei des eigenes Rings nicht länger […] dulden woll[te]“(V.7ff.). Dies könnte darauf hinweisen, dass selbst Gott bzw. der Vater nicht mit der Macht klar gekommen ist, oder dass er jedem einen unechten Ring geschenkt hat, damit es zu keinen Streitereien führt. Es ist dem Richter aber noch gewiss, dass der Vater die Söhne gleich viel liebt und dass alle den gleichen Wert haben. Durch die Betonung auf dem „geliebt“(V.10), welches das „gleich/ Geliebt“ (V.11) verstärkt, wird dies noch einmal deutlich. Da der Vater alle drei liebt, fällt es ihm schwer nur „einen zu begünstigen“ (V.12), da es alle drei verdient haben, den Ring zu bekommen. Jedoch solle „jeder seiner […] / Liebe nach [eifern]“(V.14f.). Das bedeutet, dass jeder sich so verhalten soll, als hätte man den echten Ring, mit seiner Macht. Die Söhne sollen „um die Wette“(V. 15) streben, also sollen die versuchen besser bzw. liebevoller als der andere sein, um bessere Menschen zu werden. Mit der Aufzählung von Vers 17-19 gibt der Richter noch einmal Beispiele, wie man zu einem besseren Menschen wird. Anschließend weist er daraufhin, dass wenn sie den Ring an ihre Kinder weitervererben, dass diese sich dann auch fragen werden, welcher der wahre Stein ist, wenn sie die Macht besitzen, welcher der Ring hat (vgl. V.20ff.). Dann werden sie wieder „vor diesem Stuhl“(V.23) eingeladen, um sich dann von einem „weis[eren] Mann“ (V.24) beraten zu lassen. Mit dem weiseren Mann könnte der gleiche Richter, nur älter, gemeint sein, da er später mehr Erfahrung hat. Wieder kommt der Befehl „Geht!“ (V.25), um die Macht des Richters zu demonstrieren. Durch die Repetitio „Gott! Gott!“(V.27) von Saladin wird deutlich, dass er die Geschichte beeindruckend findet. Im 32. Vers erkennt er dann schließlich, dass er ein falsches Bild der Religionen hatte. Da er Wörter wie „bin“ bei „[i]ch Staub?“(V.32) weglässt, wird seine Fassungslosigkeit deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Autor viele Metaphern benutzt, um die Geschichte bildlich zu veranschaulichen. Es ist ihm außerdem wichtig, die Hauptaspekte durch Wiederholungen und Aufzählungen zu betonen. Die Hauptaussage in dieser Szene wurde auch durch Pausen der Gedankenstriche in den Vordergrund gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe 2)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Immanuel Kant ist man aufgeklärt, wenn man sich aus seiner Unmündigkeit befreit. Man soll Mut haben, sich seine eigene Meinung zu bilden ohne sich von anderen Leiten zu lassen. Es ist wichtig, seine Vernunft zu nutzen. In dieser Szene kommt es dazu, dass Nathan Saladin davon überzeugt, dass alle Religionen den gleichen Wert haben. Jedoch sehen viele, auch Saladin, Unterschiede, weil jeder denkt, dass seine Religion die beste sei. Nathan aber ist der Mensch, nicht die Religion, und seine Taten am wichtigsten. Man solle Leute unabhängig von ihrer Religion beurteilen. Er sagt nämlich in der Ringparabel, dass jeder sich so verhalten solle, als hätte man den „Ring“, um liebevoll und herzlich zu sein. Also wenn man aufgeklärt ist, benimmt man sich am „besten“ und wenn man es nicht ist, sagt man es nur. Auch Saladin hat am Ende verstanden, dass es um den Menschen geht. Also wurde er praktisch aufgeklärt und hat sich seine Meinung gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Gilles''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem von Gotthold Ephraim Lessing verfassten und 1779 veröffentlichten Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot; geht es um Akzeptanz und Toleranz zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen. Das Drama spielt in der Epoche der Aufklärung. Der zu analysierende Textausschnitt ist ein Gespräch zwischen Nathan und Saladin. Da das Drama zu der Zeit der Kreuzzüge spielt, hat Saladin viel Geld in seine Armee investiert, sodass ihm nun die nötigen Mittel fehlen um den Krieg weiter zu finanzieren. Als er mitbekommt, dass der reiche Jude Nathan, von dem ihm schon oft berichtet worden war, wieder in die Stadt zurückgekehrt ist, beschließen er und seine Schwester durch eine List von ihm Geld zu erhalten. Während des Gesprächs erkennt Saladin jedoch die Weisheit Nathans und versteht seine Ansichten. Die beiden freunden sich an und Saladin will nun kein Geld mehr von ihm annehmen, obwohl Nathan es ihm sogar freiwillig anbietet. Am Ende des Dramas erreicht eine Karawane aus Ägypten den Sultan und seine Geldprobleme haben sich erledigt. Der Textausschnitt soll zeigen, dass Menschen einsichtig sein können und in der Lage dazu sind ihre Meinung, welche meist von Vorurteilen geprägt ist zu ändern. Dazu benötigen sie jedoch überzeugende Gründe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan beginnt mit den Worten &amp;quot;wenn ihr/Nicht meinen Rat, statt meines Spruches, wollt: /Geht nur!&amp;quot; (V1,ff.) Er will damit zeigen, dass der Richter in der Geschichte zwar nicht entscheiden kann, welcher der richtige Ring ist, den Söhnen jedoch seinen Rat mitteilen will. Übertragen auf die realen Menschen heißt dies, dass man nicht immer direkt Entscheidungen oder Beschlüsse fassen sollte, sondern sich auch zuerst gegenseitig zuhören und eventuell Kompromisse ziehen sollte. Der Rat des Richters ist, dass sie die Sache &amp;quot;nehmen sollen völlig wie sie liegt&amp;quot;. (V3,f.) Anschließend ergänzt er dies noch durch die Wiederholung &amp;quot;jeder seinen Ring/ ... jeder seinen Ring&amp;quot;. (V5,f.) Damit meint er, dass jede Religion sich auf sich selbst konzentrieren sollte. Es wäre besser, die anderen Religionen in Frieden zu lassen und sich gegenseitig nicht im Weg zu stehen. Der Richter begründet die beiden Ringreplikationen mit der Metapher, dass &amp;quot;der Vater nun/ Die Tyrannei des Einen Rings nicht länger/ In seinem Haus dulden wolle ...&amp;quot; (V7,ff.) Er denkt also, dass Gott  nicht mehr das Bekriegen und Unterdrücken unter den Religionen wollte und deshalb alle gleichwertig gemacht hat. Diese Gleichwertigkeit wird im darauffolgenden Vers durch die erneute Wiederholung &amp;quot;alle drei geliebten und gleich/ geliebt&amp;quot; (V10,f.) beschrieben und verstärkt. Da weder ein Sohn &amp;quot;begünstigt&amp;quot; (V12), noch zwei benachteiligt wurden, zeigt Nathan, dass Gott alle drei gleich stellt und niemand von ihm mehr geliebt wird als der andere. Die Anapher &amp;quot;Es eifre jeder .../ es strebe von euch jeder&amp;quot; (V13,ff.) steht zum Einen dafür, dass die Menschen ihre Liebe von Vorurteilen frei&amp;quot; (V14) ausleben sollen und es auf den Menschen ankommt, egal welcher Religion dieser angehört. Zum Anderen wird gesagt, dass die Menschen die &amp;quot;Kraft des Steines ... an den Tag/Legen sollen&amp;quot; (V16,f.). damit meint er, dass die Menschen sich untereinander gut verhalten und versuchen sollen von den Mitmenschen als angenehm angesehen zu werden. Die Aufzählung &amp;quot;mit Sanftmut / Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun/ Mit innigster Ergebenheit in Gott&amp;quot; (V17,ff.) zeigt die Eigenschaften, welche von den Menschen erforderlich sind, um ein positives Verhalten zu erreichen. Die Wiederholung &amp;quot;tausend tausend Jahre&amp;quot; (V22) soll dem Sultan klar machen, dass es ewig dauern würde, bis sich an der Gleichwertigkeit der Religionen irgendwas ändert. Wenn die Menschen dann denken, sie wüssten, welche die richtige Religion ist, könnten sie erneut vor den Richter treten und dessen Urteil einfordern. Der Richter wird hier als &amp;quot;weiser Mann&amp;quot; /V24) beschrieben. Gemeint ist Gott. Nathan benutzt die direkte Anrede an Saladin und meint, dass wenn er denkt, dieser weise mann zu sein, er nun entscheiden könnte, welches die eine richtige Religion ist. Die Auslassungspunkte in Vers 30 zeigen, wie ruckartig Saladin ins Wort fällt, da er  Nathans Geschichte verstanden hat und sich auf keinen Fall als würdig empfindet zu entscheiden über die wichtigste Weltreligion. Die Wiederholung &amp;quot;Gott! Gott!&amp;quot; (V27) steht für sein plötzliches Begreifen der Botschaft, welche die Geschichte vermitteln soll. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nathan Saladin durch diese Geschichte im Anschluss an die Ringparabel die Gleichwertigkeit der drei Weltreligionen vor Augen führt und ihn erkennen lässt, dass es keine wichtigste gibt. Außerdem verdeutlicht er durch den Einsatz von stilistischen Mitteln wie Anaphern, Wiederholungen oder Aufzählungen, wie wichtig Friede zwischen den Religionen ist und dass gutes Verhalten der Menschen für die Religionen eine große Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dieser Textauszug analysiert wurde, stellt sich die Frage inwiefern in diesem Auszug Merkmale der Aufklärung zum Ausdruck kommen. Kant definiert die Aufklärung als den Weg aus der Unmündigkeit. Unmündigkeit bedeutet, sich der Meinung anderer Menschen anzuschließen, ohne selber nachzudenken, Das bekannte Zitat Kants &amp;quot; Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen&amp;quot; zeigt zusammenfassend, dass man selbst nachdenken soll, statt auf die Meinung anderer zu vertrauen, weil dies bequemer und einfacher ist. Nathan zeigt in diesem Textausschnitt, dass die meisten Menschen die Meinung vertreten, ihre Religion sei die beste. Sie denken nicht genug nach und könne nicht einsehen, dass alle drei Weltreligionen gleich viel Wert sind. Saladin ist &lt;br /&gt;
einer dieser Menschen, die unmündig sind und deshalb dieser Meinung ist. Nathan selbst dient als Aufklärer, der dem Sultan durch seine Geschichte die Augen öffnet und ihn zum selbstständigen Denken anregt. Es sorgt damit dafür, dass Saladin sich seine Meinung bildet und die Gleichwertigkeit erkennt. Er wurde also aufgeklärt, weil er den Mut hatte seinen Verstand zu benutzen. Im Text ist außerdem von vorurteilsfreier Liebe die Rede. Dies meint die bereits aufgeklärten Menschen, die bereit sind eine Person zu lieben, obwohl vielleicht Bekannte oder sogar Angehörige in der Familie eine von Vorurteilen geprägte Sicht auf die Person haben und sogar dagegen sein können.&lt;br /&gt;
Alles in allem kann man sagen, dass sich in diesem Textauszug die Merkmale der Aufklärung durch Nathans Verhalten und Saladins Reaktion zeigen. Nathan klärt Saladin auf, welcher nach Jahren endlich aus seiner Unmündigkeit heraus kommt und eine ganz neue Sichtweise auf die Dinge seiner Zeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichtigung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779, in der Epoche der Aufklärung, veröffentlicht wurde, thematisiert die Akzeptanz und Toleranz der monotheistischen Weltreligionen untereinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug (VV.2029-2055) beendet die Ringparabel. Diese hatte Nathan dem Sultan Saladin erzählt, als dieser Nathan nach der wahren Religion gefragt hatte. Saladins Intention dabei war es, herauszufinden, ob Nathan so weise war, wie behauptet wurde. Während Nathan die Ringparabel erzählt stellt er seine Weisheit unter Beweis und der Sultan reagiert während und nachdem Nathan die Geschichte der Ringparabel erzählt hat, perplex, erstaunt von Nathans tatsächlicher Weisheit und seiner Erkenntnis bezüglich seiner gestellten Frage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorliegenden Textstelle, die sich in drei Sinnabschnitte einteilen lässt, erklärt Nathan, wie die Ringparabel endet. Im ersten Sinnabschnitt, der von Vers eins bis zwölf reicht, spricht er von einem Richter. Denn nachdem der Streit der Söhne, wer wohl den richtigen Ring besäße, seinen Höhepunkt findet, wollen sie die Angelegenheit vor Gericht klären. Der Richter, der als „bescheiden” (V.26) umschrieben wird, dementsprechend den Söhnen nur helfen möchte, gibt ihnen nicht seinen „Spruch” (V.2), sondern seinen „Rat” (V.2). Dies verdeutlicht seine bescheidene Art, denn er möchte nicht nur leere Worte sprechen, sondern ihnen tatsächlich aus der Situation helfen. Er rät den drei Söhnen, die die drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam darstellen, „die Sache völlig” (V.4) hinzunehmen. Das Adjektiv „völlig” (V.4) stellt besonders deutlich dar, dass die Söhne beziehungsweise die Religionen sich der Situation, dass sie alle den gleichen Wert des Rings besitzen, annehmen sollen. Denn jeder der Söhne hält „seinen Ring von seinem Vater” (V.5) für „den echten” (V.7). Die besitzanzeigenden Pronomen „seinen” (V.7) verdeutlichen die Aufnahme des Wertes durch die Religionen, denn sie nehmen den Wert als ihren eigenen Besitz an. Jeder der Söhne soll „seinen Ring für den echten” (V.6 f.) halten, dies zeigt, dass jede Religion sich auf ihre Ursprünge und auf ihren Wert konzentrieren soll und dieses Recht den anderen Religionen auch gewähren soll. Aufgrund dieser Erkenntnis, ist es „möglich, dass der Vater nun die Tyrannei des Einen Rings nicht länger in seinem Hause dulden wollte!” (V.7 f.f.). Denn durch diesen Ausruf, der sich an dem Ausrufezeichen am Ende des Satzes erkennen lässt, wird verdeutlicht, dass der Vater, der Gott darstellt, „in seinem Haus” (V.9), also der ganzen Erde, jede der Religionen richtig anerkennt. Denn wie der Vater alle seine Söhne „gleich Geliebt” (V.10 f.) hat, so schätzt Gott den Wert jeder der drei Religionen „gleich” (V.10). Dies verdeutlicht die Gleichberechtigung und Toleranz der drei Religionen. Denn Gott sowohl als auch der Vater wollen „zwei nicht drücken um einen zu begünstigen” (V.11f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt, der von Vers 13 bis 26 reicht, erklärt der Richter explizit, wie die drei Söhne sich verhalten sollten um sich bestmöglich mit der Situation abfinden zu können. Er erklärt, dass  „jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe” (V.13 f.) nacheifern sollte. Überträgt man dies von den Söhnen, die als Metaphern für die drei monotheistischen Religionen stehen, auf die Religionen wird die Rolle des Wertes der Liebe bezogen auf die Religion verdeutlicht. Denn Liebe sollte, damit sie echt ist, mit Toleranz und Akzeptanz verbunden sein. Und jede der Religionen soll die Werte, die durch „die Kraft des Steins in seinem Ring” (V.16) verbildlicht wewrden, so gut es geht an den Tag legen. Außerdem werden Werte wie „Sanftmut” (V.17), „herzliche Verträglichkeit und Wohltun, mit innigster Ergebenheit in Gott” (V.18 f.) aufgeführt, die die Vielfältigkeit und guten Eigenschaften einer Religion darstellen. Weiterhin stellt der Richter dar, wie wichtig es ist, die Werte an die Nachkommen weiter zu geben. Dies wird durch die Steigerung „Kindeskindeskinder” (V.21) deutlich. Denn „über tausend tausend Jahre” (V.22) lädt „ein weisrer Mann” (V.24) sie ein um mit ihnen zu sprechen. Die Unendlichkeit des Glaubens an eine Religion soll dadurch berücksichtigt werden. Dies wird durch die Wiederholung „tausend tausend” (V.22) ebenfalls bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan hat nun die Geschichte der Ringparabel beendet, im dritten Sinnabschnitt folgend, wird Saladins Reaktion dargestellt. Saladin der völlig fassungslos über Nathans Weisheit und die Erkenntnis die ihm die Weisheit gebracht hat, ist, ruft: „Gott! Gott!” (V.27). Dass er dies wahrscheinlich hysterisch ruft, verdeutlichen die Ausrufezeichen. Nathan antwortet ihm, doch die Auslassungspunkte in Vers 30 verdeutlichen, dass Nathan, unterbrochen von Saladins Verhalten, „der auf ihn zustürzt und seine Hand ergreift” (V.31), nicht weiterspricht. Dies zeigt die Wirkung der Ringparabel auf Saladin, der begreift, dass er Nathan, der im Gegensatz zu ihm Jude ist, vertrauen und eine Bindung zu ihm aufbauen kann. Saladins hysterisches Verhalten wird folgend durch die Fragen „Ich Staub? Ich Nichts?” (V.33) und den Ausruf „O Gott!” deutlich, denn er kann nicht einmal mehr ganze Sätze bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem wird die Toleranz zwischen den monotheistischen Religionen deutlich, die in den ersten beiden Sinnabschnitten als Wunschgedanke und Rat formuliert werden und im dritten Sinnabschnitt mit der Reaktion und dem Körperkontakt mit einer Person anderer Religionszugehörigkeit verdeutlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werde ich erläutern, inwiefern der vorliegende Aufzug die Merkmale der Aufklärung nach Kant zum Ausdruck bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kants Auffassung von Aufklärung besteht darin, aufgrund von selbst erarbeiteten Informationen im Stande zu sein, seine eigene Meinung zu bilden, statt sich der Meinung einer anderen Person oder Gruppe gedankenlos anzuschließen. Nathan, der meiner Meinung nach die Aufklärung verkörpert, hat sich seine eigene Meinung bezüglich der drei monotheistischen Weltreligionen gebildet. Dazu muss gesagt sein, dass das Drama in der Zeit des Zweiten Kreuzzuges in Jerusalem spielt. Trotzdem und gerade deswegen ist Nathans eigene Meinung so wichtig. Seine Meinung ist es, dass jede der drei Religionen gleich viel Wert ist und keine schlechter oder besser als die andere behandelt werden sollte. Diese Meinung verbreitet er, indem er sie in Form der Ringparabel dem muslimischen Saladin lehrt. Saladin, der sich ebenfalls eine Meinung über das bildet, was Nathan ihm erzählt, wird aufgeklärt und hört damit auf sich der Meinung der Anderen, dass nur eine Religion, die eigene, die richtige sei, anzuschließen. Er stimmt Nathan zu, was zu dieser Zeit, wie eben beschrieben, nicht üblich war. Denn Juden, Christen und Muslime bekämpften sich um Jerusalem, ein Ort von Wichtigkeit für alle monotheistischen Religionen. Und dass dann, gerade in Jerusalem, ein Muslim einen Juden anhört, sich seiner Meinung anschließt und daraufhin eine Bindung mit ihm eingeht, ist mehr als aufklärerisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug von Vers 1911 bis 1955 in dem Drama, „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Lessing geschrieben und 1997 veröffentlicht wurde, thematisiert die Bedeutung der Ringparabel, welche sich mit der Akzeptanz und Toleranz der Wichtigkeit anderer Religionen auseinandersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beschreibt den reichen Juden Nathan, der von einem muslimischen Sultan eingeladen wird, der Geld braucht, um sich aus seiner Notlage zu befreien. Da momentan die Kreuzzüge stattfinden und um die Weisheit Nathans festzustellen, fragt der Sultan Nathan, welche Religion die Wahre sei.  Darauf erzählt er die Ringparabel, welche von einem Mann handelt, der einen mächtigen Ring besitzt. Bald stellt sich die Frage, wem er von seinen drei Söhnen den Ring geben wird, da er aber alle seine Söhne gleich liebt, kann er sich nicht entscheiden und lässt zwei exakte Kopien des echten Rings herstellen. Als der Vater die Ringe an seine Söhne übergibt, kann er sie aufgrund der Ähnlichkeit selber nicht mehr auseinanderhalten, darauf stirbt er. Nach dieser Parabel, erkennt der Sultan die Weisheit in Nathan und freundet sich bei ihm an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan benutzt die Ringparabel, um die Frage des Sultans, ob das Christentum, das Judentum, oder der Islam die richtige Religion sei, zu beantworten. Er benutzt den „Mann in [dem] Osten“ (V. 1911), als eine Metapher um Gott darzustellen. Dieser kommt aus dem Osten, weil alle diese Religionen auch im Osten entstanden. Danach macht Nathan direkt klar, was Religion für ihn bedeutet, indem er die Religion als „Ring“ (V. 1912) darstellt, was den unendlichen Bund zwischen Mensch und Gott verdeutlicht. Die Wichtigkeit von Glaube für ihn zeigt sich, als er erwähnt, dass der Ring „von unschätzbarem Wert“ (V.1912) sei. Um zu verdeutlichen, dass der Mann wirklich Gott ist, sagt er dass der Ring „[a]us lieber Hand“ (V.1913) sei, da Gott ebenfalls immer mit positiven Eigenschaften verbunden wird. Der „Opal, der hundert schöne Farben spielte“(V.1914) zeigt zum einen wie vielfältig Religion für Nathan ist, da die hundert schönen Farben die Funktionen einer Religion darstellen, wie Hoffnung oder Akzeptanz, aber auch wie die Funktion von Mensch zu Mensch variiert, da die Metapher, die Farben spielen, zeigt, dass sich die Farben immer verändern, genau wie die Funktionen für den Menschen. Um die Auswirkungen von Religion klar zu machen, hat der Ring „die geheime Kraft, vor Gott/Und Menschen angenehm zu machen“ /(V. 1915-1916). Also sagt Nathan aus, dass Religion den Menschen die Kraft gibt, andere Menschen durch eigenes gutes Verhalten freundlich zu stimmen. Da der Mann den Ring „[n]ie vom Finger ließ“ (V. 1919), verdeutlicht dies als Metapher auch, dass Religion unendlich, und immer bei einem ist. Die Art der Verbreitung von Religion wird ebenfalls angesprochen, da der Ring an seine Söhne weitergegeben werden soll, genauso wie die Religion von Generation zu Generation überliefert wird. Da der Mann sich aber nicht entscheiden kann, welchem Sohn er den Ring geben soll, stellt er zwei Kopien her und reicht alle drei Ringe an die Söhne weiter. Diese drei Ringe symbolisieren die drei Hauptreligionen, die sich eigentlich ebenfalls sehr ähnlich sind, selbst wenn es manchmal nicht so scheint. Zudem wird klar, dass Gott alle drei Religionen gleich liebt, genauso wie die Menschen die sie praktizieren. Die originale Religion, also der erste Ring ist hierbei das Judentum, später entstanden dann das Christentum und der Islam. Dadurch zeigt Nathan dem Sultan, dass alle drei Religionen gleichwertig sind, auch wenn nur eine die Richtige sein mag, sind die anderen genauso von Gott anerkannt, dies erkennt man, weil es den Mann „schmerzt“ (V. 1942) nur einem Sohn den Ring zu geben und die anderen „so zu kränken“ (V. 1944), weshalb er ja dann auch die zwei anderen herstellen lässt. Die Gleichheit der Religionen ist so groß, dass selbst der Mann, also Gott, den Ring „[n]icht unterscheiden“ (V. 1952) kann. Der Tod des Vaters zeigt, dass er seine Aufgabe beendet hat und die Söhne jetzt mit Hilfe des Rings weiter leben müssen. So verdeutlicht Nathan, dass Gott ihnen die Werkzeuge, also die Religionen gegeben hat und die Menschen jetzt selber verantwortlich sind. Somit verhindert er eventuell, dass der Sultan ihn fragt warum Gott denn nicht in die Kreuzzüge eingreift und viele Tode verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt sich, dass Nathan wirklich weise ist, da er den Versuch des Sultans, ihn durch die Frage in Verlegenheit zu bringen, durch die Ringparabel abwehrt. Zudem wird klar, wie wichtig und zudem, was Nathan an Religion so wichtig ist, nämlich die Toleranz und Akzeptanz. Dies wird oft durch Metaphern wie dem Ring oder dem Mann dargestellt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Inwiefern_ist_%27%27Nathan_der_Weise%27%27_ein_Drama_der_Aufkl%C3%A4rung%3F</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Nathan/Inwiefern ist ''Nathan der Weise'' ein Drama der Aufklärung?</title>
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				<updated>2019-09-20T15:14:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inwiefern ist ''Nathan der Weise'' ein Drama der Aufklärung?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Roman, Maya, Anna, Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nathan bildet seine eigene Meinung  (Religionen, Kreuzzüge)&lt;br /&gt;
- Tempelherr möchte Recha, von der er noch denkt sie sei Jüdin, trotz der unterschiedlichen Religionen heiraten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgendem Text wird die Frage Inwiefern ist Nathan der Weise ein Drama der Aufklärung? beantwortet. Aufklärung ist wenn man nach seinem eigenem Verstand handelt. Als erstes erkennt man dass Nathan seine eigene Meinung gegenüber die Kreuzzüge bildet. Er ist der Meinung, dass alle Religionen die wahre Religion ist und jede Religion so akzeptiert werden sollte wie sie ist.  Allgemein ist das ganze Drama eine Aufklärung und zeigt eindeutig die Meinung des Autors gegenüber Religionen. Auch Sultan ändert seine Meinung am Ende und schließt sich Nathan an. Auch er sieht alles Kritisch und bildet nach der Ringparabel seine eigene Meinung zu Religionen. Der Tempelherr möchte Recha heiraten, auch wenn sie einer anderen Religion angehörig . Allgemein wurde zum Ende hin alles sehr positiv. Als Recha, der Tempelherr und der Sultan herausfanden, dass sie alle  verwandt waren, akzeptierten sie sich gegenseitig, obwohl sie einer anderen Religion zugehörig waren. Die Freude war viel größer als sie alle herausfanden, dass sie alle verwandt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen von „Nathan der Weise“ stellt sich die Frage, ob dieses Drama ein Drama der Aufklärung sein könnte. Aufklärung heißt nach Immanuel Kannt, dass man seinen eigenen Verstand nutzt um sich eine eigene Meinung zu bilden. Durch die Ringparabel weiß man, dass Nathan die Akzeptanz und Toleranz unter den Religionen sehr wichtig findet. Dies spricht gegen die allgemeine Meinung, da diese schon entsetzt waren, als sie herausfanden, dass Nathan als Jude ein christliches Kind, jüdisch aufzog. Zudem akzeptiert er den Tempelherrn, der an den Kreuzzügen beteiligt war und unter den Menschen viel Leid verbreitete und hasst ihn nicht einfach, wie es andere getan hätten, was man daran erkennt, dass der Sultan ihn nur nicht hingerichtet hat, weil er seinem Bruder ähnelt. Nathan denkt also nach bevor er sich seine Meinung über Menschen bildet und verachtet sie nicht einfach, wie es zum Beispiel der Sultan tut. Außerdem zeigt das Ende des Buches ebenfalls, dass das Drama eines der Aufklärung ist, weil sich dort alle akzeptieren, obwohl, sie Jude, Christ oder Moslem sind, weil sie herausfanden, dass sie alle miteinander verwandt sind. Sie benutzten also ihren eigenen Verstand um herauszufinden, dass es keinen Sinn hat sich zu hassen, wenn man eine Familie ist, also kommen sie zu dem Schluss, den jeweils anderen, trotz anderer Denkweisen zu lieben. &lt;br /&gt;
Es zeigt sich also, dass Nathan der Weise ein Drama der Aufklärung ist, besonders Nathan hat oft den Mut selber nachzudenken und sich daraus eine eigene Meinung zu bilden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Nathan/1._Analyse</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Nathan/1. Analyse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Nathan/1._Analyse"/>
				<updated>2019-09-10T17:02:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse VV. 1911 - 1955'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse eines Textauszugs aus einem Drama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung: mehrmaliges Lesen und Bearbeiten des Textes (inhaltlich und sprachlich-formal Relevantes markieren, Fachbegriffe notieren, gliedern, Überschriften notieren usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Einleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Einleitungssatz: Textart, Titel, Autor, Entstehungszeit, ev. Epoche, Thema des Dramas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	inhaltliche (ausgehend vom Inhalt des TA: Wie ist es dazu gekommen? Welche Handlungen folgen daraus?) und funktionale (Welche Aufgabe/Funktion hat der TA im Kontext?) Einordnung des Textauszugs in den Dramenzusammenhang &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Hauptteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fakultativ: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Funktionen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen unter inhaltlichen (Was wird gesagt und was bedeutet das?) und sprachlichen bzw. formalen (Wie wird es gesagt und was bedeutet das?, rhetorische Mittel) Gesichtspunkten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wechselbeziehung zwischen Inhalt und Sprache bzw. Form berücksichtigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	fakultativ: Zeit-, Raumgestaltung, Figurenkonstellation, Rückbezug zum Dramenkontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Schluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Reflektierte Schlussfolgerung: kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht, thematisiert Toleranz und Akzeptanz zwischen und unter den verschiedenen Weltreligionen sowie die Aufklärung. &lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textausschnitt (3. Aufzug, 7. Auftritt/ V. 1911- 1955) ist ein Auszug eines Gesprächs zwischen Nathan und Saladin. Nathan antwortet auf die Frage, welche die richtige Religion sei, mit der Erklärung der Ringparabel. Diese Frage wird Nathan von Saladin gestellt um ihn auf die Probe zu stellen. Der Textauszug ist der erste Teil dieser Erklärung. Das Gespräch insgesamt führt dazu, dass Sultan Saladin erkennt, dass Nathan ein besonderer Mensch ist und mit ihm befreundet sein möchte. Er ändert durch dieses Gespräch also seine Sichtweise auf Nathan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen des Textes fällt zunächst auf, dass alle Versanfänge mit Großbuchstaben beginnen. Der zu analysierende Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Sinnabschnitt (V. 1911-1928) beschreibt Nathan die Ausgangssituation der Ringparabel. In diesem Sinnabschnitt erzählt er die Geschichte von einem Mann aus dem „Osten” (V. 1911), also dem Orient, welcher „vor grauen Jahren lebt[e]” (V. 1911). Die Farbe Grau beschreibt die lange Existenz der Religion. Dieser Mann besaß einen „Ring von unschätzbarem Wert’” (V. 1912). Der Ring stellt dabei Unendlichkeit und Verbundenheit dar und steht für eine der drei Weltreligionen. Weiterhin zeigt der „unschätzbare[] Wert” (V. 1912), dass die Religion für Nathan eine unbeschreibliche Wichtigkeit hat. Dies wird ebenso deutlich, da der Mann den Ring aus „lieber Hand” (V. 1913) besaß, was zeigt, dass ihm der Ring sehr wichtig gewesen ist, allerdings könnte dies auch eine Metapher dafür sein, dass der Ring bzw. die Religion von Gott gegeben wurde. Die „hundert[] schönen Farben” (V. 1914) des Rings, stellen die Vielfalt der verschiedenen Religionen dar. Der Ring war ein Familienerbstück und wurde immer an den liebsten der Söhne gegeben. Damit ist das weitergeben der liebsten oder auch besten Religion gemeint. Der Ring besaß die Kraft „vor Gott [u]nd/ Menschen angenehm zu machen” (V. 1915-1916). Durch das Wiederholen von dem „Mann i[m] Osten” (V. 1918), wird die Wichtigkeit dieser Person in der Geschichte deutlich. Der zweite Sinnabschnitt (V:1929-1955) beschreibt dann die Hinführung zum eigentlichen Konflikt der Ringparabel. Der Ring gelangt dann zu einem Vater mit drei Söhnen. Da sich dieser nicht entscheiden kann, wem er den Ring gibt, lässt er zwei Duplikate anfertigen. Da er „weder Kosten/ [n]och Mühe spar[t]” (V.1947f), um die Ringe anfertigen zu lassen, wird deutlich, dass er keinen seiner Söhne enttäuschen möchte, da er alle drei Söhne gleich liebte. Dies soll darstellen, dass keine der drei Religionen, Christentum, Judentum und Islam, über den anderen steht, sondern alle Religionen gleich viel wert und gleich wichtig sind. Als der Vater die drei Ringe auch nicht mehr auseinander halten kann, wird deutlich, dass es keine Unterschiede in den Religionen gibt und sie selbst für Gott gleich viel wert sind. Dass der Vater stirbt (vgl. V. 1955) ist eine Metapher dafür, dass Gott den Menschen die Religionen und die Verantwortung über diese überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen, kann man Rückbezug zum Thema des Buches, Toleranz und Akzeptanz in und unter verschiedenen Religionen, nehmen. Dadurch, dass jeder Ring eine Religion darstellt, die Ringe allerdings alle gleich sind, wird deutlich, dass alle Religion gleichwertig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, welches von Gotthold Ephraim Lessing verfasst und 1979 veröffentlicht wurde, thematisiert das gegenseitige Akzeptieren und Verständnis von Menschen mit deren persönlichen Eigenschaften, Ansichten und Religionen im Rahmen der Aufklärung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan antwortet dem Sultan in den Versen 1911-1955, auf seine Frage, welche der drei Religionen (Islam, Judentum, Christentum) die richtige sei, mit einer Geschichte, der Ringparabel. Dies tut er, damit der Sultan ein besseres Verständnis für seine Antwort entwickelt, was man auch daran merkt, dass Nathan zwischendurch sagt: „Versteh mich, Sultan“ (v. 1928).&lt;br /&gt;
Zunächst verdeutlicht Nathan die Bedeutung des Glaubens an Gott im folgenden Sinnabschnitt.&lt;br /&gt;
Mit der Metapher „vor grauen Jahren“ (v.1911) verdeutlicht Nathan die lange Existenz, das hohe Alter und die Geschichte des Glaubens an Gott. Da sie mit dem „Mann [im] Osten“ (v. 1911) beginnt, erkennt man den Ursprung der ersten, existenten Religion in Jerusalem, dem Judentum.&lt;br /&gt;
Die Religion bzw. der Glaube an einen Gott wird durch einen „Ring von unschätzbaren Wert“ (v. 1912) symbolisiert. Dies zeigt zum einem die Unendlichkeit und zum anderem die unvorstellbare Wichtigkeit dieses Glaubens. Zudem wird die Religion als etwas positives und von Gott geliebtes dargestellt, da der Ring „aus lieber Hand“ (v. 1913) stammt. Außerdem wird die Vielfalt und Schönheit einer Religion durch „hundert schöne Farben“ (v. 1914) gezeigt.&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass der Ring die „geheime Kraft“ (v. 1915) besitzt „Menschen angenehm zu machen“ (v. 1916), stellt die unterbewusste mentale Stärke und Zuversicht, welche die Menschen erlangen, wenn sie sich diesen Glauben hingeben und diesen ausleben. Zudem trägt man diese Religion, mit diesem guten Lebensgefühl, immer bei sich und lässt sie, wie den Ring, „nie vom Finger“ (v. 1919).&lt;br /&gt;
Nathan erklärt im nächsten Sinnabschnitt, wie Gott anderen die Religion näherbringen und vermitteln möchte .Dafür sucht er sich Leute mit einer, für ihn, guten Einstellung, also die „geliebtesten“ (v. 1922) aus. &lt;br /&gt;
Dies wird mit der Weitervererbung des Rings symbolisiert. Zudem ist diese Handlung ein Hinweis auf die Bräuche, Traditionen und den Erhalt über Jahrtausende einer Religion. &lt;br /&gt;
Da der Ringbesitzer automatisch zum „Haupt […] [und] Fürst des Hauses“ (v. 1927) deklariert wird, seine Macht, den Glauben anderen nahe zu Bringen verdeutlicht dargestellt. &lt;br /&gt;
Da einer der Ringbesitzer irgendwann 3 würdige Nachfolger auf einmal hat, wird der Ring vervielfacht und den Nachfolgern überreicht. Diese drei Ringe stehen für die monotheistischen Religionen Christentum und Islam, welche aus dem Judentum hervorkamen und alle, wie die Ringe, gleichwertig sind. &lt;br /&gt;
Dies kennzeichnet den dritten Sinnabschnitt, indem alle drei Religionen gleichwertig dargestellt werden. Dies geschieht durch ihr „gleich[es]“ (v. 1949) Aussehen, da jeder den gleichen „Segen“ (v.1954) vom Vater erhält und da jeder letztendlich in der gleichen Absicht vom Vater überreicht wird. &lt;br /&gt;
Somit zeigt Nathan dem Sultan, seine Ansicht, dass alle Religionen gleichwertig sind und, dass es keine richtige und keine falsche Religion gibt. Dem Sultan leuchtet dies daraufhin ein und er schließt Freundschaft mit Nathan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht, thematisiert die Gleichheit des Menschen unabhängig von der Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim folgenden Textauszug spricht Nathan zu Saladin. Nathan wird von Saladin gefragt welche Religion die richtige Religion sei. Der Sultan aber fragt die Frage mit einem hinterlistigen Gedanken. Nathan weiß jedoch von dem hinterlastigen Gedanken Bescheid und erzählt ihm die Geschichte mit der Ringparabel, für die Antwort auf die Frage. Nach der Geschichte begreift Saladin seine Falsche Ansicht und verändert sich und bedankt sich bei Nathan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beginnt die Geschichte mit „vor grauen Jahren lebt´ ein Mann in Osten“ (V.1911). Mit „Osten“ (V.1911) wird Jerusalem beschrieben. Mit „grauen Jahren“ (V.1911) wird die  lange Zeit Distanz zum Punkt gebracht. Nathan spricht in der Geschichte von einem „Ring“(V.1912). Dieser Ring ist eine Metapher steht für eine Religion. Mit dem Ring werden die Unendlichkeit und der Zusammenhalt beschrieben. Der Ring hat einen „unschätzbaren Wert“ (V.1912), wodurch der Ring als sehr wertvoll und besonders dargestellt wird. Der Ring besaß ein Mann „aus lieber Hand“ (V.1913). Die liebe Hand ist ein besonderes Merkmal Gottes.  Dass der Stein „hundert schöne Farben spielte“ (V.1914) verdeutlicht wiederum die Besonderheit und die Verschiedenheit, die ebenfalls in einer Religion zu finden ist. Religionen sind ebenfalls von „unschätzbaren Wert“ (V.1912), wodurch man wiederrum eine Verbindung vom Ring zur Religion knüpfen kann. Der Ring gilt als ein Familienerbstück und wurde an den liebsten Sohn weitergegeben. Er besaß die Kraft „vor Gott [u]nd/ Menschen angenehm zu machen” (V. 1915f.). Der Mann „ließ den Ring nie vom Finger“ (V.1918). Das Temporale Adverb „nie“ (V.1918) zeigt wiederum die Wichtigkeit des Rings und die Liebe zum Ring. Dies Der der den Ring bekam war der „Fürst des Hauses“ (V:1926). Das Haus steht für die Erde. Weil auch Gott den Menschen die Erde überlassen hat auf diese aufpassen soll. Hiermit endet der erste Sinnabschnitt. Der erste Sinnabschnitt dient nur als Hintergrund Information und dient dazu die Wichtigkeit des Rings hervorzubringen. Im zweiten Sinnabschnitt stecken die Intentionen der Geschichte und die Antwort auf die Frage. Der Ring wurde immer weitergegeben bis ein Vater „drei Söhne“ (V.1930) hat. Mit der Anapher „die alle drei“ (V.1931f.) zeigt dass er jeden einzeln „liebt“. Das „liebt“ (V.1931) wird durch das Wort „gleich“(V.1931) betont. Dies zeigt wiederum dass jeder Sohn für ihn denselben Wert hat. Auch dies ist ein typisches Merkmal von Gott, weil auch Gott jeden einzeln liebt. In Vers 1940 wird von einem „guten Vater“ gesprochen, dies ist ebenfalls ein typisches Merkmal von Gott und auch Gott wird als „Vater“ (V.1940) bezeichnet. Der Vater lässt sich zwei weitere Ringe erstellen, die  exakt gleich aussehen und dem Original nicht unterscheiden. Die drei Ringe ist eine Metapher stehen für die Religionen Judentum, Christentum und dem Islam. Er gibt jedem Sohn einen Ring mit „seinen Segen“ (V.1954. Dies wiederrum zeigt wie sehr er seine Söhne liebt und dass er alles gemacht hat damit sich die Söhne nicht streiten. Dass der Vater jedem genau das gleiche gibt, zeigt wiederrum wie sehr der Vater seine Söhne liebt und schätzt. Lässt jedoch nachdem er die Ringe den Söhnen übergeben hat alles denen, weil der Vater am Ende stirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass diese Textstelle die wichtigste Textstelle im ganzen Drama ist.  Durch die Sprachlichen Mittel, wie Metapher oder Anapher wirkt die Textstelle betonend. Zudem zeigt die Textstelle nochmals wie wichtig es ist, dass alle Menschen unabhängig von der Religion gleich behandelt werden sollten. Außerdem sind alle Religionen gleich zu schätzen und man sollte sich nicht die Frage stellen welche Religion die wahre Religion ist. Weiterhin zeigt die Textstelle das Gott jeden gleich liebt, egal welcher Religion er sich angerhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
Der Textauszug von Vers 1911 bis 1955 in dem Drama, „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Lessing geschrieben und 1997 veröffentlicht wurde, thematisiert die Bedeutung der Ringparabel, welche sich mit der Akzeptanz und Toleranz der Wichtigkeit anderer Religionen auseinandersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug beschreibt den reichen Juden Nathan, der von einem muslimischen Sultan eingeladen wird, der Geld braucht, um sich aus seiner Notlage zu befreien. Später,  nach dem Treffen trifft sich Nathan erneut, diesmal mit dem Tempelherren. Während dieses Gespräches bildet sich bei Nathan der Verdacht, dass der Tempelherr mit seiner Tochter verwandt sein könnte. Nathan wird die Frage gestellt, welche Religion die Richtige sei. Darauf erzählt er die Ringparabel, welche von einem Mann handelt, der einen mächtigen Ring besitzt. Bald stellt sich die Frage, wem er von seinen drei Söhnen den Ring geben wird,  da er aber alle seine Söhne gleich liebt, kann er sich nicht entscheiden und lässt zwei exakte Kopien des echten Rings herstellen. Als der Vater die Ringe an seine Söhne übergibt, kann er sie aufgrund der Ähnlichkeit selber nicht mehr auseinanderhalten, darauf stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan benutzt die Ringparabel, um die Frage des Sultans, ob das Christentum, das Judentum, oder der Islam die richtige Religion sei, zu beantworten. Er benutzt den „Mann in [dem] Osten“ (V. 1911), als eine Metapher um Gott darzustellen. Dieser kommt aus dem Osten, weil alle diese Religionen auch im Osten entstanden. Danach macht Nathan direkt klar, was Religion für ihn bedeutet, indem er die Religion als „Ring“ (V. 1912) darstellt, was den unendlichen Bund zwischen Mensch  und Gott verdeutlicht. Die Wichtigkeit von Glaube für ihn zeigt sich, als er erwähnt, dass der Ring „von unschätzbarem Wert“ (V.1912) sei. Um zu verdeutlichen, dass der Mann wirklich Gott ist, sagt er dass der Ring „[a]us lieber Hand“ (V.1913) sei, da Gott ebenfalls immer mit positiven Eigenschaften verbunden wird. Der „Opal, der hundert schöne Farben spielte“(V.1914) zeigt zum einen wie vielfältig Religion für Nathan ist, da die hundert schönen Farben die Funktionen einer Religion darstellen, wie Hoffnung oder Akzeptanz, aber auch wie die Funktion von Mensch zu Mensch variiert, da die Metapher, die Farben spielen, zeigt, dass sich die Farben immer verändern, genau wie die Funktionen für den Menschen. Um die Auswirkungen von Religion klar zu machen, hat der Ring  „die geheime Kraft, vor Gott/Und Menschen angenehm zu machen“ /(V. 1915-1916). Also sagt Nathan aus, dass Religion den Menschen die Kraft gibt, andere Menschen durch eigenes gutes Verhalten freundlich zu stimmen. Da der Mann den Ring „[n]ie vom Finger ließ“ (V. 1919), verdeutlicht dies als Metapher auch, dass Religion unendlich, und immer bei einem ist. Die Art der Verbreitung von Religion wird ebenfalls angesprochen, da der Ring an seine Söhne weitergegeben werden soll, genauso wie die Religion von Generation zu Generation überliefert wird. Da der Mann sich aber nicht entscheiden kann, welchem Sohn er den Ring geben soll, stellt er zwei Kopien her und reicht alle drei Ringe an die Söhne weiter. Diese drei Ringe symbolisieren die drei Hauptreligionen, die sich eigentlich ebenfalls sehr ähnlich sind, selbst wenn es manchmal nicht so scheint. Zudem wird klar, dass Gott  alle drei Religionen gleich liebt, genauso wie die Menschen die sie praktizieren. Die originale Religion, also der erste Ring ist hierbei das Judentum, später entstanden dann das Christentum und der Islam. Dadurch zeigt Nathan dem Sultan, dass alle drei Religionen gleichwertig sind, auch wenn nur eine die Richtige sein mag, sind die anderen genauso von Gott anerkannt, dies erkennt man, weil es den Mann „schmerzt“ (V. 1942) nur einem Sohn den Ring zu geben und die anderen „so zu kränken“ (V. 1944), weshalb er ja dann auch die zwei anderen herstellen lässt. Die Gleichheit der Religionen ist so groß, dass selbst der Mann, also Gott, den Ring „[n]icht unterscheiden“ (V. 1952)  kann. Der Tod des Vaters zeigt, dass er seine Aufgabe beendet hat und die Söhne jetzt mit Hilfe des Rings weiter leben müssen. So verdeutlicht Nathan, dass Gott ihnen die Werkzeuge, also die Religionen gegeben hat und die Menschen jetzt selber verantwortlich sind. Somit verhindert er eventuell, dass der Sultan ihn fragt warum Gott denn nicht in die Kreuzzüge eingreift und viele Tode verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt sich, dass Nathan wirklich weise ist, da er den Versuch des Sultans, ihn durch die Frage in Verlegenheit zu bringen, durch die Ringparabel abwehrt. Zudem wird klar, wie wichtig und zudem, was Nathan an Religion so wichtig ist, nämlich die Toleranz und Akzeptanz. Dies wird oft durch Metaphern wie dem Ring oder dem Mann dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verena''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, geschrieben von G.E. Lessing und veröffentlicht im Jahre 1779 handelt von den der Versöhnung der drei monotheistischen Weltreligionen. &lt;br /&gt;
Der zu Analysierende Textauszug (3. Aufzug, 7. Auftritt, V. 1911-1955) handelt von der Ringparabel und ist der Zentrale Punkt des Dramas. In diesem Auszug sprechen Nathan und Saladin über die frage welche Religion die richtige ist. Nathan antwortet mit einer Geschichte, die sogenannte Ringparabel. Mit dieser Geschichte erkennt Saladin, dass Nathan einer Weiser Mensch ist und er möchte mit ihm befreundet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug besteht aus 47 Versen, die einen fünfhebigen Jambus haben.&lt;br /&gt;
Am Anfang jedes Verses wird der erste Buchstabe groß geschrieben.&lt;br /&gt;
Insgesamt ist eine Aufteilung von zwei Sinnabschnitten erkennbar.&lt;br /&gt;
Im ersten Sinnabschnitt (V. 1911 - 1927) wird der Umstand der Ringparabel erklärt. Ein „Mann [der im] Osten“ (V. 1911) lebte Besaß einen „Ring von unschätzbarem Wert“ (V. 1912). Es wird deutlich, dass der „Ring“ (V. 1912) Verbundenheit und Unendlichkeit bedeutet. Ein Ring steht Symbolisch auch für die Heirat, da man sich dort Ringe austauscht, um die Verbundenheit einer Ehe zu demonstrieren. Doch der „unschätzbare[..] Wert“ (V. 1912) soll die drei monotheistischen Weltreligionen darstellen. Es macht deutlich, dass der Wert der verschiedenen Religionen unbeschreiblich ist. Der Ring Besaß einen „Opal [der] hundert schöne Farben“ (V. 1914) hat. Der Edelstein Reflektiert die Schönheit und Einzigartigkeit jeder einzelnen Religion. Der Ring hatte die besondere „Kraft, […] Gott [u]nd Mensch[...] angenehm zu machen“ (V. 1915 f.). Dies Verdeutlicht, dass derjenige der den Ring trägt Wertvoller als alle anderen ist. Dieses Wertvolle Schmuckstück sollte an den liebsten Sohn weitergegeben werden, damit er für immer in dem Hause bleibt. Jeder Sohn steht hier für eine monotheistische Weltreligion.&lt;br /&gt;
Im zweiten Sinnabschnitt (V. 1928 – 1956) wird der Konflikt der Ringparabel erläutert. Der wertvolle Ring gelangte irgendwann zu „eine[m] Vater […] von drei Söhnen“ (V. 1930). Er liebte sie gleich und konnte „[s]ich nicht entbrechen“. Dies macht deutlich, dass der Vater sich nicht entscheiden konnte wem er den Ring mit unvorstellbaren Wert geben soll. Jeder Sohn kam zu ihm „und sein ergießend Herz [d]ie andern zwei nicht teilten“ (V. 1936 f.). Dies verdeutlicht, dass jeder Sohn ihn überzeugen wollte um den Ring für sich und somit für seine Religion zu bekommen. Der Vater wollte keinen Sohn „kränken“ (V. 1944) und somit hat er den Originalen Ring „zu einem Künstler“ (V. 1945) geschickt um zwei „Muster“ (V. 1946) anfertigen zu lassen. Dies funktionierte und selbst der Vater konnte die Ringe nicht mehr unterscheiden. Er gab den Söhnen „seinen Segen, [u]nd seine[...] Ring[e] […] und stirbt“ (V. 1954 f.). Dies macht deutlich, das alle Religionen den selben Wert haben und es egal ist unterschiedlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die Gleichheit der drei monotheistischen Weltreligionen und die Akzeptanz dieser mit- und untereinander. &lt;br /&gt;
Es spielt zur Zeit der Kreuzzüge, Ende des 12. Jahrhunderts und diente unteranderem der Aufklärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Textauszug (3. Aufzug, 7. Auftritt, V. 1911-1955) geht es um ein Gespräch zwischen Nathan und dem Sultan Saladin. Der Sultan stellt Nathan mit der Frage nach der „wahren“ Religion auf die Probe. Nathan erkennt diesen Hinterhalt jedoch und antwortet auf die Frage mit der Ringparabel, welche als Metapher dafür steht, dass keine Religion besser als die andere ist. Der Auszug, welcher die aussagekräftigste und bedeutendste Stelle des ganzen Dramas ist, stellt den Anfang der Parabel dar. Der Textauszug bewirkt, dass der Sultan merkt, wie weise Nathan ist, und er ändert seine Einstellung zu diesem ins Positive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fällt beim Lesen des Textes auf, dass keine Reime verwendet wurden, was den Text ernst und wichtig wirken lässt. Als Metrum ist ein fünfhebiger Trochäus zu erkennen, weshalb der Lesefluss gestört wird und man sich besser konzentrieren muss. Eine Struktur bekommt der Text durch die durchgehend bestehende Großschreibung am Satzanfang, welche wiederum eine Störung des Leseflusses bewirkt, da die Sätze von Vers zu Vers übergehen. Den Textauszug kann man in zwei größere Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Abschnitt (V. 1911-1928) erzählt Nathan dem Sultan die Ausgangssituation der Ringparabel. Er erzählt von einem „Mann im Osten“ (V. 1911), also im Orient, welcher „einen Ring von unschätzbarem Wert’“ (V. 1912) besaß. Der Ring steht metaphorisch für die Unendlichkeit und Verbundenheit der drei monotheistischen Religionen. Da er „unschätzbar{…}“ (V. 1912) ist, wird deutlich wie wertvoll und besonders die Religionen sind und, dass man sie beschützen sollte. Der Mann besaß den Ring „Aus lieber Hand“ (V. 1913), was eine Metapher für Gott ist und eine seiner Eigenschaften, seine Liebe zu Allem, widerspiegelt. Wie vielfältig die Religionen sind, wird anhand der „hundert schöne{n} Farben“ (V. 1914) zum Ausdruck gebracht. Der Ring hatte „die geheime Kraft, vor Gott / Und Menschen angenehm zu machen, wer / Ihn in dieser Zuversicht ihn trug“ (V. 1915ff.). Dies spiegelt wieder, dass man nicht nur durch die Angehörigkeit zu einer Religion ein guter Mensch ist, sondern das man selber etwas dafür tun muss. Da es Menschen gibt, die nicht immer Gutes tun, sollte der Ring innerhalb der Familien immer nur an„de{n} geliebtesten“ (V. 1922) weitergegeben werden. Die Wichtigkeit, dass nur „der Liebste“ (V. 1925) den Ring bekommen soll, wird anhand der Repetition in diesem Vers verstärkt. Somit wird noch einmal die Bedeutsamkeit der Behütung der Religionen verdeutlicht. Nach dieser kurzen Einführung in die Parabel vergewissert sich Nathan, dass dieser ihn auch „Versteh{t}“ (V. 27). Daraufhin erwidert der Sultan „Ich versteh dich. Weiter!“ (V. 28). Durch diese Ellipse und die kurze Unterbrechung soll die Spannung des Lesers noch einmal aufgebaut werden.  Zudem wird so verdeutlicht, wie ungeduldig der Sultan ist. Der zweite Sinnabschnitt (V. 1929-1955) beschreibt die Hinführung zu dem Konflikt der drei Söhne, bzw. der drei Religionen. Der Ring kam „von Sohn zu Sohn“ (V. 1929), bis ihn letztlich ein Vater von drei Söhnen bekam, „Die alle drei“ (V. 1931) ihm gleich lieb waren. Dieser Parallelismus verdeutlicht zum ersten Mal die Kernaussage des Dramas, dass alle drei Religionen gleich wertvoll sind. Der Vater kann sich nicht entscheiden, da ihm alle Drei gleich viel wert sind, und so spart er „weder Kosten / Noch Mühe“ (V. 1947f.) um zwei weitere, identische Ringe anfertigen zu lassen nach der Vorlage des ersten Ringes. Dies verdeutlicht, dass die drei Religionen, Judentum, Christentum und Islam, auf der gleichen Grundlage basieren und zusammenhängen. Der Vater hofft nun auf die Zufriedenheit der Söhne, was an der Alliteration „Froh und freudig“ (V. 1952) zum Ausdruck gebracht wird „und stirbt“ (V. 1955). Dies könnte dafür stehen, dass Gott die Grundlage der drei Religionen geschaffen hat und hofft, dass alle zufrieden sind und sich akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch das Metrum und die immer mit Großbuchstaben anfangenden Versanfänge eine Störung des Leseflusses erzeugt wird, weshalb man den Text aufmerksam und konzentriert lesen muss. Dies bewirkt, dass die Wichtigkeit dieser Ringparabel zum Ausdruck gebracht wird. Die Textstelle betont anhand sprachlicher Mittel, wie Metaphern und Wiederholungen, das Hauptthema des gesamten Dramas, die Akzeptanz und Verbundenheit der drei Weltreligionen untereinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Rene''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, von G. E. Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht, thematisiert das Verständnis und Gleichheit der drei Weltreligionen Islam, Judentum und Christentum.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gespräch zwischen Nathan und Saladin (3. Aufzug, 7. Auftritt/ V. 1911- 1955) ist der zu analysierende Textauszug. Hierbei erläutert Nathan durch die Ringparabel welche Weltreligion die richtige sei. Der Text behandelt nun den ersten Teil der Ringparabel. Das Resultat des Gesprächs ist, dass der Sultan erkennt&lt;br /&gt;
dass Nathan sehr weise ist. Dadurch möchte er mit ihm befreundet sein.&lt;br /&gt;
Zunächst wird die Ausgangssituation der Ringparabel beschrieben(V. 1911-1928). In diesem erzählt er die Geschichte von einem Mann aus dem „Osten” (V. 1911), also dem Orient. Dieser besitzt einen „Ring von unschätzbarem Wert’” (V. 1912). Hierbei steht der Ring für Unendlichkeit und vor allem Verbundenheit dar, welche sich in einer der 3 Weltreligionen wiederspiegelt. Weiterhin zeigt der „unschätzbare Wert” (V. 1912), dass die Religion für Nathan eine unbeschreibliche Wichtigkeit hat. Dies wird ebenso deutlich, da der Mann den Ring aus „lieber Hand” (V. 1913) besaß, was zeigt, dass ihm der Ring sehr wichtig gewesen ist. Die „hundert schönen Farben” (V. 1914) des Rings, zeigt die Reichweite von Religionen und deren Wichtigkeit. Der Ring war ein Erbstück der Familie und wurde immer an den liebsten der Söhne gegeben. Er besaß die Kraft „vor Gott und Menschen angenehm zu machen” (V. 1915-1916). Der zweite Sinnabschnitt beschreibt dann die Hinführung zum eigentlichen Konflikt der Ringparabel. Nun gelangt der Ring zu einem Vater mit 3 Söhnen. Da alle gleich lieb sind und sich nicht entscheiden kann lässt er Duplikate herstellen und gibt verteilt sie an die 3 Söhne. Da er „weder Kosten noch Mühe spart” (V.1947f.), um die Ringe anfertigen zu lassen, wird deutlich, dass er keinen seiner Söhne vorziehen möchte. Jeweils ein Ring steht für die damals bekannten Weltreligionen.  Daraus kann man schließen, dass es nicht relevant ist welche Religion man hat und welche richtig oder falsch liegt. Relevant ist nur dass alle Religionen gleichwertig sind und man keine voreiligen Entscheidungen der Religion wegen machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Laura''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan und der Weise“, welches 1779 von dem bedeutenden Dichter Gotthold Ephraim Lessing veröffentlicht wurde, thematisiert die Beziehungen zwischen den Weltreligionen und die Sichtweise der einzelnen Religionsgruppen auf dieses Thema. Der vorliegende Textauszug (3.Aufzug; 7.Auftritt ; Vers 1911-1955) handelt von einem Gespräch zwischen Nathan dem Weisen und Sultan Saladin. Sie unterhalten sich über die Religionen und mit der sogenannten Ringparabel erklärt Nathan, welche der Religion die beste sei. Saladin erkennt anhand dieses Gesprächs was ein wundervoller Mensch Nathan ist, und er wünscht sich mit ihm befreundet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende zu analysierende Text ist in zwei Sinnabschnitte zu teilen. Der erste Sinnabschnitt reicht von Vers 1911 bis zum Vers 1929. Dieser handelt davon, dass Nathan Saladin die Geschichte der Ringparabel erklärt. Nathan erzählt ihm, dass einmal ein Mann aus dem „Osten“(V.1911),  welcher auf Jerusalem und die Religionen hin weißt, einen Ring von „unschätzbarem Wert“(V.1912) besaß. Es heißt ,dass wer den Ring zuversichtlich trägt, soll „vor Gott und den Menschen“(V.1915 f.) immer angenehm sein. In diesem Falle steht der Ring für Ewigkeit. Lessing veranschaulicht durch das Adjektiv „unschätzbar“, die Kostbarkeit aller Weltreligionen für Nathan. Nathan weißt darauf hin, das der Ring „hundert schöne Farben“ (V. 1914) hatte. Dies deutet auf die Unterschiede und die Vielfalt zwischen den verschiedenen Religionen hin. Den Ring erbte der am meisten geliebte Sohn. Und der Sohn sollte ihn seinem am meisten geliebten Sohne vermachen. Daraufhin sagte Saladin das er dies versteht. Der zweite Sinnabschnitt handelt davon, dass Nathan davon erzählt, wie der Ring irgendwann zu einem Vater mit drei Söhnen gelangt ist. Er liebte seine Söhne alle gleich viel. Für ihn gab es bei seinen Söhnen keinen Besseren oder Schlechteren. Daher ließ er Duplikate dieses Rings anfertigen. Und scheute dabei nicht davor Geld auszugeben. Daran kann man erkennen wie viel diesem Mann seine Söhne bedeuten. Die drei Ringe sahen nun identisch aus. Er überreichte seinen Söhnen die Ringe und sprach Ihnen seinen Segen aus. Zurückführend auf das Thema des Dramas, kann man die Ringe mit den drei Weltreligionen vergleichen. Da in Nathans Augen alle Religionen gleich viel Wert sind. Genauso wie die Ringe für den Vater. &lt;br /&gt;
Im vorliegenden Text fällt auf, dass jeder Vers mit einem Großbuchstaben beginnt. Unter anderem sind viele Rhetorische Pausen eingebracht, welche den Text verständlicher machen und Zeit geben um über das Gesagte nach zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Daniel''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, geschrieben von Gotthold Ephraim Lessing im Jahre 1779, handelt von Verständnis und Toleranz zwischen den verschiedenen Religionen.&lt;br /&gt;
Der folgende Textausschnitt ist ein Auszug des dritten Aufzugs, siebten Auftritts. Im Auszug unterhält sich Nathan mit dem Sultan Saladin. Das Gespräch dient Nathan und seiner Religion, dem Judentum, dazu vom Sultan anerkannt zu werden und sich zu beweisen. Letzten Endes führt das Gespräch zur Freundschaft zwischen dem Nathan und dem Sultan und die Anerkennung des Judentums des Sultans.&lt;br /&gt;
Der Textauszug handelt von einer Antwort von Nathan auf die Frage, welche der Religionen die richtige sei, mit der Geschichte der Ringparabel. Die Geschichte hilft dem Sultan seine Religion nachzuvollziehen und verbessert das Verständnis zwischen ihm und Nathan, gut erkennbar bei der Bitte „Versteh mich, Sultan.“ (V. 1928) und der darauffolgenden Antwort „Ich versteh dich. Weiter!“ (V. 1929). Der Auszug lässt sich in zwei Sinnesabschnitten einteilen. Im ersten Abschnitt (V. 1911-1929) deutet Nathan die Bedeutung des Ringes der Geschichte. Beginnend mit der Metapher „Vor grauen Jahren lebt‘ ein Mann im Osten,“ (V. 1911), möchte Nathan auf die lange Existenz seiner Religion und dessen Fundort Jerusalem aufweisen. Mit dem „Ring von unschätzbarem Wert‘“ (V. 1912) möchte Nathan die Verbundenheit der Religion deuten und stellt seine Wichtigkeit des Glaubens klar aus. Die „hundert schönen Farben“ (V. 1914) des Ringes sollen die Verschiedenheiten der Religionen darstellen. Dieser Ring bzw. der Mann, welcher den Ring trug besaß die Fähigkeit dazu „Gott/ Und Menschen angenehm zu machen“ (V. 1915-1916). Der Mann „ließ den Ring nie vom Finger“ (V. 1918) um seine Liebe, Fürsorge und vor allem Wichtigkeit des Ringes zu beweisen. Im zweiten Abschnitt (V. 1930-1955) erklärt Nathan die Führung des Ringes und wie diese zur Verstimmung sorgte. Der Ring gelang eines Tages zu einem Vater von drei Söhnen. Da er sich nicht entscheiden konnte ließ er den gleichen Ring zwei weitere Male anschaffen. Da der Vater „weder Kosten/ Noch Mühe sparen heißt“ (V. 1947f.) wird angedeutet das er seine Söhne alle gleich stellt und keinen von ihnen enttäuschen möchte. Die drei Söhne stehen in dem Zusammenhang für die drei Religionen Judentum, Islam und&lt;br /&gt;
Christentum. Zum Abschluss kann man sagen das die Geschichte der&lt;br /&gt;
Ringparabel signalisieren soll das jede der drei monotheistischen&lt;br /&gt;
Religionen alle gleich gestellt werden. Der Sultan willigt nach dem&lt;br /&gt;
Gespräch später zu einer Freundschaft mit Nathan und seiner&lt;br /&gt;
jeweiligen Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lukas''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, dass von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1979 veröffentlicht worden ist, thematisiert das gegenseitige Akzeptieren unter Menschen auch wenn diese sehr verschieden sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den Versen 1911-1955, antwortete Nathan auf die Frage, des Sultans welche Religion die richtige sei, mit der Ringparabel, einer Geschichte. Dies tat er aus dem Grund, damit der Sultan ihn für einen klugen Mann hält und damit, der Sultan ihn leichter versteht. Dies sieht man auch als Nathan fragt: „Versteh mich, Sultan“ (v. 1928). Mit der Metapher „vor grauen Jahren“ (v.1911) will Nathan deutlich machen, dass die Religionen schon sehr alt sind. Da er von einem „Mann [aus dem] Osten“ (v. 1911) spricht, wird klar, dass von Gott gesprochen wird da jede der drei Religionen ihren Ursprung im Osten bzw. in Jerusalem haben. Der Glaube an einen Gott wird von einem „Ring von unschätzbarem Wert“ (v. 1912) dargestellt, was zeigt wie wichtig Nathan Religionen sind. Ebenso zeigt dies die Unendlichkeit des Glaubens, da ein Ring kein Ende hat. Die Vielfalt und Schönheit von Religionen werden durch „hundert schöne Farben“ (v. 1914) symbolisiert. Die „Kraft“ (v. 1915) des Rings „vor Menschen und Gott angenehm zu machen“ (v. 1916), zeigt die stärke die eine Religion einem Menschen verleihen kann, wenn er an etwas glaubt. Ebenso trägt man diese immer bei sich wie einen Ring. Mit der Vererbung des Rings wird die stärkste oder schönste Religion symbolisiert. Da es später jedoch 3 würdige Nachfolger (die drei Religionen) auf einmal gab, wird der Ring vervielfacht und jedem Nachfolger wird einer überreicht. Ebenso zeigt aber, dass der Vater sich nicht entscheiden konnte, dass Gott alle Religionen liebt. Dies wird ebenso durch ihr „gleiches“ (v. 1949) Aussehen dargestellt. Der Streit der unter den Religionen Entsteht symbolisiert die Kreuzzüge das dies der größte Konflikt unter den Religionen war. Mit dieser Geschichte möchte Nathan dem Sultan seine Einstellung zu den Religionen darstellen und erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Anna''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama Nathan der Weise, welches von Gotthold Ephraim Lessing verfasst und 1779 veröffentlich wurde, thematisiert grundlegende Themen wie die Toleranz aller Religionen und jedes Menschen und das Zusammenleben in einer offenen Gemeinschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage Saladins welche Religion die richtige Religion sei fragt Nathan ob er dem Sultan eine Geschichte erzählen dürfe. Nachdem ihm dies vom Sultan einem „Freund (…) von Geschichten” (V.1905) gestattet wird, beginnt Nathan damit ihm die Ringparabel zu erzählen.  Diesen Abschnitt des Dramas werde ich im Folgenden analysieren. Der Textabschnitt ist in zwei Sinnabschnitte eingeteilt, im ersten, der von Vers 1911 bis 1926 reicht erklärt Nathan dem Sultan erst einmal die Grundlage auf der seine Geschichte beruht. Er erklärt ihm das es vor „grauen Jahren” (V.1911) einen Mann gab der im Osten lebte, dieser könnte Gott symbolisieren. Er trug einen Ring, ein Zeichen der Unendlichkeit und in dieser Geschichte der Wert einer Religion, von unschätzbarem Wert. Diesen Ring zierte ein „Opal, der hundert schöne Farben spielte” (V.1914). Bezogen auf die Symbolik die der Ring in dieser Geschichte hat wird verdeutlicht wie vielfältig und wertvoll die Religion ist. Nathan erklärt das derjenige der den Ring mit der Zuversicht trägt damit vor Gott und den Menschen angenehm zu erscheinen dieser Kraft zuteilwird, sodass er ihn nie ablegte. Außerdem legte er fest, dass jeder Besitzer dieses Ringes ihn immer an den meist geliebten Sohn vererbt wodurch dieser der neue Fürst des Hauses wurde. So tat auch er es und viele Generationen nach ihm.                             Im zweiten Sinnabschnitt, der von Vers 1927 bis 1955 reicht erklärt Nathan dem Sultan doch das Problem der Angelegenheit auf das er hinaus möchte. Denn der Ring wurde schließlich an einen Vater von drei Söhnen, die die drei Religionen die dieses Drama aufgreift verkörpern vererbt, der alle seine Söhne gleich liebte und keinen von ihnen bevorzugt oder benachteiligt behandeln wollte und sich bis kurz vor seinen Tot nicht entscheiden konnte welchem Sohn er den Ring vermachen sollte. Dieses Verhalten soll die erwünschte Gleichberechtigung der Religionen darstellen, die von den meisten Menschen damals nicht in Betracht gezogen wurde, da viele nur ihre eigene Religion berücksichtigen und tolerieren wollten. Der Vater allerdings fand eine Lösung für das Problem und gab den Ring einem Künstler der zwei Duplikate anfertigen sollte. Dies tat der Künstler und unwissend welche der echte Ring war gab der Vater jedem seiner Söhne einen Ring, wodurch sie wie angesprochen alle als gleichberechtigt wirken. Er starb und übrig blieben die Söhne und deren Ringe. Die Söhne die für die drei monotheistischen Religionen, das Judentum, das Christentum und den Islam stehen, sollen durch die Symbolik der drei Brüder somit als gleich dargestellt werden. Wodurch sich die Frage des Sultans, welche die beste Religion sei erübrigt. Denn durch diese Geschichte antwortet Nathan dem Sultan damit, dass alle gleich zu behandeln und alle gleich wichtig sind, da es sich bei einer guten Religion um eine möglichst humane Religion handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht, thematisiert die Weltreligionen, wie sie sich miteinander verhalten und die Menschen verschiedener Religionen trotzdem miteinander harmonieren .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Textversen 1911-1950 erzählt Nathan dem Sultan, nachdem dieser fragte welche die richtige Religion der drei Weltreligionen sei, eine Geschichte. Diese Geschichte ist die Geschichte der Ringparabel. Die Geschichte beginnt mit dem Satz „Vor grauen Jahren lebt´ ein Mann im Osten“(V.1911). Mit „Osten(V.1911) wird Jerusalem beschrieben, eine Stadt die als Gründungsstadt der drei größten Weltreligionen zählt. Mit „vor grauen Jahren“(V.1911) will Nathan sagen, dass die Religionen schon sehr alt ist, wie auch die Geschichte die er erzählt. Der Mann aus dem Osten wird durch „aus lieber Hand besaß“ (V.1913) als ein netter Mensch beschrieben, dessen Familie genug Geld besessen hat oder hatte, einen Ring mit „unschätzbaren Wert“ (V.1912) zu besitzen. Das zeigt, dass Religionen unschätzbar wertvoll sind. Der Ring wird aber auch als sehr wertvoll dargestellt, was aber auch ein persönlicher Wert sein könnte. Dadurch, dass der Ring ein „Opal“(V.1914) ist wird wieder sein großer Materieller Wert beschrieben und dadurch, dass er „hundert schöne Farben spielte“(V.1914) wird seine Besonderheit und Facettenreiche hervorgehoben, was eine Verbindung zu Gott und Religionen herstellt, die von Person zu Person anders sind und von Glauben zu Glauben. Außerdem ist der Ring besonders, da er von „Sohn zu Sohn“(V.1929) weitergegeben wird, was die Tradition und den Zusammenhalt der Familie beschreibt. Ein weiter Aspekt der auf Religion und Gott weißt, ist die „Kraft“(V.1915), welche auf die Macht des Ringes hinweist, und den Träger des Ringes „vor Gott Und Menschen angenehm“(V.1916) zu machen, was für Menschen früher wahrscheinlich eine große Bedeutung hatte. Der Vater der den Ring einem seiner Söhne vermachen sollte wird durch „fromme Schwachheit“(V.1939) als schwach beschrieben, da er allen seiner Söhne den Ring „verspr[o]chen hatte“(vgl. V. 1939). Aber er wird wieder als nachdenklich und nicht ignorant beschrieben, als er für seine zwei “Ringlosen“ Söhne zwei Ringe anfertigen ließ, was zeigt, dass es Religionen für verschiedene Menschen geben soll. So wird jedem Sohn ein Ring gegeben, sodass jeder zufrieden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Maya''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ringparabel, die Nathan im 7. Auftritt des 3. Aufzugs des Dramas Nathan der Weise Saladin erzählt, als dieser ihn fragt, welche der drei monotheistischen Religionen die richtige sei, beginnt mit einem „Mann i[m] Osten, [d]er einen Ring von unschätzbarem Wert […] [a]us lieber Hand bes[itzt]“ (Z.1911ff.). Der Osten, in dem der Mann lebt, symbolisiert den Orient, in dem die drei monotheistischen Weltreligionen entstanden sind. Der Ring steht für die Religionen und verdeutlicht ihre Unendlichkeit und ihre Verbundenheit. Nathan spricht von dem „unschätzbaren Wert“ (Z.1912) dieses Ringes wodurch klar wird, dass jede der Religionen für ihn sehr wichtig ist. Zudem wird klar, dass er mit Religionen nur Gutes verbindet, da er sagt, dass sie „[a]us lieber Hand“ (Z.1913) stammen.&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass der Mann „vor grauen Jahren“ (Z.1911) lebte, zeigt, dass der Beginn der Religionen sehr weit in der Vergangenheit liegt. &lt;br /&gt;
In dem Ring des Mannes ist ein Stein eingefasst, „der hundert schöne Farben spielt“ (Z.1914). Die Farben zeigen die Vielfalt der Religionen und auch die Vielfalt innerhalb einer Religion. Zudem hebt diese Aussage die vielzähligen schönen Seiten der Religionen hervor.&lt;br /&gt;
Neben seinem Aussehen hat der Ring „die […] Kraft, vor Gott [u]nd Menschen angenehm zu machen, wer [i]n dieser Zuversicht ihn tr[ägt]“ (Z.1915ff.). Es wird deutlich, dass der Glaube an die Kraft des Rings fast wichtiger ist, als die Kraft selbst, da sich die Kraft nur dann entfaltet, wenn derjenige, der den Ring trägt, wirklich an sie glaubt. Das lässt sich auch auf die Religionen übertragen, wodurch die Verbundenheit Nathans mit seinem Glauben deutlich wird, da diese Aussage von seiner Überzeugung ausgeht. Die Verbundenheit spiegelt sich zudem in dem Symbol des Rings wider, da er, genau wie die Religion, beziehungsweise der Glauben an die Religion, überall mit hingenommen werden kann. Die Kraft des Rings „vor Gott [u]nd Menschen angenehm zu machen“ (Z.1915f.) lässt sich auch auf die Religionen übertragen und zeigt, dass Nathan der Meinung ist, dass die Religionen dem Menschen im Umgang miteinander helfen sollen, um für ein friedliches Zusammenleben ohne Streit und Krieg zu sorgen.&lt;br /&gt;
Da der Ring von so großem Wert ist, gibt ihn jeder Vater an seinen geliebtesten Sohn weiter, der dann, ohne das Geburtsdatum zu gewichten, „das Haupt […] des Hauses“ (Z.1926) wird. Die unermessliche Wichtigkeit des Rings wird so nochmals verdeutlicht, da diese Ehre eigentlich dem erstgeborenen gebührt, diese Tradition dann jedoch nicht mehr eingehalten wird.&lt;br /&gt;
Als Nathan Saladin fragt ob dieser ihn verstehe, antwortet Saladin mit „ ,Ich versteh dich. Weiter!`“ (Z.1928). Diese Antwort ist sehr kurz, was die Ungeduld Saladins zeigt. Der Imperativ und die Ellipse „ ,Weiter!`“ (Z.1928) zeigen zudem seine Neugierde und vielleicht auch, dass er etwas wütend ist, da Nathan nicht direkt auf seine Frage antwortet.&lt;br /&gt;
Nathan fährt fort und spricht von einem Vater, dem alle drei Söhne gleichermaßen wichtig sind. Dieser verspricht jedem seiner Söhne den Ring, da er sich für keinen der Söhne entscheiden kann. Kurz vor seinem Tod bestellt er deswegen bei „einem Künstler, […] nach dem Muster seines Ringes, [z]wei andere“ (Z.1945ff.), sodass „selbst der Vater“(Z.1951) nicht mehr weiß, welcher der Ringe „sein[...] Musterring“ (Z.1951) ist. Die Ringe unterscheiden sich nicht und haben auch für den Vater die gleiche Wertigkeit, da er seinen ursprünglichen Ring nicht wiedererkennen kann.&lt;br /&gt;
Der Vater „[g]ibt jedem [Sohn] […] seinen Segen, […] seinen Ring […] und stirbt“ (Z.1954f.). Der Vater kann so sterben ohne einen seiner Söhne bevorzugt zu haben, da er selber nicht weiß, welcher Ring seiner ist. Alle Ringe sind demnach für den Vater gleich wichtig und es gibt nicht den einen, richtigen Ring. Hier kann man eine Parallele zu den Religionen ziehen, denn zumindest Nathans Meinung nach, ist jede Religion gleich und es gibt nicht die eine, wahre Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jule ==&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“ welches von Gotthold Ephraim Lessing 1779 geschrieben wurde thematisiert die Verständigung während des Kreuzzuges zwischen den drei Weltreligionen (Islam, Christentum, Judentum) . Bei denen es hauptsächlich  um Toleranz, Akzeptanz sowie Humanität geht. &lt;br /&gt;
Nathan wird vom Sultan eingeladen da er ihn fragen möchte ob er ihn aus seiner finanziellen Not helfen möchte. Darauf fragt der Sultan, Nathan was für ihn die Wahre Religion sei. Nathan antwortet darauf indem er die Ringparabel erzähl.Die Kernaussage dieser Geschichte ist ,dass alle Religionen die wahren Religionen und das keine einen höheren Stellenwert haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sultan kommt mit der Erwartung zu Nathan, die Antwort auf die Frage was die wahre Religion sei, zu hören. Nathan erzählt ihm eine Geschichte um seine Antwort zu vedeutlichen. Mit der Anapher „(..) erzähl, erzähle!“ (Z.1910) macht der Sultan deutlich das er sehr gespannt ist die Geschichte zu hören. Nathan fängt an zu erzählen und erzählt von einem „Mann in Osten“ (Z.1911) , damit möchte er auf die Stadt Jerusalem aufmerksam machen da diese im Osten liegt und der zentrale Punkt aller Weltreligionen (Judentum, Christentum und Islam.) ist. Dieser Mann aus dem Osten besitzte eine „ Ring“ (Z.1912) dieser steht für die Unendlichkeit und die Verbundenheit der Religionen  .Dieser Ring ist „von unschäztbarem Wert“  dies soll Nathans Haltung zu den Religionen verdeutlichen da diese jede einzelne sehr wertvoll ist. Der Ring besaß ein „(...)Opal, der hundert schöne Farben spielte“ (Z.1914) dies soll die schöne  Vielfältigkeit der Religion widerspiegeln. Der Einschub „wer in Zuversicht ihn (der Ring) trug“(Z.1918) erkennt man Nathans Wahrheitsgedanken. Nicht der der Ring bewirkt die Wunder, sondern es ist wichtig, dass die Person die den Ring trägt, in Zuversicht  handelt. Jeder Mann der so einen Ring besaß gab ihn normalerweise an den meist geliebten Sohn weiter .Dadurch wird die Ungleichheit der Religionen deutlich. Der Kommentar von dem Sultan „Ich versteh dich. Weiter!“ macht klar das der Sultan sehr interessiert an der Geschichte ist .Der Mann aus den Osten  konnte sich nicht entscheiden wem er den Ring überlassen will da „(...) alle drei ihm gleich gehorsam waren (und) (...) alle drei er folglich gleich (liebte)“ (Z.1931f), dies soll die Gleichberechtigung der Religionen  verstärken und damit auch Nathans Meinung. Der Vater ließ zwei identische Ringe anfertigen so das jeder Sohn einen Ring bekommt. Dies verdeutlicht wiederrum das jede Religion das Gleiche verdient hat und den gleichen Wert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Christina'''==&lt;br /&gt;
Der Textauszug aus dem Drama „Nathan der Weise“, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1997 erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert eine Geschichte, die Ringparabel, in der sich mit Konflikt und Toleranz auseinander gesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle handelt von dem jüdischen Nathan, der dem Sultan seine Frage, welche der drei Weltreligionen die wahre sei, mit einer Ringparabel beantwortet. Jene erzählt von einem Vater, der dem geliebtesten seiner drei Söhne vor seinem Tod einen wertvollen Ring schenken will, der seinen Träger bei Gott und den Menschen angenehm macht. Durch seine gleichgroße Liebe zu jedem einzelnen seiner Söhne lässt der König zwei Duplikate herstellen, die er dann zusammen mit dem Original seinen Söhnen übergibt.&lt;br /&gt;
Um den Text inhaltlich einzuordnen, lässt sich für die Handlung davor zusammenfassen, dass Sultan Saladin sich in einer finanziellen Notsituation befindet, weshalb er, auf der Suche nach einem Geldgeber, Nathan zu sich rufen lässt. Nach dem Aufenthalt bei dem Sultan begegnet Nathan dem Tempelherrn, der dem Juden von seinen Plänen, Nathans Tochter Recha zur Frau nehmen zu wollen, erzählt. Eine zögernde Reaktion auf diese Offenbarung lässt auf Nathans fehlende Begeisterung schließen, die auf den Verdacht, dass der Tempelherr und Recha blutsverwandt sind, zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Umschreibung betrachtend, ist eine Antithese erkennbar, denn „vor grauen Jahren lebt` ein Mann in Osten“ (Z. 1911), der einen Ring besaß, „der hundert schöne Farben spielte“ (Z. 1914). Dieser farbbezogene Gegensatz hebt den unschätzbaren Wert (vgl. Z. 1912) des Schmuckstücks durch sein auffälliges, einzigartiges Erscheinen, das verglichen mit dem Adjektiv „grau“ (Z. 1911) besonders hervorsticht. Grau wird oftmals mit einer eher faden sowie tristen Stimmung assoziiert und, kombiniert mit dem Substantiv „Jahre“ (Z. 1911), erweckt es den Eindruck einer hoffnungslosen oder einsamen Zeit, bei der durch den Ring eine lebensfrohere Stimmung aufkommt. &lt;br /&gt;
Besonders bei dem Beachten des Ortes, ist ein direkter Bezug zu dem Glauben zu erkennen, denn der „Osten“ (Z. 1911) spielt eine wichtige religiöse Bedeutung, da sich dort Städte, wie Jerusalem befinden. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist der Stein in dem Ring „ein Opal“ (Z. 1912 f.), der im Osten früher als das Symbol  der Hoffnung und der Reinheit geschätzt wurde. Der vorliegende Jambus fungiert auch als eine ebenmäßige, durch seine Beständigkeit in einem gewissen Sinne ebenfalls reine Einheit, die der Funktion des Opals in der damaligen Zeit gleichkommt.                                                                             Dass diese Steinsorte damals generell für Bewunderung sorgte, verleiht diesem Ring des Mannes ohnehin schon einen hohen Wert, nur hat dieser noch zusätzlich die „geheime Kraft, vor Gott / Und Menschen angenehm zu machen, wer / In dieser Zuversicht ihn trug“ (Z. 1915 ff.). Demnach wird ihm zudem eine religiös hochangesehene Stellung gegeben. &lt;br /&gt;
Da diese Ringparabel von Nathan in Bezug auf Saladins Frage als Analogie für das Verhältnis Gottes zu den damaligen Weltreligionen und seiner Einschätzung dieser dient, kann der Vater als Gott identifiziert werden, die drei Söhne als das Christen- und Judentum sowie der Islam und der Ring als Anhängerschaft des jeweiligen Glaubens. &lt;br /&gt;
Dass hier auch die Liebe eine äußerst wichtige Rolle spielt, wird durch die variierte Benutzung des Substantives „Liebe“ deutlich. Beispiel dafür sind die Superlativformen der Adjektive „geliebt“ (Z. 1922) sowie „lieb“ (Z. 1925) in „Er ließ den Ring / Von seinen Söhnen dem geliebtesten“ (Z. 1921 f.) und „Und setzte fest, dass dieser wiederum / Den Ring von seinen Söhnen dem vermache, / Der ihm der liebste sei; und stets der Liebste“ (Z. 1923 ff.). Dieser verfügte den Sohn daraufhin, „das Haupt, der Fürst des Hauses“ (Z. 1927) zu werden. &lt;br /&gt;
Durch die Tatsache, dass „(d)ie alle drei ihm gleich gehorsam waren, / Die alle drei er folglich gleich zu lieben / Sich nicht erbrechen konnte“ (Z. 1931 ff.), bestellt er zwei andere (vgl. Z. 1947), die er dann jedem überreicht. Die Anapher „Die alle drei“ (Z. 1931f.), hebt die gleichempfundene Fürsorge, als auch die Hingabe des Königs zu allen drein seiner Söhne hervor, was ihn letztendlich derartig handeln lässt. &lt;br /&gt;
Über das gelöste Dilemma ruft er seine Söhne „froh und freudig“ (Z. 1951), was durch die Alliteration den Eindruck der Freude des Vaters verstärkt, der jedem „seinen Segen, - / Und seinen Ring (gibt), - und stirbt“ (Z. 1954 f.). Das Polysyndeton und die Tatsache, dass die Bedeutung des Rings in einer bestimmten Weise mit der des Segens gleichgesetzt wird, dienen hier als zusätzliche Verdeutlichung, wie wichtig dem König das Übergeben der Schmuckstücke ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich die Raffinesse Nathans erkennen, die konfliktorientierte Frage des Sultans mit einer derartigen neutralen Geschichte zu beantworten. Des Weitern wird durch die bewusste Wahl des Rings als Zeichen der Unendlichkeit seine hohe Stellung mit den oben aufgeführten stilistischen Mittel sowie den Umschreibungen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jona''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die drei monotheistischen Weltreligionen. Es handelt von einem Mann, welcher eine Christin im jüdischen Glauben erzieht, wodurch es zu Unstimmigkeiten mit verschiedenen gläubigen Menschen kommt. &lt;br /&gt;
Nathan wird zu dem Sultan Saladin gerufen. Dort wird er von ihm mit der Frage nach der „wahren“ Religion konfrontiert. Nach kurzer Unentschlossenheit Nathans, antwortet er ihm mit der Ringparabel. Der Sultan ist sehr angetan von dieser Metapher, bemerkt Nathans Weisheit und schließt Freundschaft mit ihm&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug besteht aus 47 Versen. Auffällig ist, dass das erste Wort jedes Verses großgeschrieben ist und dass die Zeilenumbrüche ebenfalls nicht entsprechend des Leseflusses gesetzt sind. Dies bewirkt, dass die Aufmerksamkeit des Lesers gestärkt wird. Des weitern lässt es einen Zusammenhang der Geschichte erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt, von Vers 1911 bis Vers 1921 dient dazu, dem Leser einen ersten Einblick in die Situation zu geben, und ihn an die Handlung heranzuführen. Der Autor nutzt das Symbol „Ring“ (V. 1912) um die Unendlichkeit und die Verbundenheit der drei Weltreligionen zu beschreiben. Durch den „unschätzbaren Wert“ (V. 1912) will der Autor zeigen, dass die Weltreligionen unantastbar sind. Das Material „Opal“ (V. 1914) aus welchem der Ring besteht, gilt als amorphe Substanz, was bedeutet, dass er nicht zu einer Religion zuzuordnen ist. Durch die rhetorische Frage in Vers 1917ff. wird die Aufmerksamkeit des Lesers gestärkt. &lt;br /&gt;
In dem zweiten Sinnabschnitt (Vers 1921 bis Vers 1940), wird die Problematik widergespiegelt, die Weltreligionen gegeneinander zu priorisieren. Es wird beschrieben, dass der Ring immer dem „geliebtesten“ (V. 1922) Sohn, also dem Anhänger der meist geschätzten Religion, weitergegeben werden soll.  Die Wiederholung der Beschreibung „der Liebste“ (V. 1925) unterstützt beim Leser den Eindruck, dass die Weitergabe des Ringes nicht zufällig geschehen soll, sondern bewusst. Der Zeilensprung „… Ohn Ausehn der Geburt, in Kraft allein/ Des Rings…“ in Vers 1925 zu 1926 lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers auf den Ring. Dieser, und somit die Weltreligionen, ist als ein Ganzes der zentrale Inhalt des Textabschnittes. Nathan’s Nachfrage an Saladin, ob er ihn versteht (vgl. Z. 1927) soll die Aufmerksamkeit des Lesers ebenfalls auf den Ring lenken und gleichzeitig ein revuepassieren des Textabschnittes veranlassen. Durch Saladins Ausruf „Ich verstehe dich. Weiter!“ (V. 1928) wird die Spannung dahingehend, was mit dem Ring passiert, gesteigert. Im weiteren Textverlauf wird ein Beispiel genannt, in dem ein Vater von drei Söhnen jenen auswählen muss, der den Ring bekommt (vgl. V. 1929ff). Die Anapher „Die alle drei“ (V.1931f.) unterstützt, dass es keinen Unterschied zwischen den Söhnen gibt und somit keine sinnvolle Möglichkeit, eines der Kinder mit dem Ring zu beerben. Auch die Wiederholung „bald der, bald dieser, bald der dritte“ (V. 1934f.) unterstützt diesen Eindruck. &lt;br /&gt;
Der Sinnabschnitt drei (V.1941-1955) beschreibt, dass die Weltreligionen gleichgestellt sind. Die rhetorische Frage „Was zu tun?“ (V. 1944) sorgt dafür, dass der Leser mitdenkt und seine Aufmerksamkeit auf die Geschicke gerichtet wird. Das Adjektiv „vollkommen“ (V.1949) zeigt zum einen, dass die Ringe identisch sind, darüber hinaus aber auch, dass alle drei Religionen ideal sind. Dass „selbst der Vater seinen Musterring nicht unterscheiden“ (V. 1951f.) kann verdeutlicht, dass die Religionen nicht gegeneinander aufzuwiegen sind sondern einander gleichgestellt. Die Wiederholung „insbesondere“ (V.1953f.) zeigt ebenfalls, dass alle Religionen, genau wie die Söhne, zwar gleichwertig sind, aber dennoch auf ihre Art individuell geachtet werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug verdeutlicht anhand verschiedener stilistischer und sprachlicher Mittel, dass eine Priorisierung der der monotheistischen Weltreligionen gegeneinander nicht möglich ist. Alle sind gleichwertig, jedoch haben alle eine Daseinsberechtigung. Darüber hinaus wird für den Gesamtkontext des Dramas deutlich, dass Nathan über eine enorme Weisheit verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug verdeutlicht anhand verschiedener stilistischer und sprachlicher Mittel, dass eine Priorisierung der der monotheistischen Weltreligionen gegeneinander nicht möglich ist. Alle sind gleichwertig, jedoch haben alle eine Daseinsberechtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik J.''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise” wurde von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779&lt;br /&gt;
veröffentlicht. Es thematisiert Akzeptanz, Toleranz und Verständnis zwischen Menschen mit&lt;br /&gt;
unterschiedlichen religiösen Einstellungen sowie das Verständnis und die Funktion von&lt;br /&gt;
Religionen unter den Ideen der Aufklärung. Der zu analysierende Textausschnitt (1911-&lt;br /&gt;
1955,3. Aufzug, 7.Auftritt) thematisiert die Ringparabel als zentrales Stück des Dramas.&lt;br /&gt;
Nathan antwortet auf die Frage das Sultans, was seiner Meinung nach die wahre der drei&lt;br /&gt;
großen monotheistischen Religionen sei, mit einer Geschichte, von der der vorliegende&lt;br /&gt;
Textauszug einen Teil beinhaltet. Der erste Sinnabschnitt des Auszuges (1911- 1930) handelt&lt;br /&gt;
von der Vorgeschichte zu der eigentlich zentralen Konfliktsituation. ,,Ein Mann im&lt;br /&gt;
Osten”(1911) besaß einen unfassbar wertvollen Opal ,, aus lieber Hand”(1913), der die Kraft&lt;br /&gt;
besaß, ,,vor Gott”(1915) aber auch den eigenen Mitmenschen angenehm und beliebt zu&lt;br /&gt;
wirken. Bereits am Beginn der Geschichte wird so durch den Ursprung im orientalischen&lt;br /&gt;
Raum sowie der Herkunft des Ringes und dessen Wirkung auch auf Gott nahegelegt, der&lt;br /&gt;
Ring habe auch eine religiöse Bedeutung im Kontext der Entstehung der ersten Religionen&lt;br /&gt;
im Orient. Dieser Eindruck verfestigt sich beim weiteren Lesen: Der Mann ließ den Ring&lt;br /&gt;
wegen seiner Wirkung ,, nie vom Finger”(1919) und er wurde in seiner Familie gehalten&lt;br /&gt;
durch die ständige Vererbung an den jeweils geliebtesten Sohn. Die Vererbung an den&lt;br /&gt;
wichtigsten Nachfolger betont noch einmal die Wichtigkeit und Einzigartigkeit des Ringes.&lt;br /&gt;
Zudem wird der Ring auch als Symbol für Unendlichkeit im Sinne der ewigen Vererbung in&lt;br /&gt;
der eigenen Familie verwendet. Die zentrale Konfliktsituation ergibt sich nun im zweiten&lt;br /&gt;
Sinnabschnitt als der Ring zu einem Vater von drei Söhnen gelangte ,, die alle drei (…) gleich&lt;br /&gt;
zu lieben er sich nicht entbrechen konnte”(1932-1933). Als der Vater sich langsam dem Tod&lt;br /&gt;
näherte und immer noch keine Entscheidung treffen konnte ,,sendete er (den Ring) in&lt;br /&gt;
geheim zu einem Künstler, bei dem er nach dem Muster seines Ringes noch zwei andere&lt;br /&gt;
bestellte” (1945-1947). Dass der Vater den Ring kopieren lässt zeigt, dass er um dessen Wert&lt;br /&gt;
Bescheid weiß und auf jeden Fall verhindern will einen seiner Söhne nach seinem Tod so zu&lt;br /&gt;
kränken. Dem Künstler gelingt das Duplikat so gut, dass ,, selbst der Vater seinen Musterring&lt;br /&gt;
nicht unterscheiden kann”(1951-1952). Daraufhin ruft der Vater ,, froh und freudig seine&lt;br /&gt;
Söhne, jeden insbesondere; gibt jedem insbesondere seinen Segen(..)”(1952-1954). Diese&lt;br /&gt;
Verse verdeutlichen, dass der Vater ohne schlechtes Gewissen seinen Söhnen den Haushalt&lt;br /&gt;
überlässt und selbst nicht mehr weiß, welche seiner Söhn er enttäuscht hätte. Damit endet&lt;br /&gt;
der vorliegende Textauszug. Der Leser kann erkennen, dass die drei Söhne des Vaters&lt;br /&gt;
sinnbildlich stehen für die drei monotheistischen Religionen stehen. Gott selbst konnte sich&lt;br /&gt;
nach der Ringparabel nicht für Judentum, Christentum oder Islam entscheiden und hat sein&lt;br /&gt;
kostbares Erbe allen drei Religionen weitergegeben. Die Ringparabel endet damit, dass die&lt;br /&gt;
streitenden Religionen von einem klugen Richter darauf hingewiesen werden, dass sie statt&lt;br /&gt;
sich darüber zu streiten wer von ihnen der wahre Erbe ist, sich stattdessen darauf zu&lt;br /&gt;
konzentrieren, die Werte des Ringes in der Beziehung zueinander umzusetzen und so Gottes&lt;br /&gt;
Erbe in der Gemeinschaft zu bewahren. Das beweist, dass die Ringparabel als zentrales&lt;br /&gt;
Stück des Dramas den Fokus legt auf Verständnis, Akzeptanz und Toleranz statt auf die&lt;br /&gt;
Frage, wer denn wirklich die einzig wahre Religion ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Erik H.''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, das von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und im Jahre 1979 veröffentlicht worden ist, thematisiert die Wichtigkeit der gegenseitigen Akzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Versen 1911-1955 benutzt Nathan die Geschichte der Ringparabel, um die Frage des Sultans zu beantworten, welche der drei Weltreligionen die bessere sei. Die Szene ist essenziell für die Gesamtaussage des Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begonnen wird die Erzählung mit einem „Mann, [der im] Osten“ (V.1911) lebt. Der Osten steht hier für den Orient, wo die drei Weltreligionen ihren Ursprung haben. Die Zeit wird mit der Metapher „vor grauen Jahren“ (V.1911) angegeben, was aussagen soll, dass die Religionen schon sehr lange existieren. Eine genaue Zeit sowie eine spezifische Religion wird hier aber nicht genannt, was aber auch nicht wichtig ist. Er trägt „einen Ring von unschätzbarem Wert“ (V.1912). Das Adjektiv „unschätzbar“ (V.1912) soll hier den hohen ideellen/religiösen Wert dieses Rings zeigen, was dadurch auf die Religionen übertragbar ist. Die Worte „[a]us lieber Hand“ (V.1913) können als Metapher für Gott gedeutet werden, der zu allen Menschen ‚lieb‘ ist. „Der Stein [des Rings] war ein Opal, der hundert schöne Farben spielte“ (V.1913 f.). Hier wird die Vielfältigkeit der Religionen metaphorisch gezeigt. Der Ring besitzt die Fähigkeit, für den Träger „Menschen angenehm zu machen“ (V.1916), was zeigt, dass Menschen nicht von Grund auf nett sind, nur weil sie einer Religion angehören. Er wurde logischerweise nie vom Finger gelassen (vgl. V.1919), was seine Wichtigkeit und seinen Wert darstellt. Wenn sein Besitzer verstarb, wurde er immer dem vom Inhaber „geliebtesten“ (V.1922) Sohn vererbt. Doch eines Tages konnte sich ein Vater nicht entscheiden, welcher von seinen drei Söhnen den Ring erben sollte, da alle gleich wichtig für ihn waren; also ließ er zwei Kopien anfertigen, die identisch mit dem alten Ring waren. Dabei sparte er „weder Kosten [n]och Mühe“ (V.1947) und gab den Söhnen die Ringe. Wenn man diese Geschichte auf die Religionen überträgt, besagt sie, dass alle Religionen gleich wichtig und wertvoll sind. Es wird keine bevorzugt, also kann man nicht pauschal sagen, dass es die eine, bessere Religion gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle monotheistischen Weltreligionen gleichwertig sind. Nathans Wahl dieser Geschichte zur Beantwortung der Frage des Sultans zeigt seine bedeutende Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jens ==&lt;br /&gt;
Im Drama „Nathan der Weise“ , welches 1779 von Lessing veröffentlicht wurde, wird der Streit um die „richtige“ Religion thematisiert. Die „Ringparabel“spielt eine zentrale Rolle im Drama zur Aufklärung dieses Streites.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Textauszug (1911-2053) umgeht Nathan die Antwort auf die Frage des Sultans nach der wahren Religion, indem er ihm ein Märchen erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parabel erzählt die Geschichte eines Vaters, der seinem Lieblingssohn einen kostbaren Ring vererbt, der die Kraft besitzt den Träger des Ringes beliebt vor Gott und den Menschen zu machen, sofern er an diese Kraft glaubt. Der Vater verfügte, dass der Sohn diesen selbst auch nur an seinen am meisten geliebten Sohn vererben darf, wie er selbst ihn schon von seinem Vater erhalten hat. Nach Generationen ging der Ring an einen Vater, der seine drei Söhne gleich liebte und da er sich nicht entscheiden konnte ließ er heimlich zwei identische Ringe anfertigen und ließ alle drei im Glauben sie wären der Auserwählte. Nach dem Tod des Vaters kommt es zum Streit unter den Söhnen, denn jeder beharrt darauf, den echten Ring zu besitzen. Vor Gericht erteilt der Richter den Rat, dass ein jeder fest daran glauben soll den echten Ring zu besitzen und danach streben soll, dem Ring Ehre zu erweisen indem jeder sein Bestes tut allen zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte soll den Sultan davon überzeugen, dass es nicht die eine richtige Religion gibt und ihn Toleranz gegenüber anderen Religionen lehren, da die Ringe für jeweils eine Weltreligion steht und um die sich die Söhne in der Geschichte streiten. Jede ist besonders und vielfältig und ist von unvorstellbaren Wert für die Person die daran glaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lessing beginnt diese Parabel mit den Worten „Vor grauen Jahren“(Zeile 1911) um klar zu stellen, dass der Ursprung schon lange zurückliegt. Die wage Angabe „Osten“ (Zeile 1911) lässt vermuten, dass er hierbei Jerusalem meint. Lessing setzt in der Parabel dem wertvollen Ring der Religion gleich. Beides ist von unschätzbarem Wert. Die bildliche Beschreibung „ein Opal, der hundert schöne Farben spielte“ (Zeile1915) soll die Vielfältigkeit der Religion darstellen. Die Religion lässt jeden Kraft schöpfen und gibt Zuversicht und alle die sich nach ihr richten werden ein angenehmes Miteinander erleben und das Wohlwollen Gottes. In der Parabel schreibt Lessing von einer strikten Hierarchie, dass nur die jeweils Auserwählten den Ring, gleichlautend den Glauben erhalten sollen. Diese Hierarchie wird nun in der Parabel von dem Vater der drei Söhne gebrochen, da dieser alle drei gleich liebt. Dies steht symbolisch für die drei Weltreligionen (Judentum, Christentum und Muslime). Die angefertigten Ringe, die nicht voneinander zu unterscheiden sind, da sie gleich aussehen, verdeutlichen, dass die Religionen sich sehr ähneln. Sie haben den gleichen Ursprung und sind doch so vielseitig in ihrer Auslegung. Mit dem Tod des Vaters beginnt der Streit um den echten Ring, welches den Streit um die wahre Religion symbolisiert. „Kaum war der Vater tot, so kömmt ein jeder mit seinem Ring und jeder will der Fürst des Hauses sein. Umsonst; der rechte Ring war nicht erweislich“(Zeilen 1958-1963). Mit dem Streit der Söhne verdeutlicht Lessing den Streit der Religionen, der soweit geht, dass diese sich vor Gericht „bekriegen“. Dies ist ein Sinnbild für die Religionskriege. Jede Religion beharrt darauf die einzig Wahre zu sein und anstatt die Gemeinsamkeiten zu erkennen, bekriegen sie sich. „Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte“(Zeile1975). &lt;br /&gt;
In den Worten „Nun wessen Treu und Glauben zieht man denn am wenigsten in Zweifel? Doch der Seinen? Von Kindheit an uns Proben ihrer Liebe gegeben? Die uns nie getäuscht, als wo getäuscht zu werden uns heilsamer war? (Zeilen 1979-1984)&lt;br /&gt;
versucht Lessing Verständnis für die Engstirnigkeit der einzelnen Religionen aufzubringen. Jedes Kind wächst in seiner Familie mit seiner Religion auf und kennt von Kindesbeinen nichts anderes. Kaum jemand wird freiwillig seine Religion in Frage stellen oder gar den Gedanken zulassen wollen, dass andere Religionen zwar sich von der eigenen unterscheiden, doch im Grunde sehr ähnlich sind. Der Richter in der Parabel versucht zu vermitteln und verweist darauf, dass der Vater einen jeden geliebt und kein falsches Spiel getrieben habe. Dies bedeutet, dass sich jeder darauf verlassen sollte, von Gott geliebt zu werden und nur darauf kommt es an. Nicht der hat die wahre Religion, der am meisten darauf beharrt, sondern der, der sich bemüht mit allen Menschen gut auszukommen, tolerant zu sein und im Sinne von Gott zu leben. Dies wird in dem Rat des Richters durch die Worte“ Es eifre jeder seiner unbestochenen von Vorurteilen freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in seinem Ring an Tag zu legen! Komme diese Kraft mit Sanftmut, mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, mit innigster Ergebenheit in Gott“ (Zeilen 2041-2047)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marius==&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise&amp;quot; geschrieben von Gotthold Epharim Lessing und im Jahre veröffentlicht, thematisiert den hohemstellwert der Toleranz und Aktzeptanz der drei monotheistischen Weltreligionen Christen, Judentum und Islam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu analysierende Textstelle, handelt von der Ringparabel Nathans, die sehr bedeutend für den ganzen Verlauf des Buches ist, da dort der erste kontakt der zwischen dem Saladin und Nathan ensteht. Außerdem, findet man an dieser stelle eine der wichtigstens Aussagen des Buches über die drei Weltreligionen überhaupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle (3. Aufzug, 7. Auftritt/ V. 1911- 1955), kann man in zwei wesentliche Sinnabschnitte unterteilen. Der erste Sinnabschnitt (V. 1911- 1928) zeigt das Ende oder auch die Lehre der Ringparabel. Außerdem berichtet er von einem Mann aus dem Osten (V.1911) was dem damaligen Orient entspricht. Dieser Mann hatte einen Ring (V.1912), der für einen der drei Weltreligionen steht. Der Ring bedeutet Unendlichkeit und Verbundenheit. Nathan verbindet diesen Ring mit einem „Unschätzbaren Wert“ (V.1912), was auch zeigt wie Wichtig Nathan die Religion ist. Der Ring war ein Familien Erbstück und wurde immer an den liebsten Sohn weiter vererbt. Bis der Ring zu einem Vater mit drei Söhnen gelangt, der jeden Sohn gleich lieb hat und sich nicht entscheiden kann, an wen er den Ring weiter vererben soll. So lässt der zusätzlich zu dem echten Ring zwei unechte nachmachen. So kann er seine Not und seine Unentschlossenheit umgehen. Die drei Ringe stehen jeweils für die drei Religionen Christentum, Judentum und Islam. Da die Ringe gleich sind, lässt das darauf deuten, dass die drei Religionen im gleichen Wert zueinander stehen.&lt;br /&gt;
Damit möchte Nathan dem Saladin sagen, dass es keine bessere und keine schlechtere religion gibt, allerdings doch jeder seine eigene besser findet, was unrecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Nathan durch seine Weisheit die er an dieser stelle bewiesenhat, diese unangenehme frage für ihn als Juden umgehen konnte und dem Saladin trotzdem seine frage mit einer weisheit beantworten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roman ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise“ , welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert zur Zeit der Kreuzzüge die Gleichheit der drei Weltreligionen und die Konflikte beziehungsweise die Akzeptanz mit und untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug besteht aus 47 Versen, die einen fünfhebigen Trochäus haben. Der Textauszug besitzt keine Reime und jeder Versanfang wird mit einem Großbuchstaben begonnen. Den Textauszug kann man in zwei größere Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Sinnabschnitt (V.1911-1928) erzählt Nathan dem Sultan die Ausgangssituation der Ringparabel, welche die richtige Weltreligion wiederspiegelt. Nathan berichtet von „einem Mann im Osten“(V.1911), in Richtung des Orient, welcher „einen Ring von Unschätzbaren Wert“ (V. 1912) besaß. Wer den Ring trägt, soll „vor Gott und den Menschen“ (V.1912) angenehm sein. Der Mann besaß den Ring „Aus lieber Hand“ (V. 1913), was eine Metapher für Gott ist. Da nicht jeder Sohn immer gleich viel Gutes tun oder gleich gut gehorcht sollte der Ring in den Familien immer an „de(n) geliebtesten“ (V. 1922) weitergegeben werden. Der zweite Sinnabschnitt beschreibt dann den Konflikt der Ringparabel. Der Vater kann sich nicht entscheiden wer der  nächste Nachfolger des Rings sein soll, da ihm jeder gleich lieb ist. Der Vater kommt zu dem Entschluss noch zwei Duplikate anfertigen zu lassen. Da er „weder Kosten noch Mühe spart“ (V.1947f.), um die Ringe anfertigen zu lassen, dass er keinen Sohn vorziehen mag. Die Drei Ringe die alle gleich sind spiegeln die Drei Weltreligionen, das Christentum, das Judentum und den Islam wieder. Daraus lässt sich schließen, dass jede Religion gleich gut ist jedoch auch aus den selben Ursprüngen stammt und es nicht die eine Religion gibt, sondern ein akzeptierendes und friedliches Verhältnis untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elena==&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug aus dem Drama „Nathan der Weise“, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1997 erstmals veröffentlicht wurde, thematisiert die Geschichte der Ringparabel, bei der das Konfliktpotenzial der drei monotheistischen Weltreligionen in den Blick genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textstelle handelt von einem Gespräch zwischen Nathan und dem Sultan Saladin, der die Weisheit Nathans‘ unter Beweis stellen will. Er stellt ihm die Frage, welcher der drei Weltreligionen denn die wahre sei. Nathan beantwortet ihm diese Frage mit der Ringparabel, welche von einem Vater der seinen wertvollen Ring einem der drei Söhne übergeben muss, handelt. Da jeder dieser drei ihm gleich viel bedeutet und keinen der anderen beiden verletzen möchte, lässt er von dem Ring, der vor Gott und den Menschen angenehm macht, zwei Duplikate anfertigen. Diese übergibt er zusammen mit dem echten Ring seinen drei Söhnen und stirbt daraufhin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Textauszug lässt sich inhaltlich in die finanzielle Notsituation Saladins einordnen, der aufgrund dessen, Nathan zu sich riefen ließ. In Folge des Gesprächs trifft Nathan auf den Tempelherrn der ihn darum bittet seine Tochter Recha zur Frau nehmen zu dürfen. Auf diese Bitte reagiert er zunächst zögerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan beginnt die Ringparabel mit dem Adjektiv „grau(…)“ (Z.1911) und erzeugt damit die Assoziation von Nebel. Dadurch wird deutlich, dass der Ursprung der Ringparabel lange her ist und nicht mehr deutlich zu erkennen ist. Der „Mann in Osten“ (ebd.) fungiert als erste Anspielung auf die drei monotheistischen Weltreligionen und lässt vermuten, warum Nathan die Frage des Sultans mit dieser Ringparabel beantwortet. Die Erzählung handelt offensichtlich in Jerusalem, der wichtigste Punkt des Christen- und Judentums sowie des Islams. Der „Ring“ (Z.1912) steht für Glaube und Religion. Dieser ist von „unschätzbarem Wert“ (ebd.), was zeigt, dass es keinen Ausdruck für den Wert des Ringes und damit für die Religion gibt. Der Ring der aus „lieber Hand“ (Z. 1913) stammt, verweist auf die Liebe Gottes in Bezug auf Religion. Der Ring war mit einem „Opal“ (Z. 1914) geschmückt, der „hundert schöne Farben spielte“ (ebd.) Dadurch kommt die Vielfalt aller Religionen zum Ausdruck. Der Ring solle vor „Gott/ und Menschen angenehm“ (Z.1915f. ) machen, was in Bezug auf die Religion bedeutet, dass dem, der glaubt, durch die Religion Kraft gegeben wird. Zudem verdeutlicht dies, die wichtigste ethische Grundlage, nicht feindlich gesinnt zu sein, sondern stattdessen anderen zu helfen. Dass der Mann in Osten den Ring „nie / Vom Finger ließ“ (Z.1918f.), hebt die Besonderheit dessen hervor. Die Wiederholung vom „Mann in Osten“ (Z. 1915) verweist erneut  auf die Stadt Jerusalem, die die wichtigste Rolle in den drei monotheistischen Weltreligionen spielt. Dass der Vater den Ring an den „(G)eliebtesten“ (Z. 1922) seiner Söhne weitergibt, zeigt, dass die Religion weitervermittelt werden soll, an die, die Gutes wollen und eine gute Weltanschauung haben. So wird die wahre Religion mit dem liebsten Sohn gleichgesetzt. Um alle gleich zu behandeln, lässt der Vater zwei Duplikate des Ringes anfertigen. Dabei spart er weder „Kosten / Noch Mühe“ (Z. 1947 f.), was die Gleichbehandlung verdeutlicht und im übertragenden Sinne bedeutet, dass alle Religionen, gleich wichtig sind für Gott. Letztlich kann nicht einmal der Vater selbst „seinen Musterring“ (Z. 1951) unterscheiden, was ebenfalls die uneingeschränkte Wertschätzung und Gleichheit der Religionen deutlich macht. Der Tod des Vaters (vgl. Z. 1955) verdeutlicht  die Übertragung der Verantwortung der Religionen Gottes an den Menschen. Das der Vater den Ring in Verbindung mit dem „Segen“ (Z. 1954) bringt, schreibt dem Ring und dessen Übergabe eine gewisse Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend wird die Nathan zugeschriebene Weisheit deutlich, da er die Frage nach der besten Religion mit einer solch eingängigen Analogie beantwortet, und dem Sultan somit die Augen öffnet. Die Wahl des Ringes als Zeichen der Unendlichkeit verdeutlicht seine große Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Nathan von Saladin gefragt wird, welche Religion ihm am meisten eingeleuchtet hat, antwortet Nathan mit der Ringparabel, um Saladin zu erklären, warum er den Fokus auf den Menschen zieht anstatt auf seine Religion und sich deshalb keine Religion auswählen kann, die er für richtig hält. Der erste Sinnabschnitt, welcher von V. 1911-1920 geht, handelt von der Vorstellung des Ringes und warum dieser so wertvoll ist. Dieser Abschnitt ist, wie alle anderen auch, in einem fünfhebigen Jambus verfasst. Er fängt an von einem „Mann im Osten“(V.1911) zu berichten. Der Osten bezieht sich hierbei auf die Stadt Jerusalem. Da der „Ring [einen] unvorstellbarem Wert“ (V.1912) hat, ist er sehr wertvoll und nicht jeder ist in der Lage ihn zu besitzen, was noch einmal darauf hinweist,  dass der Ring sehr besonders und einzigartig ist. Der Ring ist ein Symbol für die Unendlichkeit. Jeder, der diesen Ring trägt hat die Gabe/Kraft, vor anderen Menschen und auch vor Gott „angenehm [..] [gemacht]“(V.1916) zu werden, also dass andere einen akzeptieren und man sich selbst wohl fühlt. Dass der Ring nicht zerstört werden kann und mächtig ist wird durch das Adjektiv „ewig“(V.1920)  verdeutlicht. In dem zweiten Sinnabschnitt (V.1921- 1938) wird erklärt, was mit dem Ring passieren soll. Der Ring soll an den „geliebsten [Sohn]“(V. 1922) ,von drei , vererbt werden. Die Drei Söhne stehen als Metapher für die drei größten Religionen, das Christentum, das Judentum und für die Muslime. Also muss entschieden werden, welche Religion am meisten von dem Mann, welcher für Gott steht, geliebt wird. Da aber nur der Liebste Sohn den Ring bekommen soll wird klar, dass nicht jeder dem Ring würdig ist. Das Problem ist allerdings, dass alle Söhne/Religionen „gleich gehorsam“ (V.1931) sind und er alle gleich liebt, was es schwer macht, sich für eine(n) zu entscheiden. Also wartet er immer länger um sich zu entscheiden, was durch die Wiederholung des Adverbs „bald“ (V.1934) deutlich wird. Der dritte Sinnabschnitt, welcher von Vers 1938 bis 1944 geht, handelt von der Verzweiflung Gottes, da er sich nicht entscheiden kann, welche Religion die beste ist. Gott hat Angst sich zu entscheiden und kommt somit in „Verlegenheit“(V.1941), als er merkt dass er dem Tod entgegen kommt. Der Chiasmus „[d]as ging nun so, solange es ging“(V.1940) weist auch nochmals daraufhin, dass der Mann/Gott die Zeit bzw. die Entscheidung vor sich her schiebt. Er kann sich nämlich immer noch nicht entscheiden und möchte nicht, dass sich die zwei Söhne weniger geliebt fühlen, wenn sie den Ring nicht bekommen (Vgl. V.1942ff.). Der letzte Sinnabschnitt (V.1945- 1955) befasst sich mit der Lösung seines Problems. Er lässt sich zwei exakte Kopien vom Ring machen. Selbst der Vater/Gott kann sie nicht unterscheiden, was es einfacher macht die Ringe zu verteilen, da er jetzt weiß, dass jeder die gleiche Chance hat den richtigen Ring zu bekommen. Der Vater ist nun nicht mehr am verzweifeln und ist glücklich, jedem einen Ring geben zu können. Dies wird nochmals durch das Hendiadyoin „[f]roh und freudig“ (V.1952) verstärkt. Nachdem er die Ringe hat ruft er „jeden insbesonder(s)“(V.1953) seiner Söhne, um ihnen zu zeigen, dass jeder seine Aufmerksamkeit hat, wenn er ihnen die Ringe überreicht. Er „[g]ibt [jeden] seinen Segen“(V.1954) , was heißen könnte, dass er jeder Religion viele Anhänger und Frieden wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== JvD ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Text genau betrachtet erkennt man, dass sich alle Versanfänge gleichen, da sie großgeschrieben sind und somit Ordnung zeigen. Der Text aus dem Buch „Nathan der Weise“ wird nach geschehen im Text in zwei Sinnabschnitte unterteilt. Im ersten Sinnabschnitt (V. 1911-1928) wird die Ringparabel von Nathan beschrieben die er dem Sultan vorträgt. In folgendem Sinnabschnitt, wird die Geschichte von einem Mann aus dem „Osten” (V. 1911) beschrieben, wo sich Orient befindet. Im Besitz des Mannes befand sich ein „Ring von unschätzbarem Wert’” (V. 1912). Der Ring seiner Form zu folge stellt dabei Unendlichkeit dar und Verbundenheit aufgrund der beizufolgenden Anlässen wie einer Hochzeit und steht für eine der drei Weltreligionen. Ebenso zeigt der „unschätzbare[] Wert” (V. 1912), dass für Nathan die Religion eine unbeschreiblichen Wichtigkeit hat. Dies verdeutlicht sich nochmals, da der Mann den Ring aus „lieber Hand” (V. 1913) besaß, was demonstrieren soll, das der Ring oberste Priorität für ihn hat. Die „hundert[] schönen Farben” (V. 1914) des Rings, stellen die Unterschiede und Vielfalt der drei Weltreligionen dar. Der Ring war ein Familienerbstück welcher immer nur an den bravsten nachkommen verteilt werden sollte. Er hatte die Kraft „vor Gott [u]nd/ Menschen angenehm zu machen” (V. 1915-1916). Der zweite Sinnabschnitt beschreibt welchen Sinn die Ringparabel in diesem Konflikt haben sollte. Nun gelang der Ring zu einem Vater mit drei nachkommen die Söhne waren. Da sich Der Vater aber nicht entscheiden kann, wem er den Ring gibt und keinen seiner Söhne verletzen will, lässt er zwei weitere Ringe als Duplikate anfertigen. Da er „weder Kosten/ [n]och Mühe spar[t]” (V.1947f), um die Ringe kopieren zu lassen, zeigt es, dass der Vater keinen seiner drei Söhne enttäuschen möchte. Die drei Ringe stehen nun jeweils für eine der drei Religionen, das Christentum, das Judentum und den Islam. Aufgrund dieser Metapher, erkennt man den Rückbezug zum eigentlichen Thema des Buches, welches Toleranz und Akzeptanz in und unter verschiedenen Religionen, darstellen soll. Dadurch, dass jeder Ring eine der drei Weltreligionen darstellen soll und die Ringe alle gleich sind, zeigt sich deutlich, dass alle Religionen einen absolut gleichen Wert besitzen und keine die richtige oder falsche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gilles ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem von Gotthold Ephraim Lessing verfassten und 1779 veröffentlichem Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, wird die Akzeptanz aller Menschen, egal welcher Religion entstammend thematisiert.&lt;br /&gt;
1. Bei dem vorliegenden Textausschnitt handelt es sich um einen Dialog zwischen Nathan und Saladin. Kurz davor hatte Saladin ihn gefragt, welche WeltReligion seiner Meinung nach die wichtigste sei. Um ihm seine Ansicht mitzuteilen benutze Nathan eine kurze Erzählung, die Ringparabel. Im Anschluss daran erkennt Saladin dass Nathan Recht hat und die beiden werden Freunde.&lt;br /&gt;
2. Der Text lässt sich in drei Sinnabschnitte unterteilen. Der erste (V. 1910-1927) stellt Nathan den Ring und seinen Hintergrund das erste mal vor, damit Saladin den Sinn seiner Erzählung auch richtig verstehen kann. &lt;br /&gt;
3. Nathan beginnt die Geschichte, indem er von einem Mann erzählt, welcher einen &amp;quot;Ring von unschätzbarem Wert&amp;quot; (V.1912) besaß. Hierbei bezieht sich der Ring auf die Unendlichkeit der Religionen und der unschätzbare Wert zeigt, dass Religion schon immer ein sehr wichtiges Thema für Menschen gewesen ist. Durch &amp;quot;hundert schöne Farben&amp;quot; (V.1914) wird die Vielseitigkeit der Religionen angesprochen. Dieser Ring war so wichtig und er war ihm so verbunden, dass der Mann im Osten ihn &amp;quot;nie vom Finger ließ&amp;quot; (V.1918-1919). Dieser Ring wurde immer dem liebsten Sohn vermacht, welcher dann das &amp;quot;Haupt [...] des Hauses w[u]rde&amp;quot; (V.1927). &lt;br /&gt;
4. Im zweiten Abschnitt (V.1928-1944) erfährt man von den drei Brüdern, welche die Weltreligionen darstellen und es wird deutlich, dass alle gleich viel Wert sind. Auffallend ist, dass die Anapher &amp;quot;Die alle drei [...] Die alle drei&amp;quot; (V.1931-1932) gleichzeitig die Verbundenheit der 3 Religionen untereinander und deren gleichen Wert betont. Dies wird auch nochmal durch die Wiederholung des Wortes &amp;quot;gleich&amp;quot; in Vers 1931 und 1932 verstärkt. Der Vater kann sich zwischen seinen drei Söhnen nicht entscheiden und die rhetorische Frage &amp;quot;Was zu tun?&amp;quot; (V.1944) lässt Saladin gespannt sein wie der Vater diese Situation lösen wird.&lt;br /&gt;
5. Der letzte Abschnitt (V.1945-1955) beendet die Ringparabel und lässt deutlich werden, dass man die Wichtigkeit der Religionen nicht voneinander unterscheiden kann. Da &amp;quot;weder Kosten noch Mühen [ge]spar[t] [werden]&amp;quot; (V.1948) muss es dem Vater sehr am Herzen liegen, alle Religionen gleich zu behandeln. Die erneute Wiederholung von &amp;quot;gleich&amp;quot; in Vers 1948 und 1949 bekräftigt die Gleichheit der noch einmal. Da die Ringe &amp;quot;nicht [zu] unterscheiden&amp;quot; (V.1952) waren, zeigt dies dass man auch die Religionen nicht wirklich von ihrer Wichtigkeit her trennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Textauszug des Dramas „Nathan der Weise“, das von G.E. Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht wurde, thematisiert die gleichgültige Liebe eines Vaters zu seinen Söhnen, welche metaphorisch für die Liebe von Gott zu den verschiedenen Religionen steht. &lt;br /&gt;
Unmittelbar vor dieser Szene führt Nathan einen Monolog, in dem er darüber nachdenkt Saladin von der Ringparabel zu erzählen als Antwort auf die Frage, welche Religion die Richtige ist. Nach der zu behandelnden Szene macht Saladin deutlich, dass er die Ringparabel für eine Märchengeschichte hält.&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt des Dramas ist ausschlaggebend für die Gesamthandlung, weil dadurch deutlich gemacht wird, dass jede Religion den gleichen Wert hat und somit auch jeder Mensch, der einer Religion angehört von anderen Menschen respektiert werden soll. Dieses Thema ist besonders zu der Zeit der Entstehung des Dramas ausschlaggebend, da es zu der Zeit des zweiten Kreuzzuges spielt. &lt;br /&gt;
Somit ist zu Beginn deutlich zu machen, dass der Vater in der Ringparabel metaphorisch für Gott und die Ringe für die drei Weltreligionen stehen. Das zeigt, dass Gott als Herrscher über allem steht und er die verschiedenen Religionen, so wie der Vater seine Söhne, gleich liebt. Gott kann sich also auch nicht zwischen den Religionen entscheiden, weil er sich auf keine Seite stellen kann.&lt;br /&gt;
Der erste Sinnabschnitt des Textauszugs, der bei Vers 1920 endet, handelt ausschließlich von einem „Mann in Osten, Der einen Ring von unschätzbarem Wert‘ Aus lieber Hand besaß“ (V. 1911 f.). Diese Metapher „Mann in Osten“ (V. 1911) bedeutet somit, dass der Mann Gott symbolisieren soll, da er die Entscheidung treffen kann, wer den Ring letztendlich erhalten und tragen darf. Auf Gott bezogen bedeutet dies, dass er so viel Macht besitzt, dass er über alles bestimmen kann und in der Lage ist, wichtige Entscheidungen zu treffen. Der Osten steht somit für den Orient und Jerusalem, wo die Weltreligionen entstanden sind. Dadurch wird zum Ausdruck gebracht, dass die Religion und der Glaube eine zentrale Rolle in dem Drama spielen, mit dem Ziel die drei monotheistischen Weltreligionen insbesondere nach dem zweiten Kreuzzug wieder zusammenzubringen. Im Allgemeinen steht der Ring für die Unendlichkeit, da er keinen Anfang und kein Ende hat. Außerdem symbolisiert er die Verbundenheit zu der Religion und zu den anderen Menschen, die der Religion angehören. Durch dieses Vertrauen in die anderen Menschen entsteht eine Gemeinschaft, wodurch sie auch untereinander und mit Gott in Verbindung stehen. &lt;br /&gt;
Dieser „unschätzbare (…) Wert“ (V. 1911) des Rings zeigt seine Wichtigkeit in Bezug auf die Liebe des Vaters zu seinem Sohn. Er dient als Zeichen der Verbundenheit und der vertraulichen Beziehung untereinander. In Bezug auf die Religion verdeutlicht Nathan durch diese Aussage ihre Wichtigkeit für jeden Einzelnen. Das Adjektiv „unschätzbar“ zeigt, dass der Wert des Rings und somit auch die Wichtigkeit der Religion so groß ist, dass es nicht in Worte zu fassen ist. Die Religion und der Glaube nehmen im Leben des Menschen einen so großen Stellenwert ein, dass es zu dieser Zeit sehr wichtig im Leben ist.&lt;br /&gt;
Der Ring „hatte die geheime Kraft, vor Gott Und Menschen angenehm zu machen, wer In dieser Zuversicht ihn trug“ (V. 1915ff.). Deswegen wird seine wertvolle Bedeutung zum Ausdruck gebracht, wodurch veranschaulicht wird, dass der Träger des Rings eine besondere Rolle in der Familie einnimmt, da er am meisten von seinem Vater geliebt wird. Das Nomen „Kraft“ spiegelt seine Wichtigkeit und seine Bedeutung in der familiären Beziehung wider. Bezogen auf die drei Weltreligionen würde die Vergabe des Rings symbolisch dafür stehen, dass Gott eine Religion bevorzugt. Gleichzeitig würde er sich gegen die anderen Religionen entscheiden, wodurch er sich auch gegen ihre Angehörigen entscheiden würde.&lt;br /&gt;
Da sich Gott, sowie der Familienvater nicht entscheiden können, stellen sie sich nicht auf eine Seite. Der Vater möchte also „weder Kosten noch Mühen sparen“ (V. 1947) und lässt Duplikate anfertigen. Es bedeutet, dass die Liebe des Vaters, die durch die Ringe symbolisiert wird, gleichermaßen auf die Söhne aufgeteilt ist. Somit ist Gottes Liebe und Verbundenheit auch gleichermaßen auf die Weltreligionen aufgeteilt. Außerdem bedeutet das Zitat, dass die Söhne einen großen Stellenwert in seinem Leben einnehmen und das Wichtigste für ihn sind. Die Anapher „Die alle drei ihm gleich gehorsam waren, Die alle drei er folglich gleich zu lieben (…)“ (V. 1931 f.) veranschaulicht die Gleichberechtigung zwischen den Söhnen und den Religionen. Alle werden gleich behandelt und haben den gleichen Stellenwert. Die Söhne sind für den Vater so wie die Religionen für Gott etwas sehr Persönliches und Vertrautes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Q1,d5/Nathan/1._Analyse</id>
		<title>CFS T-Klassen/Q1,d5/Nathan/1. Analyse</title>
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				<updated>2019-09-05T16:12:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Analyse VV. 1911 - 1955'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse eines Textauszugs aus einem Drama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung: mehrmaliges Lesen und Bearbeiten des Textes (inhaltlich und sprachlich-formal Relevantes markieren, Fachbegriffe notieren, gliedern, Überschriften notieren usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Einleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Einleitungssatz: Textart, Titel, Autor, Entstehungszeit, ev. Epoche, Thema des Dramas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	inhaltliche (ausgehend vom Inhalt des TA: Wie ist es dazu gekommen? Welche Handlungen folgen daraus?) und funktionale (Welche Aufgabe/Funktion hat der TA im Kontext?) Einordnung des Textauszugs in den Dramenzusammenhang &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Hauptteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fakultativ: Gliederung in Sinnabschnitte, deren Funktionen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Darstellung und Deutung exemplarischer Textstellen unter inhaltlichen (Was wird gesagt und was bedeutet das?) und sprachlichen bzw. formalen (Wie wird es gesagt und was bedeutet das?, rhetorische Mittel) Gesichtspunkten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wechselbeziehung zwischen Inhalt und Sprache bzw. Form berücksichtigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	korrekte Zitierweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	fakultativ: Zeit-, Raumgestaltung, Figurenkonstellation, Rückbezug zum Dramenkontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Schluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Reflektierte Schlussfolgerung: kurze Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse, ggf. persönliche Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Julia''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht, thematisiert Toleranz und Akzeptanz zwischen und unter den verschiedenen Weltreligionen sowie die Aufklärung. &lt;br /&gt;
Der zu analysierende Textausschnitt (3. Aufzug, 7. Auftritt/ V. 1911- 1955) ist ein Auszug eines Gesprächs zwischen Nathan und Saladin. Nathan antwortet auf die Frage, welche die richtige Religion sei, mit der Erklärung der Ringparabel. Diese Frage wird Nathan von Saladin gestellt um ihn auf die Probe zu stellen. Der Textauszug ist der erste Teil dieser Erklärung. Das Gespräch insgesamt führt dazu, dass Sultan Saladin erkennt, dass Nathan ein besonderer Mensch ist und mit ihm befreundet sein möchte. Er ändert durch dieses Gespräch also seine Sichtweise auf Nathan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen des Textes fällt zunächst auf, dass alle Versanfänge mit Großbuchstaben beginnen. Der zu analysierende Text lässt sich in zwei Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Sinnabschnitt (V. 1911-1928) beschreibt Nathan die Ausgangssituation der Ringparabel. In diesem Sinnabschnitt,erzählt er die Geschichte von einem Mann aus dem „Osten” (V. 1911), also dem Orient. Dieser besaß einen „Ring von unschätzbarem Wert’” (V. 1912). Der Ring stellt dabei Unendlichkeit und Verbundenheit dar und steht für eine der drei Weltreligionen. Weiterhin zeigt der „unschätzbare[] Wert” (V. 1912), dass die Religion für Nathan eine unbeschreibliche Wichtigkeit hat. Dies wird ebenso deutlich, da der Mann den Ring aus „lieber Hand” (V. 1913) besaß, was zeigt, dass ihm der Ring sehr wichtig gewesen ist. Die „hundert[] schönen Farben” (V. 1914) des Rings, stellen die Vielfalt der verschiedenen Religionen dar. Der Ring war ein Familienerbstück und wurde immer an den liebsten der Söhne gegeben. Er besaß die Kraft „vor Gott [u]nd/ Menschen angenehm zu machen” (V. 1915-1916). Der zweite Sinnabschnitt beschreibt dann die Hinführung zum eigentlichen Konflikt der Ringparabel. Der Ring gelangt dann zu einem Vater mit drei Söhnen. Da sich dieser nicht entscheiden kann, wem er den Ring gibt, lässt er zwei Duplikate anfertigen. Da er „weder Kosten/ [n]och Mühe spar[t]” (V.1947f), um die Ringe anfertigen zu lassen, wird deutlich, dass er keinen seiner Söhne enttäuschen möchte. Die drei Ringe stellen dann jeweils eine der drei Religionen, Christentum, Judentum und Islam, dar. Aufgrund dessen, kann man Rückbezug zum Thema des Buches, Toleranz und Akzeptanz in und unter verschiedenen Religionen, nehmen. Dadurch, dass jeder Ring eine Religion darstellt, die Ringe allerdings alle gleich sind, wird deutlich, dass alle Religion gleichwertig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
Das Drama &amp;quot;Nathan der Weise&amp;quot;, welches von Gotthold Ephraim Lessing verfasst und 1979 veröffentlicht wurde, thematisiert das gegenseitige Akzeptieren und Verständnis von Menschen mit deren persönlichen Eigenschaften, Ansichten und Religionen im Rahmen der Aufklärung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan antwortet dem Sultan in den Versen 1911-1955, auf seine Frage, welche der drei Religionen (Islam, Judentum, Christentum) die richtige sei, mit einer Geschichte, der Ringparabel. Dies tut er, damit der Sultan ein besseres Verständnis für seine Antwort entwickelt, was man auch daran merkt, dass Nathan zwischendurch sagt: „Versteh mich, Sultan“ (v. 1928).&lt;br /&gt;
Zunächst verdeutlicht Nathan die Bedeutung des Glaubens an Gott im folgenden Sinnabschnitt.&lt;br /&gt;
Mit der Metapher „vor grauen Jahren“ (v.1911) verdeutlicht Nathan die lange Existenz, das hohe Alter und die Geschichte des Glaubens an Gott. Da sie mit dem „Mann [im] Osten“ (v. 1911) beginnt, erkennt man den Ursprung der ersten, existenten Religion in Jerusalem, dem Judentum.&lt;br /&gt;
Die Religion bzw. der Glaube an einen Gott wird durch einen „Ring von unschätzbaren Wert“ (v. 1912) symbolisiert. Dies zeigt zum einem die Unendlichkeit und zum anderem die unvorstellbare Wichtigkeit dieses Glaubens. Zudem wird die Religion als etwas positives und von Gott geliebtes dargestellt, da der Ring „aus lieber Hand“ (v. 1913) stammt. Außerdem wird die Vielfalt und Schönheit einer Religion durch „hundert schöne Farben“ (v. 1914) gezeigt.&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass der Ring die „geheime Kraft“ (v. 1915) besitzt „Menschen angenehm zu machen“ (v. 1916), stellt die unterbewusste mentale Stärke und Zuversicht, welche die Menschen erlangen, wenn sie sich diesen Glauben hingeben und diesen ausleben. Zudem trägt man diese Religion, mit diesem guten Lebensgefühl, immer bei sich und lässt sie, wie den Ring, „nie vom Finger“ (v. 1919).&lt;br /&gt;
Nathan erklärt im nächsten Sinnabschnitt, wie Gott anderen die Religion näherbringen und vermitteln möchte .Dafür sucht er sich Leute mit einer, für ihn, guten Einstellung, also die „geliebtesten“ (v. 1922) aus. &lt;br /&gt;
Dies wird mit der Weitervererbung des Rings symbolisiert. Zudem ist diese Handlung ein Hinweis auf die Bräuche, Traditionen und den Erhalt über Jahrtausende einer Religion. &lt;br /&gt;
Da der Ringbesitzer automatisch zum „Haupt […] [und] Fürst des Hauses“ (v. 1927) deklariert wird, seine Macht, den Glauben anderen nahe zu Bringen verdeutlicht dargestellt. &lt;br /&gt;
Da einer der Ringbesitzer irgendwann 3 würdige Nachfolger auf einmal hat, wird der Ring vervielfacht und den Nachfolgern überreicht. Diese drei Ringe stehen für die monotheistischen Religionen Christentum und Islam, welche aus dem Judentum hervorkamen und alle, wie die Ringe, gleichwertig sind. &lt;br /&gt;
Dies kennzeichnet den dritten Sinnabschnitt, indem alle drei Religionen gleichwertig dargestellt werden. Dies geschieht durch ihr „gleich[es]“ (v. 1949) Aussehen, da jeder den gleichen „Segen“ (v.1954) vom Vater erhält und da jeder letztendlich in der gleichen Absicht vom Vater überreicht wird. &lt;br /&gt;
Somit zeigt Nathan dem Sultan, seine Ansicht, dass alle Religionen gleichwertig sind und, dass es keine richtige und keine falsche Religion gibt. Dem Sultan leuchtet dies daraufhin ein und er schließt Freundschaft mit Nathan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aniston''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama „Nathan der Weise”, von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und 1779 veröffentlicht, thematisiert die Gleichheit des Menschen unabhängig von der Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim folgenden Textauszug spricht Nathan zu Saladin. Zuvor wurde Nathan von Saladin gefragt welche Religion die richtige Religion sei. Daraufhin erzählt Nathan ihm eine Geschichte. &lt;br /&gt;
Er beginnt die Geschichte mit „vor grauen Jahren lebt´ ein Mann in Osten“ (V.1911). Mit „Osten“ (V.1911) wird Jerusalem beschrieben. Mit „grauen Jahren“ (V.1911) wird die  lange Zeit Distanz zum Punkt gebracht. Nathan spricht in der Geschichte von einem „Ring“(V.1912). Dieser Ring ist eine Metapher steht für eine Religion. Mit dem Ring werden die Unendlichkeit und der Zusammenhalt beschrieben. Der Ring hat einen „unschätzbaren Wert“ (V.1912), wodurch der Ring als sehr wertvoll und besonders dargestellt wird. Der Ring besaß ein Mann „aus lieber Hand“ (V.1913). Die liebe Hand ist ein besonderes Merkmal Gottes.  Dass der Stein „hundert schöne Farben spielte“ (V.1914) verdeutlicht wiederum die Besonderheit und die Verschiedenheit, die ebenfalls in einer Religion zu finden ist. Religionen sind ebenfalls von „unschätzbaren Wert“ (V.1912), wodurch man wiederrum eine Verbindung vom Ring zur Religion knüpfen kann. Der Ring gilt als ein Familienerbstück und wurde an den liebsten Sohn weitergegeben. Er besaß die Kraft „vor Gott [u]nd/ Menschen angenehm zu machen” (V. 1915f.). Der Mann „ließ den Ring nie vom Finger“ (V.1918). Das Temporale Adverb „nie“ (V.1918) zeigt wiederum die Wichtigkeit des Rings und die Liebe zum Ring. Dies Der der den Ring bekam war der „Fürst des Hauses“ (V:1926). Das Haus steht für die Erde. Weil auch Gott den Menschen die Erde überlassen hat auf diese aufpassen soll. Hiermit endet der erste Sinnabschnitt. Der erste Sinnabschnitt dient nur als Hintergrund Information und dient dazu die Wichtigkeit des Rings hervorzubringen. Im zweiten Sinnabschnitt stecken die Intentionen der Geschichte und die Antwort auf die Frage. Der Ring wurde immer weitergegeben bis ein Vater „drei Söhne“ (V.1930) hat. Mit der Anapher „die alle drei“ (V.1931f.) zeigt dass er jeden einzeln „liebt“. Das „liebt“ (V.1931) wird durch das Wort „gleich“(V.1931) betont. Dies zeigt wiederum dass jeder Sohn für ihn denselben Wert hat. Auch dies ist ein typisches Merkmal von Gott, weil auch Gott jeden einzeln liebt. In Vers 1940 wird von einem „guten Vater“ gesprochen, dies ist ebenfalls ein typisches Merkmal von Gott und auch Gott wird als „Vater“ (V.1940) bezeichnet. Der Vater lässt sich zwei weitere Ringe erstellen, die  exakt gleich aussehen und dem Original nicht unterscheiden. Die drei Ringe ist eine Metapher stehen für die Religionen Judentum, Christentum und dem Islam. Er gibt jedem Sohn einen Ring mit „seinen Segen“ (V.1954. Dies wiederrum zeigt wie sehr er seine Söhne liebt und dass er alles gemacht hat damit sich die Söhne nicht streiten. Dass der Vater jedem genau das gleiche gibt, zeigt wiederrum wie sehr der Vater seine Söhne liebt und schätzt. Lässt jedoch nachdem er die Ringe den Söhnen übergeben hat alles denen, weil der Vater am Ende stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathan benutzt die Ringparabel, um die Frage des Sultans, ob das Christentum, das Judentum, oder der Islam die richtige Religion sei, zu beantworten. Er benutzt den „Mann in [dem] Osten“ (V. 1911), als eine Metapher um Gott darzustellen. Dieser kommt aus dem Osten, weil alle diese Religionen auch im Osten entstanden. Danach macht Nathan direkt klar, was Religion für ihn bedeutet, indem er die Religion als „Ring“ (V. 1912) darstellt, was den unendlichen Bund zwischen Mensch  und Gott verdeutlicht. Die Wichtigkeit von Glaube für ihn zeigt sich, als er erwähnt, dass der Ring „von unschätzbarem Wert“ (V.1912) sei. Um zu verdeutlichen, dass der Mann wirklich Gott ist, sagt er dass der Ring „[a]us lieber Hand“ (V.1913) sei, da Gott ebenfalls immer mit positiven Eigenschaften verbunden wird. Der „Opal, der hundert schöne Farben spielte“(V.1914) zeigt zum einen wie vielfältig Religion für Nathan ist, da die hundert schönen Farben die Funktionen einer Religion darstellen, wie Hoffnung oder Akzeptanz, aber auch wie die Funktion von Mensch zu Mensch variiert, da die Metapher, die Farben spielen, zeigt, dass sich die Farben immer verändern, genau wie die Funktionen für den Menschen. Um die Auswirkungen von Religion klar zu machen, hat der Ring  „die geheime Kraft, vor Gott/Und Menschen angenehm zu machen“ /(V. 1915-1916). Also sagt Nathan aus, dass Religion den Menschen die Kraft gibt, andere Menschen durch eigenes gutes Verhalten freundlich zu stimmen. Da der Mann den Ring „[n]ie vom Finger ließ“ (V. 1919), verdeutlicht dies als Metapher auch, dass Religion unendlich, und immer bei einem ist. Die Art der Verbreitung von Religion wird ebenfalls angesprochen, da der Ring an seine Söhne weitergegeben werden soll, genauso wie die Religion von Generation zu Generation überliefert wird. Da der Mann sich aber nicht entscheiden kann, welchem Sohn er den Ring geben soll, stellt er zwei Kopien her und reicht alle drei Ringe an die Söhne weiter. Diese drei Ringe symbolisieren die drei Hauptreligionen, die sich eigentlich ebenfalls sehr ähnlich sind, selbst wenn es manchmal nicht so scheint. Zudem wird klar, dass Gott  alle drei Religionen gleich liebt, genauso wie die Menschen die sie praktizieren. Die originale Religion, also der erste Ring ist hierbei das Judentum, später entstanden dann das Christentum und der Islam. Dadurch zeigt Nathan dem Sultan, dass alle drei Religionen gleichwertig sind, auch wenn nur eine die Richtige sein mag, sind die anderen genauso von Gott anerkannt, dies erkennt man, weil es den Mann „schmerzt“ (V. 1942) nur einem Sohn den Ring zu geben und die anderen „so zu kränken“ (V. 1944), weshalb er ja dann auch die zwei anderen herstellen lässt. Die Gleichheit der Religionen ist so groß, dass selbst der Mann, also Gott, den Ring „[n]icht unterscheiden“ (V. 1952)  kann. Der Tod des Vaters zeigt, dass er seine Aufgabe beendet hat und die Söhne jetzt mit Hilfe des Rings weiter leben müssen. So verdeutlicht Nathan, dass Gott ihnen die Werkzeuge, also die Religionen gegeben hat und die Menschen jetzt selber verantwortlich sind. Somit verhindert er eventuell, dass der Sultan ihn fragt warum Gott denn nicht in die Kreuzzüge eingreift und viele Tode verhindert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Kath._Religion/Gott/Bilder_von_Gott</id>
		<title>CFS T-Klassen/Klasse 9b 2017-2018/Kath. Religion/Gott/Bilder von Gott</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Kath._Religion/Gott/Bilder_von_Gott"/>
				<updated>2018-06-21T18:29:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__Toc__&lt;br /&gt;
'''Bilder von Gott'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Tim'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild Seite 42 (siehe offener Ordner): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Bild ist eine Mutter mit einem Baby zusehen. Die Frau hält das Baby in ihren Armen und küsst ihr oder ihm auf den Kopf. Dabei sind ihre Augen geschlossen und es sieht so aus, als ob das Baby schläft. Dieses Bild sagt für mich über Gott aus, dass Gott immer für uns da ist und wir ihm immer vertrauen können, wie ein Kind bzw. Baby seiner Mutter. Außerdem sagt es über Gott aus, dass er uns alle liebt und sich auf irgendeiner Weise und die Menschen kümmert. Dies macht er zum Beispiel indem er den Menschen das Gefühl von Barmherzigkeit gibt, was ebenfalls zu einer Mutter und deren Kind passt. Ebenso beschütz die Mutter das Baby, was Gott auch macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kann man diese Dinge bzw. Behauptungen aber nur glauben oder vermuten, weil Gott nicht beweisbar ist und es somit nicht komplett klar ist, ob diese Eigenschaften zutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild Seite 42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Bild sieht man eine Mutter. Sie hält ihr Baby, welches am schlafen ist, in der Hand und  küsst das Baby auf den Kopf.  Dieses Bild zeigt die gute Beziehung zwischen der Mutter und des Babys. Ich glaube eine wichtige Aussage ist, dass so wie die Mutter ihr Kind „liebt“, Gott jeden Menschen auf der Erde „liebt“. Das Baby könnte eventuell eine Metapher für alle Menschen auf der Erde bzw. Lebewesen sein.  Die Mutter steht fürs wissen und zeigt dem Kind bis zum erwachsen werden den guten Weg, wie Gott auch und will nur das Gute. Außerdem wird die Mutter  immer wieder verzeihen müssen. Auch dies sagt viel über Gott aus, denn eine typische Eigenschaft von Gott ist die Barmherzigkeit. Zudem erkennt man auf dem Bild, dass die Mutter ihr Baby sehr sicher in ihren Armen hält, wodurch sie ihr Baby schützt. So hält Gott uns auch in seinen Händen und beschützt uns Menschen und gibt uns Sicherheit. Eine weitere Eigenschaft einer Mutter ist, wenn ihr Kind verloren geht, dass sie ihr Kind sucht und Angst bekommt, jedoch wenn sie ihr Kind gefunden hat ist ihre Freude unbezahlbar, genau so freut sich Gott auch, wenn einer wieder zurückkehrt und geht lieber dem nach, der Hilfe braucht. Dieses Bild sagt viel über Gott aus, es liegt nur am Betrachter wie er das Bild sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Sophie''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von Seite 79 (auf Cloud)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild kann man eine Mauer erkennen worauf ein Spruch geschrieben steht. Dieser lautet „Ich glaube an die Sonne, auch wenn ich sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe auch wenn ich sie nicht spüre. Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.“ Er steht geschrieben auf einer Mauer in einem Warschauer Gettos, in dem zu Beginn des Winters 1941 eine halbe Millionen Juden gefangen waren. Ich glaube, dass dieser Spruch aussagt, dass wir an Gott glauben sollten auch wenn wir ihn nicht mit unseren eigenen Augen sehen können. Gott wird hier mit der Sonne und der Liebe verglichen, denn auch wenn wir die Sonne nicht immer sehen können wissen wir doch, dass sie da ist. Außerdem könnte der Spruch aussagen, dass Gott uns Hoffnung gibt, da der Spruch vielleicht von Juden stammen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von S.71 (auf Cloud)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bild sieht man mehrere Eigenschaften von Gott. Zunächst sieht man eine Hand, worin man Schutz und Hilfe erkennen kann. Links daneben sieht man ein Herz mit einem geöffneten Auge in der Mitte. Das Auge steht dafür, dass Gott immer über alles auf der Welt Bescheid weiß, als würde er alles sehen und somit auf uns Acht geben. Zuletzt symbolisiert das Herz die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, welche laut Bibel, immer sehr groß ist. Zudem kann es auch das Leben symbolisieren, da das Herz als Organ das Blut durch unseren Körper pumpt und uns somit lebensfähig macht, so wie Gott, welcher uns erschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von Seite 27 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild von Seite 27 oben links ([https://1drv.ms/u/s!AtS5q2Yc9cpRhaJbgsMSPbGCiFbJ6A Link zum Bild]), sieht man ein Kind, welches eine Kletterwand hochklettert. Neben dem Kind hängt ein Plakat auf dem die Worte „WAGE ES! ES GIBT EINEN, DER DICH HÄLT!“ stehen. Dieses Bild drückt meiner Meinung die Präsenz und Unterstützung Gottes aus. Gott ist immer da und unterstützt einen innerlich. Wenn man an Gott glaubt, ist da jemand, der uns hilft Dinge durchzustehen und uns Dinge zu trauen, die wir alleine niemals machen würden, weil wir beispielsweise Angst haben oder an uns zweifeln. Gott unterstützt uns also dann und ermutigt uns, es durchzustehen oder durchzuziehen. Das zeigt, dass man wenn man an Gott glaubt, niemals alleine ist und er uns immer ermutigt und hält, wenn wir etwas nicht schaffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas P.'''==&lt;br /&gt;
Bild von Seite 79 oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Bildes kann man eine Sonne erkennen. Ebenso sind auf dem Bild ein Strand und ein Meer. Am Strand sind große graue Felsen. Alles ist auf die Sonne hingerichtet. Ebenso strahlt die Sonne sehr hell was an den Lichtstrahlen sehen kann. Diese Lichtstrahlen gehen über das Gesamte Bild. Die Sonne stellt auf dem Bild Gott da den er ist wie eine Sonne die uns Wärme und Licht schenkt. Da die Strahlen auf dem ganzen Bild sind wird klar, dass Gott überall ist und uns Hoffnung und Wärme schenkt. Ohne die Sonne könnten wir nicht existieren ebenso würden wir ohne Gott auch nicht existieren. Ebenso wissen wir immer wen die Sonne unter geht, dass sie auch wieder aufgehen wird, genau so ist es mit Gott wir wissen nicht ob es ihn wirklich gibt aber trotzdem haben wir immer das Gefühl das er bei einem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas K.'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild auf Seite 27 ist eine Person, die eine Kletterwand hochklettert. Neben der Person ist auf einem bunten Hintergrund in Großbuchstaben geschrieben: „WAGE ES! ES GIBT EINEN; DER DICH HÄLT!“ 	Für mich sagt das Bild über Gott aus, dass er immer da ist und seine „schützende Hand“ über einen hält, auch in schwierigen Zeiten, wenn man zum Beispiel mit etwas gescheitert ist. Er ist auch jemand, an den man in solchen oder auch in erfolgreichen Zeiten glauben kann, jemand, der einem den Rücken stärkt. Es kann vielleicht auch bedeuten, dass er einen motivieren kann, etwas zu tun, von dem man eigentlich nicht denkt, dass es möglich ist, weil man weiß, dass Gott immer da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von Seite 38 (unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild von Seite 38 unten rechts, sieht man einen dicklichen Mann, der auf einem Platz, auf einem Weg steht. Er guckst in den Himmel. In einer Sprechblase vor ihm steht: ,,EINES TAGES WERDE ICH DIR EBENBÜRTIG SEIN...&amp;quot;. Der Mann hat einen Kittel an, und in der Hand hält er ein Reagenzglas. Es ist Nacht, denn es ist dunkel und man sieht die Sterne am Himmel.  Hinter ihm befindet sich ein Gebäude. Es hat eine Antenne auf dem Dach. Auf dem Gebäude steht: ,,KLON/GEN-ZENTRUM&amp;quot;. In dem Bild wird klar, wie sehr der heutige Mensch auf Perfektion aus ist, sodass er sogar Gott klonen möchte, um wie er zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julius'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild auf S.71 oben (hochgeladen auf der CFG-Cloud):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach passt das Bild gut zu Gott, weil man ihn spüren kann, in welcher Weise auch immer. Er schenkt uns immer Liebe und hat uns Leben ermöglicht, was man aus dem Herz schließen kann. Das Herz ist nämlich lebensnotwendig und ist der Mittelpunkt unseres Körpers, welches sehr wichtig ist. Das Auge, welches in der Mitte des Herzens zu sehen ist, deutet auch auf Gott und unser Gewissen hin. Er gibt uns Ratschläge und Hilfestellungen für den Weg, wir dürfen und müssen ihn jedoch selbst gehen und schließlich auch selbst entscheiden. Er beeinflusst jedoch unser Gefühl. Die Hand, die links zu erkennen ist, deutet einmal auf den Schutz und die Hilfe Gottes hin. Er schützt uns nämlich symbolisch mit seinen Händen schenkt uns Geborgenheit. Weil sich oben links auch ein mögliches Gesicht befindet und es die Hand neben den Mund hält, könnte man auch meinen, dass Gott uns etwas flüstert bzw. sagt, was durch unser Gewissen zum Ausdruck kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lea'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S.71 &lt;br /&gt;
Bild von Jim Dine (geb. 1935), Atsheim No. 3, 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild besteht aus zwei Teilen. Links kann man eine geöffnete Hand sehen, die zu einem steht und wichtig wirkt. Rechts kann man ein Herz erkennen worin ein Auge dargestellt ist. Das Auge schaut in die Richtung des Betrachters, so fühlt man sich sofort angesprochen. Meinem Empfinden nach kann man in diesem Bild Gott erkennen bzw. seine Eigenschaften. Die Hand könnten für Hilfsbereitschaft und Offenheit stehen. Das Auge in dem Herzen könnte bedeuten, dass Gott immer ein offenes Auge auf uns hat und für uns da ist. Da es den Betrachter direkt anschaut verdeutlicht dies. Das Herz ist das Symbol der Liebe und könnte so für seine Gutherzigkeit stehen. Das Herz ist jedoch auch unser Lebensantrieb und Gott hat uns unser Leben geschenkt. Die dunklen Farben im Bild könnten dafürstehen, dass Gott auch in schlechten Zeiten zu uns steht. Aus diesen Gründen empfinde ich das Bild als passend zu Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. 166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild passt gut zu Gott, da nur eine Hand zu sehen ist. Diese hat alle fünf Finger gestreckt und ist mit der Handinnenfläche zum Beobachter des Bildes gerichtet. Die Farben sehen willkürlich um die orange gelbe Hand gesetzt. Dies passt gut zu Gott, da Gott selber auch willkürlich erscheint. Niemand weiß wie er aussieht, nicht mal ob es ihn überhaupt gibt. Zudem passt die Hand als Symbol auch gut zu Gott. Die Hand ist für mich ein Symbol für Hilfe, Unterstützung, Geborgenheit und Schutz. All dies passt gut zu dem Gott, wie ich mir ihn vorstelle. Für mich ist Gott ein Beschützer, der uns Menschen dazu bewegen will, Gutes zu tun.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Kath._Religion/Gott/Bilder_von_Gott</id>
		<title>CFS T-Klassen/Klasse 9b 2017-2018/Kath. Religion/Gott/Bilder von Gott</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Kath._Religion/Gott/Bilder_von_Gott"/>
				<updated>2018-06-21T18:29:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__Toc__&lt;br /&gt;
'''Bilder von Gott'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Tim'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild Seite 42 (siehe offener Ordner): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Bild ist eine Mutter mit einem Baby zusehen. Die Frau hält das Baby in ihren Armen und küsst ihr oder ihm auf den Kopf. Dabei sind ihre Augen geschlossen und es sieht so aus, als ob das Baby schläft. Dieses Bild sagt für mich über Gott aus, dass Gott immer für uns da ist und wir ihm immer vertrauen können, wie ein Kind bzw. Baby seiner Mutter. Außerdem sagt es über Gott aus, dass er uns alle liebt und sich auf irgendeiner Weise und die Menschen kümmert. Dies macht er zum Beispiel indem er den Menschen das Gefühl von Barmherzigkeit gibt, was ebenfalls zu einer Mutter und deren Kind passt. Ebenso beschütz die Mutter das Baby, was Gott auch macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kann man diese Dinge bzw. Behauptungen aber nur glauben oder vermuten, weil Gott nicht beweisbar ist und es somit nicht komplett klar ist, ob diese Eigenschaften zutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Aniston'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild Seite 42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Bild sieht man eine Mutter. Sie hält ihr Baby, welches am schlafen ist, in der Hand und  küsst das Baby auf den Kopf.  Dieses Bild zeigt die gute Beziehung zwischen der Mutter und des Babys. Ich glaube eine wichtige Aussage ist, dass so wie die Mutter ihr Kind „liebt“, Gott jeden Menschen auf der Erde „liebt“. Das Baby könnte eventuell eine Metapher für alle Menschen auf der Erde bzw. Lebewesen sein.  Die Mutter steht fürs wissen und zeigt dem Kind bis zum erwachsen werden den guten Weg, wie Gott auch und will nur das Gute. Außerdem wird die Mutter  immer wieder verzeihen müssen. Auch dies sagt viel über Gott aus, denn eine typische Eigenschaft von Gott ist die Barmherzigkeit. Zudem erkennt man auf dem Bild, dass die Mutter ihr Baby sehr sicher in ihren Armen hält, wodurch sie ihr Baby schützt. So hält Gott uns auch in seinen Händen und beschützt uns Menschen und gibt uns Sicherheit. Eine weitere Eigenschaft einer Mutter ist, wenn ihr Kind verloren geht, dass sie ihr Kind sucht und Angst bekommt, jedoch wenn sie ihr Kind gefunden hat ist ihre Freude unbezahlbar, genau so freut sich Gott auch, wenn einer wieder zurückkehrt und geht lieber dem nach, der Hilfe braucht. Dieses Bild sagt viel über Gott aus, es liegt nur am Betrachter wie er das Bild sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Sophie''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von Seite 79 (auf Cloud)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild kann man eine Mauer erkennen worauf ein Spruch geschrieben steht. Dieser lautet „Ich glaube an die Sonne, auch wenn ich sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe auch wenn ich sie nicht spüre. Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.“ Er steht geschrieben auf einer Mauer in einem Warschauer Gettos, in dem zu Beginn des Winters 1941 eine halbe Millionen Juden gefangen waren. Ich glaube, dass dieser Spruch aussagt, dass wir an Gott glauben sollten auch wenn wir ihn nicht mit unseren eigenen Augen sehen können. Gott wird hier mit der Sonne und der Liebe verglichen, denn auch wenn wir die Sonne nicht immer sehen können wissen wir doch, dass sie da ist. Außerdem könnte der Spruch aussagen, dass Gott uns Hoffnung gibt, da der Spruch vielleicht von Juden stammen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von S.71 (auf Cloud)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bild sieht man mehrere Eigenschaften von Gott. Zunächst sieht man eine Hand, worin man Schutz und Hilfe erkennen kann. Links daneben sieht man ein Herz mit einem geöffneten Auge in der Mitte. Das Auge steht dafür, dass Gott immer über alles auf der Welt Bescheid weiß, als würde er alles sehen und somit auf uns Acht geben. Zuletzt symbolisiert das Herz die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, welche laut Bibel, immer sehr groß ist. Zudem kann es auch das Leben symbolisieren, da das Herz als Organ das Blut durch unseren Körper pumpt und uns somit lebensfähig macht, so wie Gott, welcher uns erschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von Seite 27 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild von Seite 27 oben links ([https://1drv.ms/u/s!AtS5q2Yc9cpRhaJbgsMSPbGCiFbJ6A Link zum Bild]), sieht man ein Kind, welches eine Kletterwand hochklettert. Neben dem Kind hängt ein Plakat auf dem die Worte „WAGE ES! ES GIBT EINEN, DER DICH HÄLT!“ stehen. Dieses Bild drückt meiner Meinung die Präsenz und Unterstützung Gottes aus. Gott ist immer da und unterstützt einen innerlich. Wenn man an Gott glaubt, ist da jemand, der uns hilft Dinge durchzustehen und uns Dinge zu trauen, die wir alleine niemals machen würden, weil wir beispielsweise Angst haben oder an uns zweifeln. Gott unterstützt uns also dann und ermutigt uns, es durchzustehen oder durchzuziehen. Das zeigt, dass man wenn man an Gott glaubt, niemals alleine ist und er uns immer ermutigt und hält, wenn wir etwas nicht schaffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas P.'''==&lt;br /&gt;
Bild von Seite 79 oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Bildes kann man eine Sonne erkennen. Ebenso sind auf dem Bild ein Strand und ein Meer. Am Strand sind große graue Felsen. Alles ist auf die Sonne hingerichtet. Ebenso strahlt die Sonne sehr hell was an den Lichtstrahlen sehen kann. Diese Lichtstrahlen gehen über das Gesamte Bild. Die Sonne stellt auf dem Bild Gott da den er ist wie eine Sonne die uns Wärme und Licht schenkt. Da die Strahlen auf dem ganzen Bild sind wird klar, dass Gott überall ist und uns Hoffnung und Wärme schenkt. Ohne die Sonne könnten wir nicht existieren ebenso würden wir ohne Gott auch nicht existieren. Ebenso wissen wir immer wen die Sonne unter geht, dass sie auch wieder aufgehen wird, genau so ist es mit Gott wir wissen nicht ob es ihn wirklich gibt aber trotzdem haben wir immer das Gefühl das er bei einem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas K.'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild auf Seite 27 ist eine Person, die eine Kletterwand hochklettert. Neben der Person ist auf einem bunten Hintergrund in Großbuchstaben geschrieben: „WAGE ES! ES GIBT EINEN; DER DICH HÄLT!“ 	Für mich sagt das Bild über Gott aus, dass er immer da ist und seine „schützende Hand“ über einen hält, auch in schwierigen Zeiten, wenn man zum Beispiel mit etwas gescheitert ist. Er ist auch jemand, an den man in solchen oder auch in erfolgreichen Zeiten glauben kann, jemand, der einem den Rücken stärkt. Es kann vielleicht auch bedeuten, dass er einen motivieren kann, etwas zu tun, von dem man eigentlich nicht denkt, dass es möglich ist, weil man weiß, dass Gott immer da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von Seite 38 (unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild von Seite 38 unten rechts, sieht man einen dicklichen Mann, der auf einem Platz, auf einem Weg steht. Er guckst in den Himmel. In einer Sprechblase vor ihm steht: ,,EINES TAGES WERDE ICH DIR EBENBÜRTIG SEIN...&amp;quot;. Der Mann hat einen Kittel an, und in der Hand hält er ein Reagenzglas. Es ist Nacht, denn es ist dunkel und man sieht die Sterne am Himmel.  Hinter ihm befindet sich ein Gebäude. Es hat eine Antenne auf dem Dach. Auf dem Gebäude steht: ,,KLON/GEN-ZENTRUM&amp;quot;. In dem Bild wird klar, wie sehr der heutige Mensch auf Perfektion aus ist, sodass er sogar Gott klonen möchte, um wie er zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julius'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild auf S.71 oben (hochgeladen auf der CFG-Cloud):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach passt das Bild gut zu Gott, weil man ihn spüren kann, in welcher Weise auch immer. Er schenkt uns immer Liebe und hat uns Leben ermöglicht, was man aus dem Herz schließen kann. Das Herz ist nämlich lebensnotwendig und ist der Mittelpunkt unseres Körpers, welches sehr wichtig ist. Das Auge, welches in der Mitte des Herzens zu sehen ist, deutet auch auf Gott und unser Gewissen hin. Er gibt uns Ratschläge und Hilfestellungen für den Weg, wir dürfen und müssen ihn jedoch selbst gehen und schließlich auch selbst entscheiden. Er beeinflusst jedoch unser Gefühl. Die Hand, die links zu erkennen ist, deutet einmal auf den Schutz und die Hilfe Gottes hin. Er schützt uns nämlich symbolisch mit seinen Händen schenkt uns Geborgenheit. Weil sich oben links auch ein mögliches Gesicht befindet und es die Hand neben den Mund hält, könnte man auch meinen, dass Gott uns etwas flüstert bzw. sagt, was durch unser Gewissen zum Ausdruck kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lea'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S.71 &lt;br /&gt;
Bild von Jim Dine (geb. 1935), Atsheim No. 3, 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild besteht aus zwei Teilen. Links kann man eine geöffnete Hand sehen, die zu einem steht und wichtig wirkt. Rechts kann man ein Herz erkennen worin ein Auge dargestellt ist. Das Auge schaut in die Richtung des Betrachters, so fühlt man sich sofort angesprochen. Meinem Empfinden nach kann man in diesem Bild Gott erkennen bzw. seine Eigenschaften. Die Hand könnten für Hilfsbereitschaft und Offenheit stehen. Das Auge in dem Herzen könnte bedeuten, dass Gott immer ein offenes Auge auf uns hat und für uns da ist. Da es den Betrachter direkt anschaut verdeutlicht dies. Das Herz ist das Symbol der Liebe und könnte so für seine Gutherzigkeit stehen. Das Herz ist jedoch auch unser Lebensantrieb und Gott hat uns unser Leben geschenkt. Die dunklen Farben im Bild könnten dafürstehen, dass Gott auch in schlechten Zeiten zu uns steht. Aus diesen Gründen empfinde ich das Bild als passend zu Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. 166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild passt gut zu Gott, da nur eine Hand zu sehen ist. Diese hat alle fünf Finger gestreckt und ist mit der Handinnenfläche zum Beobachter des Bildes gerichtet. Die Farben sehen willkürlich um die orange gelbe Hand gesetzt. Dies passt gut zu Gott, da Gott selber auch willkürlich erscheint. Niemand weiß wie er aussieht, nicht mal ob es ihn überhaupt gibt. Zudem passt die Hand als Symbol auch gut zu Gott. Die Hand ist für mich ein Symbol für Hilfe, Unterstützung, Geborgenheit und Schutz. All dies passt gut zu dem Gott, wie ich mir ihn vorstelle. Für mich ist Gott ein Beschützer, der uns Menschen dazu bewegen will, Gutes zu tun.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Deutsch/Lyrik/Korrektur</id>
		<title>CFS T-Klassen/Klasse 9b 2017-2018/Deutsch/Lyrik/Korrektur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Deutsch/Lyrik/Korrektur"/>
				<updated>2018-06-14T10:27:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__Toc__&lt;br /&gt;
'''Korrektur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fehlerstatistik / Korrektur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! NAME !! R !! Z !! Gr !! A !! W !! Sb !! Sa/f &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tim || 3|| 6|| 1|| 1|| 1|| 0|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lennart || 11 || 13 || 2 || 0 || 1 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lukas P. || 10 || 10 || 2 || 0 || 2 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hendrik || 9 || 20 || 4 || 0 || 2 || 0 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Chiara|| 2|| 2|| 2|| 2|| 1|| 0|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nele || 3 || 6 || 2 || 2 || 2 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Julia || 5 || 10 || 1 || 2 || 1 || 0 || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Louis || 5 || 2 || 4 || 2 || 4 || 0 || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sandro || 5 || 2 || 1 || 2 || 2 || 0 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rene || 7 || 6 || 8 || 4 || 6 || 1 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Julius || 0 || 1 || 1 || 1 || 2 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lea || 2 || 8 || 7 || 1 || 0 || 0 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michelle || 1 || 1 || 1 || 2 || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lukas K. || 1 || 0 || 4 || 2 || 1 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ina|| 5|| 5|| 4|| 2|| 3|| 0|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Roman || 10 || 3 || 1 || 7 || 5 || 1 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fabian || 1 || 4 || 0 || 2 || 1 || 0 || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sophie || 5 || 7 || 1 || 1 || 2 || 1 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jannik || 1 || 3 || 1 || 0 || 1 || 0 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dominik || 6 || 2 || 5 || 2 || 3 || 1 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Julian || 20 || 16 || 3 || 0 || 3 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aniston || 19 || 11 || 4 || 2 || 5 || 2 || 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Verbindung der Natur mit einer erneut aufgeblühten Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Dies lässt das Gedicht strukturiert wirken. Durch die abwechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen spiegelt sich die Struktur und ein gewisser Rhythmus erneut wider. Anhand des Titels „Frühlingsnacht“ erkennt man, dass es die Jahreszeit Frühling und Tageszeit Nacht ist. Frühlingsnächte sind meistens mild und ruhig, weshalb eine ruhige und entspannte Stimmung aufkommt. Dass es Frühling ist, wird dadurch belegt, da „Wandervögel“ (V. 2) durch die „Lüfte“ (V. 1) ziehen. Dies ist immer im Frühling so, da sie aus dem Süden in den Norden fliegen. Durch die Alliteration „durch die“ (V. 1) wird die Position der Vögel beschrieben. Dass das lyrische Ich von sich spricht, wird im 2. Vers durch das Personalpronomen „ich“ deutlich. Es scheint eine schöne und angenehme Stimmung zu herrschen. Im nächsten Vers riecht das lyrische Ich „Frühlingsdüfte“ (V. 3). Die riechen meist lieblich, süßlich oder frisch. Dass der Frühling schon begonnen hat, wird zum Ausdruck gebracht, da es schon anfängt „zu blühn“ (V. 4). Dies könnte aber auch für den Anfang einer Liebe oder das erneute Aufblühen einer Liebe stehen, was sich am Ende der Analyse zeigen wird. Die Antithese „Übern“ (V. 1) und „Unten“ (V. 4) beschreibt die Unendlichkeit des Himmels und die Tiefen der Erde oder auch die Höhen und Tiefen der Liebe. In der ersten Strophe erkennt man eine Synästhesie, da das lyrische Ich hört, riecht und sieht. Dies lässt das Ganze bildlicher wirken und man kann sich besser in die Situation hineinversetzten. Weiterhin erkennt man in dem 4. Vers das Metrum, den Trochäus, durch die Synkope bei dem Wort „fängt‘s“. Daher wirkt das Gedicht wieder einheitlich und es hat einen schönen, ruhigen Rhythmus. Zudem werden durchgehend Kreuzreime verwendet, wodurch die einheitliche und rhythmische Wirkung noch einmal verstärkt wird. &lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe werden Zweifel und zugleich Freude des lyrischen Ichs deutlich. Die Zweifel werden durch die Inversion „[j]auchzen möcht ich“ (V. 5) zum Ausdruck gebracht.  Allerdings könnte dies auch bedeuten, dass es sich unglaublich freut. Verstärkt wird dies durch die Repetition „möchte weinen“ (V. 5), also eventuell vor Freude. Es kann sich nicht vorstellen, dass das Ganze passiert. Dies zeigt sich an „[a]lte Wunder“ (V. 6). Durch die Wunder wirkt dies ein wenig magisch und unwirklich. Aus dem Adjektiv [a]lt[...]“ (V. 6) lässt sich erkennen, dass es diese Liebe schon einmal gab und sie nun wieder aufblüht. Dass das, was passiert, schön ist, wird durch den „Mondesglanz“ (V. 7) gezeigt. Denn alles, was glänzt, ist meistens wertvoll und schön. &lt;br /&gt;
In der dritten Strophe redet sozusagen die Natur metaphorisch gesehen mit dem lyrischen Ich. Denn der „Mond, die Sterne sagen‘s“ (V. 8), „in Träumen rauscht‘s der Hain“ (V. 9) und zuletzt „[schlagen‘s] die Nachtigallen“ (V. 10). Dies sind Metaphern und Personifikationen, weshalb man sich das Ganze gut vorstellen kann. Mit „Nachtigallen“ (V. 10) verbindet man oft Liebe und Liebespaare, was zum Inhalt passen würde. Es wirkt, als wäre mit dem Frühling  gar nicht die Jahreszeit, sondern die Liebe des lyrischen Ich‘s beschrieben worden. Das heißt, die Schönheit des Frühlings könnte sich auf eine Frau beziehen, wenn man davon ausgeht, dass das lyrische Ich ein Mann ist. Der letzte Vers zeigt, dass die Liebe nun kein Hindernis mehr hat, da die Natur, metaphorisch gesehen, sagt: „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 12). Durch die Repetition und das Ausrufezeichen wirkt das Ausgesagte nochmal vertiefend und bestätigend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt sich, dass das lyrische Ich die neu aufgeblühte Liebe anhand vieler Metaphern und Personifikationen zum Ausdruck bringt. Daher kann man sich das Ganze gut vorstellen und sich in die Situation hineinversetzten. Es verbindet die Natur mit der Liebe, weshalb man es als Natur-, aber auch als Liebesgedicht sehen kann. Durch den Trochäus, die abwechselnden Kadenzen und das Reimschema bekommt das Gedicht Struktur und wirkt rhythmisch und ruhig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas K.'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebesgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff, 1837 veröffentlicht, thematisiert ein besonderes Erlebnis mit der Erkenntnis, seine alte Liebe wiederzufinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was strukturiert und geordnet wirkt. Zu dieser Struktur passen auch die Kreuzreime. Der Titel „Frühlingsnacht“ sagt bereits etwas zum Inhalt des Gedichts aus. Er deutet auf ein besonderes Erlebnis oder eine Erinnerung hin, welches das lyrische Ich erlebt (hat), weil es um eine bestimmte Nacht geht. Die erste Strophe handelt vom Frühlingsbeginn. Das zeigt sich unter anderem daran, dass das lyrische Ich „Wandervögel“ (V. 2) hört, die jedes Jahr im Frühling kommen, weil es wärmer wird. In Vers 1 wird durch die Inversion besonders „Übern Garten“ betont und hervorgehoben. Weiterhin kommt auch die Stille zum Ausdruck, die zu diesem Zeitpunkt herrscht, da das lyrische Ich die Vögel „durch die Lüfte [ziehen hörte]“ (V. 1f.). Diese könnte er nicht hören, wenn die Geräuschkulisse zu laut wäre. Am konjugierten Verb „[h]ört“ (V. 2) erkennt man das Versmaß Trochäus, das ebenfalls zur Struktur und Ordnung des Reimschemas passt. Weil das Verb im Präteritum steht, wird das „e“ am Ende weggelassen. Das lyrische Ich bringt das Vorbeiziehen der Wandervögel dann in Verbindung mit „Frühlingsdüfte[n]“ (V. 3). Daraus lässt sich schließen, dass es mit dem Frühling eine Erinnerung verbindet. Der Beginn des Frühlings wird nochmals verdeutlicht, weil die Pflanzen wieder blühen (vgl. V. 4). Auch hier wird durch die Inversion das Wort „Unten“ (V. 4) hervorgehoben. Die Ortsangabe „[u]nten“ (V. 4) steht wahrscheinlich für den Garten des lyrischen Ichs. Hier wird deutlich, dass das lyrische Ich in einem Haus ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich weiß zu Beginn der zweiten Strophe nicht, ob es sich freuen oder weinen soll. Das wird deutlich, weil es sagt: „Jauchzen möcht ich, möchte weinen“ (V. 5). Die Freude scheint zunächst größer zu sein, weil „Jauchzen“  (V. 5) ebenfalls durch eine weitere Inversion betont wird, „weinen“ (V. 5) hingegen nicht. Das lyrische Ich kann es zudem nicht glauben, was gerade passiert, was durch den Ausruf „Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 6) deutlich wird. Nun zeigt sich, warum sich das lyrische Ich wahrscheinlich freut. Es redet von „[a]lte[n] Wundern“ (V. 7). Damit könnte es Dinge meinen, die es schon lange nicht mehr gesehen oder erlebt hat. Das wird auch durch das temporale Adverb „wieder“ (V. 7) verdeutlicht. Das Wort „Wunder“ (V. 7) deutet schon auf die Besonderheit hin, diese Wirkung wird nochmals durch „Mondesglanz“ (V. 8) verstärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit für das lyrische Ich wird wiederum daran verdeutlicht, dass „der Mond, die Sterne [etwas] sagen[…]“ (V. 9). Hier wurde zwischen „der Mond“ (V. 9) sowie „die Sterne“ (V. 9) ein Bindungswort weggelassen, um den beiden Wörtern eine engere Verbindung zu geben. Dies ist des Weiteren eine Personifikation, durch die gezeigt wird, dass dem lyrischen Ich nun etwas klar geworden ist. Dass es für das lyrische Ich irreal wirkt, kommt dadurch zum Ausdruck, dass es „in Träumen [des lyrischen Ichs] rauscht[…]“ (V. 10). Dadurch, dass es Nacht ist, das lyrische Ich wahrscheinlich in seinem Bett liegt und etwas Besonderes empfindet, liegt es nahe, dass es eventuell einen Traum hat. Im letzten Vers zeigt sich, wovon es vielleicht träumt, worüber es sich freut und welche Erkenntnis es erlangt. Der Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 12) bringt zum Ausdruck, dass das lyrische Ich von einer alten Geliebten träumt, die es nun wieder treffen und einen Neuanfang wagen möchte. Das würde auch zum Frühling passen, der symbolisch für einen Neuanfang steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die „Frühlingsnacht“ ein besonderes Erlebnis für das lyrische Ich ist, in der es die Erkenntnis erlangt, dass er vielleicht eine alte Liebe wieder treffen möchte, was auch symbolhaft durch den Frühling (Neuanfang) deutlich wird. Sprachlich werden viele Inversionen und Metaphern verwendet, die immer wieder bestimmte Wörter betonen und hervorheben oder bildlich darstellen, sodass der Leser die Gefühle und Gedanken des lyrischen Ichs besser versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Hendrik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht „Frühlingsnacht&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, werden die Schönheit des Frühlings und die damit verknüpften Erinnerungen thematisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Es ist im Trochäus geschrieben, weshalb das Gedicht rhythmisch und beruhigend wirkt. Um dieses Versmaß beizubehalten, werden in dem Gedicht auch Buchstaben weggelassen, wie zum Beispiel bei „ziehn“ (V. 2) und „blühn“ (V. 4), wo jeweils ein e weggelassen wurde. Außerdem ist dieses Gedicht in einem Kreuzreim geschrieben und hat sich abwechselnde Kadenzen.  Der Titel “Frühlingsnacht“ macht von Anfang an deutlich, dass es um den Beginn des Frühlings geht und um eine Nacht in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
Da etwas „ [ü]ber[m] Garten“ (V. 1) passiert, wird die Aufmerksamkeit auf den Himmel gerichtet, dies wird nochmals mit „durch die Lüfte“ (V. 1) verdeutlicht. In dem nächsten Vers wird klar, dass das lyrische Ich von seinen eigenen Erlebnissen erzählt. Da es „Wandervögel“ (V. 2) hört, wird ein Zusammenhang mit dem Beginn des Frühlings hergestellt. Das lyrische Ich verknüpft die „Wandervögel“ (V. 2) mit dem Beginn des Frühlings, da diese „Frühlingsdüfte“ (V. 3) für es bedeuten. Der Beginn des Frühlings wird nun noch damit verdeutlicht, dass es anfängt zu „blühn“ (V. 4)..&lt;br /&gt;
In dem fünften Vers wird wieder mit dem Wort „ich“ (V. 5) ein Bezug zu dem lyrische Ich hergestellt. Da es „[J]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte, es aber nicht kann, was an „möchte“ (V. 5) zum Ausdruck kommt, wird deutlich, wieviel es mit dem Frühling verbindet und dass dieser eine besondere Zeit für das lyrische Ich ist. Da der Frühlingsbeginn für das lyrische Ich „nicht sein“ (V. 6) kann, wird nochmals verdeutlicht, wie viel es mit dem Frühling verbindet. Da „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V. 7), wird wiederum ein Bezug zur Vergangenheit hergestellt. Da ein Bezug mit dem „Mondesglanz herein“ (V. 8) scheint, wird gezeigt, dass das lyrische Ich dies nicht nur generell mit dem Frühling verbindet, sondern in einen Zusammenhang mit der Nacht, womit auch ein Bezug zum Titel hergestellt wird. Außerdem zeigt dies, dass das lyrische Ich nachts viel nachdenkt. &lt;br /&gt;
Die nächsten drei Verse werden durch eine Anapher verbunden, welche die Aufmerksamkeit des Lesers steigert: „Und der Mond, die Sterne sagen’s, /  Und in Träumen rauscht's der Hain, / Und die Nachtigallen schlagen’s:“ (V. 9-11). Durch das Wort „Träumen“ (V. 10) wird wieder ein Bezug auf Erinnerungen des lyrischen Ichs hergestellt. An der Anapher „[s]ie ist deine, sie ist dein“ wird nun auch eine Erinnerung des lyrischen Ichs zum Ausdruck gebracht. Hierbei könnte es sich um eine Schwester, Mutter oder die große Liebe handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wirkt dieses Gedicht sehr beruhigend, was an dem Versmaß und dem Reimschema liegt und dreht sich um die Erinnerungen einer Person, welche diese mit einer bestimmten Jahres- und Tageszeit verknüpft und zwar der Frühlingsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julian'''==&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff, veröffentlicht 1837, thematisiert die besondere Freude über das Eintreffen des Frühlings und das Erinnern an eine alte Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils acht Versen, was geordnet wirkt und zu dem vorhandenen Reimschema passt und zwar dem Kreuzreim. Hier wird in der Reihenfolge abab, cdcd und efef gereimt, was ebenfalls zu einer Regelmäßigkeit führt. Das hierbei angewendete Metrum ist der Trochäus, wobei die Kadenzen ständig abwechselnd am Ende der Reime variieren. Das Gedicht beginnt mit „Übern Garten durch die Lüfte“ (V. 1), was dem Leser zeigen soll, dass  sich etwas ändert. Dies wird zuerst nur auf die Natur bezogen, da es „durch die Lüfte“ (V.1) eine Veränderung des Wetters gibt. Außerdem zeigt es die Freude des lyrischen Ichs, da dieser Vers direkt mit einem ungewöhnlich fröhlichen laut anfängt und zwar „ü“ (V.1). Im zweiten Vers wird zum ersten Mal  durch das Personalpronomen „ich“ (V.2) auf das lyrische Ich aufmerksam gemacht. Durch die Alliteration in Vers eins „(d)urch (d)ie“ (V.1) soll das lyrische Ich zum Ausdruck bringen, dass  „Wandervögel“ (V.2), die über seinen Garten geflogen sind, hoch oben am Himmel waren, was eine Anspielung auf das gute Wetter ist. Da er die Wandervögel kommen „hört“ (V.2), erkennt man, dass der Frühling noch nicht ganz gekommen, sondern noch auf seinem Weg ist. In Vers drei kann man an „das bedeutet Frühlingsdüfte“ (V.3) erkennen, dass sich das lyrische Ich schon sehnsüchtig auf den Frühling freut. Ebenso scheint es durch das Verb „bedeutet“ (V.3), als würde sich das lyrische Ich an Ereignisse zurück erinnern, die es zur Frühlingszeit erlebt hat. Durch den Gegensatz zu Vers eins mit „unten fängts schon an zu blühen“ (V.4) erkennt man, dass überall etwas los ist und das lyrische Ich nichts verpassen möchte. Es scheint so, als hätte das lyrische Ich eine alte Liebe erinnert, da er „Jauchzen“ (V.5) möchte. Dies wird nochmals verstärkt, da es ebenso den Drang hat zu „weinen“ (V.5). An „als könnt’s nicht sein!“ (V.6) erkennt man, dass es gar nicht glauben will, was damals alles passiert ist. Dies wird nochmals durch das Ausrufezeichen verstärkt. Doch durch eine plötzliche Gefühlsveränderung, die man an „Wunder“ (V.7) erkennen kann, baut das lyrische Ich plötzlich wieder Mut auf. Dies zeigt sich auch, da es Nacht geworden ist, weil jetzt „Mondesglanz“ (V.8) herein kommt und es motiviert und eventuell sogar aufheitert eine neue Chance bei der Geliebten zu bekommen. Es wird weiter verstärkt, da „Mond“ (V.9) sowie die „Sterne“ (V.9) als höhere Mächte ihm Mut und Vertrauen zusprechen. Das es im zehnten Vers „Traümen“ will soll verdeutlichen, dass er wie vor einem „Hain“ (V.10) vor einer Entscheidung steht und sich nicht sicher ist, ob er es wagen soll. Dadurch, dass im elften Vers durch eine Personifikation von einer großen Menge, in dem Falle die „Nachtigallen“ gesprochen wird zeigt, dass er sich sehr viel Mut zuspricht um sehr selbst sicher zu sein. Dies wird durch den Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein“ (V.12) nochmals verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt sich die Freude und den Gedankengang des lyrischen Ichs über den Frühling. Das lyrische Ich geht auf seine Vergangenheit ein und versucht mit höheren Mächten wie dem Universum, oder mit einer großen Menge, also Nachtigallen, sich Mut zuzusprechen um eine alte Liebe wieder gut zu reden. Diese Gedankengänge werden alle in Metaphern dargestellt, um für eine bessere Verständnis zu sorgen. Ebenso geben die abwechselnden Kadenzen die wechselnde Stimmung des lyrischen Ichs wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben wurde und 1837 von einem Verlag veröffentlicht wurde, thematisiert die Schönheit und Wunder des Frühlings.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist der Trochäus.&lt;br /&gt;
Das Wort „Übern“(V.1) ist gekürzt, damit es zum Trochäus passt. Der Teilsatz, „durch die Lüfte“(V.1) ist eine Ortsangabe und ein pars pro toto, weil klar wird, dass sich etwas in der Luft befindet und anstatt, in der Luft, durch die Lüfte geschrieben ist.  Dadurch, dass das lyrische Ich „Wandervögel ziehn“(V.2) hört, wird klar das es wärmer ist, da die Vögel in diesem Fall die Frühlingsboten sind, aber durch das„[h]ört“(V. 2), wird klar, dass es sie nicht sehen kann. Durch die „Frühlingsdüfte“(V.3)  wird die vorherige Aussage noch einmal verdeutlicht und bestätigt. Die abwechselnden Kadenzen wirken hier, zusammen mit dem Trochäus, rhythmisch. Mit „unten“(V.4), ist der Boden gemeint, wobei die Distanz zum Himmel und der Erde klar wird. Am Boden „fängts“ schon an zu blühen“(V.4), womit Blumen, Bäume, andere Pflanzen und Sträucher gemeint sind. Das zeigt nochmal, dass es warm ist.&lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich „jauchzen [und] weinen“(V.5) möchte, zeigt , wie emotional es dem Frühling begegnet und welche Erfahrungen es vielleicht mit dem Frühling gemacht hat, dass es so reagiert. Dadurch, dass das lyrische Ich auch denkt, dass es nicht sein „[könnt]“(V.6), kann √ auch bedeuten, dass es glücklich ist, dass der vermutlich lange Winter zu Ende ist und der Frühling seinen Platz einnimmt. Dadurch, dass sich das lyrische Ich mit „mir‘s“(V.6) anspricht, wird das Selbstgespräch des lyrischen Ichs klar. Dass es sich über den Frühling freut, wird mit „[a]lte Wunder wieder scheinen“(V.7) verdeutlicht, da ein Wunder meistens etwas Gutes ist. Da die Wunder „scheinen“(V.7), erinnert sich das lyrische Ich an den letzten Frühling, welcher wahrscheinlich schön war, da die Erinnerungen am „scheinen“(V.7) sind. Zwischen Vers sieben und acht gibt es ein Enjambement. Da die Wunder erst wieder „[m]it dem Mondesglanz herein“(V.8) scheinen, zeigt √, das es eine klare Nacht ist, nicht bewölkt oder mit Unwettern versehen.  Das wird durch die Metapher und Personifikation, dass es sogar die Sterne „[sagen]“(V.9), gezeigt. Denn die Sterne zeigen hier noch einmal, dass der Himmel klar ist.&lt;br /&gt;
Da der Hain in den „Träumen“(V.10) rauscht, zeigt, dass der Frühling dem lyrischen Ich so gut gefällt, dass es vielleicht einschläft und vom Winter träumt. Die Nachtigallen „[schlagen]“(V.11) Zit. die Wörter, womit wahrscheinlich gemeint ist, dass sie die Wort stark betonten und schnell aussprechen, was an dem Ausrufezeichen in Vers 12 zu sehen ist. Sie sagen nämlich, dass sie „dein“(V.12) ist. Was zeigt, dass man möglichst viel aus der Nacht machen sollte, da sie so schön ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich den Frühling sehr schätzt und ihn sehr mag, da es emotional reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lea''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph von Eichendorff: Frühlingsnacht (1837)&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben, wurde 1837 veröffentlicht und thematisiert die Faszination des Frühlings für einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Dadurch wirkt es geordnet und rhythmisch. Zudem erkennt man, dass im ganzen Gedicht Kreuzreime verwendet werden, wodurch das Rhythmische erneut deutlich wird. Schon im Titel „Frühlingsnacht“ erkennt man worum es in diesem Gedicht geht, jedoch erfährt man keine weiteren Informationen. Da das lyrische Ich „[ü]bern Garten“ (V. 1) „Wandervögel ziehn“ (V. 2) hört, wird verdeutlicht, dass es Frühling ist, da die Vögel nun nicht mehr im Süden, sondern schon wieder zurück sind und somit sogar über Gärten fliegen. Das lyrische Ich erkennt, dass dies „Frühlingsdüfte“ (V. 3) bedeutet und es schon „[u]nten“ (V. 4) anfängt „zu blühn“ (V. 4). Dies soll zeigen, dass auf den Wiesen die Blumen anfangen zu blühen. Man kann mehrere Syncopen in dieser Strophe erkennen, wie z. B. „blühn“ (V. 4), welche verwendet wurden, damit das Metrum, Trochäus, stimmt. Dadurch, dass der Trochäus auch rhythmisch und harmonisch wirkt, verdeutlicht er eine fröhliche Stimmung, welche man auch in der ersten Strophe erkennen kann. In der zweiten Strophe wird aus der Sicht des lyrische Ichs berichtet, dass es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte. Dies verdeutlicht, dass das lyrische Ich von dem Frühling beeindruckt ist und sich vor Freude kaum halten kann. Es sagt selbst, dass es dies kaum glauben könne und es sei für es, „als könnt’s nicht sein“ (V. 6). Dies und das Ausrufezeichen am Ende des Verses zeigen erneut das Beeindruckende am Frühling für das lyrische Ich , welches nahezu sprachlos scheint. Durch die Syncopen „mir’s“ (V. 6) und „könnt’s“ (V. 6) wird wieder das Metrum eingehalten. Das lyrische Ich empfindet Glücksgefühle, da „[a]lte Wunder“ (V. 7) wieder geschehen. Diese „Wunder“ ist eine Metapher und soll für den Frühlingsbeginn und somit das Blühen der Blumen stehen. Durch die immer abwechselnd betonten und unbetonten Kadenzen, welche geordnet, harmonisch und fröhlich wirken, wird noch einmal die Gefühlslage des lyrischen Ichs deutlich. Durch den klaren Himmel im Frühling sieht das lyrische Ich den Mondesglanz. Hier wird deutlich, dass es sich, wie im Titel genannt, um eine „Frühlingsnacht“ handelt. Durch die Aufzählung und die Personifikation „der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9), wird deutlich, dass der Mond und die Sterne nun wieder sichtbar sind. Die Personifikation wirkt hierbei verdeutlichend und macht diese Situation anschaulicher und besser vorstellbar. Da sogar „in Träumen“ (V. 10) des lyrischen Ichs der Wald rauscht, wird gezeigt, dass das lyrische Ich nur an den Frühling denkt, und wie wichtig dem lyrischen Ich der Frühling bzw. die Frühlingsnacht ist. Durch die Repetitio „[s]ie ist deine, sie ist dein“ (V. 11) wird verdeutlicht, dass der Frühling und die Frühlingsnacht genutzt werden sollen und dem lyrischen Ich gehören, es also den Frühling genießen soll. Die Wichtigkeit dieser Aussage wird durch das Ausrufezeichen bestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende kann man sagen, dass der Frühling bzw. die Frühlingsnacht sehr beeindruckend und faszinierend auf jemanden wirken kann. Durch das Metrum, die abwechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen und den Kreuzreimen wird diese Faszination und die Freude noch einmal deutlich. Es wurden oft Syncopen verwendet, damit das Metrum eingehalten wird. Zudem wurden durch Metaphern und Personifikationen Textstellen verständlicher dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Sophie''' ==&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben, wurde 1837 veröffentlicht und thematisiert die Wirkung des anfangenden Frühlings auf einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Reimschema ist der Kreuzreim, jedoch kann man ein abwechselndes Schema der Kadenzen erkennen, was dem Gedicht eine wenig Unordnung verleiht, dies passt zum Inhalt, da dieser auch einen Stimmungswechsel beinhaltet. Schon im Titel „Frühlingsnacht“ kann man erkennen, dass es sich im Gedicht um etwas Schönes und Wertvolles handeln muss, da Frühlingsnächte meist sehr angenehm sind, man kann die Vögel noch zwitschern hören und auch die Düfte der Blumen riechen.&lt;br /&gt;
In dem ersten Vers „[ü]bern Garten durch die Lüfte“(V. 1) wurde eine Synkope verwendet. Im zweiten Vers wurden auch wieder Vokale ausgelassen, „Hört ich Wandervögel ziehn“ (V. 2). Man könnte meinen, dass nun der Frühling oder der Winter beginnt, im Titel wird deutlich, dass es sich um den Frühling handelt. also Im dritten Vers wird jedoch deutlich gemacht, dass es sich um den Frühling handelt, da die Vögel „Frühlingsdüfte“(V. 3) bedeuten. Mit Frühlingsdüften könnten die Blumen gemeint sein, die anfangen zu blühen, was auch durch den darauffolgenden Vers „[u]nten fängt’s schon unten an zu blühn“(V. 4) bestätigt wird.&lt;br /&gt;
„Jauchzen möchte[e] ich, möchte weinen | Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 5f.), durch diesen Satz wird zum Ausdruck gebracht, dass das lyrische  Ich es kaum glauben kann, dass seine Liebe wieder da ist. Es ist sehr aufgeregt, dies wird auch noch einmal durch das Ausrufezeichen verstärkt. Zudem wurden auch wieder Synkopen und ein Pradoxon verwendet, da Jauchzen und Weinen ein Gegenspruch ist. Das lyrische  Ich denkt an die Vergangenheit zurück, da „[a]lte Wunder wieder scheinen | Mit dem Mondesglanz herein“(V.7f.). Diese Vergangenheit hat wohl etwas Magisches an sich, da es von Wundern redet, die von dem Mondglanz herein getragen werden. Mit dem Wunder könnte vielleicht eine alte Liebe gemeint sein, die wieder auflebt. Hier wurde ein Enjambement genutzt. „Alte Wunder wieder scheinen“ (V. 7) ist eine Inversion und wirkt verdeutlicht .&lt;br /&gt;
„Und der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9), ist eine Personifikation, da weder Sterne noch der Mond sprechen können. Diese Liebe muss für das Lyrische Ich etwas ganz Besonderes/Wertvolles sein, denn die Worte des zwölften Verses wird ihm sogar von einem Planeten gesagt, der so weit entfernt ist. Dieses Wertvolle wird auch noch einmal deutlich, denn „in Träumen rauscht’s der Hain“ (V. 10), sie  lässt das lyrische Ich in seinen Träumen nicht los. Es zeigt, dass das Lyrische Ich sehr davon angetan sein muss, wenn es schon davon träumt. Mit „Hain“(Z. 10). ist ein Wäldchen gemeint. Auch im vorletzten Vers „Und die Nachtigallen schlagen’s“(V. 11) wird dies noch einmal verdeutlicht. Im letzten Vers „Sie ist deine, sie ist dein!“(V. 12) wird eine Repetition verwendet, die verstärkt die Bedeutung des Verses. Aber auch das Ausrufezeichen verdeutlicht die Aussage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Liebe nicht immer vergeht und dass sie auch wieder neu aufleben kann. Es wurden viele sprachliche  Mittel verwendet. Häufig sind es Ellipsen, meist wurde in den Versen das Wort „es“ ausgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, welches 1837 von Joseph von  Eichendorff verfasst und veröffentlicht wurde, thematisiert die Wirkung der sich entwickelnden Natur im Frühling.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was es zunächst einheitlich wirken lässt. Der Titel „Frühlingsnacht“ lässt darauf schließen, dass das Gedicht eine warme Nacht beschreibt. Die ersten beiden Verse „Übern Garten durch die Lüfte / hört ich Wandervögel ziehn“ (V.1f.) enthalten drei Synkopen, was  gekürzt wirkt, jedoch lässt es den Vers ins Metrum des Gedichtes, den Trochäus, passen. In diesen Versen wird beschrieben, wie „Wandervögel“ über den Garten fliegen, da es wieder wärmer wird und sie deshalb wieder aus dem Süden kommen. Dies zeigt, dass es Frühling wird, was in Vers drei erneut erklärt wird, da dieses Ereignis „Frühlingsdüfte“ (V.3) bedeutet. Diese Düfte könnten von den Blumen verursacht werden, welche im Frühling zu blühen beginnen, was hier ebenfalls der Fall ist (vgl. V.4).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies erfreut das lyrische Ich sehr, wie man in Vers fünf sehen kann, da es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V.5) will. Dies ist zunächst ein Gegensatz, da es jedoch insbesondere jauchzt, was man an der Inversion erkennt, wird deutlich, dass es vor Freude weint. Somit wird der Frühling hier zu einem sehr emotionalen Ereignis für das lyrische Ich. Jedoch kann oder will das lyrische Ich diesen Moment nicht wahrhaben, was in Vers sechs gezeigt wird. Hier werden erneut Laute ausgelassen, was sehr knapp und flüchtig wirkt. Dies kann ein Zeichen für die Aufregung und Begeisterung des lyrischen Ichs für diese Nacht sein. Als „alte Wunder wieder scheinen“ (V.7), wird verdeutlicht, dass das lyrische Ich in Erinnerungen schwelgt, welche so schön für es sind, dass sie wie Wunder erscheinen. Da diese „mit dem Mondesglanz“(V.8) scheinen, lässt einen vermuten, dass dies die Erinnerungen an eine vergangene Frühlingsnacht sein könnten. Zudem wird der helle Schein des Mondes verschönert, indem er als „[...][G]lanz Zit.“(V.8) dargestellt wird. In der letzten Strophe werden Mond und Sterne personifiziert, da sie etwas „sagen[...]“(V.9). Außerdem zeigt sich, dass es sich hier um eine klare, wolkenlose Nacht handelt, da man Mond und Sterne sehen kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Metapher in „[u]nd in Träumen rauscht‘s der Hain“(V.10) stellt eine sanfte Brise in den Bäumen dar. Zudem könnte die Inversion, welche hier auf „Träume[...]“(V.10) hinweist, ein Zeichen für die Müdigkeit beziehungsweise die Verträumtheit des lyrischen Ichs sein. Die nun erwähnten „Nachtigallen“(V.11) zeigen noch einmal die auflebende Natur, durch den Frühling. Da Geschehnisse dem lyrischen Ich etwas mitzuteilen scheinen, kann man auch zusammenfassend sagen, dass der Frühling, insbesondere die Frühlingsnacht, das lyrische Ich auf etwas aufmerksam macht. Dies ist die Anapher und der Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V.12). Die Sache, welche mit dem Pronomen „sie“(V.12) gemeint ist, könnte eine Gelegenheit sein. Zum Beispiel eine Gelegenheit, die Initiative zu ergreifen, die schönen Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und die schönen Ereignisse sich wiederholen zu lassen. Oder das Pronomen könnte auch für die Frühlingsnacht stehen, welche, aus der Sicht des lyrischen Ichs, nur für es da sein könnte, damit es auf die Erinnerungen aufmerksam wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt, wie besondere Momente Erinnerungen oder Emotionen hervorrufen. Diese Momente sind hier, die Etwicklungen der Natur in dieser Frühlingsnacht. Zudem weisen sie darauf hin, dass man immer die Chance hat, diese Momente, an die man sich erinnert, sich wiederholen zu lassen. Das Gedicht besteht ausschließlich aus Kreuzreimen, was es harmonisch und melodisch wirken lässt. Zudem wurden viele laute durch Synkopen ausgelassen, was sehr gekürzt und flüchtig wirkt, was für die begeisterte Aufregung und Freude über diese Erinnerungen oder Gefühle spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Fabian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ,,Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wirkung der Natur im Frühjahr auf einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen eingeteilt. Das Versmaß des Gedichtes ist Trochäus. Durch den Titel des Gedichtes ,,Frühlingsnacht“ kann man davon ausgehen, dass es sich in dem Gedicht um die Schönheit der Natur handelt, da eine Frühlingsnacht für die meisten Menschen etwas sehr Schönes ist. Man erkennt, dass sich das lyrische Ich sehr auf die ,,Frühlingsnacht“ freut, da es mit den ,,Wandervögeln, [die] durch die Lüfte ziehn“ (V. 1f.), die „Frühlingsdüfte“ (V. 3) verbindet. Außerdem verbindet es damit, dass die Pflanzen wieder anfangen zu blühen. In der ersten Strophe wird ein Kreuzreim verwendet, was auch zu den abwechselnden Kadenzen passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich sagt, ,,Jauchzen möchte ich, möchte weinen, ist mir´s doch, als könnt´s nicht sein“ (V. 5f.)  wird deutlich, dass es Frühlingsnächte oder generell den Frühling sehr gerne mag und die Natur sehr stark auf ihn wirkt, da die Freude sehr groß ist. Außerdem wird deutlich, dass das lyrische Ich seine große Liebe gefunden hat, da es einen sehr glücklichen Eindruck macht und zum anderen auch sehr überrascht wirkt, was heißen kann, dass das lyrische Ich sehr überwältigt von der Natur ist. Diese Vermutung wird in den nächsten beiden Versen verstärkt, weil das lyrische Ich sagt, ,,[a]lte Wunder wieder scheinen, mit dem Mondesglanz herein“ (V. 7f.). Das zeigt, dass das lyrische Ich die Hoffnung schon aufgegeben hat, da es von einem ,,Wunder“ (V. 7) spricht und ein Wunder meistens Ereignisse sind, die unerwartet und überraschend geschehen. In Vers 7 ist das sprachliche Mittel Inversion vorhanden, da der Satz eine unübliche Reihenfolge hat. Außerdem wird an dem Wort ,,Mondesglanz“ (V. 8) deutlich, dass es die Frühlingsnächte sehr besonders findet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im neunten Vers wird eine Personifikation verwendet, da Sterne nicht sprechen können. Außerdem könnte man ,,die Sterne“ (V. 9) auch als Metapher deuten, da es damit auch sein Gewissen meinen kann, welches sozusagen zu ihm spricht. Da im nächsten Vers von ,,Träumen“ (V. 10) gesprochen wird, wird deutlich, dass sehr beeindruckt von den Frühlingsnächten ist, da es sich selbst im Schlaf damit beschäftigt. Die letzten beiden Verse kann man so deuten, dass es seine große Liebe gefunden hat und sie auch an ihm interessiert ist. Dies wird vor allem daran deutlich, dass gesagt wird ,,Sie ist deine, sie ist dein“ (V. 12), was ebenfalls deutlich macht, dass die Frühlingsnacht sehr positiv auf das lyrische Ich wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man zum Inhalt erwähnen, dass die Natur sehr positiv auf das lyrische Ich wirkt. Außerdem kann man sagen, dass das lyrische Ich den Frühling sehr gerne mag und sehr beeindruckt von den Frühlingsnächten ist. Zum Sprachlichen lässt sich sagen, dass der Trochäus und die abwechselnden Kadenzen zum Inhalt passen, da der Inhalt sehr eintönig ist. Außerdem wirkt das Gedicht dadurch sehr strukturiert. Zum Reimschema lässt sich sagen, dass in dem Gedicht ausschließlich Kreuzreime vorhanden sind, was ebenfalls bestätigt, dass es sehr melodisch wirkt. Außerdem wurden in dem Gedicht sehr viele Metaphern verwendet, was dafür sorgt, dass man sich das Gedicht besser vorstellen kann. Bei vielen Wörtern wurde auch eine Silbe bzw. ein Buchstabe ausgelassen, was dafür sorgt, dass das Wort an das Metrum und die Kadenzen angepasst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Louis ''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff 1837 verfasst und veröffentlicht, thematisiert die positiven Gefühle und Erinnerungen an eine bestimme Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen unterteilt mit jeweils vier Versen. Hierbei verwendet  der Dichter Kreuzreime, was man sehr gut an „weinen“ (V.5) und „scheinen“ (V.7) sowie „sein“ und „herein“ (V. 8) erkennen kann. Als Metrum verwendet von Eichendorff hier den Trochäus. Die Kadenzen am Ende jeden Verses sind jedoch unterschiedlich.&lt;br /&gt;
In den ersten zwei Versen „Übern Garten durch die Lüfte / Hört ich Wandervögel ziehn“ erkennt man bereits das lyrische Ich im Gedicht. Die wird durch die zwei Wörter „Hört ich“ (V. 2) deutlich. Zudem bilden diese zwei Verse eine Inversion, da Satzbauteile vertauscht wurden, um es dem Leser einprägsamer zu machen. Dass die „Wandervögel“ (V. 2) über ihn fliegen, zeigt, dass sich das Gedicht an den Beginn des Frühlings handelt, da die Vögel gerade aus dem Süden wiederkommen. „Das bedeutet Frühlingsdüfte,“ (V.3) zeigt dem lyrischen Ich, dass es langsam Frühling wird und die Blumen anfangen „[zu]blühn“ (V.4). Durch das apostrophierte „es“ in Vers 4 („fängt’s“) will der Autor das Metrum sowie die abwechselnden Kadenzen beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Strophe beginnt zunächst recht negativ für das lyrische Ich, da es „Jauchzen […] [und] weinen“ (V. 5) will, womöglich als es den kommenden Frühling sieht. Dies kann man zumindest so interpretieren, da in der vorherigen Strophe viel von dem aufkommenden Frühling handelt. Aber als es sagt: „Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 6) zeigt das lyrische Ich, dass es weint, weil es glücklich ist beziehungsweise es den Frühling mit etwas positiven verbindet. Auch in diesem Vers werden wieder zwei Buchstaben weggelassen, um die gleiche Struktur des Gedichtes zu behalten. Das Ausrufezeichen hinter diesem Satz soll es nochmal  betonen, wie eine Art Befehl. Es ist sogar so glücklich, dass es in Vers sieben von einem „Wunder“ spricht, welches „wieder [er]scheine(n)“ (V.7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten und letzten Strophe befindet sich im ersten Vers bereits eine Personifikation. „Und der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9) macht dies deutlich. Allerdings wird nicht genau klar, wer oder was mit dem „Mond“ und den „Sterne[n]“ gemeint ist. Doch wirklich klar ist es nicht. Im folgenden Vers wird durch das „rauscht’s“ (V. 10) wieder auf die Kadenzen geachtet. Dass die Rede von „Träumen“ (V.10) ist, könnte es sein, dass sich das lyrische Ich zu diesem Zeitpunkt im Schlaf befindet. Der Ausdruck „Hain“ (V.10“ ist ein anderes Wort für Wald und könnte bedeuten, dass sich das lyrische Ich in der Nähe eines Waldes befindet. Auch im elften Vers wird wieder einmal ein Buchstabe weggelassen, um die abwechselnden Kadenzen beizubehalten. Durch den Doppelpunkt am Ende dieses Verses wird der Beginn einer Aussage der „Nachtigallen“ (V.11) deutlich. Ebenfalls auffällig ist, dass sie zunächst von etwas Weiblichen („deine“) und im Folgenden von etwas Sachlichen („dein“) reden. Dieser abschließende Vers wird anschließend nochmal mit einem Ausrufezeichen beendet, was die Aussage verdeutlichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss kann man sagen, dass das lyrische Ich sehr glücklich mit dem Beginn des Frühlings ist und dieses mit vielen positiven Gedanken verbindet. Einige beschreibt es sogar als „Wunder“. Der Dichter hat zudem erst ganz am Ende zu erkennen gegeben, dass das lyrische Ich die positiven Gefühle und Erinnerungen mit einer anderen Person in Verbindung stehen. Auch ist auffällig, dass der Dichter auf sehr viele Buchstaben verzichtete, um das Metrum Trochäus einzuhalten, und die sich abwechselnden Kadenzen am Ende jeden Verses beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Michelle''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebesgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff, welches 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert das Vermissen einer geliebten Person, welches mit dem Nrühling in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel des Gedichts macht teilweise deutlich, worum es in dem Gedicht geht. Das lyrische Ich könnte die Frühlingsnacht mit einer besonderen Erinnerung verbinden. In den ersten beiden Versen wird deutlich, dass das Wetter wieder wärmer wird, da die „Wandervögel“ (V. 2) wieder in die warme Region ziehen. Die „Frühlingsdüfte“ (V. 3), auf die das lyrische Ich hinweist, machen wiederum deutlich, dass der Frühling begonnen hat und dass die Blumen nun anfangen zu blühen, was man auch an den Gerüchen wahrnehmen kann. Die meist süßen Düfte können außerdem für das Verliebtsein stehen, denn der Frühling steht für Liebe. Die Blumen, die „[u]nten“ (V. 4), also auf dem Boden stehen, fangen an zu „blühn“ (V. 4), wodurch die liebliche und lebendige Stimmung des Frühlings deutlicher wird. Die Worte „fängt es“ wurden zu „fängt‘s“ (V. 4) gekürzt, damit das Metrum, der Trochäus, weiter geführt werden kann. Durch dieses Metrum, den Kreuzreim und die regelmäßig wechselnden Kadenzen wirkt das Gedicht harmonisch und macht zudem auf die liebliche Stimmung aufmerksam. Das lyrische Ich scheint jedoch traurig zu sein, da es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte. Der Chiasmus, welcher mit einer Ellipse verbunden ist, macht ebenso die Trauer deutlich. Zudem deutet die Ellipse darauf hin, dass dem lyrischen Ich etwas fehlt. Das lyrische Ich scheint seine negativen Gefühle selbst nicht verstehen zu können, was im sechsten Vers deutlich wird. Das Ausrufezeichen verdeutlicht die Unbeholfenheit des lyrischen Ichs. Da „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V. 7), wird klar, dass die Frühlingsnacht das lyrische Ich an seine alte Liebe erinnert. Die Inversion verdeutlicht dies und lenkt die Aufmerksamkeit zudem auf die Geliebte. Die vergangenen Erinnerungen scheinen wie der „Mondesglanz“ (V. 8), wodurch deutlich wird, dass seine alte Liebe etwas Besonderes für das lyrische Ich ist. Dass das lyrische Ich noch immer verliebt ist, wird in der dritten Strophe deutlich. Die Metaphern in den Versen 9, 10 und 11 verdeutlichen, dass das lyrische Ich nur an seine Geliebte denkt und verbildlichen zudem seine Liebe. Die große Liebe zu seiner Geliebten wird deutlich, da die Planeten, die Natur und die Lebewesen ihm sagen, dass sie sein ist. Für das lyrische Ich will also das ganze Universum, dass es wieder zu seiner Geliebten findet, was durch das Ausrufezeichen verdeutlicht wird. In der letzten Zeile wird also besonders deutlich, dass das lyrische Ich seine Geliebte vermisst und sie immer noch liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich erkennen, dass das lyrische Ich, trotz der schönen und lieblichen Jahreszeit an Herzschmerz leidet und es immer noch an seine alte Liebe denkt und sie vermisst. Seine Liebe zu ihr wird vor allem durch Metaphern deutlich. Zudem wird durch die wechselnden Kadenzen und den Trochäus die liebliche Stimmung des Frühlings deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Faszination, welche vom Frühling ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was den Text strukturiert wirken lässt. Der Titel „Frühlingsnacht“ sagt aus, dass es sich in diesem Gedicht um den Frühling handelt. Die Nacht könnte in dem Titel für die Dunkelheit stehen, also könnte das Gedicht auch negativ oder traurig geprägt sein. Die Aussage „[ü]bern Garten durch die Lüfte/ [h]ört ich Wandervögel zieh´n “(V.1f.) sagt aus, dass die Vögel wieder aus dem Süden kommen, um die kommende Wärme mitzuerleben, welche im Frühling wieder aufbricht. Das Enjambement, welches folgt, sorgt noch einmal für Aufmerksamkeit. Durch die Sinneswahrnehmung „[h]ör[en]“(V.2) wird deutlich, wie das lyrische Ich die Natur im Frühling wahrnimmt. Da der Frühling mit „Wandervögel“(V.2) wieder kommt, wird durch die Metapher deutlich, dass man wieder „Frühlingsdüfte“(V.3) wahrnehmen kann, welche meist aus den Blumen, welche im Frühling wieder aufblühen, kommen. „Unten“(V.4) wird als Synonym für die Erde benutzt, was einprägsam wirkt. Es fängt „[u]nten […] an zu blühn“(V.4) , was darauf hinweist, dass nun die Blumen aufblühen. Durch den vierhebigen Trochäus, welcher im ganzen Gedicht angewendet wird, wirkt das Aufblühen der Blumen auch rhythmisch. Das Rhythmische wird auch noch einmal mit den Kreuzreimen verdeutlicht, welche ebenfalls in allen Strophen und Versen aufzufinden sind.  Außerdem wird eine weitere Gleichmäßigkeit verwendet, da die Kadenzen immer von weiblich auf männlich wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chiasmus im fünften Vers betont nochmals die atemberaubenden Gefühle, welche das lyrische Ich hat, da es „[j]auchzen [und] […] weinen“ möchte, weil es sich beschenkt vom Frühling fühlt, da es ihm so vorkommt , „als könnt`s nicht sein!“(V.6), was auch durch den Ausruf bestärkt wird. Zudem fällt die Antithese bei „sein“(Z. 6) und „Schein“ (V.6) auf, welche für einen Kontrast sorgen. Die Inversion in der fünften Zeile betont noch einmal die Gefühle. Da es den Frühling als „Wunder“(V.7) wahrnimmt, wird klar, dass es die Jahreszeit als etwas ganz Besonderes sieht. Das Enjambement, welches auf den siebten Vers folgt, sorgt noch einmal für Aufmerksamkeit. Die Metapher „Mondesglanz“(V.8) steht für die Mondstrahlen, welche sich auf der Erde reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personifikation „der Mond, die Sterne sagen`s“(V.9) wirkt einprägsam und sagt aus ,dass das Universum dem lyrischen Ich zustimmt. Dass das lyrische Ich sehr fasziniert von dem Frühling ist, wird deutlich, da es vom Frühling „[t]räum[t]“(V.10) . „[D]ie Nachtigallen schlagen´s“(V.11) wirkt einprägsam und sagt aus, dass selbst die Tiere den Frühling wertschätzen. Die Repetition „[s]ie ist deine, sie ist dein!“(V.12) wirkt betonend und sagt aus, dass das lyrische Ich den Frühling gut behandeln und genießen möchte. Außerdem wird klar, dass es durch den Frühling Glücksgefühle bekommt. Dies wird auch noch einmal durch den Ausruf verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Frühling für das lyrische Ich wichtig ist und dass es die Jahreszeit genießen möchte. Es beschreibt aus seiner Sicht eine Jahreszeit und welche Wirkung diese auf ihn hat. Durch die vielen Metaphern, welche  angewendet werden, wird das Gedicht bildhaft und lebendig veranschaulicht. Durch den Trochäus und die Abwechslung der weiblichen und männlichen Kadenzen wird ein gleichmäßiger Rhythmus wirkt, welcher in diesem Gedicht für das Aufblühen der Natur steht und für die Glücksgefühl des lyrischen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Dominik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert den wiederkehrenden Frühling für das lyrische Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat drei Strophen mit jeweils vier Versen. Durch den Trochäus wirkt das Gedicht zudem ruhig und strukturiert, da hier ein Kreuzreim vorhanden ist und die Kadenzen abwechselnd zwischen männlich und weiblich sind, was auch noch durch ähnliche Länge der Verse deutlicher wird.&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts kommt ein Enjambement vor. Da „Übern“ (V. 1), anstatt „Über dem“ geschrieben wird, wirkt das Gedicht von Anfang an sehr einfach. Anzeichen für den Frühling sind auch „die Lüfte“ (V. 1), welche mild sind. „Durch die“ (V. 1) ist auch eine Alliteration, welche den Text strukturiert. Dass es schon Frühling ist, kann man an dem „Ziehn“ (V. 2) der „Wandervögel“ (V. 2) sehen. Weil die Wandervögel schon wieder da sind, fangen auch die Blumen an zu blühen, was die „Frühlingsdüfte“ (V. 3) beschreiben. In diesen drei Versen wirkt das lyrische Ich sehr schlau, da es aus dem Verhalten der Vögel schon einen Rückschluss auf die Jahreszeit ziehen kann, was durch „das bedeutet“ (V. 3) klargemacht wird. Dass die Blumen anfangen zu blühen wird im vierten Vers klar, als es „[an]fängt“ (V. 4) zu blühen. Da es „unten“ (V. 4) anfängt zu blühen, wird die Natur, also die Blumen etc. beschrieben. „Schon“ (V. 4) wirkt so, als ob das lyrische Ich es etwas früh für den Frühling hält. In den Wörtern „fängt´s“ an und „blühn“, kann man wieder zwei sprachliche Mittel erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünften Vers kann man ein Paradoxon erkennen, da das lyrische Ich zuerst „Jauchzen“ (V. 5), sich also darüber freuen möchte, und danach möchte es „weinen“ (V. 5), also traurig sein. Durch den Enjambement „möcht[e]“ (V. 5) wirkt er nach einem Verlangen. Im zweiten Vers sieht man, dass das lyrische Ich es selber noch nicht glauben kann, da es „doch“ (V. 6), was einen Gegensatz einleitet, und es „könnt[...]“ (V. 6) nicht sein, was zeigt, dass das lyrische Ich denkt, dass es in einer Traumwelt ist. Man kann sehen, dass das lyrische Ich schon öfters so gedacht hat, da „alte Wunder wieder scheinen“ (V. 7). So wird zum Ausdruck gebracht, dass es den Frühling für ein Wunder hält. Durch „wieder“ (V. 7) wirkt es aber schon fast normal und ruhig, da wieder zwei sprachliche Mittel im Vers sind. Im achten Vers kann man zudem den „Mondesglanz“ (V. 8) erkennen, welcher für etwas Schönes in der Nacht steht, weil der Mond nur scheinen und nicht glänzen kann.&lt;br /&gt;
Hier sieht man eine Anapher, da sich das Wort „Und“ in fast allen Versen wiederholt. Im neunten Vers wird der „Mond“ (V. 9) mit den „Sternen“ (V. 9) in Verbindung gebracht. Dies wirkt so, als würden die Sterne für den Mond sprechen, dies ist also eine Personifikation. Das letzte Wort „sagen[...]“ (V. 9) zeigt eine Interjektion. Dass das lyrische Ich sich nun dem Gegenteil vom Frühling vorstellt, wird durch die „Träume[...]“ (V. 10) beschrieben, da dort der „Hain“ (V. 10) rauscht. Da es rauscht, bedeutet es, dass starker Wind weht, was ein Zeichen für den Winter oder Herbst ist. Ein Ausdruck für die Unruhe im Wald sind auch die „Nachtigallen“ (V. 11), welche „schlagen[...]“ (V. 11).Eigentlich singen Nachtigallen ruhig und, nur durch das Schlagen wird eine Unruhe ausgestrahlt. Hier fallen die Interjektionen in den Versen neun, zehn und elf auf. Der Frühling wird hier als weiblich dargestellt, da „sie“ (V. 12) „deine“ (V. 12) ist. In dem letzten Vers ist eine Anapher, welche für den Leser einprägsam sein soll. Dies wird auch durch das Ausrufezeichen deutlich, welches ein Ausruf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann man sagen, dass das Gedicht, welches aus drei Strophen und jeweils vier Versen besteht, rhythmisch geschrieben ist, da man als Metrum den Trochäus und als Versmaß den Kreuzreim erkennen kann. Zudem sind die Kadenzen immer abwechselnd, wodurch keine ungewollte Unruhe entsteht. In jedem Vers kann man Interjektionen erkennen, welche das ganze Gedicht strukturiert und rhythmisch wirken lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julius'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert die Sehnsucht nach dem Frühling oder nach einer bestimmten Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in insgesamt drei Strophen mit jeweils vier Versen eingeteilt. Dadurch wirkt es strukturiert und übersichtlich. Dem Titel „Frühlingsnacht“ kann man bereits entnehmen, dass das Gedicht von dem Frühling handelt. Die Nacht deutet schon auf etwas Verborgenes und Ungewisses hin. Diese könnte ebenfalls auf etwas Träumerisches hinweisen. Die Inversion „Übern Garten durch die Lüfte [h]ört ich Wandervögel ziehen! (V. 1f.) verdeutlicht, dass sich der Frühling bereits bemerkbar macht und er naht. Durch diese Inversion werden besonders der Garten und die Lüfte hervorgehoben, welche sich nach dem Winter ebenfalls deutlich verändern. Weil das lyrische Ich damit „Frühlingsdüfte“ (V. 3) verbindet, zeigt sich, dass es diese Umstände direkt dem Frühling zuordnet. Sofort erinnert es sich an die Frühlingsdüfte, die im Frühling durch Blumen hervortreten. Diese Aussage bestätigt sich nun durch die Inversion „Unten fängt‘s schon an zu blühn“ (V. 4). Dort wird nämlich nochmals verdeutlicht, wie sehr es dem Frühling entgegenfiebert und was es für eine Freude verspürt. Bei dem Verb „blühn“ wurde nicht ohne Grund das „e“ weggelassen. Es wurde weggelassen, damit das Versmaß, der Trochäus, beibehalten werden kann. Dadurch kommt eine sehr harmonische Stimmung zum Ausdruck, was durch die Kreuzreime und die weiblich und männlich abwechselnden Kadenzen, die im gesamten Gedicht vorzufinden sind, verdeutlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses sprachliche Mittel nennt man Synkope. Die Antithese „[j]auchzen möcht ich, möchte weinen“ (V. 5) drückt aus, dass sich das lyrische Ich wahrscheinlich so sehr freut, dass es weinen muss. Trotzdem kommt durch diese ein Gegensatz zum Ausdruck, welcher verwirrend wirkt und sich widerspricht. Dies verdeutlicht nochmals die enge Verbundenheit zwischen dem lyrischen Ich und dem Frühling. Es kann kaum glauben, dass der Frühling eintritt. Dies zeigt der Ausruf „Ist mir‘s doch, als könnt‘s nicht sein!“ (V. 6). Weil das lyrische Ich den Frühling mit einem „alten Wunder“ (V. 7) verbindet, kommt nochmals die hohe Wertschätzung des lyrischen Ich zum Ausdruck. Es vergleicht den Frühling somit mit etwas Magischem und Wundervollem. Weil diese Wunder „mit dem Mondesglanz […] hereinscheinen“ (V. 7f.), wird zum Ausdruck gebracht, dass sie sich sehr sanft auf das lyrische Ich auswirken. Dies ist eine Metapher und soll auf die Schönheit und auf den Glanz des Frühlings hinweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch davon die Rede ist, dass „der Mond, die Sterne“ (V. 9) sprechen, wird durch diese Personifikation deutlich, dass es den Mond und die Sterne, die oftmals im Frühling zu sehen sind und für den Frühling stehen, spürt und positiv wahrnimmt. Außerdem wird ausgesagt, dass „in Träumen der Hain rauscht […] (V. 10). Dieser Stelle kann man entnehmen, dass der Frühling für das lyrische Ich von so hoher Wichtigkeit ist, dass es davon träumt. Außerdem kommt so zum Ausdruck, dass es den Frühling traumhaft schön findet. Man könnte nun aber auch deuten, dass sich das lyrische Ich so sehr nach dem Frühling sehnt, dass es davon träumt und denkt, dass der Frühling bereits eingetreten sei. Hain ist eine Verniedlichung und soll in dem Falle den Wald sanfter und einladender wirken lassen. Weil am Anfang des 9., 10., 11. Verses immer ein „[u]nd“ auftritt, verstärkt diese Anapher die Aussage nochmals. Aus der Textstelle „Nachtigallen schlagen[…]: Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 11f.) kann man schließen, dass das lyrische Ich die Schönheit des Frühlings deutlich spürt. Man könnte aber auch meinen, dass es mit dem Frühling einen Geliebten oder eine Geliebte verbindet. Dies kann man anhand der Anapher „Sie ist deine, sie ist dein“ (V. 12) erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann man sagen, dass sich das lyrische Ich nach etwas sehnt. Sehr wahrscheinlich verbindet es mit dem Frühling eine Geliebte oder einen Geliebten, die bzw. der hier mit den Schönheiten des Frühlings beschrieben wird. Dies hat der Schriftsteller anhand der vielen Metaphern, Anaphern und Inversionen gut zum Ausdruck bringen können. Die Ausrufe, die in diesem Gedicht hervortreten, verdeutlichen nochmals die Sehnsucht des lyrischen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert eine besondere Frühlingsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Frühlingsnacht“, zeigt schon einmal, dass das Gedicht idyllisch sein könnte, da solche Nächte oft als etwas Besonderes angesehen werden. Dies zeigt auch die geordnete Struktur im Gedicht, da jede der drei Strophen vier Verse beinhaltet. Zudem ist das Gedicht im Trochäus geschrieben, welcher auch, durch die rhythmische Betonung, idyllisch wirkt. Um diesen Trochäus einzuhalten wurde bei „[ü]bern“ (V. 1) auch eine Silbe weggelassen. Dies kommt im Verlaufe des Gedichts noch oft vor. Da das lyrische Ich „Wandervögel ziehn“ (V. 2) hört, merkt man, dass vor kurzem erst Winter gewesen sein muss, da die Zugvögel im späten Winter, oder Anfang Frühling wieder zurückkommen. Hier bemerkt man, dass sich im ersten und zweiten Vers die Kadenzen abwechseln. Durch die Ankunft der Zugvögel vermutet es dann, dass man bald wieder „Frühlingsdüfte“ (V. 3) riechen kann, welche durch Blumen, wie Narzissen, ausgelöst werden, die im Frühling wieder blühen. Im vierten Vers werden gerade diese Blumen schon angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich freut sich so sehr darüber, dass es am liebsten „[j]auchzen“ (V. 5), also einen Freudenschrei ausführen, oder vor Freude „weinen“ (V. 5) will. Dies wird durch eine Anapher und eine Inversion noch einmal hervorgehoben und zeigt, wie glücklich es darüber ist. Im nächsten Vers wird klar, dass das lyrische Ich gar nicht glauben kann, wie schön diese Nacht ist. Diese Aussage wird durch eine Inversion und ein Ausrufezeichen betont. Da „[a]lte Wunder“ (V. 7) mit dem „Mondesglanz“ (V. 8) wieder hervorkommen, zeigt sich wieder die Faszination des lyrischen Ich an dem Frühling. Hierbei wird der achte Vers wieder durch eine Inversion hervorgehoben und verdeutlicht erneut die gemischten Gefühle. Hierbei fällt auf, dass im ganzen Gedicht Kreuzreime verwendet werden, was wieder zur ruhigen Wirkung beiträgt.  &lt;br /&gt;
In der letzten Strophe erkennt man, dass es eine wolkenlose Nacht ist, da man den „Mond“ (V. 9) und die „Sterne“ (V. 10) sehen kann. Da diese etwas „sagen[…]“ (V. 9), werden sie personifiziert, was die Wichtigkeit des Gesagten hervorhebt. Im nächsten Vers zeigt sich, dass in seinen Träumen „der Hain“ (V. 10) „rauscht[…]“ (V. 10). Wahrscheinlich haben die Bäume wieder Blätter bekommen, wodurch das Rauschen erzeugt wird. Zudem „schlagen[…]“ die Nachtigallen mit ihren Flügeln. Diese drei Verse sind Inversionen. Der Mond, die Sterne, der Hain und die Nachtigallen teilen ihm alle dasselbe mit: „Sie ist deine, sie ist dein!“. Wahrscheinlich ist die Nacht gemeint, die ihm gehören soll. Dem lyrischen Ich wird also klar, dass es nicht an das Ende dieser Nacht denken, sondern die Nacht genießen soll. Der Doppelpunkt vor dem Satz, das Ausrufezeichen und dass der Vers nach dem Komma wiederholt wird, zeigen die Wichtigkeit der Verse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt findet das lyrische Ich diese Frühlingsnacht wunderschön. Es ist regelrechtfasziniert von dem Frühling. Es ist sich klar, dass es so eine Frühlingsnacht nicht mehr so oft erleben wird. Zudem wurden viele Inversionen und einige Ausrufezeichen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff 1837 geschrieben, thematisiert die Liebe zwischen Mensch und Natur und die Schönheit der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Gedicht ist damit in drei Sinnabschnitte unterteilt. Zuerst, Vers 1-4 , der Anfang des Frühlings in der Natur, dann Vers 5-8 ,  die Wirkung auf das lyrische Ich und zuletzt, Vers 9-12 , wird die Liebe zum Frühling eingestanden.&lt;br /&gt;
Durch das Gedicht zieht sich ein Kreuzreim „Lüfte“(V.1) „Düfte“(V.3) , „ziehn“(V.2) „blühn“(V.4), welcher beruhigend wirkt. Weiterhin zeigen sich abwechselnde Kadenzen, welche melodisch  und wieder einmal beruhigend wirken. „Übern Garten“(V.1)  ist eine Metapher für den Nachthimmel und wirkt veranschaulichend. Weiterhin zeigt sich durch „Übern“(V.1) der Trochäus, da das Es, extra gekürzt wurde um in das Metrum zu passen.  Die Injektion  in (Vers 1-2)  betont die Schönheit der Natur. Mit „Lüfte“(V.1) sind die Düfte gemeint, die beim Blühen von Blumen entstehen . Die „Wandervögel“(V.2) ist eine Metapher  für den Frühlingsanfang, da sie nach einem langen, kalten Winter wieder den Frühling in das Land bringen. Das wird nochmals durch „Das bedeutet Frühlingsdüfte“(V.3) klar, da weitere Ereignisse im Frühling diese starten . Die Frühlingsdüfte sind eine Metapher  für das Blühen von Blumen, welche beruhigend und beruhigend   wirken. Mit „Unten“(V.4) ist der Erdboden auf dem Blumen anfangen zu blühen . Mit „blühn“(V.4) ist metaphorisch der Anfang von Leben gemeint, da das aufblühen  von Blumen im Frühling Lebenserschaffung bedeutet, womit man den Neuanfang im Leben in Verbindung bringen kann. Die Alliteration „Jauchzen möcht ich, möchte „Weinen“(V.5)  “(V.5) wirkt bedrückend und traurig, da durch die Alliteration „Jauchzen“(V.5) und „Weinen“(V.5)  dies  besonders betont wird. „Jauchzen“(V.5) wird nochmals durch die Infusion betont, die dies  veranschaulicht. Damit ist gemeint, dass man vor Freude weint und sich von der Schönheit der Natur mitreißen lässt. Die Adversive  Konjunktion „doch“(V.6) zeigt einen thematischen Umschwung, der auf das Wirken des Frühlings auf das lyrische Ich hinweist. Das lyrische Ich ist von der Schönheit des Frühling erstaunt, da es so erstaunt ist  „als könnt‘s nicht sein“(V.6) welches  durch das Ausrufezeichen „!“  (V.6) verdeutlicht wird. Mit „Alte Wunder“(V.7) sind alte Erinnerungen gemeint, an die sich das lyrische Ich erinnert, welches  sentimental wirkt. Mit „Mondesglanz“(V.8) wird klar, dass das lyrische Ich sich in einer Frühlingsnacht befindet, in der es sich von der Schönheit der Natur mitreißen lässt. „Der Mondesglanz“(V.8) ist hierbei der Schein des Mondes, welcher beruhigend wirkt. Das lyrische Ich lässt sich so von der Frühlingsnatur beeindrucken, dass es wirkt, als wenn der „Mond“(V.9) und die „Sterne“(V.9) lebendig wären und durch die Metapher „sagen[...]“(V.9)  können. Weiterhin ist das lyrische Ich von der Schönheit des Frühlings mitgerissen, da selbst in „Träumen“(V.10) von Hainen die Rede ist. (?)&lt;br /&gt;
Die Anapher „Und“(V.9, 10, 11)  Betont diese besondere Beziehung zwischen des lyrischen Ich‘s  und der Natur. Mit den „Nachtgallien“(V.11)  sind die Zugvögel gemeint die in zurück in die Heimat fliegen, wenn der Winter vorbei ist.&lt;br /&gt;
All diese Besonderheiten im Frühling, „der Hain“, „der Mond“, „die Sterne“ und „die Nachtgallen“(V.9, 10, 11) zeigen, dass der Frühling die Jahreszeit des lyrischen Ichs ist, in die es sich verliebt hat. Als wäre der Frühling eine Verliebte rufen sie „Sie ist deine, Sie ist dein“(V.12), welches ein Repetitio ist und die Liebe zwischen lyrischem Ich und dem Frühling ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Naturgedicht „Frühlingsnacht“ die Schönheit der Frühlingsnatur passend ausdrückt und die Liebe zwischen lyrischem Ich und Frühling durch sprachliche Mittel gut ausgedrückt wird. Weiterhin zeigt sich eine Harmonie  zwischen Inhalt  und sprachlichen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Tim'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff verfasst und 1837 veröffentlicht, thematisiert den Beginn des Frühlings und dessen Schönheiten, sowie die Verbindung dessen mit einem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass in den ersten beiden Versen „Wandervögel“ (V.2) durch die „Lüfte“ (V.1) fliegen, wird deutlich, dass der Winter vorbei ist und der Frühling nun beginnt, weil die Wandervögel wieder in ihre Heimat zurückkommen. Weiterhin wird bei dem Verb „ziehn“ (V.2) eine Silbe weggelassen, um das Versmaß, den Trochäus, einzuhalten. Dieser wirkt rhythmisch und belebend, was wiederum zum Frühling passt. Weil das lyrische Ich sagt: „Das bedeutet Frühlingsdüfte“ (V.3), kommt zum Vorschein, dass der Frühling nun beginnt. Außerdem passen die „Frühlingsdüfte“ (V.3) zu dem „[B]lüh[e]n“ (V.4). Mit dem „blühn“ (V.4), was eine Synkope ist, sind die Pflanzen und Blumen gemeint, die im Frühling zu sehen und ebenso zu riechen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Strophe beginnt mit einer Inversion, welche auf den fünften Vers aufmerksam macht. Weil das lyrische Ich „[j]auchzen“ (V.5) und „weinen“ (V.5) will, wird deutlich, dass  es sehr glücklich ist, weil es vor Freude weint. Ebenso ist der sechste Vers eine Inversion, welche betonend wirkt. Dadurch, dass das lyrische Ich sich fühlt (vgl. V.6), „als könnt´s nicht sein“, kommt zum Vorschein, dass das lyrische Ich noch nicht glauben kann, dass es Frühling ist. Zudem wird erneut eine Synkope („könnt´s“ V.6) benutzt, um das Versmaß, den Trochäus, einzuhalten. Außerdem macht das Ausrufezeichen am Versende auf diesen Vers besonders aufmerksam. Weil „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V.7), lässt sich sagen, dass der Frühling Erinnerungen des lyrischen Ichs weckt. Dadurch, dass dieser Vers auch eine Inversion ist, wird auf diesen aufmerksam gemacht. Da die Wunder „mit dem Mondesglanz“ (V.8) kommen, könnte gemeint sein, dass sie Nacht für Nacht mehr werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vers drei sind zwei Personifikationen („Und der Mond, die Sterne sagen's“ V.9) zu erkennen. Diese sorgen dafür, dass der Leser sich die Situation vorstellen kann. Weiterhin wird deutlich, dass das lyrische Ich sich wünscht einen „rausch[enden] Hain“ (V.10) zu hören, weil es davon „[t]räum[t]“ (V.10). In den letzten beiden Versen rufen „Nachtigallen“ (V.11) und dafür sorgen, dass die Situation interessanter dargestellt wird: „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V.12). Auch „sie“ (V.12) ist eine Metapher, welche für den Frühling steht. Dadurch kommt zum Vorschein, dass wahrscheinlich der Frühling zu dem lyrischem Ich gekommen, also eingetreten ist, und es diesen nun genießen kann. Außerdem wird dieser letzte Vers durch das Ausrufezeichen betont. Zuletzt fällt auf, dass das ganze Gedicht im Kreuzreim verfasst wurde, was stimmig und rhythmisch wirkt. Dazu passen auch die abwechselnd männlichen und weiblichen Kadenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurden für das Gedicht viele sprachliche Mittel verwendet, wie vor allem Inversionen, die einige Verse betonen. Außerdem wurde ein Kreuzreim verwendet und das ganze Gedicht wurde im Trochäus mit abwechselnd männlichen und weiblichen Kadenzen formuliert. Zuletzt geht es in dem Gedicht um den Frühling und dessen Verbindung zum lyrischen Ich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Deutsch/Lyrik/Korrektur</id>
		<title>CFS T-Klassen/Klasse 9b 2017-2018/Deutsch/Lyrik/Korrektur</title>
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				<updated>2018-06-14T10:26:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Verbindung der Natur mit einer erneut aufgeblühten Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Dies lässt das Gedicht strukturiert wirken. Durch die abwechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen spiegelt sich die Struktur und ein gewisser Rhythmus erneut wider. Anhand des Titels „Frühlingsnacht“ erkennt man, dass es die Jahreszeit Frühling und Tageszeit Nacht ist. Frühlingsnächte sind meistens mild und ruhig, weshalb eine ruhige und entspannte Stimmung aufkommt. Dass es Frühling ist, wird dadurch belegt, da „Wandervögel“ (V. 2) durch die „Lüfte“ (V. 1) ziehen. Dies ist immer im Frühling so, da sie aus dem Süden in den Norden fliegen. Durch die Alliteration „durch die“ (V. 1) wird die Position der Vögel beschrieben. Dass das lyrische Ich von sich spricht, wird im 2. Vers durch das Personalpronomen „ich“ deutlich. Es scheint eine schöne und angenehme Stimmung zu herrschen. Im nächsten Vers riecht das lyrische Ich „Frühlingsdüfte“ (V. 3). Die riechen meist lieblich, süßlich oder frisch. Dass der Frühling schon begonnen hat, wird zum Ausdruck gebracht, da es schon anfängt „zu blühn“ (V. 4). Dies könnte aber auch für den Anfang einer Liebe oder das erneute Aufblühen einer Liebe stehen, was sich am Ende der Analyse zeigen wird. Die Antithese „Übern“ (V. 1) und „Unten“ (V. 4) beschreibt die Unendlichkeit des Himmels und die Tiefen der Erde oder auch die Höhen und Tiefen der Liebe. In der ersten Strophe erkennt man eine Synästhesie, da das lyrische Ich hört, riecht und sieht. Dies lässt das Ganze bildlicher wirken und man kann sich besser in die Situation hineinversetzten. Weiterhin erkennt man in dem 4. Vers das Metrum, den Trochäus, durch die Synkope bei dem Wort „fängt‘s“. Daher wirkt das Gedicht wieder einheitlich und es hat einen schönen, ruhigen Rhythmus. Zudem werden durchgehend Kreuzreime verwendet, wodurch die einheitliche und rhythmische Wirkung noch einmal verstärkt wird. &lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe werden Zweifel und zugleich Freude des lyrischen Ichs deutlich. Die Zweifel werden durch die Inversion „[j]auchzen möcht ich“ (V. 5) zum Ausdruck gebracht.  Allerdings könnte dies auch bedeuten, dass es sich unglaublich freut. Verstärkt wird dies durch die Repetition „möchte weinen“ (V. 5), also eventuell vor Freude. Es kann sich nicht vorstellen, dass das Ganze passiert. Dies zeigt sich an „[a]lte Wunder“ (V. 6). Durch die Wunder wirkt dies ein wenig magisch und unwirklich. Aus dem Adjektiv [a]lt[...]“ (V. 6) lässt sich erkennen, dass es diese Liebe schon einmal gab und sie nun wieder aufblüht. Dass das, was passiert, schön ist, wird durch den „Mondesglanz“ (V. 7) gezeigt. Denn alles, was glänzt, ist meistens wertvoll und schön. &lt;br /&gt;
In der dritten Strophe redet sozusagen die Natur metaphorisch gesehen mit dem lyrischen Ich. Denn der „Mond, die Sterne sagen‘s“ (V. 8), „in Träumen rauscht‘s der Hain“ (V. 9) und zuletzt „[schlagen‘s] die Nachtigallen“ (V. 10). Dies sind Metaphern und Personifikationen, weshalb man sich das Ganze gut vorstellen kann. Mit „Nachtigallen“ (V. 10) verbindet man oft Liebe und Liebespaare, was zum Inhalt passen würde. Es wirkt, als wäre mit dem Frühling  gar nicht die Jahreszeit, sondern die Liebe des lyrischen Ich‘s beschrieben worden. Das heißt, die Schönheit des Frühlings könnte sich auf eine Frau beziehen, wenn man davon ausgeht, dass das lyrische Ich ein Mann ist. Der letzte Vers zeigt, dass die Liebe nun kein Hindernis mehr hat, da die Natur, metaphorisch gesehen, sagt: „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 12). Durch die Repetition und das Ausrufezeichen wirkt das Ausgesagte nochmal vertiefend und bestätigend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt sich, dass das lyrische Ich die neu aufgeblühte Liebe anhand vieler Metaphern und Personifikationen zum Ausdruck bringt. Daher kann man sich das Ganze gut vorstellen und sich in die Situation hineinversetzten. Es verbindet die Natur mit der Liebe, weshalb man es als Natur-, aber auch als Liebesgedicht sehen kann. Durch den Trochäus, die abwechselnden Kadenzen und das Reimschema bekommt das Gedicht Struktur und wirkt rhythmisch und ruhig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas K.'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebesgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff, 1837 veröffentlicht, thematisiert ein besonderes Erlebnis mit der Erkenntnis, seine alte Liebe wiederzufinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was strukturiert und geordnet wirkt. Zu dieser Struktur passen auch die Kreuzreime. Der Titel „Frühlingsnacht“ sagt bereits etwas zum Inhalt des Gedichts aus. Er deutet auf ein besonderes Erlebnis oder eine Erinnerung hin, welches das lyrische Ich erlebt (hat), weil es um eine bestimmte Nacht geht. Die erste Strophe handelt vom Frühlingsbeginn. Das zeigt sich unter anderem daran, dass das lyrische Ich „Wandervögel“ (V. 2) hört, die jedes Jahr im Frühling kommen, weil es wärmer wird. In Vers 1 wird durch die Inversion besonders „Übern Garten“ betont und hervorgehoben. Weiterhin kommt auch die Stille zum Ausdruck, die zu diesem Zeitpunkt herrscht, da das lyrische Ich die Vögel „durch die Lüfte [ziehen hörte]“ (V. 1f.). Diese könnte er nicht hören, wenn die Geräuschkulisse zu laut wäre. Am konjugierten Verb „[h]ört“ (V. 2) erkennt man das Versmaß Trochäus, das ebenfalls zur Struktur und Ordnung des Reimschemas passt. Weil das Verb im Präteritum steht, wird das „e“ am Ende weggelassen. Das lyrische Ich bringt das Vorbeiziehen der Wandervögel dann in Verbindung mit „Frühlingsdüfte[n]“ (V. 3). Daraus lässt sich schließen, dass es mit dem Frühling eine Erinnerung verbindet. Der Beginn des Frühlings wird nochmals verdeutlicht, weil die Pflanzen wieder blühen (vgl. V. 4). Auch hier wird durch die Inversion das Wort „Unten“ (V. 4) hervorgehoben. Die Ortsangabe „[u]nten“ (V. 4) steht wahrscheinlich für den Garten des lyrischen Ichs. Hier wird deutlich, dass das lyrische Ich in einem Haus ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich weiß zu Beginn der zweiten Strophe nicht, ob es sich freuen oder weinen soll. Das wird deutlich, weil es sagt: „Jauchzen möcht ich, möchte weinen“ (V. 5). Die Freude scheint zunächst größer zu sein, weil „Jauchzen“  (V. 5) ebenfalls durch eine weitere Inversion betont wird, „weinen“ (V. 5) hingegen nicht. Das lyrische Ich kann es zudem nicht glauben, was gerade passiert, was durch den Ausruf „Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 6) deutlich wird. Nun zeigt sich, warum sich das lyrische Ich wahrscheinlich freut. Es redet von „[a]lte[n] Wundern“ (V. 7). Damit könnte es Dinge meinen, die es schon lange nicht mehr gesehen oder erlebt hat. Das wird auch durch das temporale Adverb „wieder“ (V. 7) verdeutlicht. Das Wort „Wunder“ (V. 7) deutet schon auf die Besonderheit hin, diese Wirkung wird nochmals durch „Mondesglanz“ (V. 8) verstärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit für das lyrische Ich wird wiederum daran verdeutlicht, dass „der Mond, die Sterne [etwas] sagen[…]“ (V. 9). Hier wurde zwischen „der Mond“ (V. 9) sowie „die Sterne“ (V. 9) ein Bindungswort weggelassen, um den beiden Wörtern eine engere Verbindung zu geben. Dies ist des Weiteren eine Personifikation, durch die gezeigt wird, dass dem lyrischen Ich nun etwas klar geworden ist. Dass es für das lyrische Ich irreal wirkt, kommt dadurch zum Ausdruck, dass es „in Träumen [des lyrischen Ichs] rauscht[…]“ (V. 10). Dadurch, dass es Nacht ist, das lyrische Ich wahrscheinlich in seinem Bett liegt und etwas Besonderes empfindet, liegt es nahe, dass es eventuell einen Traum hat. Im letzten Vers zeigt sich, wovon es vielleicht träumt, worüber es sich freut und welche Erkenntnis es erlangt. Der Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 12) bringt zum Ausdruck, dass das lyrische Ich von einer alten Geliebten träumt, die es nun wieder treffen und einen Neuanfang wagen möchte. Das würde auch zum Frühling passen, der symbolisch für einen Neuanfang steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die „Frühlingsnacht“ ein besonderes Erlebnis für das lyrische Ich ist, in der es die Erkenntnis erlangt, dass er vielleicht eine alte Liebe wieder treffen möchte, was auch symbolhaft durch den Frühling (Neuanfang) deutlich wird. Sprachlich werden viele Inversionen und Metaphern verwendet, die immer wieder bestimmte Wörter betonen und hervorheben oder bildlich darstellen, sodass der Leser die Gefühle und Gedanken des lyrischen Ichs besser versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Hendrik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht „Frühlingsnacht&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, werden die Schönheit des Frühlings und die damit verknüpften Erinnerungen thematisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Es ist im Trochäus geschrieben, weshalb das Gedicht rhythmisch und beruhigend wirkt. Um dieses Versmaß beizubehalten, werden in dem Gedicht auch Buchstaben weggelassen, wie zum Beispiel bei „ziehn“ (V. 2) und „blühn“ (V. 4), wo jeweils ein e weggelassen wurde. Außerdem ist dieses Gedicht in einem Kreuzreim geschrieben und hat sich abwechselnde Kadenzen.  Der Titel “Frühlingsnacht“ macht von Anfang an deutlich, dass es um den Beginn des Frühlings geht und um eine Nacht in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
Da etwas „ [ü]ber[m] Garten“ (V. 1) passiert, wird die Aufmerksamkeit auf den Himmel gerichtet, dies wird nochmals mit „durch die Lüfte“ (V. 1) verdeutlicht. In dem nächsten Vers wird klar, dass das lyrische Ich von seinen eigenen Erlebnissen erzählt. Da es „Wandervögel“ (V. 2) hört, wird ein Zusammenhang mit dem Beginn des Frühlings hergestellt. Das lyrische Ich verknüpft die „Wandervögel“ (V. 2) mit dem Beginn des Frühlings, da diese „Frühlingsdüfte“ (V. 3) für es bedeuten. Der Beginn des Frühlings wird nun noch damit verdeutlicht, dass es anfängt zu „blühn“ (V. 4)..&lt;br /&gt;
In dem fünften Vers wird wieder mit dem Wort „ich“ (V. 5) ein Bezug zu dem lyrische Ich hergestellt. Da es „[J]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte, es aber nicht kann, was an „möchte“ (V. 5) zum Ausdruck kommt, wird deutlich, wieviel es mit dem Frühling verbindet und dass dieser eine besondere Zeit für das lyrische Ich ist. Da der Frühlingsbeginn für das lyrische Ich „nicht sein“ (V. 6) kann, wird nochmals verdeutlicht, wie viel es mit dem Frühling verbindet. Da „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V. 7), wird wiederum ein Bezug zur Vergangenheit hergestellt. Da ein Bezug mit dem „Mondesglanz herein“ (V. 8) scheint, wird gezeigt, dass das lyrische Ich dies nicht nur generell mit dem Frühling verbindet, sondern in einen Zusammenhang mit der Nacht, womit auch ein Bezug zum Titel hergestellt wird. Außerdem zeigt dies, dass das lyrische Ich nachts viel nachdenkt. &lt;br /&gt;
Die nächsten drei Verse werden durch eine Anapher verbunden, welche die Aufmerksamkeit des Lesers steigert: „Und der Mond, die Sterne sagen’s, /  Und in Träumen rauscht's der Hain, / Und die Nachtigallen schlagen’s:“ (V. 9-11). Durch das Wort „Träumen“ (V. 10) wird wieder ein Bezug auf Erinnerungen des lyrischen Ichs hergestellt. An der Anapher „[s]ie ist deine, sie ist dein“ wird nun auch eine Erinnerung des lyrischen Ichs zum Ausdruck gebracht. Hierbei könnte es sich um eine Schwester, Mutter oder die große Liebe handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wirkt dieses Gedicht sehr beruhigend, was an dem Versmaß und dem Reimschema liegt und dreht sich um die Erinnerungen einer Person, welche diese mit einer bestimmten Jahres- und Tageszeit verknüpft und zwar der Frühlingsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julian'''==&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff, veröffentlicht 1837, thematisiert die besondere Freude über das Eintreffen des Frühlings und das Erinnern an eine alte Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils acht Versen, was geordnet wirkt und zu dem vorhandenen Reimschema passt und zwar dem Kreuzreim. Hier wird in der Reihenfolge abab, cdcd und efef gereimt, was ebenfalls zu einer Regelmäßigkeit führt. Das hierbei angewendete Metrum ist der Trochäus, wobei die Kadenzen ständig abwechselnd am Ende der Reime variieren. Das Gedicht beginnt mit „Übern Garten durch die Lüfte“ (V. 1), was dem Leser zeigen soll, dass  sich etwas ändert. Dies wird zuerst nur auf die Natur bezogen, da es „durch die Lüfte“ (V.1) eine Veränderung des Wetters gibt. Außerdem zeigt es die Freude des lyrischen Ichs, da dieser Vers direkt mit einem ungewöhnlich fröhlichen laut anfängt und zwar „ü“ (V.1). Im zweiten Vers wird zum ersten Mal  durch das Personalpronomen „ich“ (V.2) auf das lyrische Ich aufmerksam gemacht. Durch die Alliteration in Vers eins „(d)urch (d)ie“ (V.1) soll das lyrische Ich zum Ausdruck bringen, dass  „Wandervögel“ (V.2), die über seinen Garten geflogen sind, hoch oben am Himmel waren, was eine Anspielung auf das gute Wetter ist. Da er die Wandervögel kommen „hört“ (V.2), erkennt man, dass der Frühling noch nicht ganz gekommen, sondern noch auf seinem Weg ist. In Vers drei kann man an „das bedeutet Frühlingsdüfte“ (V.3) erkennen, dass sich das lyrische Ich schon sehnsüchtig auf den Frühling freut. Ebenso scheint es durch das Verb „bedeutet“ (V.3), als würde sich das lyrische Ich an Ereignisse zurück erinnern, die es zur Frühlingszeit erlebt hat. Durch den Gegensatz zu Vers eins mit „unten fängts schon an zu blühen“ (V.4) erkennt man, dass überall etwas los ist und das lyrische Ich nichts verpassen möchte. Es scheint so, als hätte das lyrische Ich eine alte Liebe erinnert, da er „Jauchzen“ (V.5) möchte. Dies wird nochmals verstärkt, da es ebenso den Drang hat zu „weinen“ (V.5). An „als könnt’s nicht sein!“ (V.6) erkennt man, dass es gar nicht glauben will, was damals alles passiert ist. Dies wird nochmals durch das Ausrufezeichen verstärkt. Doch durch eine plötzliche Gefühlsveränderung, die man an „Wunder“ (V.7) erkennen kann, baut das lyrische Ich plötzlich wieder Mut auf. Dies zeigt sich auch, da es Nacht geworden ist, weil jetzt „Mondesglanz“ (V.8) herein kommt und es motiviert und eventuell sogar aufheitert eine neue Chance bei der Geliebten zu bekommen. Es wird weiter verstärkt, da „Mond“ (V.9) sowie die „Sterne“ (V.9) als höhere Mächte ihm Mut und Vertrauen zusprechen. Das es im zehnten Vers „Traümen“ will soll verdeutlichen, dass er wie vor einem „Hain“ (V.10) vor einer Entscheidung steht und sich nicht sicher ist, ob er es wagen soll. Dadurch, dass im elften Vers durch eine Personifikation von einer großen Menge, in dem Falle die „Nachtigallen“ gesprochen wird zeigt, dass er sich sehr viel Mut zuspricht um sehr selbst sicher zu sein. Dies wird durch den Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein“ (V.12) nochmals verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt sich die Freude und den Gedankengang des lyrischen Ichs über den Frühling. Das lyrische Ich geht auf seine Vergangenheit ein und versucht mit höheren Mächten wie dem Universum, oder mit einer großen Menge, also Nachtigallen, sich Mut zuzusprechen um eine alte Liebe wieder gut zu reden. Diese Gedankengänge werden alle in Metaphern dargestellt, um für eine bessere Verständnis zu sorgen. Ebenso geben die abwechselnden Kadenzen die wechselnde Stimmung des lyrischen Ichs wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben wurde und 1837 von einem Verlag veröffentlicht wurde, thematisiert die Schönheit und Wunder des Frühlings.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist der Trochäus.&lt;br /&gt;
Das Wort „Übern“(V.1) ist gekürzt, damit es zum Trochäus passt. Der Teilsatz, „durch die Lüfte“(V.1) ist eine Ortsangabe und ein pars pro toto, weil klar wird, dass sich etwas in der Luft befindet und anstatt, in der Luft, durch die Lüfte geschrieben ist.  Dadurch, dass das lyrische Ich „Wandervögel ziehn“(V.2) hört, wird klar das es wärmer ist, da die Vögel in diesem Fall die Frühlingsboten sind, aber durch das„[h]ört“(V. 2), wird klar, dass es sie nicht sehen kann. Durch die „Frühlingsdüfte“(V.3)  wird die vorherige Aussage noch einmal verdeutlicht und bestätigt. Die abwechselnden Kadenzen wirken hier, zusammen mit dem Trochäus, rhythmisch. Mit „unten“(V.4), ist der Boden gemeint, wobei die Distanz zum Himmel und der Erde klar wird. Am Boden „fängts“ schon an zu blühen“(V.4), womit Blumen, Bäume, andere Pflanzen und Sträucher gemeint sind. Das zeigt nochmal, dass es warm ist.&lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich „jauchzen [und] weinen“(V.5) möchte, zeigt , wie emotional es dem Frühling begegnet und welche Erfahrungen es vielleicht mit dem Frühling gemacht hat, dass es so reagiert. Dadurch, dass das lyrische Ich auch denkt, dass es nicht sein „[könnt]“(V.6), kann √ auch bedeuten, dass es glücklich ist, dass der vermutlich lange Winter zu Ende ist und der Frühling seinen Platz einnimmt. Dadurch, dass sich das lyrische Ich mit „mir‘s“(V.6) anspricht, wird das Selbstgespräch des lyrischen Ichs klar. Dass es sich über den Frühling freut, wird mit „[a]lte Wunder wieder scheinen“(V.7) verdeutlicht, da ein Wunder meistens etwas Gutes ist. Da die Wunder „scheinen“(V.7), erinnert sich das lyrische Ich an den letzten Frühling, welcher wahrscheinlich schön war, da die Erinnerungen am „scheinen“(V.7) sind. Zwischen Vers sieben und acht gibt es ein Enjambement. Da die Wunder erst wieder „[m]it dem Mondesglanz herein“(V.8) scheinen, zeigt √, das es eine klare Nacht ist, nicht bewölkt oder mit Unwettern versehen.  Das wird durch die Metapher und Personifikation, dass es sogar die Sterne „[sagen]“(V.9), gezeigt. Denn die Sterne zeigen hier noch einmal, dass der Himmel klar ist.&lt;br /&gt;
Da der Hain in den „Träumen“(V.10) rauscht, zeigt, dass der Frühling dem lyrischen Ich so gut gefällt, dass es vielleicht einschläft und vom Winter träumt. Die Nachtigallen „[schlagen]“(V.11) Zit. die Wörter, womit wahrscheinlich gemeint ist, dass sie die Wort stark betonten und schnell aussprechen, was an dem Ausrufezeichen in Vers 12 zu sehen ist. Sie sagen nämlich, dass sie „dein“(V.12) ist. Was zeigt, dass man möglichst viel aus der Nacht machen sollte, da sie so schön ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich den Frühling sehr schätzt und ihn sehr mag, da es emotional reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lea''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph von Eichendorff: Frühlingsnacht (1837)&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben, wurde 1837 veröffentlicht und thematisiert die Faszination des Frühlings für einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Dadurch wirkt es geordnet und rhythmisch. Zudem erkennt man, dass im ganzen Gedicht Kreuzreime verwendet werden, wodurch das Rhythmische erneut deutlich wird. Schon im Titel „Frühlingsnacht“ erkennt man worum es in diesem Gedicht geht, jedoch erfährt man keine weiteren Informationen. Da das lyrische Ich „[ü]bern Garten“ (V. 1) „Wandervögel ziehn“ (V. 2) hört, wird verdeutlicht, dass es Frühling ist, da die Vögel nun nicht mehr im Süden, sondern schon wieder zurück sind und somit sogar über Gärten fliegen. Das lyrische Ich erkennt, dass dies „Frühlingsdüfte“ (V. 3) bedeutet und es schon „[u]nten“ (V. 4) anfängt „zu blühn“ (V. 4). Dies soll zeigen, dass auf den Wiesen die Blumen anfangen zu blühen. Man kann mehrere Syncopen in dieser Strophe erkennen, wie z. B. „blühn“ (V. 4), welche verwendet wurden, damit das Metrum, Trochäus, stimmt. Dadurch, dass der Trochäus auch rhythmisch und harmonisch wirkt, verdeutlicht er eine fröhliche Stimmung, welche man auch in der ersten Strophe erkennen kann. In der zweiten Strophe wird aus der Sicht des lyrische Ichs berichtet, dass es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte. Dies verdeutlicht, dass das lyrische Ich von dem Frühling beeindruckt ist und sich vor Freude kaum halten kann. Es sagt selbst, dass es dies kaum glauben könne und es sei für es, „als könnt’s nicht sein“ (V. 6). Dies und das Ausrufezeichen am Ende des Verses zeigen erneut das Beeindruckende am Frühling für das lyrische Ich , welches nahezu sprachlos scheint. Durch die Syncopen „mir’s“ (V. 6) und „könnt’s“ (V. 6) wird wieder das Metrum eingehalten. Das lyrische Ich empfindet Glücksgefühle, da „[a]lte Wunder“ (V. 7) wieder geschehen. Diese „Wunder“ ist eine Metapher und soll für den Frühlingsbeginn und somit das Blühen der Blumen stehen. Durch die immer abwechselnd betonten und unbetonten Kadenzen, welche geordnet, harmonisch und fröhlich wirken, wird noch einmal die Gefühlslage des lyrischen Ichs deutlich. Durch den klaren Himmel im Frühling sieht das lyrische Ich den Mondesglanz. Hier wird deutlich, dass es sich, wie im Titel genannt, um eine „Frühlingsnacht“ handelt. Durch die Aufzählung und die Personifikation „der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9), wird deutlich, dass der Mond und die Sterne nun wieder sichtbar sind. Die Personifikation wirkt hierbei verdeutlichend und macht diese Situation anschaulicher und besser vorstellbar. Da sogar „in Träumen“ (V. 10) des lyrischen Ichs der Wald rauscht, wird gezeigt, dass das lyrische Ich nur an den Frühling denkt, und wie wichtig dem lyrischen Ich der Frühling bzw. die Frühlingsnacht ist. Durch die Repetitio „[s]ie ist deine, sie ist dein“ (V. 11) wird verdeutlicht, dass der Frühling und die Frühlingsnacht genutzt werden sollen und dem lyrischen Ich gehören, es also den Frühling genießen soll. Die Wichtigkeit dieser Aussage wird durch das Ausrufezeichen bestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende kann man sagen, dass der Frühling bzw. die Frühlingsnacht sehr beeindruckend und faszinierend auf jemanden wirken kann. Durch das Metrum, die abwechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen und den Kreuzreimen wird diese Faszination und die Freude noch einmal deutlich. Es wurden oft Syncopen verwendet, damit das Metrum eingehalten wird. Zudem wurden durch Metaphern und Personifikationen Textstellen verständlicher dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Sophie''' ==&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben, wurde 1837 veröffentlicht und thematisiert die Wirkung des anfangenden Frühlings auf einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Reimschema ist der Kreuzreim, jedoch kann man ein abwechselndes Schema der Kadenzen erkennen, was dem Gedicht eine wenig Unordnung verleiht, dies passt zum Inhalt, da dieser auch einen Stimmungswechsel beinhaltet. Schon im Titel „Frühlingsnacht“ kann man erkennen, dass es sich im Gedicht um etwas Schönes und Wertvolles handeln muss, da Frühlingsnächte meist sehr angenehm sind, man kann die Vögel noch zwitschern hören und auch die Düfte der Blumen riechen.&lt;br /&gt;
In dem ersten Vers „[ü]bern Garten durch die Lüfte“(V. 1) wurde eine Synkope verwendet. Im zweiten Vers wurden auch wieder Vokale ausgelassen, „Hört ich Wandervögel ziehn“ (V. 2). Man könnte meinen, dass nun der Frühling oder der Winter beginnt, im Titel wird deutlich, dass es sich um den Frühling handelt. also Im dritten Vers wird jedoch deutlich gemacht, dass es sich um den Frühling handelt, da die Vögel „Frühlingsdüfte“(V. 3) bedeuten. Mit Frühlingsdüften könnten die Blumen gemeint sein, die anfangen zu blühen, was auch durch den darauffolgenden Vers „[u]nten fängt’s schon unten an zu blühn“(V. 4) bestätigt wird.&lt;br /&gt;
„Jauchzen möchte[e] ich, möchte weinen | Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 5f.), durch diesen Satz wird zum Ausdruck gebracht, dass das lyrische  Ich es kaum glauben kann, dass seine Liebe wieder da ist. Es ist sehr aufgeregt, dies wird auch noch einmal durch das Ausrufezeichen verstärkt. Zudem wurden auch wieder Synkopen und ein Pradoxon verwendet, da Jauchzen und Weinen ein Gegenspruch ist. Das lyrische  Ich denkt an die Vergangenheit zurück, da „[a]lte Wunder wieder scheinen | Mit dem Mondesglanz herein“(V.7f.). Diese Vergangenheit hat wohl etwas Magisches an sich, da es von Wundern redet, die von dem Mondglanz herein getragen werden. Mit dem Wunder könnte vielleicht eine alte Liebe gemeint sein, die wieder auflebt. Hier wurde ein Enjambement genutzt. „Alte Wunder wieder scheinen“ (V. 7) ist eine Inversion und wirkt verdeutlicht .&lt;br /&gt;
„Und der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9), ist eine Personifikation, da weder Sterne noch der Mond sprechen können. Diese Liebe muss für das Lyrische Ich etwas ganz Besonderes/Wertvolles sein, denn die Worte des zwölften Verses wird ihm sogar von einem Planeten gesagt, der so weit entfernt ist. Dieses Wertvolle wird auch noch einmal deutlich, denn „in Träumen rauscht’s der Hain“ (V. 10), sie  lässt das lyrische Ich in seinen Träumen nicht los. Es zeigt, dass das Lyrische Ich sehr davon angetan sein muss, wenn es schon davon träumt. Mit „Hain“(Z. 10). ist ein Wäldchen gemeint. Auch im vorletzten Vers „Und die Nachtigallen schlagen’s“(V. 11) wird dies noch einmal verdeutlicht. Im letzten Vers „Sie ist deine, sie ist dein!“(V. 12) wird eine Repetition verwendet, die verstärkt die Bedeutung des Verses. Aber auch das Ausrufezeichen verdeutlicht die Aussage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Liebe nicht immer vergeht und dass sie auch wieder neu aufleben kann. Es wurden viele sprachliche  Mittel verwendet. Häufig sind es Ellipsen, meist wurde in den Versen das Wort „es“ ausgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, welches 1837 von Joseph von  Eichendorff verfasst und veröffentlicht wurde, thematisiert die Wirkung der sich entwickelnden Natur im Frühling.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was es zunächst einheitlich wirken lässt. Der Titel „Frühlingsnacht“ lässt darauf schließen, dass das Gedicht eine warme Nacht beschreibt. Die ersten beiden Verse „Übern Garten durch die Lüfte / hört ich Wandervögel ziehn“ (V.1f.) enthalten drei Synkopen, was  gekürzt wirkt, jedoch lässt es den Vers ins Metrum des Gedichtes, den Trochäus, passen. In diesen Versen wird beschrieben, wie „Wandervögel“ über den Garten fliegen, da es wieder wärmer wird und sie deshalb wieder aus dem Süden kommen. Dies zeigt, dass es Frühling wird, was in Vers drei erneut erklärt wird, da dieses Ereignis „Frühlingsdüfte“ (V.3) bedeutet. Diese Düfte könnten von den Blumen verursacht werden, welche im Frühling zu blühen beginnen, was hier ebenfalls der Fall ist (vgl. V.4).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies erfreut das lyrische Ich sehr, wie man in Vers fünf sehen kann, da es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V.5) will. Dies ist zunächst ein Gegensatz, da es jedoch insbesondere jauchzt, was man an der Inversion erkennt, wird deutlich, dass es vor Freude weint. Somit wird der Frühling hier zu einem sehr emotionalen Ereignis für das lyrische Ich. Jedoch kann oder will das lyrische Ich diesen Moment nicht wahrhaben, was in Vers sechs gezeigt wird. Hier werden erneut Laute ausgelassen, was sehr knapp und flüchtig wirkt. Dies kann ein Zeichen für die Aufregung und Begeisterung des lyrischen Ichs für diese Nacht sein. Als „alte Wunder wieder scheinen“ (V.7), wird verdeutlicht, dass das lyrische Ich in Erinnerungen schwelgt, welche so schön für es sind, dass sie wie Wunder erscheinen. Da diese „mit dem Mondesglanz“(V.8) scheinen, lässt einen vermuten, dass dies die Erinnerungen an eine vergangene Frühlingsnacht sein könnten. Zudem wird der helle Schein des Mondes verschönert, indem er als „[...][G]lanz Zit.“(V.8) dargestellt wird. In der letzten Strophe werden Mond und Sterne personifiziert, da sie etwas „sagen[...]“(V.9). Außerdem zeigt sich, dass es sich hier um eine klare, wolkenlose Nacht handelt, da man Mond und Sterne sehen kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Metapher in „[u]nd in Träumen rauscht‘s der Hain“(V.10) stellt eine sanfte Brise in den Bäumen dar. Zudem könnte die Inversion, welche hier auf „Träume[...]“(V.10) hinweist, ein Zeichen für die Müdigkeit beziehungsweise die Verträumtheit des lyrischen Ichs sein. Die nun erwähnten „Nachtigallen“(V.11) zeigen noch einmal die auflebende Natur, durch den Frühling. Da Geschehnisse dem lyrischen Ich etwas mitzuteilen scheinen, kann man auch zusammenfassend sagen, dass der Frühling, insbesondere die Frühlingsnacht, das lyrische Ich auf etwas aufmerksam macht. Dies ist die Anapher und der Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V.12). Die Sache, welche mit dem Pronomen „sie“(V.12) gemeint ist, könnte eine Gelegenheit sein. Zum Beispiel eine Gelegenheit, die Initiative zu ergreifen, die schönen Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und die schönen Ereignisse sich wiederholen zu lassen. Oder das Pronomen könnte auch für die Frühlingsnacht stehen, welche, aus der Sicht des lyrischen Ichs, nur für es da sein könnte, damit es auf die Erinnerungen aufmerksam wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt, wie besondere Momente Erinnerungen oder Emotionen hervorrufen. Diese Momente sind hier, die Etwicklungen der Natur in dieser Frühlingsnacht. Zudem weisen sie darauf hin, dass man immer die Chance hat, diese Momente, an die man sich erinnert, sich wiederholen zu lassen. Das Gedicht besteht ausschließlich aus Kreuzreimen, was es harmonisch und melodisch wirken lässt. Zudem wurden viele laute durch Synkopen ausgelassen, was sehr gekürzt und flüchtig wirkt, was für die begeisterte Aufregung und Freude über diese Erinnerungen oder Gefühle spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Fabian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ,,Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wirkung der Natur im Frühjahr auf einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen eingeteilt. Das Versmaß des Gedichtes ist Trochäus. Durch den Titel des Gedichtes ,,Frühlingsnacht“ kann man davon ausgehen, dass es sich in dem Gedicht um die Schönheit der Natur handelt, da eine Frühlingsnacht für die meisten Menschen etwas sehr Schönes ist. Man erkennt, dass sich das lyrische Ich sehr auf die ,,Frühlingsnacht“ freut, da es mit den ,,Wandervögeln, [die] durch die Lüfte ziehn“ (V. 1f.), die „Frühlingsdüfte“ (V. 3) verbindet. Außerdem verbindet es damit, dass die Pflanzen wieder anfangen zu blühen. In der ersten Strophe wird ein Kreuzreim verwendet, was auch zu den abwechselnden Kadenzen passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich sagt, ,,Jauchzen möchte ich, möchte weinen, ist mir´s doch, als könnt´s nicht sein“ (V. 5f.)  wird deutlich, dass es Frühlingsnächte oder generell den Frühling sehr gerne mag und die Natur sehr stark auf ihn wirkt, da die Freude sehr groß ist. Außerdem wird deutlich, dass das lyrische Ich seine große Liebe gefunden hat, da es einen sehr glücklichen Eindruck macht und zum anderen auch sehr überrascht wirkt, was heißen kann, dass das lyrische Ich sehr überwältigt von der Natur ist. Diese Vermutung wird in den nächsten beiden Versen verstärkt, weil das lyrische Ich sagt, ,,[a]lte Wunder wieder scheinen, mit dem Mondesglanz herein“ (V. 7f.). Das zeigt, dass das lyrische Ich die Hoffnung schon aufgegeben hat, da es von einem ,,Wunder“ (V. 7) spricht und ein Wunder meistens Ereignisse sind, die unerwartet und überraschend geschehen. In Vers 7 ist das sprachliche Mittel Inversion vorhanden, da der Satz eine unübliche Reihenfolge hat. Außerdem wird an dem Wort ,,Mondesglanz“ (V. 8) deutlich, dass es die Frühlingsnächte sehr besonders findet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im neunten Vers wird eine Personifikation verwendet, da Sterne nicht sprechen können. Außerdem könnte man ,,die Sterne“ (V. 9) auch als Metapher deuten, da es damit auch sein Gewissen meinen kann, welches sozusagen zu ihm spricht. Da im nächsten Vers von ,,Träumen“ (V. 10) gesprochen wird, wird deutlich, dass sehr beeindruckt von den Frühlingsnächten ist, da es sich selbst im Schlaf damit beschäftigt. Die letzten beiden Verse kann man so deuten, dass es seine große Liebe gefunden hat und sie auch an ihm interessiert ist. Dies wird vor allem daran deutlich, dass gesagt wird ,,Sie ist deine, sie ist dein“ (V. 12), was ebenfalls deutlich macht, dass die Frühlingsnacht sehr positiv auf das lyrische Ich wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man zum Inhalt erwähnen, dass die Natur sehr positiv auf das lyrische Ich wirkt. Außerdem kann man sagen, dass das lyrische Ich den Frühling sehr gerne mag und sehr beeindruckt von den Frühlingsnächten ist. Zum Sprachlichen lässt sich sagen, dass der Trochäus und die abwechselnden Kadenzen zum Inhalt passen, da der Inhalt sehr eintönig ist. Außerdem wirkt das Gedicht dadurch sehr strukturiert. Zum Reimschema lässt sich sagen, dass in dem Gedicht ausschließlich Kreuzreime vorhanden sind, was ebenfalls bestätigt, dass es sehr melodisch wirkt. Außerdem wurden in dem Gedicht sehr viele Metaphern verwendet, was dafür sorgt, dass man sich das Gedicht besser vorstellen kann. Bei vielen Wörtern wurde auch eine Silbe bzw. ein Buchstabe ausgelassen, was dafür sorgt, dass das Wort an das Metrum und die Kadenzen angepasst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Louis ''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff 1837 verfasst und veröffentlicht, thematisiert die positiven Gefühle und Erinnerungen an eine bestimme Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen unterteilt mit jeweils vier Versen. Hierbei verwendet  der Dichter Kreuzreime, was man sehr gut an „weinen“ (V.5) und „scheinen“ (V.7) sowie „sein“ und „herein“ (V. 8) erkennen kann. Als Metrum verwendet von Eichendorff hier den Trochäus. Die Kadenzen am Ende jeden Verses sind jedoch unterschiedlich.&lt;br /&gt;
In den ersten zwei Versen „Übern Garten durch die Lüfte / Hört ich Wandervögel ziehn“ erkennt man bereits das lyrische Ich im Gedicht. Die wird durch die zwei Wörter „Hört ich“ (V. 2) deutlich. Zudem bilden diese zwei Verse eine Inversion, da Satzbauteile vertauscht wurden, um es dem Leser einprägsamer zu machen. Dass die „Wandervögel“ (V. 2) über ihn fliegen, zeigt, dass sich das Gedicht an den Beginn des Frühlings handelt, da die Vögel gerade aus dem Süden wiederkommen. „Das bedeutet Frühlingsdüfte,“ (V.3) zeigt dem lyrischen Ich, dass es langsam Frühling wird und die Blumen anfangen „[zu]blühn“ (V.4). Durch das apostrophierte „es“ in Vers 4 („fängt’s“) will der Autor das Metrum sowie die abwechselnden Kadenzen beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Strophe beginnt zunächst recht negativ für das lyrische Ich, da es „Jauchzen […] [und] weinen“ (V. 5) will, womöglich als es den kommenden Frühling sieht. Dies kann man zumindest so interpretieren, da in der vorherigen Strophe viel von dem aufkommenden Frühling handelt. Aber als es sagt: „Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 6) zeigt das lyrische Ich, dass es weint, weil es glücklich ist beziehungsweise es den Frühling mit etwas positiven verbindet. Auch in diesem Vers werden wieder zwei Buchstaben weggelassen, um die gleiche Struktur des Gedichtes zu behalten. Das Ausrufezeichen hinter diesem Satz soll es nochmal  betonen, wie eine Art Befehl. Es ist sogar so glücklich, dass es in Vers sieben von einem „Wunder“ spricht, welches „wieder [er]scheine(n)“ (V.7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten und letzten Strophe befindet sich im ersten Vers bereits eine Personifikation. „Und der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9) macht dies deutlich. Allerdings wird nicht genau klar, wer oder was mit dem „Mond“ und den „Sterne[n]“ gemeint ist. Doch wirklich klar ist es nicht. Im folgenden Vers wird durch das „rauscht’s“ (V. 10) wieder auf die Kadenzen geachtet. Dass die Rede von „Träumen“ (V.10) ist, könnte es sein, dass sich das lyrische Ich zu diesem Zeitpunkt im Schlaf befindet. Der Ausdruck „Hain“ (V.10“ ist ein anderes Wort für Wald und könnte bedeuten, dass sich das lyrische Ich in der Nähe eines Waldes befindet. Auch im elften Vers wird wieder einmal ein Buchstabe weggelassen, um die abwechselnden Kadenzen beizubehalten. Durch den Doppelpunkt am Ende dieses Verses wird der Beginn einer Aussage der „Nachtigallen“ (V.11) deutlich. Ebenfalls auffällig ist, dass sie zunächst von etwas Weiblichen („deine“) und im Folgenden von etwas Sachlichen („dein“) reden. Dieser abschließende Vers wird anschließend nochmal mit einem Ausrufezeichen beendet, was die Aussage verdeutlichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss kann man sagen, dass das lyrische Ich sehr glücklich mit dem Beginn des Frühlings ist und dieses mit vielen positiven Gedanken verbindet. Einige beschreibt es sogar als „Wunder“. Der Dichter hat zudem erst ganz am Ende zu erkennen gegeben, dass das lyrische Ich die positiven Gefühle und Erinnerungen mit einer anderen Person in Verbindung stehen. Auch ist auffällig, dass der Dichter auf sehr viele Buchstaben verzichtete, um das Metrum Trochäus einzuhalten, und die sich abwechselnden Kadenzen am Ende jeden Verses beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Michelle''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebesgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff, welches 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert das Vermissen einer geliebten Person, welches mit dem Nrühling in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel des Gedichts macht teilweise deutlich, worum es in dem Gedicht geht. Das lyrische Ich könnte die Frühlingsnacht mit einer besonderen Erinnerung verbinden. In den ersten beiden Versen wird deutlich, dass das Wetter wieder wärmer wird, da die „Wandervögel“ (V. 2) wieder in die warme Region ziehen. Die „Frühlingsdüfte“ (V. 3), auf die das lyrische Ich hinweist, machen wiederum deutlich, dass der Frühling begonnen hat und dass die Blumen nun anfangen zu blühen, was man auch an den Gerüchen wahrnehmen kann. Die meist süßen Düfte können außerdem für das Verliebtsein stehen, denn der Frühling steht für Liebe. Die Blumen, die „[u]nten“ (V. 4), also auf dem Boden stehen, fangen an zu „blühn“ (V. 4), wodurch die liebliche und lebendige Stimmung des Frühlings deutlicher wird. Die Worte „fängt es“ wurden zu „fängt‘s“ (V. 4) gekürzt, damit das Metrum, der Trochäus, weiter geführt werden kann. Durch dieses Metrum, den Kreuzreim und die regelmäßig wechselnden Kadenzen wirkt das Gedicht harmonisch und macht zudem auf die liebliche Stimmung aufmerksam. Das lyrische Ich scheint jedoch traurig zu sein, da es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte. Der Chiasmus, welcher mit einer Ellipse verbunden ist, macht ebenso die Trauer deutlich. Zudem deutet die Ellipse darauf hin, dass dem lyrischen Ich etwas fehlt. Das lyrische Ich scheint seine negativen Gefühle selbst nicht verstehen zu können, was im sechsten Vers deutlich wird. Das Ausrufezeichen verdeutlicht die Unbeholfenheit des lyrischen Ichs. Da „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V. 7), wird klar, dass die Frühlingsnacht das lyrische Ich an seine alte Liebe erinnert. Die Inversion verdeutlicht dies und lenkt die Aufmerksamkeit zudem auf die Geliebte. Die vergangenen Erinnerungen scheinen wie der „Mondesglanz“ (V. 8), wodurch deutlich wird, dass seine alte Liebe etwas Besonderes für das lyrische Ich ist. Dass das lyrische Ich noch immer verliebt ist, wird in der dritten Strophe deutlich. Die Metaphern in den Versen 9, 10 und 11 verdeutlichen, dass das lyrische Ich nur an seine Geliebte denkt und verbildlichen zudem seine Liebe. Die große Liebe zu seiner Geliebten wird deutlich, da die Planeten, die Natur und die Lebewesen ihm sagen, dass sie sein ist. Für das lyrische Ich will also das ganze Universum, dass es wieder zu seiner Geliebten findet, was durch das Ausrufezeichen verdeutlicht wird. In der letzten Zeile wird also besonders deutlich, dass das lyrische Ich seine Geliebte vermisst und sie immer noch liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich erkennen, dass das lyrische Ich, trotz der schönen und lieblichen Jahreszeit an Herzschmerz leidet und es immer noch an seine alte Liebe denkt und sie vermisst. Seine Liebe zu ihr wird vor allem durch Metaphern deutlich. Zudem wird durch die wechselnden Kadenzen und den Trochäus die liebliche Stimmung des Frühlings deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Faszination, welche vom Frühling ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was den Text strukturiert wirken lässt. Der Titel „Frühlingsnacht“ sagt aus, dass es sich in diesem Gedicht um den Frühling handelt. Die Nacht könnte in dem Titel für die Dunkelheit stehen, also könnte das Gedicht auch negativ oder traurig geprägt sein. Die Aussage „[ü]bern Garten durch die Lüfte/ [h]ört ich Wandervögel zieh´n “(V.1f.) sagt aus, dass die Vögel wieder aus dem Süden kommen, um die kommende Wärme mitzuerleben, welche im Frühling wieder aufbricht. Das Enjambement, welches folgt, sorgt noch einmal für Aufmerksamkeit. Durch die Sinneswahrnehmung „[h]ör[en]“(V.2) wird deutlich, wie das lyrische Ich die Natur im Frühling wahrnimmt. Da der Frühling mit „Wandervögel“(V.2) wieder kommt, wird durch die Metapher deutlich, dass man wieder „Frühlingsdüfte“(V.3) wahrnehmen kann, welche meist aus den Blumen, welche im Frühling wieder aufblühen, kommen. „Unten“(V.4) wird als Synonym für die Erde benutzt, was einprägsam wirkt. Es fängt „[u]nten […] an zu blühn“(V.4) , was darauf hinweist, dass nun die Blumen aufblühen. Durch den vierhebigen Trochäus, welcher im ganzen Gedicht angewendet wird, wirkt das Aufblühen der Blumen auch rhythmisch. Das Rhythmische wird auch noch einmal mit den Kreuzreimen verdeutlicht, welche ebenfalls in allen Strophen und Versen aufzufinden sind.  Außerdem wird eine weitere Gleichmäßigkeit verwendet, da die Kadenzen immer von weiblich auf männlich wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chiasmus im fünften Vers betont nochmals die atemberaubenden Gefühle, welche das lyrische Ich hat, da es „[j]auchzen [und] […] weinen“ möchte, weil es sich beschenkt vom Frühling fühlt, da es ihm so vorkommt , „als könnt`s nicht sein!“(V.6), was auch durch den Ausruf bestärkt wird. Zudem fällt die Antithese bei „sein“(Z. 6) und „Schein“ (V.6) auf, welche für einen Kontrast sorgen. Die Inversion in der fünften Zeile betont noch einmal die Gefühle. Da es den Frühling als „Wunder“(V.7) wahrnimmt, wird klar, dass es die Jahreszeit als etwas ganz Besonderes sieht. Das Enjambement, welches auf den siebten Vers folgt, sorgt noch einmal für Aufmerksamkeit. Die Metapher „Mondesglanz“(V.8) steht für die Mondstrahlen, welche sich auf der Erde reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personifikation „der Mond, die Sterne sagen`s“(V.9) wirkt einprägsam und sagt aus ,dass das Universum dem lyrischen Ich zustimmt. Dass das lyrische Ich sehr fasziniert von dem Frühling ist, wird deutlich, da es vom Frühling „[t]räum[t]“(V.10) . „[D]ie Nachtigallen schlagen´s“(V.11) wirkt einprägsam und sagt aus, dass selbst die Tiere den Frühling wertschätzen. Die Repetition „[s]ie ist deine, sie ist dein!“(V.12) wirkt betonend und sagt aus, dass das lyrische Ich den Frühling gut behandeln und genießen möchte. Außerdem wird klar, dass es durch den Frühling Glücksgefühle bekommt. Dies wird auch noch einmal durch den Ausruf verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Frühling für das lyrische Ich wichtig ist und dass es die Jahreszeit genießen möchte. Es beschreibt aus seiner Sicht eine Jahreszeit und welche Wirkung diese auf ihn hat. Durch die vielen Metaphern, welche  angewendet werden, wird das Gedicht bildhaft und lebendig veranschaulicht. Durch den Trochäus und die Abwechslung der weiblichen und männlichen Kadenzen wird ein gleichmäßiger Rhythmus wirkt, welcher in diesem Gedicht für das Aufblühen der Natur steht und für die Glücksgefühl des lyrischen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Dominik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert den wiederkehrenden Frühling für das lyrische Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat drei Strophen mit jeweils vier Versen. Durch den Trochäus wirkt das Gedicht zudem ruhig und strukturiert, da hier ein Kreuzreim vorhanden ist und die Kadenzen abwechselnd zwischen männlich und weiblich sind, was auch noch durch ähnliche Länge der Verse deutlicher wird.&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts kommt ein Enjambement vor. Da „Übern“ (V. 1), anstatt „Über dem“ geschrieben wird, wirkt das Gedicht von Anfang an sehr einfach. Anzeichen für den Frühling sind auch „die Lüfte“ (V. 1), welche mild sind. „Durch die“ (V. 1) ist auch eine Alliteration, welche den Text strukturiert. Dass es schon Frühling ist, kann man an dem „Ziehn“ (V. 2) der „Wandervögel“ (V. 2) sehen. Weil die Wandervögel schon wieder da sind, fangen auch die Blumen an zu blühen, was die „Frühlingsdüfte“ (V. 3) beschreiben. In diesen drei Versen wirkt das lyrische Ich sehr schlau, da es aus dem Verhalten der Vögel schon einen Rückschluss auf die Jahreszeit ziehen kann, was durch „das bedeutet“ (V. 3) klargemacht wird. Dass die Blumen anfangen zu blühen wird im vierten Vers klar, als es „[an]fängt“ (V. 4) zu blühen. Da es „unten“ (V. 4) anfängt zu blühen, wird die Natur, also die Blumen etc. beschrieben. „Schon“ (V. 4) wirkt so, als ob das lyrische Ich es etwas früh für den Frühling hält. In den Wörtern „fängt´s“ an und „blühn“, kann man wieder zwei sprachliche Mittel erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünften Vers kann man ein Paradoxon erkennen, da das lyrische Ich zuerst „Jauchzen“ (V. 5), sich also darüber freuen möchte, und danach möchte es „weinen“ (V. 5), also traurig sein. Durch den Enjambement „möcht[e]“ (V. 5) wirkt er nach einem Verlangen. Im zweiten Vers sieht man, dass das lyrische Ich es selber noch nicht glauben kann, da es „doch“ (V. 6), was einen Gegensatz einleitet, und es „könnt[...]“ (V. 6) nicht sein, was zeigt, dass das lyrische Ich denkt, dass es in einer Traumwelt ist. Man kann sehen, dass das lyrische Ich schon öfters so gedacht hat, da „alte Wunder wieder scheinen“ (V. 7). So wird zum Ausdruck gebracht, dass es den Frühling für ein Wunder hält. Durch „wieder“ (V. 7) wirkt es aber schon fast normal und ruhig, da wieder zwei sprachliche Mittel im Vers sind. Im achten Vers kann man zudem den „Mondesglanz“ (V. 8) erkennen, welcher für etwas Schönes in der Nacht steht, weil der Mond nur scheinen und nicht glänzen kann.&lt;br /&gt;
Hier sieht man eine Anapher, da sich das Wort „Und“ in fast allen Versen wiederholt. Im neunten Vers wird der „Mond“ (V. 9) mit den „Sternen“ (V. 9) in Verbindung gebracht. Dies wirkt so, als würden die Sterne für den Mond sprechen, dies ist also eine Personifikation. Das letzte Wort „sagen[...]“ (V. 9) zeigt eine Interjektion. Dass das lyrische Ich sich nun dem Gegenteil vom Frühling vorstellt, wird durch die „Träume[...]“ (V. 10) beschrieben, da dort der „Hain“ (V. 10) rauscht. Da es rauscht, bedeutet es, dass starker Wind weht, was ein Zeichen für den Winter oder Herbst ist. Ein Ausdruck für die Unruhe im Wald sind auch die „Nachtigallen“ (V. 11), welche „schlagen[...]“ (V. 11).Eigentlich singen Nachtigallen ruhig und, nur durch das Schlagen wird eine Unruhe ausgestrahlt. Hier fallen die Interjektionen in den Versen neun, zehn und elf auf. Der Frühling wird hier als weiblich dargestellt, da „sie“ (V. 12) „deine“ (V. 12) ist. In dem letzten Vers ist eine Anapher, welche für den Leser einprägsam sein soll. Dies wird auch durch das Ausrufezeichen deutlich, welches ein Ausruf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann man sagen, dass das Gedicht, welches aus drei Strophen und jeweils vier Versen besteht, rhythmisch geschrieben ist, da man als Metrum den Trochäus und als Versmaß den Kreuzreim erkennen kann. Zudem sind die Kadenzen immer abwechselnd, wodurch keine ungewollte Unruhe entsteht. In jedem Vers kann man Interjektionen erkennen, welche das ganze Gedicht strukturiert und rhythmisch wirken lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julius'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert die Sehnsucht nach dem Frühling oder nach einer bestimmten Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in insgesamt drei Strophen mit jeweils vier Versen eingeteilt. Dadurch wirkt es strukturiert und übersichtlich. Dem Titel „Frühlingsnacht“ kann man bereits entnehmen, dass das Gedicht von dem Frühling handelt. Die Nacht deutet schon auf etwas Verborgenes und Ungewisses hin. Diese könnte ebenfalls auf etwas Träumerisches hinweisen. Die Inversion „Übern Garten durch die Lüfte [h]ört ich Wandervögel ziehen! (V. 1f.) verdeutlicht, dass sich der Frühling bereits bemerkbar macht und er naht. Durch diese Inversion werden besonders der Garten und die Lüfte hervorgehoben, welche sich nach dem Winter ebenfalls deutlich verändern. Weil das lyrische Ich damit „Frühlingsdüfte“ (V. 3) verbindet, zeigt sich, dass es diese Umstände direkt dem Frühling zuordnet. Sofort erinnert es sich an die Frühlingsdüfte, die im Frühling durch Blumen hervortreten. Diese Aussage bestätigt sich nun durch die Inversion „Unten fängt‘s schon an zu blühn“ (V. 4). Dort wird nämlich nochmals verdeutlicht, wie sehr es dem Frühling entgegenfiebert und was es für eine Freude verspürt. Bei dem Verb „blühn“ wurde nicht ohne Grund das „e“ weggelassen. Es wurde weggelassen, damit das Versmaß, der Trochäus, beibehalten werden kann. Dadurch kommt eine sehr harmonische Stimmung zum Ausdruck, was durch die Kreuzreime und die weiblich und männlich abwechselnden Kadenzen, die im gesamten Gedicht vorzufinden sind, verdeutlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses sprachliche Mittel nennt man Synkope. Die Antithese „[j]auchzen möcht ich, möchte weinen“ (V. 5) drückt aus, dass sich das lyrische Ich wahrscheinlich so sehr freut, dass es weinen muss. Trotzdem kommt durch diese ein Gegensatz zum Ausdruck, welcher verwirrend wirkt und sich widerspricht. Dies verdeutlicht nochmals die enge Verbundenheit zwischen dem lyrischen Ich und dem Frühling. Es kann kaum glauben, dass der Frühling eintritt. Dies zeigt der Ausruf „Ist mir‘s doch, als könnt‘s nicht sein!“ (V. 6). Weil das lyrische Ich den Frühling mit einem „alten Wunder“ (V. 7) verbindet, kommt nochmals die hohe Wertschätzung des lyrischen Ich zum Ausdruck. Es vergleicht den Frühling somit mit etwas Magischem und Wundervollem. Weil diese Wunder „mit dem Mondesglanz […] hereinscheinen“ (V. 7f.), wird zum Ausdruck gebracht, dass sie sich sehr sanft auf das lyrische Ich auswirken. Dies ist eine Metapher und soll auf die Schönheit und auf den Glanz des Frühlings hinweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch davon die Rede ist, dass „der Mond, die Sterne“ (V. 9) sprechen, wird durch diese Personifikation deutlich, dass es den Mond und die Sterne, die oftmals im Frühling zu sehen sind und für den Frühling stehen, spürt und positiv wahrnimmt. Außerdem wird ausgesagt, dass „in Träumen der Hain rauscht […] (V. 10). Dieser Stelle kann man entnehmen, dass der Frühling für das lyrische Ich von so hoher Wichtigkeit ist, dass es davon träumt. Außerdem kommt so zum Ausdruck, dass es den Frühling traumhaft schön findet. Man könnte nun aber auch deuten, dass sich das lyrische Ich so sehr nach dem Frühling sehnt, dass es davon träumt und denkt, dass der Frühling bereits eingetreten sei. Hain ist eine Verniedlichung und soll in dem Falle den Wald sanfter und einladender wirken lassen. Weil am Anfang des 9., 10., 11. Verses immer ein „[u]nd“ auftritt, verstärkt diese Anapher die Aussage nochmals. Aus der Textstelle „Nachtigallen schlagen[…]: Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 11f.) kann man schließen, dass das lyrische Ich die Schönheit des Frühlings deutlich spürt. Man könnte aber auch meinen, dass es mit dem Frühling einen Geliebten oder eine Geliebte verbindet. Dies kann man anhand der Anapher „Sie ist deine, sie ist dein“ (V. 12) erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann man sagen, dass sich das lyrische Ich nach etwas sehnt. Sehr wahrscheinlich verbindet es mit dem Frühling eine Geliebte oder einen Geliebten, die bzw. der hier mit den Schönheiten des Frühlings beschrieben wird. Dies hat der Schriftsteller anhand der vielen Metaphern, Anaphern und Inversionen gut zum Ausdruck bringen können. Die Ausrufe, die in diesem Gedicht hervortreten, verdeutlichen nochmals die Sehnsucht des lyrischen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert eine besondere Frühlingsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Frühlingsnacht“, zeigt schon einmal, dass das Gedicht idyllisch sein könnte, da solche Nächte oft als etwas Besonderes angesehen werden. Dies zeigt auch die geordnete Struktur im Gedicht, da jede der drei Strophen vier Verse beinhaltet. Zudem ist das Gedicht im Trochäus geschrieben, welcher auch, durch die rhythmische Betonung, idyllisch wirkt. Um diesen Trochäus einzuhalten wurde bei „[ü]bern“ (V. 1) auch eine Silbe weggelassen. Dies kommt im Verlaufe des Gedichts noch oft vor. Da das lyrische Ich „Wandervögel ziehn“ (V. 2) hört, merkt man, dass vor kurzem erst Winter gewesen sein muss, da die Zugvögel im späten Winter, oder Anfang Frühling wieder zurückkommen. Hier bemerkt man, dass sich im ersten und zweiten Vers die Kadenzen abwechseln. Durch die Ankunft der Zugvögel vermutet es dann, dass man bald wieder „Frühlingsdüfte“ (V. 3) riechen kann, welche durch Blumen, wie Narzissen, ausgelöst werden, die im Frühling wieder blühen. Im vierten Vers werden gerade diese Blumen schon angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich freut sich so sehr darüber, dass es am liebsten „[j]auchzen“ (V. 5), also einen Freudenschrei ausführen, oder vor Freude „weinen“ (V. 5) will. Dies wird durch eine Anapher und eine Inversion noch einmal hervorgehoben und zeigt, wie glücklich es darüber ist. Im nächsten Vers wird klar, dass das lyrische Ich gar nicht glauben kann, wie schön diese Nacht ist. Diese Aussage wird durch eine Inversion und ein Ausrufezeichen betont. Da „[a]lte Wunder“ (V. 7) mit dem „Mondesglanz“ (V. 8) wieder hervorkommen, zeigt sich wieder die Faszination des lyrischen Ich an dem Frühling. Hierbei wird der achte Vers wieder durch eine Inversion hervorgehoben und verdeutlicht erneut die gemischten Gefühle. Hierbei fällt auf, dass im ganzen Gedicht Kreuzreime verwendet werden, was wieder zur ruhigen Wirkung beiträgt.  &lt;br /&gt;
In der letzten Strophe erkennt man, dass es eine wolkenlose Nacht ist, da man den „Mond“ (V. 9) und die „Sterne“ (V. 10) sehen kann. Da diese etwas „sagen[…]“ (V. 9), werden sie personifiziert, was die Wichtigkeit des Gesagten hervorhebt. Im nächsten Vers zeigt sich, dass in seinen Träumen „der Hain“ (V. 10) „rauscht[…]“ (V. 10). Wahrscheinlich haben die Bäume wieder Blätter bekommen, wodurch das Rauschen erzeugt wird. Zudem „schlagen[…]“ die Nachtigallen mit ihren Flügeln. Diese drei Verse sind Inversionen. Der Mond, die Sterne, der Hain und die Nachtigallen teilen ihm alle dasselbe mit: „Sie ist deine, sie ist dein!“. Wahrscheinlich ist die Nacht gemeint, die ihm gehören soll. Dem lyrischen Ich wird also klar, dass es nicht an das Ende dieser Nacht denken, sondern die Nacht genießen soll. Der Doppelpunkt vor dem Satz, das Ausrufezeichen und dass der Vers nach dem Komma wiederholt wird, zeigen die Wichtigkeit der Verse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt findet das lyrische Ich diese Frühlingsnacht wunderschön. Es ist regelrechtfasziniert von dem Frühling. Es ist sich klar, dass es so eine Frühlingsnacht nicht mehr so oft erleben wird. Zudem wurden viele Inversionen und einige Ausrufezeichen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Rene'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff 1837 geschrieben, thematisiert die Liebe zwischen Mensch und Natur und die Schönheit der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Gedicht ist damit in drei Sinnabschnitte unterteilt. Zuerst, Vers 1-4 , der Anfang des Frühlings in der Natur, dann Vers 5-8 ,  die Wirkung auf das lyrische Ich und zuletzt, Vers 9-12 , wird die Liebe zum Frühling eingestanden.&lt;br /&gt;
Durch das Gedicht zieht sich ein Kreuzreim „Lüfte“(V.1) „Düfte“(V.3) , „ziehn“(V.2) „blühn“(V.4), welcher beruhigend wirkt. Weiterhin zeigen sich abwechselnde Kadenzen, welche melodisch  und wieder einmal beruhigend wirken. „Übern Garten“(V.1)  ist eine Metapher für den Nachthimmel und wirkt veranschaulichend. Weiterhin zeigt sich durch „Übern“(V.1) der Trochäus, da das Es, extra gekürzt wurde um in das Metrum zu passen.  Die Injektion  in (Vers 1-2)  betont die Schönheit der Natur. Mit „Lüfte“(V.1) sind die Düfte gemeint, die beim Blühen von Blumen entstehen . Die „Wandervögel“(V.2) ist eine Metapher  für den Frühlingsanfang, da sie nach einem langen, kalten Winter wieder den Frühling in das Land bringen. Das wird nochmals durch „Das bedeutet Frühlingsdüfte“(V.3) klar, da weitere Ereignisse im Frühling diese starten . Die Frühlingsdüfte sind eine Metapher  für das Blühen von Blumen, welche beruhigend und beruhigend   wirken. Mit „Unten“(V.4) ist der Erdboden auf dem Blumen anfangen zu blühen . Mit „blühn“(V.4) ist metaphorisch der Anfang von Leben gemeint, da das aufblühen  von Blumen im Frühling Lebenserschaffung bedeutet, womit man den Neuanfang im Leben in Verbindung bringen kann. Die Alliteration „Jauchzen möcht ich, möchte „Weinen“(V.5)  “(V.5) wirkt bedrückend und traurig, da durch die Alliteration „Jauchzen“(V.5) und „Weinen“(V.5)  dies  besonders betont wird. „Jauchzen“(V.5) wird nochmals durch die Infusion betont, die dies  veranschaulicht. Damit ist gemeint, dass man vor Freude weint und sich von der Schönheit der Natur mitreißen lässt. Die Adversive  Konjunktion „doch“(V.6) zeigt einen thematischen Umschwung, der auf das Wirken des Frühlings auf das lyrische Ich hinweist. Das lyrische Ich ist von der Schönheit des Frühling erstaunt, da es so erstaunt ist  „als könnt‘s nicht sein“(V.6) welches  durch das Ausrufezeichen „!“  (V.6) verdeutlicht wird. Mit „Alte Wunder“(V.7) sind alte Erinnerungen gemeint, an die sich das lyrische Ich erinnert, welches  sentimental wirkt. Mit „Mondesglanz“(V.8) wird klar, dass das lyrische Ich sich in einer Frühlingsnacht befindet, in der es sich von der Schönheit der Natur mitreißen lässt. „Der Mondesglanz“(V.8) ist hierbei der Schein des Mondes, welcher beruhigend wirkt. Das lyrische Ich lässt sich so von der Frühlingsnatur beeindrucken, dass es wirkt, als wenn der „Mond“(V.9) und die „Sterne“(V.9) lebendig wären und durch die Metapher „sagen[...]“(V.9)  können. Weiterhin ist das lyrische Ich von der Schönheit des Frühlings mitgerissen, da selbst in „Träumen“(V.10) von Hainen die Rede ist. (?)&lt;br /&gt;
Die Anapher „Und“(V.9, 10, 11)  Betont diese besondere Beziehung zwischen des lyrischen Ich‘s  und der Natur. Mit den „Nachtgallien“(V.11)  sind die Zugvögel gemeint die in zurück in die Heimat fliegen, wenn der Winter vorbei ist.&lt;br /&gt;
All diese Besonderheiten im Frühling, „der Hain“, „der Mond“, „die Sterne“ und „die Nachtgallen“(V.9, 10, 11) zeigen, dass der Frühling die Jahreszeit des lyrischen Ichs ist, in die es sich verliebt hat. Als wäre der Frühling eine Verliebte rufen sie „Sie ist deine, Sie ist dein“(V.12), welches ein Repetitio ist und die Liebe zwischen lyrischem Ich und dem Frühling ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Naturgedicht „Frühlingsnacht“ die Schönheit der Frühlingsnatur passend ausdrückt und die Liebe zwischen lyrischem Ich und Frühling durch sprachliche Mittel gut ausgedrückt wird. Weiterhin zeigt sich eine Harmonie  zwischen Inhalt  und sprachlichen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Tim'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff verfasst und 1837 veröffentlicht, thematisiert den Beginn des Frühlings und dessen Schönheiten, sowie die Verbindung dessen mit einem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass in den ersten beiden Versen „Wandervögel“ (V.2) durch die „Lüfte“ (V.1) fliegen, wird deutlich, dass der Winter vorbei ist und der Frühling nun beginnt, weil die Wandervögel wieder in ihre Heimat zurückkommen. Weiterhin wird bei dem Verb „ziehn“ (V.2) eine Silbe weggelassen, um das Versmaß, den Trochäus, einzuhalten. Dieser wirkt rhythmisch und belebend, was wiederum zum Frühling passt. Weil das lyrische Ich sagt: „Das bedeutet Frühlingsdüfte“ (V.3), kommt zum Vorschein, dass der Frühling nun beginnt. Außerdem passen die „Frühlingsdüfte“ (V.3) zu dem „[B]lüh[e]n“ (V.4). Mit dem „blühn“ (V.4), was eine Synkope ist, sind die Pflanzen und Blumen gemeint, die im Frühling zu sehen und ebenso zu riechen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Strophe beginnt mit einer Inversion, welche auf den fünften Vers aufmerksam macht. Weil das lyrische Ich „[j]auchzen“ (V.5) und „weinen“ (V.5) will, wird deutlich, dass  es sehr glücklich ist, weil es vor Freude weint. Ebenso ist der sechste Vers eine Inversion, welche betonend wirkt. Dadurch, dass das lyrische Ich sich fühlt (vgl. V.6), „als könnt´s nicht sein“, kommt zum Vorschein, dass das lyrische Ich noch nicht glauben kann, dass es Frühling ist. Zudem wird erneut eine Synkope („könnt´s“ V.6) benutzt, um das Versmaß, den Trochäus, einzuhalten. Außerdem macht das Ausrufezeichen am Versende auf diesen Vers besonders aufmerksam. Weil „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V.7), lässt sich sagen, dass der Frühling Erinnerungen des lyrischen Ichs weckt. Dadurch, dass dieser Vers auch eine Inversion ist, wird auf diesen aufmerksam gemacht. Da die Wunder „mit dem Mondesglanz“ (V.8) kommen, könnte gemeint sein, dass sie Nacht für Nacht mehr werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vers drei sind zwei Personifikationen („Und der Mond, die Sterne sagen's“ V.9) zu erkennen. Diese sorgen dafür, dass der Leser sich die Situation vorstellen kann. Weiterhin wird deutlich, dass das lyrische Ich sich wünscht einen „rausch[enden] Hain“ (V.10) zu hören, weil es davon „[t]räum[t]“ (V.10). In den letzten beiden Versen rufen „Nachtigallen“ (V.11) und dafür sorgen, dass die Situation interessanter dargestellt wird: „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V.12). Auch „sie“ (V.12) ist eine Metapher, welche für den Frühling steht. Dadurch kommt zum Vorschein, dass wahrscheinlich der Frühling zu dem lyrischem Ich gekommen, also eingetreten ist, und es diesen nun genießen kann. Außerdem wird dieser letzte Vers durch das Ausrufezeichen betont. Zuletzt fällt auf, dass das ganze Gedicht im Kreuzreim verfasst wurde, was stimmig und rhythmisch wirkt. Dazu passen auch die abwechselnd männlichen und weiblichen Kadenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurden für das Gedicht viele sprachliche Mittel verwendet, wie vor allem Inversionen, die einige Verse betonen. Außerdem wurde ein Kreuzreim verwendet und das ganze Gedicht wurde im Trochäus mit abwechselnd männlichen und weiblichen Kadenzen formuliert. Zuletzt geht es in dem Gedicht um den Frühling und dessen Verbindung zum lyrischen Ich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://projektwiki.zum.de/wiki/CFS_T-Klassen/Klasse_9b_2017-2018/Deutsch/Lyrik/Korrektur</id>
		<title>CFS T-Klassen/Klasse 9b 2017-2018/Deutsch/Lyrik/Korrektur</title>
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				<updated>2018-06-14T10:23:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Js.Bremen2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__Toc__&lt;br /&gt;
'''Korrektur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fehlerstatistik / Korrektur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| Tim || 3|| 6|| 1|| 1|| 1|| 0|| 2&lt;br /&gt;
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| Lennart || 11 || 13 || 2 || 0 || 1 || 0 || 0&lt;br /&gt;
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| Lukas P. || 10 || 10 || 2 || 0 || 2 || 0 || 0&lt;br /&gt;
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| Hendrik || 9 || 20 || 4 || 0 || 2 || 0 || 2&lt;br /&gt;
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| Chiara|| 2|| 2|| 2|| 2|| 1|| 0|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nele || 3 || 6 || 2 || 2 || 2 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Julia || 5 || 10 || 1 || 2 || 1 || 0 || 1&lt;br /&gt;
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| Louis || 5 || 2 || 4 || 2 || 4 || 0 || 6&lt;br /&gt;
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| Sandro || 5 || 2 || 1 || 2 || 2 || 0 || 5&lt;br /&gt;
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| Rene || 7 || 6 || 8 || 4 || 6 || 1 || 7&lt;br /&gt;
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| Julius || 0 || 1 || 1 || 1 || 2 || 0 || 0&lt;br /&gt;
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| Lea || 2 || 8 || 7 || 1 || 0 || 0 || 3&lt;br /&gt;
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| Michelle || 1 || 1 || 1 || 2 || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
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| Lukas K. || 1 || 0 || 4 || 2 || 1 || 0 || 0&lt;br /&gt;
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| Fabian || 1 || 4 || 0 || 2 || 1 || 0 || 0 &lt;br /&gt;
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| Sophie || 5 || 7 || 1 || 1 || 2 || 1 || 3&lt;br /&gt;
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| Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
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| Dominik || 6 || 2 || 5 || 2 || 3 || 1 || 4&lt;br /&gt;
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| Aniston || 19 || 11 || 4 || 2 || 5 || 2 || 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Nele''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Verbindung der Natur mit einer erneut aufgeblühten Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Dies lässt das Gedicht strukturiert wirken. Durch die abwechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen spiegelt sich die Struktur und ein gewisser Rhythmus erneut wider. Anhand des Titels „Frühlingsnacht“ erkennt man, dass es die Jahreszeit Frühling und Tageszeit Nacht ist. Frühlingsnächte sind meistens mild und ruhig, weshalb eine ruhige und entspannte Stimmung aufkommt. Dass es Frühling ist, wird dadurch belegt, da „Wandervögel“ (V. 2) durch die „Lüfte“ (V. 1) ziehen. Dies ist immer im Frühling so, da sie aus dem Süden in den Norden fliegen. Durch die Alliteration „durch die“ (V. 1) wird die Position der Vögel beschrieben. Dass das lyrische Ich von sich spricht, wird im 2. Vers durch das Personalpronomen „ich“ deutlich. Es scheint eine schöne und angenehme Stimmung zu herrschen. Im nächsten Vers riecht das lyrische Ich „Frühlingsdüfte“ (V. 3). Die riechen meist lieblich, süßlich oder frisch. Dass der Frühling schon begonnen hat, wird zum Ausdruck gebracht, da es schon anfängt „zu blühn“ (V. 4). Dies könnte aber auch für den Anfang einer Liebe oder das erneute Aufblühen einer Liebe stehen, was sich am Ende der Analyse zeigen wird. Die Antithese „Übern“ (V. 1) und „Unten“ (V. 4) beschreibt die Unendlichkeit des Himmels und die Tiefen der Erde oder auch die Höhen und Tiefen der Liebe. In der ersten Strophe erkennt man eine Synästhesie, da das lyrische Ich hört, riecht und sieht. Dies lässt das Ganze bildlicher wirken und man kann sich besser in die Situation hineinversetzten. Weiterhin erkennt man in dem 4. Vers das Metrum, den Trochäus, durch die Synkope bei dem Wort „fängt‘s“. Daher wirkt das Gedicht wieder einheitlich und es hat einen schönen, ruhigen Rhythmus. Zudem werden durchgehend Kreuzreime verwendet, wodurch die einheitliche und rhythmische Wirkung noch einmal verstärkt wird. &lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe werden Zweifel und zugleich Freude des lyrischen Ichs deutlich. Die Zweifel werden durch die Inversion „[j]auchzen möcht ich“ (V. 5) zum Ausdruck gebracht.  Allerdings könnte dies auch bedeuten, dass es sich unglaublich freut. Verstärkt wird dies durch die Repetition „möchte weinen“ (V. 5), also eventuell vor Freude. Es kann sich nicht vorstellen, dass das Ganze passiert. Dies zeigt sich an „[a]lte Wunder“ (V. 6). Durch die Wunder wirkt dies ein wenig magisch und unwirklich. Aus dem Adjektiv [a]lt[...]“ (V. 6) lässt sich erkennen, dass es diese Liebe schon einmal gab und sie nun wieder aufblüht. Dass das, was passiert, schön ist, wird durch den „Mondesglanz“ (V. 7) gezeigt. Denn alles, was glänzt, ist meistens wertvoll und schön. &lt;br /&gt;
In der dritten Strophe redet sozusagen die Natur metaphorisch gesehen mit dem lyrischen Ich. Denn der „Mond, die Sterne sagen‘s“ (V. 8), „in Träumen rauscht‘s der Hain“ (V. 9) und zuletzt „[schlagen‘s] die Nachtigallen“ (V. 10). Dies sind Metaphern und Personifikationen, weshalb man sich das Ganze gut vorstellen kann. Mit „Nachtigallen“ (V. 10) verbindet man oft Liebe und Liebespaare, was zum Inhalt passen würde. Es wirkt, als wäre mit dem Frühling  gar nicht die Jahreszeit, sondern die Liebe des lyrischen Ich‘s beschrieben worden. Das heißt, die Schönheit des Frühlings könnte sich auf eine Frau beziehen, wenn man davon ausgeht, dass das lyrische Ich ein Mann ist. Der letzte Vers zeigt, dass die Liebe nun kein Hindernis mehr hat, da die Natur, metaphorisch gesehen, sagt: „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 12). Durch die Repetition und das Ausrufezeichen wirkt das Ausgesagte nochmal vertiefend und bestätigend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt sich, dass das lyrische Ich die neu aufgeblühte Liebe anhand vieler Metaphern und Personifikationen zum Ausdruck bringt. Daher kann man sich das Ganze gut vorstellen und sich in die Situation hineinversetzten. Es verbindet die Natur mit der Liebe, weshalb man es als Natur-, aber auch als Liebesgedicht sehen kann. Durch den Trochäus, die abwechselnden Kadenzen und das Reimschema bekommt das Gedicht Struktur und wirkt rhythmisch und ruhig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lukas K.'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebesgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff, 1837 veröffentlicht, thematisiert ein besonderes Erlebnis mit der Erkenntnis, seine alte Liebe wiederzufinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was strukturiert und geordnet wirkt. Zu dieser Struktur passen auch die Kreuzreime. Der Titel „Frühlingsnacht“ sagt bereits etwas zum Inhalt des Gedichts aus. Er deutet auf ein besonderes Erlebnis oder eine Erinnerung hin, welches das lyrische Ich erlebt (hat), weil es um eine bestimmte Nacht geht. Die erste Strophe handelt vom Frühlingsbeginn. Das zeigt sich unter anderem daran, dass das lyrische Ich „Wandervögel“ (V. 2) hört, die jedes Jahr im Frühling kommen, weil es wärmer wird. In Vers 1 wird durch die Inversion besonders „Übern Garten“ betont und hervorgehoben. Weiterhin kommt auch die Stille zum Ausdruck, die zu diesem Zeitpunkt herrscht, da das lyrische Ich die Vögel „durch die Lüfte [ziehen hörte]“ (V. 1f.). Diese könnte er nicht hören, wenn die Geräuschkulisse zu laut wäre. Am konjugierten Verb „[h]ört“ (V. 2) erkennt man das Versmaß Trochäus, das ebenfalls zur Struktur und Ordnung des Reimschemas passt. Weil das Verb im Präteritum steht, wird das „e“ am Ende weggelassen. Das lyrische Ich bringt das Vorbeiziehen der Wandervögel dann in Verbindung mit „Frühlingsdüfte[n]“ (V. 3). Daraus lässt sich schließen, dass es mit dem Frühling eine Erinnerung verbindet. Der Beginn des Frühlings wird nochmals verdeutlicht, weil die Pflanzen wieder blühen (vgl. V. 4). Auch hier wird durch die Inversion das Wort „Unten“ (V. 4) hervorgehoben. Die Ortsangabe „[u]nten“ (V. 4) steht wahrscheinlich für den Garten des lyrischen Ichs. Hier wird deutlich, dass das lyrische Ich in einem Haus ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich weiß zu Beginn der zweiten Strophe nicht, ob es sich freuen oder weinen soll. Das wird deutlich, weil es sagt: „Jauchzen möcht ich, möchte weinen“ (V. 5). Die Freude scheint zunächst größer zu sein, weil „Jauchzen“  (V. 5) ebenfalls durch eine weitere Inversion betont wird, „weinen“ (V. 5) hingegen nicht. Das lyrische Ich kann es zudem nicht glauben, was gerade passiert, was durch den Ausruf „Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 6) deutlich wird. Nun zeigt sich, warum sich das lyrische Ich wahrscheinlich freut. Es redet von „[a]lte[n] Wundern“ (V. 7). Damit könnte es Dinge meinen, die es schon lange nicht mehr gesehen oder erlebt hat. Das wird auch durch das temporale Adverb „wieder“ (V. 7) verdeutlicht. Das Wort „Wunder“ (V. 7) deutet schon auf die Besonderheit hin, diese Wirkung wird nochmals durch „Mondesglanz“ (V. 8) verstärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit für das lyrische Ich wird wiederum daran verdeutlicht, dass „der Mond, die Sterne [etwas] sagen[…]“ (V. 9). Hier wurde zwischen „der Mond“ (V. 9) sowie „die Sterne“ (V. 9) ein Bindungswort weggelassen, um den beiden Wörtern eine engere Verbindung zu geben. Dies ist des Weiteren eine Personifikation, durch die gezeigt wird, dass dem lyrischen Ich nun etwas klar geworden ist. Dass es für das lyrische Ich irreal wirkt, kommt dadurch zum Ausdruck, dass es „in Träumen [des lyrischen Ichs] rauscht[…]“ (V. 10). Dadurch, dass es Nacht ist, das lyrische Ich wahrscheinlich in seinem Bett liegt und etwas Besonderes empfindet, liegt es nahe, dass es eventuell einen Traum hat. Im letzten Vers zeigt sich, wovon es vielleicht träumt, worüber es sich freut und welche Erkenntnis es erlangt. Der Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 12) bringt zum Ausdruck, dass das lyrische Ich von einer alten Geliebten träumt, die es nun wieder treffen und einen Neuanfang wagen möchte. Das würde auch zum Frühling passen, der symbolisch für einen Neuanfang steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die „Frühlingsnacht“ ein besonderes Erlebnis für das lyrische Ich ist, in der es die Erkenntnis erlangt, dass er vielleicht eine alte Liebe wieder treffen möchte, was auch symbolhaft durch den Frühling (Neuanfang) deutlich wird. Sprachlich werden viele Inversionen und Metaphern verwendet, die immer wieder bestimmte Wörter betonen und hervorheben oder bildlich darstellen, sodass der Leser die Gefühle und Gedanken des lyrischen Ichs besser versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Hendrik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht „Frühlingsnacht&amp;quot;, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, werden die Schönheit des Frühlings und die damit verknüpften Erinnerungen thematisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Es ist im Trochäus geschrieben, weshalb das Gedicht rhythmisch und beruhigend wirkt. Um dieses Versmaß beizubehalten, werden in dem Gedicht auch Buchstaben weggelassen, wie zum Beispiel bei „ziehn“ (V. 2) und „blühn“ (V. 4), wo jeweils ein e weggelassen wurde. Außerdem ist dieses Gedicht in einem Kreuzreim geschrieben und hat sich abwechselnde Kadenzen.  Der Titel “Frühlingsnacht“ macht von Anfang an deutlich, dass es um den Beginn des Frühlings geht und um eine Nacht in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
Da etwas „ [ü]ber[m] Garten“ (V. 1) passiert, wird die Aufmerksamkeit auf den Himmel gerichtet, dies wird nochmals mit „durch die Lüfte“ (V. 1) verdeutlicht. In dem nächsten Vers wird klar, dass das lyrische Ich von seinen eigenen Erlebnissen erzählt. Da es „Wandervögel“ (V. 2) hört, wird ein Zusammenhang mit dem Beginn des Frühlings hergestellt. Das lyrische Ich verknüpft die „Wandervögel“ (V. 2) mit dem Beginn des Frühlings, da diese „Frühlingsdüfte“ (V. 3) für es bedeuten. Der Beginn des Frühlings wird nun noch damit verdeutlicht, dass es anfängt zu „blühn“ (V. 4)..&lt;br /&gt;
In dem fünften Vers wird wieder mit dem Wort „ich“ (V. 5) ein Bezug zu dem lyrische Ich hergestellt. Da es „[J]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte, es aber nicht kann, was an „möchte“ (V. 5) zum Ausdruck kommt, wird deutlich, wieviel es mit dem Frühling verbindet und dass dieser eine besondere Zeit für das lyrische Ich ist. Da der Frühlingsbeginn für das lyrische Ich „nicht sein“ (V. 6) kann, wird nochmals verdeutlicht, wie viel es mit dem Frühling verbindet. Da „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V. 7), wird wiederum ein Bezug zur Vergangenheit hergestellt. Da ein Bezug mit dem „Mondesglanz herein“ (V. 8) scheint, wird gezeigt, dass das lyrische Ich dies nicht nur generell mit dem Frühling verbindet, sondern in einen Zusammenhang mit der Nacht, womit auch ein Bezug zum Titel hergestellt wird. Außerdem zeigt dies, dass das lyrische Ich nachts viel nachdenkt. &lt;br /&gt;
Die nächsten drei Verse werden durch eine Anapher verbunden, welche die Aufmerksamkeit des Lesers steigert: „Und der Mond, die Sterne sagen’s, /  Und in Träumen rauscht's der Hain, / Und die Nachtigallen schlagen’s:“ (V. 9-11). Durch das Wort „Träumen“ (V. 10) wird wieder ein Bezug auf Erinnerungen des lyrischen Ichs hergestellt. An der Anapher „[s]ie ist deine, sie ist dein“ wird nun auch eine Erinnerung des lyrischen Ichs zum Ausdruck gebracht. Hierbei könnte es sich um eine Schwester, Mutter oder die große Liebe handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wirkt dieses Gedicht sehr beruhigend, was an dem Versmaß und dem Reimschema liegt und dreht sich um die Erinnerungen einer Person, welche diese mit einer bestimmten Jahres- und Tageszeit verknüpft und zwar der Frühlingsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julian'''==&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff, veröffentlicht 1837, thematisiert die besondere Freude über das Eintreffen des Frühlings und das Erinnern an eine alte Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils acht Versen, was geordnet wirkt und zu dem vorhandenen Reimschema passt und zwar dem Kreuzreim. Hier wird in der Reihenfolge abab, cdcd und efef gereimt, was ebenfalls zu einer Regelmäßigkeit führt. Das hierbei angewendete Metrum ist der Trochäus, wobei die Kadenzen ständig abwechselnd am Ende der Reime variieren. Das Gedicht beginnt mit „Übern Garten durch die Lüfte“ (V. 1), was dem Leser zeigen soll, dass  sich etwas ändert. Dies wird zuerst nur auf die Natur bezogen, da es „durch die Lüfte“ (V.1) eine Veränderung des Wetters gibt. Außerdem zeigt es die Freude des lyrischen Ichs, da dieser Vers direkt mit einem ungewöhnlich fröhlichen laut anfängt und zwar „ü“ (V.1). Im zweiten Vers wird zum ersten Mal  durch das Personalpronomen „ich“ (V.2) auf das lyrische Ich aufmerksam gemacht. Durch die Alliteration in Vers eins „(d)urch (d)ie“ (V.1) soll das lyrische Ich zum Ausdruck bringen, dass  „Wandervögel“ (V.2), die über seinen Garten geflogen sind, hoch oben am Himmel waren, was eine Anspielung auf das gute Wetter ist. Da er die Wandervögel kommen „hört“ (V.2), erkennt man, dass der Frühling noch nicht ganz gekommen, sondern noch auf seinem Weg ist. In Vers drei kann man an „das bedeutet Frühlingsdüfte“ (V.3) erkennen, dass sich das lyrische Ich schon sehnsüchtig auf den Frühling freut. Ebenso scheint es durch das Verb „bedeutet“ (V.3), als würde sich das lyrische Ich an Ereignisse zurück erinnern, die es zur Frühlingszeit erlebt hat. Durch den Gegensatz zu Vers eins mit „unten fängts schon an zu blühen“ (V.4) erkennt man, dass überall etwas los ist und das lyrische Ich nichts verpassen möchte. Es scheint so, als hätte das lyrische Ich eine alte Liebe erinnert, da er „Jauchzen“ (V.5) möchte. Dies wird nochmals verstärkt, da es ebenso den Drang hat zu „weinen“ (V.5). An „als könnt’s nicht sein!“ (V.6) erkennt man, dass es gar nicht glauben will, was damals alles passiert ist. Dies wird nochmals durch das Ausrufezeichen verstärkt. Doch durch eine plötzliche Gefühlsveränderung, die man an „Wunder“ (V.7) erkennen kann, baut das lyrische Ich plötzlich wieder Mut auf. Dies zeigt sich auch, da es Nacht geworden ist, weil jetzt „Mondesglanz“ (V.8) herein kommt und es motiviert und eventuell sogar aufheitert eine neue Chance bei der Geliebten zu bekommen. Es wird weiter verstärkt, da „Mond“ (V.9) sowie die „Sterne“ (V.9) als höhere Mächte ihm Mut und Vertrauen zusprechen. Das es im zehnten Vers „Traümen“ will soll verdeutlichen, dass er wie vor einem „Hain“ (V.10) vor einer Entscheidung steht und sich nicht sicher ist, ob er es wagen soll. Dadurch, dass im elften Vers durch eine Personifikation von einer großen Menge, in dem Falle die „Nachtigallen“ gesprochen wird zeigt, dass er sich sehr viel Mut zuspricht um sehr selbst sicher zu sein. Dies wird durch den Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein“ (V.12) nochmals verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend zeigt sich die Freude und den Gedankengang des lyrischen Ichs über den Frühling. Das lyrische Ich geht auf seine Vergangenheit ein und versucht mit höheren Mächten wie dem Universum, oder mit einer großen Menge, also Nachtigallen, sich Mut zuzusprechen um eine alte Liebe wieder gut zu reden. Diese Gedankengänge werden alle in Metaphern dargestellt, um für eine bessere Verständnis zu sorgen. Ebenso geben die abwechselnden Kadenzen die wechselnde Stimmung des lyrischen Ichs wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Lennart'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben wurde und 1837 von einem Verlag veröffentlicht wurde, thematisiert die Schönheit und Wunder des Frühlings.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist der Trochäus.&lt;br /&gt;
Das Wort „Übern“(V.1) ist gekürzt, damit es zum Trochäus passt. Der Teilsatz, „durch die Lüfte“(V.1) ist eine Ortsangabe und ein pars pro toto, weil klar wird, dass sich etwas in der Luft befindet und anstatt, in der Luft, durch die Lüfte geschrieben ist.  Dadurch, dass das lyrische Ich „Wandervögel ziehn“(V.2) hört, wird klar das es wärmer ist, da die Vögel in diesem Fall die Frühlingsboten sind, aber durch das„[h]ört“(V. 2), wird klar, dass es sie nicht sehen kann. Durch die „Frühlingsdüfte“(V.3)  wird die vorherige Aussage noch einmal verdeutlicht und bestätigt. Die abwechselnden Kadenzen wirken hier, zusammen mit dem Trochäus, rhythmisch. Mit „unten“(V.4), ist der Boden gemeint, wobei die Distanz zum Himmel und der Erde klar wird. Am Boden „fängts“ schon an zu blühen“(V.4), womit Blumen, Bäume, andere Pflanzen und Sträucher gemeint sind. Das zeigt nochmal, dass es warm ist.&lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich „jauchzen [und] weinen“(V.5) möchte, zeigt , wie emotional es dem Frühling begegnet und welche Erfahrungen es vielleicht mit dem Frühling gemacht hat, dass es so reagiert. Dadurch, dass das lyrische Ich auch denkt, dass es nicht sein „[könnt]“(V.6), kann √ auch bedeuten, dass es glücklich ist, dass der vermutlich lange Winter zu Ende ist und der Frühling seinen Platz einnimmt. Dadurch, dass sich das lyrische Ich mit „mir‘s“(V.6) anspricht, wird das Selbstgespräch des lyrischen Ichs klar. Dass es sich über den Frühling freut, wird mit „[a]lte Wunder wieder scheinen“(V.7) verdeutlicht, da ein Wunder meistens etwas Gutes ist. Da die Wunder „scheinen“(V.7), erinnert sich das lyrische Ich an den letzten Frühling, welcher wahrscheinlich schön war, da die Erinnerungen am „scheinen“(V.7) sind. Zwischen Vers sieben und acht gibt es ein Enjambement. Da die Wunder erst wieder „[m]it dem Mondesglanz herein“(V.8) scheinen, zeigt √, das es eine klare Nacht ist, nicht bewölkt oder mit Unwettern versehen.  Das wird durch die Metapher und Personifikation, dass es sogar die Sterne „[sagen]“(V.9), gezeigt. Denn die Sterne zeigen hier noch einmal, dass der Himmel klar ist.&lt;br /&gt;
Da der Hain in den „Träumen“(V.10) rauscht, zeigt, dass der Frühling dem lyrischen Ich so gut gefällt, dass es vielleicht einschläft und vom Winter träumt. Die Nachtigallen „[schlagen]“(V.11) Zit. die Wörter, womit wahrscheinlich gemeint ist, dass sie die Wort stark betonten und schnell aussprechen, was an dem Ausrufezeichen in Vers 12 zu sehen ist. Sie sagen nämlich, dass sie „dein“(V.12) ist. Was zeigt, dass man möglichst viel aus der Nacht machen sollte, da sie so schön ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass das lyrische Ich den Frühling sehr schätzt und ihn sehr mag, da es emotional reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Lea''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph von Eichendorff: Frühlingsnacht (1837)&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben, wurde 1837 veröffentlicht und thematisiert die Faszination des Frühlings für einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Dadurch wirkt es geordnet und rhythmisch. Zudem erkennt man, dass im ganzen Gedicht Kreuzreime verwendet werden, wodurch das Rhythmische erneut deutlich wird. Schon im Titel „Frühlingsnacht“ erkennt man worum es in diesem Gedicht geht, jedoch erfährt man keine weiteren Informationen. Da das lyrische Ich „[ü]bern Garten“ (V. 1) „Wandervögel ziehn“ (V. 2) hört, wird verdeutlicht, dass es Frühling ist, da die Vögel nun nicht mehr im Süden, sondern schon wieder zurück sind und somit sogar über Gärten fliegen. Das lyrische Ich erkennt, dass dies „Frühlingsdüfte“ (V. 3) bedeutet und es schon „[u]nten“ (V. 4) anfängt „zu blühn“ (V. 4). Dies soll zeigen, dass auf den Wiesen die Blumen anfangen zu blühen. Man kann mehrere Syncopen in dieser Strophe erkennen, wie z. B. „blühn“ (V. 4), welche verwendet wurden, damit das Metrum, Trochäus, stimmt. Dadurch, dass der Trochäus auch rhythmisch und harmonisch wirkt, verdeutlicht er eine fröhliche Stimmung, welche man auch in der ersten Strophe erkennen kann. In der zweiten Strophe wird aus der Sicht des lyrische Ichs berichtet, dass es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte. Dies verdeutlicht, dass das lyrische Ich von dem Frühling beeindruckt ist und sich vor Freude kaum halten kann. Es sagt selbst, dass es dies kaum glauben könne und es sei für es, „als könnt’s nicht sein“ (V. 6). Dies und das Ausrufezeichen am Ende des Verses zeigen erneut das Beeindruckende am Frühling für das lyrische Ich , welches nahezu sprachlos scheint. Durch die Syncopen „mir’s“ (V. 6) und „könnt’s“ (V. 6) wird wieder das Metrum eingehalten. Das lyrische Ich empfindet Glücksgefühle, da „[a]lte Wunder“ (V. 7) wieder geschehen. Diese „Wunder“ ist eine Metapher und soll für den Frühlingsbeginn und somit das Blühen der Blumen stehen. Durch die immer abwechselnd betonten und unbetonten Kadenzen, welche geordnet, harmonisch und fröhlich wirken, wird noch einmal die Gefühlslage des lyrischen Ichs deutlich. Durch den klaren Himmel im Frühling sieht das lyrische Ich den Mondesglanz. Hier wird deutlich, dass es sich, wie im Titel genannt, um eine „Frühlingsnacht“ handelt. Durch die Aufzählung und die Personifikation „der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9), wird deutlich, dass der Mond und die Sterne nun wieder sichtbar sind. Die Personifikation wirkt hierbei verdeutlichend und macht diese Situation anschaulicher und besser vorstellbar. Da sogar „in Träumen“ (V. 10) des lyrischen Ichs der Wald rauscht, wird gezeigt, dass das lyrische Ich nur an den Frühling denkt, und wie wichtig dem lyrischen Ich der Frühling bzw. die Frühlingsnacht ist. Durch die Repetitio „[s]ie ist deine, sie ist dein“ (V. 11) wird verdeutlicht, dass der Frühling und die Frühlingsnacht genutzt werden sollen und dem lyrischen Ich gehören, es also den Frühling genießen soll. Die Wichtigkeit dieser Aussage wird durch das Ausrufezeichen bestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende kann man sagen, dass der Frühling bzw. die Frühlingsnacht sehr beeindruckend und faszinierend auf jemanden wirken kann. Durch das Metrum, die abwechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen und den Kreuzreimen wird diese Faszination und die Freude noch einmal deutlich. Es wurden oft Syncopen verwendet, damit das Metrum eingehalten wird. Zudem wurden durch Metaphern und Personifikationen Textstellen verständlicher dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Sophie''' ==&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben, wurde 1837 veröffentlicht und thematisiert die Wirkung des anfangenden Frühlings auf einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Reimschema ist der Kreuzreim, jedoch kann man ein abwechselndes Schema der Kadenzen erkennen, was dem Gedicht eine wenig Unordnung verleiht, dies passt zum Inhalt, da dieser auch einen Stimmungswechsel beinhaltet. Schon im Titel „Frühlingsnacht“ kann man erkennen, dass es sich im Gedicht um etwas Schönes und Wertvolles handeln muss, da Frühlingsnächte meist sehr angenehm sind, man kann die Vögel noch zwitschern hören und auch die Düfte der Blumen riechen.&lt;br /&gt;
In dem ersten Vers „[ü]bern Garten durch die Lüfte“(V. 1) wurde eine Synkope verwendet. Im zweiten Vers wurden auch wieder Vokale ausgelassen, „Hört ich Wandervögel ziehn“ (V. 2). Man könnte meinen, dass nun der Frühling oder der Winter beginnt, im Titel wird deutlich, dass es sich um den Frühling handelt. also Im dritten Vers wird jedoch deutlich gemacht, dass es sich um den Frühling handelt, da die Vögel „Frühlingsdüfte“(V. 3) bedeuten. Mit Frühlingsdüften könnten die Blumen gemeint sein, die anfangen zu blühen, was auch durch den darauffolgenden Vers „[u]nten fängt’s schon unten an zu blühn“(V. 4) bestätigt wird.&lt;br /&gt;
„Jauchzen möchte[e] ich, möchte weinen | Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 5f.), durch diesen Satz wird zum Ausdruck gebracht, dass das lyrische  Ich es kaum glauben kann, dass seine Liebe wieder da ist. Es ist sehr aufgeregt, dies wird auch noch einmal durch das Ausrufezeichen verstärkt. Zudem wurden auch wieder Synkopen und ein Pradoxon verwendet, da Jauchzen und Weinen ein Gegenspruch ist. Das lyrische  Ich denkt an die Vergangenheit zurück, da „[a]lte Wunder wieder scheinen | Mit dem Mondesglanz herein“(V.7f.). Diese Vergangenheit hat wohl etwas Magisches an sich, da es von Wundern redet, die von dem Mondglanz herein getragen werden. Mit dem Wunder könnte vielleicht eine alte Liebe gemeint sein, die wieder auflebt. Hier wurde ein Enjambement genutzt. „Alte Wunder wieder scheinen“ (V. 7) ist eine Inversion und wirkt verdeutlicht .&lt;br /&gt;
„Und der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9), ist eine Personifikation, da weder Sterne noch der Mond sprechen können. Diese Liebe muss für das Lyrische Ich etwas ganz Besonderes/Wertvolles sein, denn die Worte des zwölften Verses wird ihm sogar von einem Planeten gesagt, der so weit entfernt ist. Dieses Wertvolle wird auch noch einmal deutlich, denn „in Träumen rauscht’s der Hain“ (V. 10), sie  lässt das lyrische Ich in seinen Träumen nicht los. Es zeigt, dass das Lyrische Ich sehr davon angetan sein muss, wenn es schon davon träumt. Mit „Hain“(Z. 10). ist ein Wäldchen gemeint. Auch im vorletzten Vers „Und die Nachtigallen schlagen’s“(V. 11) wird dies noch einmal verdeutlicht. Im letzten Vers „Sie ist deine, sie ist dein!“(V. 12) wird eine Repetition verwendet, die verstärkt die Bedeutung des Verses. Aber auch das Ausrufezeichen verdeutlicht die Aussage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass Liebe nicht immer vergeht und dass sie auch wieder neu aufleben kann. Es wurden viele sprachliche  Mittel verwendet. Häufig sind es Ellipsen, meist wurde in den Versen das Wort „es“ ausgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Chiara''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, welches 1837 von Joseph von  Eichendorff verfasst und veröffentlicht wurde, thematisiert die Wirkung der sich entwickelnden Natur im Frühling.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was es zunächst einheitlich wirken lässt. Der Titel „Frühlingsnacht“ lässt darauf schließen, dass das Gedicht eine warme Nacht beschreibt. Die ersten beiden Verse „Übern Garten durch die Lüfte / hört ich Wandervögel ziehn“ (V.1f.) enthalten drei Synkopen, was  gekürzt wirkt, jedoch lässt es den Vers ins Metrum des Gedichtes, den Trochäus, passen. In diesen Versen wird beschrieben, wie „Wandervögel“ über den Garten fliegen, da es wieder wärmer wird und sie deshalb wieder aus dem Süden kommen. Dies zeigt, dass es Frühling wird, was in Vers drei erneut erklärt wird, da dieses Ereignis „Frühlingsdüfte“ (V.3) bedeutet. Diese Düfte könnten von den Blumen verursacht werden, welche im Frühling zu blühen beginnen, was hier ebenfalls der Fall ist (vgl. V.4).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies erfreut das lyrische Ich sehr, wie man in Vers fünf sehen kann, da es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V.5) will. Dies ist zunächst ein Gegensatz, da es jedoch insbesondere jauchzt, was man an der Inversion erkennt, wird deutlich, dass es vor Freude weint. Somit wird der Frühling hier zu einem sehr emotionalen Ereignis für das lyrische Ich. Jedoch kann oder will das lyrische Ich diesen Moment nicht wahrhaben, was in Vers sechs gezeigt wird. Hier werden erneut Laute ausgelassen, was sehr knapp und flüchtig wirkt. Dies kann ein Zeichen für die Aufregung und Begeisterung des lyrischen Ichs für diese Nacht sein. Als „alte Wunder wieder scheinen“ (V.7), wird verdeutlicht, dass das lyrische Ich in Erinnerungen schwelgt, welche so schön für es sind, dass sie wie Wunder erscheinen. Da diese „mit dem Mondesglanz“(V.8) scheinen, lässt einen vermuten, dass dies die Erinnerungen an eine vergangene Frühlingsnacht sein könnten. Zudem wird der helle Schein des Mondes verschönert, indem er als „[...][G]lanz Zit.“(V.8) dargestellt wird. In der letzten Strophe werden Mond und Sterne personifiziert, da sie etwas „sagen[...]“(V.9). Außerdem zeigt sich, dass es sich hier um eine klare, wolkenlose Nacht handelt, da man Mond und Sterne sehen kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Metapher in „[u]nd in Träumen rauscht‘s der Hain“(V.10) stellt eine sanfte Brise in den Bäumen dar. Zudem könnte die Inversion, welche hier auf „Träume[...]“(V.10) hinweist, ein Zeichen für die Müdigkeit beziehungsweise die Verträumtheit des lyrischen Ichs sein. Die nun erwähnten „Nachtigallen“(V.11) zeigen noch einmal die auflebende Natur, durch den Frühling. Da Geschehnisse dem lyrischen Ich etwas mitzuteilen scheinen, kann man auch zusammenfassend sagen, dass der Frühling, insbesondere die Frühlingsnacht, das lyrische Ich auf etwas aufmerksam macht. Dies ist die Anapher und der Ausruf „Sie ist deine, sie ist dein!“ (V.12). Die Sache, welche mit dem Pronomen „sie“(V.12) gemeint ist, könnte eine Gelegenheit sein. Zum Beispiel eine Gelegenheit, die Initiative zu ergreifen, die schönen Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und die schönen Ereignisse sich wiederholen zu lassen. Oder das Pronomen könnte auch für die Frühlingsnacht stehen, welche, aus der Sicht des lyrischen Ichs, nur für es da sein könnte, damit es auf die Erinnerungen aufmerksam wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt, wie besondere Momente Erinnerungen oder Emotionen hervorrufen. Diese Momente sind hier, die Etwicklungen der Natur in dieser Frühlingsnacht. Zudem weisen sie darauf hin, dass man immer die Chance hat, diese Momente, an die man sich erinnert, sich wiederholen zu lassen. Das Gedicht besteht ausschließlich aus Kreuzreimen, was es harmonisch und melodisch wirken lässt. Zudem wurden viele laute durch Synkopen ausgelassen, was sehr gekürzt und flüchtig wirkt, was für die begeisterte Aufregung und Freude über diese Erinnerungen oder Gefühle spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Fabian''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ,,Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Wirkung der Natur im Frühjahr auf einen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen eingeteilt. Das Versmaß des Gedichtes ist Trochäus. Durch den Titel des Gedichtes ,,Frühlingsnacht“ kann man davon ausgehen, dass es sich in dem Gedicht um die Schönheit der Natur handelt, da eine Frühlingsnacht für die meisten Menschen etwas sehr Schönes ist. Man erkennt, dass sich das lyrische Ich sehr auf die ,,Frühlingsnacht“ freut, da es mit den ,,Wandervögeln, [die] durch die Lüfte ziehn“ (V. 1f.), die „Frühlingsdüfte“ (V. 3) verbindet. Außerdem verbindet es damit, dass die Pflanzen wieder anfangen zu blühen. In der ersten Strophe wird ein Kreuzreim verwendet, was auch zu den abwechselnden Kadenzen passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das lyrische Ich sagt, ,,Jauchzen möchte ich, möchte weinen, ist mir´s doch, als könnt´s nicht sein“ (V. 5f.)  wird deutlich, dass es Frühlingsnächte oder generell den Frühling sehr gerne mag und die Natur sehr stark auf ihn wirkt, da die Freude sehr groß ist. Außerdem wird deutlich, dass das lyrische Ich seine große Liebe gefunden hat, da es einen sehr glücklichen Eindruck macht und zum anderen auch sehr überrascht wirkt, was heißen kann, dass das lyrische Ich sehr überwältigt von der Natur ist. Diese Vermutung wird in den nächsten beiden Versen verstärkt, weil das lyrische Ich sagt, ,,[a]lte Wunder wieder scheinen, mit dem Mondesglanz herein“ (V. 7f.). Das zeigt, dass das lyrische Ich die Hoffnung schon aufgegeben hat, da es von einem ,,Wunder“ (V. 7) spricht und ein Wunder meistens Ereignisse sind, die unerwartet und überraschend geschehen. In Vers 7 ist das sprachliche Mittel Inversion vorhanden, da der Satz eine unübliche Reihenfolge hat. Außerdem wird an dem Wort ,,Mondesglanz“ (V. 8) deutlich, dass es die Frühlingsnächte sehr besonders findet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im neunten Vers wird eine Personifikation verwendet, da Sterne nicht sprechen können. Außerdem könnte man ,,die Sterne“ (V. 9) auch als Metapher deuten, da es damit auch sein Gewissen meinen kann, welches sozusagen zu ihm spricht. Da im nächsten Vers von ,,Träumen“ (V. 10) gesprochen wird, wird deutlich, dass sehr beeindruckt von den Frühlingsnächten ist, da es sich selbst im Schlaf damit beschäftigt. Die letzten beiden Verse kann man so deuten, dass es seine große Liebe gefunden hat und sie auch an ihm interessiert ist. Dies wird vor allem daran deutlich, dass gesagt wird ,,Sie ist deine, sie ist dein“ (V. 12), was ebenfalls deutlich macht, dass die Frühlingsnacht sehr positiv auf das lyrische Ich wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man zum Inhalt erwähnen, dass die Natur sehr positiv auf das lyrische Ich wirkt. Außerdem kann man sagen, dass das lyrische Ich den Frühling sehr gerne mag und sehr beeindruckt von den Frühlingsnächten ist. Zum Sprachlichen lässt sich sagen, dass der Trochäus und die abwechselnden Kadenzen zum Inhalt passen, da der Inhalt sehr eintönig ist. Außerdem wirkt das Gedicht dadurch sehr strukturiert. Zum Reimschema lässt sich sagen, dass in dem Gedicht ausschließlich Kreuzreime vorhanden sind, was ebenfalls bestätigt, dass es sehr melodisch wirkt. Außerdem wurden in dem Gedicht sehr viele Metaphern verwendet, was dafür sorgt, dass man sich das Gedicht besser vorstellen kann. Bei vielen Wörtern wurde auch eine Silbe bzw. ein Buchstabe ausgelassen, was dafür sorgt, dass das Wort an das Metrum und die Kadenzen angepasst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''' Louis ''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff 1837 verfasst und veröffentlicht, thematisiert die positiven Gefühle und Erinnerungen an eine bestimme Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen unterteilt mit jeweils vier Versen. Hierbei verwendet  der Dichter Kreuzreime, was man sehr gut an „weinen“ (V.5) und „scheinen“ (V.7) sowie „sein“ und „herein“ (V. 8) erkennen kann. Als Metrum verwendet von Eichendorff hier den Trochäus. Die Kadenzen am Ende jeden Verses sind jedoch unterschiedlich.&lt;br /&gt;
In den ersten zwei Versen „Übern Garten durch die Lüfte / Hört ich Wandervögel ziehn“ erkennt man bereits das lyrische Ich im Gedicht. Die wird durch die zwei Wörter „Hört ich“ (V. 2) deutlich. Zudem bilden diese zwei Verse eine Inversion, da Satzbauteile vertauscht wurden, um es dem Leser einprägsamer zu machen. Dass die „Wandervögel“ (V. 2) über ihn fliegen, zeigt, dass sich das Gedicht an den Beginn des Frühlings handelt, da die Vögel gerade aus dem Süden wiederkommen. „Das bedeutet Frühlingsdüfte,“ (V.3) zeigt dem lyrischen Ich, dass es langsam Frühling wird und die Blumen anfangen „[zu]blühn“ (V.4). Durch das apostrophierte „es“ in Vers 4 („fängt’s“) will der Autor das Metrum sowie die abwechselnden Kadenzen beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Strophe beginnt zunächst recht negativ für das lyrische Ich, da es „Jauchzen […] [und] weinen“ (V. 5) will, womöglich als es den kommenden Frühling sieht. Dies kann man zumindest so interpretieren, da in der vorherigen Strophe viel von dem aufkommenden Frühling handelt. Aber als es sagt: „Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!“ (V. 6) zeigt das lyrische Ich, dass es weint, weil es glücklich ist beziehungsweise es den Frühling mit etwas positiven verbindet. Auch in diesem Vers werden wieder zwei Buchstaben weggelassen, um die gleiche Struktur des Gedichtes zu behalten. Das Ausrufezeichen hinter diesem Satz soll es nochmal  betonen, wie eine Art Befehl. Es ist sogar so glücklich, dass es in Vers sieben von einem „Wunder“ spricht, welches „wieder [er]scheine(n)“ (V.7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten und letzten Strophe befindet sich im ersten Vers bereits eine Personifikation. „Und der Mond, die Sterne sagen’s“ (V. 9) macht dies deutlich. Allerdings wird nicht genau klar, wer oder was mit dem „Mond“ und den „Sterne[n]“ gemeint ist. Doch wirklich klar ist es nicht. Im folgenden Vers wird durch das „rauscht’s“ (V. 10) wieder auf die Kadenzen geachtet. Dass die Rede von „Träumen“ (V.10) ist, könnte es sein, dass sich das lyrische Ich zu diesem Zeitpunkt im Schlaf befindet. Der Ausdruck „Hain“ (V.10“ ist ein anderes Wort für Wald und könnte bedeuten, dass sich das lyrische Ich in der Nähe eines Waldes befindet. Auch im elften Vers wird wieder einmal ein Buchstabe weggelassen, um die abwechselnden Kadenzen beizubehalten. Durch den Doppelpunkt am Ende dieses Verses wird der Beginn einer Aussage der „Nachtigallen“ (V.11) deutlich. Ebenfalls auffällig ist, dass sie zunächst von etwas Weiblichen („deine“) und im Folgenden von etwas Sachlichen („dein“) reden. Dieser abschließende Vers wird anschließend nochmal mit einem Ausrufezeichen beendet, was die Aussage verdeutlichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss kann man sagen, dass das lyrische Ich sehr glücklich mit dem Beginn des Frühlings ist und dieses mit vielen positiven Gedanken verbindet. Einige beschreibt es sogar als „Wunder“. Der Dichter hat zudem erst ganz am Ende zu erkennen gegeben, dass das lyrische Ich die positiven Gefühle und Erinnerungen mit einer anderen Person in Verbindung stehen. Auch ist auffällig, dass der Dichter auf sehr viele Buchstaben verzichtete, um das Metrum Trochäus einzuhalten, und die sich abwechselnden Kadenzen am Ende jeden Verses beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Michelle''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebesgedicht „Frühlingsnacht“ von Joseph von Eichendorff, welches 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert das Vermissen einer geliebten Person, welches mit dem Nrühling in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel des Gedichts macht teilweise deutlich, worum es in dem Gedicht geht. Das lyrische Ich könnte die Frühlingsnacht mit einer besonderen Erinnerung verbinden. In den ersten beiden Versen wird deutlich, dass das Wetter wieder wärmer wird, da die „Wandervögel“ (V. 2) wieder in die warme Region ziehen. Die „Frühlingsdüfte“ (V. 3), auf die das lyrische Ich hinweist, machen wiederum deutlich, dass der Frühling begonnen hat und dass die Blumen nun anfangen zu blühen, was man auch an den Gerüchen wahrnehmen kann. Die meist süßen Düfte können außerdem für das Verliebtsein stehen, denn der Frühling steht für Liebe. Die Blumen, die „[u]nten“ (V. 4), also auf dem Boden stehen, fangen an zu „blühn“ (V. 4), wodurch die liebliche und lebendige Stimmung des Frühlings deutlicher wird. Die Worte „fängt es“ wurden zu „fängt‘s“ (V. 4) gekürzt, damit das Metrum, der Trochäus, weiter geführt werden kann. Durch dieses Metrum, den Kreuzreim und die regelmäßig wechselnden Kadenzen wirkt das Gedicht harmonisch und macht zudem auf die liebliche Stimmung aufmerksam. Das lyrische Ich scheint jedoch traurig zu sein, da es „[j]auchzen“ (V. 5) und „weinen“ (V. 5) möchte. Der Chiasmus, welcher mit einer Ellipse verbunden ist, macht ebenso die Trauer deutlich. Zudem deutet die Ellipse darauf hin, dass dem lyrischen Ich etwas fehlt. Das lyrische Ich scheint seine negativen Gefühle selbst nicht verstehen zu können, was im sechsten Vers deutlich wird. Das Ausrufezeichen verdeutlicht die Unbeholfenheit des lyrischen Ichs. Da „[a]lte Wunder wieder scheinen“ (V. 7), wird klar, dass die Frühlingsnacht das lyrische Ich an seine alte Liebe erinnert. Die Inversion verdeutlicht dies und lenkt die Aufmerksamkeit zudem auf die Geliebte. Die vergangenen Erinnerungen scheinen wie der „Mondesglanz“ (V. 8), wodurch deutlich wird, dass seine alte Liebe etwas Besonderes für das lyrische Ich ist. Dass das lyrische Ich noch immer verliebt ist, wird in der dritten Strophe deutlich. Die Metaphern in den Versen 9, 10 und 11 verdeutlichen, dass das lyrische Ich nur an seine Geliebte denkt und verbildlichen zudem seine Liebe. Die große Liebe zu seiner Geliebten wird deutlich, da die Planeten, die Natur und die Lebewesen ihm sagen, dass sie sein ist. Für das lyrische Ich will also das ganze Universum, dass es wieder zu seiner Geliebten findet, was durch das Ausrufezeichen verdeutlicht wird. In der letzten Zeile wird also besonders deutlich, dass das lyrische Ich seine Geliebte vermisst und sie immer noch liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich erkennen, dass das lyrische Ich, trotz der schönen und lieblichen Jahreszeit an Herzschmerz leidet und es immer noch an seine alte Liebe denkt und sie vermisst. Seine Liebe zu ihr wird vor allem durch Metaphern deutlich. Zudem wird durch die wechselnden Kadenzen und den Trochäus die liebliche Stimmung des Frühlings deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ina''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, welches von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht wurde, thematisiert die Faszination, welche vom Frühling ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen unterteilt, was den Text strukturiert wirken lässt. Der Titel „Frühlingsnacht“ sagt aus, dass es sich in diesem Gedicht um den Frühling handelt. Die Nacht könnte in dem Titel für die Dunkelheit stehen, also könnte das Gedicht auch negativ oder traurig geprägt sein. Die Aussage „[ü]bern Garten durch die Lüfte/ [h]ört ich Wandervögel zieh´n “(V.1f.) sagt aus, dass die Vögel wieder aus dem Süden kommen, um die kommende Wärme mitzuerleben, welche im Frühling wieder aufbricht. Das Enjambement, welches folgt, sorgt noch einmal für Aufmerksamkeit. Durch die Sinneswahrnehmung „[h]ör[en]“(V.2) wird deutlich, wie das lyrische Ich die Natur im Frühling wahrnimmt. Da der Frühling mit „Wandervögel“(V.2) wieder kommt, wird durch die Metapher deutlich, dass man wieder „Frühlingsdüfte“(V.3) wahrnehmen kann, welche meist aus den Blumen, welche im Frühling wieder aufblühen, kommen. „Unten“(V.4) wird als Synonym für die Erde benutzt, was einprägsam wirkt. Es fängt „[u]nten […] an zu blühn“(V.4) , was darauf hinweist, dass nun die Blumen aufblühen. Durch den vierhebigen Trochäus, welcher im ganzen Gedicht angewendet wird, wirkt das Aufblühen der Blumen auch rhythmisch. Das Rhythmische wird auch noch einmal mit den Kreuzreimen verdeutlicht, welche ebenfalls in allen Strophen und Versen aufzufinden sind.  Außerdem wird eine weitere Gleichmäßigkeit verwendet, da die Kadenzen immer von weiblich auf männlich wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chiasmus im fünften Vers betont nochmals die atemberaubenden Gefühle, welche das lyrische Ich hat, da es „[j]auchzen [und] […] weinen“ möchte, weil es sich beschenkt vom Frühling fühlt, da es ihm so vorkommt , „als könnt`s nicht sein!“(V.6), was auch durch den Ausruf bestärkt wird. Zudem fällt die Antithese bei „sein“(Z. 6) und „Schein“ (V.6) auf, welche für einen Kontrast sorgen. Die Inversion in der fünften Zeile betont noch einmal die Gefühle. Da es den Frühling als „Wunder“(V.7) wahrnimmt, wird klar, dass es die Jahreszeit als etwas ganz Besonderes sieht. Das Enjambement, welches auf den siebten Vers folgt, sorgt noch einmal für Aufmerksamkeit. Die Metapher „Mondesglanz“(V.8) steht für die Mondstrahlen, welche sich auf der Erde reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personifikation „der Mond, die Sterne sagen`s“(V.9) wirkt einprägsam und sagt aus ,dass das Universum dem lyrischen Ich zustimmt. Dass das lyrische Ich sehr fasziniert von dem Frühling ist, wird deutlich, da es vom Frühling „[t]räum[t]“(V.10) . „[D]ie Nachtigallen schlagen´s“(V.11) wirkt einprägsam und sagt aus, dass selbst die Tiere den Frühling wertschätzen. Die Repetition „[s]ie ist deine, sie ist dein!“(V.12) wirkt betonend und sagt aus, dass das lyrische Ich den Frühling gut behandeln und genießen möchte. Außerdem wird klar, dass es durch den Frühling Glücksgefühle bekommt. Dies wird auch noch einmal durch den Ausruf verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Frühling für das lyrische Ich wichtig ist und dass es die Jahreszeit genießen möchte. Es beschreibt aus seiner Sicht eine Jahreszeit und welche Wirkung diese auf ihn hat. Durch die vielen Metaphern, welche  angewendet werden, wird das Gedicht bildhaft und lebendig veranschaulicht. Durch den Trochäus und die Abwechslung der weiblichen und männlichen Kadenzen wird ein gleichmäßiger Rhythmus wirkt, welcher in diesem Gedicht für das Aufblühen der Natur steht und für die Glücksgefühl des lyrischen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Dominik'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert den wiederkehrenden Frühling für das lyrische Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat drei Strophen mit jeweils vier Versen. Durch den Trochäus wirkt das Gedicht zudem ruhig und strukturiert, da hier ein Kreuzreim vorhanden ist und die Kadenzen abwechselnd zwischen männlich und weiblich sind, was auch noch durch ähnliche Länge der Verse deutlicher wird.&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts kommt ein Enjambement vor. Da „Übern“ (V. 1), anstatt „Über dem“ geschrieben wird, wirkt das Gedicht von Anfang an sehr einfach. Anzeichen für den Frühling sind auch „die Lüfte“ (V. 1), welche mild sind. „Durch die“ (V. 1) ist auch eine Alliteration, welche den Text strukturiert. Dass es schon Frühling ist, kann man an dem „Ziehn“ (V. 2) der „Wandervögel“ (V. 2) sehen. Weil die Wandervögel schon wieder da sind, fangen auch die Blumen an zu blühen, was die „Frühlingsdüfte“ (V. 3) beschreiben. In diesen drei Versen wirkt das lyrische Ich sehr schlau, da es aus dem Verhalten der Vögel schon einen Rückschluss auf die Jahreszeit ziehen kann, was durch „das bedeutet“ (V. 3) klargemacht wird. Dass die Blumen anfangen zu blühen wird im vierten Vers klar, als es „[an]fängt“ (V. 4) zu blühen. Da es „unten“ (V. 4) anfängt zu blühen, wird die Natur, also die Blumen etc. beschrieben. „Schon“ (V. 4) wirkt so, als ob das lyrische Ich es etwas früh für den Frühling hält. In den Wörtern „fängt´s“ an und „blühn“, kann man wieder zwei sprachliche Mittel erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünften Vers kann man ein Paradoxon erkennen, da das lyrische Ich zuerst „Jauchzen“ (V. 5), sich also darüber freuen möchte, und danach möchte es „weinen“ (V. 5), also traurig sein. Durch den Enjambement „möcht[e]“ (V. 5) wirkt er nach einem Verlangen. Im zweiten Vers sieht man, dass das lyrische Ich es selber noch nicht glauben kann, da es „doch“ (V. 6), was einen Gegensatz einleitet, und es „könnt[...]“ (V. 6) nicht sein, was zeigt, dass das lyrische Ich denkt, dass es in einer Traumwelt ist. Man kann sehen, dass das lyrische Ich schon öfters so gedacht hat, da „alte Wunder wieder scheinen“ (V. 7). So wird zum Ausdruck gebracht, dass es den Frühling für ein Wunder hält. Durch „wieder“ (V. 7) wirkt es aber schon fast normal und ruhig, da wieder zwei sprachliche Mittel im Vers sind. Im achten Vers kann man zudem den „Mondesglanz“ (V. 8) erkennen, welcher für etwas Schönes in der Nacht steht, weil der Mond nur scheinen und nicht glänzen kann.&lt;br /&gt;
Hier sieht man eine Anapher, da sich das Wort „Und“ in fast allen Versen wiederholt. Im neunten Vers wird der „Mond“ (V. 9) mit den „Sternen“ (V. 9) in Verbindung gebracht. Dies wirkt so, als würden die Sterne für den Mond sprechen, dies ist also eine Personifikation. Das letzte Wort „sagen[...]“ (V. 9) zeigt eine Interjektion. Dass das lyrische Ich sich nun dem Gegenteil vom Frühling vorstellt, wird durch die „Träume[...]“ (V. 10) beschrieben, da dort der „Hain“ (V. 10) rauscht. Da es rauscht, bedeutet es, dass starker Wind weht, was ein Zeichen für den Winter oder Herbst ist. Ein Ausdruck für die Unruhe im Wald sind auch die „Nachtigallen“ (V. 11), welche „schlagen[...]“ (V. 11).Eigentlich singen Nachtigallen ruhig und, nur durch das Schlagen wird eine Unruhe ausgestrahlt. Hier fallen die Interjektionen in den Versen neun, zehn und elf auf. Der Frühling wird hier als weiblich dargestellt, da „sie“ (V. 12) „deine“ (V. 12) ist. In dem letzten Vers ist eine Anapher, welche für den Leser einprägsam sein soll. Dies wird auch durch das Ausrufezeichen deutlich, welches ein Ausruf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann man sagen, dass das Gedicht, welches aus drei Strophen und jeweils vier Versen besteht, rhythmisch geschrieben ist, da man als Metrum den Trochäus und als Versmaß den Kreuzreim erkennen kann. Zudem sind die Kadenzen immer abwechselnd, wodurch keine ungewollte Unruhe entsteht. In jedem Vers kann man Interjektionen erkennen, welche das ganze Gedicht strukturiert und rhythmisch wirken lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Julius'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert die Sehnsucht nach dem Frühling oder nach einer bestimmten Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in insgesamt drei Strophen mit jeweils vier Versen eingeteilt. Dadurch wirkt es strukturiert und übersichtlich. Dem Titel „Frühlingsnacht“ kann man bereits entnehmen, dass das Gedicht von dem Frühling handelt. Die Nacht deutet schon auf etwas Verborgenes und Ungewisses hin. Diese könnte ebenfalls auf etwas Träumerisches hinweisen. Die Inversion „Übern Garten durch die Lüfte [h]ört ich Wandervögel ziehen! (V. 1f.) verdeutlicht, dass sich der Frühling bereits bemerkbar macht und er naht. Durch diese Inversion werden besonders der Garten und die Lüfte hervorgehoben, welche sich nach dem Winter ebenfalls deutlich verändern. Weil das lyrische Ich damit „Frühlingsdüfte“ (V. 3) verbindet, zeigt sich, dass es diese Umstände direkt dem Frühling zuordnet. Sofort erinnert es sich an die Frühlingsdüfte, die im Frühling durch Blumen hervortreten. Diese Aussage bestätigt sich nun durch die Inversion „Unten fängt‘s schon an zu blühn“ (V. 4). Dort wird nämlich nochmals verdeutlicht, wie sehr es dem Frühling entgegenfiebert und was es für eine Freude verspürt. Bei dem Verb „blühn“ wurde nicht ohne Grund das „e“ weggelassen. Es wurde weggelassen, damit das Versmaß, der Trochäus, beibehalten werden kann. Dadurch kommt eine sehr harmonische Stimmung zum Ausdruck, was durch die Kreuzreime und die weiblich und männlich abwechselnden Kadenzen, die im gesamten Gedicht vorzufinden sind, verdeutlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses sprachliche Mittel nennt man Synkope. Die Antithese „[j]auchzen möcht ich, möchte weinen“ (V. 5) drückt aus, dass sich das lyrische Ich wahrscheinlich so sehr freut, dass es weinen muss. Trotzdem kommt durch diese ein Gegensatz zum Ausdruck, welcher verwirrend wirkt und sich widerspricht. Dies verdeutlicht nochmals die enge Verbundenheit zwischen dem lyrischen Ich und dem Frühling. Es kann kaum glauben, dass der Frühling eintritt. Dies zeigt der Ausruf „Ist mir‘s doch, als könnt‘s nicht sein!“ (V. 6). Weil das lyrische Ich den Frühling mit einem „alten Wunder“ (V. 7) verbindet, kommt nochmals die hohe Wertschätzung des lyrischen Ich zum Ausdruck. Es vergleicht den Frühling somit mit etwas Magischem und Wundervollem. Weil diese Wunder „mit dem Mondesglanz […] hereinscheinen“ (V. 7f.), wird zum Ausdruck gebracht, dass sie sich sehr sanft auf das lyrische Ich auswirken. Dies ist eine Metapher und soll auf die Schönheit und auf den Glanz des Frühlings hinweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch davon die Rede ist, dass „der Mond, die Sterne“ (V. 9) sprechen, wird durch diese Personifikation deutlich, dass es den Mond und die Sterne, die oftmals im Frühling zu sehen sind und für den Frühling stehen, spürt und positiv wahrnimmt. Außerdem wird ausgesagt, dass „in Träumen der Hain rauscht […] (V. 10). Dieser Stelle kann man entnehmen, dass der Frühling für das lyrische Ich von so hoher Wichtigkeit ist, dass es davon träumt. Außerdem kommt so zum Ausdruck, dass es den Frühling traumhaft schön findet. Man könnte nun aber auch deuten, dass sich das lyrische Ich so sehr nach dem Frühling sehnt, dass es davon träumt und denkt, dass der Frühling bereits eingetreten sei. Hain ist eine Verniedlichung und soll in dem Falle den Wald sanfter und einladender wirken lassen. Weil am Anfang des 9., 10., 11. Verses immer ein „[u]nd“ auftritt, verstärkt diese Anapher die Aussage nochmals. Aus der Textstelle „Nachtigallen schlagen[…]: Sie ist deine, sie ist dein!“ (V. 11f.) kann man schließen, dass das lyrische Ich die Schönheit des Frühlings deutlich spürt. Man könnte aber auch meinen, dass es mit dem Frühling einen Geliebten oder eine Geliebte verbindet. Dies kann man anhand der Anapher „Sie ist deine, sie ist dein“ (V. 12) erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann man sagen, dass sich das lyrische Ich nach etwas sehnt. Sehr wahrscheinlich verbindet es mit dem Frühling eine Geliebte oder einen Geliebten, die bzw. der hier mit den Schönheiten des Frühlings beschrieben wird. Dies hat der Schriftsteller anhand der vielen Metaphern, Anaphern und Inversionen gut zum Ausdruck bringen können. Die Ausrufe, die in diesem Gedicht hervortreten, verdeutlichen nochmals die Sehnsucht des lyrischen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Jannik''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturgedicht „Frühlingsnacht“, von Joseph von Eichendorff geschrieben und 1837 veröffentlicht, thematisiert eine besondere Frühlingsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Frühlingsnacht“, zeigt schon einmal, dass das Gedicht idyllisch sein könnte, da solche Nächte oft als etwas Besonderes angesehen werden. Dies zeigt auch die geordnete Struktur im Gedicht, da jede der drei Strophen vier Verse beinhaltet. Zudem ist das Gedicht im Trochäus geschrieben, welcher auch, durch die rhythmische Betonung, idyllisch wirkt. Um diesen Trochäus einzuhalten wurde bei „[ü]bern“ (V. 1) auch eine Silbe weggelassen. Dies kommt im Verlaufe des Gedichts noch oft vor. Da das lyrische Ich „Wandervögel ziehn“ (V. 2) hört, merkt man, dass vor kurzem erst Winter gewesen sein muss, da die Zugvögel im späten Winter, oder Anfang Frühling wieder zurückkommen. Hier bemerkt man, dass sich im ersten und zweiten Vers die Kadenzen abwechseln. Durch die Ankunft der Zugvögel vermutet es dann, dass man bald wieder „Frühlingsdüfte“ (V. 3) riechen kann, welche durch Blumen, wie Narzissen, ausgelöst werden, die im Frühling wieder blühen. Im vierten Vers werden gerade diese Blumen schon angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich freut sich so sehr darüber, dass es am liebsten „[j]auchzen“ (V. 5), also einen Freudenschrei ausführen, oder vor Freude „weinen“ (V. 5) will. Dies wird durch eine Anapher und eine Inversion noch einmal hervorgehoben und zeigt, wie glücklich es darüber ist. Im nächsten Vers wird klar, dass das lyrische Ich gar nicht glauben kann, wie schön diese Nacht ist. Diese Aussage wird durch eine Inversion und ein Ausrufezeichen betont. Da „[a]lte Wunder“ (V. 7) mit dem „Mondesglanz“ (V. 8) wieder hervorkommen, zeigt sich wieder die Faszination des lyrischen Ich an dem Frühling. Hierbei wird der achte Vers wieder durch eine Inversion hervorgehoben und verdeutlicht erneut die gemischten Gefühle. Hierbei fällt auf, dass im ganzen Gedicht Kreuzreime verwendet werden, was wieder zur ruhigen Wirkung beiträgt.  &lt;br /&gt;
In der letzten Strophe erkennt man, dass es eine wolkenlose Nacht ist, da man den „Mond“ (V. 9) und die „Sterne“ (V. 10) sehen kann. Da diese etwas „sagen[…]“ (V. 9), werden sie personifiziert, was die Wichtigkeit des Gesagten hervorhebt. Im nächsten Vers zeigt sich, dass in seinen Träumen „der Hain“ (V. 10) „rauscht[…]“ (V. 10). Wahrscheinlich haben die Bäume wieder Blätter bekommen, wodurch das Rauschen erzeugt wird. Zudem „schlagen[…]“ die Nachtigallen mit ihren Flügeln. Diese drei Verse sind Inversionen. Der Mond, die Sterne, der Hain und die Nachtigallen teilen ihm alle dasselbe mit: „Sie ist deine, sie ist dein!“. Wahrscheinlich ist die Nacht gemeint, die ihm gehören soll. Dem lyrischen Ich wird also klar, dass es nicht an das Ende dieser Nacht denken, sondern die Nacht genießen soll. Der Doppelpunkt vor dem Satz, das Ausrufezeichen und dass der Vers nach dem Komma wiederholt wird, zeigen die Wichtigkeit der Verse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt findet das lyrische Ich diese Frühlingsnacht wunderschön. Es ist regelrechtfasziniert von dem Frühling. Es ist sich klar, dass es so eine Frühlingsnacht nicht mehr so oft erleben wird. Zudem wurden viele Inversionen und einige Ausrufezeichen verwendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Js.Bremen2</name></author>	</entry>

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