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Korrektur 4. KA

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Korrektur der 4. KA

Pseud. R Z das/dass Gr A Sb Zit. W Sa
2 0 6 0 2 3 0 1 3 0
3 12 3 4 2 2 2 0 0 1
4 9 13 2 0 1 2 2 4 0
5 10 12 1 2 2 0 2 0 1
6 9 17 0 2 3 0 0 2 0
7 2 6 0 1 2 2 1 4 0
8 Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel
9 5 16 4 3 0 0 2 1 0
10 9 14 6 4 2 1 2 1 0
11 6 14 0 1 1 0 3 2 6
12 5 10 0 0 1 0 2 2 0
13 1 4 0 0 0 0 0 2 0
14 2 5 0 2 4 2 2 2 0
15 Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel
16 8 5 1 2 4 1 3 2 2
17 4 10 2 1 1 0 2 1 1
18 5 5 0 1 1 0 0 3 0
19 11 10 2 9 2 1 2 1 1
20 Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel
21 2 3 0 0 0 0 0 0 1
22 Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel
23 10 9 1 4 2 2 6 4 0


Kommasetzung

Z: https://www.learningsnacks.de/#/welcome?content=snacks&q=komma und https://learningapps.org/489109 (alle drei Übungen)

R: Suche dir hier die für dich passenden Übungen heraus: http://www.online-lernen.levrai.de/deutsch-uebungen/regeln_der_rechtschreibung.htm

Gr: Suche dir hier die für dich passenden Übungen heraus: http://www.online-lernen.levrai.de/deutsch_grammatik_uebungen_klasse_5_6_7.htm

dass/das


Inhaltsverzeichnis

7

Die Fabel „Die Teilung“ wurde von dem Autor Wilhelm Busch verfasst und in dem Jahre 1904 veröffentlicht. Der Autor thematisiert mit dieser Fabel, Intelligenz, Egoismus, Unsicherheit, Höflichkeit und List. Der Löwe geht zusammen mit dem Wolf auf die Jagd. Als sie dann ein starkes und gepflegtes Wildschwein erlegen, geht es darum, wer wie viel von dem Wildschwein abbekommt. Der Wolf überlegt zuerst, aber er findet die Idee, den Fuchs entscheiden zu lassen, in Ordnung. Der Löwe mahnt den Fuchs, er solle seine Entscheidung gut überlegen. Der Fuchs entscheidet sich dafür, dass der Löwe das Vorderteil des Tieres und der Wolf das Hinterteil bekomme. Er teilt das Tier so, dass der Löwe den gesamten Körper des Wildschweines bekommt und der Wolf nur das Schwänzchen. Das Schwänzchen nimmt der Wolf jedoch nicht an, verbeugt sich und geht. Der Löwe macht den Fuchs zum Dank zum „Großwesir“. Die Aussageabsicht des Textes ist, dass man sich nicht mit Mächtigeren anlegen sollte, aber auch fair handeln soll. Der Löwe schüchtert den Fuchs ein, zieht ihn somit auf seine Seite und bekommt was er will. Der Fuchs bekommt durch seine ungerechte Entscheidung, die den Wolf benachteilig, sogar noch eine Belohnung.

Der Löwe stellt einen intelligenten und hinterlistigen Menschen dar, denn er weiß genau, dass der Fuchs ihm mehr Anteil gibt, weil er der König ist und der Fuchs sonst mit seinem Tod rechnen muss. Außerdem sieht er sich, als den Mächtigeren, der mehr von der Beute bekommen sollte, denn er benutzt in den Sätzen „‘Bedenkt es wohl, ist mein und sein. Ich fasst‘ es vorn, er griff es hinten‘“(Z. 16 f.) , das Possessivpronomen „mein“ (Z. 16) und das Personalpronomen „Ich“ (Z. 17) an erster Satzstelle, was auch seinen Egoismus deutlich macht. Er ist sehr selbstsicher und weiß genau, dass der Fuchs ihm den größeren Anteil geben wird. Außerdem droht („Bedenkt es wohl“, Z.16) und schmeichelt er ihm, indem er ihn „‘Herr Doktor‘“ (Z. 14) nennt.

13

Die Fabel „Die Teilung“ wurde von Wilhelm Busch geschrieben und im Jahre 1904 veröffentlicht. Sie thematisiert Schläue und Macht des Stärkeren. Ein Wolf und ein Löwe jagen zusammen ein Wildschwein. Sie fragen sich, wer welchen Anteil bekommt. Der Löwe spricht, der Fuchs solle entscheiden. So kommt der Fuchs und der Löwe empfängt ihn schmeichelhaft. Der Fuchs sagt, das vordere Stück vom Schwein bekomme der Löwe und der Wolf das hintere Stück. Er schneidet den Schwanz des Schweines ab und bietet es dem Wolf an. Er verzichtet auf seine Beute, verbeugt sich und geht. Der Löwe spricht, ab heute sei der Fuchs Großwesir. Die Fabel verdeutlicht, dass man genau so aus einer unfairen Situation gehen sollte, wie der Wolf. Er nimmt es hin, dass er sehr wenig von der Beute abbekommt und fängt keinen Streit an, denn wenn er das gemacht hätte, hätte der Wolf ihn töten könne, da er stärker als der Wolf ist.

Das Wort „vereint“ (Z. 3) zeigt, dass der Löwe und der Wolf zusammen das Wildschwein erlegt haben. Sie sind sich unklar, wer welchen Anteil bekommt (vgl. Z. 5 f.), so holen sie den Fuchs (vgl. Z. 9 f.). Der Löwe schmeichelt dem Fuchs mit der Anrede „Herr Doktor“ (Z. 14). Er sagt auch „Jetzt teilt es uns, doch ohne Finten“ (Z. 18), was der Löwe sarkastisch meint und ihm so droht. Der Fuchs versteht diese Drohung und gibt dem Löwen das „Vorderteil“ (Z. 21) zu und dem Fuchs gibt er das „Hinterteil“ (Z. 24). Er schneidet dann dem Schwein den Schwanz ab (vgl. Z. 25 f.). Der Wolf „verschmäht die Beute, [v]erneigt sich kurz und geht beiseite“ (Z. 27 f.), das bedeutet, er verzichtet auf die Beute und fängt keinen Streit an, da er weiß, dass er schwächer ist als der Löwe, verbeugt sich noch kurz vor ihm und geht beiseite. Der Löwe macht den Fuchs zum „Großwesir“ (Z. 30), das bedeutet, er macht ihn zum Regierungschef, der der zweitmächtigste Mann des Staates ist.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Löwe mit seiner Macht den Fuchs beeinflusst und so das ganze Schwein bekommt, wiederum geht der Wolf schlau aus dieser Situation hinaus, indem er hinnimmt, dass er gegen den Löwen keine Chance hat und deswegen keinen Streit anfängt.


Der Wolf verkörpert einen unsicheren Menschen, denn er „grübelt“ (Z. 7) zuerst, ob die Verteilung denn wirklich „redlich zu [geht]“ (Z. 8). Außerdem ist er sehr, stark denn obwohl er nur „[d]as Schwänzlein hinten von der Sau“ (Z. 26) bekommt, verbeugt er sich vor dem Löwen, was auch seine Würde und Standhaftigkeit zeigt.

Der Fuchs stellt eine intelligente Person dar, denn er erkennt die Lage und weiß, dass er gegen die Macht des Löwen nicht ankommt und entscheidet sich dafür, dass der Löwe „‘[d]as Vorderteil, ob viel, ob wenig‘“ (Z. 21), erhält und wird damit nicht von dem Löwen getötet. Der Text wurde mit Reimen und Metaphern geschrieben, denn es handelt sich in Wahrheit nicht um Tiere, sondern um Menschen. Außerdem können Tiere im echten Leben nicht sprechen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man fair sein und sich nicht von anderen benutzen lassen soll. Man soll niemanden zu Antworten oder Taten zwingen. Außerdem hat der Autor in Metaphern geschrieben, damit diese Fabel niemanden persönlich angreift.


17

Die Fabel „Die Teilung“ die 1904 von Wilhelm Busch veröffentlicht wurde, thematisiert List, Macht, Gier und Ungerechtigkeit.

Eines Tages erlegen ein Löwe und ein Wolf gemeinsam ein großes Wildschwein. Als sie ihre Beute aufteilen wollen fragt der Löwe den Fuchs, ob er denkt, dass es nicht fair zugehe. Als dann der Fuchs vorbeiläuft, schlägt der Löwe vor, dass der Fuchs entscheiden solle wie viel jeder bekommt. Jedoch solle er fair teilen, meint der Löwe. Dann teilt der Fuchs das Tier. Der Wolf bekommt aber nur das kleine Schwänzchen der Sau, verbeugt sich und geht. Der Löwe hat das ganze Wildschwein bekommen. Der Fuchs wird zur Belohnung sein Stellvertreter.

Die Intention der Fabel ist zu veranschaulichen, dass man nicht jedem vertrauen sollte.

Als die der Löwe und der Wolf das Wildschwein aufteilen wollen, merkt der Löwe, dass der Wolf misstrauisch ist, da er (Z. 7 f.) grübelt. Dass der Löwe einen Plan hat, erkennt man an, „Dort […] der Fuchs, er mag entscheiden […] jedem zukommt von uns beiden. Er Ist sich sicher das der Fuchs ihm hilft da er (gemeint ist der Fuchs) Respekt vor ihm hat. Dazu kommt, dass der Löwe sich beim Fuchs einschleimt indem er ihn „Herr Doktor“ nennt. Der Löwe weißt den Fuchs auch darauf hin, „[Er] (gemeint ist der Löwe) fasst[e] das [Wildschwein] vorn, und er (gemeint ist der Wolf) griff es hinten“ (Z. 17 f.). Der Fuchs hält sich für gerecht und fair, denn „Der Fuchs war ein Jurist vom Fach“ (Z. 19). Der Fuchs hält den Löwen für mächtig und stark, dass wird deutlich in (Z. 21 f.), denn er nennt den Löwen König. Durch das „Da nimm!“ (Z. 24) wird deutlich, dass der Fuchs dem Wolf das kleine Schwänzchen der Sau protzig hinwürft. Da der Wolf nur das Schwänzchen bekommt, verweigert er es (Z. 27), denn das hat er nicht nötig. Dann verbeugt er sich aus Ironie und geht (Z. 28), dass zeigt Stärke, denn er diskutiert nicht. Zuletzt wird der Fuchs vom Löwen belohnt. Er wird Stellvertreter des Löwen (Z. 29 f.).

Zusammengefasst ist der Löwe sehr ungerecht und teilt nicht gerne, da er alles tut, um das größte Stück Fleisch zu bekommen. Der Wolf scheint schüchtern und zurückhaltend, weil er es einfach so hinnimmt, als er nichts von dem Wildschein abbekommt. Der Fuchs ist listig und hilft dem Löwen, das zu bekommen, was er will und wird so auch sein Großwesir.



4

Die Fabel „Die Teilung“ wurde von Wilhelm Busch verfasst und im Jahr 1904 veröffentlicht. Diese Fabel handelt einerseits von Gemeinheit, Hinterhältigkeit und Dummheit, aber andererseits auch von Schlauheit, Gleichberechtigung und Leichtgläubigkeit.

Ein Wolf und ein Löwe gehen zusammen auf die Jagd. Nachdem sie ein Wildschwein gemeinsam erlegt haben, kommen sie zur Aufteilung des Essens. Plötzlich fängt der Wolf an zu überlegen und der Löwe fragt, warum er grübelt und ob er denke, dass es jetzt nicht mehr fair zugehe. Er kommt auf die Idee, dass der vorbeikommende Fuchs, die Aufteilung des Wildschweins vollziehen solle. Der Wolf empfindet dies als fair und stimmt zu. Anschließend ruft der Löwe den Fuchs zu sich und macht ihm noch gewiss, er solle bedenken, dass das erlegte Wildschwein beiden und nicht nur dem Wolf gehöre. Da der Fuchs den Gebieter aller Tiere nicht enttäuschen möchte, erteilt er ihm fast das ganze Wildschwein. Der Wolf bekommt nur das Schwänzlein zugeteilt. Der Wolf jedoch, verzichtet auf das Schwänzlein des Wildscheins und verbeugt sich vor dem Löwen, eher er weggeht. Da der Löwe für immer von dem Fuchs bevorzugt werden möchte, ernennt er ihn zum zweitmächtigsten Mann des Staates.

Der Text sagt aus, dass man sich nicht zu schnell auf Ideen anderer einlassen und man vorher nachdenken soll, wieso diese Person, es so und nicht anders machen möchte. Außerdem soll die Fabel verdeutlichen, dass man mit anderen Menschen gerecht teilen soll und nicht, nur weil man von anderen Leuten mehr geschätzt wird, sich mehr zuteilen lassen soll. Außerdem soll man nicht hinterlistig und gemein sein und hinter dem Rücken anderer etwas Unfaires planen. Ebenfalls sagt der Text aus, dass man alle Menschen gleich behandeln und keinen bevorzugen sollte.


Der Löwe verkörpert eine hinterlistige und gemeine Person, da er mit dem Satz „‘ Glaubst du, es geht nicht redlich zu? ‘“ (Z. 8) verdeutlicht, dass der Wolf Sorge hat, dass der Löwe mehr abbekommt als er. Aus diesem Grund, will der Löwe ihm durch seine Frage vergewissern, dass dies nicht passiert. Da der Löwe weiß, dass er „der König“ (Z. 22) ist und er von den anderen Tieren sehr verehrt wird, will er, dass „der Fuchs, […] entscheiden [soll]“ (Z. 9). Durch den Satz, „‘ [h]ier dieses jüngst erlegte Schwein, [b]edenkt es wohl, ist mein und sein ‘“ (Z. 15 f.), kommt seine Hinterlist noch einmal gut zur Geltung, da er versucht den Fuchs um den Finger zu wickeln und ihn daran erinnert, dass er der König ist und mehr Anteil am Wildschwein verdient hat. Außerdem ernennt er den Fuchs, „‘ von heut an [seid ihr] zum Großwesir ‘“ (Z. 30), um ihn immer an seiner Seite zu haben, so dass er eher bevorzugt wird.

Der Wolf stellt einen leichtgläubigen Menschen dar, da ihm der Fuchs „als Richter gar nicht übel scheint“ (Z. 12) und er somit denkt, dass der Fuchs das Wildschwein gleich gerecht aufteilt. Jedoch beachtet er nicht, dass der Löwe dies sagt, um mehr Anteil abzubekommen. Der Wolf jedoch ist auch schlau, da er das ihm zugeteilte „Schwänzlein“ (Z. 26) ablehnt und nach einem kurzen „Verneig[t]en“ (Z. 28) vor dem Löwen „beiseite“ (ebd.) geht. Außerdem ist er töricht, da er sich von dem Löwen überreden hat lassen, dass „der Fuchs“ (Z. 9) „entscheiden“ (ebd.) soll.

Der Fuchs stellt ebenfalls eine gemeine und hinterhältige Person dar, da er sich durch den Satz des Löwen: „‘ Dieses […] erlegte Schwein, [b]edenkt es wohl, ist mein und sein ‘“ (Z. 15 f.), beirren hat lassen und um den Löwen nicht zu enttäuschen und um keinen Stress mit dem König aller Tiere zu bekommen, schon vorab geplant hat, dass er ihm mehr zuteilt. Er ist sehr gemein, denn er „trennt […] genau [d]as Schwänzlein hinten von der Sau“ (Z. 25 f.) und gibt dem Wolf nur dieses kleine Stück. Da er den Löwen bevorzugt, wird er von ihm zum „Großwesir“ (Z. 30) ernannt.


Zusammenfassend lässt sich sagen dass man nicht hinterhältig sein und andere Menschen bevorzugen sollte. Man soll mit anderen Menschen teilen und sich nicht zu schnell auf etwas einlassen, wenn man nicht weiß, wieso die Person es genau so und nicht anders machen möchte. Außerdem soll man jeden Menschen gleich behandeln und nicht jemanden bevorzugen, nur weil man diese Person mehr mag oder mehr wertschätzt. Wilhelm Busch verwendet in seiner Fabel Metaphern, um seine Fabelwesen besser veranschaulichen zu können.


14

Wilhelm Buschs Fabel „Die Teilung“, welche im Jahr 1904 veröffentlicht wurde, handelt von Naivität, Ungerechtigkeit und Schläue.

Ein Löwe und ein Wolf gehen zum Jagen, dabei finden sie große Beute. Doch als es ans Verteilen geht, gibt es Auseinandersetzungen. Der Löwe bittet den Fuchs aus Ironie darum, die Beute gerecht zu verteilen. Der Wolf stimmt auf diese Entscheidung dennoch ein. Der Fuchs vergibt dem Löwen das gesamte Vorderteil, allerdings dem Wolf nur das Hinterteil, damit er daraus keine Konsequenzen ziehen kann. Der Wolf verzichtet überraschend auf das Hinterteil und verneigt sich und geht. Als Dank zum Fuchs wird er der Stellvertreter vom Löwen. Die Aussageabsicht des Textes ist, dass man fair handeln sollte. Außerdem schüchtert der Löwe den Fuchs ein, damit er mehr vom Vieh bekommt. Durch diese Hinterlistigkeit des Löwen, bekommt er das gesamte Vorderteil des Viehs.


Das Wort „vereint“ (Z. 3) zeigt, dass der Wolf und der Löwe zusammen das Wildschwein erlegt haben. Der Wolf zeigt, einen sehr Hinterlistigen Menschen, da er weiß, dass der Fuchs ihm mehr Anteil am Vieh geben wird. Durch das Possessivpronomen „mein“ (Z.16) und das Pronomen „Ich“ (Z.17), wird der Egoismus des Löwen gezeigt. Der Wolf stellt eine sehr intelligente Person dar, da er das Hinterteil „verschmäht“ (Z.27). Dies soll zeigen, dass der Wolf nicht in Streit mit dem Löwen geraten möchte. Denn wenn er dies machen würde, würde er vielleicht sterben. Der Wolf zeigt einerseits auch eine sehr glaubwürdige Person, da er dies „Gut“ (Z.11) findet, dass der Fuchs den Anteil des Viehs entscheiden solle. Der Fuchs bekommt wegen dieser ungerechten Entscheidung sogar eine Belohnung. Er wird zum „Großwesir“ (Z.30) gemacht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Wolf sich zurückhält und sehr glaubwürdig ist, da er es einfach so hinnimmt, dass er nur das Hintere Stück des Viehs bekommt. Der Löwe teilt nicht gerne und tut alles dafür, dass er das Wildschwein bekommt. Der Löwe nutzt damit seinen hohen Rang bei den Tieren aus. Der Fuchs ist eine sehr Schlaue, allerdings auch eine sehr Hinterlistige Person, da er dem Fuchs hilft das Vieh zu bekommen. Außerdem hat Wilhelm Busch in seiner Fabel Ironie benutzt.


9

Die Fabel „Die Teilung“, die 1904 von Wilhelm Busch geschrieben und veröffentlicht wurde, thematisiert Ungerechtigkeit und Schlauheit.

Ein Löwe geht mit einem Wolf auf die Jagd und sie erlegen gemeinsam ein Wildschwein. Als sie es dann aufteilen wollen, fängt der Wolf an zu grübeln. Der Löwe fragt den Wolf, warum er grübele und ob er glaube, es sei nicht alles fair? Da sieht der Löwe den Fuchs und sagt zu dem Wolf, dass der Fuchs das Wildschwein aufteilen solle. Der Wolf ist einverstanden und der Fuchs wird von dem Löwen herbeigerufen. Der Löwe sagt zu dem Fuchs, er solle das Wildschwein nun ganz fair aufteilen. Der Fuchs sagt, es sei ganz einfach. Das Vorderteil solle mit Recht der Löwe bekommen. Der Wolf bekomme das Hinterteil. Mit diesen Worten trennt er das Schwänzchen von der Wildsau ab und hält es dem Wolf hin. Dieser verzichtet auf das Schwänzchen, macht eine kurze Verbeugung und geht. Der Löwe sagt zu dem Fuchs, er solle bleiben und sein Großwesir sein.

Der Text bemängelt, dass nicht der stärkere immer gewinnen soll, sondern dass man sich auch mal gegen den stärkeren stellen. Man soll ebenso nicht aus Angst jemandem gehorchen und deswegen Bekannte benachteiligen.


Dass der Löwe den Wolf fragt, ob er glaube, „es g[inge] nicht redlich zu?“ (Z. 8) zeigt, dass er schon gemerkt hat, dass der Wolf ahnt, dass es nicht fair zugeht. Dass der Löwe dann auch noch den Fuchs, der „ein Jurist vom Fach“ (Z. 19)-und der Vetter des Wolfes ist hinzuzieht, zeigt, dass er dem Wolf vermitteln will, dass nicht unfair geteilt wird. Dies zeigt seine Hinterlist. Dass er zuerst „mein“ (Z. 16) sagt zeigt, dass er sich für etwas Besseres hält.

Der Wolf ist naiv, da er glaubt, der Fuchs sei „ein Freund“ (Z. 11) und würde dem Löwen genauso viel geben wie ihm. Der Wolf ist aber auch schlau, da er nicht mehr verlangt, sondern die Beute sogar „verschmäht“ (Z. 27). Durch das kurze „Verneig[en]“ (Z. 28) zeigt er, dass er sich unterwirft. Das Nomen „Schwänzlein“ (Z. 26) zeigt, wie klein der Schwanz von dem Wildschwein ist.

Der Fuchs ist sehr schlau, da er dem Löwen das „Vorderteil“ (Z. 21) verspricht und dem Löwen so schon zeigt, dass er (gemeint ist der Löwe) auf jeden Fall mehr bekommt. Da er dem Wolf nur das „Schwänzlein“ (Z. 26) gibt, zeigt er dem Löwen, dass es ihm um sein (gemeint ist der Löwe) Wohl geht. Mit diesem Zug wird er Großwesir, sodass er den Löwen immer bevorzugen kann. Wilhelm Busch benutzt Metaphern und schreibt in Reimen.


Die Analyse zeigt, dass man niemandem Angst machen darf um ihn auf die eigene Seite zu ziehen. Aber ebenso darf man nicht aus Angst handeln und dadurch ungerecht werden.

23

16

In der Fabel „Die Teilung“, die von Wilhelm Busch im Jahre 1904 veröffentlicht wurde, stellt zum einen Schlauheit, Dummheit aber auch Hinterlistigkeit.

An einem Tag jagen ein Wolf und ein Löwe. Ein gut gepflegtes Wildschwein ist ihre Beute. Als sie es verteilen müssen, ist der Wolf misstrauisch. Der Löwe versteht dies nicht und sagt, dass es sehr gerecht zuginge. Der Löwe spricht, dass da hinten der Fuchs komme, er solle die Teilung entscheiden. Der Wolf stimmt dem zu und meint, dass der Fuchs sehr gerecht sei. Sofort gibt der Löwe dem Fuchs ein Handzeichen, dass er zu ihnen kommen solle. Der Löwe spricht, dass der Fuchs entscheiden solle, wer bei diesem frisch erlegten Schwein, welchen Anteil bekommt. Außerdem fügt er hinzu, dass es sein aber auch das Schwein vom Wolf sei. Nun solle er dies ohne unfaire Mittel teilen. Für den Fuchs ist es eine einfache Entscheidung, da er Jurist in diesem Fach ist. Er sagt, dass das vordere Stück, ob viel oder wenig, dem König gehört und dem Wolf gibt er, das hintere Stück. Sofort trennt der Fuchs das Schwänzchen des Schweines ab und übergibt es dem Wolf. Der Wolf verzichtet aber und verschwindet. Der Löwe holt den Fuchs zu sich und sagt, dass er ab heute, der zweitmächtigste im Staat sei.

Die Aussageabsicht des Textes ist, dass man nicht andere entscheiden lässt, sondern dass man das Problem allein klärt ohne Hilfe anderer.

Der Löwe verkörpert eine schlaue Person, die weiß, dass man sich auf seine Macht verlassen kann. Dies ist erkennbar an „‘Dort kommt der Fuchs er mag entscheiden‘“ (Z. 9). Der Löwe weiß, dass „der Fuchs“ (Z. 9) ihm nicht schaden möchte, sonst würde er bestraft werden. Das Possessivpronomen „mein (Z. 16) veranschaulicht, dass der Löwe weiß, wie man andere auf seine Seite zieht, denn er ist der Mächtigste. Außerdem wird dadurch auch noch klargestellt, dass er dem Fuchs ein Signal gibt. „‘ Von heut an seid ihr Großwesir‘“ (Z. 30) zeigt, dass der Löwe eine gute Tat leistet.

Der Fuchs stellt eine hinterlistige Person dar, die sich schnell bei dem Löwen einschleimen kann. „‘Sehr einfach liegt die Sach‘“ (Z. 20) veranschaulicht, dass der Fuchs sich schnell entschieden hat und er sofort weiß, dass er dem Löwen „‘ Das Vorderteil, ob viel, ob wenig‘“ (Z. 21) übergibt. Der Fuchs ist zwar der „Vetter“ (Z. 23) des Wolfes aber er gewährt ihm nur „das Schwänzlein […] der Sau“ (Z. 26).

Der Wolf veranschaulicht eine fleißige Person „Der Löwe mit dem Wolf gejagt“ (Z. 2). Der Wolf ist aber auch misstrauisch „Dünkt […] dem Wolf ein misslich[es] Ding“ (Z. 6). Ebenfalls ist dies erkennbar an „es geht nicht redlich zu“ (Z. 8). Der Wolf denkt, dass der Fuchs „als Richter gar nicht übel scheint“ (Z. 12). Das Verb „verschmähen“ (Z. 27) zeigt, dass der Wolf das Schwänzlein nicht annimmt und enttäuscht davon geht.

Wilhelm Busch benutzt Metaphern und eine alte Sprache. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man niemals unfair sein sollte, so wie die Person, die den Fuchs verkörpert. Außerdem sollte man immer Freude am Teilen haben. Wilhelm Busch nutzt ein paar Reime in seiner Fabel.