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Der Sachtext ist im Präsens und mit Fachsprache geschrieben. Er ist in zehn Sinnabschnitte unterteilt. Im ersten Sinnabschnitt wird dem Leser der Kontext des Sachtextes nahe gebracht und dazu als Beispiel die schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch genannt. Dadurch, dass ein Beispiel genannt wird, wird das Interesse des Lesers geweckt. Im zweiten Sinnabschnitt nennt der Autor, dass Billigkleidung problematisch ist und dass man nicht am Preis erkennt, ob die Ware fair produziert wurde (vgl. Abschnitt 2). Diese Thesen unterstützt er mit den Argumenten, dass die Ware oft unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden und dass teure Kleidung auch keine Garantie für faire Produktion ist (vgl. Abschnitt 2). Durch diese Aussagen, weiß der Leser bereits zu Beginn, um welche Probleme es sich in dem vorliegenden Sachtext handelt. Daraufhin nennt der Autor, dass in Preisen für Produkte, die Kosten für Werbung und Ladenmiete stecken und die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen (vgl. Abschnitt 3). Anschließend nennt der Autor im nächsten Sinnabschnitt die These, dass „T-Shirts unter fünf Euro […] zu billig“ (Abschnitt 4) sind. Diese These untermauert er mit dem Argument, dass die Wertschätzung der Näherinnen fehlt (vgl. Abschnitt 4). Dies unterstützt er mit dem Beispiel, dass T-Shirts oft nur „zum einmaligen Tragen gekauft“ (Abschnitt4) werden. Sie nennt als weiteres Beispiel, dass es „ökofaire T-Shirts […] online schon ab zehn bis zwölf Euro“ (Abschnitt 4) gibt. Damit möchte der Autor den Leser davon überzeugen, mehr ökofaire Produkte zu kaufen. Es dient also zur Überzeugung. Als weiteres Beispiel nennt sie, dass „die Kosten ohne Transport bei 1,35€“ (Abschnitt 5) liegen, „der Ladenpreis beträgt dann 4,95€“ (Abschnitt 5). Damit möchte der Autor wahrscheinlich bezwecken, dass der Leser einmal darüber nachdenkt, wo das Geld dann hingeht. Weiterhin vertritt Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet den Standpunkt, dass die Mindestlöhne überall zu niedrig sind (vgl. Abschnitt 6). Sie unterstützt ihren Standpunkt mit dem Argument, dass die Mindestlöhne nicht reichen, „um eine Familie zu ernähren“ (Abschnitt 6). Diese Aussage untermauert sie mit dem Beispiel, dass Bangladesch „die niedrigsten Löhne weltweit“ (Abschnitt 6) hat. Frau Burckhardt informiert den Leser sachlich und versucht nicht, ihn zu überzeugen. Sie möchte damit lediglich bewirken, dass der Leser beim Einkauf mehr darauf achtet, wo die ausgewählten Produkte herkommen. Weiterhin sagt sie, dass kleinere Label und Unternehmen, die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind, glaubwürdiger sind (vgl. Abschnitt 7), wie zum Beispiel Monkee oder Nudie Jeans (vgl. Abschnitt 7). Sie nennt Beispiele, damit der Leser einen Ansatz hat, bei dem er anfangen kann. Der Leser muss sich nicht zuerst informieren, welche Label darauf achten, sondern kann direkt bei zwei Labels ansetzen. Außerdem positioniert sie sich deutlich auf einer Seite. Sie hat sich mit dem Thema befasst und kann deswegen Beispiele nennen. Anschließend nennt sie die These, dass man auf Gütesiegel achten sollte (vgl. Abschnitt 8) und unterstützt diese mit dem Argument, dass diese die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern, wie sie zum Beispiel bei der Fashion Week in Berlin gesehen hat (vgl. Abschnitt 8).  Als weitere These nennt sie die Fairtrade Siegel, welche etwas über die Produktion aussagen (vgl. Abschnitt 9). Man könnte es so deuten, dass durch die Siegel die Produktionsbedingungen überprüft werden. Sie nennt als Beispiel, dass „die Fair Wear Foundation […] auf die Arbeitsbedingungen  bei der Herstellung  der Kleidung“ (Abschnitt 9) achtet. Anschließend meint sie, dass die Kampagne nicht zum Boykott aufruft (vgl. Abschnitt 10). Dies unterstützt sie mit dem Argument, dass „fast alle großen Kleidungsketten unter schlechten Bedingungen produzieren“ (Abschnitt 10), worunter die Näherinnen leiden, man sollte zum Beispiel ökofaire Kleidung oder Second-hand-Ware kaufen (vgl. Abschnitt 10). Sie appelliert an den Leser, ökofaire Produkte zu kaufen, Second-hand-Ware oder auf den eigenen Konsum zu achten, vor allem was man konsumiert und wo diese Produkte herkommen.   
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Der Sachtext ist im Präsens und mit Fachsprache geschrieben. Er ist in zehn Sinnabschnitte unterteilt. Im ersten Sinnabschnitt wird dem Leser der Kontext des Sachtextes nahe gebracht und dazu als Beispiel die schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch genannt. Dadurch, dass ein Beispiel genannt wird, wird das Interesse des Lesers geweckt. Im zweiten Sinnabschnitt nennt der Autor, dass Billigkleidung problematisch ist und dass man nicht am Preis erkennt, ob die Ware fair produziert wurde (vgl. Abschnitt 2). Diese Thesen unterstützt er mit den Argumenten, dass die Ware oft unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden und dass teure Kleidung auch keine Garantie für faire Produktion ist (vgl. Abschnitt 2). Durch diese Aussagen, weiß der Leser bereits zu Beginn, um welche Probleme es sich in dem vorliegenden Sachtext handelt. Daraufhin nennt der Autor, dass in Preisen für Produkte, die Kosten für Werbung und Ladenmiete stecken und die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen (vgl. Abschnitt 3). Anschließend nennt der Autor im nächsten Sinnabschnitt die These, dass „T-Shirts unter fünf Euro […] zu billig“ (Abschnitt 4) sind. Diese These untermauert er mit dem Argument, dass die Wertschätzung der Näherinnen fehlt (vgl. Abschnitt 4). Dies unterstützt er mit dem Beispiel, dass T-Shirts oft nur „zum einmaligen Tragen gekauft“ (Abschnitt4) werden. Frau Burckhardt nennt dabei das "Ramschprodukt" (Abschnitt 4) als ein Neologismus. dieser dient dazu, dass:::::Sie nennt als weiteres Beispiel, dass es „ökofaire T-Shirts […] online schon ab zehn bis zwölf Euro“ (Abschnitt 4) gibt. Damit möchte der Autor den Leser davon überzeugen, mehr ökofaire Produkte zu kaufen. Es dient also zur Überzeugung. Als weiteres Beispiel nennt sie, dass „die Kosten ohne Transport bei 1,35€“ (Abschnitt 5) liegen, „der Ladenpreis beträgt dann 4,95€“ (Abschnitt 5). Damit möchte der Autor wahrscheinlich bezwecken, dass der Leser einmal darüber nachdenkt, wo das Geld dann hingeht. Weiterhin vertritt Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet den Standpunkt, dass die Mindestlöhne überall zu niedrig sind (vgl. Abschnitt 6). Sie unterstützt ihren Standpunkt mit dem Argument, dass die Mindestlöhne nicht reichen, „um eine Familie zu ernähren“ (Abschnitt 6). Diese Aussage untermauert sie mit dem Beispiel, dass Bangladesch „die niedrigsten Löhne weltweit“ (Abschnitt 6) hat. Frau Burckhardt informiert den Leser sachlich und versucht nicht, ihn zu überzeugen. Sie möchte damit lediglich bewirken, dass der Leser beim Einkauf mehr darauf achtet, wo die ausgewählten Produkte herkommen. Weiterhin sagt sie, dass kleinere Label und Unternehmen, die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind, glaubwürdiger sind (vgl. Abschnitt 7), wie zum Beispiel Monkee oder Nudie Jeans (vgl. Abschnitt 7). Sie nennt Beispiele, damit der Leser einen Ansatz hat, bei dem er anfangen kann. Der Leser muss sich nicht zuerst informieren, welche Label darauf achten, sondern kann direkt bei zwei Labels ansetzen. Außerdem positioniert sie sich deutlich auf einer Seite. Sie hat sich mit dem Thema befasst und kann deswegen Beispiele nennen. Anschließend nennt sie die These, dass man auf Gütesiegel achten sollte (vgl. Abschnitt 8) und unterstützt diese mit dem Argument, dass diese die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern, wie sie zum Beispiel bei der Fashion Week in Berlin gesehen hat (vgl. Abschnitt 8).  Als weitere These nennt sie die Fairtrade Siegel, welche etwas über die Produktion aussagen (vgl. Abschnitt 9). Man könnte es so deuten, dass durch die Siegel die Produktionsbedingungen überprüft werden. Sie nennt als Beispiel, dass „die Fair Wear Foundation […] auf die Arbeitsbedingungen  bei der Herstellung  der Kleidung“ (Abschnitt 9) achtet. Anschließend meint sie, dass die Kampagne nicht zum Boykott aufruft (vgl. Abschnitt 10). Dies unterstützt sie mit dem Argument, dass „fast alle großen Kleidungsketten unter schlechten Bedingungen produzieren“ (Abschnitt 10), worunter die Näherinnen leiden, man sollte zum Beispiel ökofaire Kleidung oder Second-hand-Ware kaufen (vgl. Abschnitt 10). Sie appelliert an den Leser, ökofaire Produkte zu kaufen, Second-hand-Ware oder auf den eigenen Konsum zu achten, vor allem was man konsumiert und wo diese Produkte herkommen.   
  
  

Version vom 12. Oktober 2019, 15:03 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Kai

Der von Hans von der Hagen am 10.05.2013 veröffentlichte deskriptive Sachtext mit dem Titel „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, thematisiert positive als auch negative Aspekte vom fairen Handel (Fair Trade). Der Sachtext ist deskriptiv verfasst. Der Text behandelt das Problem von billigen Produkte die unter schlechten Bedingungen hergestellt wurden. In manchen Ländern gibt es keinen Mindestlohn der dafür sorg, dass die Familien genug zu essen haben. In dem Text geht es um die in Deutschland weit verbreiteten Fair Trade Siegel und ob diese nun gut oder schlecht sind. Im Ersten Abschnitt wird das Thema genannt und Gisela Burckhardt vorgestellt. Im Zweiten Abschnitt wird auf die Frage eingegangen ob man überhaupt noch billige Kleidung kaufen sollte. Gisela Burckhardt verneint diese Frage, sagt im selben Satz aber auch, dass teure Kleidung kein Garant für ausreichende Löhne und gute Arbeitsbedingungen sind. Im dritten Abschnitt wird gesagt, dass die Produktionskosten für die meisten Klamotten ungefähr gleich sind und dass die Markensachen nur teurer sind, weil die Werbekosten und Ladenmieten teurer sind. Im vierten Abschnitt teilt Gisela Burckhardt dem Leser mit, in welchem Kreissegment man T-Shirts kaufen sollte. Sie verweist beim T-Shirt kauf auf das Internet. Dort gibt es Ökofaire T-Shirts bereits zum Preis von 10-12 Euro. Im fünften Abschnitt wird auf die Produktionskosten eingegangen. Nach Gisela Burckhardts Berechnungen kostet ein T-Shirt, dass im Laden ungefähr 5€ kostet, in der Herstellung nicht mal 1,50€ kostet. Im sechsten Abschnitt werden die Länder mit den schlechtesten Konditionen aufgezählt. Ganz hinten mit dabei sind Indien und Vietnam. Bangladesch hat besonders Schlechte Konditionen. Die Mindestlöhne sind viel zu niedrig und die Familien müssen hungern. Im siebten Abschnitt macht Gisela Burckhardt auf die Fair Trade Foundation aufmerksam. Modelabels die dieser Foundation angehören sind ihrer Meinung nach vertrauenswürdiger was Fairness gegenüber den Erzeugern angeht. In den Abschnitten acht und neun geht es um die Gütesiegel. Diese sollen angeblich gute Arbeitsbedingungen gewährleisten jedoch sind die meisten außer dem Fair Trade Siegel nicht sehr Glaubwürdig. In Abschnitt zehn wird noch empfohlen mehr auf Secondhand Ware umzusteigen.


Sie Argumentiert sowohl gegen „Billigkleidung“ als auch gegen „Markenkleidung“. Sie befürwortet ökofaire Kleidung aus dem Internet und begründet dies mit dem Fakt, dass „Markenkleidung“ und „Billigkleidung“ in der Produktion ungefähr gleich viel kostet. Die erhöhten Preise für die „Markenkleidung“ kämen nur von den teuren Werbekampagnen und den Ladenmieten. Die Sprache ist sehr sachlich gehalten. An manchen Punkten könnte man meinen Gisela Burckhardt wurde das Stilmittel der Übertreibung benutzt um ihren Standpunkt zu verdeutlichen und ihre Aussagen zu unterstreichen. Ihre Absicht ist, den Leser des Interviews davon zu überzeugen, vermehrt ökofaire Kleidung, zum wohl der Arbeiter und den Familien der Arbeiter in Indien, Vietnam, Bangladesch uvm., zu kaufen.


Der deskriptive Sachtext stellt den Standpunkt von Gisela Burckhardt dar und soll den Leser davon überzeugen mehr ökofaire Kleidung zum Wohl der armen Familien in den Produktionsländern zu kaufen. Gisela Burckhardt benutzt an manchen Stellen Übertreibungen um ihren Standpunkt und ihre Meinung zu verdeutlichen.

Jonathan

Der deskriptive Sachtext "Faire Produkte erkennt man nicht am Preis" von Hans von der Hagen, der am 10.05.2013 in der SD-Zeitung erschienen ist, thematisiert Fair Trade beziehungsweise fairen Handel und ob dieser sinnvoll ist. Dieser Sachtext geht besonders derzeit generell die Gesellschaft etwas an, da er sich mit der Hauptthese auseinandersetzt, dass man faire Produkte nicht unbedingt am Preis erkennen kann. Insbesondere heutzutage, wo man gesellschaftlich soweit vorrangeschritten ist, dass man zumindest in Deutschland ein Recht auf Mindestlohn hat, sollte man sich darum kümmern, dass es anderen Menschen genau so geht. In dem Text geht es um die in Deutschland weit verbreiteten Fair Trade Siegel und ob diese nun gut oder schlecht sind. Es wird sich damit auseinandergesetzt, dass zum Beispiel laut Hans von der Hagen die Anzahl der Siegel steigt, da sich Produkte so besser verkaufen, das jedoch zu einigen Schwierigkeiten in Bezug auf die Kontrolle der Anforderungen stößt, die diese Siegel mit sich bringen. Außerdem wird gezeigt, dass man zwar einen ungefähren Preis von zehn bis zwölf Euro bezahlen sollte, aber lieber zu Produkten von zertifizierten Firmen greifen sollte, bei denen die Arbeiter nachweislich ein faires Gehalt bekommen.

Im ersten Abschnitt des vorliegenden Sachtextes wird in den Kon text des Themas eingeführt. So wird erläutert, dass in Ländern wie Bangladesch seit Jahren sehr schlechte Arbeitsbedingungen herrschen (vgl. Abschnitt 1, Z.1). Im zweiten Abschnitt wird behauptet, dass Billigkleidung problematisch ist und man diese nicht kaufen sollte, der Preis jedoch trotzdem nicht für eine faire Produktion garantieren kann (vgl. Abschnitt 2, Z. 3f.). Darauf geht wird im dritten Abschnitt erneut eingegangen, da behauptet wird, dass der Großteil des Preises Werbung und Ladenmietung ausmache und die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen würden (vgl. Abschnitt 3, Z. 4f.). Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet teilt dem Leser mit, wie teuer ein T-shirt sein sollte. Sie berichtet von ökofairen T-Shirts, die schon ab 10-12€ zu haben sind (vgl. Abschnitt 4, Z. 4f.). Außerdem behauptet sie, dass T-Shirts mit einem Preis von unter 5€ zu billig sind. Sie hat dazu im fünften Abschnitt eine Kalkulation aufgestellt, die besagt, dass die Fertigung eines 5€ T-Shirts nicht mal 1,50€ kostet (vgl. Abschnitt 5, Z. 2ff.). Von dem eingenommenem Geld wird Werbung und Ladenmietung bezahlt, wobei man auf 4,95€ kommt. Da bleibt logischerweise nicht mehr genug Geld für die Arbeiter übrig. Im sechsten Abschnitt wird auf die unmenschlichen Mindestlöhne in Ländern wie Bangladesch, Indien und Vietnam aufmerksam gemacht, die zur Folge haben, dass Familien hungern müssen (vgl. Abschnitt 6, Z.5f.). Im siebten Abschnitt nennt Gisela Burckhardt einige Positivbeispiele wie Monkee oder Nudie Jeans (vgl. Abschnitt 7, Z. 4f.). Sie sagt, dass kleinere Label die zum Beispiel bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind, deutlich glaubwürdiger auftreten. Im achten Abschnitt wird auf einige Gütesiegel eingegangen, die dem Käufer bei der Wahl eines ökofairen T-Shirts helfen, da es für diese Siegel bestimmte Anforderungen gibt (vgl. Abschnitt 8, Z.2f.). In Abschnitt neun nennt sie einige Beispiele zu eben genannten Gütesiegeln: Sie nennt das Fairtrade-Siegel und die Fair Wear Foundation (vgl. Abschnitt 9, Z. 1ff.). Im zehnten Abschnitt geht sie letztlich auf Secondhand Ware ein und fordert darauf auf, diese bei Gelegenheit öfter zu kaufen (vgl. Abschnitt 10, Z. 6f.). Der Sachtext weist grundsätzlich eine sachliche Sprache auf, es kommt allerdings oft dazu, dass sich Gisela Burckhardt direkt an den Leser wendet, beziehungsweise eine Empfehlung ausgewählter Marken betreibt. Das spricht für einen appelativen Sachtext. Der Sachtext dient jedoch nicht nur der Überzeugung. Es werden oftmals die Situationen neutral geschildert und über diese lediglich berichtet. Daraus schließe ich, dass es ein deskriptiver Sachtext mit appelativen Elementen ist. Gisela Burckhardt nutzt außerdem an passenden Stellen das Stilmittel der Übertreibung, was vermutlich dazu dient, das Ausmaß der Situationen in Ländern wie Indien, Vietnam oder Bangladesch darzulegen. Gisela Burckhardt ist der Meinung, dass Billigprodukte nicht unterstütz werden sollten, sehr teure Produkte allerdings auch nicht. Das begründet sie damit, dass ökofaire T-Shirts schon ab 10-12€ zu haben sind. Ihrer Meinung nach weichen die Produkte nur geringfügig einer von ihr erstellten Herstellungsnorm ab, jedoch sind die Markenprodukte durch viel Werbung deutlich teurer. Dadurch, dass sie Marken wie Monkee, nudie Jeans oder generell Marken mit Gütesiegeln empfiehlt, kann man erkennen, dass sie sich eher auf der Seite der Gegner der „Billigprodukte“ platziert, jedoch niemanden zum Boykott dieser lenkt. Gisela Burkhart verfolgt mit diesem Sachtext die Absicht, die allgemeine Gesllschaft auf die schlechten Arbeitsverhältnisse und ungerechten Mindestlöhnen in Ländern wie Bangladesch aufmerksam zu machen und sie dazu zu bringen, mehr ökofaire Kleidung zu kaufen. Das erkennt man daran, dass dieser Sachtext den Leser nicht nur informiert, sondern auch in die Richtung einiger Marken oder Siegel lenkt. Außerdem werden die schlechten Bedingungen und Löhne gezeigt unter denen die Menschen in solchen Ländern arbeiten und das Stilmittel der Übertreibung wird an manchen Stellen genutzt, um die missliche Lage der Arbeiter zu verdeutlichen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser deskriptive Sachtext dazu dient, den Leser auf die Zustände in Ländern mit schlechten Arbeitsbedingungen und Mindestlöhnen aufmerksam zu machen und ihm einige Beispiele zu geben, woran er/sie sich beim Kauf orientieren kann. Dies wird durch sachliche Sprache, die eine neutrale Berichterstattung ermöglicht erreicht, die jedoch mit an einigen Stellung stilistisch übertrieben ist, um dem Leser die Zustände stärker zu veranschaulichen. Meiner Meinung nach geht es überhaupt nicht, dass man mit einem Gehalt nicht einmal die Familie ernähren kann. Somit wünsche ich mir, dass sich einige Lesern mithilfe dieser Sachtextanalyse helfen konnte, den Kontext zu verstehen und sich eine eigene Meinung zu bilden.


Feedback:

• Der letzte Satz ist noch ziemlich konkret, man könnte diesen etwas verallgemeinern

• Du könntest den sprachlichen Teil mehr mit der inhaltlichen Entfaltung verbinden und nicht zwei getrennte Teile schreiben

• Mehr Zitate beziehungsweise Verweise auf den Text wären sinnvoll

• Deine eigene Meinung kannst du im Hauptteil noch mehr einbringen

• Die Wirkung von Stilmitteln und Aussagen des Textes fehlt noch

• Im Schluss solltest du noch einen Wunsch an die Zukunft äußern

• Ein starkes Argument kann im Schluss noch erwähnt werden

• An manchen Stellen solltest du die Rechtschreibung und/oder Grammatik überarbeiten

Saphira

Der deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen, welcher am 10.05.2013 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, thematisiert faire Produktion und fairen Harald. Hierbei handelt es sich um ein Interview mit Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet. Der Sachtext ist an die Gesellschaft gerichtet. Die Leser sollen sich hier ein Bild über die schlechten Arbeitsbedingungen bei der Produktion von beispielsweise Kleidung in Ländern wie Bangladesch machen, da heutzutage viele Menschen dort für einen geringen Lohn Produkte herstellen müssen. Der Sachtext ist in sechs Sinnabschnitte eingeteilt. Der erste geht von Zeile eins bis vier und führt in das Thema ein. Der nächste geht von Zeile fünf bis zehn. In diesem geht es um die Herstellung von Billig-T-Shirts unter menschenunwürdigen Bedingungen. Der dritte Abschnitt geht von Zeile zwölf bis 25 und handelt von den Herstellungskosten von Billig-T-Shirts und deren Verkaufspreis. Der folgende Abschnitt handelt von den niedrigen Mindestlöhnen in Ländern wie Bangladesch und geht von Zeile 26 bis 31. Der fünfte Sinnabschnitt geht von Zeile 32 bis 45. In diesem geht es um Gütesiegel, an welchen man eine faire Produktion erkennen kann. Im letzten Sinnabschnitt erklärt Gisela Burckhardt, dass ihre Kampagne nicht zum Boykott ausrufen will, da fast alle großen Firmen unter schlechten Bedingungen produziert.

Zunächst wird im vorliegendem Sachtext in das Thema eingeführt. Durch eine Frage wird der Leser direkt angesprochen und sein Interesse geweckt. Außerdem wird Gisela Burckhardt vorgestellt. Gisela Burckhardt nennt viele Argumente und Beispiele um ihre Thesen überzeugend zu begründen. Gisela Burckhardt nennt ihre Hauptthese, dass man eine faire Produktion nicht am Preis eines Produktes erkennen kann (vgl. Z. 10). Außerdem wird vor Augen geführt, dass Billigkleidung problematisch ist, was dadurch begründet wird, dass man davon ausgehen muss, dass sie unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt worden ist. Allerdings erwähnt Gisela Burckhardt auch, dass teure Kleidung hingegen auch keine Garantie für faire Produktion gibt. Gisela Burckhardt verwendet um ihre Thesen zu begründen eine sehr sachliche Sprache. Daraufhin stützt Gisela Burckhardt ihre vorige These, dass man eine faire Produktion nicht am Preis erkennt damit, dass in Preisen für Produkte die meisten Kosten für Werbung und Ladenmieten abdecken und die Herstellungskosten hier kaum eine Rolle spielen. Sie stellt außerdem die These auf, dass T-Shirts für unter fünf Euro zu günstig sind. Dies begründet sie damit, dass solche T-Shirts häufig nur zum einmaligen Tragen gekauft werden und so die Wertschätzung der Arbeit der Näherin fehlt. Außerdem weist sie auf ökofaire Kleidung, welche man im Internet ab zehn bis zwölf Euro kaufen kann, hin. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr einfach sein kann ökofaire T-Shirts online zu kaufen. Es gibt zunehmend mehr Onlie-Shops in denen man diese kaufen kann. An dem Nomen „Ramschprodukt“ (Z. 19) kann man erkennen, dass Gisela Burckhardt hier eine nicht mehr ganz so sachliche Sprache verwendet und den Leser überzeugen will. Gisela Burckhardt stützt ihre These, dass T-Shirts für unter fünf Euro zu günstig sind mit einem Beispiel für ein T-Shirt, welches unter den üblichen schlechten Bedingungen in Bangladesch hergestellt worden ist. Die Kosten für dieses T-Shirt ohne den Transport liegen bei 1,35€. Im Laden wird dieses jedoch für 4,95€ verkauft. Durch die Adjektive „üblich“ (Z. 24) und „schlecht“ (Z. 24) versucht Gisela Burckhardt den Leser davon zu überzeugen, dass sich an dieser Billigkleidung etwas ändern muss. Gisela Burckhardt spricht danach die niedrigen Mindestlöhne weltweit an. Als Beispiel nennt sie hier das Land Bangladesch, welches die niedrigsten Mindestlöhne der Welt hat. Gisela Burckhardt erklärt darauf hin, dass es kleine zertifizierte Labels gibt, welche der Fair Ware Foundation angehören, auf faire Arbeitsbedingungen achten. Monkee und Nudie Jeans nennt sie hier als Beispiele. Außerdem informiert sie den Leser über Gütesiegel, welche die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern. Als Beispiel für dies nennt sie folglich sogenannte Fair Trade Siegel, welche etwas über die Produktion eines Produktes aussagen. Zuletzt macht Gisela Burckhardt deutlich, dass sie nicht zum Boykott ausrufen will, da die meisten großen Firmen unter schlechten Bedingungen produzieren. Viel mehr möchte sie mit dem Interview bewirken, dass die Menschen in Zukunft mehr ökofaire Kleidung und Second-Hand Ware kaufen sollten.Da Gisela Burckhardt die Informationen sachlich wieder gibt, aber auch an den Leser appelliert, handelt es sich hier um eine Mischung aus einem deskriptiven und einem appellativen Sachtext. Gisela Burckhardt möchte durch dieses Interview den Leser zum Nachdenken anzuregen. Sie informiert darüber, wie man Produkte erkennt, die fair produziert worden sind. Außerdem möchte sie erreichen, dass sich die Leser ein Bild von den schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch machen und dadurch ihren eigenen Konsum überdenken.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Sachtext an die Gesellschaft appelliert, ökofaire Kleidung zu kaufen. Gisela Burckhardt drückt sich meist sehr sachlich und neutral aus, aber versucht an manchen Stellen den Leser zu überzeugen. Sie stützt ihre Thesen durch Argumente und Beispiele, wodurch sie sehr überzeugend wirkt. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr Menschen diesen Sachtext lesen und danach darüber nachdenken ökofaire Kleidung zu kaufen.


Feedback von Fabian - Ich finde nichts was du verbessern könntest. (UwU)

Luca

Sachtextanalyse: Faire Produktion erkennt man nicht am Preis

Der deskriptiven Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen, welcher am 10.05.2013 in der Süddeutschen Zeitung erschien, thematisiert Fairetrade mit Vor- und Nachteilen. Der Sachtext ist an die Gesellschaft gerichtet, da dieses Thema alle etwas angeht. In dem Interview spricht Gisela Bruckhardt von den unfairen Bedingungen unter denen manche Menschen arbeiten müssen wie zum Beispiel in Bangladesch. Und das man dies nicht immer am Preis erkennen kann.


Im ersten Text Abschnitt (Zeile 1-4) wird das zentrale Thema des Interviews genannt und wer zu diesem Thema etwas sagen wird. Dieses Thema wird durch ein Beispiel unterstützt. Und wirkt so vertrauenswürdig. Im nächsten Abschnitt (Zeile 5-11) geht es um die Arbeitsbedingungen der Näher und Näherinnen bei günstiger und teurer Kleidung. Frau Burckhardt sagt, dass man sich bei teurer Kleidung nicht sicher sein kann, ob diese Kleidung unter guten oder schlechten Arbeitsverhältnissen genäht wurde. Doch laut Frau Burckhardt ist günstige Kleidung eher unter nicht so guten Verhältnissen genäht worden. Allerdings gibt sie selber zu, dass man die Arbeitsbedingungen an dem Preis nicht erkennen kann. Das regt den Leser an weiter zu lesen, da der Aspekt, dass auch teure Kleidung nicht viel besser ist als günstige, den Leser ein wenig verunsichert, was er/sie nun kaufen soll. Im dritten Text Abschnitt (Zeile 12-16) erklärt Gisela Burckhardt, dass die Preise von Markenprodukten meistens nicht den Herstellungskosten entsprächen, denn in Deutschland kommen oftmals Ladenmieten oder Werbekosten mit in den Preis der jeweiligen Kleidung dazu. Im vierten Abschnitt (Zeile 17-22) wird gesagt, das die normalen Kosten eines neutralen T-Shirts bei zehn bis zwölf Euro liegen. Außerdem spricht Frau Burckhardt die viel zu günstigen T-Shirts an welche nur noch zum einmaligen Tragen verkauft werden. Sie sieht diese Produkte als „Ramschprodukt“ und sagt zudem noch, dass bei diesen T-Shirts die Wertschätzung der Arbeiter fehlt. Dem Leser wird in diesem Abschnitt deutlich gemacht, das die Arbeiter unter günstigen Kleidungen leiden. Zu den Herstellungskosten eines billig T-Shirts geht Gisela Burckhardt dann auch im fünften Text Abschnitt (Zeile 23-27) ein. Dort erklärt sie, das die Herstellungskosten eines billig T-Shirt, wie in Bangladesch, bei 1, 35 Euro liegen. Dies spiegelt die schlechten Arbeitslöhne in Bangladesch wieder auf die Frau Burckhardt im sechsten Abschnitt (Zeile 28-33) genauer ein geht. Sie erzählt, dass die Löhne in Bangladesch die niedrigsten Weltweit sind und, dass sich dies nicht einmal ändern würde, wenn man die Löhne verdoppeln würde. Doch nicht nur Bangladesch hat sehr schlechte Arbeitslöhne sondern auch Indien und Vietnam. Im sechsten Abschnitt wird dem Leser deutlich wie groß die Unterschiede zwischen den Arbeitslöhnen in Bangladesch und Deutschland sind. Außerdem zeigt es, das es den Arbeitern in Deutschland sehr viel besser geht als in Vietnam oder Indien. Im siebten Text Abschnitt (Zeile 34-39) erklärt Frau Buckhardt, dass die Firmen, welche Mitglied der Fair Wear Foundation sind, vertrauensvoller in der Hinsicht zu den Arbeitsbedingungen der Näher und Näherinnen sind. Frau Buckhardt selber vertraut klein Labels wie zum Beispiel Monkee oder Nudie Jeans. Sie gibt hiermit dem Leser einen Tipp wo man Fairtrade Produkte kaufen kann ohne das irgendwelche Arbeiter unfair behandelt werden. Gisela Buckhardt redet im Abschnitt acht (Zeile 40-42) und neun von Gütesiegeln, welche dem Kunden zeigen soll, wo die Kleidung her kommt und unter welchen Bedingungen diese Kleidung produziert wurde. Sie gibt erneut Tipps wie ihre Leser Produkte kaufen können welche fair produziert wurden. Sie erzählt außerdem im Text Abschnitt neun (Zeile 43-47), dass die Fair Ware Foundation besonders auf die Arbeitsbedingungen der Herstellungen der Kleidungen achtet und zusätzlich die Einkaufspolitik unter die Lupe nimmt. In diesem Abschnitt gibt Frau Buckhardt ihren Lesern einen Einblick der Fair Ware Foundation. Im Abschnitt zehn (Zeile 48-54) sagt Gisela Burckhardt, das man auf keinen Fall zum Boykottieren auf rufen soll, da dadurch nur die Arbeitskräfte leiden. Außerdem erklärt sie, dass sehr viele Firmen ihre Kleidung unter schlechten Arbeitsbedingungen herstellen lassen und das man deshalb die schlechten Arbeitsbedingungen schlecht ändern könnte. Zu Schluss gibt sie noch den Tipp besser Ökofaire Kleidung oder Secondhand-Ware zu kaufen und dass man seinen eigenen Konsum bedenken sollte. Die Sprache im Interview ist sachlich. In dem Interview wird deutlich, dass Gisela Burckhardt auf der Seite der ökofairen Produkte ist. Dies erkennt man vor allem daran, dass sie die Leser zu überzeugen versucht, das Billigkleidung und Markenkleidung schlecht sind. Dies hat vor allem den Grund, dass beide Kleidungsarten im Grunde gleich schlechte Arbeitsbedingungen haben und in der Herstellung gleich viel kosten. Frau Burckhardt zeigt den Lesern wie es hinter den Klamotten, die sich alle ohne an die Arbeitsbedingungen zu denken kaufen, aussieht. Sie versucht ihre Leser zum Nachdenken zu bringen, damit sie nicht mehr so viel Billigklamotten oder Markenklamotten kaufen.


Zusammenfassend kann man sagen, dass Gisela Burckhardt in diesem deskriptiven Sachtext die schlechten Arbeitsbedingungen, wie in Bangladesch, den Lesern wieder gespiegelt. Sie gibt dem Leser ein Bild davon wie viel die Arbeiter in Bangladesch verdienen und das dies viel weniger ist als die Arbeitslöhne in Deutschland. Durch viele Argument und darauf folgende Beispiele möchte Gisela Burckhard ihre Leser dazu bringen deren Konsum mehr zu überdenken und lieber Ökofaire Produkte zu kaufen als Markenklamotten oder günstige Kleidung.

Lisa

Sachtextanalyse


Der appellative Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, welcher von Hans von der Hagen am 10.05.2013 in der Süddeutschenzeitung veröffentlicht wurde, thematisiert Fair Trade-Produkte. Die Hauptthese des Sachtextes ist, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. Er richtet sich an alle Menschen, da der Autor erreichen möchte, dass die Menschen weniger Produkte kaufen, welche günstige Herstellungskosten haben. Es handelt von einem Interview zwischen Gisela Burckardt und der Süddeutschen. Im ersten Sinnabschnitt des Sachtextes wird in das Thema eingeführt und Frau Burckhardt vorgestellt. Im nächsten Sinnabschnitt redet Frau Burckhardt über die Probleme, welche bei Billigkleidung auftreten. Im dritten Sinnabschnitt redet sie über die Josten, die Markenprodukte ausgeben. Anschließend sagt sie im vierten Sinnabschnitt, dass die Wertschätzung der Herstellung fehlt. In Sinnabschnitt fünf redet sie über die Herstellungskosten. Im sechsten Abschnitt geht sie noch einmal näher auf die Löhne in verschiedenen Ländern ein. In Sinnabschnitt sieben nennt sie Monkee und Nudie Jeans als Beispiele für glaubwürdige Labels. Im nächsten Sinnabschnitt redet Frau Burckhardt über, einige Gütesiegel. Im darauffolgenden Sinnabschnitt nennt sie zwei Beispiele für die gerade genannten Gütesiegel. Im letzten Abschnitt sagt Gisela Burckhardt, dass sie sich wünscht, dass mehr Menschen Ökofaire Produkte kaufen.


Der Sachtext ist im Präsens und mit Fachsprache geschrieben. Er ist in zehn Sinnabschnitte unterteilt. Im ersten Sinnabschnitt wird dem Leser der Kontext des Sachtextes nahe gebracht und dazu als Beispiel die schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch genannt. Dadurch, dass ein Beispiel genannt wird, wird das Interesse des Lesers geweckt. Im zweiten Sinnabschnitt nennt der Autor, dass Billigkleidung problematisch ist und dass man nicht am Preis erkennt, ob die Ware fair produziert wurde (vgl. Abschnitt 2). Diese Thesen unterstützt er mit den Argumenten, dass die Ware oft unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden und dass teure Kleidung auch keine Garantie für faire Produktion ist (vgl. Abschnitt 2). Durch diese Aussagen, weiß der Leser bereits zu Beginn, um welche Probleme es sich in dem vorliegenden Sachtext handelt. Daraufhin nennt der Autor, dass in Preisen für Produkte, die Kosten für Werbung und Ladenmiete stecken und die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen (vgl. Abschnitt 3). Anschließend nennt der Autor im nächsten Sinnabschnitt die These, dass „T-Shirts unter fünf Euro […] zu billig“ (Abschnitt 4) sind. Diese These untermauert er mit dem Argument, dass die Wertschätzung der Näherinnen fehlt (vgl. Abschnitt 4). Dies unterstützt er mit dem Beispiel, dass T-Shirts oft nur „zum einmaligen Tragen gekauft“ (Abschnitt4) werden. Frau Burckhardt nennt dabei das "Ramschprodukt" (Abschnitt 4) als ein Neologismus. dieser dient dazu, dass:::::Sie nennt als weiteres Beispiel, dass es „ökofaire T-Shirts […] online schon ab zehn bis zwölf Euro“ (Abschnitt 4) gibt. Damit möchte der Autor den Leser davon überzeugen, mehr ökofaire Produkte zu kaufen. Es dient also zur Überzeugung. Als weiteres Beispiel nennt sie, dass „die Kosten ohne Transport bei 1,35€“ (Abschnitt 5) liegen, „der Ladenpreis beträgt dann 4,95€“ (Abschnitt 5). Damit möchte der Autor wahrscheinlich bezwecken, dass der Leser einmal darüber nachdenkt, wo das Geld dann hingeht. Weiterhin vertritt Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet den Standpunkt, dass die Mindestlöhne überall zu niedrig sind (vgl. Abschnitt 6). Sie unterstützt ihren Standpunkt mit dem Argument, dass die Mindestlöhne nicht reichen, „um eine Familie zu ernähren“ (Abschnitt 6). Diese Aussage untermauert sie mit dem Beispiel, dass Bangladesch „die niedrigsten Löhne weltweit“ (Abschnitt 6) hat. Frau Burckhardt informiert den Leser sachlich und versucht nicht, ihn zu überzeugen. Sie möchte damit lediglich bewirken, dass der Leser beim Einkauf mehr darauf achtet, wo die ausgewählten Produkte herkommen. Weiterhin sagt sie, dass kleinere Label und Unternehmen, die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind, glaubwürdiger sind (vgl. Abschnitt 7), wie zum Beispiel Monkee oder Nudie Jeans (vgl. Abschnitt 7). Sie nennt Beispiele, damit der Leser einen Ansatz hat, bei dem er anfangen kann. Der Leser muss sich nicht zuerst informieren, welche Label darauf achten, sondern kann direkt bei zwei Labels ansetzen. Außerdem positioniert sie sich deutlich auf einer Seite. Sie hat sich mit dem Thema befasst und kann deswegen Beispiele nennen. Anschließend nennt sie die These, dass man auf Gütesiegel achten sollte (vgl. Abschnitt 8) und unterstützt diese mit dem Argument, dass diese die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern, wie sie zum Beispiel bei der Fashion Week in Berlin gesehen hat (vgl. Abschnitt 8). Als weitere These nennt sie die Fairtrade Siegel, welche etwas über die Produktion aussagen (vgl. Abschnitt 9). Man könnte es so deuten, dass durch die Siegel die Produktionsbedingungen überprüft werden. Sie nennt als Beispiel, dass „die Fair Wear Foundation […] auf die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Kleidung“ (Abschnitt 9) achtet. Anschließend meint sie, dass die Kampagne nicht zum Boykott aufruft (vgl. Abschnitt 10). Dies unterstützt sie mit dem Argument, dass „fast alle großen Kleidungsketten unter schlechten Bedingungen produzieren“ (Abschnitt 10), worunter die Näherinnen leiden, man sollte zum Beispiel ökofaire Kleidung oder Second-hand-Ware kaufen (vgl. Abschnitt 10). Sie appelliert an den Leser, ökofaire Produkte zu kaufen, Second-hand-Ware oder auf den eigenen Konsum zu achten, vor allem was man konsumiert und wo diese Produkte herkommen.


Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser appellative Sachtext den Leser über die schlechten Arbeitsbedingungen informiert, welche in Ländern herrschen und an den Leser appelliert, mehr ökofaire bzw. Second-hand-Ware zu kaufen. Frau Burckhardt informiert meist sachlich und neutral, versucht jedoch an manchen Stellen den Leser davon zu überzeugen, Fairtrade Ware zu kaufen. Meiner Meinung nach hat Gisela Burckhardt vollkommen recht, da sehr viele Menschen in ärmeren Ländern darunter leiden, dass sie nicht genug Geld bekommen. Außerdem kann man durchaus ökofaire Produkte kaufen.

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Deine Einleitung beinhaltet alle Aspekte, auch im Hauptteil hast du gut analysiert. Du könntest noch mehr auf die sprachlichen Mittel im Hauptteil eingehen. Ansonsten finde ich den Hauptteil gut, weil du alle Aspekte mit eingebracht hast. Der Hauptteil ist sehr ausführlich und sachlich geschrieben. Deinen Schluss finde ich auch gut. Du hast einen Satz nicht ganz fertig geschrieben, das könntest du noch korrigieren. Außerdem finde ich gut dass du deine eigene Meinung mit eingebracht hast. Generell beinhaltet dein Schlussabschnitt alle Aspekte, die nötig sind. Du hast das Wichtigste nochmal zusammengefasst und erwähnst die Hauptthese nochmal. Weiter so!

Celine

Der appellative Sachtext ,,Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen der am 10.05.2013 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, thematisiert, Faire-trade Produktion. Der Sachtext ist an alle Menschen gerichtet und die Hauptthese ist, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. In dem Text geht es um faire Produktion und dass man diese nicht am Preis erkennen kann. Außerdem geht es um die Arbeitsbedingungen in anderen Ländern, von denen Bangladesch die schlechtesten hat.

Der Sachtext lässt sich in 10 Sinnabschnitte einteilen. Im ersten Abschnitt des Sachtextes wird in den Kontext eingeleitet. Es wird zum Beispiel erwähnt, dass Bangladesch die schlechtesten Arbeitsbedienungen weltweit herrschen.(vgl. Abschnitt 1) Damit wird dir Interesse des Lesers geweckt. Im zweiten Abschnitt sagt die Süddeutsche, dass Billigkleidung problematisch ist. Jedoch man nicht am Preis erkennt, ob die Ware fair produziert wurde. Oft wird Markenkleidung in Ländern wie Bangladesch produziert und für mehr Geld verkauft. Deshalb ist teure Kleidung keine Garantie für faire Produktion(vgl. Abschnitt 2). Der Leser soll sich mit der Problematik auseinander setzten. Im dritten Abschnitt wird das Argument verwendet, dass die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen und in den Preisen die Kosten für Werbung und Ladenmieten stecken(vgl. Abschnitt 3). Im vierten Abschnitt wird behauptet, dass T-shirts unter 5 Euro zu billig sind, da die Wertschätzung der Näherinnen fehlt.Oft wird ein T-shirt nur zum einmaligen Tragen gekauft. Deshalb empfiehlt die Süddeutsche Öko faire T-shirts, diese werden fair hergestellt und kosten nur 10 Euro (vgl. Abschnitt 4). Im fünften Abschnitt sagt die Süddeutsche, dass die Kosten ohne Transport bei ungefähr 1,35 Euro liegen würden, der Ladenpreis jedoch meist bei 4,95 Euro liegt. Damit liegt die Fertigung unter den üblichen Bedienungen in Bangladesch. Im sechsten Abschnitt wird behauptet, dass die Mindestlöhne überall zu niedrig sind und das Geld nicht reichen würde, um eine Familie zu ernähren. Außerdem hat Bangladesch die niedrigsten Löhne weltweit (vgl. Abschnitt 6). Im siebten Abschnitt sagt die süddeutsche, dass kleinere Labels und Unternehmen, die bei der Fair Foundation Mitglied sind, glaubwürdiger seien. Dazu gehören zum Beispiel Monkee oder Nudie Jeans(vgl. Abschnitt 7). Im achten Abschnitt wird die These unterstützt, dass man auf die verschiedenen Gütesiegel achten sollte, weil diese die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern. Wie zum Beispiel auf der Fashion Week in Berlin (vgl. Abschnitt 8). Im neunten Abschnitt wird behauptet, dass es fairtrade Siegel gibt, die etwas über die Produktion aussagen. Die Faire Wear Foundation achtet auf die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung(vgl. Abschnitt 9). Im zehnten Abschnitt wird die These unterstützt, das die Unternehmen nicht zum Boykott aufrufen, denn fast alle großen Kleidungsketten lassen unter den schlechten Arbeitsbedingungen produzieren, worunter die Näherinnen leiden. Deshalb sollte man besser Second-hand Ware kaufen oder auf Öko- faire Kleidung zurück greifen (vgl. Abschnitt 10). Die Sprache des appellativen und deskriptiven Sachtextes, ist sachlich. Allerdings ist dieser an manchen Stellen appellierend und Giesela Burckhardt wendet sich sofort an den Leser. Deshalb könnte es ein appellierender Sachtext sein. Allerdings ist er auch neutral gehalten und informativ, weshalb es auch ein deskriptiver Sachtext sein kann. An manchen Stellen lassen sich Hyperbeln nachweisen. Sie informiert über die Arbeitsbedingungen in Bangladesch (vgl. Abschnitt 1)


Zusammenfassend kann man sagen, dass der Appellative Sachtext über die schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch informiert und an den Leser appelliert, mehr Öko-faire Kleidung zu kaufen und mehr auf Gütesiegel zu achten. Diese Thesen werden mit Argumenten und Beispielen unterstützt. Der Sachtext ist informativ, neutral und appellierend.


Feedback Ein Wunsch oder ein Appell fehlt im Schluss Es wäre besser noch mehr vgl. zu finden Der Rest ist gut!

Louisa

Sachtextanalyse ,,Faire Traide Produktion

Der appellative Sachtext ,,Faire Produktion erkennt man nicht am Preis‘‘, welcher von dem Autor Hans von der Hagen verfasst worden ist und am 10.05.2013 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht worden ist, beschäftigt sich um das zentrale Thema Fair Traide. Der Sachtext richtet sich vor allem an die Menschen, die gerne shoppen gehen und am liebsten günstig einkaufen. Es handelt von fairer Produktion und dessen Arbeitsbedingungen in anderen Ländern. Derzeit gibt es viele Marken und Produktionen, die sich darauf spezialisieren, dass die Produkte Fair hergestellt werden. Vor allem Jugendliche greifen oft zu den günstigen Klamotten um diese nur einmal zu tragen, ohne zu wissen, wie es den Menschen geht, die diese Hergestellt haben. Das ist das gleiche Problem bei Markenklamotten, die Menschen zahlen einfach, ohne genau zu wissen, wohin ihr Geld wirklich geht.

Im ersten Abschnitt wird die Thematik, worum es sich in dem Interview handelt. Im darauffolgenden Abschnitt wird Frau Burckhardt die Frage gestellt ,,Dürfen Menschen keine günstige Kleidung mehr kaufen‘‘. Frau Burckhardt sagt darauf, dass es ein Problem darstelle, da die Kleidung viel zu günstig verkauft werde und die Arbeitsbedingungen nicht mit dem Preis übereinstimmen. Es regt den Leser an zu überlegen und ist somit ein appelativer Text, da Frau Buckhardt ein Appel an die Menschen gibt. Im dritten Abschnitt erklärt sie, dass in vielen Markenprodukten auch das Geld an die Werbung und Ladenmiete liegt. Danach sagt sie, dass alle T-Shirts unter 5€ zu günstig sind, da sie nur zum einmaligen Tragen gekauft werden und danach sie keiner mehr anziehe, somit verliert die Klamotte an Wert und die Ersteller bekommen kaum etwas für ihre Arbeit. Anschließend sagt sie, dass es sogenannte ökofaire Produkte, wie T-Shirts gäbe, die ab zehn bis zwölf Euro Zuerwerben sind, auf diesen sind jedoch keine Schriftzüge oder anderes. Im fünften Abschnitt erklärt sie, wie die Menschen leben, die keine Fair-Traide Produkte erstellen, sondern wie es den Menschen geht, die günstige Kleidung erstellen. Sie erklärt, dass es in Bangladesch besonders schlimm ist und die Familien teilweise nicht genug Geld für Essen und Trinken haben. Sie verdeutlicht, dass die T-Shirts zu günstig sind mit dem Argument, dass der Transport alleine 1,35€ kostet und das wird im Laden für 4,95 € verkauft. In Abschnitt sechs geht sie auf die Löhne ein, die die Menschen bekommen, sie nennt Bangladesch, Indien und Vietnam, da dort sehr viele von diesen Klamotten hergestellt werden. Dann stellt sie die Monkee- und die Nudie Jeans Wear Foundation vor, diese achten darauf, dass der Ersteller nicht an dem Verkaufspreis leiden muss. Danach greift sie auf einen Kontext ein die Berlin Fashion Week, da sie dort viele dieser Fair Wear Foundation gesehen hat. Sie erklärt, dass es Siegel gibt, auf deinen man sieht, dass sie aus fairem Handel entstanden sind, diese nennt man Fair-Traide Siegel. Zum Schluss sagt sie, dass sie damit bezwecken möchte, dass mehr Menschen zu den Fair-Traide Produkten greifen und es sich überlegen sollten, wenn sie beim nächsten Mal ein billiges T-Shirt kaufen. Dies verdeutlicht, dass es ein appellativer Text ist, da sie die Menschen auffordert sich den Kauf eines biligen T-Shirts nocheinmal zu überlegen (vgl.Abs.10)

Zusammenfassend kann man sagen, dass der appellative Sachtext sehr überzeugend ist und Frau Burckhardt ihre Meinung mit starken Argumenten und Beispielen gestützt hat. In Bangladesch, Vietnam und Indien können die Ersteller ihre Familien nicht richtig ernähren, da die Produkte viel zu günstig verkauft werden (vgl. Abs. 6). Dazu erklärt sie, dass alleine der Transport von den anderen Ländern bis zu uns 1,35€ kostet und der Laden das Produkt dann für 4,95 € verkauft und somit nicht viel für den Ersteller bleibt und das Produkt an Wert verliert (vgl. Abs. 5). Zudem greift sie die Problematik bei Markenprodukten auf, da in diesem viel Geld in die Werbung und den Ladenmieten liegt (vgl. Abs. 3). Und da sie eine alternative vorstellt, sie erklärt das es sogenannte Fair Traide Produkte gibt, die man ab 10€ erwerben, auf diesen ist keine Schrift, jedoch ist es aus fairem Handel. An manchen Stellen jedoch ist Frau Burckhardt neutral, da sie sagt, dass sie niemanden dazu zwingt.


Feedback:

Ich finde deinen Text gut, allerdings gibt es ein paar Einzelheiten zu verbessern. In der Einleitung würde ich eher "beschäftigt sich mit dem Thema" sagen, da das "um" an der Stelle nicht ganz passt. In dem ersten Satz des Hauptteils wäre es ein bisschen besser zu sagen: "...wird die Thematik, worum es sich in dem Interview handelt dargestellt." Weiterhin hast du am Anfang des Hauptteils gut die Sprache analysiert. Bei den Wörtern "zu erwerben" wurde ein Leerzeichen vergessen, das noch ergänzt werden sollte. Im Schluss kannst du noch deine eigene Meinung schreiben. Ich würde noch ein wenig mehr die Sprache im Hauptteil analysieren, ansonsten finde ich deinen Text gut.

Jenna

Sachtextanalyse

Der deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, der von Hans von der Haagen in Jahr 2013 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, thematisiert fairen Handel. Der Text appelliert an alle Menschen aber hauptsächlich an junge Leute. In dem Text wird ein Interview geführt zwischen einer Reporterin und Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet. Die Reporterin stellt Gisela verschiedene Fragen über den billigen Handel. Daraufhin erzählt sie viel über Fairtrade und über ihr eigene Erfahrung damit.

Der mir vorliegende Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ wurde von Hans von der Hagen in zehn Sinnabschnitte eingeteilt. Jeder Sinnabschnitt beginnt mit einer neuen Frage von der Reporterin. Der Sachtext ist im Präsens und mit Fachsprache geschrieben worden. Im ersten Abschnitt des Sachtextes, wird in das Thema eingeführt und dem Leser der Kontext erläutert. Hierzu werden als Beispiel die schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch genannt (vgl. Abschnitt 1). Dieses Beispiel ist dafür da, die Interesse des Lesers zu wecken. Im zweiten Abschnitt geht es darum, dass die Billigkleidung generell problematisch ist (vgl. Abschnitt 2) und dass man am Preis nicht erkennen kann, ob die Ware fair produziert wurde. Die Hauptthese unterstützt Frau Burckhardt mit den Argumenten, dass die Artikel oft unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden und teure Kleidung keine Garantie für faire Produktion ist. Dieser Abschnitt konfrontiert einen mit der Meinung von Frau Burckhardt, da deutlich hervorgeht, dass sie gegen diese schlecht bezahlte Produktion ist. Im dritten Abschnitt erklärt Frau Burckhardt der Reporterin, dass bei Markenprodukte noch viele Kosten für Werbung etc. drin stecken, wodurch dann die Herstellungskosten keine große Rolle haben. Sie erklärt ihre Meinung sehr sachlich und informativ. Danach sagt Gisela, dass T-Shirts unter fünf Euro zu billig sind. Dies bestätigt sie mit der Aussage, dass die meisten Menschen sich nur noch T-Shirts zum einmaligen tragen kaufen und so geht dann die Wertschätzung der Arbeit der Näherin völlig verloren. Außerdem weißt sie auf Ökofaire Kleidung aus dem Internet hin. Im fünften Abschnitt gehen die Reporterin und Gisela auf die Produktionskosten ein. Ohne Transport liegen die bei 1,35 Euro und im Laden liegt der Preis schon bei 4,95 Euro (vgl. Abschnitt 5). An dieser Stelle wird nochmal an den Leser appelliert über seinen eigenen Konsum nachzudenken. Frau Burckhardt vertritt die Meinung, dass die Mindestlöhne überall zu niedrig sind. Als Beispiel wird Bangladesch genannt, selbst wenn der Lohn dort doppelt so hoch wäre, würde sich nichts daran ändern. Ähnlich ist es in Indien und Vietnam(vgl. Abschnitt 6). Mit dieser Aussage und dem Beispiel wird dem Leser vor Augen geführt, wie gut wir es im Gegensatz zu anderen Ländern haben und dass wir etwas daran ändern sollten. Im siebten Abschnitt nennt Gisela Marken, die sich um die Arbeitsbedingungen in den Fabriken kümmern. Sie vertraut Unternehmen, die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind aber auch kleineren Labels wie Monkee oder Nudie Jeans. Im darauffolgenden Abschnitt erklärt sie, dass man auf das Gütesiegel atchen soll. Im neunten Abschnitt sagt sie, dass die Fair Wear Foundation auf die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Kleidung achtet und überprüft zusätzlich die Einkaufspolitik der hiesigen Firmen. Im letzten Abschnitt stellt Gisela noch einmal klar, dass sie nicht zum Boykott aufruft sondern daraufhin weist, eher Ökofaire oder Secondhand Kleidung zu kaufen und generell seinen Konsum zu überdenken.Der Sachtext ist in einer sachlichen Sprache geschrieben, hat aber an manchen Stellen auch Übertreibungen. An machen Stellen wendet sie sich aber an den Leser, was für einen appellativen Sachtext spricht. Allerdings bin ich der Meinung, dass es eine Mischung aus appellativen und deskriptiven Sachtext ist, weil alles neutral und informativ wiedergegeben wird. Gisela Burckhardt möchte die Leser des Interviews anregen, über ihren eigenen Konsum nachzudenken. Sie erklärt, wie man faire Ware erkennt und wie schlecht die Arbeitsbedingungen in machen Ländern sein können.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Sachtext die Leser anregen soll, Ökofaire Kleidung zu kaufen und über ihren eigenen Konsum nachzudenken. Obwohl der Sachtext neutral gehalten ist, versucht Gisela Burckhardt dennoch an manchen Stellen den Leser zu überzeugen. Hinzu kommt, dass sie die schlechten Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch, Indien oder Vietnam anspricht. Die Thesen und Argumente werden durch Beispiele unterstützt.

Moritz

Sachtextanalyse


Der deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, welcher am 10.05.2013 von Hans von der Hagen in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, thematisiert die verheerenden Arbeitsbedingungen während der Produktion von billig Kleidung. Nach 2013 hat sich bei den schlechten Arbeitsbedingungen nicht viel geändert. Auch heute geht viel zu wenig Geld an die Hersteller des Produkts raus. Dieses Interview welches mit der Frauenorganisation Femnet arbeitenden Gisela Burckhardt geführt wurde, richtet sich an die gesamte Gesellschaft. Dem Leser wird vor Augen geführt, dass günstige Kleidung ein Hinweis auf schlechte Bezahlung sein kann. Außerdem sollte man auf Gütesiegel achten.

Im ersten Abschnitt des Sachtextes „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, wird das Thema genannt. So wird zum Beispiel genannt, dass in Ländern, wie zum Beispiel Bangladesch sehr schlechte Arbeitsbedingungen herrschen. Im zweiten Abschnitt geht es darum, dass grundsätzlich Billigkleidung problematisch ist, da zu befürchten ist, dass sie unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt worden sind. Aber auch teure Kleidung muss nicht unbedingt für gute Arbeitsbedingungen sprechen. Es kann also nicht immer am Preis erkennbar sein, ob die Ware fair produziert wurde. Im dritten Abschnitt wird darauf erneut eingegangen und Gisela erklärt, dass in Markenkleidung viele Kosten in Werbung und Ladenmiete fließen und dabei die Herstellungskosten nur eine kleine Rolle spielen. Im vierten Abschnitt erzählt Gisela Burckhardt von der Frauenorganisation Femnet, dass T-Shirts unter fünf Euro zu billig seien, für zehn bis zwölf Euro man aber schon ein ein ökofaires T-Shirt bekommt. In Abschnitt fünf stellt sie dazu eine Kalkulation auf. Die Kosten für ein billig T-Shirt ohne Transport liegen bei 1,35 Euro, im Laden kostet das T-Shirt 4,95 Euro. Wenn man Werbung und Ladenmiete dazu zählt, bleibt für die Näherinnen in Bangladesch viel zu wenig übrig. In Abschnitt sechs wird geklärt, wo es die niedrigsten Löhne gibt. Die niedrigste Löhne hat Bangladesch, und dass auch mit Abstand, würde man ihre Mindestlöhne verdoppelt, würde sich nicht ändern. Aber auch in anderen Asiatischen Ländern wie Indien und Vietnam sieht es kaum besser aus. Auch sie reichen nicht um eine Familie zu ernähren. Im siebten Abschnitt nennt sie positive Beispiele, wie Monkee und Nudie Jeans, welche ihrer Meinung glaubwürdiger sind, da sie Fair Wear Foundation sind. Im achten Abschnitt geht es um die Gütesiegel, die immer mehr zunehmen, wie man zum Beispiel auf der Fashion Week in Berlin gesehen hat. Im neunten Abschnitt werden Beispiele für Gütesiegel genannt, wie das Fairtrade Siegel. Im zehnten und auch letzten Abschnitt geht es darum, dass man am besten keine Kampagne boykotiert, da dass den Näherinnen noch mehr schaden könnte, zudem könnte man sich nicht nur eine Kampagne herausgreifen. Man sollte besser ökofaire Kleidung oder Secondhand-Ware kaufen und seinen eigenen Konsum überdenken.

In dem deskriptiven Sachtext wird die Meinung Gisela Burckhardts gezeigt, wie sie uns überzeugen will mehr ökofaire Kleidung zukaufen. An einigen Stellen benutzt Gisela Burckhardt Übertreibungen um ihren Standpunkt zu verdeutlichen.

Feedback:

Lieber Moritz, in der Einleitung, hast du das Thema, das Veröffentlichungsdatum, der Veröffentlichungsort, die Textsorte, der Titel des Textes, den Autor erwähnt und den Adressat dass gefällt mir sehr gut. Allerdings musst darauf achten, dass der Text nicht die verheerenden Arbeitsbedingungen während der Produktion von Billigkleidung, sondern Fair-trade Produktion thematisiert. Du hast in der Einleitung hast du die Inhaltsangabe und die Hauptthese vergessen. Um es noch schöner zu machen, könntest du noch den Kontext erklären.Im Hauptteil hast du verschiedenen Abschnitte kurz zusammengefasst. Allerdings fehlt die Funktion der einzelnen Abschnitte und was der Autor damit sagen möchte. Was ich gut finde ist, dass du die These, das Argument und das Beispiel genannt hast. Du hast vergessen, die Sprache zu analysieren und eine Intention zu formulieren. Im Schluss bist du ganz kurz auf die Sprache eingegangen, obwohl du dies im Hauptteil machen sollst. Außerdem solltest du nochmal die wichtigsten Analyseaspekte zusammenfassen.

Erik

Sachtextanalyse

Der deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen im Jahr 2013 in der Süddeutschen Zeitung, thematisiert ob fair trade gut oder schlecht sei. Der Sachtext richtet sich an die Gesellschaft und erläutert, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. Gisela Burckhardt die sich mit dem fairen Handel auskennt wurden Fragen gestellt. Eine wichtige ist, dass es Länder gibt, in denen die Konditionen für die Beschäftigten besonders schlimm sind? Gisela Burckhardt Beispielsweise, dass das Land Bangladesch sehr schlimm ist was das betrifft.

Im ersten Abschnitt wird Gisela Burckhardt vorgestellt und das Thema genannt. Im Zweiten Abschnitt wird die Frage gestellt ob man billige Kleidung kaufen sollte. Gisela Burckhardt ist nicht dieser Meinung, meint im selben Satz aber auch, dass teure Kleidung kein Garant dafür sei. Im dritten Abschnitt wird gesagt, dass die Produktionskosten meistens gleich sind und dass Markensachen teurer sind, weil diese mit Werbekosten und Ladenmieten teurer gehandelt werden. Im vierten Abschnitt teilt Gisela Burckhardt dem Leser mit, dass T-Shirts unter 10 Euro zu billig sind. Im Internet gibt es Öko faire T-Shirts bereits zum Preis von 10-12 Euro. Im fünften Abschnitt werden die Produktionskosten genannt. Nach den Berechnungen von Gisela Burckhardt kostet ein T-Shirt in der Herstellung 1,35€. Im sechsten Abschnitt werden die Länder mit den schlechtesten Konditionen aufgezählt. Ganz hinten liegen Indien und Vietnam. Bangladesch hat besonders Schlechte Konditionen. Die Mindestlöhne sind so niedrig selbst wenn man diese verdoppeln würde wären sie immer noch am schlechtesten bezahlt. Im siebten Abschnitt nennt Gisela Burckhardt die fair Trade Foundation. Modelabels, die mit dieser Foundation agieren sind der Meinung von Gisela Burckhardt vertrauenswürdiger was Fairness angeht. In den Abschnitten acht und neun geht es um Gütesiegel. Angeblich sollen diese guten Arbeitsbedingungen gewährleisten. Jedoch machen sich viele Labels selbst Siegel damit sich ihre Ware besser verkauft. In Abschnitt zehn weißt Gisela Burckhardt darauf hin, dass man mehr secondhand Ware kauft. Der Sachtext ist sachlich geschrieben, der aber an manchen Stellen Übertreibungen vorweist. Des Öfteren wendet sie sich aber an den Leser, was nicht für eine deskriptiven, sondern eher appellativen Sachtext hindeutet. Allerdings ist meine Meinung, dass es eine Mischung aus appellativen und deskriptiven Sachtext ist. Dies kann man erkennen da dieser Sachtext ziemlich neutral und informativ ist.

Der Sachtext stellt den Standpunkt von Gisela Burckhardt dar und soll den Leser davon überzeugen mehr Öko faire Kleidung zu kaufen. Gisela Burckhardt benutzt Übertreibungen, um ihren Standpunkt und ihre Meinung zu verdeutlichen. Das man Öko faire Klamotten kauft soll die Arbeiter in den armen Ländern unterstützen.



Feedback von Isabel:


1. Einleitung:

Wer hat den Text verfasst? (Autor) → Hast du gemacht

Welchen Titel hat der Text? → Hast du gemacht

Titel/Überschrift → Hast du gemacht

Was für ein Text liegt vor? (Textsorte) → Hast du gemacht

Wann ist der Text erschienen? → Hast du gemacht

Wo ist der Text erschienen? → Hast du gemacht

Hauptthese des Textes (Kontext , Benennung des Themas/der Problemstellung, evtl. Aktualität der Thematik einbeziehen) → Hast du gemacht

Inhaltsangabe → Hast du gemacht allerdings hättest du noch etwas mehr auf den Inhalt eingehen können

2. Hauptteil:

Aufbau des Textes darlegen (Thesen, Argumente, Beispiele) → Du hast nicht deutlich gemacht, was bei dem Sachtext das Beispiel, das Argument oder die These ist

Sprache des Textes beschreiben und ihre Funktion aufzeigen → Hast du gemacht

Erläuterung der Intention (Intention des Autors) → Hast du gemacht

Eigene Stellungnahme → Hast du nicht


3. Schluss:

Zentrale Ergebnisse der Textanalyse kurz zusammenfassen → Hast du gemacht


Insgesamt, finde ich deine Sachtextanalyse sehr gut, du hast die meisten Aspekte mit in deinen Text eingebaut und beachtet, du könntest allerdings noch die Beispiele, Thesen und Argumente ein bisschen mehr hervorheben. Außerdem fehlt deine eigene Stellungnahme. Ansonsten ist deine Sachtextanalyse sehr schön formuliert.

Faye

Der deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ welcher von Hans von der Hagen im Jahr 2013 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, thematisiert Fair Trade und fairen Handel. Der Sachtext ist an die Leser der Süddeutschen Zeitung adressiert und die Hauptthese ist, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. In dem Text führt die Süddeutsche Zeitung ein Interview mit Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation und bezüglich billiger Produkte, Gehalt der Hersteller und Preise. Gisela Burckhardt erklärt zum Beispiel auch, dass Billigkleidung teilweise problematisch ist, weil man davon ausgehen muss, dass die Näherinnen oder Näher nicht gut für ihre Arbeit bezahlt werden oder an welchen Grenzen man sich orientieren kann. Außerdem wird noch erwähnt, was ein T-Shirt normal in der Herstellung kostet und ob es Bekleidungsketten gibt, die sich mehr als andere um die Arbeitsbedingungen in den Fabriken kümmern.

Der Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ ist insgesamt in Zehn Sinnabschnitte eingeteilt. Es gibt mehrere Fragen, die als Zwischenüberschriften genutzt werden und durch die Fragen weiß der Leser direkt, worum es in dem jeweiligen Abschnitt geht. In Abschnitt 1 geht es um den Kontext und über die verheerenden Arbeitsbedingungen in Bangladesch und es wird in das Thema eingeführt.In Abschnitt 2 wird gesagt, dass Billigkleidung problematisch ist und dass man am Preis nicht erkennt, ob die Ware fair produziert wurde. Gisela Burckhardt erklärt der Reporterin, dass die Ware oft unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt werden, teure Kleidung aber auch kein Garant für faire Produktion ist. Dies wirkt auf den Leser informierend und der Leser wird darauf aufmerksam gemacht, dass in anderen Ländern die Arbeitsbedingungen nicht sehr gut sind.In Abschnitt drei wird von Gisela erklärt, dass in Preisen für Produkte Kosten für Werbung und Ladenmieten stecken und Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen. Der Leser wird sachlich darüber informiert, woraus sich der Preis der Ware zusammensetzt. In Abschnitt vier wird von Gisela behauptet, dass T-Shirts unter 5€ zu billig sind und das Argument ist, dass die Wertschätzung der Näherin fehlt. Dazu wird das Beispiel von ihr genannt, dass T-Shirt nur noch zum einmaligen Tragen gekauft werden und es Öko faire T-Shirts im Internet schon ab 10 oder 12€ gibt. Das Beispiel ist ziemlich aktuell, woran sich der Leser anschließen orientieren und inspirieren kann. In Abschnitt fünf nennt Gisela das folgende Beispiel. Die Kosten ohne Transport liegen bei 1,35€, der Ladenpreis beträgt dann 4,95€. Die Fertigung liegt unter den üblich schlecht bezahlten Bedienungen in Bangladesch. In Abschnitt 6 behauptet Gisela, dass überall die Mindestlöhne zu niedrig sind und ihr Argument dazu ist, dass sie nicht ausreichen, um eine Familie zu ernähren. Außerdem erklärt Gisela der Reporterin, dass Bangladesch auf der Welt die niedrigsten Mindestlöhne hat. Der Leser wird so über die Grundsätzliche „Lage“ von Bangladesch informiert.In Abschnitt 7 erzählt Gisela, dass kleine Unternehmen oder Label, die bei der Fair Wear Foundation tätig sind, glaubwürdiger sind. Sie nennt als Beispiel die Marken Monkee und Nudie Jeans. Mit diesem Beispiel hat der Leser einen „Anhaltspunkt“ an dem er sich orientieren kann. In Abschnitt 8 berichtet Gisela der Reporterin, dass man auf Gütesiegel achten sollte und dies argumentiert sie damit, dass die Siegel die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern. Das passend genannte Beispiel dazu ist die Fashion Week in Berlin. In Abschnitt 9 wird von Gisela die These aufgestellt, dass es Faire Trade Siegel gibt, die etwas über die Produktion aussagen und dazu erklärt sie der Reporterin, dass durch die Siegel die Produktionsbedingungen überprüft werden. Das genannte Beispiel sagt aus, dass die Fair Wear Foundation auf die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Produkte achtet. Dieses Beispiel hat ebenfalls die Funktion, den Leser sachlich zu informieren und ihm mitzuteilen, dass die Fair Wear Foundation auf die Arbeitsbedingungen achtet.In Abschnitt 10 lautet die These von Gisela, dass die Kampagne nicht zum Boykott aufruft und sie argumentiert damit, dass fast alle großen Kleidungsketten unter schlechten Bedingungen produzieren lassen, worunter die Näherinnen leiden. Ein genanntes Beispiel von Gisela ist, dass man besser Ökofaire oder Second- Hand Ware kauft. Das genannte Beispiel hat die Funktion, dem Leser einen Verbesserungsvorschlag zu machen und ihm mitzuteilen, wie er etwas verändern oder besser machen kann. In dem vorliegenden Sachtext wird eine sachliche Sprache verwendet. Ich denke, dieser Sachtext ist ein deskriptiver Sachtext, der er den Leser informieren möchte und er auch neutral gehalten wurde.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser deskriptive Sachtext den Leser über die schlecht bezahlten Arbeits- bzw. Herstellungsbedingungen der Ware aus Bangladesch informieren möchte. Auch wenn der Sachtext sehr neutral formuliert ist, versucht Gisela Burckhardt dennoch dem Leser ihre Meinung zu vermitteln und ihn von ihrer Ansicht ein wenig zu überzeugen. Sie spricht die Probleme offen an und nennt Vorschläge, wie man sie vermeiden oder besser machen kann. Sie stütze ihre Argumente und Thesen immer durch ausdrucksstarke und aktuelle Beispiele, sodass der Leser auch über die aktuelleren Themen informiert ist.


Feedback zur Sachtextanalyse von Faye:

Liebe Faye,

in deiner Einleitung hast du den Autor, den Titel, die Textsorte, Erscheinungsort und das Thema in einem Themasatz benannt. Jedoch hast du nicht die genaue Erscheinungszeit genannt, sondern nur das Jahr. Außerdem hast du die Adressaten und die Hauptthese genannt. Bei der Inhaltsangabe bist du schon relativ viel ins Detail gegangen, dafür hast du den Kontext nicht genannt.

Im Hauptteil hast du den Titel genannt, den wurde ich nicht noch einmal erwähnen, weil das so klingt, als wäre es der Anfang einer Einleitung. Ich denke nicht, das die Fragen als Zwischenüberschriften gelten, sondern einfach nur in die Abschnitte einleiten. Außerdem hast du im Hauptteil keine Zitate genutzt und die Funktion bzw. Wirkungsabsicht nicht immer und ausführlich genannt. Du hast jedoch eine gute Argumentationsstruktur und du hast die inhaltliche Entfaltung des Lesers gut und auch im Präsens zusammengefasst. Jedoch solltest du meiner Meinung nach noch mehr auf die Sprache eingehen und deine eigene Meinung noch etwas mit hineinbringen.

Dein Schluss ist sehr gut gestaltet, da du auf die Textfunktion, die wichtigsten Argumente und die Textqualität eingegangen bist. Jedoch bist du einmal in der Zeit verrutscht.

Und nebenbei: Ich habe zwar nicht so sehr auf die Rechtschreibung geachtet, aber du hast am Anfang vom Hauptteil das Wort "Zehn" groß geschrieben.

Lina

Der appellative Sachtext "Faire Produktion erkennt man nicht am Preis", welcher von Hans von der Hagen am 10.05.2013 in der Süddeutschenzeitung veröffentlicht wurde, thematisiert den Handel von der Produktion von einem T-Shirt. Die Hauptthese dieses Sachtextes ist, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. Der Sachtext richtet sich an alle Menschen, da der Autor erreichen möchte, dass die Menschen mehr ökofaire Produkte kaufen oder von Secound-Hand. Im ersten Textabschnitt wird grob in das Thema eingeführt. Zudem wird auch eine Frau, Gisela Burkhard vorgestellt. Im zweiten Textabschnitt wird eine Frau, Gisela Burkhard, erstmal gefragt ob billige Kleidung problematisch sei. Auf die Frage geht Gisela Burkahrad ein und antwortet, dass bei billigeren Kleindungsstücken, die Arbeitsbedingfungen oftmals sehr problematisch sind. Im darauffolgenden Abschnitt sagt Gisela Burkhard, dass bei Markenprodukten sehr viel Geld für die Werbung ausgegeben wird. Im vierten Abschnitt äußert sie sich über den Preis von Kleidungsstücken, denn sie sagt, dass T-Shirts unter fünf Euro zu billig sind. Zudem erwähnt sie, dass es ökofaire T-Shirts für zwölf Euro gibt, die ohne jeglichen Applikatoren sind. Im nächsten Abschnitt, Abschnitt fünf, greift sie das Thema Herstellungskosten auf. Dazu sagt sie, dass bei einem billig T-Shirt, ohne Transport die Kosten bei ca. 1,35 Euro liegen, sie es jedoch dann im Laden für 4,95 Euro verkaufen.Im sechsten Abschnitt geht Gisela Burkhard auf das Thema Löhne in den verschiedenen Ländern ein. Sie nennt dabei die Länder Bangladesch, Vietnam und Indien. Im nächsten Abschnitt geht es um Fair Wear Foundation. Als Beispiel für Mitglieder von Fair Wear Foundation, nennt sie Monkee und Nudie Jeans. Im achten Abschnitt spricht Gisela Burkhard über eine Fashion Week in Berlin. Im Abschnitt danach nennt Gisela Burckhad zwei Beispiele für einen Gütespiegel, welchen sie auf der Fashion Week in Berlin gesehen hat. Zu einem ist das der Fairtrade-Siegel und zum anderen die Fair Week Foundation. Im letzten Abschnitt sagt Gisela Burkhard deutlich, dass sie nicht zum Boykott ausrufen möchte, sondern nur an die Menschen appellieren will, dass sie lieber ökofaire Kleidung kaufen sollten oder von Secound-Hand. Zudem sagt sie noch, dass die Menschen generl man ihren eigenen Konsum überdendenken sollten.

Gisela Burckhard ist der Meinung, dass an billiger Kleidung viele Probleme sind und man nicht am Preis erkennen kann, ob die Kleidung unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurde (vgl. Abschnitt zwei). Durch das Argument, dass Waren oft unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden und dass der Käufer bei dem Kauf von teuren Waren auch keine Garantie für eine faire Produktion hat (vgl. Abschnitt zwei). Im darauffolgenden sagt Gisela Burckhard, dass in den Preisen für die Waren, die Kosten von Werbung und Ladenmiete mit einberechnet sind. Außerdem sagt sie, dass die Herstellungskosten bei dem Verkaufspreis nicht bedeutsam sind (vgl. Abschnitt drei). Dazu nennt sie noch ein Beispiel, denn diese billigen T-Shirts meist nur "zum einmaligen Tragen gekauft" (Abschnitt vier) werden und danach nur noch im Schrank unter anderen Waren verweilen. Außerdem unterstützt sie ihr Argument mit einem zweiten Beispiel, denn Gisela Burckhard sagt, dass es „ökofaire T-Shirts" (Abschnitt vier) im Internet ,,schon ab zehn bis zwölf Euro“ (Abschnitt vier) zu kaufen gibt. Ein weiteres Beispiel, welches ihr Argument untermauert ist, dass bei einer Ware ,,die Kosten ohne [den] Transport bei 1,35 Euro" (Abschnitt fünf) liegen, jedoch ,,der Ladenpreis [bei] [...] 4,95 Euro" (Abschnitt fünf) liegt. Jedoch ist Gisela Burckhard der Meinung, dass die Mindestlöhne überall zu niedrig sind (vgl. Abschnitt sechs). Ihre Meinung vertritt sie mit dem Argument, dass ,,um eine Familie zu ernähren" (Abschnitt sechs) der Mindeslohn nicht reicht. Durch das aktuelle Beispiel, dass in Bangladesch die Löhne am niedrigstren, auf der ganzen Welt sind (vgl. Abschnitt sechs) verstärkt sie dies nochmal. Der Leser wird sachlich informiert, da Gisela Burckhard nicht den Leser versucht, mit ihrer eigenen Meinung zu überzeugen. Außerdem sagt sie, dass Label die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind, glaubwürdiger sein (vgl. Abschnitt sieben), als ,,Monkee oder Nudie Jeans" (Abschnitt sieben). Darauf nennt sie die These, dass man bei Waren auf den Gütesiegel achten soll (vgl. Abschnitt acht). Diese These wird durch das Argument, dass durch die Gütesiegel die Kontralle der Arbeitsbedingungen versichert ist. Da Gisela Burckhard dies zum Beispiel bei der Fashion Week in Berlin gesehen hat (vgl. Abschnitt acht). Eine weitere These sind die Fairtrade Siegel, welche über die Produktion informieren und aussagen (vgl. Abschnitt neun). Das passende Beispiel zu dieser These ist, dass ,,die Fair Wear Foundation" (Abschnitt neun) darauf achtet wie ,,die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Kleidung" (Abschnitt neun) sind. Außerdem nennt Gisela Burckhard, dass diese Kampagne nicht zum Boykott ausruft (vgl. Abschnitt zehn). Dies wird auch durch das Argument, dass „fast alle [größeren] Kleidungsketten unter schlechten Bedingungen produzieren“ (Abschnitt zehn). Die Leute sollten lieber ökofaire Kleidung oder von Secound-Hand kaufen (vgl. Abschnitt zehn). Am Ende appeliert Gisela Burckhard nochmal an den Leser, mehr ökofaire Waren zu kaufen oder von Secound-Hand. Außerdem sollte man mehr auf den eigenen Konsum achten, nicht nur was man bracht und was nicht, sondern vor allem von wo diese Waren herkommen und welche Arbeitsbedingungen dort herrschen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser appellative Sachtext den Leser über die schlechten Arbeitbedingungen in bestimmten Ländern informiert. Außerdem appelliert der appellative Sachtext den Leser, denn er sagt, dass man mehr ökofaire Produkte oder von Secound-Hand kaufen sollte und generell noch einmal nachdenken sollte, was den eigene Konsum angeht. In diesem Sachtext informiert Gisela Burckhard meistens sachlich und bleibt neutral. Allerdings versucht sie hin und wieder den Leser zu überzeugen, Fairtrade Produkte zu kaufen. Dazu nennt sie noch die These, denn "T-Shirts unter fünf Euro [...] [sind] zu billig"(Abschnitt vier). Die genannte These verstärkt sie mit dem Argument, dass beim tragen der Ware, meist keine Wertschätzung vorhanden ist (vgl Abschnitt vier).

Alina

Der appellative Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ welcher am 10.05.2013 in der Süddeutschen Zeitung von Hans von der Hagen veröffentlicht wurde, thematisiert die Produktion von Dingen die Fair produziert worden sind und woran man diese erkennen kann. Der Text richtet sich an alle und die Hauptthese von diesem lautet, das man eine Faire Herstellung de Dinge nicht unbedingt am Preis festlegen kann.Der Sachtext handelt von fairer Produktion und den Arbeitsbedienungen der Menschen in Bangladesch. In dem Text kann man heraus lesen, dass der Autor findet, dass nirgendwo so schlechte Arbeitsbedienungen herrschen, wie in Bangladesch. Außerdem sollte man nicht immer auf den Preis achten, nur um etwas einmal zu tragen, sondern vielleicht auch mal darauf achten, das man Öko Fair trade T-shirts kauft. Außerdem kann man sich bei diesen Produkten sicher sein, dass sie aus einer Fairen Produktion stammen.


Bei dem Sachtext wird im ersten Abschnitt ein Kontext eingeleitet. In diesem wird nämlich erwähnt, dass Bangladesch die schlechtesten Arbeitsbedienungen für die Angestellten auf der ganzen Welt hat. Im nächsten Abschnitt erläutert die Süddeutsche was Billigkleidung für Auswirkungen mit sich bringt. Man aber auch nicht immer am Preis erkennen kann, ob die Kleidung aus einer Fairen Produktion stammt oder nicht.In vielen Geschäften besonders in Marken Geschäften, wird die Ware in Bangladesch produziert, für wenig Geld gekauft von den Geschäften und für viel Geld dann wieder weiterverkauft, denn so machen die Firmen einen hohen verdienst. Ein weiteres Argument kann man im dritten Abschnitt finden, denn in dem wird gesagt, dass die kosten der Herstellung keine große Rolle spielen, sondern der Preis für ganz andere Dinge wie zum Beispiel die Ladenmiete oder sonstiges stecken. Und im nächsten Abschnitt wird genannt, dass T -shirts bis fünf Euro zu Preis Wert zum Verkauf steht, da durch den geringen Preis, die Dinge keine besondere Wertschätzung mehr für den jeweiligen Käufer/in haben. Im fünften Abschnitt wird auch noch einmal erwähnt, dass die Produkte beim Transport rund ein Euro kosten und in den Geschäften rund das drei oder sogar vier Fache kosten. Der nächste Abschnitt erzählt darüber, dass der Gehalt, den diejenigen in Bangladesch bekommen noch nicht einmal reicht, um eine Familie zu ernähren. Außerdem wir auch noch einmal gesagt, dass alle Firmen die beim Fair Trade Unternehmen mitmachen eine Garantie dafür haben, dass sie wirklich Fair Trade sind die sieht man im siebten Abschnitt des Sachtextes. Wozu zum Beispiel Monkee oder Nudie Jeans gehören. Im achten Absatz wird durch die These, dass man auf die verschiedenen Gütesiegel unterstützt, weil diese die Bedingung der Arbeitsverhältnisse unterstützt. Wie zum Beispiel auf der Fashion Week in Berlin. Im neunten Abschnitt wird behauptet, dass dass es Siegel gibt, die aber wirklich etwas über die Produktion aussagen.Die Faire Wear Foundation achtet zum Beispiel auf die Arbeitsbedingungen der Herstellung. Im zehnten Abschnitt wird die These bekräftigt, dass die Unternehmen nicht zum Boykott aufrufen, denn fast alle großen Kleidungsketten lassen unter den schlechten Arbeitsbedingungen produzieren, worunter die Näherinnen leiden. Deswegen sollt man doch immer ein Auge darauf haben, was man kauft am besten ist es wenn man aus zweiter Hand kauft, oder auf Öko Fair achtet. Die Sprache des appellativen und deskriptiven Sachtextes, ist sachlich. Jedoch ist dieser an manchen Stellen appellierend und die Autorin Giesela Burckhardt wendet sich sofort an den Leser/in. Aus diesem Grund, denke ich, dass es sich bei diesem Text um einen Appellierenden Sachtext handeln könnte. Allerdings ist er auch neutral gehalten und informativ, weshalb es auch ein deskriptiver Sachtext sein kann. An manchen Stellen lassen sich Hyperbeln erkennen, sie informieren über die Arbeitsbedingungen in Bangladesch (vgl. Abschnitt 1).


Verallgemeinert kann man sagen, dass der appellative Sachtext über die nicht gerade guten bzw. schönen Arbeitsbedingungen in Bangladesch informiert und den Leser dazu anregen möchte, mehr auf die Kleidung die man kauft zu achten, und vor allem nicht so viel unnötiges kaufen. Diese Thesen werden mit Argumenten und Beispielen unterstützt. Der Text ist sehr informativ und neutral gehalten, außerdem ist er appellativ gehalten.


Feedback:

Z.2: "Dinge" würde ich nicht in einer Analyse schreiben, Z.3f.: Der Autor will nicht unbedingt sagen, dass Bangladesch die schlechtesten Arbeitsbedingungen hat, es wird eher als Fakt genannt, dass die Löhne so schlecht sind. Den letzten Satz des Schlusses kannst du weglassen, es doppelt sich sonst.

Der Hauptteil ist soweit ganz gut geschrieben, allerdings hast du nur ein einziges Zitat verwendet. Außerdem fällt noch auf, dass du im Text einmal "appellativ und desktptiv" geschrieben, sonst immer nur appellativ.

Generell solltest du außerdem noch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler berichtigen.

Meret

Sachtextanalyse „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“

Der appellative Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen, der am 10.05.2013 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, thematisiert fairen Handel von Klamotten und ist an die heutige Gesellschaft gerichtet, die verschiedenste Kleidung konsumiert. Dass man die Verhältnisse der Arbeitsbedingungen am Preis erkennen kann, ist eine Aussage, die man häufig hört, jedoch ein Trugschluss ist. Besonders in der heutigen Zeit ist es für die meisten wichtig, viele Klamotten zu besitzen, auch wenn nicht klar ist unter welchen Umständen diese produziert wurde. Im Interview geht es darum, dass der Preis nicht mit den Arbeitsbedingungen zusammenhängt, da ein Großteil der Kosten in die Ladenmiete und die Transportkosten fließen. Menschen müssen unter katastrophalen Bedingungen arbeiten und werden nicht einmal angemessen bezahlt. Mittlerweile gibt es allerdings verschieden Möglichkeiten, um sich sicher zu sein, dass Produkte unter kontrollierten Arbeitsbedingungen hergestellt wurden.

Der erste Abschnitt befasst sich zunächst mit dem Kontext. Der Autor nennt das Beispiel, dass besonders in Bangladesch die Arbeitsbedingungen sehr schlecht sind. Durch den Einbau einer Frage, wird der Leser sehr direkt angesprochen, wodurch Interesse geweckt wird und der Leser sich mit dem Thema konfrontiert fühlt. Im zweiten Abschnitt wird auf die Problematik mit Billigkleidung aufmerksam gemacht. Diese wird als grundsätzlich bedenklich beschrieben, allerdings sagt der Autor ebenfalls, dass die Qualität nicht am Preis erkennen kann. Diese Thesen begründet er damit, dass die Kleidung unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden und teure Kleidung auch keine Garantie für gute Qualität sei. Hiermit soll dem Leser zu Beginn bewusst gemacht werden, welches Problem eigentlich herrscht. Der dritte Abschnitt geht auf die Kostenverteilung des Preises ein. Dass in diesem hohe Kosten für Werbung und Ladenmiete enthalten sind, wird etwas überspitzt, aber dennoch sachlich, dargestellt. Das lässt sich daraus schließen, dass Gisela Burckhardt meint, die Herstellungskosten würden „kaum eine Rolle“ (Z.?) spielen und somit die Lage herunterspielt. Man sieht oft, dass Markenklamotten ziemlich teuer sind, obwohl sie keine nennenswert bessere Qualität besitzen als Klamotten von kleineren Marken. Im vierten Abschnitt sagt der Autor, dass T – Shirts unter 5€ zu billig sind. Diese These untermauert er dadurch, dass bei solchen Preisen die Wertschätzung der Näherinnen fehlt. Oftmals werden die T – Shirts nur zum einmaligen Tragen gekauft, was aus Gisela Burckhardts Sicht ein Problem darstellt. Ein Beispiel zu dieser These findet sich in Abschnitt fünf. Die Kosten ohne Transport liegen bei 1,35€, der Ladenpreis beträgt 4,95€. Die Fertigung liegt unter den üblich schlecht bezahlten Bedingungen in Bangladesch. Durch dieses konkrete Beispiel wird dem Leser bewusst gemacht, dass diese Situation nicht selten ist. Mit Sicherheit kann ich behaupten, dass jeder sich schon einmal ein einfaches T-Shirt für ein paar Euro gekauft hat, sei es nur für das einmalige Tragen, beispielsweise bei einer Veranstaltung mit bestimmter Kleiderordnung. Auch in Abschnitt sechs wird weiter auf die zu niedrigen Mindestlöhne eingegangen. Dass diese nämlich überall zu gering sind wird darin bestärkt, dass sie nicht reichen, um eine Familie zu ernähren. An dieser Stelle verfolgt der Text die Absicht, den Leser zum Nachdenken anzuregen und diesen dazu zu bringen, keine Billigkleidung mehr zu kaufen um den schlechten Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch entgegen zu wirken. Der siebte Abschnitt befasst sich mit einem Lösungsansatz und beantwortet somit in Abschnitt eins gestellt Frage. Man sollte lieber zu kleineren zertifizierten Labeln und Unternehmen, die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind greifen, weil diese glaubwürdiger sind. Als Beispiel dienen hier die Marken Monkee und Nudie Jeans. Auch in Abschnitt acht geht es um jene Problemfrage, die hier mit Gütesiegeln, auf die man achten sollte, beantwortet wird. Der Autor sagt, dass diese nämlich die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern. Mit dem Beispiel, dass man die Siegel auf der Fashion Week in Berlin sehen konnte, verstärkt er seine These. In Abschnitt neun geht es erneut um Fairtrade Siegel, die etwas über die Produktion aussagen. Man kann sich erschließen, dass diese These mit dem Hintergrund geschlossen wurde, dass die Siegel die Produktionsbedingungen überprüfen. Um wieder auf die Fair Wear Foundation zurückzukommen, wird hier zu dieser gesagt, dass sie auf die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Produkte achten. An dieser Stelle versucht der Text dem Leser mitzuteilen, dass die meisten hochwertigen Waren nicht am Preis erkannt werden können. Außerdem wird gezeigt, dass einige Siegel, die faire Bezahlung suggerieren sollen, nicht immer den Anforderungen gerecht werden und eher dazu eingesetzt werden, das Produkt besser zu verkaufen. Mit dem letzten Abschnitt stellt der Autor die These auf, dass die Kampagne nicht zum Boykott aufruft. Diese These wird damit begründet, dass fast alle großen Kleidungsketten unter schlechten Bedingungen produzieren lassen, worunter die Näherinnen leiden. Als Beispiel dient hier, dass man besser ökofaire Kleidung oder Secondhandware kaufen sollte. Dadurch wird an den Leser appelliert, wie zu Beginn bereits erwähnt. Häufig kann man Hyperbeln finden, die Gisela Burckhard verwendet, um dem Leser das Ausmaß der Situation zu verdeutlichen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Text eine überzeugende Argumentation aufweist. Die Argumente und die passenden Beispiele informieren den Leser gut über Produkte und deren Herstellung. Es zeigt den Menschen, wie andere hart dafür arbeiten müssen und warum man manchmal lieber mehr Geld ausgeben sollte. Jedoch muss man auch bei teuren Produkten darauf achten, wie der Preis zustande kommt. Ein wichtiges Argument ist, dass die Löhne überall zu gering sind, weil diese nicht reichen um eine Familie zu ernähren. In Zukunft wäre es wünschenswert, wenn mehr Menschen darauf achten würden, Kleidung aus guten Herstellungsbedingungen zu kaufen.


Feedback von Jonathan:

Was soll ich groß sagen? Mit der Einleitung hast du es meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht. Du hast die Hauptthese gut eingebaut und somit wirkt das Ganze auch nicht abgehackt bzw. aneinandergereiht. Die Inhaltsangabe hast du sehr kurz gehalten und dich auf die wichtigsten Aussagen beschränkt. Im Hauptteil hast du Argumentationsstruktur sehr gut dargelegt und immer gut in den Text eingebunden, indem du Überleitungen, Veknüpfungen etc. genutzt hast. Auf die Sprache hättest du noch genauer eingehen können, indem dunennst, warum der Text an der entsprechenden Stelle etwas mithilfe eines sprachlichen Mittels eingeht und warum gerade dieses Mittel genutzt wird. Mir fehlt jedoch danach noch die Intention/Wirkungsabsicht des Textes. Diese solltest du auf jeden Fall noch einbauen. Mit dem Schluss hast du deine Ergebnisse nochmal zusammenfassend auf den Punkt gebracht.

Isabel

Der deskriptive Sachtext "Faire Produkte erkennt man nicht am Preis" von Hans von der Hagen, der am 10.05.2013 in der SD-Zeitung erschienen ist, thematisiert Fair Trade Produktion, wieso sie wichtig ist und wie man diese erkennt. Der Sachtext geht generell die Menschen in der Gesellschaft was an, da jeder einzelne auf fair Trade Produktion achten sollte und das es wie auch die Hauptthese in diesem Sachtext behandelt, man Fair Trade Produkte nicht unbedingt am Preis erkennen kann. In dem Sachtext geht es um die schlechten Arbeitsbedingungen in Banglerdesch. In keinem Land sollten schlechte Arbeitsbedienungen herrschen also was tun? In diesem Sachtext geht es um Beispiele und Argumente warum Fair Trade Produkte wichtig sind und wie man herausfinden kann, was für Produkte Fair Trade Produkte sind. Öko – Fair – trade Kleidung wäre zum Beispiel eine von den Beispielen.

Im ersten Abschnitt des Sachtextes wird in den Kontext des Inhaltes des Sachtextes eingeleitet. Es wird geschrieben unter welchen hatten Bedingungen die Arbeiter in Bangladesch arbeiten müssen und wie schlechte Arbeitsbedingungen dort eigentlich herrschen. Danach wird im zweiten Abschnitt die These aufgestellt, dass Billigkleidung unter diesen Umständen nicht gut für die Arbeiter sind und man diese deshalb auch nicht kaufen sollte, allerdings der Preis nicht davon abhängt, ob es wirklich Fair Trade ist. Die wird dann im dritten Abschnitt erklärt, denn der Großteil der Preise für Kleidung geht für Werbung und Ladenmietung aus und die Arbeiter kriegen kaum etwas davon. Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet, nennt Beispiele aus eigener Erfahrung, wie teuer T-shirts sein sollten, damit die Arbeiter noch genug daran verdienen. Ungefähr 10-12€ . Im fünften Abschnitt wird das Beispiel genannt, dass die Fertigung eines 5€ T-Shirts nicht mal 1,50€ kostet, wovon die Arbeiter dann noch weniger von haben würden. Im sechsten Abschnitt wird auf die unmenschlichen Mindestlöhne in Ländern wie Bangladesch, Indien und Vietnam aufmerksam gemacht, und deren Folgen. Manche Familien haben sogar so wenig Geld, dass sie ihre Familie nicht mehr richtig ernähren können. Im siebten Abschnitt nennt sie dann ein Paar Beispiellabels wie Monkee oder Nudie Jeans, die mit Sicherheit Fair Trade sind. Im achten Abschnitt wurde dann das Gütesiegel angesprochen. Das Gütesiegel, ist ein Siegel, woran man erkennt, ob es eine Fair Trade Produktion ist. Die Sprache des deskriptiven Sachtextes ist größtenteils sachlich gehalten aber an Manchen Stellen auch appellierend geworden. Der Sachtext mit Giesela Burckhardt ist sehr an den Menschen gerichtet also an jeden Menschen speziell, denn jeder kann etwas für Fair Trade Produktion tun.


Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser deskriptive Sachtext dazu dient, den Leser darauf aufmerksam zu machen welche schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch sind und sie darüber informieren, wie man herausfinden kann, was wirklich Fair Trade Produkte sind. Die Thesen werden mit anschaulichen Beispielen unterstützt und können dem Leser deshalb leicht vor Augen führen, wie hart die Arbeit in Bangladescher sein muss.


Feedback von Erik

Deine Einleitung ist generell gut bis auf, dass du öfters Rechtschreibfehler hast wie Banglerdesch anstatt Bangladesch. Zudem schreibst du am Anfang immer fair klein aber dann später wieder groß. Deine Grammatik in der Inhaltsangabe ist nicht unbedingt gut, da sich die Sätze ziemlich komisch anhören. Im Hauptteil gehst du nicht auf deine eigene Meinung ein. Du könntest zum Beispiel schreiben, dass du auch der Meinung bist mehr auf fair Trade achten sollte. Außerdem solltest du dir deine Analyse nochmal durchlesen und korrigieren was dort steht. Dein Schluss ist ziemlich gut.

Zoé

Sachtextanalyse

In dem appellativen Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen von der Süddeutschen Zeitung, der am 10.05.2013 veröffentlicht wurde, geht es um faire Produktion, die man nicht immer am Preis ablesen kann. Viele Menschen kaufen Kleidung, ohne sich vorher informiert zu haben, ob die Arbeitsbedingungen der herstellenden Näherinnen und Nähern wirklich gut ist. In einem Interview mit Gisela Burckhardt von der Frauenrechtsorganisation Femnet werden die aktuellen Probleme der Billigkleidung und den Arbeitsbedingungen dargestellt. Arbeiter, die Billigkleidung herstellen, bekommen dafür sehr wenig Geld. Das Beispiel Bangladesch zeigt, dass Arbeiter, auch wenn der Lohn verdoppelt werden würde, viel zu wenig bekommen würden. Firmen, die zu erkennen geben, dass sie faire Produktion unterstützen und anwenden wie zum Beispiel mit einem bestimmten Siegel, sind oft glaubwürdiger. Gisela Burckhardt möchte nicht zum Boykott aufrufen, sondern ökofaire Kleidung oder Kleidung aus dem Secondhand-Shop zu kaufen.

Im ersten Abschnitt des Sachtextes liegt eine sachliche Einführung in das Thema vor. Der nächste Abschnitt geht es um die Aussage, dass man faire Arbeitsbedingungen nicht immer am Preis erkennen kann und dass Billigkleidung ein generelles Problem darstellt, da die Näherinnen und Näher unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten könnten. Frau Burckhardt weißt aber auch drauf hin, dass auch teure Kleidung nicht immer unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wird. Sie informiert somit den Leser. Im dritten Abschnitt bestätigt ____ Burckhardt die Aussage, dass der Kunde höchstens wissen kann, dass er sich keinerlei Illusionen über die Herstellungsbedingungen machen braucht, wenn er billige Ware kauft. Sie erläutert außerdem, dass in den Kleidungspreisen auch Kosten beispielsweise für Ladenmieten oder Werbung stecken. Die Herstellungskosten würden da kaum eine Rolle spielen, so ____ Burckhardts Ansicht. Auch hier gibt sie sachliche Informationen an den Leser weiter. Der vierte Abschnitt informiert den Leser über Richtlinien, an denen man sich orientieren kann. T-Shirts unter 5 Euro seien zu billig, so ____ Burckhardt, da sie häufig nur zum einmaligen Tragen gekauft werden und so zu einem sogenannten „Ramschprodukt“ (A.4, Z.4) werden. Dieser Neologismus signalisiert, dass Gisela Burckhardt an Sachlichkeit verliert und zur Überzeugung übergeht. Es fehle außerdem die Wertschätzung für die Näherinnen und Näher. ____Burckhardt weißt auf ökofaire T-Shirts im Internet hin, die es ohne jeglichen Aufdruck ab 10-12 Euro gibt. Sie möchte den Leser somit überzeugen, die ökofairen T-Shirts anstatt der Billigkleidung zu kaufen. Der fünfte Abschnitt dient als Beispiel für ein billiges T-Shirt, dass in Bangladesch unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt worden ist. Die Kosten ohne jeglichen Zusatz wie Transportkosten lägen bei 1,35 Euro, der Ladenpreis betrüge dann 4,95 Euro. In diesem Abschnitt gibt sie sachliche Informationen wieder. Der sechste Abschnitt informiert den Leser über die schlechten Arbeitskonditionen in verschiedenen Ländern. Bangladesch hätte die niedrigsten Löhne weltweit, da sie kaum ausreichen würden, um die Familien zu ernähren. ____ Burckhardt weißt aber auch darauf hin, dass es in anderen Ländern wie Indien und Vietnam ähnlich sei. Sie versucht die Leser zu beeinflussen, indem sie Adjektive wie „schlecht“ ____ (Zitat Nachweis) verwendet. In nächsten Abschnitt weißt ____ Burckhardt auf die verschiedenen Marken, die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind, hin. Sie vertraue den zertifizierten kleineren Labels noch mehr. Als Beispiel nennt sie Monkee und Nudie Jeans. In diesem Abschnitt gibt Gisela Burckhardt ihre persönliche Meinung wieder. Im achten Abschnitt erklärt Gisela Burckhardt, dass man sich beim Einkauf an Gütesiegeln, deren Anzahl zunehmen würde, orientieren kann. Sie versucht den Leser zu überzeugen, dass er sich an diesen Gütesiegeln orientieren soll. Im neunten Burckhardt, woran sich der Leser beim Kleiderkauf orientieren kann. Sie nennt das Fairtrade Siegel und erklärt, dass dieses Siegel die Bedingungen auf den jeweiligen Baumwollplantagen anzeigt. Sie erklärt außerdem, dass die Fair Wear Foundation auf die Bedingungen achtet und die Einkaufspolitik von großen Firmen überprüft. _____ Burckhardt bleibt sachlich und informativ. Der zehnte Abschnitt appelliert an den Leser und Verbraucher. Sie sollten ökofaire Kleidung kaufen oder Kleidung aus dem Secondhand-Shop. Verbraucher sollten außerdem den eigenen Konsum überdecken. Man sollte sich nicht eine Firma zum Boykott heraussuchen, da fast alle menschenunwürdige Arbeitsbedingungen haben. Die Näherinnen und Näher wären diejenigen, die leiden würden. Frau Burckhardt appelliert an die gesamte Gesellschaft.

Schlussfolgernd kann man sagen, dass Gisela Burckhardt in diesem appellativen Sachtext unsere gesamte Gesellschaft anspricht, mehr ökofaire Kleidung zu kaufen und beim Einkaufen in anderen Läden auf bestimmte Siegel zu achten. Die Arbeitsbedingungen kann man nicht immer am Preis erkennen, jedoch seien Billigprodukte generell ein Problem. Die meisten Arbeitsbedingungen sind menschenunwürdig und zu schlecht bezahlt.


Feedback von Lisa:


Liebe Zoé,

In deiner Einleitung hast du das Thema gut geschrieben, ich würde nur anstatt „geht es um…“, „thematisiert“ schreiben, weil man sonst vielleicht denken könnte, dass es der Kernsatz ist und nicht der Themasatz. Außerdem hast du vergessen, die Adressaten des Sachtextes zu nennen. Ansonsten ist deine Einleitung aber schön geschrieben.

In deinem Hauptteil hast du nochmal eine Inhaltsangebe geschrieben, welche eigentlich in die Einleitung gehört. Du kannst den Inhalt ja im Hauptteil mit der Argumentationsstrucktur bzw. Analyse verbinden. Deine Rechtschreibfehler hab ich dir in „fett“ markiert und wenn du etwas vergessen hast, habe ich „____“ eingefügt. Du könntest im Hauptteil außerdem noch mehr auf die Sprache eingehen und deine eigene Meinung äußern. Außerdem könntest du dein eigenen Erfahrungen mit einbeziehen, indem du Beispiel einsetzt. Du hast die Argumentationsstrucktur irgendwie nicht wirklich beachtet.

In deinem Schluss hast du deine eigene Meinung vergessen. Außerdem hättest du noch einen Wunsch äußern können.

Tobias

Sachtextanalyse

In dem apparativen Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, welcher von Hans von der Hagen von der Süddeutschen Zeitung am 10.05.2013 veröffentlicht wurde, geht es darum, ob man Fair Trail Handel am Preis erkennt. Dieser Sachtext appelliert an alle, die gerne Marke Kleidung oder ähnliches kaufen wollen und handelt davon, ob man faire Produktion am Preis erkennt. In dem Appellativen Sachtext geht es darum, dass die Süddeutsche, Frau Burckhardt interviewt. Die Süddeutsche fragt Frau Burckhard, was sie grundsätzlich von Faire Trail Handel hält, und ob dieses sinnvoll ist.

In dem ersten Abschnitt geht es um die Frage, ob man „selbst etwas tun [kann], um die Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch zu ändern“ (Z. 2). Damit möchte der Autor bewirken, dass sich der Leser zum Nachdenken anregt. Weiter geht es mit dem zweiten Abschnitt in dem es darum geht, dass Gisela Burckhardt sagt, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt (vgl. Z.10). Dies ist die Hauptthese des Sachtextes. Des Weiterns wird darauffolgend in Abschnitt drei gesagt, dass "Billigkleidung problematisch" (Z.7) ist, da "man davon ausgehen muss, dass sie unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt worden ist" (Z.7 ff.). In Abschnitt vier wird erwähnt, dass "teure Kleidung auch kein Garant für gute Arbeitsbedingungen" (Z.9 ff.) ist. Gisela Burckhard nutzt um ihre Thesen mit Argumenten und Beispielen zu belegen, eine sehr Sachliche Sprache. Sie versucht jedoch auch, die Leser von ihrer Meinung zu überzeugen. Als Argument nutzt Gisela Burckhard, dass in Preisen für Markenprodukte viele Kosten für Werbung und Ladenmieten stecken (vgl. Z.14 f.). Eine These von Frau Burckhardt ist, dass "T-Shirts unter fünf Euro [...] zu billig" (Z.18) sind. Frau Burckhard nutzt als Argument, dass die Kosten ohne Transport gerade mal bei 1,35 Euro liegen. Außerdem sagt sie in diesem Abschnitt, dasw der Ladenpreis gerade mal bei 4,95 Euro [liegt] (vgl. Z. 25 f.). Ein weiteres Argument von Frau Burckhard ist, dass "T-Shirts nur noch zum einmaligen Tragen gekauft " (Z.18f.) werden. Dadurch wird dieses Produkt zu einem "Ramschprodukt" (Z. 20). Durch dieses Nomen wird deutlich, dass sie den Leser von diesem Argument überzeugen möchte. Weiterhin weist Frau Burckhard darauf hin, dass man sich besser "Ökofaire T-Shirts" (Z.20) kauften sollte da es diese auch "schon ab zehn bis zwölf Euro"(Z.20 f.) gibt. Aus eigener erfahrung weiß ich, dass T-Shirts für zehn bis zwölf Euro auch eine gute Qualität haben und auch sehr lange halten. Das Weitern spricht Frau Burckhard an, dass Bangladesch "die niedrigsten Löhne weltweit" (Z.30) hat. Außerdem sagt sie darauf hin, dass es "in Ländern wie Indien und Vietnam" (Z.31f.) kaum besser aussieht. Sie nutzt als Beispiel für Unternehmen, die "Fair Wear Foundation" (Z.36 f.). Zuletzt macht Gisela Burckhardt deutlich, dass sie "nicht zum Boykott" (Z. 50f.) aufrufen möchte. Da die Informationen sehr Sachlich wiedergegeben werden. Da die Informationen auch jedoch auch an die Leser appelliert wird, handelt es sich sowohl um einen deskriptiven, als auch appellativen Sachtext. Mit diesem Interview will der Autor den Leser zum Nachdenken anregen.

Der Sachtext stellt den Standpunkt von Giesela Burkhard dar und soll den Leser davon überzeugen, mehr Öko faire Kleidung zu kaufen. Zur Verdeutlichung der Aussagen von Gisela Burkhard, nutzt sie viele Übertreibungen. Sie ist besonders dafür, dass man mehr Öko faire Kleidung kaufen sollte, da man dadurch die armen Länder unterstützt.

Nicolas

Der deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, welcher von Hans von der Hagen in der Süddeutschen Zeitung am 10.5.2013 veröffentlicht wurde, thematisiert fairen Handel und wie Mitarbeiter behandelt werden und ist ein an die Gesellschaft adressierter Text. Billigkleidung, wie z.B. T-Shirts unter 5€, sind problematisch, da diese immer unter schlechten Bedingungen in Ländern mit sehr geringem Mindestlohn hergestellt werden. Allerdings sind auch teurere Kleidungsmarken nicht unbedingt fairer und der erhöhte Preis wird oft nicht an die Arbeiter/Innen weiterverteilt. Wenn man etwas für diese tun möchte, sollte man auf Gütesiegel achten, welcher allerdings auch immer wieder in der Kritik stehen.

Im ersten Abschnitt wird der Leser zunächst in den Kontext eingeführt. Im zweiten Abschnitt sagt Gisela Burkhardt, dass Billigkleidung problematisch, in Bezug auf die Arbeitsbedingungen ist. Zusätzlich jedoch unterstützt sie hier die Hauptthese des Textes, dass man faire Kleidung nicht am Preis erkennt. Im dritten Abschnitt wird dies weiter ausgeführt und Gisela Burkhart erklärt, wofür oft der Aufpreis für billige Klamotten hinfließt. Im vierten Abschnitt wird erläutert, dass T-Shirts unter 5€ zu billig für eine Produktion sind. Außerdem erfährt der Leser, dass man online Öko-T-Shirts ohne Druck etc. für 10-12€ kaufen kann. Im fünften Abschnitt stellt Gisela Burkhart eine Kalkulation für die Produktionskosten eines T-Shirts vor. Diese betragen 1,35€ bei einem T-Shirt, welches 5€ im Laden kostet. Das ganze unter schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesh. Auf Bangladesh wird auch im sechsten Abschnitt eingegangen. Es wird erklärt, dass Bangladesh, selbst wenn die Mindestlöhne verdoppelt werden würden, immer noch den niedrigsten Mindestlohn weltweit hätten. Im achten Abschnitt wird erklärt, dass Firmen bei der Fair Wear Foundation glaubwürdiger sind, was gute Arbeitsbedingungen angeht. Im neunten wird als Beispiel dann das Fairtradesiegel genannt. Im 10. und letzten Abschnitt erklärt Frau Burkhart, warum sie Leute nicht zum Boykott der Firmen aufruft. Das liegt daran, dass sonst die Näherinnen darunter leiden müssten.

Der appelative Sachtext spiegelt die Meinung und Argumente von Gisela Burkhart wieder, dass man fair produzierte Kleidung kaufen sollte und nicht auf sehr Billige zurückgreifen sollte. Dies wird dem Leser besonders am Beispiel Bangladesh deutlich gemacht. Positiv hervorgehoben werden Firmen in der Fair Wear Foundation, diese möchte Gisela Burkhart unterstützen.


Feedback:


Du hast in der Einleitung den Autor des Textes genannt, den Titel bzw. die Überschrift hast du genannt, die Textsorte, das Erscheinungsjahr und wo es erschienen ist hast du auch noch genannt. Allerdings bist du nicht komplett auch das Adressat, bzw. auf die Hauptthese ei gegangen, da hättest du vielleicht noch etwas genauer drauf eingehen können. Den Kontext hast du auch in der Einleitung genannt. Grundsätzlich finde ich deine Einleitung sehr gut Nikolas.

Im Hauptteil, hast du die inhaltliche Entfaltung des Textes bzw. des Autors genannt. Du hast auch Argumente und Beispiele genannt. Du hast zwar die Sprache ebenfalls genannt, aber nur ziemlich kurz, da hättest du vielleicht noch weiter drauf eingehen können. Im Hauptteil hast du auch die Intention des Textes genannt bzw. des Autors. Also im großen und ganzem ist dein Hauptteil ziemlich gut. Bim Bem Beier, dass kann doch selbst der Meier.

Im Schluss hast du noch mal alles kurz zusammengefasst, du hast die zentralen Ergebnisse , des Textes bzw. des Autors genannt. Außerdem hast du im Schluss auch nochmal die Textsorte des Textes genannt, erläutert.

Jona

Der appellative Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“, der von Hans von der Hagen verfasst wurde und 2013 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, thematisiert Fair Trade beziehungsweise Fairen Handel. Dieser Text richtet sich an alle, die Kleidung kaufen und handelt davon, ob man faire Produktion am Preis erkennt. In dem appellativen Sachtext gibt es drei Sinnabschnitte. In dem ersten Sinnabschnitt, der von Abschnitt eins bis Abschnitt fünf geht es darum, ob man am Preis erkennt, wie ein T-Shirt produziert wurde. Der zweite Sinnabschnitt, welcher in Abschnitt fünf beginnt und bis Abschnitt sechs geht, handelt von den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Bangladesch. Der dritte Sinnabschnitt beginnt in Abschnitt sieben und beschreibt verschiedene Fair Trade Siegel und welchen man vertrauen kann. In diesem Sachtext geht es darum, dass Frau Burckhardt ein Interview über Fairen Handel und worauf man achten sollte. Zuerst einmal wird deutlich, dass T-Shirts unter 5€ zu günstig sind, damit die Arbeiter fair bezahlt werden können, jedoch muss das auch nicht sein, wenn die Kleidung teuer ist. Weiter geht es mit den diversen Siegeln. Hierbei wurde die Fair Wear Foundation als vertrauenswürdig dargestellt. Zuletzt geht es noch darum, dass einige Firmen diese Siegel benutzen, um teurere Kleidung zu verkaufen und vertrauenswürdig zu wirken.

In dem ersten Abschnitt geht es um die Frage, ob man „selbst etwas tun [kann], um die [verheerenden Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch] zu ändern“ (Z. 2). Das bewirkt, dass sich der Leser angesprochen fühlt und sein Interesse geweckt wird. Weiter geht es damit, dass Gisela Burckhardt die Hauptthese, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt (vgl. Z.10). Weiter wird gesagt, dass "Billigkleidung problematisch" (Z.7) ist, da "man davon ausgehen muss, dass sie unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt worden ist" (Z.7 ff.). Außerdem wird erwähnt, dass "teure Kleidung auch kein Garant für gute Arbeitsbedingungen" (Z.9 ff.) ist. Um ihre Thesen mit Argumenten und Beispielen zu belegen, nutzt Gisela Burckhardt eine sehr Sachliche Sprache, jedoch versucht sie auch, die Leser von ihrer Meinung zu überzeugen. Als Argument nenn sie, dass in Preisen für Markenprodukte viele Kosten für Werbung und Ladenmieten stecken (vgl. Z.14 f.). Eine weitere These von Frau Burckhardt ist, dass "T-Shirts unter fünf Euro [...] zu billig" (Z.18) sind. Dies belegt sie mit dem Argument, dass die Kosten ohne Transport gerade mal bei 1,35 Euro liegen, wobei der Ladenpreis 4,95 Euro beträgt (vgl. Z. 25 f.) Ein weiteres Argument ist, dass "T-Shirts nur noch zum einmaligen Tragen gekauft " (Z.18f.) werden und es dadurch ein "'Ramschprodukt'" (Z. 20). An diesem Nomen erkennt man, dass die Sprache nicht mehr so sachlich ist, sondern versucht wird, den Leser zu überzeugen. Weiterhin weist sie darauf hin, dass man sich besser "Ökofaire T-Shirts" (Z.20) kauft und dass es diese "schon ab zehn bis zwölf Euro"(Z.20 f.) gibt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr einfach ist, ökofaire T-Shirts online zu bestellen. Durch die Adjektive "üblich" (Z.26) und "schlecht" (Z.26) wird wieder deutlich, dass versucht wird, den Leser davon zu überzeugen, dass sich etwas an den "schlecht bezahlten Bedingungen in Bangladesch" (Z.26 f.) ändern muss. Darauf spricht sie an, dass Bangladesch "die niedrigsten Löhne weltweit" (Z.30) hat, aber es "in Ländern wie Indien und Vietnam" (Z.31f.) kaum besser aussieht. Als Beispiel für Unternehmen, die sich um die Arbeitsbedingungen kümmern, nennt sie die "Fair Wear Foundation" (Z.36 f.) und am meisten vertraut sie kleineren Labels "wie Monkee oder Nudie Jeans."(Z.39). Zuletzt macht Gisela Burckhardt deutlich, dass sie "nicht zum Boykott" (Z. 50f.) aufrufen möchte. Da die Informationen sehr Sachlich wiedergegeben werden, jedoch auch an die Leser appelliert wird, handelt es sich sowohl um einen deskriptiven, als auch appellativen Sachtext. Mit diesem Interview wird versucht, Leser zum Nachdenken anzuregen und dass der Leser seinen Konsum überdenkt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Sachtext dazu aufruft, ökofaire oder Fair Trade Kleidung zu kaufen. Der Text ist sehr sachlich, aber es wird an manchen Stellen auch versucht, den Leser zu überzeugen. Dadurch, dass die Thesen durch Argumente und Beispiele gestützt werden, wirkt der Sachtext überzeugend und ansprechend. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr Menschen ihren Konsum überdenken und auf Fairtrade Siegel achten.


Feedback:

In der Einleitung hast du alle Unterpunkte der äußeren Textmerkmale genannt. Außerdem hast du genannt, an wen der Text/Interview gerichtet wurde. Ich finde auch gut, dass du die Sinnabschnitte mit einbezogen hast und kurz geschrieben hast, worum in denen geht.

Kurze Anmerkung: Es heißt Sinnabschnitte und nicht Sinnesabschnitte.

Im Hauptteil hast du viele Zitate genannt. Außerdem hast du im Präsens geschrieben. Ich finde deinen Hauptteil gut, da du jeden Abschnitt kurz beschrieben hast, also worum dort geht. Noch hinzuzufügen ist, dass dein Hauptteil auch eine gute Länge hat.

Der Schluss ist auch gut geworden, da du deine eigene Meinung genannt hast.

Jonathan

Der deskriptive Sachtext "Faire Produkte erkennt man nicht am Preis" von Hans von der Hagen, der am 10.05.2013 in der SD-Zeitung erschienen ist, thematisiert Fair Trade beziehungsweise fairen Handel und ob dieser sinnvoll ist. Dieser Sachtext geht besonders derzeit generell die Gesellschaft etwas an, da er sich mit der Hauptthese auseinandersetzt, dass man faire Produkte nicht unbedingt am Preis erkennen kann. Insbesondere heutzutage, wo man gesellschaftlich soweit vorrangeschritten ist, dass man zumindest in Deutschland ein Recht auf Mindestlohn hat, sollte man sich darum kümmern, dass es anderen Menschen genau so geht. Der Text lässt sich in Zehn Sinnabschnitte unterteilen. Im ersten Abschnitt wird in den Kontext des Sachtextes eingeführt. Die Einbindung einer Frage weckt zudem das Interesse des Lesers und regt ihn dazu an, sich Gedanken über den Kontext zu machen. Im zweiten Abschnitt verweist der Autor auf die Problematik hinter Billigkleidung, sagt jedoch auch, dass der Preis kein Garant für Qualität ist. Diese Thesen stützt er mit dem Argument, dass Billigkleidungen oftmals unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wird. Im dritten Abschnitt folgt das Argument, dass in Preisen für Produkte die Kosten für Werbung und Ladenmieten stecken und somit die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen. Dieses Argument stützt er im nächsten Abschnitt mit dem Beispiel, dass Die Kosten ohne Transport bei 1,35€ lägen und der Ladenpreis somit 4,95€ beträgt. Außerdem behauptet er, die Fertigung läge unter den schlecht bezahlten Bedingungen in Bangladesch. Im sechsten Abschnitt stellt er die These auf, die Mindestlöhne seien zu niedrig. Diese These stützt er mit dem Argument, es reiche nicht um Familien zu ernähren und dem Beispiel, dass Bangladesch die niedrigsten Mindestlöhne weltweit hätte. Darauf folgt die These, kleinere Label und Unternehmen, die bei der Fear Wear Produktion Mitglied sind, seien Glaubwürdiger. Als Beispiele werden hier Monkee und Nudie Jeans genannt. Der achte und neunte Abschnitt umfasst die These, dass man auf Gütesiegel achten sollte. Er kräftigt diese These mit dem Argument, dass die Siegel eine faire Produktion gewährleisten. Als Beispiel und Anhaltspunkt wird hier die Fashion week Berlin und die Fair Wear Foundation genannt. Im zehnten Abschnitt wird gesagt, dass die Kampagne nicht zum Boykott, sondern lediglich zu einem Umdenken aufruft. Das wird damit bekräftigt, dass fast alle großen Kleidungsketten unter schlechten Bedingungen produzieren lassen und man besser auf faire und secondhandware setzen sollte.

Der Sachtext weist grundsätzlich eine sachliche Sprache auf, es kommt allerdings oft dazu, dass sich Gisela Burckhardt direkt an den Leser wendet, beziehungsweise eine Empfehlung ausgewählter Marken betreibt. Das spricht für einen appelativen Sachtext. Der Sachtext dient jedoch nicht nur der Überzeugung. Es werden oftmals die Situationen neutral geschildert und über diese lediglich berichtet. Daraus schließe ich, dass es ein deskriptiver Sachtext mit appelativen Elementen ist. Gisela Burckhardt nutzt außerdem an passenden Stellen das Stilmittel der Übertreibung, was vermutlich dazu dient, das Ausmaß der Situationen in Ländern wie Indien, Vietnam oder Bangladesch darzulegen. Gisela Burckhardt ist der Meinung, dass Billigprodukte nicht unterstütz werden sollten, sehr teure Produkte allerdings auch nicht (Abschnitt 2). Das begründet sie damit, dass ökofaire T-Shirts schon ab 10-12€ zu haben sind (ebd). Ihrer Meinung nach weichen die Produkte nur geringfügig einer von ihr erstellten Herstellungsnorm ab, jedoch sind die Markenprodukte durch viel Werbung deutlich teurer. Dadurch, dass sie Marken wie Monkee, nudie Jeans oder generell Marken mit Gütesiegeln empfiehlt, kann man erkennen, dass sie sich eher auf der Seite der Gegner der „Billigprodukte“ platziert, jedoch niemanden zum Boykott dieser lenkt. Gisela Burkhart verfolgt mit diesem Sachtext die Absicht, die allgemeine Gesllschaft auf die schlechten Arbeitsverhältnisse und ungerechten Mindestlöhnen in Ländern wie Bangladesch aufmerksam zu machen und sie dazu zu bringen, mehr ökofaire Kleidung zu kaufen. Das erkennt man daran, dass dieser Sachtext den Leser nicht nur informiert, sondern auch in die Richtung einiger Marken oder Siegel lenkt. Außerdem werden die schlechten Bedingungen und Löhne gezeigt unter denen die Menschen in solchen Ländern arbeiten und das Stilmittel der Übertreibung wird an manchen Stellen genutzt, um die missliche Lage der Arbeiter zu verdeutlichen.


Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser deskriptive Sachtext dazu dient, den Leser auf die Zustände in Ländern mit schlechten Arbeitsbedingungen und Mindestlöhnen aufmerksam zu machen und ihm einige Beispiele zu geben, woran er/sie sich beim Kauf orientieren kann. Dies wird durch sachliche Sprache, die eine neutrale Berichterstattung ermöglicht erreicht, die jedoch mit an einigen Stellung stilistisch übertrieben ist, um dem Leser die Zustände stärker zu veranschaulichen.


Nele

Sachtextanalyse

Der mir vorliegende deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen wurde am 10.05.2013 in der Süddeutschen veröffentlicht wurde thematisiert die Fairtrade Produktion. Außerdem werden in dem Interview zwischen der Süddeutschen und Gisela Burckhardt mehrere Pro- und Kontra Argumente genannt. Dieser deskriptive Sachtext ist an die Gesellschaft gerichtet, da Fairtrade für jeden interessant ist. Gisela Burckhardt geht auf die schlechten Arbeitsbedingungen in ärmeren Ländern wie Bangladesch, Indien und Vietnam ein. Außerdem erwähnt sie verschiedene Siegel durch die die einzelnen Kunden über Themen wie die (Arbeits-) Bedingungen der Beschäftigten erfahren. Die Kosten spielen in diesem Interview auch eine große Rolle, da die Transport- und Ladenpreise angesprochen werden. Durch das ganze Interview kann der Leser schließen, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt.


Im ersten Abschnitt wird zunächst ein Beispiel, dass die Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch sehr schlimm sind. Außerdem bezieht sich dieser Abschnitt auf den Kontext. Weiter in Abschnitt zwei bis vier wird die Hauptthese festgestellt, dass man am Preis nicht erkennt, ob Ware fair produziert wurde. Die Süddeutsche fragt zu diesem Thema Gisela Burckhardt an welchen Grenzen man sich beim Einkaufen von T-Shirts halten kann. Daraufhin antwortet sie das T-Shirts unter fünf Euro zu billig sind und das man Ökofaire T-Shirts schon ab einem Preis von zehn bis zwölf Euro bekommt, diese seien auch besser, da man bei solchen Produkten die Arbeit einer Näherin oftmals mehr wertschätzt. Unter anderem erzählt sie, dass viele Firmen von Markenprodukten große Kosten für Werbung oder Ladenmietung ausgeben. Im fünften Abschnitt geht Gisela Burckhardt konkret auf Lebensverhältnisse der Menschen in Bangladesch ein, die unter diesen schlimmen Arbeitsbedingungen arbeiten müssen und keine Ökofaire sondern Billigkleidung produzieren. Sie spricht aber nicht nur Bangladesch an, sondern auch Länder wie Indien und Vietnam an. Diese Löhne, die die Menschen in solchen Ländern bekommen, reichen gar nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Sie verdeutlicht noch einmal das Thema Billigkleidung, in dem sie Argumente bringt, dass die Transportkosten alleine 1,35€ sind aber das Produkt im Laden für 4,95€ verkauft wird. In Abschnitt sieben geht sie unter anderem auf kleinere Labels wie Monkee oder Nudie Jeans ein. Solch kleinen Labels vertraut laut Gisela Burckhardt sie selbst mehr, da sie sich zertifizieren lassen. Abschnitt acht bezieht sich auf die verschiedenen Gütesiegel, mit denen man erkennen kann, ob Produkte aus einem Fairen Handel kommen oder nicht, wie sie in Berlin auf der Fashion Week in Berlin festgestellt hatte. Solche Siegel werden auch Fair-Trade Siegel genannt, erklärt sie beiläufig. Zum Schluss des Gespräches zwischen der Süddeutschen und Gisela Burckhardt geht sie nochmals darauf ein, dass ökofaire Produkte besser seinen und man sich überlegen solle, ob man in Zukunft günstige T-Shirts unter fünf Euro kauft oder doch lieber teurere T-Shirts kauft aber von denen man weiß, dass sie in besseren Arbeitsbedingungen hergestellt wurden.


Zusammenfassend kann man sagen, dass der Sachtext zwischen der Süddeutschen und Gisela Burckhardt den Leser dazu anregen soll, mehr Ökofaire Kleidung zu kaufen, auf die Gütesiegel zu achten und über seinen eigenen Konsum nachzudenken. Gisela Burckhardt versucht den Leser in diesem Interview zu überreden mehr auf solche Dinge zu achten, auch wenn man dies im ersten Moment nicht direkt bemerkt. Außerdem geht sie sehr auf die Arbeitsbedingungen ein, um dem Leser zu zeigen, wie gut er/sie es doch hat seine/ihre Familie ernähren zu können. Dieses Interview unterstützt sie ebenfalls mit vielen Argumenten und dazu passenden Beispielen.

Feedback von Jona

Ergänzungen in Fett, ersetzte Wörter in {} und Kommentare in []

Ich hätte immer Süddeutsche Zeitung, statt nur Süddeutsche geschrieben.

Der mir vorliegende deskriptive Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen wurde am 10.05.2013 in der Süddeutschen veröffentlicht {wurde} und thematisiert die Fairtrade Produktion. Außerdem werden in dem Interview zwischen der Süddeutschen und Gisela Burckhardt mehrere Pro- und Kontra Argumente genannt. Dieser deskriptive Sachtext ist an die Gesellschaft gerichtet, da Fairtrade für jeden interessant {ist} sein sollte. Gisela Burckhardt geht auf die schlechten Arbeitsbedingungen in ärmeren Ländern wie Bangladesch, Indien und Vietnam ein. Außerdem erwähnt sie verschiedene Siegel durch die die einzelnen Kunden über Themen wie die (Arbeits-) Bedingungen der Beschäftigten erfahren. Die Kosten spielen in diesem Interview auch eine große Rolle, da die Transport- und Ladenpreise angesprochen werden. Durch das ganze Interview kann der Leser schließen, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt.

[Du hättest noch auf die "Sinnesabschnitte" eingehen können.]

Im ersten Abschnitt wird zunächst ein Beispiel, dass die Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch sehr schlimm sind, genannt. Außerdem bezieht sich dieser Abschnitt auf den Kontext. Weiter in Abschnitt zwei bis vier wird die Hauptthese festgestellt, dass man am Preis nicht erkennt, ob Ware fair produziert wurde. Die Süddeutsche fragt zu diesem Thema Gisela Burckhardt an welche{n} Grenzen man sich beim Einkaufen von T-Shirts halten kann. Daraufhin antwortet sie das T-Shirts unter fünf Euro zu billig sind und dass man Ökofaire T-Shirts schon ab einem Preis von zehn bis zwölf Euro bekommt{, d}. Diese seien auch besser, da man bei solchen Produkten die Arbeit einer Näherin oftmals mehr wertschätzt. Unter anderem erzählt sie, dass viele Firmen von Markenprodukten große Kosten für Werbung oder Ladenmiet{ung}en ausgeben. Im fünften Abschnitt geht Gisela Burckhardt konkret auf Lebensverhältnisse der Menschen in Bangladesch ein, die unter diesen schlimmen Arbeitsbedingungen arbeiten müssen und keine Ökofaire sondern Billigkleidung produzieren. Sie spricht aber nicht nur Bangladesch {an}, sondern auch Länder wie Indien und Vietnam an. Diese Löhne, die die Menschen in solchen Ländern bekommen, reichen gar nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Sie verdeutlicht noch einmal das Thema Billigkleidung, in dem sie Argumente bringt, dass die Transportkosten alleine 1,35€ sind aber das Produkt im Laden für 4,95€ verkauft wird. In Abschnitt sieben geht sie unter anderem auf kleinere Labels wie Monkee oder Nudie Jeans ein. Solch kleinen Labels vertraut {laut} Gisela Burckhardt {sie selbst} mehr, da sie sich zertifizieren lassen. Abschnitt acht bezieht sich auf die verschiedenen Gütesiegel, mit denen man erkennen kann, ob Produkte aus einem Fairen Handel kommen oder nicht, wie sie in Berlin auf der Fashion Week in Berlin festgestellt hatte. Solche Siegel werden auch Fair-Trade Siegel genannt, erklärt sie beiläufig. Zum Schluss des Gespräches zwischen der Süddeutschen und Gisela Burckhardt geht sie nochmals darauf ein, dass ökofaire Produkte besser seinen und man sich überlegen solle, ob man in Zukunft günstige T-Shirts unter fünf Euro kauft oder doch lieber teurere T-Shirts kauft aber von denen man weiß, dass sie in besseren Arbeitsbedingungen hergestellt wurden.

[Du gehst hier nur auf den Inhalt und überhaupt nicht auf die Sprache ein. Weiterhin solltest du noch Beispiele aus deinem Leben einbringen wie "Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nicht viele Menschen auf Fair Traide Siegel achten".]

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Sachtext zwischen der Süddeutschen und Gisela Burckhardt den Leser dazu anregen soll, mehr Ökofaire Kleidung zu kaufen, auf die Gütesiegel zu achten und über seinen eigenen Konsum nachzudenken. Gisela Burckhardt versucht den Leser in diesem Interview zu überreden mehr auf solche Dinge zu achten, auch wenn man dies im ersten Moment nicht direkt bemerkt. Außerdem geht sie sehr auf die Arbeitsbedingungen ein, um dem Leser zu zeigen, wie gut er/sie es doch hat seine/ihre Familie ernähren zu können. Dieses Interview unterstützt sie ebenfalls mit vielen Argumenten und dazu passenden Beispielen.

[Hier musst du noch einen Wunsch für die Zukunft schreiben wie „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass mehr Leute Ökofaire Kleidung kaufen.“]

Hanna

In dem appellativen Sachtext „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen der 10.03.2013 auf der Internetseite der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, geht es um fairen Handel oder auch Fairtrade. Der Sachtext ist an die Gesellschaft gerichtet und erläutert die Aussage, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. Ein aktuelles Beispiel sind dabei die verheerenden Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch. In dem Sachtext wird Gisela Burckhardt von der Süddeutschen interviewt. Das Interview ist in zehn Abschnitte eingeteilt, in denen auf unterschiedliche Thesen zum Thema Fairtrade eingegangen wird. Dabei beantwortet Gisela Burckhardt in jedem Abschnitt, eine Frage, über diese man mehr Informationen über das Thema Fairtrade bekommt.

Im ersten Abschnitt wird auf den Kontext des Sachtextes eingegangen. Es wird direkt auf „[d]ie verheerenden Arbeitsbedingungen“ (Z.1) eingegangen, wobei Bangladesch ein Beispiel ist. Im zweiten Abschnitt wird gesagt, dass Billigkleidung „[g]rundsätzlich […] problematisch“ (Z.7) ist. Als Argument wurde hierbei auf die Arbeitsbedingungen eingegangen. Außerdem wird im zweiten Abschnitt erwähnt, dass man am Preis nicht erkennt, ob die „Ware fair produziert wurde“ (Z.10f.), was bedeutet, dass man hier betonen will, dass teure Sachen nicht unbedingt besser produziert wurden als billige. Denn häufig ist es so, dass die Ware unter menschenunwürdigen Verhältnissen hergestellt werden. Teure Kleidung nicht immer unbedingt fair produziert worden, denn das kann auch eine Geschäftsstrategie oder ähnliches sein. Im dritten Abschnitt wird noch einmal erläutert, dass der Preis nicht unbedingt etwas mit fairer Produktion zu tun hat, sondern häufig auch mit der Ladenmiete oder auch den Kosten für die Werbung. In Abschnitt vier wird erläutert, dass T-shirts unter fünf Euro zu billig sind. Mittlerweile ist einfach die Wertschätzung der Näherinnen verloren gegangen, denn häufig werden die T-shirts dann nur zum einmaligen Tragen gekauft. Es wird in Abschnitt vier außerdem gesagt, dass ein ökofaires T-shirts schon für zehn Euro zu kaufen ist. Denn so etwas ist deutlich besser als normale billige T-shirts. Im fünften Abschnitt wird ein Beispiel zum Argument in Abschnitt vier genannt, der Transport wird dabei mit 1,35 Euro angerechnet und die Kosten der Ladenmietung werden mit ungefähr 4,95 Euro angerechnet. Ohne Gewinn zu machen liegen die Preise dann schon bei über fünf Euro. Kommen wir nun zum sechsten Abschnitt. In diesem Abschnitt wird gesagt, dass die Mindestlöhne viel zu niedrig sind. Die Löhne reichen meist nicht, um die Familie zu ernähren, denn Bangladesch hat zum Beispiel die niedrigsten Mindestlöhne weltweit. Im siebten Abschnitt werden Beispiel genannt, für kleinere Unternehmen und Labels, die bei der Fair Wear Foundation Mitglied sind. Außerdem wird gesagt, dass sie meist glaubwürdiger sind. Solche Unternehmen bzw. Labels sind Beispielsweise Monkee und Nudie Jeans. In Abschnitt acht wird darauf hingewiesen, das man auf die Gütesiegel achten sollte, denn diese versichern die Kontrolle der Arbeitsbedingungen. Ein Beispiel dafür ist die Fashion Week in Berlin. Im neunten Abschnitt wird symbolisiert, dass die Fairtrade Siegel etwas über das Produkt aussagen. Das Fair Wear Foundation Siegel deutet zum Beispiel auf die fairen Arbeitsbedingungen bei der Herstellung des Produktes hin. Im zehten und damit auch letzten Abschnitt wird noch einmal klar gestellt, dass mit diesem Interview nicht zum Boykott aufgerufen werden sollte, denn viele große Unternehmen stellen die Kleidung nicht unter fairen Bedingungen her und wenn wir alle auf diese Klamotten verzichten würden, würden nur die Näherinnen drunter leiden. Es ist allerdings gut ökofaire Kleidung oder Secondhand-Ware zu kaufen. Die Sprache dieses Sachtextes ist sachlich. Und es ist aus meinen Augen, auch wenn der Sachtext informativ und neutral gehalten ist, ein appellativer Sachtext, weil in dem Text oft ein Appell oder auch eine Aufforderung an den Leser weiter gegeben wird. Gisela Burckhardt bewirkt mit einigen Hyperbeln wie zum Beispiel „dass sie unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt worden ist“ (Z.8f), in denen sie die Situation übertrieben darstellt, dass die Leser einen Blick darauf werfen, da es als dramatische Situation dargestellt wird wie beispielsweise in der Aussage: „Bangladesch hat die niedrigsten Löhne weltweit. Das würde sich nicht einmal dann ändern, wenn dort die Löhne verdoppelt würden“

Schlussfolgernd kann man sagen, dass der appellative Sachtext über die Arbeitsverhältnisse hinter Kleidungsstücken informiert und den Leser auffordert, mehr auf Gütesiegel, Ökofaire- Kleidung zu achten. Der Standpunkt des Sachtextes hat mich ziemlich zum nachdenken gebracht und ich werde in Zukunft vielleicht ein wenig darauf achten, ob ich vielleicht eher ökofaire Ware kaufen sollte, auch, wenn es dann ein wenig teurer ist. Ich hoffe ich bin nicht die einige mit dieser Meinung und sie werden sich auch ein paar darüber Gedanken machen, was sie ändern oder worauf sie in Zukunft mehr achten können.


Feedback:

Liebe Hanna, deine Einleitung ist grundsätzlich sehr gut. Sie ist nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Allerdings würde ich im Themasatz nicht „geht es um“, sondern thematisiert schreiben, da wie gesagt der Themasatz ist und zwischen „der“ und dem Veröffentlichungsdatum sollte noch ein „am“ stehen. Dein Hauptteil ist ebenfalls sehr gut formuliert, aber du hast bei kaum einem Abschnitt die Wirkung auf den Leser und die Funktion geschrieben. Du hättest auch noch deine eigene Meinung mit einbringen können, aber ansonsten ist dein Hauptteil vollständig. Du hast die Sprache mit eingebaut und deine Formulierungen sind gut gewählt. Dein Schluss ist ebenfalls vollständig und du hast eingebaut, was wir einbauen sollten. Allerdings solltest du nochmal darauf schauen, wann „das“ mit zwei „s“ geschrieben wird und wann nicht.

Lisa Marie

Sachtextanalyse zu „Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“


Der appellative Sachtext von Hans von der Hagen, der 2013 in der Süddeutschen veröffentlicht wurde, thematisiert Faire Produktion und woran man sie erkennt. Der Text richtet sich an alle Menschen, die darauf achten möchten, faire Produkte zu kaufen. Die Hauptthese des Textes ist, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. In dem Text wird thematisiert, dass Billigkleidung problematisch ist, jedoch bei teurer Kleidung auch nicht gegeben ist, dass der Aufpreis den Näher/innen gezahlt wird. Meistens wird dieser, laut Gisela Burckhardt dann für Werbung oder Ladenmiete genutzt.


Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Problematik von Billigkleidung, da die Menschen in Bangladesch oft schlechten Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind. Weiterhin erklärt Gisela, dass T-Shirts unter 5€ zu billig sind und oft nur fürs einmalige Tragen genäht wurden. Durch die Fragen, die der Interviewer Gisela stellt, soll das Interesse des Lesers an dem Text geweckt werden. Gisela erklärt, wie viel ein T-Shirt in der Produktion kostet und wofür die Gelder verwendet werden, die beim verkaufen noch mehr eingenommen werden. Dadurch verknüpft sie das ganze noch mal mit der heutigen Zeit und stellt einen Bezug her, der wiederum den Leser erneut ansprechen soll. Dass Gisela den Ausdruck „Billig T-Shirt“ (Z. 6), verwendet, stellt noch einmal ihre Abneigung gegen diese Produktionsart dar. Sie erklärt auf die Frage des Reporters hin, ob es Alternative Klamottenmarken geben würde, die ihre Waren fair produzieren würden, dass es zum Beispiel die Marken gibt, die bei der Fear Wear Foundation Mitglied sind. Oder kleine Labels, die sich zertifizieren lassen, wie z.B. „Monkee oder Nudie Jeans“ (Z. 9ff). Gisela spricht aber auch an, dass die Anzahl der Zertifikate wächst, weil sich die meisten Firmen heutzutage zertifizieren wollen. Gisela sieht dies aber kritisch (vgl. Z. 7), da die Siegel dann nicht mehr alle nötigen Voraussetzungen erfüllen, um den leidenden Näherinnen und Nähern zugute zu kommen. Hier geht es laut Gisela wieder nur um Profit. Allerdings ist Gisela ebenfalls strikt gegen „Boykott“ (Z.13), weil darunter die Näherinnen wiederum sehr leiden würden. Sie nennt die Firma Fair Wear Foundation außerdem die „Kampagne für saubere Kleidung“ (Z. 12), was zeigt, wie gerne sie die schlechten Bedingungen der Näherinnen und Näher ändern würde. Als Vorschlag, um diesem Ziel von ihr näher zu kommen, sagt sie, man solle „ökofaire Kleidung zu kaufen oder auch Second Hand Ware“ (Z. 15f), womit sie dem Leser einen vernünftigen Vorschlag unterbreitet, den Schlechten Bedingungen entgegenzutreten.


Alles in allem macht Gisela deutlich, dass sie das Leid der Näherinnen und Näher gerne verringern würde und bietet vernünftig Alternativen oder Auswege an. Außerdem versucht sie den Leser zu Überzeugen. Ich bin der Meinung, dass man, so wie Gisela es sagt, mehr auf die Produktionsbedingungen achten sollte. Allerdings sehe ich es auch so, dass manche Großen Firmen nicht so schlecht Produzieren, wie Gisela sagt und daher nicht bedenklich sind.

Feedback

Liebe Lisa Marie,

du hast eine gute Einleitung geschrieben, du hast fast alle Kriterien erfüllt und diese gut umgesetzt. Jedoch hast du die kurze Inhaltsangabe in 2-3Sätzen und den Kontext vergessen, wenn du das noch hinzufügst ist es eine sehr gute Einleitung. Im Hauptteil hast du eine inhaltliche Entfaltung geschrieben, bei diese kannst du noch etwas mehr ausschmücken gut. Du hast in der Inhaltlichen Entfaltung immer eine Angabe geben, dass ist gut. Jedoch hast du die Sprache vergessen und du hättest noch einmal analysieren können, für welchen Sachtext du diesen Text findest und dies erklären können. Im Schluss hast du alles noch einmal zusammen gefasst, du hättest hier noch einmal an Textbespielen dies wieder legen können. Ich finde es gut, dass du deine eigene Meinung dargestellt hast, jedoch fehlt noch ein Wunsch oder ein Appell äußern können.

Fabian

Der appellative Sachtext ,,Faire Produktion erkennt man nicht am Preis“ von Hans von der Hagen der am 10.05.2013 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, thematisiert, Faire Produktion und behandelt die Problemfrage, woran man diese erkennt. Der Sachtext ist an alle Menschen gerichtet und die Hauptthese ist, dass man faire Produktion nicht am Preis erkennt. Es handelt sich hierbei um einen Dialog zwischen der Süddeutschen Zeitung und Gisela Burckhardt. Im allgemeinem geht der Text um Fairtrade und ob es sinnvoll ist Fairtrade Produkte zu kaufen, aber auch, was man darunter versteht und wie man es erkennt. Sie erklärt, dass billige Produkte meistens nicht Fairtrade sind und dass die Arbeiter oft unter schlechten Bedingungen arbeiten müssen, wo sie nicht richtig bezahlt werden. Sie informiert aber ebenso über die Verkaufsmaschen der Händler und die Beeinflussung durch Werbung und den niedrigen Preis. Sie geht auf ihre eigene Meinung und die Meinung ihrer Firma ein, wobei die Arbeiter der nicht Fairtrade Firmen und ihre Löhne im Vordergrund stehen, aber auch wie man als Käufer Fairtrade Wahre erkennt.

Im ersten Abschnitt des Sachtextes wird in den Kontext eingeleitet. Es wird zum Beispiel erwähnt, dass Bangladesch die schlechtesten Arbeitsbedienungen weltweit herrschen. Im zweiten Abschnitt sagt die Süddeutsche, dass Billigkleidung problematisch ist. Jedoch man nicht am Preis erkennt, ob die Ware fair produziert wurde. Oft wird Markenkleidung in Ländern wie Bangladesch produziert und für mehr Geld verkauft. Deshalb ist teure Kleidung keine Garantie für faire Produktion. Im dritten Abschnitt wird das Argument verwendet, dass die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen und in den Preisen die Kosten für Werbung und Ladenmieten stecken. Im vierten Abschnitt wird behauptet, dass T-Shirts unter 5 Euro zu billig sind, da die Wertschätzung der Näherinnen fehlt. Oft wird ein T-Shirts nur zum einmaligen Tragen gekauft. Deshalb empfiehlt die Süddeutsche Öko faire T-Shirts, diese werden fair hergestellt und kosten nur 10 Euro. Im fünften Abschnitt sagt die Süddeutsche, dass die Kosten ohne Transport bei ungefähr 1,35 Euro liegen würden, der Ladenpreis jedoch meist bei 4,95 Euro liegt. Damit liegt die Fertigung unter den üblichen Bedienungen in Bangladesch. Im sechsten Abschnitt wird behauptet, dass die Mindestlöhne überall zu niedrig sind und das Geld nicht reichen würde, um eine Familie zu ernähren. Außerdem hat Bangladesch die niedrigsten Löhne weltweit. Im siebten Abschnitt sagt die süddeutsche, dass kleinere Labels und Unternehmen, die bei der Fair Foundation Mitglied sind, glaubwürdiger seien. Dazu gehören zum Beispiel Monkee oder Nudie Jeans. Im achten Abschnitt wird die These unterstützt, dass man auf die verschiedenen Gütesiegel achten sollte, weil diese die Kontrolle der Arbeitsbedingungen versichern. Wie zum Beispiel auf der Fashion Week in Berlin. Im neunten Abschnitt wird behauptet, dass es Fairtrade Siegel gibt, die etwas über die Produktion aussagen. Die Faire Wear Foundation achtet auf die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung. Im zehnten Abschnitt wird die These unterstützt, dass die Unternehmen nicht zum Boykott aufrufen, denn fast alle großen Kleidungsketten lassen unter den schlechten Arbeitsbedingungen produzieren, worunter die Näherinnen leiden. Deshalb sollte man besser second-hand Ware kaufen oder auf Öko- faire Kleidung zurückgreifen. Die Sprache des Appellativen und deskriptiven Sachtextes, ist sachlich. Allerdings ist dieser an manchen Stellen appellierend und Giesela Burckhardt wendet sich sofort an den Leser. Deshalb könnte es ein appellierender Sachtext sein. Allerdings ist er auch neutral gehalten und informativ, weshalb es auch ein deskriptiver Sachtext sein kann. An manchen Stellen lassen sich Hyperbeln nachweisen. Sie informiert über die Arbeitsbedingungen in Bangladesch.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser appellative Sachtext dazu aufruft, ökofaire oder Fair Trade Kleidung zu kaufen. Der Text ist sehr sachlich, aber es wird an manchen Stellen auch versucht, den Leser zu überzeugen. Dadurch, dass die Thesen durch Argumente und Beispiele gestützt werden, wirkt der Sachtext überzeugend und ansprechend. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr Menschen ihren Konsum überdenken und auf Fairtrade Siegel achten.

Feedback von Saphira

Ich finde deine Einleitung sehr gut. Dein Themasatz beinhaltet alles, was auf der Checkliste steht. In deiner Einleitung musst du aber noch erwähnen, wie viele Abschnitte bzw. Sinnabschnitte der Sachtext hat. Dann musst du auch noch den Inhalt der einzelnen Abschnitte kurz wiedergeben. Außerdem solltest du noch einen Kontext nennen, beispielsweise die Aktualität des Themas einbeziehen. Außerdem solltest du auf deine Kommasetzung achten (z. B. Zeile 2).

Im Hauptteil solltest du darauf achten, verschiedene Satzanfänge zu benutzen. Außerdem könnte die Auffassung des Autors noch etwas mehr erklärt werden. Du könntest auch den Sachtext in Sinnabschnitte einteilen, damit du nicht so viel "In Abschnitt xy..." schreiben musst. Du musst am Ende des Hauptteils noch die Wirkungsabsicht des Sachtextes erklären. Außerdem solltest du an geeigneten Stellen deine Eigene Meinung wiedergeben.

Deinen Schluss hast du sehr gut formuliert, weshalb ich dort keine Verbesserungsvorschläge finde.

Adrian

Sachtextanalyse „Faire Produkte erkennt man nicht am Preis“


Der Appellative Sachtext „Faire Produkte erkennt man nicht am Preis“, welcher von Hans von der Hagen geschrieben wurde und am 10.05.2013 in der Süddeutschenzeitung veröffentlicht wurde thematisiert die schlechten Arbeitsbedienungen von Arbeitern in der Textilindustrie und die teure Vermarktung dieser Produkte. Dieses Thema ist immer noch sehr aktuell, da auch heutzutage noch Menschen viel zu schlecht für ihre Arbeit bezahlt werden und das meiste Geld an die Unternehmen anstatt and die Arbeiter gelangt. In diesen an jüngere Menschen gerichtetem Sachtext hält die Süddeutsche Zeitung ein Interview mit Gisela Burckhard von der Frauenrechtsorganisation Femnet in welchen über die schlechten Arbeitsbedienungen und schlechte Bezahlung von Arbeitern in der Textilindustrie berichtet wird. Dem Leser wird vor den Augen geführt, dass günstige Kleidung ein Hinweis auf schlechte Bezahlung sein kann und appelliert, auf Gütesiegel zu achten, welche über die Herstellung des Produktes aufklären.

Gisela Burckhard denkt, dass Billigkleidung grundsätzlich problematisch ist, da man davon ausgehen muss, dass sie unter menschenunwürdigen Arbeitsbedienungen hergestellt worden ist. (vgl. Abschnitt 2) Außerdem findet sie, dass teure Kleidung auch keine Garantie für gute Arbeitsbedingungen ist. (vgl. ebd.) Sie denkt außerdem, dass die hohen Preise für Markenklamotten sich hauptsächlich durch Ladenmiete oder Werbung zusammensetzen und dass die Herstellungskosten kaum eine Rolle spielen (vgl. Abschnitt 3). Ich bin auch der Meinung, dass sehr viel von dem Umsatz zu Werbezwecken verwendet wird, da man viel mehr Werbung von Markenprodukten als von Fair produzierten waren sieht. Gisela Burckhard ist der Meinung, „dass T-Shirts unter fünf Euro [..] zu billig“ (Abschnitt 4) sind. Sie merkt außerdem an, dass Ökofaire T-Shirts online schon ab zehn Euro zu kaufen gibt (Abschnitt 4). Sie vermerkt ebenfalls, dass „die Kosten ohne Transpart [bei] 1.35 Euro [liegen] (Abschnitt 5). Sie sagt außerdem, dass dies „eine Fertigung unter den üblich schlecht bezahlten Bedingungen in Bangladesch“ (Abschnitt 5) ist.


Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Appellative Sachtext dazu dient, den Leser über die schlechten Arbeitsbedienungen in Bangladesch zu informieren und ihn dazu zu bewegen, auf faire Herstellung zu achten.