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Bienen

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Vorbereitung auf den Besuch des Imkers

Informiert euch über ein Themengebiet und fasst die wichtigsten Aussagen hier zusammen.

  1. Der Bienenstaat
  2. Der Jahreslauf der Bienen
  3. Bienen - bedeutende Bestäuber
  4. Die Varroamilbe - der Killer im Bienenstock
  5. Bienensterben - ein weltweites Phänomen
  6. Bienenprodukte
  7. Aufgaben eines Imkers

Der Bienen Staat

Die Nahrung der Bienen Königin

- Königin erkennt man an schlanken und langen Hinterleib. - sie muss Eier legen und sich um den Zusammenhalt des Volkes kümmern


Drohnen

- es gibt pro Volk ca. 800-1000 Drohnen - sie sind etwas größer als Arbeiterinnen - ihre einzige Aufgabe ist es die Königin bei dem Hochzeitsflug zu begatten - nach dem Hochzeitsflug werden sie aus dem Volk vertrieben und sie streben

Arbeiterinnen

- sind 12-15 mm groß - müssen Waben reinigen, Waben bauen, Ammen tätig sein, Honig zu bereiten, Wachen und Pollen und Nektar sammeln

Aus einem Ei wird eine Biene

   • Am 1. Tag liegt das Ei frei in der Brutzelle.
   • Am 9. Tag findet die Verdecklung statt, weil die Made sich streckt.
   • Die Arbeiterinnen schließen sie mit Wachs.
   • Ca.4 Tage ach der Verdecklung verpuupt sie sich.
   • Nach drei Wochen schlüpft die Erwachsene Biene
   • Bei Königinnen dauert alles nur 16 tage, und bei Drohnen 24 Tage.
   • Nach sechs tagen hat sie das 1.4000 fache des Schlüpfgewichts erreicht

Die Nahrung der Bienen


Wo entstehen Nektar und Pollen in den Pflanzen?

Pollen: Sie werden in den Staubbeuteln von Samenpflanzen gebildet Nektar: Entsteht in den Saftdrüsen


Wie transportiert die Biene Nektar und Pollen zum Bienenstock

Nektar: Wird in dem Honigmagen der Biene gesammelt Pollen: Sie werden an den Außenseiten der Beine, am Pollenkamm transportiert


Wofür werden Nektar und Pollen verwendet?

Nektar: Wird in Honig gemacht und dient als Futter Pollen: Werden in Waben eingelagert und dient als Nahrung für die junge Brut. Dient zur Bestäubung der Pflanzen

Der Jahreslauf der Bienen

1. Vorbereitungs- und Ruhephase:

- Im August ist der Beginn des Bienenjahrs → Winterbienen schlüpfen.

- Ziehen sich in ihren Bienenstock zurück → arbeiten weniger.

- Nicht alle Altbienen werden von Jungbienen ersetzt → Volk wird kleiner.

- Weniger Bienen fliegen Pollen und Nektar suchen.

- Wärmen sich durch Schütteln oder Flügelschlagen.


2. Phase der Arbeitsbienen:

- Königin trotz Winter mit der Eiablage.

- Immer mehr Bienen fliegen nach draußen → besorgen Wasser für die Eier.

- Im März wird es lebendiger im Bienenstock → durch Weidenkätzchen viel Pollen (an sonnigen Tagen).

- Volk benötigt mehr Pollen und Nektar.

- Generationswechsel findet statt → Winterbienen werden von Jungbienen ersetzt.

- Bienenvolk ist voll entwickelt → 80% der Waben sind belegt.

- Alte Königin schwärmt mit einem Teil des Volkes aus.


3. Hochzeitsflug und Phase der Drohnenschlacht

- Höhepunkt der Entwicklung des Bienenvolkes.

- Königin legt weniger Eier → Brutnest wird kleiner.

- Hochzeitflug der Königin und der Drohen → die Drohnen begatten die Königin.

- Drohnenschlacht

- Überflüssige Drohnen werden aus dem Stock geworfen.


Bienen auf Wohnungssuche – Ein Bienenschwarm

- Bienenschwarm ist ein faszinierendes Ereignis

- mehrere Tausend Bienen verlassen mit der König das alte Volk

- machen sich auf die Suche nach einer neuen Behausung

- Schwärmen für die Bienen eine Form der Vermehrung

- Imker fängt den Schwarm ein → setzt ihn einen neuen Bau


- verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass ein Bienenvolk schwärmt

- junge Königin schwärmt weniger als alte Königin

- auch das Alter des Wabenbaus beeinflusst das Schwärmen

- alte und dunkle Waben lösen eher den Schwarmtrieb aus als frischer, heller Wabenbau


- kommen einige dieser Faktoren zusammen, beginnt das Bienenvolk damit, spezielle Brutzellen zu errichten

- Brutzellen → sogenannte Weiselzellen, in denen junge Königinnen heranwachsen

- am sechzehnten Tag nach Eiablage ist Entwicklung der Bienenkönigin beendet → sie kann schlüpfen

- eine Woche vorher kann es zum Auszug des Bienenschwarms kommen → alte Bienenkönigin verlässt mit Hälfte der Bienen und Futtervorrat den Stock

- von dort aus begeben sich Kundschafter auf Suche nach neuer „Wohnung“ und erforschen geeignete Hohlräume der Umgebung → hohler Baum, leerer Bienenkasten, Schornstein oder Hohlraum eines Rollladenkastens


- Bienenschwarm an sich harmlos

- wehren sich, wenn sie sich angegriffen fühlen

- von Bienen fernhalten, nicht stören, nicht nach ihnen schlagen

- nicht versuchen Bienenschwarm umzusiedeln oder zu töten


Die Sprache der Bienen

- Können sich gut orientieren,

- Merkt sich präzise die Lage des Futterplatzes.

- Geben die verschiedenen Information über die Futterquelle weiter.

- Die Lage der Futterquelle geben sie über Tanzsprache weiter → wird im dunkeln Stock auf den hängenden Waben aufgeführt.

→ Der Rundtanz - Entfernung von dem Bienenstock beträgt weniger als 100 Meter.

- Dabei läuft die Biene in engen Kreisen abwechselnd links und rechts herum → andere Bienen folgen ihr.

→ Der Schwänzeltanz - Je weiter die Futterquelle entfernt ist, umso langsamer tanzt die Biene.


Die Varroamilbe - der Killer im Bienenstock


1. Kein Problem für die asiatischen Bienen aber für die europäischen

Die asiatischen Bienen erkennen die Varroamilbe und können sie dadurch bekämpfen, somit kann die Milbe sich nicht weiter entwickeln. Die europäischen Bienen können die Varroamilbe jedoch nicht erkennen und daher auch nicht bekämpfen.

2. Lebenszyklus

Die Erwachsenen Varroa-Weibchen sind meist zwischen den Bauchschuppen der erwachsenen Bienen zu finden. Dort saugen sie ihr Blut. Am liebsten sind die Varroa – Weibchen auf Bienen, durch die sie direkt zu der Brut kommen (Bienen die mit der Brutpflege beschäftigt sind). Sie dringen kurz vor der Verdecklung in die Brutzellen ein und laufen erstmals ganz an das Ende. 60 bis 70 Stunden nachdem die Brutzelle geschlossen wurde, wird das erste Ei des Varroa – Weibchen gelegt. Jede 30 Stunden folgt ein weiteres. Insgesamt sind es dann 5 bis 6 Eier. Das erste Ei ist männlich (unbefruchtet), der Rest ist weiblich (befruchtet). Wenn die weiblichen Milben geschlüpft sind, werden sie noch in der verdeckelten Brutzelle vom Männchen begattet. Die erwachsenen, begatteten Tochtermilben verlassen zusammen mit ihrer Mutter die Brutzelle sobald die Biene sie herausgenagt hat. Die Mutter lässt sich danach zusammen mit ihrer Tochter von den Bienen zu den Brutzellen tragen. Dieser Kreislauf wiederholt sich jedes mal aufs neue. Das Männchen stirbt immer ab.

3. Viele Völker brechen zusammen

Da sich die Anzahl der Milben innerhalb eines Monats immer verdoppeln kann, werden aus wenigen Milben im Januar mehrere Tausend im Juni. Somit sind im Spätsommer und Herbst immer sehr viele Milben im Bienenstock. Oft sind viele junge Bienen von den Milben befallen. Durch die Milben sind die Bienen schwächer. Viele junge Bienen sterben schnell ab. Somit brechen viele Völker zusammen.


Themengebiet 5 – Bienensterben ein weltweites Phänomen

Welche Erscheinung steckt hinter der Abkürzung „CCD“?

Hinter der Abkürzung steckt das Phänomen des Massensterben der Bienen, das „Colony Collapse Disorder“. So bezeichnen die Wissenschaftler das Massensterben der Bienen.


Welche Ursache, vermuten Wissenschaftler, haben dazu geführt?

Die Bienen sterben durch,

Parasiten,

neue Pflanzenschutzmittel,

zerstörte Lebensräume

und den Klimawandel

aus. Ein Parasit ist die Varroamilbe sie ist der gefährlichste Parasit für die Biene, doch die Varroamilbe wurde nicht bei jedem verendeten Volk gefunden. Dadurch das die neuen Pflanzenschutzmittel ein erhöhtes Komplexität haben ist das viel gefährlicher für die Biene. Aber auch durch Schädlinge ( Pilze, Viren oder Milben) sterben immer mehr Völker denn durch die globalisierten Handelsweg werden immer mehr Schädlinge eingeschleppt. Aber auch ein groß teil liegt Verantwortung liegt auch dem Imker, dass er sein Volk richtig einwintert und auch fachgerechten Methoden Schädlinge beseitigt.

Welche Faktoren kann der Imker nicht beeinflussen?

Der Imker kann die Bienen nicht vor dem Umweltschutz beschützen, oder von bestimmten Krankheiten.

Quelle:http://www.bee-careful.com/de/initiative/bienensterben-ursachen-folgen/

Warum ist die 🐝 so wichtig für unsere Ernährung?

Ohne die 🐝 könnten Planzen wie Obstbäume und Blumen garnicht wachsen sie bestäuben die Pflanzen und verbreiten so die Pollen wodurch sich die pflanzen vermehren. Ohne die Bestäubung könnten Obst und Früchte nicht wachsen da sie Pollen von einer anderen Blüte brauchen um zu wachsen. Ohne die Planzen gäb es keine Nahrung mehr für die Tiere und ohne Tiere auch keine Milchprodukte und auch kein Fleich. Außerdem sind die 🍯 🐝 nach dem 🐷 und der 🐄 die drittwichtigsten Nutztiere ( http://www.bee-careful.com/de/initiative/warum-sind-bienen-so-wichtig/ )

6.Bienenprodukte

Wie entsteht Honig?

Der Bienenhonig wird von den Völkern der Bienen mithilfe von dem Nektar der Blüten und dem Honigtau von Blättern der Bäume hergestellt. Der Honig, den die Bienen dann wieder mit zum Bienenstock bringen, wird ihnen dann von weiteren Arbeiterinnen abgenommen, wobei aber etwas Wasser verdunstet. Nun wird der Honig sorgfältig in den Waben gelagert, wodurch aber auch hier etwas Wasser verdunstet.

Quelle: https://www.suedtirolerspezialitaeten.com/de/produkte/honig/wissenswertes.html


Honig, Blütenpollen, Propolis, Gelee Royal getrocknet, Gelee Royal Plus Kapseln, Gelee Royal pur, Honig Lutscher, Honig Propolis Bonbons, Honig-Gummibärchen, Honig-Lakritze, Honig-Waffeln, Honigbonbons, Honigbonbons Spezial mit Sahne und Honigwein

7. Die Aufgaben eines Imkers

Wie leben die Bienen heute?

- Auf vielen Honiggläsern sind Strohkörbe abgebildet --> dahin fliegen die Bienen

- Zeit der geflochtenen Körbe ist vorbei --> heute wird eine Bienenwohnung (Beute) benutzt (aus Holz o. Kunststoff)


Bienenwohnung:

- Besteht aus mehreren eckigen Kästen (Zargen) --> können übereinander gestapelt werden (so kann der Wohnraum erweitert o. verkleinert werden)

- Es sollte vergrößert werden, da es im Sommer oft 50.000 Bienen sind

- Jede Beute besitzt einen Boden mit Einflugloch --> vor diesem ist ein Anflugbrettchen

- Über dem Einflugbereich gibt es ein o. zwei Magazine für die Brut

- Oben werden im Frühjahr u. Sommer zusätzliche Kästen für Honig aufgesetzt

- Zwischen Brut- und Honigräumen befindet sich ein Absperrgitter --> Gitterabstand so bemessen, dass nur die Arbeiterinnen durch kommen

- Königin legt Eier nur in die unteren Räume

- Oben schließt ein Deckel das ganze ab

- In die einzelnen Beuten werden Rähmchen mit Mittelwänden eingehängt

- Imker gibt die Mittelwände aus Wachs vor --> stellt damit sicher, dass die Bienen gleichmäßig ihre Waben bauen (dies spart bei den Bienen Arbeitsenergie)

- Die vorgegebene Größe der Wabenzellen vermindert den Bau von Drohnenzellen

Im Sommer, nachdem der Honig geschleudert ist, nimmt der Imker die Zargen für den Honigraum ab (verkleinert damit den Raum).

Luis und Andreas ,,bedeutende Bestäuber"

Bienen – bedeutende Bestäuber(1)

- von rund 3.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen hängen 80% von der Bestäubung der Honigbienen ab.

→ dadurch profitieren auch Obst und Gemüse

- Durch die Bienen, werden viele Qualitätsmerkmale der Früchte gesteigert.

- Deutschland beziffert Wert der Bestäubung mit 2 Milliarden Euro jährlich.

→ europaweit 14 Milliarden Euro

→ weltweit 70 Milliarden US-Dollar

- Dadurch sind die Honigbienen auf dem dritten Platz der wichtigsten Nutztiere

- Bei der Bestäubungsleistung verschiedener Kulturpflanzen (Apfel, Birne…), ist der Ertrag mit Bienen immer 100% und ohne Bienen deutlich weniger.

Bienen – bedeutende Bestäuber(2)

- Bienen sind die wichtigsten Bestäuber

- Die Bestäubung hat Auswirkung auf das Aussehen von Früchten usw.

→ denn werden z.B. Erdbeeren anders bestäubt, sehen sie auch anders aus.

- Diese fehlentwickelten Früchte kann man jedoch nicht im Supermarkt finden, weil die Kunden diese nicht kaufen würden.

- Ein Zitat von Albert Einstein lautet:

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“

→ Das soll uns zeigen, dass Menschen ohne die Natur gar nicht existieren würden.

Bienen – bedeutende Bestäuber(3)

Warum hungern Honigbienen mitten im Sommer?

- Es wird viel Raps angebaut, der aber nur Mitte Mai bis Anfang Juni blüht.

- Nach der Zeit entfällt die Fläche als Nahrung für die Bienen.

- Es wird viel Mais angebaut, jedoch ist Mais keine Trachtpflanze und liefert nur wenig Pollen.

- Grünflächen sind für Honigbienen wichtig.

- Bauern mähen diese Grünflächen, bevor die meisten Blüten blühen.

- Dort gibt es auch keine Nahrung für die Bienen.

- In Obstplantage gibt es Weißklee, der eine Trachtpflanze ist, jedoch mähen die meisten Landwirte diesen ab, wodurch die Bienen auch dort nichts mehr im Sommer haben.