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Die Prometheussage - ein Kurzfilm

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Inhaltsverzeichnis

Die Göttersage des Prometheus

Der Film

Der Kurfilm über die Göttersage des Prometheus ist als Stummfilm gestaltet. Mithilfe von Knetfiguren zeigen die Regisseure die dramatische Geschichte des jungen Halbgottes Prometheus, welcher die Menschen erschuf und sich gegen den Göttervater Zeus stellte. Unterlegt wurde der kurze Film durch einen melodramatischen Musikmix.

Inhalt

Prometheus, der Sohn der Titanen Iapetos und Klymene, erschuf aus dem Ton der Erde die Menschen. Er gab ihnen, da sie noch leblos waren, verschiedene Eigenschaften, wie Klugheit und Fleiß und lehrte ihnen die verschiedenen Arbeiten, das Zählen, die Buchstaben, den Umgang mit Tieren und die Kunst zu heilen. Seine Freundin Athene half ihm und gab den Menschen Verstand und Vernunft. So lebten die Menschen mit ihrem Lehrmeister Prometheus.

Nun wurden auch die anderen griechischen Götter auf die Menschen aufmerksam. Die Gottheiten verlangten Verehrung und Opfer von ihnen, damit sie ihnen Schutz gewährten. Da verfiel Prometheus zu Gunsten der Menschen auf eine List: Er schlachtete im Namen derer einen Stier und machte daraus zwei Haufen; einen großen aus dem Fett und den Knochen, sowie einen kleinen aus Fleisch. Dann umhüllte er beide mit Stierhaut. Schließlich forderte Prometheus den Göttervater Zeus auf, einen Haufen zu wählen. Natürlich wählte dieser den größeren – als er jedoch den Betrug erkannte, wurde Zeus sehr zornig. Prometheus musste dafür büßen!

Zeus versagte den Menschen das für sie wichtige Feuer. Prometheus suchte nun einen Weg, wie er doch noch an das Feuer kommen könnte und nahm einen langen Halm des Riesenfenchels, näherte sich damit dem Wagen des Sonnengottes Helios und entzündete ihn.

Daraufhin schuf Zeus aus Rache die Jungfrau Pandora, die mit ihrer Büchse die Übel über die Menschheit brachte. Prometheus ließ er in die Einöde schleppen und an den Berg Kaukasus mit unauflöslichen Ketten schmieden. So musste Prometheus tagein, tagaus, schlaflos und hängend am Abgrund dieses Berges verbringen, ohne jemals auch nur seine Knie beugen zu können.

Zeus Rache ging so weit, dass er einen Adler aussandte, der an Prometheus‘ Leber fraß, die sich jedoch immer wieder erneuerte, bis ein Ersatzmann kommen sollte, welcher diese Qualen freiwillig über sich ergehen ließe. Dreißigtausend Jahre später kam Herakles, der Sohn von Zeus und seiner Frau Alkmene, zu Prometheus und erbarmte sich, dem Gefangenen zu helfen. Er sah, wie der Adler erneut die Leber des Prometheus riss, spannte den Bogen und traf das Tier. Hierauf löste er die Fesseln und nahm den Befreiten mit sich davon. Damit des Gottesvaters Bedingung erfüllt wurde, stellte er den Zentauren Chiron an dessen Stelle, der, da er unsterblich war, freiwillig in den Tod gehen wollte.

Prometheus musste allerdings weiterhin einen eisernen Ring mit einem Felsstück tragen, um Zeus die Genugtuung zu geben, dass sein Widersacher immer noch an den Felsen des Kaukasus angeschmiedet sei.[1]

Kurzfilm

Link zum Kurzfilm über die Prometheussage

Einzelnachweise

  1. http://www.griechische-sagen.de/Prometheus.html